In dieser Episode von „Weltengeschichte“ mit Christopher Kramp wird die faszinierende Reise der biblischen Ereignisse von der Schöpfung bis zur Neuzeit beleuchtet. Die Folge „Das Geheimnis entschlüsselt“ fasst die wichtigsten Stationen der Heilsgeschichte zusammen und erklärt, wie sich biblische Prophezeiungen im Laufe der Jahrhunderte erfüllt haben. Von den Anfängen der Menschheit über die Rolle Israels bis hin zur Ankunft Jesu Christi und der Entstehung der Christenheit wird ein umfassendes Bild gezeichnet.
Weltengeschichte – Episode 25: Das Geheimnis entschlüsselt
Christopher Kramp · Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse) ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der BibelWeitere Aufnahmen
Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:15] Gesegneten Sabbat, hallo und herzlich willkommen zu unserer Serie "Weltengeschichte". Zum letzten Tag und zum drittletzten Thema: "Das Geheimnis entschlüsselt". Heute Abend werden wir die letzte Gelegenheit haben, noch einmal Fragen zu beantworten. Wir haben schon etliche Fragen in diesen vier Wochen bekommen, selbst interessante Fragen. Wenn ihr eine Frage habt zu all den Dingen, die wir besprochen haben, und da wir fast die gesamte Weltgeschichte und fast die gesamte Bibel besprochen haben, könnt ihr fast jede Frage stellen, die es gibt. Dann habt ihr die Gelegenheit, für alle, die live zuschauen, unter [email protected] diese Fragen zu stellen. Da einige von euch vielleicht heute zum ersten Mal da sind oder nicht alle Episoden mitverfolgt haben, wollen wir ganz kurz zusammenfassen, was wir bisher in den vergangenen vier Wochen angeschaut haben. Mit anderen Worten, ungefähr 5800 Jahre Weltgeschichte im Kurz-Durchlauf.
[1:18] Was bisher geschah: Wir haben angefangen mit der Aussage: "Gott ist die Liebe" und er ist es immer. Das ist eine Gesetzmäßigkeit, das ist das Gesetz Gottes. Er schuf die Welten, die alle in Übereinstimmung mit diesem Gesetz Gottes lebten. Jemand stellte das Gesetz in Frage: Eli, der oberste aller Malachit-Kinder, ein Engel, wurde zu Satan, nahm ein Drittel aller Engel mit sich auf die Seite der Rebellion. Gott schuf die Erde und er schuf den Menschen als Repräsentanten seines Charakters, als Beweisstück im großen Kampf, dass Gott wirklich gut ist. Doch der Mensch wurde verführt durch das Wirken Satans, hat sich der Rebellion angeschlossen. Aber Gott gab die Menschheit nicht auf und versprach, selbst das Opfer zu bringen, um den Menschen eine zweite Chance, ewiges Leben zu ermöglichen. Opfer sollten das über Jahrhunderte, über Jahrtausende vor starten.
[2:11] Die alte Welt ging den Fluten der Sintflut unter, nach dem Wort anderthalb Jahrtausende auf Buße hoffte. Und dann bewies Gott einen Menschen, Abraham, mit dem er einen Bund schloss. Er sollte das Gesetz Gottes, das Wesen Gottes, das Evangelium in die Welt hinein tragen. Seine Nachfolger wurden zu einem großen Volk in der Senne. Nachkommen wir uns am großen Volk in der Gefangenschaft in Ägypten, aus der sie Gott befreit im Jahre 2013 durch Mose, der geführt von Gottes Volk in die Wüste an den Berg Sinai brachte, wo Gott sein Gesetz, das Gesetz der Liebe, ihnen offenbarte. Nach einigem Hin und Her, nach Verzögerung durch Unglauben, eroberten sie endgültig das Land Kanaan und sollten dort ein Licht für die Welt sein.
[2:56] Stattdessen folgte moralische Finsternis über Jahrhunderte, denn man folgte nicht Gottes Gesetz, sondern den Gebräuchen und Gepflogenheiten der umliegenden Völkern, bis dann Samuel und David und Salomo das Volk zu neuer moralischer Größe und auch nationaler Größe brachten. Doch das alles war nur eine Episode. Die nachfolgenden Königreiche fielen wieder von Gott ab. Das Nordreich Israel geriet in die Gefangenschaft an Assyrern und das Südreich Juda fiel von den Babyloniern erobert, unter dem großen König Nebukadnezar, der einen großen Traum hatte, in dem er die zukünftige Weltgeschichte sah. Und die hat sich genauso erfüllt.
[3:40] Auf die Babylonier folgten die Meder und Perser, die das Volk Israel wieder freiließen. Es konnte die Stadt Jerusalem wieder neu aufbauen, obwohl die meisten in Babylon blieben. Es waren nur Übrige, die zurückkehrten an den Ort ihrer Väter. Es kamen später die Makedonen, die Griechen und Alexander der Große. Es kamen die Römer und es kam in Übereinstimmung mit all den Prophezeiungen der Jahrtausende Jesus Christus. Gott wurde Mensch, identifizierte sich mit dem sündigen Menschengeschlecht, um ihnen ein Beispiel zu geben, wie man den Satan tatsächlich besiegen kann, um ihnen Vergebung zu predigen, Befreiung von ihrer Schuld, sie zu heilen und dann für sie alle Sünden auf sich zu nehmen und verspottet, gequält und bespuckt am Kreuz für jeden einzelnen Menschen, für dich und für mich zu sterben.
[4:33] In Übereinstimmung mit dem, was er mit dem Vater besprochen hatte, gab er sich selbst das Leben wieder und gab es der Menschheit damit wieder, damit er noch Hoffnung über den Tod hinaus hätte. Es stieg in den Himmel auf, wurde Hohepriester im himmlischen Heiligtum und dort wurde er zum Priester gesalbt. Das Öl, das hat nicht im Vorbeigehen abfließen, der Heilige Geist zielte auf die Erde und zu Pfingsten, als der Heilige Geist ausgegossen wurde, wurde die Gemeinde Gottes, die Christenheit, gegründet.
[5:05] Das jüdische Volk lehnte das Evangelium nach dreieinhalb Jahren Predigt durch die Apostel ab und Israel hörte auf, das besondere Volk Gottes zu sein. Die Christen, erst zögernd, dann mit voller Überzeugung, vor allem durch Saulus zum Paulus wurde, brachten das Evangelium an die Enden der damals bekannten Welt, bis in die Zentren des Eigentums, nach Athen und Korinth und nach Rom. Der letzte überlebende Apostel Johannes schrieb auf der Insel Patmos die Offenbarung Jesu Christi, in der er die zukünftigen Ereignisse noch einmal detailliert voraussah. Und auch diese erfüllten sich genauso, wie er es gesehen hatte.
[5:40] Posauen nach Posauen und Siegel nach Siegel und Gemeinden nach Gemeinde kamen, so wie Johannes gesehen hatte. Es folgt eine gewaltige Christenverfolgung im Römischen Reich, die endete, als Konstantin Kaiser wurde. Das Christentum tolerierte und förderte das Christentum, dazu im Gegenzug sich dem Heidentum anpasste. Es folgte eine finstere Zeit, als die Barbarenstämme, die Rom zertrümmerten und vernichteten, jetzt die römische Variante des Christentums zur Staatsreligion erhoben und das Papsttum den Platz des Kaisers einnahm. Die, die treu zum Evangelium standen, wurden in die abgelegenen Gebirge der Westalpen oder abgelegene Gebiete wie in Schottland zurückgedrängt und überlebten dort über Jahrhunderte den wahren, echten Glauben und hielten ihn am Leben.
[6:29] Viele Reformatoren standen auf und wurden zum Teil bitter bestraft, wie Jan Hus, der in den Flammen in Konstanz starb. 1517 wendete sich das Blatt. Gott sandte Licht durch Martin Luther und viele andere Reformatoren, fast zeitgleich Zwingli und Oekolampad und Petri und Calvin und Knox und wie sie alle hießen. Beachten plötzlich das System Rom zum Wanken und Licht und Finsternis rangen miteinander. Einige der verfolgten Protestanten segelten nach Amerika, das vor kurzem erst entdeckt worden war und wollten dort einen neuen Anfang wagen.
