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Diese Predigt von Esther Bieling mit dem Titel „Dein Wort hat mich gesund gemacht“ aus der Serie „Zurück zur Natur“ beleuchtet, wie Gottes Wort Heilung und Gesundheit bringen kann. Anhand persönlicher Geschichten und biblischer Beispiele wird aufgezeigt, wie Glaube, das Umsetzen von Gottes Wort und die Annahme seiner Führung zu einem gesünderen und erfüllteren Leben führen. Die Botschaft ermutigt dazu, sich auf Gottes Weisheit zu verlassen und die kleinen Schritte der Treue zu gehen, um seinen Segen zu erfahren.


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Serie: Zurück zur Natur

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Transkript

[0:00] Ich grüße euch an diesem wunderschönen Sabbat. Wir haben heute richtig schönes Wetter gegen gestern. Gestern habe ich ein bisschen gefroren, heute wird es mir warm. Und ich möchte euch grüßen, ihr Freunde, ihr Geschwister von nah und fern. Und ich möchte auch die grüßen im Livestream und euch alle einen gesegneten Sabbat wünschen. Und wir uns freuen an Gottes Wort und alles, was Gottes Wort alles in uns erreichen kann.

[0:39] Ich bin vor zwei oder drei Jahren auf dieses Büchlein gestoßen und es hat mich richtig gefesselt. Und ich möchte meine Predigt mit dieser Geschichte beginnen. Und zwar, der Mann, der das schreibt, war Baptistenpfarrer und er war relativ jung und ist sehr krank geworden an Prostatakrebs. Er ist zum Arzt gegangen und alles, was die Ärzte gesagt haben, hat er getan, in der Hoffnung, dass es hilft. Und nach einem halben Jahr hat er gemerkt, er wird immer kränker, das funktioniert nicht. Und plötzlich hat er sich veranlasst gefühlt, also jetzt habe ich keine Hoffnung mehr, jetzt setze ich mich hin und bereite eine Beerdigungspredigt vor. Und in dieser Beerdigungspredigt-Vorbereitung ist er auf einen Text gestoßen in der Bibel, der sein Leben total verändert hat und den möchte ich jetzt mit euch lesen. Und da schlagen wir unsere Bibel auf, in Psalm 107. Und zwar, wir lesen den Vers 20. Aus dem Zusammenhang heraus fangen wir an im Vers 17 und lesen den ganzen Satz, um den Zusammenhang zu haben.

[2:35] Die Narren, ich würde jetzt sagen die Menschen, die nach Gott nichts fragen, so geplagt waren um ihrer Übertretung willen und um ihrer Sünde willen, dass ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden, die zum Herrn riefen in ihrer Not und der half ihnen aus ihren Ängsten. Er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben. Die sollen dem Herrn danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut und Dank opfern und erzählen seine Werke mit Freuden.

[3:20] Und als dieser Vers 20 ihm in sein Herz gekommen ist, er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben. Und jetzt hat er angefangen, das Wort Gottes nicht mehr einfach nur zu lesen und zu predigen auf geistlichem Inhalt, sondern jetzt hat er angefangen, vom ersten Blatt der Bibel bis zum letzten Blatt der Bibel die ganze Bibel durchzulesen, alles, was mit Gesundheit zu tun hat. Und alles, was er erkannt hat, hat er auch umgesetzt. Und wisst ihr, was passiert? Er ist noch 40 Jahre richtig gesund geworden, er hat noch 40 Jahre gearbeitet in seinem Beruf und erst als sein bester Freund an Krebs gestorben ist, hat er sich die Mühe gemacht und hat gesagt, es soll niemand mehr sterben an Krebs und hat seine Geschichte erzählt.

[4:32] In diesem kurzen, in diesem einen Satz steht eigentlich alles drin, was einem Menschen gut tut und was seine Gesundheit fördert. Einmal das Schauen auf Gott, in unserer Not auf Jesus schauen, Vers 19, dann das Wort, was wir lesen und haben, das nicht nur lesen, sondern auch umsetzen und anwenden. Und ich bin erstaunt über mich, wie es euch geht, weiß ich nicht, wie wir durch unsere Erziehung, durch das, was wir lesen und das, was andere machen, dass wir auf vielen Bereichen einfach das machen, was andere machen, aber Gottes Wort sagt etwas ganz anderes und dadurch, dass alle das verkehrt machen, kommen wir gar nicht auf die Idee, dass es verkehrt ist.

[5:40] Vers 21, die sollen dem Herrn danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut. Und dieser Satz ist eigentlich von jedem Gläubigen der Lebensinhalt, was ihm die Verbindung zu Jesus wart. Mose hat Gott gebeten, lass mich deine Herrlichkeit sehen. Und was hat Gott gemacht? Er hat seine Güte an ihm vorbeiziehen lassen und er hat erkannt, dass Gottes Gesicht nicht wichtig ist, sondern die Güte Gottes. Und wenn wir jeden Tag erkennen und dankbar sind, dass Gott gütig ist für alle seine Wunder, die er an uns tut, dann dürfen wir Dank opfern und erzählen sein Werk mit Freuden.

[6:42] Und ich muss euch sagen, Dankopfer heißt eigentlich, dass wir etwas tun, was uns gar nicht zumute ist. Der kleine Junge hat den Papa gefragt, was ist der Unterschied zwischen einer Gabe und einem Opfer? Und dann sagt der Papa, eine Gabe ist das, dass man etwas gibt von dem, was man übrig hat. Ein Opfer ist, dass wir das geben, was wir selber gerne hätten. Am anderen Tag sitzt die Familie am Tisch und es gibt Kartoffeln und ein Stück Fleisch. Und der kleine Junge schneidet ein Stück Fleisch ab und wir nehmen das gerade in die Hand und will das dem Hund geben. Sagt der Papa, was machst du da? Sagt er, ich will dem Hund ein Stückchen Fleisch geben. Sagt er, nee, der Hund kriegt nicht das Fleisch, der Hund kriegt die Knochen. Ist der Junge traurig und sagt dem Hund unterm Tisch, jetzt wollte ich dir ein Opfer geben, jetzt ist doch wieder eine Gabe.

[8:06] Was geben wir Gott? Geben wir eine Gabe oder geben wir ein Opfer? Was gibt uns Gott? Gibt Gott uns eine Gabe oder gibt er uns ein Opfer? Was gibt uns Gott? Gott gibt uns ein Opfer. Er gibt uns nicht Geld, er gibt uns nicht Reichtum in erster Linie, sondern was gibt er? Er gibt uns ewiges Leben, er gibt uns den Weg frei, dass wir wieder zurück dürfen ins Paradies. Und dieses Wort ist der Weg zurück ins Paradies. Es gibt kein anderes Buch, das einen klareren Weg aufzeigt als das Wort Gottes.

