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Dieses Video von Esther Bieling beschäftigt sich mit der Bedeutung von Wasser für unseren Körper und wie wir es auf vielfältige Weise nutzen können. Es werden sowohl innere als auch äußere Anwendungen von Wasser vorgestellt, von der einfachen Flüssigkeitszufuhr bis hin zu komplexeren Wasseranwendungen wie Einläufen und Wechselbädern. Darüber hinaus beleuchtet das Video die Bedeutung von Naturheilmitteln und einem gesunden Lebensstil im Einklang mit Gottes Gesundheitsgesetzen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Zurück zur Natur

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Transkript

[0:00] Ich möchte alle Zuschauer begrüßen im Livestream und ich möchte einfach die, die mich gut kennen, möchte ich einfach begrüßen und ich freue mich, dass ihr zugeschaltet seid und miterlebt, was wir alle hier vor Ort auch erleben. Wir werden beginnen mit einer kleinen Einführung, was es mit dem Wasser auf sich hat. Dann werden wir einige praktische Demonstrationen haben, was man alles mit Wasser machen kann und zum Schluss werden wir nochmal eine Präsentation, eine Zusammenfassung haben, dass das, was wir umsetzen wollen, auch wirklich verinnerlichen.

[0:42] Und wir fangen an mit dieser Präsentation, die sich mit dem Thema Wasser beschäftigt. Wir wissen, Wasser ist etwas ganz Wichtiges. Wir könnten uns das Leben ohne Wasser überhaupt nicht vorstellen. Wir brauchen es für die Pflanzen, wir brauchen es für die Tiere, wir brauchen es zum Trinken, zum Reinigen und so weiter. Unser Körper besteht 70 Prozent aus Wasser und ist ein Lösungsmittel, ein Transportmittel. Es reguliert die Körpertemperatur, es schmiert die Gelenke, es unterhält die Osmose, es führt Schlacken und Gifte weg, führt den Zwischenzellraum und für die elektrischen Ströme zuständig. Das heißt, wenn wir nicht genügend Wasser zu uns nehmen, dann haben wir ganz einfach ein Problem. Aber nicht jeder, der wenig Wasser trinkt, wird zum Beispiel Osteoporose bekommen oder er wird Probleme mit dem Blut bekommen, sondern je nachdem, was wir für eine Veranlagung in uns tragen, werden wir Komplikationen einfach bekommen. Und es ist unglaublich, wie lange es geht, bis man dahinter kommt, dass man einfach nur mehr trinken darf. Es soll Leute geben, die dürfen auch mehr duschen, aber jetzt gehen wir erstmal ans Trinken.

[2:14] Wir haben einen Wasserverlust in der Atmung, in der Haut und in den Nieren und im Darm täglich von zweieinhalb Liter. Der Wasserbedarf in unserem Körper jeden Tag erarbeitet mit 10.000 Liter Wasser. Unsere Niere filtert 1.800 Liter Wasser. Unser Körper verliert durch die Nieren eineinhalb Liter Wasser, wenn sie richtig funktioniert, ein halber Liter Wasser durch die Lunge, durchs Atmen, ein halber Liter durch die Haut, durch Schwitzen, wenn man arbeitet besonders und wir haben einen Gesamtverlust von zweieinhalb Liter. Durch die Nahrung nehmen wir circa 800 Milliliter zu uns, wenn wir nicht den ganzen Tag Chips essen und wir nehmen durch den Stoffwechsel 300 Milliliter zu uns, sodass die restliche Menge mindestens eineinhalb Liter bis zwei Liter werden. Also es hängt sehr davon ab, ob wir viel arbeiten und schwitzen dabei. Ich denke an eine Situation, wo mein Mann auf dem Bau gearbeitet hat. Er hat an einem Tag eine Kiste Wasser getrunken und hat keinen Wasserverlust. Also er musste nicht dauernd aufs Klo, sondern es war alles einfach weg. Aber die Konsequenz davon wäre, dass er am Abend nicht erschöpft ist. Wenn wir erschöpft sind, dann hängt es damit zusammen, dass wir einfach zu wenig Wasser trinken. Zu einfach.

[4:05] Wenn wir einen Wassermangel haben in unserem Körper, dann haben wir eventuell Harnwegsinfekte. Wir haben Nierensteine, wir haben Blasensteine. Manch einer hat Verstopfung oder unreines Blut, Akne, Depression und Leistungsschwund. Im Übrigen kann das Wassermangel sein oder ein hoher Verbrauch von Fett und vor allen Dingen von schlechtem Fett. Dann Kopfschmerzen ist ganz sicher. Also wenn jemand gerne Kopfschmerzen hat, ist das beste Mittel, alle zehn Minuten ein Glas Wasser zu trinken. Dann ein weitverbreitetes Übel ist dickes Blut. Es ist fast an der Tagesordnung, würde ich sagen, dass man sehr schnell zu einem Blutverdünnungsmittel greift, weil einfach, wenn das Blut zu dick ist, man fast den Heilungsverlauf oder den chronischen Verlauf nicht in den Griff bekommt. Dann haben wir eine Verschlagung und sie zeigt sich, dass wir eine schlechte Denkfähigkeit haben und schlecht gelaunt sind. Wenn wir zehn Prozent zu wenig Wasser trinken, dann ist es lebensgefährlich und wenn wir 20 Prozent auf Dauer zu wenig trinken, dann ist es tatsächlich tödlich. Es gibt ein schönes Zitat, das heißt, für Gesunde wie Kranke ist reines Wasser eines der erlesensten Segnungen des Himmels. Und mit diesem Spruch möchte ich jetzt überleiten, dass wir jetzt in die Praxis gehen.

[5:56] Wie wir gehört haben, kann man einmal Wasser zu uns nehmen, das durch das man es trinkt, aber man kann es auch dazu verwenden, dass man duscht oder noch eine ganz andere Lösung wie man Wasser in den Körper einführen kann. Ich weiß nicht, wer von Ihnen das kennt. Das ist ein Irrigator, ein Einlaufgerät und egal was man hat, also ich denke jetzt zum Beispiel an eine Erkältung oder Kopfweh oder an einen Fieber oder einen Durchfall oder eine Verstopfung oder eine Kinderkrankheit, überall ist es einfach das allerbeste, dass man einen Einlauf macht. Wenn unsere Kinder morgens aus dem Bett aufgestanden sind und haben gesagt, Mama mir geht es heute gar nicht gut, dann habe ich unsere Kinder gefragt, was wollt ihr? Wollt ihr zur Schule oder wollt ihr zu Hause bleiben? Dann haben sie gesagt, wir wollen in die Schule. Dann habe ich gesagt, bitte geht ins Bad und macht euch fertig. Sie wussten ganz genau, was das heißt. Sich auf den Boden legen und dann habe ich den Becher voll gemacht. Bei Kindern macht man höchstens ein Dreiviertelliter, wenn man dann einen halben Liter drin hat, dann kann das eventuell reichen. Aber für eine erwachsene Person würde man ein Liter Wasser einfüllen. Es darf nicht kühl sein, es darf aber auf keinen Fall heiß sein. Am besten geht man mit einem Finger in das Wasser, um festzustellen, dass es schön lauwarm ist und dann gibt man ein paar Tropfen Kamelosan dazu. Dann tut man hier für das Ende von dem Schlauch ein bisschen flüssige Seife und wenn man das bei Kindern macht, so haben wir das gemacht, dann braucht man zwei Personen. Eine Person, der Papa, der unterhält sich feinstwegend mit den Kindern und macht Faxen und erzählt schöne Geschichten und lenkt die Kinder ab, dass das funktioniert. Und die andere Person, die Mama, die führt das ganz, ganz vorsichtig ein und dann hebt man das nach oben, führt es in den Darm ein und dann mache ich das, wenn die Hälfte etwa im Darm ist, dann zähle ich mit den Kindern von 30 rückwärts auf 1. Und wenn es schnell geht, dann zähle ich schneller, aber das Ende muss immer die 1 sein. Und das hat immer funktioniert. Das Erste, was sich immer ändert, das ist, dass die Kinder nicht mehr launisch sind. Aber man kann nicht erwarten, dass das Fieber unbedingt sofort weg ist. Aber ich habe erfahren, zumindest war es bei uns so, dass nach dem dritten Einlauf, also meinetwegen man macht morgens einen Einlauf, man macht abends einen Einlauf und am anderen Morgen. Unsere Tochter, die hat über 39 Fieber gehabt und sie stand am anderen Tag auf. Dann habe ich gesagt, jetzt müssen wir nochmal einen Einlauf machen. Es klingelte und wir hatten noch einen Einlauf gemacht und nach dem Einlauf kommt sie runter, sagt Mama, ich gehe raus. Sag ich, du kannst nicht raus, du hast 39 Fieber und siehe da, nach dem dritten Einlauf war alles Fieber weg.

