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Manuskript:CSH_2012_Q4_Folge4.pdf

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour mit Christopher Kramp geht es um das zentrale Thema der Errettung als einzige Lösung für alle Probleme des Lebens. Anhand biblischer Gleichnisse und Texte wird erklärt, wie Sünde zur Trennung von Gott und damit zum Tod führt. Jesus Christus wird als das ewige Leben vorgestellt, das durch seinen Tod am Kreuz die einzige Möglichkeit zur Versöhnung mit Gott und zur Erlösung bietet. Die Botschaft betont Gottes bedingungslose Liebe und die Notwendigkeit, Jesus als persönlichen Erretter anzunehmen, um ewiges Leben zu empfangen.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2012 Q4: Wachsen in Christus

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Transkript

[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Schön, dass du eingeschaltet hast, schön, dass du dabei bist hier auf www.joelmedia.de zu diesem ungeheuer wichtigen Thema heute, der vierten Folge der Cannstatt Study Hour. Wachsen in Christus ist ja unser Motto hier nach diesem Lektionsheft für alle 13 Folgen. Heute bereiten wir uns vor auf das Bibelgespräch am 27. Oktober. Und das Thema heißt: Errettung, die einzige Lösung.

[1:41] Letzte Woche haben wir darüber gesprochen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, wie Gott uns geschaffen hat, was sein Ideal, sein Standard, seine Gedanke dabei war, Menschen zu schaffen. Wir haben auch gesehen, wie wir als Menschen durch die Sünde von diesem Ideal abgewichen sind und dass Gott in der Lage ist, durch seine neuschöpferische Kraft uns wieder an dieses Ideal zurückzubringen, das wiederherzustellen, die Herrlichkeit, für die er uns geplant hatte und all diese Dinge, die damit eine Rolle spielen, diesen Charakter, den wir haben dürfen. Und heute wollen wir uns Gedanken machen, wie ist es praktisch möglich, das zu erleben? Was muss ich tun, um gerettet zu werden? Diese wichtige Frage, das Thema heute Errettung, die einzige Lösung. Es gibt für alle Probleme in dieser Welt nur eine Lösung, für all die Schwierigkeiten in deinem Leben, all die Sorgen, die Probleme, die Schuld, die du auf dich geladen hast, gibt es nur eine Lösung. Die werden wir heute gemeinsam sehr gründlich, sehr einfach zu verstehen und sehr praktisch studieren.

[2:49] Wir wollen beginnen, wie jede Folge, mit Markus 4, Vers 26-29. Wir haben ja gesagt, das Reich Gottes, Jesus sagt, all das, was ich sage, meine ganze Predigt, meine ganze Botschaft, das Wesen, die Natur Gottes wird dargestellt hier, oder das Wesen des Reiches Gottes, muss ich sagen, wird hier dargestellt in diesem kurzen Gleichnis in Markus 4, Vers 26-29. Dort heißt es: "Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same keimt und geht auf, ohne dass er es weiß. Denn die Erde trägt von selbst Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, dann den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er sogleich die Sichel hin, denn die Ernte ist da."

[3:36] Wir haben gesehen, dass alle biblischen Lehren sich mehr oder weniger zurückverfolgen lassen auf dieses einfache Prinzip des Wachstums, so wie wir es auch gleichnismäßig sozusagen im Ackerbau, in der Pflanzenzucht sehen können. Und auch das heutige Thema hat zu tun mit Pflanzenwachstum, gleichnismäßig sozusagen. Es gibt einen interessanten Vers, der ausgehend von dieser Idee des Pflanzenwachstums uns unserem Thema führen soll, und der findet sich in Johannes 12, in Johannes 12 und dort Vers 24. Johannes 12, Vers 24. Dort sagt Jesus folgende wichtige Worte. Er sagt: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch..." Und das ist also offensichtlich sehr, sehr wichtig, wenn Jesus dieses "wahrlich" wiederholt. Er sagt: "Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht."

[4:38] Jesus macht deutlich, wenn eine Pflanze wachsen will, wenn dort viel Frucht entstehen will, so wie es in Markus 4, Vers 29 sehen und uns für unser eigenes Leben erhoffen, dann ist das nur möglich, wenn vorher ein Same in die Erde gegangen ist und gestorben ist. Unser Wachstum, unser persönliches Charakterwachstum, wie wir letzte Woche gesehen haben, wir haben gesehen, Pflanzen stellen den Charakter eines Menschen dar. Unser persönliches Charakterwachstum ist abhängig davon, dass ein Korn stirbt und in die Erde geht. Ohne das Sterben dieses Kornes kein Wachstum. Und wir haben ja schon in der zweiten Folge gesehen, dass der Same eigentlich das Wort Gottes ist, und wir haben ebenfalls in der zweiten Folge gesehen, dass das Wort Gottes nicht nur die Bibel ist, sondern Jesus Christus selbst. Der Same, das Weizenkorn, ging in die Erde, starb, damit Wachstum und Frucht möglich ist.

[5:52] Was ist Tod eigentlich? In Römer 6, Vers 23 wird uns diese Frage ganz deutlich beantwortet. In Römer 6, Vers 23 steht: "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod." Das heißt, Tod ist das, was als Konsequenz auf die Sünde folgt. Sünde führt immer zum Tod. Aber was ist Sünde? In 1. Johannes 3, Vers 4, wir haben das ja schon in der ersten Folge besprochen, aber wenn wir es nicht angeschaut haben, wollen wir es noch einmal wiederholen hier. Sünde war etwas, was Satan erfunden hat im Himmel, als Luzifer damals noch genannt. Und 1. Johannes 3, Vers 4 definiert uns, was Sünde ist. Dort heißt es: "Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit." Also Sünde ist die Gesetzlosigkeit und das Übertreten des Gesetzes Gottes führt zum Tod. Bevor es zum Tod führt, führt es zunächst einmal zur Trennung von Gott. Das finden wir in Jesaja 59, Vers 2.

