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In diesem Video teilt Esther Bieling ihr umfassendes Wissen über die heilende Kraft von Kräutern und natürlichen Heilmitteln. Sie stellt bewährte Rezepte vor, von Tees zur Stärkung des Immunsystems bis hin zu Anwendungen bei Hautproblemen und inneren Beschwerden. Dabei betont sie die Bedeutung einer gesunden Lebensweise, der richtigen Ernährung und einer positiven inneren Haltung im Einklang mit Gott. Das Video bietet praktische Ratschläge und inspirierende Geschichten für ein gesünderes Leben.

In diesem Video teilt Esther Bieling ihr umfassendes Wissen über die Heilkraft von Kräutern und natürlichen Heilmitteln. Sie gibt praktische Ratschläge und Rezepte für verschiedene Beschwerden, von Verdauungsproblemen über Hautkrankheiten bis hin zu psychischen Belastungen. Dabei betont sie die Bedeutung einer gesunden Lebensweise, der inneren Einstellung und des Vertrauens in Gott als Grundlage für Wohlbefinden und Heilung.


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Serie: Zurück zur Natur

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Transkript

[0:00] Guten Tag, liebe Freunde, liebe Geschwister und hallo liebes Livestream. Ich freue mich, dass ihr zugestoßen seid und dass ihr mitmachen wollt. Wir wollen uns heute Nachmittag mit dem Thema Kräuter beschäftigen. Und vorweg möchte ich wieder einige Fragen stellen: Hat jemand von gestern auf heute was dazugelernt? Zum Beispiel heute Morgen frische Luft geschnappt oder wieder sein Wasser getrunken? Wunderbar. Gut, Kräuter ist ein Thema, was viele Bücher füllt. Und Kräuter sind ein wesentliches Element in der Heilung, wenn man es im richtigen Zeitpunkt, zur richtigen Dosis und im richtigen Augenblick zu sich nimmt.

[1:05] Wir haben die Möglichkeit, frische Kräuter zu benutzen, getrocknete Kräuter oder auch Kräuteröle oder Kräuteressenzen. Es gibt Teesorten, die muss man sehr hoch verdünnt nehmen, weil sie sonst genau die entgegengesetzte Wirkung haben. Ich denke jetzt an Tausendgüldenkraut oder Wermuttee. Man darf nur, was zwischen zwei Fingern passt, darf man benutzen, dass es wirkt, was es soll.

[1:44] Ich möchte wieder vorweg schicken: Das Beste ist, dass wir keine Kräuter brauchen. Und wir als gläubige Christen haben einen großen Vorteil. Wir haben das biblische Wissen und wir dürfen dieses Wissen anwenden. Und man weiß aus Studien, dass fröhliche Menschen viel weniger krank sind als Leute, die sich dauernd ärgern und dauernd im Stress sind. Gott will grundsätzlich, dass es uns gut geht. Und unser zivilisierter Zeitgeist jagt uns von einem Termin auf den anderen. Und es gehört sehr viel Disziplin zu uns, um nicht allen Stimmen recht zu geben, sondern nur der einen Stimme, und zwar der Stimme des Heiligen Geistes. Und wenn wir nicht kontinuierlich den Blick nach oben wenden, merken wir gar nicht, wie wir im Strom der Zeit einfach verschlungen werden. Ein Grund, warum Jesus Christus wiedergekommen ist, ist der, dass er uns diesen Lebensstil vorgelebt hat und gezeigt hat, wie man auf dieser Erde leben kann. Das heißt, man konzentriert sich auf eine Sache und geht diesen Weg auch konzentriert in eine bestimmte Linie. Und das bedeutet für unsere Gesundheit, psychisch, physisch, auf allen Seiten, dass wir ausgeglichen sind.

[3:35] Und trotzdem können wir es manchmal nicht verhindern, vielleicht, dass wir zu wenig Schlaf hatten, oder dass wir in komische Klimazonen kommen, oder dass man sich ansteckt, dass man trotzdem krank wird. Ich möchte euch allen wertvolle Rezepte, die ich aus der Praxis kenne, vorstellen und möchte einfach sagen, dass wir dankbar sind, dass Gott für jedes Wehwehchen ein Kraut wachsen lässt. Und das Schönere dabei ist noch, dass wir viele Kräuter kostenlos ernten dürfen. Und vor allen Dingen, sie haben keine Nebenwirkungen, es sei denn, man würde giftige Kräuter sammeln. Aber ich denke, dass wir, wenn wir sammeln, wissen, was wir sammeln wollen und wissen, was wir zu uns nehmen.

[4:32] Ich habe jetzt vor vier Wochen ungefähr einen Mann kennengelernt. Er kam nach Deutschland und wie das so ist, wenn man in ein fremdes Land kommt, muss man erst mal eine Existenz aufbauen. Und er hatte also auch kein Geld und er hat nur von Wildkräutern und das, was man in der Natur findet, gelebt. Und ansonsten hat er für die Ausgaben, was das Essen angeht, ein Euro gebraucht in vier Wochen. Unglaublich, oder? Von ihm habe ich jetzt gelernt, Hopfen zu sammeln. Und dann hat er an einer Birke, die Birke wird beschnitten, da kann man Birkenwasser rauslassen. Das wusste ich auch nicht. Also da steht wirklich eine ganze Welt offen, was Kräuter angeht. Und es ist unglaublich, was gerade in frischen Kräutern, wie viele Nährwerte und Heilwerte und Chlorophyll, Phytochemikalien, alles drin ist.

[5:42] Doch, ich möchte wirklich sagen, ich denke jetzt an einen Mann, den ich kenne, der hat so blühend ausgesehen und hat mir so viel Mut gemacht mit frischen Kräutern, hätte mir das auch gut erklärt. Aber er war psychisch angeschlagen und er ist relativ früh gestorben. Das heißt, Kräuter alleine machen uns nicht gesund, sondern unsere innere Haltung, unsere innere Zuversicht, unsere innere Freude. Und das ist der große Unterschied, wenn wir Gott kennen oder nicht kennen. Wenn wir Gott kennen, wie chaotisch die Situation auch ist, aber wenn wir nach oben schauen, haben wir Hoffnung, wir haben Freude und Zuversicht. Und das ist sehr, sehr wichtig.

[6:24] Mein Lieblingstee, der nennt sich Penicillin-Tee. Ist natürlich kein Penicillin-Trip, aber wenn man an solche Symptome kommt, wo man Penicillin nehmen könnte, dann kann man diesen Penicillin-Tee nehmen. Er besteht aus 40 Prozent Salbei, 40 Prozent Kamille und 20 Prozent Sarsaparilla. Das ist eine wunderbare Zusammensetzung. Wenn ich jetzt morgens aufwache und denke, da ist was im Anzug, dann mache ich mir die Mühe und trinke dünn aufgebrüht einen Liter von diesem Tee. Und abends weiß ich gar nicht mehr, dass ich was hatte. Also, wenn man früh genug gleich einschreitet, kann man das abwenden, dass das eine größere Sache wird.

[7:34] Was auch immer wichtig ist, wenn wir mit Krankheit etwas zu tun haben, ist, dass wir Milchprodukte vermeiden. Man weiß aus der Statistik, dass Kinder, die mit dem Hals-Nasen-Rachen-Raum Probleme haben, dass es immer mit tödlicher Sicherheit mit Milchprodukten zu tun hat. Also Milchprodukte machen das Immunsystem nach unten. Ich kenne eine Schwester aus dem Allgäu und sie musste mit ihren Kindern regelmäßig mit ihren Halsentzündungen zum Arzt und bekam dann Penicillin oder was auch immer verordnet. Und seitdem, dass sie bei uns auf der Diebolzburg war und diesen Penicillin-Tee kennengelernt hat, wenn ihre Kinder das bekommen, dann setzt sie diesen Penicillin-Tee ein. Und der Kinderarzt von ihr hat gesagt: Das Rezept möchte ich auch haben. Sie hat gesehen, dass es wirkt. Die Kinder kommen nicht mehr. Das ist eine gute Sache. Man sollte vermeiden, Penicillin zu nehmen, wenn man es umgehen kann, weil man weiß, dass der Körper resistent dagegen wird. Und wenn man es dann wirklich braucht und es funktioniert nicht, dann ist es gegen uns, nicht für uns, sondern gegen uns. Und deshalb kann man eigentlich schon manches machen.

