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In dieser Episode der Vortragsreihe „Weltengeschichte“ von Christopher Kramp wird die Zeit des sogenannten „dunklen Zeitalters“ im Alten Testament beleuchtet. Der Sprecher beantwortet Fragen zur biblischen Chronologie, wie der Bedeutung der „Morgensterne“ und der Aufnahme von Mose in den Himmel. Weiterhin wird die Entstehung verschiedener Hautfarben aus biblischer Sicht erklärt und die komplexen und oft chaotischen Ereignisse während der Richterzeit Israels anhand von Geschichten wie der von Micha und dem Leviten sowie dem tragischen Vorfall in Gibea dargestellt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)

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Transkript

[0:15] Einen wunderschönen guten Abend, hallo und herzlich willkommen hier sind und allen, die jetzt live zugeschaltet sind auf www.joelmedia.de. Wir haben einige Fragen, die uns erreicht haben, die wir kurz hier beantworten wollen. Frage Nummer eins und das bezieht sich hier größtenteils auf Fragen zu Themen, die wir bereits in den vergangenen Episoden angesprochen haben. Was ist mit den Morgensternen, ähnlich Hiob 38, Vers 7, gemeint, wo es heißt, dass die Söhne Gottes jubelten und die Morgensterne miteinander jauchzten?

[0:54] In der Bibel wird immer wieder angedeutet und gemerkt, dass auch symbolische Sprache, metaphorische Sprache verwendet wird. Zum Beispiel wurde ja der Helel, der zu Satan wurde, auch als Drache bezeichnet. Und in diesem Sinne sind also hier die Sterne, die Morgensterne keine buchstäblichen, tatsächlichen Sterne. In der Bibel finden wir einige Hinweise darauf, was Sterne repräsentieren. Zum Beispiel in der Offenbarung, da heißt es in Offenbarung 1, Vers 20, dass die Sterne ein Symbol für Engel sind. Und in diesem Sinne ist auch Jesaja 14 zu verstehen, jeder Text, den wir damals auch kurz zitiert hatten, als es darum ging, dass Helel, der Luzifer, der geschaffene Engel, sich auf die Stelle Gottes erhöhen wollte. Da heißt es über ihn in Jesaja 14, Vers 13, dass er gesagt hatte: "Und doch hattest du in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen." Er wollte sich über alle anderen Engel emporheben und über sie herrschen.

[2:14] Und das ist also die Bedeutung dieser Morgensterne, von also Engeln, die mit einer gejubelt und die auch zu haben, als sie die Schöpfung Gottes gesehen haben. Zweite Frage, die gestellt worden ist: Wie kann in der Bibel stehen, dass Mose in den Himmel genommen worden ist, wenn kein Mensch das gesehen hat? Das ist eine sehr gute Frage. Wie kann etwas in der Bibel stehen, wenn kein Mensch was gesehen hat?

[2:38] Die Tatsache ist, es gibt mehrere Dinge in der Bibel, die in der Bibel stehen, die aber kein Mensch gesehen hat. Es war kein Mensch dabei, als Gott sprach: "Es werde Licht", und es wurde Licht. Trotzdem steht es in der Bibel. Und auch für die anderen meisten Schöpfungstage kann das gesagt werden. Das liegt aus einer einfachen Tatsache, dass die Bibel zwar oftmals Augenzeugenberichte beinhaltet, aber eben mehr ist als ein Augenzeugenbericht. Das ist, wie wir gesehen haben, eine Episode 7 über die heiligen Bücher. Es ist der Bericht von Menschen, die vom Geist Gottes inspiriert worden sind. Und so, wie wir das letzte Mal gesehen haben, der Mose Dinge sehen konnte, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann, sowie Propheten Dinge vorhergesagt haben, die dann auch tatsächlich eingetroffen sind, so kann der Geist Gottes auch Menschen zeigen, was in der Vergangenheit passiert ist, Dinge, die zwei Menschenaugen nicht gesehen haben, die aber natürlich dem Auge Gottes nicht entgangen sind und die deswegen in diesem Buch aufgeschrieben sein können. Also auch das ein Beweis für den übernatürlichen Charakter dieser Bücher.

[3:46] Dritte und letzte Frage für heute. Und ich habe mir erlaubt, die Frage ein bisschen politisch korrekt umzuformulieren, beziehungsweise zu erweitern. Ich stelle die Frage mal dem Sinn nach: Wie sind die verschiedenen Hautfarben entstanden?

[4:10] Wir haben in der Bibel keinen direkten Hinweis darauf, wie der genaue Mechanismus hinter der Genetik ist. Aber da wir uns ein bisschen mit Genetik auskennen, dürfen wir davon ausgehen, dass hier die einfachen biologischen Gesetzmäßigkeiten, die Gott in den Menschen eingelegt hat, eine Rolle spielen. Offensichtlich haben Adam und seine Frau die Gene für all die verschiedenen Hautfarben gehabt, die wir heute so kennen, also von ganz weiß bis ganz schwarz und ganz gelb und ganz rot und alles, was es so dazwischen gibt. Als früher sogar noch mehr Farben geben wir weiß, aber das ist natürlich pure Spekulation. Und es ist interessant zu sehen, dass nicht nur an den Hautfarben, sondern auch in verschiedenen anderen Details der menschlichen Anatomie sich sehr schön absehen lässt oder zeigen lässt, wie offensichtlich sich das auseinanderentwickelt hat. Zum Beispiel, wenn Sie in den Fernen Osten reisen, stellen Sie fest, dass fast alle Menschen, man nennt das eine Mongolenfalte, haben, so einen doppelten, doppelte Hautschicht. Das gibt es aber auch unter den Finnen, die allerdings sonst eigentlich nicht gerade wie Fernostasiaten aussehen. Und wenn man da mehr Zeit hat, kann man herausfinden, dass tatsächlich die, die in der europäischen Rassen und die fernöstlich-asiatischen Rassen relativ nahe zusammen sind in ihrer Anatomie und sich dann nach und nach, als die Völker sich verteilt haben nach dem Turmbau zu Babel und verschiedene Sprachen dazu geführt haben, dass man auch innerhalb der eigenen Sitten geheiratet hat, dann bestimmte genetische Dispositionen sich verstärkt haben und verfestigt haben. Im Prinzip ganz ähnlich, wie man das auch aus anderen genetischen Experimenten, auch in der Tierwelt kennt. Oder dem Sinne gibt es aus biblischer Sicht überhaupt nicht den geringsten Ansatz oder geringsten Grund, irgendeine Rasse, Hautfarbe, eine Körpergröße oder eine sonstige anatomische Besonderheit als besser oder schlechter darzustellen, sondern es ist einfach Ausdruck der großen Vielfalt unseres Schöpfers, der sehr viel Freude gehabt hat bei der Erschaffung, nicht nur der Welt im Allgemeinen, sondern auch des Menschen im Besonderen.

[6:14] Also herzlichen Dank für diese Fragen und stellen wir uns weiter Fragen, und wir werden versuchen, nach bestem Wissen und Gewissen Antworten darauf zu finden. Wir gesagt, unter Fragen der Weltgeschichte.de ist es möglich, oder hier auch in der Fragenbox. Kurze Zusammenfassung, wie jeden Abend, was bisher geschah. Und vielleicht die ersten Folien können da fast schon mitsprechen. Wir haben damit angefangen und wir haben festgestellt: Gott ist die Liebe. Er ist es immer, das ist eine Gesetzmäßigkeit. Er die Welt, in der alle geschaffenen Wesen gemeinsam mit ihm nach diesem Gesetz der Liebe harmonierten, bis jemand dieses Gesetz der Liebe in Frage stellte, eine Rebellion startete. Ein Drittel aller man hat Klima, Boden noch seine Seite zog, der Helel, der zu Satan wurde. Gott schuf die Erde, erschuf den Menschen, um zu zeigen, dass er Gutes und der Mensch sollte seinen Charakter repräsentieren. Doch der wurde verführt durch eben jenen Satan, der die Schlange benutzte. Und Gott gab die Menschheit, er gab diesen Planeten nicht auf, sondern er deutete an, dass er selbst sich opfern würde, um der Menschheit eine zweite Chance zu geben, sich doch noch für das ewige Leben zu entscheiden. Und Opfer sollten das repräsentieren. Nachdem dann die Sünde den den Planeten Erde fast vollständig in Finsternis gehüllt hatte und Gott über anderthalb Jahrtausende geduldig gewartet hatte, dieser in der Sinnflut die alte Welt untergehen ließ. Er berief dann Jahrhunderte später einen Mann mit Namen Abraham, um seinem Namen ein Zeugnis zu geben, seinen Charakter zu verkündigen in einer schon wieder moralisch finsteren Welt. Er und seine Nachkommen lebten dort in Kanaan über einige Zeit als Fremdlinge. Und schließlich gerieten die Söhne von Jakob, dem Enkel von Abraham, durch das Wirken eines ihrer Brüder, Josef, der in Ägypten zum beinahe Pharao, zum zum Theater von Chemisch gemacht worden war, nach Ägypten. Dort wuchs die Familie, dort wurden aus den Kindern Israel das Volk Israel. Dort wurden sie immer mehr unterdrückt und Gott sandte Mose, den Verfasser der ersten beiden inspirierten Bücher. Er sandte ihn zurück mit dem Auftrag, das Volk Israel aus der Gefangenschaft herauszuführen. Das tat er auch. Gott befreite das Volk, er besiegte die ägyptische Armee am Roten Meer und führte sein Volk zum Sinai, wo er das Gesetz seiner Liebe in diesem schicksalhaften Jahr 2010, 13. Jeden offenbarte. Sie waren nicht vorbereitet, obwohl sie hineinwollten, im Herzen wirklich die Sünde aufzugeben. Und kurze Zeit später tanzten sie um ein goldenes Kalb. Gott vergab ihnen durch die Fürsprache jenes Mose und zeigte ihnen anhand eines Zeltes, wie der Plan der Erlösung im Einzelnen stattfinden sollte. Trotzdem rebellierte jene erste Generation an der Grenze zu Kanaan und wollte nicht hineingehen. Man glaubte nicht, dass Gott ihnen wirklich in jedem Schritt helfen würde.

[9:31] Und so ging es weitere 38 Jahre durch die Wüste, bis 40 Jahre schließlich voll waren. Dann wurde das Land zuerst im Osten des Jordans erobert. Und der Versuch, das Volk zu verfluchen, schlägt fehl. Der Versuch, das Volk zu verführen, hatte großen Erfolg. Aber auch hier griff Gott ein und Mose sprach in seiner letzten Ansprache zu dem Volk und beschwor sie doch, ihr Herz zu beschneiden. Diese Ansprache hat tatsächlich diese zweite Generation verändert. Während Mose starb und als erster Mensch durch Gottes lebensgebende Kraft aus dem Grab wieder emporstieg, um bei Gott zu sein, nahm das Volk Israel ohne seine Leitung jetzt das gelobte Land, das verheißene Land ein. Sieg über Sieg folgt unter Leitung von Josua. Das Land wurde verteilt auf die zwölf Stämme. Und dann, als die erste Generation, erste, die zweite Generation langsam starb, begannen die Kinder, die eigentlich hätten unterrichtet werden sollen in den Wegen des Herrn, wieder sich zu orientieren an den Religionen um sie herum. Gott sandte Befreier, sogenannte Richter. Und an dieser Stelle haben wir aufgehört. Und an dieser Stelle, wenn wir weitermachen heute mit der Episode 11. Und bevor wir beginnen, wollen wir zu Beginn ein Gebet sprechen.

[11:11] Lieber Vater im Himmel, wir kommen heute Abend zu dir in dem Bewusstsein, dass es viel zu lernen gibt, dem Bewusstsein, dass vieles von dem, was wir heute hören, obwohl es Jahrtausende alt ist, auch mit unserem Leben zu tun hat. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du heute zu unseren Herzen sprichst, dass du durch den Heiligen Geist und die Lektionen lebendig vor Augen stellst, dass wir lernen von dir, Gedanken wir von ganzem Herzen, dass du das tun wirst nach deiner Verheißung, dass dein Wort nicht mehr zurückkehren wird. Im Namen Jesu. Amen.

