[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Wir freuen uns, dass ihr wieder dabei seid, dass ihr eingeschaltet habt und mit uns gemeinsam das weitere Thema studieren wollt. In unserer Reihe "Wachsen in Christus", nach diesem Lektionsheft, wollen wir heute gemeinsam studieren.
[1:37] Heute in unserem Vortrag, in unserem Bibelstudium, wo wir uns auf das Bibelgespräch am 8. Dezember vorbereiten, soll es um das Gesetz gehen. Unser Thema ist überschrieben: "Das Gesetz und das Evangelium". Und was hat das Gesetz mit Wachstum zu tun? Das werden wir in den nächsten Minuten gemeinsam aus der Bibel sehen und studieren. Ich hoffe, ihr habt eure Bibel dabei und wir können gemeinsam das Wort Gottes studieren.
[2:02] Wie jede Folge wollen wir auch diese Folge beginnen mit dem gleichen Gleichnis aus Markus 4. Mittlerweile können wir es ja schon fast auswendig. In Markus 4, und dort ab Vers 26 bis 29, lesen wir das Folgende. Und er sprach – und das ist natürlich Jesus, der hier spricht: "Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Samen keimt und geht auf, ohne dass er es weiß. Denn die Erde trägt von selbst Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, dann den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er sogleich die Sichel hin, denn die Ernte ist da."
[2:46] Wir haben in neun Folgen bereits gesehen, welche verschiedenen Aspekte dort im christlichen Wachstum inbegriffen sind. Und wir wollen heute einen weiteren Aspekt betrachten, der zu tun hat mit deinem Wachstum in Christus. Dieser Aspekt wird uns deutlich, wenn wir Psalm 1 gemeinsam einmal betrachten.
[3:06] Psalm 1 gibt uns eine interessante Bedingung für erfolgreiches Wachstum. In Psalm 1, Vers 1 bis 3, lesen wir: "Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl."
[3:47] Wir haben gerade gesehen, dass das Wachstum in Markus 4 zu einem Punkt kommt, wo die Frucht die Ernte zulässt, wo die Frucht es zulässt. Und dieser Zeitpunkt soll der rechte Zeitpunkt sein. Und hier in Psalm 1 wird uns deutlich gemacht, dass ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, seine Frucht bringt zu seiner Zeit. Und es ist ein Symbol für einen Menschen, der in Christus wächst, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist, die hier genannt wird in Psalm 1, Vers 2, wo es heißt, dass wir unsere Lust haben sollen am Gesetz des Herrn und über dieses Gesetz nachdenken. Das heißt nicht nur zu sagen: "Okay, das Gesetz Gottes ist wichtig und gut", sondern darüber nachdenken und sich Gedanken darüber machen.
[4:33] Und das wollen wir in dieser Folge auch gemeinsam tun. Denn wenn wir das Gesetz Gottes nachsinnen, dann wird es uns so helfen, richtig zu wachsen, zur vollen Frucht zu wachsen, wie es in diesem Bild von dem Baum zum Tragen kommt. Nun, warum brauchen wir das Gesetz?
[4:51] Wir wollen hier gemeinsam ganz kurz einen Gedanken uns anschauen, der herrührt aus Matthäus 12, Vers 34. Im zweiten Teil des Verses, Matthäus 12, Vers 34, da heißt es: "Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund." Ein Satz, der uns wahrscheinlich gut geläufig ist. Luther übersetzt: "Wovon aus der Fülle des Herzens, dessen das Herz voll ist, dessen geht der Mund über." So sagt es Luther. Und wir kennen diese Idee, dass wenn wir von einer Sache ganz fest begeistert sind, überzeugt sind, wenn etwas ganz tief drin in unserem Herzen ist, dann reden wir ständig davon. Dann können wir gar nicht aufhören, wir können schon gar nicht warten, wenn wir die Gelegenheit bekommen, zu sprechen.
[5:40] Und so ist es interessant, dass Gott selbst, als er sein Volk durch die Wüste zum Sinai gebracht hat, das Erste, was er ihnen gesagt hat, das Erste sozusagen, was in seinem Herzen war, tief drinnen, das finden wir in 2. Mose 20 und dort ab Vers 1 und 2. Die Bibel sagt: "Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe." Es sind die 10 Gebote, die in Gottes Herz sind.
[6:20] Wenn wir darüber nachdenken, dass das Gesetz Gottes eine Freude ist, dass wir darüber nachdenken sollen, dann wollen wir als allererstes begreifen, dass die 10 Gebote nicht einfach Regeln sind. Wir wollen begreifen, dass es das ist, was Gott tief in seinem Herzen hat, denn als er die Gelegenheit hatte, zu seinem Volk zu reden, war es das Erste, was er ihnen sagen wollte: "Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe."
[6:44] Und das ist ein wichtiger Punkt, dass er sagt, dass ich – so sagt er – ich habe dich aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt. Wenn ich jemanden aus der Knechtschaft herausführe, dann habe ich was mit ihm gemacht. Logik sagt uns, dass man ihn freigemacht hat. Gott sagt, er hat sein Volk befreit. Man könnte also sagen, dass die 10 Gebote überschrieben sind mit dem Gedanken: "Ich habe dich, liebe Freunde, freigemacht."
[7:18] Und so werden diese 10 Gebote auch im Jakobus benannt. Jakobus, Kapitel 2, und dort Vers 11. Jakobus, Kapitel 2, und dort Vers 11 und 12. Dort werden einige der Gebote aufgezählt. Das heißt hier: "Denn der, welcher gesagt hat: Du sollst nicht Ehe brechen, hat auch gesagt: Du sollst nicht töten. Wenn du nun zwar die Ehe brichst, aber tötest, so bist du ein Übertreter des Gesetzes geworden." Und deswegen heißt es in Vers 12: "Redet und handelt als solche, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen."
[8:00] Die Bibel beschreibt die 10 Gebote nicht als ein Gesetz, das uns einengt oder beschränkt, sondern als das Gesetz der Freiheit. Wenn du wirklich frei sein willst, dann folge diesem Gesetz der Freiheit. Es heißt Gesetz der Freiheit, weil es beginnt mit dem Gedanken, dass Gott uns freigemacht hat. Nicht unbedingt aus der Knechtschaft aus Ägypten, sondern aus einer Knechtschaft, die noch viel schrecklicher ist, die uns in Johannes 8, Vers 34, deutlich geschildert wird.
