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Manuskript: CSH_2014_Q3_L9CSH_2014_Q3_L9

In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour mit Thomas Kasunic wird der Missionsauftrag Christi beleuchtet. Es wird erklärt, wie Jesus seine Nachfolger dazu berief, das Licht der Welt zu sein und Zeugen seines Evangeliums zu werden. Die Bedeutung von Wahrheit, Erkenntnis und Gottesfurcht im christlichen Leben wird hervorgestellt, ebenso wie die Rolle des Heiligen Geistes bei der Erfüllung dieses Auftrags.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2014 Q3: Wichtige Lehren von Jesus

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Schön, dass Sie wieder eingeschaltet habt hier auf www.joelmedia.de und auch begrüße ich alle Zuschauer auf www.adtv.info. Schön, dass auch ihr angeschaltet habt. Schön, dass wir gemeinsam jetzt wieder das Wort Gottes studieren dürfen, ganz besonders hier in der Lektion, wo es um die wichtigen Lehren von Jesus geht. Hier ganz speziell das Thema der Missionsauftrag Christi. Und bevor wir einsteigen, lasst uns gemeinsam Gott anbeten, dass wir seinen Heiligen Geist empfangen können, dass wir seine Worte recht verstehen können.

[0:59] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für dieses wunderbare Privileg, dein Wort zu haben. Wir möchten dich bitten, dass du uns durch diese Thematik über deinen Missionsauftrag, über deinen Plan der Mission uns durch die Wahrheit führst, dass du uns Erkenntnis schenkst und vor allem, dass wir es recht verstehen, wie du die Mission siehst und sie auch erfüllt haben möchtest durch uns. Wir danken dir, Herr, für dein Wort, für diese Erkenntnis und bitten all diesen deinen kostbaren und teuren Namen, Herr Jesus. Amen.

[1:37] Der Merkvers in dieser Lektion befindet sich in Matthäus 24 Vers 14, wo es heißt: „Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker und dann wird das Ende kommen.“

[1:56] Nun, bevor wir uns mit diesem Vers beschäftigen, möchte ich gerne mit euch noch weitere Merkmale anschauen, wo es in dem Bezug um den Missionsauftrag Christi geht. Zum einen sehen wir ja in der Lektion, dass es um das Licht der Welt geht. Es wurde auch hier in dem 14. Vers, im 24. Kapitel von Matthäus ja schon gesagt, dass ein Evangelium vom Reich verkündet werden soll und dass es zum Zeugnis führt. Nun, wir selbst sind diejenigen, die diesen Auftrag zu erfüllen haben und Jesus sagt, dass wir ein Licht für diese Welt sein sollen.

[2:38] Nun interessant ist auch schon zu sehen, dass am Anfang der Bibel im Schöpfungsbericht, wenn wir mal 1. Mose aufschlagen, hier schon das Licht ein wichtiger Bestandteil ist, denn Gott sprach in 1. Mose 1, Vers 2: „Die Erde aber war Wüste und leer und es lag Finsternis auf der Tiefe und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser und Gott sprach: Es wäre Licht! Und es wurde Licht.“

[3:10] Nun allein schon hier sehen wir, welche symbolische Tiefe auch hier diese Aussage hat, denn Wasser bedeutet ja in der Bibel Völker und Stämme. Und wenn wir sehen, dass der Geist Gottes über den Menschen war, also über den Wassern, über dieser vielen Völker, wurde es Licht, denn es war vorhin, wo das Wasser sich befand, wo die Menschen sich auch heute befinden, Finsternis. Und wir leben wahrhaftig in der Finsternis. Und Finsternis meint nicht, dass es hier einfach dunkel um uns herum ist, es meint die geistliche Finsternis, dass die Wahrheit betrübt wurde, dass sie abgedeckt wurde, dass es einem Finsternis eingehüllt wird. Aber durch Gottes Gegenwart, durch den Geist Gottes, ganz besonders – und wir werden hier auch noch ein ein ein Auge darauf werfen, was es den Zusammenhang mit dem Heiligen Geist auf sich hat – durch die Anwesenheit Gottes, durch den Geist entsteht Licht und die Finsternis verschwindet. Das Licht ist unverzichtbar zum Leben.

[4:19] Wenn wir Johannes mal aufschlagen, Johannes Kapitel 1, sehen wir auch hier schon die Aussage von ihm, also von Johannes, wo er deutlich macht, in Johannes Kapitel 1, Vers 5: „Oder wir können eigentlich schon, lasst uns Vers 1 anfangen. Im Anfang war das Wort, erste Mose 1, und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war am Anfang bei Gott.“

[4:46] „Alles ist durch dasselbe entstanden und ohne dasselbe ist auch nicht eins entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht begriffen.“ Schon damals, als Jesus als Mensch geboren wurde in Bethlehem, hat sein Volk, das eigentlich auf ihn warten sollte, es nicht begriffen, dass das Licht der Welt kam, um die Menschheit zu erlösen.

