In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour werden die Hauptthemen des ersten und zweiten Petrusbriefes zusammengefasst. Die Ausführungen beleuchten zentrale biblische Lehren wie die Auserwählung, die Vorherbestimmung und die Bedeutung des Blutes Jesu Christi. Es wird erklärt, wie Gott durch seine Vorsehung handelt und wie die Erlösung durch Glauben und nicht durch Werke erlangt wird. Die Lektion betont die Wichtigkeit eines heiligen Wandels, der aus der Liebe zu Gott und dem Verständnis seines Erlösungsplans resultiert.
„Weide meine Schafe“ Erster und zweiter Petrusbrief (CSH 2017 Q2): 13. Hauptthemen des ersten und zweiten Petrusbriefes
Dina T. · Cannstatt Study Hour 2017 Q2: Die Petrusbriefe ·Themen: 1. Korinther, 2. Timotheus, 3. Mose, Altes Testament, Bibel, Bibelstudium, Gemeinde, Jesaja, Neues Testament, RömerWeitere Aufnahmen
Serie: Cannstatt Study Hour 2017 Q2: Die Petrusbriefe
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur CSH, zur Cannstatt Study Hour. Diese Woche wieder mit dem Thema "Weide meine Schafe". Wir studieren noch immer den ersten und zweiten Petrusbrief, aber das ist unsere letzte Lektion dieses Quartals. Und wir sind schon gespannt. Ich persönlich freue mich schon darauf, im nächsten Quartal den Galaterbrief zu studieren. Aber nun wollen wir noch ein wenig in den Petrusbriefen bleiben. Und diese Woche fassen wir ein wenig zusammen, was wir alles gelernt haben über die letzten Wochen hinweg. Und bevor wir das tun, möchte ich euch einladen, mit mir gemeinsam nochmal vor Gott um Weisheit zu bitten, wenn wir sein Wort aufschlagen. Also lasst uns gemeinsam vor ihn treten.
[1:09] Unser himmlischer Vater, ich möchte dich loben und preisen dafür, wie du dein Wort geschrieben hast. Ich möchte dich loben und preisen, dass du die Propheten auf die Art und Weise inspiriert hast, wie du es getan hast. Und dass es keine übermenschlichen Worte sind, sondern dass es göttliche Gedanken in menschliche Worte gefasst sind, sodass wir es auch verstehen dürfen. Ich möchte dich bitten um Weisheit, um deinen heiligen Geist an unseren Herzen wirken, dass wir verstehen können, was du uns mitteilen möchtest und dass wir auch davon verändert werden und es behalten und weitergeben können. Ich möchte dir danken, dass du das tun wirst und bete im Namen Jesu. Amen. Ich möchte mit euch direkt eintauchen in die Lektion diese Woche.
[1:56] Der Merkvers steht in 1. Petrus 3, Vers 18. Aber ich möchte gerne direkt beim Sonntag mit euch anfangen, denn auch da steckt der Merkvers mit drin und dann können wir ein wenig mehr darüber sagen. Und darum lasst uns einmal direkt einsteigen in einen Vers, der vielleicht leicht, vielleicht auch nicht so leicht zu verstehen ist, und zwar in 1. Petrus 1 und dort Vers 2: "die auserwählt sind gemäß der Vorsehung Gottes des Vaters in der Heiligung des Geistes zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi." Und der ein oder andere fragt sich vielleicht: Was bedeutet es, dass man auserwählt ist? Es gibt eine große Lehre. Jeder, der schon einmal Römer 9 gelesen hat oder sich damit beschäftigt hat, hat wahrscheinlich diese Frage bekommen: Was bedeutet es, auserwählt zu sein? Und ich möchte ein wenig mit euch in diese Frage hineingehen. Auch wenn es jetzt in der Lektion nicht behandelt wird, denke ich doch, dass es ein wichtiges Thema ist. Und man wird, glaube ich, den einen Christen oder den anderen treffen, der an die Prädestination, an diese Vorerwählung auf eine bestimmte Art und Weise glaubt. Und darum möchte ich mal mit euch in Römer direkt schauen. Allerdings möchte ich ein bisschen Kontext haben, bevor wir in Römer 9 einsteigen. Und dann lesen wir diesen Kontext in Römer 8. Und dort lesen wir mal die Verse 28 und 29.
[3:41] "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind." Jetzt, welcher Vorsatz? "Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern." Das heißt, Gott hat zuerst ersehen und dann hat er vorherbestimmt. Und mit diesem Hintergrund, dass er zuvor ersehen hat und dann vorherbestimmt, müssen wir auch an Römer 9 gehen. Und dann möchte ich mit euch direkt einsteigen in Römer 9 und lasst uns mal lesen die Verse 11 bis 13.
[4:23] "Als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, damit der gemäß der Auserwählung gefasste Vorsatz Gottes bestehen bleibe, nicht aufgrund von Werken, sondern aufgrund des Berufenden, wurde zu ihr gesagt: Der Ältere wird dem Jüngeren dienen. Wie auch geschrieben steht: Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehasst." Und diese paar Verse erscheinen uns: Ja, Prädestination muss wohl stimmen. Aber die Verse sind ein Zitat und wir wollen mal das Original sozusagen lesen. Und das Original finden wir in Maleachi, in Maleachi Kapitel 1 und dort die Verse 2 bis 3.
[5:08] "Ist nicht Esau Jakobs Bruder?", spricht der Herr. "Dennoch habe ich Jakob geliebt, Esau aber habe ich gehasst. Und sein Gebirge habe ich zu einer Wildnis gemacht und sein Erbteil den Schakalen der Wüste gegeben." Wenn aber Edom sagt: "Wir sind zwar zerstört, wir wollen aber die Trümmer wieder aufbauen", so spricht der Herr der Heerscharen: "Sie mögen bauen, ich aber werde niederreißen, und man wird sie nennen: Land der Gesetzlosigkeit und das Volk, über das der Herr ewig zürnt." Jetzt an diesen Versen wird klar, dass es um Nationen geht. Ich habe Vers 4 auch noch mitgelesen. Es geht um Nationen, und Gott spricht auch über Nationen als Brüder. Wen das interessiert, der kann zum Beispiel 5. Mose 2 aufschlagen und das dort lesen. Und in 5. Mose 2 sehen wir sogar dann in Vers 12, dass sogar Esau ein Land gegeben wurde, vergleichbar mit dem Land, das Israel von Gott erhalten hat. Das heißt, es geht nicht um Prädestination, sondern es geht um eine Entwicklung von einem Volk und wie Gott auf diese Entwicklung reagiert.
