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In dieser Predigt geht es darum, wie wir uns auf eine kommende Krise vorbereiten können und ein „besseres Land“ in Sicht haben. David Nießner verwendet biblische Beispiele, insbesondere die Schiffsreise des Paulus, um zu verdeutlichen, wie die Gemeinde als Schiff durch Stürme navigieren kann. Die Botschaft betont die Wichtigkeit von geistlicher Nahrung, dem Festhalten an Gott und der Bereitschaft zur Veränderung, um sicher ans Ziel zu gelangen.


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Serie: Vom Ende zum Anfang

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Profitinteressierte und liebe Zuschauer bei Joelmedia TV. Zu unserer Serie "Vom Ende zum Anfang" sind wir heute beim fünften Teil, beim vorletzten Teil dieser Serie angelangt. Und der Titel dieser Predigt lautet: "Ein besseres Land in Sicht". Bevor wir aber allerdings anfangen und uns dem Thema widmen, möchte ich euch sehr gerne zum Gebet einladen, dass Gott hier in der Mitte ist, dass wir verstehen, was er zu sagen hat, und dass wir auch die kommende Krise, die uns betreffen wird, bald sprechen, wie wir da hindurch manövriert werden können und wie Gott uns hindurchführt.

[1:10] Unser Vater, wir danken dir, dass wir auch heute uns wieder versammeln können, dass wir uns dem Thema widmen können, dass wir uns anstellen können: Welche Art von Land haben wir in Sicht und was wird uns dort erwarten? Ich bitte dich nach deiner Verheißung Jeremia 19, dass du dein Wort in meinen Mund legst, du durch mich sprichst und dass du unsere Herzen aufmachst und dass wir vom Heiligen Geist empfangen können, dass nach Johannes 16, 24 unsere Freude völlig wird und dadurch uns wirken kannst. Habe Dank für deine Gegenwart hier, dass du uns helfen mögest im Namen Jesu. Amen.

[1:45] Ja, ein besseres Land in Sicht, wie auch schon das Titelbild dieser Serie zeigt, möchten wir uns anschauen, wie kommen wir vom Ende der Welt zur neuen Erde. Und das Bild zeigt das ganz schön: Die einzige Möglichkeit zu erfahren, wo wir wirklich hinkommen und die einzige Möglichkeit auch zu erfahren, wie wir da wirklich durch diese Krise durchkommen, ist durch die Bibel. Durch die Bibel alleine, die an so viele kostbare Verheißungen schenkt, durch die wir das alle sehen dürfen.

[2:19] Zu Beginn möchte ich euch ein Zitat vorlesen aus "Der Geist der Weissagung". Und in diesem Zitat, nur so als kleine Vorab-Geschmack, beschreibt einen Wald, etwas Wunderbares, was wir uns dann im letzten Teil dieser Serie noch abschließend anschauen möchten. Aber sie sagt: "Erfahrungen und Gesicht der Zeit, der 18." Als ich aus dem Gesicht kam, schien mir alles verändert. Sie spricht hier von einer himmlischen Vision, die sie hatte. Ein düsterer Schleier war über alles gebreitet, was ich an... so dunkel erschien mir diese Welt. Ich weinte, als ich mich wieder hier fand, hatte Heimweh. Ich hatte ein besseres Land gesehen und das hatte mir diese Erde verleidet.

[3:02] Ist schon faszinierend, sie sieht ja einmal den Himmel und gleich sagt sie: "Ich hatte Heimweh." Aber was muss, was wird uns erwarten? Bevor wir dieses bessere Land, von dem sie spricht, sehen können, wo möchten wir, nicht wo möchten, sondern wo werden wir als Gemeinde hinsteuern und wie wird das genau aussehen?

[3:28] Auch hier ein Zitat bzw. eine Einstiegsgeschichte zu dem Zitat: Dann wird ein großer Sturm aufziehen. Ich lade euch ein, bevor wir uns diesem Zitat nähern, dass wir noch lesen wollen, Apostelgeschichte 27 aufzuschlagen und gemeinsam mit mir zu lesen in der Apostelgeschichte 27. Da finden wir eine Geschichte, wo Paulus nach Rom gebracht werden mit dem Schiff und Lukas beschreibt ja ein bisschen was hier vonstatten ging. Und diese Geschichte ist wie so ein kleiner Typus für das, was uns als Gemeinde erwartet. Und wenn wir das durchlesen, dann werden wir gleich sehen, worum es dann geht. Wir werden das auch bestätigt sehen durch die Zitate im Geist der Weissagung.

[4:15] Wenn wir in Vers 13 lesen, dann heißt es, dass also auf dem Schiff war ein... schwach aus Südwind geweht hat und die Menschen da dachten auf dem Schiff, dass jetzt die Küste bald nahe ist. Diese kleine Südwind könnte ein Hinweis darauf sein, dass auch eine kleine Krise die Gemeinde zukommt. Aber was wird... Spannender ist ab Vers 14, werden wir dann einsteigen zu lesen. Aber nicht lange danach fegte ein Wirbelwind von der Insel daher, Euroklädon genannt. Und das Schiff, und da das Schiff mit fortgerissen wurde und dem Wind nicht widerstehen konnte, gaben wir es preis und ließen uns treiben.

[4:54] Kann es sein, dass auch auf uns als Gemeinde ein großer Sturm kommen wird, der die Gemeinde hin und her wirbeln wird? Als wir aber in einer kleinen Insel, Klauda genannt, vorbei fuhren, konnten wir kaum das Beiboot meistern, als heraufgezogen hatten. Trafen sie Schutzmaßnahmen, indem sie das Schiff untergeordneten, weil sie fürchteten, in die Tiefe verschlagen zu werden. Zogen sie die Segel ein und ließen sich so treiben.

[5:22] Das 18: Da wir aber von dem Sturm heftig umher getrieben wurden, warfen sie am folgenden Tag einen Teil der Ladung über Bord. Und am dritten Tag waren wir mit eigener Hand das Schiffsgerät hinaus... Diese Dinge, die hier beschrieben werden, wir werden nachher noch eine Vision von Ellen White lesen, wo sie sagt, dass die Gemeinde ein Schiff ist. Deswegen passt das ziemlich gut. Und was hier beschrieben wird, ist vielleicht, ist es ganz gut, wenn wir in den Krisen, die kommen, unsere ganzen und den ganzen Ballast, die ganzen unnötigen Diskussionen und Streitereien über Bord werfen, weil sie uns in dieser Krise überhaupt nicht helfen werden.

[5:59] Da wären mehrere Tage, 120, weder Sonne noch Sterne sichtbar waren und ein heftiger Sturm hielt stand. Endlich alle Hoffnung, dass wir gerettet werden könnten. Kann es sein, dass dieser Sturm, der kommt, diese Krise uns denken lässt, dass es keine Hoffnung auf Rettung gibt? Kann es sein, dass es eine schwere Prüfung wird für die Gemeinde?

[6:22] Und da man lange ohne Nahrung geblieben war, stand Paulus in ihrer Mitte auf und sprach: "Ihr Männer, man hätte zwar mehr gehorchen nicht von Kreta abfahren sollen und sich so diese Schädigung und den Verlust ersparen sollen. Doch jetzt mahne ich guten Mutes zu sein, denn keiner von euch wird das Leben verlieren, nur das Schiff wird untergehen." Keiner wird verloren gehen.

[6:44] Und die Paulus hier sagt, er sagt es auch an anderen Stellen: "Seid frohen Mutes", als die Jünger damals auf dem See mit Jesus gefahren sind und diese heftige Sturm kamen. Die Jünger hatten Panik, Jesus hat geschlafen. Genauso sollten auch wir guten Mutes sein, wenn diese Krise kommt, weil es uns zeigt, wir werden bald nach Hause kommen.

[7:06] Das 23: In dieser Nacht rat zu mir, nämlich ein Engel des Gottes, dem ich angehöre und dem ich auch diene, und sprach: "Fürchte dich nicht! Du musst vor den Kaiser treten, und sieh, Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir im Schiff sind. Darum seid guten Mutes, ihr Männer, denn ich vertraue auf Gott, dass er es so, dass es so gehen wird, wie es mir gesagt worden ist."

[7:27] Wir müssen aber auf eine Insel verschlagen werden. Was man will, stürzt als nun die vierzehnte Nacht kamen, hört zu, seitdem wir auf dem Adriatischen Meer hergetrieben wurden, vermuteten die Schiffsleute um Mitternacht, dass sie sich dem Land näherten.

[7:43] Und das Wort mit der Nacht, das interessant, das kennen wir. Jesus sagt ja, um Mitternacht erhört, hörte man lautes Schreien: "Siehe, der Bräutigam kommt!" Kann es sein, dass auch die Gemeinde in der dunkelsten Stunde um Mitternacht auf das bessere Land blicken wird und denken wird, dass wir uns dem Land nähern? Mit dem lauten Ruf ergeht: "War, wir dann ist gefallen?"

[8:07] Kann es sein, dass wir uns dann um Mitternacht dem Land nähern? Und sie ließen das Senkblei hinunter und maßen 20 Faden. Als ein wenig weiter gefahren waren und es wieder hinunter ließen, maßen sie 15 Faden. Das 29: Und dass sie fürchteten, sie könnten auf Klippen verschlagen werden, trafen sie vom Heck des Schiffes vier Anker aus und wünschten, dass es Tag würde.

[8:27] Das 30 ist auch noch wichtig. Als aber die Schiffsleute aus dem Schiff zu entfliehen suchten und das Boot ins Meer hinabließen, unter dem Vorwand, sie wollten vom Bug Anker auswerfen, sprach Paulus der Hauptmann und zu den Soldaten: "Wenn dies nicht im Schiff bleiben, könnt ihr nicht gerettet werden."

[8:47] Es wird vielleicht die Versuchung kommen, die Gemeinde zu verlassen in dieser Sturm kommt. Paulus sagt hier: Wer das Schiff verlässt, wird nicht gerettet werden. Wir werden nachher noch ein Zitat lesen aus dem Geist der Weissagung, wo sie sagt, es ist nicht Gottes Absicht, dass wir die Gemeinde verlassen in diesem Sturm. Wenn wir bewahrt werden wollen, dann müssen wir die Gemeinde bleiben, weil Gott in seiner Gemeinde wirkt und dort die Wahrheit auch offenbart.

[9:15] Das 32: Da schnitten die Kriegs-Knechte die Taue des Bootes ab und ließen es hinunterfallen. Als es aber Tag werden wollte, ermahnte Paulus alle, Speisen zu sich zu nehmen und sprach: "Es ist heute der vierzehnte Tag, dass sie vor ängstlichen Erwartungen ohne Nahrung geblieben seid und nichts zu euch genommen habt. Darum meine ich, euch Speise zu euch zu nehmen, denn das dient zur eurer Rettung. Dann keinem von euch für den Hafen Haupt...

[9:39] ...fallen." Jesus hat auch gesagt, an einer anderen Stelle: "Alle Haare auf eurem Haupt sind gezählt." Und auch in dieser Krise, Gott wird sein Schiff sicher in den Hafen steuern. Wenn die Menschen damals bei sich nehmen sollten, sie müssen auch wir in dieser Krise geistliche Speise zu uns nehmen, damit wir gestärkt werden können.

[10:01] Und die Reaktionen darauf ist dann folgendes: Vers 36, beziehungsweise lesen wir 35 noch nach. Dem Paulus das gesagt hat, nahm Brot, dankte Gott vor allem, brach aus und fing an zu essen. Und dann Vers 36: Da wurden alle guten Mutes und nahmen ebenfalls Speise zu sich. Wenn wir geistliche Nahrung zu uns nehmen und wir sehen, dass dieses Wort ein lebendiges Wort ist, dann werden wir guten Mutes. Ich habe das so oft erfahren in meinem Leben, wenn ich traurig, niedergeschlagen war, wenn wirklich heftige Stürme auch im privaten Leben geschehen sind, dann neben euch dieses alte, dicke Buch aufgeschlagen habe und Gott da durchgesprochen hat. Ich habe einen Frieden bekommen, eine Freude, was die Welt nicht geben kann. Und so auch hier in dieser Krise, wenn wir geistliche Speise zu uns nehmen, werden wir guten Mutes werden.

[10:55] Das 38: Nachdem sie sich mit der Speise gesättigt hatten, erleichterten sie das Schiff, nehmen sie das Getreide ins Meer werfen.

[11:05] Er ist 39: Als es aber Tag wurde, erkannten sie das Land nicht. Sie bemerkten aber eine Bucht und ein flaches Ufer, an dieses beschlossen sie, das Schiff nach Möglichkeit hintreiben zu lassen. Und so schnitten sie die Anker ab, ließen sie ins Meer und lösten zugleich die Haltetaue, das Steuerruder, dann hätten sie das Vorderrad vor dem Wind und hielten auf das Ufer zu.

[11:28] Hier heißt es, dass die Gemeinde sich treiben ließ einst Ufer hinein. Und das ist auch ein wichtiger Punkt, nicht, dass wir alle Verantwortung abgeben, aber letzten Endes Gott sitzt am Steuer und er wird seine Gemeinde sicher in den Hafen bringen, seine Gemeinde sicher auf die neue Erde bringen. Was wir machen können, ist, wie die Menschen damals, unsere Segel hissen und Gott schickt den Wind und bringt uns in die sichere Bucht.

[11:54] Dass wir waren eine Sandbank geraten, liegen sie mit dem Schiff auf von das Vorderteil blieb unbeweglich stecken, das Hinterteil aber zerbrach durch die Gewalt der Wellen.

[12:04] Und das ist auch noch ein Scheidepunkt. Es mag sein, die Gemeinde wird heftig durchgerüttelt werden. Wir werden das gleich noch in genaueren Zitaten sehen, und es sieht so aus, als würde die Gemeinde fallen, aber sie fällt nicht. Aber es wird trotzdem ein unfassbarer Ruck durch die Gemeinde gehen und viele werden dadurch auch Panik bekommen.

[12:25] Der Vers 42 heißt es: "Die Soldaten aber fast mit dem Plan, sollen die Gefangenen töten, damit keiner schwimmend entfliehen." Das ist vielleicht auch so ein Bild auf die Todesstrafe, die uns drohen wird, auf das Wirken Satans, die Gläubigen zu vernichten, dass keiner in den himmlischen Hafen kommt. Doch der Hauptmann, der dem Paulus retten wollte, Vers 43, verhinderte ihr Vorhaben und befahl: "Wer schwimmen könne, sollte sich zuerst ins Meer werfen, um ans Land zu kommen."