[12:13] Nachdem die Generation von Josua, den Ältesten, die ihnen noch gekannt hatten, dahin gestorben waren und neue Generationen aufgekommen waren, verliert sich die Chronik des Volkes in all den Jahrtausenden. Es ist das einzige Zeitalter, das ich keine präzise Chronik erstellen lässt. Es war für war ein dunkles Zeitalter. Über diese Zeit heißt es: "Da taten die Kinder Israels, was böse war in den Augen des Herrn." Und sie dienten den Baalen, den Göttern der Kanaaniter und der Ammoniter. Und jene Zeit, meine Zeit des Chaos. Es heißt von jener Zeit an brannte der Zorn des Herrn über Israel, und er gab es in die Hand von Räubern, die sie beraubten und verkaufte sie in die Hand ihrer Feinde ringsum, so dass sie vor ihren Feinden nicht mehr bestehen konnten, im Norden und im Osten und im Süden und im Südwesten, überall verstanden ihnen Feinde. Und der genaue Ablauf jeder Zeit lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Wir haben nur noch einige Geschichten, die wie einzelne Puzzlestücke nicht mehr ganz zueinander zu passen sind. Manches von dem, was wir heute Abend hören, mag vielleicht zeitgleich stattgefunden haben oder in einer anderen Reihenfolge. Aber genügend ist überliefert, um uns ein Bild zu geben, eine Skizze jener Zeit, die so finster war.

[13:56] Doch auch in jenem dunklen Zeitalter hat Gott sein Volk nicht verlassen. Auch dann war er immer derselbe. Doch erweckte der Herr Richter, die sie aus den Händen derer retteten, die sie beraubten. Diese Richter nannte man "Schofetim", die Richtenden. Und so hieß auch das Buch, das anonym geschrieben worden ist, und in verschiedenen Taten und Geschichten jener Epoche aufzuschreiben und festzuhalten.

[14:31] Und wie ein Kreis kehrt es immer wieder in diesem Buch. Zu jener Zeit gab es keinen König in Israel. Jeder tat, was recht war in seinen Augen. Vor den Augen des Universums zeigte sich über Jahrzehnte, Jahrhunderte, was passiert, wenn jeder zuerst an sich selbst denkt. Da war zum Beispiel ein Mann, sein Name war Micha, und er lebte auf dem Bergland von Ephraim. Er sah das Geld seiner Mutter, die vielen Silberstücke, und er dachte sich: "Ich kann sie gut gebrauchen." Und er raubte das Geld seiner Mutter. Die wurde fast wahnsinnig, als sie das Geld suchte und immer noch nichts fand. Irgendwann gelobte sie: "Wenn dieses Geld jemals gefunden wird, dann möchte ich damit etwas ganz Bedeutsames tun." Nun, das Geld wurde gefunden. Es erreichte seiner Mutter, und die war so dankbar, all die Silberstücke wieder haben zu dürfen, dass sie sich entschloss, wirklich etwas Außergewöhnliches mit diesem Silber zu tun. Hätte sie sich entschieden, doch es nicht zu tun.

[15:50] Von jenem Geld bezahlte sie einen Kunsthandwerker, der exklusiv für sie und ihre Familie ein Götzenbild anfertigen sollte. Und Micha begann mit seiner Mutter dort im Bergland Ephraim für sich und sein Haus und vielleicht auch für die Nachbarn, so einen ganz speziellen, besonderen Götzenkult, einen Bilderdienst anzubieten.

[16:21] Eines Tages kam Besuch aus dem Süden, ein Levit. Die Leviten waren ja ausersehen, im ganzen Land verstreut zu sein, um das Volk zu belehren über das Wort Gottes, über das, was Mose und Josua haben aufschreiben lassen. Und dieser Levit kam aus Betlehem, aus dem Haus des Brotes, eine kleine Ort ganz in der Nähe des Grabes von Rahel, die damals vor vielen Jahrhunderten gestorben war. Damals hieß der Ort noch Ephraim, so kannte ihn Jakob noch. Aber der Zwischenzeit hieß der Ort jetzt Wert Lagham oder Bethlehem. Von dort kam der Levit auf Besuch.

[17:06] Und anstatt zu tadeln für seinen Götzendienst, hörte er, dass man gutes Geld verdienen könnte, wenn man quasi als Privatpriester dort sich anstellen ließe. Und er blieb bei Micha und fungierte als bezahlter Götzenpriester. Und Micha glaubte, das wäre ein Zeichen Gottes. Er sagte: "Nun weiß ich, dass der Herr Gutes tun wird, weil ich einen Leviten als Priester habe. Wenn Leviten mir helfen, wenn Leviten diese Religion gutheißen, dann muss es doch vom Herrn sein, oder?"

[17:41] In jenen Tagen war der Stamm Dan ganz im Westen an der Küste schwer in Not. Sie hatten ihr Gebiet, das ihnen zugewiesen worden war, nicht erobern können und so waren sie zurückgedrängt worden, das Bergland dort nach Ephraim, und das hatten sie zu wenig Platz. Und so fragten sie sich, wo es anderes Land geben könnte und sandten eine Delegation aus, um anderes Land auszukundschaften, wo man sonst noch leben könnte. Und diese Delegation kam auf das Bergland Ephraim und sie kam in das Haus von Micha. Und sie sah den Götzen und sie sah seinen Dienst. Sie sah auch den Leviten und sie zogen weiter. Sie zogen gen Norden, weit nördlich des großen Sees. Dort fanden sie eine Stadt, die Stadt Laish. Sie lag so ruhig und so abgeschieden, keine fremde Stadt weit und breit. Man hörte, dass zwei Drittel bei dem Norden die Stadt ziehen, aber die war so weit weg, dass niemand dieser Stadt helfen würde, sollte sie angegriffen werden. Und so gingen die Delegation zurück zum Stamm Dan und berichtete von jener friedlichen Stadt, die so schutzlos dort im Tal lag. Und der Stamm Dan warnte 600 Soldaten auch seine Delegation. Und auf dem Weg kamen sie erneut wieder an dem Haus von Micha vorbei und sie fragten den Leviten, ob er statt eines Priesters für eine Familie nicht lieber der Priester für einen ganzen Stamm werden würde, denn sie hätten sich vorgenommen, genau jenes Götzenbild mitzunehmen und zu ihrem nationalen Gott zu machen.

[19:31] Modelle, wie der bereits den Dienstes waren, Gottes aufgegeben hatte für Geld. Der sah die Möglichkeit, dass ein ganzer Stamm vielleicht den besser bezahlen konnte als eine Familie. Und so nahm das Angebot an. Und die Soldaten Dan glaubten, dass Götzenbild und sie nahmen jenen Priester, jenen Leviten mit sich. Micha protestierte und seine Nachbarn protestierten auch, weil sie die 600 gerüsteten Soldaten sahen. Da wurde ihr Protest leiser und leiser und leiser. Und so zogen die Soldaten Dan es nach Norden und sie kamen nach Laish. Und tatsächlich war es eine friedliche Stadt. Und tatsächlich, niemand half ihnen. Die Stadt wurde besiegt, die Stadt wurde zu Staub, auf die Grundmauern niedergebrannt, neu aufgebaut und man nannte sie dann ganz oben im Norden. Und dort lebt jetzt über die Hälfte des Stammes. Ein ganzer Stamm Israel hat er sich dem Götzendienst verschrieben.

[20:39] Es war ein anderer Mann, ebenfalls auf dem Berg. Er war selbst Levit und als Levit hat er einen ganz besonders hohen Anspruch an die Moral haben sollen. Doch in jenen Zeiten haben auch die Leviten es nicht so genau genommen. Und neben seiner Frau hat er sich eine Neben Frau gehalten. Doch die hat irgendwann keine Lust mehr drauf gehabt, nur noch Neben Frau zu sein. Und sie lief von ihm weg. Sie rannte zu ihrem Vater zurück, und er wohnte in Betlehem. Und dem Leviten war das unangenehm, auf seine Neben Frau verzichten zu müssen. Und so macht er sich auf die weite Reise, um seine Neben Frau wieder zu sich zu holen. Und dort im Hause ihres Vaters konnte er sich mit ihr versöhnen. Er hat ihr lange zugehört, hat all ihre Sorgen. War genauer gesagt, komm doch wieder mit mir zurück. Und der Vater sagte zu ihnen: "Bleibt noch ein bisschen." Blieben noch einen Tag. Sie blieben noch einen Tag. Und irgendwann hatte der Levit das Gefühl, der Vater wolle sie nur aufhalten. Oder wohl es schon spät am Nachmittag war, sagt er: "Wir gehen heute zurück nach Hause." Der Vater sagt uns hinein: "Bleibt doch wenigstens noch einmal eine Nacht hier." Aber diesmal wollte der Levit nicht auf sich führen.

[22:15] Und so zogen sie, und es wurde dunkel. Sie hatten die Heimat, Bergland Ephraim, noch nicht erreicht. Und der Bursche des Leviten sagte zu ihm: "Schaut mal dort auf der gegenüberliegenden Seite, da liegt gegen die Stadt, die damals mal die Stadt Laish gewesen ist und die Josua eingenommen hat." Aber David wollte doch nicht hingehen. Er wusste, dort lebten es zu viele Kanaaniter, der Stamm Benjamin hatte die Musikern nicht vertrieben. Und jetzt hatten sie die Stadt größtenteils wieder aufgebaut. Und er wollte nicht zu den Feinden, um dort zu übernachten. Er wollte lieber in einer israelitischen Stadt übernachten.

[23:09] Gleich daneben lag Gibea. Und dort in Gibea betrat er den Marktplatz. Er wunderte sich etwas über die seltsamen Blicke der Männer. Niemand sprach ihn an und niemand lud ihn zu sich nach Hause ein. Nur ein anderer Fremdling, der auch nicht seinen Hauptwohnsitz in Gibea hatte, der wusste schon, was kommen würde und lud ihn schnell zu sich in seine Wohnung ein. Und als sie abends dort saßen, der Gastgeber und der Levit und seine Neben Frau, klopfte es an die Türen. Das Klopfen war nicht das Klopfen einer Hand, das war das Klopfen vieler Hände. War das Klopfen vieler Fristen. Und der Mob draußen schrieb ihn heraus, den Fremden. "Wir wollen ihn vergewaltigen." Und oben im Himmel erinnerten sich Engel, dass genau dasselbe vor vielen Jahrhunderten passiert war, in einer Stadt, von der nur noch eine Salz- und eine Schwefelschicht übrig geblieben war, genannt Sodom und ihre Nachbarstädte Gomorra. Hier waren es Israeliten, die dasselbe vorhanden. Aber damals waren Engel im Haus und die hatten die Situation gelöst. Diesmal war nur ein Levit im Haus, dem viel nichts Besseres einfiel, als seine Neben Frau als Ersatz für sich aus der Tür zu stoßen. Und jene Söhne Israels, jene Benjamin-Etat, die Gott berufen...

[25:02] Jene Benjaminiten, die Gott berufen hatte, ein Licht zu sein in der Welt der Heiden.

[25:07] Sie nahmen dankbar jene Nebenfrau. Das Dunkel der Nacht hörte ein, was geschah. Nur ihre Schreie, ihre verzweifelten Schreie nach Hilfe und nach Gnade.

[25:29] Die stören die Nachtruhe von. Es war ein großer Mob gewesen und jeder kann man die Reihe. Und am nächsten Morgen, als die Sonne aufging und der Levit, der mit seinem Leben davongekommen war, die Tür aufmachte, da sah er seine Nebenfrau auf der Türschwelle liegen. Und er sprach sie an, aber hielt keine Antwort. So etwas war noch nicht einmal unter den Komikern geschehen. Und der Name seiner toten Nebenfrau ging auf das Bergland. Israel man sein Heim und schnitt seine Frau in zwölf Teile. Und er sandte ein Körperteil jeweils zu einem Stamm und fragte ganz Israel: Was nach solch einer Schandtat geschehen sollte?

[26:35] Ganz Israel kamen zusammen. Jeder Stamm entsandte Soldaten und man forderte den Stamm Benjamin auf, die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Doch die weigerten sich. Man hielt das ganze für ganz okay. Und so kam es in jenen Tagen zum Bürgerkrieg. Elf Stimmen gegen einen. 400.000 Soldaten auf der einen Seite und etwas mehr als 25.000 auf der anderen. Benjaminiten waren geübte Steinschleuderer. Und als Schlacht kam, da gewannen überraschenderweise die beiden der Mieter. 22.000 Israeliten fielen und Israel versammelten sich auf den Kampf fortsetzen. Sollten am nächsten Tag beten zu dem Herrn.

[27:34] Sie kämpften noch einmal und wieder gab es eine verheerende Niederlage. Benjamin war stärker als gedacht. Mittlerweile waren insgesamt 40.000 Israeliten gefallen und voller Verzweiflung fragten Israeliten erneut, ob sie kämpfen sollten oder nicht.