[6:30] Dann geht es weiter in Römer 9, und zwar lasst uns mal die Verse 14 bis 18 lesen. Römer 9, 14 bis 18. "Was wollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Das sei ferne! Denn zu Mose spricht er: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich. So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. Denn die Schrift sagt zum Pharao: Eben dazu habe ich dich aufstehen lassen, dass ich an dir meine Macht erweise und dass mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde. So erbarmt er sich nun über wen er will und verstockt, wen er will." Und auch diese Verse sind wieder, ja, vielleicht schwer zu verstehen ohne Hintergrund, aber wir haben das Privileg, die ganze Bibel zu haben. Und dadurch, dass wir die ganze Bibel haben, können wir aufschlagen, was die Bibel noch so über dieses Thema sagt. Und zum Verständnis lasst uns mal aufschlagen Daniel 4 und dort Vers 14.
[7:40] "Im Rat der Wächter wurde das beschlossen und von den Heiligen wurde es gesprochen und verlangt, damit die Lebenden erkennen, dass der Höchste über das Königtum der Menschen herrscht und es gibt, wem er will, und den Niedrigsten der Menschen darüber setzt." Das heißt, Gott nimmt nicht irgendwen, setzt ihn ein und macht ihn zum Niedrigsten, sondern Gott weiß schon, wer der Niedrigste ist, und diesen setzt er ein in ein Königtum. Und dann wird sein Name verherrlicht, dadurch, dass Leute erkennen, dass diese Person der Niedrigste ist. Es wird offenbar. Es gibt ja diesen Spruch, dass wenn man jemandem Macht gibt, der Charakter offenbar wird. Und lasst uns noch lesen Hosea 5. Hosea 5, direkt nach Daniel. Hosea 5 und dort Vers 15.
[8:27] "Ich werde davongehen, an meinen Ort zurückkehren, bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen werden. In ihrer Drangsal werden sie mich ernstlich suchen." Das heißt, für jeden Menschen nutzt Gott auch die Schwierigkeiten, damit diese Menschen ihn erkennen können, damit die Menschen sich ihm zuwenden, damit sie ihn ernstlich suchen.
[8:59] Und dann lesen wir in Römer 9 weiter in Vers 19. "Nun wirst du mich fragen: Warum tadelt er dann noch? Denn wer kann seinem Willen widerstehen? Ja, o Mensch, wer bist denn du, dass du mit Gott rechten willst? Spricht doch das Gebilde zu dem, der es geformt hat: Warum hast du mich so gemacht? Oder hat nicht der Töpfer Macht über den Ton? Aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre, das andere zur Unehre zu machen." Und hier wird es am deutlichsten. Auch diese Stellen nehmen wieder Bezug zum Alten Testament, direkten Bezug und zwar zu Jeremia. Und in Jeremia lesen wir von eben diesem Gleichnis von dem Töpfer und dem Ton. Und das finden wir in Jeremia 18. Das wollen wir mal aufschlagen und ein paar Verse aus diesem Kapitel lesen. Wir fangen mal an mit Vers 4.
[10:00] "Aber das Gefäß, das er aus Ton machte, verdarb in der Hand des Töpfers. Da fing er von Neuem an und machte daraus ein anderes Gefäß, wie es in den Augen des Töpfers richtig war." Das heißt, der Töpfer wollte etwas Schönes daraus machen, aber das Gefäß verdarb. Es war nicht der Töpfer, der es verdarb, sondern das Gefäß verdarb. Und dann fängt er von Neuem an und versucht es noch mal. Und dann lesen wir weiter Verse 11 bis 13.
[10:25] "Darum sage nun den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems: So spricht der Herr: Siehe, ich bereite euch Unheil und ersinne einen Anschlag gegen euch. So kehrt doch um, jeder von seinem bösen Weg, und bessert eure Wege und eure Taten. Aber sie sagen: Daraus wird nichts, denn nach unseren Ratschlägen wollen wir wandeln und wollen jeder nach der Verstocktheit seines bösen Herzens handeln. Darum, so spricht der Herr: Fragt doch unter den Heiden: Wer hat etwas derartiges gehört? Ganz und gar abscheulich hat die Jungfrau Israel gehandelt." Gott wollte nicht, dass Israel so gegen ihn handelt. Das hatte Gott nie vorher bestimmt. Er nennt es sogar abscheulich. Er sagt, dieses Verhalten ist nicht gut. Und so wird ziemlich klar, dass Gott sie entweder tatsächlich so programmiert hat, aber dann hätte er tatsächlich eine Persönlichkeitsstörung, denn dann, also das ist wirklich offensichtlich. Oder aber Gott hat gesehen, wie sie sich entscheiden und hat sie auserwählt. Und so wird es auch deutlich in dem Petrus-Vers: "gemäß seiner Vorsehung ausgewählt." Oder in dem Vers in Römer 8, den wir zu Beginn gelesen haben.
[11:58] Gott hat also einen Plan, einen ganz bestimmten Plan mit jedem einzelnen Menschen. Und wenn wir zu dem Vers zurückgehen, in 1. Petrus 1, Vers 2, haben wir gelesen: "zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi." Der Plan, den Gott für jeden Menschen hat, ist immer individuell. Jeder Mensch hat einen anderen Plan. Aber was alle gemeinsam haben, ist, dass sie von Gott gewählt sind zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi. Der Mensch ist dafür geschaffen, Gott gehorsam zu sein und mit Gott im Reinen zu leben. Und dann lasst uns mal weiterschauen in die Verse 8 bis 9. In den 1. Petrusbrief und dort die Verse 8 bis 9.
[12:53] "Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt. An ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht. Und über ihn werdet ihr euch jubelnd freuen und mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Endziel eures Glaubens davon tragt: die Errettung der Seelen." Das Endziel unseres Glaubens. Wir wissen, wir kennen den Vers in 2. Korinther 3, Vers 18, dass wir durch das Anschauen verändert werden. Wir können schon anschauen, wir können schon ein bisschen sehen, aber die Fülle, die können wir noch nicht sehen. Und das, was wir sehen können, das, was wir im Wort Gottes sehen, das basiert auf Glauben. Wir müssen daran glauben. Und so kann uns die Bibel jetzt schon verändern, aber wir dürfen uns darauf freuen, ganz sehen zu können. Und dann werden wir uns jubelnd freuen, mit unaussprechlicher, mit herrlicher Freude.
