Veröffentlicht am
1.226 Klicks

In dieser Episode von „Weltengeschichte“ tauchen wir tief in die Zeit der Assyrer und Babylonier ein und beleuchten die prophetischen Worte Jesajas. Wir untersuchen, warum Gott Kriege und Leid zulässt, die wundersame Heilung König Hiskias und die unerwartete Prophezeiung über den Aufstieg Babylons. Erfahre mehr über Gottes Plan der Erlösung, der sich über alle Völker erstreckt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:23] Einen wunderschönen guten Abend, hallo! Willkommen zur Weltengeschichte, Episode 16: An den Wassern von Akkad. Herzlich willkommen alle, die hier jetzt live vor Ort sind und alle, die jetzt eingeschaltet sind auf weltengeschichte.de. Wir haben vier Fragen, die uns erreicht haben, sowohl hier vor Ort als auch im Internet, und wir wollen uns kurz Zeit nehmen, diese zu beantworten.

[0:48] Frage 1: Wieso gibt es unter dem Volk Gottes so viel Krieg und Mord, obwohl es gegen die Zehn Gebote ist zu morden? Sehr gute Frage, und die Antwort ist sehr einfach: Weil das Volk Gottes die meiste Zeit seiner Existenz die Zehn Gebote nicht ernst genommen hat. Das ist die große Haupt-Erzählung der Bibel. Und weil das meistens der Fall gewesen ist, dass man die Zehn Gebote nicht zu ernst genommen hat, das Gesetz der Liebe, wie es eigentlich sein sollte, sieht man dann fast kontinuierlich die Konsequenzen dessen in den verschiedenen Bereichen. Und eine Hauptlehre der Bibel ist es, uns zu zeigen, dass man immer, wie die Zehn Gebote missachtet, nicht nur Mord und Totschlag, sondern allerlei Dinge, die unschön sind, die schlecht sind für den Menschen, schlecht für die Gesellschaft, passieren. Und es ist Gottes wirkliches Anliegen, dass Menschen, die Frieden und Harmonie in ihrem eigenen Leben und in der Gesellschaft haben wollen, dass sie nach dem Gesetz seiner Existenz, den Zehn Geboten, dem Gesetz der Liebe handeln. Also, die Tatsache, dass es Gottes Volk gibt und dass es Krieg und Mord gibt, hat einfach damit zu tun, dass Gottes Volk nicht immer das tut, was es tun sollte. Und das ist eine sehr ernüchternde Botschaft der Bibel.

[2:09] Als zweite Frage hat uns die Geschichte mit Elisa und den 42 Jugendlichen, die ihn verlacht haben, etwas zu sagen. Wieso hat Gott so etwas durch seinen Propheten erlaubt? Wir haben ja das letzte Mal die Geschichte gehört, wie dort 42 junge Männer, Halbstarke, den Elisa schwer angegangen sind mit Spott und Hohn. Und die Tatsache ist, Elisa war ein Prophet Gottes und es war bekannt. Und man wusste, dass durch ihn Gott spricht. Und jeder Angriff auf einen anerkannten Propheten ist ein Angriff auf das Wort Gottes. Nun ist das Wort Gottes aber die letztendlich personifizierte Gottes Sohn, und der erhält uns am Leben. Also, jeder Angriff auf das Wort Gottes ist letztlich ein Angriff auf unsere eigene Existenz, denn durch das Wort Gottes sind wir gemacht. Wer also das Wort Gottes verachtet, der verlässt quasi den sicheren Boden seiner Existenzgrundlage. Und von Zeit zu Zeit hat Gott immer wieder auch an Beispielen gezeigt, dass es außerhalb seines Wortes kein Leben gibt und dass, wenn man gegen ihn rebelliert, niemand anders uns am Leben erhalten kann als er. Das hat man gesehen bei der Wüstenwanderung, als er seinen Schutz zurückgezogen hat und plötzlich all die Schlangen gekommen sind, die er vorher zurückgehalten hatte. Und so war das bei den Bären letztlich genauso. Wenn man glaubt, so was ist nur vor 3000 Jahren passiert, welche ändern mich? Ich las einen Zeitungsbericht aus dem 19. Jahrhundert, wo ein Mann tatsächlich auf einem Schiff sich verflucht hat und mit offener Hand zum Himmel gesagt hat: "Wenn es einen Gott jemals geben sollte, und er hat Gott beleidigt mit allen möglichen Griffen, dann würde er mich jetzt töten!" Und er fiel tatsächlich in dem Moment nicht, dass einmal geschieht. Aber von Zeit zu Zeit zeigt Gott, dass er sein Wort wirklich ernst meint.

[4:03] Dritte Frage: Woher hatten die Raben, die Elia gefüttert haben, das Essen? Das ist eine gute Frage. Ganz genau kann ich das nicht beantworten, aber die Bibel sagt uns, dass Gott genügend Mittel hat und er das 5000 Vögeln sein Eigentum nennt. Und Gott rennt, also dem Gott gehen nicht die Mittel aus. Also, aus welcher Stadt oder aus welchem Ort genau die Raben das jetzt überhaupt haben können, wir nichts sagen. Aber Gott kann auch Essen aus dem Nichts erschaffen. Das ist für ihn gar kein Problem. Und wenn wir, wenn Sie noch ein paar Episoden warten, dann werden wir noch weitere Geschichten sehen, die das illustrieren.

[4:44] Letzte Frage: Warum mussten die Israeliten selbst kämpfen, als das Gelobte Land erobert wurde? Warum hat Gott nicht einfach für sie alleine gekämpft? Gute Frage. Wir sehen in der Bibel öfter, dass Gott ganz alleine gegen Feinde Israels gekämpft hat. Und dann sind wir manchmal Beispiele, wo das Volk Israel mit Armee, mit militärischen Mitteln, mit Gott zusammen gekämpft hat. Und wenn man all die Geschichten sich anschaut, dann kommt man zu dem Schluss, dass Gottes ursprünglicher, idealer Plan immer der gewesen ist, alleine zu kämpfen, so wie beim Roten Meer, als er das geteilt hat, als er gesagt hat: "Steht still und seht die Rettung des Herrn!" Immer wieder gibt es Beispiele, wo das Volk ganz vertraut hat und er alleine für sie helfen konnte. Es gibt aber immer wieder Situationen, wo das Volk nach relativ vielen Rebellionen eine Lektion zu lernen hat, ähnlich wie Adam nach seiner Sünde, jetzt mit Mühe den Erdboden bewahren sollte. So musste das Volk von Zeit zu Zeit auch die Folgen der Rebellion etwas genauer kennenlernen, indem sie selbst Hand anlegen sollten gegen die, die Rebellion geübt haben. Also, das hatte durchaus einen pädagogischen Aspekt, dass das Volk manchmal selbst kämpfen muss. Sie sollten daran sehen, wie schlimm es ist, gegen Gott zu rebellieren. Und wenn wir die biblischen Berichte betrachten, dann scheint es nicht so zu sein, dass bei der Eroberung Kanaan's viel Israeliten umgekommen sind, sondern Gott hat ja Wunder wirken für sie gekämpft. Nur dann, wenn sie gegen Gottes Gebote rebelliert haben, dann konnte er sie nicht immer beschützen, so wie in das geschehen ist.

[6:22] Sehr gute Fragen, wenn auch Sie Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, fragen und weltengeschichte.de, grüner Fragen-Button oder dem Video oder unsere Fragenbox hier im Nebenraum sind die Möglichkeit, die Fragen zu stellen. Und nächsten Mittwoch werden wir weitere Fragen beantworten.

[6:37] Gehen wir ganz schnell in einen kurzen Rückblick, was wir bisher erlebt und gesehen haben, um für den heutigen Abend alle auf derselben Seite zu sein. Wir begannen mit der Idee: Gott ist Liebe, und er ist es immer. Und das ist das Gesetz Gottes. Er schuf die Welten, und dort herrscht das Gesetz, Gott ist das Gesetz der Harmonie und Liebe. Bis jemand es in Frage stellte und die Rebellion gründete. Startete er, der zu Satan wurde, nahm ein Drittel aller Engel mit sich. Gott schuf die Erde, er schuf den Menschen als Beweisstücke im großen Kampf, dass Gott selbst gut ist und nur gut, und der Mensch sollte seinen Charakter widerspiegeln. Wurde aber vom Satan verführt. Gott gab die Menschheit nicht auf, sondern kündigte an, selbst das Opfer sein zu wollen, die Strafe auf sich zu nehmen und Opfer, die immer wieder gebracht werden sollten, sollten die Menschen daran erinnern, dass jemand kommen würde, der sie erlösen sollte. Nach Jahrhunderten des Abfalls von Gott gegen die alte Welt, in einer Flut zugrunde. Und als die Sünde auch danach sich wieder ausbreitete, berief Gott den Abraham als Zeugen seiner Macht und Güte. Seine Nachkommen endeten dann in Ägypten, wurden dort zu einem gewaltigen Volk, das Volk Israel, das Gott durch Mose, der im brennenden Dornbusch den Auftrag erhielt, aus Ägypten herausführte an den Berg Sinai, wo er sein Gesetz der Liebe, die Zehn Gebote, ihnen mitgab. Das Volk eroberte schließlich nach langer Verzögerung durch Rebellion das Land Kanaan und fiel dort auch wieder von Gott ab. Es folgten Jahrhunderte der moralischen Dunkelheit, bis Samuel durch die Etablierung von Prophetenschulen oder sein Wirken, das Volk Israel dauerhaft auf einem besseren geistlichen Stand bringen konnte. Es folgten die ersten Könige: Saul und vor allem David, der das Königreich Israel zu einer anerkannten Größe machte, vor allem eine friedliche Herrschaft etablieren konnte und Jerusalem als Zentrum seines Reiches gründete. Sein Sohn Salomo regierte schließlich über das größte Territorium, das Israel je besessen hatte, bis zum Euphrat. Aber 1000 Frauen brachten viele Probleme mit, vor allem viele Götter, und zu seinen Zeiten wurde angekündigt, dass Israel verteilt werden würde, was nach seinem Tod geschah. Das Reich Israel wurde in zwei Königreiche aufgeteilt: Zehn Stämme im Norden Israels, zwei Stämme im Süden in Juda. Das war 931 vor unserer Zeit. Und schon bald begann der Abfall erneut, insbesondere im Norden, wo zwei goldene Kälber aufgestellt worden sind und wo er, die Tochter Ahabs, oft findet, ihren Baal-Kult einbrachte. Es kam zu dramatischen Szenen wie dem Wettstreit der Götter zwischen dem Gott Jahwe und dem Gott Baal auf dem Karmel. Und viele Propheten standen auf einer der berühmtesten war Elia, der schließlich sogar im feurigen Wagen in den Himmel aufstieg. Ein Anklag bei Jona, der gerufen worden war, den Assyrern, den Feinden Israels, das Evangelium, eine Gerichts-Botschaft zu bringen. Und zu einem Zeitpunkt sah es so aus, als ob auch im Süden der Abfall endgültig nominieren würde, bis auf ein kleines Baby war die gesamte Linie Davids bereits ausgerottet. Schließlich kamen die Assyrer und vernichteten das Nordreich 721 vor unserer Zeit, nahmen all die zehn Stämme, die noch übrig waren, nach vielen Kriegen gefangen, und die Hauptstadt Samaria wurde besiedelt mit Leuten aus anderen Ländern, die jetzt dort eine Mischreligion etablierten. Aber im Süden blieb das Reich Juda bestehen, nicht zuletzt, weil schließlich ein guter König auf den Thron kam: Hiskia, der eingekesselt von den assyrischen Armeen, die ermutigende, tröstende Botschaft Gottes erhielt, dass Gott dem Volk ganz vergeben hätte und dass Israel, das Juda, wie eine Jungfrau sei. Und ein Engel des Herrn vernichtete die Armee Syriens.

[11:03] Und an dieser Stelle haben wir aufgehört und werden heute weitermachen mit Episode 16. Bevor wir aber damit beginnen, möchte ich mit einem Gebet starten. Lieber Vater im Himmel, wir kommen dankbar zu dir, dass wir an diesem Abend erneut lernen dürfen aus der Geschichte und lernen dürfen von deinem Charakter. Wir möchten dich bitten, dass auch heute du zu uns sprichst, dass auch heute wieder etwas lernen über dein Wesen und deine Liebe, mit einem Gesetz und über die Hand, mit der du die Geschicke der Völker und Menschen geführt hast und immer noch führst. Du sprichst du heute Abend ganz besonders zu uns. Und hat Dank, dass du heute ist, den Heiligen Geist uns zeigen willst, dass du einen Gott der Gnade und Hoffnung ist. Im Namen Jesu, Amen.

