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In dieser Episode von „Weltengeschichte“ mit Christopher Kramp wird die Bedeutung der „wichtigsten Woche der Weltgeschichte“ beleuchtet, die als Dreh- und Angelpunkt der Geschichte betrachtet wird. Es werden verschiedene Fragen rund um Jesus Christus und seine Bedeutung beantwortet, darunter die Hintergründe seiner Namen und die Umstände seiner Geburt.

Die Episode thematisiert auch die tiefgreifenden Ereignisse wie den Mord an den Kindern in Bethlehem und die Führung Jesu in die Wüste. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der historischen Entwicklung des Volkes Israel und Gottes Plan für die Menschheit, der sich durch Prophezeiungen und die Ankunft Jesu manifestiert.


Weitere Aufnahmen

Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)

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Transkript

[0:22] Einen wunderschönen guten Abend, hallo und herzlich willkommen zu Welten Geschichte. Alle, die wir hier vor Ort sind und alle, die jetzt live eingeschaltet sind, auch Welten Geschichte.de oder Joelmedia.tv zur 20. Episode.

[0:35] Es gibt Zeiten, da verdichtet sich alles ganz arg. Es gibt Zeiten, da scheinen sich die Ereignisse buchstäblich zu überschlagen. Wir haben in manchen dieser Episoden ganze Jahrhunderte abgedeckt. Gestern Abend vier Jahrhunderte, heute Morgen waren es nur dreieinhalb Jahre. Und heute Abend werden wir im ersten Vortrag über eine Woche sprechen, die wahrscheinlich wichtigste Woche der ganzen Weltgeschichte. Ja, der ganzen Weltgeschichte. Ein wirklicher Dreh- und Angelpunkt, auf den Jahrtausende hingearbeitet haben und von dem Jahrtausende noch zehren werden.

[1:22] Aber bevor wir das tun, wollen wir einige Fragen und Antworten zur Gemüte führen. Wir haben fünf Fragen, die gestellt worden sind, und das sind sehr interessante Fragen. Die erste Frage, die uns erreicht hat, ist folgende: Warum wird Jesus manchmal Jesus und manchmal Immanuel genannt? Eine sehr gute Frage.

[1:47] Diejenigen, die aufmerksam in der Bibel gelesen haben, werden sogar feststellen, dass die beiden ganz nahe beieinander stehen. Diese beiden Bezeichnungen. Da heißt es nämlich in Matthäus 1, Vers 21: "Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben." Ja, und dann im nächsten Vers steht: "Dies aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet hat: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben." Das heißt, nicht nur hat er diese beiden Namen, sondern der eigene Name wird als Erfüllung des anderen angesehen.

[2:22] Und dahinter versteckt sich eine ganz interessante Wahrheit, nämlich: Jesus wird nicht nur Immanuel genannt, er wird nicht nur Jesus genannt, sondern sehr viele verschiedene Namen werden ihm gegeben. Da ist zum Beispiel auch Michael, und eine ganze Reihe Antworten. Das ist die Frage: Auf wie viel Namen hat er denn insgesamt?

[2:43] Ich weiß nicht, ob jemand schon mal versucht hat, das zu zählen. Die Antwort ist einfach: Er hat nur einen Namen. Das war ganz verwirrend, aber genau so steht es bei den Propheten Jesaja 9. Da wird nämlich genau das so gesagt. Da heißt es nämlich: "Denn dein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und man nennt seinen Namen wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater, Friedefürst." Das ist eine lange Aufzählung.

[3:21] Die Idee dahinter ist, dass Jesus einen Namen, hat einen Charakter, ein Wesen, aber dieser Charakter ist so vielfältig, so vielgestaltig wie ein Edelstein. Von jeder Seite sieht er ein bisschen anders aus. Dass es sehr viele verschiedene menschliche Namen braucht, um all die verschiedenen Details darzustellen. Immanuel heißt "Gott mit uns", Jesus heißt "Retter", Michael heißt "Der so ist wie Gott". Und all die Namen haben bestimmte Eigenschaften oder stellen Eigenschaften dar, die Jesus hat.

[3:55] Und mit anderen Worten, man könnte das gesamte Wesen, die von Jesus, gar nicht in einen menschlichen Namen packen. Das wäre unmöglich. Und deswegen diese verschiedenen Namen, die in Wirklichkeit nur ein Name sind.

[4:08] Zweite Frage, und auf die haben wir auch so ein bisschen gewartet: Weiß man die genaue Geburt, also Tag und Datum der Geburt Jesu? War gestern Abend darüber gesprochen und war das vielleicht sogar tatsächlich zu Weihnachten?

[4:24] Nun, man weiß weder den Tag noch den Monat. Man weiß noch nicht mal ganz 100%ig das Jahr. Wer gestern zugeschaut hat, wird gesehen haben, dass wir in der Episode in dem Bereich dieser Zeitepoche meistens mit einem "ca." gearbeitet haben. So circa sechs vor Christus, circa fünf vor Christus, circa vier vor Christus, als diese ganzen Geschichten vom Tempel bis dann zur Geburt Jesu weiter stattgefunden haben. Er muss wohl spätestens Anfang 4 vor unserer Zeit geboren worden sein, weil eben früher, vier vor unserer Zeit, der Herodes, der zu seiner Geburt ja wohl noch gelebt hat, nach dem diesbezüglichen Bericht gestorben ist. Da er im Jahre 27 ungefähr 30 Jahre alt war.

[5:09] Und wenn man das ja nur dann rausrechnet, kommt man so auf eine Zeit von ungefähr vielleicht 5, 4 oder 4 vor unserer Zeit. Was den Monat angeht, kann man tatsächlich eigentlich nur spekulieren. Man könnte, es gibt so Favoriten, die favorisierten Monate, vielleicht September/Oktober. Aber auch das ist nur anhand von bestimmten Spekulationen. Daher überlegt, genau weiß man es nicht.

[5:35] Und die Wahrscheinlichkeit, dass es genau am 24. Dezember war, ist, sagen wir mal, mindestens 1 zu 365. Genau, aber dazu kommt ein andermal noch, wie es zu der Geschichte kam. Aber zur Zeit von Jesus kannte man das Weihnachtsfest so nicht. Nur noch lange Zeit später.

[5:55] Nächste Frage: Warum hat Gott zugelassen, dass es zum Mord an den kleinen Kindern in Bethlehem und Umgebung gekommen ist?

[6:05] Das ist eine interessante Frage und letztendlich das wieder dieselbe Frage, die wir immer wieder stellen und im Laufe dieser Episoden immer wieder neu beantworten. Der Mord an den Kindern ist zunächst einmal die tatsächliche Schuld von Herodes, eine Folge des Neides und der Sünde des Herodes. Es ist unbestritten, dass sicherlich auch unter den betroffenen Familien einige da waren, die sicherlich auch nicht mit Gott im Reinen gewesen sind. Trotzdem kann man nicht davon ausgehen, dass Gott jetzt nur diese Familien besonders bestrafen wollte.

[6:39] Jesus hat oft deutlich gemacht, dass Gerichte Gottes, wenn sie kommen, nie eine direkte Strafe sind, sondern oftmals auch einen beispielhaften Charakter haben. Und anderen Worten, nicht nur die Bewohner von Sodom und Gomorrha waren böse. Und was wir daran wieder lernen, ist das, was wir auch gestern Abend gesagt haben: Sünde kostet mehr als das Leben der Schuldigen. Sünde betrifft auch die, die nicht schuldig sind. Und die Kinder, die dort gestorben sind, waren meistens so klein, dass sie noch längst nicht das Alter irgendeiner Verantwortlichkeit erreicht hatten.

[7:21] Und genau aus diesem Grund hat Gott die Sünde, weil sie nicht nur die betrifft, die schuld sind, sondern auch die betrifft, die unschuldig sind. Und deswegen muss die Sünde ausgerottet werden. Deswegen nimmt sich Gott so viel Zeit, das zu tun.

[7:37] Vorher zur Frage: Wieso hat der Heilige Geist Jesus in die Wüste geführt und nicht der Satan? Nun, aus einem einfachen Grund: Der Satan hatte keine Verfügungsgewalt über den Jesus. Und Jesus folgte dem Heiligen Geist. Und der Heilige Geist führt uns nicht immer nur dorthin, wo das Paradies ist. Der Heilige Geist führt uns dorthin, wo wir am wichtigsten sind und dort, wo wir den größten Nutzen für Gott, unseren König, haben können.

[8:05] Und in der Situation, als Jesus nach dem Taufbad aus dem Wasser stieg, war das Wichtigste, was geschehen musste, dass er als Mensch, dass Gott der Mensch geworden ist, der Welt und den Welten demonstriert, dass Satan besiegt werden kann, auch von einem Menschen.

[8:23] Das war natürlich eine enorme Herausforderung, ein enormes Risiko. Aber der Heilige Geist führt uns dorthin, wo wir Gott am meisten ehren können, nicht immer dorthin, wo der Weg am leichtesten wäre. Und wenn man das einmal verstanden hat, dann kann man die Führung des Heiligen Geistes im Leben sehr viel besser erkennen.

[8:44] Er führt es nicht immer so, dass es einfach ist, aber immer so, dass am Ende der größte Gewinn für einen persönlich und für andere da ist. Jesus wird mit Sicherheit im Nachhinein nicht bereut haben, in die Wüste geführt zu sein, als er gesehen hat, welchen Sieg erringen konnte durch Gottes Wirken.

[9:05] Letzte Frage: Wusste Jesus, dass er der Messias ist, oder musste er das selbst herausfinden?

[9:11] Und die Antwort ist: Ja und ja. Er wusste seit allen Ewigkeiten, dass es diesen Plan gibt. Er wusste spätestens dann, als Adam und Eva gesündigt hatten, war klar, dass dieser Plan auch umgesetzt worden ist. Und bis kurz vor seiner Menschwerdung wusste er sehr genau, was vor sich gehen würde. Er hatte gesagt: "Siehe, ich komme." Und dann wurde er Mensch.

[9:40] Und dann springt ein bisschen in unserem Kopf, denn dieser fleischgewordene Gott war immer noch Gott, aber er war auch Mensch. Und er war nicht halb Gott und halb Mensch, sondern ganz Gott und ganz Mensch. Und als ganzer Mensch hat er genauso wenig als Zweijähriges Kind gewusst, wie wir mit zwei Jahren gewusst haben. Und hat mit fünf genauso geredet, wie wir mit fünf geredet haben. Und hat mit zehn auch mühsam die Bibelverse auswendig gelernt, so wie wir sie auswendig gelernt haben. Und mit zwölf hat er dann seine Schlussfolgerungen gezogen als Mensch.

[10:23] Derweil war er die ganze Zeit auch Gott. Das Entscheidende ist jetzt hier, und das muss man verstehen, dass er ständig die Möglichkeit hatte, seine Gottheit zu benutzen. Dies aber nur tat, wenn Gott der Vater ihm das explizit erlaubt hat. Mit anderen Worten, um das mal zu illustrieren, nehmen wir uns als Beispiel zwei Jungs, die zu ihrem Vater gingen. Der eine fragt: "Könnte ich gern 50 Euro haben, um was auch immer zu kaufen?" Ein Spielzeugauto. Und der andere hat 50 Euro in seiner Tasche und sagt: "Papa, darf ich die benutzen?" Wir sind der erste, wir bitten um Gottes Eingreifen und Gottes Hilfe, weil wir nichts haben.

[11:10] Jesus hat genauso seinen Vater gebeten und uns damit ein Beispiel für Gehorsam und Unterwerfung unter Gott gegeben. Mit dem einen Unterschied, dass er die Kraft nicht nur von Gott bekommen hat, er die Kraft auch selbst hatte. Und das ist zugegebenermaßen nicht immer ganz einfach von uns zu verstehen. Aber das ist der Grund, warum er das Leben von anderen Menschen kannte, ohne mit ihnen gesprochen zu haben.

[11:33] Wenn Gott es ihm erlaubte, konnte er seine Gottheit benutzen. Es gab immer wieder Momente, wenn es heute für angesprochen, wo seine Gottheit förmlich aus ihm herausgeleuchtet hat, wie zum Beispiel im Tempel. Und ich denke, das wird schon als Kind auch noch mal passiert sein. Aber in allen Situationen, in denen er uns ein Vorbild sein sollte, hat er stets nur seine Menschheit benutzt und musste genauso lernen wie wir. Und in dem Sinne musste er selbst auch herausfinden, dass er der Messias ist.

[12:04] Und vielleicht auch ganz interessant als Abschluss: Er hat seine Bestimmung für sein Leben im Heiligtum kennengelernt. Als er dort im Heiligtum war, hat er gewusst, wozu Gott ihn berufen hat. Ich glaube, wenn wir uns mit dem Heiligtum beschäftigen, über das wir schon gesprochen haben, dann werden auch wir merken und sehen, wozu Gott uns berufen hat.

