In dieser Episode von Weltengeschichte beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung von Glauben und Liebe zur Wahrheit für die Erlösung. Er erklärt, dass es weniger auf die Menge des Wissens ankommt, sondern auf die Herzenseinstellung. Die Serie zeichnet die biblische Geschichte von der Schöpfung bis zur Neuzeit nach und betont Gottes Charakter der Liebe und Gerechtigkeit. Abschließend werden Fragen zur Vertiefung des Stoffes und weiterführenden Informationen gegeben.
Weltengeschichte – Episode 26: Die Schlacht von Harmageddon
Christopher Kramp · Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse) ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der BibelWeitere Aufnahmen
Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)
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Transkript
[0:23] Guten Abend, heute ist der letzte Abend von Weltengeschichte. Wir haben vier Wochen lang versucht, die gesamte Weltgeschichte zu skizzieren. Ich glaube, jeder, der dabei war, hat gemerkt, es waren nur ein paar Skizzen, die wir machen konnten. Man hätte an so vielen Stellen so viel mehr sagen können, aber das überlassen wir dann dem persönlichen Studium.
[0:49] Wir haben zwei interessante Fragen bekommen, die ich gerne kurz besprechen würde. Die erste Frage: Was geschieht mit Christen, die die dreifache Engelsbotschaft ablehnen? Gibt es für sie dort eine Gefahr? Sehr gute Fragen. Dahinter steckt eigentlich eine andere Frage, eine prinzipielle Frage: Nämlich, wie viel muss ich eigentlich wissen? Was ist sozusagen das Level, das ich wissen muss?
[1:31] Die Antwort ist relativ simpel zunächst einmal und dann doch sehr herausfordernd. In Johannes 3, Vers 16, ein ganz bekannter Vers, den jeder Christ kann, man sogar rückwärts. "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Die Bibel sagt, es gibt ganz genau eine einzige Bedingung für ewiges Leben, und das ist Glaube.
[2:00] Die Tatsache ist aber, dass wenn ich glaube, dann muss sich etwas im Glauben ändern. Wenn man nichts weiß, kann man auch nichts glauben. Glaube ist immer der Glaube an etwas, an jemanden. Das bedeutet also, es gibt schon etwas, was ich glauben soll. Aber es ist nicht der Inhalt dieser Lehre als vielmehr meine Einstellung dazu, der Glaube, der entscheidend ist.
[2:30] Es gibt ja immer dieses schöne Wort von den "heilsentscheidenden Dingen". Wenn man dann gefragt wird, ist das jetzt wichtig für die Erlösung oder nicht? Muss man den Sabbat halten oder nicht? Muss man auf diese Speise verzichten oder nicht? Das ist wichtig, den Zustand der Toten zu erkennen, ja oder nein. Sind das Erlösungsfragen?
[2:53] Ich würde gerne die Frage andersherum stellen: Ist die Lehre vom Kreuz eine Heilsfrage? Muss ich wissen, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, um gerettet zu werden? Ich wäre fast versucht, eine Umfrage zu machen, aber wir lassen das mal.
[3:11] Tatsache ist, 4000 Jahre lang hat kein Mensch bewusst, dass Jesus am Kreuz sterben wird. Und trotzdem werden sehr viele Menschen aus diesem Zeitalter im Himmel sein. Das heißt, wir würden uns wundern, wer alles im Himmel sein wird, mit wie wenig Wissen.
[3:30] Paulus spricht im Römerbrief davon, dass Menschen, die von der Bibel, von dem Gesetz Gottes keine Ahnung gehabt haben, trotzdem gerettet werden können, wenn sie das wenige, was Gott ihnen offenbart hat, durch den Heiligen Geist, durch die Natur, wenn sie das tun. Ja, in Vers 14: "Wer nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst eingesetzt."
[3:54] Also, Gott ist weniger daran interessiert, dass wir eine bestimmte Reihe von Glaubenspunkten lesen, verstehen und bejahen, sondern vielmehr, dass wir seinen Charakter widerspiegeln. Nun, da das gesagt, kommt ein nächster Punkt dazu.
[4:15] Wenn Gott Liebe ist und er möchte, dass wir Liebe sind, dann ist die Frage: Was sollen wir lieben? Klar, wir würden sagen: Wir sollen Gott lieben. Und Jesus sagt, wer er ist. Er sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Wenn wir also Gott lieben, müssen wir das Leben lieben, denn er ist Leben. Das ist erstmal relativ klar. Die wenigsten Menschen hassen das Leben. Wir alle möchten gerne leben, wir möchten am liebsten auch ewig leben.
[4:40] Der zweite Punkt ist: Wenn Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, dann bedeutet Liebe zu ihm auch, Wahrheit zu lieben. Das entscheidende Kriterium für die Erlösung ist nicht so sehr die Menge des Wissens über Wahrheit, das ich habe, sondern vielmehr die Liebe zur Wahrheit.
[5:01] Paulus schreibt im zweiten Brief, dass Menschen verloren gehen, weil sie keine Liebe zur Wahrheit haben. Jemand, der Jesus liebt, hat Liebe zur Wahrheit. Und wann immer Wahrheit über seinen Weg kreuzt, ob von links oder von rechts, von oben oder von unten, wann immer sie über den Weg koppelt, dann wird er dieser Wahrheit folgen wollen. Das ist ein ganz entscheidendes Prinzip.
[5:23] Wenn ich also wenig weiß oder ein bisschen mehr Wahrheit meinen Weg kreuzt, bin ich froh darüber und möchte gerne folgen, weil ich Jesus liebe. Wenn ich schon sehr viel weiß und glaube, es gibt nichts mehr zu wissen auf diesem Planeten, und plötzlich kommt eine Wahrheit, die mir unangenehm ist, dann ist Liebe zu Jesus auch Liebe zur Wahrheit.
[5:45] Und dann, wenn Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, dann ist Liebe zu Jesus auch Liebe zu dem Weg. Das heißt nicht nur Liebe zu dem ewigen Leben, sondern auch Liebe zu dem Weg, den Jesus uns zeigt. Und wenn Jesus uns zeigt, der beste Weg, das ewige Leben zu finden, ist, diese Gedanken zu denken und diese Idee über Gott zu haben und dieses Gebot zu halten und sich vielleicht auch davon fernzuhalten.
[6:13] Dann wird Liebe zu Jesus ihm das Glauben. Und wenn man die drei Engelsbotschaft, Offenbarung 14, liest und studiert, dann gleich nochmal kurz darauf eingehen. Dann wird man feststellen, jeder, der Jesus wirklich liebt, wird froh sein über das, was drin steht, vorausgesetzt, dass man es richtig und so versteht, wie Gott es gemeint hat.
[6:30] Es kann sein, dass man manchmal die Dinge hört und sie gar nicht richtig versteht. Kein Mensch geht verloren, weil er einen Bibeltext gehört hat und ihn nicht verstanden hat. Es kommt oft vor, dass wir Bibeltexte lesen und sie nicht verstehen. Und Gott wird uns nicht danach richten und sagen: "Hey, du hast aber in Sanja Text gelesen, dass die nicht beachtet, bewusst, was das bedeutet."
[6:50] Aber es gibt genügend Dinge in unserem Leben, sei es durch die Natur, sei es durch die Beziehung, die wir gepflegt haben, sei es durch Worte Gottes, die wir gelesen haben, genügend Dinge, die wir wissen konnten. Und die Tatsache, dass wir kämpfen, meistens mit den Dingen, die wir schon wissen, nicht mehr der Dinge, die wir noch wissen könnten.
[7:05] In diesem Sinne würde ich also jeden, der vielleicht sagt: "Die 14:31 Botschaft ist mir neu, unbekannt", einfach mal ermutigen, sich Zeit zu nehmen und diese Dinge mal gründlich zu durchdenken. Vor allem nochmal nachzudenken, was diese drei Engel über den Charakter Gottes zu sagen haben. Gott hat nicht den Wunsch, dass wir uns einfach mit mehr prophetischen Daten beladen und dann denken: "Jetzt haben wir es."
[7:29] Sondern dass wir in den Ereignissen, die die Prophetie vorhergesagt hat, sein Wesen, seinen Charakter besser verstehen. Und ich glaube, es ist für jeden Christen ein echtes Erlebnis zu sehen, dass war nicht nur sagen muss: "Gott ist die Liebe", sondern durch die Lehrpunkte auch immer besser versteht, dass er wirklich Liebe ist, und zwar in jedem einzelnen Punkt.
[7:51] Ich glaube, vielen Christen geht es so, dass sie zwar intellektuell verstehen: "Gott ist die Liebe", aber dann aufgrund bestimmter Lehren, wie z.B. ewig brennende Hölle oder anderen Dingen, irgendwo ihre eigenen Zweifel daran haben, oder dass vielleicht dann ein verzerrtes Bild von Gott haben. Und in dem Sinne, glaube ich, ist es gut und wichtig, die 34 Engelsbotschaft zu lesen und zu studieren. Und jeder, der Jesus liebt, wird dieser Wahrheit gerne folgen.
[8:15] Zweite Frage, und die hat mich ehrlich gesagt sehr bewegt. Gab es wahrscheinlich die jüngste Frage, die wir gehabt haben hier bei der Weltgeschichte. Hier schreibt jemand, ich vermute ein kleines Kind: "Warum lässt Gott so, dass meine Eltern ganz doll streiten und sich vielleicht trennen?"
[8:37] Ich weiß nicht genau, ob du, liebes Kind, der das geschrieben hast, jetzt hier bist oder vielleicht zu später zuschaut. Wird auf jeden Fall ganz kurz darauf eingehen wollen, auch vielleicht für alle anderen, die mit ähnlichen Dingen zu kämpfen haben. Wir sind zunächst eine Sache: Jedes Mal, wenn sich deine Eltern streiten und es dir durchs Herz fährt, fährt es auch Gottes Herz.
[9:05] Jesus hat keinen Streit gemacht. Jedes harsche Wort war ihm zuwider. Und manchmal gibt es Situationen im Leben, wo wir wirklich nicht genau wissen, warum das so ist. Wir haben Mama lieb, wir haben Papa lieb, und wir verstehen nicht, warum die sich bekriegen. Das geht Jesus übrigens auch so. Er hat den einen Menschen liebt und den anderen Menschen liebt, und er versteht nicht, warum die sich miteinander streiten. Er versteht nicht, warum sie sich bekriegen.
[9:32] Und das hat alles zu tun mit dieser Sünde. Die Sünde ist so furchtbar. Sie führt nicht dazu, dass man sich streitet, sondern führt auch dazu, dass andere, wie du oder wie Antritt, es erlebt haben, darunter leiden. Und deswegen hat Gott diese Sünde, aber er kann nicht einfach "Stopp" rufen, weil nämlich Gott auch deine Eltern liebt.