[6:52] Jesaja 59, Vers 2 macht ganz deutlich: "Sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört." Das heißt, die Übertretung des Gesetzes Gottes, das in seinem Herzen ist, führt dazu, dass wir uns von ihm trennen, freiwillig. Und das hat den Tod zur Folge. Warum? Und dort Vers 1 und 4, Johannes 1, Vers 1 und 4. "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Vers 4: In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen." In Gott ist das Leben, Gott ist der Lebensgeber. Und wenn wir uns entscheiden, aufgrund der freien Entscheidungswahl, die wir haben, siehe letzte Woche, uns dafür entscheiden, uns von Gott zu trennen durch die Übertretung des Gesetzes, dann entscheiden wir uns freiwillig dafür, uns nicht nur von Gott zu trennen, sondern vom Leben selbst, denn Gott allein kann Leben geben. Es entsteht kein Leben von alleine. Und Sünde führt deswegen automatisch, natürlicherweise zum Tod. Nicht, weil der Tod die Strafe ist, die Gott sich dafür ausgedacht hat, sondern Sünde führt direkt zum Tod, weil Sünde uns von Gott trennt und Gott allein das Leben gibt. Und das ist dieser wichtige, wichtige Zusammenhang, den wir verstehen müssen.

[8:24] Das heißt, unsere Gesetzesübertretung bringt uns eine Position, wo wir den Tod verdient haben, ganz einfach deswegen, weil wir sozusagen den Stecker herausgezogen haben von der Quelle des Lebens. Und es ist allein die Gnade Gottes, dass Jesus uns immer noch am Leben hält für einen langen Zeitraum, weil er die Hoffnung hat, dass wir sozusagen den Stecker wieder in die Steckdose hineinstecken. Denn wie gesagt in Kolosser 1, dass nicht nur Jesus alles geschaffen hat, sondern dass alles in ihm seinen Bestand hat. Und so ist es allein die Gnade Gottes, dass du heute diese Serie oder diese Folge anschauen kannst, dass Gott dir noch Gnadenzeit, so nennt es die Bibel, gibt, dass du noch Zeit hast, den Stecker wieder zurückzustecken. In Gott ist das Leben.

[9:23] Aber damit wir das wirklich begreifen können als Menschen, hat Gott sich entschieden, dass das Leben auf die Erde kommen soll. In Johannes 1, Vers 14 lesen wir: "Das Wort wurde Fleisch." Und in 1. Johannes 1, Vers 2, da lesen wir diesen wunderbaren Vers. In 1. Johannes 1, Vers 2: "Und das Leben, das bei Gott ist und das Gott selbst ist, ist erschienen." Und wir, Johannes spricht hier als stellvertretend für die Jünger, "und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns erschienen ist." Das ewige Leben, das der Mensch durch seine Sünde quasi verloren hat, kam zum Menschen. Und wer ist dieses ewige Leben? Jesus macht es ganz deutlich in Johannes 14, Vers 6.

[10:15] In Johannes 14, Vers 6 sagt er: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." Es ist die einzige Lösung. Jesus ist die einzige Lösung für dein Problem, lieber Freund, liebe Freundin. Was auch immer dein Problem, deine Schuld, deine Sorgen sind, Jesus ist die Antwort. Er ist das Leben, das auf die Welt kam, damit das ewige Leben wieder in unseren Bereich kommt, wo wir es anfassen können, wo wir es betasten können, wo wir es ergreifen können. Das ewige Leben ist zu uns gekommen durch Jesus.

[11:08] Und dieser Jesus war wirklich ein außergewöhnlicher Mensch. In Johannes 8, Vers 46, dort lesen wir: "Wer unter euch", sagt Jesus, "kann mich einer Sünde beschuldigen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?" Jesus macht ganz deutlich, dass er ein komplettes Leben ohne Sünde gelebt hat. Jesus, das ewige Leben, kommt nach 4000 Jahren Sünde in die Menschheit hinein. Er akzeptiert das Gesetz der Vererbung und nimmt einen schwachen, sterblichen Körper an und lebt doch ohne Sünde durch die Kraft des Heiligen Geistes, mit dem er gesalbt und ausgerüstet ist, und erlebt das Leben, was wir alle hätten leben sollen, aber was niemand von uns, egal welche Religion, welcher Weltanschauung, welcher Kultur, welcher Nation wir auch angehören, gelebt hat. Er lebt dieses Leben exemplarisch, vorbildhaft über 30 Jahre und das nicht einfach irgendwo in einem zurückgezogenen Kloster, sondern in einer Stadt wie Nazareth, von der schon damals es sprichwörtlich hieß: "Was kann aus Nazareth Gutes kommen?" Das heißt, mitten inmitten der Kriminalität und des Bösen seiner Zeit lebt er ein völlig sündloses Leben und hat dabei die Waffen in der Hand, die auch wir in der Hand haben. So macht es ganz deutlich, wenn wir in Matthäus 4 lesen, dass Jesus immer auf die Versuchung Satans geantwortet hat mit: "Es steht geschrieben. Es steht geschrieben." Jesus lebte ohne Sünde.