[8:56] Eine andere schöne Geschichte ist diese Zusammensetzung dieser drei Teesorten. Vor über zehn Jahren, so ungefähr 13, 14 Jahren, kam ich in die Wechseljahre und ich hatte Probleme mit meiner Periode. Die hat nicht mehr aufgehört und ich ging zum Frauenarzt und ich bekam Hormontabletten. Ich habe die geholt, so wie sich das gehört. Ich habe den Beipackzettel gelesen. Ich habe mich informiert bei anderen Ärzten. Keiner hat mir Hoffnung gemacht, dass ich ohne Hormontabletten das durchstehe. Dann habe ich mir einen Nachmittag Zeit genommen. Ich kann diese Bücher nur empfehlen, die ich benutze. Das ist das alte Kräuterbuch von Dr. Schneider. Das liebe ich. Das ist sehr gut. Ich habe da noch einiges andere, aber ich habe das dann gewühlt und bin zum Schluss gekommen, einen Tee zusammenzustellen: Ein Drittel Blutwurz, ein Drittel Johanniskraut und ein Drittel Frauenmantel. Den Blutwurz habe ich so, wie er ist, erstmal im Thermomix gemixt. Der ist so eine Wurzel, die ist sehr hart. Nachdem ich das gemixt hatte, habe ich die Kräuter dazu gegeben, habe den aufgegossen und habe den samt und sonders getrunken. Ich muss sagen, ich habe nie mehr Probleme gehabt.

[10:39] Inzwischen, ich müsste zu Hause, glaube ich, noch das Video haben, ist ein Film gezeigt worden, dass in allen Ländern außer Deutschland es nicht diese Behandlung gibt, was Frauenkrankheit angeht, wie in Deutschland. Derjenige, der die Hormontabletten entwickelt hat, dass der erkannt hat, noch zu Lebzeiten, dass er sich geirrt hat. Trotzdem wird es verschrieben.

[11:05] Leider sind wir in einer Wohlstandsgesellschaft. Wir freuen uns, wenn wir viel Geld haben, aber wenn wir nach dem Wort Gottes gehen, dann ist Geld eigentlich was Unbedeutendes. Geld ist dafür da, wenn man es hat, dass man es wieder weitergibt. Und zwar zur Verkündigung des Werkes Gottes, um einfach das Werk Gottes zu unterstützen, aber nicht für einen Eigennutz. Und von da aus sollten wir als Gläubige die Einstellung zum Geld haben, dass wir nicht darauf aus sind, viel Geld zu haben, sondern dass wir darauf aus sind, eine gute Beziehung zu Jesus zu haben. Und wir wissen vom Abraham und vom Hiob, obwohl sie sehr gläubig waren, waren sie sehr reich gesegnet. Das heißt, wenn Segen kommt, dann kommt er nicht vom Konsum, sondern von Gott. Das ist ein großer Unterschied, weil wir anders damit umgehen.

[12:06] Vielleicht noch zur Hormonumstellung der Frau. Auch dort ist es ganz wichtig, tierische Produkte zu umgehen und auch Fett zu meiden. Also, man weiß, dass es eine Hormonumstellung ist und dass Fett damit eine sehr große Rolle dabei spielt. Und es gibt ein hochinteressantes Buch, gibt es im Internet, zu bestellen. Das heißt "Schmerzen lindern durch richtige Ernährung". Und dort ist im ersten Kapitel über Rückenschmerzen und unter anderem ist ein Kapitel drin über Menstruation, über Frauenprobleme. Und dieser Mann heilt, das ist ein Neil Barnhart, er heilt konsequent viele Erkrankungen und Symptome durch fettfreie Ernährung und auch durch pflanzliche Ernährung, also keine Milchprodukte. Er schreibt nicht viel drüber, aber er verwendet auch keine Avocado und keine Nüsse. Also, das heißt, diese pflanzlichen Fettquellen sollte man auch bedacht zu sich nehmen und nicht zu viel.

[13:35] Eine andere Möglichkeit ist dieses Olivenblätter. Olivenblätter sind reinigend. Wir haben bei den Kräutern einmal die Wirkung, dass es beruhigt, krampflösend ist oder auch reinigt. Und wir sehen nicht nur das Wort Gottes, was er reinigt und auch Holzkohle reinigt, sondern auch Kräuter können reinigen. Ich denke, in der Zeit, die vor uns steht, dass es ein unschätzbarer Segen für uns sein wird, wenn wir Wildkräuter kennen, weil die Wildkräuter uns eine Chance bieten, bestimmte Bedürfnisse zu decken. Und wenn die dann Hand in Hand gehen mit Gottes Gnade, dann dürfen wir dankbar sein, dass Gott uns eine sehr wunderbare Hilfe gegeben hat.

[14:25] Frauenmanteltee. Gibt es einen schönen Spruch vom Pfarrer Kneipp, und er sagt: Manche Frau würde noch leben, wenn sie Frauenmanteltee getrunken hätte. Und deshalb sollte man eigentlich nicht zu lange warten, bis man mit Kräutern anfängt, sondern wenn man merkt, es ist etwas nicht im Rahmen des Gewöhnlichen, dann sollte man gucken, dass man das bald auf die Reihe bekommt. Dann kann man mit Kräutern auch sehr viel arbeiten. Wenn man zu lange wartet, dann werden die Chancen immer geringer, dass man das gut bewältigen kann.

[15:10] Eines der sehr wertvollen Tees ist Wermut und Tausendgüldenkraut. Ich erwähne sie deshalb zusammen, weil beide sehr bitter sind. Und beide haben ihren Platz, ihren sehr guten Platz. Und man braucht nicht viel. So eine Packung hält ewig, weil man sehr wenig braucht. Aber wenn man eine Magenverstimmung hat, dass man ständig bricht, dann kann man mit Wermut – Wermut ist mehr auf den Magen bezogen – und Tausendgüldenkraut ist mehr auf den Darm bezogen – kann man dem Körper wertvolle Stoffe, Bitterstoffe zufügen, dass die innere Sekretion wieder zur Ruhe kommt und dass sie wieder Sauerstoff bekommt und dass sie wieder gut arbeitet. Also, man sollte zum Beispiel Tausendgüldenkraut immer bei sich haben im Gepäck, weil es einfach eine wunderbare Lösung ist im Ausland, wenn man nicht die perfekte Ernährung hat oder bei Verhältnissen, wo man gerade hingeht. Also, den Wermut-Tee und den Tausendgüldenkraut würde man nicht trinken, sondern man würde ihn höchstens Teelöffelweise zu sich nehmen, höchstens Teelöffelweise stündlich oder dreimal täglich, je nachdem.

[16:40] Als ich kleines Kind war und in die Stuhlschule kam, da war ich untergewichtig und ich habe nicht gerne gegessen. Und dann hätte mir meine Mutter Tausendgüldenkraut-Tee gegeben und dann hätte sie mir die Nase zugehalten und hätte mir immer einen Teelöffel gegeben, weil ich von sich aus wie ein Kind nicht auf die Idee komme, das zu nehmen, weil es einfach zu bitter ist.

[17:03] Dann haben wir einen anderen Tee, das heißt Gänsefingerkraut. Das ist auch ein geläufiger Tee, den man sehr gut bei Verspannungen, Verkrampfungen zu sich nimmt. Der ist krampflösend und beruhigend. Zum Beispiel, wenn man eine sehr starke Monatsblutung hat, dann kann man diesen Tee trinken und er wirkt wunderbar. Und auch hier wieder der Lebensstil und die Bewegung, die man tut, tut viel dazu, wie es einem als Frau geht. Und leider sind wir alle so ein bisschen von unserem Lebensstil geprägt und es fällt uns schwer, eine Veränderung durchzuführen.

[17:58] Leider ist es so, dass die Not uns oft zwingt, nachzudenken, ob das, was wir tun, richtig ist. Und ich denke, der Prozentsatz ist relativ hoch, dass man in der Not wirklich bereit ist, neues Wissen anzunehmen, weil man weiß, jetzt muss ich was tun. Aber noch besser ist, man macht es freiwillig.