[9:57] Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber du hast vielleicht Spielzeug, und du weißt, dein Spielzeug hat dich nicht lieb. Du hast vielleicht Spielzeug, das dich nicht liebt, aus dem einfachen Grund, dass Spielzeug kann nicht wirklich denken. Das Spielzeug hat kein Herz. Und egal wie oft die Puppe sagt: "Ich hab dich lieb", die Puppe wird nicht sagen: "Ich hab dich lieb zurück."
[10:19] Und weil Gott nicht möchte, dass deine Eltern eine Puppe sind, sondern dass sie wirklich, wie zum Beispiel deine Freunde oder ein Freund, aus ganzem Herzen sagen können: "Hey, ich mag dich", hat er ihnen die Möglichkeit gegeben, sich frei zu entscheiden. Und das war ein Risiko. Aber dieses Risiko ist es wert.
[10:41] Und ich würde dich ermutigen, wenn das nächste Mal so was hier passiert, bitte betet zu Jesus und sagt ihm, wie du dich fühlst. Sag ihm, wie es dir geht. Sag ihm, dass du das nicht hören kannst, dass du nicht möchtest, dass deine Eltern sich trennen. Und dann bitte ihn, dass er dir Frieden schenkt. Und dann bitte für deine Eltern. Die können nämlich Gebet gebrauchen, ganz sicherlich.
[11:07] Und vielleicht gibt es eine Gelegenheit, ich weiß nicht genau welche Situation, es gibt Gelegenheit, mit jemandem in einer Gemeinde, mit einem Pastor, einem Prediger, vielleicht mal darüber zu sprechen. Und vielleicht kann er dann auch helfen und eine Lösung mit initiieren und mit herbeiführen. Wir denken an dich, wie auch immer du bist, und beten dafür, dass es besser wird. Amen.
[11:37] Amen. Wir haben ein letztes Mal die Gelegenheit, keine Fragen mehr zu stellen. Das ist jetzt nochmal, aber setzen, weil die Gelegenheit noch einmal zu sehen, was wir bisher gesehen haben und was bisher geschah, ausgehend von diesem großen Gedanken, dass Gott Liebe ist und es immer ist, das eine Gesetzmäßigkeit ist.
[11:58] Haben wir gesehen, dass Gott Welten geschaffen hat, die nach seiner Gesetzmäßigkeit leben sollten. Einer stellte diese Gesetzmäßigkeit Gottes in Frage, und das Ziel wurde Satan. Eine Rebellion startete. Ein Drittel aller Engel folgte ihm. Gott schuf die Welt, diesen Erdball, und den Menschen als Repräsentant seines Charakters.
[12:22] Doch die Menschheit wurde durch Satan verführt und schloss sich der Rebellion an. Gott gab die Menschheit nicht auf und bot an, selbst Opfer zu werden für sie, die Schuld auf sich zu nehmen, damit sie eine zweite Chance bekommen könnten.
[12:39] Nachdem die alte Welt in der Sintflut... und dagegen griff Gott den Abraham mit den Abraham jetzt ab und wurde mit ihm einen Bund schloss, und der Gottes Wesen und Charakter verkündigen sollte. Seine Nachfahren und Nachkommen wohnten in Ägypten zu einem großen Volk, das in der Sklaverei dort diente und durch Gott ausgerufen wurde, befreit wurde und in die Wüste, den Sinai kam, wo Gott sein Gesetz, die zehn Gebote, dem Volk offenbarte.
[13:05] Sie sollten ein Königreich von Priestern sein, der ganzen Welt zeigen, wie gesegnet ein Menschenvolk ist, wenn es im Gesetz Gottes folgt. Nach längerer Verzögerung aufgrund von Unglauben hat das Volk dann tatsächlich das gelobte Land Kanaan eingenommen und hat nur sehr kurze Zeit das Licht der Welt verbreitet, sondern ist sehr schnell in moralisches Finsternis wieder zurückgefallen, weil man sich nicht nach Gottes Gesetz, nach den Gewohnheiten der umliegenden Völkern gerichtet hat.
[13:32] Erst unter Salomo, unter David und Forschung Samuel, ist das Gesetz Gottes, das Wesen Gottes wieder sichtbarer geworden in einem Königreich Israel, das über die Grenzen Palästinas hinaus großen Einfluss hatte. Aber dann wieder zugrunde ging durch interne Streitigkeiten, durch internen Krieg, Zwist, Abfall, Götzendienst. Und dann die assyrischen Armeen und dann die Babylonier, die unter Nebukadnezar, die Burg hinter dem zweiten, auch die letzten Reste des Volkes Gottes aus dem Land der Verheißung hinausgerissen.
[14:06] Nebukadnezar sah in einem Traum die Zukunft der restlichen Weltgeschichte, und die traf genauso. 1. Mai Persien kam, befreite die Israeliten, die zurückgehen durften, was nur wenig in Anspruch nahmen, um Jerusalem neu aufzubauen. Alexander der Große kam mit den Makedonen, den Griechen, dann kamen die Römer.
[14:25] Und dann kam Gott selbst. Alle Prophezeiungen erfüllten sich in Jesus Christus, der auf die Welt kam, um den Menschen ein Vorbild zu geben und für sie das Opfer zu bringen. Er zeigte ihnen, wie der Satan besiegt werden kann. Er predigte Vergebung, er heilte die Menschen und nahm alle Sünden aller Menschen auf sich und ließ sich am Kreuz kreuzigen. Er starb für die Menschen, gab, dass sein Leben hin für uns, damit wir die Möglichkeit haben, neues Leben zu bekommen.
[15:00] Er gab sich dann das Leben selbst zurück, siegte den Tod und dem Teufel und stieg in den Himmel auf, um dort im himmlischen Heiligtum, im Heiligen als Hohepriester zu dienen. Als er dort zum Hohepriester gesagt wurde, ist kam der Heilige Geist auf die Erde, und die christliche Gemeinde wurde gegründet mit dem Auftrag, in die ganze Welt zu gehen.
[15:20] Es zunächst einmal in Jerusalem, aber dort wurden sie abgelehnt. Das syrische Volk hatte dreieinhalb Jahre noch die Gelegenheit, dieses Evangelium anzunehmen, aber als sie das nicht taten, da verloren sie ihren Status als besonderes Volk, das Gott in die Welt sandte. Das waren jetzt die Christen, die selbst erst etwas zögerlich damit waren, auch den Heiden von Gottes Charakter zu erzählen.
[15:42] Doch durch Saulus zum Paulus wurde und andere drängten die Wahrheit über Gott, wie er wirklich ist, auch in die fernen Länder des Eigentums nach Korinth und nach Athen und nach Rom. Der letzte Überlebende der Apostel, Johannes, sei auf Patmos, der Gefängnisinsel, in spätem Alter dient.
[15:59] Die weitere Zukunft der Weltgeschichte, ähnlich wie Daniel und schrieb sie eine Offenbarung auf. Auch sie erfüllte sich für Zeitalter nach Zeit, oder genauso wie vorhergesehen. Die Christen wurden jahrelang, jahrzehntelang, zwei Jahrhunderte lang schwer verfolgt im römischen Reich. Es wurde immer schlimmer, bis Konstantin kam. Die Wende brachte das Christentum toleriert, förderte und zum Kompromiss mit dem Heidentum ermutigte, was dazu führte, dass das einst relativ reine Christentum denselben Fehler begangen wie auch das Volk Israel zuvor.
[16:32] Die heidnischen Dinge flossen hinein, und die Macht war stärker als die Liebe Gottes. Das Mittelalter kam. Die römische Kirche übernahm die Macht in Europa, und viele, die an dem Wort Gottes, wie es ursprünglich gepredigt worden war, festgehalten haben, ein Gesetz Gottes, mussten fliehen in die Berge und dort Jahrhunderte aussage des kamen.
[16:57] Immer wieder Reformatoren, die aufstanden, die aber meistens verbrannt wurden. Dann kam das Jahr 1517, und Gott sandte eine ganze Schar von Reformatoren in verschiedenen Ländern, in Deutschland, in der Schweiz, in Dänemark, in England, in Schweden, in den Niederlanden.
[17:13] In einer von wenigen Jahren gehabt es plötzlich einen echten Kampf zwischen Licht und Finsternis, und die protestantische Reformation wurde geboren. Nachdem dann im Zeitalter der Aufklärung vieles wieder sich formalisiert hatte und festgefahren hatte, waren es die Zeichen der Offenbarung, wie das Erdbeben von Lissabon, die an diesem ach so sicheren Gerüst der menschlichen Vernunft rüttelten.
[17:38] In den USA, in Amerika, wurden die USA gegründet als ein kleiner, friedlicher und republikanisch-demokratisch gesinnter Staat, der Kirche und Staat vollkommen trennte und zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit völlige Gewissens- und Glaubensfreiheit jedem seiner Bürger zugestand.
[17:57] Auf der anderen Seite des Atlantiks waren es die scheinbar so fortschrittlichen Franzosen, die in der Französischen Revolution zeigten, wohin die totale Verleugnung Gottes führte. Die Köpfe rollten so, dass kaum noch jemand seines Lebens sicher sein konnte.
[18:12] 1789 sollte sich die Prophezeiung, die Daniel und Johannes gesehen hatten, der Papst wurde punktgenau nach 1260 Jahren gefangen genommen. Und viele Menschen begannen jetzt, das Buch Daniel, das wie entsiegelt war, das geöffnet war, jetzt zu studieren, die Prophezeiung genauer unter die Lupe zu nehmen. Und einer von ihnen war William Miller, unter vielen anderen in England und Südamerika, in Italien und an vielen anderen Orten.
[18:37] Miller war der Begründer der Männerbewegung, der heute morgen darüber gesprochen. Die innerhalb von wenigen Jahren seit 1840 dann ganz USA erreichte, diese Karten verbreitete, und man glaubte, dass Jesus 1843 und dann 1844 wiederkommen würde.
[18:55] Am 22. Oktober, sowie heute, haben sie gewartet und nicht mitbekommen, dass tatsächlich dort eines der größten Ereignisse der Weltgeschichte stattfand. Jesus Christus hat sich aus dem Heiligen und Gott, der Vater, aus dem Heiligen erhoben und sind in das Allerheiligste gegangen, dort, wo das Gericht an der gesamten Menschheit stattfinden würde, um festzustellen vor dem Universum und zu rechtfertigen, wer tatsächlich für Ewigkeit bei Gott sein darf, wer seinem Gesetz der Liebe folgen würde.
[19:25] All das ist den erst später nach und nach durch langfristiges, längerwährendes Bibelstudium klar geworden. Die Puzzleteile kamen zusammen. Seit 1848, diese biblischen Überzeugungen wurden dann immer im Nachhinein auch bestätigt durch Visionen, die Ellen White gehabt hat. Die Bewegung der Siebenten-Tags-Adventisten entstand mit dieser Mission.
