Diese Predigt beleuchtet die Bedeutung von Gottes Verheißungen und seiner Treue anhand der Geschichte Abrahams. Es wird gezeigt, wie Gott auch dann treu bleibt, wenn wir uns unfruchtbar fühlen oder zweifeln. Die Botschaft ermutigt dazu, auf Gottes Wort zu vertrauen und sich von ihm verändern zu lassen, denn seine Treue reicht über Generationen hinaus.
Wenn Gott verspricht
Dina T. · Predigten ·Themen: 1. Mose, Bibel, BibelstudiumWeitere Aufnahmen
Serie: Predigten
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen hier in Stuttgart-Wangen zu einem Themenabend. Heute nicht der Ersehnte, nicht das Offenbarungsseminar, aber wir werden trotzdem etwas Spannendes und Ermutigendes studieren gemeinsam. Und bevor wir das tun, dürfen wir gerne oder wollen wir gerne Gott einladen. Ich bitte euch, oder ich lade euch ein, gemeinsam mit mir zu beten und lasst uns dazu niederknien.
[0:23] Unser lieber guter Vater im Himmel, ich danke dir für deine Gnade und Güte, dass wir hier vor dich kommen dürfen, dass wir zu dir beten dürfen und dass wir aus deinem Wort lesen dürfen. Ich möchte dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist hier anwesend bist und dass dein Wort in uns wirkt, sodass wir glauben und dass wir Helden des Glaubens werden, dass wir für dich arbeiten und dass wir dich verherrlichen dürfen. Habt du Dank dafür, im Namen Jesu. Amen.
[1:06] Wir möchten heute über einen sehr bekannten Glaubenshelden sprechen. Wenn man sagt Glaubensheld, wer fällt euch als erstes ein? Abraham. Wir wollen heute tatsächlich über Abraham sprechen und wir können gleich mal den ersten Vers aufschlagen, denn was wir von Abraham hören, ist oft sehr gut, aber wir wollen ein paar Episoden aus seinem Leben anschauen und dazu schlagen wir erst mal auf 1. Mose 11. Ihr könnt eigentlich einen bisschen so einen Finger in 1. Mose lassen, weil damit werden wir uns heute besonders beschäftigen. 1. Mose 11 und dort die Verse 29 und 30. Abraham aber und Nahor nahmen sich Frauen. Abrahams Frau hieß Sarai und Nahors Frau hieß Milka, eine Tochter Harans des Vaters der Milka und der Jeska. Sarai aber war unfruchtbar. Sie hatte kein Kind. Abraham heißt noch nicht Abraham und Sarai heißt noch nicht Sarah.
[2:18] Sarai ist unfruchtbar. Sie hat kein Kind und das ist eine ganz gute Parallele zu uns als Menschen, weil wir als Menschen sind eigentlich auch unfruchtbar. Wir haben nicht die Möglichkeit, nicht die Kraft aus uns selbst gute Frucht zu bringen. Wir haben kein Kind, aber Gott ist gut zu uns und darum lesen wir direkt weiter in 1. Mose 12 und dort spricht Gott zu Abraham und wir lesen die Verse 1 und 2. Der Herr aber hatte zu Abraham gesprochen: Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde, und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen und du sollst ein Segen sein.
[3:13] Jetzt ist das sehr interessant. Was haben wir gerade eben gelesen? Sarai ist unfruchtbar. Jetzt kommt Gott zu Abraham, der verheiratet ist mit der unfruchtbaren Sarai und sagt zu ihm: Du wirst ein großes Volk werden. Das ist schon mal spannend. Was macht Abraham, nachdem er das hier gesagt hat? Er hat gesagt: Geh aus aus deinem Land. Was macht Abraham danach? Bleibt er zu Hause sitzen? Nein. Er geht aus. Er geht aus aus seinem Land. Gott sagt zu ihm: Geh aus aus deinem Land und ich werde dich zu einem großen Volk machen. Jetzt geht Abraham aus aus seinem Land. Was er über die Idee mit dem großen Volk denkt, das wissen wir noch nicht. Also wie Abraham darüber denkt. Wir lesen weiter Vers 7. Da erschien der Herr dem Abraham und sprach: Das ist das zweite Mal, deinem Samen will ich dieses Land geben und er baute dort dem Herrn, der ihm erschienen war, ein Altar. Das heißt, das erste Mal, wir lesen in 1. Mose 11, Sarai ist unfruchtbar und Gott kommt das erste Mal zu Abraham und sagt: Geh aus und übrigens, ich werde dich zu einem großen Volk machen. Jetzt geht Abraham aus. Das heißt, diesen Schritt hat er schon getan und Gott kommt wieder zu ihm das zweite Mal und sagt zu ihm: Dein Samen wird hier wohnen. Dieses Land wird deinem Samen gegeben werden, deinem Volk.
