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In dieser Predigt von Nicola Taubert geht es darum, wie wichtig es ist, auf Gottes Stimme zu hören, besonders in der heutigen Zeit, in der viele andere Stimmen laut sind. Sie betont, dass Heiligkeit kein optionales Extra ist, sondern eine zentrale Aufforderung Gottes an sein Volk. Die Predigt beleuchtet, wie man ein tieferes Verständnis für Gottes Wort entwickelt und wie wichtig es ist, Gottes Ruf zu erkennen und ihm zu folgen, um seine Zeugen zu sein.


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Serie: Wer Ohren hat, der höre!

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Transkript

[0:12] Ja, wir haben diese Studien, die wir zusammen verbringen seit gestern Nachmittag unter diesen Gedanken. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Und es war gestern spannend zu sehen, wie die Bibel aktuell in unsere Zeit spricht und wie wir lernen dürfen, auf den Geist Gottes zu hören, auf den Geist der Weissagung. Das ist eines der entscheidenden Merkmale der Endzeitgemeinde, dass sie hören.

[0:47] Durch alle Zeiten durch heißt es in allen Epochen, in denen Gott sein Volk geführt hat. Hier wissen wir ja, das sind Schriften in der Bibel, Offenbarung. Und jede endet mit dem gleichen Aufruf, mit dem gleichen Appell: Wer Ohren hat, der höre, was der Geist der Gemeinde sagt. Das ist keine Option, keine Kür, zu sehen, zu hören, zu verstehen. Das ist Pflicht.

[1:14] Wir müssen selber lernen, Gott zu verstehen. Es ist gut, wenn wir Predigten hören und es ist gut, wenn wir weise Menschen um uns herum haben, die uns durch Gottes Geist inspiriert Ratschläge geben. Aber Geschwister, das ersetzt nicht, dass wir selber die Stimme hören. Wir dürfen, aber wir müssen auch Gott selber hören. Und je näher wir an die Wiederkunft kommen, desto wichtiger wird es, dass wir dort selber hören, in unseren Andachten, in unserem Bibelstudien.

[1:45] Aber wir haben wenig Zeit. Ich weiß, dass wir sind getrieben und alle danken Corona, dass sie endlich Bibel studieren dürfen. Irgendwas läuft doch falsch. Ich überziehe ein bisschen, aber ihr wisst schon, was ich meine. Ich bin selber dankbar, dadurch hatten wir unsere drei Söhne fast jetzt 33 Monate, nicht ganz drei Monate zu Hause. Das war toll.

[2:07] Es war klasse. Ich verstehe schon, was ihr meint, aber brauchen wir erst irgendwo eine Krise, dass wir irgendwie sagen: Endlich komme ich richtig zum Bibelstudium? Geschwister, ich habe vor vielen Jahren Entscheidungen getroffen. Alles, was mich daran hindert, Prioritäten zu setzen, dass Gott an erster Stelle kommt, das habe ich ab, das habe ich ab.

[2:34] So wie es in der Bibel steht. Weil, was soll es, wenn wir 400 Euro mehr im Monat verdienen und uns dafür einen Urlaub leisten können, ein bisschen länger ist vier Tage? Wenn ich aber, wenn ich aber das Entscheidende nicht wirklich so durchführen kann, dieses gerne habe, dieses gerne das Bedürfnis habe, und das ist entscheidend, Geschwister, das Bedürfnis nach Bibelstudium, das Bedürfnis, Gott zu hören, tiefer zu gehen als eine kurze Andacht.

[3:08] Das Bedürfnis ist nicht natürlicherweise da bei niemandem von uns. Das ist wie Wasser trinken. In der Bibel steht in Johannes 7: "Wer durstig ist, der komme und trinke." Und dann verspricht Jesus das Wasser des Lebens. Und ich aus meiner Erfahrung weiß ich es, vielleicht genetisch von meiner Mutter, ich habe so selten getrunken früher, weil ich eben nach Durstgefühl gehe. Und wenn man denkt, ich habe gar keinen Durst, das mag ein Gefühlszustand sein, aber das ist nicht, was deine Zellen denken.

[3:49] Das ist nicht, was dein Immunsystem denkt, denn das Gefühl kann täuschen. Die Bibel sagt: "Verlass dich nicht auf deinen Verstand." Sondern es gibt Momente im Leben, wo wir uns ganz stringent an Regeln halten, nicht weil wir uns danach fühlen. Und ihr Lieben, ich kann euch versprechen, weil ich das selber alles durchlebt habe, ich rede hier nicht aus der Theorie.

[4:14] Der natürliche Mensch hat kein natürliches Bedürfnis nach Bibel lesen und nach Gemeinschaft mit Gott und still zu werden und zu hören, länger als drei Minuten, vier Minuten, fünf Minuten. Das ist nicht das natürliche Bedürfnis. Was macht man da? Wir warten, bis wir das Gefühl bekommen: Jetzt brauche ich die Stimme.

[4:41] Wie bekommt man Durst? Indem man trinkt. Ihr wisst es selber, macht das, testet das. Nehmt euch ein paar Regeln, z.B. nach dem Aufstehen trinke ich zwei Gläser Wasser. Macht das ein Jahr lang oder ein paar Monate lang, testet das. Und dann nehmt euch Zeiten, wo ihr am Tag trinkt, bewusst, auch wenn ihr euch nicht danach fühlt.

[5:03] Ich sage euch, was passieren wird. Ich habe es selber erlebt. Es wird ein Teil von euch selbst. Plötzlich, wenn ihr das macht, eine Zeit lang, wacht ihr auf und ihr habt Durst, nicht weil das vom Kopf her tut, sondern weil ihr plötzlich Lust habt, weil ihr trinkt, kommt dieses Gefühl: Ich brauche was zu trinken. Viel früher.

[5:25] So ist es mit der Bibel. Wenn ich die Bibel nicht lese, wird auch das Bewusstsein nicht kommen, meinen finden: Ich brauche jetzt Zeit. Ich kann jetzt den Termin nicht zu sagen, ich muss jetzt mehr Zeit nehmen, egal was passiert, egal welche Termine ich habe und wenn sie noch so wichtig sind.

[5:44] Ich brauche jetzt diese Zahl, dieses Gefühl, diese Entzündung kommt dann, wenn du gewohnt bist, diese Zeit hier zu nehmen. Das ist wichtig. Warum sage ich das? Weil wir noch nie zuvor in der Geschichte dieser Welt so dringend nötig hatten, Gottes Stimme zu hören. Weil zu viele Stimmen in dieser Welt sind und oftmals die stillen Stimmen nicht nur unnötig, sondern sogar gefährlich sind.

[6:12] Ich möchte mit euch heute etwas studieren, was eine Fortführung ist von dem letzten Thema, was der Geist den Gemeinden sagt. Ich glaube, dass dieser Punkt, den wir studieren, eines der Bereiche ist, die ich gegenwärtig Wahrheit nennen würde. Was der Geist besonders uns deutlich machen möchte, nämlich unser Studium geht um Heiligkeit.

[6:40] Und ich habe das einfach für mich gedanklich als Arbeitstitel überschrieben: "Heilig, wenn Profanität zur Normalität wird." Wir merken gar nicht, wie mit dem Trinken, wie plötzlich Profanität – ich erkläre es nachher noch ein bisschen besser – das Gewöhnliche, das Alltägliche zur Norm wird in unserem Leben.

[7:01] Dadurch wird das Heilige, was immer das alles einschließt, wir kommen noch drauf, wird das Heilige zum Nebenprodukt, manchmal sogar störend, weil die ganze Gesellschaft mittlerweile so tickt und wir mittendrin sind.

[7:17] Ich möchte aber einen Bibeltext voran unserem Studium setzen und ich hoffe, ihr habt auch eure Bibeln. Übrigens, ihr Kinder, die hier lesen könnt, ihr seid nicht mehr so klein, dass ihr jetzt unbedingt die malen, wunderbar mal etwas Wunderbares. Vielleicht könnte ja was meinen, was ihr hört und Gedanken. Aber die, die lesen können, euch lade ich ein.

[7:36] Das wird so einfach, die Predigt auch, wenn es ein komplexes Thema ist, aber wir werden so einfach machen, dass ihr versteht. Also, wer lesen kann, der darf ruhig in seiner Bibel, wenn er sie mitgebracht hat, schon mitlesen. Und ich möchte mit euch einen Text lesen, in 1. Petrus 1, 14 bis 16.

[7:57] "Als gehorsame habt ihr das..." 1. Petrus 1, 14. Ja, ich habe auch schon bei mir gemerkt, seitdem ich oft das digitale Bibeln benutze, weil sie praktisch sind, braucht man länger, um die Texte zu finden. Früher war ich schneller, härter. 1. Petrus 1, 14 bis 16. Habt ihr's?

[8:27] Und die, die gestern uns in unserem ersten Thema dabei waren, wo es ums Hören geht, selig Matthäus 13, 16 und 17: "Selig eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören. Denn viele Propheten und Männer Gottes haben begehrt zu sehen und zu hören, was ihr seht und hört, und haben es nicht gesehen."

[8:56] Als gehorsame Kinder, das Wort "gehorsam" kommt von dem Wort "hören". Als hörende Kinder, gebt euch nicht den Begierden hin. Das heißt, das, was man eigentlich Lust hat zu tun, das, was so, naja, ich habe jetzt Lust, das zu tun, und deswegen tue ich es. So wie trinken wir nicht, wann ich will, schlafen, wann ich will, essen, wann ich will, kleiden, wie ich will, machen, was ich will.

[9:19] Das ist die Lust. Als hörende Kinder, gebt euch nicht den Begierden hin. Seht ihr, früher in der Zeit eurer Unwissenheit diente. Sondern Vers 15: "Wie der, der euch berufen hat, heilig ist, so sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel."

