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Bildnachweise der Präsentationsfolien

In dieser Episode von „Weltengeschichte“ taucht Christopher Kramp tief in die biblische Erzählung der „Kinder der Wüste“ ein. Er beleuchtet die dramatischen Ereignisse rund um den Auszug aus Ägypten und die Zeit der Wüstenwanderung des Volkes Israel. Dabei werden zentrale Themen wie Gottes Offenbarung am Sinai, die Versuchung des Götzendienstes durch das goldene Kalb und die tiefgreifende Interaktion zwischen Mose und Gott behandelt. Die Episode bietet Einblicke in Gottes Charakter, seine Geduld und seine Beziehung zu seinem Volk.


Weitere Aufnahmen

Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)

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Transkript

[0:19] Schön, dass Sie immer noch da sind. Wir werden später auf dieser Aufnahme sehen, ich hoffe, dass nicht gut gestärkt. Sie hatten alles Recht der Welt, die Pause etwas zu überziehen. Ich habe auch etwas später angefangen oder noch länger gebraucht. Und ich, Gottes Gnaden wird trotzdem pünktlich aufhören.

[0:35] Wir haben heute schon viel von den Wundern Gottes gehört und auch jetzt wieder dieses Wunder tun. Wir wollen jetzt Episode 9 anschauen: "Kinder der Wüste" und dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Aber bevor wir beginnen, lasst uns noch einmal ein kurzes Gebet sprechen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen für diesen Abend. Man kann gar nicht eigentlich alles erzählen, was du in diesem einen Jahr getan hast. Aber das bisschen, was wir uns anschauen, und dass wir damit infiziert haben, sei eine rote Linie zu finden, sondern zeigen, dass du wirklich alles unter Kontrolle hast, dass du echtes Interesse an uns hast und dass du wirklich ein Gott der Liebe bist, der immer Liebe ist und der uns Freiheit schenken möchte. Freiheit von Sklaverei, Freiheit von Gefangenheit. Wir möchten dich jetzt bitten, dass wir im zweiten Teil und zweiter Gedanken machen über die Reise der Israeliten durch die Wüste, dass du sprichst und uns wertvolle Lektionen mitteilest. Im Namen Jesu, Amen.

[1:55] Es war ein wirklich außergewöhnlicher Zeitpunkt, dieser dritte Monat des Jahres 2513. Noch niemals zuvor hatte Gott so präzise in menschlicher Sprache und auf menschliche Bedürfnisse angepasst die zehn Prinzipien seiner Liebe, die zehn Prinzipien seines Charakters offenbart. Niemals zuvor hatte er zu zwei Millionen Menschen gleichzeitig gesprochen. Meistens immer nur zu einzelnen. Und der Satan, der das ganze auch mitverfolgt hatte, wurde Angst und Bange. Ihm war es bisher ganz gut gelungen, die einzelnen wenigen, die immer treu zu Gott hielten, in Schach zu halten. Da waren ja meistens nur ein paar. Früher haben wir gehört, dass es eine Zeit gab, wo Gott nur auf eine Einzelperson zeigen konnte, die ihm folgte. Zurzeit sind und wann ist Achte hat Isa, dass man alles Personen, die Kontrolle über schauen, aber ein Volk Gottes, bestehend aus zwei Millionen Menschen, die alle Gott folgen würden. Dem Satan wurde ganz anders.

[3:18] Und einmal wurde Mose auf den Berg gerufen. Er ist in diesen Tagen oft hoch und runter gelaufen und gemeinsam mit seinem Diener Joshua, der damals vor einigen Wochen die am Alexa besiegt hatte, warteten sie eine ganze Woche an einem Gebirgsbach, bis Gott dem Mose die Erlaubnis geben durfte, ganz nahe zu sich in seiner Herrlichkeit zu kommen.

[3:51] Nach zehn Tagen war es soweit und Mose ging dort in die Wolke hinein, die glühte von dem Feuer der Gegenwart Gottes. Joshua blieb außerhalb und betete und fastete. Und dort begann Mose mit seinem Schöpfer und Erhalter, mit seinem Gott, der einige Monate zuvor zu ihm gesprochen hatte, ebenfalls im Feuer, damals noch eher bescheiden im Dornbusch, deutsch sprach. Mose zu diesem Sohn Gottes.

[4:27] Die tauschen sich aus über vieles und Gott sagte: "Sie sollen wir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne." Er wollte nicht einfach nur sagen, wie er ist, er wollte bei ihnen sein. Er war nicht ein Gott, der einfach Regeln aufstellt, sondern ein Gott, der mit den Menschen leben wollte, in ihrer Mitte und zwar die ganze Zeit. Ein Fels sollte aufgestellt werden, in dem Gott, der Gott des Universums, mitten in der Wüste mit ihnen leben würde.

[5:04] Und da staunten auch die Bewohner der Welten nicht schlecht, dass ihr Schöpfer sich eine Zweitwohnung in der staubigen Wüste nehmen würde. Genauso wie ich dir das Vorbild der Wohnung, das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so soll sie es machen. Es sollte haargenau einem Original ähnlich sehen. Noch einmal wies er auf die Bedeutung des siebten Tages, Sinn des Gedenkens an die Schöpfung. "Haltet nur ja meine Sabbate, denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch für alle eure künftigen Geschlechter."

[5:41] Die Israeliten sollten berufen sein, das, was Gott ursprünglich der ganzen Menschheit bei der Schöpfung gegeben hatte und der ganzen Menschheit anvertraut hatte. Sie sollten als besondere Eigentum dieses Erbe aufrechterhalten für alle anderen Völker zum Gedenken, damit ihr erkennt, dass ich der Herr bin, der euch heiligt.

[6:08] Mose blieb über fünf Wochen dort oben auf dem Berg. Niemand brachte ihm zu essen. Er lebte aus der direkten Gegenwart Gottes, aus seiner Präsenz. Aber diese 40 Tage auf dem Berg, die vergingen auch als 40 Tage unten im Tal.

[6:35] Und der Satan versuchte einen verzweifelten Angriff. Er wusste nur allzu gut, dass der Geist der Unzufriedenheit schon immer für ihn gewirkt hat. So fing er an, Unzufriedenheit zu säen. "Das Volk wird langsam ungeduldig. Wo bleibt nur Mose? Er ist öfter auf den Berg gestiegen, aber jedes Mal nach kurzer Zeit zurückgekommen. Und jetzt kommt er einfach nicht zurück. Und hat noch bisschen weiter gewartet, aber irgendwann stehen die ersten an zu sagen: Wahrscheinlich ist ihm irgendwas passiert. Oder wer weiß, vielleicht hat Gott ihn ja hinweggenommen, wie den doch selbst. Kommt er nie und wir warten hier unser Leben lang. Vielleicht wollte Gott uns ja einfach nur an seinen Ort bringen, dass wir ihn kennenlernen und jetzt sind wir frei zu gehen, wohin wir wollen."

[7:41] Also, wenn wir jemals ins Gelobte Land kommen wollen, sollten wir mal weiter machen. Und einige von ihnen sagten: "Naja, wer weiß, ob wir überhaupt das Gelobte Land finden und wie es da aussieht. Für den Fall, dass wir zurückgehen, so, wir müssen irgendwie eine Lösung finden." Da kam eine Idee. Wahrscheinlich kann sich von irgendeinem dieser Mischvolk, denen diese Halb-Ägypter, Halb-Hebräer waren. Wäre es nicht an der Zeit, vielleicht Gott ein bisschen begreiflich zu machen? Ich meine, Gott war natürlich gewaltig, konnte gesprochen, aber so für das alltägliche Leben bräuchte man halt ein bisschen mehr im handlichen Taschenformat, was man anfassen kann. Und wenn Gott einfach jetzt hier entschieden hatte, ich auf diesem Berg zu bleiben, dann bräuchte man vielleicht irgendetwas, was sie nach Ägypten führt. Verzeihung, nach Köln führt. Und für den Fall, dass man doch danach kam, nach Ägypten, wäre es gut, vielleicht ein Bild zu haben, das auch die Ägypter gut kannten.