[4:50] 1. Mose 13, die Verse 14 bis 16. Der Herr aber sprach zu Abraham, nachdem sich Lot von ihm getrennt hatte: Hebe doch deine Augen auf und schaue von dem Ort, wo du wohnst, nach Norden, Süden, Osten und Westen. Denn das ganze Land, das du siehst, will ich dir und deinem Samen geben auf ewig und ich will deinen Samen machen wie den Staub auf der Erde. Wenn ein Mensch den Staub auf der Erde zählen kann, so soll man auch deinen Samen zählen können. Sarai, unfruchtbar. Gott kommt zu Abraham das erste Mal und sagt ihm: Ich will deinen Samen groß machen. Dem Abraham, der noch kein einziges Kind hat. Er kommt zum Abraham, der noch kein einziges Kind hat, der schon ausgezogen ist nun, zum zweiten Mal und sagt ihm: Hier, wo du jetzt hin bist, dieses Land will ich deinem Samen geben. Und dann kommt er ein drittes Mal zu Abraham und sagt zu ihm: Dieser Same, dieses Volk soll so groß sein, das kann kein Mensch mehr zählen. Das soll so groß werden. Dem Abraham, der noch immer kein einziges Kind hat.
[6:03] Jetzt in diesen drei Abschnitten wissen wir nicht, wie Abraham darüber denkt. Wir wissen, dass er ausgezogen ist. Wir wissen, dass er das geglaubt hat. Wir wissen aber nicht, wie er über die Geschichte mit dem großen Volk denkt. Aber wir kriegen so eine Idee davon, wie er wahrscheinlich auch davor darüber gedacht hat in 1. Mose 15. Und das lesen wir jetzt mal 1. Mose 15, die Verse 1 bis 3. Vers 1. Nach diesen Begebenheiten geschah es, dass das Wort des Herrn an Abraham in einer Offenbarung erging. Fürchte dich nicht, Abraham, ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn. Gott kommt zu Abraham und das Erste, was er ihm sagt: Fürchte dich nicht. Ich bin dein Schild und ein sehr großer Lohn. Was ist das Erste, das Abraham entgegnet? Vers 2. Abraham aber sprach: Oh Herr, Herr, was willst du mir geben, da ich doch wieder hergehe? Kinderlos.
[7:08] Abraham, der bei der ersten Verheißung noch kein Kind hatte, bei der zweiten Verheißung noch kein Kind hat, bei der dritten Verheißung noch kein Kind hat. Gott hat ihm dreimal gesagt: Du wirst zu einem großen Volk werden oder dein Same wird zu einem großen Volk werden. Hier kommt Gott ein viertes Mal und sagt einfach nur: Abraham, hier bin ich sozusagen. Und Abraham sagt: Was willst du mir geben? Ich bin doch kinderlos. Wo sind deine Verheißungen? Und Erbe meines Hauses Eliezer von Damaskus, nicht mal mein eigener Sohn, ja? Und Abraham sprach weiter: Siehe, du hast mir keinen Samen gegeben und siehe, ein Knecht, der in meinem Haus geboren ist, soll mein Erbe sein. Gott, wo sind deine Verheißungen? Wo ist das, was du mir verschworen hast? Du hast mir doch dreimal gesagt, jetzt stehe ich hier, ich habe immer noch keine Kinder. Wie soll ich zu einem großen Volk werden? Wie soll ich unfruchtbarer Frucht bringen? Ich sehe es doch nicht. Du hast es mir gesagt, ja, aber das kann doch nicht funktionieren, oder?
[8:19] Was haben wir in Vers 1 gelesen? Nach diesen Begebenheiten geschah es, dass das Wort des Herrn an Abraham in einer Offenbarung erging. Könnt ihr euch erinnern, ob dieser Ausdruck schon davor kommt, in Kapitel 1 bis 14? Das Wort des Herrn. Das ist ein bisschen fies gestellt jetzt von mir, weil das ist das erste Mal, dass das dort vorkommt. Also ich löse das auf, bevor ihr alle Kapitel durchforstet jetzt. Das erste Mal in der Bibel, dass geschrieben steht: Das Wort des Herrn erging in einer Offenbarung an jemand, ist hier. Jetzt ist das eigentlich recht spannend. Abraham hat dreimal eine Verheißung bekommen in 1. Mose 15. In 1. Mose 15 steht es zum ersten Mal, da, wo wir gerade waren, 1. Mose 15, Vers 1. Abraham hat dreimal eine Verheißung bekommen von Gott. Und in 1. Mose 15, wir wissen noch nicht, wie Abraham darüber denkt. Gott weiß das natürlich, weil Gott sieht das Herz. Und dann in 1. Mose 15 sehen wir, erkennen wir, Abraham glaubt das gar nicht. Er hat daran geglaubt, er ist auch ausgegangen, aber dann hat er nichts gesehen und hat nichts gesehen. Und wo ist denn die Verheißung? Er glaubt nicht daran.
