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Bildnachweise der Präsentationsfolien

In dieser Episode der Vortragsreihe „Weltengeschichte“ von Christopher Kramp wird die biblische Schöpfungsgeschichte beleuchtet. Es werden Fragen zur Dauer der Schöpfung, zur Funktion von Sonne, Mond und Sternen sowie zur Entstehung des Lebens erörtert. Ein zentrales Thema ist der Fall des Menschen durch die List Satans, der sich der Schlange bedient, um Adam und Eva zu verführen und die Harmonie im Garten Eden zu stören.


Weitere Aufnahmen

Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)

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Transkript

[0:25] Herzlich willkommen zur zweiten Episode unserer Reihe "Weltengeschichte". Alle, die hier sind und alle, die live zugeschaltet sind im Internet auf den verschiedenen Internetseiten. Wir hatten gestern schon eine ganze Reihe von Leuten, die dabei gewesen sind, und wir freuen uns, dass auch ihr diesmal eingeschaltet habt zu dieser zweiten Episode: "Der Biss der Schlange". Wie gestern angekündigt, wollen wir jeden Abend beginnen mit einigen Fragen, die gestellt worden sind.

[0:55] Wir haben drei Fragen gestern Abend bekommen und ich wollte die ganz kurz einmal hier ansprechen. Die erste Frage ist eine interessante Frage, nämlich: Warum hat Gott die Welt in sieben Tagen geschaffen? Ausgerechnet, er hätte das auch in einer anderen Anzahl an Tagen bewältigen können. Und das stimmt, Gott kann alles. Er hätte das in sechs, in fünf, auch in 80 oder auch an einem Tag machen können. Ich glaube, eine definitive letzte Antwort, warum es jetzt genau sieben sind, ist vielleicht gar nicht so einfach zu geben.

[1:29] Ich denke, auf jeden Fall ist es entscheidend, dass es nicht nur ein Tag war. Gott hätte mit Sicherheit alles an einem Tag, ja, alles in einer Stunde quasi kollektiv erschaffen können. Und da wären wir wahrscheinlich auch ziemlich beeindruckt von diesem Können. Aber ich glaube, wie ich das auch gestern Abend schon angedeutet habe, dass Gott in der Sukzession, also in dem Aufeinanderfolgen von verschiedenen Schöpfungsakten, zeigen wollte, dass bei ihm Wachstum möglich ist, dass bei ihm nicht alles auf einmal zu geschehen hat, sondern dass er ein Gott der Schritte ist. Jeder einzelne Schritt in sich gut und vollkommen, aber trotzdem Schritt für Schritt.

[2:20] Weil er nämlich mit – und wie soll ich sagen – nicht mit unendlichen Gedanken muss es umformen. Immer ich kann meine Gedanken gar nicht so richtig ordnen. Er hat es mit Wesen zu tun, die eben nur endlich denken können, die nicht so wie er unendlich denken können, die alles schrittweise nachvollziehen müssen. Und wenn man schneller ist als jemand anders, dann muss man auf ihn warten. Wenn man besser denken kann und unendlich denken kann und das jetzt jemandem mitteilen möchte, der nur beschränkt ist, selbst wenn er ein – nicht von den großen – dann muss man das scheibchenweise erklären.

[3:00] Und ich glaube, wir sehen in der Schöpfung, dass Gott die Lektionen scheibchenweise dem Universum deutlich gemacht hat. Und ich glaube, dass er immer so handelt. Es scheint wohl so auch zu sein, dass ein Sieben-Tage-Rhythmus der menschlichen Konstitution, der menschlichen Biologie sehr zugute kommt. Jetzt kann man die Frage: Was war zuerst da? Der Sieben-Tage-Zyklus und Gott hat den Menschen so geschaffen, dass für den Sieben-Tage-Zyklus klappt, oder umgekehrt? Aber Fakt ist, dass hier alles aufeinander gut passt. Und ich denke, in diesem Sinne kann man deutlich sehen, dass Gott sich etwas dabei gedacht hat.

[3:38] Die zweite Frage, die gestellt worden ist, die hat zu tun mit der Aussage, dass Gott am ersten Tag das Dunkle und das Helle geschieden hat. Das ist die Frage: Wenn Gott schon am ersten Tag getan hat, Licht und Finsternis geschieden hat, warum musste er das am vierten Tag bei der Schaffung von Sonne, Mond und Sternen wieder tun? Denn es heißt, dass er Sonne, Mond und Sterne geschaffen hat, damit sie das Licht von der Finsternis scheiden. Und die Frage ist ja, das hat er doch schon am ersten Tag gemacht.

[4:04] Ist eine gute Frage, und sie führt uns zu der Erkenntnis, dass, wenn Gott etwas schafft, das im Nachhinein kein Selbstläufer ist. Früher gab es oft diese Idee, dass dieser Gott vielleicht wie eine Art Uhrmacher ist, der das ganz Delikates, Brillantes schafft, einmal aufzieht und dann läuft das so vor sich hin. Aber wir haben gestern gelernt, dass Gott nicht nur einmal geschaffen hat, sondern auch immer erhält. Die Dinge sind keine Selbstläufer.

[4:38] Wir haben gestern Abend gesehen, dass Adam und seine Frau vom Baum des Lebens essen mussten. Sie lebten nicht einfach auf sich selbst. Alle Dinge, die Gott schuf, müssen konstant erhalten werden. Und wie wir gesehen haben, ein Teil dieser Aufgaben delegierte er auch an andere geschaffene Wesen, in dem Fall an Sonne, Mond und Sterne. Also Gott ist nicht nur Schöpfer, sondern auch Erhalter. Und da steckt letztlich hinter dieser Idee: Wenn Gott plötzlich aufhören würde zu existieren, dann würde alles Leben in sich zusammenfallen. Dann würden auch Licht und Finsternis nicht mehr voneinander geschieden sein.

[5:23] Und das ist also der Grund. Letzte Frage: Warum heißt es einmal in 1. Mose 1, Gott sprach, die Erde bringe lebende Tiere hervor, und dann im nächsten Kapitel heißt es, dass Gott, der Herr, aus dem Erdboden die Tiere des Feldes bildete, als ob im ersten Kapitel der Bibel Gott sagt, wird, spricht sozusagen, es werde, und es wurde. Viel. Und im zweiten Kapitel scheint irgendwie zu arbeiten.

[5:50] Auf den ersten Blick scheint das ein Widerspruch zu sein. Aber wenn man sich das erste Kapitel anschaut, was ich über den – gestern direkt auch zitiert hatten – dann heißt es hier nämlich tatsächlich in Vers 24: "Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor." Dann heißt es im nächsten Vers: "Und Gott machte die Tiere der Erde." Also der Schreiber hat in Vers 25 natürlich nicht vergessen, was in Vers 24 gesagt hat. Das heißt, für ihn war die Idee, dass Gott spricht und dann auch das tut, was er sagt. Kein Widerspruch.

[6:25] Also nicht alles, was Gott geschaffen hat, ist durch bloßes Wort entstanden. Ja, einiges, aber gestern gesehen, ist durch das den bloßen Zuruf entstanden. Bei anderen Dingen hat er tatsächlich auch Materie genommen und hat sie dann geformt, um damit auch deutlich zu machen, welche Kreativität er selbst hat. Also, dass man sich interessante Fragen, wenn auch Sie Fragen haben zum gestrigen Vortrag oder heutigen Vortrag, dann scheuen Sie sich nicht, die Fragen aufzuschreiben. Können auch das schreiben auf [email protected]. Und dann werden wir uns alle Mühe geben am Montag, diese Fragen zu beantworten.

[7:05] Ich weiß nicht, wer von uns war gestern Abend schon hier, entweder ich hier persönlich oder per Livestream dabei. Noch mehr. Wunderbar. Trotzdem gibt es vielleicht einige, die nicht dabei waren oder die jetzt auch live zuschauen, die gestern Abend verpasst haben. Und wie bei jedem guten Mehrteiler darf natürlich eine kurze Zusammenfassung nicht fehlen. Was bisher geschah, und vielleicht in wenigen Folien zusammengefasst.

