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In dieser Predigt von Daniel Heibutzki wird die Frage nach dem Leid in der Welt und der Rolle Gottes beleuchtet. Anhand persönlicher Erfahrungen und biblischer Texte, insbesondere aus dem Buch der Offenbarung und Jesaja, wird der Ursprung des Bösen und der himmlische Kampf zwischen Gut und Böse erklärt. Es wird dargelegt, wie der freie Wille des Menschen und die Rebellion Satans zu Leid und Trennung von Gott führten, und warum Gott das Böse nicht sofort vernichtete.


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Serie: Zukunft Erde

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Transkript

[0:50] Herzlich willkommen zu der Veranstaltungsreihe "Zukunft Erde", was die Bibel wirklich über unsere Zukunft sagt. Bleibt dran, oder lebt heute. Der spannende Thema: Gott und das Leid. Wo ist Gott, wenn ich leide? 2004/2005 habe ich meinen Zivildienst gemacht in Nicaragua, in einem Kinderheim mit Straßenkindern. Elend, Leid, Armut habe ich hautnah miterlebt. Hier sehen wir die Baracke von Kindern, die wir besucht hatten. Die Mutter war Prostituierte, hatte nach eigenen Angaben 18 Kinder. Sie hatte ungeschützten Verkehr, damit war die AIDS-Gefahr sehr hoch. Und wenn sie nach Hause kamen, da war sie oft unter Alkoholeinfluss am Tag, wo die Kinder unbeaufsichtigt dort herumspielten. An oder in der Hütte kam dann der böse Nachbar, hat sich sexuell vergangen an den kleinen, unschuldigen Wesen. Für mich war das unglaublich schrecklich. Warum müssen diese Kinder leiden?

[2:00] Mein Vater hatte einen wirklich guten Freund, sein Name war Fred. Wir haben gemeinsam viel Zeit mit ihm verbracht, Spaß gehabt. Eines Tages hat Fred seine Frau fürs Leben gefunden. Die beiden wollen heiraten, haben sich verlobt, haben einen Termin geplant für die Hochzeit. Einige Wochen vorher, da war Fred gerade unterwegs, am Trampen. Da stieg er in das Auto ein von einem Fahrer, der war alkoholisiert. Als der Fahrer auf der Autobahn war, übersah ein LKW, der kam dann von rechts heran, hat das Auto, in dem Fred mitfuhr, mitgenommen. Fred wurde überrollt und starb an der Unfallstelle. Eine Tragödie. Ich weiß noch, wie mein Vater zu mir kam und da war er am Weinen. Dieses Bild werde ich nie vergessen. Mein Vater konnte den Tränen einfach keine Einheiten mehr gebieten. Papa war am Boden zerstört. Warum hat der betrunkene Fahrer überlebt? Warum ist Fred gestorben? Warum hat Gott das alles zugelassen? Wenn Gott so gut ist, warum ist die Welt so schlecht? Wenn wir einen liebevollen Vater im Himmel haben, warum lässt er so viel Leid zu? Wenn wir heute in den Medien sehen, wie Hungersnöte, Leid, Schmerz und Enttäuschung die Welt heimsuchen, dann fragen wir uns: Wo ist Gott? Warum gibt es so viele Kriege? Heute schauen wir die Kriege einmal genauer an. Wer leidet am meisten bei den Kriegen? Das sind doch unschuldige Kinder. Gott, schreien wir: Wo bist du? Hast du es vergessen? Lässt uns hier alleine zurück? Wo ist Gott, wenn wir Trennung, Scheidung, Einsamkeit, finanzielle Schwierigkeiten, Arbeitslosigkeit, Misshandlung, Krankheit und Tod erfahren? Wo ist Gott, wenn ich leide?

[3:59] Heute wollen wir mit diesen Fragen zum Wort Gottes gehen. Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel uns hier klare Antworten gibt. Komm mit mir zum Buch der Bücher. Wir möchten das letzte Buch in der Bibel aufschlagen, das Buch der Offenbarung. Und hier finden wir eine Antwort auf diese Frage: Wo ist Gott, wenn ich leide? Hier in der Offenbarung wird der große Kampf beschrieben zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und Satan, zwischen den Finsternismächten und den guten Kräften. Wir sind in diesem universalen Kampf heute mitten drin. Wir möchten heute vorbei gehen, unsere Vergangenheit, unsere Gegenwart oder Zukunft hinter uns lassen. Möchten zum Kern dieses epischen Konfliktes gehen. Wir möchten eine Antwort finden. Offenbarung Kapitel 12, Verse 7 bis 9: "Und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache und seine Engel kämpften." Hier im Buch der Offenbarung lesen wir von einem großen Kampf: Gut gegen Böse. Michael, Jesus gegen den Drachen, Satan. Offenbarung 12, aber sie sieht nicht und ihre Städte wurde nicht mehr im Himmel gefunden. Wer hat den Kampf gewonnen? Das sind gute Nachrichten heute Abend. Jesus Christus. Satan wurde aus dem Himmel verbannt, auf die Erde geworfen. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Satan ist eine Schlange, weil er verführt. Er ist ein Drache, weil er zerstört. Dieser Kampf, dieser Konflikt, dieser Krieg ist viel wichtiger als jede Star Wars-Drama oder Game of Thrones-Serie.