[9:54] Viele Erkrankungen, wo man es gar nicht denkt, hängen zusammen, dass im Darm etwas sitzt, was gärt oder was Fäulnisbakterien hat und es gibt solche schlechte Luft in der Verdauung und gibt solche viele Arbeiterleber und der Niere zum entgiften, dass wir uns richtig, der eine mehr Fieber, der andere mehr geht auf den Darm, dass es Durchfall oder Verstopfung ist oder was auch immer. Aber jetzt habe ich vor 14 Tagen eine Dame kennengelernt, beziehungsweise ich kenne sie schon länger und ich habe mich gewundert, warum sieht sie so schlecht aus und jetzt kam durch Zufall, durch diese Begegnung beim letzten Mal heraus, dass sie schon seit zwei Jahren jeden Tag einen Einlauf macht und das darf man nicht machen. Man kann das therapeutisch im Notfall einsetzen und mein Mann war in der Philippine, hat dort eine Kapelle gebaut und warum auch immer, es ging ihm richtig schlecht und er sagt zu meinem Sohn, jetzt müsste ich ein Einlaufgerät haben und dann sagt unser Daniel, Papa, das habe ich mitgenommen und er war so glücklich, das dabei gehabt zu haben, weil so einen schnelleren Countdown kann man sich fast nicht vorstellen und ich möchte jedem Mut machen, der Angst davor hat, auch hier geht, das muss man ausprobiert haben, um zu wissen, wie gut das ist und deshalb, wenn jemand krank ist und muss arbeiten, abends einen Einlauf machen, am anderen Morgen und siehe da, das funktioniert. Gut, so viel zum Einlauf.

[11:45] Dann haben wir die Möglichkeit mit Wasser in Verbindung mit Kräutern, das werden wir aber noch mal am Samstag miteinander zusammen intensiver behandeln, aber jetzt zum Ansprechen, dass man verschiedene Tees herstellt oder man tut Tee für Kompressen anfertigen, auch das kann man mit Wasser machen, man kann es in Verbindung mit ätherischen Ölen, hier habe ich Teebaumöl, hier habe ich Eukalyptusöl, hier habe ich Pfefferminzöl, dann gibt es noch eine ganz andere Möglichkeit mit Wasser umzugehen, man tut die Kartoffel schälen, tut sie fein reiben und übergießt sie mit Wasser, lässt es eine Nacht stehen und tut es auspressen, die Kartoffeln und trinkt dieses Wasser, wenn man Übersäuerung hat, Sodbrennen nennt man das und es wirkt wunderbar oder aber bei Schwellungen würde man dieses Kartoffelwasser als Kompresse verwenden, über Nacht auf die Stelle legen und siehe da, am anderen Morgen sieht der Fuß wunderbar aus, so wie zur Kartoffel. Gut, ein ganz wertvolles Buch möchte ich gerne Ihnen vorstellen, das heißt bewährte Hausmittel neu entdecken und da habe ich ganz ganz wunderbare Ratschläge in Bezug auf Wasser, die ich immer wieder entdecke und alle funktionieren.

[13:23] Eine wunderschöne Sache mit kaltem Waschlappen und zwar ich war beim Zahnarzt und der Zahnarzt sagte, sie werden jetzt sehr viel Schmerzen bekommen, ich gebe ihnen ein Rezept mit und ich habe das Rezept mitgenommen, man weiß ja nie was kommt, aber eigentlich wollte ich es nicht nehmen und ich habe es dann auch nicht gleich gekauft, wir sind so 20 Minuten gefahren und auf einmal fing das richtig an und was ich immer in meiner Handtasche habe und im Auto habe, das ist immer kaltes Wasser und dann bin ich hingegangen, warum auch immer, ich hatte so einen Waschlappen dabei und habe den ständig nass gemacht und habe das auf diesen Zahn gelegt und nach einer guten halben Dreiviertelstunde war das Zahnweh ohne Schmerztabletten weg, aber man muss alle fünf Minuten immer wieder das Wasser erneuern, weil das dann eben warm wird und dann nicht mehr den Effekt hat. Das kann man natürlich, man muss nicht nur am Zahnweh haben, sondern auch zum Beispiel, wenn man bei der Kieferhöhle oder bei der Stirnhöhle, kann man sich nasse Kompressen einfach ins Gesicht legen, aber was ganz wichtig ist, wenn man kalte Wasseranwendungen macht, dann darf man nicht frieren, das ist ganz wichtig, sonst würde sie genau das Gegenteil bewirken, also man sollte richtig gut warm sein.

[15:02] Dann habe ich ein anderes schönes Mittel, wer hat nicht Probleme mit Schlaf und ein ganz tolles Medikament ohne Nebenwirkungen ist, dass man so ein längliches Handtuch nimmt, das zusammenlegt, wie ich das gemacht habe, ein größeres Handtuch nimmt, was man auch dreimal zusammenlegt, dann nimmt man das, macht es nass, legt es drauf, man könnte auch dazwischen so eine Plastikfolie legen, dass das andere nicht zu nass wird, so und jetzt darf ich das jemand überlegen, gut und so schnell bis der andere nicht weiß, dass das kalt ist, bevor er das merkt, muss das schon am Hals sein und das muss ganz, ganz eng, muss das angelegt sein, denn schon würde man frieren, das Plastik hindert, das machen wir weg. Und wenn ich nachts spüre, ich bin zu wach, um weiter zu schlafen, dann mache ich mir im Dunkeln diesen Umschlag und tue dann den Psalm 23 vor mich hin beten und ich komme wieder in den tiefsten Schlaf und ich kann nur sagen, es funktioniert. Der einzige Nachteil ist, dass wenn man dann irgendwann aufwacht, dass man merkt, man ist nass, aber auch das würde, kann man sich daran gewöhnen, weil der Schlaf besser ist, wie das Nasse, also für mich zumindest.

[17:01] Gut, jetzt haben wir bei den Wasseranwendungen, haben wir die Möglichkeit, wenn man heiß und kalte Wasseranwendungen macht, dass man den Effekt erhöhen kann, wenn man in das kalte Wasser einfach Eiswürfel hineinlegt. Wo kaltes Wasser auch noch sehr schön ist, das habe ich in einem Kneippbuch gelesen, der Ratschlag kommt von einem Professor in München, wenn man mit dem Haarwuchs Probleme hat. Man sollte bei jedem Mal Haare waschen zum Schluss des Haare waschens immer mit kaltem Wasser enden. Das heißt, es fördert durch die Durchblutung und es wächst, es regt den Haarwuchs an. Aber ich will jetzt eine kleine Exkursion machen im Garten. Ich habe im letzten Winter, nicht diesen Winter, sondern letzten Winter habe ich mir angewöhnt, durch den Winter hindurch immer unseren Bäumen Wasser zu geben und ich muss sagen, der Unterschied war wie Tag und Nacht. Also nicht nur der Mensch braucht Wasser, sondern auch die Bäume und draußen das, was wir in unserem Garten stehen haben.