[9:00] Bloß wir haben ein Problem. Unser Ich ist so groß und ich bin manchmal traurig. Als ich noch ein Geschäft hatte, war eine Mutter mit einem eineinhalbjährigen Kind im Laden. Und die Mutter sagt zu dem Kind, was willst du? Wenn ein Kind von klein auf gefragt wird, was willst du? Wie kommt er im Erwachsenenstatus auf die Idee zu fragen Gott, was willst du? Er hätte es überhaupt nicht gelernt. Deshalb kann ich nur alle Mütter und alle Väter mit kleinen Kindern ans Herz legen. Das gibt es nicht, was willst du? Sondern ein Kind muss lernen, was willst du?

[9:46] Ich habe heute Morgen auf einen Text gestoßen und den möchte ich mit euch lesen. In 5. Mose 11. Und zwar die Verse 18 bis 19. Man könnte eigentlich noch weiterlesen, so interessant ist der Text. So fasset nun diese Worte zu Herzen. Also 5. Mose 11, 18, Abvers 18. So fasset nun diese Worte zu Herzen und in eurer Seele und bindet sie zum Zeichen auf eurer Hand, dass sie ein Denkmal für euren Augen seien. So, und jetzt kommen die Eltern dran. Und lehret sie eure Kinder, dass du davon redest, wenn du in deinem Hause sitzt und auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst oder wenn du aufstehst und schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und deine Tore, dass du und deine Kinder lange lebst in dem Lande, das dir der Herr deinen Vätern geschworen hat, ihnen zu geben, solange die Tage vom Himmel auf Erde werden. Denn wo ihr diese Gebote alle werdet halten, die ich euch gebiete, dass ihr danach tut, dass ihr dem Herrn euren Gott liebt und wandelt in allen seinen Wegen und ihm anhangend. So, jetzt kommt es. So wird der Herr alle diese Völker für euch herausstoßen, dass ihr größere und stärkere Völker vertreibt, denn ihr seid. Auf jeden Fall die nächsten zwei Verse vertiefen noch, dass Gott sie zum herrlichen Volk machen will und dass er ihnen die Kraft gibt und den Sieg gibt, ihre Feinde zu besiegen.

[11:44] Und ich muss sagen, ich bin auch eine Mutter. Und mein Mann hat mir das gesagt, als unsere Kinder klein waren. Was fragst du immer? Sag doch, wo es lang geht. Und ich glaube, um gläubig zu werden, müssen wir erstmal unsere Vergangenheit aufarbeiten, dass wir gar nicht gelernt haben, so zu denken, wie Gott es will. Wir sind schnell beleidigt, wir sind schnell verletzt. Warum? Weil unser Ich so groß ist, weil wir Forderungen stellen. Aber nach der Bibel gibt es keine Forderungen von unserer Seite, sondern es gibt nur eine Forderung, das zu tun, was Gott will.

[12:28] Zum Glück kenne ich euch nicht und zum Glück darf ich das dann auch sagen, weil ich niemanden dadurch verletze. Aber ich weiß, in unserer Gemeinde zu Hause ist es so, dass Eltern während des Gottesdienstes Kindern zu essen geben. Wo sind wir? Gott sagt, es gibt nichts zwischendurch zu essen. Es gibt drei Mahlzeiten höchstens. Wie sollen Kinder lernen, dass es nichts zwischendurch gibt, wenn unsere Kinder während der Mahlzeiten immer etwas zu essen bekommen, was sie wollen?

[13:01] Ich habe mit unseren Kindern eine Abmachung getroffen. Ich habe gesagt, wenn ihr wirklich so hungrig seid, dass ihr vom Stengel fällt, dann gibt es zwischen Frühstück und Mittagessen eine Moorrübe und zwischen Mittagessen und Abendessen höchstens einen Apfel. Aber wenn sie kamen, was nicht oft vorkam, dann habe ich immer zuerst gesagt, ihr kriegt beim Essen das Doppelte, wenn ihr wartet. Dass sie sehen, dass es mir nicht darum geht, ihnen etwas wegzunehmen, sondern dass es mir darum geht, Gottes Wort zu achten und es auch zu tun, was Gott sagt. Wie wollen unsere Kinder Achtung vor Gottes Wort haben, wenn wir ihnen etwas anderes zulassen? Oder aber wenn sie Süßigkeiten geschenkt bekommen haben, haben wir ihnen angeboten, wenn ihr das wegwerft, bekommt ihr von uns etwas Gesundes, etwas Besseres. Aber wir haben es unseren Kindern überlassen, dass sie Gottes Wille wählen können.

[14:20] Ich möchte jetzt etwas über Menschenworte sagen, um einen Kontrast zu bringen zu Gottes Wort. Kann es wahr sein, ein Menschenwort, dass es eine glatte Lüge ist? Es hat sich Folgendes zugetragen. Ein Bürgermeister hat drei Personen nacheinander empfangen. Jeder kam von der anderen Partei und alle hatten um das gleiche Projekt ein Anliegen. Und der Bürgermeister hat zu jedem gesagt, ja, du hast recht. Und der Assistent von ihm, der kriegt das mit. Und als alle drei dann nach Hause gegangen waren, sagt der Assistent zu dem Bürgermeister, was haben sie eigentlich? Ich kann das nicht verstehen. Jeder hat doch etwas anderes zu ihnen gesagt, von einer anderen Seite, in einer anderen Form. Und sie haben jedem Recht gegeben. Und was sagt der Bürgermeister? Sie haben recht.

[15:35] Jedem Recht zu geben, gibt unseren Beziehungen sehr viel Ruhe. Und eine gute Beziehung. Aber die Zeit tickt, wo wir etwas dadurch verloren haben. Manchmal hören wir etwas, was eine Lüge ist, aber es hört sich an, wie wenn es wahr wäre. Und wir glauben es und die Enttäuschung ist riesengroß, wenn wir das dann erkennen.

[16:15] Eines, was uns am geläufigsten ist, dass die Werbung Milliarden Geld ausgibt, um uns klar zu machen, dass etwas besser ist, als das, was Gott geschaffen hat. Wenn ich nur an die Getränke denke, es gibt nichts besseres, was zu trinken ist, als Wasser. Die ganzen Limonaden und alle Getränke machen die Knochen kaputt. Man weiß, der Phosphat zieht den Kalk aus den Knochen. Und man weiß, dass bis in 20, 30 Jahren eine Welle von Krankheiten auf uns zukommt, die riesengroß und nicht zu bewältigen ist. Nur dann ist es unter Umständen fast zu spät. Und ich muss euch sagen, wenn es fast zu spät ist, können wir irgendwo noch ein Level finden. Aber wir tun uns viel, viel schwerer, umzukehren, unser Leben umzukrempeln, als in gesunden Tagen. Wenn wir krank sind, haben wir nicht mehr so viel Kraft.