[8:55] "Jemand brachte die auf: Warum nicht ein Stier bauen? Gott mochte die Stiere. Gott hatte Stiere geschaffen, sagt des Mose. Mindestens ein Buch geschrieben und man hat ja auch schwierige Opfer. Stiere waren also Gott wohlgefällig. Recht könnte man einfach die Stärke und die Majestät Gottes, die sich gerade gezeigt hat am Sinai, mit Hilfe eines mächtigen Stieres zum Ausdruck bringen." Und man kann es so Aaron, der das Lager leiten sollte in der Zwischenzeit, und präsentiert ihm die Idee: "Wir würden gern ein goldenes Kalb, ein goldenen Stier bauen. Falls wir wirklich nach Ägypten zurückgehen sollten, wäre es gut, dass sie wissen, dass wir uns gar nicht so sehr unterscheiden in der Religion."

[9:42] Aaron war ziemlich perplex, konnte gar nicht glauben, dass die Briten so schnell auf die Idee kommen würden. Aber einige von ihnen bauten sich vor allem auf uns, sagte: "Schau, Mose da oben, und wir sind deutlich in der Überzahl. Entweder du folgst, oder wir nehmen die Sache selbst in die Hände."

[10:03] Es kam zu Handgreiflichkeiten, Streits, Blutvergießen. Und Aaron entschied sich: "Vielleicht wäre es besser, einfach mal das Ganze demokratisch zu lösen, das Volk entscheiden zu lassen." Vielleicht könnte er das ja dadurch aufhalten, indem er deutlich machte, dass das goldene Kalb durch Schmuck, ihren Schmuck gebaut werden sollte. Das würden sie bestimmt nicht hergeben. Wie hat er sich getäuscht!

[10:32] Sie konnten es gar nicht erwarten, alle ihre Ohrringe, all ihren Schmuck ihm zu Füßen zu legen und sagten: "Mach uns doch einen Gott daraus." Er schmolz es ein. Und es dauerte eine gewisse Zeit, bis er all das so geformt hatte. Aber dann konnte man das Kalb klar und deutlich erkennen. Er hatte schon ein schlechtes Gewissen. Er wusste, er konnte sich erinnern, was Gott nur vor ein paar Wochen gesagt hatte: "Du sollst dir kein Bildnis machen." Aber vielleicht könnte man Gott her beschwichtigen, indem man einfach deutlich sagt, dass das ein Abbild von dem Gott ist, den man ja anbietet, dem wahren Gott. "Morgen ist ein Fest für den Herrn, morgen ist ein Fest für Jahwe."

[11:18] Und jetzt waren sie zufrieden, jetzt waren sie begeistert, denn jetzt hatten sie einen Gott, der sie überall hin führen würde. Denn so dumm waren sie ja nicht. Diesen Gott, den müsste man tragen, und er würde sie immer genau dahin führen, wo ihre Beine hingingen, nicht dahin, wo irgend eine unkontrollierbare Wolke für die hatte, bisher immer die falschen Wasserstellen an. Wie sie jetzt scheinbar, jetzt können sie selbst gucken und dann ihren Gott vor sich hertragen. Sie vertauschten den der Herrlichkeit war gegen das Abbild eines Stiers, der Gras frisst.

[11:59] Und während sie unten an einem goldenen Kalb werkelten, war der, den sie abbilden wollte, mit einem goldenen Kalb oben beschäftigt, sein Gesetz in Steintafeln zu schreiben. Es schrieb mit seinem eigenen Finger: "Du sollst dir kein Bildnis machen."

[12:24] Das Fest begann am nächsten Morgen. Leute zogen sich festlich an, man brachte die Opfer, Brandopfer und Friedensopfer, ganz so, wie Mose ihnen auch beigebracht hatte. Aber da das Ganze auch einen gewissen ägyptischen Touch hatte und man sich schon ein bisschen gerne zurückerinnerte an die doch sehr bewegende, ein bisschen rhythmische Musik, gibt es hat man das alles ein bisschen einfließen lassen. Und es wurde schnell ein etwas anderer Gottesdienst.

[13:00] Keiner hatte jetzt das Gefühl, er müsse auf den Boden fallen und uns ein bisschen zittern vor Gott. Nein, jetzt war Feiern angesagt. Das Ganze geriet ganz schnell aus dem Ufer. Plötzlich sahen die Maler Kehm einen Gottesdienst, der mehr Ankara an erinnerte als das, was sie im Himmel gewohnt waren.

[13:24] Nur einer der zwölf Stämme blieb kollektiv diesem Fest fern. Sie standen mit Tränen in den Augen, wie ein Mann am Rande des Lagers. Es waren ausgerechnet die Nachfahren von Levi, jenem berüchtigten Verbrecher, die standen da und sagten: "Wir machen nicht mit. Es juckt uns zwar in den Beinen, die Musik, die bewegt, und aber wir machen nicht mit. Wir wissen genau, was ist verkehrt."

[13:56] Mose war gerade dabei, die zehn Gebote, das Gesetz Gottes auf Steintafeln empfangen, als Gott zu ihm sprach: "Gestalte ab, denn dein Volk, das du aus dem Land Ägypten darauf geführt hast, verderben angerichtet." Mose dachte, er hat was in den Ohren. Hat Gott sie versprochen?

[14:19] Und mit Entsetzen hörte er von Gott, dass während er hat gerade hier in der Gegenwart Gottes das Gesetz empfinden, dass Gott mit seinem eigenen Finger geschrieben hatte, unten im Tal die Israeliten angeblich um ein Bild tanzten. Mose konnte das fast gar nicht glauben. Aber Gott schien sehr ernst zu sein. So ernst, dass er anbot, das ganze Volk auf einmal zu vernichten. Und Mose wusste, wenn Gott das meint, kann er das tun. Hatte die ganze Armee Ägyptens im Handumdrehen vernichtet. Er bot ihm sogar an, dass man auf wir verschieben die ganze Halsplan-Sache und ein paar Jahrzehnte.

[14:58] "Ich werde deine Kinder zu einem großen Volk machen, das dort ein bisschen länger, aber wir kommen auch ins Ziel. So lasst mich nun damit mein Zorn gegen sie entbrennt und ich verzehre dich. Aber übrigens, einem großen Volk machen."

[15:12] Und in dem Moment erinnerte sich Mose an das, was er in seinem Buch geschrieben hatte. Erinnerte sich an die Begebenheit von Jakob, als der Engel dem Jakob gesagt hatte: "Lasst mich gehen." Und Jakob ihn nicht gehen lassen wollte. Auf den ersten Blick hörte sich das so an, als ob Gott einfach ihn beiseite schiebt und sagt: "Ich werde jetzt das Volk vernichten." Aber als er noch mal genau hinhört, merkt er, Gott hatte gesagt: "Lass mich." Gott erbat die Erlaubnis von Mose, das Volk vernichten zu dürfen.

[15:52] "Lasst mich", würde Mose in die Erlaubnis gegeben. Gott war schon wieder gefangen von dem freien Willen eines Menschen. Und wo andere wahrscheinlich nur Verzweiflung gesehen hatten, sah Mose Hoffnung. "Gott fragt mich, ob er es tun soll." Und er fragte Gott zurück: "Warum sollen die Ägypter sagen, zum Unheil hat er sie herausgeführt, um sie im Gebirge umzubringen und von der Erde zu vertilgen? Dein Ziel wird überhaupt nicht erreicht werden. Die Völker werden denken, du bist irgend so ein Schreckensbot, wie schon mehr als genug gibt in den Göttervorstellungen der Völker. Gedenken seine Knechte Abraham, Isaak und Israel, den du bei dir selbst gesprochen hast."

[16:43] Sie kehrten vom Berg zurück und auf dem Weg sagte Joshua: "Mose, Krieg sein. Wahrscheinlich sind die Kita zurückgekehrt, die Hand, und ich hab sie das letzte Mal nicht genug geschlagen." Aber Mose zurück: "Das sind keine Kita, noch viel schlimmer."

[16:59] Und als sie in das Tal abstiegen, sahen sie das goldene Kalb. Und Mose zerriss sich auf dem Berg schon vorgestellt, wie das wahrscheinlich sein würde, aber das hatte er sich nicht vorstellen können. Er war so erbost, so erbittert, dass er die zehn Gebote, die Steintafeln mit der Grammatik und Orthografie Gottes nahm und von sich schnell gegen den Felsen.

[17:32] Das Volk wieder lese schnell, dass Mose zurückgekommen war. Und Mose war äußerst wütend. Er nahm das Kalb, stampfte es und nahm den Goldstaub, ihre guten Schmuck, streut es in den Bach und ließ sie das trinken. Das schmeckte nicht besonders angenehm.

[17:50] Und das Volk beschwerte sich: "Weißt du, Mose, Aaron war viel netter zu uns alle. War war gütig und da und war nachsichtig und da und hat uns auch ein bisschen machen lassen. Du bist zu streng."