[7:35] Wir haben angefangen mit dieser fundamentalen Idee, dass es dort seit Ewigkeit einen Gott gibt und dass er liebt. Wir haben gesehen, was das alles bedeutet, welche Charaktereigenschaften damit verbunden sind. Haben gesehen, dass er immer die Liebe ist und dass das als eingesetzt beschrieben wird. Wir haben gesehen, dass dieser Gott, der in drei Personen schon immer Gemeinschaft gewesen ist, in einer kreativen Schöpfung ganze Welten geschaffen hat und damit seinen Wesen gezeigt hat, nicht nur der Welten geschaffen, sondern auch eine ganz besondere Rasse, nämlich die – die Boten, die Engel, die die obersten Diener des Universums waren und sind.

[8:22] Einer von ihnen weiß immer noch seinen Namen, fiel, der Leuchtende, der Scheinende, der ganz am Thron Gottes stand, entschied sich einem Gedanken nachzugehen, der völlig unberechtigt war, nämlich die Idee, ob Gott eigentlich immer gut ist, oder ob man Gottes Regierung nicht wirklich auch vielleicht verbessern könnte. Es gab keinen Grund dafür. Trotzdem hat er diesen Gedanken weiter entwickelt, hat bei diesem Gedanken entdeckt, dass wenn Gott nicht für ihn sorgt, er wohl besser für sich selbst sorgt. Sein Ich hat sich überhoben, er wurde arrogant, eitel und hat schließlich danach gestrebt, gottgleich zu werden.

[9:07] Eine Auseinandersetzung brach aus dem Himmel, und wir haben dann gesehen, dass nachdem ein Drittel dieser Boten, ein Drittel dieser Engel des Universums verlassen musste, also den die Gegenwart Gottes verlassen musste, dass Gott eine neue Welt schuf, um an ihr zu demonstrieren, dass er tatsächlich gut ist und dass er immer – wir haben die einzelnen Tage uns angeschaut, die ersten sieben Tage haben gesehen, wie systematisch Gott vorgegangen ist, wie an jedem Tag etwas Neues zu lernen war bei seinen Charakter und sein Wesen.

[9:40] Und wir schlussendlich aus dem Staub der Erde, aus dem Nichts sozusagen, aus dem, was völlig wertlos erscheint, die Krönung der ganzen Schöpfung erschaffen hat: den Menschen, der ihn repräsentieren sollte, in seinem Bild zeigen sollte, wie Gottes Regierung ist. So wie der Mensch über die Tiere regiert, heute schon über die ganze Welt, so sollten die ganzen Welten verstehen, dass Gott über das Universum herrscht.

[10:11] Wir haben gesehen, dass diese Menschen abhängig waren von Gott, der ihnen das Leben gegeben hatte und ständig ihnen das Leben erhielt. Sie mussten von so einem Baum des Lebens essen. Und weil Gott die Liebe ist und echte Liebe schätzt – also keine, die in Ketten gelegt ist oder die vorprogrammiert ist – musste er ihnen Freiheit geben. Echte Freiheit, keine verbale Freiheit, keine, die nur so daher geredet, sondern echte Freiheit. Und echte Freiheit birgt immer Risiko. Und weil Gott Freiheit und Liebe so schätzt, hat er dieses Risiko in Kauf genommen. Er hat es so klein wie möglich gemacht, so minimal wie möglich, aber er hat ihnen die Möglichkeit gegeben, sich gegen ihn zu entscheiden, indem er einen anderen Baum, den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, dort in den Garten Eden platzierte.

[11:12] Und dann hat er die gesamte Schöpfung betrachtet und hat geruht, hat aufgehört zu arbeiten und hat Zeit mit seiner Schöpfung bewacht, Zeit mit den Menschen, die er gemacht hat. Und darin sieht man etwas von dem Wesen, von dem Charakter dieses Gottes, der nicht einfach nur eine Maschine, ein Automatismus ist, sondern der wirklich Beziehung und Qualität zeigt, echtes Miteinander schätzt.

[11:46] An dieser Stelle haben wir aufgehört, und bevor wir in die nächste Episode hineingehen, lasst uns gemeinsam beten.

[11:57] Lieber Vater im Himmel, heilig ist dein Name. Diese Musik bringt uns gedanklich zurück in jene Zeit, von den wir gestern gesprochen haben. Wenn wir jetzt darüber nachdenken, wie das weitergegangen ist in dieser Welt, wie die nächsten Jahre und Jahrhunderte verlaufen sind, dann möchtest du durch den Heiligen Geist uns etwas beibringen, etwas lernen über uns selbst und vor allem über dich. Im Namen Jesu. Amen.

[12:41] Episode 2: "Der Biss der Schlange". So wie wir es gerade gehört haben, der Klang, Musik, Friede und Harmonie, unvorstellbare Freude, die dort im Garten Eden über allgegenwärtig war. Das meiste, was wir wissen aus jener Zeit, und es ist nicht allzu viel, beschränkt sich auf jenen großen, gewaltigen Garten, der in einem besonderen Maße den Himmel repräsentieren sollte, den Garten Eden.

[13:18] Die Menschen waren ja unter anderem deswegen geschaffen worden, weil sie nach einer gewissen Zeit, in der sie einen Charakter entwickelt sollten, der Gottesliebe entspricht, eigentlich dafür bestimmt waren, tatsächlich in den Himmel aufgenommen zu werden, um jene Posten zu besetzen, die durch den Wegfall der rebellischen Engel frei geworden waren. So war es ganz bewusst ein Himmel auf Erden. Aber um den Garten Eden da breitet sich eine gewaltige, schöne Erde aus.

[14:03] Es heißt, dass von dem Strom aus in diesem dem gewaltigen – was das Strom vier Hauptströme in alle Himmelsrichtungen gingen, die die Erde bewässerten. Der erste von ihnen hieß Peschon, der Verbreitende, der zunehmende, und er umfloss das sagenumwobene Land Havilla, wo es viel gutes Gold gab. Der zweite Strom, das war der Gihon, er heißt übersetzt Hervorbrechen, und er umfloss das ebenfalls sagenumwobene Land Kusch.

[14:41] Der dritte Fluss, Israel, ein schneller, reißender Fluss, östlich von Assur. Und eine deutsche Bezeichnung ist besser bekannt als Tigris. Der vierte war der Phrat, der übersetzt heißt stürzen oder Fruchtbarkeit. Ihn kennt man wahrscheinlich besser unter der deutschen Bezeichnung Euphrat. Diese vier brachten das Wasser von Eden in die ganze Welt.

[15:11] Auch ein Symbol dafür, wie die ganze Welt abhängig war von Gott und von seiner Liebe. Der Garten Eden war buchstäblich ein Paradies, und Adam und seine Frau hatten viel Freude dort. Es war nie langweilig, es gab viel zu tun, und sie wurden auch unterrichtet über die Weltengeschichte. Schon damals gab es die ersten Lektionen über das, was bisher passiert war.

[15:44] Denn die Geschichte war ja schon eine Ewigkeit, als seit Ewigkeiten gab es Gott. Und dann wurde erzählt von Engeln, die extra ausgesandt worden sind, von den Boten, dass es dort eine Rebellion gegeben hatte und dass jener – der zu Satan geworden war – es sich zur Aufgabe machen würde, die verschiedenen Welten mit seiner Idee von Gesellschaft, in der jeder zuerst mal an sich denkt, zu infizieren, und dass das letztlich in den Ruin führen würde.

[16:20] Sie wurden gewarnt, auf jeden Fall Gottes Anweisungen zu befolgen, weil er immer nur ihr Bestes im Sinn hatte. Die Gefahr war ja nicht zu unterschätzen. Ihnen wurde mitgeteilt, dass ein Drittel aller Boten des Himmels auf die Theorien jenes – Satan den Rhein gefallen waren.

[16:45] Der hatte auch bemerkt, dass eine Welt geschaffen worden war. Der hatte auch bemerkt, dass in dieser Schöpfung all die Prinzipien Gottes zum Tragen gekommen waren und hatte auch bemerkt, dass insbesondere mit der Erschaffung des Menschen gewaltige Argumente gegen seine Theorie jetzt greifbar waren.