[12:06] Episode 16: An den Wassern von Akkad. Ungefähr 700 vor unserer Zeit waren die Assyrer die unangefochtenen Beherrscher der antiken Welt, und in ihrer Hauptstadt in Ninive, die sich Gottes Gnade wegen immer noch in einer Existenz erfreute, wurden all die Berichte der Jahrhunderte und Jahrtausende gesammelt. Dort in den großen Bibliotheken wurden Keilschrift-Texte zu Tausenden, zu Zehntausenden gesammelt, Berichte aus der alten Zeit, wie das Gilgamesch-Epos, das berichtete von den Anfängen der Zivilisationen, von denen, die vor der Flut gelebt hatten. Fast kein Königreich hatte den Assyrern widerstehen können, und auch das Südreich Juda war zwar noch autonom, aber klein und unbedeutend. Oder in jenen Tagen bekam der gute König Hiskia ein schweres Geschwür, und Jesaja, hier sah ja der Prophet, kam zu ihm und sagte ihm und brachte ihm die Botschaft: "Bis Stelle dein Haus, denn du sollst sterben und nicht am Leben bleiben." Keine einfache Botschaft, wenn man sie bekommt. Und Hiskia ging am Leben. Er wollte nicht sterben, hatte er nicht so viel Gutes für den Herrn getan? Und er drehte sich zur Wand und er weinte, und er weinte sich die Augen aus. Und Gott im Himmel weinte auch, denn er wusste, dass das Beste, was Hiskia geschehen konnte, sein Tod wäre. Das beste, was dem Volk geschehen konnte. Aber Hiskia konnte so etwas nicht erkennen, selbst die Propheten hätten das wahrscheinlich nicht verstanden. Und weil er so inniglich betete und weinte und darum bat, noch weiter leben zu dürfen, entschied sich Gott, dem Jesaja, der bereits den Palast verlassen hatte, noch eine Botschaft zu geben. Sollte umdrehen und Hiskia deutlich machen, dass noch 15 Jahre ihm gegeben würden. Sein Geschwür wurde behandelt mit einer Feigenpaste, und das Geschwür verschwand. Und als Zeichen, dass Gott wirklich eingreifen würde und sein Leben darum 15 Jahre verlängern würde, durfte sich ein Zeichen aus erbeten. Und der Schatten an der Sonnenuhr veränderte sich über natürlich noch einmal. Griff Gott in die Astronomie ein, um einem seiner Geschöpfe deutlich zu machen, dass er ihr Gebet erhört hat.

[15:44] Als die wundersame Heilung von Hiskia sich über das Land hinaus verbreitete, da kam eine Gesandtschaft aus dem fernen Osten, nicht aus Syrien, sondern noch viel weiter, aus der Stadt Babylon, die meisten unter assyrischer Herrschaft stand. Die arbeit gerade in jener Zeit eine kleine Revolte angezettelt hatte und in der sich ein Mann namens Marduk-apla-iddina der Zweite, auch bekannt als Merodach-Baladan, für einen kurzen Zeitraum als König etabliert hatte. Er war von dem Volk der Chaldäer, der Kaldea, und seine Delegation brachte Glückwünsche. Und Hiskia war geehrt, dass bis in das ferne Bild, wo seine Ur-Ur-Ur-Ur-Urgroßvater Abram gelebt hatten, und zeigt er ihm alles, das, was er besaß. Er zeigte ihnen den Tempel, er zeigte ihnen den Palast, und er zeigte ihnen auch seine Schätze, das Gold und das Silber. Die Delegation der Chaldäer, die eigentlich einen Wüstenstamm von südlich von Babylon aus der Gegend von Ur, die waren recht beeindruckt und sie gingen mit fröhlichen Worten und verabschiedeten sich wieder.

[17:27] Und jetzt kam Jesaja zu Hiskia und fragte ihn: "Was haben sie in deinem Haus gesehen, du, der du ein König bist, der Gottes Gesetz widerspiegeln soll? Was haben sie gesehen?" Das Kind sagte: "Sie..." Er sagte: "Ja, alles das Silber und das Gold und die Schätze und die Krone." Und auf dem Gesichtsausdruck von Jesaja machte er sich keine... was dein Entsetzen verbreitende Emotionen bereits. Es war aber vor dem inneren Auge etwas, sah, was er nicht sehen wollte. Und doch muss, sehr getrieben vom Heiligen Geist, die Prophezeiung aussprechen: "Es kommt die Zeit, da alles, was in deinem Haus ist, was seine Väter bis zu diesem Tag gesammelt haben, nach Babel weggebracht werden wird. Es wird nichts übrig bleiben." Wahrscheinlich hat sich jetzt ihr gedacht: "Was soll das denn? Wie ist das denn möglich? Babel ist momentan eine kleine, kleine Stadt, statt der ein bisschen rebelliert gegen das mächtige Syrien." Und vielleicht hat er auch gedacht, dass seit den Tagen von Abraham keine babylonische Armee jemals in Palästina gewesen war, so weit weg. Syrien würde es nie erlauben, dass Babel so weit im Südosten gelegen sich an Juda vergreift. Das war völlig unvorstellbar. Aber Gott hat gesprochen.

[19:07] Und Jesaja sagte weiter: "Und von seinen Söhnen, die von dir abstammen werden, die du Zeuge wirst, mit man welche nehmen, sie werden kanaanischen Palast des Königs von Babel zu jenem Zeitpunkt war Babel, wie gesagt, nur eine kleine Stadt, ein kleines Stadtkönigtum, das immer wieder gleich von den Assyrern kontrolliert wurde." Und Hiskia hat es vielleicht ernst genommen, vielleicht kaum glauben können. Er sagte nur zum Glück: "Passierte nicht in meiner Zeit." Aber Jesaja hatte etwas gesehen. Er hatte etwas von einem prophetischen Auge gesehen, was sie nicht mehr losließ. Und der Geist Gottes kam über ihn. Es war, als ob die gesammelte Liebe im Herzen Gottes sich ergoss auf das Denken dieses einen Propheten. Er hatte ein Unheil beschrieben, dass niemand, weder die Menschen in Juda, noch die Herrscher des Syrien, nicht einmal die Bewohner von Babel, sich hätten vorstellen können. Aber Jesaja hatte etwas gesehen.

[20:26] Und lange bevor es eintreffen sollte, inspirierte ihn der Heilige Geist zu Worten, die wie ein Fangnetz das Volk auffangen sollten, wenn es geschehen sollte. "Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott." Nach dieser Vision begann Jesaja Dinge aufzuschreiben, die er nie zuvor aufgeschrieben hatte. Der ganze Charakter seiner Prophezeiung veränderte sich außergewöhnlich. Er prophezeite: "Die Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, ebnet in der Steppe eine Straße unserem Gott. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte, die Lämmer wird er in seinem Arm nehmen und dem Bau seines Gewandes tragen. Die Mutterschafe wird er sorgsam führen." Er prophezeite, dass das Kommen Gottes, der wie ein Hirte sein würde. "Hier ist mein Knecht, den ich erhalte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Heiden hinaus tragen." Da würde jemand kommen, der Knecht Gottes, der Auserwählte, der das Gesetz Gottes, die Gesetzmäßigkeit Gottes, nicht nur in Israel verkünden würde, sondern zu allen Heidenvölkern hinausbringen würde.

[21:54] Und Jesaja prophezeite und schrieb: "Es gefiel dem Herrn um seiner Gerechtigkeit willen, das Gesetz groß und herrlich zu machen." Und so spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: "Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen und wert geachtet, und ich dich liebhabe."

[22:21] Das Herz von Jesaja quoll über von einer Liebe, die er vor seinem Leben nie so gespürt hatte. Eine Liebe für das Volk. "Ich ziehe eine Übertreten wie eine Nebel und deine Sünden wie eine Wolke. Wäre uns zu mir, denn ich habe dich erlöst." Und weiter prophezeite er Dinge, die er selbst nicht verstand. "Wer zu der Tiefe spricht: Versiege, und deine Fluten trocknet aus." Der zu groß sagt: "Mein Hirte." Und Jesaja fragte sich vermutlich: "Wer in aller Welt ist eigentlich für uns? Er soll alle meinen Willen vollenden und sagen zu Jerusalem: Werde wieder gebaut, und zum Tempel: Werde gegründet." Dieser schrieb diese Dinge auf, schaute aus dem Fenster von Jerusalem und schaut auf den Tempel, der immer noch in all seiner Pracht dort stand. Er prophezeite gerade von dem Aufbau eines Tempels, der stand auch noch da.

[23:21] "So spricht der Herr zu seinem gesamten Zyklus, den ich bei seiner rechten Hand ergriff und wider dieser komische Bus, dass sich Völker vor allem unterwerfen, Könige das Schwert abhörte, damit vor ihm Türen geöffnet werden und Tore nicht verschlossen bleiben. So spricht der Herr zu seinem: Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, alle Renten der Erde."

[24:42] Es war, als ob das Herz von Jesaja immer weiter wurde. Er dachte nicht nur an Juda, er dachte an all die Stämme Israels, an die Ammoniter, Moabiter, Edomiter, an die Assyrer und die Babylonier. Plötzlich verstand er immer besser: Gott will alle retten. Und dann schrieb etwas auf, das ihm selbst unsinnig erschien, aber der Geist Gottes drängt ihn dazu: "Zieht aus von Babel." Der setzte seinen Stift ab. Ach, darüber nach, der letzte Hebräer in Babylon war Abraham, 1000 Jahre vor meiner Zeit. Zieht aus von Babel, flieht von den Chaldäern. Mit Jubel schon verkündet dieses Laster höheren, verbreitet es bis an das Ende der Erde und sagt der Herr.