[17:29] Und wir dürfen uns nichts vormachen. Satan ist ein Verführer von Anfang an. Und was mich so bestürzt und auch erschreckt von mir selber, ist, dass Satan es geschafft hat, dass ein Drittel der Engel hinter sich gebracht hat. Die Engel hatten keine Beziehung zur Sünde, sondern es waren Geschöpfe, es waren von Gottes Wesen, von erschaffenem Wesen. Sie kannten keine Sünde. Und Satan war so verführerisch, dass die Engel daran geglaubt haben, ein Drittel, dass sie recht haben. Kann es sein, dass wir schwächer sind als das dritte Teil der Engel? Muten wir uns zu, dass wir stärker sind als die Engel? Wir sind alle durch die Sünde gezeichnet.

[18:36] Und ich denke, dass jeder von uns die Erfahrung schon gemacht hat, dass das, was er sich vorgenommen hat, eigentlich nicht erfüllt hat. Bestimmt? Das heißt, wir Menschen sind schwach, arm, jämmerlich und bloß. Und trotzdem versucht der Satan, ob es die Mode ist oder durch unser Outfit, was wir für ein Auto fahren oder was für eine Karriere wir machen, versucht uns Gott immer, Selbstbewusstsein einzuflößen in der Weise, dass wir nicht merken, dass uns das Wichtigste fehlt, treu zu sein, zu seinem Wort zu stehen. Lieber opfern wir Grundsätze und haben für Menschen ein gutes Bild und ein gutes Statement und haben viele Freunde. Aber den allerbesten Freund haben wir einfach verloren dadurch.

[19:39] Und eines müssen wir uns klar machen. Gott ist der größte Gentleman. Er drängt sich nie auf, sondern er verlässt den Raum. Sind wir uns dessen bewusst, wenn wir daheim in unserer Familie streiten, dass in dem Moment, wenn wir anfangen zu streiten, dass Satan hier die Tür reinkommt und Gott geht? Es ist lange gegangen, bis ich das erkannt habe. Gewisse Dinge bringen uns nicht weiter und ich glaube, an dem Punkt stehen wir. Wir kommen uns vor, dass wir uns manchmal im Kreis drehen. Und warum? Weil immer wieder wir uns von unserem Ich überwältigen lassen und wir sind ihm recht. Aber bei Gott ist er im Recht, nicht ich. Und Gott sagt, wenn wir auf ihn schauen, dann wird er uns helfen.

[20:44] Ich habe eine schöne Erfahrung vor kurzem erzählt und ich möchte sie euch weitergeben. Und zwar, eines der großen Probleme im zwischenmenschlichen Bereich sind unsere Eheprobleme. Wir treffen uns einmal in der Woche zum Jüngerschaftskreis und wir haben eine nette Schwester aus Kenia in dem Kreis. Und wir sind in der Woche vor dem ATS-Jugendsabbat. Und ich bin immer so ein bisschen traurig. Wir wissen, dass wir am Sabbat keine großen Reisen machen sollen. Und der ATS-Jugendsabbat, der ist immer so ein Tag, wo man es sich fast nicht vermeiden lässt. Und ich habe so meine Bedenken ausgedrückt. Ich freue mich, wenn unsere Kinder dort hingehen, aber was mir nicht gefällt, sind die weiten Anreisen. Und ich habe das einfach so geäußert, dass wir dafür beten sollen.

[21:39] Und dann erzählt die Schwester eine Geschichte. In Kenia war eine Frauenbegegnungskonferenz. Und in der Vereinigung ist ein Bus abgestellt worden. Auch auf dem Bus stand Seven Day Adventist. Und der Bus sollte am Freitagmorgen in der Früh fahren. Und was auch immer die Umstände waren, der fuhr nicht am Freitagmorgen, sondern der fuhr erst am Freitagmittag. Ich glaube um zwei. Der Erfolg war, dass sie die ganze Nacht durchfahren mussten, um an diesem Frauensabbat teilzunehmen. Und was ist passiert? Dieser Bus ist verunglückt und sehr, sehr, sehr viele Frauen sind umgekommen. Aber eine Schwester, die sie kannte, ist davon gekommen. Sie ist eine sehr gläubige Schwester. Und dann erzählte sie aus dem Leben dieser Schwester.

[22:51] Diese Schwester hat einen Adventistischen Mann geheiratet. Und ihre Ehe lief gut. Aber der Mann fing plötzlich an, sich von Gott mehr und mehr zu trennen und fing auch an zu trinken. Er war Pilot. Und wenn er nach Hause kam, hat er seine Uniform abgelegt, hat sich umgezogen und ist in die Wirtschaft gegangen. Er hat sich weder um seine Frau noch um seine Kinder gekümmert und um Gott schon gar nicht. Und die Frau war an einem Punkt angelangt, wo sie einfach nicht mehr konnte. Und sie hat sich mit dem Gedanken getragen, sich zu scheiden von ihrem Mann. Auf jeden Fall hat sie gesagt, lieber Gott, ich möchte jetzt wissen, was du sagst. Ich kann einfach nicht mehr. Nächste Woche, an diesem Tag, zu dieser Uhrzeit, möchte ich gerne auf dich in die Bank kommen. Und ich möchte haben, dass du auch kommst. Ich möchte wissen, was ich machen soll. Sie hat gebetet. Sie war eine gläubige Schwester. Und sie kam an diesem Tag, um die Uhrzeit, hat sich auf die Bank gesetzt und sagte, lieber Gott, ich bin da. Bist du auch da? Er sagte, ja. Sie sagte, ich habe eine Frage. Du kennst meinen Mann und du weißt, wie es um ihn steht und ich kann nicht mehr. Und dann sagt Gott zu ihr, wenn du von deinem Mann gehst, dann gehst du von mir. Au. Sie sagte, aber was soll ich machen? Ich kann nicht mehr. Er sagte, ich will dir helfen.

[25:03] Sie ist nach Hause gegangen und hat angefangen, ganz ernstlich für ihren Mann zu beten. Ihr Mann ist gläubig geworden und ist ein großer Segen für unsere Gemeinde in Kenia geworden. Und das Geld, was er früher in die Wirtschaft getragen hat, das trägt er jetzt in die Mission. Und unterstützt die Mission. Und das ist das biblische Prinzip, wie wir Probleme lösen sollen. Aber ich möchte jetzt euch demütige Frauen sagen, es geht nicht ohne Demut. Aber Gott wird unsere Demut segnen in diesem, wie Gott es für richtig findet.

[25:48] Wenn wir an unsere Taufgelübde denken, wir versprechen von ganzem Herzen bei unserer Taufe, dass wir ein neues Leben beginnen möchten, dass wir einen Nachfolger Jesu haben. Aber wie leben wir dieses Leben? Wir leben sechs Tage in der Woche, wie die Welt. Wir gehen zur Arbeit, vielleicht machen wir einen Kalenderzettel-Andacht. Am Sabbat gehen wir zur Gemeinde, pünktlich oder auch nicht pünktlich, wie wir es schaffen. Wir hören sechs Tage in der Woche die Musik, die uns gefällt. Am Sabbat haben wir Sabbat-Musik, Sabbat-Kleider. Aber was will denn Gott? Gott will haben, dass wir sieben Tags Adventisten sind. Sieben Tage in der Woche sind wir Gläubige. Er will sieben Tage in der Woche, dass wir Jünger Jesu sind, an unserem Arbeitsplatz, in unserem Zuhause. Wir sollen die Musik, die Jesus gern hören möchte, sieben Tage in der Woche haben. Er will haben, dass wir sieben Tage Gott gefallen in unserer Kleidung.

