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In dieser Serie „Wie man die Wahrheit findet“ beleuchtet Eugene Prewitt, wie unsere Herkunft unsere Glaubensvorstellungen prägt. Er hinterfragt die gängige Praxis, Religion als ein Ergebnis der Geburt zu betrachten, und lädt dazu ein, über den eigenen Glauben nachzudenken.


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Serie: Wie man die Wahrheit findet

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Transkript

[0:00] Ich möchte euch hier begrüßen auf joelmedia.de zu unserer Serie, wie man die Wahrheit findet.

[0:28] Ich lebe in Malaysia und Malaysia ist ein sehr interessanter Ort, wenn man darüber nachdenkt, wie man die Wahrheit findet. Wir haben drei Rassen, die nicht so sehr vermischt sind, wie in unserem Land. Die Hauptgruppe, die Malaien, das sind Moslems. Dann gibt es eine relativ große chinesische Bevölkerungsgruppe, die sich größtenteils zum Buddhismus bekennt. Und dann eine kleinere Bevölkerungsgruppe von indischen Menschen, die sich zum Hinduismus bekennen. Und es gibt auch einige wenige Christen dort.

[1:26] Ich arbeite dort in einem Gesundheitszentrum und wenn ich mit den Gesundheitsgästen dort ins Gespräch komme, ich ihnen einige Dinge präsentiere, dann zeichne ich oft einen Kreis für sie. Und dann zeichne ich verschiedene Sektionen ein, so wie man einen Kuchen quasi schneidet. Und dann sage ich, wenn man in Nepal geboren wird, dann ist man wahrscheinlich ein Buddhist. Und wenn man in Afghanistan geboren ist, ist man wahrscheinlich ein Moslem. Wenn man in Nordindien geboren wird, ist man höchstwahrscheinlich ein Hindu. Und wenn man in Japan geboren ist, dann verehrt man vermutlich einfach seine Vorfahren. Wenn man in Texas dagegen geboren ist, ist man vermutlich ein Christ. Und wenn man in Italien geboren wird, dann gibt es eine relativ große Chance, dass man ein Katholik ist.

[2:34] Und wenn ich diesen Kreis so beschreibe, dann sage ich, für die meisten Menschen ist das mit der Religion fast so, als wenn man Dart spielt. So, wo du geboren wirst, bestimmt dann größtenteils, was du glaubst. Ich möchte ganz ehrlich mit euch sein. Ich habe nicht allzu viel Respekt für so einen Zugang zur Religion.

[3:03] Ich möchte euch einige Ideen weitergeben, die ich habe. Ein Abschnitt in diesem Kuchen könnte auch Atheismus genannt sein. Wenn es keinen Gott gibt, dann möchte ich ein Atheist sein. Ich möchte nicht mein ganzes Leben für eine Religion geben, wenn es eigentlich für sie keinen realen Grund gibt. Und wenn es wirklich eine Million Götter gibt, dann möchte ich ein Hindu sein. Und ich möchte dann nicht meine Anbetung auf einen einzigen Gott fokussieren, wenn so viele andere zu meinem Glück beitragen. Und wenn Jesus der Messias ist, dann möchte ich nicht dem modernen Judentum folgen. Aber wenn er es nicht ist, dann möchte ich nicht dem modernen Christentum folgen. Mit anderen Worten, ich möchte wissen, was die Wahrheit ist. Möchtet ihr das auch wissen?

[4:17] Ich möchte euch einige der Gründe geben, warum ich mir relativ sicher geworden bin über das, was ich glaube, im Bereich der Theologie. In der Bibel sagen einige der Propheten ziemlich starke Sachen. Zum Beispiel der Prophet Jesaja. Er spricht für Gott und fordert dabei alle anderen Religionen der Welt heraus. Er sagt: "Beweist euch selbst. Wenn ihr wirklich Götter seid, gebt ein paar Beweise." Und in seinen Schriften hier fordert er zwei Arten von Beweisen. Er sagt: "Gebt doch etwas über die entfernte Zukunft bekannt. Oder beschreibt auch ganz korrekt die alte, schon längst vergessene Vergangenheit."