[27:56] Damals saß der Sohn von Aaron noch gegenwärtig und erhielt die Antwort von Gott, dass diesmal ein Sieg zu erwarten sei. Und sie kämpften und sie rotteten Benjamin beinahe aus. Von den 25.000 Benjaminitischen Soldaten blieben eine Handvoll übrig, ein paar hundert, 600. Und fast keine Frauen, keine Kinder blieben übrig. Ein ganzer Stamm war ausgelöscht, fast. Und als man das realisierte, war die Trauer noch größer und fragte sich, wie die wenigen Überlebenden Benjaminiten jemals wieder ein Erbteil haben könnten in Israel. Es brauchte vor allem Frauen, damit sie sich fortpflanzen konnten.

[28:50] So war das. Sie waren überlegungen, woher Frauen nehmen und nicht stehlen. Der Kriegsrat kam zusammen und man beschloss, nach einer Stadt zu fragen, nach einer Stadt Ausschau zu halten, die keine Soldaten in den Krieg geschickt hatte. Und man fragte darum und es stellte sich heraus, kein Soldat kam aus Jabes-Gilead. Und sandte man eine Armee nach Jabes-Gilead, vernichtete die Stadt und nahmen die Frauen dort und gab sie den Benjaminiten. Und man beschloss, falls sie noch mehr Bedarf an Frauen hätten, dann könnte folgende Regel gelten. Man hatte zuvor geflucht und geschworen, die eigenen Frauen nicht den Benjaminiten zu geben. Deswegen konnte man das nicht einfach so tun. Aber man erlaubte ihnen jedes Jahr, wenn die Festlichkeiten kämen, sich in den Weinbergen zu verstecken, um dann Frauen zu rauben. Und wenn dann sollen Benjaminiten deine Frau rauben würde, dann würde man die nicht strafrechtlich verfolgen. Und so kamen die Benjaminiten wieder in ihre Frauen und der Stamm konnte sich erholen.

[30:09] Es waren Geschichten wie diese, die die Welt kennen fast in Schockstarre brachten. Das ist das Volk Gottes. Und immer wieder kamen Feinde, wie zum Beispiel die Wüstenfürsten, die Nachfahren des Midian. Sie hatten ja durchaus ihre Verbindungen zu Israel, aber als Israel so schwach da niederlag, kamen sie und brannten sie die Ernten nieder. Und Gott seinem Propheten, der sagte: "So spricht der Herr: Israels, ich habe euch aus Ägypten herausgeführt und euch aus dem Haus der Knechtschaft gebracht. Und ich habe euch errettet aus der Hand der Ägypter und aus der Hand all derer, die euch bedrängten. Und ich habe sie für euch vertrieben und euch das Land gegeben. Und ich sprach: Ich bin der Herr, euer Gott. Ihr solltet die Götter der Amoriter nicht verehren in deren Land, ihr wohnt." Aber er hat meine Stimme nicht gehorcht. Götzendienst hatte das Volk heidnisch im Herzen gemacht und Gott konnte sie nicht wirklich beschützen.

[31:14] Aber der Gott, der immer derselbe ist, hatte er Erbarmen auch mit diesem fehlgeleiteten Volk. Da war ein Mann vom Stamm Manasse, und als die Midianiter gerade wieder das Land verwüsteten, da verbarg er sich auf einer verborgenen Tenne und und ross ein bisschen von dem von der Ernte, die er hatte retten können. Sein Name war Gideon. Er war der letzte überlebende Sohn seines Vaters Joasch. Alle anderen waren schon gefallen im Kampf mit Midian. Und mit Sicherheit hat er sich seine Gedanken gemacht, wie das werden würde. Das Volk Israel war verkommen zu einem zu einem zu einem seiner Gruppe von Berg bewohnen, die in den Klüften und Höhlen sich versteckten. Und alter so vor sich hin drosch härter die Worte: "Der Herr ist mit dir, du tapfere Held."

[32:19] Einmal lag an der Achse herabgestiegen zu seiner Scheune. Gideon hatte seine Fragen. Er sagte: "Auch man, Herr, wenn der Herr mit uns ist, warum hat uns dann dies alles getroffen? Und wo sind all seine Wunder, von denen unsere Väter erzählten, mit dem die sprachen, hat er uns nicht aus Ägypten herausgeführt? Ist Gott wirklich immer derselbe? Nun, aber hat uns daher verlassen und die Hand der Midianiter gegeben. Hör uns doch auf mit den Geschichten von einem geteilten Meer und von den Siegen über. Schon jetzt, dass davon nichts mehr zu sehen. Das steht nur in den Büchern."

[33:11] Der antwortete mit einer außergewöhnlichen Zeichengebung. Als Gideon ein Zicklein nahm und es ihm bereiten wollte und das Fleisch auf einen Stein legte, den Namen dieser Engel seinen Stab berührte, das Fleisch berührte den Stein, es kam Feuer aus dem Stab und in dem Feuer flog dieser Bote zurück in den Himmel. Gideon erkannte plötzlich, dass sie nicht nur mit irgendeinem Engel gesprochen hatte, sondern mit dem Sohn Gottes, mit Michael, der war gekommen, um sein verdorbenes Volk zu retten und hatte ihm den Auftrag gegeben, Israel zu richten.

[34:12] Als erstes sollten die Baale ausgerottet werden. Und Gideon musste zu Hause anfangen, selbst ein Vater hat es euch wie Götzenstandbilder. Und er traute es sich nicht in der Nacht zu tun. Deswegen kam er am Abend in der Nacht und zerstörte die Statuen des Baals. Am nächsten Morgen waren die Bewohner der Stadt aufgeregt und sie wollten den Mann umbringen. Aber der Vater behielt einen kühlen Kopf und sagte: "Wenn mal ein Gott ist, dann wird er sich schon darum kümmern. Last mein Sohn in Ruhe." So nannten sie Gideon mit Zweitnamen: "Der Baal soll sich gegen ihn kämpfen."

[34:53] Die Midianiter hatten sich ausgebreitet wie Heuschrecken in der Ebene von Jesreel. Und Gideon rief die nördlichen Stämme zusammen: Asser und Naphtali und Sebulon und auch seinen eigenen Stamm Manasse. Und es kam eine große Anzahl, mehr als 30.000 Mann. Und als die im Buch des Herrn, in dem fünften Buch Mose geschrieben hatte, sein Buch Erbarmen, der großen Rede, die Mose gehalten hatte, die Kriegsgesetze durchforschte, stellte er fest, dass Gott angeordnet hatte, dass niemand, der gerade frisch geheiratet hatte und niemand, der gerade frisch an anderen Dingen involviert war, eigentlich in den Krieg ziehen durfte. Und er sah die Anordnung untersagt die Armee und hatte schon seine Bedenken, ob die 32.000 Soldaten genügen wären. Und er sah hat diese Regel, da dachte sich, die trifft heute nicht zu und erzählte niemandem was davon.

[36:04] Bis Gott vom Himmel zu ihm sprach: "Die Armee ist zu groß." Kann eine Armee zu groß sein? Und Gott wies ihn darauf hin, dass er ernst meinte, was er dort geschrieben hat. Und so fragt Gideon, wer überhaupt in den Krieg ziehen möchte und wer nicht. Vielleicht lieber seine Rechte in Anspruch nehmen möchte, ein Jahr mit seiner frisch verheirateten Frau zu verbringen. Und die Armee schrumpfte aber auch immer wieder viele Tausend. Und Gott sprach zu ihm: "Die Armee ist zu groß."

[36:53] Und Gideon bekam jetzt wirklich mit der Angst zu tun. Er hatte bereits ein Zeichen von Gott bekommen. Er hatte damals, als die Armee ausgerufen worden war, ein Fell auf den Boden gelegt und es war nass gewesen, während alles herum trocken war. Und dann war es trocken gewesen, während alles rundherum nass gewesen war. Er wusste, Gott kann Großes tun. Aber als Gott immer und immer wieder sagte, die Armee ist zu groß, da kamen Bedenken.

[37:25] Er führte seine Armee an das Wasser und all die Soldaten stürzten sich an den Fluss. Und die meisten gingen in die Knie und tranken so viel sie konnten. Nur wenige beugten sich ein bisschen und nahmen ein bisschen Wasser in ihre Hände, so dass sie gerade erfrischte und dann zogen sie weiter. Nur 300 hat nicht zu sehr, nicht zuerst an sich selbst und an ihr Wohlergehen gedacht. Und nur diese 300 wollte Gott in seiner Armee. Der Rest durfte nach Hause gehen.

[37:59] Die Armee der Midianiter hatte sich keinesfalls verringert. Mit 300 Mann sollte die Ohren ihnen ging entgegentreten. Jedem von ihnen gab er eine Fackel und einen Krug. Und eines Abends ging er hinab in das Tal, verkleidet, und er hörte, dass die Midianiter das Gericht haben, dass Gideon sie besiegen würde. Da gewann er Mut. Und am selben Abend, als sie das gesamte Tal umstellten von drei Seiten aus, da ließen sie das Schofar-Horn und zertrümmerten ihre Krüge und schrien mit lautem Kriegsgeschrei. Und die Midianiter glaubten, dass alle Armeen der Welt sich versammelt hätten und sie begannen sich im Getümmel selbst umzubringen.

[39:02] Jetzt kam der ganze Rest Israels und sie verfolgten die Midianiter und am Jordanübergang hielten sie die midianitischen Könige fest. Und Gideon nahm seine Armee von 300 und sie verfolgten die fliehenden Midianiter. 120.000 Midianiter waren bereits umgekommen. Aber noch blieb eine Restsumme von 15.000 übrig. Und er kam an den Städten Knoll und Zakkath vorbei, dort, wo damals Jakob mit Gott gerungen hatte. Oder fragt um Unterstützung an, aber die wollten keine Unterstützung geben. So zog er mit seinen 300 Mann allein weiter und besiegte die 15.000 Midianiter in einer offenen Feldschlacht, als er sie am frühen Morgen überraschte. Er strafte die Städte sogar, die sich gegen ihn gewandt hatten. Sie töteten die Könige der Midianiter und sie führten all deren Kamele mit, denen sie aus der Wüste her geritten waren.

[40:06] Und nahmen die goldenen Halbmonde, die das Zeichen der Wüstenbewohner waren, oder all den Schmuck der Israeliten der Midianiter. Und dann bot ihm an, König zu werden über Israel, diesem Helden Gideon. Doch er sagte: "Ich will nicht über euch herrschen. Mein Sohn soll auch nicht über euch herrschen. Wir wollen keine Dynastie gründen. Der Herr soll über euch herrschen."

[40:34] Aber da war kein König in Israel. Der König hätte Gott sein sollen. Aber dem wurde zu selten eingeräumt, sein Gesetz in den Herzen wirken zu lassen. Und selbst Gideon, dieser große Held, dieser Mann des Glaubens, als er das viele Gold sah, das er von den Midianitern genommen hatte, da kam ihm eine törichte Idee. Er schmolz die Ohrringe, die das typische Zeichen der Wüstenbewohner waren. Er schmolz diese Ohrringe und machte ein Efod daraus. Und da dieses anbieten und dann haben sich viele Frauen und zeugte 70 Söhne. Und er hatte sogar eine Nebenfrau. Und als er starb, war der Götzendienst des Baals wie der Gang und Gäbe.

[41:26] Man nannte ihn meistens den Baal-Berit, den Herrn des Bundes, als ob diese kleinen Figürchen irgendeinen Bund mit Menschen machen könnten. Und sein Sohn, den er mit einer Nebenfrau gezeugt hatte, der wohnte in Sichem, an jenem Ort, wo Abram zum ersten Mal das Land betreten hatte, an jenem Ort, wo die zehn Gebote verlesen worden waren. Ausgerechnet dort überzeugte sein Sohn, na ja, bei mir lag der. Interessanterweise genießt mein Vater ist König, obwohl sein Vater Gideon die Königswürde abgewiesen hatte. Dort entschlossen sich die Bewohner von Sichem, eben jenen Abimelech zum König auszurufen. Nicht zum König ganz Israel, das hätte wahrscheinlich niemand anerkannt. Da war doch zum König Jona gegen zu einem Stadtkönig von Sichem dort. Und der Abimelech und seine Talente, unter der schon abgesessen hatte, riefen sie diesen Abimelech zum König aus und sie beteten zu Baal.