[12:53] Und deswegen brauchen wir ihn, denn wir alle sind Sünder. In Jesaja 64, Vers 5 lesen wir: "Und all unsere Gerechtigkeit wie ein beflecktes Kleid." Vielleicht denkst du, na ja, so schlecht bin ich ja nicht. Ich bin ein guter Mensch, ich habe da gespendet, ich habe das Gute getan, ich habe gar nicht so viele schlimme Kapitalverbrechen begangen. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, wenn wir dieses Buch aufschlagen und das Wort Gottes, das lebendig und schärfer ist als jedes zweischneidige Schwert, wenn wir es hindurchdringen lassen und dass es unsere Gedanken und Gesinnung richtet, dann merken wir uns, stellen wir fest, dass unsere Motive egoistisch waren, dass unsere Motive falsch waren, dass unsere Gedanken böse sind und dass unsere Gerechtigkeit wie ein beflecktes Kleid ist. "Wir sind alle verwelkt wie die Blätter, und unsere Sünden trugen uns fort wie der Wind."

[14:12] Du und ich, lieber Freund, liebe Freundin, wir alle sind so, wie es hier beschrieben steht in Jesaja 64, Vers 5. Wir sind geworden wie Unreine, und all unsere Gerechtigkeit, mit der wir manchmal voreinander groß tun, ist wie ein beflecktes, schmutziges Kleid. Und weil wir durch die Sünde uns von Gott getrennt haben, sind wir absolut hilflos. Denn Jesus sagt uns in Johannes 15, Vers 5. Johannes 15, Vers 5. Dort heißt es: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht." Das ist ja die Idee von dem Wachstum in Christus. Aber dann heißt es: "Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun." Und durch die Sünde, die Übertretung des Gesetzes, haben wir gesehen in Jesaja 59, Vers 2, trennen wir uns von Gott. Und wenn wir uns von Gott trennen, sind wir hilflos. Wir können überhaupt gar nichts mehr tun. Wir können doch nicht einmal von alleine zurückkommen. Wir sind wie ein hilfloses, neugeborenes Baby, das auf dem Rücken liegt und strampelt und weder reden, noch etwas Sinnvolles tun kann. Wir sind absolut hilflos in unserer Lage.

[15:24] Und wenn wir das eingestehen, wenn du dir das eingestehst, lieber Freund, liebe Freunde, dass du hilflos bist, dass du dich nicht selbst erlösen kannst, dass du es nicht selbst in die Hand nehmen kannst, dass du nicht einfach nur an dich selbst hineinschauen musst und auf deine eigene Stärke vertrauen kannst, sondern dass du verzweifelt hilflos bist, dann bist du bereit für die einzige Lösung. Die Lösung steckt nicht in dir. Die Lösung steckt nicht darin, sich einfach auf sich selbst zu konzentrieren, auf die eigene Stärke. Die Lösung steckt nicht darin, sich selbst zu lieben. Die Lösung steckt auch nicht darin, einfach jetzt ganz logisch zu überlegen und den besten Weg zu finden. Die Lösung steckt darin, zu erkennen, dass wir hilflos sind und dass wir unsere hilflose Seele auf Gott werfen und sagen: "Herr, hilf mir."

[16:15] Denn wir können uns selbst nicht richtig einschätzen. Das ist das, was Jeremia uns sagt in Jeremia 17, Vers 9. In Jeremia 17, Vers 9 heißt es: "Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig. Wer kann es ergründen?" Lieber Freund, liebe Freundin, du kannst deine eigenen Gedanken nicht wirklich einschätzen, denn das Herz steht für die Gedanken. Du sagst in Sacharja 4, Vers 12 und 1. Mose 6, Vers 5 und viele andere Stellen, wo es von den Gedanken und Gesinnung des Herzens spricht. Die Bibel macht ganz deutlich hier, dass das Herz, also unsere Gedanken, trügerisch sind. Unsere Gedanken betrügen uns selbst. Unsere Gedanken sind bösartig. Wir können unsere Gedanken nicht ergründen, nicht ergründen. Du kannst nicht selbst ergründen, was du wirklich denkst und fühlst. Du kannst nicht den Hubschrauberblick über dich nehmen und dich völlig anschauen und sagen: "Ja, das bin ich." Du bist gefangen. Das ist deines eigenen Betruges sozusagen, solange wir auf uns selbst fixiert sind. Wir können uns nicht selbst erlösen.

[17:26] Unser Herz ist unergründlich böse. Aber da gibt es etwas, was völlig überwältigend ist, und das ist das Folgende. Der gleiche Prophet Jeremias schreibt nur einige Kapitel weiter. In Jeremia 31 und dort Vers 3, da heißt es: "Von ferne her ist mir der Herr erschienen." Also nicht ganz nahe, nicht in dem Moment, wo ich ganz enge Verbindungen mit Gott habe, sondern von ferne. Das heißt, als ich mich durch die Sünde von ihm getrennt habe, da heißt es: "Von ferne her ist mir der Herr erschienen. Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen, aus lauter Gnade." Gott liebt uns trotzdem, obwohl wir so weit weg sind von ihm, obwohl unser Herz so unergründlich böse ist, obwohl wir uns selbst nicht einschätzen können. Gott liebt uns trotzdem. Und er hat einen Wunsch, dass wir wieder bei ihm sind, und er zieht uns zu sich, aus lauter Gnade, unverdient, einfach nur, weil er uns liebt. Nicht, weil wir so liebenswert sind, nicht, weil wir irgendetwas haben, wo wir sagen können: "Ja, deswegen macht er es." Nein, einfach, weil er uns von sich aus so sehr liebt. Er liebt dich so sehr.