[18:10] Als Aaron konfrontiert wurde mit der Sache, zeigte sich, wie wichtig er für das Volk ist. Er, der so nachsichtig war, sagte: "Du weißt, dass das Volk böse ist, sie hat mich verführt." Die Engel kratzt sich am Kopf und sagte: "Das kennen wir schon. Dieses Argument kennen wir schon." Das kommt immer wieder. Und dann hat er, der Aaron allen Ernstes behauptet, er hätte das den Schmuck in diesem Trott getan. Es hätte gekocht und das goldene Kalb wäre förmlich herausgesprungen.

[18:42] Und Mose den angeschaut und hat gesagt: "Das glaubst du doch nicht ernsthaft, was du mir da erzählst. Du hast es selbst gemacht." Und Gott war so zornig, war und dass Aaron wahrscheinlich gestorben wäre, wenn dich dein Bruder Mose für ihn gebetet hätte.

[18:57] Es zu jener Zeit und er rief aus: "Wer dem Herrn angehört, die jeder sollte die Chance bekommen, alle, die dort um das Kalb getanzt hatten, alle, die sich daraus gezogen hatten, die Ehebruch begangen hatten, währenddessen weil Teil der ägyptischen und charakterlichen Anbetungsskulptur waren, auch Dinge, die beim Gottesdienst eigentlich nicht dazu gehören. Aber jeder bekam die Chance, Buße zu tun oder umzukehren. Aber 3000 da nicht einmal ein, dass etwas verkehrt gemacht haben."

[19:33] Und die Leviten, die fern geblieben waren, wurden beauftragt, diese 3000 zu töten.

[19:45] Und Mose stieg wieder auf den Berg. Und er wusste, jetzt war die Sache anders. Das Volk hat es schon oft rebelliert und Gott hatte nie etwas gesagt. Aber jetzt hatten sie einen Bund mit ihm geschlossen. Jetzt hatten sie sein Gesetz gehört, sie haben gesagt, sie wollen, dass alles tun. Jetzt war die Sache fundamental anders.

[20:06] Und mit Tränen in den Augen, er, der von dem Volk als der Herrscher und überkritische Führer angesehen wurde, er rief jetzt aus: "Und nun vergib ihnen doch ihre Sünde, wenn aber nicht, so tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast." Mose liebte dieses rebellische Volk so sehr, dass er bereit war, auf ewiges Leben bei Gott zu verzichten.

[20:42] Und wieder waren die Welten und Engel erstaunt. Gott erzählte ihm, dass er dem Volk vergeben wurde. Und da sagte er: "Von hier hinauf, du und das Volk, das du aus dem Land Ägypten darauf geführt hast, in das Land, das sich Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid versprochen habe, in dem ich sagte: 'Dann im Saal, welches gebe ich habe es ja versprochen. Ich will einen Engel vor der Herr senden, der wird all die Völker vertreiben in das Land, in dem Milch und Honig fließt, denn ich will nicht in deiner Mitte.'" Hinauf zum Gott sagt zu ihm: "Ich habe es versprochen, ich werde es halten. Ich werde jemand delegieren, der das macht. Jemand wird euch in das Land bringen, aber mit mir wollte ja nichts zu tun haben. Ich kann nicht mit euch gehen. Ich würde euch sonst vertilgen."

[21:28] Und als Mose dem Volk das sagte, dass Gott versprochen hatte, sie nach Kanada zu bringen, aber er selbst wurde nicht mitgehen, weil sie offensichtlich ihn nicht wollten. Da waren sie verzweifelt. Sie rissen ihren Schmuck von sich.

[21:54] Und Mose nahm ein Zelt, das Zelt, das eigentlich, wo man eigentlich Gott begegnen sollte, und er spannte es auf weit außerhalb des Lagers. Und täglich ging er dorthin. Und die Israeliten standen an ihren Zelten und fragten sich, ob sie jemals wieder annehmen würde. Sie hatten, als sie jetzt darüber nachdachten, waren ist, was ihn so peinlich. Sie hatten tatsächlich geglaubt, Gott wäre so ein Stier. Sie waren niedergefahren, hatten Sachen gesungen, Sachen gesagt, Sachen getan. Sie hatten sich dort gegenseitig berührt auf eine Art und Weise, die ihnen echt peinlich war.

[22:33] Und Mose betete dort einem Zelt: "Wenn ich nun Gnade gefunden habe vor deinen Augen, so lasst mich doch deine Wege wissen und ich erkennen, damit ich Gnade finde vor deinen Augen. Bedenke doch, dass dieses Volk dein Volk ist." Und Gott fragt ihn noch immer ganz direkt: "Soll ich selbst mitgehen? Wollt ihr einfach in das Gelobte Land, wie es verheißt es, oder wollt ihr mit mir leben? Wollt ihr einfach den Lohn, oder wollt ihr mich? Soll ich selbst mitgehen?"

[23:10] Und Mose antwortet auch dies: "Das, was jetzt gesagt hast, du dich tun." Er sagte: "Ja, natürlich." Und Gott sprach: "Dann dieses, was jetzt gesagt hast, du dich tun, denn du hast Gnade gefunden von meinen Augen und dich kenne ich mit Namen." Mose sagte: "Denn woran soll denn erkannt werden, dass ich Gnade gefunden habe vor deinen Augen, ich und mein Volk? Als daran, dass du mit uns gehst. Du führst sowieso alle Völker, aber nur, wenn du mit uns bist, dann ist auch sichtbar, dass du das tust."

[23:42] "Denn woran soll das ausgezeichnet werden, du, ich und mein Volk, als nicht dadurch, dass du mit uns bist?" Als Gott andeutet, dass er mit ihnen gehen würde, fragte, wo sie in etwas, was selbst die Engel erstaunt. "So lasst mich doch deine Herrlichkeit sehen."

[24:09] Die Herrlichkeit Gottes. Mose hat es so viel mit Gott gesprochen, er war gerade auf dem Berg gewesen, aber er verlangte nach diesem Charakter Gottes. Gott sprach: "Ziemlich will alle meine Güte von Angesicht vorüber ziehen lassen und will den Namen des Herrn vor der ausrufen, und wenig gnädig bin, dem wir nicht gnädig und war wenig Erbarmen über den erbauer mich nicht."

[24:31] Am nächsten Tag stieg Mose noch einmal auf den Berg. Und Gott hat ihnen gesagt, er könnte sich dort in einem Felsenkluft verstecken, und Gott persönlich würde an ihm vorbeigehen. Er könnte ihn zwar nicht persönlich sehen, aber er könnte hinter ihm her schauen.

[25:00] Was Gott, der Vater, der dort an ihnen vorbeizog. Und als die Hand Gottes ihn einhüllte und er durch nicht wagte, hinzuschauen, da hört er die Stimme des Herrn, der Herr, der starke Gott, der warmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von.

[25:23] gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue, der Tausenden Gnade bewahrt, Unschuld übertretung und Sünden vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt. Sondern die Schuld der Väter heimzahlt an den Kindern und Kindeskindern bis in das dritte und vierte geht. Wie kann Gott vergeben, wenn er gleichzeitig die Sünden nicht ungestraft lässt? Gott vergibt und bestraft doch die Sünden. Die einzige logische Schlussfolgerung für Mose war: Gott kann uns nur die Sünden vergeben, wenn jemand anderes die Strafe trägt. Er werde das sein, die Hand Gottes, entfernte sich, wo der Sarg von dannen ging. Und er ahnte, Gott selbst würde die Strafe auf sich nehmen. Und so betete er: "Wenig Gnade gefunden haben in unserer Mitte, so ziehe mein Herr in unsere Mitte und den Augen. So ziehe mein Herr in unserer Mitte, obwohl es ein halt starkes Volk und vergib uns unsere Sünde und unsere Schuld und nimm uns an als sein Eigentum." Und Gott erneuerte den Bund: "Dort, Morawski, ich mache einen Bund von einem ganzen Volk, würdig Wunder tun, wie sie nicht gewirkt worden sind auf der ganzen Erde. Ich habe einen Bund mit euch geschlossen. Ihr habt den Bund gebrochen und ich werde den Bund erneuern. Ich musste nicht, ich könnte mich in den Himmel heben und sagen: Ich bin fällt mit euch, aber ich gebe euch nicht auf, denn auch wenn ihr es nicht glaubt, ich bin immer derselbe." Fühlte sich davor, einen Bund zu schließen mit den Einwohnern des Landes. Wenn er nach Kanaan kommt, verbündet euch nicht mit den anderen Religionen, nicht mit den anderen Völkern, sondern haltet den Bund mit mir. Denn der Herr, dessen Name der Eifersüchtige ist, ist ein eifersüchtiger Gott. Mose weiß, was es bedeutet, Eifersucht zu erleben.