[42:36] Bereits drei Jahre ging das gut. Doch dann hatten sie keine Lust auf ihren König. Dieses Königtum, dass sie selbst aus dem Boden gestampft hatte, erfüllte nicht ihren eigenen Wunsch. Aber echte gegen Gott rebellierte, hat es jetzt mit einer Rebellion seiner eigenen Stadt zu tun. Ein anderer Mann kam des Weges, sein Name war Gaal, und der hetzte die Bewohner von Sichem gegen ihren Stadtkönig Abimelech. So sehr, dass die Bewohner sogar Räuber und Wegeleiberei gegen ihren eigenen König anstellten.

[43:18] Und als das Kelterfest kam und dem Tempel des Baals geriet, die Männer soffen und tranken. Das schlug Gaal vor, die Stadt ganz und gar wieder kannibalisch zu machen, sich ganz und gar wieder auf die eigentlichen Wurzeln zu besinnen und all diesen ganzen Unsinn mit dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs aufzugeben.

[43:47] Und dann kam es zur Schlacht. Aber Abimelech und seine Armee gegen seine eigene Stadt, die ihn zum König gekrönt hatte. Und es kam zu zwei Schlachten und in beiden siegte Abimelech. Und er tötete viele seiner eigenen Untergebenen. Zwar brannten den Turm der Stadt, in denen sich einige geflüchtet hatten. Doch er selbst starb, als in einer weit von einem weiteren Gefecht eine Frau einen Stein von einem Turm herab und ihn am Kopf traf. So endete das Kapitel drei Jahre Königsherrschaft eines kurzen Dieners in der Stadt, in der nicht allzu lange zuvor zwei Millionen Israeliten das Gesetz Gottes verlesen hatte.

[44:39] Andere Richter kamen und gingen. Tola, der Wurm, und Jair, der Leuchtende. Und als der Richter Jair dann nahm, der Götzenhand in allen Formen überhandnahm, neben Baal und Astarte und Kemosch, dem Gott der Moabiter und Milkom, dem Gott der Ammoniter, verehrte man jetzt vor allem diese Göttin, deren liebstes Zeichen die Schlange war. Astarte.

[45:13] In jenen Tagen erstarkten die Ammoniter, jenes Volk, das man damals nicht angreifen durfte, im Osten, östlich des Ostjordanlandes. Und die Ammoniter behaupteten, dass sie in Wirklichkeit der Besitzer des Ostjordanlandes waren und dass damals Israel das weggenommen hätte. Und sie besetzten das gesamte Ostjordanland. Aber um es ihnen wirklich zu zeigen, zeigte sich bald, sie wollten Israel verderben. So kamen sie oft über den Jordan in das Kerngebiet Israels und vernichteten Ernten und schlugen die Menschen und raubten, was sich rauben ließ.

[46:00] Und Gott seinen Propheten sprach: "Habe ich euch nicht von den Ägyptern, von den Ammonitern und von den Philistern errettet? Dennoch habt ihr mich verlassen und anderen Göttern gedient. Darum will ich euch nicht mehr retten. Ich habe euch so oft gerettet. Ihr wollt ja nicht. Geht hin und schreibt zu den Göttern, die ihr wählt, die sollen euch retten zur Zeit eurer Not."

[46:26] Fällt euch einmal auf, dass immer, wenn es euch gut geht, ihr euch vor Astarte und der Frucht und vom Willkommen beugt, weil dort könnt ihr essen, was ihr wollt, könnt ihr trinken, was ihr wollt, könnt ihr Frauen begrapschen, wie ihr wollt, weil das alles Teil der Religion ist. Und wenn es dann schlecht geht, dann fällt euch ein, dass diese Götter nur Stein und Holz und Gold sind. Und dann fällt euch ein, wer euch wirklich helfen kann. Und dann betet ihr zu mir. Und sobald es euch gut geht, vergesst alles, weil ihr wieder so leben wollt, wie es euch passt.

[47:05] Fragt doch mal Baal, ob er euch hilft. Die Söhne wussten, alle ihre Baal-Statuten würden nichts ausrichten gegen die versammelten Armeen Ammons und sprachen: "Wie, wir haben gesündigt. Mach du mit uns, was dir gefällt, nur er rette uns noch dieses Mal, nur noch ein einziges Mal, bitte." Und Gott im Himmel, er schaute durch die Weltgeschichte, durch die Zukunft und er wusste schon jetzt, dass es nicht bei diesem einen Mal bleiben würde. Aber da Gott immer derselbe ist, brach es auch diesmal sein Herz und er versprach ihnen zu helfen.

[47:49] Und obwohl der König von Keneth selbst in der neuen Klage gesagt hätte: "Nur noch dieses eine Mal vergib mir." Und dann doch gezeigt hatte, dass er verloren gehen wollte, half Gott seinem Volk. Die Frage war, wer sollte der Anführer sein? Niemand fand sich, der gegen Ammon die Arminen in die Schlacht ziehen konnte. Und man erinnerte sich, dass dort im Ostjordanland laut Elias es einen einen obskuren Charakter gab, einen sehr zwielichtigen Menschen. Sein Name war Jeftach. Er war buchstäblich eine Furie. Und seine eigene Familie hatte ihn verstoßen, erlebt am äußersten Rande des gelobten Landes im Lande Tor, wo er mit nichtsnutzigen Verbrechern sein Unwesen trieb.

[48:48] Aber Jeftach schien der einzige, der Mut genug haben könnte, die Ammoniter zu besiegen. Und so fragte man ihn und er sagte zu. Und er ging in Korrespondenz mit dem König von Ammon und fragte, was deren Begehr sei. Und die sagten: "Ihr habt damals, als Mose und Joshua hier durchgezogen sind, ihr habt uns unser Territorium abgenommen." Und obwohl er zwielichtig war, er wusste ganz genau, dass das nicht der Fall war. Er wusste ganz genau, dass Gott ihm verboten hatte, die Ammoniter auch nur zu berühren. Und er wusste, dass Mose und Joshua sich daran gehalten hatten, keinen Fußbreit hatten sie den Ammonitern abgenommen. Alles, was sie erobert hatten, war ein Land der Armee Ritter gewesen.

[49:35] Aber die Ammoniter hörten nicht. Und so schwor Jeftach einen Schwur. Er sprach zu Gott: "Wenn du die Ammoniter in meiner Hand gibst, soll das, was zu meiner Haustür heraus mit mir entgegenkommt, wenn ich im Frieden von den Ammonitern zurückkehre, dem Herrn gehören und ich will es als Brandopfer darbringen." So sprach er und so ging es. Und er zog mit der Armee gegen Ammon und sie besiegten die Ammoniter und eroberten 20 Städte.

[50:08] Unter dem Jubel des ganzen Volkes kehrte er zurück mit breiter Brust kam er nach Hause und die Tür öffnete sich und seine Tochter kam ihm entgegen. Kein Hund, kein Schaf, keine Ziegen, womit er gerechnet hätte. Nein, es war seine Tochter.

[50:37] Und sie erbat sich Zeit mit ihren Freundinnen auf den Bergen, die Tage ihrer Jungfräulichkeit zu beweinen. Und es wurde eine Tradition in Israel, dass jedes Jahr die Jungfrauen Israels vier Tage die Tochter des Jeftach beweinen.

[51:03] Das Gesetz des Mose sah vor, dass kein Mensch geopfert werden durfte. Menschen, die dem Herrn gehörten, sollten ausgelöst werden mit Geld durch Opfer, und sie sollten dann am Heiligtum dienen.

[51:27] Und jetzt erfüllte sein Gelübde. In jener Zeit beschwerten sich die Ehefrauen der Midianiter, dass sie nicht mit in die Armee hineingenommen hatten und sie rebellierten gegen ihn. Und als er sich gegen sie militärisch warnte, da flohen viele ins Ostjordanland. Und man stellte Wachen am Jordan auf, um flüchtende Midianiter festzuhalten.

[51:54] Die Frage war nur, woran erkennt man eine Midianiterin im Vergleich zur Benjaminiterin? Und man lasse also, man das sieht, dann bald fand sich eine Antwort. Die Midianiter sprachen einen kleinen Dialekt. Und wann immer ein Mann den Jordan überquerte, fragte man ihn: "Fragt doch mal Ballett." Und wenn der Mann nur "Schibbolet" zu sagen konnte, wusste man, dass eine Midianiterin aussprach. Damals

[52:20] Meta-Aussprache war damals lebensnotwendig. Es folgten die Richter, die in den Zahlen der schnellen und Elon, der starke und After, der dienstbare in jener Zeit. Die größte Plage Israels war nicht im Norden oder Osten, sondern im Südwesten: die Philister.

[52:41] Die dort schon seit vielen Jahrhunderten ihre Handelsniederlassungen hatten, die aus dem Mittelmeerraum kamen, waren mittlerweile stark angewachsen.

[53:06] Und in jener Zeit war die ganze Welt in Aufregung. Selbst Kanaan drohte unterzugehen, oder dem Ansturm der See-Völker. Nur mit Mühe konnten die Pharaonen mit ihren Armeen jene See-Völker aus dem Mittelmeer zurückdrängen.

[53:25] Viele von denen werden sich jetzt im Land der Philister ansiedeln und sie verstärkten die Kolonie dort. Und die Philister wurden zu einem machtvollen, großen Territorium mit fünf Königreichen. Sie waren technologisch stark überlegen aufgrund ihrer Reisen.

[53:47] Jene Zeit war bedeutsam unter den Umwälzungen dieses Ansturms dieser See-Völker. Im Norden sogar das große Reich der Hethiter zugrunde. Und an jeder Zeit war da ein Mann in der Nähe des Schlitzerlandes, unter denen, die übriggeblieben waren vom Stamm Dan in ihrem Hauptgebiet. Sein Name war Manoah.

[54:12] Und seine Frau konnte keine Kinder gebären. Und als sie beteten um einen Knaben, da kam ein Engel des Himmels einmal ab und sagte zu ihr: „Du wirst ein Kind haben.“ Sie kannte die Geschichten von Rebekka und von Sarah. Und sie fragte, wie das Kind erzogen werden sollte.

[54:46] Und dieser Engel, dieser Bote, gab die Antwort: „Dieser Sohn soll ein Nasir-Eingeweihter sein.“ Moserte damals in seinem Gesetz an, dass bestimmte Menschen sich Gott weihen können für eine bestimmte Zeit, vor einem bestimmten Zeitraum. Dann dürfen sie keine Weintrauben essen, keinen Traubensaft trinken und natürlich erst recht den Alkohol. Und sie müssten sich ihre Haare wachsen lassen.

[55:12] Lange Haare galten bei Männern als Schande, aber die Gottgeweihten sollten explizit lange Haare haben. Darin sollte ihre Kraft bestehen. Das war die Anweisung für diesen Sohn.

[55:35] Und als man diesem Sohn ein Zicklein bringen wollte, geschah dasselbe, was zuvor schon bei Gideon geschehen war. Der Bote, der die Rettung verkündet hatte, stieg wieder im Feuer des Opfers gen Himmel.

[55:53] Derselbe Bote, derselbe Sohn Gottes, derselbe Michael. Das Kind wurde geboren und sie nannten ihn Simson, der „wie die Sonne“ ist. Und er wuchs auf, und sein Haar wurde nie geschnitten, es wurde lang, und er hat außergewöhnliche Kräfte.

[56:17] Und er begann zu zeigen, dass Gott durch ihn ein gewaltiges tun könnte. Er würde ein Richter sein. Und obwohl er gewaltige Kräfte hatte und niemand vor ihm bestehen konnte, gab es einen Feind, den er schwer besiegen konnte, und das waren seine eigenen Augen.

[56:40] Zu oft ging er in der Nähe der Philisterstädte vorbei und sah die schönen Frauen. Und mit einer Frechheit, die sich an und das setzte sich jung, wie er war, in den Kopf: „Diese Frau will ich heiraten.“ Seine Eltern versuchten, das auszureden.

[56:57] Sie hatten alle Mühe in die Erziehung ihres Sohnes gesteckt, und sie wussten: „Was hat es für einen Sinn, sich mit den Heiden zu verbinden?“ Aber er wollte nicht hören. Und so ging er mit seinen Eltern eines Tages um die Hochzeitsvorbereitungen durchzuführen.

[57:12] Und er ging an einem Weinstock vorbei, von jener Frucht, von der er nichts essen durfte. Und wir seine Eltern vorangingen, oder er vielleicht ein bisschen hinterher trabte, da geschah es, dass ein Löwe aus dem Weinberg ihn angriff.

[57:30] Und die Löwen, die aus weiter Ferne diesen einen Löwen sahen, wie er diesen Menschen angriff, die entschieden sich, diesen Mann mit den langen Haaren, wenn beliebt, anzugreifen.