[13:46] Und es gibt einen Vers, der auch von dieser Freude spricht, und zwar in Zefanja, Kapitel 3, Vers 17. "Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet. Er wird sich über dich freuen mit Wonne. Er wird still sein in seiner Liebe. Er wird über dich jubelnd frohlocken." Sind das nicht schöne Worte? Könnt ihr euch vorstellen, dass Gott das über euch denkt? Aber dieser Vers hat auch einen Kontext. Gott liebt jeden einzelnen Menschen. Aber ganz besonders freut er sich, wenn die Menschen auch Gott lieben. Lasst uns mal lesen, Verse 13 bis 16.
[14:33] "Der Überrest von Israel wird kein Unrecht tun und keine Lüge reden. Man wird auch in ihrem Mund keine trügerische Zunge finden. Ja, sie werden weiden und ruhen, ohne dass sie jemand aufschreckt. Jauchze, du Tochter Zion! Jubel, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem. Denn der Herr hat die Gerichte von dir abgewendet. Er hat deinen Feind weggeräumt. Der Herr, der König Israels, ist in deiner Mitte. Du brauchst kein Unheil mehr zu fürchten. In jenen Tagen wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht, Zion! Lasse deine Hände nicht sinken. Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet. Er wird sich über dich freuen mit Wonne. Er wird still sein in seiner Liebe. Er wird über dich jubelnd frohlocken." Sind das nicht wunderbare Worte? Gott liebt jeden einzelnen Menschen. Aber wir leben in einer Beziehung zu Gott. Wir sind seine Frau. Und es ist schön, wenn einer den anderen liebt. Aber noch schöner ist es, wenn sich zwei treu sind, wenn zwei diesen Bund der Ehe eingegangen sind und sich nicht voneinander abwenden, sondern sich immer mehr und mehr und mehr zuwenden, sich immer näher kommen, sich besser kennenlernen. Und so freut sich auch Gott, wenn wir uns ihm immer mehr zuwenden, wenn wir diesen Bund wirklich erfüllen und nicht nur er das tut. Dann wird er über uns jubelnd frohlocken. Er wird sich freuen über uns. Und dann wird er zum ganzen Universum sagen können, dass das sein Ebenbild darstellt. Ist das keine schöne Vorstellung?
[16:11] Und dann erreichen wir dieses Endziel. Unser Endziel ist die Errettung von Seelen. Selbst die Erlösung ist nicht für mich selbst, sondern selbst die Erlösung, selbst meine Erlösung dient anderen Menschen. Und das ist keine Überraschung, denn bei Gott dient alles etwas oder jemand anderem. Und diese wahre Liebe, die ist so groß, dass es dir egal ist. Selbst das ist noch ein Schritt weiter. Dieses Endziel beschreibt noch einen Schritt mehr, und zwar, dass deine Liebe zu anderen so groß ist, dass selbst wenn deine Erlösung dafür verloren ginge, du die anderen retten möchtest. Das ist das, was Jesus als Risiko aufs Spiel gesetzt hat. Wir sehen das gleiche Beispiel bei Mose in 2. Mose 32. Und dort Vers 32.
[17:04] 2. Mose 32, Vers 32 lesen wir: "Und nun vergib ihnen doch ihre Sünde. Wenn aber nicht, so tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast." Mose war bereit, sich selbst sein jetziges und sein ewiges Leben für Israel aufzugeben. Und Israel hat Mose wirklich nicht gut behandelt. Aber er war bereit, aus Liebe für sie sein ewiges Leben, seine ewige Verbindung mit Gott aufzugeben. Ich glaube, das ist diese höchste Liebe, die man spüren kann, die man erlangen kann.
[17:58] Und wir lesen von diesem Prinzip in Markus 12, in den Versen 29 bis 31. Markus 12, 29 bis 31. "Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. Dies ist das erste Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar, nämlich dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Größer als diese ist kein anderes Gebot." An erster Stelle steht Gott. Aber an zweiter Stelle steht der Nächste. Und erst an dritter Stelle stehe ich selbst. Und das ist ein Prinzip, nach dem wir auch im Himmel leben werden. Und wenn dieses Prinzip von jedem ausgelebt wird, dann gibt es keine Sünde mehr.
[18:55] Lasst uns weiter schauen. 1. Petrus 1 und dort die Verse 18 und 19. 1. Petrus 1, 18 und 19. "Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes." Ihr seid nicht mit vergänglichen Dingen gekauft.
[19:32] Ich möchte gerne einen Vers mit euch aufschlagen dazu direkt, und zwar den 1. Timotheus 6, Vers 10. "Denn die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen. Etliche, die sich ihr hingegeben haben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht." Die Geldgier, die Liebe zum Geld. Und direkt zu diesem Vers, bevor wir darauf eingehen, zu dem Vers in Petrus, möchte ich einen kurzen Exkurs machen. Haben Leute versucht, Erlösung zu verkaufen? Ist das vorgekommen? Das ist vor und nach Petrus vorgekommen. Aber das war keine neue Idee in der römischen Kirche, Erlösung zu verkaufen. Schon zur Zeit Jesu haben die Menschen die Armut anderer oder die Not anderer ausgenutzt. Auch die geistliche Not anderer. Zum Beispiel wurden die Opfertiere im Vorhof teuer verkauft, teurer als sie hätten verkauft werden dürfen. Oder lasst uns mal kurz aufschlagen Matthäus 15 und dort die Verse 3 bis 6 lesen.
[20:40] "Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eure Überlieferung willen? Denn Gott hat geboten und gesagt: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Und wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben. Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: 'Ich habe zur Weihgabe bestimmt, was dir von mir zugute kommen sollte', der braucht auch seinen Vater oder seine Mutter nicht mehr zu ehren. Und so habt ihr das Gebot Gottes um eure Überlieferung willen aufgehoben." Das, was Jesus tadelt, ist, dass die Menschen Gebote über Gottes Gebote gestellt haben. Aber hier war noch ein Fehler, denn sie haben Menschen ein falsches Bild vom Gebot, von den Geboten Gottes und ein falsches Bild von Erlösung verkauft oder gezeigt. Denn es war ähnlich wie zur Zeit der römischen Kirche. Du hast ein bestimmtes Geld gezahlt und du musstest einem Gebot nicht mehr gehorchen. Es ist also nicht so, dass dir dann die Schuld, die du schon begangen hast oder noch begehen würdest, vergeben würde. Aber du musstest dem Gebot, du warst sozusagen ausgenommen von dem Gebot. Und das ist eine ähnliche Herangehensweise. Und so wurde die Erlösung falsch dargestellt und auch die Sünde wurde falsch dargestellt, weil die Leute nicht mehr gesehen haben, was der Zoll der Sünde ist, dass es wirklich der Tod ist. Und Petrus hat Jesus am Kreuz gesehen und Petrus wusste ganz genau, wohin die Sünde führt. Und darum macht er hier deutlich: Ihr wisst, ihr seid nicht mit vergänglichen Dingen erkauft. Es ist kein Silber und kein Gold auf der Welt genug, um das zu bezahlen.