[5:58] Heute wollen wir uns diesen Kampf zwischen Gut und Böse genauer anschauen. Die Bibel sagt weiter: "Er wurde auf die Erde hinab geworfen und seine Engel mit ihm dahin." Warum gibt es so viel Leid auf der Erde? Warum gibt es einen Krieg hier mitten unter uns? Warum leiden wir so viel? Weil Satan auf dieser Erde lebt, unsichtbar, mitten unter uns, mit den gefallenen Engeln, die damals auf der Seite Gottes waren. Wenn sie heute Dämonen, Satan sendet das Böse. Aber warum lässt Gott das Leid zu? Warum kommt der Drache Satan überhaupt auf die Idee, gegen Gott zu rebellieren? Wie ist das Böse entstanden? Hat Gott diese Luzifer erschaffen, diesen Engel frei, mit einem Defekt? Ist Gott ähnlich, vielleicht selber verantwortlich für das Böse? Hat er es kreiert?

[6:55] Wir möchten zur Bibel gehen. Gott ist auf gar keinen Fall verantwortlich für das Böse. Gott schaffte Macht nur Gutes. Gott hat kein dämonisches Wesen erschaffen. Was da passiert? Wir gehen zurück zum Anfang der Zeiten. Gott erschuf einen wunderschönen Engel mit dem Namen Luzifer. Im Buch beschreibt die Bibel dieses Engels Luzifer. Wir lesen gemeinsam: Jesaja Kapitel 28, Vers 12: "So spricht Gott der Herr: Du warst das Abbild der Vollkommenheit, voller Weisheit und über die Maßen schön." Hat Gott einen Dämon erschaffen? Nein, er hat ein perfektes Engelwesen gemacht. Weiter sagt der Text, immer noch Kapitel 28, die Verse 14 und 15: "Du warst ein gesalbter Schützer, der Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen." Was bedeutet der Ausdruck "ein gesalbter Cherub"? Das ist nichts anderes als ein Engelwesen neben dem Thron Gottes. Gab es zwei Engel? Der eine Engel, das war Luzifer. Luzifer wandelte mitten unter den feurigen Steinen. Das bedeutet in der Herrlichkeit und in der Gegenwart Gottes. Der Text geht weiter: "Du warst vollkommen in den Tagen von seiner Erschaffung an, bis Sünden der gefunden wurde." Gott hat kein Dämon erschaffen. Gott hat einen perfekten Engel gemacht. Aber wie wurde dieser Engel böse? Wie wurde diese vollkommene Engel ungehorsam?

[8:44] Was ist da passiert? Die Bibel sagt uns: Die Sünde, die Rebellion, das Auflehnen gegen Gott hat Satan von Gott getrennt. Das war eine freie Entscheidung von Luzifer. Jesaja 28, Vers 17: "Deine Schönheit hat dein Herz zum Hochmut verführt. Du hast deine Weisheit verdorben, weil dein Glanz so wichtig war." Luzifer traf eine Entscheidung. Er missbrauchte seinen freien Willen. Er lehnte sich gegen Gott auf. Jetzt können wir uns fragen: Warum hat Gott Luzifer nicht so programmiert, dass er sich gar nicht gegen Gott hätte entscheiden können? Das wäre doch viel einfacher gewesen. Und all das Leid, was wir heute erleben, würden wir nicht erfahren müssen. Hast du Kinder? Vielleicht ist hier mein Kind, mein Sohn Levi. Stell uns mal vor, du hättest so ein junges Kind und du sagst: "Du, ja, mein Kind ist wirklich ungehorsam. Es tut nicht das, was ich sage. Es räumt nicht auf, wenn ich sage. Kommt, läuft das Kind weg, macht keine Hausaufgaben. Ist einfach schwierig, mein Kind zu erziehen." So denkst du vielleicht. Wäre es nicht einfach, dann dein Kind zu programmieren? Angenommen, dein Kind hätte hinten im Hinterkopf so einen Chip und hast dein Smartphone, eine App, und diese App verbindet sich dann über Bluetooth oder WLAN mit dem Chip deines Kindes im Hinterkopf. Da drin ist und so programmierst du dein Kind einfach jeden Tag, wie es sich verhalten sollte. Und dann steht ein Kind morgens auf und sagt: "Hallo Mama, endlich ist wieder Tag. Ich liebe dich. Wo kann ich dir helfen?" Würdest du gerne so ein Kind haben? Also ich nicht. Also jetzt mal ganz ehrlich, wer von uns würde denn so ein Kind haben wollen? Wollen wir lieben unsere Kinder so, wie sie sind? Wenn mein kleiner Sohn Levi kommt und ich hab mich gerade frisch angezogen, ich bin unterwegs, war mit dem Auto zur Predigt, aber bevor ich ins Auto einsteige, da kommt der kleine Junge noch zur Medaille, wie sein Mund ist voller Haferflocken. Und während er mich versucht so umarmen mit seinen dreckigen Fingern, da spuckt er seine Haferflocken aus. Sie landen auf meinen frisch gebügelten Hemd. Und dann kommt der kleine Junge und sagt: "Papa, Papa, ich liebe dich." Solche Kinder wollen wir oder nicht? Kinder, die programmiert sind, sondern Kinder, die sich freiwillig entscheiden, uns dich zu lieben.

[11:25] Gott wollte keine Marionetten. Stell dir vor, du bist unterwegs und du gehst zu einem Ort, wo du nicht sein solltest. Und Gott auf einmal muter dreht sich um und sagt: "Nein, nein, da solltest du nicht hingehen." Oder streckt seine Hand aus, weil du gerne etwas essen möchtest und Gott und lässt seinen Arm einfach herumschwingen, weil er sagt: "Nein, fass das nicht an." Gott möchte eine freie Liebe, Liebe, die aus einem freien Willen entsteht. Liebe ohne Zwang. Ein freier Wille birgt immer ein Risiko. Das Risiko, sich gegen die Liebe zu entscheiden, wegzulaufen, untreu zu sein. Wir alle haben diesen freien Willen. Du und ich. Hier vorne, unseren Frontallappen. Treffen wir die Entscheidung gegen oder für Gott. Hier vorne treffen die Entscheidung für die Ewigkeit. Wem möchten wir untertan sein? Gott oder Satan?