[27:40] Schauen wir nach, als Abram die Hagar hatte. Schauen wir nach, was zwischen Rachel und Lea passierte. Kennst du das Gefühl der Eifersucht? So geht es mir, Gott, wenn er ein goldenes Bild anbetet. Ich bin eifersüchtig auf dieses goldene Kalb.

[28:04] Schreibe diese Worte auf, denn aufgrund dieser Worte habe ich mit dir und mit Israel einen Bund gemacht. Mose stieg vom Berg herab und erzählte dem Volk, dass Gott ihnen vergeben hatte und dass Gott bei ihnen bleiben würde, trotz dieses schweren Fehlers. Wie oft ist es vielleicht uns passiert, dass wir Gott große Dinge versprochen haben, um nur im nächsten Moment ganz tief gefallen zu sein?

[28:46] Aber Gott gab seinen Völkern auf den ursprünglichen Plan, in ihrer Mitte zu wohnen, wollte er realisieren. Und jetzt waren die Israeliten gefordert, als das Gold und Silber, dass sie mitgenommen hatten, einzubringen. Sie sollten verschiedene Materialien, Akazienholz und wieder Felle und verschiedene andere Dinge an das Lager bringen, und es sollte dieses Heiligtum gebaut werden. Es sollte ein Zelt gebaut werden und dieses Zelt sollte einige Gegenstände haben. Da war ein Altar, auf denen die Opfer gebracht werden sollten, mit Bronze überzogen. Da war ein Becken, in dem die Priester sich waschen sollten, mit Wasser. Da war ein siebenarmiger Leuchter, ganz aus Gold. Da war ein Tisch aus Akazienholz mit Gold überzogen, auf dem zwölf Brote waren. Da wurde ein weiterer Altar gebaut, der Weihrauch im Tor stehen ließ. Und dann wurde aus Akazienholz mit Gold überzogen ein Kasten gebaut, in denen das Gesetz Gottes, die zehn Gebote, hineingelegt werden sollten. All das sollte in dem Zelt, um vor dem Zelt aufgestellt werden. Und diese Bundeslade wurde ganz besonders dekoriert, so sehr, dass der Satan, als er das sah und hörte, sich erinnert und sagte: "So sah das aus im Himmel. Ich war einer von diesen zwei Engeln dort." Das ist ja wie ein Appell, dass er wie ein Modell des Thrones Gottes. Gott hatte das den himmlischen Tempel, der so groß ist, dass kein Mensch das vorstellen kann, in ein kleines, handliches Taschenformat überführt. Bauen lassen.

[30:26] Viele Monate dauern, so dass Gott einigen Israeliten besondere Begabung gegeben hat. Und dann, wenn diese Gegenstände aufgestellt, diese Bundeslade mit dem Gesetz Gottes, dem Thron Gottes, sollte im allerletzten Teil des Zeltes aufgebaut sein. Und es sollte ein Bild dafür sein, dass Gottes Regierung auf seinem Gesetz basiert, auf der Tatsache, dass er immer derselbe ist und immer Liebe. Und all die anderen Gegenstände hatten verschiedene Bedeutungen, die Mose nach und nach erklärte. Und auch vor dem Zelt sollten der Opferaltar und das Waschbecken aufgebaut werden. Und als sie all das nach monatelanger Arbeit detailliert ausgearbeitet hatten, aufstellten, da kam das Jahr 2514, erster Tag des ersten Monats, und Gott zog in seine neue Wohnung ein. Einzugsfeier. Er kam in der Wolke und zog in dieses Zelt ein mit all seiner Herrlichkeit. Er war voll zufrieden, sein Volk lebt in Zelten, da kann es ihm fällt auch ganz gut gehen. Und die Engel starten: Gott wohnt jetzt in einem Zelt mitten mit diesem Volk. Und sie brachten Opfer zur Einweihung dieses Heiligtums, dieses Zeltes, wo man Gott begegnen kann.

[31:50] Und Gott sandte Feuer vom Himmel, um dieses Opfer anzuerkennen. Er sandte Feuer vom Himmel, um sein Gesetz zu offenbaren. Er sagte: Feuer vom Himmel, um das Opfer anzunehmen. Und Mose wusste von den Bränden, durch dieses Feuer brennt immer.

[32:23] Aaron, der das Volk so ins Verderben geführt hatte, wurde zum Priester Gottes gesalbt, und seine Söhne gleich mit. Und das erstaunte auch nicht weniger. Gott hatte ihm offensichtlich nicht nur vergeben, er hatte ihn wieder in das höchste Amt eingesetzt, das überhaupt gab. Gott hatte offensichtlich ihre Sünde vollkommen vergeben. Und er und seine Söhne sollten Priester sein. Sie sollten die Einzigen sein, die auch in das Zelt hinein durften, und als Repräsentanten des Volkes vor Gott stehen und als Repräsentanten Gottes dem Volk Gottes Gesetze sagen. Aber zwei seiner Söhne, die Namen das ganze ein bisschen laxer als sie sollten. Und eines Tages betrauten sie sich und in ihrem Halbwissen konnte ich nicht mehr genau entscheiden, was war jetzt eigentlich das Opfer, welcher Altar war jetzt der, den Gott angezündet hat. Ja, ja, das Feuer und gingen mit dem Feuer in dem Tempel.

[33:43] Und das Feuer Gottes ging aus und sie haben diesen dieses Zelt nicht mehr lebendig verlassen. Und Aaron war geschockt. Und Mose kannte diese Lektion. Er wusste, er wäre selbst beinahe gestorben, weil er gedacht hatte: "Magath wird schon nicht so auf die ernsten Schulter nehmen, ich kann schon ein bisschen mein eigenes Ding machen."

[34:10] Ein Gott, der immer alles für uns gibt, erwartet auch, dass wir ihn in allem ernst nehmen. Ein Gott, der immer Liebe ist, der immer das Beste für uns möchte, erwartet auch, dass wenn wir ihn als unseren Gott annehmen, dass wir ihn ernst nehmen.

[34:36] Und Gott gebot und machte deutlich: Alkohol sollte niemals in das Heiligtum gebracht werden. Kein Priester sollte jemals Alkohol trinken. Und das Volk realisierte: Moment mal, sind wir nicht alle ein Königreich von Priestern?

[34:54] Wo wir schon beim Essen waren, dann Trinken. Gott wollte auch deutlich machen, was eigentlich die reinen und unreinen Tiere sind. Das war eigentlich so allgemein halbwegs bekannt, man wusste das aus der Geschichte von Noah. Aber was genau jetzt rein und unrein war, das war anlässlich der üppigen ägyptischen Speisekarten manchmal etwas in Vergessenheit geraten. Das war ganz deutlich: Alles, was wiederkäut und was gespalten hat, das darf man essen. Keine Kamele, bitte, keine Klippdachs und manche da wird sich gedacht haben: Schade, keine Hasen. Und tatsächlich auch keine Schweine.

[35:35] Gott gab viele verschiedene Anordnungen, was zu tun ist bei Lepra, was zu tun ist bei Aussatz, was zu tun ist bei Geburten, bei verschiedenen Dingen. Viel Hygiene und viel Gesundheit waren dabei. Und Gott gab sehr viele konkrete und spezifische Anweisungen für den Opferdienst. Nichts sollte dem Zufall überlassen bleiben. Er gab einen Kalender von sieben Festen, die das Volk Jahr für Jahr einhalten sollte. Nicht nur auf das Pessach, das ändern sollte, aus dem Auszug und das Fest der Ungesäuerten Brote und die Darbringung der Erstlingsfrucht als Zeichen, dass die Ernte begonnen hatte. Wir sollten 50 Tage später ein Fest der Wochen feiern. Sie sollten ein Fest des Führerscheins. Und dann am zehnten des zehnten Monats, ein halbes Jahr nach dem Pessach, einen großen Versöhnungstag, wo einmal im Jahr der Priester tatsächlich bis zur Bundeslade vorgehen durfte und das Blut der Opfer auf das Gesetz, sozusagen auf die Bundeslade, bringen durfte. Und ein Laubhüttenfest am Ende des religiösen Jahres.