[19:51] Diese verfeinerte Idee eines Charakters Gottes, der wirklich Liebe ist und zwar immer, der gerecht ist, wo Liebe und Gerechtigkeit sich buchstäblich küssen im Gesetz, wo das Blut Jesu mit den zehn Geboten in Harmonie kommt und wo die Sünden nicht nur vergeben, sondern gereinigt und gepflegt werden.
[20:08] Mit diesem Auftrag sollten sie in die ganze Welt gehen. Aber es dauerte eine ganze Zeit, bis sie das so realisiert haben. Und 1874 wurde der erste Missionar ausgesandt in die Schweiz. Dort haben wir aufgehört, und dort, wenn wir jetzt gleich werde machen, bevor wir beten, würde ich gerne noch zwei Dinge sagen, die heute am letzten Abend vielleicht wichtig sind.
[20:34] Das eine betrifft vor allem auch die, die jetzt zuschauen oder die später auch diese Aufnahmen auf YouTube oder auf Weltengeschichte oder Joel Media sehen. Die Frage nämlich: Wie geht es weiter, wenn man dies hier jetzt komplett gesehen hat? Was könnte im Anschluss daran folgen? Wo könnte man mehr Material bekommen und das vertiefen, was wir hier in den 27 Themen angerissen haben?
[20:56] Zunächst einmal möchte ich euch, liebe Freunde, die es betrifft, einladen, ein bisschen auf Joel Media zu stöbern. Es gibt einige Serien, die wir euch ans Herz legen möchten, zum Beispiel eine Serie heißt "Ausweg 2012", wo wir die ganzen verschiedenen Lehren der Bibel...
[21:10] systematisch beschreiben und erklären und mit dem, was sie jetzt hier in dieser Serie gesehen habt, seid ihr perfekt vorbereitet, also Lehren viel besser noch zu verstehen. Wenn euch interessiert für das, was in der Weltgeschichte passiert ist, da noch nicht genug bekommen habt, haben eine Serie, die heißt "Konflikte", wo wir die letzten 2000 Jahre der Weltgeschichte vom Fall Jerusalems bis zur Ewigkeit sehr viel genauer mit sehr viel mehr Details, viele Geschichten beschreiben. Es gibt eine Serie, heißt "Die Zeit des Endes" für diejenigen, die vielleicht sagen: "Adventgeschichte, Adventgemeinde, kenne ich nicht, möchte ich mehr dazu wissen." Da gibt es ganze 65 Folgen, Jahr für Jahr seit 1798. Da kann man sehr lange studieren.
[21:48] Alles passiert, dass wir haben heute morgen das sehr reduziert. Dann gibt es einen Film über Jarmus und die Reformation für alle, die sich für Reformation interessieren. Wir haben eine Serie, heißt "Der Ersehnte", für alle, die das Leben Jesu genauer verfolgen wollen, wo wir auch chronologisch durch das Leben Jesu gehen. Und da haben wir sehr viel anderes Material zum Thema Gesundheit und Verschiedenes. Ich werde da fündig werden und wir wünschen euch, dass ihr Gottes Wort immer besser verstehen könnt und noch viele neue Wahrheiten entdecken könnt.
[22:21] Das Zweite, was ich sagen möchte, ist ein Dankeschön an alle, die beteiligt waren an dieser Serie, alle, die mitgeholfen haben, sei es all die guten Moderatorinnen, all die sehr guten Sänger und Sängerinnen, Musiker, alle, die hinter den Kulissen gewirkt haben, für das Potluck oder so, dass wir das verklagt hat, für das Essen, das wir da auch genießen dürfen, alle Techniker, die unter Leitung von meinem lieben Freund Thomas sich alle Mühe gegeben haben, fast alle technischen Probleme auf schnellstem Wege zu beseitigen und alle, die hier sonst im Raum mitgewirkt haben, der Gemeinde Stuttgart-Wangen, herzliches Dankeschön.
[23:02] Ich möchte trotzdem noch drei Personen besonders benennen, nämlich einmal den Lukas, dafür, dass er mir geholfen hat, so viele Bilder zu finden, und den Dominik Schuster. Dominik, der Dominik hat nämlich das gesamte Layout der Folien konstruiert und auch diese wunderschönen Bilder von daher Zwei und Sieben gemalt, sind exklusiv quasi für unsere Serie. Und das war viel Arbeit, auch noch dafür. Und herzlichen Dank. Und die dritte Person, der ich besonders danken möchte, das ist meine Biaggi. Hat mich die letzten vier Wochen schwer ertragen. Wir wissen, aber allermeisten danken wir Gott.
[23:40] Und das sollen wir jetzt tun und beten und dann damit diesen Abend starten. Die bei Vater im Himmel, wir möchten wir von ganzem Herzen Dank sagen für all das, was wir lernen durften, dass wir in den letzten vier Wochen erkennen konnten, neu begreifen konnten oder auch zum ersten Mal sehen konnten. In all den Geschichten, die man so viel mehr erzählen können und vertiefen können, ist immer eins deutlich geworden: Herr, du bist wirklich Liebe und du bist es immer und du bist der Einzige, auf den man sich verlassen kann, auch wenn der Himmel zusammenbricht.
[24:20] Und wenn wir jetzt noch einmal in die Weltgeschichte, in die Weltgeschichte gehen und die Epoche anschauen, die mehr als alle anderen uns betrifft, weil wir in ihr leben, wenn wir dann sogar einen Blick wagen über den Tellerrand der Zeit hinüber in die Ewigkeit hinein, dann möchten wir dich bitten, dass du uns erneut inspirierst, dir zu vertrauen und mit Liebe zur Wahrheit jeden einzelnen Schritt an deiner Hand zu gehen. Und wir danken dir, dass du das tun wirst im Namen Jesu.
[24:58] Namen Jesu. Name Episode 26: Die Schlacht von Harmagedon. Jetzt war sie zusammengepuzzelt in jahrelanger, mühevoller Arbeit, die Botschaft der drei Engel. Johannes hatte sie auf Patmos gesehen, diese drei Mal Akim, die sie durch den Himmel flogen und die letzte Warnung, Botschaft einer sterbenden Welt geben würden in der Zeit des Endes, nach dem Ablauf der letzten Zeitprophezeiung, der längsten Zeitprophezeiung um 1844 zu Ende gegangen war.
[25:41] Noch war die Welt nicht zu Ende, obwohl die Zeit des Endes längst angebrochen war. Ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf Erden wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und der Sprache und jedem Volk die gute Botschaft von der Liebe Gottes, ein ewiges Evangelium, weil Gott immer derselbe ist. Dasselbe Evangelium, das Adam und Noah und Abraham und David und Nehemia und Jesus selbst und all die Männer der Bibel geglaubt haben und gepredigt haben.
[26:19] Dasselbe Evangelium von der Liebe Gottes und von seinem Gesetz der Liebe sollte in die ganze Welt getragen werden. Er sprach mit lauter Stimme: "Fürchte Gott und gib ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Das war nicht ein Hinweis auf die Wiederkunft, wie man zuerst meinte, sondern ein Hinweis auf das Gericht, das begonnen hatte, das feststellen würde, wer für die Wiederkunft bereit ist.
[26:48] Fürchte Gott. War das nicht die Aussage von Mose gewesen, Jahrhunderte zuvor, Zeitalter zuvor am Sinai, als das Volk zitternd vor dem Berg Sinai stand und Mose sagte: "Fürchtet euch nicht, sondern fürchtet Gott erst."
[27:06] Gekommen, damit ihr nicht so, nicht damit, dass ein Gesetz nicht brecht. Hatte nicht der weise Salomo am Ende eines fast vollständig vergebenden Lebens zu Gott zurückgefunden und gesagt: "Lasst uns die Summe aller Lehren hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das macht den ganzen Menschen aus." Das betrifft jeden Menschen, egal welcher Hautfarbe, egal welcher Kultur, egal welches Zeitalters.
[27:34] All das immer in dieser Weltengeschichte ging es um die einfache Frage: Hat Gott recht und ist er Liebe? Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse. Salomo hatte gesehen, es kommt ein Gericht, und Paulus hatte in Athen gesagt: "Es kommt ein Gericht." Aber jetzt seit 1844 gegen die Botschaft aus: "Die Stunde seines Gerichts ist gekommen", nicht mehr zukünftig, sondern gegenwärtig.
[28:10] Ab jetzt ist Gerichtssaal und deswegen spielten die Gebote Gottes eine noch so entscheidende Rolle, denn die Gebote Gottes sind die Grundlage seines Gerichts.
[28:25] Er, der immer gleich ist, zeigt dem gesamten Universum wert von all den Christen, all den Gläubigen, all den Menschen, als Zeitalter tatsächlich im Herzen, dem Herzen Gottes gleich geworden ist. Und im Zentrum dieses Gesetzes, der siebte Tag, der Sabbat, die Signatur auf die Schöpfung und gleichzeitig die Signatur auf die Neuschöpfung, das neu geschaffene Herz.
[28:54] Und dann der zweite Engel, der sprach: "Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Blut, wenn ihr uns sucht, alles circa getränkt hatte." Schon immer war in Babylon Wahrheit mit Irrtum vermischt worden, damals schon in den Zeiten nach der Sintflut, als man durch eigene Werke versuchte, in den Himmel zu kommen. Dann später, als eine vergleichsweise kleine Christenheit durch Politik und Macht und Kompromisse korrumpiert wurde und ganz langsam, nicht über Nacht, aber ganz allmählich immer weiter vom Evangelium und vom Charakter Gottes weg driftete.
[29:39] Und das war auch mit vielen protestantischen Kirchen so geschehen. Im Laufe der Zeit hat sich immer weiter weg von der Liebe zur Wahrheit entfernt. Da war noch viel Wahrheit im Lehrgebäude, sowie auch in der römischen Kirche, aber die Liebe zur Wahrheit, die immer auch neue offenbarte Wahrheit an und die war erkaltet.
[30:04] Und dann war diese dritte feierliche Warnung: "Wenn jemand das Tier anbietet und sein Bild und das Zeichen seiner Stirn oder seiner Hand, der wird von dem Wein des Sohnes Gottes trinken, der untermischt ein Geschenk seines Zorns, gequält mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Namen Jesu. Ist Geduld der Heiligen. Hier sind sie, erhalten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus."
[30:26] Diese Adventbewegung hatte die Nerven einer Welt zu erzählen, dass das Papsttum, die römische Kirche wiederkommen würde. Dieses Tier, das eine tödliche Wunde 1798 bekommen hatte, würde wieder von den Toten auferstehen.
[30:47] Was sicher, Rom hatte sich nicht geändert. Gerade in jenen Jahren hatte die Unfehlbarkeit, die schon seit Jahrhunderten geglaubt worden war, des römischen Papstes ein offizielles Siegel bekommen. 1870 auf dem Ersten Vatikanischen Konzil wurde die Unfehlbarkeit des Papstes dogmatisch festgelegt.