[12:23] Jesaja Kapitel 14, die Verse 12 bis 14: Satan stellte die Liebe Gottes in Frage. Hier lesen wir: "Wie bist du doch vom Himmel herabgestürzt, du strahlender Sohn des Morgensterns! Denn du dachtest dir: Ich werde zum Himmel aufsteigen und mich über die Sterne Gottes machen." Satan wollte so sein, wie er wollte. Gott gleich sein. Er stellte seine eigene Meinung über den allmächtigen Willen Gottes. Weiter sagt der Text: "Ich werde weit im Norden auf dem Berg der Versammlung sitzen. Ich werde in die Wolke aufsteigen und mich dem Höchsten gleich machen." Was bedeutet das? Jeder Jude wusste, dass der Berg der Versammlung der Berg Sinai ist. Dort erhielt Mose die zehn Gebote. In anderen Worten sagt Satan hier: Ich möchte das Gesetz sein. Ich möchte der Gott sein. Ich möchte den Menschen meinen Willen aufdrücken.

[13:29] Welches Wort kommt hier immer wieder vor? Was sagt der Text? "Ich, ich, ich." Hatte ein Super-Ego. Er wollte sich über Gott stellen. Luzifer hatte drei konkrete Ziele. Welche waren das? Erstens: Eine höhere Position. Zweitens: Einen erhöhten Thron. Drittens: Herrschaft und Dominanz. Satan würde alles tun, um dies zu erreichen.

[13:59] Wie können wir uns das vorstellen, dieser Kampf im Himmel zwischen Gut und Böse? Da geht Satan umher, er streut Zweifel. Er geht zu den Engeln, die noch auf der Seite Gottes sind, und er flüstert ihnen vor: "Ach, ist Gott wirklich so liebevoll? Mein Gott wirklich das Beste für dich? Schau mal, dieser Gott gibt uns Gesetze, die müssen wir einhalten. Wenn ich euer Gott wäre, dann könnt ihr tun und lassen, was ihr wollt. Wir brauchen keine Gesetze. Das ist nicht notwendig. Ist Gott wirklich so gerecht, wie möglich überhaupt hier? Aufstiegschancen? Oder ist Gott ein vielleicht ein Diktator?" Zweifel wurden im Universum gesät. Menschen, beziehungsweise die Lebewesen, die Engel, mussten sich positionieren. Entweder für oder gegen Gott. Satan hat ein Drittel der Engel auf seine Seite gezogen. Ein Drittel der Engel haben den Versuchungen Satans nachgegeben und sind gefallen.

[15:10] Was würde gut tun? Das war Gottes Antwort. 1. Johannes 4, Vers 8: "Gott ist Liebe. Liebe ist die Grundlage des Universums." Luzifer lästerte, manipulierte und legte aber Gott eine Waffe. Was ist das? Dass es Liebe. Gott hat nicht tatenlos zugeschaut, als das Böse entstand. Gott hat alles gegeben, sich selber. Gott ist die Liebe. Und Gott hat die Liebe. Es gibt einen großen Unterschied zwischen sein und haben. Viele Menschen meinen, nur Gott hat die Liebe, aber Gott ist Liebe. Vielleicht hast du einen Hund. Das ist ein großer Unterschied, oder, zwischen haben und sein. Nur weil du einen Hund hast, bist du kein... Naja, du weißt schon, was ich sagen möchte. Ein Unterschied zwischen sein und haben. Gott hat die Liebe. Gott ist die Liebe. Er hat sich selber gegeben.

[16:13] Jetzt können wir uns vielleicht fragen: Warum hat Gott nicht sofort vernichtet? Gott hat die Macht gehabt, dies sofort zu tun. Luzifer, der wäre dahin gewesen. Das Böse wäre niemals entstanden, so wie es heute erleben, würde es gar nicht existieren. Ich meine, mal ganz ehrlich, in den Augen Gottes ist Luzifer wie so eine kleine Lücke. Kennst du das, wenn du nachts beim Schlafen bist und da sind die Mücken in meinem Schlafzimmer? Und du willst unbedingt diese eine Mücke finden. Machst das Licht an und dann ist die Mücke vollgesogen, schauen wir deinem Blut irgendwo an der Wand. Und dann haust du drauf und die Mücke ist nicht mehr da. Gerade da einfach machen können. Und Satan hätte aufgehört zu existieren.

[17:05] Warum hat er das nicht gemacht? Warum hat Gott das Böse sich entwickeln lassen? Aber Moment mal. Stellen wir uns vor, dass unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel politisch in Frage gestellt wird. Nehmen wir an, es gibt einen Jungpolitiker, dass ihr Konkurrent, er macht Wahlkampf gegen Angela Merkel. Schließlich kommt es zu einer Generaldebatte im Bundestag. Die beiden treten gegeneinander an. Auf der einen Seite Merkel, auf der anderen Seite dieser junge Politiker. Merkel sieht, wo sie angegriffen wird. Sie greift ihn ziemlich an. Wie kann ich ihn, wie kann ich den Kampf, den politischen Kampf gewinnen? Was ist da möglich? Jetzt hätte Angela Merkel die Befehlsgewalt über die deutsche Bundespolizei. Merkel würde die Spezialeinheit GSG 9 einschalten mit dem Auftrag, diesen politischen jungen Konkurrenten einfach auszuschalten. Würde Merkel das tun? Es gibt Länder, wo heute so was stattfindet, wo die Konkurrenten einfach beseitigt werden. Aber in Deutschland macht Merkel das? Lässt diesen Jungpolitiker, ihren Konkurrenten, umbringen? Was würde das über Merkel aussagen? Was würde das aussagen über die Vorwürfe, die der politische Konkurrent gegen Merkel hatte? Wäre das ein Beweis dafür, dass Merkel ehrlich und gerecht ist? Was würde diese Handlung zeigen? Genau das Gegenteil.