[22:35] Noch weitere Beispiele in Apostelgeschichte 8. Und dort die Verse 18 bis 20. Apostelgeschichte 8 und dort die Verse 18 bis 20. Dort lesen wir von Simon Magus.
[22:46] "Und er sprach: Gebt auch mir diese Vollmacht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfängt. Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du meinst, die Gabe Gottes mit Geld erwerben zu können. Du hast weder Anteil noch Erbe an diesem Wort, denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott." Petrus hat genau gewusst: Das führt zu nichts Gutem. Die Gabe Gottes kann nicht mit Geld erworben werden.
[23:25] Es gab einen Pfarrer, einen evangelischen Pfarrer in England. Vielleicht hat der ein oder andere schon von ihm gehört. Er heißt George oder er hieß George Müller und er ist bekannt dafür geworden, dass er Waisenhäuser gegründet hatte. Und die Geschichte, wie er Waisenhäuser gegründet hat, begann damit, dass er und seine Frau in eine neue Kirche kamen und er sollte dort Pfarrer sein. Und in dieser Kirche war es gang und gäbe, dass die vorderen Reihen für Geld verkauft wurden. Sozusagen, du konntest dir Eintrittsplätze für die besten Sitze kaufen. Und so konnten immer die reichen Leute vorne sitzen und die Armen folglich nicht. Und George Müller hat das gestört, weil er wusste, dass das gegen die Bibel spricht. Und er hat zu dieser Zeit auf sein Einkommen, er hatte eine Familie und er hat auf sein Einkommen verzichtet und wusste nicht, wovon er leben würde. Aber ihm war es wichtiger, das richtige Prinzip, das richtige Bild der Erlösung und das richtige Bild des Charakters Gottes zu präsentieren. Denn das Wort Gottes ist umsonst und die Erlösung ist frei zugänglich für alle Menschen. Es ist nichts, was käuflich ist. Und dadurch, dass er in diesem Punkt treu war, hat Gott ihm viel, viel mehr Türen aufgemacht und es sind große Wunder passiert in dem Leben dieses Ehepaars, dieser Familie. Es gibt ein Buch darüber, es gibt es auch als Hörbuch. Ich kann es jedem empfehlen: George Müller. Er ist ursprünglich deutsch. Und ja, das ist eine wirklich bewegende Geschichte.
[25:10] Und ein letztes Beispiel in Apostelgeschichte 3. Ein positives Beispiel. Ein Beispiel, das uns zeigt, wie die Erlösung wirklich ist. Apostelgeschichte 3 und wir lesen die Verse 4 bis 6.
[25:25] "Da blickte ihn Petrus zusammen mit Johannes an und sprach: Sieh uns an! Er aber achtete auf sie in der Erwartung, etwas von ihnen zu empfangen. Da gingen sie also zum Tempel und davor war ein Mann, der war gelähmt und er lag da nur. Und er konnte sich nicht selbst fortbewegen. Und er dachte, er würde nur ein wenig Geld von ihnen empfangen. Und dann sagen sie in Vers 5, in Vers 6: Da sprach Petrus: Silber und Gold habe ich nicht. Was ich aber habe, das gebe ich dir. Im Namen Jesu Christi des Nazareners, stehe auf und gehe umher." Heilung, Errettung, Erlösung bei Gott ist umsonst. Es ist nicht mit Silber und Gold zu erwerben. Es ist noch nicht mal damit zu vergleichen.
[26:18] Und dann haben wir weiter gelesen, wieder zurück in 1. Petrus. In 1. Petrus 1, die Verse 18 bis 19 haben wir gelesen von einem nichtigen Wandel, von dem von den Vätern überlieferten Wandel. Und eigentlich sollen wir doch auf unsere Eltern hören. In Sprüche 1, Vers 8 lesen wir. Sprüche 1, Vers 8.
[26:33] "Höre, mein Sohn, auf die Unterweisung deines Vaters und verwirf nicht die Lehre deiner Mutter." Wir sollen auf unsere Väter hören. Wir sollen auf unsere Eltern hören. Wir sollen von den weiseren Leuten lernen. Aber nur ein Vers davor wird definiert, was Weisheit ist. "Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Nur Toren verachten Weisheit und Zucht." Und auf dieser Grundlage ist dann Vers 8 geschrieben. Wenn man weiter hinter dieses Problem schaut, könnt ihr Ezechiel 20 lesen und dort die Verse 15 bis 18. Ezechiel 20, die Verse 15 bis 18.
[27:20] Und dort wird deutlich, dass es nicht was mit generellem Gehorsam gegenüber den Eltern oder älteren Generationen zu tun hat. Es hat doch nicht einmal unbedingt was mit Tradition zu tun, sondern es hat etwas mit Tradition zu tun, die sich gegen Gott auflehnt. Mit Menschenüberlieferungen, die gegen das Wort Gottes sprechen. Und das sollen wir nicht tun. Davor sollen wir uns hüten, das zu tun. Ihr könnt das gerne nachlesen: Ezechiel 20, Vers 15 bis 18. Ein weiteres Beispiel finden wir in Sprüche 24 und dort Vers 21. Dort wird deutlich, dass wir auch auf den König hören sollen. Aber zuerst sollen wir auf Gott hören. Das ist auch ein interessantes Beispiel.
[28:11] Und wir haben schon festgestellt, dass Petrus sowohl an Heiden und Juden schrieb. Und es gilt für beide. Wenn ich heidnisch aufgewachsen bin, ich bin heidnisch aufgewachsen, beispielsweise ich persönlich. Und wenn ich alles auf alles hören würde, was meine Eltern mir sagen, dann könnte ich Gott nicht gerecht werden. Aber es gibt dennoch gute Ratschläge, die meine Eltern haben und wo ich auf sie hören möchte, soweit ich kann. Und wenn ich nicht auf sie hören kann, dann kann ich das dennoch in Respekt tun. Denn Gott hat mir größere Ratschläge gezeigt und seine Ratschläge, denke ich, sind besser. Aber wir sehen, dass sowohl Heiden und Juden Probleme hatten mit den Überlieferungen, mit der Tradition, mit dem, was ihnen beigebracht wurde. Und das hat nicht die oberste Priorität, sondern die oberste Priorität hat Gott und das, was er uns in seinem Wort sagt.
