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In dieser Episode von „Weltengeschichte“ taucht Christopher Kramp tief in die prophetischen Visionen des Buches Daniel ein. Es werden Fragen zur Deutung des Standbildtraums Nebukadnezars und zur symbolischen Sprache der Propheten behandelt. Die Visionen von Widder und Ziegenbock werden enthüllt, die zukünftige Weltreiche und ihre Herrscher darstellen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem kleinen Horn und seiner zerstörerischen Macht, sowie auf der göttlichen Intervention, die das ewige Reich Gottes einleitet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)

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Transkript

[0:22] Hallo und herzlich willkommen zu unserer Serie "Weltengeschichte" und der Episode 17: "Die Übrigen von Zion". Herzlich willkommen alle, die jetzt live zugeschaltet sind, alle, die vor Ort sind und natürlich auch alle, die später die Aufnahme im Internet sich anschauen.

[0:40] Wir haben interessante Fragen bekommen und wir wollen da drei ausgreifen. Die erste Frage bezüglich des "Debi so de", den wir am Montag gehabt haben, wo wir unter anderem auch den Traum von Nebukadnezar uns angeschaut haben und ihn erwähnt hatten. Da wird die Frage gestellt, dass dieses Standbild, das Nebukadnezar dort im Traum gesehen hat, im Original immer als ein Bild genannt wird. Die Frage ist: War das jetzt ein zweidimensionales Bild oder war das eine dreidimensionale Statue als ein Standbild?

[1:23] Sehr gute Frage, habe ich auch noch nie vorher gehört. Und ich denke, die Antwort ist relativ klar ersichtlich aus der Bibel anhand von zwei Kennzeichen. Das stimmt zwar, dass das Wort "Bild" sowohl für das flache als auch das räumliche Bild benutzt werden kann. Das Wort aber fast alle Götzenbilder, die Standbilder waren, wurden auch als Bild bezeichnet. Zum Beispiel der Bilderdienst des Micha, den wir in Episode 11 angesprochen hatten. Da ging es auch um ein Bild. Und in Daniel 2 sehen wir dieses Bild nicht nur in seinen verschiedenen Metallen, die dann beschrieben werden, sondern wir sehen auch, wie dieses Bild zerstört wird und zwar durch einen Stein. Das heißt, die Gesamtvision ist nicht zweidimensional, sondern eindeutig dreidimensional, weil dieser Stein ist nicht flach, sondern ein echter, großer Felsen.

[2:24] Zweitens sei darauf hingewiesen, dass wir ja in der Episode auch erwähnt haben, dass Nebukadnezar dieses Bild dann tatsächlich auch gebaut hat. Mit leichter Veränderung der Metalle, es war dann ganz aus Gold. Aber wenn man sich die Maße anschaut: 60 Ellen, verzeihung, und ungefähr 30 Meter hoch war und drei Meter breit, dann wird sehr deutlich, es muss auch eine gewisse Tiefe gehabt haben, ansonsten wäre es sofort umgefallen. Na ja, also das war mit Sicherheit ein echtes Standbild, also dreidimensional.

[2:55] Zweite Frage, die gestellt worden ist: Warum kam Jeremia als Prophet um? Wir haben festgestellt, dass zum Beispiel Zedekia, der untreue König, gestorben ist aufgrund seiner Söhne. Und die Frage ist, warum ist jemand wie Jeremia oder auch, könnte auch die Frage erweitern, auf Propheten Jesaja und viele andere, warum sind die umgekommen, wenn sie doch das Gute getan haben und Gott gefolgt sind?

[3:24] Die Antwort auf diese ausgezeichnete, wichtige Frage ist letztendlich die Antwort, die wir versuchen, diesen 27 Episoden langsam zu entfalten, nämlich, dass Sünde sowohl dem Sünder schadet als auch dem, der nicht gesündigt hat. Mit anderen Worten: Sünde hat nicht nur negative Konsequenzen für den Schuldigen, sondern auch für den Unschuldigen. Und genau deswegen hasst Gott die Sünde und bekämpft sie. Wenn Sünde nur den Schuldigen treffen würde, dann könnte man die Sünde fast noch tolerieren, dann würde sie sich selbst ausrotten, einfach. Aber Sünde kostet immer auch etwas für den, der gar nicht daran beteiligt ist. Sie ist damit genau das Gegenteil zu der Liebe Gottes, denn die Liebe Gottes ist für alle, die sie verdient haben und für alle, die sie auch nicht verdient haben. Ja, sie geht auch über die Grenzen, aber zum Guten. Und die Sünde ist genau das Gegenteil. Sie hat Konsequenzen nicht nur für den, der es verdient, sondern auch für den, der es nicht verdient. Sie geht quasi von anderen Seite über die Grenze.

[4:39] Und weil das auf Dauer nicht hinnehmbar ist, ist es Gottes erklärtes Ziel seit dem ersten Tag, wo Luzifer diese Sünde-Gedanken hatte, die Sünde auszurotten, weil sie nämlich auch Unschuldige schadet. Und der Sünder, die Rebellion, aber eine freie Entscheidung ist und Freiheit nicht einfach aufgehoben werden kann. Wenn Gott gleichzeitig Liebe sein will, muss er diesen langen Weg gehen, alle seine Geschöpfe davon zu überzeugen, dass er Liebe ist und es immer Liebe ist und dass alles andere zu keinem Ziel führt.

[5:11] Wir werden sehen im Laufe dieser Vorträge, wir werden ja noch eine Woche und über eine Woche hier treffen und dann ganz am Ende nach 27 Minuten werden wir sehen, dass alles tatsächlich zu seinem Ziel kommt.

[5:25] Letzte Frage, die gestellt worden ist: Gibt es außerhalb von Daniel auch andere alte Propheten, die Menschen als Symbole verwendet haben? Mit Daniel wird ja das Standbild als ein menschliches Symbol verwendet für etwas anderes, nämlich für Königreiche. Wird das auch von anderen Propheten getan?

[5:45] Und die Antwort ist ein klares Ja. Jeremia zum Beispiel hat sich selbst als Symbol verwendet. Dann musste er sich für eine gewisse Zeit auf einer Seite legen. Und die Tage, die er dort auf einer Seite lag, war ein Symbol für eine Zeitperiode. Und dann musste er sich die Seite wechseln. Und auch so sehr war ein Symbol. Seine eigene, er selbst und seine Ehefrau wurden als Symbol verwendet. Also, dass Menschen einen symbolhaften Charakter haben, in der Bibel kommt immer wieder vor.

[6:15] Interessante Fragen, herzlichen Dank dafür. Und wenn auch Sie solche Fragen haben oder auch einfach Dinge, die Ihnen auf dem Herzen brennen, scheuen Sie sich nicht, [email protected] umzuschreiben, den grünen Button zu drücken oder hier die Fragenbox zu füllen.

[6:35] Wir wollen, wie jeden Abend, uns kurz noch einmal vergewissern, dass wir so gut gehalten haben, was wir in den vorigen Episoden gesehen haben. Was bisher geschah, die gerade angedeutet haben: Wir haben gesehen, Gott ist Liebe, er ist es immer, und dass das Gesetz Gottes er schuf die Welten als Ausdruck dieser Liebe. Und dieses Gesetz der Liebe wurde von dem höchsten aller geschaffenen Wesen, dem Luzifer, in Frage gestellt. Er startete eine Rebellion. Ein Drittel aller gefallenen Engel folgte ihm. Gott schuf die Erde und er schuf den Menschen als Repräsentanten, als Beweisstücke, dass er, Gott, immer Liebe ist. Auch der Mensch wurde verführt durch eben jenen Luzifer, dazu Satan. Aber Gott gab den Menschen nicht auf und entschied sich, die Menschheit eine zweite Chance zu geben. Und Opfer sollten andeuten, dass Gott einen großen Rettungsplan in Gang gesetzt hatte.

[7:30] Nach über anderthalb Jahrtausenden ging die alte Welt zugrunde an den Folgen der Rebellion gegen Gott. Und später berief Gott dann einen Mann mit Namen Abraham, der großen Verheißungen gab und den er zu seinem Segen machen wollte. Seine Nachfahren endeten in Ägypten, wurden dann zu einem gewaltigen Volk, das Gott aus Ägypten, aus der Sklaverei, aus der Knechtschaft herausführte zum Berg Sinai, brachte ihnen dort das Gesetz Gottes, die zehn Gebote und den ganzen Plan der Erlösung erklärte. Sie sind dann nach etwas längerem Umweg durch die Wüste in das Gelobte Land nach Kanaan eingezogen.

[8:13] Führung Israels sind dann aber in den folgenden Generationen wieder in den Götzendienst verfallen und moralische Finsternis legte sich über das Land. Bis dann Samuel und die Propheten das Volk zur Erkenntnis Gottes wieder zurückführten, durch Prophetenschulen das Wissen über Gottes Gesetz erweiterten und vertieften, so dass dann die Könige, die danach kamen, nach Saul, vor allem David, ein Königreich gründen konnten, das international anerkannt war und die Prinzipien des Gesetzes Gottes in die Welt tragen sollten.

[8:50] Sein Sohn Salomo regierte mit dem größten Territorium überhaupt und zu diesem Zeitpunkt war Israel Zentrum der Welt. Aber auch Salomo fiel den Frauen zum Opfer, tausend Stück gehabt und der Götzendienst, der damit kam durch die ausländischen Frauen, führte dazu, dass Israel geteilt worden ist in zwei Teile: das Nord- und das Südreich. Und wieder kamen die Götzen, wieder kamen die goldenen Kälber. Und Gott sagte viele Propheten, die in zum Teil dramatischen Ereignissen das Volk immer wieder zurückführten zur wahren Anbetung. Das war ein Tauziehen zwischen Licht und Finsternis und immer öfter gewannen die Finsternis.

[9:30] Erst kamen die Aramäer, später die Assyrer, die dann den Nordteil Israels vollständig besiegten, die Israeliten in verschiedene Länder führten, vor allem in die äthischen Berge, und das Nordreich zu existieren und für immer aus dem Land der Verheißung verstoßen worden ist.

[9:51] Das Südreich schaffte es sich länger zu halten, vor allem durch einen guten König Hiskia, der dann sterben sollte, aber sich noch mehr Gnadenzeit erbat, was ein großer Fehler war. Und Jahrzehnte später, nachdem auch das Südreich abgestürzt war moralisch, kam Nebukadnezar II., der auch das Südreich sich vereinnahmte, sozusagen, und darüber herrschen wollte. Er bekam diesen berühmten Traum, von dem wir gerade gesprochen haben.

[10:28] Und einer seiner Gefangenen, der Prinz Daniel, war allein in der Lage, ihm diesen Traum zu deuten, der die Zukunft der Weltgeschichte offenbarte.

[10:38] Währenddessen Daniel dort am Hof von Babylon sehr angesehen war und große Positionen einnahm, rebellierte in Jerusalem das übrig gebliebene Volk so sehr, bis Nebukadnezar in mehreren militärischen Aktionen das ganze Volk verschleppte und die Stadt niederbrannte, den Tempel zerstört. Und jetzt sah es so aus, als ob Israel völlig versagt hatte. Sie wurden zurückgeführt in das Land, von dem ihr Urvater Abraham ursprünglich ausgegangen war.

[11:11] Und Gott zeigte auch dann seine Gnade, offenbarte, dass es auch, wenn es so aussieht, als ob keine Hoffnung mehr da war, er ihnen neue Hoffnung geben würde. Die trockenen Knochen würden wieder lebendig werden. Und schon lange vorher, Generationen vorher, hatte er durch den Propheten Jesaja deutlich gemacht, dass sie aus Babylon wieder zurückkehren würden, dass er sie erlösen würde. Und der Prophet Jeremia hatte gesagt, dass es nur 70 Jahre sein würden in Babylon.

[11:42] Und als dann der Stab und einige andere Könige kamen, unter der Regierung des Vizekönigs selbst, hatte Daniel hier eine weitere große Vision, wo er vier schreckliche Tiere, vier Raubtiere aus einem aufgewühlten Meer aufsteigen sah. Und er sah dort auch ein Gericht Gottes, das das ewige Königreich Gottes herbeibringen würde.