[24:36] an das Ende der Erde und sagt: Der Herr hat seinen Knecht Jakob erlöst. Und immer
[24:40] hat seinen Knecht Jakob erlöst. Und immer, wenn er das Training ist, Yahoo, dann sagt
[24:44] wenn er das Training ist, Yahoo, dann sagt
[24:45] die Menschen irgendwie ist seine
[24:47] Botschaft so irrelevant. Sie hat uns gar nichts zu sagen. Wie wir
[24:50] sollen aus Babylon fliehen.
[24:54] sollen aus Babylon fliehen. Also da ein ständiges Prophezeien von
[24:56] einem Fall Babylons hat mit unserem
[24:59] Leben überhaupt gar nichts zu tun.
[25:01] Leben überhaupt gar nichts zu tun haben, dass gar keine Gefahr.
[25:02] Kassierers und eine Gefahr. Warum
[25:04] prophezeit und nicht von den Syrern sei
[25:06] doch ein bisschen aktueller. Dieser Yahoo
[25:09] seine Botschaft scheint auf Abrahams zu
[25:11] zielen und der schon lange tot.
[25:17] Aber es ja, wo schrieb weiter und prophezeite weiter. Kann auch eine Frau
[25:19] ihr Kind nicht vergessen, dass sie sich
[25:22] nicht erbarmt über ihren leiblichen Sohn.
[25:23] Selbst wenn sie ihn vergessen sollte. Ich
[25:26] will dich nicht vergessen. Wir in meine
[25:32] Hände habe ich dich eingezeichnet. Da
[25:34] waren 1000 Fragezeichen in seinem Kopf.
[25:37] Was das bedeuten würde,
[25:38] aber er wusste, es ist Gottes Botschaft
[25:40] und er spürte, das ist aus dem Herzen
[25:44] Gottes kam.
[25:45] So schrieb es auf.
[25:54] Und dann, dann war es fast, als ob seine
[25:58] Herz brechen sollte, also Dinge sah in
[26:05] ferner Zukunft. Und er schrieb: Er wuchs auf vor ihm wie
[26:09] ein Schützling, wie ein Wurzelspross aus
[26:10] dem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht.
[26:14] Wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel
[26:18] uns nicht. Verachtet war er, verlassen von
[26:23] den Menschen. Ein Mann der Schmerzen und
[26:26] Mitleiden vertraut, wie einer, von dem man
[26:28] das Angesicht verbirgt. So verachtet war
[26:31] er. Und verachten ihn nicht. Das ist doch
[26:34] nicht übers Fenster das angedachte an
[26:38] die Geschichten, die er gehört hatte von
[26:41] der verachtet und verlassen war. Für war
[26:48] er hat unsere Krankheit getragen und
[26:52] unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir
[26:54] aber hielten ihn für bestraft von Gott,
[26:56] geschlagen und ihn gebeugt. War es nicht
[26:58] das, was die Freunde von Hiob gedacht
[27:02] hatten?
[27:09] Weiter schrieb, als er die Szene vor seinem inneren Auge sah: Doch er wurde um
[27:14] unserer Übertretung willen durchbohrt,
[27:18] wegen unserer Missetaten zerschlagen.
[27:21] Die Strafe lag damit wir Frieden
[27:25] hätten und durch seine Wunden sind wir
[27:29] geheilt worden. Sein Herz wurde so
[27:32] unglaublich warm.
[27:35] Diese Idee immer tiefer hinein drängen,
[27:40] dass jemand seine Sünde auf sich nehmen
[27:44] würde. Erinnerte sich
[27:48] daran zurück, als er vor vielen Jahren
[27:51] dort im Tempel gestanden hatte und
[27:53] dieser Malak auf ihn zugeflogen war.
[27:56] Diese glühende Kohle seine Lippen
[27:59] gehalten hatte. Sie alle gingen in die
[28:02] Irre wie Schafe. Jeder wandte sich auf
[28:05] seinen Weg. Da war der Herr warf unser
[28:06] aller Schuld auf ihn. Und je mehr Jesaja
[28:09] darüber nachdachte und je mehr der Geist
[28:11] Gottes den Trend, je mehr ist die Dichte
[28:12] und aufschnitt, desto mehr fragt er sich:
[28:15] Wer ist das, von dem ich hier schreibe?
[28:18] Und wann kommt er?
[28:21] Er wurde misshandelt, aber er wollte sich
[28:24] und tat seinen Mund nicht auf. Sie ein
[28:27] Land, das zur Schlachtbank geführt wird,
[28:30] und wie ein Schaf, das verstummt vor
[28:33] seinem Scherer und seinen Mund nicht auf
[28:36] tut. Und dann schrieb er wohl an ihr:
[28:40] Durstigen alle, kommt her zum Wasser! Und
[28:42] wer kein Geld hat, konnte er kauft und
[28:44] erst kommt her und kauft ohne Geld und
[28:47] umsonst Wein und Milch. Dass ihn etwas
[28:50] wie ein Geschenk angeboten worden zu
[28:52] sein.
[28:54] Vergebung, sondern so hoch der Himmel
[28:58] über der Erde ist, so viel höher, sagte
[29:01] Gott, sind meine Wege eure Wege und
[29:04] meine Gedanken als eure Gedanken. Jeder
[29:07] Satz schien noch mehr getrennt zu sein
[29:09] von der Liebe Gottes. Und dann gab er dem
[29:15] Volk den Auftrag: Mache dich auf, werde
[29:17] Licht, denn dein Licht kommen die
[29:20] Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir.
[29:23] Der Geist des Herrn, des Herrschers ist
[29:26] auf mir.
[29:27] Weil der Herr mich gesagt hat, den Armen
[29:30] frohe Botschaft zu verkündigen.
[29:32] Er hat mich gesandt, zu verbinden die
[29:34] zerbrochenen Herzens sind, den
[29:36] Gefangenen Befreiung zu verkünden und
[29:37] Öffnung des Kerkers den Gebundenen. Und
[29:42] dann schrieb Jesaja: Nun aber bist du, Herr,
[29:47] unser Vater. Wir sind der Ton und du bist
[29:51] unser Töpfer. Wir alle sind das Werk
[29:53] deiner Hände.
[29:55] Du kannst mit uns machen, was du möchtest,
[29:59] aber du machst immer nur das Beste mit
[30:01] uns. Und gegen Ende seines Buches, das
[30:07] schrieb er Dinge auf, die er kaum noch
[30:09] fassen konnte. Gott hatte ihm gezeigt und
[30:12] verheißen: Den ziehe ich. Ich schaffe einen
[30:15] neuen Himmel und eine neue Erde, so dass
[30:18] man die frühere nicht mehr gedenkt und
[30:20] sie nicht mehr in den Sinn kommen werden.
[30:22] Es war, als ob die Strahlen der Ewigkeit
[30:24] ganz weit in die Weltgeschichte
[30:27] hinauswiesen auf ein großes, glückliches
[30:31] Ende.
[30:37] Die Menschen lasen und hörten die
[30:40] Botschaften von Yahoo. Und so manchem wärmt er das Herz.
[30:43] Aber vieles konnten sie gar nicht
[30:46] richtig verstehen.
[30:47] Zu jener Zeit gab es auch einen anderen
[30:50] Propheten. Sein Name war Micha, übersetzt:
[30:54] Wer ist wie er? Und er prophezeit ihm
[30:57] auch vieles ähnlich wie Jesaja. Aber eine
[31:01] Prophezeiung machte ihn besonders
[31:02] berühmt. Er sei von jenem kleinen Ort
[31:07] Bethlehem, dass er noch einmal eine große
[31:10] Rolle spielen sollte in der fernen
[31:12] Zukunft. Und die Bethel, Hennefer, Bruder, du
[31:16] bist zwar gering oder den Hauptorten von
[31:18] Juda, aber aus dir sollen wir
[31:20] hervorkommen, der Herrscher über Israel
[31:23] werden soll, dessen Hervorgehen von
[31:26] Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her
[31:29] gewesen ist. Die Menschen, das hörten,
[31:31] fragten sich: Was ist das für ein König,
[31:33] der kommen soll?
[31:34] Ein König, der schon immer existiert hat.
[31:44] Und dann waren die 15 Jahre um, die sich
[31:47] Hiskia erbeten hatte. Er musste doch
[31:53] sterben, wenn auch 15 Jahre später. Es war
[31:56] das Jahr 697 vor unserer Zeit. Und sein
[32:00] Sohn, den er in den 15 Jahren gezeugt
[32:07] hatte, der jetzt zwölf Jahre alt war, wurde König.
[32:10] Sein Name bedeutete: Der vergessen lässt.
[32:13] Auch Josef hatte seinen Sohn so genannt.
[32:17] Damals war Josef vergessen, hatte all das
[32:19] Leid, das er erlebt hatte. Aber Manasse
[32:22] ließ nicht das Leid
[32:27] vergessen. Er ließ den Herrn vergessen. Er
[32:29] vergaß alles, was ein Vater ihm
[32:33] beigebracht hatte, oder er ließ es ganz
[32:37] bewusst. Und er führte den Götzendienst
[32:42] wieder ein. Und all die Baal und Aschera
[32:44] und Uschta, sie kamen wieder zurück. Ja,
[32:48] er trieb es schlimmer als alle Könige,
[32:52] die jemals in Juda kreiert hatten. Auch
[32:58] er, wie sein Großvater Us, zeugte Kinder,
[33:00] nur um sie zu verbrennen. Auch er ließ
[33:03] seine eigenen Söhne durch das Feuer
[33:06] springen. Und als ob das nicht genug wäre,
[33:09] nahm er sich jenen, jeder, der diese
[33:11] unfassbaren Botschaften genommen hatte,
[33:14] und als eines seiner ersten
[33:16] Amtshandlungen ließ er jenen Propheten
[33:17] zersägen.
[33:26] Es wurde ganz finster im Südkreis in
[33:30] Juda. In jenen Zeiten griffen die Assyrer
[33:33] immer weiter nach Osten aus. Und nicht
[33:34] nur Babylon kam wieder unter ihre
[33:35] Kontrolle.
[33:37] Nein, sogar das alte, stolze Reich Elam.
[33:45] Und als man, dass wir es immer, immer
[33:48] schlimmer trieb, Jahrzehnte regiert
[33:51] und das Volk an den absoluten Abgrund
[33:54] aller Moral führte,
[33:57] da wurde es sogar den Assyrern zu bunt.
[34:02] Und sie nahmen ihn gefangen und
[34:04] verschleppten ihn. Alleine den König
[34:07] nicht nach Assur und nicht nach Ninive,
[34:12] die Hauptstadt, sondern in Babylon. Was
[34:14] von aus Syrien kontrolliert wurde, wurde
[34:21] er eingekerkert.
[34:21] Und dort saß er, der Schlimmste aller
[34:24] Könige, die jemals aus dem Hause David
[34:27] gekommen waren, oder der Zeit
[34:30] nachzudenken über all die Morde begangen
[34:34] hatte und all den Okkultismus und die
[34:36] Totenbeschwörung, die er praktiziert
[34:45] hatte. Und dort im Kerker Babylons kehrte
[34:51] Manasse und der Bart zu Gott und der
[34:54] bat um Vergebung. Hatte er vielleicht
[34:58] doch nicht alles vergessen, was Jachweh
[35:01] vor seinem Tod aufgeschrieben
[35:04] hatte, was ihm sein Vater Hiskia
[35:09] mitgegeben hatte? Und wer Gott, der immer
[35:14] gleich ist, vergab sogar Manasse. Und da
[35:18] führte ihn zurück nach Jerusalem. Und
[35:20] dort wurden die Götzen entfernt und man
[35:22] versuchte, das Unheil, dass er
[35:26] selbst in Gang gesetzt hatte, aufzuhalten.
[35:29] Doch schon ein Größerer als er, Salomo,
[35:30] war daran gescheitert.
[35:34] Das Volk ließ sich nicht mehr richtig
[35:36] reformieren. Die Höhen, wie hier nicht
[35:39] jeder tat, was er wollte. Selbst als
[35:42] Manasse versuchte, sie zurückzuführen zu
[35:46] Gott. Über ein halbes Jahrhundert war er
[35:52] König gewesen. Als er 672, 42 Verzeihung,
[35:57] vor unserer Zeit starb und Amon wurde
[36:04] sein Nachfolger, sein Sohn. Und der nahm
[36:06] sich seinen Vater zum Vorbild und zwar
[36:08] in dessen Regierungsphase vor dem
[36:12] Babylonischen Exil, vor der Babylonischen
[36:14] Gefangenschaft. Und er trieb es erneut
[36:17] dramatisch schlimm. Aber viel Zeit hat er
[36:19] nicht, denn nur nach zwei Jahren wurde er
[36:23] ermordet. Und das Volk machte Joschija
[36:25] zum König.
[36:27] Josia. Und als der König wurde, war er
[36:31] acht Jahre alt. Was könnte er noch tun?
[36:38] Aber noch einmal war das Haus David
[36:42] gesegnet worden mit einem König, der wie
[36:45] sein Urgroßvater Hiskia verstand, was
[36:50] es bedeutet, ein Sohn Davids zu sein. In
[36:56] seinen Tagen stand ein Prophet auf, mit Namen Habakuk. Er sich
[37:01] klammert. Und auch er prophezeite etwas,
[37:04] was anklingen ließ, was damals schon
[37:06] Jesaja gesagt hatte. Er prophezeite
[37:09] etwas, was auch selbst in seinen Tagen
[37:11] noch unvorstellbar erschien.
[37:13] Seht euch unter den Heidenvölkern, sagt
[37:16] er, und schaut umher, verwundert euch und
[37:19] entsetzt euch, denn ich tue ein Werk in
[37:21] euren Tagen, sagt Gott. Ihr werdet es
[37:23] nicht glauben, wenn man das erzählte, was
[37:27] war es, was so Unglaubliches kommen
[37:29] sollte? Denn siehe, ich erwecke die Chaldäer,
[37:32] jenen Wüstenstamm,
[37:34] ein bitterböses und ungestümes Volk, das
[37:37] die Weiten der Erde durchzieht, um wohnte
[37:40] zu erobern, die ihm nicht gehören.
[37:41] Schneller als Leoparden sind seine Bosse
[37:44] und rascher als Wölfe am Abend. Seine
[37:47] Reiter kommen im Galopp daher. Von fern
[37:49] her kommen seine Reiter. Sie fliegen
[37:51] daher wie ein Adler, der sich auf den
[37:53] Fraß stürzt. Die Menschen in Jerusalem
[37:56] hörten ihm zu und sagten: Sag mal, bist du
[37:58] dir ganz sicher? Die Chaldäer kommen
[38:00] unseren Schriften bisher größtenteils
[38:01] nur vor als die, die mit einer kleinen
[38:04] Bande dem Hiob seine seine seine Herden
[38:08] weggenommen haben. Ein großes Reich haben
[38:11] die noch nie besessen. Ein paar
[38:13] Stadtstaaten zur Zeit von Abram, das war
[38:16] alles. Schreibt doch von den Assyrern, die
[38:20] wenn die Gefahr...
[38:30] Habakuk ließ sich nicht beirren und das
[38:32] schrieb diese denkwürdigen Worte in sein
[38:34] Buch: Siehe, der Vermessene, Unaufrichtige
[38:37] ist seine Seele ihm. Der Gerechte aber
[38:41] wird durch seinen Glauben leben. In jenen
[38:45] Tagen offenbarte Gott die Grundsätze
[38:48] seines Rettungsplans, so deutlich wie
[38:49] nie zuvor.
[38:54] Und noch ein Prophet stand auf im Jahre
[38:57] 627 wurde ein junger Mann berufen, der so
[38:59] jung war, dass er glaubte, dass er nicht in
[39:01] der Lage sein Prophet zu werden. Sein
[39:04] Name war Jeremia, Hub den Jacke. Erwählt hat. Und als er protestierte und
[39:07] sagt: Ich bin zu jung. Sagte Gott zu ihm:
[39:09] Du, ein Embryo, was habe ich dich bereits
[39:13] erwählt zum Propheten für die Völker. Und
[39:19] nur ein Jahr, nachdem Yahoo zum Propheten
[39:22] bestimmt worden war, zum führenden
[39:24] Propheten für das Volk Gottes geschah
[39:27] das, was Habakuk und vor ihm schon Jesaja
[39:31] angekündigt hatten. Die Chaldäer erhoben
[39:34] sich gegen Assur. Nabopolassar, einer aus
[39:40] dem Stamm der Chaldäer, der Chaldäer war
[39:42] gerne ein einer der Generäle der
[39:43] syrischen Armee gewesen. Und als Syrien
[39:46] durch Tonnen wären etwas geschwächt, etwas
[39:49] schwächelte, er nutzte die Gelegenheit
[39:50] und machte sich selbst erneut zum König
[39:53] in Babylon. Nebukadnezar war sein Name.
[39:59] Hat alle Mühe Babylon und die
[40:02] umliegenden Gegenden ein bisschen unter
[40:04] Kontrolle zu bekommen. Aber von Tag zu
[40:06] Tag, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr
[40:08] gewann er mehr Stärke. In seinen Tagen
[40:14] verbündete er sich mit dem fernöstlichen,
[40:17] mit dem östlichen Stamm der Meder, die
[40:22] dort seit einigen Jahrzehnten aus dem
[40:25] Osten gekommen waren und im Hochland des
[40:28] Zagros-Gebirges ein Königreich über
[40:31] das nur wenig bekannt ist, weil ihre
[40:34] Schrift bis heute nicht installiert ist,
[40:36] gegründet hatten. Und gemeinsam griffen
[40:40] die Babylonier und Meder tollkühn sogar
[40:43] die Hauptstadt Syriens an, live. Aber es
[40:46] gelang ihnen nichts und sie mussten sich
[40:51] zurückziehen. Und Habakuk und andere
[40:59] bestaunten das weltpolitische Geschehen,
[41:01] würde ein Treffen, was Gott vorhergesagt
[41:04] hatte.
[41:06] Im Jahre 622 gingen Priester durch den
[41:12] Tempel und als sie dort auf Funden
[41:15] fanden sie irgendwo in einer Ecke beim
[41:19] Staubputzen in so einer Ritze
[41:33] Manuskripte, Schriftrollen, einen einen
[41:36] ein Stück aus einem alten antiken Buch.
[41:38] Man braucht nicht lange, um
[41:40] herauszufinden, was es war.
[41:43] Es waren die Schlussseiten, der letzte
[41:47] Abschnitt eines Buches, das schon sehr
[41:48] alt war.
[41:53] Alle Havarien, das Buch der letzten
[41:55] Predigten von Mose, wir gehalten hatte,
[41:56] kurz vor dem Einzug ins Gelobte Land, wo
[42:00] er das Lied des Mose aufgeschrieben
[42:02] hatte, Segen und Fluch und wo er den
[42:07] Abfall des Volkes Gottes über
[42:10] Jahrhunderte vorhergesagt hatte. Man
[42:15] brachte dieses Buch zum König Josia und
[42:18] er las das und riss seine Kleider, weil
[42:23] alter das Buch und die Berichte der
[42:27] letzten Jahrhunderte,
[42:28] da sah er, wie alles eins zu eins passte.
[42:33] Gott hatte in jedem Detail recht
[42:37] behalten.
[42:43] Und er sandte zu der Propheten Hulda und
[42:46] ließ fragen, was man tun könne. Und er
[42:49] bewirkte eine gewaltige Reformation, so
[42:51] dass Gott ihm verhieß, dass in seiner
[42:54] Lebenszeit die Dinge nicht eintreffen
[42:57] würden, die Jachweh und Habakuk und auch Jeremia prophezeiten.
[43:08] Und so kam es noch einmal zu einer
[43:12] großen und gewaltigen Reformation. Josia
[43:16] verlas das Gesetz Gottes, verlas er
[43:17] sorgte dafür, dass überall im Land
[43:20] Menschen erfuhren von dem Lied, das Mose
[43:22] und von Segen und Fluch, von dem bunten
[43:24] abgeschlossen waren, war von der
[43:27] Beschneidung des Herzens. Und all die
[43:31] Götzen, die Uschta und die Baal und
[43:36] all diese Standbilder wurden verbrannt.
[43:39] Und endlich wurden alle die Höhen
[43:43] abgeschafft. Aber damit begnügte sich ja
[43:45] nicht. Er hatte das Gefühl, er müsse etwas
[43:47] auch für das abgefallene Nordreich,
[43:50] obwohl das gar nicht mehr existierte,
[43:53] so machte er sich mit seinem Volk auf
[43:56] den Weg und verließ das Südreich und
[44:02] ging jetzt in das Gebiet des Volkes dort,
[44:04] wo die Heiden ihre ist Religion hatten,
[44:06] wo früher mal das Nordreich Israel
[44:09] gewesen war. Und dort fanden sie noch die
[44:10] goldenen Kälber,
[44:12] die Jerobeam oft gestellt hatte,
[44:15] und sie wurden alle vernichtet. Sie
[44:18] gingen bis nach Samaria und vernichteten
[44:33] Ich muss mich korrigieren.
[44:38] Sie taten genau das, was ein Prophet
[44:41] Jahrhunderte vorher, 400 Jahre vorher
[44:46] vorhergesagt hatte. Damals gerade, als das
[44:48] Nordreich frisch vom Südreich geteilt
[44:49] hatte, war ja ein Mann Gottes aus dem
[44:51] Süden gekommen und hatte prophezeit:
[44:54] Altar, Altar!
[44:56] Es wird ein König kommen aus dem Hause
[44:59] Davids mit Namen Josia. Der wird auf
[45:03] deinem Altar Menschengebeine verbrennen.
[45:05] Und genau das geschah. Man fand sogar
[45:09] noch das Grab von dem Mann Gottes, der es
[45:12] ja nicht mehr bis in den Süden geschafft
[45:13] hatte, weil er von dem Löwen getötet
[45:17] wurde, nachdem er Gottes Befehl
[45:20] missachtet hatte. 400 Jahre später hatte
[45:25] sich das Wort exakt erfüllt. Und worüber
[45:29] man, wo immer man noch Reste fand des
[45:32] Götzendienstes, der das Volk Israel in
[45:35] den Abgrund getrieben hatte, vernichte
[45:37] man.
[45:40] Und dann in jenem
[45:42] denkwürdigen Jahr wurde das Passahfest
[45:46] gefeiert. Und die Berichte sagen, dass das
[45:49] Passahfest zum ersten Mal so gefeiert
[45:53] worden ist, wie das Gesetz des Mose es
[46:01] sagte, seit den Tagen von Josua,
[46:04] jahrhundertelang, selbst in den Tagen von
[46:06] David, mit Tagen von Salomo war es nie so
[46:13] gefeiert worden, wie das Gesetz Mose es
[46:17] sagte. Noch einmal bäumte sich die
[46:21] Botschaft Gottes auf. Noch einmal schien
[46:27] es, als ob Gott sein Volk zurückgewinnen
[46:35] könnte. Es kam das Jahr 614 und die Männer nahmen mit einer großen Armee
[46:38] einen Feldzug sich vor, direkt in das Kernland Assurs und
[46:42] Assur, die stolze Stadt, gegründet zur Zeit
[46:47] Nimrods, in ihre Hand. Assur war
[46:50] schwer angeschlagen. Und jetzt kamen auch
[46:52] die Babylonier dazu, mit den Medern zusammen
[46:55] koalierten sie erneut. Und am 10. August
[46:59] 612 fiel die Hauptstadt Ninive,
[47:03] die einstmals verschont geblieben war.
[47:05] Doch jetzt fiel sie. Ein anderer
[47:07] Prophet, Nahum, hatte das vorher
[47:10] gesagt. Und mit Ninive fiel die riesige
[47:14] Bibliothek des Vatikan und viel Wissen
[47:16] ging verloren.
[47:19] Die Babylonier hatten Blut geleckt und
[47:22] sie trieben aus Syrien immer weiter gen
[47:24] Westen, über den Euphrat, vor dem assyrischen
[47:27] Kernland. Und dann in den Jahren 609 wurde
[47:30] Haran erobert. Ja, genau jenes Haran,
[47:34] in dem schon Abraham Zwischenstopp
[47:36] gemacht hatte und sein Bruder nach Ur
[47:40] lieber bleiben wollte, wo der Gott Sinn
[47:45] angebetet worden war. Und dort in Haran
[47:48] wurde der letzte König aus Syrien gefangen
[47:51] genommen. Und von Syrien blieb nichts
[47:52] mehr übrig als ein paar versprengte
[47:56] Armeezeilen, die noch weiter nach Westen
[48:02] sich retteten. Und das machte den König
[48:05] von Karkemisch, den Pharao Ägyptens nervös,
[48:08] denn er brauchte wenigstens einen
[48:11] kleinen syrischen Staat als Puffer
[48:13] gegen das immer weiter ausgreifende
[48:16] Babylon. Nebuopolassar II. im Besitz der
[48:22] Kräfte, oder II. 609 zog aus dem
[48:26] Norden, um dort in jenem Gebiet am
[48:28] Euphrat wieder für Ordnung zu sorgen, um
[48:31] sich den Babyloniern entgegenzustellen.
[48:35] Aber als er sich auf den Weg machte und
[48:36] der Weg an den Euphrat führte,
[48:40] unweigerlich auch durch Juda, stellte
[48:42] sich jemand anderes ihm in den Weg.
[48:45] In der Ebene Israel
[48:49] stand Josia mit seiner Armee und sagte:
[48:51] Du kommst hier nicht durch.
[48:54] Dort, wo schon so viele Schlachten
[48:57] geschlagen worden war, versuchte Josia
[49:00] den König Ägyptens aufzuhalten, obwohl
[49:04] der gar nicht mit ihm kämpfen wollte. Und
[49:06] er sagte ihm: Was habe ich mit dir zu
[49:08] schaffen, du König von Mailand nicht
[49:09] gegen wichtig heute, sondern gegen ein
[49:12] Haus, das mit mir im Krieg liegt. Und Gott
[49:15] hat gesagt: Ich soll einlass ab von Gott,
[49:17] der mit mir ist, damit er dich nicht
[49:18] verderbe.
[49:25] Aber Josia wollte nicht hören.
[49:28] Was war nur in ihn gefahren?
[49:31] Er hätte die Ägypter leicht durchziehen
[49:32] lassen können, ohne Schaden für sich
[49:33] selbst.
[49:35] Stattdessen wollte er sein Königreich
[49:38] vor einer imaginären Gefahr
[49:41] verteidigen und starb dabei einen sehr
[49:47] realen Tod. Im selben Jahr, als Babylon
[49:50] Assur faktisch besiegt hatte, starb
[49:54] Josia, der letzte gute König Judas.
[49:58] Und mit ihm die Hoffnung, dass es mit
[50:06] Juda aufwärtsgehen könnte.
[50:06] Das Volk machte einem seiner jüngeren
[50:09] Söhne, Jojachin, zum König. Aber er hielt
[50:12] sich nur wenige Monate. Nebukadnezar II.
[50:14] hatte dafür kein Interesse, dass das Volk
[50:19] seinen eigenen König bestimmt. Erklärte
[50:23] zurücknahm Jojachin gefangen und führte ihn
[50:26] nach Ägypten, wo er auch starb.
[50:28] Stattdessen wurde dessen älterer Bruder,
[50:30] der eigentliche Thronfolger, Jojakim,
[50:34] als König eingesetzt. Und der Pharao
[50:36] änderte seinen Namen von Eljakim, Gott
[50:41] erhört, zu Jojakim. Wird keine große
[50:43] inhaltliche Veränderung, aber immerhin.
[50:49] Und dann kam das Jahr 605. Die letzten
[50:53] versprengten Überreste der syrischen
[50:58] Armee
[50:59] sich Bündnis-chemisch zusammengetan und
[51:01] hier gibt Daten erneut eine Armee
[51:04] ausgesandt, um ihnen zu helfen. Vielleicht
[51:09] könnte man ja ein kleines syrisches
[51:13] keiner syrischen Staat dort noch retten.
[51:14] Aber die Armeen Babylons, unter denen
[51:21] sich auch ein paar Männer befanden, aber
[51:26] jetzt war Babylon die führende Rolle bei
[51:28] all den Streitwagen. Babylons kamen
[51:30] zum Euphrat. Sie wurden schon lange nicht
[51:34] mehr angeführt von dem König Nebukadnezar,
[51:40] sondern von dem Kronprinzen, seinem
[51:42] Sohn Nebukadnezar II., der Gott Nabu schütze man den ersten
[51:45] Sohn, besser bekannt als Nebukadnezar,
[51:48] oder richtiger eigentlich Nebukadnezar,
[51:51] benannt nach einem babylonischen König,
[51:54] ein halbes Jahrtausend zuvor, zu der Zeit
[51:59] von Samuel. Und schaut, schon babylonische
[52:03] Geschichte geschrieben hatte. Unter
[52:06] seiner Führung, ein brillantes Feldherr,
[52:08] unter seiner Führung versammelte sich
[52:11] das gesamte alliierte Heer Babylons vor
[52:14] den Toren der Stadt Karkemisch und
[52:17] die eingeschlossenen Assyrer mitsamt den
[52:18] Ägyptern entschieden sich zu einer
[52:21] Verzweiflungstat. Lange belagert zu
[52:22] werden, entschieden sie sich dem
[52:24] Schicksal ins Auge zu schauen und die
[52:26] Stadt zu verlassen und eine offene
[52:29] Feldschlacht zu wagen.
[52:34] Der Prophet Jeremia prophezeite von
[52:36] jener Schlacht, die Weltgeschichte
[52:38] schrieb. Rüstet Schild und Langschild.