[12:21] Herzlichen Dank für diese interessanten Fragen. Wenn Sie auch Fragen haben, dann können Sie die stellen unter frage.net Welten Geschichte.de oder aber auf dem grünen Button drücken. Da kommt dann gleich die Möglichkeit, da die Fragen zu formulieren. Gehen direkt an uns, welche hier vor Ort ist, braucht weder einen Button drücken noch eine E-Mail schreiben, sondern einfach nur später im Nebenraum in der Pause eine Frage ausfüllen, in den Kasten werfen, dann, wenn wir nach bestem Wissen und Gewissen am Montag die hier Antworten haben.

[12:49] Einige neue Gesichter unter uns, einige, die vielleicht auch heute Morgen oder an anderen Tagen nicht dabei gewesen sind. Wir wollen ganz kurz zusammenfassen, was wir bisher gesehen haben, um dann alle gemeinsam in diesen nächsten Vortrag einsteigen zu können. Was bisher geschah: Wir haben begonnen und beginnen jeden Abend erneut mit dieser Grundsatzfeststellung: Gott ist Liebe, und er ist es immer. Und das ist seine Gesetzmäßigkeit, das ist das Gesetz Gottes.

[13:19] Gott erschuf die Welten als Ausdruck dieses Gesetzes Gottes, seiner Kreativität. Und das ganze Universum wurde durch dieses Gesetz harmonisch zusammengehalten, bis jemand es in Frage stellte. Er wurde zu Satan und hat ein Drittel aller, mag ihm alle Engel mit sich in die Rebellion.

[13:37] Gott schuf die Erde, erschuf den Menschen als Beweisstücke in diesem großen Kampf, dass er wirklich gut ist. Der Mensch sollte den Charakter Gottes widerspiegeln, wurde aber verführt durch besagten Satan, der die Rebellion auch in das Denken der Menschen einpflanzte.

[13:53] Gott wollte die Menschheit nicht verloren geben, sondern entschied sich, einen Plan zu entwerfen, sich selbst zu geben anstelle der Menschen, sich mit den Menschen zu identifizieren und Opfer. Sollte das ausdrücken, was eine lange Geduld mit der alten Welt sie gehen erst nach anderthalb Jahrtausenden unter, nach dem fast keine Hoffnung mehr war und nur wenig Menschen überlebten.

[14:15] Auch die Sünde hat danach weiter regiert. Und Gott berief den Abraham als einen Zeugen für seine Karte, für sein Wesen. Mit ihm schloss er einen Bund, große Verheißung, sondern Nachfahren endeten im Land Kanaan, im Land Ägypten, wohin dort zu einem großen Volk wurden.

[14:33] Festgelaufen und im Jahre 2013 durch den großen Propheten Mose aus Ägypten herausgeführt durch Gottes Wirken. Gott führte sie durch die Wüste an den Berg Sinai, wo ihm sein Gesetz, das Gesetz der Liebe, offenbarte. Und mit Verzögerung aufgrund ihrer ständigen Rebellion konnten sie dann doch unter der Führung los das Land, das gelobte Land Kanaan, erobern.

[14:52] Sind dort aber sehr schnell wieder in den Götzendienst und den Abfall, in die Rebellion zurückgefallen. Ein dunkles Zeitalter brach an. Aber dann ging es aufwärts mit dem Volk, die der Richter Samuel, vor allem die König David und der junge Salomo führten das Volk zu ungeahnten Höhen, wurden zu einem Beispiel für die ganze Welt, wie ein Königreich regiert werden könnte.

[15:18] Doch dann ging es wieder bergab. Götzendienst und interner Krieg. Schlechten Israel und dass der nördliche Teil, das Nordreich, verloren im Kampf gegen die Assyrer 721. Und einige Zeit später auch das Südreich, als der große König Nebukadnezar kam und auch sie aus dem gelobten Land verschleppte.

[15:41] Jetzt schien der Plan Gottes zunichte zu sein. Doch Gott hat die Zukunft fest im Blick, offenbart in diesem heidnischen König, dass doch einige Königreiche, einige Weltreiche kommen würden, bis Gott ein ewiges Reich aufrichten würde.

[15:55] In der Zeit erschien Gabriel, der Oberste aller Malakämen, dem Platz von Kehl eingenommen hatte, dem Daniel mehrfach und gab ihm große Prophezeiungen, die alles Stück für Stück auch eintrafen.

[16:06] So kamen tatsächlich die Meder und die Perser auf die Babylonier. Und tatsächlich war das Volk wieder in der Lage zurückzukehren, obwohl nicht alle davon Gebrauch machten.

[16:14] 444 unserer Zeit wurde nach langer, langer Verzögerung endlich die Stadt Jerusalem wieder aufgebaut. Gott hatte dann lange gesprochen durch Propheten. Er begann zu schweigen, aber sein Wort war immer noch gegenwärtig. Es wurde gesammelt, die Schriftrollen der Propheten wurden systematisch zusammengeführt, und das Wort Gottes war jetzt in Buchform gegenwärtig und sprach weiterhin.

[16:44] Die Prophezeiungen erfüllten sich tatsächlich, ob was nicht für möglich gehalten wurde. Die griechischen Stadtstaaten, die sich jahrelang, jahrzehntelang bekämpft hatten, wurden durch einen makedonischen König zusammengeführt, Alexander den Großen. Er eroberte die Welt, und dann kam tatsächlich das vierte Reich, das so ganz anders war, das Römische Reich.

[17:08] Und in jener Zeit wurde die Stimme gehört: "Siehe, ich komme. In der Buchrolle steht von mir geschrieben." In jener Zeit kam Gott auf die Welt, wurde Mensch und machte sich ganz verwundbar. Mit zwölf Jahren hat Jesus dann im Tempel, wie wir gerade gesehen haben, seine Mission erkannt.

[17:30] Und als die 70 mal 7 Jahre vorbei waren, die Daniel vorhergesagt hatte, wurde er getauft, als Johannes der Täufer eine gewaltige Reformation in Judäa begann. Er wurde gesagt, mit dem Heiligen Geist und war der Messias, der in die Wüste geführt hat, dort drei Versuchen überstanden, allein mit dem Wort Gottes und war der erste Mensch, der vollständig unbesiegt stand gegenüber dem Satan und zeigte, dass es einen Weg vorwärts gab, zurück in den Himmel.

[18:02] Auf Werbung durch Johannes kamen Menschen in Kontakt mit Jesus. Er bekam erste Jünger, erste Wunder geschehen. Und irgendwann hat er diese ersten Jünger zu seinen Vollzeit-Nachfolgern gemacht, offenbarte ihnen gleichnissen in Predigten sein Wesen. Und bald schon ist der berühmteste Mann der ganzen Zeit geworden. Die Leute kamen von überall.

[18:26] Aber Jesus sprach nicht nur zu den Juden, er sprach zu den verhassten Römern und er tat Wunder über Wunder, so dass die Bücher gar nicht gefüllt, also die Bücher gar nicht ausreichen würden, alles zu beschreiben. Heute Morgen haben wir mehr Zeit gebraucht als geplant, um all das wenigstens kurz anzureißen. Und Jesus war ein Meister nicht nur zu heilen und zu reden, er war vor allem ein Meister darin, Sünden zu vergeben.

[18:53] Selbst schwere Sünden. Und trotzdem haben die Obersten ihn mit Argwohn betrachtet. Schon zu einem frühen Zeitpunkt in seinem dreieinhalbjährigen Dienst am liebsten umgebracht. Und selbst als er seinen Freund Lazarus, der schon vier Tage tot war und wo der Verwesungsprozess schon angefangen hatte, als er den zurück ins Leben rief, war alles, was die jüdische Oberschicht Führer denken konnten, nur: "Wie bringen wir ihn am schnellsten um?" Und am besten den Lazarus, der gerade von den Toten auferstanden ist, gleich mit ihnen.

[19:35] Und an der Stelle, Anfang 31, dreieinhalb Jahre nach seiner Taufe, wären wir jetzt gleich weitermachen. Wir wollen mit einem Gebet starten.

[19:49] Lieber Vater im Himmel, wir möchten jetzt zu dir kommen. Wir möchten dich bitten, dass wir heute diese einfache und doch so unerklärliche Geschichte, dass wir sie verstehen, nicht nur mit unserem Kopf, sondern dass diese sieben Tage, die die Welt und die Welt auf den Kopf gestellt haben, dass sie auch unsere kleine Welt auf den Kopf stellt, dass sie unser Denken umkehrt und dass wir zu dir umkehren. Bitte sprich du, denn menschliche Worte können das nicht erklären, was du getan hast. Und so möchten wir dich bitten, dass du durch den Heiligen Geist und ganz tief beeindruckt mit deinem Wesen, mit deiner Liebe, all das bieten wir im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.

[20:55] Episode 20: Das Lamm Gottes. Welch wunderbare Liebe.

[21:08] Wenn es das Lied, das wir gerade gehört haben, schon gegeben hätte, sie hätte es gesungen auf dem Weg. Und sie hätte es noch mehr gesungen, als sie dort kniete und der Duft des Öles sich mit ihren Tränen vermischte. Ihr Herz bebte.

[21:46] Welch wunderbare Liebe. Sie kannte sich einigermaßen gut. Sie kannte sich besser als die meisten der Männer im Raum dort. Und die wussten schon einiges von ihr, aber sie wusste in ihrem Herzen, dass sie noch schlimmer war als die Männer das schon ahnten und zum Teil wussten. Und sie konnte es nicht fassen, dass dieser Jesus ihr vergeben hatte, einfach so. Er hatte kein Geld verlangt, sie musste keinen Gedicht aufsagen, sie musste nichts unterschreiben. Er hatte ihr einfach vergeben.

[22:34] Welch wunderbare Liebe. Und je mehr darüber nachgedacht hatte, die Maria, die Schwester des Lazarus, die erst vor kurzem, vor kurzem erst auferweckt worden war, desto dankbarer war sie ja. Sie war dankbar, dass ihr Bruder wieder lebt. Sie war dankbar, dass sie so oft zu den Füßen Jesu sitzen konnte, selbst dann, wenn ihre geschäftige Schwester immer etwas noch zu tun hatte und sie in die Kirche locken wollte. Aber es war nicht nur dankbar für ihren lebenden Bruder, von dem sie ahnte, dass er irgendwann doch wieder sterben würde.

[23:17] doch wieder sterben würde. Er war nicht nur dankbar für die Worte,
[23:19] er war nicht nur dankbar für die Worte.
[23:25] Sie war dankbar für ein freies, reines Herz und sie hatte das Gefühl, dass sie
[23:29] diese Liebe gar nicht verdient hat, dass
[23:32] zu viel Liebe über sie ausgeschüttet
[23:34] worden war. Und das Einzige, was sie
[23:37] irgendwie ausdrücken konnte, war, dass sie
[23:44] das Beste, was sie hatte, ein ernster,
[23:48] kostbarer Schal, dass sie das über ihn ausgoß und seine Füße mit ihren Tränen
[23:54] benetzte und mit ihren Haaren trocknete.

[24:02] Nur im Hintergrund hat sie das Gemurmel
[24:09] gehört. Aber Jesus, der die Zeitalter
[24:14] hindurch schaute, versprach ihr damals,
[24:18] dass unter anderem auch im Jahre 2016
[24:22] ihre Geschichte wiederholt werden würde.
[24:27] Sie hatte ihm gesagt: "Er warte noch
[24:31] einmal der Gesalbte, der Messias." Nichts
[24:36] durch den Heiligen Geist gesalbt, sondern
[24:40] durch die Tränen einer dankbaren Frau
[24:43] nicht gesalbt für den Dienst als Lehrer
[24:48] und Heiler und Prophet, sondern gesalbt
[24:49] als das Lamm Gottes.

[24:57] Für die Priester war eindeutig: Dieser
[24:59] Mann muss weg. Er muss sterben. Zu offensichtlich war es,
[25:04] dass er sie durchschaut hatte. Sie hatten
[25:09] jahrzehntelang die Fassade
[25:10] aufrechterhalten, aber dieser Jesus hatte
[25:12] alles zunichte gemacht.
[25:16] Er war so viel mehr, wie Gott das konnten
[25:20] sie gar nicht leugnen. Aber sie hatten
[25:24] sich entschlossen, ihn nicht während des
[25:25] Festes umzubringen,
[25:28] damit kein Aufruhr dem Volk entsteht. Es
[25:32] war nur noch wenige Tage bis zum Fest,
[25:35] zum Passah. Dieses Jahr wäre es ein
[25:38] Freitag. Das bedeutete Freitag-
[25:40] Feierlichkeiten und dann der Sabbat und
[25:43] dann noch das Fest der Erstlingsfrucht
[25:46] am ersten Tag.
[25:50] Millionen Menschen waren erwartet worden.
[25:53] Die ganze Stadt würde voll sein. Ihnen
[25:54] dann umzubringen, wäre unklug. So
[26:04] beliebt, wie er waren.