[18:28] Ein anderes wunderbares Heilmittel, das wäre Aloe Vera. In jedem Haushalt sollte eine Aloe-Vera-Pflanze stehen. Man nimmt es bei Verbrennungen, bei Insektenstichen, bei infizierten Wunden, Gürtelrose, Fieberblasen, Windeldermatitis, Strahlendermatitis, Abszesse, Halsschmerzen, Magengeschwüre, Kolitis, Verstopfung, Divertikulitis, Arthritis, Lebererkrankungen, Hauterkrankungen, Pilzerkrankungen, Warzen, Ausschläge, Akne. Also vielseitig zu verwenden.

[19:21] Und ich möchte, nachdem das Wort Gürtelrose hier gefallen ist, möchte ich Ihnen erzählen, als ich vor zwölf Jahren nach Bolivien gereist bin, dann gibt es bei mir bei solchen Terminen, wo ich dann vier Wochen von meinem Haushalt getrennt bin, kriegt man schon sagen Stress. Einmal muss ich meinen Haushalt auf Vordermann bringen und ich muss mich auch oft für die Reise vorbereiten. Und zwei oder drei Tage, bevor ich abgereist bin, habe ich solche Schmerzen bekommen, was ich in meinem Leben noch nie gekannt habe. Ich bin nachts hellwach durch die Wohnung und ich habe geschrien, solche Schmerzen hatte ich. Und plötzlich, bevor ich abgeflogen bin, hat sich herausgestellt, dass es eine Gürtelrose ist.

[20:13] Und wir hatten eine Ärztin dabei und dann habe ich, eigentlich bin ich mit dem Vorsatz nach Frankfurt gefahren, ich werde wieder zurückkommen. Und ich habe dann mein Anliegen versucht, dem Reiseleiter, also der, der die Reise organisiert hat, zu sagen. Er hat einfach gemacht, wie wer das nicht hört. Ich habe keine Chance gehabt. Und dann stand ich da. Ich habe also keine Chance gehabt, hier zu bleiben. Und dann bin ich mit. Ich hatte dabei Teebaumöl, ich hatte dabei Johanniskrautöl und ich hatte dabei Holzkohle und ich hatte dabei solche Gerstengras-Tabletten. Und dann habe ich meine Gürtelrose geheilt, mit zwei Malzeinheiten am Tag, fettfreier, sehr einfacher Nahrung. Und nachts, wenn ich meine Schmerzen bekommen habe, habe ich zuerst mal einen Wickel gemacht, und zwar hier war die Gürtelrose, mit nassem, kaltem Wasser. Und irgendwann, wenn man wieder aufwacht, nimmt man diesen Wickel weg, aber mindestens eine Viertelstunde soll da drüber sein. Dann habe ich die Kuh hier in der Hand zusammengefaltet, habe Johanniskrautöl reingemacht und Teebaumöl reingemacht, habe das verrieben in der Hand und habe mich nachts eingerieben. Und dann habe ich mein Holzkohlewasser getrunken, wie ich Ihnen gestern oder euch erklärt habe. Und Gott hat Gnade gegeben.

[21:51] Ich habe lange überlegt, ob ich zu der Ärztin gehe. Und ich habe sehr viel gebetet darum, dass mir Gott Weisheit gibt. Denn wenn man zu einem Arzt geht und das nicht macht, was er sagt, dann hat man noch ein schlechtes Gewissen, da lädt man noch mehr Last auf sich. Und dann muss man sich das wohlweislich überlegen, wie man damit umgeht.

[22:20] Und nach vier Tagen haben wir uns morgens getroffen und sie sagte mir, dass einer der Teilnehmer erkrankt ist. Dann habe ich gefragt, an was? Eine Grippe? Dann sage ich, was hast du für ein Medikament gegeben? Und dann sagte sie, Penicillin. Und dann war für mich die Entscheidung gefallen, dass ich sie nicht kontaktiere, weil das wollte ich nicht umgehen, weil ich weiß, die Nebenwirkungen sind deftig.

[22:50] Und in diesem Zusammenhang möchte ich, wenn es vielleicht für den einen oder anderen langweilig ist, aber ich möchte immer wieder sagen: Der liebe Gott will nicht haben, dass wir zu viel arbeiten, sondern das, was er sagt, arbeiten. Und immer, wenn ich zu viel habe, kommt irgendwas. Und obwohl ich das jetzt schon so oft erlebt habe und nicht dazu stehen darf und muss, muss ich einfach sagen, wir können nicht alles machen.

[23:23] Und dann kommt noch ganz andere Komponente dazu, dass der Satan alles einsetzt, wenn jemand ein Segen sein möchte, das zu verhindern. Das ist nicht nur unsere menschliche Unzulänglichkeit, sondern auch Satans Zicke. Aber durch Gottes Gnade dürfen wir lernen, auch damit umzugehen.

[23:46] Von Kind auf bin ich gewöhnt, Johannisöl selber anzusetzen. Ich weiß nicht, wer es kennt. Es blüht. Früher war es August, aber jetzt kommt schon Ende Juli. Das ist eine gelbe Blüte. Und wenn man sich nicht sicher ist, ob es Johanniskraut ist, dann nimmt man eine Blüte zwischen zwei Händen, zerreibt die und dann muss es so eine dunkel, fast schwarz, so ein dunkelbraunes Finger geben. Und dann können wir sicher sein, dass es Johanniskraut ist.

[24:22] Man erntet es. Es gibt meistens so Plätze, wo sich das verbreitet. Aber wenn man dann irgendwo gefunden hat, dann ist es noch mehr. Inzwischen habe ich eine Johanniskrautpflanze in meinem Garten. Und ich bin sprachlos, wie die sich vermehrt. Überall wächst jetzt Johanniskraut. Ich brauche also gar nicht mehr suchen gehen.

[24:41] Und dann schneidet man die Blüten ab. Das kann sein, dass man jede Woche mal Blüten abschneidet mit der Schere, weil nicht alle Blüten gleichzeitig kommen. Dann schneidet man alle Woche oder alle 14 Tage die Blüten auf, die aufgegangen sind. Setzt die in ein gutes Olivenöl, also tut die Blüten in ein Glas und vergießt es dann mit Olivenöl. Und das stellt man dann an ein Fenster, wo die Sonne hinscheint. Und das lässt man vier Wochen stehen. Und danach siebt man das ab. Und dann hat man das beste Johannisöl, was es gibt.

[25:14] Wenn man also das kaufen wollte oder sollte, dann achtet bitte darauf, dass es auf Olivenölbasis besteht. Das zum Beispiel ist ein käuflich erworbenes Johanniskrautöl. Und das ist auf Olivenölbasis.

[25:31] Ich habe eine Tante, die ist von der Leiter gestürzt. Und sie ist auch ein, wie sagt man, ein schaffiger und ein sparsamer Mensch. Und sie hat diese Wunde selber behandelt. Und nach einem Vierteljahr hat sie gemerkt: Ich glaube, ich sollte jetzt doch zum Arzt gehen. Und ist dann zum Arzt gegangen. Und er hat sie dann behandelt. Sie musste zweimal in der Woche zum Verbinden kommen. Und dann kam Weihnachten. Der Arzt hatte seinen Urlaub gehabt. Und er hatte das Verbandsmaterial, alles mitgegeben, was er konnte. Und hat ihr Anweisungen gegeben, wie sie den Verband zu machen hat. Und nach dem Jahreswechsel ist sie wieder zu ihm gekommen. Er hat die Wunde sich angeschaut und hat zu meiner Tante gesagt: Sie haben was gemacht, was ich Ihnen nicht mitgegeben habe. Und sie hat gesagt: Ich habe alles gemacht, was Sie gesagt haben. Sie haben was gemacht, was ich Ihnen nicht gesagt habe. Ich habe alles gemacht, was Sie gesagt haben.

[26:40] Und der Arzt hat keine Ruhe gelassen. Und zum Schluss hat sie gesagt: Ich habe die Wunde mit Johannisöl behandelt. Johannisöl ist nervenberuhigend und entzündungshemmend.