[12:08] Und an dieser Stelle haben wir damals aufgehört und werden jetzt gleich mit Episode 17 weitermachen. Lasst uns mit einem Gebet starten. Lieber Vater im Himmel, wir kommen auch heute Abend zu dir und danken dir, dass wir lernen dürfen, dass wir zuhören dürfen auf die Worte der Geschichten, die du hast aufschreiben lassen, um zu lernen, wie du die Weltgeschichte in deinen Händen hältst, um zu lernen, wie du unsere persönliche Geschichte lenkst und leitest. Vor allem, um zu lernen, welche großen Prinzipien in dieser Weltgeschichte zum Tragen kommen. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du auch heute zu uns sprichst, dass wir verstehen, was du uns heute zu sagen hast, durch deinen Heiligen Geist. Im Namen Jesu, Amen.

[13:07] Episode 17: Die Übrigen von Zion. Immer wieder dachte er darüber nach, was er in diesem Traum gesehen hatte. Diese vier Tiere wollten nicht aus seinen Gedanken herauskommen. Und er fragte viele am Hofe des Vizekönigs, was das zu bedeuten habe. Daniel war schwer verwirrt. Diese große Vision, die er gesehen hatte im Jahre 552 vor unserer Zeit, hat ihn beschäftigt. Und er hat schon diese Ahnung, dass sie im Wesentlichen dasselbe wiedergibt, was er Jahrzehnte zuvor als junger Mann am großen König Nebukadnezar als Traum gedeutet hatte: vier Weltreiche und dann irgendwann das Königreich Gottes.

[14:13] Aber diese neue Vision, die er gehabt hatte, die war noch so viel spannender gewesen. Dieses komische kleine Horn mit seinen Laster-Missionen. Zwei Jahre hatte er immer wieder drüber nachgedacht.

[14:32] Im Jahre 550, zwei Jahre später, befand er sich gerade auf Reisen. Er war in der östlichen Provinz in Elam, das mittlerweile auch zum babylonischen Reich gehörte. Und hier an einem der Flüsse, an einem der Gewässer, an dem Fluss Uqay, kam er eine zweite Vision, so als ob Gott ihm mehr erklären wollte, von dem, was in der Zukunft passieren würde.

[15:10] Und er sah, und siehe da, war schon wieder ein Tier, aber diesmal kein gewalttätiges Raubtier, sondern ein Widder. Von diesem Widder sagte er: "Einen Widder, der hatte zwei Hörner, und beide Hörner waren hoch, aber das eine war höher als das andere, und das höhere war zuletzt im Vorwachsen." Ich sah, wie der Widder gegen Westen, Norden und Süden stieß, und kein Tier konnte vor ihm bestehen, und niemand konnte aus seiner Gewalt erretten, sondern er tat, was er wollte, und wurde groß.

[15:46] Und alles für diesen großen Widder sah der offensichtlich aus Osten kommen, in zwei großen Hörnern. Da bemerkte er in seinem Traum eine Vision, ein zweites Tier, ein Ziegenbock, der kam nicht von Osten, der kam von Westen, nicht einmal angerannt, mehr geflogen. Denn es hieß über ihn: "Ein Ziegenbock von Westen her über die ganze Erde, ohne den Erdboden zu berühren." Der Bock aber hatte ein ansehnliches Horn zwischen seinen Augen.

[16:20] Dann achtete er mehr auf das Horn. Als auch diesen Ziegenbock, und ich sah, wie ihr nahe an den Widder herankam und sich erbittert auf ihn warf und den Widder schlug und ihm seine beiden Hörner zerbrach. Der Ziegenbock aber wurde über die Maßen groß. Als am stärksten war, zerbrach das große Horn, und es wuchs nach dessen Stelle vier ganz ähnliche Hörner auf nach den vier Himmelsrichtungen.

[16:47] Und während dieser Traum, diese Vision vor sich ging, muss es im Kopf von Daniel gerattert haben. Moment mal, das dritte Tier, der Panther, der Leopard, oder auch vier Köpfe und das zweite Tier, der Bär, war auch aufgerichtet auf einer Seite. Der Widder, der hatte auch ein höheres Horn, spricht das von demselben. Aber er hatte kaum Zeit, um nachzudenken, denn die Vision ging weiter.

[17:21] Plötzlich sah er aus einem der vier Himmelsrichtungen ein anderes Horn hereinkommen. Zunächst war es klein, aber es wurde sehr schnell groß und es tat außerordentlich groß gegen den Süden und den Osten, um ihnen das herrliche Land. Und es wagte sich bis an das Heer des Himmels heran, ja bis zum Fürsten des Tieres Europas sich. Und seine heilige Wohnung wurde Wüste.

[17:46] Es sah dort Dinge, die ihn an das Heiligtum in Jerusalem erinnerten, als es noch stand. Jetzt war es ja seit Jahrzehnten verwüstet. Und er hörte die Frage dort der Vision: "Wie lange das so gehen würde mit dieser Verwüstung des Heiligtums?" Und es verschlug ihm die Sprache, als einer von den Heiligen dort dieser Vision sagte: "Bis zu 2300 Abende oder Morgen, dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden."

[18:26] 2300 Tage. Daniel kannte ja häufig den Propheten, der schon Jahrzehnte vorher in seinem Buch aufgeschrieben hatte: "Je ein Tag für ein Jahr." Das wären ja über zwei Jahrtausende. Ein Zeitraum, der in die Zukunft länger ginge als von seiner Zeit zurück zur Sintflut. Und das war ein Zeitraum, der sich gar nicht vorstellen heute. Da würde etwas ein Problem existieren, das erst ihn über ja fast zweieinhalb Jahrtausende kennen wird.

[19:04] Er hatte viele Fragen und die Vision war kaum zu Ende, da hörte er die Stimme, dass jemand ihm diese Vision erklären sollte. Und da kam er, einer der Maleki, nicht nur irgendeiner der Maleki. Es war der höchste aller geschaffenen Maleki, war der Malak, der Bote, der seit den Tagen der Rebellion des im Himmel die Stelle von Luzifer eingenommen hatte, der Stellvertreter, der Ersatz für Elia, der Ersatz für den, der die Rebellion am Himmel begonnen hatte. Sein Name war Gabriel.

[19:57] "Mein Held ist Gott." Und er, der höchste aller Engel, wurde gerufen, um diese Vision dem Daniel zu erklären. Alle Engel im Himmel und alle geschaffenen Welten verstanden: Das muss ein Schlüsselereignis sein. Und Gabriel hatte viele Fragen. Die wichtigste Frage, eine der wichtigsten Fragen für ihn war: Wer sind diese Königreiche? Wer sind diese Länder, die dort kommen werden nach Babylon?

[20:31] Er wusste mittlerweile, es werden noch drei andere kommen. Er hatte lange überlegt, wer das sein könnte. Es waren ja schreckliche Reiche. Würde das bedeuten, dass Syrien noch mal kommt? Oder würde käme das Land Ägypten irgendwann? Weltreich nochmal werden? Aber Gabriel reduzierte doch mehr, sagte: "Der Ziegenbock dabei ist der König von Griechenland."

[21:30] Von Javan oder das große Horn ist und seinen beiden Augen ist der erste König. Und hier musste damals schon etwas länger überlegen. Er hatte schon etwas gehört von den Ioniern, den Griechen, immer dann, wenn die Botschafter aus Libyen, aus Kleinasien gerade am Hof waren, hatten die erzählt, dass an ihrer Westküste, da wo das Meer beginnt, zu den Inseln des Meeres, dass dort einige Staaten existierten, wo sich Ionier, ja, wie sie sich nannten, niedergelassen hatten, die offensichtlich aus einem anderen Land jenseits des Meeres kamen. Aber viele wussten nicht von ihnen. Sie sollten ein Königreich bilden.

[22:16] Und dann erklärte Gabriel: "Weit am Ende ihrer Regierung, wenn die Frevler das Maß voll gemacht haben, wird ein frecher und lästiger König auftreten." Und Daniel wurde hellhörig. Könnte das vielleicht dasselbe Horn sein, wie das kleine Horn in der anderen Vision? "Und seine Macht wird stark sein, aber nicht durch eigene Kraft. Und er wird ein erstaunliches Verderben anrichten und sein Unternehmen wird ihm gelingen. Und er, die Starken oder mit starke Verderben und das Volk der Heiligen. Doch der wird gegen den Fürsten der Fürsten auftreten, aber ohne Zutun von Menschenhand zerschmettert werden."

[22:53] Und hier kam Daniel die Erinnerung des Steins, den er damals gesehen hat, als junger Mann, als er vor dem großen König stand und ihm den Traum gedeutet hatte. Der Stein kam doch auch ohne Zutun von Menschenhand. Offensichtlich war auch diese Vision wieder eine Erklärung dessen, was er damals gesehen hatte, bei diesem Standbild. Aber meist interessierte ihn, was wird aus diesen über 2000 Jahren? Was hat es damit auf sich?

[23:22] Aber Gabriel sagte nur kurz und knapp: "Was aber über das Gesicht von den Abenden und Morgen gesagt worden ist, das ist wahr. Und du sollst das Gesicht verwahren, denn es bezieht sich auf faire liegende Tage." Das hatte Daniel sich vorher auch schon ausgerechnet oder war völlig fertig. Würde diese Welt noch über 2000 Jahre so weitergehen? Würde vielleicht das Heiligtum, das momentan verwüstet ist, erst in über zwei Jahrtausenden viel aufgebaut werden? Was hat das zu bedeuten?

[23:59] Und er fragte viele Menschen. Er hatte schon nach der ersten Vision sich umgehört und schon damals hatten die Berater am

[24:06] Und schon damals hatten die Berater am Hof gesagt: „Sag mal, du bist doch der Experte für Träume und Visionen. Du fragst deinen Gott hier offenbart, wenn du das nicht mal interpretieren kannst, was sollen wir denn sein?“ Er wurde regelrecht krank.

[24:29] In jenen Tagen war Babylon noch immer das Weltreich. Und mit dem, was der Engel Gabriel ihm gesagt hatte, schaute sich Daniel jetzt ganz neu in der Welt um. Er hörte die Nachricht, dass die Meder gemeinsam mit den Persern in ihrem Gebiet eine Armee aufstellen und sich gegen das Königreich Kyros wendeten. Das Muster als Provokation verstanden werden, denn Babylon selbst hatte das für sich in Anspruch genommen.

[25:13] 547, drei Jahre nach der Vision, begann die medische Armee mit Hilfe einiger persischer Kontingente diesen Status zu besiegen. Aber als Daniel damals die Nachricht hörte, war er von einer Tatsache am allermeisten fasziniert oder auch geschockt. Als er nämlich die Kriegsberichte hörte, dort, als die Meder den Tigris überschritten hatten, da hörte er den Namen des Generals der Meder und Perser. Es war ein Perser, sein Name war Kyros oder Koresch. Und Daniel erinnerte sich in den alten Schriften von Jesaja gelesen zu haben, dass Gott einen kleinen Kyros berufen würde. Er hatte sich immer gefragt, von wem Jesaja dort gesprochen hatte. Würde das bedeuten, dass dieser persische Feldherr, in Diensten des Meder-Königs, dass er das Volk befreien würde? Daniel beobachtete weiter sehr genau, was passieren wird.

[26:17] Als Kyros nicht existierte, machten sich die Meder und Perser auf, fernere Länder zu erobern. Sie wandten sich nach Westen, um Lydien anzugreifen. Dort im Westen Kleinasiens, auf den Trümmern des lydischen Reiches, war ein neues Reich gegründet worden. Ihre Könige galten als sehr reich. Einer von ihnen, Krösus, war sogar sprichwörtlich bekannt für seinen ungeheuren Reichtum. Die Lydier hatten als erste Münzen als Geld ausgegeben. Und jetzt machten sich die Meder und Perser daran, ihnen das Handwerk zu legen. Die Lydier bekamen Angst und Babylon wurde von den Lydiern angesprochen: „Helft uns!“

[27:14] Aber Daniel war völlig außer sich, als er hörte, dass aufgrund dieser diplomatischen Verbindungen ein Dreierbündnis zwischen Lydien, Babylon und Ägypten geschlossen worden war. Im Jahre 542, drei Nationen, die sich verbündeten gegen die Meder und Perser. Und es dämmerte ihm in seiner Vision, die er gehabt hatte, zehn Jahre zuvor, hatte der Bär nicht drei Mauern dieser drei Königreiche, Lydien, Babylon, gebildet haben? Eine Allianz, eine Verbindung geschaffen, ein Abwehrbündnis gegen die Meder-Perser.