[52:38] schild und rückt zum Kampf aus, spannt die Rosse an und sitzt auf ihr. Reiter treten an, mit den Helmen macht die Lanzen belangt.

[52:45] Gelegt den Panzer um die. Hinauf nach Gilead und hole Balsam, du Jungfrau Tochter Ägypten. Umsonst, wenn du so viele Heilmittel hast. Es gibt kein Pflaster für dich.

[52:57] Was sie ihrem Jahwe vorhersagte, traf ein. Der Kronprinz schrieb später in einer Chronik auf kalt beschrifteten Tafeln auf:

[53:08] Die syrische Armee wurde so vernichtend geschlagen, dass vom Jahr 605 vor unserer Zeit der Name aus Syrien aus den Geschichtsbüchern getilgt wurde. Aus Syrien war danach nicht mehr existent.

[53:22] Und ihr gibt der flohen und wurden größtenteils aufgerieben bei Hamath, südlich von Karkemisch. Das war der Durchbruch. Innerhalb von Jahrzehnten hatte sich die politische Lage vollkommen verändert und plötzlich stand das alte, antike Babylon, das vor 1000 Jahren das letzte Mal größeren Ruhm gehabt hatte, wieder als Weltreich da.

[53:51] Sie nannten sich das Land in Anlehnung an Sargon von Akkad, der noch vor Zeiten Abrahams, kurz nach Nimrod, das erste größere Reich nach Nimrod gegründet hatte. Sie waren stolz, eine jahrhundertealte Tradition wieder neu aufleben zu lassen.

[54:16] Und auf dem Weg, den sie jetzt nach Süden führten, kamen Kronprinz Nebukadnezar auch nach Jerusalem.

[54:26] All die Städte, die vorher im Kontakt und Tribut zu Syrien gestanden haben, mussten jetzt Tribut an die neue Weltmacht Babylon zahlen.

[54:38] Und so heißt es: "Unter Jojakim, dem König von Juda, in seiner Hand auch einen Teil der Geräte des Hauses Gottes. Diese für den Weg in das Land Sinear, das Haus eines Gottes, und er brachte die Geräte in die Schatzkammer seines Gottes."

[54:52] Er nahm den Tribut, die besten Gegenstände des Tempels, und er nahm einige der königlichen Nachkommen, sozusagen als Geiseln.

[55:05] Eine Praxis, die damals oft angewendet wurde, um sicherzustellen, dass Jerusalem nicht gegen die neuen Herrscher rebellieren würde. Denn ihre zukünftigen Könige waren in der Hand des Königs von Akkad.

[55:21] Und so wurden sie eine Handvoll handverlesene Elite-Männer im Jahr 605 durch die Wüste geführt, habe kulturell zu Nebukadnezar gerannt. Mit seiner oder alte viel schneller. Denn in jenen Tagen starb sein Vater Nabopolassar und er wurde im Herbst 605 selbst zum König von Akkad.

[55:52] Wir offiziell ließ zum König des Weltreiches Babylon. Und jene gefangenen jüdischen Prinzen wurden durch die Stadttore in jene große Stadt hineingeführt.

[56:10] Und man sagte ihm, dass es ihnen gut gehen würde, dass sie nicht eingekerkert werden würden wie jener Mann. Sondern dass man sie ausbilden wollte, weil man später immer mal wieder neue Könige einsetzen wollte in Jerusalem.