[5:35] Als ich über diese Herausforderung nachdachte, da dachte ich, das ist doch etwas, was man testen kann. Also habe ich mir in allen Weltreligionen Elemente angeschaut, ob es da etwas gibt, was so vorhersagende Prophetie betrifft. Nicht jede Vorhersage hat jetzt den gleichen Wert für diese Angelegenheit. Zum Beispiel ist Nostradamus da jetzt nicht besonders hilfreich, denn seine Vorhersagen sind ein bisschen so wie das Stück Papier, das man in einem chinesischen Glückskeks findet. Also ihr wisst ja, wenn man so einen Keks aufmacht und das Papier sagt dann da drauf, wo dann steht: "Dein bester Freund mag dich enttäuschen." Das steht dann nicht da, weil jemand deine Zukunft kennt, sondern nur, weil das eigentlich jede Mal passiert. Das ist also eine sehr vage Prophezeiung. Solche vagen Vorhersagen sind jetzt kein wirklicher Beweis für übernatürliche Macht. Also Nostradamus benennt jetzt nicht Daten oder Orte oder Nationen, dass man ihn wirklich festnageln könnte.

[7:11] Es gibt viel, was ich heute sagen möchte. Ich möchte das kurz zusammenfassen, was ich hier gefunden habe und hoffen, dass auch ihr das findet. Ich fand heraus, dass der Buddhismus keinerlei testbare Vorhersagen macht. Im Hinduismus gibt es einige wenige in Indonesien, die gemacht worden sind, aber sie scheinen nicht wirklich den Test zu bestehen, wenn man sie genauer prüft. Mohammed hat eine Vorhersage gemacht, die werden wir gleich nochmal anschauen. Und auch Joseph Smith, der Gründer der Mormonen, machte eine interessante.

[8:04] Wir wollen diese beiden kurz einmal anschauen. Joseph Smith sagte in den 1830ern voraus, dass es einen Bürgerkrieg in den USA geben würde. Dass es in South Carolina beginnen würde. Und dass das Thema, der Kriegsgrund, die Sklaverei sein würde. Also so eine Art von Vorhersage mag ich. Da gibt es also einen Ort, ein Datum vielleicht. Joseph Smith starb 1844. Da wurde er umgebracht. Und tatsächlich gab es ungefähr 20 Jahre später einen Bürgerkrieg in den USA. Der startete auch tatsächlich in South Carolina und wurde vor allem über das Thema der Sklaverei ausgetragen. Und wenn man das zum ersten Mal liest, sieht das eine wirklich gute Bestätigung für Joseph Smith aus.

[9:13] Also wenn du ein Mormone bist, dann fragst du dich vielleicht, warum ich keiner bin. Ich muss es dir sagen. Ich habe mir das nochmal genauer angeschaut, einige Dinge beobachtet. Als Joseph diese Vorhersage machte, da hat zu dem gleichen Zeitpunkt die Administration von South Carolina darüber gesprochen, die Union der Bundesstaaten in Amerika zu verlassen. Und diese Berichte, die wurden auch in der Zeitung veröffentlicht, in der Heimatstadt, in der Joseph lebte. Als Joseph diesen Bürgerkrieg vorhersagte, da haben auch zur selben Zeit die Zeitschriftenreporter einen Bürgerkrieg vorhergesagt, und zwar einfach basierend auf den gegenwärtigen Ereignissen. Also als ich das genauer verstanden habe, hat das so ein bisschen seine außergewöhnliche Natur verloren.

[10:26] Aber zu jener Zeit hat South Carolina sich entschlossen, nichts in dieser Richtung zu tun. Die Editoren haben nicht weiter darüber gesprochen. Und Joseph hat seine Vorhersage genommen und hat sie versteckt, sodass niemand sie sehen konnte. Und sie wurde nicht gefunden, erst nach seinem Tod. Das sagt mir, dass er selbst nicht einmal Vertrauen in seine eigene Vorhersage hatte. Also habe ich seinen Punkt entfernt.