[27:59] Ein Jahr später begannen die Meder ernst zu machen und dort am Fluss Halys, wo Jahrzehnte zuvor wegen der Sonnenfinsternis sie sich zurückgezogen hatten und Lydien nicht angegriffen hatten, jetzt überschritten sie diesen Fluss und sie kämpften in den weiten Anatoliens gegen die Lydier. Es kam zu einem Unentschieden. Und der König der Lydier glaubte schon, die Meder würden sich zurückziehen und entließ seine Söldner. Doch Kyros war verwegen, er hatte einen genialen Plan. Und als er die Hauptstadt der Lydier angriff, wusste er, er muss ein Mittel finden, um die jüdische Kavallerie auszuschalten. Er war ein Fuchs, ein großer General. Er wusste, dass Pferde keine Kamele riechen können. So ließ er seine Soldaten auf Kamelen die Kavallerie-Attacken führen, sodass, als die jüdischen Soldaten auf ihren Pferden angriffen, deren Pferde scheuten und in alle Richtungen zerstreut sind. So wurde 541 Lydien erobert.

[29:10] Der Bär hatte seine erste. Im August hatten die Meder ganz Kleinasien und das ganze Gebirge am Ararat, die ganzen Gebirgsbögen um Babylon in ihrer Hand. Und es kam, was kommen musste. Sie drängten immer weiter nordwärts. Die Provinz Kultur wurde kampflos erobert und bei Opis kam es zur großen Schlacht. Zwei Jahre später, im Sommer 539. Daniel wusste längst, was die Stunde geschlagen hatte. Die Meder, mit Hilfe der Perser, würden das neue Weltreich werden. Nur in Babylon glaubte man das nicht so richtig. Nabonid war zwischenzeitlich wieder aus einer Wüste Arabiens zurückgekehrt, wo er sich zurückgezogen hatte, um alte Geschichte und Literatur zu studieren. Aber er brachte all die fremden Götter mit, die in Babylon gar nicht willkommen waren. Und so hatten die Babylonier ihren eigenen König. Von manchem freute man sich schon, vielleicht bald oder den Persern zu sein.

[30:18] Als auch die Entscheidungsschlacht bei Opis verloren ging, verzogen sich die babylonischen Armeen in die Stadt zurück, denn die war nach den großen Ausbauten des Nabopolassar uneinnehmbar, so hieß es. Und während draußen immer mehr die chinesischen Armeen zusammenzogen mit den Persern, war man innen drin guter Stimmung, denn man musste diese gewaltigen Mauern, die waren so angedacht und so gebaut, dass niemand, niemand auch kein Kyros gewinnen konnte.

[30:57] Es wurde sogar heftig gefeiert. Der Vizekönig Belsazar gab ein Fest. Er wollte die schönsten Gefäße haben, um seinen Wein zu trinken. So ließ er die Gefäße aus dem Heiligtum aus Jerusalem bringen, die sein Vorfahr Nebukadnezar geklaut und mitgenommen hatte. Und dort, in den heiligen Tempelgefäßen, wurde der alkoholische Wein genossen, bis alle halb besoffen auf ihren aufeinander nebeneinander lagen und darüber spotteten, dass die Meder draußen vor der Tür standen, vor den Toren standen.

[31:46] Und als sie so tanzten und feierten und spotteten und darüber lachten, dass die Meder wahrscheinlich eher verhungern werden außerhalb der Tore, als sie innerhalb der Tore. Da war es, als ob eine menschliche Hand durch den Raum blitzt und an einer der großen Wände des Palastes eine Schrift hinterließ. Und als ob sie aus ihrem Rausch plötzlich auch herausgerissen worden waren. Es starteten die Helden, die Generäle und die Obersten Babylons. Niemand konnte die Schrift lesen.

[32:25] Man versucht es immer wieder. Da fiel ein, dass es jemanden gab, der schon andere babylonische Könige beraten hatte in schwierigen Situationen. Und sie sagte dem Vizekönig: „Bei der Satz, du weißt doch, es gibt diesen Daniel. Wir haben immer versucht, Geld zu nennen, aber es hat nie funktioniert. Es ist immer Daniel geblieben. Er war früher doch ein großer Beamter, er hat es eher als aber holen, doch vielleicht kann er uns helfen.“

[33:00] Und Daniel, der Welt-Schwarzer genannt wurde, kam und sprach mit dem Vizekönig Belsazar und erzählte ihm noch einmal all die Geschichten, die er erlebt hatte zur Zeit des großen Königs Nebukadnezar und wie sich Nebukadnezar in vielen Situationen immer mehr dem Gott des Himmels angenähert hatte, bis er schließlich vor seinem Tod sich ganz Gott hingegeben hatte. Und dann sagt er: „Du aber, Belsazar, dein Sohn, hast dein Herz nicht gedemütigt, obwohl du das alles wusstest. Die Worte, die du gehört hast, du gesehen hast an der Wand, sie bedeuten: Wenn der Kinofassung gezählt, gezählt, gewogen, den Persern, denn Gott hat ein Königreich gezielt. Er hat es sehr gründlich gezielt, nehmen und er hat es gewogen und auf der Waage der ewigen Gerechtigkeit für zu leicht befunden. Babylon kann der Menschheit nicht mehr dienen. Das Königreich über die Welt wird von euch genommen werden und den Medern und Persern gegeben werden.“

[34:25] Und obwohl das eine Hiobsbotschaft war, war der Satz da, vielleicht weil man doch etwas angetrunken, ganz begeistert, dass der König, dass wir da handeln, eben diesen diese Schrift erklären konnte. Und er bot ihm etwas an, was Daniel überhaupt gar nicht haben wollte. Er sollte nämlich dritter Mann im Staat werden, nach Nabonid und dem Statthalter, der dritte.

[34:44] Aber Daniel wusste, in wenigen Stunden haben wir ganz andere politische Verhältnisse. Und dann wäre es eine schlechte Idee, dritter Mann im Staat gewesen zu sein. Er wollte das gar nicht. Man drängt ihm die Geschenke förmlich auf. Und während dort diese Feier noch etwas vor sich ging, standen die Meder-Generäle zusammen. Sie hatten ganz Babylon umzogen und Kyros, der General, hatte eine verwegene Idee. Er, der die Kamele eingesetzt hatte, um Lydien zu besiegen, hat eine neue Kriegslist: die Wasserachse, die Ströme Babels, an denen die Israeliten gesessen hatten und geweint hatten. Sie sollten zur Rettung Israels dienen.

[35:37] In einer Nacht-und-Nebel-Aktion befahl er der gesamten Armee, nicht die Schwerter, nicht die Speere zu nehmen, sondern Schaufeln und den Euphrat, diesen gewaltigen Strom, umzuleiten. Und das taten sie und sie marschierten durch das trockene Flussbett hindurch und kamen an die Stadttore. Und sie fanden genauso, wie 150 Jahre vorher vorhergesagt, die Tore waren offen. Zu arrogant waren die Babylonier gewesen. Und am sechsten Tevet, 539, derselben Nacht, als die Wand von der Hand Gottes beschrieben wurde, fiel das große Reich von Akkad, das Reich von Babel. Und der König der Meder, Achäschwerosch, der babylonische Stadt hieß und auf Deutsch und der Kateris bekannt ist. Da kann man sich aussuchen, was die einfachste Variante ist. Er, der in der Bibel als Darius, der Meder, bekannt ist. Er übernahm die gesamte Regierung und die Meder und die Perser, sie galten als Brudervölker. Und obwohl die Meder mehr waren, hatten die Perser viel Anteil an der Regierung.

[36:58] Aber es geschah das Außergewöhnliche. Innerhalb weniger Tage und Wochen erkannten die neuen Herrscher, dass einer von den Beamten Babylons überdurchschnittliche Fähigkeiten hatte. Daniel. Und wurde er in hohem Alter, wo andere sich längst aufs Altenteil gesetzt hatten, noch einmal zu einem wichtigen Minister des neuen persischen Weltreichs. Das gefiel den anderen Beratern, den anderen Stadtverwaltern und Ministern überhaupt nicht, dass sie, jetzt als Meder und Perser, die Welt regieren wollten, von so einem klaren, unterlegenen Staat geführt werden sollten. Und sie suchten nach einer Möglichkeit, diesen alten Kreis Daniel loszuwerden. Und sie wussten, man muss nur lange genug suchen, irgendwie irgendwo hat jeder Dreck am Stecken. Und sie suchten und sie suchten. Sie überprüften seine finanziellen Situationen, sie überprüften, was er sonst so mit Frauen am Hut hat. Aber sie fanden nichts, gar nichts. Und sie kamen zu dem Schluss: Wenn überhaupt, können wir ihnen nur mit seiner seltsamen hebräischen Religion beikommen.

[38:19] Und so gingen sie zum König, kraft strahlend und nichtsahnend, hörte ihren Vorschlag zu, das zu Ehren des neuen Königreichs und zu Ehren des großen Königs man ein Gesetz erlassen sollte in allen Provinzen, dass man 30 Tage lang niemanden anbeten wollte, nur den großen König oder die Meder und Perser. Religionskriege für Wahrheit waren es. Es war eine Todsünde, in Person zu lügen. So waren ihre Gesetze. Der König zeichnete das Gesetz. Aber Daniel, also zu viel erlebt, um jetzt einzuknicken. Er betete weiter. Ja, er betete sogar öffentlich, zeigte es am offenen Fenster.

[39:17] Der König lernte zu spät, was seine Berater vorgehabt hatten. Und Daniel wurde in die Löwengrube geworfen. Selbst der große König der Meder und Perser konnte ihn jetzt nicht retten vor hungrigen Gästen in der Dunkelheit. Da wurde er geworfen. Er kam unsanft auf, aber keine der Löwen. Sie standen da, saßen da, schauten ihn ruhig an.

[39:57] Ob Daniel in jener Nacht geschlafen hat, umgeben von hungrigen Löwen. Der König konnte nicht schlafen. Obwohl man ihm Musik und Leckereien brachte, er hat ein schlechtes Gewissen. Und am frühen Morgen war die erste Amtshandlung, dort zur Löwengrube zu rennen und sicherzustellen, ob Daniel vielleicht überlebt haben könnte. „Hat ein großer Gott, dem du dienst, dem du allezeit dienstlich retten können?“, fragte er. Die Antwort: Ein klares und deutliches Ja. „Gott ist immer für mich da. Die Löwen sind aber nicht hungrig gestorben. Jene, die Daniel sterben sehen wollen, wurden ihnen zum Fraß vorgeworfen.“

[40:53] Und noch im selben Jahr begann Daniel die Schriften der alten Propheten zu studieren. Jetzt, wo Babylon gefallen war, war es nicht Zeit, wieder zurückzukehren? Er hatte gerechnet, aber es waren noch nicht 70 Jahre vorbei, erst 66, 67 Jahre. Und er studierte den Propheten Jeremia, um ganz genau festzustellen, wie es sich damit verhielt. Und als er studierte, kam der Geist des Gebetes über ihn. „Herr, du großer und heiliger Gott, was denen, die dich lieben und deine Gebote halten. Wir haben das nicht unrecht getan, sind gottlos gewesen und abtrünnig geworden. Wir sind von deinen Geboten und Rechten abgewichen. All die Jahrhunderte, wo wir Götzen angebetet haben. Wir gehorchen nicht deinen Knechten, den Propheten, die in deinem Namen zu unseren Königen, Fürsten, Vätern und zu einem Volk des Landes redeten.“

[41:47] Und er erkannte die Geschichten, wie ihre Meder und Jesaja und all die anderen umgekommen waren. „Du hier bist gerecht, wir aber müssen uns alle heute schämen. Die von Jerusalem und vom ganzen Israel, die nah sind und die zerstreut sind in allen Ländern der Welt. Überall gibt es Juden und alle schauen mit Trauer die Tatsache, dass seit Jahrzehnten das gelobte Land verwüstet daliegt, wie es geschrieben steht im Gesetz des Mose. So ist Teil dieses großen Glücks über uns gekommen.“ Er erkannte das Gesetz des Mose.