[18:43] Wenn Gott, der Herrscher des Universums, die Macht gehabt hätte und er hätte sie sofort vernichten, dann hätten vielleicht die Engel gesagt: "Vielleicht könnte es nicht sein, dass Satan doch recht hatte? Und sobald wir andere Gedanken haben wie Gott, dann vernichtet er uns ja. Und dann, vielleicht ist der Gott wirklich so gerecht, liebevoll?" Satan, der hat gute Gedanken gehabt. Das wäre vielleicht folge gewesen. Plus, die Lebewesen im Universum, die Engel, hätten sehr wahrscheinlich dann Gott nur noch gedient aus Angst. Gott ließ Luzifer handeln, damit das ganze Universum sieht, wohin die Sünde führt. Gott hat gesagt: "Ich lasse es zu, damit alle erkennen, dass Luzifers Ideen, seine Konzepte, seine Gedanken falsch sind und in das Eden führen, in die Trennung von Gott, in den ewigen Tod."

[19:49] Was hat Gott gemacht? In dieser Zeit irgendwann hat Gott die Erde erschaffen, einen wunderbaren, herrlichen Planeten. Und so wurde der große Drache, sagt die Bibel, Offenbarung Vers 9, niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Wohin wurde Satan geworfen? Auf diese Erde. Seine Engel wohl mit ihm dahin geworfen. Aber jetzt doch mal kurz Pause. Hat Gott den Planeten Erde erschaffen als Müllhalde für Satan? Zeigen wollte Gott irgendwie ein Ort kreieren, wo er gesagt hat: "Okay, sag du, darfst jetzt hin. Da kannst dein Unwesen treiben. Hier, bitte, das ist ein Gefängnis." Nein, nein, nein, nein.

[20:38] Gott hat dem Planeten Erde nicht so gemacht. Das Universum muss sehen, dass Gott Liebe ist. Wie hat Gott den Planeten Erde gemacht? Wenn wir zurückgehen, ganz am Anfang, dort Gott Himmel und Erde erschaffen hat, da sehen wir, dass alles perfekt und vollkommen. In 1. Mose 1, 31 sagt Gott an das, was er gemacht hat, und alles war perfekt. Es war sehr gut.

[21:15] Eine Welt ohne Krankheit, ohne Schmerzen, ohne Elend, ohne Einsamkeit, ohne Sünde, ohne Tod. Eine perfekte, vollkommene Welt. Gott hat Adam und Eva erschaffen, hat sie in diesen Garten Eden hineingesetzt. Er hat ihnen einen freien Willen gegeben. Er hat ihnen gesagt: "Seid mir treu. Es gibt einen Test, dem müsst ihr bestehen. Wenn ihr mir treu seid, dann wird alles für immer perfekt und vollkommen bleiben."

[21:42] Warum hat Gott aber für diesen Test gegeben? Nur durch einen freien Willen ist echte Liebe möglich. Gott erlaubte Satan in den Garten Eden zu kommen, in Form einer Schlange. Gott schränkte Satan ein und sagte: "Du darfst nur diesen einen Baum betreten, mir nicht erwartet und verhaltet euch von diesem Baum fern. Da, so denn ich hingehen, dass es nicht gut. Da gibt es eine Tür, die ihr niemals öffnen solltet. Das ist die Tür zum Bösen, die Tür des Todes." Eva, geh er nicht hin. Adam, lass das sein. Gott oder nahm alles, dass die Tür des Lobs niemals aufgeben würde. Aber Eva, neugierig, sie ging zu diesem verbotenen Baum. Sie hielt sich diese Frucht an. Gott gab ihr die Macht der Entscheidung, wie sie wählen konnte zwischen Gut und Böse.

[22:39] Der Teufel sagte zu ihr: "Keineswegs werdet ihr des Todes sterben. Eva, die Frucht, tu, was dir gefällt. Denk nicht nach, was irgendjemand gesagt hat. Du bist Gott. Du wirst nicht sterben." Du wirst leben. Sondern Gott weiß, sagte die Schlange, der Satan, weiter: "An dem Tag, da davon essen werdet, werden eure Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und die Welt erkennen, was gut und böse ist."

[23:14] Eva, tourist noch glücklicher sein? Du hast tolle, berauschende, ekstatische Gefühle erleben. Eva, noch einmal diese Frucht probiere es. Einfach einmal aus, dass Freiheit und Glück erleben. Eva, Gottes nicht mehr denk nach. Genieße in diesem Moment. Hat Eva, als sie die Frucht nahm, die Tür geöffnet in das Leid, die Tür in diesen. Gott wollte Adam und Eva, uns Menschen, immer davor bewahren, nicht diesen Weg zu gehen. Jetzt eine Tür offen, die Gott immer geschlossen halten wollte. Eine Tür voller Bosheit, Schmerzen, Krankheit, Krieg, Leid, Einsamkeit, Schuld, Sünde und Tod.

[24:00] Als Adam und Eva sündigten, haben sie sich von Gott getrennt. Wir alle wissen, wie sich das anfühlt zu leiden, wenn der Schmerz da ist, wenn der Verlust so riesengroß ist, wenn wir finanzielle Herausforderungen erleben, wenn unsere Ehe vielleicht kaputt geht, Beziehungen auseinander brechen, wenn wir unseren Job verlieren, wenn der Tod plötzlich vor der Tür steht. Elend, Leid, das ist Realität unserem Leben. Wir haben uns auch von Gott getrennt. Deshalb müssen wir leiden. In Römer 3, Vers 23 sagt die Bibel, das Wort Gottes, dass wir alle Sünder sind. Wir alle, du und ich, haben uns von Gott getrennt. Wir alle müssen sterben.