[8:24] Das ist Jesus, der hier spricht in Johannes 8, Vers 34. Da sagt er diesen berühmten Ausspruch: "Jesus antwortet ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde." Wenn wir Sünde tun, versklaven wir uns selbst unter die Sünde. Und so ist Sünde als die Übertretung des Gesetzes das Gegenteil von der Freiheit im Gesetz. Wer das Gesetz abschaffen möchte, der möchte die Freiheit abschaffen. Wer das Gesetz für unwichtig erachtet, der hält Freiheit für unwichtig. Wer das Gesetz verändern möchte, der möchte Freiheit verändern.
[9:15] Aber Jesus sagt, nur zwei Verse weiter in Vers 36: "Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei." Mit anderen Worten: Die Freiheit, die Jesus uns gibt, ist die Freiheit des Gesetzes. Jesus macht uns nicht nur halb frei, er macht uns ganz frei. Wenn Jesus mich frei macht von der Sünde, dann macht er mich so frei, dass ich das Gesetz der Freiheit auch halten kann, dass ich wirklich frei bin. Und das ist die Wahrheit, wie sie schon in Vers 32 benannt wird.
[9:50] In Vers 32 lesen wir: "Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen." Es ist die Wahrheit von Jesus Christus. Jesus Christus, der die Wahrheit selbst ist, das Gesetz Gottes, das die Wahrheit ist, macht uns frei.
[10:06] Ein anderer wichtiger Gedanke in der Bibel, der findet sich in 1. Johannes 4, Vers 8. 1. Johannes 4, und dort Vers 8. Es heißt hier: "Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe." Das ist eine sehr, sehr wichtige Idee. Gott hat nicht nur Liebe, oder er ist nicht nur liebevoll, sondern er ist die Liebe. Es ist sein ureigenstes Wesensmerkmal, seine Natur, dass er Liebe ist. Und auch hier ist es wichtig zu verstehen, was Liebe bedeutet.
[10:51] Die Bibel macht das sehr deutlich. Wir haben das ja in einigen Folgen schon angeschaut. Das ist vielleicht für den einen eine Wiederholung, für den anderen vielleicht ganz neu. In Römer 13, und dort Vers 10, Römer 13, Vers 10, lesen wir: "Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses, so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes." Also die Bibel definiert: Liebe ist Erfüllung des Gesetzes. Und die Bibel sagt auch: Gott ist die Liebe. Mit anderen Worten könnte man sagen: Gott selbst ist die Erfüllung des Gesetzes. Das Gesetz beschreibt sein Wesen, beschreibt seinen Charakter. Und jeder Angriff auf das Gesetz ist in Wirklichkeit ein Angriff auf Gott selbst.
[11:32] Und das ist so wichtig, denn viele Menschen reden heute vom Evangelium. Sie glauben an das Evangelium, sie reden von der Bibel, aber sie glauben gleichzeitig, dass das Gesetz Gottes verändert worden ist oder es abgeschafft ist, dass es nicht mehr wichtig ist. Aber wenn man das Gesetz abschaffen kann, dann kann man auch Gott abschaffen. Gott ist die Liebe und Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Und so gehen Gesetz und Evangelium Hand in Hand.
[12:03] Die Bedingung, um die Gebote zu halten, ist, dass wir durch das Blut des Lammes freigemacht werden. Gott verlangte nicht von dem Volk Israel in Ägypten, dass es die zehn Gebote hält, sondern er holte sie aus Ägypten heraus, durch das Blut des Lammes, durch den Weg durch das Rote Meer, durch diesen Auszug, diesen Exodus, diesen Ausweg aus Ägypten, über den wir gesprochen haben auch in unserer Serie "Ausweg 2012". Und als er das gemacht hat, als er sie in die Freiheit gebracht hat, aus Liebe – so wie er auch an vielen Stellen des Alten Testaments sagt: "Aus Liebe habe ich dich gezogen, aus Liebe, mit Seilen der Liebe dich gezogen."
[12:44] Als er das getan hat, hat er dann das Volk näher zu sich gebracht, an sein Herz. Und als sie dort an seinem Herzen waren, am Berg Sinai, hat er ihnen das verkündet, was in seinem Herzen war. Das heißt, das Evangelium führt zum Gesetz. Das Evangelium tut das Gesetz nicht beiseite, es führt zum Gesetz. Denn Jesus Christus, der unser Passalamm ist, der für uns gestorben ist, dessen Blut wir in Anspruch nehmen, auch er führt uns direkt zum Gesetz.
[13:05] Jesus selbst hat über die zehn Gebote gesagt, dass sie mit dem Wort Liebe zusammengefasst werden können. In dieser berühmten Frage, die er in Matthäus 22 bekommt, in Matthäus 22 und dort Vers 36, da wird er gefragt: "Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz?" Und Jesus antwortete wie folgt: "Und Jesus sprach zu ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
[13:50] An diesen zwei Geboten – ich möchte das betonen, nicht drei, wie manche sagen, sondern zwei Geboten – hängen das ganze Gesetz und die Propheten. Die ganzen zehn Gebote lassen sich einteilen in die Liebe zu Gott und die Liebe zu meinen Mitmenschen. Wer Gott liebt, wird seinen Namen nicht missbrauchen. Wer seinen Nächsten liebt, wird ihn nicht bestehlen. Und so können wir alle zehn Gebote nehmen und sie offenbaren unser Liebesverhältnis, unsere Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen.
[14:26] Und wenn es da ein Gebot gibt, unter den vier Geboten, den ersten, das ich bewusst nicht halten möchte, dann sagt das etwas über meine Liebe zu Gott aus, die hier offensichtlich gelitten hat, die offensichtlich nicht mehr so ist, wie sie sein sollte. Denn Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Und der Angriff Satans, wie wir schon studiert haben in einem der ersten Folgen unserer Serie hier im Himmel, bezog sich auf den Charakter Gottes und damit auf das Gesetz. Und das wahre Evangelium der Bibel tut das Gesetz nicht beiseite, sondern bestätigt es in seiner Bedeutung.
[15:05] Und so sagt uns auch Johannes in seinem ersten Brief, in 1. Johannes 5, in 1. Johannes 5 und dort Vers 2 und 3, 1. Johannes 5, Vers 2 und 3. Uns wird dort gesagt: "Denn das ist die Liebe zu Gott", Vers 2 sagt: "daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten." Bist du der Meinung, dass du die Kinder Gottes liebst? Bist du ein liebevoller Mensch zu den Kindern Gottes? Hieran kannst du es erkennen, wenn du Gott liebst und seine Gebote hältst. Gott erachtet niemanden für liebevoll, der wissentlich seine Gebote übertritt.