[17:15] Er hat überlegt, was er tun sollte. Wäre es vielleicht nicht geschickt, genau diese Menschen, die als Beweisstück sozusagen in jener kosmischen Auseinandersetzung geschaffen worden, jene Menschen auf seine Seite zu ziehen? Er wusste nur zu genau, dass so ganz aus freien Stücken erscheint, das gar nicht machen würde. Die hatten gar keinen Grund, es ging ihnen blendend.

[17:43] Er würde schon, so wie im Himmel, ein bisschen nachhelfen müssen. Er hat sich gefragt, ob es gut wäre, das zu tun. Er sah, wie glücklich sie waren, und das erinnerte ihn daran, wie glücklich er gewesen ist. Und er wusste, wie schlecht es ihm jetzt gehen war. War es das wert, auch sie in dieses Unheil zu stürzen? Aber wenn diese Menschen weiter ungestört, fröhlich, glücklich Gott preisen leben würden, das wäre ein gutes Argument für Gott und seine Sache. Er musste es tun.

[18:28] Und so entschied er sich, ratschlagend mit all seinen Gefährten, einen Angriff zu starten auf das Glück der Menschen. Er konnte nicht einfach dort hineinspazieren und sagen: "Ich bin Hillel." Das wäre zu auffällig gewesen. Überlegte sich, was er tun könnte. Was dem Himmel wusste er, dass es am effektivsten ist, wenn man den Eindruck erweckt, dass man auf Gottes Seite ist.

[18:57] Und im Garten Eden gab es viel, was auf Gottes Seite war. Da er selbst sehr klug war und sehr intelligent, hat er eine besonderes – eine besondere Affinität zu den Lebewesen, die auch ziemlich klug waren. Und unter all den Tieren sah er ein Tier, das besonders schön war, besonders prächtig und offensichtlich ziemlich klug. Das schien ganz gut zu ihm zu passen und entschied sich, die Schlange als ein Medium zu benutzen, durch die –

[19:32] durch die Schlange gelangte er in den Garten. Er wusste, dass er sich nicht überall aufhalten dürfte. Er wusste, dass wenn überhaupt, er nur die Chance hätte, am Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, den Ort der Verbote war für die Menschen, das wäre sein Ort, nur dort konnte er hin.

[19:59] Die Schlange war listiger als alle Theorie auf dem Felde, und sie benutzt er eines Tages. War Adam mit seiner Frau beschäftigt, an ihrem Haus zu bauen. Ihr Haus bestand nicht aus Lehm und Ziegeln, sondern aus großen Weinreben, die geboren wurden. Und es war eine ihrer Aufgaben, diese Weinreben beim Wachsen so zu biegen, dass die riesige Gebäude fanden, in denen man gut schlafen konnte.

[20:28] Eine ganz schöne Sache, die also umgeben von Weintrauben zu schlafen. Und weder wieso beschäftigt waren und ihre Arbeit nachging, ging Adams Frau einfach gedankenlos daher und war für sie mit ihrer Arbeit, dass sie plötzlich merkte: "Wo ist denn?" Man weiß nicht, wer von uns mal erlebt hat, dass einfach so daher gelaufen ist und plötzlich zu den Weg verloren hat.

[20:59] In der Nähe sah sie den verbotenen Baum. Hätte keine – kein besonderes Interesse an dem Ort. Hat er gesagt, dass sie davon nicht essen sollen. Ich hatte ganz leise eine Stimme, eine kleine, sanfte Stimme, die ihre Schönheit – fries war neugierig. Er spricht, denn da sind die Boten Gottes jetzt auf – liebes Gedichte umgestiegen.

[21:33] Sie hat sich den Baum genähert und sie zu ihrem Erstaunen eine Schlange. Ich hatte schon viele Schlangen gesehen, wie sie so durch die Luft flogen, aber noch keine, die geredet hat. Sie wussten, die Schlange ziemlich klug aus, aber das hatte sie noch nicht gehört. Und so kamen sie näher.

[21:52] Und als sie näher kam, fragte sie sich beim ständigen Betrachten dieses Baumes: "Das hat eigentlich auf mit dem, das ist eigentlich seine. Warum steht da sie?" fragte sich das und wunderte sich, als die folgenden Worte hörte: "Hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von jedem Baum im Garten?"

[22:19] Das war ein ziemlich genau die Worte, die Gott aufgesagt hatte. Nur bei Gott war damals die Stimme nach unten gegangen: "Ihr dürft nicht essen von jedem Baum." Hätte von allen wollen essen, bis auf diesen. Aber jetzt gegen die Stimme nach oben: "Ihr dürft nicht essen von jedem Baum."

[22:44] Als ich den Baum näher betrachtete, sah sie, dass die Frucht eigentlich ganz schön, außer nicht hässlich ist. An ihrem – sie war auch nicht gewaltig groß, dass man Angst haben müsste, wenn man sie jetzt ist. Dann vielleicht daran zu ersticken. Eigentlich war sie genauso wie all die anderen Früchte, die sie kannte.

[23:03] Merkwürdig, was ist an dieser Frucht anders? Sie hat die Frage beantwortet. Erklärt: Gott hat gesagt, wir dürfen sie nicht essen. Er hat uns auch geraten, sie gar nicht erst anzufassen, damit wir gar nicht erst in Versuchung kommen. Weil wenn du sie essen würden, hat er gesagt, wird wir sterben.

[23:25] Sie war erstaunt zu hören, dass die Schlange es scheinbar besser wusste. Keineswegs werdet ihr sterben. Noch niemals zuvor hatte sie den Gedanken in Erwägung gezogen, dass was Gott sagt, vielleicht gar nicht stimmen könnte. Sie hatte Gottes Worte noch nie hinterfragt. Bisher war alles gut gewesen.

[23:53] Aber irgendwie konnte sich des Gedankens nicht erwehren, dass es ohnehin schwer vorstellbar, was wäre ein Tod, was würde sterben bedeuten. Diese Schlange erzählt noch mehr, die sagte: "Sondern Gott weiß, an dem Tag, da er davon ist, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott, wer erkennt, was gut und böse ist."

[24:21] Einige von den guten Engeln, die das im Himmel beobachten, die haben Panik bekommen. Die Worte kennt – die Worte kennen wir nur zu gut. Die Frau von Adam kannte keine – erlebte keine Panik. Gott weiß etwas. Ich weiß es noch nicht. Wenn Gott das weiß, warum hat es mir nicht gesagt? Könnte es sein, dass Gott mir etwas vorenthalten hat? Wenn er war gut zu mir gewesen, das stimmt, immer gut gewesen. Aber könnte es vielleicht noch, dass – vielleicht noch eine bessere Daseinsform, könnte man vielleicht noch mehr Glück haben?

[25:04] Weil eine Sache ist sicher: Gott steht er über uns. Vielleicht haben wir noch nicht das maximale Potenzial ausgeschöpft.

[25:15] Sie betrachtete sich die Früchte noch genauer. Und jetzt, da wir nicht nur harmlos aus – ich sage, ich ziemlich gut aus schön die –

[25:23] Ich sage, ich sage, ziemlich gut aus. Schön, die Sonne strahlt auf und die Schlange zeigte einen angebissenen Apfel. Ich habe davon gegessen und siehst du, bin ich tot? Ich lebe immer noch. Und dann hat die Schlange einen Apfel und platzierte ihn in ihrer Hand, fast widerwillig nahm sie ihn entgegen. Diese Frucht.

[26:01] Und dann stellt sich die Frage: Jetzt, wo ich ihn angefasst habe, passiert aber nichts. Vielleicht hat die Schlange ja wirklich recht. Also, wenn ich das jetzt mal ganz objektiv beurteile: Sie hat gegessen, sie lebt immer noch, sie kann sogar reden, sie ist offensichtlich klüger geworden. Außerdem hat Gott uns noch nie geschafft, habe ich noch nie gesehen, also irgendwann irgendwie was uns gemacht hätte, was das negativ wäre. Vielleicht war das ja einfach nur ein gut gemeinter Rat von ihm.

[26:41] Sie glaubte der Schlange. Sie sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, dass eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise machte. Plötzlich hatten wir das Gefühl, wenn sie nicht von dieser Frucht isst, dann fehlt dir was, dann hat sie nicht das volle Glück. Sie nahm und sie aß.