[27:05] Und ich bin immer wieder erschrocken, und ich kenne euch jetzt auch alle nicht. Und deshalb fühle ich mich jetzt frei, auch mal das auszusprechen. Der Sabbat, der Gottesdienst ist noch nicht zu Ende, sind die Jeans an, und wir laufen wie in der Woche rum. Und der Gottesruhetag beginnt mit Sonnenuntergang und hört mit Sonnenuntergang auf. Was denkt sich Gott, wenn wir uns so verhalten? Wenn Gottes Tag heilig ist, dann sollte auch unser, wie wir Gott begegnen, und was wir hören, was wir reden übereinander und miteinander, sollte ein Zeugnis sein, was Gott gerne hört.

[27:45] Ich weiß nicht, ich glaube, die Schwester Weise war es. Einige, vielleicht sind es noch mehr hier. War jemand an dem Erweckungswochenende vom Bruder Christesco auf der Diebelsburg? Ja, richtig. Der hat darüber gesprochen. Damals, von ihm stammt dieser Gedanke. Oder aber, was wir so gerne hören, was oft eine Lüge ist, ganz blöde Antwort, ich habe keine Zeit. Kennt ihr es? Oder ich habe kein Geld.

[28:23] Ich habe bei uns, in unserer Gemeinde ist eine Schwester, und sie hat eine sehr gute Ausbildung. Sie hätte die besten Voraussetzungen, bei uns in der Mission mitzuarbeiten, aber ich habe sie nie kriegen können. Sie hat immer gesagt, sie muss ihre Mutter pflegen. Irgendwann habe ich sie dann gar nicht mehr gefragt. Eines Tages passiert Folgendes, sie verliebt sich, und alle Tage der Woche hat sie Zeit für einen Schatz. Mir sind einfach die Augen bald ausgefallen. Ja, wer kümmert sich jetzt um deine Mutter? Hat sie alles gelöst? Wer ist Gott?

[29:15] Wisst ihr, was darüber kommt? Ist Gott wirklich die Liebe für uns? Ist unsere beste Zeit, unsere beste Kraft, unser bestes Geld, gehört es wirklich ihm? Gehen wir in den Klingelbeutel, ein Euro, und gehen in den Urlaub für so und so viel, hunderte Euro?

[29:46] Wir haben Kopfweh, wir nehmen einfach eine Tablette. Aber das Kopfweh ist nicht wirklich weg, sondern meistens hat Kopfweh etwas zu tun, dass wir zu wenig Wasser trinken. Und in dem Moment, wenn wir alle zehn Minuten ein Glas Wasser trinken, ist nach einer Stunde meistens das Kopfweh weg. Aber unser großes Problem in unserer heutigen Zeit ist, dass wir zu einfachen Lösungen greifen. Weil das praktischer ist. Aber meine Schwiegermutter, die hat Jahre, um nicht zu sagen, ich glaube Jahrzehnte, Kopfweh gehabt. Und sie ging regelmäßig zum Arzt und hat sich Kopfweh-Tabletten verschrieben, weil sie Kopfweh hatte. Und was ist passiert? Bis sie eines Tages auf einen Arzt gestoßen ist, der festgestellt hat, dass das Kopfweh von den Kopfweh-Tabletten kommt. Ja, er hat sie zur Entziehungskur nach Tübingen geschickt und es war die Hölle, diese Entziehungskur. Aber sie braucht seitdem keine Kopfweh-Tablette mehr.

[31:00] Und das ist das, dass wir lernen müssen, in unserem Alltag, in unseren Problemen, nicht zu fragen, was die Werbung sagt und der Arzt sagt unter Umständen, sondern dass es für banale Kleinigkeiten eine ganz einfache Lösung gibt, die Gott uns schenken möchte. Und dadurch können wir Gott die Ehre geben, dass er uns hilft. Und das ist Dank und das bringt, dass wir die Güte Gottes erkennen.

[31:30] Und ob ihr es glaubt oder nicht, es sterben sehr viele tausende Menschen an Nebenwirkungen von Medikamenten. Und ich bin immer wieder einfach sprachlos über unsere Gesellschaft, auf einer Zigarettenschachtel steht, Rauchen kann tödlich sein. Und wir rauchen. Und da kommt durch die Presse, dass Sprossen ehekamen und früher nicht eingekeimt ist, mir an. Ja? Eine ganze Firma, ich weiß nicht, unten im Rheinland, die haben Sprossen zur damaligen Zeit hergestellt, ich glaube, sie haben 20 Beschäftigte gehabt, der musste innerhalb von einer Woche den Betrieb schließen, weil nichts mehr gelaufen ist. Aber wir kämen nicht auf die Idee, Rauchen aufzuhören. Was ist in uns kaputt?

[32:28] Und wir brauchen, und das komme ich heute Abend auf das Thema, wir, ich bin zu der Überzeugung gekommen, wir können, wir sind hilflos, wir können Gottes Wort nicht verstehen. Wir haben es verlernt. Ich habe auf einer Freizeit einem Kind gesagt, kam in die Küche, sagte, kann ich was helfen? Da sage ich, ja, du kannst den Tisch decken. Nach einer Viertelstunde kommt dieser Junge wieder, ich weiß nicht, der war vielleicht sechs oder sieben Jahre alt, dann sage ich, zum Glück sage ich das, ja, hast du das gemacht, was ich gesagt habe? Nö. Und dadurch, dass ich immer wieder mit Menschen zu tun habe und dadurch auch sage, mach das bitte so oder mach das so, ich muss euch sagen, es funktioniert nicht mehr. Funktioniert nicht. Entweder es wird gar nicht gemacht oder es wird anders gemacht. Aber die wenigsten sind fähig, wenn ich etwas erkläre, das so zu machen, wie ich das sage.

[33:32] Jetzt sage ich wieder was an die Eltern. Ich habe das auch verkehrt gemacht. Aber wenn sie noch klein sind und ihr den Hebel noch rumwerfen wollt, lernt, dass eure Kinder euch gehorchen. Und je mehr ihr mit ihr redet, desto weniger horchen sie. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

[34:02] Wir stehen an einer roten Fußgängerampel. Und ich sage jetzt mal, was ich denke, ihr könnt mich auslachen oder auch nicht, aber gehen wir drüber, wenn kein Auto kommt, oder bleiben wir stehen? Lassen wir mal so stehen, ja? Dass wir über die Ampel gehen, hat keine Konsequenzen. Aber was hat es für Konsequenzen? Wir machen unser Gewissen kaputt. Und genau das ist es, dass wir verlernt haben, dass das, was Sache ist, auch wirklich zu respektieren.