[18:35] Es gibt Situationen, in denen wir uns nicht wohlfühlen. Es kommt sozusagen alles zusammen. Wir haben zu wenig geschlafen, wir haben Stress, wir fühlen uns nicht wohl, irgendwo zwickt es und man weiß nicht so richtig, was anfangen. Dann muss ich sagen, habe ich ein bewährtes Mittel entdeckt. Und zwar, zu allererst gehe ich in die Badewanne und mache mir ein richtig schönes Bad. Danach stehe ich auf, mache Andacht und bete. Dann nehme ich mir die Zeit und gehe raus in die frische Luft und dann nehme ich mir die Zeit und mache mir eine richtig schöne Rohkostmahlzeit, wenn es an dem Zeitpunkt ist, wo es soweit ist. Und wenn wir diese Dinge beherzigen, ich kann euch nur immer sagen, es hilft. Es hilft absolut, es hilft. Badewanne, ein Gebet, unsere Probleme abgeben, sie wirklich im ganzen Herzen von Gott übergeben und ich muss sagen, ich bin immer gut gekommen. Und das Schöne dabei ist, so mancher Arztbesuch würde sich erledigen, wenn wir zuerst mal diese Schritte machen. Und das sollte eigentlich auch, wenn wir Behandlungen machen, wir werden jetzt eine Behandlung machen, die ist ein bisschen anstrengend, aber es ist es wert, dass man darüber spricht. Und zwar habe ich vor einigen Jahren eine junge Dame gehabt, die mich besucht hat und sie ging mit einer Bettflasche ins Bett und mit einem Heizkissen. So sehr hat sie gefroren. Und in diesem Buch hatte ich gerade kurz vorher darüber gelesen gehabt. Und ich habe gesagt, gut, ich mache jetzt mit dir was. Ich möchte das gerade herzuholen.

[20:53] Und zwar habe ich jetzt hier einen Mollton. So, ein Mollton. Und dann kommt auf dieses Mollton, das ist also schön körpergerecht, es gibt einen Wickel, der hier um den Leib gelegt wird. Dann kommt hier ein aufgeschnittener gelber Sack. Und dann haben wir hier ein Leintuch, ein echt baumwollendes Leintuch. Das legen wir in kaltes Wasser. Wenn wir böse wären, würden wir Eiswürfel rein machen. Aber das erste Mal machen wir das nicht. So, dann ist das nass. Dann tun wir das ausringen. Dann legt man das hier drauf, das ist jetzt genauso groß. So, Gerlinde, wie machen wir das? Das würde jetzt die Vorbereitung sein für den Wickel. Und jetzt stellen wir uns vor, ich kann dir das live nicht zeigen. Oder wie machen wir das? Schlecht. Wenn jetzt hier der Körper drauf gelegt wird, dann muss die Anlegung genauso schnell sein wie bei dem Wickel. Also bevor das Menschenkind das eingepackt wird, merkt, dass das Eis kalt ist, muss das schon ganz, ganz eng anliegen. Ganz, ganz eng anliegen müsste das sein. Das muss man dann ziehen. Und dann kommt das über den Leib von der anderen Seite, ganz schnell, dann kommt die Folie drüber und zum Schluss kommt das drüber und zum Schluss kommt das drüber. Wenn man ganz flink sein will, macht man es zu zweit. Und wenn diese Dame mich nicht extra besucht hätte und mir angereist wäre, die würde mir ins Gesicht gesprungen sein, weil sie friert und ich mache ihr einen kalten Wickel. Aber wenn der richtig angelegt ist, dass er ganz eng, innerhalb von 15 Minuten wird der Körper warm. Und ich habe dann natürlich von den Füßen noch Bettflasche und richtig Decken draufgegeben. Und was meint ihr, was sie gemacht hat nach dieser Packung? Nach einer Stunde habe ich sie ausgepackt, stillschweigend kam sie wieder nach einer halben Stunde mit einem Rosenstrauß. Und am anderen Tag kam sie und hat gesagt, Esther, ich möchte gerne diesen Wickel über Nacht haben. Und nach dieser Nacht hat sie ihre Periode wiederbekommen, die sie schon ganz lange nicht mehr hatte. Sie war richtig glücklich. Und es kann man nicht glauben, dass man mit kaltem Wasser so viel erreichen kann. Und das Schöne ist dabei, dass kaltes Wasser im Grunde genommen gar nicht teuer ist, im Vergleich dessen, was andere Dinge kosten.

[24:54] Wir werden uns jetzt eine DER-Serie noch ansehen, die auch nochmal über Wasseranwendungen spricht. Und dort werden andere Wasseranwendungen erwähnt, die wir uns zu Gemüte führen können. Der Herr hat die Natur mit außergewöhnlichen Mitteln ausgestattet, die die Gesundheit wiederherstellen. Wasser, frische Luft, Sonnenlicht und eine Vielfalt heilende Kräuter. Um nur einige zu nennen, sind die Menschen, die in der Natur leben, Sie können einfach in jedem Behandlungsplan zu Hause durchgeführt werden. Sie sind preiswert und sie sind auch bei den heutigen Erkrankungen in hohem Maße wirksam. Und das ist das Wichtigste. Sie sind preiswert und sie sind auch bei den heutigen Erkrankungen in hohem Maße wirksam.

[26:02] Und wer wünscht sich nicht, dass er gesund wird? Wenn wir in die Apotheke gehen, haben wir schnell relativ viel Geld los und haben gar nicht viel in der Hand. Der positive Einfluss der äußerlichen Wasseranwendung auf die Gesundheit ist häufig schon alleine auf die reinigende Eigenschaft des Wassers zurückzuführen. Die tägliche Dusche hält die kleinen Öffnungen in der Haut, Poren genannt, offen, sodass die Abfallstoffe des Körpers ausgeschieden werden können. Häufiges Wäschewaschen entfernt Schmutz und Verunreinigungen, sodass diese nicht wieder über die Haut aufgenommen werden können und wieder den Organismus belasten. Und so einfach sind diese Prinzipien, auch sind sie können sehr, sehr große Wirkungen haben. Zusätzlich zur Reinigung können Wasseranwendungen den Körper in seinem Bemühen, Gifte auszuscheiden, durch Infektionen ausgelöst und andere durch Wasseranwendungen heilen. Hier sind einige Vorteile von Wasser als Heilmittel. Es hat keine Nebenwirkungen und ob sie es glauben oder nicht, aber viele Menschen sterben nicht nur aufgrund der Krankheit, sondern auch von den Nebenwirkungen der Medikamente, die sie zu sich nehmen. Das haben sie also nicht bei Wasser. Es kann einfach an einem bestimmten Körperteil angewendet werden, ist also ganz einfach, dann erzeugt diese Anwendung keine Giftstoffe oder Abfallprodukte. Stattdessen hilft es, Giftstoffe auszuscheiden. Und wer möchte nicht seine Giftstoffe ausscheiden? Und ich kann nur sagen, legen Sie Wert darauf, dass Sie genügend Wasser benutzen. Denn im Grunde genommen wird es irgendwann uns einholen, wenn wir Gifte in uns haben, wenn wir es nicht ausgeschieden haben.