[24:52] Eines Tages kam die Mercedes und fragt: "Wer ist verantwortlich für das Böse? Warum gibt es so viel Leid auf der Welt? Gott, warum hast du das zugelassen?" Jesus gab an Jüngern ein Gleichnis. Dieses Gleichnis handelt vom Sämann. Jesus sagte: "Gegen einen Sämann auf das Feld und streute die Samen aus. Aber dann, eines Tages, nachts, kam ein Feind, der säte giftiges Unkraut auf das Feld. Beides ging auf." Diese Art, das giftige Kraut...

[25:19] ging auf diese Art das giftige Kraut. Jünger fragten Jesus: "Was bedeutet das?"

[25:22] Jünger fragten Jesus: "Was bedeutet das alles? Kannst du das erklären?"

[25:25] "Matthäus 13, Vers 27: 'Herr, hast du nicht den guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er dann das Unkraut?' Matthäus 13, Vers 28."

[25:39] "Ferber sprach zu ihnen: 'Das hat der Feind getan.'"

[25:43] "Wer hat das giftige Kraut gesät? Wer war das? Was sagt das Wort Gottes? Der Feind."

[25:50] "Später löst das die Bibel auf: Der Feind ist der Gegenspieler Gottes. Der Feind ist Satan selber. Er ist verantwortlich für das Böse."

[25:59] "Unsere Eltern, unsere Vorvorvorfahren, Adam und Eva, haben die Tür zum Bösen geöffnet. Wir leiden heute unter den Konsequenzen, wie ihr selber Entscheidungen auch immer wieder für das Böse. Deshalb leiden wir. Wir sind in einer Welt, die in offener Rebellion gegenüber Gott lebt. Die ganze Erde läuft unter der Trennung von Gott."

[26:25] "Aber vielleicht kommt jetzt die Frage: Schön und gut, aber ich leide nicht. Ich habe Probleme mit meinem Leben, sagt sie vielleicht heute. Wo ist Gott? Ich bete zu ihm, ich rufe ihn an, ich flehe an, aber ich spüre ihn. Und ich habe den Eindruck, er ist gar nicht da. Wo ist Gott, wenn ich leide? Warum unternimmt Gott nichts gegen das Leid in meinem persönlichen Leben? Gott, wo bist du?"

[26:52] "Viele Menschen um diese Frage zu beantworten. Viele Menschen glauben, dass Satan so aussieht: Ganz in Rot, Hörner, eine Heugabel, einen langen Schwanz. Viele Menschen sehen Satan so aus. Aber Satan ist keine Witzfigur, ist ein gefallener Engel. Satan hat ein Drittel der Engel verführt. Und so sind wir mittendrin in diesem kosmischen Konflikt zwischen Gut und Böse."

[27:20] "Als Adam und Eva aus dem Garten Eden fliehen mussten, gab Gott ein wunderbares Gespräch, ein Versprechen. Und hier kommen wir voran auf die Frage: Wo ist Gott, wenn ich leide?"

[27:31] "Wir nähern uns langsam dem Text aus 1. Mose Kapitel 3, Vers 15. Aber wir holen ein wenig weiter aus. Denn Adam und Eva hatten ja gerade gesündigt. Sie mussten den Garten Eden verlassen. Ihr Herz voller Trauer, Tränen und Enttäuschung. Sie fragen sich: Wie geht es weiter? Wo ist Gott? Gott, was tust du? Schaust du tatenlos zu? Werde ich ohne Hoffnung sterben?"

[27:54] "Da gab Gott ihnen das Versprechen aus 1. Mose 3, Vers 15. Eine wunderbare Verheißung, ein Wort, das uns Hoffnung, Trost und Mut gibt für die Zukunft. 'Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen.'"

[28:16] "Zudem spricht ihr Gott. Er redet zu Satan, zu der Schlange. In anderen Worten: Er sagt hier: 'Ich werde viel Kraft setzen zwischen der Satan und der Frau.' Das sind die Menschen. Gott möchte, dass die Menschen nicht Satan angehören, nicht seine Sklaven sind. Gott möchte die Menschen frei kaufen aus der Gefangenschaft, aus der Knechtschaft Satans."

[28:43] "1. Mose 3,15: 'Er wird ihr den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.' Hier wird zum allerersten Mal in der Bibel, Halleluja, der Messias angekündigt. Er weiß, dass Jesus Christus, er wird kommen. Er wird der Schlange den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen."

[29:04] "Ja, Jesus hat am Kreuz gelitten. Vater hat ihn in die Ferse gestochen, und tut es immer noch. Denn jedes Mal, wenn ein Geschöpf Gottes leidet, leidet Gott mit. Jesus kam auf dieser Welt als kleines, hilfloses Baby. Erlebte als Gott in Menschengestalt unter uns Menschen. Jesus trat den Versuchungen Satans mutig entgegen. Er lebte ein Leben in völligem Gehorsam Gott gegenüber. Er, Jesus Christus, ging ans Kreuz. Er nahm unsere Sünden, meine, deine Schuld auf sich. Er stand wieder auf. Heute ist er im Himmel. Er vertritt uns, Jesus Christus, vor Gott. Weil Jesus lebt, können wir auch leben. Weil Jesus den Tod besiegt hat, können wir den Tod auch besiegen. Weil Jesus Krankheiten, Schuld und Sünde getragen hat, wird er das auch so am Leben ganz entfernen."