[34:45] Und der Sabbat geht nicht von Sabbatmorgen bis nach dem Gottesdienst, sondern er geht vom Freitagabend bis Sabbatanfang für 24 Stunden. Und allein dessen zeigt, wie wert es ist, mich von Gott heiligen zu lassen, von Gott segnen zu lassen und in Ruhe. Wisst ihr, dass der Sabbattag ein Medikament für uns ist? Es schenkt uns Heiligung, es schenkt uns Ruhe und es schenkt uns Segen. Und genau das brauchen wir, um Gottes Wort und Gottes Wesen zu verstehen.

[35:21] Und weil wir aber gelernt haben, weil wir am Freitag, wie viele von euch trifft das nicht zu, hoffe ich, viele haben am Freitag keine Zeit mehr, am Sabbat Essen zuzubereiten, also wird am Sabbat gekocht. Das heißt, immer mehr gelingt es uns. Warum? Wir sind großzügig in unserem Gewissen, dass wir Dinge tun, die einfach nicht in den Sabbat reingehören. Und deshalb wird keine große Umwälzung in unserem Leben passieren, dass wir treu werden, sondern die kleinen Schritte sind es einfach, die uns helfen, Gott näher zu kommen und ihm zu zeigen.

[35:58] Und wenn ihr eine schlechte Ehe habt, wie kann man die retten? Schritt für Schritt zu horchen mit Augen, mit Ohren, wie kann ich dem anderen Freude zu machen? Und ihr werdet sehen, wie sich nach einiger Zeit die Beziehung verbessert. Und so ist es mit Gott auch. Wenn wir eine bessere Beziehung zu Gott wollen, müssen wir immer fragen, lieber Gott, was willst du? Und unsere Männer, manchmal kann man ja vieles mit Augen ablesen, um auch gar nichts zu fragen. Gesichter verschreiben viele.

[36:34] Was auch eine große Not ist, wir wollen die Wahrheit wissen. So habe ich das bisher gemacht. Und zwar, dann geht man und liest, man liest in der Bibel, aber man nimmt auch das Buch und der Kommentar und das und das. Wie kommt sich manchmal Gott vor? Als kompetent oder inkompetent? Komisch, oder? Wenn Gott der Schöpfer Himmels und der Erde ist, alle Tiere geschaffen hat, alle Blumen geschaffen hat, alles das ganze Universum geschaffen hat, jede Menschhaft, jeder Mensch von euch ist anders, Gott kennt kein Schablon, jeder hätte einen anderen Charakter, alle selbst für ein eigenes Kind, Zwillinge sind nicht aufs Ideofilm, jeder Mensch ist ein individuelles Geschöpf und für jeden Menschen hat Jesus einen Plan.

[37:33] Ein anderes Beispiel, was er entdeckt hat in der Bibel, das möchte ich mit euch lesen, weil es so wichtig ist, und es wird für den einen oder anderen hart sein, umzusetzen, aber ihr habt mich gerufen und ich sage euch die Wahrheit. Von keinem habe ich das in keinem Lehrbuch unserer Gemeinschaft so krass ausgelegt bekommen wie von ihm. Es ist keine Adventistische Auslegung, sondern einfach von einem gläubigen, gläubigen, gläubigen, gläubigen, gläubigen, gläubigen, gläubigen, gläubigen, gläubigen, gläubigen, gläubigen, gläubigen, von einem gläubigen.

[38:22] 3. Mose 3, Vers 17. Das sei eine ewige Sitte bei euren Nachkommen und allen euren Wohnungen, dass ihr kein Fett und Blut esst. Und er sagt, dass nicht nur tierisches Fett uns nicht gut tut, sondern auch Fabrikfett. Das würde sich auf Margarine und das würde sich auch auf industriell gewonnenes Öl beziehen und würde sich auch auf Butter beziehen. Was er nicht, was natürlich einwandfrei für uns zur Verfügung steht in vielen Variationen, das sind die, Variationen, das sind die Nüsse. Und es gibt auch sehr gute erste Pressungen, Olivenöl, das ist davon nicht betroffen. Und von daher aus beschreibt er dann Erfahrungen, wie Menschen geheilt wurden, die sich an dieses Prinzip gehalten haben.

[39:39] Ein Ehepaar, beide Schlaganfall, sie war sehr übergewichtig und hat den Mann, der ihn gepflegt hat, Anweisungen gegeben, was er zu essen hat. Und das können wir alle machen, heute Nachmittag in erster Mose ein, sagt Gott, was uns gut tut. Und das hat dieser Mann zu essen bekommen. Und nach ein paar Monaten kommt dieser Mann wieder zu ihm und besucht ihn und denkt, ob er wohl noch lebt oder ob er im Bett liegt, und er sieht, er traut seinen Augen nicht, der Mann steht im Garten und arbeitet. Das heißt, wenn wir Gottes Anweisungen ernst nehmen, dann will uns Gott auch segnen.

[40:27] Also ich kann nur sagen, unsere Tochter, vielleicht Sophie noch dazu, um das Beispiel abzurunden, war eingeladen bei weltbekannten Leuten, also nicht irgendjemand. Sie war dazu erst Babysitter und dann hat sie das Kind auch begleitet, beim Lernen, und sie haben sie angenommen, wie ihre Tochter, die Mutter, also die Frau, die Hausfrau dieses Haushaltes, ist eine Freundin von mir, wir haben uns kennengelernt in den Volkshochschulkursen, und ihre Kinder sind ähnlich alt wie meine. Und sie kam nach Hause und sagte, Mama, stell dir vor, ich habe heute Abend einen Pfannkuchen gegessen. Die war total sprachlos in einem solchen Haushalt, wo Bundeskanzler und ganz hochgehobene Persönlichkeit einen ausgehen. Pfannkuchen im Backofen gebacken. Pfannkuchen nicht in Fett, sondern in... Das heißt, die Welt kann durch Erkenntnisse weiter sein wie wir.

[41:31] Und wir werden nicht weiterkommen in unserem Alltag, wir müssen nicht die Welt verändern in einem Tag, das schaffen wir gar nicht, wir werden total überfordert, sondern wir müssen an Kleinigkeiten anfangen. Und mein Mann und ich, wir wollen gar nicht mehr zurück, weil wenn man das mal macht, drei Wochen, man ist ein anderer Mensch, man fühlt sich viel wohler. Und für die Frauen, die Hitzewallungen haben, wenn ihr das Fett weglässt geht sofort eure Hitzewallungen los. So einfach. Ohne Medikamente.