[9:42] Und hier sehen wir, nachdem dreimal die Verheißung schon gegeben war, indem Gott einfach sprach, sehen wir, hier kommt das Wort des Herrn in eine Offenbarung. Und das ist das erste Mal. Jetzt ist das recht spannend. Schaut mal mit mir, ihr könnt euren Finger hier drin lassen, schaut mal mit mir in Römer. Schaut mal mit mir in Römer 10. In Römer 10 und dort Vers 17. Römer 10, Vers 17. Ich schreibe das mal an. Nicht so gut. Römer 10, Vers 17. Tun alle nicht so? Römer 10, Vers 17 lesen wir: Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch, wodurch? Durch Gottes Wort. Genau. Also der Glaube kommt aus dem Wort Gottes. Ja, also durch die Verkündigung.
[11:04] Jetzt das Wort des Herrn oder das Wort Gottes. Was ist im, also zuallererst, bevor alles andere kommt, was ist das Wort Gottes oder das Wort des Herrn? Ja, das Wort des Herrn hat Bestand, ja, das ist, das wird dann tatsächlich, hat schöpferische Macht, aber was ist das Wort des Herrn? Gibt es irgendeine Stelle, das ist das Wort und dann passiert etwas mit dem Wort und was ist das Wort? Im Anfang war das Wort und das Wort war Gott und das Wort war bei Gott. Wer ist das Wort des Herrn? Jesus. Jesus, endlich ein Stift, der funktioniert. Jesus ist das Wort des Herrn.
[12:12] Jetzt überlegt euch, ganz grundlegend, also der Vers ist natürlich schon einen Schritt weiter gedacht in Römer 10, aber ganz grundlegend, der Glaube kommt aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Gottes oder durch Gottes Wort. Ist Glaube ohne Gottes Wort möglich? Ist Glaube ohne Jesus möglich? Nein, warum? Ja, genau, also der Glaube bringt Werke mit sich, aber warum ist jetzt Glaube nur durch das Wort Gottes möglich? Warum ist Glaube nur wegen Jesus möglich? Genau, wir können nicht, nur Jesus kann. Gibt es ein Vers, wo beschrieben wird, was diese Kraft uns gibt, was uns dieses Können gibt? Gleiches Buch, auch Römer. Denkt an Luther. Römer 1, Vers 16. Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen. Denn es wird darin offenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben. Glauben ist möglich, weil Jesus uns Erlösung schenkt. Die Kraft zur Errettung ist das Evangelium.
[14:05] Macht das Sinn? Wir können ja Wahrheiten haben und wir können ja sagen, ja, das Gericht findet statt, das himmlische Heiligtum existiert, das kann alles wahr sein, wir können das auch alles wissen. Wenn Jesus nicht gestorben wäre, würde uns das alles nichts bringen, weil theoretische Wahrheiten uns nicht verändern könnten, weil wir unfruchtbar sind. Er kann uns nur richtig fertig machen. Das heißt, vor allem ist Jesus das Wort des Herrn und aus dem Wort Gottes kommt der Glaube. Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche erhalten die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren. Jesu Glaube ist es, der uns befähigt, der uns dann Glauben schenkt. Evangelium, frohe Botschaft, es gibt Rettung, das alles hat einen Sinn.
[15:11] Jetzt wird das das erste Mal verwendet, als Abraham partout nicht glauben will. Du wirst Kinder bekommen von Sarai, Frucht des Leibes werden Kinder übrigens genannt. Du wirst Frucht bringen und er sieht es nicht. Ich bin doch kinderlos. Jetzt kommt das Wort Gottes zu ihm in eine Offenbarung. Es kam nicht zu ihm in 1. Mose 12, als Gott zu ihm gesagt hat: Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und so weiter und dann sagt er ihm auch: Ich werde dich zu einem großen Saal machen. Da kam das Wort des Herrn nicht in dieser Formulierung zu ihm. Gott hat zu ihm gesprochen, aber das Wort des Herrn kam nicht in einer Offenbarung zu ihm. Da hat er geglaubt, da hat er verstanden, es ist gegangen. Hier in 1. Mose 15 kommt das Wort Gottes oder das Wort des Herrn in einer Offenbarung an ihn.
[16:08] Jetzt eine Frage, welche Offenbarung der Bibel umfasst den längsten zeitlichen Abschnitt? Welche Offenbarung in der Bibel umfasst den längsten zeitlichen Rahmen? Das ist eigentlich recht einfach. Daniel 7, welche Vision umfasst den längsten zeitlichen Rahmen? Denkt viel einfacher. Das Buch Offenbarung oder nicht? Wo fängt das Buch Offenbarung an? Was passiert? Was ist das früheste Zeiterlebnis im Buch Offenbarung? Nein, nein, nein, der früheste in der Zeitrechnung. Nicht, was ist das erste, was in dem Buch geschrieben steht, sondern was ist das, was als erstes passiert ist, egal wo es im Buch steht? Der Fall Luzifers oder nicht? Und Michael kämpfte und der Drache kämpfte. Das ist das erste, also noch im Himmel. Das erste, was ist das letzte Zeiterlebnis, was in der Offenbarung geschrieben steht? Die Wiederkunft ist hier so und dann neue Erde, nicht? Also die Offenbarung beginnt im Himmel beim Fall Luzifers und die Offenbarung endet wieder im Paradies sozusagen. Ist zwar nicht im Himmel, aber auf der neuen Erde.