[26:52] Und von daher aus kann ich nur sagen, bei unseren Kindern, wo die Kinder noch nicht geboren waren, wir hatten ja zuallererst Zwillinge, habe ich eine Dose Penatencreme, wie man sich das als typische Mutter vorstellt, gekauft. Und nachher habe ich nie mehr Penatencreme benutzt, sondern ich habe den Po der Kinder immer nur noch mit Johannisöl eingerieben.

[27:17] Vielleicht zum Johanniskraut auch noch was Gutes. Und zwar heutzutage ist es gar nicht so unüblich, dass sogar junge Frauen Bindegewebsschwäche haben. Bindegewebsschwäche heißt, dass das Bindegewebe zu locker ist, um zu halten. Und ich habe jetzt, da die jungen Frauen oft sehr kurz angezogen sind – das waren also 18, 19-jährige Mädchen – und wenn man sich dann so bückt, dann sieht man den Rücken, da habe ich gedacht, ich kriege einen Schlag. Im ganzen Rücken sind Striemen, also so Bindehautstriemen. Wie sagt man dazu? Streifen, richtig.

[28:02] Jetzt überlegt man solchen Menschen: Kind wird schwanger und hätte schon so ein schlechtes. Und ich habe auch ein sehr schlechtes Bindegewebe. Mein Onkel, der Heilpraktiker war, hat zu mir gesagt: Esther, du darfst keine Kinder kriegen. Und ich habe dann Zwillinge bekommen. Das heißt, dass es besonders heftig wird und heftig fürs Bindegewebe. Aber als ich damals meine Predigerausbildung getan habe, muss ich sagen, dass ich dann nach meiner Erkenntnis Schritt für Schritt mich umgestellt habe und habe alles, was ich konnte, gemacht.

[28:44] Und ich möchte euch ermutigen nach dem heutigen Morgen: Es gibt keinen besseren Weg, als das, was wir erkannt haben, umzusetzen. In Hebräer 3, glaube ich, steht der Text: Heute sollt ihr seine Stimme hören. Verstocket eure Herzen nicht.

[29:03] Und wenn es euch 10, 20 oder 50 Euro kostet oder auch mehr, wenn ihr Dinge in eurem Haushalt habt, die weder gesund sind, noch dass sie Vitamine, noch Wertvolles haben. Es gibt für alles eine Lösung. Vor der Tür steht eine Mülltonne und die hat viel Platz. Ja, wenn ihr jetzt motiviert seid an dem Wochenende, habt ihr viel mehr Power, das zu machen. Nachher, wenn das abgeflacht ist, das hat auch Geld gekostet und das kann ich doch nicht wegwerfen. Und dann geht die Schlange weiter und plötzlich steht es drinnen und irgendwann hätte man sich an den Geschmack sowieso gewöhnt gehabt. Dann lässt man es auch. Warum? Man hätte noch keine Schmerzen.

[29:43] Aber wenn man immer wieder Menschen trifft, die von heute auf morgen schwer krank werden, so krank werden, dass sie keine schöne Zukunft vor sich haben, dann geht die Uhr nicht mehr zurückzudrehen. Wir haben keine Reserven. Und wir brauchen für unser Immunsystem, für unsere Zukunft brauchen wir Reserven.

[30:11] Und ich denke, unser Leben besteht aus einer Reise. Unser Ziel ist das himmlische Jerusalem. Und immer wieder komme ich in Situationen, wo ich denke: Bin ich vorbereitet? Bin ich vorbereitet? Und der, der sich vorbereitet hat, hat viel schneller sein Bündel beieinander, als der, der einfach gedacht hat, ich habe noch lange Zeit.

[30:41] Mir ist einmal passiert, ich weiß nicht, auch wieder vor 10, 11 Jahren, wo ich in Bolivien war. Satan hätte es nicht zugelassen, so 14 Tage, bevor ich gegangen bin, dass ich packen konnte. Ich bin ungepackt nach Bolivien. Das, was sich vor vier Wochen angefangen hat, mit dem ging ich praktisch fort. Das war meine Sicherheit. Und ich denke, dass, so wie es zu Jerusalem-Zeiten ist, dass Gott verbietet denen, die es aufrichtig meinen, noch mal nach Hause gehen und was zu holen. Gott hat gesagt: Nicht mehr. Und deshalb sind solche Notreserven und auch damit umzugehen, ein ganz wertvoller Schatz. Denn meistens passiert es nachts oder am Wochenende, wo du keinen Zugang hast. Und deshalb ist es wichtig, dass man Holzkohle, Heilerde im Haus hat, Johannisöl im Haus hat. Und auch so ein bisschen eine Grundausstattung von wichtigen Tees.

[31:47] Ein anderes Öl, was ich sehr nicht mehr missen möchte in meinem Haushalt, das ist das Teebaumöl. Unsere Kinder gehen auf keine Stäbe ohne Teebaumöl. Weil euch, ihr werdet nicht mehr geplagt von Schnaken und Mücken. Also, die mögen das nicht. Und vielleicht in dem Zusammenhang kommt mir, was Schnaken und Zecken angeht: Wenn ihr gerne süß esst, also man weiß, dass die Menschen, die gerne süß essen, viel mehr das Ungeziefer förmlich ansehen.

[32:32] Ich weiß nicht, ob ich es sagen soll. Ja, ich will ja nicht so hart zu euch sein. Aber vom biblischen Standpunkt aus leben wir in der Zeit des großen Versöhnungstages. Und der große Versöhnungstag heißt, dass wir der Reinigung unterzogen werden. Und von Daniel wissen wir, dass er sehr einfach gegessen hat. Und das heißt, er hat keine Leckereien gegessen. Das heißt, Gott will uns nichts wegnehmen. Das darf man ja nicht missverstehen. Aber das, was es alles auf dem Markt gibt, das ist einfach des Guten zu viel. Und wo finden wir unsere Grenze?

[33:17] Und wenn ihr jemand vor euch haben wollt und sehen wollt, der zuckersüchtig ist, dann bin ich das. Und ich weiß, von was ich rede. Aber ich weiß, dass Zucker auch ein großes Hindernis in der Heiligung sein kann. Man ist Opfer, weil man sich freut über Süßes. Und wenn der Zucker, das ist wie beim Alkoholiker, wenn der Zucker aus dem Blut ist, dann schreit er wieder nach mehr. Und wir sind praktisch Knechte dessen. Und von daher aus tun wir uns selber was Gutes, wenn wir sehr einfach leben.

[33:51] Dann isst man mal ein Honigbrot und man macht sich einen Nussmus drauf oder eine Dattel drauf. Auf dem Großmarkt bin ich günstig. Die habe ich mir noch nie gekauft. Die waren mir bis jetzt immer zu teuer. Das sind die ganz großen Datteln. Ich sage jetzt mal im übertragenen Sinne, das ist eine Tafel Schokolade. Aber man braucht keine Reue zu haben. Das schadet dem Körper nicht.

[34:21] Und von daher aus kann ich nur sagen, je einfacher wir leben, desto zuversichtlicher können wir in die Zukunft gehen. Und vor allen Dingen haben wir Zeit, unser persönliches Andachtsleben zu pflegen, weil wir brauchen Reserven, auf die wir zurückgreifen können. Und wenn ich jetzt so erlebe, was ich die letzten vier Wochen erlebt habe, dann kann ich nur sagen, es kann ganz schön deftig werden.

[34:49] Eine andere Methode mit Hebammenöl ist Fußpilz. Oder überhaupt Pilzerkrankungen. Man kann es auch verdünnen und trinken, wenn man Pilze hat. Und dann überall, es wirkt im Grunde genommen desinfizierend. Also, wenn man auf Reisen geht, ist man immer gut bei Sachen. Man kann das zum Beispiel auch unter Holzkohle drunter mischen, unter Heilerde drunter mischen. Man kann einen Dampfbad mitmachen. Es schmeckt nicht gut, das stimmt. Aber wenn es einem nicht gut geht, freut man sich, wenn es bald wieder besser geht. Und dann nimmt man auch mal Hebammenöl.

