In dieser Episode von „Welten Geschichte“ tauchen wir tief in die Familiengeschichte König Davids ein. Wir beleuchten die komplexen Beziehungen innerhalb seiner Familie, die von Liebe, Verrat und den Folgen unkontrollierter Begierden geprägt sind. Die Episode zeigt, wie die Fehler der Eltern die Kinder beeinflussen und welche weitreichenden Konsequenzen sie für das gesamte Reich haben können.
Weltengeschichte – Episode 13: Die Söhne des Königs
Christopher Kramp · Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse) ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der BibelWeitere Aufnahmen
Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)
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Transkript
[0:15] Ein gesegnetes und herzliches Willkommen zu unserer Serie "Welten Geschichte". Alle, die heute hier sind, alle, die jetzt live eingeschaltet sind auf joelmedia.de oder die dieses Video später anschauen auf unseren Internetseiten oder auf YouTube. Zu unserer 13. Episode: "Die Söhne des Königs". Wir hatten keine Fragen und Antworten gehabt, oder keines Fragen letzte Abend. Bekommen wir werden heute Abend wieder Fragen beantworten und wer Fragen stellen möchte, kann das tun in der Fragebox oder auch im Internet.
[1:10] Ich werde als Kurzzusammenfassung einfach ganz gut hier am Rechner weiterklicken, was bisher geschehen ist für alle, die vielleicht nicht alle Episoden sehen konnten oder entsprechend verpasst haben. Wir haben angefangen mit der Idee, dass Gott Liebe ist und dass das eine Gesetzmäßigkeit ist. Gottes Gesetz ist, dass er immer derselbe ist. Wir haben gesehen, dass er die Welten geschaffen hat als Ausdruck seiner Kreativität und dass jemand das Gesetz seiner Liebe angegriffen hat und eine Rebellion im Himmel entstand. Gott schuf die Welten und erschuf dann die Welt, erschuf den Menschen als Repräsentanten seines Charakters und seines Wesens. Auch der Mensch wurde verführt durch das Wirken Satans und Gott fand einen Plan, einen Plan, der seit Ewigkeiten schon erdacht gewesen war, nämlich die Menschheit zurückzugewinnen durch eine Demonstration seiner Liebe, indem er sich selbst opfern würde.
[2:21] Nachdem die Sünde fast die ganze Welt in Finsternis getaucht hatte, im Jahr 1656, die Welt in einer Sintflut untergehen. Gott berief später Abraham und seine Nachfahren endeten in Ägypten, wo sie über einen langen Zeitraum unterdrückt worden sind. Und als dann Gott nach 400 Jahren Mose berief am brennenden Dornbusch, führte er sie aus Ägypten heraus, zunächst einmal durch die Wüste an den Berg Sinai, wo ihnen das Gesetz Gottes, das Gesetz seiner Liebe, offenbarte. Doch sie rebellierten immer wieder und Gott führte sie in seiner Gnade bis an die Grenzen des gelobten Landes, wo sie erneut rebellierten und nicht nach Kanaan hineingehen wollten. Stattdessen kehrten sie wieder um.
[3:22] Weitere 38 Jahre blieben in der Wüste, bis Mose am Ende seines Lebens in einer beeindruckenden Rede sie aufrief, doch Gott ganz von Herzen zu vertrauen. Er starb, wurde dann in den Himmel geführt als erster, den Tod überwand und das Volk Israel besiegte die Kanaaniter. Die Stämme verteilten sich im Land. Dann hatten die erste Generation, die das Land erobert hatte, gestorben war, kamen die Götzen wieder zum Vorschein und ein dunkles Zeitalter brach an, in dem Dinge geschahen, die man eigentlich gar nicht erzählen, geschweige denn denken möchte. Trotzdem berief Gott immer wieder Richter, die sein Volk aus aller Not und aus aller Bedrängnis retteten. Und dort am Heiligtum in Silo wurde Samuel berufen als Priester und Prophet, das Volk auf den rechten Weg zurückzubringen. Er gründete Schulen und wohnte in Rama, um dort den Menschen das Wesen und den Weg Gottes zu lehren.
[4:36] Das Volk wollte trotzdem lieber einen König haben und den bekam es auch. Gott machte deutlich, dass das nicht sein Plan war, aber er gab ihnen einen König, der ihrem Ideal entsprach, einen großen, schönen, militärisch erfolgreichen König, der sich sehr bald als unfähig erwies. Und so berief Gott, oder haben wir gestern gesehen, einen Hirten mit Namen David, dem Vertrauen auf Gott, den Riesen Goliath besiegte, der Liebling des Volkes wurde und deswegen fliehen musste vor dem eifersüchtigen König Saul. Mehrmals hat er Gelegenheit seinem Feind, Saul, das Leben zu nehmen, doch jedes Mal zeigte sich sein wahres Wesen, seine wahre Liebe und er ließ seinen Feind ziehen.
[5:29] Der hatte sich mittlerweile völlig dem Satan verschrieben und derselbe König, der einmal von Gott benannt worden war, ging zu einer Besitzerin einer Grube, einer Totenbeschwörerin und er endete auf dem Schlachtfeld. David wurde König und er wählte die alte Stadt Jebus, die zu Jerusalem geworden war, zu seiner neuen Hauptstadt. Eroberte sie und gründete sie neu als Jerusalem und erlebte in Frieden und gründete ein Reich, das endlich internationale Anerkennung bekam.
[6:05] Doch dann beging er den Fehler seines Lebens, als er die Frau eines seiner besten Freunde begehrte und sie zwang, mit ihm ins Bett zu gehen. Aber auch Gott half ihm in dieser Situation. Gott vergab ihm. Unterstelle haben wir aufgehört. Und bevor wir jetzt in der Episode 13 weitermachen, wollen wir gemeinsam mit einem Gebet beginnen. Und wir müssen, möglich ist die Nachricht ab, sein wird mir niederzuknien.
[6:47] Lieber Vater im Himmel, wir kommen dankbar zu dir. Wir sind dankbar, dass du immer derselbe bist, dass du immer Liebe bist. Bedanken wir, dass du dich um jedes Problem kümmerst. Und wenn wir jetzt in die biblische Geschichte zurückgehen, um zu sehen, wie Menschen an deiner Hand gegangen sind, wie sie dich erlebt haben, dann können wir sehen, dass es allein deine Gnade ist, die uns aufrecht erhalten hat. Wir können auch wertvolle Lektionen von ihnen lernen, was es bedeutet, wenn man sich gegen dich entscheidet. Dann möchte ich bitten von ganzem Herzen, dass du jetzt durch den Heiligen Geist zu uns sprichst und dass wir in ihren Geschichten unsere Geschichte sehen. Dank, dass du das möglich machst, dass dein Wort nicht leer zurückkehrt. Im Namen Jesu. Amen.
[7:58] Episode 13: Die Söhne des Königs. Es war noch immer so, dass die weltpolitische Lage eine außergewöhnliche Situation darstellte. Noch immer waren die alten und stolzen Reiche wie Assur und Babylon klein und unbedeutend. Es war, als ob ein Schatten sich auf die großen Weltreiche gelegt hatte. Manche, wie das stolze Elam im Osten, waren ganz verschwunden. Mittlerweile und die aramäischen Fürstentümer im Nordwesten konnten sich nicht auf eine größere politische Einheit einigen. Aber Israel, das über Jahrhunderte mehr oder weniger ein Bergvolk von verfolgten Menschen gewesen war, war zu stattlicher Größe herangewachsen. Unter König David waren sie ein Reich von weltpolitischer Bedeutung geworden.
[9:04] Und nach wie vor fragten sich die Engel im Himmel, ob das nicht die Gelegenheit sei, dass durch das Reich Israel, durch die Königsherrschaft David und seiner Dynastie, das Wissen über Gottes Wesen und das Wissen über Gottes Gesetz in der ganzen Welt sich verbreiten könnte. Das Haus David war weltberühmt und auf Inschriften finden wir heute noch diesen Ausdruck "Bett David", wie von rechts nach links gelesen, das Haus David.