[27:13] Und das fühlt sich gut an. Tolles Gefühl, das begeistert gegessen zu haben von der verbotenen Frucht. Und sie war so Feuer und Flamme dafür, dass sie gleich noch ein paar von diesen Äpfeln nahm und zurück rannte. Den Weg hat sie plötzlich ganz schnell gefunden. Sie bog um die Ecke und Adam war immer noch damit beschäftigt, die Weintrauben zu biegen.

[27:43] Und plötzlich hörte diesen Ruf: „Adam, Adam, ich habe probiert, gegessen und es geht mir blendend! Ich fühle mich besser als je zuvor. Probier auch mal hier, ich habe mehrere mitgemacht.“

[27:59] Für Adam hat es nur wenige Sekunden gedauert und er hat alles durchschaut. Er wusste, dass Schlangen normalerweise nicht sprechen. Erinnerte sich sofort an das, was er gehört hatte über jenen Vater, der sich versteckt und zu beißen. Und er wusste, dass seine Frau sich mit diesem Schritt gegen Gott gewandt hat, ohne jeden Grund, und die Seite der Rebellen gewählt hat. Er wusste, das ist das Aus für ihre Beziehung.

[28:55] Er verbindet sich mit ihr und plötzlich entstand so ein Kampf in seinem Herzen: Ein Schöpfergott oder meine Frau? Mein Schöpfer oder meine Frau? Intellektuell wusste er ganz genau, dass ist ein Schöpfer wichtiger für ihn war, weil er erhält dem am Leben. Aber er liebte seine Frau.

[29:29] Und je länger er darüber nachdachte, desto mehr überzeugte ich mich: „Nach, vielleicht ist es ja nicht so schlimm. Schließlich sie lebt immer noch.“ Und wieder besseres Wissen, in vollem Bewusstsein über alle Konsequenzen, nahm er von der Frucht. Nicht mit Begeisterung, das war so ein fataler Gesichtsausdruck auf ihm. Seine Frau ist wahrscheinlich gar nicht richtig verstanden. Aber es schien so zu sein, als ob er lieber mit ihr sterben würde, ohne sie zu sein.

[30:03] Haben die vorschnell um mich schnell hinter sich zu bringen. Vielleicht hat er die Frucht zucker weggeworfen.

[30:18] Und dann, was geschah? Der Mensch hatte wider besseres Wissen, ohne jeden Grund, gegen Gott rebelliert. Und diese Idee, dass Gott es nicht immer gut meint und nicht immer das Beste für mich will und nicht immer die Liebe ist, diese Idee hat er gekauft, sich dieser Idee angeschlossen. Die Seite des Verführers nicht gestellt. Durch ihn, durch Adam, kam die Sünde, die Gesetzlosigkeit, die Rebellion gegen Gott in die Welt und wurde Teil der Weltgeschichte. Und durch die Sünde kam der Tod.

[31:03] Denn alles, was gegen Gott rebelliert, rebelliert gegen das Leben. Denn Gott ist das Leben. Im Himmel hörten diese schönen Gesänge: „Heilig, heilig, heilig!“ Schlagartig auf tiefe Trauer, Fassungslosigkeit, Unverständnis.

[31:31] Auch Adam und seine Frau haben bald begriffen, was sie da getan haben. Das helle Licht, das sie bisher umkleidet hat, war plötzlich weg gewesen und sie hatten dieses Gefühl, dass irgendwas fehlt. Sie dachten, zumindest seine Frau hatte gedacht, durch diesen Schritt etwas Verbotenes zu essen, etwas gewinnen zu können. In Wirklichkeit hatten sie nur verloren: Ihr Glück, ihre Unschuld, dieses tiefe Gefühl, dass alles im Reinen ist.

[32:03] Sie suchten sich ein paar Blätter, Feigenblätter. Das sind so ganz kleine Blätter. Sie mussten relativ viele zupfen, banden sie zusammen und versuchten sich irgendwie behelfsmäßig zu bekleiden. Schon bald merkten sie, dass die Natur sich veränderte. Manche der Blätter seien längst nicht mehr so schön aus wie vorher. Sie wurden richtig trocken und hässlich.

[32:31] Es war, als ob so ein ganz kalter, unangenehmer Hauch sich über diese schöne Schöpfung gelegt hat und diese Reinheit unwiederbringlich verloren gegangen war.

[32:47] Doch während sie selbst einfach nur mit sich heiraten und bald anfingen, sich die Schuld zuzuschieben, gab es einen, dessen Herz mehr blutete als jeder andere. Es war Gott selbst.

[33:09] Er wusste, was das bedeutet. In alle Ewigkeit hatte man diesen Plan, hatte man diesen Fall durchgespielt. Es gab ja eine ganz einfache Möglichkeit: Man konnte einfach den Menschen sich selbst überlassen. Er würde dann noch einige Zeit vor sich hin vegetieren in Hoffnungslosigkeit und Finsternis, irgendwann jämmerlich dahin kreppieren. Dafür war doch der Mensch nicht geschaffen. Das war doch nicht die Intention. Gott wollte, dass Menschen ewig leben, dass sie auf ewig mit ihm verbunden sind. Aber sie hatten sich gegen ihn gestellt.

[33:59] Wie könnte man sie jetzt wieder zurückgewinnen? Wie könnte man sie überzeugen, dass er doch immer nur das Beste für sie war? Die einzige Möglichkeit, einen Menschen zu überzeugen, dass man immer nur das Beste für ihn ist, wenn man ihm alles gibt, was man hat. Das ist die einzige Möglichkeit. Aber alles zu geben, was man hat, würde für Gott bedeuten, sich selbst zu geben.

[34:36] Daher ist das größte und gewaltigste, was es gibt. Nur dann könnte man eventuell überhaupt wieder Menschen zu dem Gedanken bringen, dass Gott sie wirklich liebt. Der Plan war schon längst gefasst. Aber als es jetzt daran ging, ihn wirklich umzusetzen, da wurde selbst Gott mulmig zumute.

[35:10] Richtig wohl nicht, denn er wusste, was das bedeutet. Der Menschheit, die das ewige Leben verwirkt hat, die sich von Gott getrennt hat, das Leben neu zu geben, würde bedeuten, dass jemand die Folge ihrer Sünde auf sich nehmen müsste. Dass jemand ihren Platz einnehmen müsste, dass jemand sich mit ihnen identifiziert, um sie zurückzuholen. Und das könnte nur er selbst sein.

[35:58] Die drei fanden sich zusammen, und einer von ihnen, was ich ganz sicher, der zweite von ihnen, Michael, der Sohn Gottes, der den Menschen mit eigenen Händen geformt hatte, der mit seiner eigenen Nase an der Nase des Menschen gewesen war. Er ging in dieser Phase schon Gott dem Vater und Gott Sohn, den ewigen Geist, und schlug vor, den lange gehegten Plan auch tatsächlich umzusetzen. Er wäre bereit, das Opfer zu sein für diese Menschheit.

[36:59] Immer wieder, ausschließlich sich Gott in Anbetracht aller Umstände dazu durchrang, sich entschied, aus tiefster Überzeugung seinem eigenen Charakter gegenüber, denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben.

[37:34] Hans war klar, dass Gott diesen Plan wirklich umsetzen würde, dass Gott wirklich alles geben würde. Dann musste das Universum uns informiert werden. Gott erzählte es all den Boden, den Martin, den Engeln, und die waren schockiert. Die Idee, dass er anführt, dass ihr Gott einer von diesen Menschen werden würde und sich mit den Menschen identifizieren würde und den Tod, der die Folge aller Rebellion gegen Gott ist, selbst sterben würde, um dann in einer waghalsigen, riskanten Operation das eigene Leben, das in ihm ist, dieser Menschheit wiederzugeben.

