[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour, wie jede Woche auch diese Woche
[1:19] von joelmedia.de und auch wir begrüßen alle Zuschauer auf ad-tv.info.
[1:28] Schön, dass ihr dabei seid und dass wir gemeinsam Gottes Wort studieren können in der mittlerweile
[1:33] fünften Folge dieser Serie Ursprung und Anfang.
[1:37] Letzte Woche haben wir uns Gedanken gemacht über das Thema Schöpfung, ein biblisches
[1:42] Thema.
[1:43] Wir haben das Schöpfungsthema durch die gesamte Bibel verfolgt im Alten und Neuen Testament
[1:46] gesehen, dass es ein Konzept ist, das die gesamte Bibel zusammenhält und wie ein roter
[1:53] Faden hindurch geht.
[1:54] Und heute wollen wir uns ein Anwendungsthema sozusagen zu Gemüte finden, wir wollen uns
[1:59] fragen, was hat Schöpfung mit unserem ethischen Verhalten, mit unserem moralischen Verhalten
[2:04] zu tun und deswegen heißt das Thema heute Schöpfung und Moral.
[2:08] Damit bereiten wir uns auf das Bibelgespräch am 2.
[2:11] Januar und wir wollen wieder einige interessante Bibelverse gemeinsam studieren, um zu sehen,
[2:16] was das Thema Schöpfung mit unserem eigenen moralischen Handeln zu tun hat.
[2:21] Und da wollen wir gleich beginnen im Schöpfungsbericht selbst in 1. Mose 2.
[2:25] Wir hatten ja gesehen letzte Woche, dass 1. Mose 2 keinen zweiten Schöpfungsbericht darstellt,
[2:32] der dem ersten in 1. Mose 1 widersprechen würde, sondern dass hier besondere Details
[2:37] erwähnt werden, besondere Pflichten des Menschen einmal hervorgehoben werden.
[2:43] Wir haben gesagt, es gibt zwei große Aufgaben, die der Mensch bekommen hat bei der Schöpfung,
[2:46] nämlich dass sich fortpflanzen, es sind Fruchtbäume und Meerdrösche und dann die
[2:51] Sorge für die Pflanzen im Garten Eden und beide diese Hauptgedanken werden in 1. Mose
[2:57] 2 betont.
[2:58] Und dann gibt es etwas, was den Menschen besonders macht und das haben wir schon angedeutet,
[3:03] als wir über den sechsten Schöpfungstag gesprochen haben.
[3:06] Wir wissen, dass sowohl die Tiere als auch der Mensch aus dem Erdboden geformt worden
[3:11] sind und auch beide, Tiere und Mensch, den göttlichen Lebensodem in sich tragen.
[3:17] Sie sind eine lebendige Seele, eine Nephesch Chaja, aber etwas macht den Menschen anders als die
[3:22] Tiere und das ist das, worum es heute geht.
[3:24] In 1. Mose 2 und dort Vers 16, da heißt es: Und Gott, der Herr, gebot dem Menschen
[3:36] und sprach.
[3:37] Wie wir gesehen haben, sind in den Versen 16 und 17 Worte enthalten, die nahelegen,
[3:43] dass der Mensch im Gegensatz zu allen anderen Geschöpfen eine moralische Entscheidung fällen
[3:50] kann und nach dem Ebenbild Gottes geschaffen, soll er das auch tun.
[3:54] Er soll die Freiheit haben, aus freien Stücken Gott zu lieben und ihm zu gehorchen.
[3:59] Und halten wir fest, dass die Bibel ganz deutlich sagt: Gott gebot dem Menschen.
[4:04] Der Mensch, der von Gott geschaffen wurde, hat Gebote empfangen, hat hier ein Gebot empfangen
[4:10] und das zeigt uns, dass die schöpferische Kraft Gottes und Gebote nicht im Widerspruch
[4:17] stehen.
[4:18] Ganz im Gegenteil.
[4:19] Da, wo Gott etwas schafft, gebietet er auch und gerade wenn Gott uns neu schafft, in unserem
[4:25] Herzen, so wie wir schon öfter angedeutet haben, dann können wir davon ausgehen, dass
[4:29] auch danach es noch Gebote gibt, die Gott uns gebietet.
[4:33] Warum sind Gebote so wichtig?
[4:37] Wir haben ja schon öfter darüber nachgedacht, dass die Schöpfung auch Prinzipien enthält,
[4:43] die in dem Evangelium dann eine Rolle spielen.
[4:46] Wir wollen einen interessanten Text anschauen, der die Rolle oder die Wichtigkeit des Gehorsams
[4:51] und der Gebote uns vor Augen führt.
[4:54] Denn 1. Samuel 15, und dort Vers 22, wir lesen:
[5:54] unsere Sünden bekehren.
[5:55] Er freut sich daran, wenn wir das Gnadenangebot annehmen und wenn wir unsere Sünden verlassen
[6:01] und uns unsere Sünden vergeben lassen.
[6:03] Aber es gibt etwas, woran Gott noch mehr gefallen hat.
[6:08] Wie gesagt, das ist ganz deutlich.
[6:10] Gott hat noch mehr gefallen an Gehorsam, als an den Opfern, die ja im Alten Testament einen
[6:17] Hinweis darauf beinhalteten, dass da ein Erlöser kommen müsste, der für die Sünden sterben
[6:23] muss.
[6:24] Gott sagt: Ja, die Opfer habe ich angeordnet, sie sollen euch darauf hinweisen, dass Jesus
[6:28] Christus kommt, um am Kreuz von Golgatha für eure Sünden zu sterben, aber es gibt noch
[6:33] etwas, was mir noch mehr gefällt, als dass ihr eure Sünden bekennt, nämlich wenn ihr
[6:37] die Sünden erst gar nicht tut.
[6:38] Gehorsam.
[6:39] Gott hat Gefallen an Gehorsam.
[6:41] Manchmal hat man den Eindruck, manche Christen haben kein Gefallen an Gehorsam, sie halten
[6:46] Gehorsam für eine seltsame Sache, eine Gesetzlichkeit, die irgendwie mit Christentum nicht richtig
[6:51] zusammenhängt und sie betonen das Evangelium, sie betonen die Gnade, die Liebe Gottes in
[6:56] der Sündenvergebung, aber lassen den Teil aus, an dem Gott noch mehr gefallen hat.
[7:02] Und ich denke, als Christen, die wir der Bibel folgen wollen und die wir der Bibel oberste
[7:07] Autorität zu messen, sollten wir hier festhalten und bemerken, dass Gott Gefallen hat an Gehorsam.
[7:14] Er liebt es, wenn Menschen gehorsam sind.
[7:15] Er liebt es, wenn Menschen den Geboten aus Liebe treu sind und Folge leisten.
[7:21] Natürlich nicht aus Zwang oder aus reiner Routine, sondern aus Liebe.
[7:28] Gott hat Gefallen an Gehorsam, er liebt es, wenn seine Gebote beachtet werden und das
[7:32] lohnt sich, das noch einmal festzuhalten.
[7:34] Schauen wir uns dieses Gebot, das Gott Adam und Eva gegeben hat, ein bisschen genauer
[7:42] an.
[7:43] 1. Mose 2, noch einmal Vers 16, lesen wir: Gott, der Herr, gebot dem Menschen.
[7:50] Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen.
[7:56] Dieses Gebot, das Gott dem Adam und der Eva gibt, ist ein Beispielgebot, das illustriert,
[8:06] wie letztendlich alle Gebote Gottes eigentlich aufgebaut sind.