[26:04] An jenem Tag entschloss sich Jesus, etwas
[26:07] Neues zu tun, etwas, was er in seinem Leben
[26:08] bisher noch nicht getan hat. Bisher war
[26:10] er noch jeden Weg zu Fuß gegangen,
[26:13] egal ob von Galiläa nach Judäa oder von
[26:15] Judäa nach Galiläa oder von Perea nach
[26:17] Samaria. Er brauchte seiner Tochter zu
[26:19] Fuß gegangen. Als er gesagt wurde, den
[26:22] Heiligen Geist, aber zum ersten Mal
[26:24] entzieht er sich nicht zu Fuß zu gehen.
[26:27] Und nicht, weil er Schmerzen hatte. Er
[26:28] wusste, es war Zeit.
[26:30] Lange genug hatte er den Geheilten
[26:33] gesagt: "Sagt nicht der Messias, dass ich
[26:35] der bessere bin?" Weil er wusste, welche
[26:38] Vorteile es gab. Doch jetzt war es Zeit.
[26:41] Schon der Prophet Sacharja hatte ein
[26:44] halbes Jahrtausend vorhergesagt: "Siehe, dein
[26:49] König kommt auf einem Esel reitend." Und
[26:53] so kam er auf einem Esel geritten, das
[26:57] alte Königs-Protokoll Israels bis zum
[27:02] Buchstaben erfüllen. So wie Saul und
[27:05] David, Salomo wären Eseln und Maultieren
[27:10] geritten waren, kam er und zog nach
[27:14] Jerusalem, in die Hauptstadt. Und immer
[27:16] mehr Menschen merken, dass das der
[27:19] beliebte Wanderprediger, der viele von
[27:21] ihnen geheilt hatte oder einen
[27:23] Verwandten geheilt hatte, dass er auf
[27:27] einem Esel nach Jerusalem ritt. Und das
[27:29] konnte nur eines bedeuten, dass seine
[27:31] Jünger endlich ihn überzeugt hatten, dass
[27:34] all die Bitten und all das Flehen endlich
[27:36] gefruchtet hatte. Dass, obwohl er sich
[27:38] immer dagegen gewehrt hat und die
[27:40] Menschen manchmal sogar fast mit Gewalt
[27:41] wegschieben musste, als ihn zum König
[27:43] machen wollten, dass er jetzt sicher hat
[27:48] überzeugen lassen, dass er König wird. Und
[27:51] bald waren die die die Kleider ausgebreitet, die Palmzweige geschnitten
[27:56] und dann wäre ihm zu und man rief laut:
[27:59] "Hosianna dem Sohn Davids! Gepriesen
[28:01] sei er, der da kommt im Namen des Herrn!"
[28:03] Man wusste, die Zeit ist reif. Man wusste,
[28:09] die Prophezeiung aus Daniel. Sie sind da, der
[28:12] König, auf den wir gewartet hatten, er war
[28:13] gekommen.

[28:16] So zogen sie denn in Jerusalem und die
[28:20] Masse wurde immer größer. Und kurz bevor
[28:21] sie die Stadt erreichen, auf einem Hügel
[28:28] mit Jesus stehend, schaute er auf die
[28:31] glänzende Stadt, die sich bereitete für
[28:35] das große Fest, das Passahfest, wo wieder
[28:38] die Lämmer geschlachtet werden sollten,
[28:45] die das Lamm Gottes widerspiegelten.
[28:49] Und da saß er auf seinem Esel und
[28:50] schaute auf Jerusalem.

[29:01] Und er, das Lamm Gottes, begann zu weinen.
[29:05] Es war nicht ein paar Tränen, die ihm da
[29:06] kamen.
[29:10] Es war, als ob der Schmerz von
[29:14] Jahrhunderten, die Qual der Jahrtausende
[29:18] ihn förmlich zerrissen.
[29:22] Der Esel schüttelte sich unter diesem
[29:24] König, der sich kaum halten konnte.
[29:27] Sollte er die Worte des Eseles, warum
[29:32] wollt ihr sterben? Vom Euphrat hinüber
[29:34] werden, mit einem halben Jahrtausend
[29:41] Verspätung.
[29:41] Er sah die Stadt, und in dieser Stadt, der
[29:44] Stadt, die den Frieden symbolisieren
[29:46] sollte, aber selbst bei den Heiden er
[29:51] als Stadt bekannt war, sah er eine ganze
[29:55] Welt, die zufrieden als Symbol der Liebe
[29:59] Gottes geschaffen worden war, und jedoch
[30:02] größtenteils gegen ihn rebelliert.
[30:05] Jahr für Jahr war er gekommen nach
[30:06] Jerusalem.
[30:09] Jedes Fest hat er dort gefeiert, selbst
[30:10] wie Feste, die Gott gar nicht
[30:13] vorhergesehen hatte, wie das Fotografie-Fest.
[30:15] Und jedes Mal ist er immer wieder erneut
[30:17] abgelehnt worden
[30:20] von den Obersten des Volkes. Und
[30:22] tränenerstickter Stimme rief er aus: "Wenn
[30:26] du auch du erkannt hättest, wenigstens
[30:30] noch an diesem deinen Tag, was zu deinem
[30:34] Frieden dient. Nun aber ist es vor deinen
[30:36] Augen verborgen."

[30:39] Die große Volksmenge schaute recht
[30:41] betreten.
[30:43] Es kommt nicht oft vor, dass der König
[30:46] bei seinem Krönungsprozession in Tränen
[30:48] ausbricht und über die Stadt, die er
[30:53] gerade regieren will, weint. Aber dann zog
[30:53] sie weiter.
[30:58] Die Menge und die zog nach Jerusalem. Und
[31:00] die Obersten, die Priester, die Pharisäer
[31:02] und die Sanhedrin und
[31:04] Schriftgelehrten, die hatten schnell raus-
[31:06] bekommen, was passiert. Und wollten es Sache
[31:08] Einhalt gebieten.
[31:10] Aber diesmal konnten sie nichts tun. Und
[31:12] als sie fragten: "Wer ist das?" und aus
[31:14] welchem Volk die Menschen denn fragten: "Wer
[31:15] ist das?"
[31:18] Da war es, als ob der Heilige Geist die
[31:20] Jünger inspirierte, als sie aus-
[31:24] riefen: "Fragt Adam: Es ist der, der das
[31:27] lange den Kopf zertritt. Fragt Jakob: Es
[31:29] ist der, der kommen soll. Fragt
[31:33] Daniel: Es ist der verheißene Messias.
[31:36] Fragt Jeremia: Es ist der da
[31:41] heißt, der König der Gerechtigkeit. Fragt
[31:43] Abraham: Er hat seinen Tag gesehen." Als er
[31:50] dort auf dem Hügel stand, aber Jesus
[31:54] wusste, mit Jerusalem würde es bald
[31:55] vorbei sein.

[31:56] Er kam an einem Feigenbaum mit seinen
[32:03] Jüngern vorbei und er fand, dass an
[32:05] diesem Feigenbaum, trotz vieler Blätter,
[32:10] keine einzige Frucht war. Und in einem Ton,
[32:14] den seine Jünger nie zuvor gehört hatten,
[32:17] verfluchte er den feigen Baum. Was hat er denn getan? Einen Morgen
[32:22] später, als sie wieder an derselben
[32:23] Stelle vorbei kamen, war der Feigenbaum
[32:27] vollkommen verdorrt. Als die Jünger fragten
[32:32] sich, was das zu bedeuten hatte.
[32:36] Doch die Welten und die Engel, die
[32:37] zuschauten, die hatten die hat eine
[32:39] symbolische Handlung bestens
[32:39] verstanden.
[32:41] Jesus hatte vorher in einem Gleichnis
[32:45] mal erzählt, wie jemand einen Feigenbaum
[32:47] schon abhaken wollte, weil er Jahr für
[32:49] Jahr keine Frucht gab. Und wie nach drei
[32:52] Jahren ihm doch noch ein viertes Jahr
[32:54] gegeben worden war, erhoffend, doch
[32:57] jetzt Frucht bringt. Dreimal war er schon
[33:01] zum Passah in Jerusalem gewesen. Jetzt war
[33:02] das vierte Mal.
[33:07] Es gab noch immer keine Frucht.

[33:13] Und Jesus im Tempel und reinigte ihn
[33:16] noch einmal, wie am Anfang seines
[33:18] Dienstes vor drei Jahren.
[33:20] Er sagte: "Steht geschrieben, mein Haus
[33:22] soll Bethaus genannt werden. Ihr aber
[33:27] habt eine Räuberhöhle daraus gemacht." Und
[33:29] sie fragten: "Mit welcher Vollmacht tust du
[33:30] dies? Und wer hat er diese Vollmacht
[33:31] gegeben?"
[33:33] Die Pharisäer und die Schriftgelehrten
[33:35] haben sich nie groß mit Inhalten
[33:36] beschäftigt.
[33:38] Sie fragten immer nur: "Warum tust du das?
[33:40] Wer hat es dir erlaubt? Haben wir sie
[33:41] erlaubt? Warum übergehst du uns?"
[33:46] Autorität. Und Jesus fragte sie: "Mit welcher
[33:48] Vollmacht denn die Taufe des Johannes,
[33:51] von Gott geschehen war?" Und jetzt
[33:52] waren sie in eine Zwickmühle, denn sie
[33:53] konnten nicht genau sagen.
[33:55] Sie waren überzeugt, dass es nur
[33:59] Johannes war, aber dann hätte das
[34:00] Volk sie gleich gesteinigt.
[34:01] Sie konnten aber nicht sagen, dass es von
[34:03] Gott war, denn dann hätte das Volk
[34:04] gefragt: "Waren wir überhaupt nicht daran
[34:06] beteiligt?"
[34:06] Deswegen entschieden sie sich,
[34:08] diplomatisch den Kopf aus der Schlinge
[34:08] zu ziehen.
[34:11] Sie sagten: "Wir wissen es nicht." Da sagte
[34:13] Jesus: "Dann sage ich euch auch nicht, in
[34:16] welcher Form." Und er erzählte
[34:19] ihnen Gleichnisse. Die Zeit war gekommen,
[34:22] deutlich zu sprechen. Es blieben nur noch
[34:24] wenige Tage. Und er erzählte ihr ein
[34:27] Gleichnis von einem Menschen, der zwei
[34:30] Söhne hatte. Will einen Bart in den
[34:31] Weinberg zu arbeiten. Und den anderen Bart
[34:33] im Weinberg zu arbeiten. Und einer sagte:
[34:34] "Ich mache es auf jeden Fall." Anders sagte:
[34:35] "Lass mich in Ruhe."
[34:38] Aber der, der so bereitwillig sich bereit-
[34:39] erklärt hatte, ging nie während der
[34:40] Rebellion
[34:41] tatsächlich arbeitete in die Botschaft
[34:43] war klar und deutlich: Die, die vorgeben,
[34:45] Gottes Volk zu sein, waren viel weiter
[34:47] hinten dran als die, die eigentlich Gott
[34:50] gar nicht kannten.
[34:53] Und er gab noch ein Gleichnis von einem
[34:54] gewissen Hausherr, selbst einen Weinberg
[34:56] zog einen Zaun herum, grub eine Kelter
[34:59] darin, baute einen Wachturm. Jesus gab
[35:00] sich Mühe, dass die Pharisäer, die diese
[35:02] Stelle rückwärts kannten, aus dem Jesaja-
[35:04] Evangelium auch wirklich verstanden, dass
[35:05] er davon sprach von einer Prophezeiung,
[35:08] die schon Jesaja gegeben hatte. Und
[35:10] dieser Hausherr verpasste den beiden
[35:13] Gärtnern und reiste außer Landes.
[35:15] Aber die Weingärtner ergriffen seine
[35:18] Knechte und schlugen den einen, den
[35:19] anderen töteten sie, den dritten
[35:20] steinigen sie.
[35:23] Nicht die Führer des Volkes bisher noch
[35:25] jeden Propheten umgebracht, inklusive
[35:27] Jesaja, der dieses Lied vom Weinberg
[35:29] gesungen hatte. Hatten sie ihn nichts
[35:33] mehr? Sagt das Gleichnis weiter: Der
[35:36] Hausherr, der Weinbergbesitzer, dachte
[35:38] sich: "Vielleicht werden sie sich vor
[35:42] meinem Sohn scheuen." Hat aber die
[35:45] Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie
[35:49] untereinander: "Das ist der Erbe." Und Jesus
[35:51] sprach zwischen den Zeilen die Pharisäer
[35:54] und Schriftgelehrten: "Dieser Ozean,
[35:58] einige von euch wissen ganz genau, wer
[35:59] ich bin. Viele von euch sind
[36:01] wahrscheinlich verführt und glauben
[36:02] wirklich, ich bin ein fanatischer
[36:04] Zimmermann aus Galiläa. Aber einige von
[36:06] euch wissen, wer ich bin.
[36:10] Ihr habt euch tatsächlich mit dem Satan
[36:16] verbündet. Kommt, lasst uns ihn töten und
[36:20] sein Erbgut in Besitz zu nehmen." Und so
[36:23] gab ihnen Jesus diese schneidenden Worte:
[36:26] "Das Reich Gottes, die Botschaft von dem
[36:28] Wesen, im Charakter und dem dem dem
[36:31] Gesetz Gottes wird von euch genommen und
[36:33] einem Volk gegeben, das dessen Früchte
[36:37] bringt." Aber das wollten die
[36:39] Schriftgelehrten nicht auf sich sitzen
[36:41] lassen. Die Pharisäer dachten: "Wie können
[36:42] wir ihn irgendwie vor dem Volk
[36:44] mal so richtig in Bedrängnis bringen? Acht
[36:45] Geld ist eine gute Sache.
[36:47] Das Volk hasst die Steuern und sie
[36:49] hassen Überfälle. Lasst uns über römische
[36:51] Steuern sprechen." Gute Idee, kamen sie zu
[36:54] ihm.
[36:54] "Wir haben eine Frage." "Wir haben gehört,
[36:55] beantwortet Fragen. Wie, es gibt keine
[36:57] Fragen, Antwortzeit, nicht wahr?" Werden
[37:00] eine Frage: "Darf man Steuer zahlen?"
[37:02] Vielleicht hat es etwas lauter gesagt,
[37:05] damit alle hörten: "Darf man Steuern
[37:10] zahlen an die Römer?" Und Jesus erkannte
[37:13] ihre Intrige. Ließ sich eine Steuermünze
[37:14] geben und fragte: "Wessen Abbildung
[37:15] ist?"
[37:17] Und sie brauchten nicht lange zu schauen.
[37:21] "Das ist die, äh, des Kaisers." Dann
[37:23] "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und
[37:27] Gott, was Gottes ist." Wenn Tiberius das
[37:29] Bild von Tiberius drauf hat, es gehört Tiberius.
[37:31] Los geht's. Tiberius
[37:34] hatten sie verstanden, was Jesus damit
[37:37] gesagt hatte: "Gibt Gott, was Gottes ist." Wo
[37:40] war denn das Bild Gottes darauf? Welche
[37:42] Münze musste man geben, wo das Bild
[37:46] Gottes drauf war? Das nicht sie selbst
[37:48] waren nicht auf, waren sie nicht nach dem
[37:51] Bild Gottes geschaffen?
[37:54] Sollten sie nicht sich selbst Gott geben?
[37:57] Ein anderer kam und sagte: "Meister,
[37:59] welches ist das größte Gebot im Gesetz?"
[38:00] Manche hatten sich Mühe gemacht, alle
[38:02] Gebote aufzuschreiben. Einen aber auf 613
[38:05] Gebote gekommen, und es gab viel Streit,
[38:07] welches jetzt wichtiger, das andere war.
[38:11] Welches das größte Gebot im Gesetz? Und
[38:14] Jesus, der das Gesetz wirklich verstanden
[38:16] hatte, sagte: "Du sollst den Herrn, deinen
[38:18] Gott, lieben mit einem ganzen Herzen, mit
[38:20] meiner ganzen Seele, mit einem ganzen
[38:22] Denken. Das ist das erste und größte Gebot.
[38:27] Denn Gottes Gesetz ist seine Liebe. Er
[38:29] ist immer lieber als zweites, vergleichbar,
[38:31] weil die Liebe Gottes auch
[38:34] zwischen den Menschen gilt: Du sollst
[38:36] deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
[38:39] An diesen zwei Geboten hängen das ganze
[38:41] Gesetz und die Propheten. Ihr Leben,
[38:43] Schriftgelehrte, fest steht doch endlich:
[38:45] Es geht nicht um Regeln auswendig lernen
[38:47] und Regeln richtig halten. Das nützt
[38:50] niemandem was. Ihr müsst die Liebe Gottes
[38:56] verstehen. Alles Natur und den Erwin den
[38:58] Ghetto, wem den Propheten und Inschriften.
[39:01] Überall geht es nur um die Liebe Gottes.