[5:22] Es war ein Mensch von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis – wir werden nachher noch über Zeugnis sprechen – dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten. Nicht er, Johannes, war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht. Genauso wie wir heute Zeugnis geben sollen von Gott, von dem Licht, wenn wir schon das Wort Gottes haben und das schon von Gott berichtet, schon Zeugnis gibt, soll es in uns, so wie es hier schon stand, das Wort wurde Fleisch. Es verwandelt sich, das Wort Gottes, das vom Licht Zeugnis gibt, soll auch in uns lebendig werden, Fleisch werden und Zeugnis geben.

[6:14] Nun durch diese Engbeziehung zwischen Gott und dem Licht symbolisiert die Bibel das Licht oftmals auch mit Wahrheit, mit Erkenntnis und mit Gottesfurcht. Nun, was heißt das? Wenn wir wissen, dass das Wort Gottes, das von dem Licht Zeugnis gibt und dass wir selbst Lichter werden sollen, weil das Wort selbst in uns Fleisch wird, führt es uns auch zur Wahrheit. Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Und es ist auch wichtig, dass wir die Erkenntnis Gottes haben, und zwar die rechte Erkenntnis Gottes nach seinem Wort. So können wir auch letzten Endes wissen, wie wir zu leben haben, wie wir Menschen zu Christus führen können. Wenn wir das Wort selbst nicht besitzen und nicht die Erkenntnis Gottes haben, wie sollen wir dann Menschen zu Christus führen? Nicht durch die Wahrheit geschieht es, sondern durch eigene Interpretation, durch eigene Vorstellung, durch Dinge, die wir selbst uns ausmalen, die aber nicht der Wahrheit entsprechen. Und das hängt auch damit zusammen, ob wir Ehrfurcht vor Gott haben. Denn wenn wir wirklich Ehrfurcht vor Gott haben, würden wir niemals es uns wagen, die Dinge anders darzulegen, als das, was Gott hier sagt. Und dafür sollten wir uns auch hüten.

[7:29] Und es ist auch interessant, dass genau diese drei Dinge auch sehr deutlich werden in der Offenbarung in der Gemeinde Laodicea, denn das ist genau das, was der Gemeinde fehlt: die Erkenntnis Gottes, die Gottesfurcht und die Wahrheit, das durch den Glauben sichtbar wird. Johannes selbst berichtete über Jesus in Johannes 1, Vers 4: „In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.“

[7:59] Jesus spricht von sich selbst in Johannes 8, Vers 12. Lass uns aufschlagen, Johannes 8, Vers 12. Dort spricht Jesus von sich selbst, Johannes 8, Vers 12. Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt – hier geht es um die Jüngerschaft, um die Nachfolge Jesu – wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Oder auch in einem anderen Vers, im selben Buch Johannes, in Kapitel 9, Vers 5. Wir können da ab Vers 4 schon beginnen: „Ich muss die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“

[8:55] Jesus macht hier deutlich, dass es eine Zeitspanne gibt, wo wir wirken können, solange es Tag ist, solange die Möglichkeit besteht, im Licht zu wandeln, im Tag, bei Tageslicht die Werke zu tun. Wissen wir auch, dass Christus mit uns ist, denn es wird die Zeit kommen, die Nacht, da niemand mehr wirken kann, wo der Heilige Geist sich zurückzieht von den Menschen und es keine Möglichkeit mehr gibt, Menschen zu Christus zu führen, wo die Gnadenzeit vorbei ist für alle Menschen. Da wird niemand mehr wirken. Bis dahin, sagt Jesus, werde ich in der Welt sein und werde das Licht durch euch scheinen lassen, weil wir das Licht der Welt sein sollen.

[9:44] Und schon früh während seines Wirkens auf Erden machte Jesus seinen Jüngern ihre Aufgabe in dieser Welt deutlich, dass auch sie das Licht der Welt sein sollen. Und auch Israel war dazu auserwählt, für Jesus zu leuchten. Bedenkt mal, bei dem Bau der Stiftshütte gab es ein Gerät, das sehr, sehr wichtig war in dem Prozess des Heiligtums, in dem Gottesdienst sozusagen, der siebenarmige Leuchter. Denn der siebenarmige Leuchter war ein Symbol für das Zeugnis, für das Licht der Welt.

[10:27] Und auch wenn wir da zum Beispiel Jesaja im Alten Testament, Jesaja 60 mal aufschlagen, Jesaja Kapitel 60 und dort die Verse 1 bis 3, dort heißt es: „Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir.“

[10:53] „Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde, haben wir wieder denselben Wortlaut, den Jesus schon im Neuen Testament deutlich macht, und tiefes Dunkel die Völker, aber über dir geht auf der Herr. So wie wir im ersten Vers schon gelesen haben, die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir, aber über dir geht auf die Herrlichkeit, der Herr und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Heidenvölker werden zu deinem Licht kommen und Könige zu dem Glanz, der über dir aufgeht.“

[11:26] Hier sehen wir schon, dass im Alten Testament Gott deutlich machte für sein Volk, sie sollen das Licht der Welt sein, sie sollen durch ihr Leben, durch ihr Handeln, durch ihre Worte, durch ihre Taten Menschen zu Christus führen und nicht einfach nur Heidenvölker, nein, sondern auch Könige. Wie stehen wir denn zu diesem Auftrag, der schon damals im Alten Testament für das Volk deutlich wurde? Dass es uns bewusst ist, dass es nicht nur um die Heidenvölker geht, sondern dass wir auch hochrangige Menschen, Menschen mit Titel, Menschen mit hohen Positionen zu Christus führen können.