[7:11] In jener Zeit gab es neue Erweckungsbewegungen. Wesley und andere standen auf und betonten eine persönliche Beziehung zu Jesus, nicht nur wahre Glaube und rechte Lehre, sondern Herzensbekehrung. Das Zeitalter der Aufklärung, in dem man meinte, alles mit dem menschlichen Verstand erklären zu können, wurde jäh erschüttert durch das Erdbeben von Lissabon. Die Offenbarung hatte das vorhergesehen.
[7:35] In den USA wurde ein neuer Staat gegründet, der zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit die Religion und die Regierung vollkommen trennte. Jeder durfte ganz frei sein in gewissen Dingen. Zum ersten Mal wurde das Prinzip des Himmels auch in einem Staat durchgesetzt. Gleichzeitig brach die Französische Revolution aus, wo ein Staat es wagte, die Existenz Gottes per Gesetz zu verneinen und Satan alle Entfaltungsmöglichkeiten hatte, seine Prinzipien zu demonstrieren. Es endete in einem furchtbaren Schlachtfest.
[8:08] Als Folge der Revolution wurde sogar der Papst 1798 abgesetzt, genau 1260 Jahre, so wie Daniel und Johannes in ihren Prophezeiungen es vorhergesehen hatte. Eine neue Erweckung würde kommen, so hat es die Offenbarung gesagt. Und plötzlich war das Buch Daniel längst nicht mehr so unverständlich, wie es den seit Jahrhunderten gewesen war.
[8:33] Plötzlich gingen überall in Südamerika, in Nordamerika und Europa, selbst in Asien, Menschen an zu glauben, dass Jesus sehr bald wiederkommen würde. In einer von ihnen, William Miller, der 1818 entdeckte, dass nach der Prophezeiung Daniels in der Art und Weise, wie ein neuer Jesus um 1843 wiederkommen müsste. Er studierte das immer wieder und dachte darüber nach, aber tat nichts.
[9:02] Während die ganze Welt Kopf zu stehen schien, und an der Stelle haben wir das letzte Mal aufgehört, gestern Abend. An der Stelle, wenn man heute Abend, heute Morgen weitermachen. Episode 25: "Das Geheimnis entschlüsselt". Es war an einem Samstagmorgen, so wie heute. Er saß an seinem Schreibtisch, wie er das so oft zu tun pflegte, und er hatte wieder sein Lieblingsbuch geöffnet, die Bibel. In Reichweite waren die Geschichtsbücher, die man ab und zu braucht zum Bibelstudium, aber am liebsten liest die Bibel selbst. Und er hatte in der Bibel sein Lieblingsbuch geöffnet, das Buch Daniel. Er liebte die Prophezeiung, seit Jahren hatte er sie studiert. Er hatte viel Neues, Interessantes, ja fast Spektakuläres entdeckt.
[10:06] Auch an jenem Samstagmorgen, als er noch einmal das durchging, was ihm schon längst bekannt war. Vielleicht hat an jenem Morgen ein bisschen über Daniel 12 nachgedacht, als Daniel die Ansage bekam vom Engel: "Du, aber damit schließe diese Worte und versiegele das Buch bis zur Zeit des Endes." Die war mittlerweile angebrochen, seit Jahrzehnten war das Buch geöffnet. Jesus hatte es selbst geöffnet. "Viele werden darin forschen und die Erkenntnis wird zunehmend ganz bestimmt." Traf das auf ihn zu? William Miller hatte so viel Neues erkannt durch dieses Buch.
[10:57] Daniel hatte damals die Frage gehört: "Wie lange wird es dauern, bis diese unerhörten Zustände zu Ende sind? Wann beginnt diese Zeit des Endes?" Und die Antwort war gegeben worden: "Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit." Miller hatte das längst durchschaut. Eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit ist dieselbe Prophezeiung wie die 1260 Tage. Eine Offenbarung hatten sie sich nicht haargenau erfüllt, als 1798 der Papst gefangen genommen worden war, 1260 Jahre, nachdem die Ostgoten Rom verlassen hatten.
[11:34] Aber er las weiter und fand noch eine andere Prophezeiung, die von demselben Ereignis sprach, nur einen anderen Anfangszeitpunkt hatte: "Von der Zeit, da das beständige Opfer beseitigt und der Gräuel der Verwüstung aufgestellt wird, sind es 1290 Tage." Und er griff noch einmal in seine Bibliothek ein, ein Geschichtsbuch holte heraus und schaut er noch einmal nach, wann ging das los, dass das Papsttum militärische Macht zur Hilfe bekam. Und er fand das Datum erneut bestätigt. Es war 508 und 1290 Jahre später würde ihn wieder zu 1798 bringen. Mehrere Prophezeiungen bestätigen 1798 war die Zeit des Endes.
[12:20] Aber dann gab es noch eine Prophezeiung: "Wohl dem, der wartet und 1335 Tage erreicht." 45 Tage mehr, 45 Jahre weiter gerechnet. Und gut in Mathe, wie er war, addiert er noch einmal. Hat er das schon 1000 Mal gemacht? 1798 + 45 das ergibt 1823. In der Nacht hatte er diese Zahl gefunden. In Daniel 12 fand er sie schon wieder. "Glückselig, der, der auf 1843 wartete." Er wartete auf dieses Datum. Er glaubte ganz fest, Jesus würde wiederkommen.
[13:07] Er hatte das seiner Frau erzählt, er hat es seinen Kindern erzählt und auf drängende Nachfragen hatte er auch mal einem Nachbarn was gucken lassen. Seine Frau hat oft gefragt, warum er es nicht mehr erzählt. Er stetsteht die gleiche Antwort: "Ich bin kein Theologe, ich bin ein armer Bauer, niemand wird einem Farmer zuhören." Und an jenem Samstagmorgen, am 13. August 1831, war die Stimme wieder da. Sie war nicht mit Dezibel zu messen, und seine Frau hat sie wahrscheinlich nicht einmal gehört. Aber er hörte sie ganz deutlich zwischen seinen Ohren, hier irgendwo im Gehirn.
[14:04] Hätte er gewusst, dass zu diesem Zeitpunkt schon tausende britische Prediger durch die Welt zogen, vor allem Großbritannien. Er hätte wahrscheinlich sofort die Stimme ad acta gelegt. Hätte er gewusst, dass schon Konferenzen abgehalten worden waren und Bücher geschrieben worden waren und Zeitschriften der Welt sich verbreiteten. Er hätte die Stimme ad acta gelegt. Hätte er gewusst, dass ein bisschen aber bereits bis nach Afghanistan gekommen war, um dort das Evangelium vor dem kommenden Jesus zu verkündigen. Er hätte die Stimme ad acta gelegt.
[14:40] Doch er dachte wirklich, es sei der Einzige, dem Gott das bisher offenbart hatte. Und die Stimme wurde es so stark, die schien sein Herz hast zum Springen zu bringen. 18 Jahre lang, in 15 Jahren liefen, 15 Jahre lang hatte er die Bibel gelesen, seit 13 Jahren war er überzeugt und nichts, aber auch gar nichts hat er unternommen. Und an jedem Morgen, als es ihm fast zu erdrücken schien, diese Pflicht, die Welt zu warnen, kniete er nieder und wollte Gott schon versprechen zu predigen darüber, als er trotzdem noch diesen Wunsch hatte, irgendwie drum herum zu kommen. Oder kam auf eine geniale Idee: "Ich verspreche dir, Gott, über diese Erkenntnisse zu predigen, unter einer Bedingung."
[15:40] "Hier ist die Fußnote: Du musst jemanden senden, der mich einlädt." Und es stand von dem Gebet auf und es fühlte sich jetzt so viel einfacher an. Er wusste, in seinem ganzen Leben hat ihn noch nie jemand eingeladen zu einer Predigt. Und er lächelte. Und oben im Himmel hat sich ein Engel wahrscheinlich fast verschluckt vor Lachen, denn er war vor kurzem, wenige Stunden zuvor, von dort ausgesandt worden in den Nachbarort, um dort einen Menschen zu beeindrucken, seinen Sohn loszuschicken und eben genau diesen William Miller für den nächsten Tag, den Sonntag, zu einer Predigt einzuladen.
[16:33] Es klopfte an der Tür und Miller erst sah seinen Verwandten, den jungen Mann, der sagte: "Könntest du morgen über die Wiederkunft Jesu predigen?" Er hat kein Wort gesagt, er hat den Mann einfach stehen lassen und ist in den Wald gerannt. Der junge Mann hat sich gedacht: "Was war denn da jetzt falsch?" Und seine kleine Tochter, der acht Kinder, rannten noch hinterher und schrieb: "Papa, Papa, was ist mit dir los?" Aber nicht mal seine kleine Tochter, für die sonst ein Leben gegeben hätte, hatte an diesem Tag beachtet. Er rannte in den Wald.