[57:47] Denn Simson machte aus diesem Löwen einen Kadaver. Mit bloßen Händen zerriss er ihn. Als er Wochen später vorbeikam, da fand sich das in dem Kadaver des Löwen, die Bienen sich niedergelassen hatten und Honig zu finden war.

[58:09] Der Tag der Hochzeit kam. Sieben Tage sollte gefeiert werden, und dem Staunen der Ausländer wurden 30 viele Gefährten mitgegeben. Und er, als junger, starker Mann, der zeigen wollte, was in ihm ist, ließ sich dazu hinreißen, ein Rätsel aufzustellen.

[58:28] „Sagt, ich gebe euch 30 Gewänder, wenn ihr mir dieses Rätsel löst.“ Und Tage lang versuchten sie, das Rätsel dessen zu lösen, und sie konnten das nicht. Und dann bestachen sie seine Braut, die ihm in den Ohren lag.

[58:49] „Sag, älter werden, verheiratet sein, du musst mir vertrauen. Sag doch wenigstens mir das Geheimnis, sag doch mir die Lösung eines Rätsels.“ Und er hat eine Schwäche für Frauen, hat eine Schwäche für Frauen, die ihm das Ohr abnagen.

[59:13] Und als die dreißig Gefährten mit breitem Grinsen am nächsten Tag zu ihm kamen und die Lösung des Rätsels ihm vermittelten, „Er, nämlich Honig im Löwen“, da wurde er zornig. Er ging hinaus, er schlug 30 Philister, nahm deren Gewänder und gab sie den Gefährten.

[59:38] In seiner Wut war er, dass gerade die Ernte ist. Und er fing 200 Schakale mit bloßer Hand, band sie an ihren Schwänzen zusammen. Kein leichtes Unterfangen für jeden. Schakale gefangen hat und zündete und am Fackel die anzündete und steckte sie zwischen die Schakale.

[1:00:01] Die Schakale, die konnten sich nie einigen, welche Richtung sie laufen wollten. Aber es reichte aus, um die ganze Erde der Philister der Umgebung in Brand zu stecken.

[1:00:12] Als die Philister merkten, dass ihr ganzer Lebensunterhalt für das kommende Jahr in Flammen aufging, fragten: „Wie wir das getan hatte?“ Und dann stellt sich heraus, etwas Schlimmes, und niemand wollte gegen ihn kämpfen.

[1:00:22] Mann fragte also: „Was hat dazu geführt?“ Die Geschichte wurde bekannt, und die Verluste hatten so ihre Eigenart mit solchen Dingen umzugehen. Sie kamen zur Braut von Simson und dessen Vater.

[1:00:41] Aus verbrannten sie einfach mit Feuer. Von selbst verbarg sich in den Felsen. Er wusste, die Philister würden Rache üben.

[1:00:55] Und tatsächlich, die Philister organisierten eine Armee, um ihn zu stellen. Aber niemand traute sich dort auf den Feldern zu steigen, um ihn zu holen.

[1:01:05] Und so kamen seine eigenen Landsleute, die Israeliten, und sagten: „Schau mal, wir sind in großer, großer Bedrängnis. Die Philister kommen hier und sie versüßen das ganze Land nur wegen dir.“

[1:01:26] Und sagte: „Wenn ihr mich angreift, dann lasst mich binden und gehen.“ „Werden wir versprechen, dass er mich angreift?“ Sie versprachen es, und sie banden ihn und sandten ihn gebunden in das Lager der Philister.

[1:01:41] Und da kam mit seinen Fesseln. Und als wir mitten im Lager der Philister stand und die sich freudestrahlend jetzt um ihn gruppieren und sich schon aus, was sie mit ihm machen würden.

[1:01:56] Er, der Schakale aneinander bindet und Feuerfackeln dazwischen steckt, und Israeliten in weiter Ferne, engst nicht zu schauen, was aus ihren Richter wird. Das strengte er sich ein bisschen an, und plötzlich waren alle seine Strecken wie Wachs.

[1:02:20] Und er schaute sich um. Er hatte keine Waffe bei sich. Die Fenster sprangen alle drei Sätze zurück. Er konnte an keine ihrer Waffen gelangen. Aber er sah dort einen Eselshaut-Backen, der so völlig nutzlos herum lag.

[1:02:41] Und den griff er an. An jenem Abend, an jenem Tag bekam der Eselshaut-Backen eine neue Funktion.

[1:02:51] Tausende starben, als zwei von ihnen seiner Hand schwangen. Als die Armee aufgerieben war, entschied er so gar nicht mehr lustig, als ob Gott gerade geholfen hätte. „Hätte nicht auch diese Note stellen können?“

[1:03:05] Und Gott öffnete einen Felsen und Wasser floss heraus. Wie das damals in der Wüste getan hatte, so wurde es im Song ein anerkannter Richter in jener Gegend, einer, der das Volk befreit, vor dem die Philister schon zitterten.

[1:03:20] Wenn nur jemand sagte, dass sein Name gehört worden sei in der Nachbarstadt, und er besiegte jeden Philister, der ihm auf den Weg kreuzte. Aber er hatte sich selbst nicht im Griff.

[1:03:34] Schöne Frauen hat es ihm angetan, und selbst wenn die schönen Frauen im Land der Philister lebten, macht ihn das gar nichts aus. In Gaza, einer der Hauptstädte der Philister, in einem ihrer Stadt, ja, ihre Königsstädte, da ging einst zu einer.

[1:03:54] Und als die Verluste das merken, glaubten sie: „Jetzt ist unsere Hand dem die Engel im Himmel lacht vermutlich, was macht denn durch einen Unsinn?“

[1:04:06] Als er aufwachte und merkte, wie hilflos er ist, hat er sich wahrscheinlich auch gedacht: „Was für ein Unsinn ich getan habe.“ Man glaubte, jetzt, wo die Stadttore geschlossen sind, er eingeschlossen ist, wird er nicht entkommen können.

[1:04:23] Gottes Geist half ihm, und er nahm die Stadt, das Stadttor einfach mit auf seine Rückwanderung auf das Bergland. Trug es nicht nur zehn Meter aus den Angeln, er nahm es aus den Angeln und trug es viele Kilometer wahrscheinlich stundenlang den Berg hinauf.

[1:04:44] Und dann trieb es ihn immer wieder an den Bach, so reck nicht wegen der Fische, die darin stammen, und noch nicht wählen, dass Pflanzen, sondern wegen einer Frau, die dort am Ufer ihr Haus hatte. Sie hieß Delila.

[1:05:00] Und wann immer sie besonders vertraut waren, lag sie ihm in die Ohren: „Verrate doch, warum bist du so stark?“ Und er hatte eine Schwäche für Frauen, die ihm in den Ohren lagen, und das verriet ihr das, wenn er mit bestimmten Seilen gebunden werden würde, es sich nicht gefallen könnte.

[1:05:23] Sie glaubte ihm. Sie bestellte die Philister, und als er besonders schwach und halbnackt in ihrem Bett lag, eingeschlafen war, dann nahmen sie die Strecken und banden ihn. Und sie rief die Philister. Aber als die richtig im Haus waren, waren die Strecken schon alle wieder entzwei.

[1:05:54] Das geschah wieder. Sie fragte ihn nochmal: „Warum hast du mich betrogen?“ Und dem Kram ist nicht einmal in den Sinn, sie zu fragen: „Warum hast du mich betrogen?“

[1:06:05] Er hat eine Schwäche für schöne Frauen, die ihm in den Ohren lagen, und er ließ sich wieder betören. Und wieder endet das ganze im Tod von einigen Fenstern.

[1:06:20] Und ein drittes Mal geschafft. Und diesmal dachte er sich: „Leicht muss sich um glaubwürdig zu sein, ein bisschen von der Wahrheit preisgeben.“ Und er sagt, es hätte was mit seinen Haaren zu tun. „Wenn deine Haare festgebunden werden würden, dann könnte er sich nicht befreien.“

[1:06:34] Und er zitterte schon ein bisschen, weil er wusste, dass ein Körnchen Wahrheit drin ist. Sobald sie seine Haare fest holte, die Philister, aber die starben nur.

[1:06:51] Denn noch immer hat er seine Kraft, die nicht verlassen. Und irgendwann begannen Engel im Himmel und die Bewohner umgefallener Welten sich zu fragen: „Wie oft muss das noch geschehen, damit er es versteht? Warum liebt er eine Frau, die nur seinen Untergang will?“

[1:07:17] Er traf sie wieder, und sie lag ihm wieder in den Ohren. Und als ob er zielgerade auf seinen eigenen Untergang zulief, erzählt er die ganze Wahrheit, dass er ein Gottgeweihter.

[1:07:35] Und auch in jener Nacht hatten sie viel Freude miteinander. Und auch in jener Nacht lauten wie das Tool ist. Und auch in jener Nacht wachte er wieder auf, als der Ruf es tönt: „Philister darüber!“ Dachte: „Ja, kenne ich schon, haben wir schon mehrmals gehabt. Da sind wieder welche gekommen.“

[1:07:58] Sie können sie haben die Lektion noch nicht gelernt, nicht wahr? Er hat die Lektion nicht gelernt. Seine Haare waren alle abrasiert, abgeschnitten.

[1:08:10] Und plötzlich fand er sich wieder im Gefängnis der Philister. Simson war an sich selbst gescheitert. Man hat ihm die Augen ausgestochen.

[1:08:24] Und als irgendwann ein Fest des Gottes Dagon war, als man sich belustigen wollte, zu Ehren jenes Fischgottes, der riecht man den blinden Simson und stellte ihn zwischen die Säulen und sagt: „Im Tanz ein bisschen zu unserer schönen Fluss-Tischen Musik.“

[1:08:53] Hatte man damals nicht genau aufgepasst, war man schon etwas benebelt vom Wein. Niemand war es aufgefallen, dass sie schon längst nicht mehr so glatzköpfig war.

[1:09:07] Die Haare waren wieder gewachsen, denn so wie Haare wachsen, das ist die Gnade Gottes. Sie kommt immer wieder.

[1:09:20] Als Simson hörte, er konnte nichts mehr sehen, als er hörte, wie viel Philister dort in dem Raum waren, und als er hörte, welche Minister daran und das große Fenster und bedeutende Fenster und Fürsten und Generäle dabei, und dazu hörte, dass über 1000 Leute auf dem Dach waren.

[1:09:36] Da entschied er sich zu einer Verzweiflungstat im Namen des Herrn. Er wusste, er hatte sein Leben an die Wand gefahren, hatte sein Leben vergeudet. Wenn er jetzt sich noch einmal zu Gott bekehren könnte, könnte er jetzt vielleicht sein Leben geben für die Sache Gottes.

[1:09:53] Und er bat Gott noch einmal um Kraft und Stärke, unterlehnte sich an beide Säulen an. Und die gaben nach und betrugen und er sich mehr viel ist, als er zu Lebzeiten jemals erschlagen hatte.

[1:10:15] In jenen Tagen war es finster, aber es gab eine Geschichte, die am Anfang dieses finsteren Zeitalters sich abspielte, die wie ein Lichtstrahl hineinleuchtete in die Finsternis des Zeitalters.

[1:10:39] Und auch diese Geschichte spielte in Bethlehem, in Bethlehem. Es war gerade Hungersnot, und ein Mann mit Namen Elimelech, Mann Gottes, König, und sein Frau Naomi, die lieblich und freundliche, entschieden, dass es nicht gut wäre, während der Hungersnot hier im Land zu bleiben.

[1:11:01] Sie würden lieber Fremdlinge sein in einem Land, das Gott ihnen nicht gegeben hätte, als sich in einem Land aufzuhalten, das Gott ihnen gegeben hätte, für das er offensichtlich sich nicht mehr sorgt.

[1:11:13] Und so zogen sie nach Moab, auf die andere Seite des Jordans, wollten lieber Fremdlinge sein, als das Vertrauen, dass Gott ihnen hilft. Und dort im Land Moab taten das, was man verhindern wollte für seinen Sohn.

[1:11:28] Sie gaben ihren Söhnen politische Frauen, und es schien fast so, als ob die Engel und die Welten, die das beobachten, als wäre das nur einer von tausenden von zehntausenden Fällen, die sich ständig ereigneten in jenen Jahrhunderten.

[1:11:42] Israeliten sich schon wieder mit den Götzendienern verbanden, weil sie nicht glaubten, dass Gott ihnen helfen kann. Und diese Geschichte ging tragisch weiter, so wie fast alle Geschichten Elimelech starb, und seine beiden Söhne auch.