[30:02] "Jeder Blutstropfen, den Jesus am Kreuz vergossen hat, der sagt uns heute: 'Ich, Jesus, ich liebe dich. Ich habe alles für dich gegeben. Ich möchte, dass du ewiges Leben hast, und ich will dich befreien aus der Misere, aus Schulden, deinem Leben, was du hier und jetzt gerade durchmachst. Egal welche Religion wir heute gehen, ob das der Hinduismus ist, der Buddhismus, das Judentum, auch im Islam, in allen Religionen müssen die Menschen zu Gott kommen. Sie müssen selber Opfer bringen. Aber im Christentum, darüber den wahren Gott finden, da kommt Gott zu den Menschen. Er opfert sich. Wenn wir wie dieses Opfer annehmen, werden wir erlöst und bekommen neues Leben. Das ist echte Liebe, das ist Befreiung vom Elend. Jesus sagt sein Wort, Jeremia 31, Vers 3: 'Ich habe dich schon immer geliebt.' Er zahlt den Preis für unsere Sünden. Er öffnete durch seinen Tod eine neue Tür. Eva, die Tür öffnete in das Elend hinein. Jesus hat die Tür geöffnet zum ewigen Leben."

[31:19] "Und so haben wir diese beiden Türen vor uns. Wir können uns entscheiden, weiter in dem Elend zu bleiben. Wir können auch sagen: Ich möchte Jesus nachfolgen. Und so nachfolgen. Und so gehen wir durch eine neue Tür, in die Tür der Befreiung, der Liebe, in das ewige Leben. Jesus lebt. Neue Kraft auch jetzt in diesem Moment. Wenn du vielleicht gerade leidest, ist er da. Er greift einer, gibt Trost, er gibt Hoffnung, er gibt Freiheit. Ja, Jesus Christus schenkt es, ein Happy End. Vielleicht magst du es nicht spüren gerade, weil dann ebenso groß ist. Aber nur eines Tages zurückschauen, dann siehst du, dass Jesus da war. Er hat dich geführt."

[32:08] "Hebräer 3,15: Hier sagt das Wort Gottes: 'Denn wir haben nicht ein Hohepriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, einen, der in allem versucht worden ist, weniger weise wie wir, doch ohne Sünde.' Wie schwach bist du? Gestresst? Bist du enttäuscht und entmutigt? Fühlst du dich einsam? Jesus kam auf dieser Erde. Er weiß, wie es ist, zurückgewiesen zu werden. Er weiß, was es bedeutet, alleine zu sein, Angst zu haben, traurig zu sein. Jesus wurde in allem versucht wie wir, aber ohne Sünde."

[32:42] "Die Bibel sagt weiter: 'Lasst uns deshalb zuversichtlich vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten. Dort werden wir was empfangen? Was an Herzlichkeit und Gnade. Das ist die göttliche Kraft, die uns helfen wird, wenn wir sie brauchen.'"

[32:59] "Lasst uns zu Jesus kommen. Er versteht es. Drei junge, der unbedingt einen Hund haben wollte. So sparte sich der Junge einiges an Geld an. Da ging dann zu den Bauernhöfen fahren. Dort zufällig so ein kleines Plakat. Dort dann drauf: 'Hier werden Hunde verkauft.' Der Besitzer des Bauernhofs kam näher, und mit ihm gleich schon die Hunde. Der kleine Junge kam ins Gespräch mit dem Bauern und sagte: 'Ich, ich hab doch nicht viel Geld mit dabei.' Herzte dann einige Euros heraus, aber ich möchte gerne, ich möchte gerne hier so einen Hund kaufen. Hier steht das Schild, Plakat: 'Hunde zu verkaufen.' Könnte ich mal die Hundewelpen, die Sie zum Verkauf haben, anschauen?"

[33:47] "Der Bauer fischte um die Ecke kam dann die Hündin mit, gefolgt mit ein paar kleinen Welpen. 1, 2, 3, 4. Der Junge setzte sich auf den Boden. Die Welpen waren süß, spielte mit ihnen. Select seine Hände und all einfach Spaß mit ihm. In einiger Zeit kam ein fünfter Welpe über um die Ecke. Dort an dem Bauernhof ging man näher zu dem Jungen. Oder Junge bemerkte, dass dieser Welpe anders war. Dieser Welpe war am humpeln. Er zog sein linkes Bein wenig nachsichtig. Junge fragte den Bauern: 'Was ist mit diesen kleinen Hundebaby? Warum rennt der so komisch?'"

[34:34] "Dabei sagte ja: 'Ach, das ist, dass der Fehler passiert bei der Geburt. Dieses kleine Detail ist ein Hundebaby. Kann nicht mehr richtig laufen. Ich brauche es nicht. Wird sowieso keiner kaufen. Ich werde dieses Hundebaby einfach beseitigen.'"

[34:49] "Der Junge sagte: 'Moment mal, was? Beseitigen? Also Sie meinen töten, dieses kleine Hundebaby? Das kann doch nicht sein.'"

[34:58] "Doch, doch, entgegnete der Bauer. 'Das hat doch keinen Zweck. Wer nimmt denn schon so ein Hundewelpen? Es hat doch überhaupt keinen Nutzen.'"

[35:09] "Plötzlich sagt dieser kleine Junge zum Bauern: 'Ich möchte genau diesen Welpen haben. Mit diesem Defekt. Ich will dieses Hundebaby.' Aber warum denn?"