[17:06] Und obwohl kein Dornbusch brannte, waren die Worte, die er sprach, ganz ähnlich wie die Idee Mose sprach im Jahre 2005, 113 nach der Schöpfung: "Ich kann nicht, ich bin unqualifiziert. Wenn mir jemand anders..." Eine Stunde lang hat er mit Gott gerungen. Eine Stunde kam der Fahrer aus dem Wald zurück und war ein Prediger. Er verließ seine Farm am nächsten Tag und ging nach Dresden, einem kleinen Ort in der Nähe, und predigte dort. Und es war so ein Erfolg, dass als er nach Hause kam, es um die nächste Einladung in den Briefkasten war. Und von dem Zeitpunkt an hat seine Frau ihn nicht mehr oft gesehen, was jedes Wochenende war er an verschiedenen Orten eingeladen.
[18:00] Und immer, wenn er eingeladen worden war, warum so viele Leute begeistert, dass sie immer noch mehr Predigten hören wollten. Fast immer wurden die kleinen Konferenzen, immer nur für einen Sonntag oder für einen Samstag und Sonntag angesetzt, war verlängert. Die Leute wollen unbedingt noch am Montag kommen, am Dienstag kommen, am Mittwoch kommen. Dieses kommt wieder und das sehr bald. Und so zog er durch den westlichen Teil des Bundesstaates New York und auch durch den Bundesstaat Vermont, von einem kleinen Dorf zum nächsten kleinen Dorf, von einer kleinen Kirche zur nächsten kleinen Kirche. Und alle Menschen, die kamen, waren begeistert.
[18:31] Und überall sprangen kleine Erweckungen auf. Ein anderer zog umher, nicht von einem kleinen Dorf zur nächsten, sondern von Ägypten nach Palästina, nach Syrien, nach Armenien, nach Turkmenistan, nach Persien, nach Afghanistan, an den Hindukusch und irgendwann bis nach Indien. Josef Wolff predigte unter Einsatz seines Lebens, unter Gefahren: "Jesus kommt um 1843 wieder."
[19:11] In jener Zeit, als die Adventbewegung in Britannien eigentlich schon am implodieren war aufgrund der Ereignisse, die wir in der letzten Episode angesprochen haben, als der große Prediger, der wegen plötzlich anfing, Fanatismus zu glauben, begann Satan ein weiteres Manöver. In Oxford, demselben Ort, von dem aus die Reformation und Dwight Cribb begonnen hatte, sollte jetzt diese neue Formation des Prophetie-Verständnisses eines für alle Mal kaputt gemacht werden. Aus Oxford kamen Traktate, eins nach dem anderen, eins nach dem anderen. Und diese Traktate brachten die alte, das alte Gift der Jesuiten: Die Prophezeiungen hätten sich alle schon in der Vergangenheit erfüllt und außerdem sei die Reformation gar nicht so toll gewesen. Eigentlich müsste man wieder versuchen, zurück nach Rom zu kommen.
[20:02] Die Oxford-Bewegung versetzte die anglikanische Kirche in einen Schock und veränderte den Protestantismus in Großbritannien. Immer mehr, immer weniger glaubte an die historische Auslegung der Prophetie und immer mehr sehnen sich zurück nach Rom. Von Großbritannien konnte kaum noch viel erwartet werden für diese letzte große prophetische Erweckung.
[20:27] Im selben Jahr, viele, die Sterne vom Himmel, nicht einer, nicht zwei, nicht fünf, sondern zigtausende Sternschnuppen, so viele, dass niemand sie zählen konnte. War das nicht eine Erfüllung dieser Prophezeiung, die im sechsten Siegel neben dem großen Erdbeben und dem schwarzen Tag, von dem wir gestern Abend gesprochen haben, in der Offenbarung angekündigt worden war? Hatte nicht Gott vorhergesagt: "Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Früchte abwirft, wenn er vom starken Wind bewegt wird." Es waren erstaunliche Zeiten. Es war die Zeit des Endes.
[21:03] Und Miller ging weiter von einem kleinen Dorf zum nächsten kleinen Dorf, wo er eingeladen wurde, predigte er. Die Leute waren begeistert und dann ging nach Hause und ins nächste Dorf. Ja, ein ihr ausging, dass sie irgendwann wurde er gebeten, seine Gedanken zur Wiederkunft von Jesus schriftlich niederzulegen. Und so veröffentlichte er 1836 ein kleines Büchlein mit dem Titel "Evidence from Scripture and History of the Second Coming of Christ". Beweise aus der Bibel und der Geschichte über das Wiederkommen Jesu, ungefähr im Jahre 1843.
[21:44] Und jetzt weiter verkaufte sein Büchlein und predigte in jenen Jahren. Ist Josef Wolff bis nach Amerika gekommen und hat vor dem US-Kongress, vor der versammelten politischen Elite Amerikas, verkündigt: "Jesus kommt bald wieder." Aber aus einem Grund, den niemand genau kennt, hat sich Josef Wolff danach in England zur Ruhe gesetzt und seine Tätigkeit eingestellt. War es, dass er, wie die meisten britischen Adventpioniere geglaubt hatten, dass bevor Jesus wiederkommt, all die Juden erst noch nach Palästina zurück müssen? Und jetzt, als die Zeit immer näher heranrückte, er immer unwahrscheinlicher wurde und er selbst sich nicht mehr sicher war, ob das noch passieren könnte.
[22:32] Miller hatte damals erkannt, dass genau das nicht der Fall sein werde. Jesus kommt wieder. Das Volk Israel spielt in der Politik keine Rolle mehr. Aber seine Position war relativ unbekannt. 1838 bekam ein bekannter und sehr begnadeter Prediger des Buches von Miller in die Hand seiner Website. Er war ein Methodist und erkannte schnell, dass Miller hier großartige Dinge erkannt hatte und fing an, das auch zu predigen. Der erste, der bekannt war und sich an Millers Seite stellte. Aber noch kannte ihn, den Miller kaum jemand.
[23:11] Im selben Monat, Februar 1838, hat auch Landrat, noch bekannter Prediger, Charles Tishmann, verwechseln die Lifebridge und Fitch, dasselbe Buch gelesen, dieselbe Überzeugung bekommen und sogar anderen predigt auf einer Predigertagung: "Verkündigt, Jesus kommt bald wieder." Die habe mir angeschaut, haben gesagt: "Charles, hast du den Verstand verloren? Glaubst du etwa diesem Bauern?" Und bestehen hat er sich erst einmal wieder zurückgezogen und sich mehr mit Gerechtigkeit aus Glauben und dem allgemeinen Evangelium beschäftigt. Aber er sollte zwei Jahre später der Bewegung wieder zugeführt werden.
[23:52] Und mehrere 1814, 139, eigentlich am Ende 830 bekam er seine erste Einladung nach über acht Jahren Predigt, seine erste Einladung in eine Großstadt, nach Boston. Oder eingeladen dort in der Gordon, in der Golden Street, Schaden Street, Shuttle zu...
[24:15] Predigen und das tat er. Predigte für seine Predigten. Und am Ende seiner Predigten kam der Pastor der Gemeinde zu ihm. Sein Name war Joshua Himes. Und das war ein Bündel Dynamit auf zwei lebenden Beinen. Und er fragte ihn, sagt: "Vater Miller, glaubst du wirklich, was du predigst?" Und er sagt: "Ich anderen für dich tun." Und Himes fragte ihn: "Ja, dann muss die ganze Welt erfahren." Und Miller erinnerte sich an die Stimme 1831. Sie gesagt hat: "Talent Award, ja, ich weiß, ich versuche mein Bestes. Katja, wo bist du drin gewesen?"
[24:51] Naja, hier in Vermont, in West New York, in fast jeder kleinen Stadt. Ja, und was ist mit New York und Philadelphia und Washington D.C., mit Portland? Ich gehe halt da hin, wo ich eingeladen werde.
[25:05] Das geht so nicht. Wir müssen die Sache vollständig auf eine andere Basis bringen. Und sagte Himes: "Bot ihm an, mit allem, was er hat, ihn zu unterstützen." Er schrieb später: "Er lebte alles, seine Familie, seinem Beruf, seine Reputation auf den Altar, um Millers Erkenntnis zu verbreiten."