[15:56] Das ist ein sehr wichtiger Gedanke. In Vers 3 heißt es: "Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten." Das ist das Gleiche, was Römer 13, Vers 10 sagt: Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Johannes formuliert es nur ein wenig anders. Er sagt: Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten. Und seine Gebote sind nicht schwer.
[16:17] Entgegen landläufiger Meinung, wo man denkt, die zehn Gebote sind eigentlich nicht zu halten oder überhaupt nur mit größter gesetzlicher Anstrengung, sagt uns Johannes, der wie kein anderer in die Beziehung zu Jesus einging, der der Jünger war, den Jesus liebte, der so tiefe Erkenntnisse über das Wesen Jesu hatte, über seine Liebe, seine Gnade. Dieser Johannes sagt: Es ist in Wirklichkeit gar nicht schwer. Wer Gott von ganzem Herzen, von ganzem Denken, von ganzer Kraft, von ganzem Gemüt liebt, wird auch das tun, was Gott sich wünscht und wird sich dagegen nicht auflehnen.
[16:56] Liebe erweist sich immer in der Bibel im Gehorsam. So hat es Jesus ja selbst formuliert in dem Evangelium, das Johannes geschrieben hat. In Johannes 14, Vers 15. Das ist zu deutlich, als dass man es missverstehen könnte. Johannes 14, Vers 15 sagt uns, wie Jesus zu seinen Jüngern sagt: "Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote." Und diese Aufforderung, die geht durch alle Jahrhunderte auch heute an uns.
[17:23] Lieber Freund, liebe Freundin, die du zuschaust, liebst du Jesus? Jesus sagt zu dir: "Wenn du mich liebst, so halte meine Gebote." Da ist keiner, der Jesus liebt von ganzem Herzen, von ganzer Seele und gleichzeitig wissentlich die zehn Gebote verabschiedet erklärt. Denn die zehn Gebote, die Gott dort gab, auf dem Berg Sinai, die waren ja letztendlich von Jesus gegeben.
[17:52] Erste Korinther 10, wir können das kurz aufschlagen, auch wenn es nicht im Sendemanuskript steht. In Erste Korinther 10 lesen wir Vers 4, dass das Volk Israel einen geistlichen Felsen hatte, der ihnen folgte, der sie durch die Wüste geführt hat, durch das Rote Meer hindurch und auch durch die Wolken- und Feuersäule geleitet hat, von einem Ruheplatz zum anderen. Und in Erste Korinther 10, Vers 4 lesen wir: "Dieser Fels, der sie leitete, aber war Christus."
[18:26] Wann immer wir im Alten Testament lesen, an vielen Stellen, insbesondere bei der Wanderung durch die Wüste des Volkes Israels und wir lesen von Gott, dann ist sehr, sehr oft Jesus Christus gemeint. Und als das Volk Israel die zehn Gebote bekam, bekam dieses Volk diese Gebote von Jesus Christus. Der hieß damals noch nicht Jesus Christus, er war der Sohn Gottes. Und Jesus sagt: "Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote." Denn wenn es das Gesetz Gottes ist, sind es auch die Gebote Jesu, der nach Johannes 1, Vers 1 ganzer Gott ist.
[19:02] Liebst du Jesus? Hast du seinem Evangelium Folge geleistet? Bist du dem Ruf gefolgt, ihm nachzugehen? Möchtest du in ihm wachsen? Dann denk über sein Gesetz nach, sinne darüber nach, Tag und Nacht, wie David sagt. Dann bist du wie jemand, wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, und die Frucht wird zur rechten Zeit reif.
[19:24] Ich wünsche mir in meinem Leben, dass meine Charakterfrucht zur rechten Zeit reif wird. Und die Bibel gibt uns den Ratschlag, dass wir deswegen das Gesetz Gottes ernst nehmen sollen, darüber nachdenken sollen und es in Verbindung mit dem Evangelium in unserem Leben praktizieren sollen.
[19:40] Auch Paulus hat über das Gesetz Gottes sehr eindrücklich geschrieben. In Römer 7, und dort Vers 12. In Römer 7, Vers 12 sagt er völlig unmissverständlich: "So ist nun das Gesetz heilig und das Gebot ist heilig, gerecht und gut." Und das ist das Neue Testament, nicht das Alte. Manche Christen glauben, das Alte und das Neue Testament haben hier unterschiedliche Ansichten, aber Paulus, der in vielen Punkten vielleicht das Neue Testament in einer besonderen Art und Weise geprägt hat, der Leitung des Heiligen Geistes, er sagt uns, dass die Gesetze Gottes, das Gebot Gottes heilig, gerecht und gut ist.
[20:27] Und er macht deutlich, welchen Zweck das Gesetz Gottes hat. Und zwar nur fünf Verse vorher in Vers 7. Dort lesen wir: "Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferner! Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz." Mit anderen Worten: Es gibt keine Möglichkeit, Sünde zu erkennen, außer durch das Gesetz.
[20:51] Und daraus folgt zwingend logisch, dass die Definition von Sünde, und zwar die einzige Definition von Sünde in der Bibel, die ist, die wir in 1. Johannes 3, Vers 4 finden. Wir können sie noch einmal aufschlagen, auch wenn sie nicht im Manuskript zu finden ist, ganz kurz. Wir gehen gleich wieder zurück in Vers 7.
[21:18] In 1. Johannes 3, Vers 4 finden wir die einzige Definition für das Wort Sünde in der Bibel. 1. Johannes 3, Vers 4 sagt uns: "Und jeder, jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit. Und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit." Wenn Jesus uns von der Sünde befreit, befreit er uns von der Gesetzlosigkeit.
[21:46] Und ein Evangelium, das sagt, dass das Gesetz abgeschafft ist, dass wir sozusagen ohne Gesetz sind, predigt ein Evangelium der Sünde. Denn Gesetzlosigkeit, ein Zustand, wo man glaubt, das Gesetz ist nicht bindend, man muss sich nicht daran halten, es ist geändert und so weiter, dieser Zustand wird in der Bibel als Sünde definiert. Und ich glaube nicht an das Evangelium der Sünde, sondern an das Evangelium, das uns von der Sünde befreit.