[31:07] Gleichzeitig hatte nur ein Jahr später, noch in demselben Jahr, der Kirchenstaat sein Territorium verloren. Es sah so aus, als sei er nur ein zahnloser Tiger in der Weltpolitik. Würde er wirklich noch mal die Welt beherrschen können?
[31:25] In jener Zeit begann die Adventmission neue Wege zu gehen. Zunächst einmal an der Westküste entstand ein Verlagshaus, um dort die Westküste Amerikas zu erreichen.
[31:40] In jener Zeit begann in Europa die ersten grauen Wolken sich zusammenzuziehen, die Balkan-Krise von 1875 bis 78. Und schon hörte man die Schrift von allen, weil die Warnung, dass die Zeit knapp sei.
[32:03] Andrews, der in der Schweiz und in Frankreich als erster Missionar offiziell gestartet war, berichtete von den Erfolgen, und die waren relativ schnell ermutigend. 1876 wurde in Deutschland, in der Nähe von Solingen, der erste Adventist getauft, und 78 gingen die ersten Missionare nach Schweden.
[32:25] 1898 begann systematisches Geld zusammen für die Mission. 30 Jahre lang hatte man bei diesem Thema geschlafen, aber jetzt erkannte man, man muss die Welt erreichen und zwar schnell.
[32:37] 1878 ging Jean Lawrow nach England und 1879 entschieden sich zwei junge Männer, eine Organisation zu gründen für all die Jugendlichen, die mit ihrer Energie die Adventbotschaft noch in ferne Länder tragen sollten. Die Adventjugend wurde geboren.
[32:52] 1885 gingen die ersten Missionare nach Australien, um die dreifache Engelsbotschaft dorthin zu bringen. Und Ellen White kam nach Europa, besuchte dieselben Städte, wo Jahrhunderte zuvor, fast ein Jahrtausend zuvor, Menschen die Fackel des Evangeliums hochgehalten hatten, wie in den Tälern der Waldenser.
[33:14] Und gleichzeitig zogen die Krisen sich zusammen. Der bulgarisch-serbische Krieg 1885 bis 88 brachte wieder die großen Mächte Europas gefährlich aneinander, aber es kam zu keinem großen Knall.
[33:30] 1886 wurde Pitcairn für die dreifache Engelsbotschaft erobert, eine kleine Insel im Pazifik. Gleichzeitig wurde die erste Gemeinde in Russland gegründet.
[33:38] 1887 begann die Mission in Afrika, im Süden, in Kapstadt, in Südafrika. Im gleichen Jahr war der erste Buchevangelist in Guyana.
[33:51] 1888 auf einer generell kann von einer Versammlung sollten verschiedene Dinge besprochen werden. Es gab eine Agenda, aber Gott hatte eine größere Agenda.
[34:01] Die Zeit war reif, das Evangelium musste in die ganze Welt. In den Jahren zuvor, so wie es die Offenbarung beschrieben hatte, war der Geist von Laodizea so fest eingedrungen, nicht nur in der weltweiten Christenheit, sondern auch in der Adventbewegung. Es war oft mehr Rechthaberei als Gerechtigkeit, mehr Stolz darüber, die zehn Gebote richtig lesen zu können, als die demütige Haltung, die zehn Gebote zu halten.
[34:33] Mehr Stolz über den richtigen Kalendertag als Einverständnis über das, was Jesus im Herzen tut.
[34:42] Und so sandte Gott zwei junge Männer, wegen Jones, die der Adventbotschaft noch einmal eine Injektion geben sollten. Das Evangelium der Liebe Gottes, der alles tat und alles tun kann, der nicht nur alles am Kreuz gegeben hat, sondern durch seinen Heiligen Geist auch alles in unserem Herzen geben kann.
[35:07] Gerechtigkeit aus Glauben, das ihre Botschaft. Und man würde meinen, dass so kurz vor der vermeintlichen Wiederkunft Jesu, angesichts der Krisen der Welt, solch eine Botschaft Begeisterung auslöste. Das Gegenteil war der Fall.
[35:22] Man hatte mehr Freude daran, lange Diskussionen zu führen, ob in Daniel die Alamannen oder die Hunnen gemeint waren. Man konnte sich sogar daran ergötzen, von Platz zu Platz zu gehen und Legenden zu fragen: "Bist du ein Hunne oder bist du ein Alamann?" Und es soll sogar Menschen gegeben haben, die gegen Gerechtigkeit aus Glauben gestimmt haben, weil es ihnen nicht gefallen hat, dass diese jungen Prediger von der Westküste so sehr auf der Liebe blieben.
[35:59] Würde die dreifache Engelsbotschaft die ganze Welt erreichen können, wenn die Träger dieser Botschaft sie selbst nicht praktizieren? Das war die große Frage.
[36:09] Wer genau an Jones hat das schwer getroffen und Ellen White hat mit einer Intensität die Adventbewegung gebeten, Christus und Christus allein im Zentrum aller Lehre zu haben.
[36:30] Die Zeit war knapp. Schon begann Center Player im US-Senat einen Gesetzesentwurf vorzulegen, wonach der Sonntag per Gesetz heilig gehalten werden sollte.
[36:43] Und plötzlich klingelte es in den Ohren der Adventbewegung. War nicht genau das das Ergebnis der Prophezeiung gewesen? Es war tatsächlich jener Jones, der vor dem Senat, vor einem Ausschuss, zwei Stunden lang ohne Notizen, Verfassungsrechtler nach dem anderen zitierte und die ganze Sache abwendete.
[37:08] Die Mission geht weiter. 1889 war die erste Missionarin in der Türkei, im selben Jahr der erste Missionar auf den Bahamas. Und Ellen White schrieb unter dem Eindruck der Ereignisse eines ihrer großen Werke, "Patriarchs and Prophets", ein Abriss der Weltgeschichte von der Ewigkeit bis zu David.
[37:29] Weil sie zu uns und bekamen in ihrer Bemühung für das Evangelium unterstützt, hatte sie nicht Freunde gemacht in der Kirche und man dachte, sie wäre besser aufgehoben auf der anderen Seite des Planeten. Und dann steckte sie nach Australien.
[37:40] Australien. Das war 1891. Im selben Jahr war der erste Missionar in Mexiko. 1892 brachte sie ihr vielleicht bekanntestes und beliebtestes Werk heraus: "Schritte zu Jesus".
[37:57] "Steps to Christ". Millionen haben durch dieses kleine Büchlein Jesus als den kennengelernt, der wirklich ist, der uns ewiges Leben schenkt und der jeden, aber wirklich jeden zu sich zieht.
[38:11] Im selben Jahr waren die ersten Missionare für die drei Engelsbotschaft in Finnland und in Brasilien und in Jamaika. 1893 die ersten Missionare in Indien und in Malawi. Jedes Jahr kamen neue Länder dazu. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die Länder mussten nicht nur betreten werden, die Botschaft müsste dort überall verbreitet werden.
[38:31] 1894 die ersten Missionare in Chile. 1896 die ersten Missionare in Japan. 1897 erst Missionare in Island und in Belgien. 1898 Ungarn und Peru.
[38:45] Und dann stellen wir vielleicht schönstes und größtes Werk der "Desire of Ages", das Verlangen der Zeiten, also ein Abriss der Weltgeschichte von der Geburt Jesu bis zu seinem Tod und seiner Auferstehung.
[39:01] 1900 tragen die drei Engelsbotschaft nach Indonesien und weiter tobten die Krisen nicht nur in Europa, auch in Afrika. Der zweite Burenkrieg brachte die Großmächte wieder gefährlich aneinander, aber es knallte nur klein, nicht wirklich.
[39:18] Die Zeit drängte, denn bei zurückgekehrt aus Australien ermahnte die Adventisten: "Wir müssen das, wäre die 34 Engelsbotschaft systematisch in der ganzen Welt verbreiten. Wir sind nicht schnell genug."
[39:35] Eine Neuorganisation, viel dezentraler, effektiver, schneller voran. Jesus kommt bald wieder. 1902 die erste Mission in China.
[39:49] Aber statt diese Sache von ganzem Herzen zu unterstützen, gab es zu viele, die gerne in Amerika zurückblieben und sich lieber über andere Dinge Gedanken machten. Einer von ihnen, Kellogg, der berühmt geworden war mit seinem Krankenhaus, hat angefangen, mystische Ideen in den Adventglauben zu indizieren. Pantheismus, dass Gott überall in der Natur sei.
[40:19] Die große Krise brach aus. Bald brannte das Verlagshaus und auch das Sanatorium. Würde die Adventbewegung ihren Auftrag verstehen, würden sie die Sache nach Hause bringen, solange das Zeitfenster noch offen war?
[40:39] Ab 1903 der erste Missionar in Tansania. 1904 die ersten Missionare in Rumänien und in Portugal und in Ecuador. 1905 erst Missionare in Haiti und auf den Philippinen.
[40:51] 1906 Kenia und wieder kriselte es. Die Marokko-Krise war es diesmal und all die verschiedenen Großmächte versuchten durch Bündnispolitik, sich gegenseitig auszustechen.
[41:02] Die Amerikaner waren immer noch außen vor. Wie viele Krisen würden noch glimpflich vorbeigehen?
[41:12] 1908 Papua-Neuguinea und wieder eine Krise, die Bosnien-Aktion-Krise. Die Österreicher und Ungarn annektierten Bosnien. Das Osmanische Reich, das mittlerweile nur noch ein kranker Mann am Bosporus war, hatte nichts entgegenzusetzen.
[41:28] Und das brachte die Russen gegen die Österreicher auf, aber wir hatten Angst vor den Deutschen. In Österreich stehen würden wieder stand man kurz vor einem Krieg, aber das Zeitfenster blieb noch offen.
[41:40] Aber in jener Zeit haben zu viele in der Adventbewegung lieber die Zeit verschwendet, sich Gedanken zu machen darüber, was jetzt eigentlich genau das tägliche in der Nacht ist. Ist es das oder ist es das? Und man konnte herrlich streiten.
[41:59] Es war nämlich nicht nicht so klar der Bibel und selbst bei Ellen White, was nicht so klar und man konnte Konferenzen haben. Man konnte debattieren, man konnte Bücher schreiben, hin und her, wunderbar. Aber die Welt schlitterte auf eine Katastrophe zu.
[42:16] Und es gab viele, die ging es gab viele, die die dreifache Engelsbotschaft in die Welt tragen wollten, aber nicht alle war das nicht so wie kurz nach der Übernahme der Perser, als Gott sagte: "Geht nach dem Muster des Staates auf." Und die meisten blieben in Babylon zurück.
[42:35] Die Geschichte wiederholte sich immer und immer wieder. Acht 1909 die ersten Missionare in Griechenland. 1911 der erste Adventist nach Palästina. Jeder Erdteil sollte die dreifache Engelsbotschaft hören.
[42:47] Es war in jener Zeit, dass die Titanic sank und Ellen White machte noch ein Buch heraus, "The Acts of the Apostles", die Weltgeschichte von den ersten Jüngern bis zu der Offenbarung des Johannes.