[28:39] Dann haben wir eine ganz andere Möglichkeit, mit dem Wasser umzugehen. Das ist das Wechselbad. Wir haben einmal eine Wanne mit kaltem Wasser und wir haben eine Wanne mit kaltem Wasser. Das ist das Wechselbad. Wir haben einmal eine Wanne mit kaltem Wasser und jetzt wieder diesen Hinweis, dass wir Eiswürfel reinmachen können. Und in der anderen Wanne haben wir ein relativ sehr heißes Wasser, so etwa 39 bis 40 Grad. Was geschieht, wenn wir heißes und kaltes Wasser an der Haut angewandt am Körper vollziehen? Wird heißes und kaltes Wasser an der Haut angewandt, dann geschieht Folgendes, dass die Blutgewäße erweitern und es entsteht Wärme. Und sie verengen sich bei der Anwendung von Kälte. Und dadurch, dass sie sich einmal erweitern und einmal verengen, entsteht eine Förderung der Durchblutung. Der betreffende Bereich wird mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und dadurch werden auch mehr Giftstoffe abtransportiert und andere Abfallprodukte. All das fördert den Heilungsverlauf.

[30:10] Ich habe eine Geschichte gehört von einem Mann, der sollte das Bein amputiert bekommen. Er hat sich dann einen Krankenhaus in Amerika gewandt, die nach dieser Methode arbeitet. Und aufgrund von Wasseranwendungen haben sie es geschafft, dass dieses Bein geheilt ist und es nicht abgenommen werden kann, er brauchte. Und ich möchte auch vor ausweglosen Diagnosen nicht unbedingt sagen, es muss sein, bevor man stirbt, kann man trotzdem noch was probieren, bloß man darf dann nicht, was man viele Jahre versäumt hat, innerhalb von einer Woche oder einem Tag oder innerhalb kurzer Zeit alles aufholen wollen. Die Krankheit kommt nicht von jetzt auf nachher und sie wird auch nicht gehen, wenn ich Gott in Wunder tut.

[31:07] Hier haben wir ein Armbad, was nach demselben Prinzip geht. Wir haben wieder zwei Schüsseln, einmal heiß, einmal kalt und auch das Fußbad. Es ist wunderbar bei Infektionen, besonders an Händen und Füßen. Warum? Weil die Durchblutung gefördert wird. Wir haben bei Gelenk- und Muskelschmerzverletzungen, haben wir eine Verbesserung, dann haben wir bei Arthritis eine Verbesserung, bei Knochenbrüchen ganz arg wichtig, das heilt viel schneller und dann gehen die Schwellungen an Füßen und Knöcheln schneller vonstatten. Das Wechselbad ist so einfach, dass es leicht zu Hause zu machen ist, ohne großen Aufwand. Man kann das Wasser, wenn man sparsam ist, sogar noch mal gebrauchen, wenn es nur für die Toilette ist.

[32:07] Wir brauchen dazu Entschuldigung die notwendige Ausrüstung. Wir sehen hier, wir haben zwei Schüsseln, ein Handtuch und dann haben wir einen Topf mit richtig schön heißem Wasser und einen Topf mit eiskaltem Wasser. Weil wenn man diese Anwendung macht, dann wird das heiße Wasser kälter, weil ja dieser kalte Fuß oder kalte Arm oder was auch immer, in das heiße Wasser kommt, dann kühlt es sich. Und der Kontrast, dass das wirkt, der ist sehr wichtig und deshalb ist es gut, schon nach dem ersten Mal der Anwendung, dass man sofort wieder heißes Wasser zufügt oder einen Eiswürfel, sodass diese belebende Wirkung von Heißkalk wirklich richtig funktioniert.

[33:05] Die größte Wirkung erzielen wir, wenn wir nach jeder Anwendung erstmal eine halbe Stunde uns zurückziehen, und nach einer halben Stunde wieder zurückziehen. Und dann ist das Wasser kälter, und das Wasser ist kälter, die Anwendung erstmal eine halbe Stunde uns zurückziehen und uns ausruhen, damit diese Anwendung auch wirklich seine Wirkung machen kann. Und was auch wichtig ist, was ich vergessen habe zu Anfang, bevor man eine solche Anwendung durchführt, sollte man einfach ganz schlicht und einfach ein Gebet zu Gott sprechen. Wir haben in 2. Mose 15, Vers 26 das Zitat, dass Gott unser Arzt ist und dass er uns heilen möchte. Und er ist froh und er ist glücklich, wenn wir ihn anrufen und ihn als Arzt in Anspruch nehmen. Natürlich heißt es mehr als nur eine Wasseranwendung, wenn er unser Arzt ist, sondern er hat uns in allen Lebensbereichen etwas zu sagen, wo ich nachher nochmal drauf zu sprechen komme.

[34:23] Das ist der Dr. Grievers, er arbeitet in Whitewood. Ich habe ihn jetzt gerade persönlich kennengelernt, deshalb erkenne ich ihn. Einige Vorsichtsmaßnahmen sind bei dem Wechselbad zu berücksichtigen, und zwar wenn Leute Störungen haben, wie bei der Empfindung. Und dann darf man nicht diesen Kontrast von heiß und kalt zu hoch machen. Dann müsste man praktisch das kalte Wasser nicht so kalt machen und das heiße nicht ganz so extrem heiß. Oder auch bei Durchblutungsstörungen dürfte man auch nicht den Kontrast zu hoch machen und auch bei Diabetes nicht.

[35:12] Wir sollten, bevor wir anfangen, unsere Wanne erstmal desinfizieren, dass wir nicht über die Wanne uns Bakterien einverleiben, dass wir diesen aus dem Wege gehen. Dann, das Wechselbad hat schon so vielen Menschen geholfen, ihre Gesundheit wieder zu erlangen, bevor man teure und sehr scharfe und schädliche Medikamente verwendet. Und die Behandlung dieser Anwendung kann man 1, 2 und 3 mal täglich machen, je nachdem wie akut es ist. Bloß möchte ich dazu sagen, wenn man ein sehr akutes Stadium hat und die Haut sehr gereizt ist, dann hat es seine Grenzen. Dann muss man beobachten, dass man nicht zu viel Wasser puncht, sondern die Haut braucht auch ihre Ruhe und man kann auch das Gute zu viel machen in allen Bereichen und so auch mit Wasser. Bloß wenn wir etwas erkannt haben und wir sind begeistert, dann ist die Gefahr sehr groß, dass wir in unserer Freude einfach zu viel machen.

[36:45] Eine andere Wasseranwendung, die wir gebrauchen können, das ist die Wechseldusche. Die Wechseldusche ist ein fantastischer Start in den Tag, besonders für Menschen, die einen niedrigen Blutdruck haben und das Verlangen nach Kaffee haben. Die können sich einen guten Dienst tun, wenn sie bevor sie frühstücken eine Wechseldusche verpassen. Man duscht relativ warm, drei Minuten und dann mit schön kaltem Wasser hinterher. Und wenn man sich krank fühlt oder kränklich, dann kann man das 3 bis 5 mal wiederholen, um den Körper sozusagen richtig zu mobilisieren, dass er gut arbeitet.

[37:37] Sir Alexander Fleming, der Entdecker von Penicillin, machte auf eine andere wichtige Entdeckung aufmerksam. Er fand heraus, dass in den Sekreten von der Nase und des Rachens ein natürliches Antiseptikum namens Lysozym vorhanden ist, das unser Körper selbst erzeugt. Wenn die Sekrete des Rachens leicht sauer in der Reaktion sind, wirkt diese Substanz aktiv gegen eindringende Keime und hilft und beugt somit Erkältungen vor. Eine tägliche Wechseldusche trägt unter Umständen dazu bei, dass diese Sekrete leicht sauer bleiben. Sie stellt darum eine wirksame Abwehr gegen Erkältungen dar. Also diese Sekrete wird dadurch unterstützt, auch Personen, die monatelang von innen immer wiederkehrenden Erkältungen geplagt wurden, haben dieses Heilmittel erfolgreich eingesetzt. Durch eine tägliche heiße Dusche, die kurz mit einem kalten Wasserstrahl beendet wird.