[35:31] Wenn man das zum Beispiel jetzt am Fuß, irgendwelche Bakterien oder Viren hat, dann kann man in die Handvoll entweder Öl oder Wasser machen und gibt dann noch ein paar Tropfen Hebammenöl, weil es recht scharf ist. Dann verreibt man das und dann trägt man das auf.

[35:53] Ein anderes schönes Heilmittel, wo auch in dem Buch für die Gemeinde geschrieben einiges drinsteht, das ist das Eukalyptusöl. Da habe ich mir einen Spaß erlaubt oder einen Scherz. Ich weiß nicht mehr, wie lange, ein Jahr oder was, habe ich Husten gehabt. Und ich habe das Guten zu viel gemacht. Ich habe das Eukalyptus, um schnell gesund zu werden, habe ich mir das hier drauf geschmiert. Und dann ist mir der ganze Brustkorb verbrannt. Und dann musste ich mit ganz viel Liebe das pflegen, bis die Haut wieder regeneriert war und sich wieder erholt hatte.

[36:32] Aber auch dieses Öl verdünnen. Also, in dem Fall würde man es auch wieder verdünnen, entweder mit Leinsamen oder aus Bockshornklee. Man kann Bockshornklee und Leinsamen miteinander mit heißem Wasser überschütten. Kann ein bisschen Teebaumöl und kann sich bei einem Husten eine Packung machen. Und Leinsamen hat den Vorteil, dass es sehr lange die Wärme hält. Das ist praktisch wie so ein Kirschsäckchen, wo man das drauf trägt.

[37:12] Ich möchte aber vielleicht an der Stelle noch erzählen von meiner Lungenentzündung. Ich hatte vor über 15 oder mehr Jahren Lungenentzündung. Damals hatte ich noch ein Naturkostladen. Ich war auch ein guter Kunde von meinem Naturkostladen. Ich habe mich selber belohnt mit Süßigkeiten. Und da war mein Immunsystem im Keller und habe dann diese Lungenentzündung bekommen. Also, ich möchte das niemandem wünschen, weil es einfach, man hat einfach keine Kraft. Es ist einfach weg.

[37:48] Und ich habe mich dann sehr viel Ruhe widmen müssen. Und ich habe dann, wahrscheinlich hätte mir Gott das eingegeben, aus Rittersporn, eine Schwitze, habe ich drinnen geschwitzt. Und es war der erste Tag, an dem ich wieder Mensch war. Und ich habe dann, eines Sonntags hatte ich die Möglichkeit, entweder ich lege mich hin wie immer, oder ich gehe Einladungen verteilen. Es war ein Kampf in mir, ich wollte gesund werden. Und ich habe mich dann entschieden, Einladungen zu verteilen. Und es war der erste Tag, an dem ich wieder Mensch war und wo mir es besser ging.

[38:29] Das heißt, wenn wir für andere da sind und nicht die ganze Welt, ich bin krank, um uns dreht, mir geht es schlecht, sondern auch in der Not für andere da sein, dann kriege ich den Segen ab und ich werde gesund. Jesus hätte es am Kreuz gemacht, obwohl er so viel Leid hatte. Und wenn er so ärmlich am Kreuz kam, hätte er sich um die Mutter gekümmert, um die beiden, die noch gekreuzigt waren, gekümmert. Und das ist auch eine Medizin, die nicht wegzudenken ist.

[39:02] Ich habe einen Artikel gelesen von einem Dr. Mohr, der hieß "Persönliche Gesundheit", und er sagt, dass es nicht darauf ankommt, was ein Patient ist, sondern welcher Charakter ein Mensch hat. Also, wenn in unserer Zeit ist es nicht unerheblich, dass wir sehr auf uns fixiert sind. Und damit lebt ja die ganze Gesundheitsindustrie. Manche geben Hunderte, Tausende Euro aus, um gesund zu werden. Ich habe mich mal erkundet, was ein Überwärmungsbad kostet. Das war in Bad Aibling. Da hätte das Überwärmungsbad 15.000 Euro gekostet.

[39:50] Wir werden gesundheitlich stabil, wenn wir uns um andere kümmern. Um unsere Ordnung in unserem Haushalt, um unsere Ordnung unserer Beziehungen und auch um Menschen, die uns brauchen. Nicht nur Medizin macht uns gesund.

[40:13] Bockshornklee kann man auch keimen. Man weicht ihn ein über Nacht mit Wasser, schüttet das Wasser am anderen Tag ab und lässt es einfach unberührt zwei Tage stehen. Und nach zwei Tagen ist es gekeimt. Man kann es über den Salat streuen, man kann es in Bratlinge reinmachen, man kann es auch in ein Sandwich reinpacken. Das ist kein Problem.

[40:57] Wir können aus Eukalyptusöl, aus Pfefferminzöl und aus ein Teil Pfefferminzöl, ein Teil Eukalyptusöl und vier Teile Olivenöl, das mischen. Also, meinetwegen würde man jetzt nehmen einen Teelöffel Eukalyptusöl, oder einen Tropfen vielleicht besser, und vier Tropfen Olivenöl. Und das kann man wunderbar verwenden bei Husten. Also, in dem Moment wäre die Verlängerung dieser guten Öle einfach Olivenöl.

[41:33] Fußnagelpilz entsteht durch zwei Komponenten. Einmal, dass das Immunsystem unten ist. Zum anderen, dass man gerne süß isst. Und zum dritten, dass man synthetische Schuhe trägt und synthetische Strümpfe. Also, ich habe jetzt durch meine Krankheit leider feststellen müssen, dass es gar nicht gut ist für den Körper, Nylonstrümpfe zu tragen. Es war für mich eine harte Probe als Frau, weil man trägt nicht gern Baumwollstrümpfe. Aber Baumwollstrümpfe bringen viel mehr Qualität der Haut zu als diese Synthetik. Und wenn man das in geschlossenen Schuhen hat, ich denke jetzt auch an Socken, synthetische Strümpfe, dann entsteht Wärme und die Wärme lässt Schweiß entstehen, Feuchtigkeit. Und dann kommt noch was dazu, wobei, entweder man war im Schwimmbad oder in der Sauna, dann hätte man ruckzuck so einen Fußpilz.

[42:42] Und man kann ihn einmal behandeln mit diesem Teebaumöl. Mit diesem Teebaumöl kann man den Fußpilz behandeln mit diesem Teebaumöl. Man kann ihn mit Knoblauchwasser verheilen. Oder aber man setzt zwei Tassen Essig mit 15 Gramm Ringelblume und 15 Gramm Myrrhe. Myrrhe bekommt man in der Apotheke.

[43:07] Im Übrigen kann man die Myrrhe auch mischen. Das habe ich letzte Woche gemacht. Schon mit zwei Händen Myrrhe in ein Glas gemacht und ein gutes Teelöffel Holzkohle und das mit heißem Wasser überschüttet mit kochendem. Das habe ich stehen lassen, so zwei Stunden. Und das habe ich zwischen den Mahlzeiten gereinigt. Ist ein wunderbares Medikament, um den Darm fit zu halten und sauber zu halten. Und vor allen Dingen, so ein Päckchen Holzkohle kostet 4,75 Euro. Und die Myrrhe, die hätte man ewig. Ich weiß nicht, wie viel ich gekauft habe, aber man braucht ganz wenig. Wenn man das aber fertig gemischt kauft, kriegt man 200 Gramm und nicht gleich 10 Euro los. Man muss es dann auch bezahlen, es mischen, was andere machen.

[44:00] Dann ein wunderbarer Tee für die Leberreinigung ist einmal Kurkuma. Da hat ein junges Mädchen eine Cashewnuss-Allergie gehabt und man hat ihr eine Tasse Wasser mit einem Teelöffel Kurkuma gegeben und die Beschwerden waren weg. Kurkuma ist zur Leberreinigung. Alle, die mit Allergien zu tun haben, kann ich nur wärmstens empfehlen: Bitte reduziert eure Industrienahrung und schmeißt sie raus.

[44:33] Industrienahrung ist die erste und wichtigste Unterstützung, um eine Allergie zu bekommen. Wir haben im gekauften Brot 13 bis 18er-Lei auch Zusätze außer Getreide, Salz, Wasser und Hefe. Das muss nicht sein.