[12:05] Wir reden viel in der Gemeinde über Missionen, Möglichkeiten, Missionen durchzuführen. Das ist auch gut so, aber es sollte nicht einfach nur eine Mission sein, die wir erfüllen sollen, Hauptsache, wir können ein Häkchen dahinter machen und sagen: „Ich habe meinen Soll erfüllt.“ Hauptsache, ich habe mal etwas in den Briefkasten gesteckt. Hauptsache, ich habe mal einen Flyer an einen Bekannten oder an eine Person auf der Straße einfach mal in die Hand gedrückt. Nein, es geht hier noch um viel, viel mehr als nur um Bücher verteilen und Flyer verteilen. Es geht darum, zu wissen, so wie Jesus die Menschen durch seine Augen sieht. Und glaubt mir, jeder Mensch, den Jesus sah, war für ihn ein Kandidat fürs Himmelreich und hat alles dafür getan. Und ich denke, das war das Besondere an Jesus und das war das, was auch so aus ihm herausstrahlt, diese Herrlichkeit, die seine Jünger sahen, von denen Johannes sprach, dass diese Herrlichkeit sichtbar wurde, weil er sah: Jesus möchte die Menschen retten.

[13:09] Er möchte ihnen den Weg zum Himmel frei machen, denn jeder einzelne von ihnen war ein Kandidat fürs Himmelreich. Wie ist es mit uns als Gemeinde, die wir eigentlich in der letzten Zeit den wichtigen Ruf an die Erde bringen sollen, um die ganze Erde zu erleuchten? Wie steht es mit uns persönlich, innerhalb der Familie und auch in der Gemeinde? Was tun wir als Mission, um Menschen zu erreichen? Ich denke, das Erste, was wir für uns persönlich tun sollen, ist, selbst Licht zu werden und andere in der Gemeinde anzustecken, dass auch sie leuchten, indem wir das Wort Gottes hochhalten, es lernen, studieren und es aufnehmen in uns, dass es in uns Fleisch wird.

[14:01] Lasst uns auch dazu noch einen Text aufschlagen in Johannes Kapitel 12, in Johannes Kapitel 12, Vers 36. Da wird es auch hier deutlich, schaut Vers 35 vielleicht schon: „Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Zeit ist das Licht bei euch, wandelt, solange ihr das Licht noch habt, damit euch die Finsternis nicht überfällt, denn wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht.“

[14:30] „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ Solange wir das Wort Gottes haben, wissen wir den Weg, wie wir gehen können, wie wir die Mission machen können, wie wir sie erfüllen können, wie wir sie vor allem beschleunigen können, die Wiederkunft Jesu, denn darauf kommt sie an. Denn in Matthäus 24, wie wir es gelesen haben, dass die Verkündigung des Evangeliums über die ganze Erde gehen soll und dann wird das Ende kommen.

[14:56] Sprich, von uns ist es abhängig, wie schnell und intensiv wir mit Gott, mit seinem Heiligen Geist das Evangelium verkündigen, damit das Ende kommen kann. Wie schnell möchtest du, dass Jesus wiederkommt? „Solange ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Kinder des Lichts werdet.“ Dies redete Jesus und ging hinweg und verbarg sich vor ihnen.

[15:23] Jesus macht hier deutlich, solange die Zeit ist, solange wir uns mit dem Wort Gottes beschäftigen, solange wir Jesus anschauen – denn ihr wisst, durch das Anschauen werden wir verwandelt – wird die Finsternis nicht um uns sein, sondern das Licht. Und schaut, wenn andere in Finsternis wandeln und wie ein Licht sind, so können wir Menschen zu uns führen und ihnen den Weg erleuchten, der zu Christus führt. Wir sind sozusagen in einer dunklen Welt. Wenn man sich Großstädte in Dunkelheiten mal vorstellt, dann seht ihr, dass Straßen beleuchtet sind, denn man könnte nicht auf einer Straße fahren, wenn alles dunkel ist. Nein, es sind Leuchter aufgestellt, die zum Ziel führen und wir sind diese Leuchter, die diesen Weg zu Christus erleuchten, zum wahren Licht.