[40:04] Wie geht man dabei vor? Während der Dusche tut man heiß und kalt anwenden und beginnt mit der heißen Dusche zuerst. Das ist natürlich viel angenehmer als das kalte. Reibt sich dabei ab, duscht sich von unten bis oben. Dann geht man, ohne dass man groß drüber nachdenkt, zum kalten Wasser über. Wenn man nicht nachdenkt, dann wird man es wahrscheinlich schon gar nicht mehr machen, sondern man macht es, weil es einfach dazugehört. Manche Sachen macht man, weil man nicht denkt, und manche Sachen macht man, weil man denkt. Das ist immer ein Fall zu Fall verschieden. Aber bei kaltem Wasser, muss ich sagen, ist es besser, man weiß nicht und denkt nicht dran, dann geht es viel besser. Wie geht es mit dem anderen Bein? Man beginnt ganz kalt, man fängt unten am Fuß rechts an, geht hoch bis zum Oberschenkel, geht in den Innenbereich des Oberschenkels, fährt wieder runter. Das Gleiche mit dem anderen Bein. Man fährt von einer Seite hoch und geht im Innenbereich wieder runter. Man fängt hier oben an, geht hier und macht es hier. Dann geht man zum Bauch weiter und zum Schluss den Rücken. Und zum Schluss ist man richtig fit.

[40:49] Wenn man das einmal praktiziert hat, dieses 3 Minuten heiß und 30 Sekunden kalt, dann ist man total überrascht, was das mit der Zeit einfach für eine Wirkung hat. Nach der Behandlung wäre es natürlich wieder angebracht, dass man sich einfach einen Moment hinlegt. Und ich muss Ihnen sagen, das ist auch ein Aspekt unseres Zeitgeistes, dass er uns fast nicht mehr zulässt, immer wieder zur Ruhe zu kommen. Nur erstaunlicherweise ist, dass wenn uns die Krankheit eingeholt hat und wir nach einem Strohhalm suchen, dann müssen wir uns Ruhe gönnen, um unsere Gesundheit wieder zu erlangen. Und die Zeit, die man investiert, wenn man gesund ist, sich auszuholen, ist viel geringer, als wenn man krank wird und will wieder gesund werden. Dann muss man, ob man will oder nicht, man ist im Schwitzkasten.

[42:00] Die Naturgesetze, die Gott dazu bestimmt hat, das Universum zu regieren, beherrschen auch den menschlichen Körper und stimmen die Arbeitsabläufe harmonisch aufeinander ab. Ein Leben im Alltag, ein Leben in der Natur, ein Leben im Einklang mit dem gesamten Organismus und den Gesetzmäßigkeiten unseres Seins, ist der sicherste Weg, um körperliche Gesundheit zu bewahren oder wiederherzustellen. Und Naturheilmittel sind wirksamer, wenn wir Gott, Gottes Gesundheitsgesetze beachten und auch umsetzen. Und ich habe jetzt selber eine längere Sache hingekriegt. Ich habe gesagt, dass wir uns nicht mehr in den Strohhalm suchen. Ich habe jetzt selber eine längere Sache hinter mir. Und ich weiß, von was ich spreche. Es ist unglaublich, was wir einsetzen müssen, um wieder gesund zu werden. Deshalb kann ich nur den Rat weitergeben, fangen wir bei der Prävention an, dass wir gar nicht krank werden. Wenn man nach dem Strohhalm sucht und nicht unbedingt sofort findet.

[43:21] Die folgenden Lebensgewohnheiten gehen Hand in Hand mit den Wasseranwendungen. Einmal haben wir einen Ernährungsplan, in 1. Mose 1, den uns Gott gegeben hat, der bis heute gilt. Und jeder, der es umsetzt, kann es probieren und wird feststellen, dass er nicht kranker wird, sondern gesund. Das weiß auch die Wissenschaft heute, dass jede Erkrankung sich verbessert, wenn man zu dieser natürlichen Kost zurückgeht. Natürlich gibt es ein Stadion, wenn man noch kränker ist als krank, dass man dann auch das nicht mehr verträgt. Aber dann ist es wirklich sehr weit gegangen. Deshalb ist eigentlich nicht zu warten, bis man ganz am Ende ist, dass man sich umstellt, sondern eigentlich ist die beste Art, sich umzustellen heute. Oder morgen, wenn wir einkaufen. Ganz einfach, weil wenn wir gesund sind, haben wir mehr Kraft und wir sind bereit, uns flexibel in neue Ratschläge einzufügen. Aber ich habe kennengelernt Leute, ich denke jetzt an eine Dame in Lüneburg, sie war eine Designerin und sie hat die ganze Woche gefastet und am Wochenende hat sie Kuchen gegessen. Und ich sehe sie heute noch vor mir, sie hat ein kleines Kind gehabt, ein sehr süßer Junge von 2 Jahren, sie hat Krebs gehabt, sie hat ihren Stoffwechsel nicht mehr auf die Reihe gebracht. Ich habe sie noch kurz vor ihrem Tode besucht und das ist irgendwo hart. Wenn wir krank sind, haben wir nicht mehr die Kraft. Wenn wir schon krank sind und uns nicht wohlfühlen und dann sollen wir auch noch was essen, dann haben wir nicht mehr die Kraft, wenn wir es in gesunden Tagen, wo wir Kraft und Ideen haben, das in den Alltag umzusetzen. Also nicht nur die Ehe ist aus dem Paradies und der Ruhetag, sondern auch unsere Kost. Und die Ehe funktioniert, wenn sie Gott segnet und der Mensch bei Gott bleibt und der Ruhetag auch und das Essen auch. Und die Wissenschaft im Paradies können wir auch heute noch erleben, wenn wir uns nicht bezirzen lassen.

[46:04] Dann haben wir reichlich Wassertrinken. Also ich habe mir angewöhnt, dass ich im Auto eine Flasche Wasser habe, am Bett eine Flasche Wasser habe und in meiner Tasche eine Flasche Wasser habe, dass ich immer, wenn ich zur Ruhe komme oder zum Nachdenken, immer eine Flasche Wasser habe. Und wenn ich nachts aufstehe, zur Toilette gehe, dann habe ich meine Wasserflasche neben mir und so habe ich die Möglichkeit. Und ich möchte euch ermuntern, dass das Wassertrinken vorm Frühstück das Wichtigste ist vom ganzen Tag. So wie wir uns jetzt mit der Dusche beschäftigt haben, die wir von außen auf den Körper bringen und uns reinigen, zu uns nehmen, ist auch eine Dusche. Und zwar deshalb, weil über Nacht macht der Darm und er macht sich leer und wenn dann Wasser kommt, dann kann der Darm sich auch reinigen. Wenn wir aber untertags zu einer Zeit trinken, wo der Darm noch nicht leer ist, dann ist es zwar gut, dass Flüssigkeit kommt, aber diesen Effekt der Reinigung haben wir morgens, wenn wir aufstehen. Und wenn ich spitze bin, dann habe ich einen Liter getrunken bis zum Frühstück oder mindestens einen halben Liter.