[43:10] Und dann im selben Jahr eine Neuauflage eines Werkes, das ich schon mehrmals in verschiedenen Varianten herausgebracht hatte: "The Great Controversy", der große Kampf, die große Kontroverse, die Weltgeschichte von der Zerstörung Jerusalems bis in die Ewigkeit.
[43:32] Dann sagt die Panik noch 12 und dann waren erst Missionare in Bolivien und wieder gab es eine Krise. Diesmal war es der Balkankrieg. Es kriselte die ganze Zeit und der Krieg dämmerte schon am Horizont. Aber jedes Mal gingen die Krisen vorbei, es gab immer noch ein bisschen mehr Zeit.
[43:55] 1914 die ersten Missionare auf Borneo im Dschungel. Und dann am 18. Juni 1914 [Musik] da ging an Franz Ferdinand, der Thronfolger von Österreich-Ungarn und seine Frau Sophie in die Kutsche ein.
[44:21] Originalfoto. Und weder er noch sie, noch alle, die ihm assistierten, noch der Fotograf ahnte, dass fünf Minuten später jemand schießen würde. Man hat ihn schnell gefangen. Hier auch ein Originalbild, den Attentäter.
[44:42] Vielleicht war es hier nur wieder eine Antrittskrise, oder aber diese Krise, die Juli-Krise, die war etwas anders. Die Österreicher schäumten vor Wut und bedrohten Serbien, dass sie vermuteten, hinter diesem Anschlag zu stehen.
[44:58] Das brachte die Russen auf den Plan, die Schutzmacht der Slawen in Serbien waren. Jetzt waren die Österreicher in Bedrängnis, war gegen Russland hatten sie keine Chance. Deswegen mussten die Deutschen ihnen zur Seite stehen.
[45:05] Aber Deutschland gegen Russland bedeutet, dass die Russen jetzt den Bündnisfall für Frankreich auslösten. Unter Deutschland wusste, dass man Frankreich nur schnell besiegen, dass man faktisch schnell besiegen muss, ansonsten einen Zweifrontenkrieg hatten die schon lange einen Plan.
[45:23] Man muss Frankreich in einer Umfassung, Bewegung, eine Zange nehmen. Deswegen muss man durch Belgien, weil einfach billiger zwischen ist.
[45:34] Komischerweise und dass die Verletzung der belgischen Neutralität brachte dann noch die Briten auf den Plan. Plötzlich war die ganze imperialistische, hochgerüstete Welt, die damals nicht Europa, sondern große Teile Asiens und Afrikas beherrschte, in Krieg miteinander.
[45:50] Der Weltkrieg brach aus. Man war am Anfang ganz begeistert im August. Da gibt es noch freie Fahrt nach Paris, wenn ihr uns wieder nur ein paar Wochen. Sowie am Anfang des Bürgerkrieges, als allen es dauert ein paar Wochen. Und Ellen White gesagt hatte, es wird Jahre dauern.
[46:05] Sie hatte über Jahre gewarnt, dass die Zeit bald vorbei sein könnte, wo man gut
[46:08] Zeit bald vorbei sein könnte, wo man gut arbeiten könnte. Sie hatte jahrelang gewarnt, dass Krieg und Blutvergießen unvorstellbaren Maße stattfinden würde.
[46:16] Jetzt trat es ein. Die Begeisterung der Heere endete nur noch wenigen Wochen in den Stellunggräben in Frankreich und Russland.
[46:35] In allen Weiten stand 1915, muss es heißen, und der Krieg nahm Ausmaße an, die kein Mensch zuvor erahnt hatte. Mit Giftgas und neuesten Technologien wurden nicht nur Menschenleben zu Tausenden und Zehntausenden ausgerottet, sondern ganze Landstriche verwüstet. Um wenige Meter wurden monatelang gekämpft und Tausende Menschen geopfert, als wäre ihr Blut nichts wert. Es war eine Zäsur, wie es sie wahrscheinlich seit Napoleon nicht gegeben hatte.
[47:13] 1917 hatten die Russen genug vom Krieg, und dann übernahmen die Kommunisten, und die hatten von Religion nicht viel Verständnis. Sie hielten das Ganze für Droge, für Opium. Und plötzlich war das Evangelium für weite Teile der Welt geschlossen.
[47:42] Und dann brach das deutsche Kaiserreich zusammen. 1918 war der Krieg vorbei. Frieden wurde ersehnt, Frieden wurde geschaffen, aber nicht ein Frieden, wie Gott ihn macht, sondern ein Frieden, wie Menschen ihn machen, wo der Gewinner nochmals ein bisschen nachdrückt. Und selbst die Alliierten hatten ein bisschen Angst vor diesem Frieden. Ein General sagte 1919: "Das ist kein Frieden, das ist ein Waffenstillstand für 20 Jahre."
[48:11] Fast könnte man meinen, der Prophet ... gewesen. In jener Zeit starb der letzte Pionier der Advent-Bewegung, John Larow. Er hatte noch einmal in den letzten Jahren die Geschichte der Advent-Bewegung systematisch aufgeschrieben. Aber ein neues Zeitalter brach an. Die Pioniere waren tot. Neue technische Möglichkeiten gaben eine neue Chance, das Evangelium weit zu verbreiten. Es war Charles Taze Russell, der das als erster Christ überhaupt aller ... Nomination das Radio systematisch ... Evangeliumsverkündigung verbreitete. Mussten die drei Engel nicht durch den Himmel fliegen?
[48:50] Und dann kam die Weltwirtschaftskrise. Die Menschen verloren so viel, die Börsen krachten zusammen, Inflation, Unsicherheit, politische Unruhen.
[49:03] In dieser Zeit bekam das Papsttum ein kleines Stück seines Kirchenstaates zurück. Nicht mehr Mittelitalien wie früher, nur ein kleiner Garten um den Palast herum. Aber das reicht schon. Jetzt war man wieder ein souveräner Staat. Und weil die Zeiten so unsicher waren, weil das Brot zu knapp, manchmal Millionen ... kostete und die politischen Parteien zu schwach waren, war der Wunsch nach starken Männern ganz laut. So wie in Italien Mussolini, der Faschist, der dem Papst das Territorium gab, oder in Deutschland, wo alle sich nach dem starken Mann sehnen, der mal wieder durchgreift und die Fremden zurechtweist oder vielleicht auch ausweist. Hitler hat immer behauptet, ein Mann des ... zu sein. Etwas sprach ein tausendjähriges Reich. Und dann marschierten die Soldaten erst nach Polen, später nach Norwegen, nach Norden, dann nach Afrika und Frankreich. Und bald hatte er ganz Europa unter sich.
[50:10] Und plötzlich zitterten vielleicht die Engel: "Wird er es schaffen, was Nachfolger nicht geschafft hatte? Wird die deutsche, strukturierte Organisation, der eiserne Wille des deutschen, der deutschen Armee das schaffen, was die Franzosen nicht geschafft hatten?" 1940 blieb von Europa nicht mehr viel übrig als nur noch England, die sich gegen Hitler gestellt hatten.
[50:42] Und die Flieger flogen über den Ärmelkanal und bomben mittendrin England. Birmingham ankommt wie in Schutt und Asche. Und in jenen Tagen, als die Flieger flogen und niemand da war, der sich mit England gegen Hitler stellen würde, also so aussah, als ob Hitler den Kampf verliert.
[51:03] Und nach über 2600 Jahren oder 2500 Jahren, jetzt Daniels Prophezeiungen doch ins Wanken gerät. Da stand ein Prediger in der Londoner Tube, ein Christ, der an Daniel noch glaubte, mit einer Pappmaché-Figur von Daniel 2. Und predigte den verängstigten Hilfesuchenden, die dort in der U-Bahn-Station ... gesucht hatten: "Und predigt ihn, Hitler den Krieg nicht gewinnen."
[51:27] Gewinnen. Zu unserer Zeit von Napoleon hatte es britische Journalisten gegeben, die geschrieben hatten: "Aufgrund von Daniel ... kann nicht gewinnen." Nach jedem Sieg haben wir das geschrieben. Wieder hatte jemand den Mut, an die biblische Prophezeiung zu glauben, auch wenn es ganz gegenteilig aussah.
[51:47] Und so wie Napoleon, der einen Wirtschaftskrieg gegen England geführt hatte und der dann nur noch Russland angreifen wollte, kam Hitler auf dieselbe Idee. Russland fehlte noch im Sortiment. Und 1940 rollten die deutschen ... nach Russland.
[52:09] Im gleichen Jahr brannte Pearl Harbor, und die USA, die schon 1917 mal kurz in den Ersten Weltkrieg eingegriffen hatten, so ein bisschen chirurgisch, waren jetzt plötzlich mittendrin. Es war, als wenn ein Riese aus dem Schlaf geweckt wurde.
[52:31] 1943 erlebte Hitler in etwa das, was nach Polen erlebte, nur auf einer noch viel größeren und noch viel dramatischere Skala. Die Geschichte wiederholte sich, sie wurde nur immer schlimmer. In Stalingrad war es aus. Oder dann befand sich die deutsche Armee auf dem Rückzug, nicht nur im Osten, sondern auch im Westen, wo die Alliierten in der Normandie landeten.
[52:56] D-Day, der Tag der Entscheidung. Und in all den Jahren offenbarte sich, was passiert, wenn ein Volk, das einmal so viel vom Evangelium verstanden hatte, sich gegen das Evangelium entscheidet. Wenn es Menschen wählt, die offensichtlich Hass schüren. Es zeigte sich, dass ... was passiert, wenn man der Rhetorik von Menschen mehr glaubt als ihren Werten.
[53:29] Es zeigte sich, dass die Evolutionstheorie, die sich verbreitet hatte in der Gesellschaft, an den Universitäten, die übergegriffen hatte auf die Idee der menschlichen Evolution, dass manche Rassen stärker sind als andere, manche intelligenter. Zeigte sich, wohin diese Idee führt. Auschwitz und all die anderen KZs sind ein Mahnmal dafür, dass es ein großer Fehler war, von der Idee abzurücken, dass Gott alle Menschen gleich geschaffen hat und dass Gott gleich ist, immer derselbe, zu jeder Hautfarbe und jeder Rasse. Und ja, zu jeder Religion.
[54:12] Der Schrecken war unfassbar, und es zeigte sich, je mehr man dem Satan Raum lässt, desto schlimmer wird es. Und man konnte Hitler mit Bomben besiegen, aber es wird den Bewohnern der ... Welten nicht entgangen sein, dass, obwohl Hitler weggeschafft wurde und seine Armee in Schutt und Asche gelegt wurde, die Idee des Hitler überlebte. Und jetzt verstanden sie alle, alle, alle, alle, aller allerspätestens, dass wenn man den ... Satan weggebombt hätte und sein Drittel seiner Engel weggebrannt hätte, die Idee wäre irgendwann wieder aufgetaucht.