[8:10] Gott hätte ohne weiteres sagen können: 50% aller Bäume sind für euch, die anderen 50%
[8:17] sind verboten.
[8:18] Gott hätte genauso gut sagen können, es wäre sein gutes Recht gewesen als Schöpfer: Dieser
[8:22] eine Baum ist für euch, von dessen Frucht dürft ihr essen, da in dieser Frucht sind
[8:27] alle Nährstoffe drin, die ihr braucht und alle anderen Bäume sind verboten.
[8:31] Das ist so ein bisschen die Art und Weise, wie viele Menschen über Gott denken.
[8:34] Aber Gott ist ganz anders und seine Gebote sind ganz anders.
[8:38] Seine Gebote haben folgenden Charakter: Er sagt: Alles ist für euch, bis auf diesen
[8:49] einen Baum.
[8:51] Es ist notwendig, dass ein Baum nicht für euch ist, damit ihr überhaupt eine Wahl habt,
[8:55] denn wenn alle Bäume zu essen gewesen wären, wäre da keine Wahl gewesen.
[8:58] Also Gott musste wenigstens einen Baum beiseite stellen, von dem er nicht essen durfte, damit
[9:03] man überhaupt eine Wahl hat, aber diese Wahl war so einfach wie möglich.
[9:06] Denn eins ist genau das, was gerade noch über Null ist und wenn da kein Baum gewesen
[9:14] wäre, dann wäre keine Wahl gewesen.
[9:16] Um also eine Wahl zu haben, braucht man mindestens einen.
[9:18] Die Tatsache, dass da nur einer war, beweist, dass Gott das Positive in ein so großes und
[9:25] wichtiges Licht drücken wollte, den Menschen so klar und deutlich machen wollte, dass er
[9:29] nur das Beste im Sinne hat und ihm nichts vorenthalten möchte.
[9:31] Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen.
[9:36] In Vers 9 wird deutlich, dass diese Bäume keineswegs grau und trocken waren.
[9:41] Viele Menschen glauben, dass die Gebote Gottes irgendwie zu einem Leben führen, das grau
[9:45] ist, das trocken ist, das formal wird, aber wenn wir den Geboten Gottes folgen, dann können
[9:51] wir das erleben, was hier in Vers 9 steht.
[9:53] Und Gott, der Herr, ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und
[9:59] gut zur Nahrung.
[10:00] Wenn du oder jemand anders glaubt, dass, wenn man dem Christentum folgt, alles Liebliche
[10:08] dieser Welt verschwindet und man nichts mehr Gutes zu essen bekommt, weil man sich jetzt
[10:13] nach bestimmten Regeln der Bibel orientieren muss, dann sei dieser Vers noch einmal hier
[10:19] betont.
[10:20] Das, was Gott uns gibt, ist lieblich anzusehen und es ist gut zur Nahrung.
[10:24] Und dann sagt die Bibel, dass Gott auch den Baum des Lebens mitten im Garten schuf.
[10:31] Dazu den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen.
[10:35] In den Sprüchen steht übrigens, wir können das kurz lesen, in Sprüche 3, steht nicht
[10:41] im Sendemanuskript, in Sprüche 3 und dort Vers 18, da geht es über die Weisheit und
[10:52] das heißt von der Weisheit in Sprüche 3, Vers 18: Sie ist ein Baum des Lebens, denen
[10:57] die sie ergreifen, wer sie festhält, ist glücklich zu preisen.
[11:00] Der Baum des Lebens sollte Weisheit geben, so hatte Gott also für alles gesorgt, für
[11:04] Schönes zum Anschauen, für gute Nahrung und für Weisheit, für ein gutes Denken und eine
[11:12] gute Erkenntnis.
[11:13] Für all das war reichlich gesorgt und dass Gott im Überfluss gibt, das wird auch im
[11:18] Neuen Testament betont und wiederholt in 1.
[11:21] Timotheus 6, Vers 17, da lesen wir: Den Reichen in der jetzigen Weltzeit gebiete nicht hochmütig
[11:33] zu sein, auch nicht ihre Hoffnung auf die Unbeständigkeit des Reichtums zu setzen,
[11:38] sondern auf den lebendigen Gott, der uns alles reichlich zum Genuss da reicht.
[11:45] Punkt Nummer 1: Gott möchte, dass wir das, was wir von ihm bekommen, genießen.
[11:54] Gott hat nichts gegen richtig verstandenen Genuss, das, was von Gott kommt, soll genossen
[12:01] werden, das steht hier ganz deutlich und das, was er uns gibt zum Genuss, das ist reichlich,
[12:07] es ist nicht knapp bemessen und abgezählt, sondern es ist überreich.
[12:11] Jesus hat sich gewünscht, dass wir das Leben, das Gott sich für uns vorgesehen hat, dass
[12:16] wir dieses Leben im Überfluss haben und alles, was von Gott kommt, das ist zum Genuss und
[12:26] reichlich.
[12:27] Nicht alles, was von Gott kommt, ist von uns sofort erkannt, dass es zum Genuss dient,
[12:33] nicht alles zeigt sich sofort als Genuss, aber Gott gibt uns reichlich und wenn wir
[12:40] ganz ehrlich sind, dann ist alles, was Gott geschaffen hat und was er uns gegeben hat,
[12:45] tatsächlich genau das, was hier steht, nämlich reichlich zum Genuss.
[12:48] Gehen wir zurück zu 1.
[12:53] Mose 2, Vers 16 und 17 und schauen uns jetzt an, wie Gott dieses Konzept der Freiheit angedacht
[13:03] hat.
[13:04] Wie gesagt, bevor er das Konzept der Freiheit einführt, gibt er erst einmal das Konzept
[13:11] dass Gott sich um uns kümmert, dass er alles zur Verfügung stellt, dass alles was wir brauchen
[13:15] überreich vorhanden ist, aber trotzdem, obwohl er alles tut, was wir nur brauchen
[13:20] und mehr als wir eigentlich erfassen können, möchte er, dass wir ihn freiwillig lieben
[13:25] und dass wir uns für ihn entscheiden aus freien Stücken und aus Liebe und deswegen
[13:28] ist es notwendig per Definition, dass wir eine Wahl haben, denn ohne Wahl ist da keine
[13:33] Freiheit und ohne Freiheit keine freiwillige Liebe und ohne freiwillige Liebe keine echte
[13:38] Beziehung, nach der sich Gott sehnt.
[13:39] Und so musste Gott einen Weg finden, uns eine Wahl zu geben und trotz aller Fülle,
[13:44] die wir als Menschen haben sollten, musste es einen Baum geben, von dem wir nicht essen
[13:49] sollten.
[13:50] So heißt es in 1.
[13:51] Mose 2, Vers 17: Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen,
[13:58] denn an dem Tag, an dem du davon isst, musst du gewisslich sterben.
[14:06] Gott verbietet das Essen von einem Baum und halten wir fest, dass an dem Gehorsam zu diesem
[14:13] Gebot das Leben abhängt und auch damals schon abhing.
[14:19] Gehorsam ist keine triviale Sache, moralisches Handeln ist keine triviale Sache, unser tatsächliches
[14:26] Leben hängt von unseren moralischen Entscheidungen ab.
[14:29] Das ist das, was Gott hier deutlich macht, er sagt: Deine moralische Entscheidung, deine
[14:34] Moral hängt oder bestimmt, ob du lebst oder nicht.