[1:11:59] Kürzlich ganz allein, ohne Versorgung, ohne jemand, der ihr half, mit zwei im optischen Schwiegertöchtern, einiges Europa, die Gazelle, und die andere hieß Ruth.

[1:12:13] Und sie entschied sich, nach Naomi zurückzukehren nach Bethlehem. Und sie sagte: „Mein Schlägerzeug, dann bleibt hier in eurem Land. Lasst mich gehen.“ Und beide widersprachen.

[1:12:26] Und beide sagten: „Wir wollen mit dir gehen, wollen deinen Gott kennen lernen.“ Aber Naomi hatte nicht viel Begeisterung für ihren Gott, der sich nicht scheinbar um sie gekümmert hatte damals in Bethlehem und der ihren Mann und ihre Söhne von mir genommen hatte.

[1:12:50] Aber Ruth, sie ließ sich nicht abfinden. Während verblieb, sagte Ruth zu ihr: „Denn wo du hingehst, da will ich auch hingehen, und wo du bleibst, da will ich auch bleiben. Ein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott.“

[1:13:04] Wenn die Leviten in jener Zeit ihre Aufgaben besser ausgeführt hätten, dann hätte wahrscheinlich die Armee gewusst, dass es eigentlich verboten war für die Moabiter, Mitglied des Volkes Gottes zu werden.

[1:13:17] Wahrscheinlich hat sie das nicht einmal gewusst. So nahm sie besten Wissens und Gewissens die Mieterin Ruth mit sich, und sie kamen nach Bethlehem.

[1:13:28] An jenen Ort, wo so viel schon passiert, da diese Welten-Geschichte, der Haus des Brotes. Und da sie mittellos waren, entschied sich Ruth, etwas zu tun.

[1:13:46] Sie gingen auf das nächstbeste Feld, das ich finden konnte, und wollte ein paar Ehren auflesen. Das war gerade die Zeit der Ernte.

[1:13:55] Es stellte sich heraus, dass dieses Feld dem Boas gehörte. Und als sie abends den Augen erzählte: „Stell dir vor, ich war auf einem Feld, und das gehört einem Basta.“

[1:14:10] Wurde noch nie kreidebleich. Und sie sagt: „Du weißt, wo es ist?“ „Nein, du hast es unser Gut.“ Und sie erzählte, wie ihr Gesetzgeber Mose dieses Amt eingeführt hatte.

[1:14:33] Das Panel des Loses, der sich kümmern sollte um alle Familienangelegenheiten. Der nächste Verwandte, der meinen freikaufen konnte, wenn man in Sklaverei geraten war, der Schulden begleichen konnte, der, wenn man, wenn es einen Mordfall gegeben hatte, der als Blutrache auftreten sollte.

[1:14:55] Der Anwalt und Verteidiger und Rechtsbeistand sein sollte. Loas ist, dass unsere Verwandtschaft. Er ist unser Leser. Das bedeutet, dass das bedeutet.

[1:15:05] Dass er allen Besitz eines toten Mannes kaufen könnte, wenn er wollte. Und dann könntest du seine Frau werden.

[1:15:27] Jeden Tag ging Ruth auf das Feld, und jeder Sonnenstrahl erschien ihr Herz mehr zu erwärmen. Und war es nur Zufall, dass just immer so freundlich über die ähren blickte?

[1:15:38] Und war es nur Zufall, dass das dafür sorgt, dass sie immer wie besten ähren aufheben durfte? Und wann immer sie erzählte, wie nett und gut und freundlich passt zu ihr war.

[1:15:54] Da ahnten die Naomi, sie erkannten, dass Boas wusste, um was es geht. Und eines Abends, als Boas so ganz alleine auf der Tenne war, sich schlafen legte, da wurde es Nacht.

[1:16:11] Und davon geträumt hat, ist nicht ganz klar. Das Holz, dass das Stroh war, ein bisschen unbequem, und er legte die von einer Seite auf die andere.

[1:16:19] Und alle sich wieder einmal auf eine Seite trägt, merkt er, dass irgend etwas an seinem Fuß dort ist. Ein Hund, seine Löwe, einen dunklen konnte er es kaum erkennen, aber die Stimme war zu deutlich, eine menschliche Stimme.

[1:16:39] Und sie war hoch. Ist eine Frau, eine Frau zu seinen Füßen. Sein erster Gedanke war: „Hoffentlich hat uns niemand gesehen hier.“

[1:16:50] Sie hatte die ganze Nacht seinen Füßen gelegen. Es war ein alter Brauch, der deutlich machen sollte: „Ich bin dann nämlich, wenn du möchtest.“

[1:17:01] Boas hatte die Botschaft verstanden. Er stellte sicher, dass sie noch vor dem Sonnenaufgang, bevor irgendein Nachbar nur über die ähren hinüber schauen konnte, den Ort wieder verließ.

[1:17:13] Und der verlief, und er ließ keinen weiteren Tag verstreichen. Am nächsten Morgen ging ein Stadttor um sie und ihren Besitz zu lösen.

[1:17:23] Es gab noch einen Verwandten, der näher verwandt war mit ihnen. Und als er hörte, dass man ein Grundstück erwerben konnte, war Feuer und Flamme.

[1:17:29] Als er hörte, dass damit eine optische Frau verbunden war, da waren das Kleingedruckte dann doch zu unangenehm. Und er gab das Recht Auflösung auf.

[1:17:47] Und bekam das Recht, das Feld und sie und alles, was ihr verstorbener Mann hatte, zu lösen. Und als Zeichen des Vertrages tauschten sie ihre Sandalen, es damals üblich war.

[1:17:59] Und er heiratete Ruth. Und wann immer sie sich fragte, ob sie bei diesem Gott wirklich angenommen sei, weil sie doch eine Mieterin war, da erzählt er die Geschichte, dass er selbst nur ein Halb-Israeli war.

[1:18:14] Denn seine Mutter, meine Kanaaniterin, erzählt er von seiner Mutter, eine, die Rabbis und die auch durch das Wirken Gottes gerettet worden war.

[1:18:26] Als ganzjährige und trimmen zusammenbrach, blieb ihr Haus stehen an der Stadtmauer, weil ein Seil hinaus sinkt. Er selbst war ein halber Kanaaniter.

[1:18:38] Und erzählt auch von seinen Vorfahren, von Juda, der eine katalytische Frau geschwängert hatte, im Glauben mit einer Prostituierten zu strafen. Und erzählte von den Zwillingen daraus.

[1:18:48] erzählte von den Zwillingen, die daraus geboren worden waren, und dass er den Riss verursacht hatte. Sein Vorfahre, der Gott, dem er diente, kannte keine Rassenunterschiede. Er war in Gott für die Israeliten und für die Moabiter und für die Kanaaniter. Und sie wurde schwanger und bekam einen Sohn, den nannte sie Obed. Dina, diese kleine Geschichte, ist aufgeschrieben in einem Buch, das heißt Rut. Es passte so nicht hinein in die Geschichte der Stämme. Eine ganz besondere kleine Geschichte.

[1:19:23] In jener Zeit stand das Heiligtum da, auch wenn sich kaum einer darum scherte. Es war da und war in dem Ort, der Schilo hieß, Ort der Ruhe, dort im Gebirge. Dieser Ort soll ein Hinweis sein auf den kommenden Erlöser. Gegen Ende des dunklen Zeitalters war ein Priester dort, hieß Eli. Und wieder kam ein Mann vom Bergland Ephraim, er hieß "Gott hat besessen". Und er besaß gleich zwei Frauen: Hannah und Peninna. Die Kinder und Hannah hatte keine. Und das alte Spiel, das schon zu oft die Welten und die Engel zu Tränen gerührt hatte, dieses Spiel von Eifersucht, von Trauer, ereignete sich schon wieder.

[1:20:22] Und dort am Heiligtum weinte sich die Hannah alle Tränen auf. Sie wollte doch auch ein Kind haben. Der Priester, der es gewohnt war, dass mehr Verbrechen am Heiligtum gegangen waren, wurden als echte Gläubigkeit zu sehen. Er glaubte, sie wäre betrunken. Er tadelte sie. Als er hörte, was wirklich an Sinn war, segnete sie, und Gott hörte auch ihr Gebet. Und sie wurde schwanger und sie nannte ihren kleinen Sohn Samuel, von Gott erhört. Und sie sangen ein Lied: "Mein Herz ist fröhlich in dem Herrn, mein Haupt ist erhöht in dem Herrn. Mein Mund hat sich weit aufgetan wieder meine Feinde, denn ich freue mich deines Heils."

[1:21:03] Mein Herz ist fröhlich in dem Herrn, mein Haupt ist erhöht in dem Herrn. Mein Mund hat sich weit aufgetan wieder meine Feinde. Es ist niemand heilig, wieder heraus agiert, und ist kein Feld für unser Gott. Ist, lasst euer großes Rühmen und trotzen, freches Reden gehe nicht aus eurem Munde. Denn der Herr ist ein Gott, der uns merkt, und von ihm werden die Taten gebogen, die der Satt waren, müssen um Brot dienen, und die Hunger litten, Hunger hat nicht mehr. Die Unfruchtbare sieben geboren, und die viele Kinder hatte, weg dahin. Der Herr macht arm und macht reich, erniedrigt und erhöht.

[1:21:37] Er wird behüten die Füße seiner Heiligen, aber die Gottlosen sollen zunichte werden in Finsternis. Denn viel Macht hilft doch niemand. Und als Kleinschmidt drei Jahre alt war, entschied sie sich nach ihrem Gelübde, das sie abgelegt hatte, diesen kleinen Sohn Gott zu weihen. Und sie brachte ihn schweren Herzens zum Heiligtum. Und Gott schenkt ihr noch mehr Kinder. Doch Samuel hat sie nie vergessen. Jahr für Jahr brachte sie ein Kleid, das immer etwas größer wurde, weil auch er wuchs. Und sie glaubte, dass vielleicht, dass er dort in bester Erziehung und Gesellschaft war.

[1:22:21] Das nicht, denn er hatte zwei Söhne: Hofni und Pinhas. Faustkämpfer, das war eine sehr gute Beschreibung seines Charakters. Der Antrag ist von Aas und einer Schlange. Er ist so wie viel Hass, der damals die Moabiterin und den den Israeliten im Zelt durchstoßen hatten. Und auch dieser Fehler, Ras, war mit Gerät schafft unterwegs am Heiligtum. Aber nicht nur Menschen durch durch zu durchstoßen, sondern um Fleisch aus den Köpfen zu bekommen. Ihn interessiert, ihn und sein Wohl interessierte nur das Essen, das Fleisch. Und manchmal interessiert ihn auch das Fleisch derer, die dort anbeteten, vor allem der Frauen.

[1:23:08] Und Gott hat einen Propheten zu Eli und fragte: "Warum tretet ihr mit Füßen, wenn es Schlachtopfer und Speisopfer, die in meine Wohnung geboten habe, und erst seine Söhne mehr als nicht, dass ihr euch mästet von dem besten aller Opfer meines Volkes Israel? Darum spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe allerdings gesagt, dein Haus und das Haus seines Vaters sollen ewiglich von mir aus und eingehen. Aber nun spricht der Herr: Erst ferne von mir, sondern wer mich ehrt, den will ich wieder ehren. Wer mich aber verachtet, er soll auch verachtet werden."

[1:23:35] Und das soll ein Zeichen sein, dass über seine beiden Söhne, Hofni und Pinhas, kommen wird. An einem Tag werden sie beide sterben. Ich habe mit einem treuen mir einen treuen Priester erwecken, der tun wird, was nach meinem Herzen und nach meiner Seele ist. Und ihm werde ich ein beständiges Haus bauen, und er wird die Tage von meinem Gesalbten aus und eingehen. Eli verstand die Worte. Er wusste, dass Gott recht hatte, aber er hatte keine Kraft, seine Söhne zu disziplinieren.

[1:24:11] Eines Abends lag Samuel alleine dort, und hat eine Stimme, die rief: "Samuel!" Und wie in den Kindergeschichten gehört hatte, von den Alten, von Abraham und von Jakob, rief er: "Hier bin ich." Aber vermutete, dass es sein Mentor Eli war. Und der weckte ihn aus dem Schlaf. Aber der hatte so festgeschnallt und auf keinen Fall im Schlaf gesprochen, dass sich selber aufstellte. Das ist nicht etwa der gesprochen hatte. Dreimal ging es so, bis Elias dämmerte, es ist Gott, der spricht. In jenen Tagen waren Prophezeiungen, Visionen sehr selten.