[39:08] Und dann hat Jesus den Spieß umgekehrt.
[39:10] Nachdem sie eine Frage nach der
[39:11] anderen gestellt hatten, schwierige
[39:13] Fragen, oder sie alle beantwortet hatte,
[39:15] drehte er den Spieß um und stellte ihnen
[39:17] mal eine Frage: "Was denkt ihr von
[39:20] Christus, dem Gesalbten, auf den wir alle
[39:22] warten? Oder den erwartet, dessen Sohn ist
[39:27] er?" Es kam wie aus der, kam wie ein Pfeil
[39:32] geschossen, damit: "Okay, wieso nennt ihn
[39:34] denn David im Geist Herr, in dem es
[39:36] spricht: 'Der Herr hat zu meinem Herrn
[39:37] gesagt: Setz dich zu meiner Rechten,
[39:39] bis ich deine Feinde hinlege als
[39:41] Schemel für deine Füße.'"
[39:43] Also, wenn David
[39:49] es sagt, dass der Kommende Herr schon zu
[39:53] seinen Zeiten her war. Und die beiden,
[39:56] also Gott und der Herr kommuniziert
[39:58] haben.
[40:02] Wie kann er dann sein Sohn sein? Gute
[40:06] Frage. Wie kann jemand der Sohn von einem
[40:07] sein und gleichzeitig schon vorher
[40:10] existiert haben? Die Frage haben sich
[40:11] viele Menschen über Jahrhunderte
[40:15] gestellt. Wie kann jemand Sohn sein und
[40:19] vorher schon existiert haben? War das
[40:21] nicht die Frage, die sich ideal gestellt
[40:25] hatte? Ob dieser Michael schon immer
[40:30] existiert hat? Ob er wirklich Gottes Die-
[40:32] Pharisäer jedenfalls konnten keine
[40:33] Antwort finden und sie haben sich
[40:34] schnell zurückgezogen.
[40:37] Aber Jesus war jetzt in die Offensive. Er
[40:42] wusste, welche enorme Gewalt die die die
[40:44] Pharisäer und Schutzgeld über das Denken
[40:45] der Leute hatten. Alle dachten, dass das
[40:47] die Heiligsten überhaupt sind. Und da
[40:49] wollte sie warnen, denn er wusste, was
[40:51] bald kommen würde.
[40:54] Also sprach er zu den Führern zum ersten
[40:56] Mal so deutlich,
[41:03] mit Tränen in den Augen: "Für euch, wie ihr
[41:04] euch die Schriftgelehrten und Pharisäer,
[41:07] Heuchler, die ihr das Reich der Himmel
[41:10] vor den Menschen verschließt. Ihr selbst
[41:12] geht nicht hinein und die hinein wollen,
[41:15] die lasst ihr nicht hinein. Lasst sie doch
[41:17] wenigstens zu Gott kommen, wenn ihr
[41:20] selbst nicht wollt. Ihr euch die
[41:24] Schriftgelehrten und Pharisäer, dass ihr
[41:26] die Häuser der Witwen fresst und zum
[41:29] Schein lange betet. Darum werdet ihr ein
[41:32] schweres Gericht empfangen. Für euch ist
[41:34] ihr die Minze und den Adel und dem
[41:36] Kümmel verzichtet, das Wichtigere im
[41:39] Gesetz vernachlässigt, sowie das Recht
[41:41] und das Erbarmen und den Glauben. Das
[41:43] Gesetz von der Liebe.
[41:45] Das sollte man tun. Jedes in die Kassen.
[41:47] Ihr könnt gerne euren Zehnten
[41:49] weitergeben, ist alles richtig damit. Aber
[41:52] seid doch liebevolle Menschen.
[41:55] Für euch, dass ihr getünchte Gräber
[41:57] gleicht, die äußerlich zwar schön
[42:00] scheinen, innerlich aber voller toten
[42:03] Gebeine und aller Unreinheit sind. Aber
[42:05] dass diese Worte galten nicht nur
[42:08] Pharisäern, galten sie nicht so viel mehr
[42:11] Menschen, die nach außen hin immer eine
[42:15] gute Fassade abgegeben hatten.
[42:18] Es war nur noch wenige Tage und der
[42:21] Bruch zwischen Jesus und der Oberschicht,
[42:23] den Theologen und Schriftgelehrten, war so
[42:28] deutlich. Er war nicht mehr zu kitten. Der
[42:30] sandte Gott Menschen aus einem fernen
[42:30] Land.
[42:35] Er sandte Elia, die waren in
[42:37] Jerusalem als Touristen, vielleicht
[42:41] vielleicht auch, um den Gott Israels
[42:44] kennenzulernen. Und einem Jünger sagten
[42:46] sie: "Was sie wirklich auf dem Herzen
[42:49] hatten: 'Herr, wir möchten gerne Jesus
[42:52] sehen.' Es war wie ein Tropfen Wasser in
[42:55] der Wüste des Unglaubens, wie ein
[42:57] Lichtstrahl in der Finsternis der
[43:01] Ablehnung. Die Griechen, die würden gerne
[43:04] Jesus sehen, sowie die Assyrer in Ninive
[43:06] auf die Botschaft reagiert hatten.
[43:08] Während ganz Israel die Propheten
[43:12] verfolgte, hatten die Heiden wirklich
[43:14] größeren Glauben als das Volk Gottes. Sie
[43:17] wollten gerne Jesus sehen. Und Jesus
[43:20] wusste: "Jetzt ist es Zeit. Die Stunde ist
[43:22] gekommen, dass der Sohn des Menschen
[43:25] verherrlicht werde." Und er sagte denen,
[43:26] die um ihn herum standen im Tempel:
[43:28] "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das
[43:30] Weizenkorn nicht in die Erde fällt und
[43:33] stirbt, so bleibt es allein." Jeder kannte
[43:34] die Wahrheit. Viele waren in der
[43:36] Landwirtschaft tätig. Sie wussten, das
[43:37] Weizenkorn, das später die Frucht bringt,
[43:43] das Weizenkorn selbst stirbt, wenn es
[43:47] aber stirbt, so bringt es viel Frucht.
[43:49] Und Jesus dachte selbst über die Worte
[43:55] nach. Er wusste: "Ich bin das Weizenkorn,
[43:59] und ich habe jedes Recht der Welt, jetzt
[44:01] in den Himmel zu fahren.
[44:04] Ich habe jedes Recht der Welt, jetzt
[44:07] zurückzugehen.
[44:10] Ich bin hier nicht gezwungenermaßen.
[44:11] Ich bin nicht irgendwann geschaffen
[44:14] worden für diesen Auftrag. Ich bin ganz
[44:17] freiwillig hier. Niemand zwingt mich hier
[44:22] zu sein. Aber wenn ich zurückgehe,
[44:25] ohne mein Leben gegeben zu haben,
[44:31] wir müssen jedoch Elia und Mose zurück.
[44:33] Und für den ganzen Rest,
[44:36] all die Milliarden gibt es keine
[44:41] Hoffnung." Und seine Seele war erschüttert.
[44:46] Er wusste, was das bedeutet. Er wusste,
[44:49] dass er den Platz der Sünde einnehmen
[44:54] müsste. Und ihm fehlten die Worte. "Was
[44:56] soll ich sagen?
[45:01] Vater, hilf mir in dieser Stunde." Vor
[45:03] Ewigkeiten hatte er es kommen sehen, aber
[45:06] als er in der Situation war und es
[45:10] plötzlich real wurde, dass er plötzlich
[45:22] da bekam Angst. Er sagte: "Doch darum bin
[45:24] ich diese Stunde gekommen.
[45:28] Ich habe gewusst, dass das nicht wartet.
[45:32] Vater, verherrliche deinen Namen." Und so,
[45:33] als ob er gerade in dem Moment eine
[45:36] warme Hand auf seiner Schulter gebraucht
[45:39] hätte, kam eine Stimme vom Himmel und der
[45:41] Vater sprach erneut zur Menschheit: "Ich
[45:43] habe ihn verherrlicht und will ihn
[45:46] wiederum verherrlichen." Die meisten
[45:47] Menschen dachten nur, dass es plötzlich
[45:48] gedonnert.
[45:51] Nicht viel hat diese Stimme gehört. Jesus
[45:53] erklärte denen, die um ihn herum standen:
[45:55] "Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt.
[45:58] Nun wird der Fürst dieser Welt hinaus-
[46:01] geworfen werden. Und ich, wenn ich von der
[46:03] Erde erhöht bin, werde alles zu mir
[46:05] ziehen." Die Jahrtausende gewartet auf
[46:08] diese letzte Konfrontation zwischen
[46:11] Michael und Helene, der zu Satan geworden
[46:13] war, sind dem Schöpfer und dem, der das
[46:16] Gesetz des Schöpfers angezweifelt hatte.
[46:18] Zwischen dem Gott der Liebe und dem, der
[46:19] behauptet hatte, dass Gott nicht immer
[46:26] Liebe ist. Bis jetzt war die Beweislage
[46:32] relativ günstig für Jesus, aber noch
[46:35] hatte Satan nicht alles verloren.
[46:39] Noch hatte er Argumente. Und jetzt kam es
[46:46] zur Entscheidung.
[46:46] Jesus erinnerte an die Wüste und wenn
[46:48] ich lange die damals aufgerichtet worden
[46:49] war,
[46:51] die erhöht worden war und alle, die
[46:55] geschaut hatten, waren gerettet worden.
[46:58] Doch der Bericht sagt: "Obwohl er aber so
[47:01] viele Zeichen vor ihnen getan hatte und
[47:03] so viel gepredigt hatte und so viel
[47:06] seinen Charakter offenbart hatte,
[47:08] glaubten sie nicht an ihn.
[47:11] Sie hatten etwas anderes erwartet. Sie
[47:14] wollten einen, der ihren Stolz fördert,
[47:17] denn die Römer vertreibt. Sie waren auf
[47:19] einen König vorbereitet, aber nicht auf
[47:24] einen König der Liebe." Und so ging er,
[47:27] verließ den Tempel und er wusste: "Jetzt
[47:29] ist es vorbei."
[47:31] Die Jünger hatten das längst noch nicht
[47:32] begriffen. Sie waren immer froh, wenn sie
[47:34] den Tempel kommen konnten, weil das war
[47:36] ja das Weltwunder Nummer 1. Alle wollten
[47:37] den Tempel gehen. Wahrscheinlich waren noch
[47:38] die Juden deswegen gekommen, weil er so
[47:40] groß und gigantisch war. Und während Jesus
[47:41] mit finsterer Miene,
[47:43] mit traurigem Gesicht den Tempel verließ,
[47:43] hielten sie immer noch auf und sagten: "Hast