[14:39] Denn hier ist ein interessanter Gedanke.
[14:42] Gott, der uns in allem die Wahl lässt, konnte uns nicht fragen, ob wir geschaffen werden
[14:53] wollen, oder?
[14:54] Er hat uns einfach geschaffen, aber er stellt jedem Menschen die Frage: Möchtest du leben
[15:02] oder nicht?
[15:03] Bist du damit einverstanden, dass ich dich geschaffen habe oder nicht?
[15:05] Und diese Wahl hat er sozusagen symbolisch dargestellt an den beiden Bäumen, an dem
[15:13] Baum des Lebens, dem Baum der Kenntnis des Guten und des Bösen und er hat ganz deutlich
[15:19] gemacht: Wenn du dich für das Leben entscheiden möchtest, dann nimm von dem Baum des Lebens
[15:22] und du wirst leben und du wirst weiterleben. Wenn du aber sterben möchtest, wenn du nicht
[15:27] weiterleben möchtest, dann entscheide dich für den sogenannten Baum der Erkenntnis
[15:33] des Guten und Bösen.
[15:34] Der Mensch hatte also die Wahl, die freiwillige Wahl, ob er leben oder sterben möchte.
[15:40] Dass Gott uns geschaffen hat, impliziert, dass wir moralische Verantwortung haben, dass
[15:51] wir uns entscheiden müssen für das Richtige, für das Gute und dass Gott uns das letztendlich
[15:55] gibt, wofür wir uns entscheiden.
[15:56] Gott fragt dich: Möchtest du leben oder sterben? Und er sagt dir, was zum Leben dient,
[16:02] denn er hat das Leben geschaffen, er weiß, was zum Leben notwendig ist und sowohl körperlich
[16:06] als auch mental als auch geistlich, er sagt dir, was zum Leben dient und du kannst wählen,
[16:11] ob du weiterleben möchtest, sowohl körperlich als auch mental als auch geistlich oder ob
[16:16] du letztendlich den Tod wählst.
[16:17] Und dieser Gehorsam, der notwendig ist, um das Leben weiterzuleben, das Gott für uns
[16:24] angedacht hat, das ist ein besonderer Gehorsam.
[16:26] In Psalm 95, da wird uns etwas über diesen Gehorsam ausgesagt, das ist es wert, wirklich
[16:35] gut verstanden zu werden.
[16:36] In Psalm 95, Vers 6 und 7, Psalm 95, Vers 6 und 7, es heißt hier: Kommt, lasst uns anbeten
[16:45] und uns beugen, lasst uns niederfallen vor dem Herrn, unserem Schöpfer. Hier geht es
[16:49] um die Anbetung des Schöpfers, so wie sie auch in der ersten Engelsbotschaft beschrieben
[16:52] ist und dann heißt es im nächsten Vers als Begründung, warum wir vor Gott niederfallen,
[16:57] der unser Schöpfer ist: Denn er ist unser Gott und wir sind das Volk seiner Weide und
[17:02] die Schafe seiner Hand. Dann heißt es: Heute, wenn ihr seiner Stimme hört, verhärtet
[17:10] eure Herzen nicht.
[17:11] Dass Gott uns geschaffen hat, impliziert nicht nur, dass wir ihm gehorsam sein sollen, es
[17:17] impliziert sogar, dass wir ihm sofort gehorsam sein sollen.
[17:21] Es gibt ja manch einen, der lässt sich dann irgendwann überreden und wenn alle Gegenargumente
[17:28] ausgespielt sind, dann akzeptiert der Zähneknirschen das Gebot und tut es dann halt doch irgendwie,
[17:35] aber diese menschliche Erfahrung, die wir alle schon gemacht haben, ist nicht das, was
[17:37] Gott sich vorgestellt hat, als er uns geschaffen hat.
[17:40] Die Schöpfung impliziert einen sofortigen Gehorsam, der nicht erst nachfragt und diskutiert
[17:46] und abwägt, ob das jetzt gut ist für mich oder nicht und ob ich da jetzt noch einen
[17:52] Gewinn draus habe.
[17:53] Der Gehorsam, nach dem Gott sich sehnt in der Schöpfungsmoral, ist ein sofortiger Gehorsam:
[17:59] Heute, wenn ihr seine Stimme hört.
[18:00] Es gibt keine bessere Gelegenheit, sich für Gott zu entscheiden, als immer heute, immer
[18:05] dann, wenn die Stimme Gottes zu seinem Herzen scheint und spricht und vielleicht, lieber
[18:10] Freund, liebe Freundin, gibt es jetzt gerade in deinem Leben etwas, wo du weißt, dass Gott
[18:14] möchte, dass du ihm gehorsam bist.
[18:16] Es könnte sein, dass du in einer bestimmten Frage, in deinem Lebensstil, in deiner Frage
[18:20] des Charakters, in was auch immer, überzeugt bist, dass Gott eigentlich möchte, dass du
[18:24] etwas in deinem Leben änderst, dass du gehorsam bist, einer bestimmten Vorschrift, einer Satzung,
[18:28] einer bestimmten Idee, die Gott in seinem Wort niedergelegt hat und die beste Option und
[18:34] die einzige letztliche Option, die sich ergibt aus der Schöpfung, aus diesem Vers ist: Heute
[18:39] noch, jetzt noch gehorsam zu sein.
[18:42] Möchtest du nicht jetzt noch, in diesem Moment, deine Entscheidung für ihn fällen?
[18:46] Gott erwartet sofortigen Gehorsam.
[18:51] Das ist nicht das Einzige, was aus der Schöpfung für unser moralisches Denken und Handeln
[18:59] resultiert.
[19:00] Wenn wir nur fünf Kapitel weitergehen in den Psalmen zu Psalm 100, dann lesen wir in
[19:06] Psalm 100 Vers 3 und 4 folgende schöne Worte.
[19:10] Psalm 100 Vers 3 und 4: Erkennt, dass der Herr Gott ist, er hat uns gemacht und nicht
[19:15] wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. Ein bisschen parallel zu dem, was wir
[19:19] gerade in Psalm 95 gelesen haben und jetzt diese Erkenntnis, dass Gott uns geschaffen
[19:24] hat, diese Erkenntnis, dass Gott unser Schöpfer ist, führt in Vers 4 zu folgender Konsequenz:
[19:31] Geht ein zu seinen Toren mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben, dankt ihm, preist seinen
[19:38] Namen.
[19:40] Als Geschöpfe sind wir Gott Lob und Dank und Preis schuldig.
[19:48] Jeder, der erkennt, dass er geschaffen ist, jeder, der erkennt, dass Gott der Schöpfer
[19:52] ist, hat sozusagen die moralische Verpflichtung, Gott dafür auch zu danken, ihn zu loben,
[19:59] ihn zu preisen.
[20:00] Das ist eine interessante Frage.
[20:01] Wann hast du zum letzten Mal Gott dafür gedankt, dass er dich geschaffen hat?
[20:04] Wann hast du ihn das letzte Mal gelobt für die wunderbare Vielfalt, mit der er dich geschaffen
[20:09] hat?
[20:10] Wann hast du ihn gepriesen für die Schönheit und die Komplexität, mit der er dich geschaffen
[20:16] hat?
[20:17] Die Bibel macht ganz deutlich, dass das eine moralische Sache ist.
[20:21] Das ist nicht nur eine Option für einige Enthusiasten, nein, es ist eine moralische
[20:25] Sache.