[22:08] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, dieses Thema ist sehr ernst, denn Satan hat es geschafft, einen Großteil der Christenheit zu verführen und zwar mit der gleichen Verführung, mit der er auch die vielen Engel im Himmel verführt hat, die ihm dann später gefolgt sind. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut euch eines der ersten Themen an, die wir gehabt haben zum großen Kampf. Es war das allererste Thema sogar, als wir die Grundlage des biblischen Konzeptes vom Wachstum, nämlich den großen Kampf, gemeinsam betrachtet haben.
[22:37] Gehen wir zurück zu Römer 7, Vers 7. Wir haben also gesehen, es gibt keine Sünde, die man erkennt, ohne das Gesetz. Man braucht das Gesetz, denn Sünde ist die Übertretung des Gesetzes. Er sagt weiter: "Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren."
[22:57] Nun, die Sünde war schon da, aber in Unkenntnis des Gesetzes wird uns nicht bewusst, dass wir Sünde tun. Und so ist das Gesetz sozusagen wie ein Spiegel. Es zeigt uns, wo wir verkehrt sind. Nun kann ein Spiegel uns reinmachen, kann ein Spiegel uns sauber machen und waschen? Ohne jede Frage, das ist unmöglich. Aber der Spiegel kann mir zeigen, wenn ich zu Hause in den Spiegel schaue, er kann mir zeigen, wo ich dreckig bin und wo ich mich waschen muss.
[23:31] Und so wie der Spiegel mich zum Wasserhahn leitet, so leitet mich das Gesetz Gottes direkt zu der Quelle des ewigen Lebens, zu Jesus Christus, der aus Gnaden für mich gestorben ist. Und genau diesen Sachverhalt hat Paulus sehr deutlich verstanden und ihn entsprechend auch im Römerbrief verankert, in Römer 3, Vers 20.
[23:49] Römer 3, Vers 20 lesen wir: "Weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann, denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde." Das Gesetz kann uns nicht vergeben. Rechtfertigung meint letztendlich nichts anderes als Vergebung. Das Gesetz kann mir nicht vergeben. Das Gesetz kann mir nur sagen: Du bist schuldig, du brauchst jemanden, der dir vergibt. Das Gesetz kann nicht retten, aber es weist uns zum Retter.
[24:23] Denn schon in den Zehn Geboten gibt es haufenweise Andeutungen über den Retter, nicht zuletzt durch die Einleitung, durch den, der uns befreit aus der Knechtschaft. Wenn wir merken, durch den Blick in die Zehn Gebote, ich bin an einer Stelle schuldig geworden, ich bin ein Sünder, ich habe Sünde begangen, dann kann ich in den Zehn Geboten den Hinweis finden auf Jesus, wenn es heißt, dass Jesus das Gott aus der Knechtschaft herausführt. Und wenn wir uns fragen, wie er das getan hat, schauen wir auf das Passalamm. Wir haben auf Jesus geschaut.
[24:57] An vielen Stellen in den Zehn Geboten finden wir Hinweise auf die Liebe Gottes, auf seinen Bund. So in dem zweiten Gebot, wenn es heißt, dass er Gnade weist an vielen Tausenden, die ihn lieben und seine Gebote halten. Im vierten Gebot, wo wir über die Schöpfung lesen, die er sich auch in der Erlösung wieder begreiflich macht und zeigt diese schöpferische Kraft Gottes, wie David sagt: "Erschaffe mir ein neues Herz" und so weiter und so fort.
[25:22] Also das Gesetz Gottes kann uns nicht retten, aber es weist im Wortlaut bereits auf den Retter hin und zeigt uns: Du bist zwar Sünder, du bist zwar schuldig, aber da gibt es jemanden, der dir helfen kann. Und deswegen sagt auch David in den Psalmen, dass das Gesetz eine wunderbare Sache ist.
[25:32] Wir lesen in Psalm 19 und dort Vers 8 und 9, Psalm 19, Vers 8 und 9. Das heißt hier: "Das Gesetz des Herrn ist vollkommen." Jetzt, wenn etwas vollkommen ist, da braucht es keine Änderung, braucht es keine Modifikation, kein wegschneiden oder umformulieren. Das Gesetz Gottes, so sagt die Bibel, ist vollkommen. Es erquickt die Seele, das heißt, es belebt unseren Geist. Es ist nicht etwas, was uns abtöten soll, was uns Scheuklappen aufsetzen soll, was uns zu rigiden, gesetzlichen Vernachtigern werden lassen soll, sondern es soll uns beleben, es soll uns erquicken.
[26:18] Das heißt, das Zeugnis des Herrn ist zuverlässig. Wir können uns darauf verlassen. Ich kann mich nicht auf meine eigene Einschätzung verlassen. Ich kann mich auch nicht auf das Urteil meiner Freunde verlassen, die vielleicht sagen: "Hey, du bist ein toller Kerl." Aber das Gesetz Gottes ist zuverlässig. Was immer es mir sagt, das ist die Wahrheit. Und deswegen haben viele das Gesetz nicht gern, weil das Gesetz sich nicht bestechen lässt. Das Gesetz lässt sich nicht belügen, es lässt sich nicht betrügen. Das Gesetz bleibt klar und deutlich und ist ein treuer Zeuge.
[26:52] Es ist ein treuer Spiegel, der mir ohne Kompromisse meine Fehler aufdeckt. Und für manch einen ist das zu viel. Für manch einen ist das zu viel, als dass er es jetzt ertragen kann in seinem Stolz. Und deswegen kämpft er gegen den Spiegel, kämpft gegen das Gesetz und möchte, dass das Gebot nicht mehr gültig ist. Aber das Problem liegt nicht beim Gesetz Gottes. Das Problem liegt dann in unserer eigenen Sünde, in meinem eigenen Herzen, in meinem eigenen Stolz.
[27:13] In Vers 9 heißt es weiterhin: "Es erleuchtet die Augen." Wann hast du zuletzt mal leuchtende Augen gehabt? Wow, was für eine unglaubliche Sache. Ich empfehle dir, denk mit dem Gesetz Gottes nach. Studiere das Gesetz Gottes. Schau, wie es in der Bibel verankert ist, von 1. Mose bis Offenbarung. Studiere die Prinzipien, die im Gesetz sich offenbaren. Sieh, wie diese Prinzipien durch die ganze Bibel sich zeigen. Sieh, wie das Gesetz Gottes den Charakter Gottes widerspiegelt und so weiter und so fort.