[1:24:46] Und er instruierte den kleinen Samuel: "Wenn die Stimme noch einmal kommt, dann sage: 'So und so.'" Das ist Gott selbst, der mit dir redet. Aber diesmal rief Gott nicht Samuel, er rief Samuel, Samuel. Der antwortete mit zitternden Händen, mit zitternder Stimme: "Hier bin ich." Und Gott offenbart ihm, was passieren würde mit dem Haus, und dass er, Samuel, der Priester und Richter und Prophet für Israel sein würde. Er sollte das Volk aus dem dunklen Zeitalter herausführen.

[1:25:40] Wieder kamen die Philister und sie sammeln sich zum Schlachtfeld in Awk in der Ebene. Und als es aussah, als ob die Philister siegen würden, da kamen Israeliten auf eine scheinbar gute Idee. Sie brachten die Bundeslade aus dem Haus Schilo und brachten sie in das Lager auf das Schlachtfeld von Awk. Und als die Philister jenen Kasten sahen, aus Akazienholz, mit Gold überzogen, da bekamen sie das Zittern. "Wer wird uns von der Handel dieser mächtigen Götter retten? Das sind die Götter, welche die Ägypter in der Wüste mit Plagen schlugen. Die Verletzten konnten noch die Macht Gottes sehen. Tapfer oder weiße Männer, ihr Verlust der Mitte den Hebräern nicht dienen müsst, wie sie euch gedient haben. Seit Männer und kämpft sie!"

[1:26:29] Waren Männer, sie kämpften und sie kämpften stärker als gedacht. Und sie besiegten Israel, das eine seiner größten Niederlagen jemals erlitt. Und nicht nur Hofni und Pinhas fielen, die Bundeslade selbst wurde gefangengenommen. Von jenen Völkern, von den Tischim, den Einwanderern. Als er das hörte, bekam er einen Herzschlag, fiel um und starb. Man stellt die Bundeslade aus dem Haus von Dan dem Pharisäer und hatte offensichtlich noch nicht die Lektionen gelernt, die schon zum Sonnen angedeutet hatte.

[1:27:19] Diesmal stürzte nicht der Tempel komplett zusammen, aber daran lag dem der Bundeslade stets zu Füßen. Und Plagen brachen aus im Land der Philister, dass irgendwann keine Fenster statt mehr. Diese Bundeslade haben wollte. Und so fragten sie ihre Religionsführer: "Was wäre denn das angemessene Opfer, mit dem wir diesen Gott der Hebräer beschwichtigen könnten?" Die hat noch keine große Ahnung. Sie wussten nur, dass dieser Gott sie besiegt hatte. Sie wussten, dieser Gott kann sehr zornig werden und sehr mächtig. Und alles, was ihnen einfiel, war: "Naja, vielleicht ist er ja zufrieden, wenn wir ihm goldene Mäuse machen."

[1:27:59] Gesagt, getan. Und goldene Mäuse, fünf Stück für die fünf Königsstädte des Festlandes, wurden angefertigt. Die Frage war nur: "Wie wird man die Bundeslade wieder los? Nie wieder zurück mit ihnen das Land die Hebräer anfassen wollte sie keine." Das war eine gute Idee. Man müsste sie fremdgesteuert hinbekommen. So entschied man sich, ein Rindergespann zu nehmen und die Bundeslade auf den Karren zu setzen. Und die Weisen der Philister waren sich noch nicht ganz sicher, ob die Plagen nicht vielleicht einfach nur eine Epidemie waren, die gerade wieder einige ankommende Einwanderer mitgeschleppt hatten.

[1:28:48] Um sicherzustellen, dass es wirklich der Gott der Hebräer war, wollte man folgendes machen: Man nahm zwei Kühe, die gerade Kälber hatten, und sperrte die Kälber in einem Stall in Philisterland. Und spannte diese beiden Kühe vor den Karren. Und jeder Philister hatte genügend Kühe zu wissen, jede Kuh folgt ihrem Instinkt, immer direkt zu den Kälbern zurück. Wenn diese Kühe trotzdem geradeaus gingen, dass entgegengesetzt in die Gegenrichtung ins Land der Hebräer, dann wäre es der Gott der Hebräer.

[1:29:25] Gesagt, getan. Und obwohl der Instinkt in diesen Kühen sich aufbäumte und nach den Kälbern schrie, führten die Kühe geradewegs ins Land der Hebräer zurück. Die Philister staunten. Und dort, auf einem Acker, blieben die Kühe stehen. Sie haben ihre Kälber nie wieder gesehen. Sie wurden gleich geopfert von den dankbaren Hebräern, die froh waren, dass die Bundeslade wieder im Land war. Und jetzt, wo sie ganz unten geschützt ist von irgendwelchen Zelten und welchen Priestern, die sagen: "Du kommst hier nicht rein."

[1:30:05] Dachten sie, dass das unsere Gelegenheit, einmal die zehn Gebote mit eigenen Augen zu sehen. Und sie machten die Bundeslade auf. Sie starben. 20 Jahre blieb die Bundeslade dort irgendwo in der Prärie. Plötzlich Angst bekam vor der Heiligkeit dieses Kastens. Es war 20 Jahre später, als der Patriarch das ganze Volk zusammenrief und sagte: "Wir müssen eine gründliche Reformation unserem Leben haben. Wir müssen die die Bade und die Asche rihm und all das aus unserem Leben verbannen." Und dort entschied man sich, sich neu dem Herrn zu weihen.

[1:30:51] Als ich finde zusammengezogen, griff Gott ein. Und Samuel nannte den Ort Eben-Ezer: "Bis hierhin hat Gott uns geholfen." Er wohnte fortan in Rama und richtete das Volk. Und weil er sah, dass es solche Probleme gab mit dem Wissen über Gottes Wort, entschied er sich, Schulen zu gründen, so genannte Propheten-Schulen, an denen Musik und Poesie unterrichtet wurde, aber vor allem das Wort Gottes und die heilige Geschichte, die Weltengeschichte, damit sich solch ein dunkles Zeitalter nicht mehr ereignen würde.

[1:31:32] Also alt geworden war, da kamen die Vertreter des Volkes zu ihm und sagten: "Sie, du bist alt geworden, deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. So setze nun einen König über uns, der uns richten soll nach der Weise aller Heidenvölker." Tatsächlich hat es Samuel versäumt zu lernen von dem, was er bei Eli gesehen hatte. Eli hatte seinen Söhnen zu viel durchgehen lassen. Aber die Menschen hatten das nur als Ausrede. Sie wollten schon längst einen König. Sie hatten zurückgeschaut und ihre Vergangenheit, die letzten 100 Jahre, und gesehen: Wir hatten keinen König und ging es schlecht.

[1:32:14] Und ja, sie hatten keinen König, denn der, der König sein wollte über sie, der durfte es nicht. Als Samuel zornig wurde, sagte Gott: "Hör auf die Stimme des Volkes und allem, was wir gesagt haben, denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll. Ich, es ist mein Volk, ich habe sie auserwählt, damit sie das Reich Gottes, das Gesetz Gottes repräsentieren, aber ich darf nicht König über sie sein. Sie folgen mir nicht."

[1:32:53] Lass dir einen König bekommen. Zeigt ihnen deutlich, was es bedeutet, einen menschlichen König zu haben. Und Samuel gab sich alle Mühe, in den schwärzesten Farben auszumalen, was passiert, wenn man einen menschlichen König hat, der zum Militärdienst einzieht, und der dich Frauen nimmt, und der hat es Grundstücke für sich in Anspruch nimmt. Aber sie wollten ihn unbedingt. Sie wollten zu sein wie die Völker um sie herum. Versagte Gott: "Ich gab dir einen König in meinem Zorn."

[1:33:20] Und die Malaktion im Himmel fragte mich: "Wer wird es sein? Wen wird Gott als König auswählen?" In jenen Tagen suchte jemand seine Esel. Sie waren davon gelaufen. Und er, der die Esel suchte, hörte auf den Namen Saul. Und Saul war ein Nachfahre der Männer, die in Gibea die Schandtat begangen hatten. Er war aus dem Stamm Benjamin, der ausgelöst worden war. Er war ein Nachfahre jeder Verbrecher. Und ganz ehrlich, mit Religion hat er nicht viel am Hut. War ein großer, außergewöhnlich schöner und starker Mann.

[1:34:05] Aber als er in der Nähe von Rama war und seine Esel immer nicht gefunden hatte, und er hörte, dass dort ein sehr berühmter Samuel war, dachte er: "Es kann ja nicht schaden, mal zu fragen." Er ging deswegen. Er kam in die Stadt und wollte gerade fragen: "Weißt du, meine Esel sind da?" Da wusste er nicht, dass dieser sehr nicht nur weiß, wo Esel sind, von dieser sehr bereits die Zukunft gesehen hatte. Und Samuel lud jenen Saul zu einem Opferfest. Und Saul bekam die größten Fleischstücke. Und er wusste gar nicht, wie ihm geschah.

[1:34:39] Nachdem er aufgegessen hatte und verdaut hatte, nahm ihn Samuel auf das Dach seines Hauses. Und fast die ganze Nacht redeten sie sehr eindringlich. Saul war groß, etwas schön, etwas stark, aber hatte nicht viel Interesse an Gott. Er war eigentlich genau der Prototyp eines Königs, so wie die Israeliten ihn haben wollten, so wie die anderen auch. Und Samuel sah das, aber er gab die Hoffnung nicht auf und versuchte, so viel wie möglich von dem Wesen Gottes ihm zu erklären.

[1:35:21] Dann nächsten Morgen auf dem Weg, der von Rama hinweg führt, gab er ihm Zeichen, die eintreten sollten. Und alle trugen ein. Am Grab erhielt er auf dem Weg zu Bethlehem. Erschienen ihm drei Männer, die tatsächlich sagten: "Die zwei Esel sind gefunden." Und dem wurden zwei tote gegeben. Bei der Therapie und als dann Propheten vorbeikamen, kam der Geist Gottes auf ihn, und er fing an zu prophezeien. Und die Menschen, die ihn vorher kannten, die sagten: "Ist das möglich, dass Saul sich für geistliche Dinge interessiert?"

[1:36:00] Denn schon unter den Propheten. Es wurde zu einem geflügelten Wort. Schon bald rief Samuel das Volk zusammen. Alle waren gespannt, wie würde der König bestimmt werden. Das Los sollte entscheiden, und das Los fiel auf Benjamin. Das ärgert einige der größeren Stämme. Man sah Judah vor ihm, hatten sich Chancen ausgerechnet. Und dann fiel es auf den Sohn von Kis. Man fragte: "Wo ist er denn, der neue König?" Man konnte ihn nicht mal finden. Er hatte sich versteckt beim Gepäck.

[1:36:45] Und als er schlussendlich hervortrat, schüchtern, ganz anders, als er vorher gewesen war, da waren einige froh: "Das ist ein großer König, fahren, dass es schön war und stark zu sein schien." Aber viele verachteten ihn. "Sagt, er soll uns retten? Der traut sich nicht mal, uns in die Augen zu sehen. Der soll unsere Schlachten führen?" Und die, die am lautesten nach einem König geschrien hatten, wollten ihn nicht. Als er kam, so wurde zwar Saul zum König gekrönt, aber wusste gar nicht, was er tun sollte. Deswegen ging er einfach wieder nach Hause.

[1:37:23] Nach Kibe. Ein Grund, warum man einen König haben wollte, war, dass man hörte die Gerüchte, dass die Ammoniter wieder zu einem großen Zug, zu einer großen Expedition sich gründeten. Der mächtige König Nahasch, Schlange, hatte sich vorgenommen, Israel anzugreifen. Und er kam mit einer gewaltigen Armee. Er kam zu der Stadt Jabes in Gilead, jene Stadt, die man damals angegriffen hatte, um Frauen für den Benjamin-Etat zu bekommen. Oder belagerte die Stadt.

[1:38:01] Und die wussten nicht, was sie tun sollten. Keine Hilfe weit und breit. Und sie sagten: "Okay, wir werden deine Diener mehr." Sagte: "Okay, aber ich bin der König Nahasch, ich, die Schlange von Ammon. Ich sage euch, wenn ihr meine Diener werdet, werde ich euch jedem einzelnen ein Auge ausstechen. Ist das okay?" Und sie waren so verzweifelt, dass sie sagten: "Gib uns sieben Tage Bedenkzeit, dann gehen wir darauf ein."