[11:01] Jetzt werde ich für einen Moment über Mohammed sprechen. Natürlich hat Mohammed nichts geschrieben. Wir sprechen also über diejenigen, die für ihn geschrieben haben. Als er geboren wurde, war Römisch-Römisch schon lange geteilt in Ost-Rom und West-Rom. Und bei dieser Zeit hatte West-Rom schon lange Vertrauen in seine eigene Vorhersage. Und West-Rom war schon gefallen. Und da hatten sich dann die Staaten entwickelt, die wir heute Europa nennen. Und selbst vor der Zeit von Mohammed hat Ost-Rom einige Niederlagen in Kriegen erlebt. Wenn man sich das in der Geschichte anschaut, in den 200 Jahren, bevor Mohammed lebte, würde man sehen, wie Römisch-Römisch schrumpfte. Mohammeds Religion wuchs. Und sie wurde in Arabien sehr erfolgreich. Und das war, als er seine Vorhersage gemacht hat. Er hatte vorgeschlagen, dass in der langen Verwirrung zwischen seinen Kräften in Römisch-Römisch Islam gewinnt.

[12:38] Aber wenn ich mir die Geschichte anschaue, was hätte man sonst anderes auch vorhersagen können? Würde man vorhersagen, dass Rom gewinnt? Wenn das Römische Reich schrumpft und der Islam wächst? Und was würde wohl mit der Bewegung passieren, wenn der Gründer bereits vorhersagt, dass die Bewegung verlieren wird? Also werde ich dem Mohammed jetzt das nicht als Fehler ankreiden. Aber auch so scheint mir diese Prophezeiung nicht besonders bemerkenswert zu sein. Es ist eher so eine Art Vorhersage, wie ich sie auch machen könnte. Wenn ich also wüsste, dass meine Nation, die Vereinigten Staaten von Amerika, im Krieg sich mit Kuba befinden, dann würde ich es wagen, eine Prophezeiung abzugeben: Amerika wird gewinnen. Das hätte jetzt nicht besonders viel unglaubliche Einsicht von mir verlangt. Aber da ich in Deutschland bin, werde ich jetzt nicht mehr darüber sagen.

[13:53] Wie hat diese Frage über die Propheten mir geholfen? Es war dann, dass ich zu den biblischen Propheten kam. Also wenn ihr euch in den Archiven von joelmedia.de umschaut, da gibt es eine ganze Reihe von Videos über die Vorhersagen des Propheten Daniel. Beispielsweise Kapitel 2, 7 und 8. Was findet man, wenn man diese Videos anschaut? Da findet man unglaubliche Vorhersagen. Zum Beispiel, dass Babylon als Weltreich von Medopersien abgelöst werden würde. Und Persien durch Griechenland. Und dass Griechenland in vier verschiedene Teile aufgesplittert werden würde. Und am Ende von Rom eingenommen werden würde. Und dass Rom eine religiöse Macht werden würde. Und dass Westrom sich in ungefähr sieben wesentliche Hauptkönigreiche verwandeln würde.

[15:24] Diese Vorhersagen wurden gemacht, zum Teil über 2000 Jahre bevor sie sich erfüllt haben. Also es war natürlich eine, einige von ihnen erfüllten sich relativ schnell nach der Vorhersage. Aber die letzten Vorhersagen dann etwa 2000 Jahre später. Das ist besonders bemerkenswert für mich. Als Daniel seine Prophezeiung aufschrieb, waren die Menschen, die Franken, die Deutschen und die Engländer geworden sind, Hürzler wandern, in der nördlichen Hälfte der Baltischen Region. Die Chinesen waren ein weitaus stärkeres Reich. Auch in Südamerika gab es sehr viel stärkere Reiche. Wie hätte jemand vorhersagen können, dass die kleinen europäischen Stämme dort die Dominanten werden würden? Dass sie Nationen werden würden in der Weltgeschichte?

[16:44] Aber wenn man ungefähr 300 Jahre zurückgehen würde und sich die Frage stellt, welche Teile der Welt waren von Europa kolonisiert? Spanien und Portugal hatten fast ganz Südamerika. Und die ganze Karibik wurde unter den Europäern aufgeteilt. Spanien hatte auch den südlichen Teil von Nordamerika und von Mexiko. Großbritannien hatte einen großen Teil von Nordamerika. Und der Norden Nordamerikas gehörte den Franzosen. Australien und Neuseeland gehörten ebenfalls dem Vereinigten Königreich. Südafrika war woanders. Und um das Ganze abzukürzen, fast ganz Afrika war unter europäischer Herrschaft. Der Osten und der Westen und auch der Süden. Indien, Pakistan und Bangladesch waren alle Teil des Britischen Weltreiches. Um das kurz zu fassen, fast die gesamte Welt war kolonisiert. Wenn du Russisch bist und sagst, nein, es war nicht die ganze Welt. Kann man natürlich sagen, ja stimmt, es war nicht die gesamte Welt. Aber definitiv der größte Teil der Welt. Und wie hätte ein Prophet das so lange vorher sagen können?