[9:47] Und David wusste, dass irgendwann einer seiner vielen Söhne den Thron beerben würde. Er hatte viele Frauen und viele Söhne, und seine Söhne liebten es, wenn er ihnen an der Harfe Lieder vorspielte. Aber noch mehr liebten sie es, wenn er ihnen die Geschichten erzählte, die er damals als junger Mann und als junger König erlebt hatte. All die Heldentaten. Das waren keine Geschichten, nicht hundert oder tausend Jahre alt waren, denn die Helden, von denen er erzählte, die lebten immer noch.
[10:18] Am liebsten erzählte David von seinen drei Helden. Er hatte mehrere große Heldengruppen. Da waren ja die Kreter und die Pelister, die eingewanderten ausländischen Soldaten aus der Mittelmeerinsel Kreta, aus Kophen, die seine Leibwache waren. Da waren die Gatter, die er mitgenommen hatte, als er in den Diensten des historischen Königs Saul gewesen waren und sich zum Gott Israels bekehrt hatten. Da war die Gruppe der 30 Helden, aber alle wurde übertroffen von den drei Helden.
[11:02] Von Joscheb-Baschebet, der tatsächlich eigenhändig alleine 800 Philister besiegt hatte. Und er sah, der einmal alleine gegen Philister gekämpft hatte und so lange mit seinem Schwert geschlagen hatte, so erzählte David, bis ihm das Schwert an der Hand kleben blieb. Und Abner, der als das Volk vor den Philistern floh, die Philister ein großes Linsenfelsgebiet in Besitz nehmen wollten. Er alleine auf die Piste zu rannte und zu deren Erstaunen versetzte, die der Name sagte, da wieder zählte, wie diese drei, diese drei Helden einmal, als sie noch auf der Flucht waren, vor Saul und in der Wüste von sich dort im Geröll gehaust hatten, ganz in der Nähe von Bethlehem, dem Geburtsort von David.
[12:04] Wie David durstig war in der Wüste und diese drei Helden, als sie hörten, dass ihr Anführer durstig war, Leib und Leben riskieren und nach Bethlehem hinunterstiegen, als dort die Philister den Ort besetzt hatten und mitten in die von den feindlichen Armeen besetzte Stadt gingen, an den Brunnen gingen, um dort ein bisschen Wasser zu schöpfen, um es ihrem Anführer wieder auf den Berg zu bringen. Damals war David so beeindruckt gewesen von dem Mut und der Aufopferung seiner Freunde, dass er dieses Wasser nicht einmal trinken wollte, sondern als Dankopfer Gottes auf den Boden ausgoss.
[12:43] Und die Söhne Davids hörten auch die Geschichte von Benaja, dem Obersten der Leibwache, der über die Kreter und Pelister eingesetzt war. Der einmal auf einen großen ägyptischen Soldaten zu gerannt war, nur mit einem Stock bewaffnet, und dieser Kämpfer kam, es hatte einen Speer in der Hand, aber Benaja riss dem Ägypter den Speer aus der Hand und ihn mit demselben Speer erstach. Er besiegte auch die beiden Riesen von Moab und einmal im Winter war er in eine Zisterne gestiegen, um einen Löwen in der Zisterne den Garaus zu machen.
[13:31] Es war ein großer Held in der Zeit, dass David, aber David selbst hatte nicht die größte Freude an den Kriegsgeschichten, obwohl er ein Mann des Kampfes war, obwohl viel Blut vergossen worden ist, vor allem in seinen jungen Jahren. War er doch jemand von einer äußerst sensiblen Natur. Von all den Menschen, die jemals in Kriegsdiensten gestanden hatten, sind nur wenige so wenig verbittert worden, so wenig verhärtet worden vom Schlachtgetümmel wie David.
[14:04] Er liebt es vielmehr, an der Harfe zu sitzen und Lieder zu komponieren. Diese blutgetränkten Hände haben auch im Alter noch die Harfe gestrichen und das Lieblingslied seiner Kinder war ein Lied, das er schon begonnen hatte zu komponieren, als junger Hirte: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln." Und jetzt konnte er es singen aus echter Erfahrung, aus Lebensüberzeugung. Gott hatte ihm immer geholfen. "Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Erquickt meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen."
[14:54] Wie oft war David kurz davor gewesen, den Weg zu verlassen, und einmal hatte er ihn wirklich für einige Zeit verlassen, aber Gott hat ihn immer wieder auf die rechte Straße zurückgeführt. Und er konnte aus vollster Überzeugung singen: "Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens..." Wie oft hat er dem Tod ins Gesicht geschaut, damals, als nur ein Bergrücken zwischen ihm und Saul gewesen war. "So fürchte ich kein Unglück, denn du, Gott, bist bei mir. Dein Stecken und dein Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über."
[15:47] Er wusste, er war der Gesalbte, der Messias. "Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des Herrn, immer da." David hatte sich entschieden, Gott war immer gut zu ihm gewesen. Er wollte immer bei Gott bleiben und es sehnte sich danach, dass auch seine Söhne das lernen würden.
[16:16] Nur etwas hatte er missverstanden. Obwohl Gott immer gut zu ihm war, hatte Gott ihn öfter auch disziplinieren müssen. Aber David vernachlässigte genau diesen Teil in seiner Erziehung seiner Söhne. So wie Eli, so wie Samuel, so konnte auch er es nicht übers Herz bringen, seinen geliebten Jungs mal wirklich die Meinung zu sagen. So wuchsen sie heran als stolze Königs-Söhne, als Prinzen im Hause David. Und manche von ihnen hatten nicht ein einziges Wort der Kritik in all diesen Jahren gehört.
[16:58] Sein Erstgeborener war Amnon. Und er ist treu. Und als Amnon größer wurde, da sah er seine Halbschwester Tamar, wie auch sie immer fraulicher wurde. Er sah seine Tochter, seine Halbschwester Tamar, die immer fraulicher wurde, und wirklich wie ein schöner Palmbaum aussah. Und er verliebte sich in seine Halbschwester und er konnte nur noch an sie denken, tagein und tagaus beobachtete er sie und jede Sekunde, die er auf sie blicken konnte, genoss er. Und in seinem Herzen entwickelte sich ein Wunsch, nicht besonders rein war dieser Wunsch, aber war stark, leidenschaftlich. Er wollte seine Halbschwester Tamar ganz haben.
[18:02] Er vertraute sich einem Freund an, und der gab einen schlechten Rat: Stell dich krank und sage, dass du von Tamar gepflegt werden möchtest. So stellte er sich krank, liebeskrank, war er moralisch krank, war er. Und er lag auf dem Bett und erbat sich Kuchen. Und seine Schwester kam nichtsahnend mit Kuchen in den Raum. Aber der Kuchen blieb größtenteils unangetastet zurück. Er wollte keinen Kuchen, er wollte Tamar. Und als die merkte, was passierte, als er seine Blicke richtig deutete, da sagte sie: "Wir können ja heiraten, in Frack und sein Vater, vielleicht ist das möglich. Wir sind ja nur Halbgeschwister." Aber er wollte nicht warten, er wollte niemanden fragen. Er war der Prinz und er griff sie und tat, was er wollte.
[19:20] Und heute war es, als ob alle Leidenschaft und alles Begehren, das ihn vorher verzehrt hatte, plötzlich wie eine Seifenblase zerplatzt war. Es war immer noch dieselbe Tamar, sie sah immer noch genauso aus, aber plötzlich fand er sie hässlich. Er hasste sie und er wollte sie nicht mehr sehen. Er wollte nichts mehr von ihr wissen und er trieb sie aus dem Haus heraus. Und sie weinte und schrie und sie rannte zu ihrem Vollbruder Absalom.
[19:55] Dem drittgeborenen Davids und sie erzählt ihm schmerzerfüllt. Sie konnte kaum sprechen, dass er das andere, mit dem sie früher so viel gespielt hatten, und sie wollte sagen, was er getan hat, aber sie konnte es nicht über die Lippen bringen. Aber Absalom da in ihren Augen, was geschehen war.