[12:54] Jesus wird eintreten für sein Volk und wird diesen Plan der Todesstrafe verhindern. Und jeder, der Gottes Anweisung folgt, wird sicher in den Hafen gelangen.

[13:06] Vers 44: "Und die Übrigen teils auf Brettern, teils auf Schiffstrümmern und so geschah es, dass alle ans Land gerettet wurden." Auch wenn die Gemeinde, und ich glaube, dass sie nicht mehr lange in dieser Institution bestehen kann, wie sie jetzt besteht. Wir wissen auch, dass am Ende der Zeit vielmehr die Hausgemeinden die Gemeinde bilden. Es geht nicht um die Gebäude, es geht um die gläubigen Menschen.

[13:31] Und wenn die Gemeinde heftig durchgerüttelt wird, heißt es dann auf Brettern, auf Überresten von der Gemeinde wird man ans Land gerettet. Die Gemeinde wird nicht kaputt gehen, sie wird nicht untergehen, vollständig. Aber die kleinen Trümmer, denen wir uns festhalten, was immer noch zur Gemeinde gehört, wird uns ans Ufer bringen.

[13:53] Und dann Kapitel 28, Vers 2: Das vielleicht so ein Bild auf den Himmel. "Dann die Einwohner dieser Insel, eher zeigten uns ungewöhnliche Freundlichkeit." Ich glaube, im Himmel gibt es auch ungewöhnliche Freundlichkeit für menschliche Verhältnisse. Sie zündeten ein Feuer an und holten uns alle herbei wegen des anhaltenden Regens und wegen der Kälte. Die Bewohner des Himmels werden uns eines Tages wunderbar aufnehmen.

[14:20] Und ich werde wollte gerne diese Geschichte mit euch lesen, weil ich glaube, dass dieser Sturm, der kommen wird, und es in der Bibel durch einen kleinen Typus in denselben Kapiteln gezeigt wird. Man muss nicht immer gleich alles interpretieren, überall etwas hineinlesen, aber zum großen Ganzen ist es doch ein schöner Typus für das, was kommen wird. Und wer das nachlesen möchte, gerne, können das noch mal studieren für euch: Apostelgeschichte 27, 28.

[14:49] Aber die Frage ist jetzt: Wie können wir so einer Krise entfliehen? Bevor wir uns anschauen, was wird diese Krise beinhalten, möchten wir uns vor Augen malen, wie können wir der Krise entfliehen? Und das ist letzten Endes das Entscheidende.

[15:04] "Zeugnisse für die Gemeinde", Band 1, Seite 645 und 646: "All die Gleichgültigen, die sich entschuldigen und auf den Herrn warten, damit er für sie vollbringe, was er von ihnen selbst zu vollbringen fordert, werden zu leicht befunden werden. Wenn die Sanftmütigen der Erbe, die seine Gerichte bewirkt haben, am Donnerstag des Herrn verborgen sind." Hier wurde gezeigt, wenn Gottes Volk seinerseits keine Anstrengungen unternimmt, sondern darauf wartet, dass die Erfrischung, der Spätregen auf sie herab komme, all ihre Fehltritte beseitigen, ihre Irrtümer verbessere, wenn sie sich darauf verlassen, von ihrer Uneinigkeit des Fleisches und Geistes gereinigt, untauglich zu werden, um am lauten Ruf des dritten Engels teilzunehmen, werden sie zu leicht befunden.

[15:54] Die Erfrischung oder Kraft Gottes kommt nur auf diejenigen, die sich darauf vorbereitet haben, indem sie das Werk verrichten, das Gott ihnen aufgetragen hat, nämlich sich selbst von einer Beflaggung des Fleisches und des Geistes zu reinigen und in der Furcht Gottes mit der Vollkommenheit der Heiligung fortzufahren.

[16:15] Das ist ein sehr starkes Zitat wieder. Aber letzten Endes, was hier gesagt wird, ist, diejenigen, die sich, das haben wir im letzten Teil, in der Predigt "Die optische Täuschung", schon uns genauer angeschaut, die, wo sich einfach zurücklehnen und sagen: "Ich brauche nichts, ich bin ein Teil der Gemeinde, ich komme jeden Sabbat, ich mache die Sabbathschule immer und ja, ich nehme mich von Brokkoli und Paranüssen, wenn ganz gut und wir haben Büchertisch." Diejenigen warten umsonst. Gott möchte mit uns Hand in Hand gehen.

[16:47] Und wir können nicht erwarten, dass Gott das für uns vollbringt, dass wir selber tun können. Ich meine, es klingt blöd, aber wenn du das auch das einfachste Beispiel runterbrichst, daneben ein Schnürsenkel aufgeht und du sagst: "Herr, bitte mach die Schnürsenkel zu", das wäre vermessenheit. Ich kann das selber machen. Und genauso wird Gott auch im großen geistlichen Sinn nichts für uns vollbringen, was wir nicht auch selber tun können. Wir können uns selber nicht vervollkommnen. Wir sind nicht in der Lage dazu. Wir können es probieren, aber dann werden wir wie Luthers scheitern und völlig zerstört und völlig zermürbt dann sagen: "Ich kann das nicht." Aber wir können die Bereitschaft dazu aufbringen und Gott wirken lassen. Darum geht es.

[17:28] Und das ist unsere Aufgabe, damit wir den Heiligen Geist in Spe... trägen empfangen werden. "Zeugnis für die Gemeinde", Band 1, Seite 207: "Wollen sie nicht durch Gehorsam zur Wahrheit gereinigt werden? Ihre Selbstsucht, ihren Stolz und ihre bösen Leidenschaften überwinden, erhalten die Engel Gottes den Befehl: 'Verlasst sie, denn sie halten an ihren Götzen fest.'" Die Engel setzen ihr Werk fort, den Überlassenen jene, die ihre sündhaften Wesenszüge nicht unterworfen haben, der Herrschaft böser Engel.

[18:01] Diejenigen, die alles überwinden, die jede Prüfung bestehen, koste es, was es wolle, haben den Rat des treuen Zeugen beachtet, werden den Spätregen empfangen und so zur Entwicklung vorbereitet sein.

[18:18] Das ist auch sehr deutlich. Es gibt so viele Kleinigkeiten, die unser Herz kaputt machen, unser Herz verderben. Ich erinnere mich noch, als ich einmal seine Predigt gefahren bin, da... die Männer kennen das, wenn wir uns da Händen anziehen. Es ist immer schwierig, mit einer Hand hier diesen letzten Knopf im Hemd zuzumachen. Und deswegen, entweder macht das von Anfang an zu, wenn man so eine große ... Hand hat wie ich und da nicht durchkommt, außer dass sie den Knopf wegsprengen, dann muss man jemand anderes holen, der das zumacht. Und ich habe das dann meiner Mutter damals gesagt, mir fragt: "Kannst du bitte zumachen?" Und jetzt nicht gleich verstanden. Habe ich war so im Stress, sie sich ganz genervt waren, gesagt hat: "Mach doch einfach."

[19:02] Und naja, jedenfalls, ich habe mir dann, Gott hat mir recht schnell gezeigt, dass war nicht das richtige Verhalten und ich habe es dann auch bereit dann auch mich entschuldigt. Aber das Leben ist so oft, ja, wir fahren sie... Gemeinde denken, wir sind die super Heiligen, reden das von Gottes Liebe und Vergebung, Gnade, Wachstum und Heiligung. Aber zu Hause sind wir ja, ja, wie soll man sagen, nicht auf dem richtigen Weg.

[19:27] Und darum geht es, wenn wir einfach festhalten, wenn Gott uns schon zeigt: "Überwinde das", denn wir auch so klare Botschaften nahmen aus dem Geist der Weissagung und Gott sagt: "Ihr gewinnt, dass das nicht gut." Und wir sagen: "Nein, das brauche ich nicht, das betrifft mich nicht, darauf habe ich keine Lust." Wenn wir es auch nicht so offen sagen, wenn wir uns innerlich dagegen weigern, ist irgendwann der Punkt erreicht, wo Gott sagen muss: "Ich kann meine Engel euch nicht länger dienen lassen, weil ihr nicht wollt." Und dann werden wir Satans Wirken überlassen werden.

[19:58] Ein Beispiel, dass ich auch schon im dritten Teil dieser Serie angesprochen habe, auf der in dem Buch "Maranatha", Seite 62, heißt es, dass wenn sie mit den Tags Adventisten, die sehr gesund, Heilsbotschaft von Herzen, wir folgen würden und danach handeln würden, nicht nur sagen: "Ich glaube daran", aber tun das nicht, dann werden sie ein Spektakel für die Welt, für die Menschen und für Engel. Das sind sehr, sehr kräftige Zitate.

[20:26] Und man hört so oft auch in den Gemeinden, und das ist gut, das ist gut, dass man auch Berichte hat für Menschen, wie sie sagen: "Ja, ich habe die Alkoholsucht..."

[20:30] sagen, ja, ich habe die Alkoholsucht überwunden, ich habe Pornografie gefunden,

[20:33] überwunden, ich habe Pornografie gefunden und so weiter. Aber wie oft hören wir

[20:35] tatsächlich, dass Menschen sagen: „Ich habe meinen Appetit überwunden.“ Wenn ich sage,

[20:40] dass es andere nicht wichtig ist, ja, versteht mich nicht falsch, aber

[20:44] dass die Sache mit dem Appetit, das wird

[20:46] auch so oft belächelt, gesagt: „Nein, aber

[20:49] wenn es im Geiste Weissagung steht,

[20:52] wie auch Töne davon, dass Leute davon

[20:55] berichten, es ist nicht einfach. Ich hatte

[20:58] auch auf damit zu kämpfen und ich sage,

[21:01] das Beispiel einfach noch mal, als ich

[21:02] gelesen habe, dass Milch und Zucker

[21:03] Kombination nicht gut. Wenn du nicht

[21:05] verstanden hast, dass ich meine schöne

[21:07] Vollmilchschokolade aufgeben muss, aber

[21:09] weiter auf Kurs. Ich habe gesagt: „Das kann

[21:12] nicht sein, liebe Gott, das kann nicht

[21:14] sein.“ Aber ich habe es dann mit Gottes Hilfe

[21:17] überwunden und heute kann ich sagen, ich

[21:20] habe kein Verlangen nach Schokolade zu

[21:22] essen.

[21:23] Es wäre sicherlich eine Versuchung, wenn

[21:26] ich essen würde, aber jetzt aus mir

[21:30] heraus kann ich an Gott, hat mir geholfen,

[21:31] das beiseite zu legen. Und ja, was die

[21:34] Gesundheit betrifft, ist das ein

[21:36] wundervolles Wirken und natürlich nur

[21:39] zum Guten gewesen. Aber das sind diese

[21:41] kleinen Sachen, ja, die viele von uns

[21:43] haben keine Probleme mit großen Sünden,

[21:45] mit jemanden umzubringen oder

[21:47] Raubüberfälle zu planen, wo es ein so

[21:49] kitzelt, das zu machen. Das ist nicht unser

[21:51] Problem.

[21:52] Aber diese kleinen Sachen, und das ist

[21:54] das, was er in weiter meinte, wenn wir

[21:55] diese Prüfungen bestehen, wenn wir

[21:57] überwinden, koste es, was es wolle, was

[22:00] Gott uns zeigt, dann werden wir diesen

[22:02] Rat vom treuen Zeugen von Jesus beachtet

[22:05] haben und werden in Spe-Träger empfangen

[22:07] können. Was es wichtig zu wissen und zu

[22:10] verstehen.

[22:12] Bedeutet das Ganze, dass ich auf mich aus

[22:14] eigener Kraft erretten soll? Und die

[22:17] Antwort ist: „Ja.“

[22:18] Nein, natürlich nicht. Dass man Spaß

[22:21] niemals. Ich kenne auch keine Adventisten,

[22:25] der sagen würde, ich hätte mich aus

[22:26] meiner eigenen Kraft. Ich würde dasselbe

[22:28] auch niemals behaupten, weil es

[22:29] schlichtweg unmöglich ist. Dann auch

[22:30] nicht im üblichen Sinn ist.

[22:33] Also, es funktioniert nicht. Aber das ist

[22:36] alles Auswirkungen von unserem Glauben.

[22:37] Und wir haben oft den Eindruck,

[22:39] es geht nur um den Glauben. Alles muss

[22:41] ich glauben, alles möglich. Und Verstand

[22:43] herbeigeredet. Aber dass der Glaube Werk

[22:45] jetzt zur Folge hat, vergessen wir oft.

[22:51] Ich möchte euch das mit einem biblischen Text

[22:52] noch ein bisschen untermauern. Jesus sagt in Lukas 21, 34

[22:55] bis 36:

[22:57] „Haltet dabei acht auf euch selbst, dass eure

[23:00] Herzen nicht beschwert werden durch

[23:02] Heraus und Trunkenheit und Sorgen des

[23:05] Lebens, und jener Tag unversehens über

[23:08] euch kommen wird.

[23:10] Denn wie ein Fallstrick wird er über

[23:12] alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden

[23:14] wohnen. Darum wacht jeder Zeit und bittet,

[23:17] dass sie gewürdigt werden, diesem allen

[23:19] zu entfliehen, was geschehen soll, und vor

[23:21] dem Sohn des Menschen zu stehen.“

[23:24] Jesus sagt hier also, wer sich einfach

[23:27] nur auf die faule Haut setzt, auf sein

[23:29] Sofa setzt und sagt: „Gott wird schon

[23:31] machen“, dass er in unglaublich große

[23:33] Gefahr steht. Er sagt: „Ihr habt acht,

[23:36] eure Herzen nicht beschwert werden durch

[23:38] Rausch und Trunkenheit, also

[23:40] ausschweifenden Lebensstil oder auch

[23:43] etwas Sorgen des Lebens.“ Ich weiß nicht,

[23:46] wer von euch die Predigt geschaut hat.

[23:48] „Sorgen um morgen“ – das ist eine andere

[23:50] Serie, die wir aufgenommen haben. Die

[23:53] identitätstragende Hand, dass es der erste Vortrag davon. Und in diesem

[23:57] Vortrag „Sorgen um morgen“ gibt es vor

[24:00] allem darum: Erstens, müssen wir uns keine

[24:01] Sorgen machen mit diesem Gott. Und

[24:03] zweitens, habe ich auch viele Erfahrungen

[24:04] Geschichten dabei erzählt, weil die Sache

[24:07] ist die mit den Sorgen. Jesus sagt in

[24:10] einem Gleichnis vom Sämann,

[24:11] als der Sämann ausgeht, um zu streuen,

[24:14] den Samen. Ein paar Samen fallen auf

[24:16] guten Boden, andere auf schlechten. Und er

[24:18] sagt: „Ein paar Samen fallen unter die

[24:19] Dornen.“ Er sagt dann später in der Deutung von diesem Gleichnis, dass

[24:25] da, wo es unter die Dornen fällt, der Same

[24:28] aufgeht, aber von den Dornen erstickt wird.