[16:11] Nun, was ist Licht? Licht ist eine Strahlungsenergie, auch bekannt als elektromagnetische Strahlung. Es ist eine natürliche Kraft, es stimuliert das Sehen und macht die Dinge sichtbar. Nun, was bedeutet es, Licht in der Welt zu sein? Zwei Dinge, die ich damit euch gerne anschauen möchte.

[16:30] Als Lichter sind wir bestimmt zu erleuchten. Leuchter, wie in Offenbarung 1, Verse 12, 13 und 20 hier auch beschrieben wird, denn die Dunkelheit umhüllt die Erde, aber das Licht der Liebe Christi, das in unserem Leben reflektiert, durchbricht die Dunkelheit.

[16:59] Im zweiten Gedanken habe ich noch aufgeschrieben, dass als Licht wir auffällig und bekannt sind, denn wenn Licht leuchtet, ist es nicht unentdeckt. Es ist das Licht, das wie bei einer Stadt, die auf dem Hügel gebaut ist, nicht einfach in der Dunkelheit nicht auffallen würde.

[17:23] Es ist ein Leuchtturm und leuchtet den Weg, leuchtet auf, wenn Gefahr droht. Und dieses Licht sind die guten Werke, die wir ausführen.

[17:40] Jesus begann die Mission zu entwerfen, damit seine Nachfolger sie übernehmen und durchführen können. Und diese guten Werke führen zu Christus. Tun wir diese guten Werke im Glauben, die zu Christus führen? Tun wir das, was Jesus geplant und entworfen hat, als Missionsplan, wie missioniert werden soll, wie Missionen durchgeführt werden sollen? Erfüllen wir auch genau diesen Plan?

[18:08] Wir haben viele, viele Bücher darüber, über den Geist der Beisagung, über das Buch Evangelisation, wie wir sehen, wie wir Missionen durchführen können als Gemeinde, auch persönlich selbst. Wenn wir das Leben Jesu betrachten, wie Missionen durchgeführt werden können und dieses Licht ist eines der wichtigen Elemente, die Gott uns hier veranschaulichen möchte. Ihr könnt übrigens noch auf JOLIN Media noch weitere Themen studieren. Wir hatten es ja am Anfang des Jahres im ersten Quartal über die Jüngerschaft gehabt und auch da haben wir schon über die Mission gesprochen. Auch hier könnt ihr noch einige vertiefte Gedanken bekommen.

[18:53] Wir wollen aber jetzt weiterschauen, denn wir haben ja schon darüber gesprochen, nicht nur Licht zu sein, sondern auch ein Zeuge zu sein. Nun, wenn wir bei dem Begriff Zeuge mal drüber nachdenken, fällt uns vielleicht oftmals eine Gerichtsszene ein, wo jemand für oder gegen einen Angeklagten eine Aussage macht, über etwas, was diese Person mit eigenen Augen gesehen hat, also sozusagen ein Zeuge ist. Wenn diese Person zum Beispiel einen Unfall mit eigenen Augen gesehen hat, dann gibt diese Person ein Zeugnis darüber, was sie gesehen hat. So sagt auch Jesus, dass wir Zeuge sein sollen von den Dingen, die wir gesehen haben. Nun, nicht nur was wir gelesen haben, was wir auch sehen können natürlich, sondern was wir in der heutigen Zeit erleben.

[19:37] Zum Beispiel, wenn wir Lukas mal aufschlagen, Lukas 24, die Verse 46 bis 48. Lukas 24, vielleicht schon ab 44: „Er aber sagte ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch geredet habe, als ich noch bei euch war, dass alles erfüllt werden muss, was im Gesetz Moses und in den Propheten und den Psalmen von mir geschrieben steht.“ Da öffnete er ihnen das Verständnis, damit sie die Schriften verstanden und sprach zu ihnen: „So steht es geschrieben und so musste der Christus leiden und am dritten Tag aus den Toten auferstehen und in seinen Namen sollen Buße und Vergebung der Sünden verkündigt werden unter allen Völkern, beginnend in Jerusalem.“

[20:29] „Ihr aber seid Zeugen hiervon.“ Jetzt ist interessant, als ich das gelesen hatte, dass nur ein einziger, dass, dass dieser eine Satz einen ganzen Vers ausmacht: „Ihr aber seid Zeugen hiervon.“ Jetzt, wovon? Schaut, wenn wir es noch mal anschauen, geht es zunächst einmal darum, dass Jesus hier seinen Jüngern etwas deutlich macht und vor allem auf einen gewissen Punkt aufmerksam macht. Er sagt, dass es wichtig ist, dass wir verstehen, was erfüllt werden soll, was im Gesetz Mose, in den Propheten und in den Psalmen von Christus geschrieben steht und das ist das Verständnis der Schrift, die wir verstehen sollen.

[21:12] Jesus, das spricht der Heilige Geist, für uns heute macht es uns klar und deutlich, denn so steht nun geschrieben und so muss der Christus leider am dritten Tag aus den Toten auferstehen und in seinen Namen – und das ist die Erfüllung der Mission Jesu, die er bis zu diesem Zeitpunkt am Kreuz vollendet hat – Buße und Vergebung der Sünden.