[20:24] Wenn er sagte nicht viel, er weinte auch nichts, aber ein schwarzer Schatten legte sich über sein Herz. David hörte von dem Vorfall und David war außer sich und er war schon auf dem Weg, den Amnon zu bestrafen. Er wollte ihn zur Rechenschaft ziehen, als plötzlich es war, als ob ein ammonitischer Pfeil direkt auf ihn abgezielt worden wäre.
[20:55] Plötzlich hörte er das Schluchzen von Tamar und plötzlich erinnerte er sich an die Augen, die sie gemacht hatte, und es war so, als ob die Hand ausstrecken wollte, um seinen Sohn zu disziplinieren, als ob sie sich nicht bewegen wollte, festgehalten von den Blicken, die er damals auf jenes ahnungslose Frau geworfen hatte. Er traute sich nicht. Er wusste in seinem Kopf, dass Gott ihm vergeben hatte, doch irgendjemand war es, der Satan redete ihm ein: "Du kannst diese Sünde deines Sohnes nicht bestrafen, du hast ziemlich genau dasselbe getan."
[21:38] So tat er nichts und das wunderte Absalom. Und je länger die Zeit verstrich, desto mehr wunderte er sich über seinen Vater, dass er nichts unternahm. Und irgendwann dachte er: "Es ist David egal." Und er entfremdete sich seinem Vater.
[22:01] Eines Tages ließ er ein Fest ausrichten, er Absalom im Bergland Ephraim, und er lud die ganze Königsfamilie dazu ein. Aber David wollte nicht gehen, aber er ließ es zu, dass alle Söhne des Königs zu dem Fest gehen durften. Und Absalom hat auf diese Gelegenheit gewartet. Er hatte seine Schergen instruiert und als das Fest besonders fröhlich war, kamen seine Freunde und er schlug Amnon.
[22:32] Die anderen Brüder waren außer sich vor Entsetzen und jeder sprang auf sein Maultier und ritt zurück nach Jerusalem. Doch die Gerüchte waren schneller als die Maultiere und in Jerusalem erzählte man sich, dass alle Söhne des Königs tot seien. Und David dachte schon, es gehe ihm wie er, der alles auf einmal verloren hatte, nur dass er unschuldig war.
[23:05] Aber dann kamen die Söhne angeritten und zumindestens klärte sich auf, dass nur einer gestorben war, Amnon. Und David hat lange überlegt, was das zu bedeuten hat. Absalom floh im Flur nach, ich gehe zu einem kleinen Vasallenstaat, der immer noch ein bisschen Autonomie für sich behielt und um dieses Gebiet herum, da habe ich bereits regiert, seine Mutter, meine Prinzessin von Gischur, gewesen und so konnte er dort unterschlupf finden.
[23:41] Ein Schatten hatte sich gelegt über das Haus Davids und überlegte der alte König. Erinnerte sich an die Worte von Nathan, der nicht nur ihn getadelt hatte, sondern in dem Gespräch hat er selbst ja, David, gesagt, dass vierfach die Strafe bezahlt werden müsste. Nathan hat in zwei gesagt, er würde nicht sterben, weil das hatte David aufgefordert für diesen Verbrecher, der das zusammen nimmt. Aber die vierfache Strafe, von der hat Nathan nie gesprochen, dass sie weggenommen werden würde. Der Sohn damals von Rachel, war gestorben.
[24:25] Jetzt wandern auch gestorben, sollte das bedeuten, dass er wirklich vier Söhne verlieren würde?
[24:46] Bei außer Reichweite Joab, der General. David merkte, wie es um David stand und er wollte eine Versöhnung bewirken und mit Hilfe einer sehr klugen und weisen Frau, die hier vor Ort instruiert hatte, die und die ein Gleichnis dem David vor trug, erreichte Joab, dass Absalom zurückkommen durfte. Er war ein großer Mann mit langen Haaren und das Volk liebt ihn, ein kluger Mann. Aber er durfte den König nicht sehen, er durfte in Jerusalem leben, aber zum König nicht eintreten.
[25:27] Aber das war noch nicht die Versöhnung, die Absalom sich wünschte. Und der bat Joab noch einmal für Sprache hineinzulegen. Aber der sagt: "Ich bin schon weit genug gegangen, ich kann mich ja nicht völlig aus dem Fenster lehnen." Doch als die Felder von Joab brannten, überlegte der sich das noch einmal und startete noch einmal Fürsprache für Absalom.
[25:53] Und er versöhnte sich vollständig mit seinem Vater. So glaubte es zumindestens David. Absalom konnte jetzt wieder frei ein- und ausgehen und ganz Israel wusste, dass David ihm vollständig vergeben hatte. So schaffte er sich Pferde und Reiter, die vor ihm her liefen, Männer, 50 Männer, die vom Herrlichen und...
[26:30] Weil er so klug war, kamen die Menschen um ihn, um Rat zu fragen. Und irgendwann kam er auf die Idee, dass vielleicht systematisch zu betreiben. Er stellte sich in das Stadttor und wann immer Menschen kamen, um beim König eine Bitte vorzutragen, ein Anliegen, sich Gehör zu verschaffen.
[26:56] Dann stand er da und lächelte und fragte, wie die Person hieß, wo sie herkomme. Und wenn sie erzählte, wie jemand ihr Erbe missbraucht hat oder wie jemand etwas gestohlen hat, oder wie jemand eine Blutschuld nicht gerecht hat, oder dies oder jenes, dann hörte er aufmerksam zu und er nickte mit dem Kopf und schaute verständnisvoll. Und dann sagte er: "Ich bete für dich, dass die Sache gelöst wird. Hoffentlich wird der König das auch verstehen."
[27:39] Und weil David sich immer mehr zurückzog und immer weniger sich um die Belange des Volkes zu kümmern schien, wuchs Absaloms Einfluss immer größer. Irgendwann traute er sich den vorbeikommenden Leuten hinter vorgehaltener Hand zu sagen: "Das ist ein gutes Anliegen, aber wisst, der König ist nicht mehr so wie früher. Ihr kennt ihn noch als gut und mächtig, aber er hat sich geändert."
[28:04] Aber er hat sich geändert. Wir bräuchten mal einen neuen Kurswechsel. Wir bräuchten einen Thronwechsel. Irgendjemand müsste ihn ablösen und dem Al Hakim im Himmel, denn vieles wie Schuppen von den Augen hatten nicht genau das die Nachfolger von Helene gesagt hatten. Die nicht gesagt, Gott hätte sich geändert, man bräuchte eine bessere Regierung. Der Satan hat es schon wieder zugeschlagen. Schon wieder durch einen großen, schönen, weisen Mann.
[28:45] Aber David merkte von all dem nichts. Er war froh und dankbar, sich mit Absalom versöhnt zu haben und es kam ihm nicht in den Sinn, dass Absalom gegen ihn rebellieren könnte. Selbst als hier und da jemand das andeuten wollte, konnte er das nicht glauben.
[29:12] Und eines Tages, die Tav Shalom, einige hundert Mann zusammen in Hebron, in der Stadt, in der vor Jahrzehnten sein Vater David zum König über Juda gekrönt worden war. Er wusste, dass mittlerweile in ganz Israel von da an bis die Leute hinter vorgehaltener Hand sagten: "Der David war ein guter König, aber jetzt ist er alt, er sollte endlich mal abtreten. Wie lange will er noch an seinem Thron festkleben? Es gibt junges Blut, es gibt Können, es gibt viele Leute. Warum lässt er nicht den Absalom, einen netten Mann, jemand, der uns versteht, dem guten Rat hat, das Volk bei uns zufrieden?"
[29:56] Davids und die große Mehrheit des Volkes wünschte sich Absalom als neuen König. Und als das Schofar-Horn ertönte: "18 der Königssohn ist König geworden in Hebron!" Da war es, als auch fast ganz Israel begeistert aufschrie: "Endlich!" Selbst der Ratgeber des Königs, der weiseste Mann seinerzeit, so weise war er, dass sein Wort buchstäblich als das Wort Gottes galt. Obwohl er ein ungeklärter religiöser Mann war, er gegenüber zu Absalom und seine Gründe waren sehr speziell.
[30:38] Denn er, und das wussten nicht viele, war der Großvater von Bathseba. Und all die Jahre hatte er diesen tiefen Groll über das, was sein König seiner Enkelin angetan hatte, und jetzt bot sich eine Gelegenheit, es ihm heimzuzahlen. Er ging in die Dienste von Absalom.