[42:22] „Genau. Nun aber, Herr unser Gott, der du dein Volk mit starker Hand aus dem Land Ägypten herausgeführt hast, deinen Namen gemacht hast bis zum heutigen Tag. Wir haben gesündigt, wir haben gottlos gehandelt, Herr. Ich weiß, hat er geboten, dass vor 900 Jahren unsere Vorfahren aus der Sklaverei des damaligen Weltreichs herausgeführt hast. Und wenn du das damals konntest, dann kannst du es auch heute, denn du bist immer derselbe, ewige Gott. Und höre, du deine Augen auf und sie unsere Verwüstung und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn nicht um unsere eigenen Gerechtigkeit willen bringen wir unsere Bitten vor dich, sondern um deiner großen Barmherzigkeit willen.“

[43:09] Hatte nicht schon Jesaja damals gesagt, dass Gott sein Volk erlösen würde? Hatte nichts von ihrem ihr gesagt, dass sie wieder zurückkehren würden? Es waren Gottes Verheißungen und auf die berief sich Daniel, Mann, während er betet und in vielen noch andere Dinge einbeten wollen. Aber er kam gar nicht dazu, weil wieder derselbe Gabriel, Gabriel zu ihm kam. Und er sagt es ihm: „Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dich Verständnis zu lernen. Weißt du, als du angefangen hast zu beten, als die ersten Worte über deine Lippen kamen, da ist nämlich Himmel eine Wort ergangen: Gabriel, nach Babylon, und ich bin gekommen, um es dir zu verkünden. Denn du bist ein viel geliebter Mann.“

[44:00] „8. Und nur noch das Wort und verstehe das Gewicht. Erinnerst du dich noch damals in Ela, vor zehn Jahren? Ja, dass wir damals diesen Winter in diesem Sing doch gezeigt und du hast mir damals gezeigt, dieses kleine Horn und an diese 2300 Gäste nicht verstanden. Und all diese Jahre, über zehn Jahre schon, sage ich das mit mir rum und graflte. Sagte: Weißt du, jetzt bin ich gekommen, wer genau zu über dein Volk, über deine heilige Stadt Jerusalem sind 70 Wochen bestimmt, um der Übertretungen zu machen und die Sünden abzutun, um die Missetat zu suchen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen, um Gesicht und Weissagung zu versiegeln und ein Allerheiligstes zusammen.“

[44:50] „So wissen und verstehen von dem Dekret, von dem Erlass des Befehls, sowie der Herstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu den Gesalbten, den Fürsten, vergehen sieben Wochen und 62 Wochen.“ Daniel, der sein ganzes Leben lang ein brillanter Mathematiker gewesen ist, der die Mathematiker Acker zum zehnfachen überstieg, da konnte sofort brillant ausreichend. „Moment mal, 67, 69, 4, 183 Tage gesehen, gleich gesagt: Ein Tag für ein Jahr. 483 Jahre nach 401, was ein halbes Jahrtausend, bis zu dem die Fürsten, dem gesamten Straßen und Gräben werden wieder aufgebaut und zwar in bedrängter Zeit. Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden. Ihnen wird nicht zu teilen, was der König, auf den wir warten. Er wird getötet werden.“

[45:39] Es war fast, als ob ihm so ein bisschen, Verzeihung, von Jesaja in den Sinn kam. „Die Stadt aber samt dem Heiligtum wird das Volk des zukünftigen Flusses zerstören.“

[45:49] Daniel bekamen wieder ganz, ganz merkwürdige Augen. Die Stadt, die jetzt so wüst ist, von der wir hoffen, dass sie wieder aufgebaut wird, wird, nachdem sie aufgebaut wird, wieder zerstört werden. Sie geht unter einer Überstundflut und bis ans Ende wird es Krieg geben, fest beschlossen, Verwüstung. Und da wird mit den vielen, er, der Gesalbte, der kommende König, wird mit den vielen einen festen Boden schließen. Eine Woche lang, 77 Jahre. In der Mitte der Woche wird der Schlacht und Speiseopfer auf verlassen.

[46:23] Und jetzt blieb dem Daniel die Kinnlade ganz weit unten. Die Opfer, die wir bringen, seit den Tagen der Wüsten und seit den Tagen, seit den Tagen Abels. Die Opfer, die seit über zwei Jahrtausenden gebracht worden sein, aufhören. Und neben dem Flügel werden Golde der Verwüstung aufgestellt und zwar bis die fest beschlossene Vernichtung sich über den Verwüsteten. Zwei Jahre, nachdem die Meder die Herrschaft an sich gerissen hatten, starb der König und der General Kyros. Der zweite Kyros wurde jetzt König und weil er Perser war, bekam man jetzt die Perser immer mehr Anteile an der Regierung, dass irgendwann die Perser viel bedeutender waren als die Meder, die eigentlich die Oberhand geführt hatten.

[47:22] Und schon bald gab er einen Befehl heraus: „So spricht Kyros, der König von Persien. Der Herr, der Gott des Himmels, hat mir alle Königreiche der Erde gegeben und er hat mir befohlen, dass ich mein Haus in Jerusalem weiterbauen soll. Wer nun unter euch von seinem Volk ist, mit dem sein Gott, und der ziehe hinauf nach Jerusalem und baue das Haus des Herrn, des Gottes Israels. Das ist der Gott, der zu Jerusalem ist.“

[47:48] Und Daniel Herz hüpfte vor Freude. Und er sah schon vor seinem inneren Auge, wie sie aus allen Ländern, aus Medien, was Persien und das und aus und aus Babylon oder fast Syrien, überall herkommen würden, wie hunderttausende Israeliten zurückströmen würden in das gelobte Land und den Tempel wieder aufbauen.

[48:12] Die Realität sah etwas nüchtern aus. Die meisten hatten sich so schöne Häuser gebaut, so schöne Weinberge gepflanzt und so nette Nachbarn gehabt, dass die meisten dachten, das ist doch eigentlich gerne schönen Bildern. Und es ging es eigentlich gar nicht so schlecht. Versklavt worden sind wir gar nicht, richtig, wie damals in Ägypten. Vielleicht können wir auch hier ein Licht sein. In Babylon und so blieb die große Mehrzahl des Volkes Gottes, als die Türen sich öffneten, freiwillig in Babylon. Ganze 42.360 machten sich auf den Weg und mit ihnen einige tausend, legte ein paar Sänger und Sängerinnen, Pferde, Markt, Erika, Meese und Esel. Alle wurden ganz gewissenhaft aufgeschrieben. Ihr Führer war Serubbabel, ein Mann von Bedeutung, geboren in Babel, und er war aus königlicher Abstammung. König durfte er natürlich nicht mehr sein, aber zumindest oft er dort als Fürst ein bisschen über das Volk regieren.

[49:30] Und sie kamen im Sommer 535, genau 70 Jahre, seitdem Nebukadnezar zum ersten Mal in Jerusalem vorbeigekommen war, im Land ihrer Väter und Vorväter. Gott hatte die 70 Jahre nicht von der endgültigen Zerstörung abgerechnet, sondern von dem Zeitpunkt, wo die Meder zum ersten Mal die Hose denn gesehen.

[49:49] zum ersten Mal die Hose gesehen hatte und viele von denen, die ankamen, hatten das Land noch nie gesehen. Sie wussten von Kanaan nur aus den Erfahrungen oder Erzählungen der Alten und der Propheten-Schriftrollen. Und sie spendeten alles Geld, was sie hatten, goldene persische Silbermünzen für den Aufbau des Tempels. Und im Herbst 535 feierten sie das Laubhüttenfest, obwohl noch nicht mal der Tempel da war. Sie opferten und dann im Anfang des nächsten Jahres, im Frühjahr 534, begannen sie mit der Grundsteinlegung.

[50:28] Wir wollen von vorne anfangen und sie stimmten einen Wechselgesang und danken dem Herrn und lobten ihn, dass er so gütig ist und dass seine Gnade ewiglich währt über Israel. Das ganze Volk lobte den Herrn mit großem Freudengeschrei darüber, dass nun der Grund für das Haus des Herrn gelegt war. Israel war ganz unten angekommen gewesen, aber Gott hatte sich ihrer erlöst und jetzt würde es von vorne losgehen. Sie könnten eine zweite Chance bekommen. Sie lobten und dankten und priesen Gott.

[51:04] Aber wären sie so lobten, da hörte man noch andere Klänge in dem Lob. Viele der alten Priester und Leviten und Familienhäuser, die den früheren Tempel gesehen hatten, weinten laut. Der Grund für dieses Haus vor ihren Augen gelegt wurde, während viele ihre Stimme zu einem Freudenschrei erhoben. Sie wussten, wie groß der Tempel mal war und der neue Tempel würde sehr viel kleiner sein. Der Grundriss macht es deutlich. Sie hatten längst nicht mehr das Geld und die Mittel für einen so gewaltigen Tempel, wie damals zur Zeit von Salomo gebaut worden war.

[51:36] Und ja, es wird einen neuen Tempel geben, aber das, was mal war, würde es nie wieder geben. Und sie weinten laut. Also, dass das Volk das Freudengeschrei nicht unterscheiden konnte von dem lauten Weinen. Was für ein Anblick für die Welten und Engel. Dann wurde ein Tempel gebaut und die einen jubelten und die anderen weinten.

[51:59] Es sprach sich bald herum, dass der Tempel wieder aufgebaut werden würde. Und so kamen die Menschen, die dort wohnten, nördlich von Jerusalem, in dem Gebiet des ehemaligen Nordreichs, wo jetzt fremde Völker lebten, die so einem ist Religion angefangen hatten, weil ihnen jemand erklärt hatte, wie man Jahwe anbietet. Und sie boten sich an und sagten: "Lasst uns doch gemeinsame Sache machen, wir wollen mit euch bauen, denn wir wollen euren Gott suchen, gleich wie ihr." Ob wenn wir ihm nicht seit den Tatzeit-Ensembles des Königs von Assur, der uns hierher gebracht hat.

[52:37] Aber die zurückgekehrten Israeliten wussten, dass sie sich nicht schon wieder mit den anderen Völkern vermischen durften. Sie sollten anders sein, sie sollten abgesondert sein, um ihnen ein echtes gutes Beispiel zu geben. Sie sollten die Übrigen sein, die Übrigen von Zion.

[53:02] Und so bald lernten sie den Charakter, den ein Nachbarvölker kennen, die, als sie abgewiesen wurden, sehr schnell begannen, die Neuankömmlinge schlecht zu machen. Bei den Stadtteilen schrieben sie Briefe an den König und versuchten, sie abzuhalten vom Bau.

[53:21] In den derzeit 12 Jahre später hatte der alte Daniel, der wahrscheinlich aus Gesundheitsgründen nicht mehr mitgehen konnte, noch eine Vision, diesmal am Tigris. Und wieder kam einmal lag, vermutlich gar viel, und sagte: "So bin ich nun gekommen, um dir Einblick darüber zu geben, was deinem Volk am Ende der Tage begegnen wird." Daniel hat er sich Gedanken gemacht, jetzt wo die Israeliten zurückkehren, wie wird es weitergehen? Er wusste ja jetzt schon, dass nach dem BDR seien die Griechen kommen werden, obwohl er noch nicht so richtig vorstellen konnte, wie das gehen sollte.

[53:53] Er wusste, dass auch andere ein anderes großes Königreich kommen wird, aber was würde mit seinem Volk geschehen? Denn das Gericht bezieht sich wiederum auf ferne liegende Tage und ihm wurde erklärt, wie es werden noch drei Könige person aufstehen und er jetzt wird größeren Reichtum erwerben als alle anderen. Und wenn er sich in seinem Reichtum stark fühlt, wird er alles gegen das griechische Reich aufbieten. Das wird aber tapfer König auftreten und eine große Herrschaft gründen und tun, was ihm gefällt.

[54:29] Aber wie sein Reich aufgekommen ist, so wird es auch zerbrechen und nach den vier Himmelsrichtungen verteilt werden, aber nicht unter seine Nachkommen. Und eine kombinierte, das muss dieser dieses große Horn sein, dieser vom Ziegenbock, diese tapfere König muss der erste König Griechenlands sein. Sein Reich wird dann aufgeteilt in vier Reiche.

[54:48] Und dann wurden ihm viele Details gegeben von den Nachfolgern, ein König des Nordens und des Südens. Und es ging hin und her und irgendwann im Laufe dieser Schilderung erklärt der Engel, dass einen Steuereintreiber kommen würde oder einer, der ein König, der einen Steuereintreiber durch die Herrlichkeit des Reiches Ziel ist. Und wenn dieser König stirbt, mit ein anderer König kommt, ein Verachteter, dem die königliche Würde nicht zugedacht war.