[54:47] Aber das Schlusswort in diesem dramatischen Kapitel hat nicht einmal die Deutschen, sondern die Amerikaner. Fast so, als ob die ersten Funken aus den Nüstern dieses friedlichen Tieres kamen. In Hiroshima und Nagasaki zeigte sich, zu was die christliche, vermeintlich christliche Nation Amerika in der Lage war.
[55:22] Zwei Jahre später wurde in Qumran die berühmten Rollen gefunden, die Schriftrollen vom Toten Meer, die jahrzehntelange Bibelkritik über den Haufen werfen und bewiesen, dass die Bibel tatsächlich unverfälscht seit Jahrhunderten zu uns gekommen ist.
[55:43] Und der Papst, den manche immer noch für ein Relikt aus dem Mittelalter hielten, er machte deutlich, dass die Unfehlbarkeit wirklich so gemeint war. 1950 wurde zum Beispiel eine Lehre per ... Unfehlbarkeitsbeschluss definiert, nämlich dass Maria in den Himmel aufgefahren sei. Davon wusste zwar die Bibel nichts, aber nun war es offizielle Lehre.
[56:04] Und dann passierte etwas, von dem, glaube ich, wenige wissen, dass das erst dann passiert ist. Es war in den 50er Jahren, dass die USA begannen, einen betont christlichen Charakter zu nehmen. Die Gründungsstaaten immer gesagt: "Wir sind eine neutrale Nation, wir sind keine christliche Nation per Gesetzesbeschluss, sondern jeder das glauben, was er will." Aber in den 50er Jahren fing es an, dass auf den Dollar-Noten plötzlich stand: "In God we trust." Die vertrauen auf Gott. Jetzt zog es plötzlich in den ... Fahneneid: "One nation under God." Das waren den Weltkriegen anders gewesen. Da ist es nur Menschen. Jetzt war es eine Nation unter Gott. Die Christianisierung der Politik Amerikas fing leise, aber schleichend an.
[56:46] Wiederum kurz nach dem Weltkrieg war es wieder ein Adventist, der als allererste Christ überhaupt neue technische Möglichkeiten in Anspruch nahm, des Evangeliums verbreiten. Diesmal war es nicht das Radio, es war das Fernsehen. Und jedes ... begann als allererste christliche Fernsehsendung, dieses Medium zu verwenden. Musste nicht das Evangelium wie ein Engel durch den Himmel fliegen?
[57:14] Ein Jahr später, nachdem es wieder mit Gewalt gescheitert war, die Staaten Europas zusammenzubringen, gab es jetzt eine neue Idee. Mit Diplomatie sollten europäischen Staaten verbunden werden. Die Verträge dazu wurden interessanterweise in Rom unterzeichnet, die Römischen Verträge 1950. Und in Rom ereignete sich noch interessanteres. Jahre später begann das Zweite Vatikanische Konzil, und dort wurde eine Idee geboren, ein Begriff geprägt, der eingangs der Bibel stammt, nämlich ... Ökumene. In der Bibel war damit das gesamte römische Reich gemeint, aber jetzt war damit gemeint ein Ziel für einen Dialog, wo die verschiedenen christlichen Kirchen wieder zusammenkommen könnten, die lange Spaltung der Jahrhunderte zu überwinden.
[58:06] Hatte sich Rom geändert? Nun, um diesem Vorwurf auf jeden Fall entgegenzutreten zu können, wurde im Zweiten Vatikanischen Konzil bestätigt, dass alle Beschlüsse von Trient, von dem Reformationskonzil, das gegen die Reformation gehalten worden war, immer noch gültig waren. Rom hat das nicht geändert, aber die Hand ausgestreckt und freundlich gelächelt: "Kommt zurück."
[58:30] War die Botschaft derweil verloren? Die USA immer mehr ihre Unschuld im Vietnamkrieg. Waren es plötzlich die Amerikaner selbst, die unter anderem schwere Kriegsverbrechen begangen ...
[58:44] Der Kommunismus breitete sich aus. In China kam es zur Kulturrevolution. Alles Christliche sollte unterdrückt werden. Die Christen wurden in die Gefängnisse gesteckt. Die Mauern schienen ganz fest verschlossen für das Evangelium. Wie anders war das 100 Jahre zuvor gewesen und 80 Jahre zuvor. Jetzt war es ungeheuer schwer.
[59:08] Ein Jahr später kam der Sechstagekrieg im Nahen Osten, und viele wandten ihren Blick auf den Nahostkonflikt. Viele Christen, immer noch glaubten, dass Israel eine Rolle zu spielen hat in der Prophezeiung, die waren wie gebannt und warteten jetzt, dass im Nahen Osten große Dinge der biblischen Propheten geschehen würden.
[59:24] Die Zeiten änderten sich. Neue Werte kamen in die Gesellschaft. Man sprach jetzt viel von Liebe, zwar nicht mehr die Liebe, wie sie die Bibel kannte. Es war mir eine Liebe ganz ohne Verantwortung, eine Liebe ganz ohne Beständigkeit, eine Liebe, die ständig wechselte.
[59:52] 1978 wurde der Pole Papst, und er hatte diese ökumenische Agenda nicht nur auf der Agenda, er wollte sie wirklich umsetzen. Und kein Papst zuvor hat sich so sehr bemüht, die Kirchen wieder zurückzubringen.
[1:00:08] Derweil fand die Christianisierung der amerikanischen Politik immer neue Wege. Er begründete die Moral Majority, die moralische Majorität, um christliche Werte in die Politik zu bringen und die Politik dazu zu bringen, christliche Werte per Gesetz auch zu schützen.
[1:00:32] Und dann war es eine Falle der Amerikaner, in die die Sowjetunion hineintappte. Schon lange hatten die Amerikaner ihren Spiel im Nahen Osten. Sie hatten die einzige Demokratie im ganzen mittleren Osten gestürzt und ein Chaos angerichtet. Und jetzt lockten sie die Russen in die Falle in Afghanistan. Sie begannen den Krieg.
[1:00:53] Gleichzeitig begann der Golfkrieg. Der Nahe Osten wurde immer mehr zu einem gewaltigen Pulverfass. Fast eine Krise jagte die nächste.
[1:01:02] Gleichzeitig nahmen Krisen in ... Hungersnöte, Katastrophen, Epidemien und Naturkatastrophen immer mehr zu.
[1:01:14] Gorbatschow wurde Generalsekretär, und plötzlich begann sich das Klima in der Sowjetunion zu wandeln. ... gründete in Amerika eine neue Organisation, noch mehr die christlichen Glauben in die Politik zu bringen. Das war 1988.
[1:01:31] Und dann fiel die Mauer, und plötzlich war die Tür für das Evangelium wieder offen.
[1:01:38] Plötzlich konnte man nach Russland und dann all die Ostblockstaaten. Plötzlich konnte man nach China, wenn auch ein bisschen mit Vorsicht, das Evangelium zu verbreiten. Es waren adventistische Evangelisten, die in ... selbst die dreifache Engelsbotschaft predigten.
[1:02:00] Amerika führte weiter Krieg. Der Golfkrieg kam und brachte noch mehr Leid in jene Nation. Die europäische Verständigung dient immer weiter voran. Jetzt schien es wirklich durch Diplomatie gelungen zu sein, was Jahrhunderte an Heirats politik und Waffengewalt nicht geschafft hatten.
[1:02:19] In Maastricht wurde der Vertrag unterschrieben. Die Europäische Union stand jetzt scheinbar auf stabilen Füßen. Aber dass Völkermord in Ruanda zeigte, dass die Sünde immer noch Sünde ist und immer noch brutalsten Verbrechen hervorbringt. Die Idee, dass eine Rasse stärker war als die andere, in Deutschland vorbei agiert hatte, sich mittlerweile auch in Afrika herumgesprochen und dort die schlimmsten Gräuel ebenfalls angerichtet. Diese Welt war schon ...
[1:02:53] ... einzige, was noch fehlte für eine Offenbarung der Liebe Gottes in der ganzen Welt.
[1:03:01] 1990 haben die Engel wirklich einen Schreck bekommen. In Augsburg, an einem Ort der Reformation, unterzeichneten die ... enkel der Reformation eine Erklärung, dass in den Fragen der Rechtfertigung des Evangeliums es keine Unterschiede mit der katholischen Positionen gebe. Freie waren für die Ökumene.
[1:03:29] Und dann kam das Jahr 2001, und die Welt schien sich noch einmal um ein paar Grad zu drehen. Noch einmal veränderte sich die Perspektive. Ein neues Zeitalter schien anzubrechen. Auf jeden Fall blieb eine Sache gleich: Es gab wieder Krieg, und wieder im Nahen Osten eine neue Krise. Afghanistan-Krieg 2001.
[1:03:50] Und dann kam der Euro, noch ein Schritt zur europäischen Integration. Oder und während Daniel 2 zu wackeln zieht mit dieser Aussage, dass nicht alle haften werden, war die Interpretation von Offenbarung 13, dass die USA wie ein Drachen sprechen werden. Mittlerweile, das pfiffen schon die Spatzen von den Dächern. Dann musste gar nicht wer die Bibel kennt, um das zu sagen, dass die USA sich benehmen wie ein Drachen. Sie logen die Welt an über Waffen, die es gar nicht gab, nur um in den Irak einzumarschieren, des Öls abzukassieren. Das nannten sie auch noch Freiheit und hinterließen einen Scherbenhaufen.
[1:04:21] In früheren Zeiten hätte man das Imperialismus genannt, aber niemand wagte zu sprechen, denn sie waren jetzt die einzige Supermacht der Welt. Das war die Freiheit, die sie brachten.
[1:04:33] Vor Folter und Qual, zum Teil an Menschen, die überhaupt gar nichts vollbracht hatten, nichts Böses getan hatten, die einfach nur eingesperrt worden waren, weil sie unter anderem einfach die falsche ... mal gehabt hatten. Eine ... die auch von Touristen benutzt worden waren, reichte schon aus, um in Guantanamo zu landen.
[1:04:59] Und das waren die Guten der Geschichte. Jetzt in Wirklichkeit genau so böse wie alle, die vorher gewesen waren. 2005, wo der Ratzinger Papst Benedikt ... ihm zeigte sich, dass theologisch die Kirche sich nicht gewandelt hatte, nicht einen Zentimeter. Trotzdem entschieden sich die Methodisten jetzt weltweit dieselbe Erklärung zu unterzeichnen, die schon die Lutheraner unterzeichnet hatten.
[1:05:35] Gleiches Evangelium wie Rom. Und dann brach die Eurokrise aus. Griechenland so hoch verschuldet, dass man plötzlich die Griechen nicht ... Europa verfolgt. Plötzlich war die viel beschworene Einheit Europas mehr oder weniger hin. Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Eurokrise, Krisen überall. Krisen im arabischen Frühling, Tunesien, Libyen, auch wieder mit Krieg. Ägypten mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen.