[31:04] Und die Nachricht kam nach Jerusalem. Und die Helden Davids erwarteten, dass man sich zur Abwehrschlacht, zur Belagerung rüsten würde. Aber David winkte ab. Ja, er würde König bleiben, würde seine Königskrone nicht einfach aufgeben, aber er würde die Stadt des Friedens, Jerusalem, nicht in ein Blutbad verwandeln lassen. Und den erstaunten Volk, den erstaunten sagte er: "Er würde freiwillig fliehen. Er würde den Rebellen Platz machen und er würde jedem einzelnen Israeliten die Gelegenheit geben, zu wählen zwischen David und Absalom." Er wollte sehen, wer wirklich zu ihm hält.
[31:50] Und die Kretar und Pletter, die ausländische Leibwache, die ihm folgten, die hielten zu ihm. Die Leviten hielten zu ihm und auch Zadok, der Priester. Und erst jetzt, da der Antrieb riester, sie wollten mit ihm gehen. Doch er gebot ihnen: "Bleibt hier bei der Bundeslade in Jerusalem und lasst eure beiden Söhne, Jonathan und Achimaaz, auf zurück. Vielleicht könnt ihr mir Botschaft bringen über das, was Absalom hier in Jerusalem plant."
[32:29] Und dann stieg David auf einen Berg in der Nähe der Stadt. Der Berg hieß Ölberg und er stand dort auf dem Ölberg und schaut über die Landschaft und er sah die Stadt Jerusalem. Und König David weinte, als er die Rutsche langsam und unter ihm zogen seine Getreuen, die Helden, die Kretar und Pletter und der Rest der Armee dazu ihm hielt ein Stück des Volkes gezogen aus der Stadt heraus, wie Verfolgte und Gedemütigte.
[33:18] Aber David hat eine Idee und der Barfuß einen seiner Ratgeber in Jerusalem zurückzubleiben und wenn möglich, den Rat dieses Architekten zunichte zu machen. Und so flohen sie. Und als sie flohen, da war jemand, warf Steine auf sie. Ja, er warf Steine auf David, den König. Selbst es war Simei, ein Nachkomme der Benjaminiter, ein Verwandter aus dem Hause von Schauer, und behauptete, dass Davids mit Blutschuld sich, dass die Krone zerrissen hätte und er nannte ihn einen Mann des Satans und er warf Steine auf ihn und fluchte dem König.
[34:07] Und als die Helden sich entschieden, diesem Spiel das Handwerk zu legen, der verbot es ihnen. Davids niemals zuvor, niemals zuvor war David so groß in den Augen des Himmels, als er demütig floh und sich nicht rächte. Und damals komponierte eine Hymne nachher: "Wie zahlreich sind meine Feinde, viele erheben sich gegen mich, viele sagen von meiner Seele: Sie hat keine Hilfe bei Gott. Du bist ein Schild um mich, bist meine Herrlichkeit und er mein Haupt. Tempo hebt, ich rufe mit meiner Stimme zum Herrn und er hört nicht von seinem heiligen Berg in Jerusalem."
[35:03] Kam der König, acht Stunden und das Volk jubelt ihm zu: "Lang lebe der neue König Absalom!" Und auch Husai traten zu und riefen: "Lang lebe der König Absalom!" Absalom gipfel sah ihn und sagte: "Dass du bist jetzt auch auf der Seite von Absalom, bist du dir sicher?" Und ruhig sei, guckt ihn mit pochendem Herzen an und sagte: "Genauso sicher wie du nach hoffe, du wirst du auch hier."
[35:44] Absalom war begeistert. Endlich war am Ziel seiner Träume. Er saß jetzt auf dem Thron seines Vaters, und die Armee standen vor ihm und die Berater seines Vaters stand seiner Seite und überlegte sich: "Als Love, was soll das erste, was ich tun sollte? Was ist das erste Gerät, das von einer Hand gehen sollte?"
[36:03] Und er fragte Achitophel, der wusste, seine Rat ist immer der beste: "Was soll ich tun?" Und Achitophel überlegte kurz. Dieser Mann war so klug. Hätte es damals schon das Schachspiel gegeben, er wäre ein Großmeister gewesen. Er konnte viele Schritte vorausdenken. Er konnte schon voraussehen, dass vielleicht Absalom nicht David besiegen könnte. Überlegt sich, was passiert, wenn Achitophel sich vielleicht mit David sogar wieder versöhnt. Er wusste, erkannte David nur allzu gut. Er wusste, David würde seinem Sohn alles vergeben. Aber wie würde er dann da auch schauen, dass überlegte sich, wie kann er sicherstellen, dass egal was passiert, Absalom niemals wieder Vergebung bei seinem Vater bekommt?
[36:49] Und kamen wieder Plan. Plan. Er sagte: "Oft stellen, weißt du die zehn neben Frauen, die David hier gelassen hat, wenn du mit allen zehn von ihnen schläfst und veröffentlichst, dann wird es dein Vater, denn hier vergeben." Und Absalom fand das eine sehr interessante Idee.
[37:07] Und auf den Dächern Jerusalems wurden Zelte aufgespannt. Das Volk wurde zusammengerufen, um mitzuschauen, wie der neue König Absalom Reihe freie Feld für. Zählt die neben Frauen seines Vaters.
[37:32] Besuchte das wollte und grölte und nach Hilfe lächelte. Aber dann war die Frage: "Was sollte gesehen?" Und auch die Torflaute noch einen Rat erwartet. "Wir müssen uns beeilen, so lange David auf der Flucht ist, können wir ihn schnell überwinden. Lasst uns mit 12.000 Mann sofort ihnen hinterher gehen."
[37:52] Und jetzt war die Krise da. Joab wusste, wenn das passiert, dann besteht eine reelle Chance, dass Absalom wirklich König bleibt. Und als Absalom sich noch einmal zu seiner linken Seite drehte und Schuster Jahren schaute, dann sagte er: "Und er hatte gute Argumente. Er sagte: 'Du kennst deinen Vater und du kennst die Helden. Kannst du dich nicht ändern, dann die Geschichten, die der Vater erzählt, dass du weißt, wenn die Helden kämpfen, dann sind sie wie ein Bär auf dem Feld. Der Mann, die Jungen weggenommen hat, seid ihr nicht so sicher, dass 12.000 Mann ausreichen? Einer von ihnen hat er schon 800 besiegt. Warte lieber, warte, bis das Israel von dann bis Special war zusammengekommen ist und dann, dann ist egal, wie sie kämpfen, dann sind wir nur mehr so überlegen.'"
[38:44] Man hat schon unüberlegte Nachricht. Hoffe Rohstoffe, vielleicht wahrscheinlich hat gebetet. David betete die ganze Flucht. Er macht den Rat von Achitophel zunichte. Absalom entschied sich für Fußball. Wir warten, was seine Krebs so konnte.
[39:07] David mit seinem ganzen Tross schnell noch den Jordan überqueren und nach Mahanaim. Wusste, was das bedeutet. Wenn jemals Absalom nicht gewinnen sollte, dann ist das für ihn das Aus. Und so wollte er lieber selbst beenden. Und er galt als der weise Mann der Welt. Ging nach Hause und erhängte sich.
[39:36] Und David kam nach Mahanaim, nachdem dort, wo damals Jakob die Engel gesehen hatte und wo Jahrzehnte vorher ich muss schätzen, der Sohn sei als sein Königreich hatte. Und genau dort hatte er sein Lager aufgeschlagen. Absalom folgte dann, nachdem sie gesammelt waren, über den Jordan. Und Absalom machte den Neffen Davids, Amasa, zu seinem General.
[40:06] Jetzt musste sich David der Schlacht stellen. Er berief drei Generäle und die Ob, die beiden Brüder und Ittai den Kater. Und als er selbst mit ausreiten wollte, da wandten sich alle drei Generäle wie ein Mann um und sagten: "David, bleib du hier!" Und schweren Herzens entschied er sich dazu, bleiben. Aber er beschwor sie und sagt: "Tut mir einen Gefallen, bringt mir meinen Sohn Absalom lebendig!"