[20:26] Der Mensch, wenn er erkennt, dass er geschaffen worden ist, dann sollte er Gott loben und
[20:30] danken.
[20:31] Die Bibel macht ganz deutlich, dass wenn dieser Lob und Dank fehlt, dass unser Denken
[20:41] verfinstert wird in Bezug auf die Schöpfung.
[20:44] Das sagt uns Römer, das ist auch nicht im Sendemanuskript enthalten, wir können es
[20:47] kurz aufschlagen.
[20:48] In Römer 1, und dort in Vers 21, dort heißt es:
[21:12] Hier sagt Paulus, dass Menschen, die die Schöpfung erkennen, die erkennen, dass Gott
[21:18] der Schöpfer ist, aber es versäumen, ihm zu danken und ihm zu loben, werden in ihren
[21:24] Herzen verfinstert und fallen in den nichtigen Wahn.
[21:26] Könnte es sein, dass die Verwirrung um die Schöpfung, die heute, sehe ich, viele Menschen,
[21:33] vor allem auch viele Christen, immer mehr bemächtigt hat, dass die Verfinsterung des
[21:41] Verständnisses über die Schöpfung, dass das alles eine Folge von mangelndem Dank und
[21:46] mangelndem Lob ist?
[21:47] Dass Christen, Menschen, die die Bibel gelesen haben, die wussten, dass Gott der Schöpfer
[21:52] ist, ihm nicht gedankt haben, ihm nicht gepriesen haben, ihm nicht gelobt haben und irgendwann
[21:56] verfinstert wurden in ihren Gedanken und sich nicht mehr ganz so sicher sind, ob Gott überhaupt
[21:59] der Schöpfer ist.
[22:01] Könnte es sein, dass am Ende die große Debatte um die Schöpfung in der Christenheit nicht
[22:06] so sehr eine Frage von wissenschaftlichen Argumenten, sondern von fehlendem Gotteslob
[22:10] ist?
[22:11] Auch unter uns?
[22:13] Interessante Frage, die sich lohnt, noch weiter nachzudenken.
[22:19] Wir wollen aber jetzt noch einige weitere Aspekte betrachten, dieses Thema Schöpfung
[22:24] und Moral.
[22:25] Und da kommt man nicht drum herum, sich noch mal Gedanken zu machen, wie Gott den Menschen
[22:30] geschaffen hat, mit welchem Ziel und welchem Zweck.
[22:32] Denn in 1.
[22:33] Mose 1, Vers 26 wird uns das Ziel Gottes bei der Schaffung des Menschen ganz deutlich
[22:40] vor Augen geführt.
[22:41] Noch bevor er den Menschen geschaffen hat, hat Gott im himmlischen Rat, hat Gott in der
[22:47] Gottheit sozusagen deutlich gemacht, was das Ziel des Menschen sein soll, warum er den
[22:52] Menschen macht.
[22:53] In 1.
[22:54] Mose 1, Vers 26, wir haben es ja in einer der folgenden Folgen schon angesprochen, heißt
[22:57] es: Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild.
[23:02] Gottes Ziel bei der Schaffung des Menschen war ein Mensch im Bilde Gottes.
[23:07] Und das heißt hier: uns ähnlich.
[23:11] Und wenn wir darüber nachdenken, was die Schöpfung uns über Moral sagt, dann müssen
[23:17] wir verstehen, dass Gott von dem ersten Gedanken an, wo er über Menschen nachgedacht hat, es
[23:23] ihm im Blickpunkt hatte, dass die Menschen in ihren moralischen Entscheidungen Gott reflektieren,
[23:29] ihm ähnlich sind.
[23:32] Gottes moralische Vorstellungen sind demzufolge der Maßstab für unsere moralische Vorstellung.
[23:36] Und es gibt jemanden, der Gottes moralische Vorstellungen nicht liebt.
[23:41] Sein Name in der biblischen Prophetie und der biblischen Geschichtsschreibung ist Satan,
[23:47] der gefallene Engel, der einst Luzifer hieß. Uns wird in Hesekiel 28 und Jesaja 14, Offenbarung
[23:53] 12, Vers 7 und vielen anderen Stellen berichtet, wie er einen Kampf im Himmel begann gegen
[23:58] das Gesetz Gottes und gegen Gottes Charakter, gegen Gottes moralische Vorstellung.
[24:03] Könnte es sein, dass Satan vor allem deswegen die Evolutionstheorie und viele andere Theorien
[24:10] erfunden hat, um den Menschen von den moralischen Verpflichtungen, die die Schöpfung mit sich
[24:16] bringt, zu trennen?
[24:17] Jeder Angriff auf die Schöpfung ist eigentlich ein Angriff auf die moralischen Maßstäbe,
[24:23] die Gott auszeichnet und die er auch bei der Schöpfung auf den Menschen übertragen wollte.
[24:27] Was bedeutet es praktisch, dass der Mensch im Bilde Gottes gemacht worden ist?
[24:36] Laut der Bibel ergeben sich einige ganz praktische moralische Konsequenzen aus dieser Tatsache.
[24:41] Wir wollen hier die Bibel selbst sprechen lassen.
[24:43] In 1.
[24:44] Mose 9, Vers 6, da wird sozusagen ein fundamentales Menschenrecht definiert.
[24:51] In 1.
[24:52] Mose 9, Vers 6 heißt es: Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen
[24:56] vergossen werden, denn im Bild Gottes hat er den Menschen gemacht.
[25:03] Hier finden wir einen Vers, der das Menschenleben ausdrücklich und in der kraftvollsten Art
[25:11] und Weise schützt.
[25:12] Die Bibel sagt nicht: Wer einen Menschen umbringt, der soll einfach so und so viel schicke Gold
[25:20] bezahlen oder so.
[25:21] Die Bibel macht deutlich, dass Menschenleben von äußerstem Wert ist und die Strafe auf
[25:30] Mord wurde so hoch angesetzt, um schon den ersten Gedanken daran zu unterbinden.
[25:35] Dass niemand auf die Idee kommt zu sagen: Ich bin reich, ich kann die Strafe dann gut
[25:40] abbezahlen, das kann ich mir erlauben.
[25:42] Das Leben ist zu kostbar, als dass man es einfach mit einer billigen Strafe begleichen
[25:49] könnte.
[25:50] Und das hat zu tun mit der Ebenbildlichkeit des Menschen, der Gottes Ebenbildlichkeit.
[25:57] Das menschliche Leben ist unantastbar nach der Bibel und das ist ein wichtiger Wert,
[26:06] den wir hier verstehen wollen, der sich aus der Schöpfung ergibt.
[26:10] Interessanterweise gibt es einen anderen Aspekt, der ebenfalls damit zu tun hat und zwar in
[26:15] Jakobus 3, Vers 8 bis 10.
[26:19] Das heißt es: Die Zunge aber kann kein Mensch bezwingen, das unbändige Übel voll tödlichen
[26:34] Giftes.
[26:35] Mit ihr loben wir Gott den Vater und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach dem
[26:40] Bild Gottes gemacht sind.
[26:41] Vers 10: Aus einem und demselben Mund geht Loben und Fluchen hervor. Das sollen nicht
[26:47] so sein, meine Brüder.
[26:48] Halten wir fest: Die Bibel sagt, weil wir nach dem Bild Gottes geschaffen sind, sollen
[26:53] wir nicht einander fluchen.