[42:11] So, jetzt haben wir uns mit Menschenwort ein bisschen beschäftigt, das ist unser Alltag, aber wir wollen uns jetzt mit Gottes Wort beschäftigen. Gottes Wort übersteigt unsere Möglichkeiten, sie zu verstehen. Und deshalb brauchen wir den Heiligen Geist. Und der Heilige Geist ist so wie Jesus auch, er ist Gentleman. Er kommt nicht, er drängt sich nicht auf, er stülpt uns nichts über, sondern er will erbeten sein. Wir haben uns jetzt gerade beschäftigt, wir lesen es Patriarchen und Propheten, wie Gott Abraham begegnet ist. Und wenn Abraham nicht so gastfrei gewesen wäre und die Engel genötigt hätten zu ihm einzugehen, wären sie nicht zu ihm gekommen. Das heißt, wenn wir Gott erleben wollen, müssen wir Gott nötigen, durch unsere Gebete, durch den Umgang, wie wir Gott ernst nehmen, ihm zu sagen, lieber Gott, ich brauche dich, du musst mir helfen, dass ich das erkenne.

[43:15] Und je mehr wir das, was wir erkennen, auch umsetzen, kommen wir auch in die Denkweise Gottes hinein, denn Gott will uns zu seinem Bild verwandeln und wir sollen dadurch ihm die Ehre geben. Aber, es gibt so viele Menschen, die gläubig sind, aber es fehlt ihnen der Heilige Geist. Entweder sie tun das, was Gott sagt, ohne den Heiligen Geist, oder sie meinen, sie haben den Heiligen Geist, aber tun nicht, was Gott sagt. Das heißt, Gott muss nicht nur unser Herz bekehren, sondern er muss unser Denken verändern. Und das nennt die Bibel Glaube.

[44:19] Und zu allen Zeiten hat uns Gott geprüft, und ich habe jetzt gelesen, war das nicht eine große Prüfung für den Abraham, als es Menschen unmöglich war, dass die Sarah noch ein Kind gebären sollte. Und Gott prüft uns darin. Und ich habe gelesen, der Abraham müsste seinen Sohn nicht opfern, wenn er nicht das gemacht hätte mit der Hagar. Das heißt, er musste diese Prüfung nochmal machen. Weil es ihm schwer im Abrahams Herz war, seinen Sohn zu opfern. Er hätte nicht mal die Kraft gehabt, mit der Sarah drüber zu sprechen, weil er wusste, sie wird ihn wahrscheinlich dran... Er tötet nicht nur den Sohn, sondern er tötet auch das Herz seiner Frau, weil sie den Isaac so lieb hat. Und deshalb sind unsere Glaubensprüfungen eigentlich die Prüfungen, die uns Gott näher bringen.

[45:20] Und ich denke, dass der eine oder andere unverheiratet von euch ist. Das ist die größte Glaubensprüfung für jeden, den Partner anzunehmen, den Gott einen gibt. Und auch dort geht es oft bis zu einem Zeitpunkt, wo wir meinen, jetzt kriege ich keinen Mann mehr. Aber Gott prüft uns darin. Ich habe über 15 Jahre eine Beziehung gehabt mit meinem Nachbar. Und wir haben uns geliebt. Und immer nach einem halben Jahr habe ich wieder Schluss gemacht, weil ich wusste, unter diesen Voraussetzungen kann ich nicht in eine engere Beziehung eintreten. Und mit 30 habe ich dann endlich Schluss gemacht. Und ich sehe mich noch wie heute in Lüneburg beten und habe gesagt, mein Weg wie Paulus ist alleine zu sein und für dich zu arbeiten. Und kurze Zeit darauf habe ich meinen Mann kennengelernt. Und Gott prüft uns.

[46:26] Und ich kann euch nur eines sagen, Satan wird sich alles einfallen lassen, um uns zu trennen. Und wenn wir gläubig sind und ich einen gläubigen Partner habe, haben wir Stress. Gott sagt, verhalte dich als Frau so. Und dein Mann hat aber andere Erwartungen an dich. Was machst du jetzt? Erfüllst du die Erwartungen des Mannes oder von Gott? Das heißt, wenn du kein gläubiger Mann bist, dann hast du ein Leben lang Stress. Und die eine Seite ist, man ergibt sich dem Mann und lässt es hinter sich, oder man ergibt sich Gott ganz zu Füßen und macht es, was er will. Und hat dadurch immer wieder Stress mit dem Mann. Deshalb überlegt es euch genau, was ihr heiratet. Welchen Stress ihr habt oder keiner.

[47:34] Wir sollten zum Beispiel mit dem Wort Gottes umgehen, wenn es um Gottes Wort geht, dann geht es mit Ehrfurcht, Heiligkeit, Majestät und etwas Besonderem um.

[48:02] Ich denke jetzt an die Geschichte von Daniel. Er hat gelernt, seine Eltern haben ihn erzogen. In jungen Jahren kam er an den Königshof. Aber seine Eltern haben ihn dazu erzogen, dass er treu ist. Ich weiß nicht, wie viele von euch in der Situation, wie Daniel die Prüfung bestanden hätte. Es ist doch ein Vorrecht, Königsessen zu bekommen. Wer bekommt schon so gutes Essen jeden Tag? Und was sagt der Daniel? Ich möchte das nicht. Ich will nur einfach Gemüse essen. Und er hat den Speisemeister in Verlegenheit gebracht, weil es auch ihm praktisch an den Kragen gegangen wäre. Aber die Treue Daniels hätte ihn so gesegnet, dass er nach zehn Tagen viel hübscher und klüger war wie alle anderen. Das heißt, wenn wir um Gottes Willen treu sind, werden wir Segen haben, nicht weil ich Esther Bieling heiße, sondern weil ich Gott die Ehre geben will.

[49:10] Und bei Gott brauchen wir uns nicht zu fürchten. Wir müssen uns trennen. Es sind keine großen Verführungen, die uns von Gott trennen, sondern kleine. Für die drei Freunde von Daniel wäre es ein kleines gewesen. Was soll das? Einfach niederzubeugen vor dem Bild? Da hätten wir doch nichts Verkehrtes gemacht. Aber sie haben gesagt, nein, wir geben Gott die Ehre, wir knien nicht nieder. Und deshalb sind nicht die großen Prüfungen, die wir zu bestehen haben, unser Highlight, sondern unsere kleinen. Wenn wir die kleinen nicht bestehen, bestehen wir auch nicht die großen.

[49:50] Aber das Wichtige an Gottes Wort, was ist das? Das ist die Liebe zu Gottes Wort. Gott will ja gar nicht haben, dass wir etwas machen müssen, sondern er will haben, dass wir es aus Liebe machen. Und ich denke an die Zeit zurück, bevor ich geheiratet habe. Wenn man verliebt ist, dann ist es keine Pflicht, etwas zu tun, was der andere möchte, sondern ein Bedürfnis. Und wir rennen meilenweit, um Wünsche erfüllen zu können, wenn wir wissen, wir machen dem anderen eine Freude.