[56:26] Und so mussten sie antreten, um sich einschreiben zu lassen in das Ausbildungsprogramm Babylons.

[56:35] Und der erste, der dort stand, als er gefragt wurde, wie er hieß, sagte: "Ich heiße Daniel. Gott ist mein Richter." Und der Beamte schaut ihn an und sagte: "So, wie du heißt, geheißen bis zum heutigen Tag." Strich den Namen durch und sagte: "Ab heute heißt du..."

[56:52] Bist du zu. "Die Herren bewahre den König." Der nächste kam und sagte: "Ich heiße Hananja, von Gott begünstigt." Der Beamte ihn an und sagte: "Wirklich, ihr seid in unserer Hand. Hat euch daher wirklich begünstigt. Du hast heute Stadtrat Gebo Akkus."

[57:11] "Unter nächste", sagte: "Ich heiße Michael, wer ist was Gott ist." Und weiter. Der Beamte dachte: "Das klingt eigentlich gar nicht schlecht. Wir müssen nur ein bisschen was ändern, damit es dann auch religiös, also theologisch wieder passt. Wir nennen die Stadt Michael, nennen, weil ich mich auch wer ist wie Akku."

[57:26] Und auch Asarja, der vierte dieser vier Freunde mit Namen Jahwe hat geholfen. Er wird sich wohl haben anhören müssen, wo Gott gewesen ist, als er gefangen genommen worden ist. Sein Name wurde in "Arbeitnehmer-Diener" Niveaus verändert.

[57:49] Aber es ging ihnen gut, mit Ausnahme der Tatsache, dass sie jetzt so mährisch und akademisch lernen mussten und ungezählte Teil-Schriftformationen auswendig lernen mussten.

[58:09] Aber dann klug und es gelang noch das Problem, dass sie hatten, war ein vielfaches. Es ging ihnen zu gut. Der König wollte, dass sie von königlichen Essen mitnehmen.

[58:27] Aber sie wussten, dass die Könige von Akkad kein Interesse für 3. Mose haben. Und sie wussten auch, dass dort Alkohol und viele Dinge ausgeschenkt werden, von denen Gott deutlich in seinen Schriften von den Propheten hatte sagen lassen, dass man das nicht zu sich nehmen sollte.

[58:48] Und es heißt, dass Daniel sich in seinem Herzen vornahm, Gott treu zu sein. Und die Magazine im Himmel, die dachten nach an, dass sie schon mal jemanden gesehen hatten, der fern der Heimat in einem Weltreich sich ganz alleine vorgenommen hatte, Gott treu zu sein.

[59:05] Josef ist der nicht später der Partie von Kind geworden? Was würde wohl aus diesen vier werden?

[59:12] Als sie mit viel Taktgefühl und Sensibilität es tatsächlich schaffen am Königshof von Akkad, eine Voll-pflanzliche Ernährung für sich selbst durchzusetzen, mit Hilfe einer Zehn-Tage-Kur, die sie mit großem Erfolg absolvierten.

[59:31] Das Obst und das Gemüse und als pflanzlich, was sie zu sehen da haben, ließ die Sus klug werden, dass sie den brillanten Kaldaer, die berühmt waren für ihre Mathematik und ihre Gastronomie, um ein Zehnfaches überlegen waren.

[59:50] Aber es zurück nach Jerusalem. Jeremia predigt dort zudem voll diese 23 Jahre hindurch. So lange war er bereits Profit hindurch ist das Wort des Herrn um euch an mich gegangen und ich habe zu euch geredet, indem ich nicht früh aufmachte und redete, aber ihr habt nicht gehört.

[1:00:08] Gott wollte schon das verhindern. Aber wisst, dieses ganze Land soll es zu Trümmerhaufen, zur Wüste werden. Und diese Völker sollen dem König von Babel dienen. 70 Jahre lang.

[1:00:20] Viele andere Propheten standen auf und sagten: "So ein Unfug! Gottes mit uns! Haben wir nicht gerade eine große Reformation erlebt? Und außerdem steht der Tempel hier, der Tempel des Herrn, des Tempels ist der Tempel des Herrn."

[1:00:31] Harris hier. Wenn überhaupt, dann wird das für das wird die Herrschaft des Königs von Akkad schnell abgeschüttelt werden. Große Zeichen des Friedens stehen unserem Volk vor.

[1:00:45] Vor, nur ihre mir bei der einzige, der immer diese pessimistischen Botschaften predigte. Ein Jahr später, im Jahr 600, 34.

[1:00:57] Aufregung im Königspalast von Akkad. Die DNA, das Marode, oder Spiel und er ist da und es in Lille und das NGO, wie sie alle hießen. Sie alle wurden gerufen, weil der junge König schlecht geträumt hatte.

[1:01:10] Und sie waren es ja gewohnt, dem König zu sagen, was er zu tun hatte. Sie brachten sich hat selber gleich Apa Rinderleber mit, die sie aufschneiden konnten, im Falle, dass ein Orakel gewünscht wurde.

[1:01:21] So wie damals, als er am Euphrat stand und fragte, wie er Harren angreifen sollte. Aber diesmal sah die Sache anders aus.

[1:01:29] Statt ein Orakel zu geben, statt einen Traum zu interpretieren, sollten sie wissen, was der König geträumt hatte. Das hatte noch nie in der langen, ehrwürdigen Geschichte Akkad's seit den Tagen von Nimrod irgendjemand gefordert.

[1:01:45] Jetzt hätten sie tatsächlich übernatürliches Wissen gut gebrauchen können. Wo es fiel ihnen nicht sein.

[1:01:54] Keine hat auch nur den blassesten Schimmer, was der König in der Nacht hätte träumen können. Und sie wussten selbst nur zu gut, dass selbst wenn sie zu diesen Standbildern beten zu machen, Druck und ähnliche, dass die nicht reden werden.

[1:02:12] Und versuchten sie Zeit zu gewohnten. Sie versuchten dem Haupt dem Königsschuss schweicheln im ewiges Leben zu wünschen.

[1:02:19] Aber der wollte Fakten und die konnten sie nicht liefern. Und dann dagegen der Befehl, dass ihre Häuser zu Misthaufen gemacht werden sollen und sie alle umkommen sollten.

[1:02:29] Und Hass dem Nebukadnezar egal war, ob man ein Anbieter Madox oder ein Anbieter von Sinn oder ein Anbieter von Jahre war. Ging es ihm darum, alle religiösen Weisen im Land umzubringen.

[1:02:43] Die Botschaft erreichte auch Daniel und seine drei Freunde, die gerade gehofft hatten, dass sie dort vielleicht irgendwo irgendwann mal ein bisschen positiv Einfluss ausüben könnten zum Gunsten ihres Volkes.

[1:03:01] Und Daniel war so klug, sich eine Frist zu erbeten und dann hat er gebetet mit seinen drei Freunden. Ab wie intensiv haben sie gebetet, weil sie wussten, ihr Leben steht auf dem Spiel.

[1:03:19] Und Gott offenbarte ihnen, dem Daniel, den Traum. Und sowohl der wiedergeführt durch die Prozessionsstraße verweigern, den an den Löwen, diesen blauen Ziegeln hin zum Palast des Königs.

[1:03:31] Nabucco der EU zur der zweite und der Wahl mit allen seinen Mächtigen dort auf einem Thron. Und dieser jüdische Prinz wurde vor hingebracht.

[1:03:44] Und da wohl gefragt: "Kannst du mir den Traum sagen?" Und der sagte: "Weißt du, ich bin auch nur ein Mensch. Menschen können das nicht, was du sagst."

[1:03:51] Aber es gibt einen Gott im Himmel und der offenbart Geheimnisse und der hat zu dir, König von Akkad, gesprochen.

[1:04:03] Oder zählt dem den Traum, ein Standbild, das er gesehen hatte, groß und schrecklich, deinem goldenen Haupt, einer silbernen Brust, der bronzenen Lenden, eisernen Schenkeln und merkwürdigerweise bei seinen Füßen mit Ton vermischt.

[1:04:19] Und dann war ein großer Stein gekommen, losgebrochen von einem Berg, nicht von Menschenhand, hatte das Standbild an den Füßen getroffen. Das ganze Standbild vernichtet.

[1:04:30] Oder bersch, der Stein wurde zu einem gewaltigen Berg. Und mit jedem Detail leuchteten die Augen des des Königs.

[1:04:39] Name, Kultur. Ja, so war es genau. Ja, betretenes Schweigen natürlich bei den Priestern.

[1:04:53] Ist und als Daniel fertig war, sagt er: "Das ist der Traum. Nun wollen wir die Deutung geben, mit Gottes Hilfe", sagte er.

[1:05:04] Dem König: "Du bist das goldene Haupt." Und selbst der ernste König musste das schnitzel und das Volk noch ein paar lobende Worte über seine Regierung, aber dann ohne zu zögern, gegen Daniel über den Rest der Interpretation zu geben.

[1:05:19] Nach der wird ein anderes Königreich aufkommen. Und schon den ersten Wochen des Königs Name und der bei Seite, wie kann es der wagen, dem König zu sagen, dass sein Reich untergeht's haben.

[1:05:36] Aber Choreu sagte: "Wartet, wartet." Und so führte Daniel weiter aus: "Nach wir wieder ein anderes Königreich aufkommen, geringer als die eines danach, das dritte Königreich, das das Kupfer ist und über alle Herrscherländer herrschen wird."

[1:05:49] Und das vierte wird hart sein wie Eisen, denn sie reisen alles vermeiden, schlägt ja wie Eisen alles zerbricht, so will ist auch alles sammeln und zerbrechen.

[1:05:57] Das du aber die Füße und Zehen teils von Ton, teils von Eisen gesehen hast, bedeutet, das wird ein verteiltes Königreich sein.

[1:06:04] Aber in den das reisen mit Tonerde vermengen gesehen hast, bedeutet, dass sie sich zwar mit Menschen sammeln, vermischen, haben wir doch nicht aneinander haften werden, wie sich Eisen mit Ton nicht vermischt.

[1:06:15] Aber in den Tagen in jener Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich ausrichten, dass in Ewigkeit nicht untergehen hat.

[1:06:25] Vielleicht hat Nebukadnezar du ihn gefragt: "Der Gott des Himmels, ist das euer Gott? Der Gott Jahwe?" Und sagte: "Ja, das ist also der Gott, denn all die Menschen in Jerusalem anbieten."

[1:06:46] Aha, also ihr seid jetzt in meiner Hand und ich habe Tribut von euch bekommen. Und es sagst mir, dass euer Gott ein Königreich ausrichten wird, das für immer Bestand haben wird.

[1:07:00] Großer Name, Kultur. Zu leben ist aber schlichtweg beeindruckt. Und Daniel wurde hoch geehrt. Er bekam in der höchsten Posten in Babylon.

[1:07:13] Und die Maleki man erstaunt, diesmal ging das sehr viel schneller als bei Josef, ganz ohne Gefängnis. Und auch für die drei Freunde erbat sich Daniel wichtige Positionen in der Verwaltung der Provinz.

[1:07:27] Und so ging es in blendend, bis eines Tages ein Jahr später ein Bote kam und einem und dem Daniel seinen Freunden sagte: "Habt ihr schon die Neuigkeiten gehört? Ein Botschafter sind aus dem Westen, aus Ratti Land gekommen."

[1:07:42] Und hat die Nachricht gehört, was dem Usender die Roche allein rebelliert ein.

[1:07:53] An jenem Tag war Nebukadnezar längst nicht so fröhlich, als er Daniel sagt. Und Daniel schaute betreten zu Boden.

[1:08:04] Sein eigenes Volk hatte die Möglichkeit, den König zu beeindrucken, weitestgehend zu nicht gemacht. Tatsächlich hatte Jojakim sich entschieden, gegen das Joch der Babylonier zu rebellieren.

[1:08:20] Währenddessen begann Nebukadnezar Babylon auszubauen zu einer Größe und zu einem Punkt, der seit den Tagen der Sintflut nicht gesehen worden ist.

[1:08:31] Eine seiner Frauen kam aus dem Cross-Gebirge und war die Berge gewöhnt. Und es war ja einfach zu flach in Babylon, wo man konnte viel zu weit schauen.

[1:08:41] Und sie sehen, dass sich nach den Bergen dort am Horizont, so ließ er extra für sie ein riesiges Gebäude anfertigen, das ein bisschen die Berge imitieren sollte. Man nannte sie die Hängenden Gärten der Semiramis.

[1:08:56] Und dann gegen Ende des Jahres 598, wie jedes Jahr, marschierte Nebukadnezar mit seiner Armee wieder nach Hamath, das Land der Hethiter. Obwohl da hatte ich hätte da gar nicht mehr lebten, also das Land Palästina.

[1:09:10] Und diesmal wollte er Jerusalem, Jerusalem zur Verantwortung ziehen.

[1:09:20] Just in jener Zeit, im Dezember 598, start der rebellierende König Jojakim und sein Sohn Jojachin wurde König. Jerusalem wurde eingeschlossen.

[1:09:32] Und was dann passiert, kann man am besten nachlesen in den Original-Transkripten des Königs selbst. In der Nebukadnezar-Chronik heißt es kurz und knapp:

[1:09:44] "In dem siebten Jahr, dem Monat Kislev, musste der König von Akkad seine Truppen marschieren nach Hamath und belagerte die Stadt von Juda. Und am zweiten Tag des Monats Ada im Frühjahr 594 eroberte er die Stadt und nahm den König gefangen."

[1:09:59] Er nannte dort einen König seiner eigenen Wahl, empfahl großen Tribut und sandte ihn nach Babylon. Jojachin, der gerade erst König geworden war, wurde in Babylon ins Gefängnis gesteckt.

[1:10:12] Oder neuer König wurde gewählt, das war Mattanja, Geschenk von Jahwe. Und Nebukadnezar selbst änderte seinen Namen in Zedekia.