[29:07] Und dann steht da: Wir wurden losgekauft mit diesem kostbaren Blut des Christus, mit diesem Blut des makellosen und unbefleckten Lammes. Und wenn ihr euch vorstellt, so ein Lamm. Wir hatten mal einen Nachbarn, der hatte eine Ziege und die hat dann Junge bekommen, dann gab es kleine Zicklein, nennt man das, glaube ich. Und die waren unheimlich süß. Stellt euch vor, ihr hättet so ein kleines Lamm bei euch zu Hause und es dürfte da rumspringen und ihr könnt mit ihm spielen und Zeit mit ihm verbringen und ihr füttert es. Und ja, dieses Lamm, man muss ja auch noch aus der Flasche füttern. Und immer wenn sie trinken, wackeln sie dann mit ihrem Schwänzchen. Also es ist wirklich süß. Und ich denke, man gewinnt es sehr lieb. Und auch die Israeliten haben so eine Erfahrung gemacht. Wir lesen in 2. Mose 12, die Verse 3 und dann lese ich in Vers 5 weiter.
[30:25] "Rede zu der ganzen Gemeinde Israels und sprecht: Am zehnten Tag dieses Monats nehme sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jedes Haus. Dieses Lamm aber soll makellos sein, männlich und einjährig, von den Schafen oder Ziegen sollt ihr es nehmen. Und ihr sollt es aufbewahren bis zum vierzehnten Tag des Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israel soll es zur Abendzeit schächten." Dieses Lamm, das ihr liebgewonnen habt, dieses Lamm, das bei euch war, die ganze Zeit, sollt ihr nun selbst umbringen. Und ich lese das davor, weil das ein Typus für Jesus ist.
[31:09] Denn auch Jesus war vom 10. bis zum 14. Tag, war auch dreieinhalb Jahre mit den Jüngern in engem Kontakt. Sie haben zusammen gelebt, sie haben zusammen gegessen, sie haben zusammen gelitten, sie haben zusammen anderen Menschen geholfen, sie haben alles zusammen gemacht. Und die Jünger durften von Jesus lernen und sie durften ihn begleiten. Und sie haben ihn liebgewonnen. Sie haben ihn wirklich liebgewonnen. Und er hat sie in schlimmsten Situationen gesehen. Er hat gesehen, wie sie wirklich waren. Und sie konnten ihm völlig vertrauen. Und dann haben sie gesehen, wie er starb. Und sie wussten, dass sie es eigentlich waren, die ihn dahin gebracht haben. Petrus hat verstanden, dass seine Sünde es war, die Jesus getötet hat.
[32:08] Verstehst du, dass es deine Sünde war, die Jesus getötet hat? Petrus hat es verstanden. Und aus diesem Grund hat er es als so wichtig empfunden, dass die Leute das richtige Verständnis von Sünde und von Erlösung haben. Dass die Sünde dir alles nimmt und vor allem, dass sie deinem Erlöser alles nimmt. Denn Jesus hat alles gegeben. Aber dass die Erlösung dennoch frei ist und dass dir all das, was du getan hast, vergeben werden kann und dass es umsonst ist. Und das wollte Petrus deutlich machen. Das ist eine der Grundlehren der Bibel. Und es ist die wichtigste Lehre, die wir in der Bibel haben.
[32:56] Ich möchte mit euch lesen, 2. Korinther 5, 21. Wir möchten noch mehr über dieser Schlucht erfahren. 2. Korinther 5, 21.
[33:12] "Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden." Ich weiß nicht, ob euch das schon mal passiert ist oder jemandem, den ihr kennt. Aber es gibt Geschichten, wo Menschen etwas Schreckliches machen und jemand, der unschuldig ist, nimmt das auf sich. Aber nicht so, dass jeder weiß, dass er es für ihn aufnimmt und dass er gefeiert wird, sondern keiner weiß das und jeder verachtet ihn, weil er für diese andere Person eingestanden ist und weil er vor den anderen genau so ist, als ob er diese schreckliche Tat vollbracht hätte. Und so ist Jesus für uns vor dem Vater getreten. Er wurde zur Sünde. Und das Tolle ist, dass dadurch wir vor dem Vater in seiner Gerechtigkeit treten können. Wir, all unsere Sünden, die wir begangen haben, werden bedeckt mit dem Kleid Christi.
[34:25] Hebräer 4, Vers 15. "Denn wir haben nicht einen Hohen Priester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist, in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde." Es gab da den einen, der immer siegreich war. Und er hat uns gesagt: Du kannst das auch. Und er hat uns versprochen, dass er uns die Kraft gibt. Er ist das Lamm Gottes, nicht nur das Lamm Gottes, das die Sünden auf sich trägt, sondern das die Sünden hinwegnimmt, so dass die Sünde nicht mehr bleibt.
[35:13] Und dann lesen wir weiter in 1. Petrus 2, in den Versen 21 bis 24.
[35:24] "Denn dazu seid ihr berufen worden, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt. Er hat keine Sünde getan, es ist auch kein Betrug in seinem Mund gefunden worden. Als er geschmäht wurde, schmähte er nicht wieder. Als er litt, drohte er nicht, sondern übergab es dem, der gerecht richtet. Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen. Durch seine Wunden sind wir heil geworden. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden." Wir sind ganz klar dazu aufgerufen, Christus nachzufolgen. Aber können wir das? Ist das wirklich möglich?
[36:08] Ich möchte euch drei Zitate vorlesen. Und das erste ist aus dem Review and Herald vom 12. April 1998. "Wir brauchen nicht zu warten, bis wir verwandelt werden, um Christus nachzufolgen. Das Volk Gottes kann Christus hier auf Erden folgen. Wir werden dem Lamm Gottes folgen in den himmlischen Höfen nur dann, wenn wir ihm hier folgen. Das Nachfolgen im Himmel hängt davon ab, ob wir jetzt seine Gebote halten. Wir sollen Christus nicht nach unserer Laune oder Stimmung folgen, nur wenn es zu unserem Vorteil ist. Wir müssen uns dazu entscheiden, ihm nachzufolgen. Im täglichen Leben müssen wir seinem Vorbild so nachfolgen, wie eine Herde ihrem Hirten vertrauensvoll nachfolgt. Wir müssen ihm nachfolgen durch Leiden um seines Namens willen und bei jedem Schritt sagen: 'Wenn er mich auch schlägt, so will ich ihm dennoch vertrauen.' Hier ab 13, Vers 15. Seine Handlung im Leben muss unsere Lebenshandlung sein. Und indem wir so danach trachten, ihm ähnlich zu sein und unseren Willen mit seinem Willen in Übereinstimmung bringen, werden wir ihn offenbaren."