[21:39] Nun, wir können natürlich nicht einfach hergehen und sagen, wir klopfen beim Nachbarn an und sagen: „Es muss in deinem Hause Buße und Vergebung stattfinden. Dann wird Christus sichtbar in euch, dann versteht ihr die Liebe Christi.“ Nein, was er damit meint ist, dass Buße und Vergebung beginnen soll in Jerusalem, bei dir und mir zu Hause. Wenn wir von uns aus gesehen keine Buße, keine wahre Buße und Vergebung erleben, werden wir keine richtigen Zeugen sein. Warum? Wie können wir Zeugnis geben für etwas, was nicht wirklich geschieht, von der Erkenntnis dessen, wovon wir erlöst oder durch wen wir erlöst wurden, durch Jesus Christus. Denn Christus hat am Kreuz die Sünden für unsere Sünden auf sich genommen, dass wir frei werden von der Sünde, dass wir wandeln können im Licht, um Zeugen zu sein und Zeugnis zu geben, was Christus in unserem Leben tut.

[22:50] So sagt er klar: Das Erste, was geschehen muss, um Zeuge zu sein, ist, dass wir in unserem Leben eine Bekehrung erlebt haben, dass wir gesagt haben: „Christus hat meine Sünden genommen.“ Es gab eine Vergebung zwischen Gott und den Menschen durch Jesus Christus und nur diese Vergebung führt zum Frieden.

[23:16] Und dadurch können wir ein Zeuge sein, zu sagen, es gibt eine Freiheit in dieser Welt, eine Freiheit von Sünden, eine Freiheit von der Last, die Christus von uns genommen hat. Jesus hat sein Volk dazu berufen, Zeugen in dieser Welt zu sein. Du und ich, erlöste Sünder, haben das besondere Privileg, darüber Zeugnis zu geben, was Jesus in unserem Leben, in dem Leben der anderen getan hat und noch tun wird. Ist das nicht wunderbar, zu wissen, dass Christus noch weiter wirkt in unserem Leben?

[23:49] Zum Beispiel Apostelgeschichte, wenn wir mal kurz aufschlagen, Apostelgeschichte 1. Und das ist auch diese Erfahrung, die ich uns allen wünsche, wo es heißt: „Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.“ Und hier hören wir schon den Nachklängen aus Matthäus 24, dass das Evangelium verkündet wird, bis ans Ende der Welt. Und das ist das, worauf wir achtgeben sollen.

[24:35] Denn schaut, als Jünger genau das taten, als sie sich versammelt hatten, als sie gebetet hatten, vereint waren, im Herzen einig waren, so wie auch die Gemeinden hier in Deutschland, in der ganzen Welt, die Adventgemeinden eins sein sollen. Durch Vergebung, durch Buße und Vergebung beginnt etwas Wunderbares. Eine Tür öffnet sich, ein Sausen entsteht, der Heilige Geist kommt über uns und wir werden dadurch Zeugen, beginnend in Jerusalem und dann in der ganzen Welt.

[25:15] Johannes 15, ebenfalls eine wunderbare Aussage. Johannes 15, die Verse 18 bis 27, wo schon deutlich, Jesus deutlich macht, was es auf sich hat, wenn man ein Zeuge in der Welt sein möchte. „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt, dass ihr liebt, so hätte die Welt, dass ihre liebt. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt, wegen diesem Zeugnis.“

[25:50] „Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als ein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen. Haben sie auf mein Wort argwöhnisch Acht gehabt, so werden sie auch auf das eure argwöhnisch Acht haben.“

[26:10] Es wird Menschen geben, die argwöhnisch auf unser Zeugnis reagieren, weil sie es nicht ertragen können. Sie wollen lieber in dem in der Finsternis sein, als das Licht anzunehmen. Dennoch gilt auch für sie, dass sie das, dass sie, dass sie die Möglichkeit haben, das Licht zu empfangen. Es ist nicht unsere Aufgabe zu bestimmen, wer das Licht empfangen soll oder nicht, sondern wir haben auch bei diesen Menschen die klare Aufforderung, ihnen das Licht zu bringen.

[26:40] „Aber das alles werden sie euch antun um meines Namens willen, denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie keine Vorwarnung für ihre Sünden.“ Und ihr seht, dass es auch da wichtig ist, zu wissen, Buße und Vergebung ist auch ihnen zu teilen, solange sie das Licht annehmen. Wenn sie es nicht annehmen, so haben sie kein Vorwand mehr für ihre Sünden.

[27:08] „Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater. Wenn ich nicht die Werke unter ihnen getan hätte, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie gesehen und hassen doch sowohl mich als auch meinen Vater. Doch dies geschieht, damit das Wort erfüllt wird, dass in ihrem Gesetz geschrieben steht: Sie hassen mich ohne Ursache.“

[27:26] „Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich von Vater senden werde, den Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird er von mir Zeugnis geben. Und auch ihr werdet Zeugnis geben, weil ihr von Anfang an bei mir gewesen seid.“

[27:47] Wir wollen uns noch einen weiteren anschauen. Ihr habt noch einen Vers im Manuskript, Apostelgeschichte 5, Verse 26 bis 32, aber den ich noch mit euch anschauen würde, ist in 2. Petrus, in 2. Petrus Kapitel 1, Vers 16.