[9:41] Ist der erste Text, Petrus bezieht sich hier auf Texte aus dem Alten Testament. Und da steht zum Beispiel 3. Mose 19: "Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig." 3. Mose 20, 26: "Ihr sollt mir heilig sein, denn ich bin heilig, ist der Herr, und ich habe euch von den Völkern ausgesondert, um mein zu sein."

[10:11] Gewiss, wir sind zu hören berufen. Als wir ahnen, wenn wir Sabbat feiern, dann sind wir mitten im Thema drin. Dann ist es ein Akt, den Gott ausgesondert hat, um ihm zu begegnen, um gemeinsam eigentlich zu feiern, dass wir sechs Tage in der Woche hören auf Gottes Stimme.

[10:37] Das ist die Bedeutung von Sabbat. Jemand, der nicht in der Woche auf Gottes Stimme hört, wage ich zu behaupten – und ich habe das alles selber durchlebt – der kann nicht plötzlich bei Sonnenuntergang die Uhr, den Knopf drücken und sagen: Heute ist Sabbat, heute feiern wir es. Aber das funktioniert nicht.

[10:53] Ihr werdet hierher kommen und mit derselben Unruhe vielleicht mit derselben Unruhe wieder gehen. Aber bedeutet, ich feiere mit Gott, dass ich sechs Tage auf ihn gehört habe, denn er ist der Schöpfer. Daran ist der ganze Sabbat ausgerichtet, auf seine Stimme zu hören.

[11:09] Wenn ihr zurückgeht in dieses erste Buch der Bibel, dann werdet ihr sehen, alles begann damit, dass sie auf Gottes Stimme gehört haben. Und Gott sprach. Ist euch aufgefallen, wie oft dies vorkommt? "Und Gott der Herr sprach." Und Gott der Herr sprach. Und Gott der Herr sprach. Und er sprach.

[11:29] Bei jedem Tag heißt es: "Und Gott der Herr sprach." Und er sprach. Das gilt auch, wenn ihr damals schnell durchlest: Gott spricht, spricht, spricht. Die erste Botschaft, die wir lernen in der Bibel, die erste Botschaft ist: Gott kann sprechen.

[11:46] Und das zweite, was wir lernen: Plötzlich kommt eine andere Stimme. Gott spricht, Gott spricht, Gott spricht. Gott spricht, Gott spricht, Gott spricht. Und plötzlich spricht die Schlange, Autoritäten. Gott spricht. Hören wir?

[12:01] Welcher Stimme hören wir heute zu? Gott spricht, aber wir hören es vielleicht seltener. Oder ich brauche jetzt nicht antworten, ich weiß nicht, wie euer Fall ist, wie sehr wir dort die Stimme hören. Wenn es nicht so ist, dass wir regelmäßig Gottes Stimme dir zu entspricht, durch die Bibel, durch den Geist, im Gebet, wenn das nicht der Fall ist, Geschwister, anhalten, Vollbremsung.

[12:26] Nicht so weiter. Wie es ist ein Job mit Nebenjob, drei Kinder und dieses und jenes und das. Was nützt es uns, wenn wir nicht die Bremse ziehen und sagen: Stopp! Bin nicht Gott, die Stimme nicht hören. Dann kann es nicht daran liegen, dass Gott nicht mehr spricht. Das kann nicht sein.

[12:45] Dann liegt das an mir, dass ich sie nicht mehr höre. Und vielleicht sollten wir dann wieder still werden. Weiß heißt Zeit, Stille. Und erkennt, dass sich der Herr bin. Und momentan gibt es viele Stimmen, die schreien. Alles Mögliche haben wir gestern behandelt, ein Stück weit. Manche fordern Gerechtigkeit für Schwarze, für Frauen, für Schwule. Alle, alle reden, alle schreien, alle Stimmen hört man in den Medien.

[13:18] Und wie schnell kann man mitrufen, mit den Stimmen und merken nicht, dass es gar nicht Gott ist, der hier ruft. Und auch nicht der Heilige Geist.

[13:31] Wir feiern Gottesdienst. Was ist das denn? Was wir hier gerade tun, eine Stunde. Interessante Geschichten oder mal an die Tankstelle fahren und kurz was nachtanken. Was ist das? Gottesdienst. Es ist kein soziales Happening, es ist kein Unterhaltungs-Event.

[13:54] Es ist keine Selbsterfahrungsstunde, vielleicht mit ein bisschen Gruppendynamik. Wenn ich die Bibel ernst nehme, in Johannes 4 z.B. Vers 24, da wird aufgerufen und unterschieden wird getrennt zwischen Anbietern. Und wer weiß es? Als er mit der Samariterin spricht, sie sagt: "Wusste, richtige Tempel, wo steht er? Sag mir, wo sich anbieten gehen."

[14:25] Dort hat er dort. Und Gott sagt: "Du irrst dich." Jesus sagt: "Erst ich, Gottes Geist, und die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten." Solche Anbieter möchte Gott haben. Die Johannes 4 unterscheidet hier Jesus zwischen Anbietern und wahren Anbietern. Nicht mein Wort, das steht wirklich drin.

[14:45] Wahre Anbieter. Was geschieht denn da beim Gottesdienst? Worum geht es denn, wenn wir Sabbat zusammenkommen? Es geht darum, dass wir durch Gottes Wort, nicht das Wort benutzen und gebrauchen, wie in der Sabbatschule, sondern dass, wenn wir zusammenkommen, wir uns durchscannen lassen.

[15:10] Es geht darum, dass das Wort Gottes uns, mit uns etwas tut, nicht wir mit dem Wort Gottes. Und jede Predigt, jede Biblstunde, alles, was wir tun mit dem Wort Gottes, ist eine Herausforderung. Die Kindergeschichte, die wir erzählen, ist eine Herausforderung, ob wir das Wort benutzen oder ob das Wort Gottes mit uns etwas tut.

[15:31] Das ist der Grund, warum zum Beispiel, ich weiß nicht, ob das wissen, wenn ihr geschichtlich mal in die Vergangenheit geht, die traditionelle jüdische Gottesdienstformen, wie es im Alten, wie im Neuen Testament berichtet ist. Zum Beispiel die erste Predigt von Jesus.

[15:48] Bist du noch, was der Kontext ist, was was geschieht am Gottesdienst? Versteht, dort hat Jesus aus der Schrift Worte gelesen. Der klassische jüdische damals, israelitische Gottesdienst war keine Predigten, sondern sie haben das Wort Gottes gelesen, gebetet, gesungen, heimgegangen.

[16:12] Merkte, wie viel verloren gegangen ist seit dieser Zeit? Gut, mir ist schon klar, wir sind auch Kinder unserer Zeit. Ich mache ja auch nicht einfach nur das, ich Bibeltexte lese, sondern ich versuche, das irgendwie nach Predigt zusammenzufassen.

[16:28] In der ausliegenden Predigt, Geschwister, habt ihr mal gelesen, was er denn weit darüber schreibt, nur mal nebenbei, wie Familienandachten laufen sollten? Habt ihr es mal gelesen? Ja oder nein? Sie schreibt, der viele war, aber ein Punkt. Sagt sie, sagt, Familienandachten sollten sehr kurz sein, und man sollte, der Vater sollte einen Bibeltext lesen und dann sollte man singen und beten.

[16:53] Bibeltext lesen. Das ist der entscheidende Punkt, Gott zu hören. Das ist der zentrale Knotenpunkt in Andacht und Bibel. Und wenn eine Predigt – und da nehme ich mich selber an die Nase – wenn eine Predigt nicht Gott sprechen lässt, ist sie besser, dass sie nicht gepredigt wird. Weil die Menschen können viel erzählen, wenn der Tag lang ist.

[17:20] Aber die Frage ist: Darf Gott reden? Und ich möchte Gott reden lassen durch Bibelstudium. Ich lade euch ein, mit mir Apostelgeschichte 18 aufzuschlagen. Denn dort verspricht Gott, dass er seinen Geist ausgießen wird. Es ist das letzte, bevor vor der Himmelfahrt, was was Jesus ihnen mitteilt. Und dass er spricht: Gott, dass er den Geist ausgießen wird.

[17:49] Werde die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein. Das ist kein Programm, das ist nicht das Ergebnis eines Seminars oder einer Schulung, auch wenn es noch so gute Konzepte gibt, Jüngerschaftsschulungen usw. Da gibt es wunderbare Konzepte, aber das ist nicht, was die Bibel sagt, wie wir zu Zeugen werden.

[18:16] Da steht: "Wenn ihr die Gabe des Vaters", sagt er wörtlich, "empfangen werdet, dann werdet ihr meine Zeugen sein." Das heißt, der Heilige Geist muss in meinem Leben derjenige sein, der mich erfüllt. Und das heißt auf Deutsch übersetzt, sind theologische Worte vom Geist erfüllt. Ja, was heißt das? Hast du den Heiligen Geist empfangen? Bist du vom Heiligen Geist erfüllt? Das sind biblische Phrasen, sind gut, aber was heißt das?

[18:47] Wenn ein Mensch vom Heiligen Geist erfüllt ist, heißt es übersetzt, dass Jesus direkt zu mir spricht und mich führt durch den Heiligen Geist. Das bedeutet, es werden die Stimmen durch höhere. Dieses der Weg hingeht wieder zurecht.

[19:05] Noch zu linken, fährst 22: "Und dann werdet ihr eure besicherten und vergoldeten Götzen nehmen und werden sie hinaus schmeißen und sagen: Hinaus mit euch!" Das sind die Folgen davon, dass einfach der Geist entspricht.

[19:20] Es ist wunderbar, und wir brauchen den Geist gerade jetzt in dieser Phase der Weltgeschichte. Aber die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, erfüllt zu werden, kann nur dann geschehen, wenn wir hören, was der Geist der Gemeinde sagt. Es geht nicht anders.