[47:45] hielten sie immer noch auf und sagten: „Hast du jemals dieses Fresko gesehen und diese Steine?“

[47:50] Unglaublich gewaltig! Was sagst du, Jesus? Er schaute nicht mal auf die großen Steine, so als ob es ihn gar nicht interessieren würde. Er sagte nur: „Hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird.“

[48:04] Er verließ den Tempel und mit ihm verließ die Herrlichkeit Gottes diesen Tempel. Genauso wie damals, wie du gesehen hattest, wie die Herrlichkeit Gottes den Tempel damals verließ. Und seine Jünger keuchten ihm hinterher: „Was soll das meinen? Keinen Stein wird auf dem anderen bleiben!“ Hat er überhaupt gesehen, wie groß die Steine waren?

[48:25] Niemand, niemand, niemand kann wegnehmen und sich dann wieder auf jenem Berg, dem Ölberg, auf dem schon ein Jahrtausend vorher David stand und geweint hatte, als er Jerusalem sah, weil er von Jerusalem weggetrieben worden war. Falls nicht ein Bild für die Welten der Sohn David stand dort, wo David schon stand und weinte über dieselbe Stadt.

[49:03] Aber die Jünger hatten jetzt dafür keinen Blick. Wie interessierte es mehr, was aus ihrem geliebten Tempel würde? „Sage und schreibe: Dies geschehen und was wird das Zeichen der Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?“

[49:11] Und Jesus entschied sich jetzt kurz, bevor alles zu Ende gehen würde, den Blick ihnen zu weiten auf das, was noch kommen würde in der Weltgeschichte. Habt acht, dass euch niemand verführt, denn viele werden sagen: „Ich bin der Christus!“ und werden viele verführen. Er sprach von Krieg und von Erdbeben und von Hungersnöten, aber sagte: „Das ist alles erst der Anfang der Wehen.“

[49:36] Er sprach davon, wie alle, die ihm nachfolgen, getötet werden würden und gehasst seien würden von allen heidnischen Völkern. Er sprach davon, wie dieses Evangelium vom Reich in der ganzen Welt verkündet werden wird zum Zeugnis für alle erhaltenen Völker. Und dann würde die Weltgeschichte zum Ende kommen, jedenfalls so, wie die Jünger sie kannten.

[50:02] Und dann wies er sie auf das Buch hin, das in ihrem Buch ganz hinten war. So, man musste kaum was man anfangen sollte, das Buch des Propheten Daniel. Er sagte: „Wenn ihr das nächste achtet darauf, er spricht von einem Götzendienst der Verwüstung. Wenn das kommt, flieht auf die Berge!“ Denn er sagte: „Die Jünger haben sich vor Schreck an den Kopf gepackt. Wer fliehen? Wie sollen wir den Frieden? Wofür sollen wir fliehen?“

[50:26] Bittet aber, dass eure Flucht nicht im Winter noch am Sabbat geschieht. Und in dem Kopf ging das durch: „Wie flott! Wir sind doch nicht in den Zeiten von Nebukadnezar, wo ich sein angegriffen, denn von den soll den Juli wurde er angegriffen werden.“ Aber Jesus ging noch weiter in die Zukunft und sagte: „Sobald aber nach der langen Zeit jener Tage für die Sonne verfinstert, während der Mond seinen Schein nicht geben und die Sterne werden vom Himmel fallen und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust geschlagen. Sie werden den Sohn des Menschen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“

[51:08] Und dann gab er ihnen einige Gleichnisse, demonstrieren sollte, wie man wartet auf dieses Ende. Von zehn Jungfrauen, von denen allein schliefen, aber nur fünf vorbereitet waren für den Ernstfall. Und von Männern, denen Talente anvertraut worden waren und einige damit gut umgehen und andere sie verschenken. Und von Schafen und Böcken, die erst getrennt wurden, als das Ende da war. Und das Kriterium ihrer Trennung, das war, ob sie das Gesetz der Liebe praktiziert haben.

[51:50] Das Passahmahl am Freitag sollte es gefeiert werden, doch Jesus wusste, dass am Freitag er das Passahmahl mit seinen Jüngern nicht mehr feiern konnte. Das wäre zu spät, wenn er noch einmal das Passahmahl mit ihnen feiern würde. Dann müsste es vorher sein. Und zum nicht geringen Erstaunen sandte er sie aus, um schon am Donnerstagabend das Passahmahl zu feiern.

[52:23] Sie bereiteten alles vorschnell und etwas ungeplant. So kamen sie zusammen mit dem Haus, das sie angefragt hatten zur Benutzung, und dort war alles vorbereitet. Sie hatten wahrscheinlich vergessen, jemanden zu beauftragen, der als Diener dort sein könnte, einfach zuständig für einige notwendige Dinge, nämlich zum Beispiel für das Füßewaschen. Und es dämmerte dem einen oder anderen Jünger, dass wahrscheinlich eher das machen sollte.

[53:00] So saßen sie alle betroffen am Tisch und hofften, dass es keiner merkt, dass keiner den Gedanken hat, den wir gerade haben, und dass irgendwie alle gleich vergessen, dass wir gar keine Füße gewaschen hat. Und Jesus sagte ihnen: „Mich hat herzlich verlangt, dieses Passahmahl mit euch zu essen, ehe ich leide.“ Und als sie sich breit machen wollten, endlich zu essen, stand er auf.

[53:24] Sie trauten ihren Augen nicht. Er nahm das Wasser. Er war ja meist, er war gerade als König eingezogen. Es soll auch gleich die Römer vertreiben. Er wischte die Füße ein. Komisches Gefühl, die Hände des Königs an den Füßen zu haben. Wer sich so niederbeugte. Sie hatten seltsam geguckt, als die Frau mit ihren Tränen seine Füße gewaschen hatte. Jetzt gucken sie noch seltsamer, als er ihre Füße wusch.

[54:06] Und er wusch die Füße von Johannes, und er wusch die Füße von Philippus, und er wusch die Füße von Jakobus und von Petrus, der erst dann: „Brauchst du nicht!“ Und dann plötzlich ganz gefasst und wollte so verwirrt war. Und dann wurde auch die Füße von Judas. Und vielleicht hat er ein bisschen länger gewaschen, ein bisschen sanfter die Füße gestreichelt.

[54:36] Und dann sagt er: „Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen.“ Und dann brachte er das Brot und den Traubensaft und sagte: „Im Test, das ist mein Leib.“ Schon ein Jahr zuvor, bei der Spaltung der 5000, hat er später versucht, diese Wahrheit zu offenbaren, als damals fast alle ihn verlassen hatten. In der letzten Episode gesehen hat.

[55:02] Und dann aber den Traubensaft und sagte: „Zwingt alle daraus, denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ Den Jüngern wird es nicht aufgegangen sind, aber die Maxime im Himmel. Sie machten die Verbindung: „Moment mal, er hat auch dreieinhalb Jahre zuvor Wasser zu Traubensaft gemacht. Das Wasser für die Reinigung, da das Blut der Traubensaft.“

[55:25] Und hatte nicht schon Jakob dem Dieuser gesagt, dass er seine Kleider in Traubenblut waschen würde? Das Blut des neuen Bundes, das viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Und wären sie offen, sprach er traurig: „Was ich sage euch, einer von euch wird nicht verraten.“

[55:49] Und elf fielen aus allen Wolken. Und einer verschluckte sich an Brot. Aber Jesus zeigte keinen Finger. Als alle fragten: „Bin ich es? Mich ist es?“ entschied er sich demjenigen, von dem er wusste, dass jetzt verraten wir eine Chance zu geben. Er tauchte das Brot ein, sagte: „Weniger geben werde.“

[56:16] „Er ist es!“ Und dann hielt er es halb dem Judas entgegen. Er sagt: „Es wäre für jeden Menschen besser, wenn er nicht geboren wäre.“ Und Judas hatte tatsächlich die Nerven zu sagen: „Habe doch nicht ich!“ Und er nahm das Brot.

[56:39] Die Jünger hatten nicht gewusst, dass und Tage zuvor ein Geheimtreffen gehabt hatte. Die Jünger hatten ja ihnen vorgeschlagen, als den besonders klugen Jünger. Und so fühlte er sich auch ihm war aufgefallen, dass Jesus einfach zu langsam ist mit seinem Bestreben, das Königreich aufzurichten. Er glaubte an Jesus, er glaubt, dass Jesus ein guter König sein könnte, aber man müsste Jesus ein bisschen nachhelfen. Man müsste seine Regierung ein bisschen verbessern.

[57:10] Klang so wie einige Jahrtausende zuvor im Himmel, ohne ein bisschen nachhelfen, ein bisschen was anders machen. Und er hatte sich mit den Priestern gesprochen. Er wollte sie reinlegen, denn er wusste, Jesus habe es ja immer jedem Mordanschlag ankommt. Er war sich sicher, er wird auch diesmal ankommen. Aber wenn er sie in Konfigurationen bringen könnte, dann würde vielleicht durch den durch die Auseinandersetzung mit Jesus merken, dass er wirklich ein bisschen Gewalt anwenden muss. Oder er wollte ihn ein bisschen nachhelfen.

[57:46] Jesus wusste, er war bei dem Gespräch dabei gewesen. Er wusste, was sie gesagt hatten. Und so ging Yehuda, der genauso hieß wie jener, der seinen Bruder Josef für 20 Silberlinge verkauft hatte. Er hatte diesmal der besseren Preis gemacht, 30 Silberlinge. Und sie musste nicht mit anderen Brüdern teilen. Sich hat er ganz für sich allein. Und so ging er in die Nacht hinaus und dachte, dass außer ihm und Jesus niemand es wusste.

[58:14] Und hatte keine Ahnung, dass Milliarden von Engeln und geschaffene, geschaffene und geschaffenen umgefallenen Wesen auf ihn blickten und sagten: „Ist der denn von Sinnen? Für 30 Silberlinge verriet er seinen Schöpfer.“

[58:40] Jesus warnt er sich den anderen Jüngern: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt er nicht. Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Ich gehe hin zu meinem Vater, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe, sie eine Stätte breite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.“

[58:58] Die Jünger verstanden, wie fast immer, nur Bahnhof. „Ja, wir wissen nicht, wohin gehst du? Gehst du hin? Wir kennen außerdem den Weg nicht. Wo sollen da hinkommen?“

[59:08] „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ Jeder Satz war wie ein ausgedrückter Konzentrat der Weisheit der Ewigkeiten. „Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ Und das war's nicht.

[59:25] So schlüsselwort statt darüber nachzudenken, was dieses gerade gesagt hatte. Hatte Philippus seine glorreiche Idee: „Vater, Vater, Vater, hey, hast du den Vater gesprochen? Zeigt uns doch mal den Vater, dann sind wir zufrieden.“ Sein Vater, er war schon ganz stolz über diese glorreiche Idee, die er gehabt hat. Und er schaute Jesus erwartungsvoll an.

[59:42] Und er schaute zurück und sagte: „Jetzt kennen wir uns schon fast dreieinhalb Jahre, Philippus. Lass mich nicht erkannt.“

[1:00:00] „Wenn du mich gesehen hast, hast du den Vater gesehen.“ Die Jünger sprachlos. Und er sagte ihnen: „Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote. Und auch wenn ich stehe, wird jemand anders kommen. Ich will den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, es dabei auch bleibt in Ewigkeit, den Heiligen Geist, der die Propheten inspiriert hat. Er wird mein Vertreter sein. Ich gehe hin, er kommt zu euch.“

[1:00:28] Wenig ist bekannt über ihn, aber wisst, er wird euch alles, wäre nicht an alles erinnern, was ich gesagt habe. Und dann sangen sie ein Lob und gingen.