[26:54] Und die Bibel zeigt, wie inkonsequent wir oft sind.
[27:00] Wir loben Gott und fluchen unsere Mitmenschen und verstehen dabei nicht wirklich, dass unsere
[27:06] Mitmenschen nach dem Bild Gottes geschaffen sind.
[27:08] Ich glaube, das hat auch viel zu tun mit Streitigkeiten im Volk Gottes, wo man Gott lobsingt und ihn
[27:18] preist und betet und gleichzeitig in harschen Worten und in bösen Worten miteinander herzieht
[27:23] und sich kritisiert und schlechte Dinge hinter dem Rücken des anderen erzählt.
[27:28] Wer so etwas tut, versteht nicht wirklich die Schöpfung, denn Jakobus sagt uns, dass
[27:36] wenn wir die Schöpfung verstehen würden, wir so etwas nicht tun würden.
[27:38] Uns ist nicht wirklich bewusst, dass Gott uns Menschen nach seinem Bild geschaffen hat
[27:45] und wenn wir das wirklich verstehen würden, würden wir es nicht wagen, dem anderen zu fluchen.
[27:50] Und interessanterweise hat Jesus diesen Zusammenhang sehr deutlich verstanden und auch in Verbindung
[27:58] gebracht miteinander.
[27:59] In Matthäus 5, in der berühmten Bergpredigt, da findet sich diese Aussage, die wir schon
[28:04] oft gehört haben, die wir aber unter diesem Gesichtspunkt wahrscheinlich noch nicht gesehen
[28:07] haben.
[28:08] Jesus scheint offensichtlich hier auch von der Schöpfungsordnung, von der Schöpfungsmoral
[28:13] her zu argumentieren, wenn er sagt in Matthäus 5, Vers 21 und 22: Ihr habt gehört, dass
[28:27] zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen
[28:32] sein.
[28:33] Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen
[28:38] sein.
[28:39] Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka, der wird dem Hohen Rat verfallen sein.
[28:45] Wer aber sagt: Du Narr, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein.
[28:49] Jesus sagt ganz deutlich, dass diese beiden Dinge, das Menschenleben und auch die Art
[28:54] und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, zusammenhängen.
[28:56] Und interessanterweise haben wir gesehen, dass beide diese Dinge in der Bibel begründet
[29:02] werden mit der Ebenbildlichkeit des Menschen zu Gott.
[29:04] Und es ist kein Wunder, dass Jesus diesen Zusammenhang herstellt.
[29:08] Jesus hat mit seiner Bergpredigt die moralischen Prinzipien, die sich schon in der Schöpfung
[29:14] finden, noch einmal deutlich erklärt und verstärkt und bestärkt.
[29:20] Was also uns zu dem Punkt führt zu sagen, dass die Bergpredigt eigentlich eine Auslegung
[29:26] der Schöpfungsmoral ist.
[29:27] Und das könnte man noch weiter ausdehnen, wollen wir aber nicht tun.
[29:32] Wir wollen uns noch einen anderen praktischen moralischen Aspekt anschauen, der sich aus
[29:36] der Schöpfung ergibt.
[29:37] Und der findet sich in Maleachi, letztem Buch des Alten Testaments, in Maleachi Kapitel 2
[29:46] Vers 10.
[29:47] Maleachi Kapitel 2 Vers 10, das heißt hier: Haben wir nicht alle einen Vater?
[29:54] Eine rhetorische Frage natürlich. Hat uns nicht ein Gott erschaffen?
[29:59] Maleachi erinnert das Volk an diesen Zusammenhang und dann sagt er: Warum sind wir denn so treulos
[30:05] einer gegen den anderen und ein Wein im Bund unserer Väter.
[30:11] Treulosigkeit untereinander, wenn man sich nicht aufeinander verlassen kann, sich gegenseitig
[30:15] betrügt und und belügt, ist ein Beweis dafür, dass man die Schöpfung nicht wirklich verstanden
[30:20] hat.
[30:21] Ja, man kann davon überzeugt sein, dass Gott an sechs Tagen die Welt geschaffen hat, ab
[30:25] 24 Stunden und auch die richtige Reihenfolge der Tage aufsagen, aber solange man sich betrügt
[30:29] und treulos aneinander handelt, hat man die Schöpfung nicht verstanden.
[30:34] Denn Maleachi ruft uns zu: Haben wir nicht alle einen Vater?
[30:38] Hat uns nicht ein Gott erschaffen?
[30:40] Warum denn sind wir so treulos?
[30:42] Das zeigt uns, dass das Verständnis der Schöpfung tiefer geht, als einfach nur eine mathematische
[30:53] Erkenntnis der Stundenanzahl, ein naturwissenschaftliches Erkennen der Parameter, die dort eine Rolle
[30:58] gespielt haben, soweit es uns möglich ist und es ist so schade, dass der Satan es geschafft
[31:03] hat, uns an diesem ersten oberflächlichen Level schon gefangen zu halten, dass wir darüber
[31:08] debattieren, ob es überhaupt 24 Stunden Tage waren, statt dass wir den biblischen Berichten
[31:12] einfach Glauben schenken und dadurch dann tiefer hineindringen können in die eigentlichen
[31:17] Aspekte der Schöpfungsberichte, nämlich die moralischen Aspekte, die hier eine Rolle
[31:21] spielen.
[31:22] Und das hat auch Konsequenzen auf unsere missionarischen Bemühungen.
[31:28] Das hat Paulus erlebt, als er in Athen auf dem Areopag stand und den griechischen Philosophen
[31:36] deutlich machen wollte, warum sie an Gott glauben sollen.
[31:38] Und er nimmt hier Bezug auf die Schöpfung.
[31:40] In Apostelgeschichte 17 finden wir einige interessante Argumente und Ideen, die sich
[31:44] lohnt, auch für unsere missionarischen Bemühungen fruchtbar zu machen.
[31:49] Apostelgeschichte 17, und dort Vers 26 heißt es: Und er, Apostelgeschichte 17, Vers 26,
[31:59] und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden
[32:04] wohnen sollen und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt.
[32:09] Liebe Freunde, wenn alle Menschen treue Bibelchristen wären, gäbe es keinen Rassismus.
[32:16] Wenn die Menschen dem biblischen Wort Glauben schenken würden, gäbe es keinen übertriebenen
[32:22] Nationalstolz.
[32:23] Denn wir würden verstehen, dass alle Völker, von den Buschmännern Südafrikas, über
[32:29] die Inuits in Nordkanada, zu den Aborigines in Australien, den Japanern, den Brasilianern,
[32:35] den Mexikanern, den Deutschen, den Russen, den Algeriern, aus welchem Land, aus welchem
[32:41] Volk du auch kommst, wir alle einen menschlichen Vater haben, eine menschliche Mutter, nämlich
[32:49] Adam und Eva, und wenn man es genau nimmt, sogar eigentlich alle zwei menschliche Väter
[32:55] und zwei menschliche Mütter haben, denn die ganze Sache ging ja nach der Sintflut noch
[32:59] einmal von vorne los, sozusagen, das heißt auch nicht nur stammen wir alle von Adam ab,
[33:02] wir stammen ja alle letztendlich auch von Noah ab und von seiner Frau, die uns mit Namen
[33:08] nicht genannt ist.