[37:23] Das zweite Zitat ist aus dem Manuskript Nummer 56 aus dem Jahr 1900. "Christus wird dargestellt als derjenige, der den Kummer und die Sorge trägt, die die Sünden verursacht hat. Und er trägt dies nicht nur als unser mitfühlender Freund, sondern als unser Stellvertreter. Christus wird dargestellt als derjenige, der den Kummer und die Sorge trägt, die die Sünde verursacht hat." Das heißt, alles, was die Sünde selbst verursacht hat, können wir ihm übergeben. Deshalb sollen unsere Sünden der Selbstzucht, des unliebenswürdigen Wesens, der Faulheit, der verkehrten Gewohnheiten und Handlungen entschieden und fest abgelehnt werden. Wer mit Satan bricht, soll dessen Versuchungen keinen Raum geben. Die Seelen, die zu Christus kommen, sollen bedenken, dass er die Sünden trägt. Die reumütige Seele ergreife im Glauben die Vorkehrung, die getroffen ist, nicht, um sie in Sünde zu retten, sondern von ihrer Sünde. Christus als Sündenträger muss die Sünde wegnehmen und den Sünder von seinem krankhaften geistlichen Zustand erretten.
[38:39] Und dann lesen wir weiter in Vers 25, 1. Petrus 2, Vers 25. "Denn ihr wart wie Schafe, die in die Irre gehen. Jetzt aber habt ihr euch bekehrt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen."
[38:56] Aus Manuskript 21, 1895. "Eine Brücke über dem Abgrund. Durch Übertretung wurde der Mensch von Gott getrennt und die Gemeinschaft mit ihm war unterbrochen. Aber Jesus Christus starb am Kreuz von Golgatha und trug an seinem Leibe die Sünden der ganzen Welt. Und der Abgrund zwischen Himmel und Erde wurde mit jenem Kreuz überbrückt. Christus führt Menschen zu diesem Abgrund, weist auf die Brücke, die den Abgrund überspannt und sagt: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach." Täglich. Es sind die kleinen Dinge.
[39:41] Und dann lesen wir weiter in 1. Petrus, Vers 18. "Denn auch Christus hat einmal für alle Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe. Und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist." Jesu Opfer war so allumfassend, dass es nur einmal stattfinden musste. Es war nicht so wie früher im Heiligtumsdienst, das täglich und wöchentlich und jährlich geopfert werden musste. Nein, Jesus wurde einmal geopfert. Und es ist wichtig zu wissen, beim katholischen Abendmahl wird die Transsubstantiation mit, sage ich mal, gefeiert oder praktiziert. Nicht wirklich praktiziert, weil das passiert nichts. Aber die Lehre dahinter ist, dass sozusagen das geweihte Brot und der geweihte Wein wirklich zu Jesu Leib und Jesu Blut wird. Und damit wird Jesus wieder und wieder und wieder geschlachtet. Aber Jesus, wir wissen, ist im himmlischen Heiligtum. Und wenn Jesus hier wieder von Neuem und von Neuem gekreuzigt wird, dann kann er nicht mehr unser Fürsprecher vor Gott sein. Dann arbeitet er nicht mehr für uns im himmlischen Heiligtum.
[41:03] Und dann gehen wir weiter in 1. Petrus. In 1. Petrus und dort 15 bis 17. Es ging zuerst um die Erlösung, um unser Verständnis von Erlösung. Aber jetzt lesen wir weiter zu diesem Wandel, der aus der Erlösung folgt. Und in Vers 15 bis 17 und Vers 22 und 23 möchte ich einfach mal vorlesen.
[41:35] "Sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig. Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet, nach dem Werk jedes Einzelnen, so führt euren Wandel in Furcht, solange ihr euch hier als Fremdling aufhaltet. Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt, durch den Geist zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich und aus reinem Herzen. Denn ihr seid wiedergeboren, nicht aus vergänglichen, sondern aus unvergänglichen Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt." Der Grund für diesen Wandel ist, dass man wiedergeboren ist, wiedergeboren aus dem Wort.
[42:26] Und wir wollen es immer so praktisch. Aber es geht nicht praktischer, als dass Gott zu uns sagt: Verbringe Zeit mit mir. Wenn ich jemanden heiraten möchte, dann kann ich nicht erwarten, dass er mich heiratet, wenn ich nie Zeit mit ihm verbringen möchte. Wenn ich nichts von ihm wissen will, sondern ich muss Zeit in diese Person investieren. Und so müssen wir auch Zeit in Gottes Wort investieren. Nicht aus, nicht aus, wie sagt man, Zwang, sondern weil wir Gott lieben und weil wir ihn besser kennenlernen wollen.
[43:01] Und dann haben wir hier eine Liste gelesen. Wir sollen heilig sein, ja? Wir sollen diesen Wandel haben. Und vielleicht war jemand schon einmal beim Arzt und er hatte irgendein, irgendein Weh, irgendein Wehleiden. Und der Arzt hat ihm geholfen. Und einige Zeit später hatte man ein anderes Problem. Der Arzt hilft einem wieder. Und es wird mehr und mehr. Und man stellt fest, dass diese Sachen nie die Ursache waren, sondern dass es nur Symptome sind für die tatsächliche Krankheit. Und so ist es auch, wenn ich, wenn ich ein bestimmtes Gebot breche oder wenn ich mich von Gott, ja, wenn ich Gott nicht wirklich gerecht werde, kann man das so sagen, wenn ich mich schlecht verhalte, dann sind das oft nur Symptome. Aber oft sehen wir nicht, was die Ursache ist. Und ich möchte euch vorlesen aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 2, die Seite 238.