[18:29] Aber es gibt noch etwas, was ich herausgefunden habe. Nehmen wir an, du schreibst gerne Novellen oder Romane. Und du schreibst deine Geschichte über die Zukunft. Wenn du über Menschen sprichst, dann sind deine Ideen von der Wissenschaft auch wieder gespiegelt in der Geschichte. Wenn du also glaubst, dass Früchte gut für dich sind, dann wird man das auch sehen. Und wenn du denkst, dass es gut für dich ist, Affenhirn zu essen, dann wird das auch irgendwo vielleicht vorkommen. Deine Ideen sind die besten Ideen, die du in deine Geschichte hineinschreiben kannst. Man kann schlechtere Ideen hineinschreiben, aber du hättest kein Erfolg darin, noch bessere Ideen zu schreiben als die, die du hast.

[19:34] Also wenn jemand mir sagt, dass dieses Buch von Romanschreibern geschrieben worden ist, dann finde ich da ganz erstaunliche Dinge am Anfang des Buches. Die Nahrung, die den ersten Mann und Frauen präsentiert wird, die Nahrung, die den ersten Menschen, dem ersten Mann und der Frau dort gegeben wird, ist überhaupt gar nicht eigentlich dementsprechend, was so die antiken Menschen sich unter Gesundheit vorgestellt haben. Generell gesprochen, haben die meisten antiken Menschen geglaubt, dass man viel Fleisch essen muss, um möglichst stark zu sein. Und viele haben Blut getrunken. Selbst heute kann man auch in vielen Teilen der Welt Pakete mit Blut kaufen. Und das für Kochen und Essen. Viele Menschen haben solche Ideen.

[20:35] Aber was man in der Bibel findet, du findest keine Potionen, die mit Schreibern oder Hühnern gemacht werden. Du findest keine Potionen, die mit Schreibern oder Hühnern gemacht werden. Du findest eine Ernährung, die heute noch mit großer Produktivität genutzt werden kann. Ich bin ein Siebentagsadventist. Und als Adventist bin ich statistisch mehr als ein Jahr länger als der Allgemeine. Weil ich den Ernährungsrichtlinien folge, die in diesem alten Buch geschrieben sind. In diesem Buch steht geschrieben, dass wenn man Fleisch isst, sollte man auf jeden Fall bestimmte Arten von Tieren völlig vermeiden. Aber niemand damals wusste etwas von Schwermetallvergiftung. Also als bestimmte Fischarten dort verboten worden sind, hatte man noch keine Idee, wie solche Fische vor allem die Giftstoffe aufnahmen.

[21:57] Um das kurz zu machen, die Information in diesem Buch ist ihrer Zeit weit voraus. Du findest in der ersten Teil des Buches sogar Informationen, dass man, wenn man sein Geschäft machen muss, es vergraben sollte. Das ist eine Wissenschaft, die in manchen Teilen Asiens heute noch nicht wirklich verbreitet ist. Und die Idee ist dort von Quarantäne. Um jemanden abzulegen, wenn sie eine infektiöse Krankheit haben. Das ist auch diese Idee, dass man jemanden isoliert, wenn er eine infektiöse Krankheit hat. Aber das wurde geschrieben mehr als tausend Jahre, bevor Deutsche das verstanden haben. Die Reinigung von Töpfen und von Schüsseln ist dort. Einige müssen gewaschen werden. Einige müssen gebrannt werden. Und Töpfe aus Lehm. Und wenn da sozusagen eine Infektion vorhanden war, mussten die zerstört werden. Von den Hebräern wurde ein hoher Standard der Hygiene erwartet.

[23:34] Was ist mit Chirurgen? Wann haben Chirurgen in der modernen Medizin angefangen, ihre Hände zu waschen? Und angefangen, ihre Instrumente zu reinigen? Das ist noch keine 250 Jahre her. Es ist noch nicht einmal 200 Jahre her.