[18:43] In Hosea spricht er von den Seilen der Liebe, mit denen er zieht. Und diese Liebe offenbart sich an einem Ort, zu einer Zeit, am allerdeutlichsten. In Römer 5, in Römer 5 und dort Vers 8, dort heißt es: "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren."

[19:19] Lieber Freund, liebe Freundin, viele glauben, sie müssen erst etwas tun, um Gott gnädig zu stimmen, erst etwas machen, damit Gott gnädig und liebevoll auf sie herabschaut, erst irgendwie sich gut machen, damit sie zu Gott kommen können. Aber die Wahrheit ist, noch als wir Sünder waren, als wir in der Ferne waren, als wir nichts von Gott wissen wollten, ist Jesus Christus für uns gestorben. Und daran hat Gott seine Liebe erwiesen, ohne dass irgendjemand von uns den ersten Schritt gegangen ist. Gott geht auf uns zu. Jesus Christus ist für uns gestorben, als wir noch Sünder waren.

[19:50] In Vers 10 führt er aus: "Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben." Jesus ist für uns gestorben, als wir noch seine Feinde waren. Und wir wissen, es gibt einen Kampf im Universum. Wir haben in der ersten Folge darüber gesprochen. Es gibt nur zwei Parteien. Das heißt, als wir uns durch unsere Taten, durch unsere Gedanken, durch unsere Worte auf die Seite Satans gestellt haben, durch unsere Sünde, ist Jesus trotzdem für uns gestorben, damit wir wieder seine Freunde werden können. Jesus wartet nicht darauf, dass du fünf Schritte auf ihn zugehst. Jesus ist schon längst alle Schritte gegangen auf dich zu. So sehr hat Gott dich lieb.

[20:40] Jesus hat etwas Gewaltiges getan. Jesus hat etwas für dich getan, zu einem Zeitpunkt, wo du gar nicht verstanden hast, was er für dich tut. Er hat es trotzdem getan, obwohl er wusste, aufgrund der Tatsache, dass wir noch seine Feinde sind, werden wir es nicht einmal wertschätzen können. In Jesaja 53, Vers 3 heißt es: "Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut. Wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht." Jesus hat nicht darauf geachtet, ob alle auch sehen, was er Tolles tut, wie viele von uns vielleicht spenden und gute Werke tun und hoffen, dass wir auch eine Ehremedaille dafür bekommen und ausgezeichnet werden für unsere Wohltätigkeit. Jesus hat etwas Gewaltiges für die Menschheit getan, obwohl es kaum jemand überhaupt realisiert hat. So sehr hat er uns geliebt.

[21:42] Viertens, Vers 4 heißt es: "Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt." Ich weiß nicht, was du über Jesus denkst. Für einen Sozialreformer, einen guten Menschen, einen überspannten Fanatiker, der zurecht umgebracht worden ist. Egal was du denkst, Jesus ist für dich gestorben, obwohl er wusste, dass du ihn nicht richtig einschätzt.

[22:08] Vers 5 heißt es doch: "Er wurde um unserer Übertretung willen durchbohrt, wegen unserer, das heißt wegen deiner und wegen meiner Missetaten geschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden." "Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg, aber der Herr warf unser, das heißt deiner und meiner, aller Schuld auf ihn." Das heißt, all deine Schuld, die in deinem ganzen Leben sich angehäuft hat, ist auf Jesus geworfen worden, und er hat bereits dafür bezahlt. Alle Schmerzen, die du in deinem Leben erlebt hast, alle schmerzlichen Erfahrungen, alle Kränkungen, alle Krankheiten, die du erlebt hast, alle Übertretungen des Gesetzes Gottes, alle Sünden, die du auf dich geladen hast, all das ist auf ihn geworfen worden, damit er für dich leidet und damit du Frieden haben kannst in deinem Herzen.

[23:08] Jesus hat das alles für dich getan. Und vielleicht stellst du dir die Frage, warum, warum tust du das für mich, warum Jesus, warum hast du das für mich getan? Wer bin ich, dass du das für mich gelitten hast? Und nur wenige Kapitel vorher schreibt derselbe Jesaja in Jesaja 43, das, was Gott über uns denkt, warum Jesus das getan hat. In Jesaja 43, Vers 4 heißt es: "Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen und wertgeachtet und ich dich lieb habe."

[23:43] Gott sagt: Weißt du was, mein Freund, meine Freundin, Gott sagt: Ich habe dich lieb. Du bist so wertvoll, du bist so kostbar. Wie wir letzte Woche gesehen haben, ich habe dich in meinem Ebenbild geschaffen, ich hatte einen hohen Plan. Und durch die Sünde, durch die Verführung, auf die du reingefallen bist, ist ein Gutteil davon kaputt gegangen. Du hast dich von mir getrennt. Aber ich möchte diese Beziehung wieder zu dir aufbauen, sagt Jesus. Du bist wertvoll, du bist kostbar. So kostbar, sagt Jesus, dass ich mein eigenes Leben nicht verschont habe. So kostbar, dass ich das Risiko eingegangen bin, selbst zu sündigen und dadurch auf ewig verloren zu gehen.

[24:27] Jesus ist ein gewaltiges Risiko eingegangen für dich, weil er gehofft hat, dass du zurückfindest. Und dieses Kreuz von Golgatha, an dem Jesus für dich bespuckt und auch geschlagen, angenagelt und verhöhnt wurde für dich und für mich, dieses Kreuz stellt eine Magnetwirkung dar. Ja, wir wissen, wir sind mit Tendenz zum Bösen geboren, und das bildet eine Magnetwirkung und es zieht uns automatisch dahin. Aber das Kreuz ist ein wirksamer Gegenpol, ein Gegenmagnet, der uns anzieht.