[44:55] Im Übrigen möchte ich euch sagen, wenn wir gute, gläubige Menschen sind und kein Fett essen wollen, dann sage ich jetzt was Hartes, aber es ist die Wahrheit: Dann dürfen wir in keiner Bäckerei Backwaren kaufen, weil überall tierische Fette verwendet werden. Meine Cousine, mein Opa war Metzger, aber wir als Kinder haben kein Fleisch, Wurst oder Fisch gekriegt. Uns hat auch nichts gefehlt. Ich habe gelernt, selber Brotaufstriche zu machen, die wir gerne gegessen haben.

[45:39] Sie hatte eine Allergie und wurde getestet. Ob ihr es glaubt oder nicht, sie hatte eine Schweinefleisch-Allergie. Sie hat nie Schweinefleisch gegessen. Da würde ich auch die Hand ins Feuer legen. Aber was hätte sie gerne gegessen? Salzbrezeln und Croissant, die zwei. Das hätte sie nicht in irgendeinem Geschäft gekauft.

[46:02] Man kann sagen, wo ich wohne, es ist das Beste. Ich weiß das von Bolivien, von Jenny und Heidi. Die haben mich das erste Mal darauf aufmerksam gemacht. Die haben gesagt: Kauf, es war kein Brot. Bei uns wird Schweinefett reingemacht. Ich hatte da eine ganz enge Auswahl, wo ich dann nur an Brot drankam.

[46:26] Im Übrigen kann man auch leben, ohne Brot zu essen. Es ist zwar ein bisschen schwierig, aber es geht auch gut, dass man ein Vollkornbrei isst. Oder man macht sich einen Cracker. Oder man gewöhnt sich an mehr Obst. Oder an frisches Gemüse.

[46:48] Das ist auch ein Symptom unserer Zeit, die oft beklagt wird. Das heißt, dass Menschen gerne schwitzen. Und vielleicht gibt es dazu etwas zu sagen. Ich weiß nicht genau, was ich dazu sagen soll. Aber es ist ein Symptom unserer Zeit, dass Menschen gerne schwitzen. Und vielleicht gibt es dazu etwas zu sagen. Dort steht ein Buch, das heißt "Die neue Heilswissenschaft". Meine Oma hat damit alle Krankheiten geheilt. Er beschreibt, dass diese Hitzen, die wir an uns haben, einfach daher kommen, dass wir zu viel zu uns genommen haben. Und dass der Körper nicht mehr mit fertig wird. Die einfachste Lösung, die wir haben, ist, die Hitze zu befreien. Oder man isst nur Rohkost. Auf jeden Fall sollte man sich fettes Essen ganz abgewöhnen.

[47:57] Wir arbeiten nicht mehr so körperlich anstrengend. Und wir essen für das, was wir arbeiten, zu viel. Irgendwann reagiert unser Körper. Ich kenne Leute, die brauchen nachts vier oder fünf Nachthemden. Aber wenn ich sehe, wie die Leute essen, dann wundert mich das einfach nicht. Und das ist auch das, was mich so ein bisschen erschüttert. Wir wissen, dass manches nicht gut ist. Aber wir denken einfach, naja, mich wird es schon nicht treffen.

[48:36] Wir müssen uns einfach zum Geist Gottes führen lassen. Und in dem Moment, wenn die Liebe untereinander so einstimmig ist, dann will die Rabea den Christopher nicht ärgern. Und der Christopher will die Rabea nicht ärgern. Und genau das kann man übertragen. Und genau das kann man übertragen mit Gott. Wenn wir Gott lieb haben und uns Zeit lassen.

[49:10] Heute weiß ich, warum Schwester White schreibt, dass wir uns jeden Tag eine Stunde mit dem Kreuz beschäftigen sollten. Wenn wir das Begriff haben, was Jesus am Kreuz für uns vollbracht hat, dann wollen wir in der Himmel mit allen Fasern nicht mehr verletzen. Das ist ein Zeichen, dass wir das ernst nehmen, dass Jesus uns liebt. Und keiner hat so viel Geduld mit uns wie er. Keiner geht uns nach wie er. Und keiner gibt uns so viele Verheißungen wie er. Und keiner segnet uns wie er.

[49:49] Und deshalb ist nicht das Hauptaugenmerk in unserem Leben zu richten, sondern einfach die Literatur, die uns Gott schenkt, zu lesen, zu forschen. Und so bin ich in die Arbeit reingewachsen, weil mich das unter den Nägeln gebrannt hat und mich richtig motiviert hat, diese Welt zu entdecken, wie Gott uns Ratschläge gibt und was sie alles in unserem Leben vollbringen.

[50:16] Eine andere Geschichte kam, als ich noch mein Geschäft hatte. Eine Familie aus Frankreich mit ihrem Kind. Und wenn sie das Kind gesehen hätten, hätten wir das Kind in den Kindersarg legen können. Das Kind hätten wir für tot erklären können. Kein Leben, einfach. Sie mussten also ihre Ernährung umstellen.

[50:40] Und hier möchte ich wieder appellieren an unsere jungen Frauen, auch im Livestream: Gebt euren Kindern keine fertige Nahrung. Es ist ganz wichtig, weil fertige Nahrung überhaupt nicht die Abwehrstoffe mobilisiert, sondern im Grunde genommen schwächt. Aber was die Babynahrung, die Industrie macht, sie hinterlässt den Müttern, die selber ihren Schuppen herstellen, das Gefühl, dass sie geizig sind und ihren Kindern nicht das Beste gönnen. Aber das Beste ist nicht die Industrie, das Beste ist, was ich gebe.

[51:19] Und von daher aus habe ich dieser Familie empfohlen, sie mussten in den Schuppen aus Mandelmus und Vollkornmehl Brennnesselspitzen unter den Schuppen. Und ich weiß noch, nach sechs Wochen, wo ich das Kind gesehen habe, das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Also, wenn man den Schuppen zubereitet, tut man das Getreide aufkochen, ausquellen lassen, mit ganz wenig Mandelmus zubereiten. Und wenn ich euch einen Tipp geben darf: Solange die Kinder das Süße nicht entdecken, gebt ihnen nichts Süßes. Ein Kind weiß nicht, was süß und salzig ist. Ihr tut dem Kind nichts Gutes, wenn ihr ihm etwas Süßes gebt, sondern gebt ihm ein gutes Immunsystem mit ins Leben.

[52:04] Dann haben wir bei der Schwangerschaft, zur Anwendung der Übelkeit, und bei der Geburt: Himbeerblätter, Himbeerblätter, Himbeerblätter. Gut. Himbeerblätter.

[52:22] Dann haben wir Schafgarbe. Das ist ein wunderbarer Tee, der erzeugt Schweiß. Dann haben wir die Möglichkeit, die Schafgarbe. Dann haben wir die Möglichkeit, verschiedene Umschläge zu machen aus Kräutern. Ich denke zum Beispiel Brennnessel-Umschläge, sie sind entzündungshemmend, bei Arthritis zum Beispiel. Man nimmt eine halbe Tasse Brennnessel mit drei Esslöffel Leinsamen und entwickelt daraus eine Paste und legt es dann auf.

[53:05] Ich habe eine Ärztin kennengelernt, sie hat ihren Dienst liquidiert, als die Psychopharmaka aufgekommen sind. Sie hat gesagt: Das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Und von der stammt auch das Rezept von dem Penicillin-Tee. Sie hat vieles mit Kräutern gemacht. Und sie hat, egal was sie zubereitet hat, wenn es nur ein Halm von Brennnessel war, ob es in der Suppe oder in der Soße war, weil Brennnesseln reinigen und entgiften. Im Übrigen gebe ich das meinen Pflanzen im Garten und das ist wirklich eine gute Sache.

[53:56] Was auch ein Wundermittel ist, und wo ihr eine ganz große Fundgrube hier drin findet, das ist der Umgang mit Knoblauch. Wir können uns nicht vorstellen, was man alles mit Knoblauch machen kann. Das eine ist, man nimmt ein oder zwei Knoblauchzehen und vermixt es und wendet es an. Man kann Knoblauchsaft machen. Man kann es 37 Grad erwärmen eine Stunde. Das wird dann hier beschrieben, für welchen Fall es am besten ist.