[23:58] Ich sehe also sehr viel Beweise dafür, dass dieses Buch wahr ist. Aber ich möchte den Rest meiner Zeit dafür verwenden, euch zu zeigen, wie man Wahrheit findet in diesem Buch. Ich habe also diese Frage jetzt behandelt, wo man die Wahrheit findet. Nur der Gott der Bibel hat wirklich testbare Beweise geliefert, dass er Gott ist.

[24:26] Wenn ihr auch eine Bibel habt, dann schlagt doch mit mir Jesaja 28 auf. Jesaja 28 fragt eine Frage: Wem wird Gott Erkenntnis beibringen? Wem wird er die Botschaft erläutern? Die Antwort ist, die, die von den Brüsten abgesetzt sind, die, die entwöhnt sind.

[24:56] Was bedeutet das? Ich denke, einige von euch sind Mütter. Wenn wir hier einen kleinen Säugling hätten, auf dem Podium, und wir sagen mal, er ist drei Wochen alt, und ich sage zu ihm: "Hermann, ich bin heute sehr beschäftigt, und auch in den nächsten Tagen geht es nicht anders. Kümmer dich mal um dich selbst. Da gibt es Essen in der Küche. Und es gibt auch Windeln im Badezimmer, wenn du jetzt was machst. Ich bin in einer Woche wieder zurück." Was wird mit Baby Hermann passieren, wenn ich ihn mir in sich selbst überlasse? Er wird sterben. Babys sind abhängig.

[25:53] Und was Gott zu uns sagt, ist, dass er dieses Buch geschrieben hat, dass wir eben nicht abhängig sind von jemand anderem. Wenn du möchtest, dass Gott dich lehrt, dann muss man die Wahrheit selbst erforschen. Denn wenn man sich auf jemand anderen verlässt, dann ist es zu einfach, dass man verwechselt, was Gott sagt und was lediglich nur der Lehrer sagt.

[26:25] Es gibt noch mehr bei dieser Antwort, in Vers 10. Vers 10: "Weil sie sagen: Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift, Satzung auf Satzung, Satzung auf Satzung, hier ein wenig, da ein wenig." Dieses Buch ist nicht von einem Propheten geschrieben worden. Es waren verschiedene Propheten, die zu verschiedenen Zeitaltern in verschiedenen Sprachen geschrieben haben. Sie hatten auch verschiedene Persönlichkeiten. Einige waren hochgebildet. Sie haben lange, komplexe Satzkonstruktionen verwendet. Einige kamen aus Fischergesellschaften. Und sie haben sehr kurze und sehr klare, starke Sätze gesagt. Wenn man also die Bibel sich anschaut, dann findet man, wie verschiedene Propheten dieselben Ideen in sehr unterschiedlicher Art und Weise ausdrücken.

[27:32] Die Bibel ist quasi so gedacht, dass der eine Prophet die Aussagen eines anderen erklärt und noch vertieft. Ich möchte es nochmal sagen. Dieses Buch erklärt, dieses Buch erklärt sich selbst. Darüber bin ich so froh. Denn wenn es sich nicht selbst erklären würde, dann hätte ich nämlich keine Antwort auf die Frage, wie finde ich die Wahrheit. Dann müsste ich nämlich nicht nur die Quelle finden, sondern auch die Erklärung der Quelle. Aber Gott hat die Bibel entwickelt, dass wir sie als die eigentliche Erklärung der Quelle benutzen können.

[28:23] Das funktioniert aber nur, wenn du einen Teil der Bibel mit einem anderen Teil vergleichst. Und man muss dabei denken, wie kann ich jetzt da einen Teil mit dem anderen vergleichen. Ich weiß ja nicht mal, wie ich jetzt die verschiedenen zusammengehörenden Teile finden soll. Ich möchte euch ein paar Ideen dazu geben. Man kann ein Buch kaufen, das heißt Konkordanz. Oder man kann auch auf seinem Smartphone eine App für die Bibel herunterladen. Mit diesen Hilfsmitteln kann man nach einem Wort nachschlagen, zum Beispiel Glaube oder Liebe. Und mit diesen Werkzeugen könnt ihr dann all die verschiedenen Stellen finden, wo von diesen Worten, diesen Konzepten gesprochen wird. Wenn man einem Wort so durch die Bibel folgt, dann findet man sehr schnell heraus, wie die biblischen Schreiber sich gegenseitig erklären.