[25:27] Schon bald wurde die erste Zeitung herausgemacht. Sein Sat 1, die Zeichen der Zeit. Und darin wurden die Prophezeiungen Stück für Stück erklärt. Die das Standbild aus Daniel 2 mit den Weltreichen, so wie sie gekommen waren. Daniel 7, das babylonische und das persische Weltreich, und das griechische Weltreich, und das römische Weltreich und die zehn Hörner und das kleine Horn, das Papsttum. All das wurde genauestens unter die Lupe genommen.
[25:55] Aber vor allem diese Zeitprophezeiung, die 2300 Abend und Morgen. Dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden. Das Heiligtum, wir gestern haben gesehen, hatte musste ja die Erde sein, denn im Himmel muss nichts gereinigt werden. Oder so dachten alle.
[26:10] Und so dachte auch Himes. Und diese 2300 Abende wurden genau erklärt, wie Miller es verstanden hat und wie man jetzt mittlerweile entdeckte auch in England es verstanden worden war und auch in Spanien verstanden worden war und in Italien durch Lackkunst verstanden. Nächster stimmt nicht, aber an anderen Stellen verstanden worden war.
[26:32] Der Engel Gabriel hatte selbst die Lösung gegeben. Daniel 9, die Prophezeiungen vom kommenden Messias war der Schlüssel. Daniel 9 und 18 gehörten zusammen. Die 490 Jahre war nur abgeschnitten von der großen Periode der "Lips", der das im Hebräischen gefunden hat. Und irgendwann schrieb ich: "Hab's im Hebräischen gefunden. Das Wort heißt eigentlich abschneiden." Total aus dem Häuschen.
[26:58] Vom Anlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Roses. Das sollte der Startpunkt sein. Und Miller hatte schon längst in den Geschichtswerken geprüft. Es war 457. Man hat es immer wieder gegengecheckt. Niemand konnte ein anderes Datum vorschlagen. Jesus würde wieder kommen.
[27:14] Und zwar nicht geistlich, wie das manche glaubten, und schon gar nicht erst in über 1000 Jahren, dieses fast alle glaubten, sondern sehr bald und wer persönlich und sehr konkret in derselben Weise, wie er in den Himmel aufgefahren worden war. Es war die einfache, klare und mysteriöse Botschaft der Bibel, die plötzlich wie ein Lichtstrahl in das etwas vernebelte Denken der Christenheit des frühen 19. Jahrhunderts dran.
[27:40] Ihre Mission war die Botschaft des Engels. Schon bald er alle Zeitungen, seien sauber Teams. Der Engel flog durch den Himmel. Hatte nicht Johannes diesen Engel gesehen? "Ich sah einen Engel inmitten des Himmels liegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen. Gott ist immer derselbe. Seine Botschaft bleibt dieselbe."
[28:06] Und dieses, diese gute Botschaft sollte in der ganzen Welt, jeder Nation, jedem Volk, Stamm, jeder Sprache und jedem Volk verkündigt werden. Das war Gottes Plan für das alte Israel. Sie hatten jämmerlich versagt. Das war Gottes Plan für die allgemeine Christenheit. Und seit dem dritten Jahrhundert hat es keine Missionare mehr gegeben. Erst vor kurzem hatten wieder die ersten Missionare in Indien und in China und in Burma angefangen zu wirken.
[28:32] Gott suchte ein Volk. Er suchte Menschen, die die Wahrheit über Gottes Charakter in der ganzen Welt verbreiten würden. Der Engel rief, der sprach mit lauter Stimme: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen."
[28:45] Das musste die Wiederkunft sein. Oder und so predigen sie: "Die Stunde des Gerichts. Willkommen, ich Jesus kommt bald wieder!"
[28:54] Noch drei Jahre. Und was bewirkte das? Eine Sensation. Alkoholiker wurden nüchtern, Spieler wurden wieder fest, vernünftig Menschen gaben freiwillig ihre Verbrechen zu. Eine Frau ist freiwillig, so ein Mann freiwillig von Amerika nach England zurückgefahren mit einem Schiff, um dort ein Verbrechen zu gestehen und auch die gerechte Strafe zu bekommen.
[29:26] Es war, als ob plötzlich die Gerechtigkeit Gottes sich ausschließen würde über die Gesellschaft an vielen Orten. Und einer wollte die Prophezeiung wirklich dingfest machen. Zuletzt hat in dem Buch von mir gelesen, dass der sich auch mit der sechsten Posaune beschäftigt hatte, wonach irgendwann um 840 das osmanische Reich zusammenfallen würde. Die Türken, die schon so viele Jahrhunderte den Abend lang andauernden im Stall irgendwie ein Stachel im Fleisch gewesen waren.
[29:54] Doch nicht gleich. Und er schaute sich die Prophezeiung genauer an. Diese sechste Posaune, die das Kommen Jesu einleiten würde, so glaubte man. Die vier Engel, die vier Kalifat, so hatte man das schon immer ausgelegt, zu allen Zeiten, die gebunden waren an den großen Strom Euphrat. Sie waren losgelassen worden für eine Stunde und für einen Tag und den Monat und das Jahr.
[30:17] Und Lick war mittlerweile ein versierter Prophet. Denn der musste ein Tag ist ein Jahr, ein Jahr 360 Tage in der Prophezeiung. 360 Jahre plus ein Monat, 30 Tage, 93 plus 1 Tag, 391 Jahre. Das muss sich irgendwo erfüllen.
[30:36] Und wieder wurden die Geschichtsbücher herausgeführt. Wann war es, dass das römische, dass das oströmische Reich sich unter den Islam gestellt hatte? War es nicht 1449 gewesen, als der letzte oströmische Kaiser Johannes Paul II. Logos behauptet, gefragt hatte den Sultan damals, ob er das Amt annehmen durfte und sich damit ganz offiziell nach mittelalterlicher Rhetorik unter das osmanische Reich gestellt hatte.
[31:01] Und Lick rechnete: 1449 plus 391 bringt uns in das Jahr 1840. 840 müsste das osmanische Reich seiner Auto sein, seine Souveränität verlieren. Aber er schaute noch genauer hin. War es nicht sogar auf die Stunde?
[31:19] Und wenn ein Tag für ein Jahr steht, dann steht eine Stunde für 1/24. Ein 24 Jahre ist ein halber Monat. Das wären 15 Tage. Und noch mal wurden die Geschichtsbücher herausgesucht. Wann genau ist es gewesen? Wann ist dieser Übergang gewesen? Und man rechnete und rechnete und kam darauf: Es müsste am 11. August 1840 geschehen.
[31:42] Und jetzt mal die Leute völlig außer sich. Am 11. August 48 soll was mit dem osmanischen Reich geschehen. In der Geschichte der Christenheit so diese etwas vorherzusagen. Und man wartete. Und August kam.
[32:04] Man wusste, dass das osmanische Reich in einer Krise war. Der Vizekönig von Ägypten, Mohammed Ali, hatte sich gegen den Sultan entgegengestellt und der war in äußerster Bedrängnis. Abdul Majeed der Erste wusste nicht, wie er mit seinem untergebenen ägyptischen Vizekönig fertig werden sollte.
[32:27] Da waren es die europäischen Großmächte, die sich zusammentaten und sie ein Ultimatum verfassten und zwar direkt an den ägyptischen Rebellen. Und dieses Ultimatum erhielt dieser Rebell tatsächlich am 11. August 1840.
[32:52] Und an jenem Tag fragte Sultan der Passagiere nicht der Erste, die Diplomaten Europas, was dann geschehen würde, wenn das Ultimatum nicht eingehalten würde. Und die sagten ihm: "Lass das unsere Sache sein. Du hast nichts mehr zu melden. Wir kümmern uns drum."
[33:12] An jenem Tag entschied sich das osmanische Reich, sich diplomatisch unter die europäischen Mächte zu stellen. Von jenem Tag an das osmanische Reich nur noch existiert, weil die Europäer sie am Leben hielten. Der kranke Mann am Bosporus war geboren.
[33:30] Und Tausende und Abertausende erkannten, dass die Prophezeiung sich auf den Tag erfüllt hatte. Die Leute waren wirklich sprachlos. Und im selben Jahr, 14, 15. Oktober 48 kamen all die Missionare, all die Prediger, die Miller die Botschaft geprägt hat, uns zusammen in Boston zur ersten Generalkonferenz. Himes und Henry den Award und Josef Petz und Sosa erlitt und wie sie alle hießen.