[25:10] In Johannes 12, in Johannes 12, Vers 32 steht: "Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, gemeint ist eine Kreuzigung, werde alle zu mir ziehen." Jesus sagt: "Ich habe dich zu mir gezogen aus lauter Gnade, mit Seilen der Liebe", sagt Hosea. Wenn wir über das Kreuz nachdenken, dann spüren wir, dann merken wir, wie etwas an unserem Herzen zieht, wie etwas uns zu Jesus zieht. Nein, Jesus schleift uns nicht zu sich, er zwingt uns nicht. Es ist das stille Werben, das sanfte Ziehen, gegen das sich jeder wehren kann und gegen das sich jeder rebellieren kann. Nein, ich will das nicht. Aber wenn wir einfach unseren eigenen hoffnungslosen Zustand überdenken, wenn wir sehen, wie viel wir versucht haben, uns selbst glücklich zu machen und wie hoffnungslos wir gescheitert sind und sehen, in welcher Lage wir sind und dann sehen, was Jesus uns anbietet und uns einfach ziehen lassen, dann werden wir zu ihm finden. Jesus zieht an deinem Herzen.

[26:20] Jetzt gerade, lieber Freund, jetzt gerade, liebe Freundin, wo du zuschaust. Es ist keine Manipulation, es ist das Wirken des Heiligen Geistes. Wann immer Jesus Christus gepredigt wird und er gekreuzigt, dann zieht der Heilige Geist an deinem Herzen und er bittet dich: "Komm doch zu Jesus."

[26:46] Vielleicht sagst du, na ja, vielleicht gilt dieses Angebot nur für bestimmte Menschen, für Menschen, die christlich aufgewachsen sind. Ich bin, ich bin nicht christlich aufgewachsen, ich habe mich so weit von der Kirche entfernt, ich finde nicht mehr zurück, oder was auch immer. Aber lass dir gesagt sein, lieber Freund, liebe Freundin, dieses Angebot gilt für jeden. Denn in Johannes 3, Vers 16, dem vielleicht bekanntesten Vers der ganzen Bibel, in Johannes 3, Vers 16 steht: "Denn so sehr hat Gott nicht nur die eine christliche Kirche geliebt oder eine bestimmte Gruppe von Menschen oder eine Nation. Hier steht: Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit die, wie viel? Jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Jeder.

[27:36] Und wenn du glaubst und wenn du sagst: "Ja, ich nehme Gottes Wort, ich glaube das, ich möchte, dass du mich in Anspruch nimmst", dann ist es egal, was du getan hast, dann ist es egal, woher du kommst, dann ist es egal, was deine Geschichte ist, du kannst dieses Angebot annehmen. Es gilt dir, lieber Freund, liebe Freundin. Jesus meint dich. Er meint genau dich. Er meint dich und mich. Du kannst ewiges Leben haben. Du musst nicht verloren gehen. Jesus bietet dir das ewige Leben an.

[28:01] Was soll ich tun? Was muss ich tun, um dieses ewige Leben zu bekommen? Was bedeutet es zu glauben? Hier ist der praktische Schritt, den wir gehen können. In 1. Johannes 1 und dort Vers 9 lesen wir: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünde vergibt, die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit."

[28:42] Liebe Freund, liebe Freundin, es ist sehr einfach. Wenn du nach Ende dieses Vortrages, nach Ende dieser Konsultation das Gefühl hast, ich möchte, ich muss mein Leben Jesus übergeben, dann kannst du etwas tun. Du kannst auf deine Knie gehen und dem Herrn Jesus deine Sünden bekennen. Du kannst sagen: "Jetzt ist mir bewusst, was ich verkehrt gemacht habe, und ich danke dir nach deiner Verheißung, dass, wenn ich meine Sünden bekenne, dass du, Herr Jesus, treu und gerecht bist. Ich bin untreu gewesen, ich bin ungerecht gewesen, aber du bist treu und gerecht und du wirst mir alle Sünden vergeben." Das ist keine Sünde, die zu groß ist, keine Sünde, die zu schlimm ist, keine Sünde, die zu schwer ist. Wenn wir sie bekennen, ist Gott treu und gerecht, er wird uns die Sünde vergeben und uns reinigen von aller Ungerechtigkeit.

[29:32] Vielleicht sagst du, du weißt nicht, was ich getan habe in meinem Leben. Du weißt nicht, Christopher, was ich, was ich Schlimmes gemacht habe. Ja, ich weiß nicht, was du gemacht hast, aber ich weiß, was in Jesaja 1, Vers 18 steht. In Jesaja 1, Vers 18 sagt Gott: "Kommt doch, wir wollen mit deiner Rechten. Sprich daher: Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie werden weiß wie Schnee; wenn sie rot sind wie Karmesin, sollen sie weiß wie Wolle werden."

[29:59] Und wenn deine Sünde blutrot ist, sie kann weiß werden wie Schnee. Und hast du schon mal Schnee gesehen? Wie viele rote, rote Schnee, Schneesterne sind da? Wie viele rote Schneeflocken sind im Schnee? Gott kann einen radikalen Wechsel vollziehen. Gott kann dir alle deine Sünden vergeben. Und wenn dein Leben blutrot getaucht ist in die Sünde, Gott kann dir Freiheit und Frieden und im wahrsten Sinne des Wortes eine weiße Weste geben. Egal wie tief wir gefallen sind, Gott kann uns retten. Egal was wir getan haben, egal wie weit wir uns von Gott entfernt haben, wie tief wir in der Finsternis gewesen sind, Jesus ruft heute zu dir und sagt: "Komm her, mein Kind, komm zurück."