[24:30] Und die Sorgen, die Dornen, das habe ich

[24:32] schon gesagt,

[24:33] stellen unter anderem die Sorgen dieser

[24:35] Weltzeit dar. Also die Sorgen, die wir uns

[24:38] machen, sind in der Lage, die sind Teil

[24:40] des Evangeliums in unseren Herzen zu

[24:44] ersticken. Und darum ist das kein kleines

[24:46] Thema. Mit dem Thema Sorgen ist ein sehr

[24:48] wichtiges Thema. Und wir sollten die

[24:52] Jesus ja auch sagt, wir sollten acht

[24:54] haben, wir sollten aufpassen, dass uns die

[24:57] Sorgen nicht überrollen und wir dafür

[24:59] dann blind werden für die geistlichen

[25:01] Dinge. Wenn er sagt: „Wacht jederzeit, betet,

[25:05] bittet, dass sie gewürdigt werden, diesen zu

[25:07] entfliehen.“

[25:08] Und ich glaube, wir haben manchmal kein

[25:11] klares Verständnis davon, was eigentlich

[25:13] auf uns zukommen wird.

[25:15] Daniel sagt in Kapitel 12, Vers 1, bzw.

[25:19] der Engel zu Daniel, dass die Zeit

[25:22] gekommen wird, eine große Trübsal, wie sie

[25:24] nie war, nie wieder sein wird.

[25:26] Und wenn man sich das vor Augen malt:

[25:29] Schlimmer als der Holocaust, ja, schlimmer

[25:31] als alle Kriege, schlimmer als jedes

[25:32] Gewaltverbrechen. Es wird wahrscheinlich

[25:34] mehr nicht unbedingt auf das Physische

[25:37] gehen, sondern es wird mental eine große

[25:39] Krise sein.

[25:40] Jeremia sagt ja auch, das wird die Zeit

[25:42] der Angst in Jakob sein. Und ich glaube,

[25:44] wir haben keine Ahnung, was in dieser

[25:47] Krise auf uns zurollen wird. Aber

[25:49] deswegen müssen wir umso mehr beten und

[25:51] wachen. Noch, das hat nichts mit eigener

[25:53] Errettung zu tun, sondern mit

[25:55] Vorbereitung, mit Prüfung des Herzens, so

[25:57] wie es auch die Israeliten immer tun

[25:59] mussten, vor dem Versöhnungstag Kleider

[26:01] waschen, Herzen prüfen und Gott dich

[26:04] durchforschen lassen.

[26:07] Erfahrungen und Gesichte der Seite 63 und

[26:09] 64.

[26:11] Ich habe oft gesehen, dass die Kinder

[26:13] Gottes über allgemeinen das Gebet zu

[26:16] sehr vernachlässigen, besonders das

[26:18] stille Gebet, dass viele nicht den

[26:21] Glauben üben, wie es ihr Vorrecht und

[26:23] ihre Pflicht ist, und oft auf das Gefühl

[26:25] warten, dass der Glaube allein geben kann.

[26:28] Glauben zu üben ist unsere Sache,

[26:31] aber freudige Gefühle an Segnungen zu

[26:34] geben, ist Gottes Sache.

[26:36] Hier ist Glaube, nackter Glaube nötig, zu

[26:39] glauben, dass wir die Segnungen empfangen,

[26:42] selbst gesehen, wenn der versprochene

[26:44] Segen dann

[26:46] verwirklicht ist. So ist der Glaube

[26:48] erfüllt. Aber viele meinen, dass sie nur

[26:51] dann viel Glauben haben, wenn sie viel

[26:53] von dem Heiligen Geist haben und

[26:55] dass sie keinen Glauben haben könnten,

[26:57] bis sie die Kraft des Heiligen Geistes

[26:58] fühlen.

[27:00] Solche verwechseln den Glauben mit dem

[27:02] Segen, der durch den Glauben kommt.

[27:05] Die rechte Zeit, Glauben zu üben, ist

[27:07] gerade dann, wenn wir uns vom Geist

[27:10] verlassen fühlen.

[27:11] Wahre Glaube beruht auf den Verheißungen,

[27:14] die in dem Wort Gottes enthalten sind.

[27:16] Und nur diejenigen, die dem Wort gehorsam

[27:18] sind, können seine herrlichen

[27:20] Verheißungen beanspruchen. Bevor wir noch

[27:24] weiter lesen,

[27:25] eine liebe Schwester aus einer Gemeinde,

[27:30] die wir auch gut kennen, die hat mal

[27:33] meiner Mutter gesprochen, meinte dann

[27:35] irgendwann: „Ich muss doch fühlen, dass

[27:39] Gott mich liebt, dass Gott sich um mich

[27:41] sorgt. Ich muss es doch fühlen, dass Gott

[27:43] hier ist.“

[27:44] Aber die Frage ist, was wollen wir denn

[27:47] immer für einen elektrischen Schlag im

[27:49] Nacken? Muss ich alle Haare aufstellen?

[27:51] Der ganze Körper kribbelt. Das ist das, was

[27:53] er in weiter beschreibt,

[27:55] diesen Gefühle und diese ganzen Dinge zu

[27:59] geben. Das ist Gottes Sache. Unsere Sache

[28:01] ist, Glauben zu üben und auch gerade dann,

[28:04] wenn es nicht einfach ist, wenn wir nicht

[28:06] nach vorne schauen können im Glauben

[28:08] voranzugehen, nicht nach dem Gefühl.

[28:11] Das ist so. Ich bin immer noch dabei auf

[28:15] dem Weg. Ich hatte, es war früher

[28:16] schwieriger, aber es fällt immer sehr

[28:18] schwer, auf Menschen zuzugehen und

[28:20] ja, gerade bei solchen Verteilaktionen

[28:23] mitzumachen. Ich habe schon einmal ein

[28:25] paar Mal gemacht, das war wirklich jedes

[28:27] Mal ein Segen hinterher. Aber manchmal

[28:29] die Momente, wo ich mich innerlich so

[28:30] gefühlt habe und ich wollte nicht gehen

[28:32] und ich habe mich geweigert und ich

[28:35] hatte keinen Unfrieden. Dann aber auch,

[28:37] wenn ich dann weiter gegangen bin im

[28:38] Glauben voran, wo ich dann gesagt habe:

[28:40] „Okay, ich gehe, ich mache es, auch wenn ich

[28:42] mich überhaupt nicht danach fühle.“

[28:44] Dann habe ich die größten Siege errungen,

[28:46] weil ich nicht nach dem Gefühl, sondern

[28:48] nach dem Glauben gehandelt habe.

[28:50] Und das brauchen wir. Acht von der

[28:55] rettenden Weg, sagt er in Rheydt, dass wenn

[28:57] wir mit Christus leben, bin ich ständig

[28:59] in einem Hoch von Gefühlen, sind aber ein

[29:01] beständiger innerer Friede wird uns

[29:03] begleiten.

[29:04] Und ja, an dieser Erfahrung müssen wir

[29:07] wachsen. Der Glaube beruht auf den

[29:09] Verheißungen, auch wenn wir es nicht

[29:10] sehen, wenn es nicht erfahren können, wir

[29:14] trotzdem daran festhalten, weil wenn es

[29:16] Gottes Wort ist. Wir haben zwei

[29:17] Möglichkeiten: Entweder ist ein Märchenbuch,

[29:19] wir können sie in die Tonne klopfen,

[29:20] oder es stimmt. Wenn es stimmt, warum

[29:23] nicht ausprobieren?

[29:30] Sie schreibt weiter: „Wir sollten viel im

[29:33] stillen beten.“ Ich frage die den Engel:

[29:35] „Warum nicht mehr Glauben und Kraft in

[29:39] Israel?“ Er sagte: „Ihr lasst den Arm

[29:41] des Herrn zu bald los.

[29:44] Sendet eure Bitten zum Thron empor

[29:47] und haltet dann ihn, haltet dann ihn

[29:50] starken Glauben. Die Verheißungen sind

[29:53] sicher. Glaubt, dass er die Dinge, um die

[29:55] ihr bittet, und ihr sollt sie haben.“

[29:57] Entweder die Verheißung stimmt, oder sie

[29:59] stimmt nicht.

[30:01] Was Jesus gesagt hat, wenn er sagt: „Bitte,

[30:03] wird euch gegeben.“

[30:05] Dann wurde ich auch für Elia hingewiesen.

[30:08] Er war ein Mensch gleich wie wir, und er

[30:10] betete ernstlich. Sein Glaube warnte

[30:13] Schwierigkeiten. Siebenmal betete er zu

[30:15] dem Herrn, und zuletzt erschienen die

[30:18] Wolke. Ich sah, dass wir die sicheren

[30:20] Verheißungen bezweifelt und den Herrn

[30:22] durch unseren schwachen Glauben betrübt

[30:27] haben. Wenn wir in solche Prüfungen

[30:29] kommen, sollen uns Elia erinnern,

[30:30] weil er mit Durchhalten im Gebet gebetet

[30:33] hat. Die Bibel sagt, Elia hat siebenmal

[30:35] gebetet, aber wahrscheinlich hat er nicht

[30:37] siebenmal gebetet und am sechsten ist es

[30:41] nicht, gibt nichts gebracht. Die Zahl sieben

[30:43] Zeit in der Bibel immer eine

[30:45] Vollkommenheit, ein beständiges Beten

[30:47] wird hier ausgedrückt. Als er hat

[30:49] vollkommen beständig gebetet, bis die

[30:52] Wolke gegeben wurde, also bis sie

[30:54] erfüllt wurde. Und das ist das, was wir

[30:56] auch brauchen in diesen Zeiten, am Glauben

[30:59] festhalten, nicht nach dem Gefühl handeln.

[31:02] Für diejenigen, die auch mein

[31:05] ja, mein kleines Zeugnis, das sage ich mal

[31:08] im ersten, ersten Serie, die wir hier

[31:10] hochgeladen haben, gehört haben,

[31:12] als diese Erkrankungen, diese Diagnose

[31:15] bei mir kam,

[31:16] da habe ich auch zu Gott gesagt: „Herr,

[31:19] Weißmanns Vater ist jetzt letztes Jahr an

[31:22] Krebs gestorben. Das habe ich so eine

[31:24] ähnliche Diagnose. Soll ich jetzt meine

[31:26] eigene Beerdigung vorbereiten?“

[31:28] Und ich habe dann damals war ich ziemlich

[31:31] schockiert war darüber,

[31:33] gesagt: „Herr, ich weiß nicht, was ich

[31:35] machen sollte. Was sagst du?“ Und bevor ich

[31:38] weiter zähle, habe ich glaube nicht, dass

[31:41] wir die Bibel als Orakel verwenden

[31:42] sollten und immer sagen: „Mal aufschlagen

[31:46] und dann gucken. Heute sagte das am

[31:47] Morgen, sagte das, dann heute heißt es:

[31:49] „Du, das man strickt und erhängte sich.“

[31:51] Und morgen sagt der Gehirn macht das

[31:53] gleiche.“ Das ist nicht, dass wir mit der

[31:55] Bibel umgehen sollten. Aber ich glaube,

[31:57] wenn wir dem mutigen Herzen, sondern

[31:59] ernsten Glaubens vor Gott kommen und

[32:01] sagen: „Herr, was kannst du mir dann im

[32:03] Wort berichten? Was kannst du mir sagen?“

[32:05] Dass er uns dann dadurch auch eine

[32:07] Antwort geben kann. Ich habe viele

[32:10] Erfahrungen schon gemacht in dieser

[32:11] Hinsicht, wo sich hinterher tatsächlich

[32:13] auch bestätigt hat. Aber ich möchte euch

[32:16] erzählen, als ich dann damals eben der

[32:20] die Diagnose im Raum stand und ich

[32:22] bedachte: „Was soll ich jetzt damit? Ich

[32:24] habe überhaupt keinen Bock darauf, auch

[32:26] noch Krebs zu haben.“ Habe ich die Bibel

[32:28] aufgeschlagen, habe gesagt: „Herr, was sagst

[32:30] du? Werde ich jetzt sterben oder nicht?

[32:32] Werde ich jetzt auch noch abkratzen?“

[32:34] Und dann habe ich die

[32:36] Sprüche 3, Vers 1 und 2 aufgeschlagen.

[32:39] Durch Zufall, wie manche Leute sagen

[32:42] würden. Aber ich glaube, es war Gottes

[32:44] Führung. In Sprüche 3, Vers 12 heißt es:

[32:47] „Mein Sohn, vergiss meine Lehre nicht, und

[32:51] dein Herz bewahre meine Gebote, denn sie

[32:54] werden die Verlängerung der Tage und

[32:56] Jahre des Lebens und viel Frieden

[32:58] bringen.“

[32:59] Und durch diesen Text habe ich verstanden,

[33:01] dass Gott mir sagen wollte: Wenn ich ihm

[33:04] treu bleibe, wenn ich seine Gebote halte

[33:06] und weiter mit ihm den Weg des Himmels

[33:08] gehe,

[33:09] das wäre mich von dieser Krankheit

[33:11] gesund machen wird und dass ich ein

[33:14] langes Leben, wie lange es auch hier auf

[33:16] dieser Erde sein mag, bis Jesus

[33:18] wiederkommt, haben werde.

[33:19] Und 30 Jahre des Friedens haben werde.

[33:22] Als

[33:24] die Untersuchungen weiter gehen und die

[33:27] Ärzte extrem alarmiert waren, natürlich,

[33:30] was ärztlicher Sicht war, das keine noch

[33:34] nicht tot bringende, sagen wir mal, aber es

[33:35] war auch nicht gerade die schönste

[33:36] Diagnose. So, aber Gott hat diese

[33:40] Verheißung gegeben, denn ich habe danach

[33:42] gebetet: „Herr, welchen Weg soll ich gehen?“

[33:43] Nachdem er einen wundervollen Weg zeigt,

[33:45] ganz anders, als ich erwartet habe. Das

[33:49] wäre noch eine ganz eigene Geschichte,

[33:50] möchte ich auch irgendwann mal noch

[33:52] erzählen, wenn ich dann durch bin, sage

[33:54] ich mal. Aber ich habe die Reisen von

[33:56] Gott bekommen

[33:57] und auch durch viele Umstände hat Gott es

[33:59] bestätigt. Nicht mehr richtig sind Vers

[34:01] durch viele Umstände, dass das möglich

[34:04] und das war es.