[33:59] Und sie brachten diesen Report zusammen. Zwei Säulen, die gute Augen haben können. Das lesen links und rechts. Kein Millennium vor der Wiederkunft und keine besondere Bedeutung des Volkes Israel in der Endzeitprophetie. Das waren die Säulen der Lehre Millers. Jesus kommt wieder.
[34:23] Und schnell ging es in die großen Städte, nach New York und nach Philadelphia. Die größten Säle wurden gemietet und die Menschen kamen zu Tausenden, zu Zigtausenden und konnten es kaum fassen.
[34:37] 842 entwarf man die erste prophetische Karte mit all den prophetischen Daten und Symbolen und Christus im Zentrum als der, auf den alle Propheten zielte. Miller hat nie nur Daten gepredigt oder Prophetie-Symbole ausgelegt. Sein Ziel war es, die Menschen vorzubereiten, eine Beziehung zu Jesus zu haben. Denn wenn er kommt, dann ist es zu spät, sich zu entscheiden.
[35:02] War das nicht eine Erfüllung von der Prophezeiung, die Habakuk im siebten Jahrhundert vor Christus gehabt hatte? "Schreibe die Offenbarung nieder und grabe sieben Tafeln ein, damit man sie häufig lesen kann." Jeder konnte jetzt die Prophezeiung gut verstehen.
[35:17] Denn Offenbarung wartet noch auf die bestimmte Zeit. Und auch als sie auf das Ende zu und wird nicht trügen, wenn sie sich verzögert, so warte auf sie, denn sie wird gewiss eintreffen und nicht ausbleiben.
[35:32] 1842 hatte man eine Idee. Warum nicht in die freie Natur gehen und mit Fällten die Botschaft verkündigen? Weil man fand kaum noch geeignete große Säle. Die Säle waren meistens zu überfüllt. Und so entwarf man ein Zelt, das größte Zelt, das bis zu dem damaligen Zeitpunkt auf amerikanischem Boden gestartet. Zigtausend passen rein und man plante für drei Camp Meetings. Selbst Versammlung.
[35:59] Und einige dachten: Meine Güte, wenn wir das schaffen. Es wurden 31 noch im selben Sommer. Die Botschaft breitet sich aus wie ein Lauffeuer. Und dort im fernen Europa, im kalten Norden, als dort auch Männer anfingen, die Botschaft zu verkündigen: "Jesus kommt!" Und dafür ins Gefängnis gesteckt worden sind.
[36:23] Da suchten sich die Engel Menschen aus, die zu klein waren, die man auch nicht ins Gefängnis stecken. Unsere Kinder, die anfingen zu predigen. "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen."
[36:35] Die Kinderprediger von Schweden. Eines der unglaublichsten Phänomene jener Zeit. War es nicht diese Episode, diese Zeit, dieses Zeitalter, von dem Jesus gesprochen hatte? Dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe ich: "Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine offene Tür gegeben, und niemand kann sie schließen, denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet."
[37:01] Nach anfänglichem Interesse begannen die großen Kirchen, all die protestantischen Kirchen, die auf Sola Scriptura gegründet waren, Männer, die Türen vor der Nase zuzuschlagen. Man wollte lieber ein tausendjähriges Friedensreich bringen.
[37:24] Man sollte lieber weiter spekulieren über die Rolle Israels in der Endzeit. Profitieren. Vor allem waren die Aufrufe Millers zu sehr zu deutlich, das eigene Herz gerichtet. Die Türen wurden geschlossen, viele wurden ausgeschlossen.
[37:44] Und manche gingen dann auch freiwillig. Ein zweiter Engel war dem ersten gefolgt, und der hatte gerufen: "Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Blut von ihrer und sucht alle Völker gedrängt hat."
[37:58] War nicht das erste Babylon dadurch entstanden, dass die Menschen nach der Sintflut, die die Wahrheit kannten, die Wahrheit wieder abgelehnt hatten? Weil ich das zweite Babylon entstanden, als die Urchristen, Heidi, die Wahrheit kannte, die Wahrheit im ausgehenden, in ausgehenden Spätantike ablehnte.
[38:22] Dasselbe passierte erneut. In jener Zeit begannen viele darüber nachzudenken, was eigentlich passiert, wenn man stirbt. 1843 war es ein anderer militärischer Prediger, George Storrs, der gemeinsam mit keinem French über dieses Thema zu predigen anfing. Und nicht alle nahmen es an, aber die allermeisten.
[38:42] Salomo hatte schon gesagt: "Die Toten wissen gar nichts." Statt den Menschen Angst zu machen mit einer ewig brennenden Hölle, wurde der Charakter Gottes, das Wesen Gottes, der echte Liebe ist und niemanden ewig quält, wieder sichtbar.
[39:00] Und das, was in den vorigen Erweckungs-Veranstaltungen, den vorigen Erweckungszeitaltern gefehlt hatte, das ausgewogene, symmetrische Bild Gottes wurde mehr und mehr dargestellt.
[39:11] Das Bild von George Storrs. Und dann ging das Jahr 1843 vorbei. Miller hatte bereits überlegt, dass das Jahr 1843 vermutlich gemeint sei, das jüdische 1843, das heißt, das von nach dem alten Kalender, von früher bis früher. Aber auch dann ging früher 1844 vorbei und Jesus war nicht gekommen.
[39:35] Die Menschen waren tief enttäuscht. In der Zeit wurde diese Prophezeiung von Habakuk neu gelesen. Eine Verzögerungszeit. Es schien sich zu verzögern, aber doch sagte die Prophezeiung, es würde ein Treffen in jener Zeit.
[39:52] Nannte man diese Menschen, die auf die Ankunft Jesu warteten, die Adventisten. Und in jener Zeit haben einige wie Miller und Himes es geschafft, das Evangelium du bist nach Washington D.C. zu bringen und dort in der Nähe des Kongresses Menschen auf höchster politischer Ebene zu erreichen mit der Botschaft.
[40:13] Mittlerweile gab es eine ganze Batterie an verschiedenen Zeitschriften, die in allen Städten verteilt wurden. Es gab in jeder Stadt Lese-Räume, Bibliotheken, in denen man sich Bücher über die Prophezeiung und Bibeln ausleihen konnte.
[40:29] Der Bräutigam kommt. Geht ihm entgegen. Und überall wurde die Botschaft verbreitet. Wir mit einer Kreidetafel haben, man fing Anfang 1844 an, darüber nachzudenken, ob man sich nicht vielleicht ein bisschen verrechnet hat.
[40:50] Mehr und mehr Leute überlegten sich das. Wenn man vor Christus anfängt und nach Christus aufhört, man bedenken muss, dass es volle Jahre rückwärts sind und volle Jahre vorwärts, dass eigentlich die Prophezeiung nicht 843 endet, sondern mathematisch genau vorgeht, erst 1844.
[41:11] In jenem Jahr war es eine Siebenten-Tags-Baptisten, die Interesse an der melodischen er hatte. Die den ersten Miller-Prediger die Idee vorschlug: "Warum haltet ihr eigentlich den Sonntag?" Bridget Preston war eine Siebenten-Tags-Baptistin und sie hatte einen Eifer für den siebten Tag Sabbat. Man sagte ihr: "Du weißt, du, Jesus kommt ohnehin ein paar Wochen, paar Monaten. Können wir fragen, welches die richtige Tag gewesen wäre. Aber jetzt noch eine große Reformations machen, das lohnt sich nicht mehr."
[41:40] Aber einer, Freddy Quinn, der nahm die Sache schon mal an. Und während dort der Sabbat wieder seinen Kopf aus dem Sand der Zeit steckte, gegen England ein Wissenschaftler in seinem Garten auf und ab. Er hatte jahrelang auf der MS Beagle die ganze Welt bereist und viele Dinge gesehen, viele Dinge durchdacht und Sachen mitgebracht.
[42:03] Und jetzt ging er dort in seinem Garten entlang, und es war im Jahre 1844, just in diesem Moment, dass er auf einem Papier zum ersten Mal die Idee aufschrieb, dass vielleicht Gott gar nichts geschaffen hat, sondern all die Dinge voneinander abstammen. Charles Darwin war sein Name.
[42:23] In jener Zeit schliefen fast alle ein. Ein Mann wartete und wartete, und man fragte sich: Was jetzt passieren würde? War nicht im Gleichnis von Jesus auch alle zehn Jungfrauen eingeschlafen? Aber dann waren sie aufgewacht durch einen Ruf, den Mitternachtsruf.