[19:38] Deswegen heißt es in jeder Gemeinde: Wer Ohren hat, der höre. Warum ist das so wichtig? Weil wir verstehen müssen. Wir müssen verstehen, nicht nur glauben, sondern glauben und verstehen, was unsere Berufung ist, wozu bin ich berufen als Siebenten-Tags-Adventist, als Nachfolger Jesu, egal ob ich hier stehe und predige oder ihr zuhört, oder die Andachten, Eltern, Väter, Zeit, egal welche Verantwortung er vorsteht.

[20:03] Was bedeutet das, dass wir berufen sind? Das müssen wir verstehen, was wir berufen sind. Nämlich, die Bibel sagt, ich lese es gleich: Gott möchte nicht einfach nur, dass wir glauben und einfach gucken, dass wir gerettet werden, wenn ein Auftrag. Wir sind zu einem bestimmten Zweck erwählt worden. Ja, Rettung spielt eine Rolle, dass ich gerettet werde, denn Gott möchte das wieder zurückführen, dass die Sünde aus diesem Universum weg kommt.

[20:33] Das wird auch geschehen, und wenn wir nicht widerstehen, wird er uns retten. Er hat versprochen. Es geht gar nicht an. Der hat gesagt: "Wer erhoben werde in dieser Welt, werde ich wie viele zu mir ziehen." Wie viele? Was steht in der Bibel? "Alle zu mir ziehen."

[20:48] Habt ihr erstmal gelesen, nicht manche, viele, die meisten. Da steht: "Ich werde alle zu mir ziehen." Das heißt, ich muss aktiv mich dagegen wehren, dass ich nicht gerettet werde. Wenn ich mich nicht wehre, wird Gott der Herr mich retten.

[21:04] Aber das ist, wir wissen es, wir werden uns manchmal bewusst oder unbewusst, weil unser Denken sich anpasst an das Gewöhnliche, gegenwärtige, allgemeine. Und wir dadurch einen heiligen Gott nicht mehr richtig verstehen.

[21:23] Epheser 1, 4 schreibt Paulus. Ich werde ein bisschen zügig durchgehen. Also habt schnelle Finger. Epheser 1, 4: "In Christus hat der Vater uns erwählt, der Welt Grund gelegt war, wozu, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in seiner Liebe."

[21:52] Mal eine Aussage: Wir sind nicht erwählt in erster Linie, damit wir einfach nur gerettet werden und rauskommen aus diesem schrecklichen Sünden-Situation in dieser Welt. Es ist nicht der erste Grund, der hier genannt wird. Der Grund ist: Gott hat uns erwählt, dass wir vor ihm heilig sein sollen und untadelig.

[22:12] Zweiter Timotheus 1, 9: Hier ähnlich an sein junger Mitarbeiter, sagt Paulus: "Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf." Wieder kommt das Wort "heilig".

[22:29] 1. Petrus 2, Vers 9: Text, den ich wahrscheinlich auswendig könnt ihr. "Aber seid ein auserwähltes Geschlecht", andere sagen Generation, "ein königliches Priestertum, eine heilige Nation."

[22:50] Steht da. Na, sag mal, wenn ihr denn nicht an Adventgemeinde, also was denkt ihr als erstes, wenn wir uns definieren, ihr euch definieren? Was denkt ihr als allererstes? Wir sind Adventisten, wir sind... Was kommt dann? Meine Gedanken: Wir sind Nachfolger Christi, wir sind, wir sind Gläubige, wir sind Sabbat-Halter.

[23:12] Was, was kommt da? Interessant ist, dass Petrus das runterbricht auf diese Beschreibung. Er sagt: Ihr seid auserwählt, ihr seid in eure Identität königlich, ihr seid Priester. Das heißt, ihr vermittelt in dieser Welt zwischen Gott und anderen Menschen. Ihr seid heilig, ein Volk des Eigentums.

[23:33] Wozu? Damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat. Das ist die Berufung: Gott zu repräsentieren in dieser Welt.

[23:43] Jetzt wird es schwierig. Wie können Sünder einen heiligen Gott repräsentieren?

[23:49] repräsentieren. Wie geht das? Habt ihr eine Antwort? Die Bibel geht nicht. Geht nicht.

[24:02] Die Bibel geht nicht. Geht nicht. Schwester, in der Bibel steht: "Ihr sollt heilig sein, weil ich, der Herr, euer Gott, heilig bin." Warum sollen wir gesunde Nahrung essen? Eine Video-Essay, rein und unrein. Jetzt für die, die den Text kennen, könnte auch aufschlagen, wenn ihr wollt. Was steht da drin als Begründung? Damit wir zehn Jahre länger leben, belegt durch Universitätsstudien.

[24:33] Adventisten leben zehn Jahre länger, wenn sie das richtige Essen, Trinken und so weiter und so fort bewegen. Es ist schön, dass Gott uns geschenkt diese zehn Jahre mehr. Aber ist nicht der Grund, warum wir das tun sollen. Es steht wirklich drin bei den Speisevorschriften zum Beispiel: "Ihr sollt heilig sein." Das ist der berühmte Kontrast: Ich kann nämlich zehn Jahre länger leben und dennoch diese Identität, die Gott mir geben möchte, nicht annehmen.

[25:15] Es gibt nämlich auch Esoteriker, die zehn Jahre länger leben. Gottes Berufung ist also, sagte uns hier die Texte, aus der Finsternis ins Licht, damit wir für Gott Zeugen seiner Tugenden werden. Und jetzt kommt die Schwierigkeit. Es ist nicht ganz so schwer, über Gott zu reden anhand von Bibelstunden und Predigten. Das ist nicht ganz so schwierig, kann man sich aneignen, kann man studieren. Man kann lernen, wie man redet, man kann lernen, wie man seine Stimme einsetzt. Man kann lernen, wie man systematisch Ausarbeitungen macht. Kann man alles lernen.

[25:55] Aber Tugenden zu verkündigen, wie verkündigt man Tugend? Was ist eine Tugend? Die Wesensmerkmale einer Person. Wie verkündigt man Tugend? Es gibt nur einen Weg, nämlich dadurch, dass die Tugend gelebt ist. Die Gott ausmacht und dadurch kann man eine Tugend darstellen. Das geht nicht anders.

[26:23] Und das ist spannend. Und Petrus erinnert uns hier daran, dass die Adventbotschaft und wir tun gut daran, uns daran zu erinnern. Adventbotschaft ist mehr als Wortverkündigung, mehr als Informationen über Gott und den Heilsplan. Es ist die Wesensmerkmale Gottes zu verkündigen, sein Charakter und seine Gerechtigkeit zu leben. Das ist die Herausforderung.

[26:54] Ihr Lieben, biblische Heiligkeit impliziert im Kern die Bedeutung dieses Begriffs. Und das ist das Schwierige an dem Wort. Aber es ist so, könnte ein Wörterbuch nehmen, da könnt ihr nichts dran ändern und ich auch nicht. Das Wort "heilig" heißt im Wesen getrennt, abgesondert. Das passt nicht in diese Zeit rein.

[27:17] In dieser Zeit, in der alles eins werden muss, ein konformes Denken, konforme Kleidung, konformer christlicher Glaube, Konformität in der Industrie, Konformität in allem. Doch da ist dieses Wort so unpassend wie noch nie zuvor in der Weltgeschichte. Trennung, Absonderung. Genau das Gegenteil ist das, was heute angesagt ist.

[27:45] Vielleicht versteht ihr, warum dieses Wort heute so wenig Bedeutung spielt oder eine Rolle spielt. Abgesondert sein. Und zwar meint das Wort, ich habe nachgeschlagen, ihr könnt es gerne selber noch prüfen, aber das Wort "abgesondert sein" hat in seiner Grundbedeutung zwei Aspekte, und das wird oft vergessen: Abgesondert von etwas und abgesondert für.

[28:14] Und wenn eines dieser beiden Aspekte fehlt, ist dieses abgesondert sein nicht zielführend. Ich kann mich nämlich absondern von etwas, ohne dass ich mich für jemanden absondern, nämlich für Gott. Er sagt: "Ich bin heilig, ihr sollt heilig sein."

[28:37] Das übrigens ist ein Beispiel für das, was Paulus in Römer 12, 1 bis 2 sagt. Ihr kennt den Text sicher. "Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingibt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das ist euer vernünftiger, schriftgemäßer Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute, das Wohlgefällige und das Vollkommene."

[29:10] Kurz gesagt: Hier steht, echter, schriftgemäßer Gottesdienst hat was mit Absonderungen zu tun. Und das ist der Grund. Wenn ich mich absondern von etwas, was schriftwidrig ist oder Gott entgegensteht in seinem Wesen, in seiner Tugend. Wenn ich mich absondern davon, sagt Paulus, dann werde ich eine Veränderung in meinem Denken bekommen.

[29:33] Habt ihr das mitbekommen? Schaut mal die Reihenfolge an. "Stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern sondern euch ab, damit ihr erneuert werdet im Sinn." Und jetzt erst kann ich mit diesem erneuerten Sinn Gottes Willen prüfen. Nicht umgedreht. Lasst uns mal Gottes Willen prüfen und wenn das alles war, es, dann verändere ich mich und dann gehe ich aus der Welt raus.

[29:57] Paulus hat ja eine ganz andere Vorgehensweise. Er sagt: "Raus, dann werdet ihr Veränderung erleben. Und jetzt erst könnt ihr prüfen, was Gott will." Wie kann ein Mensch, der weltlich orientiert ist, egal in welchem Bereich, wie kann der einen heiligen Gott verstehen? Sagt mir, das geht gar nicht.

[30:15] Das heißt, wir brauchen einen natürlichen Raus aus dem Einflussbereich. Was immer das ist, ich will es nicht in Details gehen. Es kann jeder durch den Heiligen Geist sich jetzt aussuchen, wo die Schrift deutlich wird, wovon wir uns trennen sollen. Das ist von Trennen von. Ich trenne mich. Ich kann mich ja dann bei mir, wie das damals war, in Nachtclubs und so weiter.