[1:10:21] Rache ist gerecht. Und er ließ den neuen König, bei dem Gott Jahwe, es dem Gott des Himmels, von dem er wusste, dass sein wichtiger Beamter Daniel ihn anbietet, von immer gehört hatte, dass dieser König einmal ein gerechtes Königreich gründen würde.

[1:10:40] Er ließ den König des Volkes Gottes, bei ihm, Gott Jahwe, einen Schwur schwören, dass Jerusalem jetzt sich treu Babylon ergeben würde.

[1:10:48] Und so zog er ab. Aber weder der König, noch seine Knechte, noch das Volk des Landes hörten oft die Worte des Herrn, der durch den Propheten Jeremia geredet hatte.

[1:11:03] Und so wandte sich Jeremia seiner Verzweiflung an die, die jetzt gefangen weggeführt worden waren, mit dem König. Der hatte große Volksmassen mitgenommen.

[1:11:14] Und ihnen schrieb Jeremia einen Brief und sagte: "Glaubt niemandem, der euch sagt, in 12 Jahren kommt er wieder zurück. Kauft euch Häuser, baut Häuser, gründet Familien, stellt euch auf eine lange Zeit in Babylon ein."

[1:11:27] Baut Häuser, weiteren pflanzen werden und erst ihre Früchte und sucht den Frieden der Stadt. Fangen nicht an zu rebellieren. Es ist Gottes Wille, dass Babylon über uns regiert.

[1:11:38] Wir haben Jahrhunderte die Möglichkeit gehabt, Weltreich zu sein. Wir haben es schmählich versäumt und verpasst. Jetzt hat Gott das Zepter von Juda auf Aufgaben übertragen.

[1:11:51] Sucht den Frieden der Stadt, in der ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum Herrn. Wenn die 70 Jahre für Babel gänzlich erfüllt sind, werde ich mich bei annehmen und mein gutes Wort euch an diesen Ort zurückbringen, an euch erfüllen.

[1:12:04] Denn ich weiß, was für Gedanken über ich habe, spricht daher Gedanken des Friedens und nicht des Unheils. Ich möchte nicht, dass ihr Film an Babylon seid.

[1:12:13] Diese 70 Jahre sind ein Erziehungsmittel. Werdet dort sehen, wie schrecklich Götzendienst ist und ihr werdet ihn nie wieder tun, glaubt mir.

[1:12:21] Dann wird es euch gut gehen. Ich möchte euch Zukunft und Hoffnung geben. Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mehr verlangen werdet.

[1:12:35] In jener Zeit brach ein Aufstand in der Armee von Akkad in der Bilanz aus. Und der König Nabukodur und wurde zweiter.

[1:12:43] Nebukadnezar waren sich nicht mehr sicher, wem er vertrauen konnte und wem nicht.

[1:12:50] Und er wollte die Freude aller seinerseits rappen und aller seiner Beamten und aller seiner Schreiber und aller derer, die in der Administration dieses Weltreiches betätigt waren. Er wollte sie testen.

[1:12:58] Und der leads lud sie alle ein in die Ebene von Dura. Und dort ließ er ein Standbild aufbauen, ganz so, wie es gesehen hatte im Traum und fast so, wie es Daniel ihm erklärt hatte.

[1:13:11] Denn diesmal war alles aus Gold. Das hat er dem Daniel mit Augenzwinkern immer wieder gesagt: "Wollen mal sehen, wer das ewige Reich gründet, der Gott Jahwe mit diesen rebellischen Israeliten oder der König von Akkad, der red frühesten Zeiten der Zivilisation diesem Land regiert."

[1:13:42] Und so kamen sie alle und der Herold rief zu den versammelten Völkern, die dort standen, dass wenn die Musik erklingt, sie hatten alle Arten von Musik, die sich finden ließen im babylonischen Reich, dass jeder sich vor dem goldenen Standbild niederwerfen würde als Zeichen der Loyalität dem König, dem Großkönig Nabukodur zu dem zweiten gegenüber.

[1:14:13] Wer würde es wagen, wenn gerade eine Rebellion am Schwefel war, wenn gerade der König das Wissen wollte, wer ihm loyal gegenüber steht, wer würde es wagen, das nichts zu tun?

[1:14:23] Und so begannen die Musik zu spielen und der König saß auf einem Thron und überschaute die Ebene von Dura.

[1:14:30] Und tatsächlich, alle beugten sich die Satz rappen von Hadde land, wir attrappen von Elan, dieser Treppen und dort und hier.

[1:14:39] Und da standen drei aufrecht. Er kannte sich, es waren seine drei treusten Beamten. Nie hatten sie etwas böses getan.

[1:14:51] Und er vermutete, dass der Herold vielleicht nicht so laut gewesen, vielleicht war da viel Lärm gewesen, vielleicht hatten wir die Worte nicht verstanden, vielleicht haben sie das Gegenteil verstanden, dass man aufstehen soll, ihn anzubeten.

[1:15:01] Und deswegen lud er sie ein zu sich und erklärt ihr noch mal ganz genau, was das Prozedere sei. Sie wollten doch nicht als die Rebellen dastehen, oder?

[1:15:11] Weil sie erklärt neben, dass man einen zweiten Versuch gar nicht starten sollte, denn er wisse ganz genau, dass sie nur den Gott des Himmels anbieten würden.

[1:15:23] Und schließlich wurde Nebukadnezar so finden. Er hat sehr großes Interesse an fähigen Leuten, aber nicht an Leuten, die jemand mehr achteten als ihn.

[1:15:35] Oder erinnerte sie an die Strafe verbleib bendix verbrennen im Feuerofen. Und die schien das nicht einmal zu interessieren.

[1:15:50] Sie sagten, dass Gott sie retten können. Aber selbst wenn Gott sie nicht retten würde, würden sie lieber Gott gehorsam sein und vergehen als Gott ungehorsam zu sein.

[1:16:05] Und jetzt rast in Nebukadnezar zu der zweite aus und der heiße diesen Ofen 7, also stark an Jahr.

[1:16:11] Er duldet es ein, dass seiner eigenen Untergebenen beim Versuch, die drei in das in das das Feuer zu werfen, dass die selbst verbrannten.

[1:16:23] Und so weiß ich sicher, dass nach wenigen Sekunden, wenig höchstens Minuten nur.

[1:16:26] Sekunden, höchstens Minuten nur noch Staub und Asche von diesen drei Rebellen übrig bleiben würde. Und er schaute das Feuer, schaute noch mal und erwartete Schreie zu hören, aber hörte ein ganz angeregtes Unterhalten.

[1:16:44] Er hörte das Fortsetzen der Konversation. Dann schaut er: Genau gezählt waren das nur Feuerzungen oder was? Eine vierte Person?

[1:16:57] Er rief: „Sahst du? Vier Männer mitten im Feuer frei umherwandeln und es ist keine Verletzung an ihnen! Und die Gestalt des Vierten gleicht einem Sohn der Götter!“ Was war passiert? Diese drei Beamten waren in den Feuerofen geworfen worden. Ihre Peiniger waren verbrannt. Alles, was an ihnen verbrannt war, waren ihre Fesseln, und sie gingen frei durch das Feuer.

[1:17:19] Und Michael, der Sohn Gottes, hat sie im Feuer besucht. Michael, der schon so oft entweder im Feuer vom Himmel kam oder im Feuer in den Himmel aufgefahren war. Er stand jetzt im Feuer mit ihnen, und sie hörten, wie das Feuer um sie knisterte, und sie sprachen gerade mit ihrem Schöpfer und Erlöser.

[1:17:40] Sie hörten von draußen die Worte: „Kommt heraus!“ Und so, als treue Untergebene des Reiches von Akkad, verabschiedeten sie sich höflich von ihrem Schöpfer und Erlöser und gingen ohne Zögern aus dem Feuer heraus.

[1:18:02] Und bewiesen damit absolute Loyalität zum König, nur zu Gott, weil ihre Loyalität noch größer war. Und das ganze Volk realisierte: Hier war ein König, der König von Akkad, der aus Zorn unschuldige Leute verbrennen lassen wollte, seine eigenen Untergebenen. Da war ein anderer König, da hat er seine Leute im Feuer gerettet.

[1:18:37] Ein Jahr später, da war ein 30-jähriger Mann dort an einem der Flüsse Babels, an den Wassern von Akkad. Seine Zunahme war es kühl, oder auch Hesekiel. Er war über 30 Jahre alt und er war Priester von Abstammung. Und er sah eine gewaltige Vision: Einen Gewittersturm aus dem Norden kommen.

[1:18:59] Er hatte als junger Mann so oft Prophezeiungen von Jeremia von Jahwe gehört, der immer von dem Strom aus dem Norden gesprochen hatte. War das eine weitere Gerichts-Botschaft? Aber als dieser Sturm näher kam, sah er etwas, was er mit seinem menschlichen Verstand kaum auflösen konnte.

[1:19:26] Er sah ein unfassbar kompliziertes Räderwerk, und er sagt: „Kerubi!“ Und es hat den Thron Gottes, zumindest ein Abbild davon. Und auf diesem Thron saß er, sah er denselben, der ein Jahr zuvor im Feuer bei den drei Freunden gestanden hatte, den Sohn Gottes, mitten in der Gefangenschaft. Hatte Gott sie nicht aufgegeben? Oder schrieb es war wie ein Regenbogen an einem regnerischen Tag, ein Hoffnungszeichen.

[1:19:57] Gottes Herrlichkeit war immer noch da, und er bekam viele Visionen, schrieb viele Prophezeiungen. Und besonders berühmt wurde er vor einem Prinzip, das ihm mitgeteilt wurde, dass, wenn Gott Propheten spricht, ein Tag ein Jahr bedeutet.

[1:20:14] Und im Herbst 592 hatte jener Hesekiel eine weitere Vision, in der er geführt im Geist zurück nach Jerusalem, das ja immer noch stand, jetzt mit weniger Leuten. Und er hoffte so sehr, dass jetzt nach den zweimaligen Angriffen von Nebukadnezar die Bewohner Jerusalems etwas dazu gelernt hätten.

[1:20:42] Und er wurde im Geist den Tempel geführt, und ihm wurde schon unwohl. Also die ersten Götzenbilder, das... Aber Gott sagte: „Wirklich nicht auf, es kommt noch schlimmer!“

[1:20:50] Und dann wurde er in die inneren Kammern geführt, wo überall gräuliche Bilder, gräuliche Tiere an die Wände gekritzelt waren, an den heiligen Tempel. Aber Gott sagte: „Pass auf, es wird noch schlimmer!“

[1:21:03] Und dann kam er an eine Ecke, wo er Frauen sah, die weinten. Aber nicht, weil ihre Männer oder Söhne im Babylon gefangen waren. Nein, sie weinten wegen Tammuz, oder Dumuzi, wie die Sumerer ihn damals genannt hatten, den treuen Sohn, den Gott jedes Jahr wieder zum Leben erwacht. Sie weinten um einen babylonischen Gott, während ihre eigenen Verwandten in Babylon gefangen waren.

[1:21:35] War außer sich. Über Gott sagt: „Es kommt noch schlimmer!“

[1:21:43] Und das führte ihn an eine Stelle zwischen den Säulen und dem Altar, und er sah 25 Männer, einflussreiche Männer, die beteten die Sonne. Und dann sah er in einer dieser Visionen, wie die Herrlichkeit Gottes, die dort in den Tagen Salomos herabgekommen war, auf den Tempel, als Salomo die tausend Opfer gebracht hatte, dieses gewaltige Gebet gesprochen hatte, diese Herrlichkeit verließ den Tempel, verließ die Stätte und stand auf der anderen Seite des Tals.

[1:22:20] In jenen Tagen erstarkte Ägypten, nachdem schon Sammet sich der Pharao das Militär gestärkt hatte. Es war ihm auf Deutsch bekannt als Pharao Apries, der am 10. Februar 85 König wurde, der sich vorgenommen hatte, jetzt gegen Babylon zu rebellieren.

[1:22:43] Und als das der König Zedekia hörte, dachte er: „Das ist meine Chance! Mit den Ägyptern im Rücken kann ich mich von den Babyloniern lossagen.“ Und das tat er. Aber Nebukadnezar versteht keinen Spaß. Und mit seiner gewaltigen Armee rückt er wieder an.

[1:23:06] Und am 10. Januar 588 begann die Belagerung. Und diesmal wollte Nebukadnezar nichts da die Stadt vernichten. Und ihre Mir versuchte dem Volk deutlich zu machen: Frieden zu machen mit dem König von Akkad. Sie hofften auf Apries, den Pharao. Und er kam, der kam mit der Armee.

[1:23:33] Und als die kam, rückten die Babylonier wirklich von der Stadt ab. Und wie lachten die jetzt in Jerusalem: „Hey Mir, du hast nur schwarz gemalt! All die anderen Propheten...“ Dann rechts und links.

[1:23:52] Ihre Mir gab nicht auf. Er sagte: „So spricht der Herr, Gott Israels: So sollt ihr dem König von Juda antworten, der euch zu einer Gesamt hat, um mich zu befragen: Siehe, das Heer des Pharao ist heraufgezogen, um euch zu helfen, wird wieder in sein Land nach Ägypten zurückkehren. Ihr könnt euch nicht auf Ägypten verlassen. Die Chaldäer aber werden wieder kommen und diese Stadt kämpfen, sie einnehmen und mit Feuer verbrennen.“

[1:24:13] Und die Mallakin im Himmel, sie sagen und merkten sich, wie eine feindliche Armee Jerusalem vernichten wollte, sich plötzlich zurückzog. Und wie die Bewohner Jerusalems lachten und sich freuten und tanzten.

[1:24:29] Wäre das prophetische Worte? Sagte: „Freut euch nicht zu früh, denn dieselbe Armee kam zurück nach Jerusalem.“ Nebukadnezar begann die Belagerung erneut.