[50:26] Nur, das Problem an der Sache ist, dass wir nicht die Mehrheit unserer Verwandtschaft oder die Mehrheit der Gemeinde oder die Mehrheit anderer Menschen hinter uns bekommen. Und das macht uns weh und Bauchweh. Das macht uns weh. Gott stellt unser ganzes Denken und unser ganzes Handeln auf den Kopf. Und er sagt in Matthäus 5,11 Selig oder glücklich seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, soll sie daran lügen. Ist es schön, geschmäht zu sein? Oder er sagt, liebet eure Feinde, segnet euch Fluchen, tut Wohlen, die euch hassen, soll sie euch beleidigen und verfolgen.

[51:26] Ich habe eine Erfahrung hinter mir, vor einem halben Jahr, da habe ich mit jemandem zu tun gehabt, und mir hat es Herzweh getan. Und es war jemand, den ich richtig lieb hatte, aber derjenige hat mich in die Pfanne gehauen und ich war richtig böse. Und den ganzen Tag habe ich immer wieder den Text vor mir hergesagt, um meinen Gedanken nicht zu verunreinigen, segnet euch Fluchen, also wir sollen uns nicht beleidigt fühlen, sondern wir sollen den anderen, der uns beleidigt, segnen und tut wohl. Das heißt, es schützt uns, ob es dem anderen gut tut, wissen wir nicht, aber es schätzt unsere Denkweise.

[52:06] Dann noch ein schweres Wort an uns Frauen, desgleichen sollen die Weiber ihre Männer untertan sein, auf dass auch die, sollen nicht glauben an das Wort. Ich habe hier eine schöne Geschichte, die ich nie vergesse. Der Bruder Vogel Senior hat sie erzählt, und da war eine Schwester in der ehemaligen DDR, und sie war sehr gläubig, aber ihr Mann nicht. Und jeden Sabbatmorgen hätte der Mann ihr den Aschekasten aus dem Ofen genommen, und hätte die ganze Wohnung zerstreut mit der Asche, und sie durfte erst zum Gottesdienst gehen, wenn die Wohnung geputzt war. Jeden Sabbat. Und dann kam sie eines Tages zu dem Vater vom Bruder Vogel und hat gesagt, ich kann nicht mehr, ich komme nicht mehr zur Gemeinde, ich möchte zur Gemeinde austreten. Und der Bruder Vogel hätte dieser Schwester Mut gemacht, sie soll beten für ihren Mann. Und Gott hätte auch diese Gebete dieser Frau erhört, dieser Mann hätte sich bekehrt, und jeden Sabbat, wenn sie zur Gemeinde gekommen sind und gegangen sind, hätte er sich entschuldigt bei seiner Frau, dass er sie so lange geärgert hat.

[53:33] Ich habe noch eine andere Geschichte, die hat sich in China zugetragen, die ähnlich ausgegangen ist. Der Mann hätte die Frau so furchtbar geschlagen, weil sie Gott treu war, und wieder einmal hätte er sie geschlagen, so zusammengeschlagen, dass sie von der Stelle an nicht mehr richtig laufen konnte. Und sie sagte zu ihm, wenn du mich auch noch so schlägst, ich gehe trotzdem. Und als er gemerkt hat, dass er ihren Willen nicht brechen kann, hätte er aufgehört. Und als sie dann gestorben war und er gemerkt hat, was er verloren hat, ist er von der Stunde ab gläubig geworden. Und manchmal geht die Frucht auf, wenn wir sie auch nicht sehen, und wir sehen auch an der Kindergeschichte, die Früchte kommen manchmal viel später raus, als wir denken. Aber wichtig ist, dass unser Motiv rein ist.

[54:25] Gott will uns Frauen haben, dass wir nicht unsere Männer bestimmen, sondern dass wir ihnen dienen. Gott will haben, dass wir unseren Männern nicht recht haben, sondern dass wir sie lieben. Wir sollen nicht so viel reden, sondern wir sollen es vorleben.

[54:45] Was ist meine Zeit? Du machst so, wenn es nicht mehr geht. Wenn wir die Propheten anschauen, sie haben Gottes Wort weitergegeben. Wie sind die Propheten umgekommen? Zu allen Zeiten war es das Problem, dass man die Wahrheit nicht hören wollte. Und sind wir doch ehrlich, wollen wir die Wahrheit immer hören? Tut sie nicht weh? Und das ist das, was Gottes Wort ist. Das Gottes Wort ist nicht einfach ein Wort, sondern es tut weh. Und die Frage ist, will ich das umsetzen? Will ich diesen Schritt der Demut machen und mein Leben verändern und den Segen ernten, den Gott uns gibt? Und eines ist sicher, dass jeder, der Gott treu ist, gesegnet wird ohne Ende.

[55:48] Und ich könnte jetzt alleine eine Stunde erzählen von dem, was mir Gott geschenkt hat. Das ist unglaublich. Ich muss euch sagen, eine Geschichte möchte ich euch vielleicht doch erzählen. Das war zu der Zeit, als ich schon gelernt habe, mit meinem Mann unanders umzugehen. Ich brauchte eine neue Küche. Und erst ging es darum, kriege ich eine neue Küche oder nicht. Und irgendwann hat dann mein Mann gesagt, er wird diese alte Küche abschleifen, wird neue Scharniere dransetzen und dann ist die Küche wieder in Ordnung. Ich habe keine Antwort gegeben. Ich habe das so gemacht, wie ich es jetzt gerade gesagt habe. Nicht reden, sondern vorleben. Und ich bin zu Gott gegangen. Ich habe gesagt, lieber Gott, ich nehme diese Küche, die du mir gibst. Fertig. Damit war das Thema für mich erledigt.

[56:47] Etwa vier bis sechs Wochen später, ich habe die Woche vorher in der Schweiz gekocht und die Woche nachher in der Schweiz gekocht. In der Mitte der Woche kriege ich einen Anruf. Mittwochmorgen, halb zehn. Er sagt, Esther, du kannst Probleme lösen. Ich habe ein Problem. Er sagt, meine Eltern sind ins Altersheim gekommen. Und der Vermieter unserer Eltern von der Wohnung hat mir versprochen, ich darf die Küche stehen lassen, bis ich sie verkauft habe. Und wir wollten am Wochenende diese Küche in die Zeitung setzen, weil wenn die Küche abgebaut ist, kann man sie nicht mehr verkaufen. Ihr wisst schon, was rauskommt. Ich habe mich hingesetzt. Und mein Mann kam dann gerade rein. Und ich habe gesagt, das gibt es doch nicht. Ich brauche eine Küche und kriege keine. Dann hat mein Mann das Telefon genommen, hat gefragt, was sie kostet. Dann hat sie gesagt, sie will nichts. Dann haben wir miteinander, sind wir 50 Kilometer weit weggefahren, haben uns die Küche angeschaut und haben die auf einen Ratsch wegbekommen. Und soll ich euch was sagen? Die Küche ist genau so, wie ich sie will. Und ich hätte nicht im Traum gedacht, nicht mal im Ansatz, ich habe immer gelacht, wenn eine Frau für eine Spülmaschine plädiert hätte. Ich habe immer gesagt, das ist doch einfach, Geschirr waschen. Gott hat mir sogar eine Spülmaschine gegeben. Und ich bin froh, dass ich eine habe. Aber was noch dazu kommt, mein Kühlschrank, ihr werdet wahrscheinlich alle die Erfahrung machen, in zehn Jahren ist meistens der Kühlschrank nicht mehr so gut. Das Kühlaggregat geht nicht mehr so gut. Und in dieser Küche war zehn Jahre alt, aber dadurch, dass die Frau schon älter war, war sie nicht wirklich benutzt. Aber der Kühlschrank war zehn Jahre und wäre wieder so kaputt gewesen, wie meine alten Küche. Und 14 Tage, bevor ich die Küche geschenkt habe, hätte unser Sohn, der so verärgert war über unseren Kühlschrank, ohne mit uns zu reden, einen neuen Kühlschrank gekauft. Auf jeden Fall habe ich die Küche gekriegt mit einem neuen Kühlschrank. Ich habe in der Nacht nicht geschlafen, habe gesagt, lieber Gott, du kümmerst dich auch noch um eine Küche von mir. Unglaublich.