[36:46] Und dann kam die Zeit, dass sie fast ein Jahr an diesem Berg Sinai gewesen sind, und sie sollten sich bald auch war der erste zweite des Jahres 2114 kam das Volk. Sollte gezählt werden und die Volkszählung ergab eine ziemlich stabile Summe, eine ziemlich große Summe an wehrfähigen Männern. Hier die Zahlen werden sie alles vorlesen gemeinsam. Man es über 600.000 Soldaten oder müssens wehrfähigen Männer, plus die Frauen, plus die Jünglinge, plus die Kinder, plus die Männer, die man nicht mal in den Krieg schicken würde. Gut und gerne zwei Millionen. Und sie sollten sich jetzt ganz geordnet platzieren. Gott wollte hier zeigen, dass er ein Gott der Ordnung ist, in der Art und Weise, wie man ein Lager aufbaut, in der Art und Weise, wie man isst und wie man trinkt und wie man sich anzieht. Das ganze Leben sollte eine Widerspiegelung des Himmels sein.

[37:38] Die zwölf Stämme wurden aufgeteilt. Auch die Leviten wurden gezählt. Es war der kleinste Stamm von allen, aber ihnen wurde eine ganz besondere Aufgabe zuteil. Jakob hatte sterbend im Land Kanaan gesagt, dass Levi und Simeon wegen ihrer Gewalttaten zerstreut werden würden. Sie würden kein richtiges, dauerhaftes Erbteil haben, keinen Grundbesitz im Land Kanaan. Aber als der Stamm Levi sich fernhielt vom goldenen Kalb, endete Gott sein Urteil nicht, aber verwandelte es in den größten Segen. Sie sollten zerstreut werden und zwar als die Lehrer des Gesetzes. Sie sollten überall im Land verstreut leben. Sie sollten die Diener am Heiligtum Gottes sein. Das war ihre Aufgabe.

[38:34] Und der Priester und seine Söhne sollten den Segen aussprechen: "Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden."

[38:53] Und dann wurden zwei silberne Posaunen, 22 Blasinstrumente geschaffen, mit denen jetzt das Signal gegeben werden sollte. Und dann sprach Gott nach elf Monaten Aufenthalt in dieser Bergwüste von Kadesch: "Ihr seid lange genug an diesem Berg gewesen. Macht euch auf den Weg. Ich habe euch das Land gegeben, das vor euch liegt. Ich habe es Abraham, Isaak und Jakob geschworen. Macht euch auf den Weg."

[39:18] Und am 20. gingen sie los. Mit gemischten Gefühlen. Es war so ein schöner Ort gewesen, solche erstaunlichen Erfahrungen, die sie gemacht hatten hier. Sie hatten Gottes Stimme gehört, sie hatten Gottes Vergebung kennengelernt. Aber gleichzeitig sollten sie sich auf das gelobte Land. Und Mose erzählte ihnen, dass es nur noch elf Tage weit zu reisen war.

[39:51] Noch elf Tage. Und wie viele Eltern ihren Kindern erzählt haben: "In zwei Wochen sind wir schon im gelobten Land. Freust du dich auch, kleiner User?" Oder wie die Kinder hießen. Und so kassierten sie los. Das Land, das vor ihnen lag, dies aber schnell ihr Herz etwas sinken. Dunkler, kahler, staubiger Berge, keine richtigen Wege. Auf und ab, das sorgte weg vom Hort und wanderten durch jene große und schreckliche Wüste. Und es dauerte nicht mal viele Tage, fast nur Stunden, bis die ersten Anfänge sich schon wieder zu beschweren. Vor allem von den Halbbrüdern, Halbgöttern, die am äußersten Rand des Lagers lebten und die es absolut nicht verstehen konnten, warum diese Wolke immer den schwersten Weg auswählte. Sie hatten ein bisschen Erdkunde gehabt im Land Kanaan und sie wusste, es gab einfach immer hätte einfach am Meer entlang ziehen können, durch die Philister steht, wenn man sehr schnell da gewesen wäre. Warum durch diese Bergwüste?

[41:07] Und Feuer brannte am Rande des Lagers, und Mose und Aaron beteten für das Volk, und das Feuer stoppte. Jetzt war deutlich und die Engel, die sahen das sehr deutlich. So lange die zehn Gebote nicht gegeben worden waren, hatte Gott die Rebellion immer nur geduldet und geduldet und weiter Beweis seiner Liebe gezeigt. Aber jetzt, wo er die zehn Gebote gegeben hat, als du dein Gesetz kannten, als sie wussten, dass immer Liebe sein würde und sich immer um sie kümmern würde, als sie versprochen hatten, ihm zu dienen, behandelte ihre Rebellion anders. Er zog sie jetzt auch zur Verantwortung.

[41:45] Man würde denken, dass dieses Feuer die Rebellion unterdrückt hatte. Aber leere Mägen, das muss sich zurücknehmen, volle Mägen mit Manna sorgten dafür, dass insbesondere die Ägypter unter ihnen anfingen, sich zu erinnern an all das gute Essen, das in Ägypten genossen hatten. Und dieses Mal war zwar irgendwie nahrhaft, aber es war auch irgendwie immer dasselbe. Er ist schon immer gerne dasselbe. Und die Gurken und Melonen und die Zwiebeln und der Knoblauch, all das, was ihr in Ägypten so reichhaltig genossen hatten, irgendwie fehlt ihnen das. Und sie beschwerten sich. Und selbst die Hebräer, die so ganz luxuriöse Speisen in Ägypten nie gekriegt hatten, weil es viel zu teuer war, die fingen an und meinten: "Werden sie auch gerne."

[42:42] Und jetzt war Mose am Rande der Verzweiflung. "Ich kann dieses ganze Volk nicht allein tragen, es ist mir zu schwer", beschwerte er sich bei Gott. Und Gott sagte: "Pass auf, wenn es dir wirklich schwer ist, dann werde ich etwas von der Last von dir nehmen. Wir werden 70 Älteste einsetzen, die werden dir helfen." Das hätte Gott eigentlich nie getan, hätte Mose an diesem Moment gesagt: "Es ist okay, aber sie sind älteste."

[43:09] Sollten dort eingesetzt werden, und sie wurden gerufen an die Stift Hütte, um ein bisschen Mose zur Hand zu gehen, damit sie als Stammesälteste kleine Rebellionen gleich im Keim ersticken konnten. Sie wurden zum Heiligtum gebracht und dort wurde der Geist Gottes auf sie gelegt. Und als man durchzählte, ob es auf 70 waren, stellte man fest und man hat sich wahrscheinlich erzählt: "Doch mal jeder erzählte kam nur auf 68." Und dann hörte man das Gericht, dass im Lager zwei der Ältesten gar nicht gekommen waren. Wir hatten gedacht, sie sind nicht würdig für diese Aufgabe. Aber trotzdem war der Geist Gottes auf sie gefallen, obwohl sie gar nicht bei der Zeremonie dabei gewesen waren. Sie waren gar nicht bei der Handauflegung dabei gewesen. Trotzdem war der Geist Gottes auf sie gefallen. Und sie prophezeiten im Lager.

[44:05] So eine Unmöglichkeit. "Loser war außer sich. Wo kommt denn da die Ordnung hin, wenn jeder macht, was er will?" Er beschwerte sich bei Mose und sagte: "Verbiete ihnen, dass sie außerhalb des Heiligtums weissagen." Und Mose lächelt den Gütigen und sagte: "Kämpfst du für mich? Ich wünschte, das ganze Volk wäre Propheten, dann würden sie nicht ständig nach den Melonen fragen, dann hätten wir einen viel leichteren Weg." Laut Mose sei froh über jeden, der Prophet ist und den Geist Gottes hat. Und Gott kündigte an, dort an diesem Tag, dass er Fleisch senden würde und zwar nicht nur Fleisch für einen Tag und ich noch vielleicht für eine Woche, sondern für einen ganzen Monat mitten in der Wüste.

[44:51] Und Mose, Mose fragte ihn: "Gott, ich will nicht ungläubig sein, aber dazu müsste man wahrscheinlich das ganze Mittelmeer aus fischen. Wie willst du das tun?"

[45:08] Gott kann alles. Und es kamen so viele Wachteln, dass sich die Fremden buchstäblich zum Teil an ihnen tot aßen. Völlig durchgeknallt fraßen sie Wachteln über Wachteln, weil sie nicht glaubten, dass Gott vielleicht noch mal Wachteln günstigen könnte. Und vielleicht wäre es gut, mal einen Vorrat an Wachteln zu essen, der bis ins gelobte Land reicht und vielleicht noch ein paar Jahre später.