[35:18] "'Ja, ich verstehe dieses Hundebaby. Ich glaube, jemand braucht dieses Hunde-Baby. Braucht jemanden, irgendeinen Besitzer, der ihn versteht.' Da stand der Junge auf und er zog sein linkes Bein im vor seine Hose hoch. Und dort sah der Bauer, dass der Junge eine Metallschiene hatte. Ja, der Junge hatte etwas zu seinem linken Bein auch einen Defekt, war humpeln und da konnte nicht mal gerade wirklich aufrecht gehen. Jetzt verstand der Bauer, warum der Junge, als er schon kam, so langsam ging und sein linkes Bein am Ende herrschte. Ja, das irgendwie schon wahrgenommen."

[36:13] "Dieser Welt braucht jemanden, der ihn versteht. Ich kann diesen Welpen verstehen. Das waren die Worte des Jungen. In einem Leid, in der Enttäuschung, in all den Schmerzen, brauche ich jemanden, der mich versteht. Brauche keinen Gott, der mich vom Himmel her anstreicht und er sagt: 'Sei gehorsam, oder ich töte dich.' Kann ich brauche einen Gott, der mich liebt, der mich mit offenen Armen empfängt, der mich führt, der mich annimmt, so wie ich bin."

[36:41] "Natürlich ist traurig, wenn man seine Gebote nicht hält. Natürlich ist rauschen und selber zerstören, wenn wir in Sünde leben. Aber Gott liebt uns. Er nimmt uns so an, wie wir sind, und er möchte uns neues Leben geben. Vor allem Gott, Gott nimmt uns so an und er fühlt mit. Er kann mit empfinden. Gott sagt heute: 'Ich weiß genau, wie du dich gerade fühlst, Daniel. Ich kenne deine Einsamkeit, deine Enttäuschung, deine Tränen.'"

[37:09] "'Ich brauche einen Gott, seine Arme um mich legt, mich tröstet, mir einen Neuanfang gibt, der mir sagt: Daniel, ich bin bei dir.' Gott hat uns niemals versprochen, dass wir nicht durch Leid gehen müssen, dass wir nicht durch Krankheit gehen müssen, dass wir nicht den Tod erleben müssen. Aber er zugesagt, dass er bei uns sein wird. Er versprochen, dass er seine Arme und so ums Leben wird. Er hat gesagt: 'Ich werde dich tragen.'"

[37:30] "Warum hat Gott nichts gegen das Leid unternommen? Er hatte, er hat seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde gesandt, der ist für uns gestorben. Hier in dem Leid, das wir jetzt erleben, ist Jesus da. Er schenkt uns Gnade, Barmherzigkeit, Durchhaltevermögen, Frieden, Kraft. Wenn du ihn am Leben, Krankheiten, Schwierigkeiten, Depression, Nöte, Verlust, was auch immer erlebst, Gott ist da. Er trägt dich. Er schenkt dir Ruhe, Frieden, Hoffnung. Dann, wenn du ihn am meisten brauchst, ist Jesus da."

[38:01] "Einem großen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und Satan, hat Jesus Christus bereits gewonnen. Wenn du auf der Seite von Jesus bist, bist du ein Gewinner. Gib nicht auf, mein Freund. Jesus wird in deinem Leben gewinnen, was auch immer du heute durchmachst. Er ist da. Welche Enttäuschung du auch immer, er lebt, er ist da. Welche Kämpfe du auch immer führst, er ist da. Öffne ein Herz für Jesus, lass ihn hinein. Lass ihn gewinnen in deinem Leben. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch. Ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Ich sagt Jesus: 'Werde bei dir sein.'"

[38:48] "Warum hat Gott nichts gegen das Leid getan? Er hat, er hat Jesus gesandt. Jesus hat eine neue Tür geöffnet. Er, die Tür, die Eva aufmachte, geschlossen. Wenn wir durch die Tür Jesus jetzt aufgemacht hat, gehen, haben wir echten Frieden. Frieden, so Johannes 14, Vers 27: 'Die Welt nicht, die die Welt nicht geben kann.' Jesus wurde, wurden Toten auferweckt, um uns Hoffnung und Trost zu geben. Wenn Jesus den Tod besiegen kann, kann er auch in deinem Leben das Leid besiegen. Ob das Krankheit, ähneln, Arbeitslosigkeit, Drogen, Alkohol, ein mangelnder Glaube, was auch immer ist, Jesus Christus wird das in seinem Leben löschen, wenn du ganz zu ihm kommst. Er wird er einen Neustart geben. Er wird dir ewiges Leben geben."

[39:38] "Jesus wird wiederkommen. Wenn er kommt, wird der Satan, das Böse für immer vernichten. Er wird diesen Planeten Erde neu machen. Das wird wirklich passieren. Das ist keine Science-Fiction, das ist keine Idee von irgendeinem Hollywood-Produzenten oder Regisseur. Dass wir tatsächlich stattfinden, eine neue Erde. Jesus wird unser Nachbar sein. Wir werden mit ihm Zeit verbringen können. Das Böse wird nie wieder zurückkommen."

[40:06] "Wie wir das Böse vernichtet, und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen. Das letzte Kapitel der Bibel ist nach Zukunft. Es wird sich erfüllen. Der letzte Akt des Kampfes steht noch aus. Jesus kommt und wird Satan für immer zerstören. Da die sich ein Feuer von der ausgehen, dass dich verzehrte Taten. Das Böse wird nie wieder."

[40:30] "Nie wieder. Und ich habe dich zu rasche gemacht auf der Erde. Du bist zum Schrecken geworden und bist für immer dahin. Gute Nachrichten! Keine Krankheiten mehr, kein Leid mehr, kein Tor mehr. Diese Erde wird neu gemacht. Entscheide dich für Jesus. Entscheide dich für das ewige Leben. Er starb für dich, hat alles gegeben. Er hat die neue Tür aufgemacht. Er liebt dich und will, dass du durch diese Tür gehst."