[1:00:42] Und gingen sie gingen zu einem Garten, benannt Gethsemane. Und dort offenbarte Jesus die traurige Wahrheit: „Ihr werdet in dieser Nacht alle an der Anschluss nehmen, denn es steht geschrieben: Ich werde den Hirten schlagen und die Schafe der Erde werden sich zerstreuen.“

[1:01:04] Aber wie immer glaubten die Jünger auch diesmal, dass Jesus vielleicht irgendwie das anders meinte, als er gesagt hatte. Und insbesondere Petrus protestiert und sagte: „Das kann gar nicht sein! Ich würde mein Leben für dich geben!“ Sagte heute in dieser Nacht, er der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er sagt ihm sogar: „Sich solchen ein Schwert mitnehmen, dann, wenn sie ihn verlassen, dann müssten sie für sich selbst sorgen.“

[1:01:28] Solange sie in seinem Auftrag waren, brauchten sie kein Schwert. Er alles, was für sie gesorgt. Aber wenn sie ihn verlassen würden, dann müssten sie selbst zu sorgen.

[1:01:40] Aber noch war die Stunde nicht da. Noch einmal gab ihnen ermutigende Dinge mit: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wenn ihr in mir bleibt und mich nicht verlassen, wenn er in mir bleibt und ich in ihm, beendet bleibt und ich in dem der bringt viel Frucht, denn getrennt von ihr könnt ihr nichts tun. Das ist mein Angebot: einander zu lieben, gleich wie ich euch geliebt habe.“

[1:01:57] Und dann betet er: „Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit auch dein Sohn dich verherrliche. Er betete für seine Jünger, von denen es deswegen gleich verlassen würden. Für herrlich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, ich beide hatte, ehe die Welt war. Bewahre sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleich wie wir. Heilige sie in deiner Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit.“

[1:02:25] Aber ich bitte nicht nur für diese allein, nicht nur für diese elf Tiere sind, sondern auch für die, welche durch das Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir. Die Liebe, die wir haben, Vater, die soll auch in den Herzen der Menschen sein.“

[1:02:53] Und dann wurde es immer dunkler. Und es war, als ob eine alte Prophezeiung im Himmel noch einmal ausgesprochen worden ist: „Schwert, erwache gegen meinen Hirten, gegen den Mann, der mein Gefährte ist.“ Es war, als ob in diesem Moment der Himmel begann, die Archive aufzutun und die Dinge, die in den Archiven aufgeschrieben waren, aus den Büchern zu nehmen, so schien es.

[1:03:21] Und auf die Erde zu werfen, auf ihn, den Biss, den Eva getan hatte in den Apfel, und den Biss, den Adam getan hatte in den Apfel, und die Lüge, die keinen getan hatte, und den Mord, den Kain getan hatte, und die Arbeit, tausende Nähebrüche, die begangen worden waren, und die Morde an den Tieren, die Morde an den Menschen, die Sünden von Abraham und die Sünden von Isaak und die Sünden von Jakob, die Sünden der Ägypter, die Kriegsverbrechen der Assyrer.

[1:04:11] Die Sünde von David, die Sünde des Täters, der die Diener vergewaltigt hatte, und die Sünde von Amnon, der seine Halbschwester vergewaltigt hatte. Jede einzelne Sünde, die Sünden von Manasse. Sie wurden alle auf ihn geworfen.

[1:04:33] Und es war so, als ob mit jedem Moment er mehr zusammenbrechen schien. Es war so, als ob er Batseba zu sich gerufen hatte, als ob er Jesaja durchgeschnitten hatte, als ob er all diese gräulichen Verbrechen der Assyrer begangen hätte, als ob er gelogen hätte und ob er gestohlen hat, als ob er ach, angewiesen wäre, er das babylonische Kleid genommen hatte, als ob er den auf den Feldern zweimal geschlagen hat.

[1:05:14] Oder als die Sünden von 4000 Jahren auf ihn geworfen wurden, da haben wir gar nicht einmal erklärt. Gesagt: „Es ist so viel, das kann kein Mensch tragen.“ Und Gott sagte ihnen: „Das ist noch nicht einmal alles. Die Weltgeschichte geht noch weiter und Dinge, die noch nicht oft geschrieben sind, Dinge, die noch nicht einmal passiert sind, Dinge, die ihr als Engel euch nicht einmal vorstellen könnt, dass Menschen zu so etwas in der Lage sind, die werden jetzt auch noch auf ihn gelegt.“

[1:05:51] Und Jesus sagte: „Meine Seele ist tief betrübt bis zum Tod. Bleibt hier und macht mit mir.“ Er wusste, wenn diese Sünden alle auf ihm lasten, wenn er sich mit diesen Sünden identifizieren muss, dann muss Gott ihn für immer vom Leben abschneiden.

[1:06:20] Also kniete er in Gethsemane. Er wagte kaum seinen Augen zum Himmel zu erheben und sagte: „Mein Vater, ist das möglich? So gehe dieser Kelch an mir vorüber.“ Und die Engel im Himmel, die Engel, die dort standen, die haben gleich gesagt: „Gott, wir haben es doch gleich gesagt, lass uns darüber machen, dass uns das Opfer bringen, wenn wir verloren gehen, egal. Aber lasst es nicht gehen, tragen bleibt zurück.“ Die Antwort war Schweigen.

[1:06:53] Jesus wusste selbst. Er wusste schon seit Ewigkeiten, dass es keine Alternative gab. Wird es eine gegeben hätte, hätten sie sie genommen. Es gab keine Alternative. Er musste in das Loch fallen, von dem keiner wusste, und dem er jedenfalls jetzt nicht mehr wusste, ob man überhaupt jemals aufkommen würde.

[1:07:14] „Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst. Nicht mein Wille, auch wenn ich auf ewig verloren gehe.“ War das der Jesus, von dem Heli gesagt hatte, dass er so arrogant ist? Das war Jesus.

[1:07:32] Und die Welten bekamen ihre Antwort. Die Jünger hatten von dem alles nicht so viel mitbekommen. Sie hatten schon lange nicht mehr gut geschlafen und hatten ein kleines Nickerchen genommen. Jesus, das suchte ihn zu deutlich zu machen, wie ernst die Lage ist. Und betete, damit er nicht in Versuchung kommt. „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“

[1:07:57] Und sie griffen sich die Augen, sehen, was passiert und waren bald wieder weg. Ist sie waren erst wieder richtig putzmunter, als die Römer plötzlich im Garten standen und der Mob mit den Stärken und den Schwertern.

[1:08:16] Jesus war jetzt gefasst. Er hatte sein Schicksal akzeptiert, was kommen würde. Er würde alle, jede einzelne Sünde, sei sie noch so abscheulich, er will sich damit identifizieren und die Verantwortung dafür tragen. Und jetzt kamen sie und sie fragten: „Nun, wer fragte sie, wer sucht ihr?“

[1:08:44] Jesus und der Engel, der am Ende seines Gebetes ihn gerade gestärkt hatte, war noch nicht zum Himmel aufgeflogen. Und so, als ob er wenigstens ein kleiner hellen Punkt Stoß geben würde, gerade dazwischen. Und alle fühlen, aber auch diese Engel wusste, er könnte nicht auf ewig aufhalten, was schon längst beschlossen war.

[1:09:04] Und so verließ er die Szene und ging in den Himmel. Jesus fragt er noch einmal: „Versucht ihr?“ Und da traf es sich, dass aus einem anderen Bus seien zwölf der Junge kam. Der erschien sehr erstaunt über die die Soldaten. „Was machen wir jetzt?“ Und er küsste Jesus als Zeichen seiner Sympathie.

[1:09:27] Und es war, als ob sich in diesen beiden Lippen das gesamte Gift seit Jahrtausenden zusammen konnte man. Jesus fragt ihn: „Freund, wozu bist du hier? Ich weiß, dass das dieser Kuss ein verabredetes Zeichen ist, damit in der Dunkelheit sehen, wer es ist.“

[1:09:49] Aber er ließ sich küssen. Er hat seine Backe nicht weggezogen, sondern hat seine Wange hingehalten. Er ließ sich küssen vom Verräter. Und dann führten sie ihn zu Hannan, dem alten Hohepriester, und dann zu Kaiphas, dem amtierenden.

[1:10:10] Und alle Jünger flohen in alle Richtungen. Einer hat sogar sein Kleid verloren. Aber als die Meute Jesus nahm, da sind zwei weiter ferne gefolgt, Johannes und Petrus. Der jedem Baum haben sich versteckt. Und wenn die Meute weit genug war, gingen sie ein bisschen weiter.

[1:10:39] Und sie sagen, wie Petrus, wie wie Jesus in den Vorhof geführt wurde zum Kaiphas. Und dann standen sie vor der Tür. Und Petrus am Herz machen: „Wie jetzt kommen wir auch nicht weiter? Ich hatte kein Problem, ich kenne den hohen bis sehr hohen Priester. Habe ist bekannt, sagt er dann dazu, dass du Jünger bist. Ich gehe rein.“

[1:11:01] Schluss. Weiteren. Petrus stand außen vor. Was macht denn jetzt Johannes innen drin? Hat sich wahrscheinlich liegt das war keine gute Idee, den Petrus draußen zu lassen. Ein bisschen unhöflich und kam zurück und redete mit der Türsteherin.

[1:11:21] Der Hohepriester an seine Tür stehe und dachte: „Das ist mein Freund, er gehört auch zu uns.“ Dafür mit rein. Sie hat ihn ein bisschen angeschaut, sagt: „Alles klar.“ Und Johannes ging schnell stark auf das Gebäude zu. Er wollte wissen, was passiert mit Jesus. Petrus hatte auch das Interesse, aber auf einen kalt. Oder sah dieses Kohlenfeuer da und er hat sich ein bisschen werben wollen.

[1:11:48] Da saß er. Johannes stand in der Kälte und hörte, was passiert mit Jesus. Petrus stand am Kohlenfeuer, entfernte sich durch die Flammen, schaute in die Türsteherin an und jetzt konnte sie noch ein bisschen deutlicher sehen und sagte:

[1:11:59] ein bisschen deutlicher sehen und sagte: „Hey, du bist auch mit Jesus von Nazareth!“

[1:12:01] Das hat er nicht erwartet. Er sagt: „Muss ein Irrtum sein!“ und „Hast dich verguckt.“

[1:12:14] Ob er gehört hat, dass in dem Moment der Hahn krähte wie ein Alarmsignal. Petrus verließ den Ort, ging an einen anderen Ort und hoffte in Sicherheit zu sein. Vor der Tür stehen, aber die kamen kurze Zeit später, nachdem bereits eine zweite Frau ihn ebenfalls erkannt hat und jetzt zu zweit behaupteten, er wäre ein Jünger von Jesus.

[1:12:44] Und als ein dritter Mann dazu kam und in dem Mund von zwei, drei Zeugen jede Sache bestätigt ist, da fühlt er die Schlinge enger um sich gelegt und sagte: „Nein, nein, nein, nein, ich kenne den Mann nicht.“

[1:12:59] Woher hat er auch wissen sollen, dass just in jenem Moment innen drin Jesus gefragt wurde zu seiner Lehre und zu den Jüngern und Jesus gesagt hatte: „Fragt doch einfach meine Jünger, die wissen alles, sie werden euch gerne erzählen.“

[1:13:14] Was wusste das natürlich nicht, aber es war keine Entschuldigung.

[1:13:18] Eine Stunde verging, aber er ging auch nicht einen Meter weiter zu Jesus. Er blieb am Kohlenfeuer, hat eine Stunde Zeit und der Heilige Geist hat an seinem Herzen gerade die Trost-Meister Satan hatte das alles genau wo das hätte die Worte gehört: „Ich werde dich niemals verlassen.“

[1:13:41] „Ich werde sterben.“ Ja, auch gesehen, wie Petrus im Garten mit dem Schwert geschlagen hatte und sich gewundert hatte, dass Jesus das Ohr eines römischen Hauptmanns, denen das festnimmt, hat er gesehen.

[1:13:56] Petrus ist wach und jetzt zog sich die Schlinge ganz zu. Der Satan inspirierte eine ganze Horde an Leuten, die plötzlich alle auf ihn zeigte und sagte: „Du bist ein Jünger, wir hören deine Sprache, du sprichst du komisch, durchaus den gallischen Dialekt.“

[1:14:13] Jetzt wusste genau, was er tun sollte. Er musste wirklich starke Beweise vorbringen. Das Beste, was man tun könnte in seiner alten Welt als Fischer war, schwören. Und er schwor bei allem, was ihm einfiel, bei den Netzen und zwischen und bei allem schwor er: „Ich kenne ihn nicht.“

[1:14:30] Und in seine letzten Worte krähte der Hahn erneut. Jesus hatte alles gehört und Jesus drehte sich um und zwischen dem Feuerfackeln trafen sich ihre Blicke.

[1:14:48] Und Petrus, der am Abgrund stand und mit einem Bein schon wurde gehalten, gehalten vom Blick Jesu, der ihn festhielt und sagte: „Schau zu mir, schau jetzt nicht weg, schau zu mir, ich liebe dich noch immer.“

[1:15:13] Das traf Petrus ins Herz und er rannte und rannte und je mehr er rannte, ist mehr weit her und holt er und jetzt kam er im Garten Gethsemane an und fand sich heulend dort wieder, wo Jesus gerungen hat im Gebet.