[45:38] Und manche von ihnen kamen solches Fieber und starben dort. Die Lektion war so deutlich, dass es wichtig ist, mäßig zu sein und noch immer warten sie auf diesem Weg nur wenige Tage vor dem gelobten Land.

[45:56] Und dann gab es doch eine Revision. Aber diesmal nicht von der Miss-Folge, nicht von irgendwelchen hungrigen Halb-Israeliten, die ihnen nichts anderes als Knoblauch und und und und und Melonen im Kopf haben. Nein, von Aaron und mir persönlich.

[46:20] Über die Frau von Mose, die war nämlich ein bisschen dunkelhäutiger und sie war offensichtlich verantwortlich dafür, dass jeder diese Organisation der Gemeinde eingeführt hatte. Und sie selbst waren nicht involviert gewesen mehrmals. Und sie will kann eine Rebellion gegen Mose und sagten: "Du erhebst dich zu sehr über uns." Als sie vor dem vor der Stift Hütte zugestanden, um das mit Gott zu klären, wurde Mirjam aus sätzlich wie Schnee. Sieben Tage mussten sie warten, obwohl Gott sie dann geheilt hat, verzögerte sich die Ankunft beim gelobten Land. Der Satan hat in wenigen Tagen mehr Rebellionen dieses Volk infiziert, als das vorher jemals geschafft hatte.

[47:12] Und trotzdem führte Gott sie weiter. Sie kamen an die Grenze. Sie kamen nach Kadesch-Barnea und Gott sprach zu ihnen: "Ihr seid so im Bergland der Amoriter gekommen, dass uns der Herr, unser Gott, geben will."

[47:27] Der Herr, der das Land geben wollte, ich nicht geht hinein. Nun, was sollte man sonst anderes tun als hineinzugehen? Dies hat eine bessere Idee. Vielleicht könnten wir ja jemanden erst mal hinsehen, zu gucken, wie es da aussieht.

[47:47] Die Engel fragten sich: "Was wollen denn die Kundschafter da sehen, was Gott nicht schon längst gesehen hat?" Aber das Volk bestand darauf: "Wir möchten gerne Kundschafter haben, die ins Land gehen." Und so wurde dieser Bitte stattgegeben.

[48:00] Zwölf Kundschafter wurden ausgewählt und sie gingen in das Land. Sie durchzogen das Land von Süden bis nach Norden. Sie kamen ins Tal der Rephaim und sahen die Riesen, die dort lebten. Sie kamen ins Tal Eskol und sahen die riesigen Traubenschnitten, welche ab und sie berichteten dann später von den Kanaanitern, von den Hetitern, von den Amoriten, all den Völkern, die schon im Buch beschrieben waren.

[48:26] Und als sie ihren Bericht fertig hatten, da war sich das Volk nicht mehr so sicher, ob das eine gute Idee war, einfach nach vorne in das Land zu gehen. Denn die Botschafter sagten: "Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ist ein Volk, das seine Einwohner frisst. Und alles Volk, das wir darin sahen, sind Leute von hohem Wuchs. Wer sah dort auch Riesen, Söhne Elias aus dem Riesen Geschlecht. Und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken und ebenso waren wir auch in ihren Augen."

[48:58] Nur zwei der Kundschafter, Josua und Kaleb, sagten: "Nein, nein, nein, hört ihnen nicht zu. Gott hat uns bisher geführt, hat die Götter besiegt, er hat die Amoriter besiegt, er hat uns bis hierhin geführt. Für ihn sind das nur Kleinigkeiten." Würde das Volk glauben, dass Gott immer derselbe ist? Würde das Volk glauben, dass der Gott, der die Ägypter besiegt hat, der sie aus dem Land geführt hat, der die Ägypter am Roten Meer vernichtet hat, der die Amoriter besiegt hat, er ihnen Manna vom Himmel regnen lassen, würden sie glauben, dass Gott immer derselbe ist, oder würden sie glauben, dass er plötzlich aufhört Retter zu sein?

[49:37] Sie hatten eine Nacht zu überlegen. Aber statt zu überlegen, weinten sie und klagten: "Was für eine Mühsal, all diese lange Wanderung umsonst!" Und am nächsten...

[49:49] lange Wanderung umsonst. Und am nächsten Tag versammelten sich, sie hatten sich eine Meinung gebildet: "Wir wollen uns selbst einen Anführer geben und wieder nach Ägypten zurückkehren." Die Völker, die das ein ganzes Jahr lang beobachtet hatten, konnten es nicht mehr verstehen. Sie hatten alle Hindernisse mit Gottes Hilfe überwunden, Gott hatte ihnen geholfen und wieder geholfen. Und sie standen an der Schwelle zum Gelobten Land und sie wollten zurück in die Gefangenschaft. Sie wollten sich selbst einen Führer geben. "Gott kümmert sich nicht um uns, wir müssen das selbst in die Hand nehmen."

[50:35] Gott erschien in der Wolke und Gott sagte sehr deutlich: "Wie lange will dieses Volk mich verachten? Wie lange wollen sie nicht an mich glauben? Ich werde sie vernichten!" Und Mose sagte: "Herr, nein! Erinnerst du dich daran, dass du verheißen hast, auf dem Berg Sinai, als du ihnen schon einmal vergeben hast? Hast du gesagt: 'Du bist langsam zum Zorn, du bist ein großer Gott.' Und gerade jetzt gilt das doch immer noch, oder? Du bist doch immer noch derselbe. Auch wenn sie das nicht glauben, ich glaube es. Vergib ihnen nun." Gott sprach: "Ich vergebe nach deinem Wort. Ich bin immer derselbe, ich werde ihnen auch diesmal vergeben. Aber wisse eines: Mein Ziel ist es nicht, irgendwelche Völker auf der Landkarte zu verschieben. Mein Ziel ist es, dass die ganze Erde erfüllt wird mit der Herrlichkeit Gottes." Und deswegen wird keiner von diesen Männern das Land sehen, aber keiner von ihnen, bis auf Kaleb und bis auf Josua, die geglaubt haben. Sie werden es sehen. Es wird aber noch dauern.

[51:37] Kehrt um! Ihr wart 40 Tage waren die Kundschafter in Kanaan im Land. Jeder Tag gilt für ein Jahr. Ihr werdet 40 Jahre in der Wüste leben. Geht zurück! Die Kinder, die ihr als Grund vorgeschoben habt, als ihr geklagt habt: "Wir würden ja vielleicht schon rein, aber schauen wir unsere armen Kinder, die Riesen werden sie auffressen. Wir müssen an unsere Kinder denken, wir können nicht hineingehen." Diese Kinder, sagte Gott, werde ich in das Land führen.

[52:16] Und auch diese Nacht war Israeliten. Und am nächsten Morgen hatten sie wieder einen klugen Plan, wie sie meinten. Sie meinten, sie hätten ihren Fehler eingesehen. Und er sagte: "Wir haben gegen den Herrn gesündigt, wir haben eingesehen, haben Fehler gemacht, und deswegen wollen wir jetzt hinaufziehen und kämpfen." Als Gott sprach: "Geht hinein", wollten sie nicht. Als Gott sprach: "Geht zurück", wollten sie nicht. Sie nannten es zwar Bekehrung, es war in Wirklichkeit genauso Rebellion.

[52:54] Und Mose sagte: "Es ist als erstes zu spät. Ihr habt ihn immer und immer und immer und immer wieder betrogen. Jetzt ist es zu spät. Ihr müsst jetzt die Konsequenzen tragen. Die nächste Generation wird in die Wüste zurück." "Nein, nein, wir wollen, wir wollen die neuen! Lasst uns, lasst uns doch einfach kämpfen!" So zogen sie los, ohne Gebet, ohne Bundeslade, mit purer Verzweiflung. Und sie zogen an die Grenze zu Kanaan, wo ein flaches Land war. Und oben auf der Ebene standen die Kanaaniter. Und die Kanaaniter hatten schon gehört, dass die Israeliten im Anmarsch waren. Und sie hatten ein bisschen gezittert, weil sie gehört hatten, was mit den Ägyptern passiert war. Und Israeliten sahen die Armeen vor sich, aber jetzt hatte ich keine Angst. Sie wollten Gott beweisen, wenn sie nur mutig sind und wenn sie tapfer sind, würde Gott bestimmt seine Meinung ändern.