[28:05] „Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen.“

[28:13] Sind wir Augenzeugen der herrlichen Majestät Jesu Christi in unserem Leben, dass wir Zeugnis geben können, dass wir andere Menschen erleuchten können, den Weg leuchten können, dass sie auf dem Weg Gottes, den Weg der Wahrheit auf seinem Wort gerichtet, den Weg zu Christus führen können, damit sie Buße und Vergebung erlangen können. Das ist unsere Aufgabe. Wir sollen Zeugen sein in dieser Welt und nicht nur Zeugen sein, sondern wir sollen auch Jünger sein und auch selbst andere Menschen zu Jünger machen.

[28:49] Johannes 20, wie in der Lektion schon beschrieben ist, Johannes 20, Verse 21 bis 23 heißt es: „Da sprach Jesus wiederum zu ihm: Friede sei mit euch! Gleich wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihm: „Empfangt den Heiligen Geist.“ Schaut mal, wie oft der Heilige Geist hier immer wieder eine Rolle spielt, wenn es um die Mission geht.

[29:23] „Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben, welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“ Worin besteht die Beziehung zwischen dem Empfangen des Heiligen Geistes und das Zeugnis für Christus? Nun, wenn wir mal Lukas aufschlagen, Lukas 24, wird das recht deutlich. In Lukas 24, Vers 49: „Und siehe, ich sende euch...“ Entschuldigung, nochmal, Vers 49: „Und siehe, ich sende auf euch die Verheißungen meines Vaters; ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan werdet mit der Kraft aus der Höhe.“

[30:07] Nun, was ist jetzt die, was ist diese Beziehung, worin besteht diese Beziehung zwischen dem Empfangen des Heiligen Geistes und das Zeugnisgeben für Christus? Schaut nochmal: „Und siehe, ich sende auf euch die Verheißungen meines Vaters.“ Nun, was heißt das konkret? Was heißt es, diese Verheißung zu haben? Warum brauchen wir Verheißungen? Würden wir einfach nur Missionen betreiben, ohne zu wissen, welche Konsequenzen es hat? Welche Motivation wäre das für uns, ohne gewiss zu sein, was wir alles an Hilfe benötigen und sie auch bekommen sollten, würden, müssten?

[30:51] Diese Verheißungen sind wichtig deswegen, weil wir wissen, dass alles, was wir tun, eine Konsequenz hat, sowohl vom Empfangen, als auch vom Weitergeben. Und wenn all dies nicht auf den Verheißungen beruht, dass Christus uns gibt, damit es erfüllt werden kann, würden wir, glaube ich, schon recht bald mit der Mission aufhören. Denn die Verheißungen sind da, dass wir daran glauben können, dass Jesus uns alles mögliche gibt, was wir brauchen, was wir erbitten in seinem Namen, dass wir es auch bekommen.

[31:26] Die Frage ist nur, wie gehen wir damit um? Und vor allem, können wir einfach nur so bitten und bekommen, was wir denken, was wir brauchen? Nein, Christus macht deutlich, dass es eine Bedingung benötigt, um Verheißungen zu bekommen. Und deswegen ist es auch wichtig, in Verheißungen zu beten, Gott selbst beim Wort zu nehmen, zu sagen: „Herr, du hast gesagt, dass wenn wir dies erfüllen in deinem Namen, dann wird es auch geschehen.“

[31:56] Wie oft haben wir in Verheißungen gebetet, in Verheißungen vertraut, in Verheißungen weitergegeben? Ich finde, das ist eines der Punkte, wo oftmals auch einfach darüber hinweg gelesen oder gedacht wird. Denn die Verheißungen sind ein sehr wichtiger Bestandteil, dass diese Beziehung zwischen Empfangen des Heiligen Geistes und das Zeugnis für Christus eine Rolle spielt.

[32:26] Wir haben noch einen Vers in Johannes 20. In Johannes 20, Vers 21, den haben wir ja schon gelesen gehabt, wo es darum ging, wo Jesus sprach: „Gleich wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“

[32:55] Wichtig vor allem zu verstehen ist: Ohne den Heiligen Geist verwässert unser Zeugnis und wird somit zu einer unbrauchbaren Überzeugung für andere Menschen. Der Heilige Geist bringt uns Christus so nah, als wäre er direkt neben uns als Person. So als ob er uns direkt den Weg freimacht, uns Dinge in den Weg gibt, die wir brauchen, um unsere Aufgabe zu erfüllen. Sei es an materiellen Dingen, sei es an Ereignissen, sei es was auch immer es ist. Solange es von Christus kommt und im Einklang mit seinem Wort geschieht, können wir sicher sein, dass Jesus uns immer hilft, immer hilft, diese Mission, diesen Auftrag zu erfüllen.