[17:59] Jetzt ist das ganz spannend, was ist das Zentrum der Offenbarung? Was schätzt ihr, wenn man alle Verse zusammenzählt und alles nimmt, was ist die Mitte? Also genau, das Zentrum ist Jesus, aber wenn man jetzt rechnet, okay, wenn man jetzt rechnet, Kapitel 1 hat so und so viele Verse, Kapitel 2 hat so und so viele Verse und so weiter, dann kommen wir am Ende auf 405 Verse. Das heißt, wir schauen Vers 202 bis Vers 203 oder 204. Also wir kommen bei 202,5 raus. Was denkt ihr, wo ist dieses Zentrum der Offenbarung? Offenbarung 12, das stimmt. Ich habe vorhin nachgerechnet, fand das echt spannend. Das Zentrum der Offenbarung ist Offenbarung 12 und dort Vers 9. Ich würde lesen Vers 7 bis 10, das ist der ganze Abschnitt, aber das Zentrum ist Vers 9 und es entstand, also ich lese ab Vers 7, Offenbarung 12 Vers 7 bis 10 und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen und der Drache und seine Engel kämpften, aber sie siegten nicht und ihre Städte wurde nicht mehr im Himmel gefunden und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt und er wurde auf die Erde hinabgeworfen und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus, denn hinabgestürzt wurde der Verkläger unserer Brüder, der sie vor unserem Gott verklagte, Tag und Nacht.
[20:02] Das Zentrum der Offenbarung ist Jesus gewinnt. Jesus gewinnt rein textmäßig und ich denke, das ist, was Gott in der gesamten Weltgeschichte erklären wird, weil die Offenbarung geht ja von dem Fall Luzifers, dann wird die Welt geschaffen, dann existiert die Welt, dann sind da die ganzen Patriarchen, dann sind da die Propheten und davon noch die Könige, dann kommt Jesus, dann ist da die ganzen letzten 2000 Jahre und dann irgendwann sind wir hier und dann kommen noch die ganzen Endzeitsachen, dann kommt die Wiederkunft, dann kommen die 1000 Jahre und dann kommt die neue Erde. Ganze Weltgeschichte. Will Gott nicht mit der ganzen Weltgeschichte erklären, dass das gerecht ist? Will Gott nicht das, dass die Sünde so unfassbar schauerliche Konsequenzen nach sich zieht, dass es gerecht ist, dass die Sünde nicht existieren kann und wer sich mit der Sünde so sehr identifiziert, auch nicht existieren kann in einer Welt, die die neue Erde sein soll. Gott zeigt in der Offenbarung, in der ganzen Bibel, in der ganzen Weltgeschichte, was zeigt er? Wie ist Gott oder nicht? Gott ist die Liebe. Gott sagt, ich bin Liebe und ich bin gerecht und jetzt kommt das Wort des Herrn zum Abram, wie er da steht und sagt: Ich kann doch gar keine Frucht bringen und Gott kommt zu ihm in einer Offenbarung und er offenbart sich ihm.
[21:41] Ich habe ein ganz tolles Zitat gefunden. Eigentlich hat das bestimmt jeder schon mal gelesen, weil das steht im Leben Jesu ziemlich am Anfang, aber ich habe nie so drüber nachgedacht. Enright schreibt über Jesus im Kontext, dass er das Wort Gottes ist. Er machte die Gedanken Gottes hörbar. Denkt mal drüber nach. Jesus macht die Gedanken Gottes hörbar. Was ist ein Gedanke?
[22:15] Genau, Gedanken können Wahrheit sein, müssen aber nicht. Ein Gedanke ist doch zunächst mal ein Wort, das ich nicht gesagt habe, oder nicht? Ich habe einen Gedanken, aber ich habe ihn nicht ausgesprochen. Und Gedanken, Enright schreibt, die Gedanken und Gefühle machen unseren Charakter aus. Gedanken sind, was wir sind, das ist schlussendlich, was bleibt. Unsere Gedanken zeigen, Gott sieht das Herz, das Herz sind die Gedanken. Unsere Gedanken zeigen, was in uns vorgeht. Und Gedanken ist das, was den Mensch vom Tier unterscheidet, dass wir Sprache haben und Gedanken fassen können und Worte fassen können. Und Jesus, das Wort Gottes, spricht diesen Gedanken Gottes aus. Er zeigt, wie Gott ist.
[23:21] Jesus, das Wort Gottes, offenbart, enthüllt, wie Gott ist. Er zeigt es uns. Und wie ist Gott? Gott ist die Liebe. Das heißt, wenn der der Abraham ist und er sagt: Ich kann das nicht und ich schaffe das nicht und Gott, wo bist du überhaupt? Wo ist deine Verheißung? Dann kommt Gott zu ihm und auf der Grundlage von allem, was er jetzt sagt, auf der Grundlage von der Offenbarung von jeder Vision, von jedem Gesicht, jeder Offenbarung, sagt Gott: Ich bin die Liebe. Ich bin gerecht, ich will dein Bestes, ich bin gut. Und die Wahrheit und Jesus zeigt uns, wie Gott ist, weil wir es nicht mehr sehen können, weil wir unfruchtbar sind.