[55:16] Wenn dieser Verachtete König ist, dann würden Streitkräfte zerbrochen werden und auch der Fürst des Bundes. Daniel sammelte immer mehr Informationen. Er wusste jetzt ungefähr die 400 Jahre, es noch dauern würde bis zu diesem großen Fürsten. Er wusste jetzt auch, welche Könige dann regieren würden.

[55:41] Es gibt so viel ist noch unklar und der Engel erklärte noch mehr, unter anderem aus jener Zeit des kleinen Hornes. Er wird die, welche gegen den Grund frevel, durch Schmeicheleien zum Abfall verleiten. Die Leute aber, die ihren Gott kennen, werden fest bleiben und handeln. Irgendwann in ferner Zukunft wird es einen gewaltigen Abfall geben.

[56:02] So sagte der Engel auch von den Verständigen werden etliche unterliegen, der mitunter ihnen eine Läuterung geschehe, eine Sichtung und Reinigung bis zur Zeit des Endes. Denn es wird bis zur bestimmten Zeit. Und je weiter der Engel diese Dinge erklärte, desto nebulöser wurden sie.

[56:21] Es war so weit weg. Gott, der die Weltgeschichte Stück für Stück aufrollte, zeigte seinem Propheten, was kommen würde. Und dann wurde ihm noch mehr Details gebracht, bis an das ganz Ende. Zu jener Zeit wird sich der Großfürst Michael erheben, der für die Kinder deines Volkes einstehen. Denn es wird eine Zeit der Drangsal sein, wie es noch keine gab.

[56:44] Außerdem ist Völker gibt es zu dieser Zeit, aber zu jener Zeit wird dein Volk gerettet werden. Jeder, der sich in dem Buch eingeschrieben findet. Daniel sah plötzlich, dass es noch ein weiter Weg war bis zum endgültigen Ziel, denn längst nicht alles verstanden hätte. Nur ein paar nebulöse Dinge halbwegs umrissen gesehen, aber er wusste, Gott hat die Zukunft in seiner Hand.

[57:08] Und es würde wohl darum an darauf ankommen, in einem Buch eingeschrieben sein. Hat er nicht schon Mose davon gesprochen von diesem Buch? Und dann wurde ihm gesagt: "Du aber, Daniel, fest schließe diese Worte und versiegele das Buch bis zur Zeit des Endes." So, als ob Gott selbst merkte und wusste, dass wenn schon Daniel, der Klügste seiner Zeit, es nicht wirklich verstand, diese Prophezeiung dem Volk damals kaum helfen konnten.

[57:43] Vieles von dem war so fern in der Zukunft, dass erst zur Zeit des Endes, die Daniel nur nebulös am Horizont der Geschichte sein. Dann würde dieses Buch vielen helfen, Erkenntnis zu gewinnen. Und da gehörte die Frage: "Wie lange wird es dauern, bis diese unerhörten Zustände zu Ende sind?"

[58:08] Und die Antwort wurde gegeben: "Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit." Dann ist die Zeit des Endes und von der Zeit dann da das Beständige beseitigt und der Gräuel der Verwüstung aufgestellt wird. Sind es 1290 Tage. Wohl dem, der Aussaat von 1335 Tage erreicht.

[58:34] Für Daniel war das alles viel zu viel. Er konnte es nicht begreifen, dass auch viele Zahlen. Er wusste gar nicht, wann was wie das ist. Jetzt gefragt immer wieder: "Was hat das zu bedeuten?" Mir wurde gesagt: "Schreib es auf, versiegle das Buch. Mach dir keine Sorgen, in ferner Zukunft werden Menschen das verstehen und werden Gott erkennen und werden sich vorbereiten auf das Ende. Mach dir keine Gedanken, du wirst das ewige Leben erhalten."

[59:14] Und Daniel starb. Hat er all das in einem Buch geschrieben? Fast die Hälfte des Buches hatte er in der offiziellen Handelssprache Aramäisch geschrieben, damit möglichst viele davon erfahren. Gerade die Berichte mit Nebukadnezar, die Geschichten und auch die Vision von Daniels von von Standbild und den Vierten. Der Rest der war so schwierig zu verstehen. Von R meinte wahrscheinlich, das kann er nur Israeliten verstehen. Und so schrieb es oft, wie alle anderen Propheten.

[59:53] In jener Zeit begannen die Hellenen, die Griechen, sich auszubreiten im Mittelmeer. Oder einer von ihnen, der Pythagoras, zog nach Sizilien und gründete dort eine Schule und viele lernten von ihm die Gesetzmäßigkeiten der Mathematik und der Physik und viele andere Dinge.

[1:00:19] Zwei Jahre später starb Kampses und da wurde schon zu Lebzeiten als der ideale König verehrt. An seiner Stelle kamen kam Butia, der Zweite, kam Böses. Und als er König wurde, sahen die Bewohner Samarias ihre Gelegenheit, den Befehl des Führers zu nächstes machen. Sie schrieben Briefe und beschwerten sich und beklagten sich über die neu angekommenen Israeliten.

[1:00:46] Aber Kambodscha hatte anderes im Sinn, er wichtiges. Er wollte noch ein großes Reich, oder nämlich Key mit Ägypten. Von 525 eroberte er die ägyptische das ägyptische Territorium. Jetzt hatten die Medien und Babylon und Ägypten besiegt. Alle drei, die sich damals verbündet hatten in der Allianz gegen Migo-Persien.

[1:01:18] Der Bär hatte tatsächlich drei Rippen im Maul und als er zurückkehrte von von Ägypten, sich dort zum Fahrer hatte krönen lassen, hörte er, dass jemand anderes sich auf den Thron gesetzt hatte. Oder beeilte sich doch, er starb an einer Verwundung, der sich in Palästina zuzog.

[1:01:46] Und so kam ein anderer König auf den Thron und seine Regentschaft ist viel in mysteriöse Nebel getaucht. Er hieß Badia. Die Hebräer hatte den Achter Schaffst, die Griechen nannten ihn Meer de. Er soll wohl der Bruder von Kamps gewesen sein.

[1:02:08] Sein Name bedeutet der hohe haben auch der Gigant und er war ein großer Feind fremder Religionen. Während Kyros alle Religionen gefördert und toleriert hatte, wollte er all das verhindern. Und die Samariter sahen ihre Gelegenheit.

[1:02:25] Die schrieben einen Brief und sagten: "Es sei dem König zur Kenntnis gebracht, dass die Juden, die von dir zu uns aufgezogen waren und nach Jerusalem gekommen sind, nun die aufrührerische und böse Stadt wieder aufbauen wollen und dass sie die Mauern vollenden und die Grundfesten ausbessern wollen."

[1:02:38] König, denn du gerade König geworden bist, weißt du, dass diese Stadt Jerusalem, als sie stand, eine böse Stadt war. Und da wir nun das Salz des Palastes essen, da bin ich ja nichts Schlechtes wollen und dass uns nicht geziemt, ruhig zuzusehen, wie der König geschädigt wird. So senden wir zum König und bringen das ihm zur Kenntnis. Wir wollten die nur mitteilen, wenn Jerusalem aufgebaut wird, dann geht es dir schlecht, weil diese Stadt ist böse.

[1:03:05] Schau nach im Buch der Denkwürdigkeiten, schau nach in der Weltgeschichte, schau nach in den Archiven der Babylonier und der Bäder und der Perser, was geschrieben steht über die Stadt Jerusalem. Dann wirst du im Buch der Denkwürdigkeiten finden und erfahren, dass diese Stadt eine aufrührerische Stadt war und für die Könige und Provinzen schädlich gewesen ist. Und dass man sei den ältesten Zeiten noch vor den Bau belohnen, schon zur Zeit der Asyl- oder Aramäer dort Aufstände verübt hat.

[1:03:37] Weshalb die Stadt auch zerstört worden ist. Lernen aus der Geschichte, König war ja, wenn ich bei dir gab den Befehl und er liest die Archive durchforschen und schrieb zurück: "Ich habe viel gegeben." Und man hat nachgeforscht und gefunden, dass diese Stadt sich von Alters her gegen die Könige empört hat und das Aufruhr und Aufstände darin verübt worden sind.

[1:04:01] Es stimmt alles. Selbst der große König Nebukadnezar musste drei Mal dorthin. Am Ende musste alles vernichten. Auch sind mächtige Könige über Jerusalem gewesen, die wir alles geherrscht haben. Gab es wohl damals noch Archive, die berichteten von den Königen David und Salomo?

[1:04:20] So geht man Befehl, dass man diesen Männern wäre, damit diese Stadt nicht gebaut wird, bis es von mir angeordnet wird. Und plötzlich war Baustopp. Niemand durfte am Tempel weiterbauen.

[1:04:35] Labadia hielt sich nicht lange, nur wenige Monate und plötzlich war er tot. Sein Mörder sei ja wohl Darius, das gute aufrechterhalten. Er war der Führer einer Revolte gewesen und um seinen Thron asynchron Besitz zu rechtfertigen, ließe eine gigantische Inschrift in Peace tun aufschreiben und drei Sprachen, den Cadisch, Elenitisch und in Altpersisch, dafür diese extra eine Kalt-Schrift zu Altpersisch entwickeln.

[1:05:12] Und in dieser Schrift behauptet er, dass Paare die ja gar nicht da die ja gewesen war, sondern dass der Folge König in Wirklichkeit ein Magna gewesen war, die nur vorgegeben hatte, der Bruder von Kamps zu sein. Der wahre Macher, das schon längst umgebracht worden von Kamps. Es sei ein Priester gewesen, ein Magier, der mit Beschwörungsformeln sich verwandelt hatte und deswegen hatten alle geglaubt, er sei es gewesen.

[1:05:47] Das wurde der offizielle historische Bericht und viele Historiker nach ihm haben das so geschrieben. Er begann wieder Frieden und Toleranz zu fördern und in seinen Tagen stand der Profi AG auf. Am 29. August 520 bekam er seine allererste Vision. So spricht der Herr, Herrschern dieses Volkes, sagt: "Es ist noch nicht Zeit. Die Zeit gekommen, die Zeit, um das Haus des Herrn zu bauen ist. Es, aber freue ich an der Zeit in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus in Trümmern liegt."

[1:06:29] Die Israeliten hat gesagt: "Wir können nicht bauen." Der König hat er verboten. Jetzt kümmern wir uns vor Ort um selbst, weil der Prophet sprach: "Seid ihr euch sicher? Warum sagt, ist es noch nicht Zeit, das Haus des Herrn zu bauen?" Achtet doch aufmerksamer auf eure Wege. Ich bin mit euch, ich habe euch schon ein bisschen hingeführt. Lasst euch nicht von den ersten Schwierigkeiten, die kommen, mutigen.

[1:07:00] Und im September bekam er seine zweite. Als im September begann man weiter zu bauen, zaghaft. Aber im Oktober bekam er seine nächste Vision und sagte: "Wer ist unter euch übrig geblieben, der dieses Haus und seiner Fugen Herrlichkeit gesehen hat?"

[1:07:16] Einige Eltern sagten: "Ja, wir wissen, wie es ausgesehen hat und wie ihr seht, ihr es jetzt. Es ist nicht so viel, wie nicht zu euren Augen, ja viel zu klein." Aber er sagte weiter: "Das Wort, so sprach Gott durch ihnen, das Wort, aufgrund dessen ich mit euch einen Bund gemacht habe, als sie aus Ägypten sorgten und mein Geist sollen in eurer Mitte bleiben. Seht, ihr es kommt nicht auf die Größe des Tempels an. Es kommt darauf an, dass ich bei euch bin und dass mein Wort immer das gleiche ist und dass mein Geist bald ist und dass wir ein und miteinander haben solltet euch nichts und ich werde auch alle Heidenvölker erschüttern."

[1:07:54] Und das Ersehnte oder auch manchmal übersetzt, der Ersehnte aller Heidenvölker wird kommen und ich werde dieses Haus, dieses viel kleine Haus, das viel bescheidener, ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit erfüllen. Sprich der Herde Herrschern, die letzte Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die erste, spricht der Herr der Heerscharen. Und an diesem Ort will ich Frieden geben.

[1:08:18] Und als ob diese Botschaft noch nicht genug wäre, sandte Gott einen zweiten Propheten zur selben Zeit. Sein Name war Sacharja. Ja, ja, ja, auch im Oktober/November 520 und gemeinsam ermutigen das Volk doch weiterzubauen am Tempel Gottes. Narr hat interessante Visionen. Sah dort Visionen von Pferden, die in den Norden hielten, die ganze Erde durchlaufen hatten.