[30:36] Ich meine, man kann auch sagen, ich kenne diese Sprüche. Da darfst du nicht, dass der, dass Gott mit einem Menschen auch in die Disco gehen kann oder wo auch immer hin. Ich kenne diese Sprüche. Ist das, dass du gar nicht die Frage, wo Gott hingehen kann.

[30:50] Die Frage ist: Möchte ich mit Gott dort sein? Wenn ich dort bleibe, wenn ich in diesem Umfeld ständig bleibe und mich dadurch beeinflussen lasse, werde ich dann Gott wirklich verstehen können? Paulus sagt: Nein, weg damit.

[31:15] Bei mir hat jemand gesagt, ich verändere mich. An ein junges Mädchen, das schritten. Sie war zu dem Zeitpunkt noch nicht getauft. Ich war zu einem Animations-Wochenende in der Gemeinde. Und mehr ist war eigentlich mehr im Erwägungs-Wochenende. Und ich erinnere mich noch dran. Sie sagte: "Ich hab sie das letzte Mal gesehen, als sie, als ich Betreuer war in einem großen Camp und sie war so groß." Und wir haben viele, ein bisschen größer war. Sie war schon in Teenagerjahren. Sie hatte Probleme, rauchte damals und sie hatte viele Fragen. Und wir saßen oft, manchmal, wenn die anderen in Veranstaltungen waren, saßen wir im Wald, haben Bibelstunden gemacht. Und ich saß diese erste Mal wieder an diesem Erwägungs-Wochenende.

[31:51] Und sie sagt: "Hey, ich lasse mich taufen." Ich sage: "Spitze, super, wandeln." Er sagt dann: "Und dann, und obwohl ich bin so dankbar, obwohl ich eigentlich noch ein Problem habe, ich habe noch nicht aufgehört zu rauchen, aber ich bin so froh, dass derjenige, der mich tauft, bereit war, mich zu taufen, weil er sagt: 'Ich kann auch dann, kann ich noch frei werden.'"

[32:21] Ich sagte: "Ich wollte sie nicht vom Kopf treten, weil sie sich freute einfach." Und ich habe mich wirklich mit gefreut und ich habe gemerkt, wie sie sich richtig freut von Herzen auf die Taufe. Aber es war nicht schwierig, er nicht einfach.

[32:35] Ich habe sie gefragt: "Hast du mal vor zu heiraten?" Sie sagt: "Wir hoffen ja irgendwie schon." Familie und so, schöne Vorstellung von deinem Ehemann, wie er sein sollte. Und sie wusste nicht, worauf ich hinaus will. Ich habe ihr gesagt: "Könntest du dir vorstellen, du bist über die Ohren verliebt, denn dein Ehemann, über den zukünftigen Ehemann, dein Prediger ist nicht mehr lange bis zur Hochzeit. Vorbereitungen laufen schon. Und du erfährst, dass er eine Affäre hat mit einer anderen Frau. Würdest du ihn heiraten?"

[33:20] Sie schluckte. Sie sagte: "Wahrscheinlich nicht." Ich fragte: "Warum denn nicht? Ich meine, da kann doch später noch frei werden von dieser Beziehung. Ist doch kein Problem. Hauptsache, er entscheidet sich für dich."

[33:33] Verstehen wir? Wir glauben, wir können mit unserem Denken und mit unserem Handeln in der Welt bleiben, gleichzeitig aber mit heilig sein, mit Gott einen Bund schließen. Der sagt: "Ich will nicht ganz und ich nicht teilen." Keine Frau hier drin würde ihren Mann teilen wollen, miteinander. Und kein Mann würde seine Frau mit Namen mitnehmen. Niemand, der normal hier oben ist. Aber mit Gott glauben wir, dass das möglich ist, weil Gott so liebevoll, so unglaublich uns versteht. Das geht nicht.

[34:06] Da, wo Liebe ist, geht das Licht. Stimmt ihr zu? Versteht ihr, warum Paulus sagt: Nicht "Prüft erstmal Gottes Willen", lernt erst mal Gott kennen, dann werdet ihr so verändert werden, dann werdet ihr schon freiwillig aus der Welt gehen. Paulus sagt das nicht. Er sagt: "Macht erst die Veränderung." Seid erstaunt, wie euer Denken sich verändert. Und dann werdet ihr hier Gott verstehen, wie er denkt. Das ist sehr wichtig.

[34:33] Aber es gibt aber auch einen abgesondert sein Führe. Das ist die, dieser die Auftrag und die Bestimmung. Dass eine von absondern heißt, ich schütze mich schon. Etwas am sondern hat den Sinn, dass ich geschützt bin. Das für Absonderung ist meine Bestimmung, mein Auftrag.

[34:55] 3. Mose 20, 26. Da ist das Beispiel: "Ihr sollt mir heilig sein, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig und habe euch von den Völkern ausgesondert, um mein zu sein." Welches Wort wird die unterstreichen in dem Satz? Ich lese noch mal: "Ihr sollt mir heilig sein, denn ich bin heilig, ist der Herr, und ich habe euch von den Völkern ausgesondert, um mein zu sein." Welches Wort würdet ihr, wenn ihr das jetzt für euch zum Studium, welches Wort würdet ihr unterstreichen als bedeutsam?

[35:34] Ausgesondert. Du bist die. Kann es noch mal sagen, das ist es. Das lieber liest man so schnell. Da steht zweimal Gott sagt, zweimal das Wort. Er sagt: "Ihr sollt mir heilig sein." Nichts halt. Heilig sein. "Ihr sollt mir heilig sein, abgesondert für." Und dann sagt das wiederholte er es. Sind erst sechs. Sollen sich zum Schluss. "Und mein zu sein." Hört ihr das? Merkt den Unterschied.

[36:08] Heilig sein. Gibt es Bewegungen und Brüdern und Schwestern, manchmal, die es nicht böse meinen, aber die so sehr sich auf Heiligkeit konzentrieren, dass sie gucken und eine Kappe, und es kaum ertragen. Sie ertragen es kaum. Zum Beispiel, wenn jemand in der Gemeinde anders betet als sie. Ihnen einen Beitrag zum Beispiel, wenn wir beten, dann gehören wir auf die Knie. Das ist ein weiter.

[36:38] Pass auf, achtet darauf. "Ihr sollt heilig sein, damit ihr mein seid." Ich kann diesen Gedanken der Heiligkeit von Gott trennen. Und dann geht es plötzlich um einen Status, der von Menschen definiert wird. Und man kann plötzlich das Heilige zu etwas machen, was nie dazu gedacht war.

[37:10] Könnt ihr euch an Josef erinnern, als er versucht wurde von Potifars Frau? Was sagt er, als sie es nicht einmal, sondern die Bibel sagt, sie hat es mehrfach versucht, in sein Bett zu bekommen? Wisst ihr, was hier Josef sagt? Was eine Lösung? Wie kam er heraus aus dieser gewaltigen Versuchung? Wie kann man raus?

[37:41] Gesagt, das macht ihn christlich. Ich bin Israelit. Was haben sie gemacht? Hat er gesagt: "Ich habe noch, tut mir leid, aber ich, ich, ich möchte mich rein halten für meine zukünftige Ehefrau." Was hat er gesagt? Könnt ihr euch erinnern?

[38:06] Laut und deutlich höre ich nicht genau. Hätte er gesagt: "Wie kann ich das meinem Gott antun, möchte, dass ihr sollt mir heilig sein? Ihr sollt mein sein, gehört mir."

[38:22] Beide Aspekte, biblische Heiligkeit, Absonderungen und so weiter, machen deutlich und führend von machen deutlich, worum es wirklich ging, als damals Israel das goldene Kalb angebetet hat. Bekannte Situation. Mose ist eine Zeit lang weg, 40 Tage. Und dann geht es los im Lager. Und ihr wisst, was passiert. Gott sagt zu Mose: "Ich höre da Feiergelage darunter und Kriegsgeschrei." Naja, ihr wisst schon.

[39:00] Es war kein Kriegsgeschrei. Und Mose geht runter mit den Tafeln, frisch geschrieben. Er zerbricht die Tafeln. Und dann kommt dieser berühmte Satz: "Her zu mir, werde im Herrn angehört." Das überliest man so schnell. Grausam, was dort passieren sollte. Aber man hört nicht diesen leidenden Gott, der hier durch Mose spricht. "Her zu mir, wer redet hier?" Weil man könnte sehen, der Mose steht. Dann sagte er zu mir: "Wer zu für den Herrn?"

[39:31] Es aber Mose hat damals nicht zu sich gerufen. Er hatte den schwierigen Auftrag, deutlich zu machen, wer gehört zum Herrn. Alle, die nicht kamen, haben gesagt: "Ich gehöre nicht zum Herrn." Nicht gehört zu dem Kalb. Denn was sagte Aaron, wie das Kalb? High heels, welchen Namen das bekommen und sagt: "Seht, das ist euer Gott." Fassbar.

[40:03] Was muss Gott empfinden an dem Thema Heiligkeit, wo es darum geht zu zeigen, der Welt: "Schaut mal, dass die gehören mir. Die sind mein." Das ist der Sinn von Heiligkeit. Absonderung. Führe. Aber heute leben wir eine Zeit, nicht von einem goldenen Kalb, sondern viele goldene Kälber.

[40:30] Wir leben in einer Zeit, in der man sich seinen Gott nach seinem Bild macht. Und nicht nur Nichtchristen und manchmal sagen wir genauso wie damals die Leute, wie Aaron: "Siehe, das ist euer Gott." Leben wir.