[24:07] Und die Bibel, gegründet auf dieser Tatsache, gemeinsam damit, dass Jesus die Erlösung errungen hat, dass Jesus gestorben ist, bringt in uns Frucht, bringt in uns Glaube zuerst. Die Liebe muss immer sein. Zurück zu Abraham, 1. Mose 15. Das ist der vorderste Finger, den ihr jetzt hoffentlich in eurer Bibel habt. 1. Mose 15. Die Geschichte ist noch nicht fertig. Wir lesen Verse 4 bis 8. 1. Mose 15, 4 bis 8. Doch siehe, das Wort des Herrn erging an ihn. Also wir haben gelesen, das Wort des Herrn kommt zu Abraham. Gott sagt zu ihm: Fürchte dich nicht, Abraham, ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn. Und Abraham sagt: Gott, wo bist du überhaupt? Jetzt habe ich gewartet, du hast mir dreimal erzählt, dass mein Samen groß werden soll. Ich habe doch gar keine Kinder. Ich bin doch unfruchtbar, beziehungsweise Sarah ist doch unfruchtbar. Und Gott sagt: Jetzt aber kommt das Wort des Herrn an ihn. Jetzt aber kommt eine Offenbarung. Jetzt macht Gott sich verständlich. Dieser soll nicht dein Erbe sein, der Eliezer, sondern der aus deinem Leib hervorgehen wird, der soll dein Erbe sein. Und er führte ihn hinaus und sprach: Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst. Und er sprach zu ihm: So soll dein Samen sein. Und Abraham glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm als Gerechtigkeit an. Und er sprach zu ihm: Ich bin der Herr, der dich von Ur in Chaldea herausgeführt hat, um dir dieses Land zum Erbbesitz zu geben. Und dann spricht Abraham noch weiter.
[25:53] Abraham glaubt aufrichtig. Dieser Glaube, den er in diesem Moment hatte, heißt nicht, dass er für immer gerettet ist. Heißt nicht, dass er sich nicht mehr umentscheiden kann. Und das sehen wir ganz deutlich in Kapitel 16. Was kommt in Kapitel 16? Wer kommt ins Spiel? Die Hager. Das heißt, Gott sagt dem Abraham ganz deutlich: So sieht es aus, das ist, was ich für dich möchte. Ich habe nur das Beste im Sinn für dich. Und Abraham glaubte es ihm wirklich, weil wir lesen hier: Gott rechnete es ihm als Gerechtigkeit an. Abraham glaubte es ihm wirklich. Und doch, als er doch nochmal wartet, als die Situation nochmal anders ist, fällt er. Er lässt sich auf den Pakt ein und geht ein zur Hager.
[26:49] Nur weil wir Gottes Wort einmal verstanden haben, nur weil wir einmal eine Entscheidung getroffen haben, nur weil wir einmal überwunden haben, heißt nicht, dass keine Entscheidungen folgen. Heißt nicht, dass es automatisch so bleibt. Gottes Wort muss bleibend in uns sein.
[27:10] Zitat von Ellenweid aus dem 10. Brief 1894. Wenn wir uns darin üben, in Zusammenarbeit mit dem Heiligen Geist die Gedanken zu beherrschen, gibt er uns auch die rechten Worte. Das ist echte Weisheit, die uns geistigen Frieden, Zufriedenheit und Ruhe vermittelt. Wir werden Freude daran haben, über den Reichtum der Gnade Gottes nachzudenken. Wenn wir die Gedanken auf den Himmel haben, dann wird sich alles andere auch um den Himmel drehen. Die Gedanken sind das allererste.
[27:45] Noch ein Zitat aus den Manuscripts 595 aus dem 2. Wer Reformation möchte, wer möchte Reformation von euch? Adventisten möchten immer Reformation. Wart ihr schon mal auf einem Kongress, wo nicht irgendwer gesagt hat: Wir brauchen Reformation und Erweckung? Wir brauchen Reformation tatsächlich. Wer Reformation möchte, muss als erstes die Fantasie läutern. Die Fantasie läutern die Gedanken. Wenn die Gedanken in gefährliche Richtungen schweifen, so müssen sie dazu angehalten werden, sich nur mit reinen und wertvollen Dingen zu beschäftigen. Das ist auch Philipper 4 Vers 8. Wenn du versucht wirst, unlauteren Fantasien nachzugehen, rette dich zum Thron der Gnade. Bete um himmlische Kraft. In der Kraft Gottes kann die Fantasie unter Kontrolle gebracht werden, sodass man sich mit Dingen befasst, die rein sind und himmlischen Ursprungs.