[1:24:43] Und in jenen Tagen hatte der Prophet Jeremia tatsächlich die Nerven, einen Acker außerhalb von Jerusalem gekauft zu haben, von dem er wusste, er kann ihn in diesen Tagen gar nicht benutzen, aber es sollte ein Zeichen der Hoffnung sein, dass selbst wenn Babylon absolut wiegen würde, sie nicht für immer die Oberhand haben würden.

[1:25:06] Und als er nicht stadttore verlassen wollte, um seinen Acker in Besitz zu nehmen, wurde er gefangen genommen und als Überläufer eingekerkert.

[1:25:19] Und der König Zedekia fragt ihn heimlich in seinem Haus und sprach: „Hast du ein Wort vom Herrn?“ Jeremia antwortete: „Ja, das ist es, was wir tun. Du wirst in die Hand des Königs von Babel gegeben werden.“

[1:25:34] Und als dann Jeremia auf Betreiben von Freunden wieder freigelassen wurde, predigte er zu dem Volk und sagte: „Wer in dieser Stadt bleibt, der muss sterben durch Schwert, Hungersnot oder Pest. Wer aber zu den Chaldäern hinausgeht, der soll am Leben bleiben. Er wird seine Seele als Beute davon tragen und leben.“

[1:25:50] So predigt er auf den Straßen und sagte: „Geht hinaus, verlasst Jerusalem, geht vor die Tore, gebt euch den Soldaten auf den Mauern.“ Die wohnten ärgerlich und sagten: „Das ist, dass es am mit Versetzung der Macht unsere Leute schlafend...“ Und sie warfen Jeremia und warfen ihn in eine Zisterne.

[1:26:09] Und er sank in den Schlamm und wäre wohl dort im Schlamm gestorben, hätte nicht ein Ausländer seine Rettung durch ein Seil bewirkt. Und wieder kam der König, der sich nicht traute, öffentlich mit ihm zu reden, und fragte ihn heimlich: „Ich will dich etwas fragen, verschweigen wir nichts.“ Und Jeremia kannte das Spiel schon.

[1:26:30] Sagte: „Wenn ich dir etwas sage, wirst du mich nicht gewisslich töten? Wenn ich dir aber einen Ratgeber so, wirst du nicht auf mich hören?“ Und der König versprach ihm: „So wahr der Herr lebt, der uns die Seele erschaffen hat, ich werde dich nicht töten, noch dich in die Hände der Männer geben, die nach deinem Leben trachten.“

[1:26:46] Und so kam die Botschaft von Gott durch Jeremia: „Wenn du freiwillig zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgehst, so sollst du am Leben bleiben. Dann soll auch diese Stadt nicht mit Feuer verbrannt werden, und du sollst samt deinem Haus am Leben bleiben. Du hast es in der Hand.“

[1:27:05] Gib auf eine Niederlage ein, dem würde ich und gehe hinaus, und du bleibst am Leben, und seine Familie bleibt am Leben, und eine Dynastie bleibt am Leben, und die Stadt bleibt bestehen. Entscheide dich für Gottes Willen. Wenn du aber nicht zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgehst, so wird diese Stadt in die Hand gegeben werden, und sie werden sie mit Feuer verbrennen, und du wirst ihren Händen nicht entkommen.

[1:27:29] Wahrscheinlich, was die Chaldäer überzeugt, aber hat Angst. „Ich fürchte, die Juden, die zu den Chaldäern übergelaufen sind, man könnte mich ihnen ausliefern. Das sind nicht misshandelt.“

[1:27:45] Es war in jenen Tagen, als ob das Lied des Mose und der Segen und der Fluch, den er damals im Land Moab aufgeschrieben hatte und den Josia wiedergefunden hatte und laut hatte verlesen, das nicht ob er diese Worte hörbar durch die Luft drängen.

[1:28:03] Daher wird ein Volk aus der Ferne gegen sich aufbieten vom Ende der Erde, was wie ein Adler, der Herr fliegt ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehen kannst. Dann wirst du die Frucht deines Leibes essen, das Fleisch der Söhne und Töchter, die dir, Herr, dein Gott, gegeben hat, in der Belagerung und Bedrängnis, mit der dich dein Feind bedrängen wird. All dies ist geschehen.

[1:28:25] Es traf bis auf den Buchstaben ein. Es war nicht nur ein Schreckenslied, es war die Wahrheit, die traf mit voller Wucht ein. Und am 23. Juni 587 war das Gähnen vorbei. Jerusalem wurde nicht einmal durch den König von Akkad, sondern durch einen seiner Beamten, Nebuzaradan, und alles Volk, das sich noch fand, wurde zusammengepfercht und für den Abtransport nach Babylon bereitgestellt.

[1:29:08] Und zwar zwischen Rama und Betel, dort, wo das Grab der Rachel stand. Und Jeremia sprach: „Eine Stimme wird in Rama gehört, bitterlich es klagen und weinen. Rachel beweint ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, denn ihre Kinder sind nicht mehr.“ Das Volk Israel, die Söhne Jakobs, die für dieses Land bestimmt waren, wurden jetzt endgültig abtransportiert.

[1:29:41] Es war, als ob der gesamte Plan, den Gott Abraham und Jakob und Isaak gegeben hatte, zu Ende war. Und der König Nebukadnezar hatte wirklich geglaubt, er könnte trotzdem entkommen. Er war geflohen und wurde im Jordantal gefangen genommen. Seine Söhne wurden getötet. Ihm wurden die Augen ausgestochen.

[1:30:04] Und dann wurde am 20.8.589 die gesamte Stadt und der Tempel, alles mit Feuer verbrannt. Und der Oberste der Leibwache, Nebusaradan, sprach zu ihm: „Der Herr, dein Gott, hat dieses Unheil über diese Stadt vorhergesagt, und der Herr hat es so kommen lassen und gehandelt, wie er gesagt hatte, denn ihr habt gegen den Herrn gesündigt, dass seine Stimme nicht gehört. Darum ist es euch so ergangen.“

[1:30:32] Und alles, was Jeremia tun konnte, schweren Herzens zu nicken. Er musste aus dem Munde eines pathologischen Soldaten hören, das, was er selbst wusste, aber was niemand hatte hören wollen. Es war vorbei.

[1:31:04] Er war so traurig, so tief traurig, dass er Lieder schrieb, die Klage Lieder. „Ach, wie einsam sitzt dort jetzt die Stadt, die einst so stark bevölkert war. Sie ist zur Witwe geworden. Siehe, die Große unter den Völkern. Darum, meine ich, und mein Auge, ja, mein Auge fließt Tränen, weil der Tröster fern von mir ist, der meine Seele erquicken sollte. Was setze ich dir gleich, damit ich dich trösten kann? Die junge Frau, Tochter Zion, dein Schaden ist ja so groß wie das Meer. Wer kann dich heilen?“

[1:31:38] Aber selbst dann kannte Jeremia, der mal aufgeschrieben hatte, dass der Herr ihm von ferne erschienen sei, dass er ihn mit ewiger Liebe geliebt hat. Selbst jetzt wusste er: Gott hat uns nicht auf ewig verstoßen, sondern wen er betrübt, zu dem erbarmt er sich auch nach der Fülle seiner Gnade.

[1:32:02] Die Babylonier hatten nur ein paar ganz wenige Menschen zurückgelassen, um dort die Äcker zu bestellen. Aber selbst dann, wenn sie nicht bereit waren, Babylon zu folgen, und sie nahmen Jeremia mit sich, rebellierten und zogen nach Kemer ins Land Ägypten. Aber die große Masse wurde jetzt nach Babylon geführt, dann häufig Städte verteilt im ganzen Land neu angesiedelt.

[1:32:37] Sie, das Volk Gottes, wurden aus dem gelobten Land vertrieben, und sie kehrten an denselben Ort zurück, von dem ihr Urahn Abraham ausgezogen war.

[1:32:52] Es war, als ob der gesamte Plan, den Gott Abraham und Jakob gegeben hatte, zu Ende war. Es war alles wieder auf Null gesetzt. Sie traten durch die Tore Babylons, und so manche von ihnen wusste, dass sie jetzt lernen mussten. Das war, was Abram für gesprochen hatte, nur dass Abraham damals frei war und gehen konnte, und sie waren jetzt gefangen. Sie waren noch tiefer als Null.

[1:33:30] Und so saßen sie an den Wassern von Babylon, an den Wassern von Akkad, und konnten nur noch traurige Lieder singen. An den Strömen Babels, an den Wassern von Akkad saßen wir und weinten, weil wir an Zion gedachten.

[1:33:54] Jahrhundert hatte Gott ihnen immer und immer und immer wieder versucht, eine Chance zu geben, und sie wussten es nur zu genau. Zwei Jahre später hatte Hesekiel eine Vision dort in Babel, und er sah ein Feld mit toten Knochen. Trocknen Knochen, so trocken, dass schon bei Berührung sie zu klaren anfingen zu knirschen.

[1:34:32] Und in der Vision kam die Stimme Gottes zu den Menschen: „So können diese Gebeine wieder lebendig werden?“ Hesekiel fragte und sagte mit Zweifel in der Stimme: „Herr, du weißt es.“ Dann bekam er einen seltsamen Auftrag: „Sage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, hört das Wort des Herrn.“

[1:35:01] Er hatte schon oft gesagt, er hatte zum Menschen gesprochen, er hatte noch nie zu toten Knochen gepredigt. Aber tat es. „So spricht der Herr, Gott, zu diesen Gebeinen: Seht, ich will Odem mit euch kommen lassen, bis sie lebendig werdet.“

[1:35:19] Und siehe da, die Knochen rückten zusammen. Das gruselige Bild. Dann kamen die Sehnen und die Muskeln, das Fleisch, die Haut, und dann sahen sie schon ganz schön aus, aber lange immer noch tot.

[1:35:38] Da kam der Geist noch mal, und sie stellten sich auf ihre Beine. Die Armee des Herrn, die Armee Israels. Und dann kam die Bedeutung: „Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel.“ Für sich sprechen: „Sie sitzen an den Wassern von Akkad mit ihren Häfen und sie sprechen: Unsere Gebeine sind verdorrt, unsere Hoffnung ist verloren. Sie glauben, es ist aus mit uns.“

[1:36:04] Darum, sage und sprich zu ihnen: „So spricht Gott, Herr: Daher sehe ich will eure geprägten Gräber öffnen und euch, mein Volk, aus euren Gräbern herausbringen, und ich will euch wieder in das Land Israel bringen.“

[1:36:20] Im selben Jahr ist die einzige Schlacht, war die einzige Schlacht statt der Welten Geschichte, die durch eine Sonnenfinsternis abgebrochen wurde, am 28. Mai 85 im Kampf der Meder. Ging die Lieder fand eine Sonnenfinsternis statt, die schon der Grieche Thales vorausberechnet hatte. Die Meder sahen sich verängstigt an und verließen das Schlachtfeld.

[1:36:42] 582 Nebukadnezar, auch Moab und Edom und die anderen anliegenden Königreiche, auch sie wurden ihm untertan. Eine Stadt hatte sich immer noch gegen ihnen gewährt, und das war die Handelsstadt der Phönizier, Tyros. Hiskia hatte schon seit dem Fall Jerusalems prophezeit, dass auch Tyros fallen würde.

[1:37:04] So kam 573 Nebukadnezar mit seiner Armee. Es war ein langer Kampf, die Belagerung der Stadt, aber sie nahmen die Stadt ein. Allerdings nur den Teil der Stadt auf dem Festland, denn Tyros hatte einen zweiten Teil auf einer Insel. Und Hiob hatte etwas gesprochen davon, dass eine ins Meer geworfen werden würden.

[1:37:29] Aber all das geschah nicht. Und so fragte sich so der ein oder andere, ob Hiob mit dieser Prophezeiung recht gehabt hatte, oder warum sie sich nur zur Hälfte erfüllt hatte. Und 568 griffen die Babylonier auch Babylon an, das gerade durch innere Thronwirren zerstritten war, und machten reiche Beute, so wie es die Propheten vorhergesagt hatten. Akkad zwar an der Spitze des Ruhmes.

[1:37:57] Und eines Tages wurde der schon mittlerweile sehr viel ältere Daniel noch einmal gerufen. Der König habe wieder geträumt, und wieder haben die Priester das Ende, das Ende und das Marduk, und er ist da nichts sagen können. Mittlerweile über Nebukadnezar weitaus gemäßigter. Er bedrohte weder die Priester mit dem Tod, noch ihre Häuser mit dem Misthaufen, aber wollte zumindestens wissen, was der Traum zu bedeuten hatte, denn er geträumt hatte.

[1:38:23] Gott hatte diesmal kein schreckliches Standbild sehen lassen, das damals ein Symbol für die menschlichen Königreiche war. Er hatte ihn stattdessen einen schönen Baum sehen lassen, der bis zum Himmelreich und demokratische hat das zwischen den Zeilen verstanden. Denn Babel war gegründet worden an der Stelle, wo der Turm gebaut war, der bis zum Himmel reichen sollte.

[1:38:52] Dieser Baum war nicht dazu da, sich selbst zu rühmen. Er war dazu da, den Tieren zu dienen, den Flügeln Schatten zu spenden. Und damit wollte Gott ihm illustrieren, wozu Gott Könige einsetzt.

[1:39:04] Die menschlichen Könige gerieren sich wie schreckliche Standbilder. Aber wenn Gott einen König einsetzt, dann soll der König wie ein Baum sein. Es soll den an den Untergebenen dienen, denn das ist das Wesen des Reiches Gottes. Doch im Traum hat ein eBook-Leser gesehen, wie dieser Baum, der ihn darstellte, abgehauen wurde.

[1:39:29] Und diesmal traute sich selbst Daniel nicht, das auszusprechen, was der Traum bedeutet. Sollte abgehauen werden. Nur ein...