[34:06] Ich sage mal, auf dem Papier, wie die

[34:08] Ärzte sagen oder es mir ausdrücken

[34:11] würden, ist es noch nicht so weit. Aber

[34:13] wie dieses Zitat sagt, wie die Bibel so

[34:16] oft sagt, gerade dann, wenn es noch nicht

[34:18] da ist, die Zeit, glauben zu ihm, man daran

[34:20] festzuhalten.

[34:21] Weil, wenn es von Gott kommt, wird es auch

[34:24] eintreten. Wenn das unser eigener

[34:26] Hirngespinst ist oder eigene Überlegung,

[34:29] dann haben wir ein Problem. Aber wenn es von

[34:31] Gott kommt, dann halten wir daran fest.

[34:33] Und Gott wird alles andere bereitstellen.

[34:38] Ja, aber zurück zu der Krise. Was wir

[34:40] unser einziges, unser eigentliches Thema

[34:43] war: Welche Krise wird die Gemeinde jetzt

[34:46] eigentlich treffen? Sind wir sehr wichtig

[34:48] auch Erfahrungen zu erzählen, weil das

[34:50] auch den Glauben von anderen

[34:51] Geschwistern stärkt und ermutigt. Aber

[34:53] welche Krise wird die Gemeinde treffen?

[34:56] Möchte ja auch Zitate lesen für die

[34:59] Gemeinde geschrieben, Band 1, Seite 211.

[35:01] Im Buch „The Living Temple“ wird das Alpha der

[35:05] tödlichen Irrelehre dargeboten, dass Omega

[35:08] wird folgen und von jenen angenommen, die

[35:12] nicht willens sind, die von Gott gegebene

[35:14] Warnung zu beachten.

[35:17] Bevor wir weiter lesen, lasst mich kurz

[35:19] den geschichtlichen Hintergrund, sowohl

[35:21] in der Adventgemeinde als doch während

[35:24] der ganzen Weltgeschichte erläutern, dass

[35:26] wir verstehen, worum es hier geht. Denn

[35:28] weiß schreibt das hier so um 1901 rum.

[35:32] Würde vielleicht sozusagen jemand

[35:33] einfach die ersten Jahre des 20.

[35:35] Jahrhunderts

[35:36] und um diese Zeit war die Welt in einem

[35:39] sehr, sehr großen Optimismus.

[35:41] Aus Amerika ausgehend, wurde die Stellung

[35:45] der Frau zum Beispiel immer mehr

[35:46] angehoben. Viele Frauen konnten an

[35:49] Universitäten gehen. Man hatte wirklich

[35:51] fast schon das letzte halbe Jahrhundert

[35:54] war ein Jahrhundert überwiegend von

[35:58] Frieden und von Optimismus und gerade es

[36:00] um die Jahrhundertwende, dann

[36:02] haben viele Menschen in der Religion,

[36:04] aber auch ungläubige Menschen geglaubt,

[36:07] so dass ganze dieses Aufstreben, dieser

[36:10] Wirtschaftsaufschwung und alles, was man

[36:12] so erfindet und so weiter, dass das

[36:14] zumindest das nächste Jahrhundert

[36:15] einfach weitergehen würde. Und viele

[36:18] religiöse Menschen haben auch gedacht, dass

[36:20] das so der Anfang oder ein weiterer

[36:22] Schritt zum 1000-jährigen Friedensreich

[36:24] war. Und die Gemeinde,

[36:27] aber auch die Welt, es war ein wirklich

[36:30] großer Optimismus da und hat gedacht, es

[36:32] geht gerade so weiter, wie es jetzt die

[36:34] letzten Jahre war.

[36:36] Was sich aber letzten Endes als fataler

[36:40] Irrtum darstellen sollte, weil wir, wenn

[36:43] wir uns überlegen, nur 14 Jahre oder in

[36:45] dem Fall 13 Jahre nach dem, was er

[36:48] geschrieben hat,

[36:49] 1914 ist der erste Weltkrieg

[36:51] ausgebrochen. Und der erste Weltkrieg war,

[36:54] sage ich mal, eine große Erschütterung

[36:56] für alle, die geglaubt haben im Sinne der

[37:00] Aufklärung, dass der Mensch eigentlich

[37:01] gut ist, wenn die Umstände passend sind,

[37:03] dass dann noch mehr Gutes hervorkommt.

[37:06] Der erste Weltkrieg war quasi genau das

[37:08] Gegenteil gezeigt hat. Das stimmt alles

[37:11] gar nicht. Im ersten Weltkrieg, wenn man

[37:14] sich das mal überlegt, da gab es

[37:15] teilweise noch wäre die ihn schön, wie

[37:18] man das so kennt, den Uniformen mit

[37:20] Schwertern und so weiter, in den Krieg

[37:22] gezogen sind, auf eine andere Armee

[37:24] getroffen sind und da stand eine mit

[37:25] Maschinengewehren, hat alle umgemäht. Ja,

[37:29] dann ist Senfgas kam dazu. Hatte im 19.

[37:31] Jahrhundert noch mit einfachen Kanonen

[37:34] geschossen hat. Diese Bauernkriege hat

[37:35] mit Mistgabel und so weiter. Im ersten

[37:38] Weltkrieg waren auf einmal Panzer da,

[37:40] Giftgas. Und das sind alles Sachen, die

[37:42] den ganzen Glauben an das Gute völlig

[37:44] erschüttert haben. Aber zu dieser Zeit, ja,

[37:47] wo dieses Zitat geschrieben wurde, war

[37:50] eine sehr große Optimismus da, aber es

[37:53] hat schon heftig gebrodelt auch in der

[37:55] Gemeinde. Und das Problem in der Alpha-

[37:58] Krise war dann mit John Harvey Kellogg,

[38:00] der ein sehr berühmter Arzt war. Von ihm

[38:04] kommen ja auch, beziehungsweise ein von

[38:06] seinem Bruder kommen diese

[38:07] Frühstücksflocken, diese Kellogg's Corn

[38:09] Flakes.

[38:10] Und der hat dann irgendwann angefangen,

[38:12] sich mit fantastischen Dingen zu

[38:14] beschäftigen. Er hat geglaubt, dass Gott

[38:16] in allem lebt, aber nicht, dass er

[38:19] eigentlich außerhalb ist. Ja, dass in

[38:21] seinem Buch „The Living Temple“ zum

[38:22] Beispiel so geschrieben: Wenn man

[38:24] irgendwo einen Stiefel hinstellen würde,

[38:26] kaum lauter kleine Stiefel

[38:27] herausgesprudelt, dann müsste man davon

[38:29] ausgehen, dass darin ein Schumacher sitzt

[38:32] in diesem Stiefel. Er hat gesagt: „Genau so

[38:35] muss es auch in der Natur sein.“ Ja, wir

[38:36] haben die Blumen, die Samen tragen, die

[38:38] weiteres Leben geben. Um diese Dinge, also

[38:42] muss Gott in dieser Blume drin sein.“ Aber

[38:45] hat das völlig verdreht, nicht verstanden,

[38:47] dass Gott zwar die Gesetzmäßigkeiten

[38:49] geschaffen hat, aber nicht selber in

[38:50] dieser Blume drin lebt. Und das hat an

[38:53] diesem Buch „The Living Temple“

[38:56] aufgeschrieben. Und wir werden das gleich

[38:59] noch ein bisschen anschauen, dass das

[39:01] den Glaubensscreen von vielen, vielen

[39:03] Menschen verursacht hat.

[39:05] Letzten Endes war es so, damals in Battle

[39:09] Creek war quasi das Zentrum des Adventis-

[39:11] mus. Es gab dann im Krankenhaus, der

[39:14] Naturheilkunde, weißen Häuser, Schulen und es

[39:16] wurde immer größer. Und Gott hat aber

[39:18] allen weit gezeigt, ich Visionen, dass

[39:20] nicht sich alles ballen sollte, weil je

[39:23] mehr Menschen da sind, diese Sanatorien

[39:25] hatte zu Spitzenzeiten über 1000

[39:27] Angestellte. Aber das Problem ist, je

[39:30] größer die Institutionen wird, desto mehr

[39:32] wird das Machtstreben, desto schneller

[39:33] ist es geschehen, dass Menschen von dem

[39:36] hohen Stand sehr tief fallen. Deswegen an

[39:39] Gott gesagt, wir brauchen viele

[39:40] Sanatorien, aber in kleinem Maße, nicht so

[39:43] riesig.

[39:44] Es wurde leider nicht angenommen und

[39:48] ja, dann

[39:50] 1902 ist dann das Sanatorium

[39:52] niedergebrannt.

[39:54] Und dann gab es auch einige Warnung von

[39:57] Ellen White, dass das Regierungs-

[40:00] Publishing House dieses Buch „The Living

[40:02] Temple“ nicht drucken sollte, weil darin

[40:04] keine Rolle, wenn viele Irrtümer

[40:07] beschrieben werden. Aber aus Geldnot

[40:09] haben sie das dann auch noch einige

[40:11] andere Bücher dann gedruckt, um

[40:12] Kosten zu decken. Daraufhin, dass das

[40:15] Verlagshaus auch noch abgebrannt im

[40:16] gleichen Jahr. Und einige Feuerwehrmänner,

[40:19] die das Feuer löschen wollten, haben dann

[40:21] auch gesagt beim Verlagshaus: „Es ist, wenn

[40:23] man da Wasser rein spritzt, das würde man

[40:25] der Benzin reinwerfen, das Feuer brennt

[40:27] noch mehr.“ Und da gab es Aussagen und

[40:29] Feuerwehrmänner, die dann gesagt haben:

[40:31] „Irgendetwas ist komisch an euren

[40:33] adventistischen Feuern.“

[40:35] Und ja, das sage ich mal, grob.

[40:38] Und ja, das sage ich meist so grob gefasst, die Alpha-Krise. Es gab einen unglaublich großen Optimismus, wenn der Welt und in der Gemeinde. Aber in der Gemeinde ist dann diese große Krise gegebenenfalls. Battle Creek ist kaputtgegangen, sage ich mal. Kellogg hat zwar danach das Krankenhaus noch größer aufgebaut, ist dann leider auch in den folgenden Jahren aus der Gemeinde ausgeschlossen worden und hat der Gemeinde das Sanatorium entwendet. Viele Touristen sind in Battle Creek weggezogen und das war schon eine sehr heftige Krise. Und das ist das, was hinter der Alpha-Krise steckt, in aller Kürze mal zusammengefasst.

[41:12] Und Ellen White schreibt hier: "Das Omega wird folgen, aber wir leben noch weiter." Was sie noch schreibt für die Gemeinde, geschrieben in "The Spirit of Prophecy", Band 1, Seite 214: "Das Alpha dieser Theorien. Ich wusste, dass bald das Omega folgen würde, und ich zitterte um unser Volk. Ich wusste, dass ich unsere Brüder und Schwestern davor warnen musste, sich auf Auseinandersetzungen über die Person und Gegenwart Gottes einzulassen. Die Aussagen im 'Living Temple' zu diesem Thema sind falsch. Die Aussagen, wie sie angeführt werden, um die darin vertretenen Lehren zu stützen, ist falsch angewandte Schrift."

[41:54] Wir werden uns das gleich noch bisschen anschauen, aber sie sagt hier: "Auf diese Alpha-Krise würde eine Omega-Krise folgen." Und sie sagt, das würde schon bald geschehen. Jetzt hat sie Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben, 1915 gestorben. Wenn sie sagt "schon bald", das ist jetzt über knapp 120 Jahre her, dann ist die Frage: Ist dieses "bald" 100 Jahre? Oder kann es sein, dass wir schon mittendrin stecken in dieser Krise? Und sie sagt: "Ich zitterte um unser Volk bei dieser Omega-Krise, weil wir müssen bedenken, zwischen Alpha und Omega ist das ganze Alphabet. Das ist nicht einmal eine Folge der Alpha-Krise, das ist größer, mächtiger und heftiger."

[42:41] Sie sagt übrigens dann auch noch im "Testimonies for the Church", Band 1, Seite 208: "Lasst euch nicht täuschen. Viele werden vom Glauben abfallen, weil sie verführerischen Geistern und Lehren der Dämonen Beachtung schenken. Wir haben jetzt das Alpha dieser Gefahr vor uns. Das Omega wird von äußerst erschreckender Art sein."

[42:59] Wer sich im Übrigen damit selber mal auseinandersetzen möchte, ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen. In "Testimonies for the Church", Band 1, Seite 200, sind diese ganzen Zeugnisse von mir aufgeschrieben, zusammengefasst. Kostet, wenn man es selber liest und studiert, so zwei bis zweieinhalb Stunden, je nachdem, wie schnell man liest. Aber lohnt sich auf jeden Fall, das selber mal einen Überblick zu verschaffen.

[43:27] Jedenfalls sagt sie, wie gesagt, für die Omega-Krise kommen. Und bevor jetzt so Mega-Krise kommen, noch mal kurz zurück: Worin bestand die Alpha-Krise jetzt genau? Ich habe es gerade schon ein bisschen oberflächlich erklärt, aber schauen wir uns noch mal an, was sie dann weiter dazu schreibt, weil es ist ja wichtig zu verstehen, was in der Alpha-Krise passiert ist, um zu verstehen, was uns in der Omega-Krise jetzt betrifft und was aber noch kommen wird.

[43:56] Für die Gemeinde geschrieben, Band 1, Seite 212 und 213: "Der göttliche Bot hat mir gesagt, dass einige Schlussfolgerungen in dem Buch 'Living Temple' unsinnig sind. Sie können jeden irreführen, der nicht fest und sicher in den Glaubenssätzen der Wahrheit für heute verwurzelt ist und sich verführen zu bloßen Spekulationen darüber, wie Gott ist und wo er ist. Kein Mensch auf Erden soll sich über diese Frage den Kopf zerbrechen. Je fantastischer die Theorien, über die diskutiert wird, desto weniger werden die Menschen tatsächlich über Gott, über die Wahrheit wissen, die sie heiligt."