[54:29] Dann gibt es mit Knoblauch noch ein anderes Wundermittel, und zwar, dass man Knoblauch mit Zitrone vermischt. Und zwar 30 geschälte Knoblauchzehen mit 5 kleinen geschnittenen, ungespritzten Naturzitronen. Das wird gemixt und in Gläser abgefüllt und dann nimmt man täglich davon drei Wochen lang und man kann das Ergebnis positiv abwarten, dass das Arterienverkalkung im Körper ablöst. Es wird übrigens im Allgäu in der Apotheke verkauft. Da hat sich extra eine Firma drauf spezialisiert, die das herstellt.

[55:18] Dann zum Thema Verstopfung. Das ist auch ein weit verbreitetes Übel. Verstopfung kann man heilen durch Leinsamen, dass man Leinsamen mit Wasser zu sich nimmt. Aber was ich nie gedacht hätte, nicht im Ansatz, dass Verstopfung etwas zu tun hat mit Fett. Nehmt mal an, ihr würdet mit Leinsamen, Schnitzel und Pommes frites essen. Mit was waschen wir das Geschirr? Mit Pril und heißem Wasser. Was geben wir unserem Körper mit, dass es das Fett ablöst? Nichts.

[56:04] Das heißt, wenn wir eine fettige Nahrung zu uns nehmen, haben wir einen unverdaulichen Fettfilm. Ich ermutige euch, wenn ihr drei Wochen das probiert, ihr seid andere Leute. Ihr habt wie eine Katze, die schnurrt.

[56:28] Ich gebe recht, Pfannkuchen mit Öl gebacken und Frikadellen mit Öl gebacken sind besser. Aber sie sind nicht so bekömmlich. Viele Menschen, die haben Sodbrennen nach Pfannkuchen. Wenn man sie nicht in Öl backt, sondern in den Backofen, ist alles weg. Mein Mann und ich haben das ausprobiert. Wir sind ganz glücklich dabei. Wir haben das gemacht, weil es uns gefreut hat. Am Anfang hat unser Jüngster gemurrt: Mama, wann machst du wieder Pfannkuchen mit Öl?

[57:19] Was auch ein wunderbares Heilmittel ist, das ist Rotklee. Das kennt ihr alle. Wenn man Brennnesseln mit Rotklee vermischt, ist das ein wunderbares Mittel für Allergien.

[57:37] Dann kann man mit Kräutern, das ist sehr gut, wenn es mir nicht so gut geht, dann mache ich mir ein warmes Bad. Entweder habe ich Zimtkraut oder ich mache Brennnesseln und mache das ins Badewasser. Wenn ich fertig bin mit Baden, nehme ich mir Zeit und gehe an die frische Luft. Dann nehme ich mir Zeit und mache ein schönes Mittagessen. Das sind die Heilmittel, wo ich am schnellsten einen Countdown habe.

[58:16] Man nimmt 120-240 g Kräuter auf 4 l Wasser. Ich kann nur sagen, es funktioniert. Manchmal will man sparen. Warum soll ich in die Badewanne? Wenn man Naturheilmittel einsetzt, braucht man Zeit. Wenn wir zum Arzt gehen, brauchen wir auch Zeit. Warum nicht geheim die Zeit einsetzen und die Fehler einsetzen?

[58:49] Ich bin wochenlang zum Arzt gefahren. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, wenn ich die Zeit, die ich gebraucht habe, ich bin nie unter drei Stunden wieder daheim gewesen, wenn ich da eine Stunde Andacht gemacht hätte, eine Stunde spazieren gelaufen hätte und hätte noch eine Wasseranwendung oder hätte mir mehr Zeit für die Kinder genommen, wäre ich gesünder gewesen als durch die Medikamente. Aber ich möchte euch trotzdem Mut machen, wenn ihr euch nicht sicher seid, lasst euch mindestens eine Diagnose geben, dass man weiß, was es ist.

[59:31] Bloß heutzutage muss eine Diagnose nicht unbedingt die Diagnose sein, die es trifft. Ich habe jetzt die Woche vom Arzt von meinem Bein gesagt bekommen, ich habe keinen Pilz. Aber ob ich eine Dattel gegessen habe, ich habe einfach gemerkt, ich reagiere auf süß. Das heißt, man muss seinen Körper sprechen lassen und muss sich praktisch kombinieren. Hat es einen Zusammenhang mit dem, was ich lebe und mit dem, was mein Körper mit mir redet?

[1:00:07] Dann, was auch eine weit verbreitete Krankheit ist, ist eine Schwester, die mit Bluthochdruck zu tun hat. Das ist auch ein weit verbreitetes Übel. Ich möchte euch Mut machen, Bluthochdruck nicht zu lösen mit Medikamenten, sondern Bluthochdruck sollte man lösen mit Lebensstilveränderungen.

[1:00:31] Eine der Lebensstilveränderungen war, und da muss ich euch ein dickes Kompliment machen, hier die Laura, hier sitzt sie. Sie hat ein wunderbares Essen heute Mittag gekocht und es war einfach lecker, nicht zu scharf. Und hier, ich weiß nicht, wie sie heißt, hat sie einen wunderbaren Kartoffelsalat gemacht, der war auch nicht salzig. Also, es hätte mir richtig gefallen heute Mittag das Essen, dass es nicht zu salzig war. Und das kann man sich angewöhnen oder manchmal auch abgewöhnen.

[1:01:08] Bluthochdruck liegt auch in der sehr nahen Verwandtschaft mit Diabetes. Wenn man also den Bluthochdruck mit Tabletten würde behandeln, dann kann man den Urtick danach, bis eine andere Erkrankung dazukommt. Und was bei Bluthochdruck auch dazukommt, ist unsere Gemütsverfassung. Wenn wir Menschen sind, die sich über jede Kleinigkeit aufregen, dann neigen wir viel mehr zu Bluthochdruck und vor allen Dingen zu Cholesterinspiegelerhöhung. Warum? Wir arbeiten mit unserem Haushalt innen drin, dass wir zu viel Energie der Körper erzeugen müssen.

[1:01:47] Und was lohnt es uns? Ich habe die Woche so einen schönen Satz gelesen. Zur damaligen Zeit, wo Jesus gelebt hat, war es wie heute. Die Politik hätte nichts mehr gestimmt. Im Umgang mit Menschen hätte nichts mehr gestimmt. Es hätte viel Korruptheit gegeben. Aber Jesus hätte sich mit diesen Sachen überhaupt nicht beschäftigt, sondern nur damit beschäftigt, dass unser Innerstes zur Ruhe kommt und dass wir für uns persönlich einen Neuanfang machen.

[1:02:20] Und dazu möchte ich ermutigen, dass wir, wenn Bluthochdruck ist, ein Signal, dass wir Stress haben. Das kann psychischer Art sein oder auch körperlicher Art. Und vor allen Dingen Fett weglassen, tierische Produkte weglassen und kompakte Sachen weglassen. Zum Beispiel, was man wirklich nicht anrühren sollte, ist Hartkäse und fester Käse. Weil das ein Konzentrat darstellt und bedeutet, dass unser Körper sehr viel arbeiten muss, um das wieder abzubauen.

[1:02:56] Man kann einen Tee erstellen bei Bluthochdruck. Und zwar tut man Avocadokerne klein hacken und tut sie aufkochen mit knapp vier Litern Wasser und lässt es so lange kochen, bis nur noch ein Liter zurückbleibt. Und davon trinkt man jeden Tag eine halbe Tasse davon. An Kräuter könnte man nehmen: Maisgriffel, chinesischer Engelwurz, Weißdorn, Kudrowurzel. Und bei den Nahrungsmitteln, wie gesagt, Salzarm, nur Wasser trinken, Knoblauch und Sellerie. Das wäre bei Bluthochdruck.