[41:02] "2008 gab es ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 in China. Das Beben forderte mehr als 70.000 Opfer. Millionen Menschen wurden obdachlos. Mehr als fünf Millionen Gebäude wurden zerstört. Den Rettungsmannschaften bot ein Bild der totalen Zerstörung. Bei den Ausgrabungen suchten sie noch irgendwie nach Überlebenden, aber es war kaum mehr Hoffnung. Fahren da war einer aus dem Rettungsteam, der wühlte in dem Schutt herum. Plötzlich berührte er einen menschlichen Körper. Der war kalt, er war tot. Er schaute genauer durch die Trümmer und sah, dass dies eine Frau war."

[41:53] "Es war wahrscheinlich so passiert, das Erdbeben in einer Zeit, wo sie gerade am Beten war. Denn sie Kind in einer Gebetshaltung. Während der Mann dann noch mal fühlte, ob sie wirklich tot war. Diese Rettungskraft bemerkte er plötzlich etwas Warmes. Ja, die Frau war total kalt, aber doch etwas Warmes in ihrem Körper. Er fühlte genauer, da war Leben. Lieben den Händen, da war ein kleines Baby mit Kräften."

[42:30] "Hoffnung machte sich der Mann auf die ganze Rettungsmannschaft, dieses Baby aus den Händen der toten Frau zu befreien. Sie wühlten herum, legten die Trümmer beiseite, bis sie schließlich dieses kleine Baby aus den Armen der toten Frau bergen konnte. Es war ein junges Baby, in Tücher gewickelt. Weil die Mutter schützen, ihr Körper um ihr Baby hielt, blieb es total verschont. Es war am Leben, ruhig am Schlafen. Wenn der Doktor das Baby untersuchte, fand er ein Handy in dem Tuch gewickelt. Da war eine Textnachricht mit den Worten: 'Mein liebes Kind, wenn du es schaffst zu überleben, vergiss es nie. Ich liebe dich. Deine Mama.'"

[43:22] "Der Doktor fing an zu weinen. Jeder Helfer von einem Rettungsteam las diese Nachricht und brachen Tränen. 'Vergiss es nie, ich liebe dich.' Lieber Freund, vor fast 2000 Jahren kam Jesus Christus auf diese Erde, um Leid, Krankheit und Tod zu besiegen. Wegen unserer Vergehen wurde er erschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden sind wir geheilt. Ja, mein Freund, Jesus starb für dich. Er hinterließ der eine Nachricht: 'Ich habe das Leid besiegt. Ich habe den Tod besiegt. Ich habe Satan besiegt. Und ich möchte jetzt alle schenken ein ewiges Leben voller Frieden sind und Freude. Auch wenn du jetzt am Boden zerstört bist, ich bin beide auch, wenn du mich gerade jetzt nicht fühlst.'"

[44:16] "Und ich fragte: Warum lässt Gott dieses Elend jetzt geradezu? Ist Gott da? Er liebt dich. Er wird dich führen. Möchtest du heute die Tür zum ewigen Leben aufmachen? Willst du heute Sünde, Schulden, Tod hinter dir lassen? Willst du heute durch diese Tür in die Ewigkeit gehen? Jetzt, in diesem Moment, kannst du Frieden mit Gott haben. Jetzt kann Gott das Böse, die Sünde aus dem Leben einfach beseitigen. Das ist möglich, indem du sagst: 'Ja, Jesus, ich will dein Kind sein. Vergib mir meine Sünden. Ich möchte dir nachfolgen. Ich möchte dir treu sein.'"

[44:57] "Gott wird alles neu machen. Er wird Jesus senden. Er wird kommen, damit das Böse für immer beseitigt werden. Bis dahin will Jesus Christus an seiner Seite, seiner würdig tragen durch all das Leid, was du jetzt erlebt, was vielleicht noch kommen wird. Aber Gott wird da sein."

[45:13] "Eines Tages wirst du zurückschauen und sagen: 'Dass ich diese Entscheidung, ganz auf der Seite Gottes zu sein, durch die Tür des Lebens zu gehen, sich gelohnt hat.' Dann werden wir endlich bei Jesus sein. Willst du bei Jesus sein? Ist das heute dein Wunsch, Ja zu sagen? Willst du heute zu Jesus kommen, ihm alles geben? Dann tut das hier und jetzt. Beten wir noch gemeinsam und übergeben wir Gott unser Leben."

[45:42] "Unser Vater im Himmel, danke dafür, dass du heute zu uns klar und deutlich gesprochen hast. Wir fragen uns so oft: Warum gibt es so viel Leid? Du hast alles nie gewollt. Du liebst uns. Du hast einen Plan für unser Leben. Du hast das Böse, die Sünde beseitigt. Auch in unserem Leben, wenn wir auf deiner Seite sind, fast das Böse gelöscht. Aber der Kampf ist noch nicht beendet. Er tobt noch auch um uns. Und wir leben so viel Leid, Elend, auch im privaten Leben. Diesem Moment möchten wir dich bitten, dass du uns neues Leben gibst, dass du uns vergibst. Vergebens auch Kraft durchzuhalten, wenn wir persönliches Leid gerade durchmachen müssen. Habe danke dafür, dass du uns führen willst, dass du uns beistehen willst bis zum Ende, bis zu seiner Wiederkunft. Danke, dass du bald kommen musst. Jesus, wir lieben dich so sehr. Dafür im Namen Jesu. Amen."

[46:37] "Freunde, ich möchte euch einladen zu unserem nächsten Vortrag. Das nächste Thema ist: 'Das Geheimnis des Glücks'. Erfolg, Geld, Liebe oder Gott? Wie werde ich wirklich glücklich sein? Dabei freue ich mich, dich bald wiederzusehen."


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