[33:10] Und damit sind wir alle, die wir jetzt leben, nach der Sintflut, eigentlich sogar gemeinsame
[33:15] Familienangehörige der Heilslinie, zumindest ethnisch, leider in den meisten Fällen oder
[33:22] in der Mehrheit der Fälle nicht geistlich, aber ethnisch gehören alle Völker, die heute
[33:28] auf dem Erdboden leben, zurückverfolgt in Geschlechtsregistern, gehören sie alle ethnisch
[33:35] zu der Linie Seeds und nicht Keins.
[33:37] Das ist interessant, oder?
[33:38] Und das sollte uns unseren übertriebenen Nationalstolz, der manchmal an den Tag gelegt
[33:43] wird, doch deutlich dämpfen.
[33:45] Wir sind alle eine Familie und es gibt keinen Grund, sich für mehr oder besser zu halten
[33:48] als andere.
[33:49] Und es geht sogar weiter, denn Paulus stellt fest, dass selbst diese heidnischen Philosophen
[33:55] in Griechenland durchaus noch letzte Spuren und Reste des wahren Glaubens in ihr falsches
[34:03] System des Heidentums mit übernommen haben.
[34:05] Das heißt in Vers 23:
[34:18] Paulus hat realisiert, dass es noch rudimentär, kaum zu erkennen, aber immer noch oder dem
[34:27] immer noch vorhanden, Elemente gibt, die zurückweisen darauf, dass auch dieses Volk einmal die Wahrheit
[34:33] gekannt hat oder deren Vorfahren zumindest.
[34:36] Egal wie tief Völker oder Rassen in das Heidentum oder in die Falschheit hineingedriftet sind,
[34:46] es gibt überall in jeder Religion, in jeder Weltanschauung noch Elemente, Rudimente der
[34:53] Wahrheit.
[34:54] Das liegt ganz einfach daran, weil der Satan halt immer nur fälschen kann.
[34:57] Er kann nicht völlig neu schaffen, er kann kein völlig neues System erschaffen, wo alles
[35:00] falsch ist.
[35:01] Bestimmte Dinge sind immer wahr.
[35:03] Das heißt in Vers 28 im gleichen Kapitel:
[35:15] Paulus kannte einige dieser griechischen Gelehrten und er hat einige Aussagen studiert und hat
[35:21] gesagt: Schaut her, diese Aussage, richtig verstanden, zeigt, da ist ein gewisser Anteil
[35:26] von Wahrheit da.
[35:28] Und das soll uns helfen zu verstehen, dass es in jeder Religion, in jeder Weltanschauung
[35:34] Wahrheit gibt.
[35:35] Das heißt, es gibt keinen Grund, feindlich oder hassorientiert anderen Religionen gegenweit
[35:43] eingestellt zu sein.
[35:44] Denn da gibt es auch Wahrheit.
[35:45] Und jetzt gibt es aber einen interessanten Punkt.
[35:48] Der Satan möchte, dass wir jetzt glauben, naja, weil es dort Wahrheit gibt, ist das
[35:51] Volk am Ausreicht.
[35:52] Und jeder kann jetzt einfach so bleiben, wie er will und Gott möchte einfach nur, dass
[35:58] jeder ein bisschen Wahrheit hat.
[35:59] Oder noch schlimmer, wenn dann der Versuch übernommen wird, alles zusammen zu mixen
[36:02] und zwar einfach auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner der Wahrheit.
[36:06] Aber das ist nicht Gottes Ideal, denn Gott macht ganz deutlich, obwohl alle ein bisschen
[36:09] Wahrheit haben und niemand den anderen völlig beurteilen muss, sondern immer noch das schätzen
[36:15] kann, was andere für wahr hält, sagt Gott trotzdem im gleichen Kapitel oder Paulus sagt
[36:22] es hier durch den Geist Gottes, Vers 27: Damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie
[36:27] ihn wohl umhertasten, wahrnehmen und finden möchten.
[36:29] Und doch ist er ja jedem Einzelnen von uns nicht fern.
[36:32] Schöpfungsmoral bedeutet erstens, dass wir niemanden verurteilen oder mit Hass entgegen
[36:40] gehen, weil er eine andere Religion oder andere Weltanschauung, andere Philosophie hat.
[36:44] Stattdessen können wir wie Paulus überall noch das suchen, was der Wahrheit entspricht
[36:49] und sagen: Schau her, das sehe ich genauso.
[36:50] Das ist moralisches Handeln im Sinne der Schöpfung, aber genauso moralisch im Sinne der Schöpfung
[36:57] ist es dann, den Menschen nicht nur zu sagen: Schau her, das sehe ich genauso, sondern sie
[37:02] dazu zu führen, dass sie nach mehr suchen, dass sie tastend Gott erspüren, dass sie
[37:09] das Wort Gottes besser kennenlernen.
[37:11] Jemand, der nach der Schöpfung moralisch handeln will und die Schöpfung verstanden
[37:15] hat, möchte den Menschen wieder völlig zurück zum Schöpfer führen.
[37:18] Und das sind ganz wichtige Prinzipien, die wir hier angesprochen haben.
[37:22] In Sprüche 14, Vers 31 finden wir zwei weitere wichtige Schöpfungsmoralprinzipien.
[37:30] Sprüche 14, Vers 31, es heißt: Wer den Schwachen unterdrückt, der lästert seinen Schöpfer.
[37:36] Wer ihn aber ehren will, der erbarmt sich über den Armen.
[37:38] Wann immer es Unterdrückung gibt, zeigt sich ein Missverständnis der Schöpfung.
[37:42] Und Unterdrückung hat viele Formen.
[37:44] Unterdrückung kann physische Unterdrückung sein, physische Unterdrückung.
[37:47] Es kann auch geistliche Unterdrückung sein, Willkür, wo einfach verboten wird nach gut
[37:57] dünken.
[37:58] Und solch eine Unterdrückung, sei sie von Heiden oder von Christen im Volk Gottes unternommen,
[38:07] ist immer ein Ausdruck dessen, dass man die Schöpfung nicht wirklich versteht.
[38:10] Und könnte es sein, dass überall dort, wo an der Schöpfung gezweifelt wird und gesägt
[38:14] wird, auch der Geist der Unterdrückung zunimmt?
[38:17] Nichts ist ein besseres Hilfsmittel gegen Unterdrückung als ein klares Verständnis
[38:21] der Schöpfung und der Schöpfungsmoral.
[38:23] Und dann heißt es, Vers 31: Wer ihn aber ehren will, der erbarmt sich über die Armen.
[38:27] Wenn wir verstehen, dass wir alle einen Vater haben, nämlich Gott letztendlich, dann werden
[38:34] wir uns auch um die Armen kümmern, wir werden sozial uns engagieren, wir werden das tun,
[38:38] was wir können, um anderen zu helfen.
[38:39] Wir werden nicht hinabschauen auf andere, denen es nicht so gut geht wie uns.
[38:42] Das ist ein sehr wichtiger Punkt.
[38:46] Ebenso wichtig in Sprüche 22, Vers 2, da heißt es ganz einfach und deutlich zu verstehen:
[38:55] Sprüche 22, Vers 2: Reiche und Arme begegnen einander, der Herr hat sie alle gemacht.
[39:01] Ich weiß nicht, ob du arm bist oder reich, ob du viel Vermögen hast oder wenig.