[27:51] Und wenn du das tust, werden deine Augen leuchten, weil du siehst, dass das Gesetz Gottes einfach wunderbar ist. Es heißt weiterhin in Vers 9: "Die Befehle des Herrn sind richtig. Sie erfreuen das Herz. Das Gebot des Herrn ist lauter." Das heißt, wenn es etwas gibt, was uns unverständlich macht, wie es schon am Ende von Vers 8 heißt, wenn es etwas gibt, was uns Freude macht, was uns erleuchtet sozusagen, was vollkommen ist und uns erquickt, dann ist es das Gesetz Gottes.
[28:19] Es ist keine notwendige Bedingung, die hinterher noch nachgeschoben wird nach der Erlösung. Es ist ein Bekanntwerden mit dem Charakter und dem Wesen Gottes, nämlich mit dem, was in seinem Herzen ist. Wenn ich dankbar bin, dass Jesus mich von der Sünde, von der Gesetzlosigkeit erlöst hat, dann werde ich kaum mich gegen das Gesetz wenden.
[28:39] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, ich weiß nicht, wenn du jetzt zuschaust, was dein Zustand, was deine Haltung zum Gesetz ist, aber ich möchte dir aufgrund der Bibel nahelegen, näher zu Jesus zu kommen und näher an sein Herz zu kommen und das anzunehmen, was in seinem Herzen ist, nämlich die zehn Gebote. Und vielleicht sagst du: "Ja, das habe ich getan. Das ist für mich vollkommen klar." Dann möchte ich dir folgenden Vers hier kurz nahelegen, und zwar in Jakobus 2, Vers 10.
[29:18] In Jakobus 2, Vers 10 wird uns ein wichtiges Prinzip genannt. Jakobus 2, Vers 10 heißt es: "Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden." Lieber Freund, liebe Freundin, vielleicht hältst du alle neun Gebote bis auf das eine, von dem du glaubst, dass es geändert worden ist oder dass man das nicht mehr halten muss oder dass es nicht so sehr darauf ankommt, wie oder was.
[29:50] Die meisten Menschen, die meisten Christen stimmen darüber ein, dass man nicht Ehe brechen soll, dass man nicht stehlen soll, dass man nicht töten soll, dass man den Namen Gottes nicht missbrauchen soll. Aber wenn es um das vierte Gebot geht, dann sieht die Sache plötzlich ganz anders aus. Da werden alle möglichen Argumente herangezogen, Stellen aus dem Kontext gerissen, um nachzuweisen, dass ausgerechnet eines der zehn Gebote nicht mehr gültig sein soll. Aber die Bibel sagt, wer neun Gebote hält und eines nicht, der ist in allem schuldig geworden.
[30:22] So wie der reiche Jüngling, der auf Jesu Aufzählung vom sechsten, siebten, achten, neunten und dann dem fünften Gebot sagt: "Das alles habe ich gehalten", aber niemals zustimmen, dass er das zehnte gehalten hat, weil Jesus zählt es nicht auf, denn er weiß, der reiche Jüngling hatte ein Problem mit dem zehnten Gebot. Und so können es heute viele Menschen geben, die ein Problem haben mit einem Gebot, insbesondere mit dem vierten Gebot.
[30:48] Und wir wollen uns die Frage stellen: Ist das vierte Gebot heute noch gültig? Die Frage ist, woher kommt das vierte Gebot? Woher kommt dieser Sabbat, der dort in 2. Mose 20, Vers 8 bis 11 eine Rolle spielt.
[31:02] In 2. Mose 20, Vers 8 bis 11 lesen wir: "Gedenke an den Sabbatag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbatag gesegnet und geheiligt."
[31:40] Halten wir fest, dass nach der Bibel, nach dem biblischen Text selbst, der Sabbat auch bei den zehn Geboten nicht auf die Juden beschränkt war oder auf die Israeliten, sondern es heißt hier nicht nur der Sohn, noch die Tochter, sondern auch der Knecht und die Magd, das Vieh und auch der Fremdling. Die zehn Gebote selbst, von Gottes Hand mit dem Finger auf Stein geschrieben, sagen, dass der Sabbat nicht nur für die Juden oder die Israeliten gewesen ist, sondern auch für die Fremdlinge.
[32:15] Und die Begründung ist ganz einfach: Der Sabbat soll gefeiert werden wegen der Schöpfung, denn Gott selbst hat sechs Tage gearbeitet und an einem Tag geruht. Und deswegen sagt die Bibel nicht: "Du sollst den Sabbat halten", sondern sie sagt: "Erinnere dich an das, was vorher schon gewesen ist." Der Sabbat ist nicht am Berg Sinai erfunden worden, sondern am Berg Sinai ist er wieder in Erinnerung gerufen worden, nicht nur für das Volk Israel, sondern auch für die Fremdlinge, die sich für Gott und sein Werk interessiert haben.
[32:48] Nun, wer war also der Erste, der den Sabbat gehalten hat? Ohne jede Frage, es war Gott selbst. In 1. Mose 2, Vers 1 lesen wir: "So wurde der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer, und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag." Das hebräische Wort ist Schabbat. Gott schabbatete, sozusagen, er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hat.
[33:21] Und dass dieser siebte Tag der Samstag ist, daran gibt es keinen Zweifel. Schon im Deutschen wird das sehr deutlich, wenn man einfach darüber nachdenkt, wann ist die Mitte der Woche. Der vierte Tag der Woche ist der Mittelpunkt der Woche, drei Tage später, drei Tage vorher. Der Mittwoch ist der vierte Tag der Woche, der Donnerstag der fünfte, der Freitag der sechste und der Samstag der siebte. An diesem siebten Tag der Woche hat der Schöpfer des Universums geruht, und die Bibel sagt ganz deutlich, wer der Schöpfer ist: Gott der Vater und Jesus Christus selbst.
[33:52] Denn wir haben es ja in einigen Folgen schon angeschaut, dass Jesus uns gemacht hat, dass er unser Schöpfer ist. So sagt es Johannes 1, so sagt es Kolosser 1, Vers 16, 17 und so weiter. Das heißt, Jesus war der Erste, noch vor den Menschen, der den Sabbat gefeiert hat. Mehr als 2000 Jahre, bevor es einen einzigen Israeliten gab. Ist dir das bewusst gewesen?