[59:22] Ich denke, ich hätte noch viel zu sagen, aber ihr habt mich verstanden, um was es mir geht. Erkenne ich, dass ich rebellisch und stolz bin, dann kann mir Gott helfen. Dann kann er uns ein neues Herz heben. Aber solange ich mich rechtfertige, kann ich es nicht. Und wenn ihr die Geschichten lest in Markus 6 und Markus 8, da werden zwei Begebenheiten genannt. Jesus macht zwei Wunder. Und nach diesen Wundern und der Szene, dass Gott den Sturm stillt. Sie erkennen, dass Gott 5.000 Leute speist, mit fast keinem Brot. Und sie kommen in die Notsituation und haben nichts zu essen und machen sich Sorgen. Und was sagt Jesus zu ihnen? Zu den Jüngern. Warum seid ihr so halbstarrig? Warum glaubt ihr nicht an mich? Wenn es nicht so geht, wie wir es wollen, dann liegt es nicht daran, dass Gott uns nicht hilft, sondern dass wir nicht bereit sind, Gottes Willen anzunehmen. Das ist unser Problem.

[1:00:54] Und in dem Moment, wenn wir unsere Situation, in der wir leben, einfach annehmen und ein Dankopfer bringen, obwohl es uns nicht zumute ist, dann können wir Gottes Wunder erleben. Und ich muss euch noch eines sagen, gerade was keine Zeit und kein Geld angeht. Um Gottes Willen zu erfüllen, muss unser Lebensstil total umgekrempelt werden. Wir müssen einfacher leben, wir müssen einfacher denken und wir müssen einfacher essen. Ich bin jetzt seit eineinhalb Jahren krank und bin angewiesen, dass Gott mir hilft. Und ich habe diese Lektion lernen müssen. Und warum? Ich denke, dass ich mir jetzt die Zeit nehme, weil ich denke, das ist ein Problem, was uns alle angeht. Wenn man die Kinder anders ernähren möchte, wie sie die Welt ernährt, dann muss man ein bisschen mehr geben, dass die Kinder auch wirklich dranbleiben. Aber ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass dieses viele Angebot auf dem Tisch nicht gesund ist und auch nicht gesund für unseren Charakter ist. Sondern wenn wir Bescheidenheit lernen wollen, dann fängt es an mit unserem Essen, mit unserem Appetit. Sind wir bereit, ein einfaches Leben zu führen?

[1:02:36] Ein anderes Wort, was ihr euch merken könnt, das finde ich so schön an der Bibel, man muss nicht viel lesen, um etwas zu erkennen, sondern manchmal sind es zwei Worte. Psalm 119, Vers 67. Ehe ich gedemütigt war, irrte ich, nun aber folge ich deinem Wort. Und ich muss euch sagen, sich zu demütigen und ungehörsam zu sein, tut weh. Tut weh? Ich kenne euch nicht als Frauen, aber vielleicht habt ihr keine gute Ehe. Schickt euch rein und bringt Gott ein Dankopfer und macht euch glücklich. Unter Umständen, wenn ihr keinen Mann hättet, wärt ihr nicht glücklicher. Also nehmt den, den ihr habt und macht das Beste draus.

[1:03:33] Mit dem letzten Gedanken möchte ich dann schließen. Und zwar, bevor wir heiraten, haben wir was? Unheimlich viel Vorfreude, stimmt es? Mein Mann und ich konnten es nicht erwarten, bis wir endlich geheiratet haben und nie mehr abends auseinandergehen mussten. Und genau das ist das, was unser Glaube erhält. Die Vorfreude, dass wir das, was wir erleben im Himmel, auch in Empfang nehmen dürfen. Und genau das will Satan. Er versucht, unsere Blicke auf unsere Männer, auf unsere Kinder, auf unsere Geschwister statt auf Gottes Herrlichkeit zu schauen. Wir werden alles hinter uns lassen, wir brauchen das nicht. Und ob wir uns aufregen oder nicht, wir können nichts dran ändern. Aber wir können dadurch, dass wir ans Paradies denken, dass wir an die Segelungen, die Gott denen gibt, die ihn lieben, können wir eine neue Welt kennenlernen und wir können Menschen anstecken von dieser Vorfreude. Und sie kostet nichts.

[1:04:40] Es ist ein geniales Liederbuch. Warum? Hier sind ganz viele Lieder vom neuen Jerusalem drin, von der Vorfreude. Und solche Lieder müssen wir bei der Arbeit singen oder im Auto, beim Autofahren singen. Wir müssen etwas uns unterstützen, dass wir diese Freude nicht verlieren. Ich habe gelesen in Erfahrungen und Gesichten, dass im Himmel die Früchte aus wie Gold und Silber aussehen. Das heißt, wir können uns über die Schönheit des Himmels überhaupt nicht vorstellen. Und wenn Jesus wiederkommt, was meint ihr, wie wir uns ärgern? Wir ärgern uns.

[1:05:25] Ich mache jetzt einfach Schluss. Ich möchte noch etwas sagen. Ich möchte euch sagen, die Bibel habe ich mir gekauft vor 40 Jahren. Damals war ich ledig. Ich war in Zürich. Und ich habe jeden Tag eine Stunde zur Arbeit im Tram verbracht und eine Stunde, bis ich wieder zu Hause war. Und das war meine Bibel. Und ich habe so gerne Psalmen gelesen. Kauft euch so eine kleine Bibel, wenn ihr im Badezimmer sitzt, und ihr habt immer die Möglichkeit, in Psalmen zu lesen. Und ich finde es so schön. Und oft ist es so, dass das, was man gerade gelesen hat, in der nächsten Begegnung gibt Gott einen Kontakt und man kann es gerade weitergeben. Und das, was wir da oben drin haben, mit dem, was wir lesen, das ist auch eine gute Hilfe. Geht eure Bücherschränke durch. Und alles, was die Vorfreude zum Himmel nicht stützt, raus. Gottes Segen.


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