[39:07] Aber ganz egal, was deine finanzielle Situation noch ist, es gibt keinen Grund, sich für besser
[39:14] oder schlechter oder weniger wert zu erachten, denn Gott hat uns alle geschaffen und als wir
[39:19] alle, als Gott uns geschaffen hat, da hatte niemand von uns ein Bankkonto, niemand von
[39:24] uns hatte eine Kreditkarte, niemand von uns hatte Immobilien, wir alle hatten relativ wenig,
[39:29] nämlich uns selbst und eine Beziehung, die Gott zu uns sucht.
[39:34] Hier war das schön ausgedrückt, als er gesagt hat: Nackt bin ich hervorgekommen,
[39:40] nackt gehe ich wieder zurück.
[39:42] Wir können nicht viel mitnehmen von dem Reichtum.
[39:45] Das Einzige, was wir mitnehmen können in die Welt, die kommen wird, das ist unser
[39:49] Charakter, unsere moralische Entscheidung und die Menschen, die wir für Christus gewonnen haben.
[39:54] Es gibt einige moralische Prinzipien, die interessanterweise nicht so bekannt sind
[40:03] und die trotzdem sehr, sehr spannend sind.
[40:05] In Matthäus 23, wollen wir nur eins hier anschauen, in Matthäus 23, Vers 9. Wir haben ja gesagt,
[40:13] dass die Schöpfung letztendlich uns zeigt, dass Gott unser Vater ist und wir haben schon
[40:18] einige Bibeltexte gelesen, die das ganz deutlich nahegelegt haben und hier finden wir jetzt
[40:21] ein interessantes moralisches Prinzip, das enorme Implikationen für die Endzeitprophetie
[40:27] hat. Wer hätte das gedacht? In Matthäus 23, Vers 9 heißt es: Nennt auch niemand auf Erden
[40:33] euren Vater, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist, der Schöpfer.
[40:37] Ich weiß nicht, ob du darüber nachgedacht hast, aber nach der Schöpfung ist es unmoralisch,
[40:45] einen Menschen heiligen Vater zu nennen.
[40:47] Es ist unmoralisch.
[40:50] Es ist nicht im Einklang mit der Tatsache und mit der Erkenntnis, dass Gott unser Vater ist.
[40:54] Nur das heißt nicht, dass ich meinen leiblichen Vater Vater nennen darf, das ist keine Frage.
[41:00] Aber diesen Titel Vater, heiliger Vater, im religiösen Sinne einem Menschen zu geben,
[41:07] heißt die Schöpfung nicht verstanden zu haben.
[41:10] Und jetzt kommen wir zu einem interessanten Punkt.
[41:12] Könnte es sein, dass heute so viel Verwirrung, zum Teil organisierte Verwirrung um die Schöpfung
[41:17] besteht, um politische und religiöse Entwicklungen zu fördern, die uns in Offenbarung 13 Daniel 7
[41:24] und vielen anderen Kapiteln der Bibel vorhergesagt sind, wo nämlich ein Mensch für sich einen
[41:29] Anspruch nimmt, der heilige Vater zu sein?
[41:31] Es lohnt sich auch, darüber nachzudenken, wenn wir über Schöpfung und Moral nachdenken.
[41:39] Die Bibel nennt es unmoralisch.
[41:40] Nun, was sollen wir tun, wenn es um biblische Moral geht?
[41:48] Wir haben viele Dinge angeschaut, die wir nicht tun sollten.
[41:51] Schauen wir uns gemeinsam einmal Maleachi 1, Vers 6 an.
[41:55] Maleachi 1, und dort Vers 6, dort heißt es: Ein Sohn soll seinen Vater ehren oder ein
[42:02] Knecht seinen Herrn.
[42:04] Bin ich nun Vater?
[42:05] Wo ist meine Ehre?
[42:07] Bin ich Herr?
[42:08] Wo ist die Furcht vor mir?
[42:10] Spricht der Herr, der Herrscher, zu euch Priestern, die ihr meinen Namen verächtlich gemacht habt,
[42:15] in der Macht.
[42:17] Gott sagt: Wenn ihr glaubt, dass ich euer Vater bin.
[42:20] Wenn ihr glaubt, dass ich euch geschaffen habe, dann möchte ich auch geehrt werden.
[42:23] Dann möchte ich auch, dass ihr mich fürchtet.
[42:26] Die Furcht Gottes und dass wir ihn ehren, ist eine moralische Verpflichtung der Schöpfung.
[42:33] Und ist es nicht interessant, dass wir einen Bibeltext haben in Offenbarung 14, Vers 7,
[42:46] der uns deutlich macht, dass genau diese moralische Verpflichtung Teil des ewigen Evangeliums ist?
[42:56] Denn in Offenbarung 14, Vers 7 heißt es, dass das ewige Evangelium mit folgenden Worten anfängt:
[43:02] Er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines
[43:07] Gerichts ist gekommen.
[43:08] Und Gericht bedeutet, dass wir uns verantworten für die moralischen Entscheidungen, die wir
[43:12] getroffen haben.
[43:14] Und dann heißt es: Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die
[43:18] Wasserquellen gemacht hat.
[43:19] Hier haben wir also Schöpfung und die Ehre und die Furcht, die moralisch aus der Schöpfung
[43:24] hervorkommen, die man moralisch Gott schuldig ist und die Tatsache, dass Gott in einem Gericht
[43:30] auch unsere moralische Verantwortung untersucht.
[43:37] Dieses Thema Schöpfung und Moral ist ein wichtiges Thema in der Endzeit.
[43:41] Tun wir das, was wir tun sollten, wenn wir an die Schöpfung denken.
[43:46] Dass es dieses Gericht gibt und dass Gott uns alle zur Verantwortung ziehen wird für
[43:51] unsere moralischen Entscheidungen, wird ganz deutlich, auch wenn wir Prediger 12 lesen.
[43:56] Das ist ja ein Text, auf dem sich Offenbarung 14, Vers 7 auch beruht.
[44:00] In Prediger 12 und dort Vers 13 und 14 eigentlich sogar.
[44:07] Prediger 12, Vers 13 und 14, da heißt es: Lasst uns die Summe aller Lehre hören.
[44:12] Die Summe aller Lehre ist das, was, wenn man alles zusammengenommen hat, übrig bleibt.
[44:16] Fürchte Gott und halte seine Gebote.
[44:20] Das sind wir wieder beim Anfang, bei dem, was wir am Anfang gesagt haben.
[44:22] Gott hat Wohlgefallen am Gehorsam.
[44:24] Moralisches Handeln nach der Schöpfung bedeutet, Gott zu fürchten, ihm zu danken, ihm zu loben,
[44:29] ihm die Ehre zu geben und ja, es bedeutet, ihm gehorsam zu sein.
[44:36] Gehorsam ist nicht erst durch das Evangelium notwendig geworden.
[44:40] Gehorsam ist nicht erst durch die 10 Gebote notwendig geworden.
[44:43] Gehorsam ist notwendig, seit wir geschaffen worden sind.
[44:47] Das ist eine direkte Implikation der Schöpfung.
[44:49] Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das macht den ganzen Menschen aus.
[44:56] Das ist die Begründung.
[44:56] Es gehört dazu, zum Menschsein, dass wir Gott fürchten und seine Gebote halten.
[45:03] Und könnte es sein, dass die meisten Menschen gar nicht erleben,
[45:08] was es bedeutet, ganz Mensch zu sein, weil sie durch Satan verführt worden sind
[45:12] und Gott nicht fürchten, ihm nicht seine Gebote halten.
[45:14] Könnte es sogar sein, dass der Angriff auf die Gebote Gottes und auf die wahre Religion der Bibel
[45:19] letztendlich nur dazu führt, dass Satan uns von einem echten Menschsein abbringen will,
[45:24] dass er unseren Ruin möchte.