[34:19] Die Bibel sagt, der Sabbat war zweieinhalbtausend Jahre vor dem ersten Israeliten gegenwärtig auf diesem Planeten, geschaffen durch Gott, gehalten von Gott selbst. Aber dieser Sabbat ist nicht nur von Gott selbst gehalten worden, er ist nicht nur ein Zeichen der Schöpfung, er ist auch ein Zeichen einer anderen wichtigen Sache.
[34:44] Das wird uns in 5. Mose deutlich. In 5. Mose 5 finden wir die Wiederholung der zehn Gebote, und hier wird das Sabbatgebot mit einem weiteren Grund versehen. In 5. Mose 5 und dort ab Vers 12, Vers 15 lesen wir: "Halte den Sabbattag und heilige ihn, wie es dir der Herr, dein Gott, geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Rind, noch dein Esel, noch all dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit dein Knecht und deine Magd ruhen wie du."
[35:25] "Denn du sollst bedenken" – also hier geht es wieder um das Gedenken, um das Denken – "dass du auch ein Knecht gewesen bist im Land Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich von dort heraus geführt hat mit mächtiger Hand und mit ausgestrecktem Arm. Darum hat dir der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbattag halten sollst."
[35:41] Also, was ist der Grund für die Sabbatfeier neben der Schöpfung? Es ist die Kraft Gottes, aus der Knechtschaft herauszuführen. Und so wie der Auszug aus Ägypten ein Symbol war, durch das Passalamm, das geschlachtet wurde, durch den Durchzug des Roten Meeres, ein Symbol war für das Erlösungswerk Christi und die Taufe, so ist der Sabbat ein Zeichen dafür.
[36:02] Denn der Sabbat ist ein Zeichen für den Auszug aus Ägypten, genauso wie ein Zeichen für die Schöpfung ist. Und so ist der Sabbat also auch ein Zeichen für die schöpferische Kraft, die Gott in unserem Herzen ausführt, wenn er uns vergibt und wenn er uns von den Sünden erlöst und wenn er uns ein neues Herz schafft, wie Psalm 51 uns sagt. Der Sabbat ist also nicht nur ein Zeichen der Schöpfung, er ist auch ein Zeichen der Erlösung.
[36:29] Und wenn du glaubst, dass Gott dein Schöpfer ist, wenn du glaubst, dass Jesus dein Erlöser ist, dann gibt es einen Tag, an dem du das durch das Halten des Tages kundtun kannst, als ein äußeres Zeichen, und das ist der Sabbat. Aber nicht nur ist der Sabbat ein Zeichen der Schöpfung, nicht nur ein Zeichen der Erlösung, er ist auch ein Zeichen einer weiteren wichtigen Sache, die uns in Hesekiel 20 und dort Vers 12 nahegebracht wird.
[36:52] In Hesekiel 20 und dort Vers 12 lesen wir: "Ich gab ihnen auch meine Sabbate, die ein Zeichen sein sollten zwischen mir und ihnen, damit sie erkennen sollten, dass ich der Herr bin, der sie heiligt." Wir hatten gelesen, dass Gott ihnen an dem siebten Tag geruht hat, ihnen gesegnet hat und geheiligt hat, und so möchte dieser Tag auch ein Zeichen sein für Ruhe, für Segnung und für Heiligung.
[37:24] Wir haben ja gesehen, dass das Konzept der Heiligung ein entscheidendes Konzept ist im Wachstum in Christus. Wir unterhalten uns das ganze Quartal über Wachstum in Christus, und das Zeichen für das Wachstum ist was? Der Sabbat. Der Sabbat ist das Zeichen, dass Gott uns heiligt, das heißt, dass er uns wachsen lässt. Und so hat Psalm 1 ganz recht, wenn wir über Gottes Gesetz nachdenken, wenn es unsere Freude ist, wenn wir darüber nachsinnen und es praktizieren, dann sind wir wie ein Baum, der an Wasserbächen steht und seine Frucht gedeiht und wächst bis zur rechten Zeit.
[38:03] Wenn wir den Sabbat als Teil der zehn Gebote aus Liebe praktizieren und aus Liebe diesen Tag halten, ganz egal, was andere sagen, dann ist das das Zeichen, das äußerliche Zeichen, dass Gott innerlich uns wachsen lässt. Der Sabbat ist also nicht nur ein Zeichen der Schöpfung und der Erlösung, sondern auch des Wachstums in Christus.
[38:34] Du möchtest in Christus wachsen? Dafür hat Jesus dir den Sabbattag, den siebten Tag der Woche am Samstag, Woche für Woche gegeben, als ein äußeres Zeichen dieses Bundes des Wachstums in Christus, der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, wie uns das Neue Testament sagt.
[38:47] Jesus selbst hat diesen Sabbat gehalten, daran gibt es keinen Zweifel. Nur ein Vers mag hier genügen in Lukas 4 und dort Vers 16. Lukas 4, Vers 16 sagt uns: "Und er – Jesus – kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen." Jesus ging nicht nur ab und zu am Sabbat in die Synagoge, er ging jeden Sabbat nach seiner Gewohnheit dorthin.
[39:26] Ist es schon deine Gewohnheit geworden, jeden Sabbat Gottesdienst zu feiern und einen besonderen Tag zu haben mit Gottes Hilfe? Wenn du Jesus nachfolgst, wenn du in ihm wachsen möchtest, dann wirst du ihn immer mehr kopieren, immer mehr imitieren. Und wenn du in ihm wachsen möchtest, wirst du auch am Sabbat zum Gottesdienst gehen, denn wir haben ja gesagt: Wahre Religion ist die Imitation von Jesus. Wenn wir Christen sind, folgen wir Christus. So wie die Offenbarung sagt: Sie folgen dem Lamm nach, wohin es auch geht.
[39:56] Und wenn Jesus Christus dich heute ruft und er sagt: "Geh mit mir auch zum Sabbat, halte mit mir den Sabbat, denn das ist das Zeichen des Wachstums in mir", so gebe Gott, dass du den Mut hast und die Entscheidung triffst, den Sabbat zu halten als das äußere Zeichen einer inneren Beziehung zu ihm, so wie es die Bibel lehrt.
[40:17] Denn Jesus selbst hat sich dafür ausgesprochen, als er in Markus 2 sagt, Vers 27: "Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen." Der Sabbat wurde nicht nur wegen der Israeliten geschaffen, sondern der Sabbat wurde für die Menschheit geschaffen. Wann wurde er geschaffen? Ganz am Anfang. Und er wurde für die Menschen geschaffen, nicht nur für Gott. Es war nicht nur ein Tag, an dem Gott sich ausgeruht hat, sondern als er diesen Tag schuf, hat er ihn geschaffen für die Menschheit.