[1:38:24] Die Nachricht kam nach Israel, und die Nachricht kam auch zu König Saul, der als König von Israel mit einem Rind seinen Acker pflügte, weil er nichts zu tun hatte. Und in diesem Moment realisiert er plötzlich eine Bürde, die er niemals im Leben immer gespürt hatte. Er spürte die Bürde für sein Volk. Und er liest ein Rind davon. Und er rief eine Armee zusammen, eine gewaltige Menge von 300.000 Mann. Oder seinem nächtlichen Marsch überquerten sie den Jordan und sie griffen die Ammoniter an. Und in einer Schlacht, die noch Jahrhunderte später in Erinnerung blieb, siegte Saul.

[1:39:09] Und jetzt war dann niemand mehr, der sagte: "Soll das unser König sein?" Einige gaben sogar als Vorschlag an, man sollte all die Kritiker von Saul gleich am besten mit umbringen. Aber Saul wollte davon nichts wissen. Es war ein Tag des Sieges für Israel. Und man beschloss erneut, eine Krönung durchzuführen. Jetzt eine richtige, eine mit allem, was dazugehört. Und zwar in Gilgal, an jenem Ort, wo man damals den Jordan überquert hatte, vor fast 400 Jahren.

[1:39:45] Und Gott donnerte, um deutlich zu machen, dass es nicht sein Wille war, dass sie einen König hatten. Und sie baten zusammen: "Bitte den Herrn, deinen Gott, zu deinem Knecht, dass wir nicht sterben, denn zu allen unseren Sünden haben wir das Böse begangen, den König für uns zu bitten." Jetzt sahen sie, dass es verkehrt war, aber sie konnten es nicht mehr rückgängig machen. "Fürchtet euch nicht", rief Saul, "all dieses Böse begangen, doch hört nicht auf, dem Herrn nachzufolgen, und die mit dem Herrn, mit eurem ganzen Herzen, und weicht nicht ab und folgt nicht den richtigen Götzen, nach die nichts nützt, noch nicht retten können, weil sie nicht ich sind. Denn der Herr wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen, denn es hat dem Herrn gefallen, euch zu seinem Volk zu machen."

[1:40:28] Auch was mich betrifft, fern sei es von mir, dass ich mich an dem Herrn versündige und auf und aufführen sollte, für euch zu bitten. Sondern ich will euch den und richtigen Weg lehren. Er war nicht mehr Richter, aber war immer noch Lehrer.

[1:40:46] Zu Beginn gleich einen seiner größten Fehler. Statt die Armee, wie sie war, zusammenzuhalten, schickt er die meisten Soldaten wieder nach Hause. Er wollte nur eine kleine stehende Armee von 3000 Mann haben. Und dann kamen die Philister wieder, und er musste wieder die Armee zusammenrufen. Aber viele kamen nicht. Und er wartete und wartete. Und alle, die bei ihm waren, verließen ihn. Sie sollten sich den Gilgal treffen, noch die meisten.

[1:41:19] Die meisten verbargen sich in den Höhlen und Klüften. Sieben Tage hatten sie ausgemacht, sollten sie erwarten. So lange war die Zeit, bis Samuel kommen würde, um das Opfer als Priester für das Volk zu bringen. Doch er kam nicht.

[1:41:39] Und als nur noch wenige hundert Mann an seiner Seite waren, entschied er sich, schauen zu einer Sache, die für immer das Schicksal des Volkes beeinflusste. Er entschied sich zu glauben, dass Gott vielleicht jetzt die Sache nicht unter Kontrolle hat und er sich selbst helfen müsste. Er opferte einfach selbst.

[1:42:06] Kurz danach kam Samuel, fragt ihn: "Warum hast du nicht gewartet?" Er sagte: "Da machte ich mich stark und brachte das Opfer dar." Und Samuel musste ihm sagen, was für ein Fehler das war, was das Gebot des Herrn war. Wenn es Gottes Gebot war, dass ihr nicht gehalten, denn sonst hätte er jetzt sein Königreich über Israel auf ewig bestätigt. Du hättest eine ewige Dynastie sein können. Nun aber wird dein Königreich keinen Bestand haben. Der Herr hat sich einen Mann nach seinem Herzen ausgesucht.

[1:42:37] Dem Elisa gesagt worden, dass ein Priester tun hätte ewig sein können. Was wurde ausgerottet? Und Gott wollte sich einen Priester suchen nach seinem Herzen. Dem König Saul wurde dasselbe gesagt. Und Saul erkannte seinen Fehler, aber er wollte ich trotzdem in den Krieg ziehen. Und Samuel blieb bei ihm.

[1:43:09] Damals gab es keine Eisenwaffen in Israel, nur der König selbst und sein Sohn Jonathan hatten solche. Und als die Armee so nutzlos, fragend, zweifelnd wartete, da lag entschied sich der Sohn von Saul, Jonathan, zu einer wagemutigen Aktion. Sah einen Wachposten der Philister oben auf einem Felsen und rief ihnen zu. Die riefen zurück und meinten: "Wenn ihr Lust habt, kommt nach oben." Nie würde ein Mensch wagen, soll ich eine steile Klippe hochzusteigen. Doch Jonathan und sein Waffenträger taten genau das. Sie erklommen jenen Felsen.

[1:43:55] Und als die Philister sich um sie zu ihrem unglaublichen Erstaunen waren die beiden Hebräer auf dem Felsen geklettert und dort erschlugen sie alle Wachposten. Und es entspann sich eine Schlacht, die Philister unterlagen. Den ganzen Tag hatten sie gekämpft und Jonathan nahm etwas Honig, der dort im Wald umher lag. Er hatte nicht gehört, dass auf der anderen Seite das Schlachtfeld, sein Vater Saul in völliger Verblendung, in völliger, wie soll man sagen, Engstirnigkeit, den unsinnigen Befehl ausgegeben hatte, dass keiner seiner Soldaten den ganzen Tag etwas essen durfte.

[1:44:42] Sie waren am Ende der Schlacht so ausgehungert, dass sie nach Sonnenuntergang sich auf die Tiere stürzten und mit Fleisch und Blut alles saßen. Schon das war der Fehler von Saul, der jetzt zeigte, dass er in Konfliktsituationen nicht geeignet war als König. Als dann Saul hörte, dass sein eigener Sohn Honig gegessen hat, fiel dem nichts Besseres ein, als diesen Jonathan umbringen zu wollen. Was war das für einen König? Das Volk schritt ein und das Volk musste Jonathan vor seinem eigenen Vater bewahren.

[1:45:16] So überlebte Jonathan den Tag, an dem er als der Held den Felsen aufgestiegen war. Philister kommt ihm jetzt an, haben aber sein Vater Saul schien doch ungeeignet zu sein für das Königsamt. Saul hielt sich einen General, sein Name war Abner. Und gemeinsam wurden sie beauftragt, eine letzte große Schlacht zu schlagen, die seit Jahrhunderten ausstand. Damals hatte Mose in das Buch eintragen lassen, dass Gott einen Krieg hat mit Amalek, weil damals auf dem Weg nach Kanaan die Amalekiter Israel angegriffen hatten. Das war 2010 v. Chr. gewesen und jetzt, vier Jahrhunderte später, sollte endlich der Rachefeldzug an den Amalekitern ausgeführt werden. Alles sollte vernichtet werden.

[1:46:07] So zog Saul mit seinem berühmten General Abner in die Schlacht. Sie vernichteten fast alles, bis auf das beste Vieh, mit dem man reich werden konnte, und den König. Sie ließen sie auch am Leben. Gott hatte geplant, dass dieser Straffzug gegen die Amalekiter ein Gericht Gottes ist und keine Bereicherung. Saul verstand Gott nicht. Er war tatsächlich ein König, wie das Volk ihn wollte, nicht ein König, wie Gott ihn wollte.

[1:46:47] Man sprach Gott jene Worte zu Samuel: "Es freut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe, denn er hat sich von mir abgewandt und meine Worte nicht erfüllt." Samuel hörte das. Saul vor lauter Begeisterung ein riesen Denkmal hatte aufstellen lassen auf dem Berg Karmel, ein Denkmal für seine gewaltige und riesige und co, die geschlachtet und zu den feierlichen war auch Feierlichkeiten. Doch Samuel eingeladen. Er kam aber, brachte keine frohe Botschaft. Er sagte ihm genau das, was Gott ihm gesagt hatte. Und er sagte ihnen, dass Widerspenstigkeit genauso schlimm ist, Rebellion genauso tragisch ist, wie Wahrsagerei und Götzendienst.

[1:47:38] Hörte die Worte und Samuel ging den Berg Karmel wieder hinab. Er achtete nicht auf das Gewaltmal zu Ehren von Saul. Er zog nach Rama zurück und er trauerte, denn er wusste nicht, dass jetzt werden sollte aus Israel. Gott hatte den König erlaubt, Gott hatte den König verworfen, aber der König war immer noch da. Darüber hinaus würde er nie wieder sehen.

[1:48:19] Ich habe ein bisschen überlegt, was man am Ende dieser Episode für eine Lektion ziehen kann. Es sind mehrere Dinge eingefallen. Vielleicht sind sie erschüttert über das, was alles möglich ist im Volk Gottes. Vielleicht sind wir erschüttert, dass die Dinge so deutlich und detailliert wiedergegeben werden. Aber zeigt sich nicht darin, dass Gott auch unser Leben wirklich kennt? Ist nicht auch unser Leben eigentlich viel erschütternder als das, was wir nach außen so zeigen? Gibt es nicht auch in unserem Leben, in unserer, in unserem Denken, in unserem Empfinden Abgründe, die manchmal fast zu tief sind? So tief sind, wie wir sie hier offenbart gesehen. Gott kennt uns ganz genau und vor ihm ist nichts verborgen.

[1:49:21] Eine zweite Lektion ist die: Vielleicht hätte es damals sein können, auf das Volk Gottes zu zeigen, was ja immer noch Gottes Volk ist. Und es gibt heute viele Menschen, die sich keiner Kirche, keiner Gemeinde, keiner Gruppe von Christen anschließen wollen, weil sie zu viel erlebt haben mit Menschen, die behaupten, Gottes Volk zu sein, weil sie Dinge gesehen haben, die manchmal schlimmer sind als das, was Menschen tun, die gar nichts von Gott wissen wollen. So wie in diesem Zeitalter, als Menschen, die behaupteten, dem Gott des Himmels zu dienen, Dinge taten, die schlimmer waren als das, was den Kanaanäern überhaupt einführen.

[1:50:06] Wenn du, lieber Freund, liebe Freundin, wenn du lieber Freund oder Freundin, die ich hier auch vielleicht vor dem Leistung sind oder später diese Aufnahme sehen, in so einer Situation bist, dass du dich für den Gott des Himmels interessierst, auch wenn du so viele negative Dinge mit denen erlebt hast, die diesem Gott scheinbar folgen, dann lass die Geschichte der Ruth eine Ermutigung sein. Gott ist ein Gott nicht nur der Israeliten. Gott ist ein Gott aller Völker. Gott ist ein Gott für jeden, der ihm folgen möchte.

[1:50:46] In jener dunklen Zeit, als Gott der König hätte sein sollen, sagt er selbst: "Ich bin der König nicht gewesen." Vieles von dem, was heute Christen tun oder was früher Christen getan haben, ist nie im Auftrag Gottes geschehen. Und in diesem Sinne möchte ich uns einladen, das für unsere Augen weglenken von Menschen und hinlenken auf den einen, der trotz allem die Geschicke lenkt und dessen Gnade und Liebe und Hoffnung nie aufhören.

[1:51:19] Lassen uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen dank sagen, dass du nicht nur die schönen Seiten des Lebens zeigst. Danke, dass du nicht nur die Heldentaten hast aufschreiben lassen, sondern auch die Abgründe, die deutlich machen, dass du jeden Menschen genau kennst und die uns einen Spiegel vorhalten über vieles, was wir auch tun oder getan haben. Und wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass auch wenn Menschen, die vorgeben, dich zu kennen, sich grausam und böse und abartig verhalten, dass das keinen Rückschluss erlaubt auf, wie du bist, sondern nur darauf, dass sie sich haben verleiten lassen, verführen lassen, dass sie sich der Rebellion angeschlossen haben.

[1:52:08] Du bist immer derselbe, selbst wenn Menschen, die vorgeben zu folgen, völlig daneben gehen. Und wir danken dir, dass wir heute unseren Blick von Menschen weglenken dürfen auf dich. Du sollst unser Gott sein und wir wollen dem Volk angehören, dass du dein Volk nennst. Im Namen Jesu. Amen.


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