[47:29] Alle Ratschläge, die wir heute Abend und in diesem Seminar hören, die müssen nicht sein, aber die können sein. Und wenn es uns egal wie gesund es ist, aber wir machen das nicht mit Freuden, dann sollten wir genügend Bewegung im Freien haben. Ich habe mir angewöhnt, alle meine Besorgungen mit dem Fahrrad zu machen. So muss ich sagen, es ist einfach ein Geschenk. Es ist ein Geschenk, das wir uns immer wieder erneuern müssen. Und das ist das A und O unseres Schöpfers, so muss ich sagen, es ist einfach ein Geschenk, mit der frischen Luft in Verbindung zu sein. Am Sabbatmorgen mache ich meinen Spaziergang, wenn alles im grünen Bereich ist, von Viertel nach sechs bis halb acht, gehe ich in den Wald und es ist der schönste Tag. Nicht nur den Ruhetag heiligen, sondern auch mit Gott Kontakt zu haben in der Natur und zu bewundern, wenn die Sonne aufgeht. Und seitdem ich weiß, dass die Sonne gespeichert wird von der Herrlichkeit Gottes, dann freue ich mich, wenn die Sonne aufgeht und Gott in meinem Herzen Eingang findet.

[48:54] Dann haben wir die Entseilsamkeit. Entseilsamkeit heißt, dass wir uns von allem Schädlichen trennen. Das wäre zum Beispiel Kaffee, schwarzer Tee, Nikotin. Dann wäre das, man kann den Zucker als eine Droge betrachten, das weiß man heute, dass Zucker als Droge angesehen wird. Und auch Weißmehl kann eine Droge sein, in der Weise, dass man einfach nicht satt ist und immer Hunger hat. Und das ist ja eigentlich ein Suchterschein, dass man einfach nicht satt ist, sondern immer wieder zur Zigarette greift, in dem Fall bei Weißmehl, dass man immer wieder isst und einfach nicht satt wird. Die Entseilsamkeit schließt aber auch eine Mäßigkeit ein. Mäßigkeit heißt, unser ganzer Lebensstil in der heutigen Zeit ist darauf ausgerichtet, dass wir im Konsumrausch leben. Das heißt, Konsumrausch, je mehr, desto besser. Nehmen wir mal an, wir haben ein Stück schönen Kuchen, eine schöne Torte auf dem Tisch und der schmeckt fabelhaft. Ein Stück, zwei Stück. Und je feiner etwas ist, desto schwerer fällt es uns, Nein zu sagen. Und deshalb, wenn ich jetzt wieder zu Naturkosch zurückkomme, eine Tafel Schokolade hat etwa so viele Kalorien wie ein Kilo Äpfel. Wenn ich noch Schokolade essen würde, wäre es für mich kein Problem, eine ganze Tafel zu essen. Aber ich glaube, ich hätte ein Problem, ein Kilo Äpfel zu essen. Also Gott hat alles, was er geschaffen hat, so geschaffen, dass wir satt werden, ohne viel zu essen. Und immer, wenn wir Vollwertiges haben, dürfen wir zufrieden sein, wir können dann nachher arbeiten, wir haben genügend Energie und sind nicht wieder gleich mit unserem Kopf beim nächsten Essen.

[51:10] Dann ein ganz wichtiger Aspekt, den ich nur anreißen kann, das ist nochmal das Thema Ruhe. Ruhe setzt sich zusammen aus vielen Faktoren. Und einer der Faktoren ist, dass man nicht abschaltet, dass man sich zu wichtig nimmt, um das an Gott abzugeben. Man will selber die Probleme lösen. Die andere ist, dass man sich ständig ärgert und ständig verletzt fühlt, dann kommt man auch nicht zur Ruhe. Oder aber man möchte mehr vom Leben mitnehmen, als die Zeit es erlaubt. Und von daher aus, um diese Ruhe, die Gott uns geben will, müssen wir uns einfach einen Lebensstil angewöhnen, der uns das zulässt, zur Ruhe zu kommen. Und mir gefällt das Beispiel so gut in der Bibel von Daniel. Er hat dreimal am Tag gebetet. Und wenn wir uns nach dem Essen die Gewohnheit aneigen, einfach ein kurzes Essen zu machen, die Gewohnheit aneigen, einfach ein kurzes Gebet und vielleicht ein kurzer Psalm oder nur einen Bibeltext zu lesen. Ich habe auch ein wunderschönes, kurzes Andachtsbuch, was ich gerne benutze. Oder jetzt den Bibelleseplan, kann man auch mittags das Kapitel in der Bibel lesen. Und es ist wirklich so, man kann das nur erfahren, wenn man in einer Ehe oder einer Familie lebt. So wie die Gemeinschaft untereinander guttut, so tut es auch unserem Herzen und unseren Nerven gut, wenn wir den Kontakt zu Gott pflegen.

[53:01] Und es ist erstaunlich, was Gott alles tun möchte für uns. Gut. Ich möchte noch ein anderes wertvolles Buch vorstellen. Und zwar heißt es »Natürlich gesund«. Und hier haben wir die acht Naturheilmittel. Besser könnten sie gar nicht dargestellt werden, als in diesem Buch. Und das ist das Buch »Natürlich gesund«. Besser könnten sie gar nicht dargestellt werden, als in diesem Buch und kürzer auch nicht. Und wissenschaftlich fundiert noch besser könnte es auch nicht sein. Von daher aus, wer das nachlesen will, was auch zu anderen Themen gesagt werden will, der hat die Möglichkeit, sich dieses Buch anzuschaffen.

[54:00] Eine andere Sache, die ich noch kurz erwähnen möchte, was mit der Krankheit zu tun hat. Ich habe das kleine Büchlein gelesen von Dr. Becker. Und egal, welche Krankheit wir haben, wenn wir die Leber behandeln, dann wird der ganze Stoffwechsel unterstützt. Warum? Die Leber ist zuständig für die Entgiftung. Die Leber ist zuständig, weil wir die Leber auch ins Blut bekommen. Und von daher aus, muss ich vielleicht noch ein Geheimnis diesbezüglich weitergeben. Wenn wir unsere Gesundheit erhalten wollen, oder wieder erlangen wollen, dann müssen wir so leben, wie es die Leber will. Und wie will es die Leber? Ganz einfach. Und ich muss sagen, ich habe da in der Vergangenheit sehr viele Fehler gemacht. Ich bin eine Mutter, ich habe meine Kinder versucht, von diesem Zivilisationskost fernzuhalten. Und dann muss man sich als Mutter anstrengen, dass man mithalten kann. Ich habe in der Vergangenheit mehr als drei oder vier Sachen. Also in dem Moment, wenn ich einen Apfel habe, ein Stück Brot und Nüsse habe, dann habe ich schon das Minimum. Manche essen dann noch Flocken, manche trinken noch Milch, manche essen noch Marmelade, es gibt relativ viel dazu. Und deshalb sind eigentlich, was sich so eingebürgert hat in unserer Gesellschaft, diese Buffets sind eigentlich nichts Gutes. Sie verführen, man möchte mehr essen, weil man alles probieren möchte, aber auch in der Verdauung muss der Körper zu viele Enzyme verarbeiten zu können. Und dann ist es ein Unterschied, ob ich das einmal in einem Jahr mache oder einmal in zwei Jahren, oder ob ich das öfters mache, und zwar dass es die Regelmäßigkeit ist. Ich kenne zum Beispiel Familien, der Sohn isst keine Kartoffeln, die Tochter isst keine Nudeln, und genau das ist eigentlich aber, was uns gar nicht gut tut.