[40:53] Und wenn du ein Mensch bist, der Jesus nachfolgen möchte, dann ist der Sabbat für dich geschaffen, Punkt. Und wer wären wir? Wer sind wir, dass wir die Geschenke Gottes ausschlagen mit der Begründung: "Das passt mir nicht, das finde ich nicht gut oder das bringt mich in Schwierigkeiten." Gott hat diesen Sabbat für dich geschaffen, lieber Freund, liebe Freundin. Möchtest du ihn halten?
[41:20] Und Jesus sagt dann weiter: "Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbats willen." Wir sollen nicht Knechte sein, sondern wir sollen frei sein im Gesetz. Das Gesetz will uns nicht beschränken, es will uns nicht eindämmen, es will uns frei machen von der Sklaverei. Und die Wahrheit ist, nichts ist mehr Ausdruck der Freiheit, als einen ganzen Tag einmal nichts tun zu müssen, was mich sonst immer daran hindert, Gott mehr nachzufolgen. Einen ganzen Tag mich völlig auf Jesus zu konzentrieren, mich nicht mit den Dingen dieser Welt zu befassen, auch nicht mit den Alltäglichkeiten, sondern mich ganz dem Studium, dem Gebet, der Gemeinschaft mit anderen Christen hinzugeben. Was für eine wunderbare Gelegenheit, echte christliche Freiheit zu erleben.
[42:03] Und Jesus sagt weiter in Markus 2, Vers 28: "Also ist der Sohn des Menschen Herr auch über den Sabbat." Und von Jesus heißt es, dass er derselbe gestern, heute und in Ewigkeit ist. Er ändert sich nicht. Jesus ist der Herr des Sabbats und nicht des Sonntags. Manche glauben das Wort, dass der Tag des Herrn mit Offenbarung der Tag Sonntag ist, aber Jesus sagt, Jesus ist der Herr des Sabbats. Der Tag des Herrn ist in Wirklichkeit der Samstag, der siebte Tag der Woche, der Sabbat.
[42:40] Und in manchen alten Sprachen kommt es noch zum Ausdruck, zum Beispiel in der Akan-Sprache im Ghanaischen, wo das Wort für Samstag "Memmedada" heißt, der Ich-Bin-Tag, der Tag des Herrn, der Ich-Bin-Tag. Das ist ja die Übersetzung von Herr in der Bibel, von Jahwe. Und in vielen, vielen Sprachen ist der Samstag eng verbunden mit dieser Wurzel von Sabbat. Aber mehr dazu in einem Video, das wir euch gleich noch empfehlen wollen.
[43:10] Aber nicht nur Jesus hat diesen Sabbat gehalten, sondern auch seine Jünger. In Apostelgeschichte lesen wir in Apostelgeschichte 13, Vers 42 bis 44, wo Paulus, der sich dagegen, der sich vehement dafür ausgesprochen hat, dass das mosaische Gesetz, das heißt das Zeremonialgesetz, keine bindende Verpflichtung mehr ist für die Heidenchristen. Er hat hier folgendes getan: In Vers 42 bis 44: "Als aber die Juden aus der Synagoge gegangen waren, baten die Heiden darum, dass ihnen diese Worte auch am nächsten Sabbat verkündigt wurden. Nachdem aber die Synagogenversammlung sich aufgelöst hatte, folgten viele Juden und gottesfürchtige Proselyten dem Paulus und Barnabas nach, die zu ihnen redeten und sie ermahnten, bei der Gnade Gottes zu bleiben. Am folgenden Sabbat aber versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort Gottes zu hören."
[44:09] Paulus hat den Sabbat gepredigt, er hat am Sabbat gepredigt und er hat nicht nur den Juden, sondern auch den Heiden deutlich gemacht, dass sie am Sabbat, am Samstag, siebenten Tag, Sabbatgottesdienst feiern sollten. Und warum sollten wir es anders halten als Gott bei der Schöpfung, als die Menschen lange Zeit vor dem Volk Israel, als das Volk Israel, als die Propheten, als Jesus, als die Jünger, die alle diesem Wort gefolgt sind?
[44:43] Warum sollten wir es anders halten, wenn die Bibel uns sogar sagt, dass in der Zukunft das Volk Gottes den Sabbat halten wird und zwar nicht auf dieser Erde hier, auf der wir jetzt stehen, in der Form, wie sie jetzt ist, sondern in Jesaja 66 und dort Vers 22 und 23 lesen wir: Jesaja 66, Vers 22 und 23. "Denn gleich wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht bleiben werden, spricht der Herr, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben. Und es wird geschehen, dass an jedem Neumond und an jedem Sabbat alles fleißig einfinden wird, um vor mir anzubeten, spricht der Herr."
[45:23] Auf der neuen Erde wird der Sabbat gehalten werden, nicht der Sonntag. Aus welchem Grund also sollten wir einen Tag heiligen, der nicht von Gott bei der Schöpfung eingesetzt worden ist, den Gott selbst nicht gehalten hat, weder bei der Schöpfung, noch bei seinem Erdenleben hier als Jesus Christus, den er nirgendwo angekündigt hat, von dem es keine Prophezeiung gibt, dass es irgendwann eine Änderung geben würde, der von dem Volk Israel nicht gehalten worden ist, der in den 10 Geboten nicht steht. Ein Tag, der auch von den Jüngern nicht gehalten worden ist und von den Jüngern auch nicht gepredigt worden ist, auch nicht an Heiden. Ein Tag, der auch auf der neuen Erde nicht gehalten wird.
[46:03] Aus welchem Grund sollten wir das tun? Vielleicht hast du viele Fragen jetzt und Gedanken und Texte, die in deinem Kopf umherschwimmen. Wir möchten dir empfehlen für weiteres Studium die Vorträge 8, 9 und 10 aus der Serie "Ausweg 2012", wo wir dieses Thema des heutigen Vortrages, der heutigen Katholizia, ausführlich behandeln.
[46:20] Vortrag 8 heißt "Der Maßstab", da geht es noch einmal allgemein um das Gesetz Gottes. Vortrag 9 heißt "Der Tag", dort wirst du eine ausführliche Beschreibung des Sabbats durch die ganze Bibel finden, mit noch mehr Texten, als wir es hier aus Zeitgründen gehabt haben. Eine ausführliche Beschreibung des Sabbats von 1. Mose bis zur Offenbarung. Und dann ganz besonders wichtig, der 10. Vortrag, "Die Täuschung". Dort werden wir alle Texte anschauen, alle acht Texte, die etwas mit dem Sonntag in der Bibel zu tun haben und zeigen, was die Bibel über den ersten Tag der Woche, über den Sonntag lehrt.