[1:08:47] Wir haben die ganze Erde durchstreift. Die Cessna Visionen: "Siehe, die ganze Erde ist still und ruhig und Gott hat er recht." In jener Zeit war Friedenszeit, wie sie jahrhunderte vorher nie da gewesen war. Oder Darius war plötzlich das gesamte Video-Persische Reich befriedet. Es Frieden an den Grenzen, es gab Frieden im Inneren. Nie war es günstiger gewesen, Gottes Willen auszuführen.

[1:09:20] Jude und feurig die Tochter Zion, denn ich komme und werde in deiner Mitte wohnen, spricht der Herr. Und dafür hieß denn auch, wenn die Stadt nicht aufgebaut werden darf, aber der Tempel muss aufgebaut werden. Und ich sagte, er werde eine feurige muss sein. Ich werde euch behüten, baut weiter an dem Tempel. An jenem Tag werden sich viele Heidenvölker dem Herrn anschließen und sie sollen mein Volk sein.

[1:09:50] Immer wieder hat Gott versucht, seinem Volk deutlich zu machen, dass sie nur die Botschaft, aber nur die, die Licht bringe, das alle Völker retten wollte. Einen anderen Vision durfte Sacharja die Botschaft weitergeben, nicht durch Macht, nicht durch Kraft, nicht durch viel Intelligenz oder militärische Stärke, sondern durch meinen Geist, spricht der Herr.

[1:10:17] Der Herrscher im Dezember 520 weiß sagte Magath, sagte: "Von diesem Tag an will dich segnen." Zu bauten sie und sie bauten fleißig und sie bauten mutig und es wurde dem Statthalter Persiens berichtet, seien als Partner. Und er kam vorbei und fragte: "Mit dessen Erlaubnis tut ihr das?" Und sie zitterten ein bisschen, aber sie verfassten einen Brief, einen Brief an den neuen König Darius und fragten an, ob er sich nicht dafür einsetzen könnte, dass sie weiter bauen dürfen, denn schließlich hatte ihn doch damals Kyros alles erlaubt.

[1:10:57] Darius erhielt den Brief und auch er ließ Nachforschungen in Archiven oder der großen Königsburg Ahmed, ein Gebirge Medien. Fand man einen Kalt-Schrift-Text, den Befehl von Kyros. Und Darius sah, dass alles rechtens war, was die Israeliten taten und er erlaubte ihnen weiterzuarbeiten.

[1:11:20] "Lasst sie arbeiten in diesem Haus Gottes." Der Stadtteil der von Judo, die Ältesten der Juden, sollen das Haus Gottes an seiner Städte wieder aufbauen. Und so bauten sie und waren dankbar, dass Gott ihnen einen Weg geöffnet hatte. Sie bauten noch über vier Jahre.

[1:11:42] Und am 12. März 515 war der Tempel, der sehr viel kleinere Tempel fertig und sie brachten zur Einweihung dieses Hauses Gottes 100 Stiere. Und zwar nicht wird er kein Vergleich zu den Abertausenden, die Salomo damals geopfert hatte. Aber und das war interessant, sie opferten 12 Ziegenböcke nach der Zahl der Stämme Israels. Die zehn Städte des Nordens waren seit langem verschwunden. Keiner wusste, wo sie waren.

[1:12:14] Es waren größtenteils Judäa, die aus dem Stamm Luttermann, die zurückgekehrt waren. Sie waren die Übrigen, die Übrigen von Zion. Aber als sie den Tempel wieder aufbauten, dachten sie daran, dass Israel aus zwölf Stämmen besteht. Im selben Jahr, Tempel wieder hergestellt wurde, baute sich Darius eine neue Hauptstadt.

[1:12:34] Er nannte sie Pascht und die Griechen nannten sie später Police, die Stadt der Perser. Und was zwei Jahrzehnte war Frieden in der ganzen Welt. So was hatte die hatten die Welten schon lange nicht mehr gesehen in der Welten-Geschichte. Aber irgendwann hat es den Darius dann doch gejuckt und ist guten die die Reiter-Nomaden in den fernen zentralasiatischen Steppe, die immer wieder in das Reich eindrangen.

[1:13:10] Den wollte er mal das Handwerk legen und so zog er in den Westen und zog über den Hellespont und er zog nach Aktien bis an die Donau, um die Skythen zu verfolgen. Und dort an der Grenze Europas lernte er mehr von den Hellenen.

[1:13:31] Europas lernte er mehr von den Hellenen, die dort auf der anderen Seite des Meeres schon unglaublich viele Städte gegründet hatten und ihre eigene Kultur hatten. Die Hellenen, die Hellenen in jener Zeit im Jahr 490 vor unserer Zeit, auf der anderen Seite der Erdkugel, machte sich ein Mann auf die verschiedenen Reiche seinerzeit zu besuchen.

[1:14:01] Sein Name war sie meisterkoch, er wurde später bekannt als Konfuzius, der Begründer der großen Philosophie in China. In jener Zeit brachen Aufstände aus, dort im Westen Kleinasiens, dort, wo die Ionier, ja die Griechen ihre Städte hatten, begannen sie gegen die medische Herrschaft zu rebellieren.

[1:14:34] Und Darius, der vielleicht vorher ein ganz gutes Bild von diesem gebildeten, intelligenten Griechen hatte, war jetzt sauer, dass sie seine dass er seinen Statthalter dort bekämpften, sogar die Provinzhauptstadt Sardes angriffen. Aber er realisierte dann, dass diese Städte Hilfe bekamen, Hilfe von dem europäischen Festland.

[1:14:58] Da gab es Städte, die hießen Athen und Sparta, Korinth, Megara, all das war relativ neu für die Perser. So weit hatte man sich noch nie vorgewagt und der Aufstand wurde unterdrückt, aber man hatte nicht vergessen, dass dort ein Volk auf der anderen Seite des Mittelmeers war, das diesen Aufstand unterstützt hatte.

[1:15:27] Die Griechen des Festlandes hatten die Griechen in Kleinasien unterstützt und die Perser reagierten etwas gereizt und wollten sie bestrafen. Außerdem war das eine große Gelegenheit, das große persische Weltreich noch ein bisschen zu erweitern.

[1:15:45] Aber alle, die die Schriften des Propheten Daniel gelesen hatten, leuchten auf die Meder und die Perser im Konflikt mit ... in Athen selbst wusste man nichts von einem Propheten Daniel. Man wusste aber sehr wohl, wie groß das persische Weltreich ist und dass die kleine Stadt Athen gegen das gigantische Weltreich keine Chance hatte.

[1:16:09] So versuchte man Allianzen zu schmieden, denn in Griechenland gab es kein geeintes Reich. Glaubt der kleine Stadtstaaten und alle waren sich mit sich selbst am meisten beschäftigt. Man baute Flotten und der persische König Darius sandte 492 seine große Flotte nach Griechenland anzugreifen.

[1:16:32] Doch die erreichten ihr Ziel, weil sie 492 am heiligen Berg Athos der Griechen untergingen in einem Sturm. Zwei Jahre später kamen die Perser erneut, diesmal gab es keinen Sturm und diesmal konnte ihre Armee landen, 490 bei dem Ort Marathon.

[1:16:50] Die Spartaner hatten sich geweigert, eine Armee zu schicken, weil sie noch ein eigenes Fest feiern sollten. So mussten die Athener mit ihrer Armee sich alleine den Persern gegenüberstellen und das Unvorstellbare geschah.

[1:17:02] Nach der Schlacht waren die Athener mit ihren Verbündeten, die kleinen Griechen Sieger über das Weltreich Persien gewesen. Die hatten sich zurückziehen müssen auf die noch verbleibenden Städte, sich retten müssen und hatten gehofft, vielleicht noch mal.

[1:17:21] Man hatte dann befürchtet, dass sie vielleicht noch kriechend umsegeln würden, um Athen anzugreifen. So, dass ein Soldat losgeschickt worden ist, um Athen zu warnen vor dem vermeintlichen Angriff. Das waren etwas mehr als 42 Kilometer von Marathon bis Athen.

[1:17:36] Und er lief sie so schnell er konnte. War der erste Marathonläufer der Geschichte und er brachte die Botschaft vom Sieg.

[1:17:46] Oder starb jetzt war man ... Persien richtig angestochen. Was für eine Schmach! Diese unbekannten Griechen hatten sich gewehrt und das inspirierte andere. Die Ägypter begannen nur drei Jahre später ebenfalls zu rebellieren.

[1:18:02] Und ... alle Mühe jetzt gereicht oder Kontrolle zu bekommen. Just in jener Zeit, in jedem Jahr starb Darius und auf den Thron folgte ... hebräisch für "Roche", bekannt als Xerxes.

[1:18:21] Er war der vierte, der in der Vision dem Daniel gesagt worden war. Er war der, der mehr Reichtum anhäufte als alle anderen. Sein Name bedeutete "herrschen über Helden".

[1:18:33] Als er König wurde, regierten die Perser mit den Medern vom Indus im Fernen Osten bis zum Hellespont in Kleinasien im Westen, vom Araratgebirge im Norden bis in die weiten Libyens und des Landes Kusch im Süden. Und Xerxes war der große Herrscher der Welt.

[1:19:00] In den Tagen seines Vaters Darius' Zorn wurde eingeführt, dass jeder, der zum König kommen musste, sich niederwerfen musste, wurde sofort getötet. Und bei den Feierlichkeiten dort im Palast in Persepolis, als man mal wieder krank und sich das Leben gut gehen ließ, da kam Xerxes auf die Idee, die Schönheit seiner Frau all seinen Untergebenen, Generälen und Beamten zu zeigen.

[1:19:32] Und er rief seine Frau Vaschti, die diese ... kommen mit ihrer königlichen Krone und manche den Bericht gelesen haben, deuten ihn so, dass sie nichts weiter tragen sollte als nur ihre Krone. Und was steht ... die sich zu fein war, um als Ware feil geboten zu sein, weigerte sich das.

[1:19:50] Das hat dem großen Herrscher, der herrschend über Helden ... es nicht gut gefallen. Und auf Rat seiner Berater, seiner Berater, die Angst hatten, dass es einen Aufstand in allen Familien in Persien geben könnte, auf ihren Rat hin trennt er sich von seiner Königin. Frauen gab es ja genug im Reich, oder?

[1:20:14] Und so ließ man einen Wettbewerb ausschreiben. Frauen konnten sich bewerben. Sie durften ein Jahr lang sich ... gehen lassen. Dann hatten sie eine Nacht als ... Bewerbungsgespräch.

[1:20:33] Und einer von den Juden, die dort geblieben waren, die längst in Israel hätten sein sollen, macht doch rein. Das ist aber wahrscheinlich sich von Gott mache ... ableitet. Er hatte die Idee, seine angetraute, anvertraute, das Mädchen, das ihm anvertraut war, seine Nichte Hadassa, vorzuschlagen.

[1:20:59] Er hatte sogar ihren Namen geändert von Hadassa in Esther. Das zwar heute oft als Stern übersetzt wird, wahrscheinlich aber sich von der Göttin Esther ableitet. Er hatte ihr freiwillig einen babylonischen Namen gegeben.

[1:21:14] Und sie war bereit dazu und sie ließ sich ein ganzes Jahr lang mit Salben eincremen, vorbereiten auf ... Nach und ein Jahr lang hat niemand gemerkt, dass sie Jüdin sei, weder ... noch an dem, ob sie den Sabbat oder nicht ...

[1:21:38] Der völlig eingetaucht in die Kultur ihrer Zeit. Und in jedem Jahr machte sich ... aus. Der Handel hatte gesehen, er würde alles gegen das griechische Reich aufbieten. Die Schmach, die seinen Vater erlitten hat, wollte er für immer sühnen.

[1:22:01] Und er nahm alles, was er kriegen konnte, alle Kontinente aus dem Norden und im Süden, dem Osten und dem Westen aus dem gewaltigen Reich. Alle Völker mussten Soldaten stellen.

[1:22:13] Und manche sagen, das ist die größte Armee, die jemals in der Geschichte der alten Zeiten aufgestellt worden ist. Es war ein gewaltiges Unterfangen, es überhaupt ernähren und logistisch dort an nach Europa zu bringen.