[29:36] Und wenn dein Herz dann darauf vorbereitet ist, bereit ist, dann werdet ihr feststellen, wie Gott euch tatsächlich durch die Bibel lehrt. Ich möchte euch noch etwas anderes zeigen. In Johannes Kapitel 7. Und dort in Vers 17. Da spricht Jesus hier. Da heißt es: "Wenn jemand seinen Willen tun will, wird er erkennen, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede."

[30:15] Was bedeutet das? Gott ist sehr freundlich. Er ist nicht derjenige, der uns zwingt, Dinge zu erkennen, die wir gar nicht wissen wollen. Wenn er also sieht, dass du bereit bist, etwas zu lernen und auch zu wachsen, dann ist er auch bereit, zu lehren. Habt ihr mal das erlebt, wo man eine Idee weitergeben wollte, aber die Person, die zugehört hat, die hatte viel mehr Interesse daran, euch etwas zu sagen? Es ist sehr schwierig, jemanden zu belehren, und Gott versteht das.

[31:04] Es ist also nur dann, wenn du bereit bist, das zu tun, was Gott sagt, dass er seinen Heiligen Geist sendet, damit du dieses Buch verstehen kannst. Was bedeutet das praktisch? Das bedeutet, wenn du bereit bist, ihm zu gehorchen, und wenn du die Frage der Heirat in diesem Buch studierst, dann findest du, dass es keine Erlaubnis gibt, nach einer Scheidung wieder zu heiraten, außer, dass dein Mann eine Adulterie gemacht hat. Aber wenn du bereit bist, deinen Weg zu haben, und dann versuchst, das in der Bibel zu suchen, dann findest du, dass es keine Erlaubnis gibt, nach einer Scheidung wieder zu heiraten, außer, dass dein Mann eine Adulterie gemacht hat. Wenn du bereit bist, deinen Weg zu haben, dann findest du, dass es keine Erlaubnis gibt, nach einer Scheidung wieder zu heiraten, außer, dass dein Mann eine Adulterie gemacht hat. Wenn du bereit bist, deinen Weg zu haben, dann findest du, dass es keine Erlaubnis gibt, nach einer Scheidung wieder zu heiraten, außer, dass dein Mann eine Adulterie gemacht hat. Wenn du bereit bist, deinen Weg zu haben, dann findest du, dass es keine Erlaubnis gibt, nach einer Scheidung wieder zu heiraten, außer, dass dein Mann eine Adulterie gemacht hat. Wenn du bereit bist, deinen Weg zu haben, dann findest du, dass es keine Erlaubnis gibt, nach einer Scheidung wieder zu heiraten, außer, dass dein Mann eine Adulterie gemacht hat. Wenn du bereit bist, deinen Weg zu haben, dann findest du, dass es keine Erlaubnis gibt, nach einer Scheidung wieder zu heiraten, außer, dass dein Mann eine Adulterie gemacht hat. Wenn du bereit bist, deinen Weg zu haben, dann findest du, dass dein Mann eine Adulterie gemacht hat. Wenn du bereit bist, deinen Weg zu haben, dann findest du, dass dein Mann eine Adulterie gemacht hat.

[34:15] Wenn ich warte, dieses Buch zu studieren, nachdem ich erst Frühstück gegessen habe, oder nachdem ich meine Tagesarbeit absolviert habe, dann finde ich meistens, dass der Tag zu viel Arbeit hat. Die Unterbrechungen kommen zu schnell. Und wenn jemand mit mir reden möchte, und es gibt etwas Wichtiges in ihrem Leben, und ich sage dann: "Kommt später wieder, ich lese gerade in der Bibel", dann fühlen sie sich sehr abgewiesen, vielleicht sogar ärgerlich, als ob ich mich nicht um sie kümmere. Deswegen nehme ich meine frühe Zeit, die Zeit am Morgen, für dieses Buch.