[33:48] Bezug nimmt eben auf Johannes 20, 21, unsere Aufgabe, die Fortführung der Mission Jesu, was sein vollendeter Dienst war. Matthäus 9, Vers 35 macht dies auch noch mal deutlich. Matthäus 9, Vers 35: „Und Jesus durchzog alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündigte das Evangelium von dem Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk.“ Lehren, verkündigen, heilen. Das ist auch unsere Aufgabe als Jünger, die wir gesandt sind und auch anderen aufmerksam zu machen, die zu Jüngern ausgebildet werden, dass auch das ein Fundament ist der Jüngerschaft: Lehren, verkündigen und heilen.

[34:36] Nun, wenn wir die Menschen zu Jünger Christi machen, wie es in Matthäus 28 in den Versen 18 bis 20 deutlich wird, sollten wir uns erst mal überlegen, was überhaupt ein Jünger ist. Ein Jünger ist ein Nachfolger oder Lehrling eines Meisters. In biblischer Sicht ist ein Jünger ein Nachfolger und ein Imitator Jesu. So wie er Nachfolger heranzog, so soll wir es auch tun. Wir arbeiten nach einem Plan der Ergänzung. Jesus nach dem Plan der Vervielfältigung.

[35:11] In den Aussagen von Matthäus 18, Verse 18 bis 20 lesen wir vier Verben. Vielleicht schlagen wir es kurz auf. Matthäus 28, 18 bis 20: „Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Zeitende.“

[35:53] Nun, was sind die vier Verben, die hier geschrieben stehen? Gehen, ausführen, taufen, lehren. Wobei das Ausführen ein Imperativ ist und das in Abhängigkeit zu den anderen dreien steht. Aber interessant ist, dass genau diese vier Elemente es ausmacht, dass das, was wir erfüllen sollen als Jünger Christi, nämlich Menschen zu Jünger Christi zu machen, wichtig ist.

[36:25] Zum Beispiel, wenn wir mal Matthäus 11 aufschlagen. Ich habe euch einige Studientexte noch mit reingeschrieben zur Vertiefung. Matthäus 1, Matthäus 11 in den Versen 25 bis 30: „Zu jener Zeit begang Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen geoffenbart hast. Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater und niemand erkennt den Vater als nur der Sohn und der, welchem der Sohn es offenbaren will.“

[37:11] Christus sucht die Jünger aus. Es sind Perlen, die wir finden in dieser Welt und es gibt noch reichlich davon. Die Ernte ist so gut wie reif zu ernten, nur es gibt leider viel zu wenig Arbeiter. Jesus sagt: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden vor euren Seelen, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ Das ist das, was die Jünger Christi verstehen sollen. Es ist keine Last, die wir zu tragen haben. Nein, Christus hält für uns die Last und wir sollen von ihm lernen, was es bedeutet, zu gehen, auszuführen, zu taufen und zu lehren.

[38:04] Jesus ist sanftmütig und von Herzen demütig und das ist diese Demut, die in Vers 25 schon erwähnt wurde, dass diejenigen, die meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gegessen, denen kann Gott nicht diese Erkenntnis schenken. Denn wenn wir unmündig sind, demütig und wir wirklich erkennen, dass wir wahre Erkenntnis brauchen, wahre Weisheit brauchen von Gott, dann sollen wir sie erbeten, denn das ist ebenso eine Verheißung, die Gott versprochen hat.

[38:38] Einen weiteren Vers, den wir uns noch kurz anschauen wollen, diesbezüglich finden wir in Markus Kapitel 16, Verse 15 und 16. Markus Kapitel 16, Vers 15 und 16, dort heißt es: „Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung. Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“

[39:04] Glaube ist so ein wichtiger Bestandteil, was das Wort Gottes betrifft, aber einfach nur zu glauben ist nicht einfach nur eine Sache, die die einfach nur so herauskommt oder die einfach nur entsteht, denn selbst das ist eine Gabe, sagt die Bibel, dass der Glaube eine Gabe ist, den Gott aber allen gibt. Die Voraussetzung ist, wenn wir Menschen zu Jürgen Christi machen, dass die Menschen an uns selbst den Glauben zuerst erkennen.

[39:33] Ich habe euch noch weitere Texte beigefügt, wie zum Beispiel Matthäus 7, 24 bis 29, Apostelgeschichte 2 und Epheser 4, zum Studieren, wo es um das Thema der Jüngerschaft Christi geht, oder eben, ihr schaut noch mal auf joelmedia, die CSH vom ersten Quartal in diesem Jahr, haben wir viele Beispiele darüber schon zusammengefasst.