[28:45] Das Wort Gottes bleibend in uns heißt, unsere Gedanken drehen sich um das Wort Gottes. Es gibt jemanden, der hat eine ganz tolle Analogie dazu. Er sagt: Wahrheit hat nur einen Einfluss auf mich, wenn ich mich damit beschäftige. Wahrheit kann nur an meinem Herzen wirken, wenn ich mich damit beschäftige, wenn meine Gedanken sich auch um die Wahrheit drehen.
[29:10] Abraham blieb bei Gott. Er ist gefallen, aber er blieb bei Gott. Und Gott hat ihn nicht losgelassen. Und was teilweise so hoffnungslos aussah, benutzt Gott und macht daraus einen der größten Glaubenshelden.
[29:29] In Kapitel 17, das ist auch eine meiner Lieblingsstellen. Kapitel 16 ist der ganze Schlamassel mit der Hager. Dann kommt sie und dann gibt es immer nur Streit, Streit und Konkurrenz. Und dann ist die Sarah unglücklich und dann geht die Hager und dann kommt sie wieder. Kapitel 17, Vers 1. Als Abraham inmitten dieses Schlamassels steckt. Als nun Abraham 99 Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige, wandle vor mir und sei untadelig.
[30:04] Als Abraham so ziemlich die schlechteste Entscheidung getroffen hat, die er hätte treffen können, obwohl er davor geglaubt hatte, aber er hat es ein bisschen vergessen, hat dann eine sehr schlechte Entscheidung getroffen. Kommt Gott zu ihm und sagt: Ich bin allmächtig, darum kannst du untadelig vor mir wandeln. Ich Gott, also ich Gott bin allmächtig, du kannst untadelig vor mir wandeln.
[30:35] Und Abraham glaubt immer noch nicht so ganz an diese Verheißung. Aber Gott ist treu und wir wissen aus Hebräer, dass später dieser Glaube wirklich gefestigt wurde, dass er so sehr geglaubt hat, dass er gesagt hat: Gott könnte den Isaak selbst aus den Toten wieder auferstehen lassen, obwohl das noch nicht vorgekommen war. Gott sagt heute auch zu uns, zu dir, zu mir: Du kannst so sein, wie ich es mir wünsche. Auch wenn du es gerade nicht siehst. Auch wenn dein Leben komplett anders aussieht. Du kannst vor mir wandeln und untadelig sein.
[31:21] Gott hat ihn zu einem Glaubensheld gemacht. Gott kann auch dich zu einem Glaubensheld machen. Er schreibt in Patriarchen und Propheten: Der rechte Glaube sollte nicht erlöschen. Gott hat immer einige bewahrt, die ihm dienten. Adam, Seth, Henoch, Methusalah, Noah und Sem hatten in ununterbrochener Linie von einem Jahrhundert zum anderen die Offenbarungen des göttlichen Willens bewahrt. Der Erbe dieses heiligen Glaubensgutes wurde der Sohn Terachs oder Tarachs. Von allen Seiten lockte ihn der Götzendienst. Übrigens, der Terach hat auch Götzendienst betrieben. Das lesen wir dann in Josua später. Aber vergeblich. Abraham, Abraham ist der Sohn Terachs, von allen Seiten lockte ihn der Götzendienst. Aber vergeblich. Treu unter Treulosen, rein geblieben bei herrschendem Abfall, hielt er unerschütterlich an der Anbetung des einen wahren Gottes fest.
[32:22] Was ich hier sehr interessant fand: Als der Abraham geboren wird, war der Sem 390 Jahre alt. Also wir haben gelesen, davor war es Jahrhundert zu Jahrhundert. Das heißt, wir hatten den Adam, wir hatten, eigentlich brauche ich das nicht anschreiben, wir hatten den Adam, wir hatten den Seth, wir hatten den Henoch, wir hatten den Methuselah, wir hatten Noah, wir hatten Sem. 390 Jahre lang war der Sem da, und da war keiner, kein großer Glaubensheld. Der Sem war wahrscheinlich da und hat immer wieder gebetet: Gott, schenke uns doch Erweckung, schenke uns wahre Frömmigkeit, wahre Geistlichkeit. Für Sem sah es sicher oft so aus, als sei er der Einzige, der die Lasten der Welt zu tragen hat, der für Geistlichkeit kämpft, für reine Lehre, gegen den Götzendienst. Abraham ist die zehnte Generation nach Sem. Also so ein Glaubensheld kam nicht in der ersten, nicht in der zweiten, also in der ersten war ja Sem, aber in der zweiten, in der dritten, sondern in der zehnten Generation.
[33:36] Jetzt, was ich sehr spannend daran finde: Schaut man mit mir in 5. Mose 7, 5. Mose 7, und dort Vers 9. 5. Mose 7, Vers 9. So erkenne nun, dass der Herr dein Gott, der wahre Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Gnade denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren, auf wie viele Generationen? Auf tausend. Sem war da, und 390 Jahre lang kam niemand. Dann kam irgendwann der Abraham, und das war die zehnte Generation. Gott sagt: Auf tausend Generationen, selbst wenn du nichts mehr siehst, selbst wenn du weit und breit niemanden siehst, auf tausend Generationen, da kann doch noch einer sein.