[44:34] Wieder und wieder kommen Menschen zu ihren Bitten, mich ihnen die Standpunkte zu erklären, die in dem Buch "Living Temple" dargelegt werden. Ich antworte ihnen: Sie können nicht erklärt werden. Dieses Buch vermittelt kein echtes Wissen über Gott, trotz der vielen Bibeltexte darin. Die Bibeltexte sind nämlich so ausgewählt und zusammengestellt, dass Unwahres es aussieht, als wäre es wahr. Falsche Theorien werden denn so ansprechender Weise vorgestellt, dass viele sich werden irre führen lassen, wenn wir nicht aufpassen.

[45:09] Und das ist das Problem gewesen in der Alpha-Krise. Mit diesem fantastischen Gedankengut wurden Dinge über Gott gesagt, die überhaupt nicht auf der Wahrheit basieren. Zu sagen, dass Gott in allem lebt. Natürlich verstehen wir uns als Tempel des Heiligen Geistes, aber wenn man wirklich sagt, Gott wohnt in jedem Lebewesen, in allem, dann wohnt er auch in einem Adolf Hitler. Und das ist schon schwer zu glauben, dass er da leibhaftig drin gewohnt hat. Deswegen, wenn wir es zulassen, kann Gott uns verändern, aber Gott hat diese Gesetzmäßigkeiten gemacht, aber ist nicht da drin.

[45:41] Und diese Vergeistung war ein großes Problem. Es war mit Bibeltexten geschmückt, hat viele irre geführt, die nicht die Wahrheit kannten. Und das ist eine sehr, sehr, sehr große Verführung gewesen.

[45:53] "Erfahrungen und Gesichte", Seite 69: "Ich bin oft fälschlich beschuldigt worden, Ansichten zu verbreiten, die dem Spiritualismus eigen sind." Spiritualismus, nicht zu verwechseln mit Spiritismus. Also Spiritismus ist das Reden mit Dämonen, mit Geistern. Aber Spiritualismus ist diese Vergeistung, dass alles vergeistigt wird, dass Gott eigentlich nicht eine Person ist, die selbstständig lebt, dann unabhängig ist, sondern dass alles so auf einer geistigen Ebene geschieht.

[46:25] Übrigens auch passiert nach der großen Enttäuschung 1844, dass viele gesagt haben: "Naja, die Berechnung war nicht falsch, aber Jesus nicht da." Und dann kam diese Ideen, und alles wurde vergeistigt. Ja, im geistlichen Sinne ist er gekommen, aber das ist genau diese Täuschung des Spiritualismus, der Vergeistung.

[46:46] Aber er, der Herausgeber des "Review and Herald", diese Täuschung gab hinterher ein Gesicht über die traurigen und trostlosen Folgen, die durch ihn und andere über die Erde gebracht werden, indem er spiritualistische Ansichten veröffentlichte. "Ich habe oft gesehen, dass Jesus eine Person ist. Ich fragte ihn, ob sein Vater eine Person sei und die gleiche Gestalt habe wie er. Sagte: 'Ich bin das genaue Ebenbild meines Vaters.' Also Gott ist eine Person."

[47:21] "Ich habe oft gesehen, dass solche alles vergeistigten Innenansichten alle Herrlichkeit des Himmels wegnehmen und das sind vielen Gemütern der Thron Davids und die lieblichste Gestalt Jesu in dem Feuer, das Spiritualismus aufgehen. Ich habe oft gesehen, dass manche, die in diesem Irrtum gefallen waren, zum Lichte der Wahrheit gebracht wurden. Aber es wird fast unmöglich für sie sein, ganz von der trügerischen Macht des Spiritualismus loszukommen. Solche sollten gründliche Arbeit tun, indem sie ihre Fehler bekennen und sie für immer lassen."

[47:54] Ist mir weiter. Er setzte sich zu mir und sie spricht hier von ihrem Sohn, der zu ihr gesagt hat: "Lass uns doch mal an diesem Buch 'Living Temple' lesen, um zu verstehen, was darum geht." Und wenn wir es wiederlegen, dann können wir auch klare Fakten nennen. Und sie sagt: "Mein Sohn setzte sich zu mir, und wir lasen gemeinsam das Vorwort, fast das ganze erste Kapitel und verschiedene Abschnitte in anderen Kapiteln. Beim Lesen entdeckte ich genau die Ansichten, von denen ich zu Beginn meines öffentlichen Wirkens unbedingt hatte warnen sollen." Und das ist das, was ich gerade eben gesagt habe, mit dieser Vergeistung auf dem himmlischen Heiligtum.

[48:29] Und viel, dass die Menschen damals gesagt haben: "Die Berechnung stimmt, aber irgendwie ist Jesus nicht da. Also es muss geistlich geschehen sein." Und das ist ein "Living Temple" überall. Alles wird vergeistigt. Gott lebt in allem. Und viele heutzutage glauben wir auch noch, dass auch das ganze Team hat, die geistlich kommen, wenn diese hohe. Aber wir brauchen nicht wirklich so ein Tag. Lasst uns sehr, sehr übel Irrtümer von denen, die den Menschen gewandt werden müssen.

[49:00] "Für die Gemeinde geschrieben", Band 1, Seite 207: "Dass es auch ein sehr wichtiger Punkt ist, dass die Alpha-Krise ausgemacht hat. Jahrelang haben sich unsere Ärzte darin geübt, auf keinen Fall etwas über ihre Gefühle verlauten zu lassen, sofern sie darin nicht mit ihrem Chef übereinstimmten. So hätten sie doch dieses Joch abgeworfen, hätten sie doch die Sünde bei ihrem rechten Namen genannt, dann würden sie in den himmlischen Höfen nicht als Männer betrachtet, die es trotz ihrer hohen Verantwortung verfehlt haben, die Wahrheit tadelnd über das auszusprechen, was ungehorsam gegen Gottes Wort war."

[49:38] Die Ärzte habt ihr im Dienste des Meisters gestanden, als er den schwärmerischen an Spiritualität auslegungen der Schrift zuhört. Auslegungen, die die Grundlagen unseres Glaubens unterminieren. Konntet ihr dabei ruhig bleiben? Gott sagt: "Ich werde nicht mehr mit euch sein, wenn ihr nicht wach werdet, euren Erlöser anerkennt."

[49:58] Was er in White hier beschreibt, ist das unter Kelloggs Leitung in diesem Krankenhaus viele Ärzte waren, die am Anfang vielleicht nicht sofort, aber irgendwann gemerkt haben: Kellogg ist nur auf Machtausübung. Er wollte ja dann das Krankenhaus vergrößern, hat diese Chance dann auch genutzt, also es abgebrannt war. Was aber nie hätte machen sollen, weil Ellen White ganz klar von Gott gesagt bekommen hat, dass es viel kleinere Institutionen, aber davon verteilt auf ganz Amerika, auf der ganzen Welt geben sollte. Und viele Ärzte haben das auch gesehen, die unter ihm gearbeitet haben, aber hatten Angst, weil er so eine charismatische Person war, konnte Menschen mit seinen Worten empfangen. Er hatte Macht, er Druck ausgeübt, hat den gesagt: "Wer widerspricht oder wer nicht das tut, was ich hier sage, was hier gelehrt wird, der wird gekündigt." Und viele hatten Angst um ihre Familien, um ihren Job und haben den Mund gehalten.

[50:50] Und sie sagt, dass es ein großes Problem gewesen, weil so viele Irrtümer in die Gemeinde kamen, weil also im großen Einfluss hatte. Und in den himmlischen Büchern werden sie leider nicht als treue Zeugen dann aufgezeichnet werden. Und dieses Rat fragte ja: "Konntet ihr wirklich ruhig bleiben?" Das ist das, was der Engel dann letzten Endes sagt: "Unter sich Gott Leiter zurückziehen wird, wenn sie nicht wach werden und sich klar gegen diesen Irrtum aussprechen werden."

[51:18] Also zusammengefasst habe ich hier noch mal, dass es völlig aufgeschrieben, die Alpha-Krise von 1902 bis 7 bestand darin, in diesem fantastischen Gedankengut, dass Gott in jedem wohnt, dass Gottes Anwesenheit eine Kraft ist, dass aber Gott keine Persönlichkeit hat, dass alles vergeistigt wurde. Allen White wurde missgedeutet. Kellogg kann nämlich bedauern auch gesagt: "Ich sage doch nichts anderes als was Ellen White auch schreibt." Und sie hat dann auch gab es auch noch Zitat, da wo sie gesagt hat: "Das hat mich sehr tief getroffen, weil ich nie so etwas behauptet habe, was Kellogg hier sagt." Diese Grundlehren wurden vergeistigt. Viele haben es vermieden, dann diese Dinge zu prüfen oder sich dagegen zu stellen.

[52:02] Und dann wurde auch noch die Schrift missbraucht. Und dieser große Einfluss in Kellogg hat er eine sehr prägende Art, wie er seinen Unterstellten, seinen Mitarbeitern ausgeübt hat. Das war das, was die Gemeinde in diese in dieser Alpha-Krise begleitet hat, weil viele haben dann die Gemeinde verlassen, sind diesen fantastischen Gedankengut nachgefolgt, sind von Battle Creek weg. Und es gab es war eine große, große Krise, die die Gemeinde damals durchgerüttelt hat, weil viele Glaubenslehren, das dann wir gleich noch lesen, was aber auch in der Omega-Krise kommen wird, dann einfach niedergerissen wurden, wurden nicht mehr so wichtig erachtet.

[52:37] Auch damals schon. Deswegen ist auch noch mal ein ganz eigenes Thema, ist sehr interessant, sich mit Adventgeschichte auseinanderzusetzen. Aber in Anbetracht dessen, dass das in der Alpha-Krise passiert ist und sie sagt, dass das Omega folgen würde und das in der Omega-Krise genauso stattfinden wird, müssen wir uns da auch hineinstudieren und verstehen und sehen, worum es ging.

[53:01] Denn weiter dann wie folgt darauf reagiert. Sie hat gesagt: "Wir müssen unsere Lehren studieren. Wir müssen wissen, warum wir eigentlich Adventisten sind." Das habe ich auch schon mal erzählt, in kleinen Beispiel Familie haben, wenn ich früher gefragt wurde: "Warum geht ihr am Samstag in die Kirche?" Ich hatte keine Antwort. Ich habe gesagt: "Na ja, bei uns ist nichts anderes, wenige der anderen Kirche auch, aber wir gehen am Samstag." Und dementsprechend waren die Blicke auch sehr verwirrt von den Menschen dann. Aber wenn solche Krisen kommen und wenn solche Irrtümer die Gemeinde reinkommen und wir nicht wissen, warum wir als Adventisten sind, dann wären wir weggefegt werden wie irgendein Fliegendreck auf der Scheibe.

[53:44] Und sie sagte dann auch noch als zweite Reaktion: "Wir müssen die Sünde sehen als das, was sie ist. Wir müssen die Sünde beim Namen nennen und vor allem, wir dürfen uns diesen Gedankengut auch, diesen Förderung Kelloggs nicht beugen, sondern wir sollen freie Menschen sein, freie Adventisten sein und Liebe zur Wahrheit stehen."

[53:58] Hast du einen Mann, der zwar viel Einfluss auf ihr Gutes hatte, den weiteren James White, haben John Harvey Kellogg auch eine Zeit lang aufgenommen, ihnen auch in seiner Ausbildung unterstützt, auch finanziell. Und sie hat es auch vermieden, ihnen sage ich mal scharf anzugreifen, aber sie hat trotzdem die Dinge deutlich aufgezeigt und gesagt, das, was er macht, ist nicht gut.

[54:19] Und das war ihre Reaktion darauf. Ich habe im letzten Vortrag auch schon, aber ich möchte es ja auch noch mal kurz machen. Buch empfohlen, wenn euch diese Thematik interessiert. Zum einen "Für die Gemeinde geschrieben", Band 1, so um die Seite 200, da wird diese ganze Alpha-Krise schön gesammelt. Wenn euch diese Thematik interessiert, dann möchte ich euch noch zwei Bücher hier zu empfehlen. Das ist "The Great Controversy", "The Spirit of Prophecy", Band 2, das beschreibt sehr schön diese Alpha-Krise und die Omega-Krise. Ist auch noch ziemlich ausführlich, viel ausführlicher, tiefer, als wir das hier behandeln können, aber es ist sehr zu empfehlende Bücher. Und wie gesagt, es ist sehr, sehr wichtig auch Adventgeschichte zu kennen, weil sich die Geschichte wiederholt.

[55:07] Und gerade weil Ellen White sagt, dass diese Alpha-Krise, Omega-Krise folgen würde. "Omega 2" hat mittlerweile ein neues Cover, deswegen findet, dass in beiden Auflagen. Aber wie gesagt, es sind sehr, sehr zu empfehlen, das Buch.

[55:22] Ja, womit ist zu rechnen in der Omega-Krise? Das ist ja das, worauf es jetzt ankommt. Weil Ellen White hat ja gesagt, dass dieses Omega schon bald oder in Kürze folgen würde. Und ich habe vorher auch schon gesagt, "in Kürze" ist wahrscheinlich nicht hunderte Jahre, sondern es handelt sich um "in Kürze". Also können wir davon ausgehen, dass die Omega-Krise schon damals oder nicht unbedingt leicht zur Alpha-Krise, aber da Jahre später dann begonnen hat und sich erstreckt bis in die Gegenwart. Aber da wir jetzt vielleicht noch nicht diese Krise so sehen, dass es so durchgeschüttelt wird, der große Knall, das große Aufprallen wird noch ausstehen. Aber lasst uns schauen, worin die Omega-Krise besteht.

[56:11] Für die Gemeinde geschrieben, Band 1, Seite 212: "Sie schreibt hier von Zuständen in der Gemeinde. Man wird die Wahrheit kritisieren, verachten und ins Lächerliche ziehen. Doch je gründlicher man sie unter die Lupe nehmen und prüfen wird, desto heller wird ihr Licht leuchten."

[56:33] Als Gemeinde sollen wir fest auf der Grundlage der ewigen Wahrheit stehen, die allen Prüfungen standgehalten hat. Wir müssen an den sicheren Eckpfeiler unseres Glaubens festhalten. Die Grundsätze der Wahrheit, die Gott uns offenbart hat, sind unser einziges sicheres Fundament. Sie haben uns zu dem gemacht, was wir sind, und sie haben im Laufe der Zeit nichts an Wert verloren. Also, das ist das Stichwort der gegenwärtigen Wahrheit.

[57:01] Der Böse bemüht sich ständig, diese Wahrheiten auszuhebeln und falsche Theorien an ihre Stelle zu setzen. Er wird alles tun, was er nur kann, um seine betrügerischen Ziele zu erreichen. Doch der Herr wird Menschen berufen, die mit ihrem scharfen Verstand in der Lage sind, diesen Wahrheiten den richtigen Platz in Gottes Plan zuzuweisen.