[40:37] Vielleicht war das der Grund, warum die drei Generäle darauf bestanden, dass David zu Hause blieb. Und es kam es, dass Schlacht im Wald von Ephraim. Und die Berichte sagen, dass mehr Menschen starben durch die Gefahren des Waldes als durch das Schwert. Und holte so retten durch das Dickicht.
[41:07] Da war es, das Möchtegern-König Absalom, wenn einer Therapie hängen blieb und er hing zwischen Himmel und Erde. Seine Haare hat sich so sehr in den Zweigen verfangen, dass er nicht mehr sich befreien konnte. Und sein Maultier, das weitaus weniger Haare hatte als er, das lief einfach weiter. So wie hätte er sich gewünscht, eine Kurzhaarfrisur gehabt zu haben. In jenem Moment und er rief um Hilfe, aber nicht zehn Soldaten hörten ihm zuerst, sondern Soldaten von Joab.
[41:45] Sie waren ohnehin am Gewinnen. Die Soldaten Davids, ohne einer der Soldaten berichtet, dass Joab und sagte: "Stell dir vor, Absalom hängt dort und er zappelt und er versucht, seine Haare da heraus zu bekommen, aber ich gehe ja, das versucht, das Turnier verknotet er sich und lange wird das nicht aushalten. Irgendwann bricht nicht die Schädel der Gab. Wir müssen schnell handeln, müssen befreien und lebendig zu David bringen."
[42:09] Sowie das gesagt hat und ich sagte: "Ja, ja, lass mich das mal selbst machen!" Und er kam es zu Absalom, für den er sich zweimal eingesetzt hatte und der ihm übrigens seine ganze Ernte ruiniert hatte. Und er hatte nicht ein bisschen schlechtes Gewissen, als ihm all das noch mal in die Augen sagte. Drei Spieße nahm und ihm in den Leib rammte. Soldaten, daneben stand: "Was machst du?" "Ich weiß schon, was ich tue."
[42:47] Die Schlacht war gewonnen und jemand musste die Nachricht nach Mahanaim bringen. Und auch jemand, der schon öfter gute Botschaft, wichtige Botschaften in dieser Auseinandersetzung dem König David gebracht hatte, meldete sich bei Joab und sagte: "Lass mich die ihn laufen. Ich sage David, dass wir gewonnen haben."
[43:08] Aber Joab kam an und sagte: "Du kannst heute nicht gehen. Bitte lass mich gehen. Du kannst heute nicht gehen. Es ist keine gute Botschaft für den König." Stattdessen sandte er einen Ausländer, einen Kuschiten. Aber Achimaaz wollte unbedingt laufen. Er wollte die gute Botschaft übermitteln. Und ihr Oberhaupt, der mittlerweile genervt war, sagte: "Ein renn drauflos! Achimaaz, zwar klug, aber Achimaaz war schlauer. Er war schnell und erkannte eine Abkürzung durch die Jordan und rannte. Er und er kam dem Kuschiten voran. Und er lief so schnell, dass er als einziger gesehen wurde.
[43:45] Als im Lager David in Mahanaim die Späher Ausschau hielten nach dem ersten Boten und sie erkannten ihn und da sagte ich: "Er, das ist Achimaaz, der Sohn des Priesters Zadok. Er wird gute Botschaft bringen." Und er stand vor dem König und sagte: "Stell dir vor, König, wir haben gewonnen!"
[44:06] Die Begeisterung des Königs hielt sich in Grenzen. Er hatte eine Frage: "Geht es meinem Sohn Absalom gut?" Und jetzt zieht er ab und sagt: "Ich sage großes Getümmel, als die Optik nicht des Königs und seinem Knecht sandte, weiß aber nicht, was es war. Vor seinem inneren Auge sah er immer noch die drei Spieße in Absalom stecken, aber traute sich nicht, das zu sagen.
[44:31] Und der Kuschit kam angelaufen. Er brachte dieselbe Botschaft: "Wir haben gewonnen!" Und David fragt ihn: "Wie geht es meinem Sohn Absalom?" Und der Kuschit war aus anderem Holz geschnitzt. Liebevoll und taktvoll sagte er: "Wie dem Jungen, möge es den Feinden meines Herrn, des Königs, und allen ergehen, die sich gegen dich auflehnen, um Böses zu tun."
[44:56] Und jetzt wusste David, was die Stunde geschlagen hatte. Er wusste, dass sein Sohn tot war. Und er weinte, als ob er alle Soldaten verloren hätte. So sehr, dass sich seine Soldaten fast dafür schämten, für ihn gewonnen zu haben. Und Joab, der ihn sagte: "Wenn du heute nicht deinen Soldaten Dienst, werde ich alle verlassen." Er hatte fast zu sehr Sympathie für die Rebellion gehabt.
[45:21] Und David fasste sich ein Herz und dankte seinen Helden. Er machte übrigens am Basar, den Feldherren von Absalom, seinem neuen General. Und Joab nahm das nur zähneknirschend hin. Und dann dauert es sogar einige Zeit, bis die Bewohner von Juda ihren König wieder zurückholen. Aber schließlich wurde er über den Jordan gebracht.
[45:54] Aber kaum war er angekommen, da rief ein anderer, jemand, der nichts mit dem Königshaus zu tun hatte, ein bitterböser Mensch namens Simei. "Lasst uns Rebellionen machen!" Und die nächste Rebellion entstand und er floh nach Norden und wollte die Stimme des Nordens auf seine Seite ziehen. Und am Wasser der neue General wurde ausgesandt, um eine Armee zusammenzustellen, diesen Rebellen zu fangen und einem großen Felsen sollten sie sich versammeln.
[46:25] Doch es kam zu spät. Und Joab wurde ausgesandt, die Verfolgung aufzunehmen. Und als Joab auf dem Weg war, traf er am Us und mit zwei Morden schon auf seinem Gewissen, fiel es ihnen nicht schwer, seinen Gegenspieler, mit dem er verwandt war, umzubringen.
[47:00] Schlussendlich wohl auch diese Rebellion gestoppt. Das Königreich konnte wieder in Frieden leben. David wünschte sich nicht so sehr als Frieden. Deswegen hatte er seinen anderen Sohn, Schlomo, Salomo, der Friedliche, genannt. Er hat übrigens noch einen anderen Sohn bekommen, nachdem Salomo geboren worden war, und den hatte er Nathan genannt. Über ihn wird nichts berichtet. Er wurde genannt nach dem Propheten, der ihn damals getadelt hatte, aber in den Himmel wurde der Name Nathan aufgeschrieben.
[47:39] Und Schlomo wurde auserwählt zum Thronfolger. Und einen jungen Jahren noch verkleidete er sich als Hirte, weil er eher für den Feldern Israels ein junges Mädchen gesehen hatte, den Namen Schulamith, und hatte sich so schwer in sie verliebt. Nicht wie Amnon, der sie einfach nur benutzen wollte, seine Geliebte. Nein, er hatte sich wirklich verliebt und er wollte nicht einmal, dass sie wusste, dass er der Prinz war. Er verkleidete sich als Hirte und es dauerte einige Zeit, bis sie verstanden, wer es wirklich war.
[48:13] Und aus dieser Erfahrung, die so rein und tief war, schrieb er ein Lied, denn auch er war musikalisch sehr begabt. Und ihres Liedes war das schönste aller Lieder, schilder als alle, die jemals David komponiert hatte. Man ahnt, dass hier hat er ihm das Lied der Lieder bekannt als das Solid.
[48:31] Und nur wenige Zeilen hiervon sollen genügen: "Er küsste mich mit den Küssen seines Mundes, durch seine Liebe sind besser als Wein. Du bist schön, meine Freundin, siehe, du bist schön. Deine Augen sind wie Tauben, wer ein Apfelbaum an den Bäumen des Waldes, so ist mein Geliebter unter den Söhnen. In seinem Schatten saß ich so gern und seine Frucht bei meinen Gaumen süß." Und am Ende dichtete er diesen Refrain: "Ich setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm, denn die Liebe ist stark wie der Tod und ihr Eifer, bezüglich wie das Totenreich. Ihre Blut ist Feuerglut, einer Flamme des Herrn."