[44:00] "Wir sagen, dass wir mehr Erkenntnis haben als andere Gemeinschaften. Was nützt uns das, wenn es uns nicht zu größerer Heiligung und zu einem reineren und gottergebeneren Leben führt? Es wäre besser für uns, die Erkenntnis der Wahrheit nie empfangen zu haben, als sich zu ihr zu bekennen und sich nicht durch sie heiligen zu lassen." Und das sind wirklich harte Worte. Und das ist wirklich, wir müssen uns wirklich fragen, was die Ursache dafür ist. Und die Bibel gibt aber darauf eine Antwort. In Johannes 14, Vers 23 sagt Jesus:
[44:41] "Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben." Wer mich liebt, wird mein Wort halten, er wird es befolgen. Wenn wir das Wort Gottes nicht befolgen können und uns dann anstrengen, es zu befolgen, dann können wir in Werksgerechtigkeit rutschen, weil wir nur versuchen, mit menschlicher Kraft ein Symptom zu bekämpfen, aber wir haben die Ursache nicht erkannt. Aber Jesus sagt: Wer mich liebt, wird mein Wort halten. Das heißt, die Ursache ist oft Mangel an Liebe. Unsere Beziehung zu Jesus soll so eng sein wie seine Beziehung zum Vater. Diese vollkommene göttliche Liebe. Liebst du Gott?
[45:31] Wir haben schon von dieser Ehebeziehung gesprochen. Wenn der eine Ehepartner fremd geht, wenn der eine Ehepartner sich immer wieder abwendet, wenn der eine Ehepartner den Rücken kehrt und sich nur bedingt für die andere Person interessiert, dann kann die Beziehung nicht funktionieren. Wusstest du, dass die Sünde Gott verletzt, dass es ihm ins Herz sticht? Jesus ist an gebrochenem Herzen gestorben. Die Sünde ist in Gottes Augen so unglaublich schrecklich, er kann nicht in ihrer Gegenwart existieren. Liebst du Gott mehr oder liebst du dich selbst mehr?
[46:38] Und dann haben wir Vers 22 gelesen. 1. Petrus 1 Vers 22 und wir haben gelesen, dass aus diesem Gehorsam brüderliche Liebe folgt. Aus Liebe folgt Liebe. Aus dieser wahrhaft göttlichen Liebe kann nichts anderes als die Frucht des Geistes folgen. Es kann nichts anderes als Gehorsam der Gebote folgen. Aus Liebe kann nur die Liebe folgen.
[47:02] Und dann lesen wir in Vers 1 vom zweiten Kapitel. "So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle Verleumdungen." Petrus wusste, dass wir dennoch manchmal daran erinnert werden müssen. Manchmal müssen wir daran erinnert werden, was es bedeutet, Gott zu lieben, was es bedeutet und was es für einen Wandel nach sich zieht, damit wir uns hinterfragen, ob wir Gott wirklich lieben. Die Liebe Gottes wurde ultimativ offenbar am Kreuz.
[47:52] Und wir haben diesen Vers schon von Petrus zitiert gelesen, aber wir wollen ihn nochmal im Original lesen und zwar in Jesaja 53 und dort Vers 6.
[47:57] "Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder wandte sich auf seinen Weg, aber der Herr warf unsere aller Schuld auf ihn." Das wahre und vollständige Verständnis vom Erlösungsplan, von der wahrhaftig offenbarten Liebe Gottes, wie die Bibel sie lehrt, bringt wahre Einheit auch in der Gemeinde. Wenn wir Streitigkeiten in der Gemeinde haben, dann ist es, weil wir den Charakter Gottes nicht verstanden haben. Und die Folge aus einer wahren Einheit, aus einer Gemeinde, die das Kreuz wahrhaftig verstanden hat, die den Erlösungsplan, die die Liebe Gottes, den Charakter Gottes wahrhaftig verstanden und auslebt, die lesen wir in 1. Petrus 3 in den Versen 8 bis 11.
[48:59] "Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitfühlend, vollbrüderlicher Liebe, barmherzig, gütig." Ich lese direkt Vers 11. "Er wendet sich ab vom Bösen und tut Gutes. Er suche den Frieden und ich jage ihm nach." Es gibt einen starken Kontrast zwischen Böse und Gut und wir können keinen Mittelweg nehmen, sondern wir sind entweder gut oder wir sind böse. Das ist eine Lehre von Extremen, weil vor Gott bist du nicht irgendwie, du bist nie neutral, sondern entweder handeln wir böse oder wir handeln gut und wir gehen so weit, dass wir Friedensjäger werden. Wir jagen dem Frieden nach. Wir sind wahre Friedensstifter und wir müssen uns selbst fragen, ob wir alles in unserer Macht Stehende tun.
[50:00] Tust du alles in deiner Macht Stehende, um den größten Frieden hervorzubringen, das, was du kannst, an dem, was du tun kannst in deiner Gemeinde, in deinem Freundeskreis, in deiner Familie. Bist du ein Friedensstifter?
[50:30] Und dann lesen wir weiter in 1. Petrus 3, Vers 12.
[50:36] "Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten und seine Ohren hören auf ihr Flehen. Das Angesicht des Herrn aber ist gegen die gerichtet, die Böses tun." Und wir müssen uns fragen: Kann Gott mich richten, so wie ich jetzt lebe? Lebe ich schon so, wie im Himmel? Sind meine Augen stetig auf den Himmel gerichtet? Hasse ich das Böse? Hasse ich die Sünde wirklich? Und wer möchte, kann noch gern die Verse 13 bis 14 lesen.
[51:21] Aber wir sollten uns immer wieder bewusst halten. Wir sollten in der ständigen Erwartung der Wiederkunft leben. Unsere Wohnung immer sauber sein, so dass Gott jederzeit zu uns kommen kann. Und dann lesen wir wieder zurück, dann gehen wir wieder zurück in 1. Petrus 1, Vers 4 und reden von dem Himmel, von dem Erbe, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwälbten Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns.
[51:55] In der Welt gibt es so einen neuen Spruch, der heißt YOLO. Ich weiß nicht, ob ihr den auch schon hören musstet. Ich musste ihn leider schon oft hören. Das ist kurz für "You Only Live Once". You only live once. Du lebst nur einmal. Und das ist falsch für jeden Menschen, denn kein Mensch lebt nur einmal. Alle Menschen werden wieder auferstehen. An einer Auferstehung nehmen sie teil. Die Frage ist nur, ob sie an der ersten oder zweiten Auferstehung teilnehmen. Und ich glaube, egal wie viel Leid und was dir passiert als gläubiger, gottesfürchtiger Mensch, was den Gottlosen passieren wird am Ende, ich würde nicht gerne in dieser Gruppe sein.
[52:46] Ich lese auch vor aus Schatzkammer der Zeugnisse, Band 2, wieder Seite 238.