[30:52] Wenn deine Sünde blutrot ist, sie soll werden weiß wie Schnee, wenn du deine Hilflosigkeit anerkennst, wenn du siehst, dass du abhängig bist von mir, wenn du deine Sünden bekennst und sagst: "Ja, das habe ich getan, es tut mir leid, hilf mir, Jesus", dann ist Jesus treu und gerecht und er wird dich heilen, er wird dich reinigen, er wird dich wiederherstellen. Und das Allerschönste daran ist, du musst nicht mal etwas dafür bezahlen.

[31:20] In Römer 8, in Römer 8 und dort Vers 32, Römer 8, Vers 32 lesen wir: "Er, gemeint ist Gott der Vater, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahin gegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?"

[31:44] Liebe Freunde, du musst kein Geld bezahlen, du musst keine guten Werke tun, um irgendetwas zu bezahlen. Jesus schenkt dir das ewige Leben umsonst, gratis. Es ist ein Geschenk. Denn Jesus hat alles bezahlt. Mehr bezahlen als Jesus kann man nicht. Mehr als das ewige Leben aufs Spiel setzen kann man nicht. Und Jesus hat sein eigenes ewiges Leben aufs Spiel gesetzt, als er das Risiko einging, Mensch zu werden, um für uns stellvertretend ein sündloses Leben zu leben und dann stellvertretend für uns zu sterben, so dass meine Sünden er getragen hat und stattdessen Gott mich so anschaut, als hätte ich so gelebt wie Jesus. Für diesen Wechsel ist Jesus ein gewaltiges, gewaltiges Risiko eingegangen.

[32:56] Und wenn wir sehen, welches Risiko eingegangen ist, wenn wir sehen, welchen Preis er bezahlt hat, können wir dann glauben, dass mit ein paar Euros, mit ein paar Werken wir uns die Erlösung verdienen können? Nein, sie ist geschenkt. Liebe Freund, liebe Freundin, Jesus schenkt dir die Erlösung, wenn du möchtest. Und hier ist der entscheidende Punkt: Dieses Geschenk wird einem nicht hinterhergeschmissen, dass man gezwungen ist es aufzufangen.

[33:13] In Offenbarung 22, Vers 17, in Offenbarung 22, Vers 17 heißt es: "Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme." Dürstest du nach Gerechtigkeit? Hungerst und dürstest du nach Gerechtigkeit? Jesus sagt: "Glückselig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten. Sie sollen gesättigt werden." Das ist die vierte Seligpreisung. "Und wen da dürstet, der komme, und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst."

[33:50] Wir müssen kommen, es wird uns nicht hinterhergeschmissen. Wir müssen zu Jesus kommen, wir müssen dem Ziehen, dem Werben nachgeben. Und wenn wir kommen, dann bekommen wir es gratis. Wir müssen uns dafür entscheiden. Und das ist ein so wichtiger Punkt, denn es gibt so viele Christen, die sehen das, sie sehen, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, sie sehen, dass Jesus eine reale Person war, sie sehen die Liebe Gottes, aber sie entscheiden sich nicht, Christen zu werden. Sie sind nur beeindruckt und sagen: "Ja, schön wäre es, ein Christ zu sein." Aber lieber Freund, liebe Freundin, bleibe da heute nicht stehen, sondern entscheide dich, ein Christ zu werden. Komm zu Jesus, mach ernst mit ihm. Und das, was du weißt, was du jetzt verstanden hast, setz es in die Praxis um. Knie dich nieder und sage: "Hey Jesus, ich möchte, dass du mein persönlicher Heiland wirst. Ich nehme dein Geschenk an, ich komme zu dir, ich nehme das Wasser des Lebens, ich folge der Einladung."

[34:39] In Jesaja 55, Jesaja 55, Vers 1 lesen wir: "Wohl an, ihr Durstigen, alle, wenn du durstig bist, dann trifft das auf dich zu. Wenn du dich nach mehr sehnst, nach einem erfüllten Leben, nach einem Leben im Überfluss, nach einem ewigen Leben, dann gilt das für dich. Kommt her zum Wasser. Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst. Kommt her und kauft ohne Geld, umsonst, Wein und Milch." Ja, wir müssen kaufen, wir müssen eine Entscheidung finden, wir müssen sagen: "Ja, ich möchte es haben", aber wir müssen nichts bezahlen.

[35:17] Das ewige Leben wird niemandem hinterhergeschmissen, der es nicht haben möchte. Das ewige Leben ist für diejenigen, die sagen: "Ja, ich habe das Werben Jesu gespürt, ich habe das Ziehen gespürt, ich möchte mich ihm ergeben, ich möchte zu ihm kommen, ich möchte seiner Einladung folgen, und ich nehme das Geschenk an. Hier bin ich, ich nehme es an." Und dann bekommen wir es gratis.

[35:37] Lieber Freund, liebe Freundin, lass diese Gelegenheit heute, wo du dieses Video siehst, nicht an dir vorübergehen, wenn du diese Entscheidung noch nicht getroffen hast. Lass sie nicht an dir vorübergehen. Komm zu ihm heute. Denn wenn wir Gott bitten, kann er ein Wunder tun, von dem wir letzte Woche schon kurz gesprochen hatten.