[1:06:10] Und in jenen Tagen, 2011, 2010, hat einer der Diktatoren in Arabien ein Interview gegeben und gesagt: "In meinem Land geht es so gut, da wird es keinen Aufstand geben." Das war Assad. Hat er diese Worte bloß nicht gesagt?
[1:06:28] Und schon flogen die Flugzeuge wieder, und der Krieg dauert noch immer an dort in Syrien.
[1:06:41] Zwei Jahre später wurde ein Jesuit Papst. Sie hatten die Jahrhunderte überstanden. Sie waren ja beinahe ausgelöscht worden am Ende des 18. Jahrhunderts, vertrieben. Dann waren sie langsam wieder zurückgekehrt, und plötzlich war es eine ... an der Spitze der Kirche von Rom stand. Die Jesuiten haben übrigens nie ... Ziel aufgegeben, den Protestantismus zurückzuführen nach Rom.
[1:07:10] Und Krieg schien plötzlich auch in Europa wieder möglich. Die Krim, Ost-Ukraine. Und dann war es tatsächlich sogar so, dass die evangelikalen Freikirchen wieder zurück nach oben wollten, auf Betreiben des amerikanischen Bischofs Tony Palma. Trafen sich die Spitzen des evangelikalen Weltbundes mit dem Papst in Rom und händigten ihm ein Dokument aus und sagten: "Wir möchten es auch unterzeichnen, wir möchten auch wie die Lutheraner und die Methodisten ebenfalls unterzeichnen, am liebsten 2017."
[1:07:57] Und dann kam der Brexit und die Einheit Europas, diese scheinbar gehalten hatte, war endgültig aus. Daniel stand noch immer: "Sie werden nicht aneinander haften."
[1:08:13] In jenen Tagen war plötzlich wieder viel Unruhe im Volk. Man war unzufrieden mit den von außen herein kommenden, und der Ruf nach einfachen Lösungen und starken Männern erschallte überall. In Nordamerika, wo sie einen Trump zum Präsidenten machen wollten, und in Russland, wo sie in Putin schon den starken Mann hatten als Präsident. Türkei, Erdogan. In ganz Europa, wo der Wunsch nach starken Männern wieder da war.
[1:08:46] Die Engel werden sich gefragt haben: "Ja, haben die nichts gelernt aus der Geschichte?" Und dann endet die Weltgeschichte, denn hier sind wir mittendrin. Hier endet die Geschichte.
[1:09:04] Mehr gibt es nicht zu erzählen, oder? Möchten Sie wissen, wie es ausgeht? Wir können jetzt keine Weltgeschichten erzählen, denn die Geschichte endet hier. Aber wir können die Welt in Zukunft skizzieren, so wie sie sich entfalten wird. Ich bin kein Prophet, und deswegen werde ich nicht spekulieren. Es gibt viele Dinge, von denen ich meine, dass sie passieren könnten, aber ich weiß es nicht genau. Deswegen sage ich sie nicht.
[1:09:26] Wir halten uns einfach an einen einfachen Rat, den Daniel gab: "Regiere das Geheimnis, nachdem der König fragt." Vermögen die weisen Gelehrten ... Zeichen deuten war seitdem König nicht zu sagen: "Ich weiß auch nicht, was in der Zukunft kommt." Ich würde gern wissen, was 2010 passiert. Weiß es nicht. Ich habe so meine Idee, was passieren könnte mit den USA. Ich weiß es nicht. Aber es gibt einen Gott im Himmel. Und wenn wir jetzt hier stehen im Jahr 2016, realisieren wir sind Teil einer sehr langen, sehr großen und äußerst komplexen Geschichte, die eigentlich ein einfaches Grundprinzip hat: Gott ist die Liebe.
[1:10:00] Alles andere ist nur eine Entfaltung dieser Idee und der Rebellion gegen diese Idee. Dann dürft ihr wissen, Gott hat auch für die Zukunft uns etwas zu sagen. So wie Daniel sich gefragt hat: "Wie geht's weiter?", dürfen sie heute fragen: "Wie geht es weiter?"
[1:10:14] Und wir wollen bei dem bleiben, was die Bibel sagt. Wir wollen einfach ganz kurz ein paar Dinge skizzieren, von denen die Bibel definitiv sagt, dass sie so passieren werden. Erst einmal sagt die Bibel: "Der Drache, der Satan, wird zornig sein über die Frau und gegen ihr Samen Krieg führen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben."
[1:10:33] Hier ist die ernüchternde Nachricht: Wer treu zu Gott stehen wird, wer Jesus liebt und die Gebote Gottes ernst nehmen wird, dem wird es der ... des Drachen spüren, sei es persönlich oder sei es als Gemeinde. Der große Kampf ist noch nicht vorüber.
[1:10:53] Auch wenn wir jetzt von der Vergangenheit in die Zukunft schauen, wie wir schon angedeutet haben, sagte die ... will, dass die Todeswunde des Tieres ganz geheilt sein wird. Noch ist ein bisschen scharf drauf, man sieht ihn kaum noch. Aber noch hat das Papsttum nicht die Macht, die es im Mittelalter gehabt hat. Das wird sich ändern.
[1:11:13] Und die ganze Erde sei verwundert. Ihr noch? Noch gibt es ein paar Staaten, die den Papst nicht anerkennt. Ist nur noch wenige. Mittlerweile wird man sich wundern, wer alles den Papst anerkennt, aber es sind noch ein paar, die das noch nicht tun. Das wird sich ändern.
[1:11:28] Die ganze Welt wird dem Papsttum verwundert nachsinn seiner Worte gesagt.
[1:11:31] verwundert nach Sinn seiner Worte gesagt, was einst geschehen ist, das wird wieder sein. Was einst geschehen ist, das wird wieder sein. Was einst geschehen ist, das wird geschehen. Es geschieht nichts Neues unter der Sonne. Vielleicht gibt es jemanden, der gesagt hat: Das kann ich mir nicht vorstellen, dass das Papsttum noch einmal eine Art Mittelalter hervorbringt. Das passt nicht in unsere Zeit. Wenden wir uns daran.
[1:11:44] In der vierten Folge haben wir gesehen, wie auf den Trümmern nach der Sintflut das babylonische Reich entstand, über Jahrhunderte regierte und dann unterging. Viele Jahrhunderte später hörte ein König Hiskia die Botschaft, dass das babylonische Reich wiederkommen würde. Das war so erstaunlich, dass es niemand glauben konnte, weil es das... das biologische Reich gar nicht gab. Selbst als Jahrzehnte später der Prophet Habakuk gesagt hatte: Die Babylonier kommen, da musste er selbst sagen: Es ist so unglaublich, ihr werdet es nicht glauben.
[1:12:20] Für die Tatsache war die Kaldea kam und sie bildeten das Königreich erneut nach. Über 1000 Jahre stand sie plötzlich wieder auf der Bildfläche und hatten alles unter Kontrolle. Und sie wurden gerichtet durch Gottes Eingreifen, durch Gottes Gericht. Und wenn jemand dabei gewesen ist bei Episode 16, weiß auch, wie das damalige Babylon das plötzlich nach 1000 Jahren wieder auf der Erdoberfläche stand. Wer das politische Reich da war, weiß er auch, wie sie gefallen sind.
[1:12:51] Die Wasser von Aks, der Fluss Euphrat, wurde umgeleitet. Im Hinterkopf behalten: Rom wird wieder Macht haben, vergleichbar mit dem Mittelalter. Und wenn es uns unglaublich erscheint, dann mögen wir die Geschichte des babylonischen Reiches als altes Talent im Hinterkopf haben. Es schien unglaublich. Es dauerte wenige Jahre, da war es plötzlich Realität. Heißt das dann auch, dass wir ähnlich verhalten müssen wie die Menschen, die damals in die Berge geflohen sind? Das wäre eine sehr ernstzunehmende Analogie.
[1:13:28] Und die Bibel offenbart auch, dass es dann um Anbetung gehen wird. Sie beten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte, und sie beteten das Tier an. Das war die große Frage, die schon bei der dritten Versuchung Jesu auf dem Spiel stand. Da hat er gesagt: Ist alles recht, wenn du niederfällst und mich anbetest? Es wird um die Frage der Anbetung gehen, die Autorität der Anbetung. Und bei diesem Thema gibt es nur zwei Möglichkeiten. Wenn es eine Auseinandersetzung der Anbetung gibt, geht es entweder um die Frage, wen wir anbieten, oder wie wir anbieten.
[1:14:03] Und diesem Punkt gibt es zwei große Konflikte mit Rom: Wen wir anbeten, da geht es um die Bilder, und wie wir anbieten, da geht es um den Tag. Aber die Frage ist, wer wird dann die militärische Macht dem, sowie im Mittelalter, braucht es auch einen Staat, der seine Armee dem Papst übergibt. Ja, das passt doch selbst das militärisch nicht stark. Damals waren es die Freiheiten gewesen. Wer wird es diesmal sein?
[1:14:29] Die Bibel spricht von diesem Tier aus der Erde, das aussah wie ein Lamm und redete wie ein Drache. Und es wird dieselbe Vollmacht des ersten Tieres ausüben. Das heißt, sowie das Papsttum im Mittelalter regiert hat mit solch einer Machtfülle, werden die USA die Welt beherrschen. Und wir sehen schon sehr viel davon. Und wenn wir unsere Augen ganz aufmachen, sehen wir vielleicht sogar mehr, als uns lieb ist.
[1:14:59] Und es wird die USA sein, die dazu Menschen verleiten wird, das erste Tier, das heißt das Papsttum, anzubieten. Es werden die USA sein, die die Aufmerksamkeit der Welt wie der Richtung Papsttum lenken werden. Und dass die USA werden selbst ein Bild abbilden vom Papsttum. Und das wird unglaublich sein, denn das Papsttum ist ein Kirchenstaat, die Personifikation... kann nicht sagen, die Verstaatlichung der Idee, dass Kirche und Staat zusammengehört. Man kann den Vatikan nicht als getrennte Kirche und Staat betrachten. Was ist ein Kirchenstaat? Und die USA sind genau das Gegenteil, staatsrechtlich das absolute Gegenteil.
[1:15:42] Und doch werden sie ein Bild machen. Sie werden so aussehen wie der Vatikan. Kirche und Staat werden ausgerechnet in diesem Land zusammenkommen, das Gott als ein Leuchtturm aufgerichtet hatte. Wir haben Freitagabend, aber weißt du, Roger Williams hat als erster in Providence, Rhode Island, einen Staat geschaffen, wo Kirche und Staat getrennt waren. Der Satan hat sich genau diesen Staat ausgesucht, um ihn zu korrumpieren.
[1:16:12] Und dann wird das Bild sogar reden. Und wenn Tiere reden, dann reden möchte und nicht reden, nicht in dem der Präsident eine Rede hält an die Nation, sondern echte reden durch Gesetze. Die USA werden Gesetze erlassen, die religiös sind, die ein Bild dessen sind, welche Gesetze Rom im Mittelalter erlassen hat. Und das waren keine Finanzgesetze, nur das waren religiöse Gesetze. Rom hat beschlossen, und dann musste so gebetet werden.