[42:40] Und der kam 1844 am 12. und 17. August. Es war ein Camp Meeting und Josef Wetz, einer der großen Männer, Prediger, stand vorne und predigte über die Beweise der Prophezeiung, die man schon immer kannte, oder predigte und predigte. Und es war interessant, aber man kannte schon alles. Es gab nichts Neues.
[42:59] Und irgendwie ging es so vor sich hin und vor sich hin und vor sich hin. Und dann redet jemand entlang. Sein Name war Snow Jam. Und er kam an galoppiert auf seinem Pferd, rannte zu dem Zelt und setzte sich hinten irgendwo und eine eher eine Reihe und fing an der Frau neben ihm zu erzählen: "Hast du ständig was gefunden?"
[43:25] Vielleicht hat Josef Spitzer bemerkt, das störte er mich da. Naja, ich werde nicht beachten. Er musste ihn aber dann beachten, als selbige Schwester aufstand und sagte: "Bruder Beetz, wir freuen uns, dass die Predigt alles gut und schön, kennen wir schon. Der Mann hat Neues zu sagen. Lass die mal ran."
[43:42] Man ließ ihn auch die B2 hat dem würdig genug zu sagen: "Okay, das stimmt. Ich habe nichts Neues zu sagen. Ich möge er predigen, aber seine mach ich was so spektakulär, dass man sagt: Okay, das ist zu viel. Wir müssen erst morgen bekommen."
[43:52] Haben zusammen. Und am nächsten Morgen erklärte ihnen, was er herausgefunden hatte, dass nämlich die Prophezeiung nicht nur auf das Jahr genau sich erfüllen, sondern dass Jesus nicht im richtigen Jahr 31 gekreuzigt worden war, sondern auch im richtigen Moment, am richtigen Tag, am 14. Nisan. Aber die Wiederkunft würde nicht mit dem Passat zusammenfallen, sondern mit dem großen Versöhnungstag.
[44:14] Und der war im siebten jüdischen Monat, im Tischri, der zehnte Tischri. Und die Menge war gespannt: Wann wäre der zehnte Tischri 1844? Und Snow hat es einen Kalender dabei. Es wäre der 22. Oktober.
[44:37] Noch ein bisschen mehr als zwei Monate. Und jetzt brach etwas los, was niemand, kein Mensch hätte entstehen lassen können. Überall hier wird man das vielleicht ganz klein war, ein solches Oktober. Überall begann die Botschaft zu verbreiten wie ein ungehindertes Lauffeuer.
[44:59] Bis dahin hatte Himes alles wie ein Weltmeister koordiniert, aber jetzt übernahmen der Heilige Geist. Und es war süß in meinem Mund wie Honig. Wenige Tage vorher, zehn Tage vorher, denn mit May Cry, 12. Oktober. Müller übernahm diese Ansicht auch. Das stimmt.
[45:18] Muss sein. Es muss der 22. Oktober sein. Acht Tage vorher starb Charles Fitch, weil er bis zuletzt Leute getauft hatte. Der bekam eine Lungenentzündung, weil er in der Eiseskälte ohne sich abgetrocknet zusammen weiter gelaufen war und starb.
[45:42] Und dann kam ein Dienstag. Es war der 22. Oktober. So wie heute. Sie hatten noch einmal ein gutes Essen gegessen. Wer weiß, was im Himmel gibt. Hatten noch einmal die letzten Warnungen ausgesprochen.
[46:16] Und jetzt schauten sie in den Himmel. So hätten sie bessere Augen gehabt, hätten ihre Augen hindurchgehen können durch die Wolken, durch die Stratosphäre, in das Weltall direkt. Sie hätten gesehen, wie genau so wie sie selbst Millionen von Engeln sich auf diesen Tag gefreut hätten, gefreut hatten.
[46:42] An diesem Tag erhob sich der Thron Gottes und er verließ dieses gewaltige Gebäude des himmlischen Heiligen, um in das himmlische Allerheiligste zu gehen. Und Millionen von Abermillionen Engeln folgten ihm. Einen der größten Spektakel, die jemals im Himmel gesehen worden waren.
[47:11] Und Jesus selbst folgte seinem Vater und ging in den allerheiligsten Ort des gesamten Universums. Von dort wurden die Throne aufgestellt. Dort ging das Feuer von Tron aus, sowie Daniel es zitternd in der Prophezeiung gesehen hatte.
[47:25] Und dort wurden Engel berufen: "Geht in die ewige Bibliothek und holt die Archive." Und erster Engel kam mit den Aufzeichnungen von Adam und Trauer und von Kain und von Ravel. Und die Bücher wurden aufgetan. Das Gericht Gottes begann.
[47:45] Jesus würde bald wiederkommen, aber er würde nicht einfach in Erdball erobern, sowie weltlicher Oberer. Er würde genau feststellen, wer ist schuldig und wer nicht. Denn Gott war nicht nur Liebe, Gott war auch Gerechtigkeit. Und das sollte offenbar werden.
[48:04] Aber sie haben es nicht gesehen und sie haben es nicht gewusst. Am nächsten Morgen sah die Welt so aus, wie am Abend. Es war bitter. Manche trauten sich kaum auf die Straße.
[48:20] Manche trauten sich kaum auf die Straße. Wo ist denn Jesus? Ist er angelaufen? Auch an jenem Morgen ging ein Mann durchs Maisfeld. Herzen war sein Name. Er wollte einige Brüder, einige Geschwister stärken. Und als er so durch das Maisfeld ging, da war es, als ob die Sonne in seinem Kopf aufging. Er ging noch mal durch und es fiel ihm auf, dass dort stand, dass Throne aufgestellt wurden. Wenn man Throne aufstellt, dann bewegen sie sich. Das fiel ihm auf, dass Jesus gar nicht zur Ehre kam in Daniel 7, sondern zum Vater. Fast ein bisschen so, die Jahrhunderte zuvor, als Korre und andere Jünger nach Emmaus gingen und plötzlich es ihnen wie Schuppen von den Augen fiel.
[49:26] Harand Netzen nahm sich einen guten Freund, Kruse und Dr. Hahn, und sie studierten gemeinsam diese Idee von dem Heiligtum. Sie stellten fest, tatsächlich, es gibt zwei Abteilungen im Heiligtum: das Heilige und das Allerheiligste. Und der Priester war immer im Heiligen und einmal im Jahr zum großen Versöhnungstag in das Allerheiligste. Wenn jetzt unsere Priester und jetzt ein großes Versöhnungstag ist, dann ist da nicht so Erde gekommen, sondern in das Allerheiligste, um das Gericht zu beginnen. Und die Laren, deine 814, nochmal, das stand ja gar nicht. Er stand: Heiligtum.
[50:00] Und vielleicht muss man ein Heiligtum reinigen. Die studierten das Heiligtum und stellten fest, ja, in das Heiligtum, wenn alle Sünden übertragen und wenn unsere Sünden durch Jesus Christus gesehen, wenn dann überträgt er unsere Sünden in das himmlische Heiligtum. Kein Wunder, dass zwischen Heilig und Muskeln nicht werden. Und während die studierten fünf Monate lang, bekam eine junge Dame mit 17 Jahren eine Vision. Sie sah nichts Theologisches, etwas sehr Tröstliches. Jesus war immer noch bei seinem Volk. Ellen G. White war ihr Name.
[50:39] Und im April 1845 trafen sich die meisten Adventisten in Albany. Die meisten von ihnen hatten sich entschlossen, es war ein Fehler, der 22. Oktober 1844 war einfach dann nehmen wir, müssen ein neues Datum finden. Just in diesem Monat kamen Kruse und Edson mit ihren Ergebnissen, aber sie wurden nicht mehr gehört. Die große Menge organisierte sich als die Albany-Adventisten und nur wenige blieben zurück, die glaubten, dass das Ganze kein Fehler gewesen war. Es war das richtige Datum, aber ein falsches Zeugnis.