[49:08] Chino Cargo hatte die Liebe, die reine, die wahre, die echte Liebe, die Gott erfunden hatte, die Gott entdeckt. Die Flamme des Herrn. Diese Liebe, die Gott schon seit Ewigkeiten ist.
[49:24] In jener Zeit gab es eine große Hungersnot und dem damit wohl offenbar, dass es wegen einer Schuld sei. Es war die jetzt noch gesund werden musste. Da habe ich wurde als und in einer das Schlachten der Philister wäre er beinahe gestorben, weil er nicht mehr schnell genug kämpfen konnte und er beinahe erstochen worden wäre, wenn nicht einer seiner Helden, die noch rechtzeitig aus dem Schlachtfeld gezogen hatte. Und seine Helden erlaubten ihm nicht mehr in die Schlacht zu ziehen.
[49:51] In jenen Tagen hat der Satan noch einmal das Herz des David attackiert. Als David größer und mächtiger wurde, kam er auf die Idee, ganz Israel zu einer verpflichtenden Wehrpflicht zu verpflichten und das ganze Volk solle gezählt werden, um herauszufinden, wie viele Leute einziehen könnten. Seine Armee. Und selbst der General Joab sagte: "Das hat Gott verboten. Tu es nicht."
[50:13] Doch damit ließe sich nicht abbringen und erst zu spät merkte er seinen großen Irrtum. Und er durfte wählen zwischen drei Strafen. Er wählte die kürzeste, drei Tage Plage vom Herrn. Aber als die losging, war sie so schlimm und so schrecklich, all die Sünden Israels wurde vernichtet. Und David war verzweifelt. Seine Sünde hätte diese Katastrophe ausgelöst.
[50:40] Und er wollte opfern und der Fang deine Zähne, die dem Rauner gehörte auf dem Berg Moria, wo 900 Jahre zuvor Abraham seinen Sohn hatte opfern sollen. Und dort opferte er, als er den Todesengel, den Todesmalak über Jerusalem und die Klage wurde beendet.
[51:07] Irgendwann wohl eher so alt, dass er ständig ans Frost und Kälte litt. Man beriet sich und sagte: "Wir sollten ihm eine junge Frau bringen, die ihn wärmt." Und man fand die schönste Frau in ganz Israel. Aber David hatte sein Herz mit Gott eins gemacht. Sie wärmt ihn, aber er berührte sie nicht mehr unsittlich. Er wollte nicht wieder die selben Fehler begehen.
[51:36] Und als er schon alt und kaum mehr die Zügel der Regierung in den Händen hatte, entschied sich ein anderer Sohn, Adonija, die Gelegenheit zu nutzen und jetzt König zu werden. Und auch er sammelte sich 50 Leute, die vor ihm gingen und Pferde, genauso wie Absalom. Oder dies eine Feier ausrichten, bei dem Schlangen steinsockel at und sogar FKK der Priester auf seiner Seite und Joab, der General war auf seiner Seite. Aber Zadok fiel zu Davids und Benaja hielt zu Davids und Nathan, der Prophet, benutzte Joab, um David dabei zu unterrichten, was vor sich ging.
[52:17] Der kaum noch wusste, was in seinem Reich passierte. Es musste schnell gehandelt werden. David wünschte, dass Salomo König werden sollte, musste Berücksichtigung finden.
[52:33] Und so wurde in einer Hauruck-Aktion Salomo an der Gihon-Quelle zum König gekrönt. Und als das Schofar-Horn hinausbrief: "Salomo ist König geworden!" Da zitterten die Bewohner, die die gesamten und die Gäste der Feier bei Ronja und sie flohen und alle. Und er selbst floh und das Heiligtum und fasste die Ecken des Altars an und erbat Gnade. Der zunächst auch bekam.
[53:03] Und dann kam die Zeit, da David sterben.
[53:03] Und dann kam die Zeit, da David sterben sollte. Seine letzten Worte waren: "Es spricht David, der Sohn Isai. Es spricht der Mann, der hoch erhoben wurde, der Gesalbte des Gottes Jakobs, der lieblichste Sänger Israels." Der Geist des Herrn hat durch mich geredet, und sein Wort war auf meiner Zunge. Der Gott Israels hat geredet zu mir. Hat der Fels Israels gesprochen: "Ein gerechter Herrscher über die Menschen, ein Herrscher, der Gottesfurcht hat." Ja, steht: "Mein Haus ist fest bei Gott, denn er hat einen ewigen Bund mit mir gemacht, in allem wohl geordnet und sicher. Wird er nicht alles gedeihen lassen, dass es zum Heil und zur Freude dient?" Am Ende eines bewegten Lebens, am Ende eines Lebens, das Auf und Ab, die Höhen und die Tiefen, den Triumph und die Demütigung kannte, konnte David in seinen letzten Worten sagen: "Gott war immer gut zu mir." Und das starb 1971 vor unserer Zeit.
[54:11] Und David und Salomo. Salomo wurde König. Und als der König wurde, entschied er sich zu einem schweren taktischen Fehler. Obwohl es besonders klug in seinen Augen war, er wollte sich verbünden mit dem König von Kaph. Und er heiratete die Prinzessin des Pharao. Und als dann Adonia um die Hand von Abischag bat, jener jungen Frau, die zuletzt David gepflegt hatte, um damit noch einmal die Rebellion anzetteln zu können. Der Griff Salomo sehr hart durch, und die Söhne und Joab töten. Er war noch jung an Jahren, aber er wusste, er braucht Gottes Beistand. So ging er nach Gibeon und opferte tausend Opfer auf der Höhe. Und Gott erschien ihm im Traum und sagt etwas Außergewöhnliches, nämlich: "Bitte, was ich dir geben soll." Was sollte er sich wünschen? Und er sagt: "Oh, gib deinem Knecht ein verständiges Herz, dass er das Volk zu richten versteht und unterscheiden kann, was gut und böse ist. Denn wer kann dieses große, große Volk richten?" Und Gott sprach zu ihm: "So habe ich nach deinen Worten gehandelt. Ich habe dir ein weises, ein beständiges Herz gegeben, das seinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und seinesgleichen auch nicht nach dir aufkommen wird. Dazu habe ich auch gegeben, was du nicht erbeten hast: Reichtum und Ehre, so dass seinesgleichen nicht sein soll unter den Königen, dein ganzes Leben lang."
[55:50] Und Salomo ging nach Jerusalem und opferte an der Bundeslade. Und tatsächlich war er weise. Er wurde zu einem der weisesten Menschen, die je gelebt haben. Eines Tages kamen zwei Frauen zu ihm und stritten sich um ein Baby, das gezeigt worden war während ihres Berufes. Man könnte denken, das wäre doch ziemlich egal für einen König, aber er kümmerte sich um die Sache und er hörte genau zu. Er hielt beide Ohren zu, die nacheinander erklärten, wie die Sache gekommen war. Und als man nicht entscheiden konnte, wem das Baby gehörte, befahl er: "Man bringe ein Schwert und teile das Baby in zwei Hälften." Er wusste genau, was er tat, denn die wahre Mutter hatte solches Mitleid mit ihrem Kind, dass sie sagte: "Dann gebe ich es lieber der anderen."