[56:53] Jeder, der erwachsen ist von uns hier, der weiß, dass es im Leben nicht geht, wie man das will. Und wenn man das von Kind auf schon gelernt hat, dass es das gibt, was auf dem Tisch ist, dann muss ich einfach sagen, meine Tochter war zwei, drei Jahre alt, und sie hat keinen Salat gegessen. Und dann habe ich gesagt, wenn du den nicht isst, dann gibt es nichts zu essen. Und die hat nichts gegessen, weil sie den Salat nicht essen wollte. Und am anderen Tag hat sie auch keinen Salat gegessen und auch nichts gegessen. Und dann hat sie die Knie weich, und als sie gemerkt hat, dass sie nicht durchkommt, hat sie ihren Salat gegessen, ihr Menü gegessen, und heute, wo sie erwachsen ist, ist sie so froh, dass sie das gelernt hat. Und alles, was wir in der Kindheit lernen, ist eine ganz große Bereicherung, und das tut uns nicht gut. Meine Mutter hat mir das ab und zu erzählt, sie ist von ihrer Mutter ganz streng erzogen worden, das ist kein Vesper, morgens Frühstück, Mittagessen, Abendessen, fertig. Und sie hat mir erzählt, wenn sie die anderen im Pausenhof gesehen haben, wie die ihr Vesper gegessen haben, dann hat sie gesagt, wenn wir nicht richtig frühstücken, dann haben wir auch gar keinen Hunger. Das ist nur, wenn wir nicht richtig frühstücken, oder gar nicht frühstücken, und man fängt an, immer wieder zu naschen.

[58:57] Ich möchte das ganz kurz erklären, was das in uns wirkt. Nehmen wir an, wir frühstücken um sieben, und wir würden dann um neun, halb zehn wieder was essen, dann ist aber das Frühstück, wenn es ein gutes Frühstück ist, ein nahrhaftes, das ist bis um neun, halb zehn noch gar nicht verdaut. Das heißt, ich würde jetzt sagen, ich esse um neun, halb zehn einen Apfel, dann fängt die ganze Verdauung nochmal von vorne an, das heißt, es braucht noch mehr Zeit. Hätte jetzt das Frühstück ohne Apfel geblieben, dann wäre bis um zwölf wahrscheinlich das ganze Mittagessen, das Frühstück, verdaut geworden. Aber dadurch, dass der Apfel dazukommt und das Ganze wieder von vorne anfängt, kommt das Mittagessen, und das Frühstück ist immer noch nicht verdaut. Und wenn ich mich dann nicht beherrsche und mittags um drei, vier wieder was esse, dann mache ich dieselbe Leier wie beim Frühstück. Ich gehe unter Umständen, wenn es extrem rüberkommt, abends zu Bett und habe noch vom Frühstück was im Bauch, weil der Körper nie zur Ruhe gekommen ist und zu Ende arbeiten konnte.

[1:00:06] Unsere Kinder haben alle keinen Fescher mitgenommen, aber ich habe mir die Mühe gemacht und ich habe jeden Morgen ein gutes Frühstück gemacht. Entweder ich habe Waffeln gemacht oder ich habe einen Brei gemacht oder es gab Brot. Ich habe versucht, das abwechslungsreich zu machen und es war mir immer daran gelegen, das zu unterbinden, dass sie verführt werden zum Essen. Und der Jüngste, unser Daniel, der wollte da nicht mitmachen, aber er hatte Blähungen. Da habe ich gesagt, ich mache jetzt mit dir ein Deal. Vier Wochen lang nimmst du jetzt keinen Fescher mehr mit und wenn du nach vier Wochen ganz abgemagert heimkommst und wirklich das brauchst, dann kriegst du das. Aber probieren tun wir es jetzt einfach. Und dann haben wir das durchgezogen und er hat gar nie mehr davon gesprochen, noch einmal einen Fescher mitzunehmen. Manches ist einfach Gewöhnung und von daher ist es ganz wichtig, sich nicht auf neues Wissen zu konzentrieren, sondern auf Gewohnheiten zu konzentrieren. Eine Gewohnheit ist, dass wenn man sich ein Limit gesetzt hat, was man essen möchte, dass man dann einfach sagt, jetzt stehe ich auf. Und warum? Weil die Verführung zu groß ist, dass man einfach mehr isst.

[1:01:31] Die andere Seite, was ganz wichtig ist, was Gesundheit angeht, dass wir um Ruhe zu haben, was ja auch letztendlich für unsere Wasseranwendungen wichtig ist, ist, dass wir auch in Ruhe essen. Auch das, und dass wir eine gewisse Harmonie haben. Also Wasser ist einfach nur ein Faktor.

[1:01:59] Ich möchte jetzt noch ein bisschen, ganz kurz, darauf eingehen, auf das Vertrauen in Gott. Es hat lange gebraucht, bis ich das entdeckt habe. Wenn wir uns den Psalm 103 oder den Psalm 107 vorknöpfen und uns vorstellen, dass Gott der Arzt ist, dann kann man aus diesen Psalmen, es gibt noch mehr davon, auch der Psalm 62 kann für jemanden, der sehr traurig ist, ein wunderbares Rezept sein, dann kann man feststellen, die Gott heilt. Also er heilt einmal mit Wasser, aber er heilt auch mit anderen Aspekten. Und deshalb ist eigentlich eine positive Haltung in unserem Leben eine ganz wichtige Haltung. Ich habe jetzt am Wochenende Besuch gehabt von einer, ich würde sagen, jungen Dame, sie ist 50. Ich habe sie kennengelernt, als sie 18 oder 19 war. Und sie hat sich dann für Gottes Willen und Glauben interessiert und ist zur Gemeinde gekommen. Und sie hat so eine positive Haltung, dass nicht nur ich, auch andere, die sie kennen von früher, sie ist nicht älter geworden. Deshalb ist unsere Haltung, ob wir krank werden oder gesund bleiben, ganz wichtig. Nicht nur, dass wir versuchen, unser ganzes Augenmerk auf Essen oder auf Wasseranwendung zu richten, sondern auch unsere Lebenseinstellungen.

[1:03:39] Und deshalb haben wir eigentlich einen ganz großen Aspekt bei Gott, wo wir manchmal ein großes Defizit haben. Und ich bin gerade dabei, das zu üben, dass man wirklich so wie Gott vergibt. Das reinigt auch, nicht nur Wasser reinigt, auch Vergebung reinigt. Das heißt, wenn ich verletzt werde, ich habe jetzt gerade ein Ereignis hinter mir, wo mich jemand sehr angefochten hat in einem Gespräch und ich eigentlich gar nicht wusste, wie mir geschieht, dann bin ich nach Hause gegangen und habe ein Gebet gesprochen, dass Gott dem anderen vergibt, was er jetzt gemacht hat. Und das hat mich gereinigt. Und ich habe kein Problem mehr mit der Person. Und deshalb ist, dass wir füreinander da sein, ein ganz wichtiger Aspekt. Wir können auf Ernährung Wert legen und wir können auf Wasser Wert legen, aber wenn wir uns im zwischenmenschlichen Bereich nur immer auf uns konzentrieren, werden wir auch krank. Und zwar fällt für uns die ganze Welt zusammen, wenn es nicht geht, wie ich das will. Aber im ganzen Universum läuft es so, wie Gott es will. Und mein Leben wird glücklich, wenn ich das tue, was Gott will. Und ich möchte Ihnen Mut machen, heute Abend, bevor Sie ins Bett gehen, oder schon im Bett sind, bevor Sie einschlafen, einfach mal so ein Psalm zu lesen, um zu sehen, wie Gott das einfach sieht.

[1:05:35] Ein anderer Aspekt, den ich immer wieder erwähnen möchte, das ist Ordnung. Wir haben mal einen Besuch gemacht und dort war es sehr unordentlich. Und wir kamen in diese Familie und der Hausherr sagte zu meinem Mann, wir wohnen in Himmelshausen. Wir haben geguckt, was heißt das? Er sagte, im Himmel herrscht Ordnung und wir wohnen im Himmel draußen. Das heißt, wenn wir Ordnung haben, fühlt sich unser ganzer Körper wohler.