[34:29] Und überlegt euch mal, denkt an eure Eltern. Wenn wir von uns rückwärts rechnen würden, wäre das die zweite Generation. Denkt an eure Großeltern. Das ist eigentlich auch noch recht. Kann man sich gut vorstellen. Man kannte meistens die Großeltern. Die Urgroßeltern kennen schon weniger. Denkt an eure Urgroßeltern. Ich kannte meine Urgroßeltern nicht. Ur-Urgroßeltern. Da weiß ich gerade mal noch die Namen. Ur-Ur-Urgroßeltern, das wäre die sechste Generation. Da kenne ich noch nicht mal mehr die Namen. Ur-Ur-Ur-Urgroßeltern, das wäre die siebte Generation. Die achte Generation, die neunte. Das ist ganz schön weit nach hinten. Die zehnte Generation. Und Abraham hat dann mit 100 Jahren den Isaak geboren. Es scheint auch so, als hätte Abraham es dann wirklich gelernt. Und es lief gar nicht so schlecht. Und er gibt auch dem Isaak dann sein Erbe. Den anderen Kindern. Als die Sarah dann irgendwann gestorben ist, hatte er noch eine andere Frau. Hatte nochmal Kinder. Und den gibt er Geschenke, aber sein Erbe, sein Besitz, geht an den Isaak. Das hat er wirklich verstanden dann. Und Isaak fand dann die perfekte Frau, die Rebekka. Durch göttliche Fügung. Zwar eine schöne Geschichte. Auch sie war unfruchtbar. Und wir wissen nicht, wie lange es gebraucht hat. Jedenfalls habe ich nichts dazu gefunden, wie lange sie warten muss. Aber irgendwann bekommt sie doch Kinder. Den Jakob und den Esau. Und da gibt es schon einen Bauchstreit. Und da gibt es Konkurrenz. Und das ist nicht der Geist des Himmels. Und der Segen für den Erstgeborenen, hat sich Jakob erschlichen. Und sein Leben war geprägt von irgendwelchen Spielchen. Von Spielereien, von Halbwahrheiten, von Flucht, von Angst. Aber auch dieses Leben hat Gott umgestaltet. Seine zwölf Söhne waren dann aber auch nicht besser. Wir verkaufen den Jüngsten. Ja, dann lügen sie, dann betrügen sie, sind eifersüchtig. Juda, der mit der Frau seines Sohnes, die er für eine Fuhre hielt, dann auch noch ein Kind bekommt. Oder Kinder bekommt. Aber auch dieses Leben konnte Gott verändern. Als dann Josef in Ägypten ist und der Juda, der gleiche, dem alles egal war, was andere von ihm denken. Der sich nicht darum geschert hat, wie es seiner Familie geht. Der einfach weggegangen ist. Als der Juda sich dann einsetzt für die anderen. Auch dieses Leben konnte Gott umgestalten. Weil das ist der Geist des Himmels. Sich selbst für jemand anderen hinzugeben.
[37:04] Und später kam Israel, also das Volk Israel. Und es wurde auf so eine wundervolle Weise aus Ägypten ausgeführt. Und hat all die Wunder gesehen. Fällt immer wieder ab. Aber hatten so viele Verheißungen, so viele Bilder. Hatten das Heiligtum, das Gesetz. Aber es fallen doch immer wieder ab. Scheitern immer und immer wieder. Aber auch da tat Gott Wunder. Und es gab eine Generation, die wirklich diesen Weg ins verheißene Land gegangen ist. Schlussendlich Kanaan erreicht hat.
[37:38] Schaut mal mit mir in Galater 5. Galater 5, und dort die Verse 19 bis 21. Galater 5, 19 bis 21. Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche es sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen, Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen. Wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Offenbarung 21, Vers 8. Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Kräulen, Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener, Diener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der vom Feuer und Schwefel brennt. Das ist der zweite Tod.
[38:59] Juda hat Unzucht getrieben und der Jakob oder seine Brüder waren eifersüchtig. Der Jakob auch auf den Esau. Der Abram, der waren Kleingläubiger am Anfang. Und Israel hat immer und immer und immer und immer und immer wieder Götzendienst betrieben. Wenn diese Menschen in den Himmel kommen, aber kein Götzendiener, kein Ehebrecher, kein Lügner, kein Eifersüchtiger und und und im Himmel sein wird, was sagt das über diese Menschen aus? Aber was sagt das über diese Menschen aus? Sind bekehrt. Das heißt, der Abram ist kein Kleingläubiger mehr und der Juda ist kein Ehebrecher mehr oder Unzüchtiger. Und Israel machen keinen Götzendienst mehr. Ja, das Volk macht keinen Götzendienst mehr, betreibt keinen Götzendienst mehr. Das heißt, Gott hat diese Menschen verändert. Und wenn wir unfruchtbar sind und wenn wir die Frucht einfach nicht sehen, Gott kann uns zu fruchtbaren Menschen machen. Gott kann uns verändern.