[38:21] Das war zu viel für sie. Und so fielen sie nieder und sagten: „Nein, nein, wir machen das. Bleibt im Himmel, wir gehen.“ Und Gott sollte sie lächelt mitleidig an. „Ihr könnt nicht erleben, was habt ihr von mir? Ihr könnt es nicht geben. Der einzige, der einen echten Austausch geben kann für das Leben dieser Menschen, ist der, der das Leben selbst besitzt. Ihr habt das Leben nur geborgt. Ihr könnt nicht mit etwas Geborgtes, etwas, das ihr von anderen, von mir, nur nur nur Leid, das könnt ihr nicht einsetzen. Es muss jemand sein, Leben geben, der es selbst besitzt, der es in sich hat.“ Und das bin ich nicht nur.

[39:10] Die Engel mussten informiert werden, auch die Menschen mussten informiert werden. Michael hat das höchstpersönlich in seiner Hand. Abends, als kühl geworden war, besuchte er sie, wie es seine Gewohnheit war, im Garten. Aber Adam und seine Frau rannten nicht wie immer auf ihn zu. Er rief sie: „Adam!“

[39:43] Und diese drei Worte: „Wo bist du?“ Die hallten durch den ganzen Garten, gingen um jeden Baum. Ich diese Worte hinter jedem Busch suchten: „Wo bist du?“ Gott wusste es natürlich. Und sind irgendwo einem Busch, da kauerten sie ängstlich. Ihr Handeln hatte sie Gott entfremdet. „Ich hörte dann ist Stille im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt. Darum habe ich mich verborgen.“

[40:15] Die Rebellion gegen Gott hat ihn nicht glücklicher gemacht, nicht mehr zufrieden, sondern innerlich zerrissen, schuld beladen. Er wusste, er hatte sich gegen Gott gestellt, ohne dass er ihm was getan hatte. Er hatte eine Lüge geglaubt, ohne jeden Grund. Er hatte Gott unterstellt, ihn schlecht zu behandeln.

[40:39] Aber Gott antwortete nicht mit Blitz und Donner. Er sagte: „Wer hat dir gesagt, dass du da bist? Hast du etwas von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du sollst nicht davon essen? Hast du das wirklich gemacht?“ Und einige der Engel haben sich wahrscheinlich gefragt: „Moment mal, das weißt du doch.“ Aber Gott fragt ihn: „Hast du etwa von der Bahn gegessen?“

[41:14] Die Antwort hat die Engel sprachlos gemacht. „Die Frau, die du mir gegeben hast, sie gab mir von dem Baum und ich aß.“ Und was sind einige Engel aufgeschwungen? „Moment mal, weißt ganz genau, du hast gewusst, was du tust. Wieso schiebst du Gott die Schuld in die Schuhe?“ Aber natürlich konnte er sich sagen, weil Gott selbst.

[41:35] Gott selbst, da redete sie. Sie waren erstaunt. Diese beiden Menschen haben nur einmal in einen Apfel gebissen, der wieder giftig war, noch sonst irgendwie schädlich. Gott hatte allein gesagt: „Nicht davon.“ Sie hatten es wider besseres Wissen getan.

[41:52] Und plötzlich fingen sie an, Gott Dinge an den Kopf zu werfen, die er nicht zu verantworten hatte. Die Engel verstanden etwas von diesem Wesen der Sünde.

[42:11] Aber Gott antwortete nicht mal drauf. Er nahm den Angriff auf sich, schmidt nicht zurück, sondern wandte sich zur Frau, die sagte mit ganz ähnlichen Worten: „Die Schlange hat mich verführt, da hab ich gegessen.“ Und ich, Gott, habe die Schlange nicht gemacht.

[42:33] „Warum hast du erlaubt im Garten zu sein?“ Wieder nimmt Gott die Anschuldigung wortlos entgegen und wendet sich zur Schlange. Und jetzt redet Michael, Gott, von Ewigkeit auf dem Boden eines Paradieses mit einer Schlange, hinter der sich zitternd der größte aller Engel verbirgt. Der genau weiß, dass Michael ihn nur zu gut kennt und durchschaut hat.

[43:18] Das spricht zur Schlange: „Weil du dies getan hast, solltest du verflucht sein. Er hat alles viel und er hat alle Ziele des Feldes auf seinem Bauch soll zu kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang.“ Der Satan hat nicht genau verstanden, was das bedeutet, aber er wusste, die Schlange hatte Flügel gehabt und von dem Tag an hatte sie keine Flügel mehr. Er selbst hatte noch viel Zugang hier und dort im Universum, aber er ahnte, dass dieses Wegnehmen der Flügel bedeuten könnte, dass ihm irgendwann der Handlungsspielraum ganz gewaltig eingeschränkt wird.

[43:53] Von dem Tag an krochen die Schlangen nur noch. Keiner nennt sie heute mehr die schönsten Ziele. Oder wird aber Gott sprach noch mehr. Und er stellt es sicher, dass Adam und seine Frau genau zuhören, als er sagte: „Ich will Feindschaft setzen zwischen die Schlange und der Freundschaft mit anderen Worten. Gott kam vom Himmel herab, um eine Kriegserklärung an den Staaten abzugeben. Mit anderen Worten: Ich habe diese Welt geschaffen, du hast sie zu einem gewissen Teil erobert, aber wissen, ich gebe diesen Planeten nicht auf. Ich gebe diese Menschen nicht auf. Sie sind jetzt in deiner Hand, sie haben wir geglaubt und nicht mehr. Und es ist ihr gutes Recht, dir zu folgen. Aber wissen, du hast sie mir ausgespannt, aber ich werde um sie kämpfen.“

[44:49] „Sie haben sich freiwillig für dich entschieden. Ich werde die nicht in Ketten legen, aber ich werde mit meiner Liebe so lange um sie werben, dass wenigstens einige zurückkehren werden.“

[45:02] „Es wird Feindschaft sein zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen, zwischen denen, die dir nachfolgen werden, und ihren Samen. Da wird es zwei Gruppen geben. Glaube ja nicht, dass du diese Welt schon gewonnen hast. Diese Auseinandersetzung, die im Himmel stattgefunden wird, auf dieser Erde weitergehen. Und wissen, es kommt einer, irgendwann, er wird dir den Kopf zertreten.“

[45:28] Und der Satan, dieser Schlange, der hatte genügend Ahnung von Biologie, um zu wissen, dass wenn man einer Schlange den Kopf tritt, noch war das nie vorgekommen. Aber er ahnte, das ist hier aus, dann ist sie tot. Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen.

[45:55] Und als Adam und seine Frau diese Worte hörten, dann war das, als ob so ein kleiner Hoffnungsschimmer in ihre dunkle Seele sich hinein legte. Gott wanderte ich zu der Frau. Er hatte beim Mann angefangen, war zur Frau gekommen, dann zum Satan hinter der Schlange gegangen und ging jetzt zurück zur Frau und sagte zu ihr: „Ich will die Mühen einer Schwangerschaft sehr groß machen. Mit Schmerzen sollst du Kinder gebären.“

[46:28] Die Engel hörten genau zu, aber was sie mehr erstaunte als die Schmerzen war die Aussage, dass sie noch Kinder gebären würde. Gott hatte doch gesagt, dass sie sterben müssten. Sie verstanden, wenn er, der Sohn Gottes, ihren Platz einnimmt, dann bestand plötzlich Hoffnung. Dann könnte der Plan Gottes, wenn auch durch Schmerzen, wenn auch durch Schwierigkeiten, doch noch zum Ziel führen.

[46:59] Einige Engel haben sich wahrscheinlich gefragt: „Aber werden die Menschen attraktiv finden, Kinder zu kriegen, wenn Schmerzen bedeutet und wenn sie sich entscheiden, lieber ohne Kinder zu bleiben?“ Bald, wenn sie Antwort bekommen, dann verlangt wird oft ein Mann gerichtet sein. Er aber soll über die herrschen. Und dann warnt er sich zu den Mann: „Weil du das Stimme der Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem Angebot und sprach: ‚Du sollst nicht davon essen‘, so sei der Erdboden verflucht um deine Willen.“ Wieder klangen die sofort in seinen Ohren ganz merkwürdig. „Ja, der Ton ist verflucht um meinetwillen, für mich, zu meinen Gunsten.“

[47:46] Die Sünde hatte ihr Wesen verändert. Die Sünde hatte den Geist der Rebellion in ihnen gesagt. Sie waren von der Schlange gebissen worden. Das Gift war in ihren Adern. Aber Gott hatte ein Gegenmittel. Und Gift und Gegenmittel müssten jetzt in ihrem Körper kämpfen. Das würde bedeuten, Schwierigkeiten zu erleben. Gott hat damit in Schwierigkeiten.