[40:50] Ich weiß, die Kinder verstehen das jetzt noch nicht, was ich sage, aber sie sind mittendrin. Die Kinder mitten drin, denn sie wachsen in einer Welt auf, in der systematisch das alles, was heilig ist, bekämpft wird. Alles in einer Welt, in der profan, gewöhnlich, oberflächlich, banal gefeiert wird und kein Raum mehr für Heiligkeit ist. In der Erwachsenen, die auf unsere Kinder. Und ich hoffe, ihr wisst, dass ihr versteht. Ein Kind, dass es einen heiligen Gott gibt, ist eine riesen Herausforderung in der Erziehung. Nicht nur, dass es Gott gibt, das glauben tausende und abertausende. Aber dass Gott heilig ist und das impliziert, dass ich heilig bin, ist eine riesen Herausforderung mit unseren Kindern.

[41:43] Ich sage euch, in Medien, Medien als Normalität werden, desto mehr sind wir gefordert, hier eine Antwort zu finden. Wir brauchen nicht lange zu suchen, wenn es darum geht zu erkennen, dass diese Welt das Heilige missbraucht und Gott und Glaube im Dienst von Unterhaltungen kommerz herabgewürdigt wird und verspottet wird.

[42:11] Ich denke da an Bilder, die sich eingebrannt haben in meinem Kopf. Als Madonna sich auf der Bühne kreuzigen lässt, in Unterwäsche, auf dem Kopf. Oder eine, viele werden sie nicht kennen, auch Frauenfrei, eine berühmte Moderatorin, die jetzt im Zuge der amerikanischen Präsidentschaftswahlen ein Bild einblendet, wo Gott als Kasper dargestellt wird. Glaubt ihr, das ist zufällig, dass das gemacht wird? Nein, das hat System.

[42:46] Bevor Jesus kommt, muss das Heilige so sehr angeglichen werden an das Profane, dass der Mensch ein himmlisches Modell hat, ein Gottesmodell hat, das ihm verwehrt, in den Himmel reinzukommen, weil es in der Gegenwart Gottes nur heilig ist.

[43:08] Die Saga, die berufen wird zum Propheten-Dienst. Und er als er sagt dem dritten Jahr des Propheten Königssee, dagegen als Heiligtum. Und da heißt es: "Hier, was er dort erlebt, es sieht doch die Seraphim. Gott gibt ihm diese Vision im Heiligtum. Es sieht die Seraphim und er hört sie rufen: 'Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr Zebaoth.'"

[43:34] Und was ist die Folge, aufgrund dieser Erfahrung der Heiligkeit Gottes, dieser Szene im Heiligtum, und wir sind Menschen, die glauben an das Heiligtum, und nicht nur glauben als Heiligtum. Paulus sagt: "Lasst uns hintreten zum Thron der Gnade." Wohin ist das Thron der Gnade? Ist wohin? Direkt in die Gegenwart Gottes, ins Heiligtum.

[44:01] Was ist die Folge dessen, dass die Heiligkeit Gottes erkannt wird? "Heilig, heilig, heilig bist du." Man hätte auch rufen können: "Liebe, Liebe, Liebe, Gerechtigkeit, Gerechtigkeit, Gerechtigkeit." Aber ihr Lieben, das sind alles Eigenschaften Gottes, die aus der Heiligkeit herauskommen. Die Folge ist, dass dieser Mann Jesaja seinen Zustand erkennt in der Heiligkeit. Er sagt sich: "Elender Mensch, ich bin nur ein Mann mit unreinen Lippen und ich wohne unter einem Volk mit unreinen Lippen." Er hat sich kaum getraut, hochzuschauen.

[44:45] Nur anhand der Folge, dass die Gegenwart dort ist, die Heiligkeit das zentrale Element in seinem Leben wurde. Er wurde dadurch vorbereitet für seinen Dienst. Er konnte da nicht Gott dienen. Gott hat nicht gesagt: "Ruf mal im Alltag, im Jugendveranstaltung oder bei einer Konferenz." Hat gesagt: "Wer möchte Gott dienen? Bitte hier vorkommen." Können alle vollkommen, der möchte Gott dienen. Wer möchte im Jahr für Jesus mal zu bringen? Leute, Gott kann das nicht tun.

[45:15] Er ruft erst, nachdem er sich reinigen lässt mit glühenden Kohlen vorm Altar. Erst dann ruft Gott: "Wen soll ich senden? Wer will mein Bruder sein?" Erst danach, nicht davor. Ja, natürlich, kann man auch noch frei vom Rauchen werden nach der Taufe, gar keine Frage. Dass das geht.

[45:33] Aber die Frage ist: Warum geht es nicht vorher? Warum nicht? Warum kann ich meinem Gott nicht alles geben, bevor ich diese Taufe mache? Weil ich Gott auf mein Verständnis herunterbeugen will und Gott so haben möchte, wie ich es gerne möchte. Noch ein bisschen länger an der Zigarette, noch ein bisschen länger in meiner Beziehung, noch ein bisschen länger an denen. Und dann wird es irgendwann schon klappen.

[46:05] Es wird nicht klappen. Vor allem gehört mir die Zeit nicht. Verweise ich, wie lange ich die Zeit habe? Hört mal, ich habe auf dem Zitat aus einem Zitat, das in einem weltlichen Magazin veröffentlicht wurde, das die Überschrift hatte: "Warum das Christentum scheitert." Teil 1. Gesehen.

[46:35] Da steht drin, haltet euch fest, in dem man glaubte, dass die biblische Botschaft in die Popkultur verpackt werden kann und damit um damit Teenager in die Gemeinde zu ziehen. Verbesserten Prediger in ihren religiösen Inhalt und förderten Unterhaltung. Ein weltliches Magazin macht sich lustig über das Versagen der Christen in der Postmoderne.

[47:10] Manche mögen sagen: "Na gut, ich meine, was du da zitiert, das gilt vielleicht für die Kirchen, für die anderen Kirchen, aber nicht für uns. Wir sind Gottes Volk. Wir halten den Sabbat, der abgesondert ist." Wirklich, lasst euch mal vorlesen.

[47:27] Ich zitiere aus "Zeichen der Zeit", 1889, Seite 27. Dezember 1889. Hört mal: "Wir sind in der Gefahr", schreibt sie, "Fehler in unserer missionarischen Bemühungen zu machen. Eine neue Form von Denken ist in den Gemeindedienst eingedrungen. Es gibt einen Wunsch, sich nach anderen Kirchen auszurichten. Einfachheit und Demut sind fast unbekannt. Junge Prediger, die originell sein wollen für neue Ideen und Praktiken in ihrer Arbeit. Sie halten Veranstaltungen, ziehen eine große Anzahl Menschen an. Aber wo sind die Bekehrten, wenn die Gefühle vorbei sind? Es gibt keine Herzensreue. Die vorgeblich Bekehrten sind nicht auf dem Felsen Jesus Christus gefallen." Zitat Ende.

[48:31] Aber wir glauben, dass das geht. Wir glauben, dass Heiligkeit sich definieren muss anhand von Zeitströmungen und dadurch Heiligkeit kontextualisiert wird. Aber Heiligkeit kann man nicht kontextualisieren. Bei Gott ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Heiligkeit geht nicht zu kontextualisieren.

[48:59] Ja, Sprache kann sich anpassen, damit man besser verstanden wird. Wir reden heute nicht mehr wie Luther. Und ich sage nicht, wenn ich meine Frau vorstelle, das ist mein... Natürlich verändert sich Sprache. Die kann man und muss man es kontextualisieren. Wir nicht im Urwald jemandem erzählen von Gott, wenn ich nicht auf seine... kam in seiner Sprache. Aber merkt euch.

[49:20] kam in seiner Sprache. Aber merkt euch: Heiligkeit kann nicht kontextualisiert werden, weil Gott in seinem Wesen, im Kern seines Wesens als heiliger Gott, durch seine Heiligkeit das Problem der Sünde löst. Weil ich nur in dieser Heiligkeit, in der Erfahrung der Gegenwart Gottes, erkenne, dass Sünde abstoßend ist. Und das ist das Problem: Sünde kann man nicht therapieren. Man kann nicht mit einem Volkshochschulkurs Sünde besser verstehen. Sünde, selbst wenn ich erkenne, dass sie zum Tod führt, heißt noch nicht, dass ich dadurch die Sünde verabscheue.

[50:10] Und viele versuchen heilig zu sein im Sinne von: Ich distanziere mich von Sünde, und jetzt ist das Problem gelöst. Nein, ist es nicht, weil Sünde erst dann das Problem gelöst ist, wenn ich die Sünde hasse. Weil das, was ich hasse, das tue ich nicht mehr. Das, was ich liebe, das tue ich auch, wenn ich bekenne und sage: Das ist nicht gut, aber trotzdem gefällt es mir. Das Problem ist innen, nicht außen. Innen ist das Problem, und das ändert sich nur durch einen heiligen Gott.

[50:52] Könnt ihr euch vorstellen, dass jemand in der Gegenwart Gottes, direkt in der Gegenwart Gottes, eine Sünde tut? In der Gegenwart Gottes, wenn er vor ihm steht? Ich meine, Jesus war auf der Erde. Kann euch das vorstellen? Ich verstehe nicht, ich versuche es anders zu erklären. Die heidnischen römischen Soldaten, als ein Engel kommt und den Stein wegrollt vom Grab, was passiert mit den Soldaten? Waren die beim Kartenspiel und Weintrinken? Was haben sie gemacht? Sie sind umgefallen wie tot. Wer stand da vor ihnen? Jesus? Gott? Nein, nur ein Engel. Ein Engel, der aus der Gegenwart Gottes kommt, wahrscheinlich Gabriel. Können wir uns vorstellen, wenn wir in der Gegenwart Gottes stehen, am Thron der Gnade, dass wir in diesem Moment nichts anderes im Kopf als unsere Lieblingssünde zu tun haben? Geht gar nicht. Unmöglich.