[56:38] In seiner Zeit wurden die Pferde vielen Israel. Moses hatte gesagt, dass nicht zu viele Pferde ins Land gebracht werden sollten, denn Pferde waren das Symbol des Königs. Salomo hatte Pferde, 40.000 Stück für seine Wagenpferde. Und seine Weisheit war größer als die Weisheit aller Söhne des Ostens. Und er schrieb ein Buch, das "Sprüche Salomos", des Sohnes Davids, des Königs von Israel, die dazu dienen, dass man Weisheit und Unterweisung erkenne und verständige Reden verstehe. "Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Nur Toren verachten Weisheit und Zucht." Und er sprach von der Weisheit so, als ob es eine Person sei. "Die Weisheit ruft laut, öffentlich lässt sie ihre Stimme hören. Kehrt um zu meiner Zurechtweisung. Ich will euch meinen Geist vorströmen lassen. Ich will euch meine Worte verkünden." Immer tiefer hinein in das Wesen dieser Weisheit, bis er von der Weisheit sagte, dass die Weisheit ausgesprochen hätte: "Der Herr besaß mich am Anfang seines Weges, er schuf mich vor aller Zeit." Es war so, als ob er in der Weisheit den Sohn Gottes, Michael, den Schöpfer, erkannt hätte. Aber seit der großen Weisheit verfasste er nicht nur hohe Theologie, er verfasste auch ganz praktische Lebensweisheiten. Er sagte: "Setze dein Messer an deine Seele, wenn du traurig bist, ist nicht zu viel." Er sagte: "Der Wein macht um, später das starke Getränk macht will, und keiner, der sich damit bereits schrittweise..." Er schrieb auf: "Ist 70 für Könige nicht Wein zu trinken, noch für Fürsten Verlangen zu starken Getränken." Und er schrieb auch auf: "Gib nicht den Frauen deine Kraft, noch deine Wege denen, die die Könige verderben."
[58:23] Salomo interessiert sich für alles und hatte große intellektuelle Fähigkeiten. Er war ein großer Liebhaber von Blumen und er war einer der ersten, der sich mit der Botanik systematisch beschäftigte. Er studierte die Tiere und verfasste Werke über die Zoologie. Und in seinen Tagen, erneut den Bund mit Hiram von Tyrus, oder ließ Federn vom Libanon kommen und erstellte Fronarbeit auf dem Libanon an.
[58:56] Und dann kam der Zeitpunkt, wo er genau auf jedem Grundstück, wo Abraham seinen Sohn hatte opfern sollen und wohl sein Vater das Opfer gebracht hat, um die Plage abzuwenden, den Tempel bauen sollte. Einen Tempel, dessen Grundrisspläne schon längst gezeichnet waren durch Inspiration. Als sein Vater alles schon aufgeschrieben, das Geld und das Material war alles schon da. Und so begann man im Jahre 2009, 1994, 180 Jahre nach dem Auszug, mit dem Bau des Tempels. Und im Jahre 3000 nach der Schöpfung wurde der Tempel in Jerusalem eingeweiht. Und bei der Einweihung betete Salomo: "Herr, du Gott Israels, es gibt keinen Gott, der gleich wäre, weder oben im Himmel noch unten auf Erden. Der du den Bund und die Gnade beweist seinen Knechten, die mit ihrem ganzen Herzen verwandeln. Ich habe dich gebeten und ein Flehen erhört, dass du Formel gebetet hast. Ich habe dieses Haus, das du gebaut hast, geheiligt und meinen Namen dort wohnen zu lassen. Lediglich meine Augen und mein Herz sollen allezeit dort sein. Und was dich betrifft: Wenn du vor mir wandelst, wie dein Vater David gewandelt ist, mit Laut und Herzen und aufrichtig, und all das tust, was ich dir geboten habe, um eine Satzung meiner Rechte zu befolgen. Das waren die Worte Gottes an ihn. So will ich den Thron des Königtums über Israel auf ewig befestigen, wie ich es seinem Vater David versprochen hatte."
[1:00:28] Israel war mittlerweile weltberühmt. Der Tempel war der Stolz des Volkes. Irgendwann zuvor war ein Gebäude mit solcher Brillanz, mit solcher Schönheit, mit solch überwältigender Architektur geschaffen worden, und alles das zur Ehre Gottes. Aber Gott hat ihn auch deutlich gesagt: "Wenn ihr euch aber von mir abwendet, ihr und eure Söhne, und meine Gebote und meine Satzung nicht befolgt, sondern hingeht und anderen Göttern dient und sie anbietet, so werde ich Israel ausrotten aus dem Land, das ich ihnen gegeben habe. Das Haus, das ich meinem Namen geheiligt habe, werde ich von meinem Angesicht verwerfen, und Israel soll zum Sprichwort, zum Spott werden unter allen Völkern."
[1:01:09] Aber davon war nichts zu sehen. Die Völker kamen, die Abgesandten kamen von nah und von fern. Die aramäischen Fürstentümer und die phönizischen Königreiche sandten ihre Botschafter zu Salomo, um seine Weisheit zu hören und von ihm Rat zu bekommen und seinen Reichtum zu sehen. Und besonders mit Hiram gut befreundet, und er gab ihm einige Dörfer als Geschenk. Aber Hiram war nicht besonders begeistert und ernannte sie Kabul, wie nichts. Aber ihre Freundschaft war sehr stark, und sie beschlossen, mit dem Holz des Libanon, Salomos zu bauen. Die Phönizier, Yamani, Großmeister der Seefahrt, und sie hatten schon den gesamten östlichen Mittelmeerraum erobert mit ihren Handelsstützpunkten. Und jetzt war es der Plan, vom Roten Meer aus, vom Süden Israels, über den Golf in ferne Länder zu reisen, das geheimnisvolle Land und z.B. von dem Thema Zimmer die Reichtümer bekam. Und so bauten sie die gewaltige Flotte des Salomo, und die brachte Gold und Silber so sehr, dass in jenen Zeiten, wenn jemand sagte: "Es gibt schon mal, wie viel Silber ich habe", alle anderen sagten: "Nein, und Silber war so viel wert wie Staub auf der Erde."
[1:02:30] Aus fernen Ländern kamen die gesamten. Ja, die Königin von Saba, das vermutlich im südlichen Arabien lag, kam mit einer Karawane und all den Gewürzen des Orients. Und sie war... sie hatte nur gehört von dem von der Weisheit Salomos, und als sie sah, wie Gott ihn gesegnet hatte, war sie außer sich und sagte: "Nicht die Hälfte von dem ist mir erzählt worden." Und alle drei Jahre kam die Flotte Salomos, nicht nur gen Osten, vielleicht bis nach Indien zurück, sondern auch im Mittelmeer operiert und dort bis an die Grenzen des Mittelmeeres, bis nach Tarsus, dort, wo das Mittelmeer den Atlantischen Ozean stößt. Bis dahin kamen sie, und sie brachten Affen und Frauen und alle möglichen Luxusgegenstände, und Israel wurde zur Drehscheibe des fairen Handels. Alle Pferde, die die Hethiter und andere Völker benötigten, all das ging über Israel. Man konnte fast kein verkaufen, wenn es nicht über Israel. Und in jenen Tagen vergrößert sich das Königreich Israel bis an den Euphrat, vom Roten Meer bis an den Euphrat. Und es war das größte Reich, das berühmteste Reich und das reichste Reich. Es war das Weltreich.
[1:04:00] Während in Babylon die Menschen an die alten Zeiten, die glorreichen Zeiten dachten, war Israel an der Spitze der Welt angelangt, und alle Welt bewunderte diese Weisheit, die nicht einfach nur klug war, sondern sich tiefe geistliche Erkenntnis verband.
[1:04:26] Und dann fing Salomo an, seine eigenen Bücher, die er geschrieben hatte, nicht mehr so ernst zu nehmen. Er fing an, nicht mehr ein Messer in seine Seele, an seine Kehle zu setzen, als er aß. Und er aß mehr als es notwendig war. In seinen Tagen war es üblich, zwei Mahlzeiten zu essen. Er führte eine dritte ein, weil er liebte das Essen und es schmeckte gut. Und irgendwann fing auch noch Alkohol zu trinken. Und irgendwann fing an, sich Frauen zu nehmen. Eine, zwei, drei, vier, fünf. Zuerst waren es Prinzessinnen aus Moab, das andere und aus... und dann von all den aramäischen Fürsten. Wie man so viele Fürstinnen konnte man gar nicht. Man kam gar nicht in der Welt mit all den Hochzeiten, den Angeboten.