[1:03:49] Dann haben wir die Brandwunden. Bei Brandwunden kann man einsetzen Aloe Vera. Bei Brandwunden kann man einsetzen Johanniskraut. Oder man kann auch eine rohe Kartoffel verwenden. Man schneidet sie auf und legt sie über die Wunde drüber. Und was alle wahrscheinlich kennen, dass man einfach das Teil, ob es der Hand, der Finger oder der Fuß ist, einfach in kaltes Wasser setzt. Das ist die schnellste und die beste Möglichkeit, bis diese Schmerzen nicht mehr da sind.

[1:04:26] Mein Bruder hatte mit 2 Jahren eine Verbrennung, 3. Grades gehabt, wofür er nichts kann. Die Ärzte haben ihn eine Woche liegen gelassen und gesagt, das Kind stirbt. Wenn man damals das gemacht hätte, dass man ihn in kaltes Wasser gesetzt hätte, hätte er nicht schwerbehindert durchs Leben gehen müssen. Er war sechs Wochen bewusstlos.

[1:04:51] Kurz vorm Tod meines Vaters. Dann Depressionen. Das ist auch eine Krankheit, die im Zunehmen ist. Es gibt Menschen, die von Natur aus die Depression praktisch schon in sich haben. Es gibt Menschen, die zu Depressionen neigen durch Umstände, die sie erleben.

[1:05:19] Auch hier sind wir als Gläubige in einer guten Gesellschaft mit unserem Heiland. Das Dümmste, was wir machen können, ist einfach mit uns selber beschäftigen. Das ist wie eine Spirale, die uns einfach nach unten zieht. Ich habe das in meinem Leben gelernt, wenn ich merke, dass ich von meiner Fröhlichkeit wegkomme, mache ich sofort so in meinen Kopf. Dann ist es meistens todsicher, dass ich mit irgendetwas Menschlichem, wo ein Mensch etwas gemacht hat, was nicht richtig war, dass ich das sofort dann abgebe.

[1:06:01] Die schnellste Art, umzustellen, ist einfach, ein Lied zu singen. "Die Freude im Herrn ist unsere Stärke." Das hilft uns.

[1:06:13] Das wäre einfach eine Reihe von Hülsenfrüchten. Ich habe heute Mittag diese schwarzen Augenbohnen gemacht. Das ist von Bruder Nedley. Die Bohnen, die am meisten Nährwerte haben, die das trifft. Und auch, dass man ab und zu mal ein Tofu isst. Das habe ich jetzt gemacht, und ich habe das auch gemacht, und wenn mir Gott Kraft gibt, dann möchte ich in diesem Prozess bleiben. Dass mir Gott ständig Sachen zeigt, die nicht richtig gelaufen sind. Und ich mich dabei dann zu den Menschen hingehe, mich entschuldige, oder aber, dass ich das vor Gott bringe.

[1:07:01] Wir haben vor zwei Jahren ein Erlebnis in der Gemeinde gehabt, und Gott hat mir das gezeigt. Er hat gesagt: Ich habe kein Recht mehr darüber zu reden, mich mit der Sache zu beschäftigen. Dann habe ich gesagt: Ich möchte das nicht mehr, ich will das abgeben, und das ist nicht meine Sache. Dann wären wir frei. Gott will nicht auf einmal Ordnung machen, sondern Schritt für Schritt.

[1:07:31] Dann kann man mit dem Teebaumöl, und ein Liter Wasser vermischen, gibt es in eine Sprühflasche, und kann man als Desinfektionsmittel verwenden. Jedes Mal, wenn man den benutzen würde, muss man diese Sprühflasche gut schütteln, dass es sich gut emulgiert. Dann kann man es für Insektenstiche benutzen, man kann es zum Rachen besprühen, bei Halsweh benutzen, man kann es für Gemüse verwenden, für das Desinfizieren von Oberflächen, Dusche, Bakterien, Schimmelpilze. Es sind keine Grenzen nach oben gesetzt, wie man das einsetzen kann.

[1:08:16] Im Übrigen, wenn man eine Angina hat, ein sehr wertvolles Heilmittel, ist einfach eine geschälte, nicht aufgeschnittene – sonst verbrennen wir unseren Mund – und wenn man das über Nacht, man merkt es nicht, man legt es rein, bevor man ins Bett geht, und morgens, wenn man aufsteht, merkt man, dass die ganzen Bakterien, die man im Mund hat, die dieses Halsweh, diese Angina fördern, plötzlich fühlt man sich viel wohler. Und wenn man untertags das nicht anders kann, dann kann man das nur immer wieder mal eine Viertelstunde in den Mund nehmen, und das befreit einen dann von diesen krankmachenden Bazillen.

[1:09:13] Jetzt bin ich überlegen, ob ich etwas vergessen habe. Ich denke, dass ich jetzt das Wesentliche gesagt habe. Im Übrigen habe ich hier ein kleines, vielleicht doch noch zum Abschluss, eine schöne Geschichte. Und zwar, diese Geschichte habe ich gefunden in einem Rittersteils-Spruch, und heißt, wie Otto von Bismarck behandelt wurde.

[1:09:40] Otto von Bismarck hatte einen Sohn, und der war sehr, sehr krank. Und dieser Sohn ist zu den Ärzten gegangen, aber es hat nicht funktioniert. Und dann hat er sich einen Mann kommen lassen, und zwar einen Dr. Schwenninger, und das war bei ihm, und das war praktisch der Haus- und Hofarzt beim Reichskanzler Otto von Bismarck, und mit Naturmitteln hätte er ihn geheilt. Der war dick, und noch mehr dazu.

[1:10:22] Und eines Tages wurde Otto von Bismarck krank, und er hat sich entschieden, er wird sich auch wieder an diesen Mann wenden. Und er hat sich entschieden, er wird sich auch wieder an diesen Mann wenden. Und Bismarck konnte nicht schlafen, er hat immer Schlaftabletten genommen, und das war die erste Begegnung, die er mit dem Arzt hatte. Und der Arzt hat gesagt, er wird ihn behandeln, aber nur unter einer Bedingung, wenn er alles tut, was er sagt. Und wenn er das nicht macht, dann geht er sofort.

[1:10:59] Und er war gewöhnt, seine Tabletten zu nehmen abends, und dann hätte dieser Dr. Schwenninger, hätte ihn zu Bett gebracht, und Otto von Bismarck hätte seine Schlaftabletten verlangt, und was hätte der Arzt gesagt? Er hätte ihm einfach die Hände gestreichelt, und hätte sich ganz ruhig mit ihm unterhalten. Und plötzlich hätte Otto von Bismarck geschlafen, bis morgens früh, tief und fest. Und das ist auch so wie wir, Schlafstörungen oft beseitigen, dass wir zur Ruhe kommen, dass wir einen Psalm lesen, dass wir Dunkelheit haben, und dass wir abgeben können.

[1:11:38] Und dann hätte er ihm auch die Portionen verkleinert, er dürfte nicht mehr essen, was er wollte und wie viel er wollte. Und eines Tages hätte er wieder so einen Ausrutscher gehabt, der Otto von Bismarck, dass er gegessen hat, was er nicht durfte. Und dann hätte der Schwenninger seinen Hut genommen und ist gegangen. Und der Otto von Bismarck, musste auf die Knie gehen, dass er blieb. Also, er hätte ja keinen Kompromiss gemacht.

[1:12:05] Und der Otto von Bismarck, also er hatte nur noch ein halbes Jahr zu leben, der Otto von Bismarck, und dieser Arzt hätte ihm das Leben gerettet, mit Naturheilbasis, und hätte ihn dann im Krankenhaus in Berlin zum obersten Professor gemacht. Was den anderen dann furchtbar gestunken hätte, weil sie wussten, dass er nicht mit Medizin, wie es allgemein üblich war, behandelt hätte, sondern mit Naturmedizin.

[1:12:38] Also, der Otto von Bismarck hätte dafür gesorgt, dass andere hohe Persönlichkeiten, auch vom Ausland, die hohe Regierungspositionen hatten, sind alle zu ihm gekommen und er hat alle geheilt. Also, das heißt, Natur heilt wirklich.

[1:12:53] Ich wünsche euch alles Liebe, wenn ihr das eine oder andere umsetzt. Und denkt immer daran, unsere Haltung, wie wir mit etwas umgehen, ist so wichtig als das, was wir zu uns nehmen. Copyright MDR 2021


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