[40:01] Ich möchte noch zu dem letzten Punkt kommen, wenn es um das Verkündigen des Evangeliums kommt und da habe ich ein Zitat von Ellen White aus dem Buch „Leben Jesu“ aus der Seite 825 herausgeschrieben. Dort heißt es: „Jesu Auftrag an seine Jünger schloss alle Gläubige ein. Bis zum Ende der Zeiten sind alle, die an Christus glauben, davon betroffen. Es ist ein verhängnisvoller Irrtum anzunehmen, die Aufgabe der Seelenrettung bezieht sich allein auf den ordinierten Geistlichen. Vielmehr ist allen, denen die himmlische Erkenntnis zuteil geworden ist, die frohe Botschaft anvertraut. Wer durch Christus neues Leben empfangen hat, ist dazu ausersehen, an der Errettung seiner Mitmenschen mitzuwirken. Zu diesem Zweck wurde die Gemeinde gegründet und alle, die gelobt haben, zur Gemeinschaft der Gläubigen gehören zu wollen, sind damit als Mitarbeiter Christi verpflichtet.“

[41:01] Wir haben einen Dienst zu verführen, wir haben eine Pflicht zu erfüllen und diese Pflicht macht auch ganz besonders der Text deutlich, den wir gelesen haben in Markus 16, Matthäus 10, Johannes 15, Matthäus 24, Matthäus 4, Matthäus 9 und viele, viele weitere Verse, die wir uns angeschaut haben, die auch hier im Manuskript stehen.

[41:27] Vielleicht möchte ich noch ganz zum Schluss einen Vers lesen, Johannes 12. Johannes 12, ab Vers 23: „Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, dass der Sohn des Menschen verherrlicht werde.“

[41:55] „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht. Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es im ewigen Leben bewahren.“

[42:14] „Wenn jemand mir dienen will, so folge er mir nach und wo ich bin, da soll auch mein Diener sein und wenn jemand mir dient, es wird ihn mein Vater ehren.“ Möchtest du von Gott geehrt werden? Dann sollten wir alle diese Verpflichtung ernst nehmen.

[42:40] Wenn wir als Weizenkorn – wir kennen das Gleichnis vom Seemann, da das Wort auf dem Acker verteilt und wir wissen, dass der Acker ein Symbol für die Erde ist. Wenn wir nicht sterben in Christus, können wir keine Frucht geben, können wir kein Zeuge sein, können wir das Evangelium nicht verkündigen.

[43:07] Wenn wir Christus dienen wollen, so sollen wir Jesus dahin folgen, wo er ist. Basierend auf seinem Wort zeigt Gott uns deutlich, wo er uns haben möchte. Es ist auch dein Wunsch, es ist dein Wunsch, dort zu sein, wo Jesus ist.

[43:30] Wir haben eine Welt für Christus zu gewinnen und brauchen hierzu die Kraft des Heiligen Geistes, um diesen Auftrag erfüllen zu können. Lass unsere Herzen geöffnet sein für den Heiligen Geist, damit wir noch mehr von ihm empfangen können. Bist auch du willig, dein Herz für Jesus zu öffnen? Gott segne dich in deiner Entscheidung.

[43:50] Wir wollen Christus nachfolgen, wir wollen seinen Auftrag erfüllen und wir wollen bewusst nicht nur diesen Auftrag erfüllen, sondern Menschen zu Christus führen durch seine Liebe und durch seine Gnade, damit er sehr bald wiederkommen kann. Lasst vielleicht noch ein kurzes Gebet sprechen, damit wir dann diesen Punkt auch abschließen können.

[44:15] Lieber Herr Jesus, wir danken dir so sehr, dass du uns durch dein Wort zeigst, wie du gelehrt hast, wie du gegangen bist, wie du geheilt hast, wie du Menschen zur Erlösung geführt hast. Herr, wir wollen diesem Beispiel folgen und möchten dich bitten, dass du uns ausrüstest mit deinem Heiligen Geist, uns zeigst, wo wir falsch liegen in unseren Gedanken, wie wir Menschen erreichen können, sondern dass du uns klar offenbarst, was dein Plan ist für die Mission, um Menschen zu gewinnen, dass wir Selbstzeugnis sind, dass wir ein Licht in dieser Welt sein können und vor allem, dass wir da sind, wo du bist.

[44:55] Herr, wir bitten dich, dass wir deine Verheißungen verstehen und auch darin beten können. Nicht, dass es unser Wille ist und unser Gedanken ist, dass wir ausführen sollen, sondern dass wir deine, dass wir deine besondere Erfüllung haben durch die Verheißung. Wir danken dir, dass du uns alles gibst, was wir brauchen darin und dass wir jetzt schon sehen dürfen, wie du in Zukunft führen wirst, denn du hast es schon vorhergesagt, damit wir sehen können, wie es geschieht.

[45:27] Wir danken dir, Herr Jesus, für all das, was du uns gibst und bereithältst und bitten es in deinem kostbaren Namen, Jesus. Amen. Danke, dass ihr zugeschaltet habt und wünschen euch Gottes Segen beim Studium seines Wortes und bis zum nächsten Mal.


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