[35:13] Ich würde euch empfehlen, das auch als Experiment zu tun. Geht heute früh ins Bett, steht früh auf, bevor andere Menschen aufgewacht sind. Nimm dir irgendein Wort aus der Bibel und schau mal nach anderen Versen, wo dieses Wort auch vorkommt. Wenn du anfängst, dann würde ich euch vorschlagen, ein Gebet vorzusprechen. Ich würde euch jetzt nicht genau sagen, was ihr sagen soll, aber ich kann euch ein paar Vorschläge geben, was man so sagen könnte, so ein paar Ideen.

[35:57] Schauen wir mal uns Sprüche 1 an. In Sprüche 1 Vers 22 heißt es: "Wie lange wollt ihr Unverständigen den Unverstand lieben? Und ihr Spötter Lust am Spotten haben und ihr Toren Erkenntnis hassen? Kehrt um, Vers 23, zu meiner Zurechtweisung. Siehe, ich will euch meinen Geist vorströmen lassen. Ich will euch meine Worte verkünden." Hier spricht Gott zu mir. Er sagt: "Ich werde dir meinen Heiligen Geist geben. Ich werde dir helfen, meine Bibel zu verstehen." Was ist die Bedingung? Es ist, wenn er mir Instruktionen gibt, dass ich diesen auch folge, dass ich in seinen Wegen wandle. Ich kehre um, ich biege ab, wenn ich das muss.

[37:11] Wenn du morgen, morgens betest, dann lass doch Gott wissen, dass du diese Verheißung gelesen hast. Vielleicht findest du noch andere Verheißungen, Versprechen Gottes, die du erwähnen kannst. Und lass ihn wissen, dass du dieser Verheißung vertraust. Dass du erwartest, dass er diese Verheißung auch erfüllt. Und dann entscheide dich in deinem Denken, ihm zu vertrauen, dass er dir seinen Geist geben wird, sodass du dieses Buch verstehen kannst.

[37:53] Warum ist das so entscheidend? Es liegt daran, dass wir so sehr dazu neigen, etwas falsch zu verstehen. Es ist vielleicht schwer nachzuvollziehen. Unsere egoistische Natur verteidigt sich äußerst energisch. Wir sind ziemlich gut darin, Ideen ein bisschen zu verändern, damit wir besser aussehen. Wir brauchen also Gottes Geist, damit wir wirklich korrekt verstehen.

[38:33] Schauen wir mal gemeinsam in die Bibel zu Daniel 12. Daniel ist ja wirklich ein bemerkenswerter Prophet, wie ich schon früher erwähnt habe. Daniel 12, und dort Vers 10. Da heißt es: "Viele sollen gesichtet, gereinigt und geläutet werden. Sie werden also getestet werden. Und die Gottlosen werden gottlos bleiben. Und kein Gottloser wird es verstehen. Aber die Verständigen werden es verstehen."

[39:17] Ich habe das als wahr entdeckt. Ich habe jetzt seit 30 Jahren schon Religion unterrichtet. Meine Frau würde sagen, es waren 25 Jahre. Und ich hatte auch viele Studenten, die unterdurchschnittliche Intelligenzquotienten hatten. Ich war überrascht, wie Gott diese Studierenden zu einem korrekten Verständnis seiner Worte geführt hat. Ich war immer wieder erstaunt zu sehen, wie Gott gerade solchen Studenten auch geholfen hat, die Wahrheit korrekt zu verstehen.

[39:59] Und ich habe viele Menschen getroffen, die sogar akademische Abschlüsse im Studium der Bibel haben. Und ich möchte kurz sagen, was ich bemerkt habe. Wenn ein Mann, ein katholischer Diakon ist, und er entscheidet sich, Priester zu werden und Theologie zu studieren, wenn er seinen Ph.D. am Ende vielleicht sogar hat, ist er immer noch Katholik. Seine Ideen über die Religion, seine großen Schlussfolgerungen sind fast noch die gleichen, als er noch ein Knabe war. Aber was ist, wenn er ein junger Baptist ist? Er ist vielleicht in Österreich in einer Heimschule gewesen und er entscheidet sich, Theologie zu studieren. Wenn er mit dem Seminar abgeschlossen hat und er am Ende vielleicht einen Ph.D. hat, dann ist er sehr wahrscheinlich immer noch ein Baptist. Und wenn er als Lutheran startet, ist er wahrscheinlich immer noch ein Lutheran.