[40:21] Abram war kein Kleingläubiger mehr. Und wir wissen, dass Abram in den Himmel kommt. Und er war keiner mehr, der lacht, wenn Gott ihm etwas verheißt. Jakob war kein Eifersüchtiger mehr, der nicht auf Gottes Weg wartet, um zu bekommen, was er will oder was er braucht. Juda war nicht mehr lüstern. Josef war nicht mehr stolz. Israel war nicht mehr stolz und götzendienerisch. Und, und, und, und, und.
[40:48] Durch all diese Generationen hat Gott seinen Bund bewahrt. Ein Gedanke zum Schluss. Wir haben in 5. Mose gelesen, auf wie viele Generationen ist Gott treu? Tausend. Was gibt 20 mal 10? Ich schreibe es mal hier hin. 20. Oder rechnen wir mal eine Generation mit 20 Jahren. Ist vielleicht ein bisschen niedrig, könnte man 25, aber nehmen wir mal 20. Oder nehmen wir 25 von mir aus. Was gibt 25 mal 10? Wie geht das in der Mathematik? Wie finde ich das heraus? Ich hänge eine Null ran, nicht? Also wenn Gott auf 10 Generationen, 10 kurze Generationen, treu ist, dann ist er 250 Jahre lang treu. Jetzt ist Gott aber nicht auf 10, sondern auf 1.000. Rechnen wir mal mit 100. Wenn Gott auf 100 Jahre treu ist, dann ist er 2.500 Jahre treu. Jetzt ist Gott aber auf 1.000 Generationen treu. Das heißt, Gott ist 25.000 Jahre treu. Wie lange gibt es unsere Welt? Wir können uns das gar nicht vorstellen, wie treu Gott ist. Gott sagt: Die Welt hat ja angefangen und ich war schon treu. Und die Welt läuft so vor sich hin und ich bin denen treu. Wenn Gott auf 25, und das sind kleine Generationen, das sind eher 30, 35, 40.000 Jahre. Wenn Gott so lange treu ist, dann ist er auch die 100 Jahre treu, die wir leben. Dann ist er auch noch die paar Jahre treu, die es bis zu seiner Wiederkunft dauert. Und dann ist er auch jeden Moment treu, wenn ich gerade nicht sehe. Wenn ich die Frucht nicht sehe, dann ist er immer noch treu. Weil er Gott ist und weil er uns liebt.
[42:43] Lesen wir noch zum Abschluss 5. Mose 6 wieder. Ne, war das 6? Weiß gar nicht. 7, 5. Mose 7, Verses 7 bis 9. Wir haben Vers 9 vorhin schon gelesen. 5. Mose 7, 7 bis 9. Nicht deshalb, weil ihr zahlreicher werdet als alle Völker, hat der Herr sein Herz euch zugewandt und euch erwählt, denn ihr seid das Geringste unter allen Völkern. Ich denke, so fühlen wir uns manchmal alle. Was kann ich schon? Was habe ich verdient? Sondern, weil der Herr euch liebte und weil er den Eid halten wollte, weil er treu ist. Länger als wir leben, länger als unsere Welt existiert. Weil er treu ist. Weil er den Eid halten wollte, den er euren Vätern geschworen hatte. Darum hat der Herr euch mit starker Hand herausgeführt und dich erlöst aus dem Haus der Knechtschaft. Symbol auch für die Sünde. Aus der Hand des Pharaos, des Königs von Ägypten. So erkenne nun, dass der Herr dein Gott, der wahre Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Gnade, den bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren auf tausend Generationen.
[44:06] Lasst uns das mitnehmen. Lasst uns zum Abschluss beten. Wollen wir uns wieder knien?
[44:20] Guter, guter Gott, wir können nicht begreifen, wie gut du bist. Deine Treue reicht so weit, wie wir uns nicht mal vorstellen können. Wir können uns schon zehn Generationen nicht vorstellen. Aber tausend Generationen und du bist immer noch derselbe. Und wir sehen so oft die Frucht nicht. Und wir kommen zu dir und sagen: Herr, wir sind doch unfruchtbar. Aber du bist der Allmächtige und du bist treuer. Du hast uns berufen, vor dir zu wandeln und untadelig zu sein. Und aus deiner Gnade und wegen deiner Treue können wir das tun. Ich danke dir dafür und ich möchte dich bitten, uns dazu zu befähigen. Reformier du unsere Fantasie, unsere Gedanken. Hilf, dass wir bei dir bleiben und dass unser ganzer Tag, jeden einzelnen Moment sich um dich dreht, um deine Herrlichkeit und um deine Liebe. Denn du sagst uns in deinem ganzen Wort, aber auch in der ganzen Weltgeschichte: Ich bin die Liebe. Hab Dank dafür. Das alles beten wir zu dir im Namen Jesu. Amen.
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