[51:19] Und in jener Zeit begann der Sabbat seinen Kopf noch weiter aus dem Sand zu stecken. Über den Travel kam er zu Joseph Beuys. Jedermann, der Platz gemacht hatte für Snow, und der Sabbat bekam große Bedeutung. Aber viele von denen, die festhielten an dem Datum, wurden fanatisch. James White glaubte irgendwann, er sei ein Prophet, Elia selbst. Manche fingen sogar an, uns zu glauben, sie müssten werden wie die Kinder, buchstäblich, und fingen dann auf allen Vieren zu krabbeln. Und die, die glaubten, es war alles ein Fehler gewesen, daran diesen Fanatismus, sagten: Schaut, das ist die Frucht von H.T.D.S. Und wenige andere hielten fest an dem originalen Glauben und nahmen die neuen Erkenntnisse dazu.
[52:08] Hatte nicht Gott gedacht, gesagt: Gedenke an den Sabbat, dass der siebte Tag der Sabbat bisher ist, was nicht dieser Tag, den Gott gesegnet und geheiligt hatte. Nach einer hielt fest daran, dass ist das richtige Datum war. Sein Name war James White und er würde bald zum Führer einer kleinen Gruppe von 50, 60 Mann werden, die an dem Datum festhielten und fanatisch wurden und einfach Gott glaubten, dass er die Erklärung bringen würde.
[52:36] Er heiratete Ellen G. White, die jetzt Ellen G. White hieß. In jener Zeit war die Welt in großem Aufruhr. 1848 brach in ganz Europa Revolutionen aus. Hier das erste bekannte Foto, das jemals von einer Menschenmenge geschossen worden ist, aus dem Jahre 1848. Und auch der Satan wusste, was die Zeit geschlagen hatte. Und die Fox-Schwestern berichteten von mysteriösen Erlebnissen. Sie hätten Kontakt mit den Toten. Als sie Jesus die Wahrheit über den Sabbat und das Gesetz und das Gericht offenbarte, brachte der Satan die alte Lehre der Totenbeschwörung wieder aus den Archiven heraus.
[53:30] Oder in jener Zeit trafen sie sich, diese wenigen Pioniere, und sie brachten all das mit. Herzen, das, was er über das Heiligtum studiert hatte, und Joseph White, das, was über den Sabbat studiert hatte, und James White, das, was über die Prophetie studiert hatte. Und sie kamen zusammen und diskutierten und stritten sich und kamen zusammen und brachten all diese Ideen von 1844 und dem Heiligtum und dem Gesetz zusammen.
[53:58] Und plötzlich sahen sie, dass alles zusammenpasst. Denn wenn Jesus in das Allerheiligste gegangen ist und jetzt dort ist, dann ist er bei der Bundeslade. Und in der Bundeslade sind die zehn Gebote und dort ist der Sabbat im Zentrum. Plötzlich entwickelte sich ein harmonisches Ganzes. Und deswegen sind die Seelen sterblich. Denn wenn sie unsterblich werden, bräuchte man kein Gericht, darüber entscheidet, ob sie gerettet oder unwert sind. Plötzlich kamen alle Lehren wie ein harmonisches Ganzes zusammen.
[54:28] Gott ist Liebe und er ist es immer. Er ist gerecht. Sein Gesetz, das Gesetz der Liebe, sollte neu im Fokus stehen. Auf jeden Sabbat-Konferenzen in Scheunen wie dieser wurde das Fundament gelegt. Aber mehr noch, als weil alle Lehren zusammenbrachte, war die Summe mehr als die Addition der Einzelteile. Man entdeckte, dass alles zusammengenommen mehr ist als nur 1844, ein Heiligtum, ein Sabbat, Zustand der Toten. Man entdeckte, dass alles zusammengenommen eine neue Botschaft ergibt.
[55:05] Johannes hatte einen anderen Engel gesehen vom Aufgang der Sonne her, das Siegel Gottes des lebendigen Gottes hatte. Und er mit großer Stimme zu den vier Engeln, denen Macht gegeben war, der Erde und er mehr Schaden zu tun, der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen. Und plötzlich wurde deutlich, was der gesamte Sinn dieser Geschichte war. Gott war schon immer Liebe und Gott war schon immer der Selbe. Aber sein Volk hat ihnen manchmal geliebt und oft nicht.
[55:42] Und wenn es irgendetwas noch brauchte in dieser Welten-Geschichte, dann war es ein Volk, das Gott immer liebt. Eins, gegen die Tat zu Gott. Wenn Gott die Liebe ist und es immer ist, dass sein Gesetz sehnte sich Gott nach einem Volk, das endlich das widerspiegelt, dass das Gesetz Gottes immer Liebe zu sein im Herzen trägt, versiegelt, so dass man nicht mehr bewegt werden kann, dass man sich nicht mehr ändert, sondern dass man gleichbleibend Gott liebt. War das nicht der Plan Gottes von Anfang an gewesen? War das nicht Gottes Plan, den wir in der ersten Episode betrachtet haben? Menschen zu schaffen, die den Charakter Gottes widerspiegeln.
[56:40] Alle Bewegungen Gottes in der Geschichte zielten auf dieses Ziel. Und hier war seine letzte Chance. Alle Prophezeiungen hatten ihre Register gezogen. Alle Lehren der Bibel waren zusammengekommen für diese letzte Bewegung, nicht einfach nur, damit ein paar Leute besser die Prophetie kennen als vorher, sondern um ein Volk zu bereiten aus allen Nationen, allen Völkern, allen Stämmen, allen Sprachen, allen Kulturen, allen Religionen zusammenzurufen, ein Volk, das Gott liebt, immer, das versiegelt ist, das Gesetz Gottes an ihrer Stirn hat. Hier ist die Geduld der Heiligen. Hier sind wieder halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus.
[57:25] Jene, die Jesus lieben, werden sein Gesetz halten, die oft hier ist die Geduld der Heiligen, die Beständigkeit, nicht eine emotionales Aufflackern, die früher den Erweckungsbewegung, wo man sagt: Oh, ich liebe Gott, und hat man wieder vergessen. Gottes Ziel mit dieser Wendung war endgültig der Welt zu zeigen, wie er wirklich ist, durch Menschen, die Gott immer lieben, die geduldig sind oder allen Umständen wird das Bild Gottes, der immer liebt, wirklich sichtbar.
[57:55] Und als äußeres Zeichen dieser Idee sollte der Sabbat dienen, die Unterschrift Gottes auf die Schöpfung, sollte die Unterschrift Gottes sein, auf den Charakter eines wieder geschaffenen Herzens. 1849 präsentierten sie Erkenntnisse zum ersten Mal in einer Zeitschrift, "The Present Truth", die gegenwärtige Wahrheit. Und sowie die ersten Christen sich schwer damit taten, andere zu erreichen und es kaum glauben konnten, dass Gott sogar die Heiden beruft, so dachten auch die ersten Adventisten, dass Gott nur zu ihnen spricht und nur zu denen eine Botschaft sendet, die schon das meiste wissen.
[58:47] Erst um 1850 kam sie, dass ihr Auftrag allen Menschen gilt. Und jetzt begann ein Mission-Zyklus, den es vorher nicht gegeben hatte. Begann die Grundlagen der Advent-Botschaft, die Grundlagen des Gesetzes Gottes, die Grundlagen der letzten prophetischen Ereignisse zu verkündigen. Und all das, was sie entdeckt hatten, wurde im Nachhinein bestätigt durch Visionen, die Gott der Ellen G. White gab.
[59:20] Hatte nicht Johannes auf Patmos gesehen, dass die Übrigen, die Babylon verlassen würden, die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben? Und als Johannes vor Gabriel fast jeder fallen wollte, hatte er gesagt: Tue es nicht. Ich bin ein und seiner Brüder mit Knecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bitte Gott, an das Zeugnis Jesu, aber ist der Geist der Weissagung. Sie hatten jetzt alles zusammen.
[59:50] Aber es passierte etwas Merkwürdiges. Sie wussten alles, aber sie taten es nicht so richtig. Es war 1857. Der Strands White entdeckte, dass es noch eine siebte Gemeinde in Offenbarung gab, die zuseher von ihrem eigenen Zustand sprach. Dem Engel der Gemeinde von Laodizea, dem Volk des Gerichts, das Volk, das lebt, wenn Gott Gericht hält. "Schreibe ich, kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Bist du kalt oder heiß? Wärst, wenn du sprichst: Ich bin reich und habe überflüssige, mangelt es an nichts." Und tatsächlich, die Gemeinde Laodizea bekam von Gott in Offenbarung keinen einzigen theologischen, doktrinären Lehrer mäßigen Tat. Sie wussten die Wahrheit, aber darum war es Gott nie gegangen. Er wollte nicht eine Gruppe von Besserwissern haben.