[1:06:21] Ein anderer Aspekt der Gesundheit ist, wo holen wir unsere Infos her, wenn wir krank sind? Holen wir sie von Gott? Holen wir sie aus Büchern? Holen wir sie aus der neuesten Apothekerzeitschrift? Holen wir sie vom Arzt? Wo holen wir sie her? Diese Frage, die ich jetzt aufgeworfen habe, ist sehr delikat zu behandeln. Ich möchte Sie ermuntern, dass es keine bessere Quelle gibt als einfach Gottes Wort. Es geht wie ein roter Faden durch das Wort Gottes, dass es Prinzipien gibt. Diese Prinzipien funktionieren immer. Wir haben ein Problem, wenn wir sie jahrelang übergangen haben und krank geworden sind, um auf einmal dieses Defizit auszugleichen. Wir müssen uns Gedanken machen und Gott um Weisheit bitten, wie wir dieses Defizit aufholen. Es hat immer etwas zu tun mit Ruhe. Es hat immer etwas zu tun, dass wir uns mehr Zeit nehmen für Gott. Deshalb ist Zeit mit Gott ein wichtiger Aspekt.

[1:08:01] Ich möchte ein anderes wirkungsvolles Rezept vorstellen, was sehr gut für uns tut. Das ist Zitronenwasser. Wir können heißes Zitronenwasser trinken, aber auch kaltes Zitronenwasser. Heißes Zitronenwasser trinke ich, wenn ich ins Bett komme. Heißes Zitronenwasser trinke ich, wenn ich ins Bett komme und gut schlafen will. Kaltes oder lauwarmes Zitronenwasser trinke ich morgens, wenn ich mir für die Leber etwas Gutes tun will. Die Leber wird angeregt und kann besser ausscheiden. Dann können wir mit Wasser sehr viel einsetzen, wenn wir uns Gedanken machen, wie wir das im Alltag so einsetzen, dass es auch wirklich zum Zuge kommt.

[1:11:03] Wir hatten mal Besuch zu Hause und unsere Kinder sind gewohnt, dass es nur Wasser gibt zum Trinken. Aber es gibt nichts Besseres als einfach Wasser. Ich kann es nicht genügend betonen, die Freude am Wort Gottes, die Freude am Wasser und die Freude an der Ernährung, die kommt erst dann wirklich zustande, wenn wir sie im Mittelpunkt unseres Lebens haben. Wenn ich mehr Saft trinke, wie Wasser, dann schmeckt das Wasser nicht. Dann zieht es mich immer hin zum Saft. Warum? Das ist süß, das schmeckt so gut. Wenn ich aber gewöhnt bin, Wasser zu trinken, dann schmeckt es wunderbar. Genauso, wenn man aufhört mit zu viel Salz oder mit zu viel Zucker zu nehmen am Anfang, dann wird es süß sein, was man vorher gar nicht gemerkt hat. Das heißt, unsere Gewohnheiten sind eigentlich ganz schön hinterlistig. Sie bestimmen uns, ohne dass wir das merken. Ich habe jetzt eine Kur hinter mir. Ich habe vor einem Jahr dieselbe Freundin, die ich jetzt am Wochenende hatte, zu Gast. Sie ist von Kanada und schrieb mir dann im Nachhinein, als ich schon wieder zu Hause war, ein E-Mail. Sie sagte, Esther, dein Essen war wunderbar, aber viel zu salzig. In der Zwischenzeit bin ich aber krank geworden und musste feststellen, dass mein Salzkonsum zu hoch war, um gesund zu werden. Jetzt habe ich lernen müssen, mit weniger Salz zurechtzukommen. Jetzt am Wochenende sagte sie mir, ich kann mir das noch nicht vorstellen, aber sie kocht ihre Nudeln ohne Salz, einfach nur in Wasser. Unser Matthias hat gestern gesagt, dann würde er aufhören, Nudeln zu essen. Ja, und wenn man jetzt bedenkt, ob ich jetzt einen Kohlrabi esse oder einen Paprika esse oder einen Apfel esse oder eine Gurke, kann man sich streiten, eine Moorrübe zu essen. Es wird doch keiner von uns auf die Idee kommen, eine Moorrübe zu salzen, damit sie schmeckt. Das heißt, je natürlicher ich esse, desto weniger Salz brauche ich und auch desto weniger Zucker. Deshalb ist diese Verbindung zur Natur ganz wichtig.

[1:12:01] Ich möchte noch einmal zu meinem Spruch kommen. Zurück zur Natur, aber nicht zu Fuß, das ist in unserer Denkweise drin. Der Wunsch heute Abend und auch von dem Seminar ist, dass wir uns in unserem Miteinander, in unseren Gesprächen immer wieder mal Gedanken machen, ist das, was ich sage, wahr? Ist das, was ich sage, wahr? Es kommt jemand auf mich zu und sagt, könntest du mir für deinen Zweck Geld geben? Und ich sage, ich habe keine Zeit. So viel dazu. Abends frage ich, war ich heute wahr? Und dann habe ich mich entdeckt, dass ich gesagt habe, ich habe kein Geld und bin zwei Stunden später in die Stadt einkaufen gegangen, wo ich nach fünf Jahren festgestellt habe, ich hätte es gar nicht gebraucht. Oder aber, ich habe keine Zeit. Ich habe keine Zeit und hinterher sitze ich vor der Klötze oder ich liese Sachen, die gar nicht unbedingt notwendig sind. Das heißt, ich habe Geld, ich habe Zeit, es kommt darauf an, was. Und deshalb ist eigentlich für mich, dieses lebendige Wasser ist eigentlich für mich in meinem Körper oder in meiner Denkweise, dass ich eigentlich wieder klar denken kann. Wir haben uns im Alltag an so viele Sprüche gewöhnt, die überhaupt keinen Wahrheitsgehalt haben. Und von daher aus möchte ich sie ermuntern, jeder in seiner Position, wieder zu dem klaren Denken zu übergehen, jetzt habe ich zu viel gegessen. Ich weiß nicht, es gibt ganz viele Esssüchtige, darunter gehöre ich auch. Und der erste Schritt, von dieser Sucht befreit zu werden, ist zu sagen, ich habe jetzt zu viel gegessen, und so können wir eigentlich, dadurch, dass wir wahr werden und echt werden, können wir wieder Perspektiven haben, wo wir Hoffnung haben.

[1:14:38] Und ich denke, was das Grandiose an Gott ist, dass Gottes Wort immer wahr ist, und wir haben kein Problem, dass es so stimmt. Nur die Frage ist, dadurch, dass wir uns untereinander oft nicht verlassen können, wenn jemand uns ein Versprechen gibt, übertragen wir das, ohne dass wir es merken, auch auf Gott. Und von daher aus möchte ich jetzt heute Abend einfach unter dem Aspekt, dass Gott unsere Gedanken und unser Leben in dem Sinn reinigt, dass wir wieder klares Wasser trinken, mit Freude den Saft mal zur Seite nehmen, und dass wir auch in dem, was wir lesen, und in dem, was wir zu uns nehmen, etwas Klares haben. Dieses Buch ist 6000 Jahre alt, und es hätte noch kein Update notwendig, sondern es ist einfach Sache. Und so können wir Freude haben am Wasser, wenn wir es einfach einsetzen.

[1:15:55] Und ich möchte Ihnen jetzt einen wunderschönen Abend wünschen, und ich wünsche Ihnen morgen früh, wenn Sie Ihre Gläser Wasser trinken vor dem Frühstück, was vielleicht für den einen oder anderen Überwindung ist, weil er es bis jetzt nicht gewöhnt ist, möchte ich Mut zusprechen. Nach drei Tagen ist der erste Berg vorbei, und nach drei Wochen haben wir eine feste Gewohnheit. Aber das erste Glas Wasser muss schon parat sein, dass, wenn man morgens aufsteht, man es schon vor sich stehen hat. Ich wünsche Euch, auch im Livestream, alles Liebe und ein gutes Nächtes.


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