[57:23] Also auch wenn diese Krise tobt, wird Gott Männer und Frauen mit scharfem Verstand aufstehen lassen, die sich klar zu der biblisch-adventistischen Lehre bekennen und diese auch hervorheben. Wir werden gleich noch schauen, was mit der gegenwärtigen Wahrheit gemeint ist, aber das ist das, was Gott auch machen wird, um diese Krise entgegenzuwirken.

[57:45] "Für die Gemeinde geschrieben", Band 1, Seite 213: "Hier geht es auch jetzt um den 'Living Temple', den Mystizismus, der in diesem Buch zu finden ist. Brauchen wir nicht."

[57:54] Wer sich mit solchen zur Festen befasst, wird bald so weit sein, dass der Feind mit ihm sprechen und von Gott wegführen kann. Hier wurde gezeigt, dass der Autor dieses Buches auf dem Holzweg ist. Damit ist Kellogg gemeint. Er hat die charakteristischen Wahrheiten für die heutige Zeit aus den Augen verloren. Er weiß nicht, wohin seine Schritte ihn führen. Also auch hier Stichwort: gegenwärtige Wahrheit. Möchten wir uns das gleich noch anschauen, aber sie sagt hier, spricht von Mystizismus und dass der Feind mit den Menschen sprechen kann, die diesem Mystizismus verfallen sind. Und das ist auch zu erwarten für die Omega-Krise, dass charakteristische Wahrheiten untergraben werden.

[58:40] Also, was sagen wir zur gegenwärtigen Wahrheit? Was zeigt, dass der Geist der Weissagung darüber? "Erfahrungen und Gesichte", Seite 54: "Es sind viele köstliche Wahrheiten in dem Wort Gottes enthalten, aber es ist gegenwärtige Wahrheit, was die Herde jetzt bedarf. Aber solche Gegenstände wie das Heiligtum in Verbindung mit den 2300 Tagen, die Gebote Gottes und der Glaube Jesu sind vollkommen geeignet, die vergangene Adventbewegung zu erklären und zu zeigen, was unsere gegenwärtige Stellung ist, den Glauben der Zweifelnden zu festigen und ihnen die Gewissheit der herrlich in Zukunft zu geben."

[59:18] Ich habe häufig gesehen, dass dies die hauptsächlichsten Gegenstände sind, bei denen die Botschafter verweilen sollten. Also, noch mal zum Mitschreiben: Ich habe immer einige aufgelistet, was uns als Gemeinde ausmacht: die Gemeinde der Übrigen zu verstehen. Das ist ziemlich wichtig. Auch, warum glauben wir, dass wir die Gemeinde übrigens sind? Die Weltmission, diese drei enges Botschaft der ganzen Welt zu bringen, dass es keine ewig lebendes Ziele gibt. Auch die Rolle vom Geist der Weissagung, dann der Sabbat natürlich, die Speisegesetze, das Heiligtum, noch die Heiligung, die in unserem Leben anstreben. Das sind die Dinge, die wir als gegenwärtige Wahrheit bezeichnen, was für unsere Zeit besonders wichtig ist, als Warnung auch für die Menschen. Ganz klar, dass das unsere Grundpfeiler sind.

[1:00:07] Und wenn das in der Alpha-Krise ziehen angerissen wurden, dann versucht wurde wegzuschieben und wegzureißen, dann können wir davon ausgehen, dass auch das in der Omega-Krise kommen wird, dass Menschen aus den eigenen Reihen aufstehen werden und diese herrlichen Wahrheiten niederzulegen. Und ja, alle Banden, die uns trennen, wegzunehmen. Auch hier, das heißt nicht, dass wir uns so exklusiv abschotten sollten, wie die Juden. Aber es gibt nun mal eine Wahrheit und es gibt nun mal ein Volk, das Gott erwählt hat, dass diese Wahrheit trägt und die soll weitergegeben werden, aber nicht eben vermischt werden mit weltlichen Standards.

[1:00:50] Satans Ziel für die Gemeinde, denn der Omega-Krise. "Für die Gemeinde geschrieben", Band 1, Seite 215 und 16: "Der Feind der Menschen hat alles daran gesetzt, die Erwartung zu wecken, es müsse zu einer großen Reformation unter den Siebenten-Tags-Adventisten kommen. Und diese Reformation werde darin bestehen, die Lehren aufzugeben, dieses Ziel unseres Glaubens sind und uns völlig neu zu organisieren." Ich stimme zu, dass wir eine Erweckung in der Gemeinde brauchen, aber keine

[1:01:20] der gemeinde brauchen aber keine Reformation. Was würde geschehen, wenn es zur Reformation käme? Die Glaubensgrundsätze, die Gott in seiner Weisheit der Gemeinde der Übrigen vermittelt hat, würden aufgegeben werden. Unser Glaube würde sich verändern. Die Grundlagen unserer Arbeit der letzten 50 Jahre würden als Irrtum betrachtet werden.

[1:01:42] Doch mal kurz hierzu. Sie schreibt, dass hier um 1900 herum, wenn sie von den letzten 50 Jahren spricht, dann reicht das, um das Jahr 1850. Ab 1844 bis '51 haben die Sabbatkonferenzen stattgefunden. Und wenn diese Grundpfeiler weggenommen werden, dann, sagt sie, das, was wir in den letzten 50 Jahren erarbeitet haben im Studium des Wortes Gottes, die Wahrheit über den Sabbat als Beispiel, das würde alles als Irrtum betrachtet werden. Und diese großen Dinge, die den Glauben der Christen Gott wiederhergestellt haben, würden einfach weggefegt werden.

[1:02:20] Nun heißt es weiter: Eine neue Organisation würde entstehen, eine ganz, ganz neue und andersartige. Bücher würden geschrieben werden. Das ist die Frage: Was meinen sie mit andersartigen Büchern? Hier ist es weiter: Ein intellektuell-philosophisches System würde entstehen.

[1:02:40] Intellektuell-philosophisches. Hier ist entspricht sie nicht von theologisch, sondern philosophisch. Also ein weltliches, wissenschaftliches Denken mit wahrscheinlich atheistischen Zügen würde entstehen.

[1:02:52] Und wenn wir auch hier, das ist kein Angriff, seine Feststellung, wenn wir uns die meisten Kirchen heutzutage anschauen, vor allem die großen Kirchen, der katholischen, evangelischen Kirche. Je mehr man eben von diesen Wahrheiten der Bibel abweicht, die man in Frage stellt, je mehr Pfeiler man niederreißt, desto mehr kommt das weltliche Denken hinein. Und viele heutzutage, die, sage ich mal, in diesen großen Kirchen drin sind, die glauben nicht mehr, dass Gott die Welt geschaffen hat. Da ist der Glaube nur noch eine schöne Hoffnung, aber es ist nicht mehr die Grundlage. Und alles wird in Frage gestellt.

[1:03:28] Ich habe letztens auch schon, einige Zeit her, eigentlich an einem Bücherregal, wo ich Bücher eingestellt habe, ich mit einer Frau unterhalten, die auch über den Glauben. Und sie sagt: Ja, irgendwann, dass sie von unseren Predigern im Ort, von der evangelischen Kirche, gepredigt gehört hat. Und der hat dann die Predigten genannt: "Der Mythos von Adam und Eva." An alles einen ausgeflippten Anfang. "Das ist voll schön, dass der Mann mit beiden Beinen im Leben steht." Und er sagt: "Der Mythos von Adam und Eva." Und das ist genau das Problem. Wenn wir anfangen, unsere Glaubenszeugen niederzureißen, entsteht genau sowas. Intellektuell-philosophisches System, wo der Glaube nichts anderes als eine weitere Wissenschaft ist.

[1:04:11] Genau das würde aber geschehen, wenn wir diese Glauben aufgeben. Hier heißt es weiter: Wer dafür zu wagen, eine solche Bewegung ins Leben zu rufen. Wir haben unsere Bibel, wir haben unsere Erfahrungen, die durch das wunderbare Wirken des Heiligen Geistes bestätigt wird. Wir sind im Besitz einer Wahrheit, die keine Kompromisse zulässt.

[1:04:37] Müssen wir da nicht da alles von uns weisen, das nicht mit dieser Wahrheit im Einklang steht? Wir haben eine Wahrheit, die keine Kompromisse zulässt. Und wenn diese Krise kommt, und wenn Menschen kommen und sagen: "Ja, das Gebote halten ist so interessant, aber nicht so wichtig." Und das fängt bei kleinen Sachen an. Die Gesundheitsbotschaft wird von vielen schon verwässert angesehen, leider auch mit dem Sabbat. Und viele sagen: "Na ja, es ist zwar der siebte Tag, aber es geht ja um die Liebe, es geht um Verständnis, es geht ja um die Menschen zu erreichen." Das ist alles richtig, aber es darf nicht passieren, dass wir anfangen zu sagen: "Na ja, keiner hat ja von der Kenntnis, keiner die vollkommene Wahrheit." Ellen White sagt ganz klar, dass es keine Generation an Menschen vor den Adventisten gab, diese Fülle an Licht und Wahrheit hatten. Das heißt nicht, dass wir ein Alleinstellungsmerkmal haben, dass wir die einzigen sind, die gerettet werden. Aber dieses Licht, Sonne, weitergeben, dann wenn wir es aber wegschieben, nur um der Einheit willen, dann kann das zu großen Problemen führen.

[1:05:42] Für die Gemeinde geschrieben, Seite 50. Satan ist ständig dabei, die Menschen zu täuschen, um von der Wahrheit abzulenken. Der letzte Betrug, wirklich Satan, der letzte Betrug wird darauf abzielen, das Zeugnis des Geistes Gottes unwirksam zu machen. Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk bild und wüst. Satan wird äußerst klug vorgehen, um auf verschiedene Art und Weisen, mit unterschiedlichen Mitteln, das Vertrauen der Gemeinde der Übrigen in das wahre Zeugnis zu erschüttern. Es wird ein satanischer Hass gegen die Zeugnisse geführt werden. Satan wird alles tun, um den Glauben der Gemeinden an sie zu untergraben. Und zwar aus folgendem Grund: Wenn die Warnungen, Zurechtweisungen, Ratschläge des Geistes Gottes beachtet werden, ist es für Satan nicht mehr so einfach, Menschen zu betrügen und zu verführen.

[1:06:41] Ellen White sagt ja so, die letzte Vorführung in der Omega-Krise wird folgendes sein, dass Satan in der Gemeinde einen Hass, einen satanischen Hass gegen die Zeugnisse vom Geiste, Weissagung führen wird. Und die Frage ist: Sehen wir das heute schon erfüllt?

[1:07:01] Ich kenne einen Bruder, ich verstehe mich mit dem eigentlich gut. Dabei hat sie mir mal gesagt, man muss auch sagen, er hat schlechte Erfahrungen früher gemacht. Er kommt von der Reformgemeinde mit dem Geisterweissagung, aber er hat es selber nie geprüft. So wie es verstanden habe, so wirklich, er zu mir mal gesagt, bzw. zu meinen Verwandten, dass er die Geisterweissagung ablehnt, weil er hatte sich mal zu Gemüte geführt und für ihn ist das voller Widersprüche. Und das kann ja nicht so stehen lassen. Und deswegen, Marke das nicht. Er hat dann allerdings gesagt, dass er sage und schreibe zwei Seiten aus dem Geiste Weissagen gelesen hat und dann hat er alle diese Bücher abgelehnt. Und ich frage mich: Zwei Seiten, da kannst du überhaupt kein Bild machen.

[1:07:49] Oder eine andere Schwester, zwei Schwestern waren, das ging es auch um das Thema der zahnmedizinischen Missionsarbeit, die einfachen, natürlichen Heilmittel. Und sie haben das Buch "Aus der Schatzkammer der Zeugnisse", Band 2, gelesen. Und irgendwo schreibt er etwas über Medikamente, also über solche Pillen, die Schmerzen wegnehmen, die aber das Problem nicht lösen. Und ich habe es nicht mehr ganz im Kopf, sagt ja irgendwie so der Richtung nach, dass es unverzeihlich ist, wenn man sich halt nur diese schmerzstillenden Mittel zuführt, aber nicht auf die Grundlagen, Suche der Ursache geht, warum man diese Schmerzen hat.

[1:08:28] Und dann habe ich eine Schwester ganz entrüstet mir erzählt, dass kann nicht sein. Es gibt nur eine Sünde, die unbezahlbar ist, dass die Sünde gegen den Heiligen Geist, aber nicht, wenn ich Medikamente nehme. Und dann hat sie das, eine andere Schwester gezeigt, was übrigens gar nicht der Punkt ist in diesem Zitat. Da war das einmal dahin gestellt. Hat sie das einer anderen Schwester gezeigt, die Krankenschwester ist. Und die hat das dann gelesen, hat das Buch dann so, wie es erforderlich, den Raum geworfen, man hat das bisschen fliegen lassen. Und die fanden das ganz toll. Angesagt: "Wie kann man sowas zusammenstellen, als Gemeinde rausgeben?"

[1:09:01] Das ist völlig. Hier schreibt sie so, hier schreibt sie das Gegenteil. Das ist passiert genau, wenn wir den Geist der Weisheit nicht studieren. Lesen zwei Sachen, genau wie in der Bibel, die offensichtlich für uns widersprüchlich sind. Aber mal tiefer studieren würde, sind das entweder zwei Briefen, zwei andere an zwei verschiedene Menschen, oder man muss einfach tiefer gucken, was steckt dahinter. Und dann kann man es auch in Einklang bringen.

[1:09:25] Und so was passiert in der Gemeinde. Und eine andere Erfahrung. Mein lieber Bruder, den ich kenne, das hat kroatische Wurzeln. Und waren eine Gemeinde hat die Sambaschule geleitet. Und dann ging es um das Papsttum. Und dann hat er eben gesagt, des Papsttums, die antichristlichen Mächte. Und meinte eine deutsche Schwester: "Ich mag das nicht, dass ihr Ausländer immer solche komischen Lehren mit nach Deutschland bringt." Und der Bruder hat dann, war dann zwar schockiert, und seine Frau auch. Allerdings hat er dann relativ gekonnt kontert. Er hat dann gesagt: "Ganz ruhig, weißt du, ich sage nur, was die Bibel und der Geist der Weissagung sagen. Aber wenn du möchtest, darfst du gerne in den deutschen Himmel gehen."