[35:57] In Jesaja 51, Verzeihung, Psalm 51 und dort Vers 12. Psalm 51, Vers 12 lesen wir: "Erschaffe mir, oh Gott, ein reines Herz." Dieses reine Herz, das durch die Sünde unergründlich böse geworden ist, das wir selbst nicht mehr erfassen können, das wir selbst nicht mehr ergründen können. Es gibt einen, der es ergründen kann. Wie gesagt, dass der Heilige Geist alles erforscht, selbst die Tiefen Gottes. Der Heilige Geist kennt unser Herz und er kann es völlig umgestalten, er kann es heiligen. Und wenn wir zu Gott kommen und sagen: "Bitte, bitte, bitte Jesus, hilf mir, erschaffe mir ein neues Herz", dann kann Gott seine Schöpferkraft, die er dir vor 6000 Jahren bei der Erschaffung der Welt eingesetzt hat, auch in deinem Herzen einsetzen. Und wenn du das erlebst, bist du davon überzeugt sein, dass Gott der Schöpfer ist. Denn er kann dir ein neues Herz geben, er kann dir neue Gedanken geben, neue Motive, eine neue Gesinnung. Er kann dir einen festen Geist geben in deinem Innern.

[37:05] Denn wenn wir bitten, dann bekommen wir, das hat Jesus ganz deutlich gesagt, so dass man es nicht missverstehen kann. In Matthäus 7, Vers 7, das hat er seinen Jüngern gesagt. Matthäus 7, Vers 7: "Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan." Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du das nur hörst und sagst: "Das ist ja schön und gut, das würde ich mir auch wünschen", dann bekommst du es nicht. Aber wenn du sagst, wenn du bittest, wenn du klopfst, wenn du suchst, wenn du sagst: "Herr Jesus, ich möchte das", dann wirst du es finden, dann wird dir aufgetan werden, und dann wird dir das ewige Leben gegeben werden. Das ist deine Aufgabe, es anzunehmen, es aktiv anzunehmen und zu sagen: "Ja, Herr Jesus, das gilt für mich. Ich möchte dieses Versprechen, diese Verheißung annehmen."

[37:51] Und das Wunderbare ist, dass Gott seine Verheißung, seine Versprechung nicht brechen kann. Nicht nur will er sie nicht brechen, er kann sie nicht brechen. Denn die Bibel sagt uns in Titus 1, Vers 2, aufgrund der Hoffnung des ewigen Lebens, dass Gott, der nicht lügen kann, vor ewigen Zeiten verheißen hat. Gott liebt uns mit einer ewigen Liebe und er hat uns verheißen, er schenkt uns das ewige Leben, er hat uns verheißen, er wird dieses Risiko für uns eingehen und er hat uns verheißen, dass er es uns möglich machen wird, ein neues Herz zu bekommen. Und Gott kann nicht lügen. Denn wir wissen aus der Schöpfung, wann immer er sagt, dass etwas geschehen soll, dann geschieht es. Wenn Gott sagt: "Es werde Licht", dann ist dort Licht. Wenn Gott sagt: "Du bist gerecht", dann kann Gott nicht lügen, er macht dich gerecht. Wenn Gott sagt: "Da sei ein neues Herz", dann kann er nicht lügen, dann wird er dir ein neues Herz geben. Wenn er sagt: "Dieser Mensch sei heilig", dann kann er nicht lügen, er wird dich heilig machen.

[39:02] Wenn du seine Verheißung, diese kostbaren Verheißungen, von denen 2. Petrus 1 spricht, durch die wir Teilhaber der göttlichen Natur werden, annimmst, wenn du ihn beim Wort nimmst und sagst: "Gott, du hast gesagt, wenn wir unsere Sünden bekennen, dann bist du treu und gerecht, dass du uns die Sünden vergibst und uns reinigst von aller Ungerechtigkeit. Und Herr Jesus, das sind meine Sünden. Ich sehe, dass ich hilflos bin, ich sehe, dass ich keinen anderen Ausweg finde, und ich habe gesehen, dass du nicht lügen kannst. Und hier bekenne ich dir meine Sünden. Und deswegen weiß ich, dass du sie mir vergeben hast."

[39:44] Lieber Freund, liebe Freundin, nichts kann deinem Leben eine solche unglaubliche Wendung geben, nichts kann dir solchen Frieden ins Herz geben, als wenn du das selbst tust, diese wenigen einfachen Worte von Herzen kommend, wenn dein Leben auf den Kopf stellen oder vielmehr gesagt, dein Leben, das bisher auf dem Kopf war, wieder richtig herumstellen. Jesus möchte dein und kann dein und wird dein persönlicher Erlöser sein, wenn du heute noch zu ihm betest und sagst: "Herr Jesus, das möchte ich tun, das möchte ich in meinem Leben erleben."

[40:24] Und diese Erfahrung, diese Vergebung, die Gott uns zuspricht, diese Rechtfertigung, wie die Theologen sagen, diese Vergebung, die er uns zuspricht, die wird etwas in unserem Herzen gleichzeitig bewirken. In Titus 3 und dort Vers 5 bis 7 steht. In Titus 3, Vers 5 bis 7, da hat er uns nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit. Es ist nicht unser Werk, es ist Gottes Gnade. Er rettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat, durch Jesus Christus, unseren Retter, damit wir durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens werden.