[1:39:33] Nur ein sollte übrig gelassen werden. Kurze Zeit später, die Nebukadnezar mal wieder mit seinen Palast und sah die Stadt, diese große, gewaltige Stadt, die größte Stadt der damaligen Welt, die Stadt mit den meisten Einwohnern, die jemals gezählt worden waren, in einer Stadt mit den riesigen Tempeln und mit dem Mittelpunkt der Erde, auf den Fundamenten dessen, was vielleicht der Turm zu Babel gewesen war.

[1:40:16] Oder das blaue Ich Stadt, wo er selbst seine eigenen Inschriften hatte verewigen lassen. Er sah die Prozessionsstraße, er sah die Bezirke auf der anderen Seite des Rats, der mitten durch die Stadt hindurchging, es die hängenden Gärten. Er sah all das. Er galt schon zu Lebzeiten als der größte Bauherr seit den Zeiten lange vor Abram.

[1:40:39] Und er sprach aus: „Ist das nicht das große Babel, das ich mir erbaut habe, der königlichen Residenz mit meiner gewaltigen Macht und zu Ehren meiner Majestät?“ Am selben Ort, wo über ein Jahrtausend zuvor Menschen sagten: „Wir wollen uns einen Namen machen und einen großen Turm bauen.“ Da sprach schon wieder jemand und sagte: „Dieses Bauwerk ist zur Ehre meines Namens.“

[1:41:10] Und dann änderte sich die Perspektive des Nebukadnezar sehr schnell. Vom Herabblicken seines königlichen Palastes deckt er plötzlich nur nach oben auf die Grashalme, die er...

[1:41:23] nur nach oben auf die Grashalme, die er fraß. Gott strafte ihn mit einer Krankheit. Sieben Jahre lang dachte er, der König Nebukadnezar wäre ein Ochse.

[1:41:40] Und dann kam es ihm nicht in den Sinn, seine Fingernägel abzubauen. Und so wuchsen sie und wuchsen sie, und seine Haare wuchsen und irgendwann sah er mehr aus wie ein Tier als wie ein König. Man hatte alle Mühe im Palast von Akkad, das zu überspielen, und das schon seit Jahren. Keine Dekrete vom König gingen aus, da hatte man immer einen anderen Grund. Kaum jemand durfte das Innere des Palastes sehen, wo dort der König wie ein Ochse umher kroch mit Gras im Mund.

[1:42:20] Aber nach sieben Jahren, sowie Gott vorhergesagt hatte, kehrte sein Verstand zurück. Und er schrieb selbst: "Nun lobt und erhebt und verherrlicht Nebukadnezar, den König des Himmels, denn all sein Tun ist richtig. Gott ist immer gut und seine Wege sind gerecht. Wer hochmütig wandelt, den kann er demütigen."

[1:42:47] Und im Oktober 562 starb der große Nabonid, der Zweite, der schon zu Lebzeiten als einer der größten Herrscher der Weltgeschichte galt. Und babylonische Tradition, seit jenem Todesdatum, erzählten immer wieder, er habe kurz vor seinem Tod mehrfach prophezeit, dass das Reich von Akkad plötzlich untergehen würde.

[1:43:09] Sein Sohn Nabonid wurde König. Er ist vielleicht mehr oder auch so ist im Deutschen bekannt. Und ein Jahr später war es genau der Sohn, der den König von Babel, Joachin, der all die Jahrzehnte im Kerker gesessen hatte, wieder befreit, so dass er jetzt in Babylon frei sich bewegen konnte. Während Daniel ein Minister gewesen war, war der König von Israel, Joachin, all die Zeit im Gefängnis gewesen.

[1:43:34] Aber Nabonid wurde von einflussreichen Leuten der Oberschicht ermordet. Und 556 kam Nergal-Scharezer zu als König von Akkad an die Reihe. Er war recht erfolgreich, aber vier Jahre später starb er unerwartet. Und seinem Sohn Labashi-Marduk fand wieder nicht das Wohlgefallen der wirtschaftlich einflussreichen Oberschicht, und die haben ihn dann zu Tode gefoltert.

[1:44:06] Und einer ihrer, Nabonid, wurde König. Er war aus seine Mutter war eine Priesterin gewesen in der Stadt, die damals von den Babyloniern besiegt worden war. Und er hatte eine Vorliebe für den Gott Sin, den Mondgott, den schon die Väter Abrams angebetet hatten. Und er wollte lieber diesen Mondgott in Babylon verehren und kam deswegen in größeren Konflikt mit den dortigen Priestern des Marduk.

[1:44:41] Und als er dann 553 auf einem Feldzug im Libanon sich verletzte, hatte er keine Lust mehr in Babylon zu sein. Er hatte viel mehr Interesse an alter Geschichte, Religion und so entschloss er sich, seinen Sohn als Vizekönig einzusetzen. Er stattdessen zog weiter nach Süden, wollte ein bisschen die Araber in der Wüste kämpfen, aber dort in der Wüste, in der Wüstenoase Thema, wollte er sich ganz dem Studium der alten Klassiker hingeben.

[1:45:12] Oder saß er, der König von Akkad, in einer Wüste in Arabien und las auf Schrifttexten das Gilgamesch-Epos und die Geschichten von Enkidu und freute sich, dass er der König eines Reiches ist, eine so lange Geschichte. Stattdessen musste sein Sohn die Tagespolitik beherrschen.

[1:45:42] Sein Name war Belsazar, der König Belsazar, und er begann 552 als Vizekönig, aber als de facto Herrscher in Babylon zu regieren. Und als er mit seinem Amtsantritt begann, da hatte der alte Daniel, der mittlerweile bestimmt 70 oder älter war, einen intensiven Traum.

[1:46:09] Er träumte von einem Meer, das von den Winden aufgewühlt hat, und aus diesem Meer trat ein Löwe mit Adlerflügeln. Jeden Tag ging er die Prozessionsstraße entlang und sah dort Löwen, und er wusste auch zu gut aus den Schriften der Völker, dass die Babylonier wie die Adler fliegen.

[1:46:38] Aber dann kam ein anderes Tier vor, ein Bär mit drei Rippen im Maul, und ihm wurde gesagt, dass es viel Fleisch und auf ihn folgte ein ganz merkwürdiges Tier, eines, das es in keinem Zoo, weder in Susa, noch in Babel, noch sonst irgendwo gab. Ein Leopard mit vier Köpfen und vier Flügeln.

[1:47:01] Da erschien eine große Herrschaft zu haben. Aber was dann folgte, das konnte selbst der weise Babylon mit allen seinen zoologischen Kenntnissen, die zehnfach stärker waren als das, was alle da belohnen, ja wussten, beschreiben im fehlten schlichtweg die Worte. Dieses schreckliche Tier, ihn viel auf, das ist nicht nur bronze, klaren vor allem eiserne Zehen hatte.

[1:47:26] Und obwohl er schon bestimmt über 70 war, war er schnell im Kombinieren. Ein viertes Tier sei seine Zähne, viertes Tier, viertes mit all das war doch auch sind das die gleichen Königreiche, die ich damals dem König vorher gesagt habe? Und dieses schreckliche Tier hatte zehn Hörner. Also genauer hinschaute, das Haar noch so ein kleines anderes emporsteigen, das so ganz komische Dinge redet, gotteslästerliche Dinge, dass Augen hatte und das sogar drei andere ausriss.

[1:48:07] Und dann schien es, als die Szene sich ändern wird, als er plötzlich in den Himmel transportiert wäre. Ich schaute bis Krone aufgestellt wurden, hochbetagt er sich setzte, seine Gewänder waren weiß, und das Haar seines Hauptes wie eine Wolle. Seinen Thron waren Feuerflammen, und dessen Rede ein brennendes Feuer. Ein Feuerstrom strömte dort und ging von dem aus.

[1:48:25] 1000 mal 10.000 dienten ihm und 10.000 mal 10.000 standen vor ihm. Das Gericht setzte sich und die Bücher wurden geöffnet. Ich sah die Nachtgeschichten und sehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen, ein Mensch.

[1:48:41] Er sah dort im Himmel einen Menschen auf Wolken des Himmels, und der gelangte zu diesem Hochbetagten, der in seinen Augen nur Gott sein konnte. Ein Mensch auf den Wolken des Himmels, der zug kam, und er wurde Freuden gebracht.

[1:48:56] Und ihm, dieser Menschen, wurde Herrschaft, Ehre und Königreich verliehen. Und alle Völker, Stämme, Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königreich wird nie zugrunde gehen.

[1:49:08] Wenn das nicht dasselbe Königreich ist, das der Stein symbolisiert. Es wird ein Mensch sein, der es regiert. Und er wollte von dem Engel, der dabei entstand, genaueres Wissen und erklärt ihm schon mal die großen Tiere, die du gesehen hast, bedeuten, dass vier Könige sich aus der Erde erheben werden.

[1:49:29] Das vierte Tier bedeutet ein viertes Reich, also vier Königreiche sollen es sein. Das wird sich von allen anderen Königreichen unterscheiden. Das will die ganze Erde fressen, zerstampfen.

[1:49:40] Mal den Hörer bedeuten, dass du aus jenem Reich zehn Könige aufstehen werden und ein anderer wird nach innen aufkommen und verschieden sein von seinen Vorgängern und wird drei Könige erniedrigen. Und er wird frecher hingegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufräumen. Und er wird danach trachten, Feinde und Gesetz zu ändern, und sie werden in seiner Hand gegeben werden für eine Zeit, Zeit, Zeiten, eine halbe Zeit.

[1:50:04] Und wären daher noch über Nacht dachte, das alles zu bedeuten hat. Da gaben die Schlussfolgerung: Das Gericht wird sich setzen und ihm die Herrschaft wegnehmen, um sie endgültig zu vertilgen und zu vernichten.

[1:50:16] Das Königreich, die Herrschaft und die Macht über die Königreiche oder dem ganzen Himmel, führt dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben werden.

[1:50:26] Daniel, jetzt sieht es so aus, als ob das Volk Gottes am Nullpunkt angekommen ist. Aber wissen, dein Volk, das Volk Gottes, wird einmal die ganze Welt beherrschen.

[1:50:45] Denn sein Reich ist ein ewiges Reich und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen. Soweit die Prophezeiung des Daniels.

[1:50:54] In Akkad, Jerusalem hat so viele Chancen bekommen und die Gnadenangebote Gottes und die Gnadenangebote selbst der Babylonier in den Wind geschlagen, und Jerusalem brannte nieder auf die Grundmauern. Und drei junge Hebräer entschieden sich, treu zu Gott zu stehen, und selbst das siebenfach angeheizte Feuer Babylons konnte nur ihre Stricke vernichten.

[1:51:30] Da ist ein Segen, wenn wir Gottes Gesetz der Liebe ernst nehmen und befolgen. Aber selbst dann, wenn wir so tief gefallen sind wie Manasse, wenn wir so tief gefallen sind wie das Volk Gottes, das dachte, jetzt ist alle Hoffnung vorbei.

[1:51:50] 1000 Jahre Heilsgeschichte umsonst. Dürfen wir, wie das Volk, die Erfahrung machen, wenn wir uns zu Gott wenden, wenn wir ihn suchen mit ganzem Herzen, finden wir Verheißungen, die lange vorher aufgeschrieben worden sind, bevor sie gebraucht wurden.

[1:52:11] Jeder Israel konnte in Babylon Verheißungen finden, die Jesaja aufgeschrieben hatte für ihre Zeit.

[1:52:21] Lieber Freund, liebe Freundin, vielleicht hast du auch manchmal Momente, wo du so auf dem Boden ankommst, dass du glaubst, jetzt ist es vorbei. Aber heute Abend haben wir gesehen, für Gott gibt es kein Vorbei, solange wir zu ihm zurückschauen.

[1:52:41] Und wenn du das in Anspruch nehmen möchtest, diesen Gott, Jesus, diesen Gott, Manasse, diesen Gott, Hesekiel, der tote Gebeine lebendig machen kann, dann möchte ich dich einladen, heute Abend mit mir aufzustehen für einen Abschlussgebet.

[1:53:03] Lieber Vater im Himmel, wir sind beeindruckt, wie lange rechtzeitig vorher vor der Katastrophe und wie intensiv du damals dem Jesaja das Evangelium gezeigt hast, wie dein Herz ausgeflossen ist mit dem Wunsch, dass das Volk dich erkennt.

[1:53:32] Und obwohl sie all das in den Wind geschlagen haben oder eine Bodentötung getötet haben, und du ihnen erlaubt hast, das zu leben, was wohl das sich immer gesehnt hatte, nämlich babylonische Kultur und babylonische Religion, hast du sie doch nicht verlassen.

[1:53:49] Als sie merkten, dass sie das gar nicht eigentlich wollten, dann hast du dich zurückgesehnt nach Jerusalem.

[1:54:00] Herr, so oft ist in unserem Leben auch so, oft schlagen wir all die guten Hinweise, all die guten Ratschläge, all die Zurechtweisungen, schenkst aus dem Wind. Und so oft fallen wir auf die Nase und liegen ganz unten im Schlamm und denken, es ist zu spät und sehnen uns danach, die Fehler nicht gemacht zu haben.

[1:54:23] Aber du bist immer derselbe, und du, der du Manasse aus der babylonischen Gefangenschaft wieder zurückgeführt hast, und du, der du dem Hesekiel gesagt hast, dass das tote Gebeine wieder lebendig sein können.

[1:54:36] Der du selbst in den Klageliedern hast aufschreiben lassen, dass du nicht auf ewig zornig willst, auch uns gnädig sein, jeden Tag aufs Neue. Dafür danken wir, dass wir niemals tiefer fallen können als in die Hände deiner Liebe, die schon vorgesorgt hat.

[1:54:56] Hab Dank dafür, Jesus, von ganzem Herzen. Amen.


Lizenz

Copyright ©2016 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.