[1:00:44] Er wollte ein Volk haben, dessen Gottes-Charakter widerspiegelt, die Güte und Liebe Gottes dauerhaft anderen Menschen zeigt. "Du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, du blind und entblößt. Wer überwindet, die will ich gehe mit mir auf meinem Thron, so weit ich auch überwunden habe und ich mit meinem Vater auf seinem Thron gesetzt habe." Ich rate von dir, Gold zu kaufen, echten Glauben, der im Feuer, in der Liebe Gottes geläutert ist, damit du gerecht wirst und weiße Kleider, damit du dich bekleidet und ich kann deine Blöße nicht offenbar wird und salbe deine Augen mit Augen-Salbe, damit du sehen kannst.
[1:01:21] Ein Jahr später erhielt Ellen G. White eine ihrer größten Visionen ihres Lebens. Sie sah den großen Kampf im Himmel. Sie sah, was schon Jesaja und Hesekiel und Johannes gesehen haben. Sie beschrieb es in einer Detailfülle, wie sie kaum vorher bekannt war. Ein völliger Haken und ihn mit dem, was schon die alten Propheten gesagt hatten. Der große Kampf, das Thema, das die gesamte Weltgeschichte durchzieht wie ein roter Faden.
[1:01:49] Und irgendwann war man an einen Punkt gelangt. Die Gruppe wurde immer größer. Man müsste einen Namen finden. Wie sollen wir uns nennen? Sollen wir uns nennen "Search of God", die Kirche Gottes? So hieß es schon so viele. Man hat überlegt und dann kam man auf eine simple Idee: Wenn wir an die Wiederkunft glauben und glauben, dass der siebte Tag das Zeichen Gottes ist, warum denn nicht Siebenten-Tags-Adventisten? 1860 wurde der Name zusammen, wie sagt man, formuliert.
[1:02:20] Im selben Jahr wurden die ersten Schüsse auf Fort Sumter abgegeben. Der Süden der USA hatte sich gegen den Norden gestellt, ist geben die Frage der Sklaverei. Und die meisten Menschen glaubten, es würden weniger Wochen vergehen und dann würde die Sache geklärt werden. Aber die kleine Ellen White sagte, es würde viele Jahre dauern und es würden viele Menschenleben kosten. Niemand glaubte ihr. Doch die Realität zeigte, sie hatte die Wahrheit. Der Norden gegen den Süden, die Union ging, die Konföderation. Es war der erste Krieg, der auf Fotos festgehalten wurde und es war grausam.
[1:02:52] Ohne Vorstellungskraft, der amerikanische Bürgerkrieg veränderte die Gesellschaft dauerhaft. Es war kurioserweise und genau in dieser Zeit, als Ellen White ihre erste Vision bekam, über den Wert eines gesunden Lebens und dass in der letzten Zeit Tiere so krank werden würden, dass es für den eigenen Verstand und das Verständnis der Bibel besser wäre, ganz darauf zu verzichten. Und im selben Jahr wurde sie mit Statistiken als Gemeinde, als Kirche gegründet.
[1:03:22] Einer von ihnen war Smith, verfasste den Jahren 1867-78 eines seiner großen Werke über Daniel Offenbarung. Erfasste darin die Erkenntnis des prophetischen Studiums zusammen. Denn Siebenten-Tags-Adventisten hatten erstaunliche Dinge behauptet. Sie hatten oft gehen aus Offenbarung 13 gesagt, ist das tote Papsttum wiederkommen würde. Sie hatten gelesen, dass die Tore so zudem sieht, der Kopf der zu Tode verwundet war, wieder geheilt werden würde. Das war deswegen merkwürdig, war in derselben Zeit der Vatikan schon wieder sein Kirchenstaatsterritorium verloren hatte und ohne einen Zentimeter Territorium da stand.
[1:03:56] Und in jener Zeit sagte die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, das Papsttum wird die Weltherrschaft wieder übernehmen. Waren die noch ganz klar im Kopf, hat sich manch einer gefragt. Und dann hatten sie noch kurioserweise entdeckt, dass dieses zweite Tier, das Johannes gesehen hatte, das aus der Erde kam mit Lamm-ähnlichen Hörnern, dass das die Vereinigten Staaten von Amerika sein und die würden sprechen wie ein Drache. Die würden ihren Charakter völlig auf den Kopf stellen. Die würden Weltmacht werden, die würden sie handeln wieder Satan und sie würden genauso mächtig werden wie die wie das Papsttum im Mittelalter. Das schien vollkommen unvorstellbar.
[1:04:34] Die USA waren eine relativ kleiner Staat, der noch nicht einmal die Westküste ganz erreicht hatte und sich nicht in internationale Politik einmischen wollte. Aber sie schrieben ist trotzdem Andrews, sonst mit James White. Sie sprachen sogar, dass die USA, die so protestantisch man sich so sehr dem Katholizismus nähern würden, dass sie ein Bild davon abgeben würden und dass sie letztendlich Gesetze erlassen würden, die Menschen zu zwingen würden, falsche Anbetungen durchzuführen.
[1:05:11] Mehr davon heute Abend. Die dritte Engelsbotschaft, die sie entdeckten, sprach genau davon. Wenn jemand das Tier anbietet und sein Bild und das Zeichen er seine Stirn oder seiner Hand annimmt. Und zudem, so liegen Entsetzen der meisten Menschen, schrieben diese Adventisten sogar, dass dieses Zeichen ein nationales und tax Gesetz in den USA sei. In demselben Staat, in dem in der Verfassung steht, dass Kirche und Staat so getrennt sind, dass der Staat niemals ein Gesetz für die Religion erlassen könnte. Das sollte geschehen.
[1:05:43] Das erschien noch unglaublicher als derzeit von Daniel zu behaupten, dass Griechenland man ein Weltreich will. Hier ist die Geduld der Heiligen. Hier sind die, die halten die Gebote Gottes und den Glauben Jesu. Und dann 30 Jahre nach der großen Enttäuschung der Metal es ihnen, wir müssten eigentlich die ganze Welt erreichen. Wir haben Leute an der Westküste, wir haben Leute an der Ostküste, wir haben jetzt einige in Kanada. Aber die Welt ist größer als die USA. Das dauerte 30 Jahre für Amerikaner, um rauszufinden, und wenn Jesus bald wiederkommt, wenn wir es noch schaffen, ganz China und Indien zu erreichen.
[1:06:22] Sie machten einen kleinen Anfang. 1874 wurde ihr bester Mann, John Nevins Andrews, der ärgsten Männer überhaupt gesandt, wenn das größte Missionsfeld, das man damals finden konnte, die Schweiz. Es war ein erster Anfang, aber würden sie es noch schaffen, die Welt zu erreichen, bevor Jesus wieder kommt? Es wenn heute Abend ziehen. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir warten auf die Wiederkunft und du wartest auf uns. Du wartest darauf, dass wir nicht noch mehr wissen und noch mehr tun, sondern mehr so sind wie du und dadurch mehr wissen werden und mehr tun werden.
[1:07:15] Du wartest darauf, dass wir das Ziel, das du durch alle Zeitalter gehabt hast, verwirklichen, mich deinen Charakter, dein Wesen, deine Liebe, seine beständige Liebe widerspiegeln, auszuleben. Ein Beispiel zu sein für dich, ein Licht zu sein für dich und zwar nicht nur in unserer Familie, nicht nur in unserer Umgebung, sondern bis an die Enden der Welt. Wenn man heute gesehen, wie du in rauen Zeiten seine Gemeinde geführt hast, durch große Enttäuschung und manches Unverständnis hindurch und wieder aufgrund der prophetischen Schriften aus der Offenbarung eine Bewegung ins Leben rufen hast, in der alle Lehren der Bibel, alle Prophezeiungen zusammengezogen werden, nicht für Besserwisserei, sondern um deinen Charakter so gut wie möglich zu verstehen.
[1:08:12] Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass wir nicht vergessen, wie du uns in der Vergangenheit geführt hast und dass wir lernen, deiner Führung auch in der Zukunft zu vertrauen. Und wir danken dir, dass du deine Gemeinde, mit der du zur Zeit von Adam begonnen hast, dass du sie sicher ans Ziel führen wirst. Im Namen Jesu, unseres Hohen Priesters, der jetzt im Allerheiligsten für uns dient.
[1:09:08] [Musik]
Lizenz
Copyright ©2016 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.