[51:51] Es ist nicht möglich. Das war das Geheimnis von Henoch. Er wandelte mit Gott, und dann heißt es: Er lebte es so, als wäre ich direkt in der Gegenwart von ihm, obwohl er nicht gesehen hat mit den Augen, aber er hat die Stimme gehört, er hatte Verständnis gehabt von dem heiligen Gott. Das heißt, hier in dem anderen Zitat, Testimony Search Volume 5: "Der Verstand vieler ist so verzerrt und verwirrt durch weltliche Gebräuche, durch weltliche Handlungsweisen, durch weltliches Denken, durch weltliche Einflüsse, dass alle Kraft zwischen Licht und Finsternis, zwischen Wahrheiten und Wertung zu unterscheiden, völlig zerstört." So scheint es zu sein.

[52:36] Zitat Ende. Habt ihr es verstanden? Das heißt, wir können dadurch, dass wir uns so sehr in unseren Gebräuchen, unseren Handlungen, unserem Denken so sehr treiben lassen durch das, was in dieser Welt geschieht, und die Leute rufen jeden Blödsinn momentan auf den Straßen bei den Protesten, und wir rufen mit. Teilweise lassen wir uns beeinflussen durch Strömungen, durch Denksysteme. Und dadurch, sagt sie, inspiriert, geht die Kraft verloren, zwischen Licht und Finsternis, Wahrheit und Irrtum zu unterscheiden.

[53:14] Verstehen wir? Wir gewinnen hier niemand und gar nichts. Wir verlieren unser eigenes Unterscheidungsvermögen. Die Trennlinie zwischen Weltmenschen und vielen bekennenden Christen ist beinahe gänzlich verwischt. Viele, die einst ernsthafte Adventisten waren, passen sich in ihren Handlungen, Gebräuchen und ihrer Selbstsucht der Welt an, anstatt die Welt da hin zu beeinflussen. Gottes Gesetz zu gehorchen, vereinigt sich die Gemeinde mehr und mehr mit der Welt in Übertretung. Täglich wird die Gemeinde zur Welt. Begehrt sind nicht meine Worte.

[53:47] Und ich möchte hier zum eigentlichen Punkt kommen, mit dem ich hier die Predigt schließe und einen Leiter für den Nachmittag. Denn am Nachmittag geht es um das Thema: Vorbereitung auf die Wiederkunft. Wir sprechen viel über die Wiederkunft, wir sprechen viel darüber, dass Jesus bald kommt und wie wichtig und schön das ist. Aber wie bereitet Gott sein Volk auf die Wiederkunft vor? Das wird ein Thema sein. Wie geschieht es in der Bibel? Was ist der Punkt des Vorbereitungsprozesses? Aber ich möchte euch zum Abschluss etwas zeigen, was traurig ist, und das ist eine typische Adventisten-Lehre. Dass ihr tief studieren müsst. Da steckt so viel drin für das Verständnis unserer jetzigen Zeit. Und das ist in 3. Mose, neue... Lass uns das noch zum Schluss lesen. Da ist ein Ereignis, ich weiß, ihr kennt es, aber ich möchte es mit euch in den Kontext setzen dessen, was wir jetzt studiert haben.

[54:40] Wir haben gelesen bei Petrus: Wir sind was wir sind? Ein heiliges Volk. Wir sind königliches Priestertum. Und hier geht es um Aaron und seine Söhne in 3. Mose 9. Lass uns mit mir die letzten Verse ab... Vers 23. Was hier geschieht, noch mal, ist für mich ein typologisches Ereignis, was gerade jetzt eins zu eins sich wiederholt, weltweit. Und Moses und Aaron gingen in die Stiftshütte. Und als sie wieder raus kamen, segneten sie das Volk. Da schien die Herrlichkeit des Herrn allem Volk. Was ist die Folge davon, dass die Herrlichkeit des Herrn... denkt an Jesaja, am Heiligtum, dass die Herrlichkeit des Herrn sich offenbart unter den Gläubigen, unter dem Volk? Was ist die Folge?

[55:35] Lest weiter, 24: "Und ein Feuer ging aus von dem Herrn und verzehrte das Brandopfer und das Fett auf dem Altar." Und als das Volk all das sah, die Herrlichkeit und das Wirken Gottes, zogen sie sich zurück und fielen auf ihr Antlitz. Das sieht... das hebräische Wort für Anbetung heißt... Kaka war... kann man wieder vergessen. Stocker war es interessant. Was heißt wörtlich übersetzt? Auf den in den Staub legen. Wortwörtlich in den Staub legen. Richter weiß, das hebräische Wort für Anbetung: In den Staub legen.

[56:17] Was passiert, wenn ich mich frage: Anders, wie kann ein Sünder, wie kann ein Mensch einen heiligen Gott erhöhen? Können wir Gott erhöhen? Was kann ich tun? Wird Gott höher, wenn ich singe? Wird Gott höher, wenn ich...

[56:44] Das ist der Punkt. Du kannst Gott nicht erhöhen. Gott ist egal, was du tust, ob du gegen oder für ihn oder was immer du tust. Dort ist immerhin sich heilig. Er ist nicht abhängig durch das, wie Menschen, Engel oder was in der Welt im Universum passiert. Seine Heiligkeit ist davon nicht abhängig. Er ist immer der Gleiche, ändert sich nicht. Ich kann Gott nur erhöhen, indem ich mich erniedrige, indem ich mich in die Erde lege, indem ich mich vor ihm beuge. Dadurch wird Gott erhöht, nicht dadurch, dass er sich ändert, sondern dadurch, dass ich mich erniedrige.

[57:18] Das ist ein wirklich wesentlicher Punkt. Hier steht: "Sie fielen auf ihr Antlitz als Reaktion." Und sie frohlockten. Die Reaktion davon, dass Gott sich offenbart, seine Herrlichkeit sichtbar wird. Und ich frage mich manchmal im Gottesdienst, wenn wir uns zusammenkommen, ist das, was wir tun, das, was geschieht bei Anbetung, dass wir uns erniedrigen, Gott dadurch erhöht wird?

[57:56] Damals geschah was erstaunlich ist. Die Söhne Nadab und Abihu, ihr kennt die Geschichte, deswegen kann ich da schnell durchgehen. Dann geschieht das Unfassbare. Zwei Priester missachteten die feierliche und genaue Anweisung von Gott, die ihnen gegeben worden war. Als ihre Opfer mit dem Feuer verbrannten, das nicht heißt, sagt die Bibel, heilig war. Nun, was ist da passiert?

[58:20] Im Schnelldurchgang: Was ist da passiert? Das erste Mal, als das Feuer vom Himmel kommt und das Rauchopfer als erste Mal überhaupt in der Wüstenwanderung verzehrte, als das Heiligtum gebaut wurde, die Stiftshütte. Das war das erste Mal, dass ein Rauchopfer verbrannt wurde, und dieses Feuer kam direkt aus dem Himmel. Das kann nicht von einem Streichholz, das kam nicht von einem Feuerzeug. Das kam direkt, wie bei Elia, aus dem Himmel. Gottes Anweisung war, dass die Priester dieses Feuer nehmen sollten und bewahren sollten, nun nicht mehr ausgehen lassen sollten. Das heißt, diesen... durch die Wüste, immer mit dem Feuer, das nie ausging. Jedes Brandopfer wurde mit diesem Feuer angezündet. In den 40 Jahren. Der Ursprung war vom Himmel. Und sie sollten immer die Priester, wenn sie ihre... wenn sie ihre Bräuche... nahmen, sollten sie von diesem Feuer. Das wurde genau... bedeutet das, dass bloß nicht ausgeht das Feuer? Das sind die jahrelang mit dem Feuer. Uns ist nicht ausgegangen.

[59:26] Und von diesem Feuer sollten sie nehmen, was Gott vom Himmel her hat. Haben sie aber nicht gemacht. Sie sind ins Heiligtum gegangen, Kapitel 10, Vers 1. Sie betraten die Stiftshütte mit einem... mit einem Feuer... wahrscheinlichen Streichholz genommen oder was auch immer. Haben gesagt: Trend auch braucht auch die...

[59:48] ...ist 10.1: "Und Aaron, seine Söhne und alle Israeliten nahmen an jeder seine Pfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk drauf und brachten so ein fremdes Feuer vor dem Herrn, das er ihnen nicht geboten hatte." Davor ein Feuer aus vom Herrn und verzehrte sie, dass sie starben vor dem Herrn.

[1:00:06] Schrecklich. Aber was hier ereignet sich, ist eine typologische Geschichte, die sich jetzt gerade wiederholt. Wir haben hier die Priester, wir haben das königliche Priestertum in 2. Petrus. Wir haben das himmlische Heiligtum. Wir haben Hebräer 4:16: "Lasst uns nun treten zum Thron der Gnade." Wir um das Himmelreich... tun ja, wir sind ja selber Heiligtum.

[1:00:29] Und das war eine solche Ernstübertretung, dass sie nicht mal trauern durften. Ich kann mir das als Vater kaum vorstellen. Aber es wurde Aaron verboten zu weinen über seine Söhne, damit nicht das ganze Volk verloren geht.

[1:00:48] Was war der Grund für Nadab und Abihu? Verstoß. Manche von euch wissen, sie waren betrunken. Sie gingen betrunken. Und da steht in der Bibel nirgends eine Prozentzahl. Sie waren betrunken und sie gingen rein.

[1:01:03] Vers 8: "Der Herr aber redete mit Aaron und sprach: Du und deine Söhne, ihr sollt weder Wein noch starke Getränke trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht, damit ihr nicht sterbt. Das ist seine ewige Ordnung für all eure Nachkommen. Ihr sollt unterscheiden, Vers 10, was heilig und unheilig, was rein und unrein ist, und Israel alle Ordnungen lehren, die der Herr ihnen durch Mose verkündet hat."