[48:18] Die Dornen und Disteln sollten ihnen lehren, dass Sünde Konsequenzen hat. Dornen und Disteln sollen getragen und du sollst das Gewächs des Feldes essen. Adam schaute sich um und Gott sagt: „Sieh mal, siehst du diese Dornen? Sind die nicht ziemlich rasch? Sind nicht mehr so schön. Wir haben das nicht mehr, diese schöne Natur, wie sie vorher war. Diese Dornen sagen: ‚Fass mich nicht an, ich tu dir weh.‘“

[48:51] Adam verstand so ein bisschen, dass er im Universum zu so einer Dornen geworden war, die sticht. Gott bestimmte, dass aufgrund des Fluches jetzt ein größeres Nahrungspotenzial angestrebt werde. Wollte man, konnte man jetzt auch von dem Kraut des Feldes essen. Und dann sagte die Worte, die unmissverständlich klar machten: Gott hatte nicht gelogen, als er sagte: „Du wirst sterben.“ Hatte er die Wahrheit gesagt? „Du wirst irgendwann zurückkehren zum Erdboden, denn von ihm bist du genommen und zu ihm sollst du wieder zurückkehren.“

[49:27] Adam den Erdboden sah, wurde ihm vielleicht ein bisschen anders. Er würde wieder zu Staub werden. Aber dieser Hoffnungsschimmer, der war seinem Herzen. Der Plan Gottes bedeutet, dass nicht alles vorbei war. Irgendwann würde ein Retter kommen. Aber hatten Adam und seine Frau wirklich verstanden, was das kostet? Gott wollte sicher gehen, dass sie es wirklich verstehen. Er wollte ihn durch etwas illustrieren, was es bedeutet, was war ein Opfer, es kosten würde. Und er brachte sie andernorts, holte ein Schaf und beide a.

[50:14] Der Mann, seine Frau und alle Engel und selbst der Satan, wenn nicht vergessen, was sie dort sahen. Niemals zuvor war jemals ein lebendes Wesen gestorben. Und es darf nicht einfach so. Es starb grausam.

[50:53] Statt plötzlich, als Adam das sah, dass dieses Tier, das nichts getan hatte, so verändern musste. Und als Gott ihm sagte: „So werde ich für dich sterben.“ Daher gesagt: „Weißt du, vielleicht ist es besser, wenn ich die Strafe selbst trage.“ Aber auch da wusste er nicht, was er sagt. „Sondern ich weiß, was ich tue. Ich liebe dich so sehr. Ich werde dieses Opfer für dich bringen. Vergisst es nie.“

[51:32] Und sie zogen diesem Tier das Fell ab und er gab ihnen das Fell. Mussten diese Feigenblätter ausziehen und plötzlich konnten sie sich wieder rein fühlen. Und jedes Mal, wenn sie sich sahen, wenn sie sich betrachteten, erinnerten sie sich an dieses gilt, an dieses blutende, dass sie jetzt bekleidete, dass ihnen jetzt Wärme vermittelte. Es gab Hoffnung. Das Leben würde buchstäblich weitergehen und es gab Hoffnung auf ein ewiges Leben.

[52:17] Und deswegen gab Adam seiner Frau einen ganz besonderen Namen. Nannte sie Eva, die Lebens liefert. Wir kennen sie eher unter Eva. Sie wurden aus dem Garten vertrieben. Sie sollten jetzt auf der Erde den Boden bauen. Ihnen wurde der Erlösungsplan genau und bis erklärt und beschrieben.

[52:43] Und er sagt dann: „Hörte genau zu.“ Und er verstand, dass wenn Gott selbst Mensch wird, dass er dann die Gelegenheit seines Lebens hatte. Wenn Menschen so schwach sind, dass sie auf flüsternde Schlangen reingefallen, dann hätte er eine reelle Chance, dass wenn Michael ein Mensch wird, hätte eine reelle Chance, sich gegen ihn zu erheben.

[53:12] Und das Budget er begann Pläne zu länger. Wusste nicht, wann Michael kommen würde, aber gern kleine zulegen. Die Menschen waren Sklaven geworden, denn wovon jemand überwunden, dass dessen Sklave ist er auch geworden. Aber Gott hatte damals schon deutlich gemacht: Er hat den Erdboden geschaffen, die Welt geschaffen, nicht als Einöde, sondern dass sie bewohnt. Er wollte seinen Plan nicht aufgeben, auch wenn es einen gewaltigen Umweg bedeuten würde.

[53:45] Das Licht schien in die Finsternis, zwar weil plötzlich Tod und Verderben zu sehen und der Schöpfung, aber es wird weitergehen.

[53:53] Er vertrete Menschen ließ östlich vom Garten Eden die Chromosomen lagern. Er warnte diese Malakim, die jetzt den Weg zum Baum des Lebens bewachen sollten, den blitzenden Schwert. Adam und Hauer, sie konnten nur an den Eingang kommen, konnten noch so kleine, verstohlene Blicke zurückwerfen, denn das Paradies, das sie verloren hatten, mit dem Wissen, einmal werden sie dort zurückkehren.

[54:23] Und dann war es soweit. Adam erkannte seine Frau Eva und sie wurde schwanger. Die Engel sahen nicht nur die Schmerzen, die die Frau hatte, dieser nicht nur, wie sie sich wand und in unvorstellbaren Qualen lag. Sie sahen auch, wie diese Eva alle Schmerzen vergessen hatte, sobald dieses kleine Baby in den Händen waren. Es hat sich tief eingeprägt.

[54:54] Eva wurde noch einmal Schlange. Da hat man sie nannte ihn diesen ersten Sohn, Kain, weil sie einen Mann gewonnen hatte. Er heißt das Wort. Sie wurde noch einmal schwanger und hatte den zweiten Sohn, Abel. Die beiden wuchsen heran und Kain wurde ein Acker.

[55:15] wuchsen heran und keiner wurde ein Ackerbauer. Er liebt es, die Felder zu bebauen und Getreide einzusammeln. Abel wurde ein Schafhirte. Beide glaubten an Gott. Beide wurden von Adam und Eva dazu angeleitet, Gott zu ehren.

[55:32] Und eines Tages, viele Jahre später, vielleicht sogar Jahrzehnte, vielleicht sogar 100 Jahre später, kam es zu einer Situation von großer Bedeutung. Sie hatten sich mal wieder vorgenommen, alle Opfer zu bringen, in Erinnerung dessen an diesen Plan, den Gott gemacht hatte, um die Menschen am Leben zu erhalten und ihnen Hoffnung zu geben.

[55:58] Und Abel brachte, wie immer, so ein Lamm. Es war mal wieder schmerzhaft aufs Neue, so einen Laden zu töten, aber er wusste, das ist der einzige Weg. Aber keiner hatte keine Lust mehr auf Blut. Ihm war das zuwider, immer dieses blutige Opfer. Deklariert: Gott ist doch kreativ, warum nicht einfach mal auch ein anderes Opfer bringen? Ich habe so viel schönes Getreide, das ist das beste Getreide, was ich habe. Ich trenne mich freiwillig. Gott sieht meine Aufrichtigkeit. Ich habe alles gegeben, was ich konnte, und ich denke, das ist gut so.

[56:42] Gott antwortete, es fiel Feuer vom Himmel auf das Opfer von Abel. Aber Kain's Opfer blieb unbeachtet. Durch Glauben brachte Abel Gott sein Opfer. Damals kein durch den erhielt das Zeugnis, dass er gerecht sei, indem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte. Und das machte den Kain wütend. Warum immer nur so die Gottes Willen? Warum immer nur genau so? Kann ich nicht auch mal meinen eigenen Plan haben? Kann ich auch mal meine eigene Idee verwirklichen? Es ist doch für Gott und ich mache, ich möchte das doch auch gut fühlen machen, aber nicht immer nur exakt.

[57:24] Genauso wie er sagt. Kain wurde wütend, sehr wütend und sein Angesicht senkte sich. Plötzlich bekam er ganz, ganz merkwürdige Gedanken. Gott sprach sie: "Warum bist du so wütend? Warum senkt sich dein Angesicht?"