[1:22:30] Aber den ersten Versuch, den Hellespont zu überbrücken, gingen die Brücke, die mit Schiffen gebaut worden war, kaputt. Und gesagt, es war so wütend darüber, dass eine ganze Abteilung von Soldaten in das Wasser steigen ließ und das Mittelmeer auspeitschen ließ als Strafe dafür, dass sie den Feldzug verhinderten.

[1:22:52] Dann gelang es doch, dieses gewaltige Heer nach Europa überzusetzen. Und Menschen, die die Prophezeiungen kannten, denen stockte der Atem, denn dieses Heer würde die Griechen platt machen. Da gab es keinen Zweifel daran.

[1:23:06] Wie sollte Griechenland jemals Weltreich werden, wenn sie jetzt im medisch-persischen Reich aufgehen? Die Perser arbeiteten sich Kilometer davor und sie kamen zu einem Engpass, einem Nadelöhr, wo zwischen dem Gebirge und dem Meer nur wenige hundert Meter waren, die Thermopylen.

[1:23:31] Und dort hatten sich die Griechen verschanzt. Sie wussten nichts von Daniel, sie wussten nichts von Prophezeiungen von ... Sie wussten nur, dass wenn sie hier nicht standhalten, Griechenland für immer verloren ist.

[1:23:48] Und so bildeten sie eine Frontlinie. Sie wussten, egal wie viele ... tausende Soldaten der König der Könige Xerxes mitbringt, wenn der Engpass eng ist, können nur so viele gleichzeitig kämpfen.

[1:24:01] So stellten sie sich ihnen entgegen und nachdem die ersten Kontingente der Perser aufgerieben worden sind, sandte Xerxes seine Eliteeinheit, die Zehntausende, die 10.000 starke Truppe der Unsterblichen, so wurden sie genannt.

[1:24:17] Darauf sie kamen nicht durch. Und für mehrere Tage schien es so, als würde Persien in der ... in der Sackgasse stecken. Doch dann gelang es, den Berg zu umgehen.

[1:24:32] Und die Griechen wussten, sie mussten sich zurückziehen, wenn sie überhaupt sich noch ihr Leben retten wollten. Aber wenn sie sich zurückziehen würden, dann würden die Perser ungehindert in den Rücken fallen.

[1:24:46] Irgendjemand musste sich opfern. Irgendjemand musste ihnen den Weg verstellen, dass sich der Rest der Armee zurückziehen konnte. Irgendjemand musste sein Leben opfern zum Wohle Griechenlands.

[1:25:01] Und der König Spartas, Leonidas, nahm sich 300 Spartaner. Sie stellten sich den Persern entgegen, wohl wissend, dass dies der letzte Tag ihres Lebens ist. Und sie hatten keine Ahnung davon.

[1:25:16] Sie damit eine Grundlage für die Erfüllung einer gewaltigen Prophezeiung legten, denn die griechische Armee konnte entkommen. Doch die Perser zogen das Land, verwüsteten alles und verwüsteten vor allem die Hauptstadt Athen.

[1:25:35] So sehr, dass alle Tempel und alles, was den Griechen heilig war, in Schutt und Asche lag. Hatte nicht Daniel gesehen, dass der Ziegenbock irgendwann wütend sein würde? Hier war Grund genug wütend zu sein.

[1:25:50] Und wir Griechen waren klug. Sie wussten, dass sie auch zu Lande nicht gewinnen konnten. Sie hatten eine unglaubliche Anzahl an ... an Kampfflotten gebaut und in der Bucht des Mittelmeeres bei Salamis kam es zur Seeschlacht zwischen den Persern und den Griechen.

[1:26:10] Und König Xerxes baute sich einen großen Altar, der die ganze Bucht über schauen konnte, und er wollte jetzt mit ansehen, wie die Griechen zerquetscht wurden. Stattdessen gewannen die Griechen und Xerxes musste fliehen.

[1:26:34] Unsere Armee zurücklassen. Er war ziemlich niedergeschlagen, als er 479 in Griechenland zurückkam, aber tröstete sich, denn in jenem Jahr wurde besagte Esther seine Königin. Sie gefiel ihm gut.

[1:26:56] Und während er mit ihr das Leben genoss, wurde der Rest seiner Armee im selben Jahr bei Plataea vollkommen vernichtet. Die Griechen hatten ihre Freiheit. Zwar waren die Medo-Perser immer noch das große Weltreich, aber die Griechen waren nicht Teil des Weltreichs geworden.

[1:27:15] Die Prophezeiung konnte sich noch erfüllen. Ein paar Jahre später hat Xerxes einen neuen Hauptmann, einen neuen Minister ernannt. Sein Name war Haman. Und in der Burg Susa, in der er öfter zugegen war, fiel ihm auf, dass man auch jeder Jude, der Onkel von der Königin Esther, sich ihm nie zu Füßen warf.

[1:27:48] Das ärgerte ihn und er entschloss sich, etwas daran zu ändern. Er hat es euch einen Hass auf die Religion der Juden, dass er ihren Untergang wünschte. Das war wieder der Satan, der ihn benutzte.

[1:28:06] Und er entschloss sich, ein Datum festzulegen und dann dem König vorzuschlagen, an jenem Datum alle Juden im ganzen Reich auszurotten. Oder nahmen die Poren die Würfel und würfelte das Datum 12 Monate ... hat das ja.

[1:28:26] Und er würfelte im Nissan, im ersten Monat, und die Würfel zeigten aber der 12. Noch fast ein Jahr, der längste denkbare Zeitraum. Das hat ihn ein bisschen geärgert. Er hätte gern die Juden schneller vernichtet.

[1:28:50] Und da ging es zum König und bot ihm 10.000 Talente Silber. Das Gesetz der Meder und Perser, das nicht geändert werden kann, ging schon bei Daniel, dass zu einem Zeitpunkt des Monats ... im nächsten Jahr die Juden vernichtet werden sollten.

[1:29:10] Er sagte ihm: "Es gibt ein Volk, zerstreut und abgesondert unter allen Völkern in allen Ländern des Königreichs, und ihr Gesetz ist anders als das aller Völker, und sie tun nicht nach des Königs Gesetzen."

[1:29:23] "Wir müssen sicherstellen, dass sie unseren Gesetzen folgen und nicht ihren Gesetzen. Es ziemt dem König nicht, sie gewähren zu lassen." Der König hatte immer gut Bedarf an Geld.

[1:29:36] Und so wurde der Befehl erlassen. Und als es im ganzen Land, in Kleinasien und in Jerusalem und in Medien und in Syrien, überall, wo Juden noch verstreut lebten, bekannt wurde, da begannen ein Klagen und Weinen.

[1:29:53] War das jetzt das Ende? Hatte Gott nicht gerade angefangen, erst dem Volk wieder neue Wege zu öffnen? Sicherlich, jemanden hätte einfallen können, dass wenn alle Juden nach Israel gegangen wären, Haman niemals böse geworden wäre.

[1:30:09] Aber jetzt, was geschehen und man entschied sich an seine Nichte Esther zu schreiben und sagte: "Du bist Königin, du kannst auf den König einwirken."

[1:30:25] Aber ich sagte: "Weißt du, du kennst vielleicht nicht das Protokoll, aber es sieht so aus, egal wer man ist, und wenn man der Oberste der Streitkräfte ist, wenn man den König ungefragt besucht, dann riskiert man sein Leben."

[1:30:40] Das hat schon Darius eingeführt. Wenn er nicht extra günstig das Zepter ausstreckt, bin ich tot. Das ist, ich gehe nicht schon 30 Tage lang hat er mich nicht mehr gerufen. Welche ... hat er ohnehin großen Haaren.

[1:30:54] Was kann ich schon tun? Ich werde dich machen. Aber man darf sich mit dieser Antwort nicht zufrieden geben. Er sagte: "Denke nicht in deinem Herzen, dass du vor allem Juden entkommen würdest, weil du im Haus des Königs jahrelang bist, du Königin im Weltreich gewesen, keiner hat gewusst, dass die Juden sind, aber du weißt es."

[1:31:13] "Denn wenn du jetzt schweigsst, wird von einer anderen Seite Hilfe für die Juden kommen. Du aber und das Haus deines Vaters werden ... und da gehen wir brauchen dich nicht."

[1:31:23] "Aber wenn du dich bereit machst, dann kannst du Gottes Instrument sein. Bekenne dich endlich zu deinem Glauben, und wer weiß, ob du nicht gerade wegen einer Zeit wie dieser zum König umgekommen bist, weshalb Gott alles so gelenkt hat."

[1:31:44] Und sie dachte danach, entschied sie sich dann: "Will ich zum König nein gehen, obgleich es nicht nach dem Gesetz ist. Komme ich um, so komme ich um." Sie war bereit, ihr Leben zu opfern für das Volk.

[1:32:00] Und sie gingen mit bebendem Herzen. Und der König hörte schon die Schritte: "Wer wagt es zu kommen?" Und an der Brust des ... und an deinem Herzen des Königs in jenem Moment, da war einer der bösen ... und sagte: "Strecke das Zepter nicht aus."

[1:32:25] Er war einer von den guten Männern. Er sagte: "Es ist deine Frau, strecke es aus."

[1:32:36] Und er streckte es aus. Sie fand Gnade in seinen Augen und er fragte, was sie denn haben möchte. Und sie sagt: "Ich würde gern, dass du mich besuchen kommst. Ich würde gern mit dir ein bisschen Traubensaft trinken im Garten, eine kleine intime Gartenparty sozusagen."

[1:32:57] Und wer ist eingeladen? Du und dein oberster Minister, der Haman. Und so kam es dazu. Und dort, als sie an dem guten Traubensaft an den Weinbergen von ... ich weiß nicht, wo ... oder König wieder in Geberlaune sagte: "Weißt du, und wenn du die Hälfte des Königreichs haben möchtest, nicht mehr, wir teilen der Mitte, Hälfte für dich, Hälfte für mich. Was möchtest du haben?"

[1:33:34] Da sprach sie, dass sie in Gefahr ist, dass ihr Volk in Gefahr ist. Und der Mordecai bekam gerade einzige Knie und er verschluckte sich an seinem Traubensaft, als auf die Frage, wer das zu verantworten habe, sie mit dem Finger auf ihn zeigte.

[1:33:55] "Er ist der böse Widersacher, Haman ist der Feind." Und das heißt in den Berichten, dass der König aufstand und in den Garten ging und ich die Blumen betrachtete, an den ... vorbeiging und währenddessen der Haman wusste, dass der König nicht für immer im Garten bleiben würde und dass er nicht dorthin gegangen war, um die Blumen anzuschauen.

[1:34:28] Und er vor ihr niederkniete und sagte: "Erbarm dich, erbarme dich, Herr." Und sie fast schon bedrängte, als der König um die Ecke kam und das noch missinterpretiert und glaubte, er würde ihr noch Gewalt antun.

[1:34:43] Und er brauchte kaum ein Wort sagen, da waren bereits die Bediensteten und hatten ein Tuch über den Kopf des Haman belegt. Und er, der bereits einen Galgen gebaut hatte, wurde am selben Galgen aufgehängt.

[1:35:05] Und noch einmal hat Esther den König beschworen und noch einmal streckte er das Zepter ihr entgegen. Und er ließ sich darauf ein, ein zweites Gesetz der Meder und Perser zu erlassen. Er konnte das erste Gesetz nicht aufheben, aber konnte ein zweites Gesetz erlassen, das es den Juden erlaubt, sich zu wehren.

[1:35:28] Und so ging von der ... von Persepolis und von der Burg Susa und von all den Hauptorten Persiens die Boten hinaus und das Land. Und fast ein ganzes Jahr hatten die Juden Zeit, sich vorzubereiten.

[1:35:45] Der Monat kam, der Adar, und die Juden errangen einen gewaltigen Sieg über ihre Feinde. In jener Zeit kam ein Mann nach Athen, sein Name war Herodot, und er geht in die Weltgeschichte als der erste Nicht-Israelit, der sich zur Aufgabe gemacht hat, nicht einfach nur Chroniken zu verfassen im Sinne von "in diesem Jahr das passiert ist, mir das passiert", sondern wirklich eine zusammenhängende Darstellung der Geschichte zu geben.

[1:36:17] Und viele feierten ihn als den Vater der Geschichtsschreibung. Dabei war Moses schon 1000 Jahre früher gekommen. Und Herodot brachte auch manches durcheinander.