[52:54] "Um ermessen zu können, wie wichtig die Bekehrung der Seelen vom Irrtum zur Wahrheit ist, müssen wir den Weg des ewigen Lebens kennen und uns über die schrecklichen Qualen des zweiten Todes klar sein. Wir müssen die Ehre und die Herrlichkeit begreifen, die die Erlösten erwartet und verstehen, was es heißt, in der Nähe dessen zu leben, der gestorben ist, um Menschen zu veredeln und empor zu ziehen und dem Überwinder ein Königsdiadem zu schenken." Die Qualen des zweiten Todes. Ich glaube, uns ist gar nicht bewusst, in welcher Gefahr jeder einzelne Mensch steht. Und der Mensch ist aber nicht für 80 und auch nicht für 90 Jahre geschaffen, der Mensch ist für die Ewigkeit geschaffen. Das ist unsere eigentliche Natur, bevor die Sünde kam.
[53:48] Und dann, ich überspringe ein, zwei Dinge aus Zeitgründen. Dann lesen wir zum Schluss noch, dann lesen wir zum Schluss noch 1. Petrus 2, die Verse 11 bis 21. Und zwar fange ich mal an in Vers 11 bis 12.
[54:08] "Geliebte, ich ermahne euch als Gäste und Fremdlinge, enthaltet euch der fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten, und führt einen guten Wandel unter den Heiden, damit sie da, wo sie euch als Übeltäter verleumden, doch aufgrund der guten Werke, die sie gesehen haben, Gott preisen am Tag der Untersuchung." Am Ende wird jeder Mensch zugeben, dass Gott gerecht ist. Und vielleicht wird manch ein Mensch das erkennen, weil du dich in der richtigen Situation so verhalten hast, als alles um dich herum den Anschein hatte zu fallen, als du doch wusstest, dass du dich auf Gott verlassen kannst, wenn du ihm treu bist. Und die Bibel ermutigt uns zu einem solchen Verhalten.
[55:17] Und dann geht es weiter darum, sich dem König unterzuordnen und allen weltlichen Herrschern in den Versen 13 bis 15. Und wir haben vorhin schon gelesen, ich möchte mit euch nochmal, das haben wir gar nicht aufgeschlagen, Sprüche 24, Vers 21.
[55:31] "Fürchte den Herrn, mein Sohn, und den König, und lass dich nicht mit Aufrührern ein." Zuerst sollen wir den Herrn fürchten und dann den König. Aber was mancher vielleicht vergisst, ist, dass wir uns nicht mit Aufrührern einlassen sollen. Jesus war kein Rebell und er war auch kein Revolutionär. Er hat einfach nur das, was schon immer Wahrheit war, in seinem Leben gezeigt. Aber er hat keinen Aufstand gesucht und er hat sich nicht mit Rebellen eingelassen. Und das ist auch nicht unsere Aufgabe, sondern unsere Aufgabe ist, dem Geist Gottes arbeiten zu lassen, an unserem Herzen und an den Herzen anderer Menschen. Und das kann nicht mit Gewalt erlangt werden, sondern der Geist Gottes hat diese sehr sensible, feine Art, Menschen zu verändern. Und dann geht es, das könnt ihr gerne, gerne weiterlesen, das ist ein sehr gutes Kapitel für uns.
[56:40] Und dann werden wir noch weiterlesen in 2. Petrus 3. Und das wird unser letzter Vers sein. In 2. Petrus 3, die Verse 15 und 16. 2. Petrus 3, die Verse 15 und 16.
[57:10] "Und seht die Langmut unseres Herrn als eure Rettung an, wie auch unser geliebter Bruder Paulus euch geschrieben hat, nach der ihm gegebenen Weisheit, so wie auch in allen Briefen, wo er von diesen Dingen spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben." Petrus sagt ganz deutlich: Da gibt es Leute, die verdrehen die übrigen Schriften und besonders Paulus zu ihrem eigenen Verderben. Wenn jemand billige Gnade lehrt, dann zitiert er nicht unbedingt Levitikus, sondern er zitiert Paulus. Wenn jemand Prädestination lehrt, dann zitiert er Paulus. Paulus ist nicht leicht zu verstehen. Und man muss den Hintergrund der ganzen Bibel kennen, um auch Paulus richtig einordnen und richtig zu verstehen können. Er hat an Leute geschrieben, die theologisch schon wussten, was die Bibel lehrt. Und manchmal antwortet Paulus auf Extreme mit Extremen. Das heißt nicht, dass das nicht mehr biblisch oder nicht mehr wahr ist, was er schreibt. Aber er schreibt gezielt die Problematik an, die Leute haben. Wenn ich mit jemandem spreche und jemand ein Problem hat, dann muss ich ihm nicht das erklären, was er schon weiß, sondern nur das, was er noch nicht weiß. Und so ist es wichtig, die Bibel ganz zu verstehen. Und vor allem bei Paulus ist auch das wichtig, dass wir nicht Falsches verstehen. Aber heute legen auch Leute Teile aus den Petrusbriefen falsch aus. Und wir sollten versuchen, wenn Texte zitiert sind, das Original zu lesen, aus dem Alten Testament oft, und versuchen, das Original zu verstehen und in den Kontext einzuordnen. Und dann versuchen, das Buch komplett zu lesen. Wenn Paulus zum Beispiel, wie wir gesehen haben, in Römer etwas Bestimmtes schreibt, dann kann es sein, dass etwas, was in Römer 9 geschrieben wird, eine Grundlage hat, die in Römer 8 gegeben wurde, oder in Römer 7, oder in beiden Kapiteln zusammen. Die Leute bleiben immer bei einem Vers oder bei einem Buch. Aber wir müssen die Bibel im Kontext lesen und wir müssen die gesamte Bibel nehmen als unser Schwert.
[59:28] Und mit diesem Abschluss möchte ich noch einmal vor Gott treten und möchte noch einmal mit euch beten.
[59:39] Unser himmlischer Vater, in deinem Wort gibt es so viel zu entdecken. Du hast so viel Weisheit und Führung dort reingelegt. Und die Zeit ist gar nicht genug, um alles, um alles überhaupt zu diesem Thema jetzt zu sagen. Und ich möchte dich bitten, dass du bei jedem einzelnen Zuhörer mit deinem Geist wirkst, dass auch die anderen Punkte der Lektion dieser Woche, die doch so wichtig sind, studiert werden und dass du Verständnis dafür gibst. Und ich möchte dich bitten, dass du das, was wir gelernt haben, in unsere Herzen einbettest, dass wir danach leben. Erinnere uns daran in schweren Situationen zu diesem gottesfürchtigen Wandel und bleibe du an unserer Seite. Ich danke dir, dass du das tun wirst und bete im Namen Jesu Christi. Amen.
[1:00:47] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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