[53:59] Und so machte sich an diesen beschwerlichen Weg hinauf zu klettern, auf die Berge. Und die Kanaaniter hätten bei einer gelacht. So einfach hätten sie noch nie eine Schlacht gewonnen. Sie brauchten nur die Berge, die Felsen nehmen und immer nach unten rollen lassen. Immer nach unten rollen, das einfach später hinterher, und schon war der gesamte Berghang überzogen von israelitischen Leichen.

[54:29] Rückzug war das einzige Gebot. Und wir haben noch eine ganze Nacht geweint, aber es war zu spät. Und dann mussten sie wirklich zurück in die Wüste, durch die schreckliche Wüste, nicht für elf Tage, sondern für 40 Jahre. Und der Sand der Wüste schloss sie ein. Und fast nichts ist berichtet aus jener Zeit, außer zwei Dingen: Das einer irgendwann so rebellisch wurde, dass er überlegte, wie er Gott möglichst besonders herausfordern könnte. Und fiel nichts Besseres ein, als in der Hitze des Tages an einem Sabbat noch Holz zu suchen, um deutlich zu machen: "Ich brauche zwar kein Holz, aber Gott hat verboten, am Sabbat zu arbeiten. Ich werde es jetzt einfach tun, um zu zeigen, wie sehr ich ihn verachte." Und die zweite Geschichte: Irgendwann diesen Jahren, keiner weiß genau, wann die war, als einige Leviten, einige von der höchsten Klasse Priester, die für die Gegenstände im Heiligtum zuständig waren, wie die anfingen, eine ganz bekannte Theorie neu aufzuwärmen, als ob sie diesmal wirken würde. Sie sprachen zu Mose, zu Aaron: "Er beansprucht zu viel, denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig und daher in ihrer Mitte. Warum erhebt ihr euch über die Gemeinde des Herrn? Ihr arroganter! Wir brauchen mehr Rechte, wir sind doch auch Leviten. Warum darf nur Aaron und seine Söhne in das Heiligtum? Warum wir nicht? Warum spricht Gott nur zu Mose? Mose, du bist ein Diktator!" Gleiche Worte, wie die Schlange im Himmel gesagt hatte. Und sollte ein Test gemacht werden? Mose sagt: "Okay, wenn ihr meint, ihr könnt genauso opfern und genauso Dienst tun wie Aaron, dann bitte, es ist euch freigestellt. Bringt eure Pfannen und lasst uns reichen."

[56:38] Die Rebellion hatten sich einige andere Stammesfürsten angeschlossen und beigesellt. Datan und Abiram und sie weigerten sich überhaupt noch ins Gespräch zu kommen mit Mose. Und als der mit ihnen verhandeln wollte, als denen das erklären wollte, da gifteten sie ihn an: "Ist es nicht genug, dass du uns aus dem Land herausgeführt hast, in dem Milch und Honig fließt, und in dem Milch und Honig versprochen im Land Kanaan? In Ägypten hatten wir Milch und Honig. Du hast uns aus dem Land der Verheißung herausgeführt, um uns in der Wüste zu töten. Willst du dich auch noch zum Herrscher aufwerfen? Hast du uns wirklich in dem Land gebracht, in dem Milch und Honig fließt, und hast uns Äcker und Weinberge zum Ersten gegeben? Willst du diesen Leuten auch die Augen ausstechen? Schau mal, alle sehen, sie laufen ständig im Kreis herum. Wir sind an diesem Ort schon x-mal gewesen. Du findest den Weg gar nicht."

[57:42] "Wir kommen nicht hinaus." Der Tag kam, brach der Anführer der Rebellion und seine Mitstreiter sollten gemeinsam mit Aaron reichen. Und Gott offenbarte sich am Zelt und er sagte deutlich zu dem gesamten Volk: "Sondert euch von den Rebellen ab, denn diesen Tag werdet ihr nicht vergessen." Und obwohl viele mit Datan und Abiram und Korach sympathisierten, denn tatsächlich weder Milch noch Honig, geschweige denn gelobtes Land, immer nur Wüste, Wüste, Wüste, höchste Wüste. Sie wussten schon, wenn Gott sagt, große Dinge geschehen, dann geschehen sie auch. Und sicherheitshalber entfernen sie sich von den Zelten, bis auf Datan, aber die standen ganz, ganz demonstrativ, wahrscheinlich mit überkreuzten Armen vor dem Zelt und sagten: "Na, mal sehen, was Gott jetzt tut."

[58:43] Die Erde öffnete sich und wahrscheinlich war die Arme nicht mehr überkreuzt, als der Erdboden versank. Feuer ging aus von dem Herrn und verzehrte Korach und seine Rebellen.

[59:01] Man würde denken, dass jetzt deutlich geworden ist, dass Rebellion keine gute Sache ist. Das Volk weinte mal wieder eine ganze Nacht. Oder am nächsten Tag kamen sie zu Mose und Aaron und sagten: "Ihr habt das Volk des Herrn getötet." Und die Engel im Himmel, aber wahrscheinlich auch Mose, die waren mit dem damals noch nicht existenten Latein am Ende. "Was soll man mit diesem Volk tun? Was soll man mit Menschen tun, die an Sünde festhalten wollen? Sie finden immer einen anderen Schuldigen, sie verdrehen ständig die Realität."

[59:46] Und Gott erschien erneut am Heiligtum und sagte: "Jetzt ist es genug. Ich werde das Volk vertilgen." Das war schon zum wiederholten Male der Fall. Und wieder traten Mose und Aaron, und die ständig beschuldigt wurden, jemand immer die Schuld an allem gab. Sie standen zwischen Gott und dem Volk. Aaron räucherte der Stadt, buchstäblich zwischen den Lebenden und den Toten, als die Plage vom Herrn ausging. Das Volk, die Überlebenden, zumindestens verstanden, dass Aaron wirklich Priester war. Priester zu sein war keine Kleinigkeit, war kein besser bezahlter Job, von dem man sich bewerben kann. Priester zu sein war eine Verantwortung vor Gott. Da ging es um Leben und Tod. Aber Priester sein, einfach etwas sehr Segensreiches.

[1:00:32] Und so sollte jeder Stamm einen Stab zum Heiligtum bringen. Eine Nacht sollten diese stehen im Heiligtum bleiben und am nächsten Tag wurden alle zwölf Stäbe aus dem Heiligtum gebracht. Und siehe da, der tote Stamm Aarons hatte Mandelblüten getragen. Und Mandelblüten, das waren die Frühblüher Israels.

[1:00:54] Ein Zeichen der Hoffnung, ein Zeichen, dass Gott aus totem Lebendiges machen kann. Ein Zeichen, dass Gott den Priesterdienst von Aaron gesegnet hatte. Aaron hatte mittlerweile verstanden, was es bedeutet, für Gott bei den Menschen, Gott bei den Menschen zu repräsentieren und Menschen bei Gott zu repräsentieren.

[1:01:18] Und zwar gingen die Jahre und die 2552 lichtete sich der Wüstensand. Und Gott sprach zu ihnen: "Ihr habt nun lange genug dieses Bergland umzogen. Wendet euch nach Norden." Und die, die schon mindestens 40 Jahre alt waren, sie hatten diese Worte schon mal gehört. Am Sinai hatte Gott genau dasselbe gesagt. Gott hatte jetzt ihnen die Gelegenheit gegeben, ein zweites Mal nach Kanaan zu gehen. Diesmal sollte die Route eine andere sein, aber diesmal sollte der Weg sie dorthin führen. Mirjam starb kurze Zeit später. Sie hat das Gelobte Land nie gesehen.

[1:02:14] Und als dann das Volk, die mittlerweile zweite herangewachsene Generation, nach ihrer Gewohnheit, muss man schon sagen, mal wieder sich beschwerte, weil kein Wasser da war. So als ob Gott vergessen hätte, dass das Volk trinken muss. Und Gott schon nach seiner Gewohnheit sagte: "Mose, ich bitte dich, dich um das Problem zu kümmern." Und ihm einen Felsen zeigte und dem sagte: "Dies ist ein Felsen. Erinnerst du dich, wie du damals an den Felsen geschlagen hast? Wenn wir genau zu Mose sprechen, zum Felsen, und Wasser wird hinaus."