[45:25] Gott sagt: Wenn du die ganze Fülle dessen entfalten möchtest,
[45:29] was ich bei der Schöpfung mir vorgestellt habe,
[45:31] wenn du Mensch sein möchtest im höchsten und besten Sinne,
[45:35] dann fürchte mich und halte meine Gebote.
[45:38] Das sind die wahren Menschenrechte und die wahren Menschenpflichten.
[45:43] Gott hat ein so viel besseres Bild von Menschen als die meisten Menschen von sich selbst.
[45:48] Und um dieses wunderbare Bild des Menschen wiederherzustellen,
[45:53] ist es notwendig, diesem einfachen Prinzip zu folgen.
[45:58] Und da heißt es in Vers 14: Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen,
[46:02] samt allem Verborgenem, sei gut oder böse.
[46:04] Gott hat uns die Freiheit geschenkt und weil er uns die Freiheit geschenkt hat,
[46:09] schenkt er uns auch die Verantwortung.
[46:11] Wir müssen uns verantworten für die Freiheit, die wir haben.
[46:14] Gott hat uns die Freiheit gegeben: Möchtest du weiterleben oder möchtest du nicht weiterleben?
[46:19] Ich habe dich geschaffen, bist du damit einverstanden oder nicht?
[46:21] Und durch deine moralischen Entscheidungen bist du selbst dafür verantwortlich.
[46:26] Ich möchte, dass du selbst entscheidest: Möchtest du weiterleben oder nicht?
[46:30] Möchtest du ewig leben mit mir oder möchtest du lieber nicht ewig leben und aufhören zu existieren?
[46:35] Und ich gebe dir die Wahl, aber ich möchte auch, dass du weißt, dass deine Entscheidungen ich ernst nehme.
[46:41] Ich werde nicht gegen deinen Willen, so sagt es Gott, nicht gegen deinen Willen dich ewig am Leben behalten.
[46:47] Deswegen sei sicher, dass alle deine Werke in ein Gericht kommen,
[46:50] damit ich vor dem ganzen Universum klarstelle, was dein Wunsch ist.
[46:56] Das ist die Bedeutung des Gerichts.
[46:57] Gott macht deutlich, dass all das, was wir tun, unser Schicksal bestimmen wird.
[47:03] Denn egal was wir tun, es wird unser Schicksal bestimmen.
[47:10] Schauen wir gemeinsam Offenbarung 21, Vers 5 bis 8 an.
[47:17] Offenbarung 21, Vers 5 bis 8.
[47:23] Dort heißt es: Der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu.
[47:31] Gott wird eine neue Schöpfung erschaffen und auch diese neue Schöpfung
[47:34] wird an die gleichen moralischen Maßstäbe geknüpft sein wie die erste.
[47:38] Und er sprach zu mir: Ich schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss.
[47:41] Er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende.
[47:47] Ich will dem Durstigen geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst.
[47:51] Wer überwindet, der wird alles erben und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.
[47:55] Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Grollnden, Deflekten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberern
[47:59] und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt.
[48:04] Das ist der zweite Tod.
[48:06] Mein moralisches Handeln, dein moralisches Handeln bestimmt unser Schicksal.
[48:09] Wir bestimmen aufgrund der Freiheit, die Gott uns gegeben hat, mit der er uns geschaffen hat,
[48:13] ob wir weiterleben wollen, ob wir die Schöpfung, die er uns geschenkt hat, annehmen
[48:17] oder ob wir sie nicht annehmen und lieber nicht weiterleben wollen.
[48:21] Du und ich, wir haben die Wahl.
[48:26] Und Gott möchte, dass wir durch seine Kraft überwinden.
[48:30] Und der Maßstab, der Moral, das ist der letzte Vers für heute, der findet sich in Matthäus 5.
[48:44] Matthäus 5, in der Bergpredigt, gibt Jesus uns den Maßstab der Schöpfungsmoral.
[48:54] Matthäus 5, Vers 44 bis 48.
[48:57] Jesus sagt ab Vers 44:
[48:59] Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet die, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen
[49:05] und bittet für die, denen, bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen.
[49:11] Damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid.
[49:14] Nur wenn wir das tun, sind wir wahrhaftig wirklich Söhne.
[49:17] Ich habe viele Christen gehört, die mir gesagt haben: Feindesliebe, das ist mir zu schwer, das kann ich nicht.
[49:23] Aber ihr Lieben, lieber Freund, liebe Freundin, wenn du Christus nachfolgst, wenn du die Schöpfung verstehst,
[49:29] wenn du weißt, dass Gott dein Schöpfer und Neuschöpfer ist, dann wirst du deine Feinde lieben können.
[49:36] Denn es heißt hier: Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.
[49:42] Gottes Schöpfung segnet oder ist auch zum Nutzen für diejenigen, die gegen ihn rebellieren.
[49:50] Vers 46: Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn?
[49:55] Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nun eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes?
[49:59] Machen es nicht auch die Zöllner ebenso? Lieber Freund, liebe Freundin,
[50:01] wenn wir unsere Feinde nicht lieben, sind wir keine Christen.
[50:07] Wir können uns Christen nennen, aber nach der Schöpfungsmoral, nach dem, was Jesus sagt, sind wir keine Christen, wir sind letztendlich wie Heiden.
[50:15] Auch die Unbekehrten machen das Gleiche, auch die Unbekehrten grüßen ihre Freunde und fallen ihnen um den Arm und wünschen ihnen alles Gute zum Geburtstag.
[50:22] Es ist kein Beweis von Christentum, wenn wir in der Gemeinde einander um den Hals fallen und wenn wir uns alles Gute wünschen.
[50:29] Christentum zeigt sich, wenn ich meinen Feinden Gutes wünsche, wenn ich sie liebe.
[50:34] Könnte es sein, dass wir alle, dass ich und du, dass wir noch zu lernen haben an der Schöpfungsmoral?
[50:40] Denn Gottes Maßstab ist ein großer Maßstab, aber ein Maßstab, den wir durch die Gnade Gottes, durch die Gnade Gottes allein, durch seine schöpferische Kraft erreichen können.
[50:50] Vers 48 heißt es: Darum sollt ihr vollkommen sein, gleich wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.
[50:58] Wir sind nach dem Bild Gottes geschaffen und seine moralischen Vorstellungen sollen auch unsere moralischen Vorstellungen sein.
[51:03] Sein moralischer Maßstab soll auch unser moralischer Maßstab sein.
[51:07] Sein Handeln soll der Maßstab unseres Handelns sein.
[51:10] Es ist dein Wunsch auch für dein Leben.
[51:12] Ich möchte mich ganz neu heute dafür entscheiden und Gott sofort Gehorsam sein.
[51:17] Du auch, Gott segne dich in deiner Entscheidung.
[51:19] Nächste Woche werden wir weiter studieren an dem Thema Ursprung und Anfang.
[51:23] Wir werden weitere interessante Dinge feststellen, was uns das Thema Schöpfung für unser praktisches Leben als Christ zu sagen hat.
[51:30] Und bis dahin wünschen wir euch Gottes Segen und viel Freude beim Studium seines Wortes. Amen.
[51:49] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
[52:19] Amen.
[52:49] Vertraue und glaube, es hilft, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
[53:19] Amen.
[53:49] Vertraue und glaube, es hilft, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!