[1:15:33] Derweil ging das Verhör weiter und man hat er viele Zeugen geladen, nicht die Jünger, die hatten doch dafür die Beweise gesagt, viele falsche Zeugen und die hatten sich ständig widersprochen. Schließlich kamen zwei und sagten: „Wir können uns erinnern, er hat gesagt: ‚Ich kann den Tempel Gottes zerstören und in drei Tagen aufbauen‘.“

[1:15:46] Jesus wusste ganz genau, dass das kommen würde, hat er genau das Gegenteil gesagt. Er hat gesagt: „Ihr werdet den Tempel zerstören und ich werde ihn aufbauen.“ Aber das spielte jetzt offensichtlich keine Rolle mehr.

[1:15:55] Der Hohepriester, dem war das irgendwann zu viel. Er wollte jetzt dieses komische Spiel mit den falschen Zeugen beendet. Sagt es Jesus: „Komm raus! Ich schwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes, ja oder nein?“

[1:16:10] Du hast gesagt: „Ja.“ Und als ob es ein Verbrechen sei, der Messias zu sein, zerriss der Hohepriester seine Kleider. Was man niemals hätte tun dürfen. „Was, brauchen wir noch Zeugen?“

[1:16:26] Und jetzt flogen die Fäuste und jetzt flog der Speichel durch die Luft und die Führer des Volkes, die das Gesetz Gottes auswendig kannten, bespuckten und trampelten und verfluchten ihren Schöpfer.

[1:16:44] Am Morgen haben sie noch einmal vernommen und dann brachten sie ihn zu Pontius Pilatus.

[1:16:54] Das Geld, das der Judas bekommen hatte, das erschien ihm plötzlich so wertlos, als er realisierte: „Jesus wehrt sich nicht!“ Und er brachte es zurück in den Safe und sagte: „Ich habe einen Fehler gemacht, ich mein Fehler gemacht, es tut mir leid.“

[1:17:04] „Da kann man das rückgängig machen?“ „Wirklich?“ Das Geld, sagt er, ich gebe es zurück.

[1:17:10] „Ist das Modell?“ Haben gelächelt. „Wird Jesus zurück?“ Sondern Quatsch.

[1:17:15] Er hat einen Pakt mit dem Teufel gemacht und diesen Pakt kann man nicht erfolgreich beenden.

[1:17:30] Das Leben von Judas endete am Strick und von dem Geld kaufte man sogar ein Ackerland, nannte man „Blutacker“.

[1:17:33] Derweil, was immer noch relativ früh am Morgen, und Pontius Pilatus kam aus seinem Bett. „Schon wieder die Juden, schon wieder so eine Ärgernis. Was wollen sie denn diesmal?“

[1:17:46] „Kommt herein.“ „Wir können nicht, wir müssen draußen bleiben.“ „Warum das denn?“ „Er ist ja stimmt, das ist passé.“

[1:17:53] Und da fragt sich: „Was für eine Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen?“

[1:17:59] „Einfach, wer kann über Täter hätten wir schon längst nicht ausgeliefert.“ „Na okay, dann nehmt ihn und unterrichtet ihn auf eurem Gesetz. Wir dürfen jemand töten.“

[1:18:11] Sie wollten ihn unbedingt töten, ohne Grund. So nahm er ihn beiseite und sagte: „Hey, was ist das Problem? Bist du der König der Juden?“

[1:18:20] Und Jesus schaute ihm in die Augen und sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Reich von dieser Welt so hätten meine Diener gekämpft. Ich bin ein König, ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe.“

[1:18:34] „Wer aus der Wahrheit hört meine Stimme.“ Und dann, weil Pilatus wirklich interessiert war: „Wahrheit, was ist Wahrheit?“

[1:18:47] Und Jesus holte Luft und stellte fest, dass Pilatus den Rücken zugewandt hatte. Er war ausgegangen zu sagen, dass das Jesus unschuldig ist.

[1:18:58] Er war zu früh gegangen. Was hätte die Antwort ihm geholfen?

[1:19:04] So schickten sie ihn jetzt zu Herodes Antipas, ein Feind von Pontius Pilatus. Auch an diesem Tag wurden sie Freunde, genauso wie die verhassten Pharisäer und ...

[1:19:19] ... Sehr. Und Herodes war ganz interessiert, weil er hatte viele Dinge gehört und wollte kein Wunder sehen. Und er beschwor ihn und bat ihn, aber Jesus sagt überhaupt gar nichts.

[1:19:31] Herodes hatte bereits Johannes umbringen lassen.

[1:19:34] Herodes hatte seine Chance schon längst gehabt und war etwas angewidert von Jesus und steckte ihn wieder zurück zu Pontius Pilatus, der hatte gehofft, die Sachen loszuwerden, aber die war wie eine Klette.

[1:19:52] Würde das römische Rechtssystem, das als das gerechteste und beste aller Zeiten galt, würde es in der Lage sein, einen vollkommen sinnlosen Menschen freizusprechen?

[1:20:08] Das war die Frage. Und Pontius Pilatus, so ein schlechter Mensch, noch an manchen Punkten gewesen sein mag, er hatte sofort gesehen: „Dieser Mensch hat keiner Fliege etwas zuleide getan.“

[1:20:14] Beschläge davon hat er die Flieger sogar schaffen. Und er fragte sich: „Wie schaffe ich es ihnen frei zu bekommen?“ und erinnerte sich, er war ein kluger Diplomat. Als Diplomat macht man das so, man versucht eine Win-Win-Situation zu erzeugen.

[1:20:29] Vielleicht können wir dem Volk das Gefühl geben, dass sie das selbst entschieden haben. Es gibt nämlich immer zum Fest, zum Passahfest, die Gelegenheit, einen freizugeben.

[1:20:36] Und wenn ich die Wahl stelle, dann könnten sie ja auch den anderen wählen. Also, dass all das, was Jesus fehlen im Vergleich zum anderen, das ist der Anteil, an dann nicht freikommt. Aber es müsste jemand sein, der wirklich gefährlich vor dem sie Angst haben, damit sie Jesus ...

[1:20:52] ... werden. Den habe ich denn in meinem Staatsgefängnis, der ... dieser Terrorist, dieser Massenmörder.

[1:20:59] Also, wenn ich die beiden gegenüberstelle, dann werde ich auf jeden Fall Jesus wählen. Oder ...

[1:21:05] ... Barabbas, den fürchteten Mörder, der Sohn des Opfers, der Sohn des Vaters. Und stellte sie hin.

[1:21:10] Den Sohn des Vaters, Paravents und den Sohn des Vaters und der Vater sie.

[1:21:14] „Welchen wollt ihr, dass ich euch freilasse?“ Barabbas oder Jesus?

[1:21:21] Und er hörte Barabbas. Und vielleicht hat er gedacht, hat sich verhört. Hat er mal gefragt, ob es kann.

[1:21:25] Immer dieselbe Antwort: „Wir wollen Barabbas frei haben.“ Und was euch mit Jesus tun, die man Christus nennt?

[1:21:32] „Gehen ja, was hat er denn Böses getan?“ „Kreuzige ihn!“

[1:21:42] Man konnte mit diesen Menschen nicht reden. Es gab keinen Grund, als die Sünde zum ersten Mal in den Kopf von ...

[1:21:49] ... und es gab keinen Grund, als Menschen schrien: „Kreuzige ihn!“

[1:21:55] Es war dasselbe Prinzip, nur vielfach vergrößert. „Jetzt sein Blut komme über unsere, über seine, unsere Kinder.“ Als er sich die Hände wusch, um frei zu sein von dem Blut Jesu.

[1:22:09] Und so gab er Jesus an die Soldaten.

[1:22:13] Vielleicht wäre würde das Volk jetzt zufrieden sein, wenn man ihn ein bisschen leiden lässt. Und Soldaten, man Experten darin, Folter auszuüben. Und sie nahmen eine Dornenkrone.

[1:22:28] War es nicht Jesus selbst gewesen, der damals gesagt hat, dass aufgrund der Sünde Dornen und Disteln sein würden? War nicht die Dornen ein Symbol für dieses stechende Wesen der Sünde?

[1:22:41] Jesus wird die Symbolik verstanden haben, als er, der König der Welt, die Dornen als Krone trug.

[1:22:51] Die bespuckten und sie schlugen ihn, bis er halb tot war und blutüberströmt vor dem Volk stand. Und Pilatus, der Vertreter des schrecklichen Tieres aus Daniel vier, dem Gottesvolk sagen sollte: „Seht, welch ein Mensch ich finde, keine Schuld an.“

[1:23:10] „Wir können ihn nicht umhin, es gibt nichts.“ Und wir hatten noch ein Ass im Ärmel.

[1:23:19] Diese von Dämonen inspirierte Masse: „Wenn du diesen frei lässt, so bist du kein Freund des Kaisers, denn wer sich selbst zum König macht, der stellt sich gegen den Kaiser.“

[1:23:27] Und dann riefen sie aus: „Wir haben keinen König als nur den Kaiser!“

[1:23:32] Als ob das dunkle Zeitalter als kein König waren, Israel und der wahre König abgelehnt wurde.

[1:23:39] Als ob das wieder kam, sie wollten ihn nicht. Und doch wollte er sie am Pilatus, wider besseres Wissen, wieder die Beschwörung seiner Frau, die im Traum gesehen hat, etwas Schlimmes passieren würde.

[1:24:03] Folgte dem bösen Menschen Furcht, sowie CDU vor der Wahl stand, Jerusalem zu retten und den bösen folgte aus Menschen Furcht.

[1:24:21] Folgte der Herrscher seine Untergebenen und das römische System zeigte sich als an Gott. Sie führten ihn an eine kahle Höhe, die man Golgatha nannte, der Ort des Schädels.

[1:24:33] Und auf dem Weg dorthin ist er zusammengebrochen und man fand jemanden, der sein Kreuz tragen würde.

[1:24:42] Simeon, aber nicht Simon Petrus, sondern andre Simon. Hätten rechts Simon, diese Rolle übernehmen können, wenn er treu geblieben wäre.

[1:24:51] Und da waren noch zwei andere Verbrecher, die schrien und die fluchten und die wehrten sich, aber Jesus schleppte sich zwar mühsam vorwärts und bewährte sich kein bisschen.

[1:25:05] Und als dann die Kreuze hingelegt worden waren und die anderen beiden Verbrecher schimpften und fluchten und auch irgendwie versuchen sich zu befreien oder den Namen Jesus seine Hand und legte sich hin.

[1:25:25] Der Satan hatte gehofft, ihn so sehr zu quälen, dass irgendwann der Jesus mal an der Liebe Gottes zweifelt, dass irgendwann auch mal rebellischer, dass er nächstes Mal wenigstens und Gedanken seine Gedanken übernimmt.

[1:25:38] Er tat es nicht. Er war immer noch liebevoll und als in blutüberströmt, bespuckt, die Nägel ins Fleisch trieben, das sagte er: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

[1:25:56] Das Universum verstand: Gott ist immer die Liebe. Und wenn man ihn bespuckt, ist er die Liebe. Wenn man ihn schlägt, ist er die Liebe. Man kann sich nichts Böses genug ausdenken, dass Gott aufhört, die Liebe zu sein, egal was der Satan aus seinem Köcher zog und mit Lehm in Discos und bewarf. Jesus hörte nicht auf, die Liebe zu sein.

[1:26:17] Es war wie eine Gesetzmäßigkeit. Das Gesetz Gottes beschrieben an das Kreuz: „Dies ist Jesus von Nazareth, der König der Juden.“

[1:26:31] Und die Juden protestierten: „Das ist nicht unser König!“ Aber damit hatten sie nur bewiesen, dass sie keine echten Juden waren, denn er war der König der Juden.

[1:26:46] Er war der König, von dem die Juden, der sich ganz bekehrt hatte. Er war der König Israels.

[1:26:55] Er hatte alle ihre Schuld auf sich genommen.

[1:26:59] Aber noch war nicht tot und noch bestand Hoffnung für den Satan, dass in all seiner Qual, die unmenschlich zu ertragen war, und dazu noch all die Last, das Bewusstsein, dass er dorthin und Gott ihn anschaut, als ob er sich an ihr vergangen hat.

[1:27:12] Und als ob er als ein syrischer Kriegsverbrecher war und als ob er Frauen vergewaltigt hat und Kinder missbraucht und Kinder geopfert hat, als ob er das gewesen war. Solange das noch da war, war die Chance ins vielleicht doch wenigstens einmal dazu zu bringen, Gottes Liebe zu zweifeln.

[1:27:29] Einmal ihn dazu zu bringen, nicht Gott zu vertrauen, einmal selbst die Sache in die Hand zu nehmen.

[1:27:34] Bisher war noch jeder drauf reingefallen. Man hat es 40 Jahre lang als Dämonen auf Morse geschossen und kurz vor dem Ziel hatte man ihn doch getroffen.