[1:36:27] So hat er zum Beispiel diese Geschichte mit dem falschen ... des geglaubt, dem Darius. Aber noch schlimmer, als über ... schreiben wollte, da kannte er drei Geschichten und er wählte die falsche aus. Er behauptete, er mich sogar, dass ... Babylon besiegt hat.

[1:36:43] Und in seiner Geschichte gibt es einen Darius, den Meder, gar nichts. Aber trotzdem hat er viel Gutes getan und war der erste, der es nicht ... gläubiger an Gott sich dem Thema Geschichte überhaupt.

[1:37:01] An die Griechen war ein interessantes Volk. Sie waren sehr intellektuell und einer ihrer Philosophen bemerkte irgendwann, dass die Götterwelt, wie sie allgemein auch in Griechenland akzeptiert war, nicht besonders gut war.

[1:37:17] Alles haben Roma sagt er und hebt den Göttern angegangen, was beim Menschen Schimpf und Schande ist: Stehlen, Ehebrechen und sich gegenseitig betrügen. Was sind denn das für ... die wir haben und wie sie alle heißen?

[1:37:29] Die machen zum Teil schlimmere Sachen als Menschen. Und so trägt er den Satz: "Wenn die Pferde Götter hätten, sehen sie die Pferde aus", um auszudrücken, dass die Götter, die angebetet wurden, eigentlich nur Abbilder des eigenen Ichs, der eigenen Gesellschaft waren.

[1:37:46] Man aber je nach Szene ... schrieb einen Satz, der revolutionär für seine Zeit war. Es schrieb von einem einzigen Gott unter Göttern und Menschen, der größte, weder an Gestalt den Sterblichen ähnlich, noch an Gedanken.

[1:38:02] Der Geist Gottes wirkt auch an den Heiden. Quino Vater fand übrigens sogar im Gebirge versteinerte Fische gefunden und schlussgefolgert, dass irgendwann mal die ganze Welt unter einer Flut von Wasser bedeckt gewesen sein muss.

[1:38:19] Wenn jeden Tag starb Xerxes und ... der Wahrheit regiert. Wahrheit, ein großes Thema für die Perser. Wurde 465 König. Hier ein Bild von ihm.

[1:38:34] Und er hatte einen guten Freund, sein Name war es, sehr gelehrter, sehr gebildeter Mann, der immer auch noch zu denen gehörte, die in Persien geblieben waren und Meden.

[1:38:47] Es war ein sehr, sehr kluger Mann. Er war von priesterlicher Abstammung, hatte ein bisschen Ausbildung in dem Gesetz Moses bekommen, aber er war auch sehr gebildet, was die verschiedenen Religionen betraf.

[1:38:59] Aber da unzufrieden mit seiner geistlichen Erfahrung und so begann er die Schriften der Propheten und das Gesetz Mose nichts zu lesen und zu studieren, bis er zum Experten für die Propheten wurde.

[1:39:10] zum Experten für die Propheten wurde ein Schriftgelehrter, wohl bewandert im Gesetz Moses, dass der Herr, der Gott Israels, gegeben hatte. Denn es hatte sein Herz darauf gerichtet, das Gesetz des Herrn zu erforschen und zu tun und in Israel gesetzt und Recht zu lernen. Er wusste, man musste diese Propheten verkündigen. Und so sammelt er überall Manuskripte, wo er sie nur finden konnte, in allen Archiven, überall, Privatsammlungen. Er sammelte Manuskripte und ließ sie abschreiben, vervielfältigen und systematisieren. Hier und da mag es sogar ein paar Zusätze gemacht haben.

[1:39:41] Wenn es manchmal bei Moses oder anderen heißt: "Bis zum heutigen Tag." Und am ersten sahen 457, nachdem er lange und intensiv mit dem König Artaxerxes über die Religion Israels debattiert und gesprochen hatte, erhielt er von diesem König die Erlaubnis, eine neue Reformation in Israel einzuleiten. Ein Befehl wurde ihm mitgegeben. Voila, Artaxerxes schrieb: "Es ist mir befohlen worden, dass jeder, der in meinem Reich vom Volk Israel und seinen Preis unterbieten willens ist, nach Jerusalem zu gehen."

[1:40:21] Und es war kommentiert: "Doch hat uns unser Gott in unserer Gesellschaft nicht verlassen? Da hat uns die Gunst der Perser zugewandt, dass ihr uns ein Aufleben schenken, um das Haus unseres Gottes aufzubauen und seine Trümmer wiederherzustellen, und dass uns eine Schutzmauer gaben in Judäa und Jerusalem." Artaxerxes hatte nicht nur erlaubt, dass sie gehen durften, er hatte erlaubt, dass sie die Stadt Jerusalem wieder aufbauten.

[1:40:54] Hatte nicht Daniel damals gehört von dem Erlass, wenn Wiederherstellungen, Aufbau seines befohlen werden? Von dem Zeitpunkt sind es 483 Jahre bis zum gesamten. Unhörbar begann irgendwo im Himmel eine prophetische Uhr zu ticken. Die Zeit begann zu laufen. Oder Kanaan im Juli/August 535. Oder erkundigte sich nach dem Zustand des Volkes, und er lernte zu seiner Betrübnis, dass sich die Israeliten schon wieder angefangen hatten, mit den heidnischen Völkern zu vermischen.

[1:41:32] Schon wieder hatten sie fremde Frauen genommen. Und er bewirkte eine gründliche Reformation. Das Gesetz Gottes wurde verlesen, und er zeigte den Israeliten, dass genau deswegen schon Sanherib und all die Generation vor ihnen ständig gefallen war, würden sie schon wieder denselben Fehler machen wollen. Es kam zu einer tiefen, echten Reformation im Volk Gottes.

[1:42:02] In dieser Zeit begann die Griechen mit einer gewaltigen Ausdehnung ihrer Kunst, und die großen Kunstwerke des klassischen Griechenlands, wieder Zeus-Tempel wurden hingebaut, übertrafen alles an Schönheit, das jemals die Welt gesehen hatte. Und dann im Jahre 445 gab es noch ein Mann Gottes, sein Name war und er war der Mundschenk am Hofe des Königs Xerxes.

[1:42:47] Das jahrelang nach dem Essen zurückgekehrt war, es mit dem Mauerbau viel langsamer voran ging als gedacht. Es gab es zu viele Schwierigkeiten, und er hörte, dass es so aussah, als ob es vielleicht nie vollendet werden könnte. Und traurig ging einher im Palast des großen Königs, dem Meder und Perser, und er wurde von diesem angesprochen. Und er war erschreckt, denn wenn man mit traurigem Gesicht einherging, konnte das ein Zeichen interpretiert werden, den König umbringen zu wollen.

[1:43:25] Und so erklärte er, was der Grund seiner Trauer war oder ist. Der König ihn fragte: "Was schlägst du dann vor?" Da sah er plötzlich die Tür der Gelegenheit, und er betete ein Stoßgebet zum Himmel: "Herr, gib mir Weisheit, was soll ich sagen?" Und er bat ihn als Statthalter dort nach Jerusalem gehen zu dürfen und Befehle zu bekommen, um den bereits erlassenen Befehl des Aufbaus Jerusalem endlich umsetzen zu können.

[1:43:56] Und der König erlaubt ihm all das. Du kam er 444 in die Wurzeln an. Drei Tage lang hat er sich die Mauer bei Nacht betrachtet und dann begann er zu bauen. Es gab mächtige Feinde, Tobias, Sanballat und andere, die verhindern wollten, dass diese Stadt endgültig aufgebaut wird. Der Satan wusste, wenn Jerusalem aufgebaut ist, dann wird Gottes Volk größeren Einfluss haben.

[1:44:26] Aber man spottete über den Versuch, die Stadt aufzubauen. Sie sagten sogar: "Sie mögen bauen, was sie wollen. Wenn ein Fuchs ihn aufginge, würde ihre steinernen Mauern zerreißen." Trotzdem ging die Mauer immer höher, sie wuchs, sie wurde nicht gekostet, aber sie wurde gebaut, Stein für Stein, schneller als jemals zuvor.

[1:44:43] Als die Mauer schon halb fertig war, merkten die Feinde, dass sie etwas unternehmen mussten, und sie drohten. So begannen die Israeliten Pfeil und Bogen mit Speer und Waffen die Stadt aufzubauen. Und nach nur 52 Tagen wurde am 25.04.444 die Stadt wieder aufgebaut. Es hatte über 90 Jahre gedauert, seit dem ersten Befehl von Cyrus, aber eigentlich hatte das Werk nur 22 Tage gedauert.

[1:45:26] Es hatte sich viel zu lange verzögert. Doch jetzt hatten die Übrigen von Zion wieder eine Stadt, und jetzt hatten sie eine Mauer, und jetzt konnten sie wieder ein Licht sein in der Welt. Die Übrigen von Zion, man eine kleinere Gruppe als sie hätten sein können, als die Gelegenheit zur Rückkehr war, wann viele gar nicht bereit, Opfer zu bringen und einen Stand zu machen mit Gottes Volk.

[1:46:03] Auch heute gibt es weniger, die wirklich treu zu Gott stehen, als es sein könnten. Auch heute geht es oft so vielen Menschen, dass sie nicht bereit sind, sich ganz dem Volk Gottes hinzugeben. Auch heute bedeutet es, Reformationen zu erleben, wenn man zu den Übrigen gehören möchte. Und wir haben gesehen, dass vieles schneller vonstatten gegangen wäre, vieles sich hätte ereignen können, wenn alle gemeinsam an einem Strang gezogen hätten.

[1:46:41] Aber Gottes gut, Gott kann auch mit den wenigen, die übrig sind, ein großes Werk verrichten. Oder kann in 52 Tagen das tun, was neun Jahrzehnte nicht geschafft haben. Gott, das ist ein großer Gott. Und heute Abend möchte ich uns einladen, darüber nachzudenken, was es bedeutet, vielleicht zur Minderheit zu gehören, vielleicht Glaubensschritte zu machen, die uns als abgesondert erscheinen lassen, die uns vielleicht Repressalien bringen, so wie das der Mordhai dann erlebt hat, als der Herr Mann sagte, dass dieses Volk abgesetzt und anders.

[1:47:23] Es fühlt sich nicht gut an, anders zu sein. Aber in der Weltengeschichte wird immer deutlich, Gott führt sein Volk dahin, anders zu sein, nicht weil sie abgehoben sein sollen, sondern anders zu sein, den anderen zuliebe. Nur wer anders ist, kann in dieser düsteren Welt ein Licht sein, denn wer so ist wie die anderen, der ist auch düster. Nur wer anders ist, kann anderen helfen. Nur wer selbst einen festen Stand hat, kein anderer aus dem Strom ziehen.

[1:48:00] Nicht um sich abzusondern und keinen Kontakt zu haben, sondern anders sein, um Gottes Charakter widerzuspiegeln. Das ist der Ruf Gottes heute an uns und meine Einladung an jeden von uns, der heute hier ist, der Zuschauer: Anders sein, den anderen zuliebe, abgesondert sein, Gott allein zuerst gehorchen, zu den Übrigen zu gehören, auch wenn das vielleicht nur wenige sind. Lasst uns auch gemeinsam bieten, dass...

[1:48:35] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir sehen können, dass du alle deine Verheißungen, dieses schon Jesaja und Jeremia gegeben hast, und bezüglich des Volkes Israels und der Gefangenschaft in Babylon, dass du sie alle eingehalten hast. Und wir sehen mit Erschrecken, dass viele diese Verheißung nicht, aber den Anspruch genommen haben, sondern lieber Babylon geblieben sind, und dass dadurch viel Trübsal hätte entstehen können, wenn du nicht wieder eingegriffen hättest.

[1:49:10] Und wir möchten wir danke sagen, dass durch das, was wir gelesen und gehört haben, wir sehen können, dass du ein Volk hast. Es mag vielleicht klein sein, vielleicht unbedeutend, vielleicht nur noch ein Überrest von dem, was mal war. Aber bei dir geht es nicht um Macht und Stärke und Zahlen, bei dir geht es um deinen Heiligen Geist und um die Treue im Kleinen. Bedanke, dass wir lernen durften, dass Dinge, die scheinbar Ewigkeiten dauern, sehr viel schneller geschehen können, wenn wir uns ganz auf dich und dein Wort verlassen. Hab Dank dafür, Jesus, von ganzem Herzen. Amen.


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