[41:11] Was ich sagen möchte, ist, dass die Theologie studiert oft nicht wirklich radikal die Meinungen jemandes über die Wahrheit ändert. Stattdessen führt es oft dazu, dass Menschen einfach nur hartnäckige sind in ihrer Ansicht. Wer wird verstehen? Die Bibel sagt, niemand von den Gottlosen.

[41:45] Nehmen wir an, du hast eine Sucht nach Pornografie. Oder du hast vielleicht Probleme mit irgendeiner Droge. Zum Beispiel mit Alkohol oder auch mit Tabak. Vielleicht bist du auch eigentlich ein Dieb oder du lügst regelmäßig. Was immer auch für eine Sünde in deinem Leben ist, wenn man an ihr festhält, das wird am Ende dazu führen, dass du verblendet wirst bezüglich der echten Bedeutung der Schrift. Wenn Gott dich also lehren möchte, ist das das Erste, was er tut, dass er diese Sünde konfrontiert. Jesus hat das getan. Jesus hat zu tausenden Menschen gesprochen. Er hat gesagt: "Wenn irgendjemand über eine Frau mit unmoralischen Gedanken denkt, dann tut er in seinem Herzen Ehebruch begehen." Als er das sagte, dann kann man sich vorstellen, wie hunderte Menschen plötzlich überzeugt waren in dem Herzen. Jetzt haben sie eine Gelegenheit. Er hat ihnen Korrektur gegeben.

[43:09] Sprüche 1 sagt, wenn sie sich bekehren, dann wird er seinen Geist ausgießen. Er wird ihnen helfen, die Juden zu verstehen. Und in Daniel 12 finden wir, dass die, die nicht sich bekehren, die nicht umkehren, dass sie nichts verstehen werden.

[43:29] Ich möchte zusammenfassen, was ich gesagt habe. In diesem ersten Teil unserer kleinen Serie "Wie man die Wahrheit findet", haben wir nicht damit einfach vorausgesetzt, dass das Christentum wahr ist. Wir haben angefangen mit einem allgemeinen Ansatz, der keiner einzelnen Religion den Vorrang gab. Denn vielleicht könnte ja jede Religion wahr sein. Oder niemand kennt die Wahrheit. Dort haben wir angefangen. Aber wir finden einen Test, mit dem wir etwas Fortschritt machen können.

[44:11] Und wenn wir die verschiedenen Religionen testen, dann ist das hier der einzige Ort, wo wir wirklich Beweise für die Wahrheit finden. Und zwar eine ganz bestimmte Art von übernatürlicher Kraft. Nämlich das Wissen um die Zukunft. Andere Arten von Kraft beeindrucken mich nicht so sehr. Denn dieses Buch offenbart übrigens, dass es auch in dieser Welt noch andere Kräfte neben guten Engeln gibt. Also Wunder und übernatürliche Erfahrungen. Die sind nicht wirklich echte Beweise für uns. Aber was haben wir hier? Hier haben wir gute Beweise.

[45:03] Und wenn wir dieses Buch studieren, als ob es um unser Leben geht, wenn wir einen Teil mit dem anderen vergleichen, wenn wir unser Herz Gott unterstellen, dann wird er, oh Wunder, unser Lehrer. Er benutzt dieses Buch, um sich selbst zu erklären. Und mit der Zeit werden wir der Wahrheit immer näher kommen. Aber wenn wir an der Sünde festhalten, oder wenn wir unsere Ideen von hochgebildeten Menschen abhängig machen, oder sogar von ungebildeten Gurus, dann weiß niemand eigentlich, wo wir am Ende ankommen werden. Aber wenn wir von diesen entwöhnt sind, dann wird Gott gern unser Lehrer sein. Und wenn er uns lehrt, dann können wir die Wahrheit wissen. Wir können sie finden. Amen.

[46:03] Wir möchten gemeinsam noch beten. Lieber Vater im Himmel, ich bitte für die, die zugehört haben, dass du sie lehrst, die Wahrheit zu finden, dass du dich selbst ihnen offenbarst. Ich bitte um diese Gabe. Im Namen Jesu. Amen.


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