[1:10:16] Und solche Sachen sieht man da. Es ist nicht in jeder Gemeinde. Es gibt viele treue Geschwister. Und nachher, dass es ein hat nichts mit Richten, das ist eine Feststellung. Wir lesen den Geist der Weissagung, wir lesen die Bibel, wir sehen, dass sich das erfüllt. Es wird ein satanischer Hass gegen die Zeugnisse geführt werden. Und vielleicht kennt ihr noch andere Beispiele, die man da anführen könnte, die das aber alles bestätigen. Und das zeigt uns, wir sind schon mitten drinnen der Mega-Krise. Es wird sich nach aufbauen. Es wird ein großer Knall kommt damit gleich nachlesen. Aber es ist der Anfang.

[1:10:52] Kurzform zusammenfassen, weil das auch ein großes Thema ist, aber ich möchte, dass sie das auch selber studiert. Den Seiten 212 bis 19, da sieht man, dass nach recht gut. Die Omega-Krise wird auch vor allem unsere Bildungseinrichtungen betreffen, unsere Schulen und auch Universitäten, dass dort Lehren eingeführt werden, die entgegen den biblischen Lehren sind, aber offensichtlich manchmal nicht ganz klar zu erkennen sind. Stichwort: Spirit of the Human, zum Beispiel. Wer auch noch ein eigenes Thema, aber er kann man auch noch selber studieren über Spirit Reformation. Die Lehrer sollen geprüft werden und werden nach erweitern, auch unter Umständen aus ihrem Amt enthoben werden, wenn sie nicht willig sind, diese falschen Ansichten aufzugeben oder zu berichtigen. Die Angestellten, die dort arbeiten, sollten aber auch den Lehrern widersprechen, wenn sie es erkennen, aus dem Geiste Weissagen und aus der Bibel. Das ist ganz klar eine falsche Lehre.

[1:11:54] Ist der vierte Punkt ist, werden intellektuelle Fülle, zu viele falsche Wissenschaften eingeführt. Also, es wird immer mehr verwässert, der wahre Glaube, dass also Adventisten ausmacht, wird verschoben werden. Und man wird intellektuelle Philosophie, irgendwelche menschlichen Dinge hineinbringen und Lehren, die aber eigentlich zu nichts führen. Die Gabe der Prophetie durch Ellen White erfüllt wird, abgelehnt werden. Wir sehen, dass jetzt schon erfüllt. Ja, auch meine Predigt und da kann man auch ein Bruder zum ihren hat zu mir gesagt: "Du sollst nichts sagen, der Geisterweissagung und die Bibel, sondern ist alles sagen, die Bibel und der Geist der Weissagung."

[1:12:31] Und ja, es stimmt, die Bibel ist das große Licht, der Geist der Weissagung das kleine Licht. Wir sollten den Geist der Weissagung nie über die Bibel stellen. Aber manchmal, wenn man so redet, dann sage ich mal, solange man es nicht auslebt, so spielt es eigentlich keine Rolle, was man zuerst nennt. Und ich habe dann auch gesagt: "Ich würde mich nicht an solchen Kleinigkeiten aufhängen, weil ich persönlich stelle die Bibel über den Geist der Weissagung." Aber ich weiß nicht, manche Menschen sind dann halt, fühlen sich persönlich angegriffen. Und das zeigt aber auch schon ihr Problem ist nicht in meinem Satzbau. Ihr Problem ist ein ganz anderes.

[1:13:11] Es werden Predigten eingeschränkt. Es wird vorgegeben, was man tätigen darf und was nicht. Es wird oft gesagt, dass es zu hart, das darfst du nicht sagen, sag lieber so. Und auch hierfür gibt es bestimmt einige Beispiele. Wir würden auch welche einfallen, aber ich habe jetzt die zu nennen, wo gesagt wird: "Nicht so heftig aus dem Geiste weiter anzuziehen, nicht diese Gerichts-Botschaften aus der Offenbarung zitieren." Das ist nicht gut.

[1:13:36] Und dann klar, der siebte Punkt. Das wird so ein leichtfertiges Gebote erhalten geben. Es wird gesagt werden: "Weißt du, das mit dem Speisegesetz ist nicht so wichtig. Es geht um den Glauben." Und das mit der Heiligung sowieso nicht. "Wir können nie sind loswerden und wir müssen nur glauben, Jesus liebt dich." Und der Sabbat, das gut. Ja, aber es ist ja egal. Wir brauchen einfach nur einen Tag in der Woche, ruhen können. Solche Dinge müssen und sollten wir erwarten, aber nicht nur so ein seichtes Ach ja, sondern mit großem Widerstand. Auch damals bei der Alpha-Krise war es heftig, wie ich schon gesagt habe. Viele Adventisten am Battle Creek verlassen, einige den Glauben sogar ganz. Viele Kinder sind durch diese falschen Lehrerinnen in den Schulen auch vom Glauben abgekommen und zurückgekommen ins Elternhaus. Und die Eltern haben ganz betrübte Briefe an Ellen White geschrieben und gesagt: "Was passiert hier in Allenwood?" Hat oft gesagt: "Schickt eure Kinder nicht mehr nach Battle Creek." Das ist traurig, wenn man für die eigenen Institutionen warnen muss. Aber es war so.

[1:14:38] Und wir können das auch für die Omega-Krise erwarten. Ja, wie sollen wir als Gemeindeglieder handeln mit diesem Wissen? Möchte es langsam zum Ende kommen. Wie sollen wir als Gemeinde handeln und vor allem auch als einzelne Gläubige? Seite 215. "Dann hörte ich eine Stimme fragen: Wo sind die Wächter, die auf den Mauern sitzen sollten? Schlafen sie etwa? Dieses Fundament wurde vom Meister, von Gott selbst gebaut und wird jeden Sturm und Unwetter standhalten."

[1:15:15] Werden sie zulassen, dass dieser Mann, also Keller, verbreitet, die die Erfahrungen der Kinder Gottes für nichtig erklären? Es ist Zeit, entschlossen zu handeln. Und auch hier, weil die Alpha-Krise ein Sinnbild oder ist eine Vorstufe für die Omega-Krise, sind er geht auch hier der Ruf an die Gemeinde: Es ist Zeit, entschlossen zu handeln. Wo sind die, die diese Irrtümer sehen und wo sind sie, damit sie das offenlegen? Es ist Zeit, entschlossen zu handeln.

[1:15:43] Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 2, Seite 320 und 21. Das ist auch sehr, sehr wichtig. "Jahrelang habe ich durch meine Zeugnisse darauf hingewiesen, dass jene einer argen Täuschung zum Opfer fallen, die behaupten, sie hätten eine große Erkenntnis und dabei dafür eintreten, dass niederzureißen, was daher durch seine menschlichen Werkzeuge aufgebaut hat."

[1:16:07] Das ist wichtig. Jetzt kommt: Solche Leute arbeiten nicht im Sinne Christi. Wer behauptet, die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten sei Babylon oder ein Teil Babylons, tut besser daran, zu Hause zu bleiben, statt mit Gottesdienern zusammenzuarbeiten, um ein Volk zuzubereiten, das am Tage des Herrn bestehen kann. Treten sie auf die Seite des Verlegers, der Brüder, die Tag und Nacht vor Gott verklagt.

[1:16:34] Option die Gemeinde schwach und unvollkommen ist, ob schon sie der Rüge, der Warnung und der Beratung bedarf. Sie ist das einzige auf Erden, auf das Jesus mit größter Hochachtung schaut. Ein starker Text über Gottes Charakter. Engel sind verwundert, wenn sie die Umgestaltung des Wesens bei Menschen sehen, die sich Gott übergeben. Engel wundern sich: Wie kann man von Sünde zu einem heiligen Leben zurückkommen? Sie bringen ihre Freude in hinreißenden Lobgesängen vor Gott und dem Lamm zum Ausdruck. Und Gott hat auf Erden eine Gemeinde, die das zu Boden getretene Gesetz hochhält, die die Welt aber auch auf das Lamm Gottes hinweist, das die Sünden der Welt trägt.

[1:17:18] Es gibt in der Welt nur eine Gemeinde, die in dieser Zeit in den Riss tritt, die die Lücken verzahnt und wieder abbaut, was lange verwüstet, was lange Wüste gelegen ist. Wenn irgendjemand die Aufmerksamkeit der Welt und der Kirchen auf diese Gemeinde lenkt, indem er sie verliert, dadurch als Babylon bezeichnet, der arbeitet im Dienste des Verlegers der Brüder. Gibt es nicht genug Arbeit, um euren Eifer zu befriedigen, indem ihr in Finsternis und Irrtum lebenden Menschen die Wahrheit bringt?

[1:17:50] Das ist ein sehr, sehr, sehr wichtiger Punkt. Ellen White macht viele denken, weil die Gemeinde diese Fehler macht und weil es diese große Krise geben wird, sollten wir die Gemeinde verlassen und uns in einer neuen Gruppe treffen, eine neue Gemeinde gründen. Aber Ellen White sagt ganz klar: Wenn irgendjemand sagt, die Gemeinde ist Babylon oder ein Teil davon, der arbeitet sie im Sinne von Satan. Wir sollten uns niemals von der Gemeinde abspalten, weil es das einzige Werkzeug ist, auf das Gott mit größter Hochachtung schaut. Auch wenn es wieder Fehler hat, die Gemeinde dieses Werk vollenden. Es mag sein, dass es für manche notwendig ist, einige Ortsgemeinden zu verlassen, um sich anderen Gemeinden anzuschließen, weil die Gemeinde kein Objekt, keine Haus ist. Es ist die Gemeinde, sind die Menschen.

[1:18:43] Und was auch noch wichtig ist, dass man sich auch noch als persönlichen Rat, mitgeben oder als praktischen Rat, wenn ihr mit Verwandten oder Freunden sprecht, die ungläubig sind, verliert kein schlechtes Wort über die Gemeinde. Ich hab das schon so oft erlebt, leider auch in der eigenen Familie, wo Menschen mit anderen Ungläubigen über die Gemeinde gesprochen haben, die aber selber Adventisten waren, aber so ein schlechtes Bild gegeben haben, dass die anderen sich dachten: "Also, was ist das für ein komischer Haufen? Warum sollte ich da hingehen?" Und das ist ein Problem. Die Gemeinde ist schlecht und ja, wir müssen nichts gar nichts schön reden. Wir sind leider im lauwarmen Zustand und wir brauchen eine Erweckung. Aber Gott gegeben, aber gibt kein schlechteres Bild von der Gemeinde, kein schlechtes Bild an andere weiter, die die Gemeinde nicht kennen, weil es Gottes Werkzeug ist.

[1:19:38] Und darum Abspaltungen von der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten sind nicht in Gottes Sinne. Was wird mit der Gemeinde geschehen, letzten Endes in dieser Krise? Auf Seite 216 ist diese Eisberg-Version beschrieben, die auch einige bestimmt kennen. Und ja, sagt er denn, weit über die Alpha-Krise: "Ein schrecklicher Ruck lief durch das Schiff und der Eisberg zersprang. Die Eisbrocken fielen donnernd auf das Deck herab. Die Passagiere wurden durch den heftigen Aufprall kräftig durchgerüttelt, doch niemand kam dabei ums Leben. Das Schiff war beschädigt, aber nicht irreparabel."

[1:20:16] Bei dem Zusammenstoß prallte erst zunächst zurück vom Bug bis zum Heck lief ein Zittern durch das Schiff, als wäre es lebendig. Dann aber setzte es seinen Weg fort. Und das wird uns auch in der Omega-Krise treffen. Das wird eine Krise kommen, dieser Eisberg ist diese Krise. Aber der Kapitän, der Gott darstellt, diese Vision hat Ellen White und dadurch zur Gemeinde gesagt: "Haltet darauf zu. Trifft die Krise, versuchen sie nicht zu fahren, sondern volle Kraft voraus."

[1:20:49] Im Übrigen, das wurde ein paar Jahre vor dem Untergang der Titanic geschrieben. Und heute wissen wir, wenn die Kapitäne der Titanic nicht versucht hatten, den Eisberg zu umfahren, sondern das zu machen, was Ellen White geschrieben steht, volle Kraft voraus, wer dieses Unglück nicht passiert, aber durch das Weglenken wurde der ganze Spuk dann aufgerissen. Das Schiff gesunken, aber jedenfalls zurück zur Gemeinde, sondern sein Problem mit uns treffen, sondern Eisberg wird für uns sein. Aber es gilt, diesen Eisberg zu treffen, sich auf die Krise auszurichten und volle Kraft da durchzugehen. Es wird heftig, durchgeschüttelt werden, noch heftiger, vielleicht auch subtiler als bei der Alpha-Krise. Aber die Gemeinde wird trotzdem siegreich dabei bleiben.

[1:21:38] Für die Gemeinde geschrieben, Band 2, Seite 390. Sagt Ellen White: "Verführerische Wunderwirkung seine Macht zu zeigen, dann mag es so aussehen, als ginge es mit der Gemeinde zu Ende, aber das wird nicht geschehen." Während die Sünder wie die Spreu vom Weizen getrennt werden, übersteht die Gemeinde all die furchtbaren Prüfungen dieser Zeit. Bestehen werden freilich nur diejenigen, die durch des Lammes Blut und ich das...