[46:52] Wir werden außerdem einen historischen Abriss dort haben, den ihr euch anschauen könnt, wie der Samstag in den Sonntagen der Christenheit verändert worden ist und was uns die Geschichte über diesen Punkt lehrt. Den solltet ihr unter keinen Umständen verpassen. Wenn ihr aufrichtig mehr Informationen haben wollt, schaut euch diese drei Vorträge, vor allem den 9. und 10. Vortrag noch genau an. Sind jetzt schon auf Joelmedia anzuschauen. Schaut einfach unter der Serie "Ausweg 2012".
[47:16] Wir wollen zum Abschluss noch folgenden Gedanken hier anschauen. In Offenbarung 4 wird uns gesagt, dass es einen einzigen Grund gibt, warum wir Gott anbeten sollten. In Offenbarung 4, Vers 11 heißt es: "Würdig bist du, oh Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen." Es gibt einen Grund, warum wir Gott anbeten, und das ist die Tatsache, dass er unser Schöpfer ist. Wir beten Gott nicht an, weil er lieb ist und weil er gerecht ist, sondern vor allem oder zuerst einmal, weil er unser Schöpfer ist und weil er diese schöpferische Kraft natürlich auch in unserem Herzen ausgegibt hat, als er uns wiedergeboren hat, als er uns neu geschaffen hat in der neuen Schöpfung. Das ist etwas, was auch in Kapitel 5 dann zum Tragen kommt.
[48:08] Mit diesem Wissen wollen wir gemeinsam zu Offenbarung 14, Vers 6 und 7 gehen. In Offenbarung 14, Vers 6 und 7 heißt es: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium..." Und das Thema ist heute das Gesetz und das Evangelium. Ein ewiges Evangelium ist das einzige Mal, dass in der ganzen Bibel das Wort "ewiges Evangelium" vorkommt. Er hat ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation, jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk.
[48:38] Diese Botschaft gilt auch dir, egal ob du Israelit bist oder nicht, egal ob du Jude bist oder nicht, ob du Deutscher bist oder Brasilianer oder Japaner oder Südafrikaner, diese Botschaft gilt dir. Vers 7 sagt: "Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat."
[49:02] Das ist ein direktes Zitat aus dem vierten Gebot, denn sechs Tage hat der Herr den Himmel und das Meer, alles, was darin gemacht ist, gemacht. Gott ruft alle Nationen, alle Völker, alle Stämme, alle Sprachen, auch dich auf, den siebten Tag Sabbat zu halten. Es ist Teil des ewigen Evangeliums. Glaubst du an das Evangelium? Möchtest du dem ewigen Evangelium folgen? Dann halte den Sabbat, probiere ihn aus und habe deine Freude damit.
[49:32] Der letzte Vers für heute. Wenn du sagst: "Das ist schwierig, ich weiß nicht, wie das gehen soll", lass mich dir eine Verheißung mitgeben, lieber Freund, liebe Freundin, liebe Zuschauer. In Hesekiel 36 wird uns gesagt, warum es so einfach ist, die Gebote Gottes zu halten, auch das Gebot, mit dem wir vielleicht ein Problem haben.
[49:55] In Hesekiel 36, Vers 26 und 27 heißt es: "Und ich, Gott, will euch ein neues Herz geben, erschaffen nach Psalm 51, ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischiges Herz geben. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmung befolgt und tut."
[50:23] Es ist Gottes Geist, der uns Gehorsam macht. Es ist Gottes Geist, der uns befähigt, auch das zu halten, was wir bisher abgelehnt haben. Es ist Gottes Geist, der dich, lieber Zuschauer, ruft, den siebten Tag Sabbat mit dem ganzen Gesetz drumherum anzunehmen im Glauben und aus Liebe zu Gott auch zu halten. Ist das dein Wunsch, das zu tun? Gott segne dich in deiner Entscheidung.
[50:48] Und wir möchten euch empfehlen, in dieser Woche ist unsere letzte Woche "Ausweg 2012". Am Montag werden wir das Thema haben: "Die Antwort". Wir werden uns fragen, was passiert während der berühmten 1000 Jahre in Offenbarung 20. Am Dienstag werden wir das Thema haben: "Das Feuer". Und das solltet ihr unter keinen Umständen verpassen, denn dort werden wir die Frage stellen: Was ist mit der Hölle? Und wie kann ein liebender Gott eine Hölle haben? Wir werden diese Frage ausführlich beantworten und auch die Frage beantworten, woher können wir wissen, dass es nie wieder Sünde geben wird am Ende der Zeit.
[51:22] Und dann am Freitag werden wir das Thema haben: "Das Volk". Und dort werden wir sehen, dass Gott ein Volk auf dieser Erde hat. Und dann am Samstag werden wir am Vormittag das Thema haben: "Die Weissagung", wo wir uns damit beschäftigen werden, was lehrt die Bibel über Prophetie, über Weissagung als eine Gabe, die der Geist Gottes gibt und woran man wahre von falschen Propheten unterscheiden kann.
[51:51] Wir werden dann am Abend zwei Vorträge haben, wo wir uns über Wachstum in Christus unterhalten werden, über Charakter und über Lebensstile und über Dinge, die ganz praktisch dich und mich als Christen betreffen. Und dann unser großes Finale am Sonntag, ausnahmsweise am Sonntag um 18 Uhr, wenn wir über die Ewigkeit sprechen werden, über das, was auf uns wartet, den neuen Himmel, die neue Erde, den Himmel, all diese Dinge. Dort werden wir darüber sprechen, über die goldene Stadt. Und das dürft ihr unter keinen Umständen verpassen. Sagt noch vielen, vielen Menschen davon.
[52:30] Und wenn jemand eine Sendung verpasst hat, wisst ihr, könnt ihr schon jetzt alle bisherigen Vorträge von "Ausweg 2012" auf Joel Media anschauen. Wir freuen uns, wenn wir uns nächste Woche wiedersehen, hier bei der Cannstatt Study Hour und natürlich bei "Ausweg 2012". Gott sei mit euch und segne euch im Studium seines Vortrags. Amen.