[57:49] Kain hatte sich entschieden, er folgte nicht länger einfach nur so machen, wie Gott es sagt. Eines Tages machen sie auf dem Feld und Abel hatte die Angewohnheit, seinem älteren Bruder zu erklären: "Hey, schau mal, das ist jetzt schon gut, dass du Opfer fest, aber es ist wichtig, dass du so oft wie Gott sagt. Es ist wichtig, dass du verstehst, jemand musst du dich sterben. Wir sind Sünder, wir können uns nicht alleine lösen. Wir können nicht einfach nur das Beste geben, was wir haben, sondern Gott muss für uns etwas tun."

[58:23] Kain konnte das nicht hören und schon gar nicht von seinem älteren Bruder. Hat jemand von uns ältere Brüder? Er ist ein junger Hüpfer. Oder ist jemand ein jüngerer Bruder und weiß, wie es ist, wenn ältere Brüder neidisch sind, dass man das besser gemacht hat? Kain war wütend und sie redeten nur auf dem Feld und diskutierten hin und her.

[58:49] Und es geschah, dass sie auf dem Feld waren, dass er Kain sich umschaute. Er hat schon seit längerer Zeit diese merkwürdigen Gedanken. Er sah diesen Abel, der immer so fromm redete und immer nur das Richtige sagte und immer nur von Gott sprach und immer nur davon, dass die Menschen uns Sünder sind. Da hat er es nicht mehr ausgehalten. "Lasst mich doch in Ruhe!"

[59:11] Handgreiflich. Er schlug auf ihn ein. Abel wehrte sich nicht so richtig. So schlug er weiter und schlug und schlug ihn tot.

[59:33] Als er fertig war, der Himmel immer noch genauso aus und das Gras weht immer noch genauso, bis auf das Blut, das sich in den Boden verbreitete.

[59:56] Und es war deutlich, dass Kain das Gift der Schlange in seinen Adern hatte. Er war so ein Nachkomme der Schlange. Kain war aus dem Bösen. Er schlug seinen Bruder.

[1:00:10] Wahrscheinlich war er selbst ein bisschen fassungslos über diese Tat. Gott gab ihm die Gelegenheit, umzukehren. Sein Vater hatte Gott einmal gefragt: "Wo bist du?" Ihn selbst fragte er: "Wo ist dein Bruder?"

[1:00:30] "Bruder? Amen." Und jetzt waren die Engel wirklich start. Der sagte: "Allen Ernstes, ich weiß es nicht." Er hatte gerade auf ihn eingeschlagen und getreten, bis der nicht mehr geatmet hatte, hatte ihn zum Tode geschlagen, hatte ihn ermordet. Oder sagt: "Ich weiß es nicht."

[1:00:52] "Soll ich meines Bruders Hüter sein?" Er fing an, Gott zu verspotten.

[1:01:00] "Was hast du da getan?", sagte Gott. "Euch die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von dem Erdboden." Kain hörte keinen, kein bisschen. Aber das Blut schrie und alle, die im Himmel waren, hatten den Schrei dieser Ungerechtigkeit. Ein Mensch gekommen, einfach nur, weil das Richtige tat, war, dass die Frucht von dieser neuen Idee der Seele war, dass die Frucht dieser Rebellion.

[1:01:30] Und Gott sagte zum unverständlichen: "Wenn du den Erdboden bebaust, sollte künftig sein Ertrag nicht geben. Ruhelos und flüchtig sollst du sein auf der Erde. Du sollst verflucht sein." Dem Adam hatte er gesagt: "Ich verfluche wen? Den Erdboden." Um deine wird aber dieser Kain.

[1:02:03] Er war zu weit gegangen und nun sagte Gott sie ihm, dass er verflucht sein würde und sich als Flüchtling in der Ferne aufhalten müsste.

[1:02:14] Und jetzt kam Satan's große Stunde. Er hatte lange darauf gewartet, dass Gott eine echte Strafe ausspricht. Und jetzt war sie da. Und jetzt inspirierte er den Kain zu einer Aussage, die den ganzen Himmel erstaunen ließ: "Dies, meine Strafe ist zu groß, Gott, du bist ungerecht. Ich kann sie nicht tragen. Du darfst nicht, aber ich sage dir hier vor der Welt und vor dem Universum, vor allem: Werden die Strafe, die du mir gibst, ist zu groß. Es könnte nämlich sein, dass mich jemand totschlägt."

[1:03:05] Aber er tat etwas wirklich Interessantes. Er sicherte den Kain die Besetzung seines Lebens zu, obwohl er Leben genommen hatte, bei vollem Bewusstsein und ohne jeden Grund. Versprach Gott ihm trotzdem das Leben zu beschützen. "Wer Kain totschlägt, der zieht sich siebenfache Rache zu. Kain, du bist ein Flüchtling, aber ich garantiere dir, dass ich dein Leben beschützen werde."

[1:03:34] Das Universum war erstaunt. Gott gegen Argument: "Kain hat gesagt, meine Strafe ist zu groß. Wenn eben nicht mehr umkommt, wenn ich jemand umbringt, bist du schuld, weil diese Strafe gegeben."

[1:03:51] Ich beschütze. Unternehmen. So ging er in das Land Nod, das Land der Flucht.

[1:04:01] Eva wurde nochmal schwanger. Ein dritter Sohn wurde geboren, Seth. Was steht an seiner Stelle? Gesetzte ein Ersatz für Abel, der gestorben war. Es war schon das Jahr 130. Die Menschen damals waren von unglaublicher Lebenskraft, wahrscheinlich viel größer als wir heute, und lebten sehr viel länger.

[1:04:25] Auch Kain bekam einen Sohn, Henoch. Der Eingeweihte. Und später gründete er die erste Stadt im Lande Nod, die Stadt Hanok, wo sich alle zusammenfanden, die gegen Gott rebellierten.

[1:04:57] Im Jahr 235, als die dritte Generation geboren wurde, gebar Jered einen Sohn, Enoch, den sterblichen Menschen. Und zu jener Zeit, ungefähr zweieinhalb Jahrhunderten nach der Schöpfung, war bereits der Biss der Schlange, das Gift der Sünde, so weit gediehen in der kleinen Sippe an Menschen, die jetzt immer größer wurde und fast exponentiell wuchs, weil die Menschen sagen, erlebten und damit Kinder zeugen konnten.

[1:05:26] Dass man jetzt anfing, ganz bewusst über Gott und seine Verehrung zu reden. Man fing jetzt an, den Menschen erklären zu müssen, weil ich mit Plänen Gott eigentlich hat. Adam, der alles zu verschulden hatte, war der erste, der es ihnen erklärte. Und andere wie Enosch oder Seth waren mit beteiligt. Adam und Eva hatten viele Kinder und bald gründeten sich die verschiedenen Sippen und Stämme, die zu Völkern wurden. Man musste über Gott und seinen Plan informieren.

[1:06:07] Im Jahre 325 wurde Kenan geboren, die vierte Generation. Sein Name bedeutet "Besitzer". Auch in der Sippe von Kain, die sozusagen den Gegenpol zu der von Seth bildet, gab es neue Kinder. Ihrer zum Beispiel der Flüchtling.

[1:06:28] Im Jahre 395 wurde Mahalalel geboren. Gott sei gepriesen. Auf der Gegenseite wurde jemand geboren, hieß Methuschelach. Der von Gott geschlagen und zu den Namen drücken aus, wessen Geistes Kind diese Menschen waren.

[1:06:48] Einer der Nachkommen Seths. Dem Jahre 460 ist Jahre Abstieg mit der von Gott. Es war einer der Nachfahren Kain's. Generation für Generation wurden diese Ideen weitergetragen. Beide Gruppen wuchsen. Auf der einen Seite diejenigen, die Gottes Plan aufrechten, die seinen Geboten folgen wollten, die diesen Plan, den Gott dem Adam gegeben hatte, glaubten. Und weil sie die Charaktereigenschaften Gottes hatten, nannte man sie die Söhne Gottes.