[1:16:36] Und dann gebetet werden und der angebetet werden, oder das nicht mehr getan werden. Dann musste das gelesen werden und nicht mehr gelesen werden. Rom hatte politische Macht über die Religion der Menschen. Und das sagt die Bibel, wird wiederkommen. Und einmal Zeichen wird auf die rechte Hand oder auf die Stirn gegeben werden. Und das ist eine interessante Analogie, denn Gott selbst hatte nach dem Auszug aus Ägypten den Israeliten gesagt: Wir sollten ein Zeichen machen, ein Erinnerungszeichen vor den Augen und auf die Hand, damit das Gesetz des Herrn in deinem Mund sei.
[1:17:12] Der Gott, der aus Liebe frei macht, möchte, dass wir sein Gesetz im Herzen haben. Der Feind möchte genau das Gegenteil. Er möchte nicht durch Liebe und Befreiung, sondern durch Druck seine Variante des Gesetzes uns aufdrücken. Es wird also um das Gesetz Gottes gehen. Aber eins ist sicher: Wann wird die USA nicht dazu bekommen, eine protestantische Nation, Bilder, Anbetung durchzusetzen?
[1:17:43] Wir haben studiert, dass es nur zwei Gesetze gibt, die im Wesentlichen geändert worden sind durch die katholische Kirche, und das war das zweite und das vierte Gesetz. Das zweite Gesetz werden das zweite Gebot mit den Bildern. Das werden die Protestanten nicht schlucken. Aber wenn jemand am Mittwochabend da gewesen ist, dann weiß er, dass das Konzil von Trient, nachdem es die Reformation analysiert hat, eine Achillesferse gefunden hat, die Protestanten an immer gedacht, so dass Scriptura, Scriptura, Scriptura.
[1:18:16] Und sie haben studiert, festgestellt, was immer die Polis ansagen, das immer so, dass gibt es auf einen Punkt. Der Ruhetag ist nicht so, dass Scriptura. Der Ruhetag ist solar. Rom as Roma. Das war die eigene Verse. Und der Satan hat das lange vorausgefunden, lange bevor die Kirchenväter in Trient nach 19 Jahren das entdeckte.
[1:18:41] Es wird um den Sabbat gehen. Und hatte nicht Kasse Tel, der Prophet an den Wassern Acker zum Euphrat in der Vision gesehen, wie das vorgebliche Volk Gottes kurz vor dem Ende die Sonne angebetet hat. Sie riefen: "Der Tempel des Tempels oder Tempel es her, dass hier." Sie waren nominell auf der Seite Gottes, aber hatten sie ein Gesetz gebrochen? War das nicht genau das, was der Lucifer, der Heli im Himmel getan hatte?
[1:19:10] Hatte er nicht das Gesetz Gottes angegriffen, werden gleichzeitig zu behaupten, er sei für Gott die letzte Rebellion wird designen, dass im Namen Gottes das Gesetz Gottes acta gelegt wird und im Namen des Gemeinwohls alle gebeten werden, dem Folge zu leisten. Und wenn nicht, wird Druck ausgeübt.
[1:19:34] Das heißt, dass niemand kaufen oder verkaufen kann. Wenn das Gesetz geändert wird, wird auch der Charakter des Gesetzgebers geändert. Gott ist Liebe. Er zwingt niemanden. Aber der das Gesetz ändert, wird auch plötzlich Druck ausüben, erst wirtschaftlichen Druck und dann wird das ganze eine weltweite Bewegung werden.
[1:19:53] Ich sah aus dem Maul des Drachen, aus dem Maul des Tieres, aus dem Maul des falschen Propheten, drei unreine Geister rauskommen, gleich Fröschen. Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und aus gehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreis. Es wird zu einer weltweiten Bewegung gegen Gott kommen, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag Gottes, des Allmächtigen.
[1:20:15] Ein Kampf gegen Gott. Das haben wir schon mal gesehen, und zwar in der allerersten Episode. Das war kein Kampf mit Panzern und auch nicht mit Pfeil und Bogen und auch nicht mit Atombomben. Es war ein Kampf der Ideen.
[1:20:33] Und versammelt sehen sie an den Ort der Offenbarung. Hebräisch Harmagedon heißt Hammer Geld. Und ist ein interessantes Wort. Es bedeutet wörtlich Berg - und Guido ist ein Ort in der Jesse. Dort, wo Kilian, haben wir auch in einer Episode angeschaut, in der elften des Nachts vom Berg gekommen ist, um dort bei den Mietern zu hören, wie sie eigentlich bei ihnen denken und Liebe gehört habt.
[1:21:03] Gehört hat, dass sie Angst haben oder zurück. Und dann haben sie mit lautem die Mieter vertrieben. Dort in Meego, dort in Israel sind viele wichtige Schlachten geschlagen worden.
[1:21:34] Die Schlacht findet nicht in der Israel-Ebene statt, weder buchstäblich noch symbolisch. Denn es heißt nicht mehr geht. Das heißt Harmagedon, der Berg bei Medico. Wenn jemand gut aufgepasst hat, weiß er, dass es einen Berg in der Nähe gibt.
[1:21:49] Und der Berg heißt Karmel. An diesem Ort sind zwei große Dinge geschehen. Ich erinnere an Episode 11. An diesem Ort hat seine die meisten damit sich daran gedacht. Ich weiß, hat soll ein Denkmal für sich selbst aufgestellt, weil er für den Herrn die Analytiker besiegt hat. Er war leider etwas untreu gewesen, hat das Gesetz Gottes missachtet.
[1:22:19] Er hatte für Gott gekämpft, war untreu gewesen und hat deswegen von dem Samuel die Botschaft bekommen: Du bist ab jetzt sofort nicht mehr König, du bist abgesetzt. Und von dem Zeitpunkt an war unter der Kontrolle Satans.
[1:22:35] Das zweite Ereignis war, und das ist natürlich bekannt, dass Elia dort den Kampf zwischen den Baalen in Berlin, dem Gott Baal, und im Courtyard stattfinden lassen. Nicht einen Kampf, in dem die Baal-Priester mit Elia gekämpft haben, ich war einer gegen 850, sondern ein Kampf von Ideen.
[1:22:59] Dante ist Kabel kommt von KML, der Weinberg Gottes. Das wird eine Ernte geben. Und wenn man erntet, wenn man Weintrauben erntet, was bekommt man dann? Bekommt man Traubensaft.
[1:23:21] Biblisch auch, weil es kommt zu einer letzten Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse auf dieser Welt. Und dann ist die Ernte reif. Alles, worauf Gott wartet, ist, dass nach diesem...
[1:23:32] Sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen. Er hatte große Vollmacht, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit. Auf dem Berg Karmel wurde sichtbar, dass Gott wirklich Gottes, das ja, der echte Gott ist. Er antwortet, dass all die anderen Götter falsch sind.
[1:23:49] Die Schlacht von Harmagedon wartet letztendlich darauf, dass das Wesen Gottes offenbar wird und dass die Erde erleuchtet wird von seiner Herrlichkeit. Das hatte Gott schon immer gewünscht. Er forderte es mit dem Volk Israel erreichen, aber als die vor den Karren spannen, er vor dem Land Kanaan, sagt: "Wir wollen über zurück nach Ägypten."
[1:24:09] Hatte er gesagt: "So wahr ich lebe, und die ganze Erde mit der Herrlichkeit des Herrn erfüllt werden soll." Mit dem Volk Israel hat es nicht geklappt. Mit den frühen Christen hat es nicht geklappt, weil sie lieber angefangen haben, sich als manche ägyptischen Sand zu vergraben, um dort eilig zu nehmen.
[1:24:25] Er sucht nach einem Volk, er sucht nach Menschen, nach Männern und Frauen aller Nationen, aller Völker, aller Stämme, die alles stehen und liegen lassen, um ein Ziel zuerst zu haben: den Charakter Gottes in die ganze Welt, sowie die Herrlichkeit des Herrn soll die Erde erfüllen.
[1:24:47] Hier ist die gesunde Heiligen. Hier sind die gehalten, die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus. Und dann wird die Botschaft Gavin gefallen, gefallen ist Babel. Und das, was anfing schon im 19. Jahrhundert sich anzudeuten, wird dann vollendet sein.
[1:25:01] Die große ist eine Behausung der Dämonen geworden. Und Gott selbst ruft: "Geht hinaus aus ihr, mein Volk!" Er hat die große Mehrzahl aller gläubigen Menschen außerhalb der Adventbewegung, aber es kommt der Zeitpunkt, wo Gott sie alle herausruft. Und jeder, der Liebe zur Wahrheit hat, wird sehen, was Gottes Charakter ist, was der Charakter des Antichristen ist.
[1:25:29] Wird sehen, wohin echte, wahre biblische Lehre führt und wohin Irrlehre führt. Spreu und Weizen werden sich trennen. Der Weizen und das Unkraut werden sichtbar werden. Und dann kommen sie, die zehn Königinnen, die noch zukünftig sind, die eine Stunde zusammen mit dem Tier regieren werden.
[1:25:48] Die einen eigenwilligen Sinn haben und ihre Macht und Herrschaft dem Tier geben. Und dann wird es wirklich so scheinen, das freie Feld, als ob sie wirklich zusammen halten. Sie werden mit dem Lamm, mit Jesus Krieg führen.
[1:26:00] Und sie übergeben ihre Macht und Herrschaft dem Tier, so wie damals, als die St. Lucia und die Pharisäer, die Römer und die Juden, Herodes und Pontius Pilatus, alle Freunde wurden. Werden auch, wenn wir es jetzt nicht glauben wollen, Nordkorea und Südkorea, Russland und Amerika.
[1:26:25] All die verschiedenen Nationen zusammenkommen im Kampf gegen das wahre Gesetz Gottes. Und dieses Evangelium vom Reich, von der Königsherrschaft Gottes, die auf seinem Gesetz basiert, wird in der ganzen Welt verkündet werden zum Zeugnis für allen Heidenvölker. Und dann wird das Ende kommen.
[1:26:46] Wenn diese drei, haben wir gelernt, dass kurz bevor die Sintflut kam, sieben Tage vorher die Tür geschlossen. So wird kurz vor dem Ende ein Befehl ergehen im himmlischen Allerheiligsten, dass jeder Fall entschieden ist und das Ende nah ist.
[1:27:04] Der Unrecht tut, tue weiter Unrecht. Für Unreine ist der Verunreinigung sich weiter. Der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit und der Heilige, Heilige sich weiter. Die ganze Welt hat gesehen, wie Gott ist, und viele haben sich dagegen entschieden.
[1:27:20] Und dann kommt das Ende. Wie das sein wird, sehen wir nach der Pause.
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