[1:05:11] Und während ich hier täter in die Geschichte eingehen als das Volk der 1000 Götter gegen König Salomo, die Geschichte ein als der König der 1000 Ehefrauen. Und über die Hälfte von ihnen, 700 waren rechtmäßige Ehefrauen. Das heißt, mit vollem erst recht war es vielleicht so, dass am Ende sich Frauen haben, um noch zu zeigen, ich kann 700 Frauen und ihren Söhnen das volle königliche Erbe aus teilen. Diese Frauen brachten ihre Götzen, Nitzkemmer und Milkom, die Schale der Harmonia und der Moabiter. Und Salomo begann, ihnen zuliebe im Zeichen Religionsverständigung als Hehre zu bauen. Und dann begann er, ihnen zuliebe auch mal mitzukommen zum Gottesdienst für Chemisch und zuzuschauen. Und irgendwann begann er, ihnen zuliebe sich auch mal niederzuknien, wenn dem Chemisch und dem Moloch ein Säugling geopfert wurde.
[1:06:14] Und in jenen Tagen sprach Gott noch einmal zu Salomo: "Weil dies von dir geschehen ist und meinen Bund nicht bewahrt hast, noch meine Satzung nicht mehr geboten habe, so will ich dir gewiss das Königreich entreißen und seinem Knecht geben. Was zu deiner Zeit will ich es nicht tun, um deines Vaters David willen. Von seinem Sohn will ich es dann reißen. Nur will ich eben nicht das ganze Reich anreißen. Einen Stamm will ich deinem Sohn geben, und meinem Knechte David und dem Jerusalem, will ich, dass ich erzählt habe."
[1:06:45] In jenen Tagen begannen an den Ecken seines Königreichs Rebellionen aufzuspringen. Da war Hadad, ein Fürst aus Edom, der zu Zeiten Davids geflohen war, als Hiob sechs Monate das Land Ägypten kurz und klein geschlagen hatte, und der beim Fürsten von Kaph, beim Pharao und Schiff gefunden hatte. Jetzt kam er zurück und er rebellierte in Edom, gründete eine eigene Regierung dort. Da war Rezon, der Aramäer, der anfing gegen Salomo in Aram zu rebellieren.
[1:07:17] Und dann war da Ahasja, ein Prophet, der eines Tages auf dem Weg ging und einen Mann traf und eine Botschaft von Gott bekam und diesem Mann seinen Mantel gab und ihn in zwölf Teile riss und ihm sagte: "Im 14. Dieser Mann war die Araber, das Volk wird kämpfen."
[1:07:38] Zu jener Zeit hatte Salomo begonnen, das Volk zu unterdrücken und zu Frauen arbeiten heranzuziehen. Und der Prophet sagte: "Ja, aber du wirst König werden über einen Großteil des Reiches Israel, denn Gott hat gesehen, dass dieses Reich nicht in einer Hand bleiben sollte. Selbst der weiseste Mann ist damit nicht zu Rande gekommen." Als Salomo hörte, dass Hadad solche Ambitionen hatte, verfolgte er ihn, und Hadad musste fliehen nach Ägypten. Und aus dem weisen Mann Salomo wurde jemand, der wie Schaut, der seinen Vater verfolgt hatte, jetzt die Rohware verfolgte. Und das ging so Jahre und immer tiefer, sagt er, und immer mehr veränderte er seinen Charakter. Immer mehr erkannten die Leute ihn nicht mehr wieder. Und er drohte niederzusinken wie Schaut. Es fehlte nicht viel.
[1:08:46] Doch eines Tages, da kam der Geist Gottes und drang hindurch. Und es war, als ob er wie von einem Traum aufwachte, von einem Albtraum. Oder plötzlich realisierte, dass all das, was er getan hatte, über Jahrzehnte in die falsche Richtung gegangen war. Und als er zurück überlegte, wo dann das letzte Mal falsch abgebogen war, dann war das war in der Vergangenheit. Und er realisierte, dass fast sein ganzes Leben ein Fehlschlag geworden war, trotz seines Ruhmes und seiner inneren Verzweiflung.
[1:09:23] Schrieb er ein letztes Buch, das "Kohelet", und er versuchte, seinen Söhnen und seinem Volk seinen Sinneswandel, den er jetzt erlebt hatte, zu erklären. Und er rief aus: "Ohne Nichtigkeit der Nichtigkeiten, spricht der Prediger, und Nichtigkeit der Nichtigkeiten, alles ist nichtig." Er hat erlebt, dass dieses Loch im Herzen weder durch Affen, noch durch Frauen, noch durch 1000 Frauen geschlossen werden kann. Und er kannte das immer wieder, diese Welten-Geschichte sich wiederholt. Was einst gewesen ist, das sind wieder sein, und was einst geschehen ist, das wird wieder geschehen. Und es gibt nichts Neues unter der Sonne. An der Stelle haben die Engel deutlich mit dem Kopf genickt. Wie oft hatten sie dieselben Geschichten immer und immer wieder gesehen. Auch im Leben von Salomo. Und als er dem Tod ins Auge sah, schrieb er: "Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben müssen, aber die Toten wissen gar nichts. Und es wird jedoch keine Belohnung mehr zu teilen, denn man denkt nicht mehr an..." Wie plötzlich realisierte, dass dieses Leben, was er hat, die einzige Gelegenheit ist, sich mit Gott wirklich ins Reine zu bringen, sich mit Gott zu verbinden. Und dass ein Großteil seines Lebens vergeudet hat für Dinge, die Zeit glänzen und funkeln und lächeln, was ein Herz leer lassen.
[1:10:46] Und so schrieb er: "Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue mit deiner ganzen Kraft, denn im Totenreich, hin, dass du gehst, gibt es keine Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit." Und dann schrieb er am Ende auch über dieses hinaus: "Hast du warm an meinen Sohn des vielen Bücher machen, es ist kein Ende, und viele studieren ermüdet den Leib." Er wollte der klügste Mann der ganzen Welt werden, aber er hatte seine Begrenzung verstanden. Er war nur ein Mensch. Und als er gefragt wird: "Worauf kommt es denn an im Leben? Was ist das Fazit? Was ist das, was unten übrig bleibt, wenn alles gehört worden ist, wenn alles gesagt worden ist, wenn alles erlebt worden ist, was bleibt bestehen?" Und in den letzten Sätzen dieses Buches schrieb er: "Lasst uns die Summe aller Lehren hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das macht den ganzen Menschen aus. Denn dort wird jedes Werk vor Gericht bringen, das Amt allem Verborgen, es sehr gut oder böse."
[1:11:58] Dem Jahr 1931 vor unserer Zeit starb Salomo, der größte König aller Zeiten, von dem die Nachwelt nichts mehr wusste. All die Könige, mit denen er sich verbündet hatten, haben sich geweigert, über ihn zu berichten, und hätten nicht die Propheten Gottes von ihm aufgeschrieben. Niemand hätte gewusst, dass er existiert. Nur Gott hatte sein Andenken aufrechterhalten. Und von seinem Leben kann man eine große Sache lernen: Egal, was unsere Ambitionen sind, egal, was unsere Wünsche sind, egal, was unsere Pläne sind, das Einzige, was unserem Leben Zufriedenheit, Glück und Stabilität verleiht, ist die Liebe Gottes, die immer gleich ist, das Gesetz Gottes.
[1:12:58] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danken, dass wir in der Bibel solche Lebensberichte finden, die so nah am Leben sind, so aus der Realität begriffen, dass wir nicht in die Versuchung kommen, die Menschen zu ehren, sondern dass wir sehen, dass sich all diese Geschichten, du hervorläufst, ist als der Eine, der immer gleich bleibt, als der Eine, der immer das Beste will. Mögen wir, wie David in seinen letzten Lebensmonaten, sagen können, dass du uns immer das Beste getan hast. Und es waren immer Unheil unseren Weg gekreuzt hat, das ist nicht von dir kam, sondern so oft die Folge unseres eigenen Fehlverhaltens war. Schenke uns das Bewusstsein, dass Salomo am Ende seines Lebens gehabt hat, dass all der Glanz und Glorie und der Ruhm verpuffen und wie nicht sind. Und das Einzige, was wirklich zählt im Leben, das Einzige, was angesichts des Todes einem Frieden und Harmonie schenken kann, das Bewusstsein, dass dein Gesetz in unserem Herzen ist. So möchten wir danken für das, was wir hören durften. Ich bitte, dass du unser Herzen bewegst zu dir hin. Im Namen Jesu. Amen.
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