[1:07:28] Sowie der Himmel, der Sohn des Lichtes, weil er nicht war der Sohn Gottes. Die Söhne Gottes. Die anderen, die von Kain abstammten und seiner Ideologie folgten, trieben immer mehr in die Ruinen.

[1:07:48] Und dazwischen gab es wahrscheinlich viele andere Sippen, die von Adam und Eva abstammten, die einen Weg so fanden und suchten, zwischen diesen beiden Polen. Aber um diese Zeit herum geschah etwas Dramatisches. Die Söhne Gottes fingen an, Frauen zu heiraten, die von der anderen Seite kamen.

[1:08:14] Sie fingen an, sich mit Frauen zu verbinden, die aus der Linie Kain's stammten. Das Gute und das Böse vermischte sich. Und daraus entstand nicht nur Grau, es war dunkelgrau.

[1:08:29] Gott hörte, dass die Töchter der Menschen schön waren und sie nahmen sich von allen hin zu Frauen, die ihnen gefielen. Die ich lange hatte. Er folgte, sowie die Frau Adams vor dem Baum. Menschen sind so schön. So standen plötzlich Menschen, die genau wussten, was Gottes Plan ist. Vor diesen Frauen sagten: "Mensch, sie sieht so schön aus."

[1:08:54] "Kann denn Liebe Sünde sein?" Einer der Nachfahren Kain's, siebter Generation, dieser Lamech, der Mächtige. Und er war besonders gewalttätig und er hatte diese Idee von Satan: "Es geht um mich selbst." Perfektioniert er kam auf die Idee: "Warum eigentlich nur eine Frau? Wenn es mit einer Frau toll ist, dann ist es mit zwei Frauen doppelt so schön, oder?"

[1:09:15] Oder war der erste das war für einen Skandal. Er nahm sich zwei Frauen. Dabei ging es nicht mehr um die Idee, die Gott hatte, denn Gott hatte die Idee, dass Mann und Frau sich ergänzen. Aber wenn er ein Mann mit zwei Frauen zusammen ist, dann bedeutet das für den Mann doppelte Freude, zwei Frauen. Aber für jede Frau nur noch eine halbe. Man, diese Idee ist selbstzentriert.

[1:09:45] Er war poetisch begabt und erzählte von seinen Gewalttaten. Aber die Frauen nahmen es verdient. Meinen Spruch: "Einen Mann erschlug ich, war da nicht verwundet. Einen jungen Mann, weil er mich geschlagen hat, denn Kain mit siebenfacher Rache. Lamech, aber mit 77-facher Rache wurden mein gewalttätiger."

[1:10:01] Die Menschen so, dass hatte weise das siebte. Auf der anderen Seite, auf der Seite der Guten, bekam den Namen Henoch, sowie der Sohn von Kain, der Eingeweihte. Und trotzdem war so anders. Er war einer der außergewöhnlichsten jenes Zeitalters. Er liebte Gott von ganzem Herzen. Er konnte sich mit vielem, was die Menschen so trieben, nicht mehr identifizieren.

[1:10:32] Und Gott benutzt ihn als Sprachrohr. Er sagte: "Siehe, der herausgekommen mit seinen heiligen Zehntausenden, um Gericht zu halten über alle, als die Welt immer mehr im moralischen Sumpf, im moralischen Morast versank, als das Gift der Schlange sich ausbreitete." Da machte Gott deutlich: "Nicht nur werde ich einmal als Mensch kommen, um die Menschheit zu retten. Ich werde ein zweites Mal kommen. Ich werde für Gerechtigkeit sorgen."

[1:10:58] Schon zu jener Zeit hat Gott davon gesprochen, dass es ein Ende geben würde. Alle Gottlosen werden gestraft werden.

[1:11:12] Dem Kain ob dem Henoch wurde auch offenbart, dass Gott bereits in nicht allzu ferner Zukunft ein Ereignis stattfinden lassen würde, was jenes letzte große Endgericht mit dem die Welten Geschichte irgendwann enden würde, schon einmal symbolisieren würde.

[1:11:31] Er bekam einen Sohn, Methusalem. Wenn er stirbt, wird es gesamt. Es war im Jahre 687. Und als Gott, als der jedoch seinen kleinen Sohn mit totschlag in den Armen trug, dann fand er etwas von der Liebe, die Gott für das Menschengeschlecht hat. Er diese Hilflosigkeit. Sachverstand er, wie hilflos er selbst gegenüber Gott ist.

[1:12:03] Als er das Vertrauen, sei das kindliche Vertrauen, dass dieses kleine Baby in den hat, da etwas von dem kindlichen Vertrauen. Er wusste, er als Vater würde immer nur das Beste geben wollen für sein kleines Kind. Würde mich auch gut zu handeln.

[1:12:21] Er ging mit Gott. Was immer er tat, ob er in die Stadt ging oder aus der Stadt heraus, abends, morgens, was immer in seinem Leben dran war, er ging mit Gott. Er glaubte nicht nur eine zukünftige Lösung, sondern Tag für Tag war Gott in seinen Gedanken.

[1:12:41] 300 Jahre lang auf der Gegenseite wurde auch Söhne gezeugt. Jabal erfand das Nomadentum. Jubal erfand Musikinstrumente und Tubal-Kain, der erfand die Metallverarbeitung.

[1:13:01] Mit Tuschelach bekam ebenfalls einen Sohn und nannte ihn Lamech. Es war 18874. Und dann im Jahre 930 bewahrheiteten sich endgültig die Worte Gottes. Adam starb.

[1:13:19] Fast ein ganzes Jahrtausend hatte er gesehen, was der eine Biss der Schlange angerichtet hatte. Und als er starb, war es eine Gnade Gottes. Er konnte es nicht mehr sehen. Er konnte nicht mehr sehen, wie Generation zu Generation immer tiefer in diese Morast stieg. Alles, was dem blieb, war die Hoffnung.

[1:13:42] Er starb und tatsächlich wurde er zu Staub. Einer seiner besten Freunde, der Hanoch, hat hier noch darüber nachgedacht, sich Gedanken gemacht, wie wir das sein? Wie kann Gott uns das Leben schenken? Wie kann Gott dieses Problem? Müssen wir alle sterben, wenn du dir zu Staub werden hast? Jahrzehntelang drüber nachgedacht.

[1:14:05] Und eines Tages im Jahre 1987, 57 Jahre nachdem Adam gestorben war, als er wieder einmal mit Gott so im Zwiegespräch war, als über die Flügel ging und auf einem von der Erhöhung vielleicht stand und das Land schaut und sagt: "Oh Gott, wie soll das sein? Wie löst dieses Problem des Todes?"

[1:14:31] Dann nahm Gott ihn hinweg. Als ob er kurz nach dem Tod Adams allen Welten zeigen wollte, dass es Hoffnung für die Menschheit gibt. Er nahm ihn direkt in den Himmel. Und dort, das heißt, wir durch Glauben wurde hier noch in rückt, so dass er den Tod nicht sah.

[1:14:54] Und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte. Denn vor seiner Entdeckung wurde ihm das Zeugnis gegeben, dass er Gott wohl gefallen hatte. Dort am Thron entdeckte er die Herrlichkeit Gottes. Ohne Glauben, aber es ist unmöglich, ihm wohl zu gefallen. Denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist, dass er die Belohnung wird, welche ihn suchen.

[1:15:17] Er hatte die Gelegenheit, all die anderen Welten zu besuchen und er fragte sie: "Seid ihr auch getestet worden? Hattet ihr auch einen Baum?" Er sagt: "Denn auch bei euch ja, das hat ja auch gefallen."

[1:15:32] Wer von all diesen Welten ist gefallen? Nur ihr hier. Ihr seid der einzige Planet, der sich der Rebellion angeschlossen hat. Und wir verfolgen seit fast einem Jahrtausend, was alles passiert. Gott hat große Dinge vor. Ich bin sehr gespannt.

[1:15:56] Auf der Erde wusste niemand davon, was hier noch erlebt. Im Himmel, alles, was man wusste, war, er war nicht mehr da. Mit der Erde ging es weiter.

[1:16:07] Achim Berg ab und wie es Berg ab ging, sehen wir nach der Pause in der dritten Episode.

[1:16:43] [Musik]


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