[1:01:21] Nun, warum betone ich das so sehr? Warum glaube ich, dass das gegenwärtige Wahrheit ist und wir diese Geschichte, wenn sie sie nicht verstanden haben, genau das Gleiche wieder machen werden? Und ich rede gerade nicht vom Alkohol, buchstäblich nur. Ich meine, ich hoffe nicht, dass ihr eine Predigt über Alkohol braucht. Ich rede hier von etwas, was ihn... offenbar steht, dass es sich wiederholen würde, dass die ganze Welt betrunken wird von dem Wein aus dem Kelch der Babylon.

[1:02:02] Das heißt, diese Geschichte, typologisch, weist auf eine Zeit auch hin. Natürlich ist hier auch Gesundheitsbotschaften mit drin, klar, Alkohol und so. Aber die noch entscheidendere Botschaft, die hier drin ist, ist eine Anwendung auf unsere Zeit, dass wir es nicht wagen können, trunken von einem Wein dieser... unseren Heiligtumsdienst so weiter durchzuziehen. Was meine ich? Es geht hier um eine Benommenheit, die dazu führt zum Ungehorsam. Und dadurch, dass wir sagen: Dieses Detail ist nicht so wichtig. Ihr wisst, dass die letzte Test auf dieser Welt, was sein wird, der allerletzte Test. Wir wissen Sabbat hat was damit zu tun, aber das sagt noch nicht, worum es gehen wird.

[1:03:03] Das ist das Medium, über das es ausgetragen werden wird: Sabbat oder Sonntag. Aber worum wird es gehen? Der letzte Test. Haben die Israeliten den Sabbat gehabt in den 40 Jahren in der Wüste? Ja oder nein? Haben sie den Sabbat gehalten am Sabbat, am siebten Tag? Haben sie dort Holz gesammelt oder irgendwas? Nein, haben sie nicht.

[1:03:27] Wie viel Karmann am Ziel? Zwei. Was steht in Hebräer 3? Da steht, dass Gott sie in der Wüste erschlagen hat, wegen ihrem Ungehorsam, die an den Sabbat... gehabt. Als es muss um mehr gehen als einfach zu wissen, Sabbat ist der richtige Tag. Worum geht's? Was wird der letzte Test sein?

[1:03:55] Geschwister, ganz einfach. Ich weiß, ihr wisst, dass ihr seid so schüchtern. Es wird die Frage sein, ob ich unterscheiden kann zwischen heilig und profan. Das mit, dass sein... und deswegen hat der Satan die Agenda, die Menschen betrunken zu machen von dem Inhalt aus dem Becher. Versteht, alle Uneinigkeit ist in den Becher: Heidentum, ihre Lehren, Götzendienst, Kompromisse, Kompromisse. Profan und heilig vermischt führt nicht zu einer gemäßigten Gottesdienst. Profan und heilig gemischt führt zum Tod, und zwar zum sicheren Tod.

[1:04:42] Die Anwendung auf unsere Zeit kann nur die sein, dass wir jetzt aufpassen, wieder... Widersache über dieses System, das die Bibel, Babylon. Und übrigens, was heißt denn Babylon übersetzt? Weiß das jemand? Verwirrung. Das ist eine Möglichkeit. Gibt ein paar Archäologen, die sagen, das heißt "das Tor zu den Göttern" oder so. Aber die klassischen Übersetzungen aus dem akademischen, aus den alten Sprachen ist: Vermischung, Verwirrung. Verwirrung heißt Vermischung. Satan heißt Durcheinanderwerfer. Was wirft er durcheinander? Lüge und Lüge. Heilig und profan wird so für mich, dass es ein tödliches Cocktail wird.

[1:05:30] Darum geht's in Babylon. Und das müssen die Menschen erfahren, und es müssen wir wissen: Bei Gott gibt es keine Möglichkeit, heilig und profan zu vermischen. Es geht nicht. Ich muss mich entscheiden. Ihr sollt mir heilig sein. Wenn ich mich für Gott entscheide, entscheide ich mich dafür, für sein Wesen. Und wie sagt Paulus? Essing unter Brief, was hat Billy als gemeinsam mit Gott? Nichts. Es gibt keinen Mittelpunkt, keine Mitte zwischen heilig und profan. Gibt es keine Mitte. Lasst euch das nicht einreden, weil wir... Ich habe gestern darüber gesprochen, wir liegen der Versuchung, dass wir ständig uns entscheiden sollen zwischen liberal und konservativ.

[1:06:21] Vorsicht, das ist eine Falle. Und dass die Lösung ist die Mitte, die gute Mitte zwischen liberal und konservativ. Ausgewogenheit? Nein, das ist nicht die Lösung. Die Lösung ist, was hat Gott durch den Geist der Gemeinde gesagt: "Wer Ohren hat, der höre, was der Geist der Gemeinde sagt."

[1:06:36] Sein. Unser Kampf ist nicht mit gegen Fleisch und Blut. Versteht ihr? Es geht nicht um liberal, konservativ. Das ist eine Täuschung. Fall nicht darauf rein. Es geht darum, was sagt Gott der Gemeinde? Es geht um Unterscheidung zwischen heilig und profan. Und das müssen wir ernst nehmen.

[1:06:55] Geschwister, und glaubt nicht, weil wir als Adventisten sind, dass wir dadurch der letzten Täuschung so einfach aus dem Weg gehen. Die Täuschung wird so dem Original ähneln, heißt es in inspirierter Schrift, dass selbst die Auserwählten verführt werden würden. Die Zeitlich... verkürzt werden. Wir unterschätzen, dass wir denken, wir haben das schon im Griff. Ich weiß, was der Sabbat ist. Mich kann keiner vom Sonntag überzeugen.

[1:07:24] Solche etwas sagen. Ich habe gestern kurz es angestupst, nur. Ich will darüber nicht predigen, aber ich muss es trotzdem noch mal sagen. Corona hat uns was gelehrt, wie kraftvoll die Dynamik ist, die psychologische Dynamik von einer Gegebenheit. Ich stehe im Bäcker und unterdrücke meinen... und unterdrücke mal ein Räuspern, damit niemand denkt, ich bin krank. Das habe ich erlebt, und ich bin erschrocken. Becker über mich selber bin ich erschrocken, dass ich plötzlich mir Gedanken darüber gemacht habe, was denken die anderen über mich. Und ich war bin da nicht krank, war nicht krank, aber ich hab's unterdrückt, das Räuspern, damit... ich bin ohne Maske rein, damit die Leute nicht denken, ich bin krank. Da war ich so erschrocken.

[1:08:16] Habt ihr eine Ahnung, welche Dynamik herrscht, wenn alle das gleiche tun? Wir haben jetzt ein bisschen gespürt, was das für eine Kraft entwickelt, wenn alle das gleiche tun, egal ob es richtig oder falsch ist.

[1:08:28] Es ist nicht zu unterschätzen. Geschwister, das ist nicht zu unterschätzen.

[1:08:37] Ich schließe, und das geht nicht nur an euch, die ihr jetzt zuhört, wahrscheinlich die meisten von euch Adventisten, sondern das gilt jetzt auch denen, die zuhören, keiner Bandlisten sind und vielleicht diese Aufzeichnung hören, wenn sie irgendwo abgespielt wird. Die Welt, die Christen halt, von denen viele es ehrlich meinen und ernst meinen. Und ich kenne so viele wunderbare Christen aus allen Kirchen, Katholiken, Charismatiker, ich habe so viele wunderbare Leute kennengelernt, die es wirklich ernst meinen und die Gott lieben nach ihrem besten Wissen. Aber die meisten sind schon über den Tisch gezogen mit heilig und profan durch den Sonntag.

[1:09:17] Wir tun etwas, weil es eben so ist. Wir tun etwas, was in der Geschichte schon seit 1500 Jahren ist. Aber haben wir jemals gefragt, ob der Sonntag heilig ist? Ich spreche vor allem die an, die den Sonntag heiligen. Haben wir uns die Frage gestellt: Ist es denn wirklich heilig? Hier soll heilig sein. War ich halte ich bin der Sabbat wird genannt, er heiligte ihn. Warum? Weil er der Schöpfer heilig ist. Der Sabbat geht vom Schritt voraus, deswegen ist er heilig. Er gehört zu ihm, erden abgesondert. Es ist sein Tag. Und wir tun gut daran, aufzuwachen und endlich diesen Betrug zu merken.

[1:09:59] Aufzuwachen, dass die Menschheit betrogen wird, belogen wird an Dingen wie Gehorsam, Gehorsam, Sabbat oder Sonntag. An dieser Frage werden sich viele in der Zukunft entscheiden. Und dafür bin ich sehr dankbar. Und ich weiß, dass jeder, der Gott liebt und versteht, dass es darum geht, auf das zu hören, was der Geist der Gemeinde sagt, wird die richtige Entscheidung treffen.

[1:10:30] Denn in der Liebe ist keine Furcht. Egal was passiert, wenn wir Gott lieben, werden wir uns nicht über Konsequenzen Gedanken machen, sondern wir werden ernst nehmen, was die Bibel sagt. Dennis Sickel, 2020: "Ihr sollt meine Sache heiligen, dass sie Zeichen seien zwischen mir und euch, damit ihr wisst, dass ich der Herr bin, der euch heilig..."

[1:10:54] ...heilig sein und sauber trennen. Davon geht gar nicht. Ich kann mich nicht auf den Altar legen, auf Gottes Altar, sagen: Hier bin ich. Aber den Sabbat ablehnen. Das ist nicht möglich.

[1:11:16] Wir schließen mit einem Zitat: "Viele von uns leben und entscheiden gegen den Gottes Willen an vielen Fragen, nicht weil der Teufel so stark ist, weil der Teufel so viel Macht hat, sondern weil unsere Bereitschaft so gering ist, Gottes Willen ganz zu tun." Und Heiligkeit hat etwas mit Ganz zu tun.