[1:22:02] die durch des Lammes Blut und ich das Wort ihres Zeugnisses überwunden haben.
[1:22:07] Die Sichtung wird kommen und auch die Sicht. Dann wird eine große Prüfung, ein großer Knall in der Gemeinde geben, wo diejenigen, die sich als Gläubige nennen, aber in Wahrheit nur Spreu sind, ausgesiebt werden. Und nur diejenigen, die Gerechtigkeit aus Glauben praktisch gelebt haben und im Glauben angenommen haben, die werden bestehen können. Dieser Krise.
[1:22:27] Es sieht so aus, als würde die Gemeinde zu Ende gehen, aber die Prophetie sagt uns, es wird weitergehen. Sie wird diese Prüfung bestehen.
[1:22:38] Im selben Buch auf Seite 400. Solange Gott an der Spitze steht, wird dieses Werk erfolgreich sein. Wenn in der Leitung unserer Gemeinschaft Dinge nicht so laufen, wie es richtig wäre, bin ich denn noch unbesorgt? Bei Gott die Dinge zurechtrücken wird. Wir können darauf vertrauen, dass der Herr das Schiff seiner Gemeinde sicher in den Hafen steuern wird.
[1:23:01] Wenn Gott an der Spitze steht, wird das Schiff auch sicher im Hafen ankommen. So wie wir eingangs gelesen haben, Apostelgeschichte 27. Sie haben damals die Segel gehisst und Gott hat das Schiff in diesem Buch rein geführt und sie haben alle überlebt. Genau so auch jetzt im großen Stil. Das Schiff, die Gemeinde, wenn Gott an der Spitze steht, wird es sicher im Hafen ankommen.
[1:23:27] Es mag manchmal so aussehen, und auch das nur so als Bild, wenn z.B. ein Kapitän in einen Hafen kommt, wurde in den Hafen nicht, wo er den Untergrund nicht kennt, aber das Schiff großen Tiefgang hat, dann kommt manchmal ein Lotse an Bord, und der die Gewässer kennt, der führt das Schiff dann durch. Und manchmal kann es dann sein, dass das Schiff extrem nahe am Ufer entlang fährt und die Passagiere und der Captain richtig Panik bekommen, weil so nah am Ufer das Wasser flach ist. Aber der Lotse weiß genau, dass in diesem Gewässer gerade dort das Wasser am tiefsten ist und dort das Schiff am besten durchfahren kann.
[1:24:03] Und so mag es aussehen, dass manchmal die Gemeinde auf diesen Feldern zusteuert und am Zerschellen ist. Und es wird einen großen Knall geben, aber die Gemeinde wird sicher hindurch kommen, weil Gott am Steuer sitzt.
[1:24:17] Und wenn wir dann mit so Apostelgeschichte zurückzukommen, in dieser Bucht sind, in diesem Hafen sind, dann werden wir ein besseres Land in Sicht haben.
[1:24:26] Ihr Lieben, ich möchte jetzt einen Abschluss. Noch ein letztes Zitat nachlesen aus dem Geist der Weissagung, auch als Vorbereitung für den abschließenden Teil dieser Serie. Habe ich möchte einmal zusammenfassen: Die Alpha-Krise, die damals die Gemeinde getroffen hat, bestand darin, dass neue Ideologien die Gemeinde kamen, dass das sich hervortun ein großes Problem war, dass Häuser der Gemeinde entwendet wurden und dass viele diesem Ruf gefolgt sind. Es war eine schreckliche Prüfung, eine schreckliche Zeit für die Gemeinde. Und Ellen White sagt, dass das der Anfang war. Das war das Alpha. Das Omega ist der letzte Buchstabe im Alphabet. Dazwischen sind viele Buchstaben. Die Krise von Omega, bisschen wie sie sagte, wie wir auch eingangs gelesen haben, wird von äußerst erschreckender Art sein. Der meine Charakteristika ganz angeschaut. Wir haben gesehen, woran die Alpha-Krise bestand und dass wir auch das in der Mega-Krise erwarten können. Aber trotzdem auch hier: Wir können nur durch ernstes Gebet, ernstes Flehen, Forgotten diese Krise bestehen. Aus eigener Kraft wird das nicht funktionieren.
[1:25:41] Ganz kurz nach meiner eigenen Erfahrung, als ich diese Diagnose bekommen habe und Gott um seinen Weg gebeten habe, nämlich ein Weg gezeigt hat, war ich menschlich fast alleine auf diesem Weg. Ich wusste, dass Gott mich leitet und bis heute hat er sich bestätigt, dass er mich geleitet hat. Aber viele Verwandte und Freunde hat es nicht gesehen. Viele waren noch ungläubig. Ich habe mir Dinge anhören müssen, die nicht schön waren. Manche haben mir gesagt, ich bin nicht mehr zurechnungsfähig durch diese Krankheit und kann keine klaren Entscheidungen treffen, was nicht gestimmt hat. Andere haben gesagt, Gott würde niemals einen Weg zeigen. Letzten Endes, die Zeit hat gezeigt, es war genau der Weg, den Gott vorgesehen hat.
[1:26:28] Und es gab auch Momente, wo ich kurz davor war zusammenzubrechen und aus Furcht vor den Menschen den falschen Weg einzuschlagen. Ich wusste viel über die Bibel. Ich profitiere ein Problem, warum ist es in die zehn Gebote immer noch gültig? Kein Problem, Zustand der Toten, kein Problem, Gesundheitsbotschaft. Kein Problem. Ich wusste so viel, aber das zu wissen hat mich kein Stück weiter gebracht. Ich hätte auch mit dem Wissen da in dieser Prüfung völlig versagen können.
[1:26:57] Was mich alleine durchgebracht hat, war das Blut Christi. Ich habe den Glauben an ihm festgehalten und gerade dann, wo ich nicht mehr konnte, wo ich teilweise, Momente hatte, ich lag vor dem Bett in meinem Zimmer auf dem Boden, habe gesagt: "Ja, ich kann nicht mehr." Ich habe geweint wie ein Baby. Immer dann hat Gott den nächsten Schritt aufgemacht. Und dieser psychische Druck, das war das, was mir, jetzt nennen das fast das Genick gebrochen hätte. Das Bewusstsein der Krankheit, wenn ich das Problem und genau das wird auch uns in dieser letzten Krise zu schaffen machen.
[1:27:27] Die Menschen im Mittelalter haben gesungen, wenn sie verbrannt wurden. Körperliche Leiden sind nicht das Problem, auch bei Jesus nicht. Das Problem, aber der psychische Druck, und der wird am Ende der Zeit enorm werden. Das ist das, was uns fast zerquetschen wird.
[1:27:42] Wissen allein ist wichtig, damit wir nicht getäuscht werden und in einem falschen Glauben leben. Aber Wissen allein hilft uns überhaupt nichts. Gar nichts, überhaupt nichts, nada, null, zero.
[1:27:53] Allein der Glaube an Christus hat mir damals geholfen, die Schritte zu gehen. Allein Christus hat mich herausgeführt.
[1:28:01] Und alleine kriegst du es. Es wird natürlich diese Omega-Krise führen können. Allein Christus wird uns helfen können, nicht unterzugehen. Aber wenn wir mit Christus weitergehen, im Glauben handeln, im Glauben vorangehen, dann werden wir bald ein besseres Land sehen.
[1:28:19] Ich möchte mit euch noch ein letztes Zitat lesen. Ein besseres Land in Sicht ist der Titel dieser Predigt. Und wir werden uns im nächsten und letzten Teil dieser Serie dem Thema des Himmels widmen. Wollen uns anschauen, was sagt die Bibel über den Himmel, was sagt auch der Geist der Weissagung dazu? Wie wird es dort sein? Was können wir jetzt schon wissen?
[1:28:39] Und ich möchte jetzt ein Zitat lesen als kleinen Vorgeschmack, damit sie auch im nächsten Mal einschalten, diese kostbaren Wahrheiten erfahrt und auch weitergeben können. Dann Freunde, Bekannte, wie auch immer, dass diese Wahrheiten weitergegeben werden, denn es lohnt sich mit Jesus zu gehen und dieses bessere Land wird alles entschädigen.
[1:29:02] Lesen wir in "Erfahrungen, Gesichte", Seite 16 bis 18: "Dann sah ich ein anderes Feld mit allerlei Arten von Blumen, und als ich sie pflückte, rief ich aus: Sie werden immer verwelken. Wieder sah ich ein Feld mit schlankem Gras, herrlich anzusehen, es war frisch grün, und als es stolz zu Ehren des Königs Jesus wirkte, hatte es einen Schein wie Silber und Gold. Dann betraten wir ein Feld, wo alle Arten von Tieren waren: der Löwe, das Lamm, der Leopard, der Wolf, der Bär, alle zusammen in vollkommene Einigkeit. Wir gingen mitten durch sie hin und sie folgten uns friedlich nach. Als dann gingen wir in einen Wald, nicht wie die dunklen Wälder, die wir hier haben, nein, nein, sondern hell und alles voller Glanz. Der Berg Zion lag jetzt gerade vor uns, und auf dem Berg war ein herrlicher Tempel. Um ihn herum waren sieben andere Berge, auf denen Rosen und Lilien wuchsen. Und ich sah die kleinen empor klemmen oder wenn sie wollten, ihre kleinen Flügel gebrauchen und zu den Spitzen der Berge fliegen, wo sie die nie welkenden Blumen pflücken. Also, wir werden im Himmel fliegen können. Um den Tempel herum waren alle Arten von Bäumen, um den Platz zu verschönern: Buchsbäume, Fichten, Tannen, Ölbäume, wirten und Granatäpfel. Die Feigenbäume neigten sich von der Last der zahlreichen Feigen. Dies machte den Platz überaus herrlich."
[1:30:36] Also, wenn wir das zu lesen, sieht es so aus, als wäre der Himmel ein langweiliger Ort, wo wir kleine, dicke, fette Babys sind, den ganzen Tag Harfe spielen. Nein.
[1:30:46] Nachdem wir die Herrlichkeit des Tempels betrachtet hatten, traten die heraus und Jesus verließ uns und ging nach der Stadt. Bald hörten wir seine holde Stimme wieder, die sagte: "Kommt, meine, folgt ihr. Seid gekommen aus großer Trübsal, habt meinen Willen getan, habt für mich gelitten. Kommt zum Abendmahl, und ich will mich gärten und euch dienen."
[1:31:14] Frage: Welchen Grund hat Jesus uns zu dienen? Wir hätten allen Grund, ihm zu dienen. Aber trotzdem wird er auf der neuen Erde sagen: "Ihr habt für mich so viel gelitten und trotzdem will ich euch noch dienen." Das ist wirklich Demut.
[1:31:30] Die riefen wieder: "Halleluja! Herrlichkeit!" und traten in die Stadt ein. Dort sah ich einen Tisch von reinem Silber, viele Meilen lang. Habe unsere Augen konnten jedoch überblicken. Ich sah dort die Frucht vom Baum des Lebens, meiner Mandeln, Feigen, Granatäpfel, Weintrauben und viele andere Arten von Früchten.
[1:31:52] Ich bat Jesus, mich von der Frucht essen zu lassen, aber er sagte: "Noch nicht. Diejenigen, die von den Früchten dieses Landes genießen, gehen nicht mehr zur Erde zurück. Aber wenn du treu bist, solltest du bald von dem Lebensbaum essen und vom Wasser des Lebens trinken."
[1:32:09] Und nun sagte er, musste wieder zur Erde zurückkehren und den anderen erzählen, was ich dir offenbart habe. Und das gilt auch für uns. Lasst uns den anderen erzählen, was Gott uns offenbart hat, damit noch viele, viele, viele mehr Menschen von dieser Botschaft hören und mit Jesus auf dieser Erde sind.
[1:32:29] Dann drückt mich an Enge sanft herab zu dieser dunklen Welt. Manchmal ist es mir, als könnte ich nicht länger hier bleiben, denn alle Dinge dieser Erde sehen so traurig aus. Ich fühle mich hier sehr einsam, denn ich habe ein besseres Leben gesehen, dass ich Flügel hätte, gleich einer Taube, um hinwegzufliegen und zur Ruhe einzugehen.
[1:32:52] Bevor ich hier noch zu Ende lese, es gibt ein sehr, sehr schönes Lied von der Frohnberg Akademie, es hat den Titel "We Wanna Go to Heaven". Und hier werden auf Englisch werden genau diese Zeilen, die Ellen White hier beschrieben hat, in einem Lied verpackt. Wunderschönes Lied. Deswegen geht auf dem YouTube-Kanal von der Frohnberg Akademie und gebt ein "Wanna Go to Heaven". Sehr, sehr schönes Lied. Und ja, das rundet das Ganze sehr musikalisch ab. Ist sehr zu empfehlen auf jeden Fall.
[1:33:22] Jedenfalls sagt Ellen White weiter, nachdem sie das gesehen hatte, als ich aus der Vision kam, aus dem Gesicht kam, schien mir alles verändert. Ein düsteres Schleier war über alles gebreitet, was ich an sah. So dunkel erschien mir diese Welt. Ich weinte also, ich mich wieder hier fand und hatte Heimweh. Ich hatte ein besseres Land gesehen und es hat mir diese Erde verleidet.
[1:33:49] Ihr Lieben, Ellen White hatte diese Vision vom Himmel, hat ein bisschen diese himmlischen Herrlichkeiten geschaut und hat gesagt, sie hatte Heimweh, obwohl sie dort nie gelebt hat. Aber das zeigt uns, dass diese Erde nicht unser Zuhause ist. Die neue Erde ist unsere Heimat.
[1:34:05] Und sie sagt hier so schön: "Sie hatte ein besseres Land gesehen." Paulus hat er mit Lukas damals auf diesem römischen Schiff ein besseres Land gesehen nach diesem Sturm, den Weiten der Vision, ein besseres Land gesehen. Und auch wir können im Glauben, auch wenn ihr auf diese große Omega-Krise zusteuert, wo Christus allein uns durchbringen kann, ein besseres Land sehen, in dem wir bald sein werden.
[1:34:30] Auch hier nochmal die herzliche Einladung beim nächsten Teil dabei zu sein, im abschließenden Teil dann, wenn wir ihm glauben, von dem ersten Vortrag, der letzten der, eigentlich der biblischen Propheten, vom Ende der Welt, jetzt im sechsten Teil, zum Anfang der neuen Welt kommen werden. Ich schaue gerne vorbei, möchten uns anschauen, was sagt die Bibel über den Himmel, wie wird es dort sein? Und bevor wir aber abschließend möchte ich noch an Gott in einem Gebet danken und auch jeden einladen, der Gottes Ruf spürt, sich ihm hinzugeben, auch etwas vielleicht zu verändern in seinem Leben. Dass wir gemeinsam den Kopf neigen und Gott bitten, dass uns hilft, diesen Weg ganzen Schritt zu gehen.
[1:35:15] Vater im Himmel, wir danken dir für diese schöne Gabe der Prophetie, die du gegeben hast. Wir danken dir für die Adventgeschichte, dass wir daraus Lehren ziehen können. Das finde ich in Unwissenheit bleiben müssen und wir bitten dich, hilf uns, diesen Schritt zu gehen, im Glauben voran, auf dich zu schauen und diese ganzen Kämpfe zu überwinden, was das eigene Ich betreffen, dass wir bald im Glauben, das was im Glauben sehen, dann Wirklichkeit werden lassen können, dass wir auf dieses bessere Land unseren Fuß setzen können. Wir danken dir, dass du uns geführt hast und wir danken dir für deine ständige Fürsorge im Namen Jesu. Amen.
[1:35:52] Namen. Ein bisschen uns das nächste Mal sehen. Würde ich euch Gottes Segen und bleibt gesund. Gott mir gleich behüten. Amen.


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