[1:02:56] Was dann geschah, es an Tragik nicht zu überbieten. Wahrscheinlich haben nicht nur dann, sondern noch viele Jahre später Engel immer wieder geweint. Mose von 40 Jahren bombardiert, seien mit Anschuldigungen, verlor die Beherrschung. Und mit ärgerlicher Stimme, er da, der demütigste Mensch auf Erden war, der jemals gelebt hatte, sprach er zu dem Volk: "Hört doch, ihr widerspenstigen! Werden wir euch wohl aus diesem Felsen was er verschlafen?" Und er nahm den Stab und schlug zweimal auf den Felsen. Der wusste, hat gesündigt. Und die Engel wusste, hat gesündigt. Aber das Wasser floss trotzdem. Das Volk trank. Aber Gott sprach zu Mose und Aaron: "Weil ihr mir nicht geglaubt habt, um mich vor den Kindern Israels zu heiligen, sollte diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen gegeben habe."

[1:03:52] Und das war fast zu viel für Mose. All das, was er investiert hatte, 40 Jahre hatte er ausgegossen, seine Seele ausgegossen in dieses Volk, umsonst.

[1:04:17] Wegen einem Fehler hatten nicht die Israeliten vielmehr gesündigt als er.

[1:04:26] Und es wurde deutlich, dass je höher die Verantwortung, desto höher die Verantwortung. Und sie kamen auf ihrem Weg an ein Land, das nicht so glücklich gesehen. Das war das Land, das Königreich ihrer Brüder, der Nachfahren von Esau. Der hatte sich dort im Landesinneren im Gebirge breit gemacht und hatte die Hethiter, die Riesen, die damals dort gelebt haben, sei von Abram vertrieben und selbst in den Felsen Städte gebaut. Und als man Kontakt mit den aufnahmen, stellt man fest, ich sprechen fast noch unsere Sprache, ein bisschen Dialekt, bisschen anders klang, ein bisschen lustig, wie sie sprachen. Sie hatten auch nur einen Gott, nicht die vielen Götter der anderen, einen Gott, der war ein bisschen kriegerischer als der Gott Israels.

[1:05:27] Sie nannten ihn Kanaan oder sie ist von ihnen, dass sie die Kanaaniter vertrieben hatten. Und Israeliten fragte höflich an ihre Brüder, ob sie denn hin durchziehen dürften durch dieses Land. Und die verneinten nicht ganz so höflich und sagten: "Wir, ihr kommt hier durch das Land, zieht außenrum schön. Ansonsten kämpfen wir gegen euch." Und Gott hatte ihnen verboten, Israeliten gegen ihre Brüder zu kämpfen. So mussten sie noch einen Umweg machen. Und das dämpfte die Moral weiter. Sie kamen an den Berg Horeb und dort starb Aaron mit 123 Jahren. Auch er hat das Gelobte Land nicht gesehen. Sein Sohn Eliasar wurde Priester an seiner statt.

[1:06:13] Und auf dem Weg wurden sie attackiert von Kanaanitern, von dem Königreich Edom. Aber sie schlugen zurück und besiegten. Das war wie ein Hoffnungsschimmer, dass Gott mit ihnen sein würde. Und dann war es wieder mal soweit. Man hätte schon fast die Uhr danach stellen können. Wieder versammelte sich ein riesen Tross vor dem Zelt von Mose. Und wieder klopfen sie. Sie sind nicht an, sondern sie kamen mit der Tür ins Haus. Und sie, sie beschwerten sich und klagten über alles und jedes, und vor allem, dass sie immer noch in der Wüste sind und dass er am liebsten nach Ägypten zurück wollten.

[1:07:04] Und Gott zog seinen Schutz zurück. 40 Jahre lang hatten sie in der Wüste Sinai keine Schlange gesehen. Jetzt man plötzlich alle auf einmal da, giftige Schlangen und sie wurden gebissen und viele starben. Gott hatte sich um sie gekümmert, immer und immer wieder. Aber sie wollten nämlich glauben. Und er zeigte ihnen, was es bedeutet, wenn er sich zurückzieht, dann kommen die Probleme erst wirklich. Und jetzt wussten natürlich zu, wenn sie rennen mussten, wieder zu Mose, aber nicht um sich zu beschweren, sondern um wieder Hilfe zu bekommen.

[1:07:48] Gebissen von den Schlangen, das Gift in den Adern, wollten wir wissen, was sie tun mussten, um nicht alles zu krepieren in der Wüste. Und auf einen Auftrag Gottes hin gab Mose ein simples, aber kraftvolles Symbol. Er ließ eine bronzene Schlange aufrichten. Die Israeliten murrten sich erst: "Eine Schlange? Wir wollen von den Schlangen gerettet werden, keine Schlangen anbieten, weil es war eine Schlange." Und Mose erklärt ihnen, und es dauert ein bisschen Zeit. Er gab sich alle Mühe, denn das Gift war ja schnell da. Gab sich alle Mühe, diese Schlange schnell herzustellen. Das dauert ein bisschen. Und als ich fertig war, erzählte ihn und sagt ihm: "Schaut einfach auf diese Schlange, und ihr werdet leben."

[1:08:49] Einige von ihnen schauten auf die Schlange, andere von ihnen konnten sich nicht vorstellen, dass eine leblose Schlange irgendwas Gutes tun könnte. Einige von ihnen wollten schon gerne schauen, aber sie hatten immer Angst, dass hinter ihm doch noch vielleicht eine Schlange sein könnte. Und sie wollten ausweichen. Aber jeder, der auf die Schlange schaute, der starb nicht, sondern wurde gerettet.

[1:09:19] Es brannte sich ein in das Bewusstsein der Israeliten, dass wenn sie dort auf jemanden schauen, der seltsamerweise so aussah wie das Problem, dass sie hatten, irgendwie würde die Lösung etwas mit dem Problem zu tun haben. Irgendjemand würde sich mit dem Problem identifizieren. Und wenn sie dem glaubten, würden sie leben.

[1:09:52] Es war ein machtvolles Symbol. Man musste nichts tun, man musste nichts wissen, man musste nichts können. Dann musste einfach schauen. Das hätten sie all die Jahre tun können. Einfach glauben müssen, einfach nur Gott glauben und schauen und weitergehen.

[1:10:09] Liebe Freunde, wenn wir zwei Dinge heute Abend lernen können, dann ist es: Erstens, im ersten Vortrag: Gott tut alles, was er kann. Er kann zwei Millionen Sklaven aus dem Weltreich heraus befördern, ohne dass sie nur einen Schuss abgeben müssen. Er kann das Meer spalten und wieder zusammenführen zum richtigen Zeitpunkt. Er kann vom Himmel herab kommen und sein Gesetz verkünden. Und wann immer man ihm folgt, dann hat man den größten Segen und die größte Freiheit und die größte Liebe.

[1:10:49] Beim zweiten Teil von dir gesehen, was passiert, wenn Menschen nicht glauben, dass er das tut. Wenn sie zwar äußerlich ihm folgen wollen, aber in Wirklichkeit immer ihren eigenen Weg gehen wollen. Das endet konstant im Desaster, in Verzögerung, am Ende im Tod.

[1:11:10] Und ganz am Ende heute Abend steht diese einfache Symbolik: Glaube immer auf ihn und lebe. Heute Abend möchte ich uns einladen. Die haben jeden Abend so eine kleine Herausforderung, die wir mitnehmen wollen in den Alltag. Heute Abend, was immer dein Leben beschwert, lieber Freund, von dem, was immer in deinem Leben als Last auf dir drückt, das immer vielleicht dich und frei macht. Schau auf Gott, schau auf die Lösung, die er jetzt zeigt. Er macht frei und er möchte dich führen. Und in diesem Sinne möchte ich uns einladen, dass wir den Abschlussgebet sprechen.

[1:11:58] Lieber Vater im Himmel, wir möchten wir von Herzen Dank sagen, dass wir sehen können, dass du wirklich alles kannst, aber dass du wirklich auch ein Gott echter Liebe bist, der sich nicht zu schade ist, wer einem Volk von Sklaven in der Wüste zusammen zu wohnen. Wir danken wir von ganzem Herzen, dass wir sehen konnten, wie unsinnig Rebellion gegen dich ist und wie einfach es eigentlich sein kann, Frieden und Glück zu haben, wenn wir einfach auf dich schauen und dir vertrauen. Lasst uns lernen von diesem Schicksal, schweren Jahr für heute analysiert und betrachtet haben. Und lass uns erleben in unserem persönlichen Leben, dass du uns Freiheit schenkst und dass wir deine Liebe sonst hast, ganzen Tiefe begreifen. Im Namen Jesu. Amen.


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