[1:11:45] In 2. Chronik 25 gibt es einen König, der hieß Amazja. Und da steht von ihm: Er tat, was recht war in den Augen des Herrn. Aber nicht mit "loyal" im englischen steht wieder "loyalty", im deutschen Bibel steht wieder "lauert" im deutschen Bibel steht mit ganzem Herzen. Was hat er getan?

[1:12:11] Ihr könnt die Geschichte von Amazja. Er kam und wurde König, und er hat im Land alle Anbetung, alle Altäre, die anderen Göttern geweiht waren, hat er abgerissen, bis auf zwei oder drei. Das wissen wir aus Chronikbüchern. Die hat er stehen lassen. Wer weiß warum? Vielleicht waren sie gerade in der Nachbarschaft von einem bekannten oder Verwandten. Keine Ahnung.

[1:12:36] Was in ihm vorgeht. Er hat im ganzen Land alle Altäre niederreißen lassen, bis auf zwei oder drei. Und dann steht da ein Wort, das ist interessant. Ich habe das nachgegraben. Ich bin so ein bisschen... ich liebe Wortbedeutungen und schaue dann manchmal nach, was das bedeutet. Beim englischen steht "leonhard", im deutschen steht "von ganzem Herzen". Und dann steht da drin im Hebräischen steht das Wort, eigentlich aramäisch, dasteht "Schall mlm", wo wir ganz hin... schreiben oder loyalen könnten. Klingt seinen Ohren. Wenn ihr das Wort "Schall mlm" wird...

[1:13:20] wird die Wurzel kommt von Shalom. Und tatsächlich, ich dachte, ich traue meinen Augen nicht. Das Wort "mlm" oder die...

[1:13:33] Augen nicht das Wort "Kadosch" oder die Grundform "Schalom" bedeutet ganz vollständig. Jetzt verstehe ich, warum das Frieden heißt. Es kann gar keinen Frieden geben, wenn ich nicht vollständig Gott gehöre und nicht vollständig Gott gehorche. Da gibt es keinen Frieden. Deswegen haben im Hebräischen Sprachmuster der Frieden "Schalom" und "Kadosch" vollständig so nah beieinander.

[1:14:03] Vollständig Gott sich zu entscheiden, für ihn, vollständig mich zu entscheiden, ihm zu gehorchen, nicht montags bis freitags tun, was ich will, am Sabbat feierlich, dass ich Adventistin ganz. Das ist, was ich möchte. Das ist, was ich bei meinen Söhnen wünsche, dass sie Männer Gottes werden, die ganz Gott gehören und nicht nur ein bisschen.

[1:14:30] Und ich denke an dieses Wort, dass Jesus sagte, als er gefragt wurde: "Was ist das wichtigste, das wichtigste Gebot?" Was sagt er? Welches Wort würdest du unterstreichen? Man muss Gott von ganzem Herzen lieben. Sollte den Herrn, euren Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand, mit eurem ganzen Gemüt, sagt Luther. Oder: "Nächsten wir euch selbst in diesen beiden Geboten hängt das Gesetz und die Propheten." Welches Wort würdest du unterstreichen? Vorsicht, Falle!

[1:15:14] Die erste Überlegung ist bei mir: Liebe, denn es ist das Wichtigste. Aber was ist, wenn wie bei Amazja König? Amazja er tat, was dem Herrn recht war in seinen Augen, aber nicht ganz. Er tat es, er tat das Richtige, aber nicht ganz. Liebe ist das Zentrale in meiner Beziehung zu Gott, aber wenn es nicht völlig, vollständig, ganz ist, ist es nicht wirklich Liebe, weil dann gibt es etwas, was sich zurückhalten will.

[1:15:49] Egal, was es ist, ob es meine Lieblingssünde ist, meine Kinder, meine Erziehung, mein Essen, Trinken, meine Haare, meine Kleidung, was immer es sein mag. Spielt gar keine Rolle. Lasst uns nicht darüber streiten, was es ist. Lasst uns darüber nachdenken: Ganz oder nicht ganz? Heilig, nicht ganz heilig?

[1:16:12] Gibt es nicht. Es gibt meine Entscheidung: Entweder heilig zu sein oder mich für das Gewöhnliche zu entscheiden. Meine Entscheidung. So sagt hier Josua auf wunderbare Weise: "Das sagte ich: Ich und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen."

[1:16:31] Uns auf 24, glaube ich. Und damit hat er die Entscheidung für viele Hunderte und Tausende Menschen hat er beeinflusst. Er stand dort, seine Männer haben gesagt: "Ich und mein Haus, wir wollen Gott ganz dienen und gehorchen." Und das ist, was heute wir brauchen. Wir brauchen Menschen, Männer, Frauen, die nicht käuflich sind, die nicht Gott nach ihren Vorstellungen formen, die nicht Kompromisse machen, die nicht eine neue Form von Heiligkeit definieren.

[1:17:04] Sondern die die Heiligkeit ihres Lebens messen nicht an der Prediger, nicht an dem, was Menschen definieren, heilig zu sein, sondern die ihre Heiligkeit messen an Gott. "Ich bin heilig, ihr sollt heilig sein."

[1:17:20] Das ist Gottes Wunsch und nichts braucht Gott mehr heute als eine Gemeinde, die sich entscheidet, heilig zu sein. In dieser Welt, die kein Verständnis davon hat, was es bedeutet. Aber sie brauchen das, weil es die Wohltaten, es sind die Charaktereigenschaften Gottes.

[1:17:40] Nicht wenige sind wir gerufen zu repräsentieren. Ich weiß, das ist ein hohes Ziel. Ich weiß, dass wir das nur können, wenn wir lieben. Das geht nicht durch irgendwelche Mechanismen. Das geht nur, wenn wir wie Josef und andere Leute sagen: "Mein Gott, das ist mein Gott. Wie kann ich den Mist sagen, tun?" Das ist die Lösung.

[1:18:03] Und ich wünsche mir, dass wir diese Entscheidungen treffen, persönlich, bei unsere Kinder schauen genau auf uns. Und weil es uns hilft, vorzubereiten, uns auf das, was kommt, was morgen Nachmittag studieren wir: Wie bereite ich mich vor auf die Wiederkunft? Wie bereitet Gott mich vor auf die Wiederkunft, müsste man besser sagen?

[1:18:24] Meine Entscheidung. Ich möchte mich Josua anschließen. Ich hoffe, du auch. Die Zeit war noch nie besser, ihr Lieben, als jetzt zu sagen: Ganz, ganz nicht Gott dienen, Gott ganz dienen, nicht gehorchen ihm ganz, gehorchen nicht Adventisten sein, sondern von ganzem Herzen Adventisten sein.

[1:18:50] Das ist nichts weniger, das was Gott von uns möchte. Wohl, was hingeben wollen wir unserem Versprechen, Gott neu formulieren, nicht nur mit Worten, sondern sagen: "Ja, Herr, möchte ganz. Ich möchte Frieden haben, Frieden, den Gott gibt."

[1:19:08] Schalom kommt durch das nicht durch teilweise. Und da möchte ich uns einladen, dass wir ein Lied singen, bevor wir noch gemeinsam beten.

[1:19:26] Unser lieber Vater, Jesus Christus, dem es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist. Es ist unser Gebet, dir näher zu kommen, dich besser zu verstehen, aber auch heilig zu sein, wie du heilig bist. Das ist ein sehnlichster Wunsch, dein Wesen, seiner Heiligkeit zu reflektieren.

[1:19:47] In dieser Welt, wir wissen, Herr, dass wir in unserer Begrenzung, in unserem, in unserer Schwachheit uns oftmals darauf ausgeruht haben oder entschuldigt haben vom Status Quo aus zu urteilen und von dem, was andere denken, sagen, machen und Standards setzen.

[1:20:16] Du hast uns kein geringeren Standard gegeben als dich selbst. Dass es kaum begreiflich, wie tief du dich runter beugst, dass du Menschen wie uns sagst, dass wir so sein sollen wie du und dass du es auch möglich machen kannst.

[1:20:30] Hilf uns, dass wir Mut haben, nicht auf uns zu schauen oder auf andere und daraus abzuleiten, was möglich ist, und nicht, sondern dass wir unsere Ziele hoch setzen.

[1:20:39] Wir möchten gerne ja, in dieser Welt, die dunkel ist und die immer dunkler wird, möchten wir Lichtspender sein. Du hast gesagt: "Ihr seid das Licht der Welt." Und wir möchten gerne leuchten, möchten gerne, dass du in uns lebst und dass wir Orientierungspunkte werden in der Finsternis.

[1:21:05] Nicht um auf uns hinzuweisen, sondern dass du sichtbar wirst. Das ist das größte und das schönste, Herr, was uns widerfahren kann, dass Menschen, die ich sehen, wenn sie uns begegnen, mache es doch, dass es möglich ist, dass auch unsere Kinder in uns das sehen, was ich sehen sollen für sie zu dir.

[1:21:21] Du weißt, mit welcher Kraft die Welt gerade versucht, unsere Kinder zu dir zu ziehen, egal in welchem Alter. Hilf bitte, Herr. Kurz gesagt: Das Werk, das du begonnen hast, wirst du auch zum Ziel führen. Das glaube ich.

[1:21:35] Hilf, dass wir die nicht blockieren dabei. Und wir danken dir herzlich für dein Wort und dafür, dass der Geist spricht zur Gemeinde und hilf und öffne unsere Ohren, dass wir auch das hören, was wir hören sollen und unterscheiden können von dem, was wir nicht hören und nicht sehen sollen.

[1:21:54] Lob und Ehre sei dir, lieber Gott. Danke für diesen Sabbat-Tag. Machen uns bereit für eine gesegnete Gemeinschaft zusammen, aber auch für den Nachmittag, für das Thema, das diesem folgen wird, wenn es darum geht, vorbereitet zu sein für ein baldiges Kommen. Dafür wollen wir herzlich danken in deinem Namen, Jesus. Amen.


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