[41:08] Wenn Gott uns gerecht spricht, wenn er uns vergibt, erleben wir gleichzeitig, wie es hier heißt, das Bad oder die die Waschung der Wiedergeburt. Jesus sagt, das haben wir letzte Woche schon angeschaut in Johannes 3, Vers 3: "Es sei denn, dass wir von Neuem geboren werden, nur dann können wir das Reich Gottes sehen." Wir werden sehen, in dem Moment, wo Gott sagt: "Es werde Licht", gibt es nicht. Wenn Gott sagt: "Du bist gerecht", dann werden wir Gerechtigkeit erleben in unserem Leben. Wenn Gott sagt: "Du sollst ein neues Herz haben", wenn wir merken, in unserem Herzen hat sich etwas verändert. Unser Denken wird nicht mehr das gleiche sein. Wir werden plötzlich Gedanken haben, über die wir vorher noch nie nachgedacht, wir werden Gedanken haben, die wir vorher niemals selbst hätten produzieren können. Ein übernatürlicher Wechsel, der Geist Gottes, der in unserem Herzen aktiv wird.

[41:55] Diese Lektion heute kann man sehr, sehr leicht zusammenfassen in den folgenden Worten. In 1. Johannes 5 und dort Vers 13, Verzeihung, Vers 12. "Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht."

[42:22] Lieber Freund, liebe Freundin, am Ende ist es ganz einfach. Möchtest du das Leben haben, ja oder nein? Dann gibt es nur eine einzige Lösung. Du brauchst den Sohn Gottes, Jesus Christus. Hast du den Sohn, hast du das Leben. Denn Jesus sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, es sei denn durch mich." Hast du Jesus, ist Jesus deins, ist Jesus dein persönlicher Retter.

[42:57] Wenn du Jesus hast, dann brauchst du nicht mehr. Dann gibt es nichts mehr auf der Welt, was du mehr notwendigerweise brauchst, denn dann hast du schon das erreicht, wonach dein Herz sich tief innen drinnen, diesem namenlosen Sehnen schon immer danach verlangt hat. Das ewige Leben, das Leben mit Gott, das, wozu du eigentlich geschaffen wirst.

[43:15] Wir wollen es heute nicht unnötig in die Länge ziehen. Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus steht an deiner Herzenstür und klopft heute an, jetzt in dieser Minute. In Offenbarung 3, Vers 20 heißt es: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört."

[43:37] Lieber Freund, liebe Freundin, hast du heute die Stimme Gottes gehört, wie sie zu deinem Herzen gesprochen hat, wie sie zu deinem Herzen gesprochen hat und gesagt hat: "Ich habe das alles für dich getan, ich ziehe mit Seilen der Liebe an dir, ich habe dich zu mir gezogen aus lauter Güte, weil ich dich so sehr liebe, weil du wertvoll bist, weil du kostbar bist. Ich habe das alles für dich erlitten, damit ich dir das ewige Leben schenken kann." Hast du die Stimme Gottes an deinem Herzen gehört?

[44:06] Es heißt weiter: "Wenn jemand seine Stimme hört und die Tür öffnet, mit anderen Worten, der sich entscheidet und sagt: Ja, ich habe gehört, Jesus ist da draußen, ich möchte ihn hineinlassen in mein Leben, hineinlassen in meine Gedanken, in mein Herz hinein. Ich möchte ihm die Erlaubnis geben, in mein Leben hineinzutreten. Er soll mein persönlicher Retter sein, er soll mein persönlicher Heiland sein, er soll mein persönlicher Herr und König sein. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir." Da ist niemand, der die Tür öffnet, an dem Jesus dann vorbeigeht.

[44:38] Wenn du jetzt gleich, in den nächsten Sekunden, wenn du dieses Video sendest, dich niederknierst und sagst: "Herr Jesus, bitte sei mein persönlicher Erretter. Ich bin hilflos ohne dich. Ich habe mein Leben ohne dich gelebt. Ich habe diese Sünden begangen und es tut mir leid. Ich bekenne diese Sünden. Ich weiß, ich hätte sie nicht tun sollen, aber ich weiß, dass ich alleine niemals davon wegkomme und ich brauche dich als meinen persönlichen Erretter." Dann wird er dir die Sünden vergeben, er wird dein persönlicher Heiland sein, er wird dir ein neues Herz schenken. Du wirst die Erfahrung der Wiedergeburt erleben und du wirst von da an ein echter Christ sein.

[45:14] Und wie es von dort aus weitergeht, wie du dann wachsen kannst in Christus, das werden wir in den nächsten drei Folgen ausführlich behandeln. Darauf freue ich mich schon. Aber jetzt möchte ich dich fragen: Möchtest du Jesus Christus als deinen persönlichen Erretter und Erlöser annehmen? Ist das dein Wunsch? Wir würden uns freuen, wenn es dein Wunsch ist und du uns das auch wissen lässt. Du musst, aber wenn du das möchtest, kannst du uns auch schreiben und sagen: "Ja, ich habe Jesus Christus als meinen persönlichen Erretter angenommen." Und wir danken Gott für jede Entscheidung, die jetzt hier durch dieses Video gefällt wird. Gott sei mit dir in dieser Entscheidung.

[46:10] Und wir laden euch ein, nächste Woche wieder dabei zu sein, wenn wir studieren wollen, wie wir durch diese Erfahrung gestärkt und wiederbelebt und neu geboren jetzt in Christus wachsen können. Eines der wesentlichen Themen unserer ganzen Serie. Gott sei mit euch in der nächsten Woche und helfe euch beim Studium seines Wortes. Wir sehen uns nächste Woche bei der nächsten Kanzlerzeit. Gott mit euch. Amen.


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