[1:27:43] Würde man nicht in Jesus auch noch kurz vor dem Ziel treffen? „Der du den Tempel zerstört ohne drei Tagen auf, was rettet dich selbst, wenn du Gottes Sohn bist? Steige vom Kreuz herab.“

[1:27:59] „Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten.“

[1:28:04] Vielleicht haben, dass die Pharisäer genau geglaubt, der Satan und dahinter ...

[1:28:10] ... er kann sich retten. Und wenn er sich jetzt selbst rettet, dann beweist davor dem Universum, dass er nicht vertraut, weil Gott nicht mehr vertrauenswürdig ist, dass er auch meine Philosophie eigentlich gut heißt, dass man irgendwann sie auch selbst retten muss.

[1:28:25] Muss. Mach es doch einmal. Jedoch ist der König Israels, so steige nun vom Kreuz herab und wir wollen ihm glauben.

[1:28:36] Es waren nicht die Nägel, die ihn hielten, nicht die Seile, die man vielleicht an ihn gehangen hat. Es war das Gesetz der Liebe, dass Gott immer Liebe ist.

[1:28:54] Er hat auf Gott vertraut, der befreien jetzt, wenn der Lust an ihm hat, denn er hat ja gesagt: „Ich bin Gottes Sohn.“

[1:29:02] Rechts und links neben ihm, wenn man die Verbrecher einiges an der ...

[1:29:07] ... junge hatten sie vorher noch darum gerissen, zur Rechten und zur Linken zu sitzen in seiner Königsherrschaft. Würden ...

[1:29:17] ... keine Ahnung, was das bedeutet hätte, aber einer von den beiden Verbrechern nach etlichem Fluchen, als seine Stimme schon ganz heiser war, stellte plötzlich fest: „Er ist so anders.“

[1:29:32] Erst mal liebevoll. Wie kann man in so eine Situation noch nicht bevor sein?

[1:29:39] Und während der eine rief: „Bist du der Christus? So rette dich selbst und auch gerettet werden, aber rette ich das mal selbst!“ Sagt der andere: „Herr, gedenke nicht, wenn du in deine Königsherrschaft kommst.“

[1:29:52] Durch den Glauben konnte er sehen, dass das ein König ist. Er sah aus wie ein Verbrecher, so nackt, wie er dort am Kreuz ihn, aber es war ein König. Es war der König der Liebe.

[1:30:08] Und als der Schöpfer gespuckt, mit blutüberströmt für sein Volk dorthin und sie ihn auslachen, konnte es kein Engel ertragen. Sie haben viel gesehen, das konnten sie nicht ertragen, dass Gott alles gegeben hatte und die, die er beauftragt hatte, allen davon zu erzählen, nicht nur das nicht getan hatten, sondern jetzt auch noch ihn davon abhalten wollten.

[1:30:45] Und sie wenn lustig machten. Es war so, als war die Liebe Gottes das Sportobjekt. Und da nahm Gott die Finsternis und holte seinen Sohn ein.

[1:31:09] Große Dinge geschahen, das größte, das markerschütternde Maß, als nach Stunden, die vergingen in der Finsternis, aus der Finsternis ein Schrei ertönt: „Eli, Eli, Ramadani!“

[1:31:31] „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

[1:31:42] Er war jetzt wirklich ganz allein und der ewige Gott, der gerechte Gott behandelte ihn wie den Mörder von Abel und wie den Vergewaltiger Fontana und wie all die Verbrecher, bei hätten behandelt werden sollen.

[1:32:05] Es zerriss ihm selbst das Herz.

[1:32:12] Verfinstern. Und jetzt wusste Jesus wirklich nicht mehr, er wusste emotional nicht mehr, ob er noch bei Gott angenommen ist oder nicht.

[1:32:27] Und er war nicht dumm. Er wusste, dass wenn er jetzt stirbt und Gott ihn nicht mehr annimmt, er für immer verloren ist. Und er wusste auch, dass er nur einen Gedanken denken brauchte und die er würde sofort wieder vom Kreuz zu kommen.

[1:32:47] Er wusste das, aber entschied sich zu bleiben.

[1:32:55] Er entschied sich zu bleiben, weil er wusste, wenn Gott ihn anschaut wie den, wer sich an Passiver vergriffen hat, dann hat David eine Chance.

[1:33:10] Und er liebte David. Er liebte die Menschen. Er blieb.

[1:33:20] Und er rief aus: „Es ist vollbracht, Vater, auch wenn ich dich nicht mehr sehen kann, nicht mehr spüren kann und das Gefühl habe, du bist ewigkeiten weg, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“

[1:33:34] Tempel in der vorher im Tempel star ist. Just in dem Moment sollte das Lamm geschlachtet werden und die Priester, die das Messer an der Kehle des Opfers schon gesetzt hatten, staunten über das, was im Tempel passierte und das kleine Lamm lief davon.

[1:33:48] Die Opfer waren in der Mitte der Woche, nach dreieinhalb Jahren zum Aufhören gekommen.

[1:33:56] Tote standen auf in Jerusalem und am Kreuz kniet ein Römer, kein Priester, aber ein römischer Hauptmann und er kniete nieder über das, was er gehört hatte und sagte: „Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn.“

[1:34:16] Sie legten ihn in ein Grab, noch am selben Freitag, wenn er starb, früher als man das erwartet hatte, und der Staat nicht an den Schmerzen, sondern einem gebrochenen Herzen.

[1:34:35] Und dann war der, es gab zu, es kam der Sabbat, der merkwürdigste Sabbat seit der Schöpfungswoche, denn der, den Sabbat erfunden hat und für den man den Sabbat hielt, lag tot im Grab.

[1:34:48] Und an diesem Sabbat kamen dieselben Juden wieder zum ...

[1:34:52] ... Piloten. „Wir erinnern uns, dass dieser Verführer sprach, als er noch lebte: ‚Ja, der Sabbat war dazu da zu bedenken, nicht wahr? Hat nicht Gott gesagt: ‚Denke des Sabbat Tages‘?‘“

[1:35:04] War nicht der Sabbat zwar keine Erinnerung an die Schöpfung, die dadurch entstanden war, dass Jesus gesprochen hatte? Hatte nicht Jesus gesprochen und dadurch die Welt erschaffen?

[1:35:16] Und war nicht das lateinische Gedenken an das, was Jesus gesagt hatte, als dann noch Michael in Hannover ...

[1:35:23] ... und hier kam sie, die Sabbat haltenden Juden und sagten: „Wir erinnern uns an die Worte Jesu, dieser Verführer, nach drei Tagen werde ich auch verstehen.“

[1:35:34] „Das müssen wir verhindern! Befehle, dass ein Grab sicher bewacht wird, das bloß keiner seine Auferstehung fingiert, das wäre ja noch schlimmer.“

[1:35:50] Aber nichts geschah. Den gesamten Sabbat hindurch ruhte Jesus im Grab.

[1:35:58] Und irgendwo in den Tiefen des Weltalls halten Worte wider, die er zu Lebzeiten gesagt hatte: „Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus der ...“

[1:36:17] ... Befehl macht es zu lassen und habe Vollmacht es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.

[1:36:30] Dort dem Grab lag ein toter Mensch. Habe dort im Grad lag auch eingeschlossen in den toten Menschen Gott.

[1:36:41] Er hatte sich ganz mit der Menschheit identifiziert. Er war für immer abgeschnitten von Gott. Gott konnte ihn nicht einfach neu erwecken, wenn er jemals der Menschheit Leben geben würde.

[1:37:01] Dann nur durch das Leben, das in ihm selbst war.

[1:37:10] Und dann kam er, der Engel, hell wie das Licht und die römischen Soldaten fielen zu Boden.

[1:37:16] Aber der Engel brachte nicht das Leben.

[1:37:20] Aber der Engel brachte nicht das Leben. Der Engel brachte keine Spritze, die ihn wieder zum Leben auferweckt. Der Engel war nur ein Bote, ein Bote, der den Auftrag übermittelt.

[1:37:32] Dein Vater ruft. Das größte aller denkbaren Wunder geschah. Jesus, der sich der Mensch geworden war, sich mit der sündigen Menschheit identifiziert hatte, er gab der Menschheit sich selbst das Leben zurück. "Ich war tot und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes." Niemand hat ihm aufgeschlossen.

[1:38:09] Er ging bis in den Abgrund. Niemals zuvor war irgendjemand schon dort gewesen, in dem Ort, an in der Situation, völlig von Gott getrennt zu sein. Die Toten hatten einfach nur geschlafen. Er hatte auch geschlafen, aber er hatte bereits die gerechte Strafe für die Sünde ertragen. Keiner hat das bisher getan.

[1:38:35] Er war als Erster dort gewesen und er hatte den Weg bereitet, bevor irgendeine andere die Strafe des ewigen Todes sterben würde. Er hatte sie auf sich genommen, hatte das Grab aufgeschlossen und einen Weg hinaus gewiesen.

[1:38:55] Und als Maria Magdalena dort am Morgen ihn traf, sagt er: "Fühle mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Aber zu meinen Brüdern sage: Ich fahre auch zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott." Und dann fuhr er noch am selben Sonntag hinauf in den Himmel, ungesehen von Menschen.

[1:39:12] Und die Engel, die all das beobachtet hatten, die waren außer sich. "Du hast dir selbst das Leben wieder gegeben. Du bist der größte Held aller Zeiten." Und sie wollten sich vor ihm niederbeugen, aber er ließ noch nicht einmal zu. Ging zum Vater und fragte ihn, ob der Plan erfüllt sei.

[1:39:30] Der Plan, den die Drei vor Ewigkeiten geschmiedet hatten, und das Opfer angenommen sei. Der Vater lächelt. Gerechtigkeit und Liebe hatten sich geküsst. Das Gesetz Gottes war vor dem gesamten Universum bestätigt worden.

[1:40:01] Jesus hatte die Schuld aller Menschen bezahlt und einen Weg durch das Grab hindurch gegraben, durch den jeder gehen kann. Der Jesus folgt, der Freund, Liebe.

[1:40:11] Freundin, an dieser Stelle können wir nicht enden mit dem ersten Vortrag, ohne jedem von uns die Gelegenheit zu geben, diesem Jesus die Gefolgschaft zu erklären. Wir werden jetzt Karten austeilen, denn dann möchte ich, dass über diese Fragen nachdenken und eine Entscheidung fällen.

[1:40:36] Wir haben viel gehört in den vergangenen Wochen und auch die, die jetzt live zuschauen, die keine Fragen vielleicht auf ihrem Bildschirm sehen, die können im Feedback genau diese Fragen ankreuzen. Und während jetzt die Karten ausgeteilt werden, möchte ich kurz vorlesen, was es für diese Entscheidungsmöglichkeiten hier gibt.

[1:40:59] Es heißt zum einen: "Ich wünsche mir eine engere Beziehung zu Gott. Ich möchte mein Leben ganz Gott übergeben. Ich möchte nach biblischem Vorbild getauft werden." Wir haben gesehen, wie Johannes der Täufer diese einfache Symbolik eingeführt hat, ganz gewaschen zu werden, Neues anzufangen, und Jesus selbst getauft wurde und selbst getauft hat mit Hilfe seiner Jünger.

[1:41:21] Und dann ist die Möglichkeit hier zu sagen: "Ich habe mich von Gott entfernt und sehe nämlich nach einem Neuanfang. Ich möchte diesen Jesus folgen." Schreiben Sie dazu, schreibt dazu, liebe Freunde, eure Kontaktdaten, dass wir Kontakt aufnehmen können.

[1:41:37] Die Jünger haben geglaubt, dass Maria Magdalena dieses Öl ergoss, dass das eine Verschwendung war. Und ja, es scheint eine Verschwendung zu sein, teures Öl auf Füße zu gießen. Maria tat das, weil sie wusste, dass Gott selbst verschwenderisch umgeht mit seiner.

[1:41:56] Als er am Kreuz hing, starb er nicht nur für David und für Juda und für Abraham. Er starb auch für Kain und er starb auch für Judas. Da war mehr Liebe als notwendig war. Er starb für alle, selbst für die, von denen er selbst wusste, dass sie das nicht mehr in Anspruch nehmen würden.

[1:42:29] Und wenn dieser Gott für alle gestorben ist, wenn Jesus für all die, ihr Leben gegeben hat, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ewiges Leben zu haben, wissen, lieber Freund, er tat es auch für dich.

[1:42:49] Wir werden die Möglichkeit haben, jetzt, wenn wir dann zur Pause gehen, die Zettel abzugeben dort an der Tür. Und wenn jemand auch spezifisch ein Gespräch wünscht oder spezifische Fragen hat, kann auch gerne zu mir persönlich kommen.

[1:43:05] Wir wollen jetzt gleich eine Pause haben und danach einen kürzeren zweiten Teil haben, wir darüber sprechen wollen, wie diese unglaublich gute Nachricht in kürzester Zeit die Welt erobert hat und auch unser Herz erreichen kann. Und dazu begebe mich an die.


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