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Dieses Video beleuchtet kritisch die zahlreichen Zusatzstoffe, die in modernen Lebensmitteln verwendet werden. Heidi Kohl erklärt die Hintergründe und die potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen dieser Substanzen, von künstlichen Aromen und Farbstoffen bis hin zu Konservierungs- und Süßungsmitteln. Es wird aufgezeigt, wie diese Stoffe die Lebensmittelindustrie dominieren und wie Verbraucher lernen können, die Etiketten zu lesen und gesündere Entscheidungen zu treffen.


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Serie: Hoffnungsvoll Leben

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Transkript

[0:30] Ich begrüße Sie auch wieder recht herzlich zum heutigen letzten Abend über unseren theoretischen Teil. Morgen gehen wir dann in die Praxis über.

[0:45] Ein dickleibiger McDonalds Mitarbeiter in Brasilien hat von einem Gericht umgerechnet rund 12.500 Euro Schadenersatz zugesprochen bekommen, weil er während seiner zwölfjährigen Dienstzeit 30 Kilogramm zugenommen hat. Der 32-Jährige sagte vor Gericht, er habe sich verpflichtet gefühlt, täglich von den angebotenen Speisen zu essen, um deren Qualität zu überprüfen. Es sei bekannt gewesen, dass verdeckt arbeitende Qualitätsprüfer die Restaurants besuchten und Berichte über Essen, Service und Sauberkeit anfertigen. Außerdem erklärte der Mann, McDonalds habe seinen Mitarbeitern Gratis-Mahlzeiten angeboten. Das habe seine Kalorienzufuhr während der Arbeitszeit erhöht. Ähnliches hatte vor einem Monat bereits ein anderer brasilianischer Ex-Mitarbeiter von McDonalds behauptet, der seinen ehemaligen Arbeitgeber auch erfolgreich verklagte. Das Urteil erging bereits am 26. Oktober 2010 in der Stadt Porto Alegre. Die brasilianische Tochter der Schnellimbisskette überlegt noch, ob sie Berufung gegen das Urteil einlegen soll.

[2:05] Der Fall erinnert an die Dokumentation "Super Size Me" aus dem Jahre 2004. Darin hat sich der Amerikaner Morgan Spurlock einen Monat lang drei Mahlzeiten täglich nur von McDonalds Produkten ernährt. Spurlock stellte sich die Frage, warum die Amerikaner so fett sind. Er aß sich durch die ganze Karte und lief täglich 2000 Schritte. Das Resultat waren 11,1 Kilo mehr auf den Rippen sowie beängstigende Blut- und Leberwerte.

[2:43] Ja, heute haben wir ein Thema, das uns das Schaudern bringen wird. Nämlich, es geht um die vielen Zusatzstoffe und Gifte in unserer Nahrung, in unseren Lebensmitteln. Was die Lebensmittelindustrie aus unserer Nahrung macht. Das wird mit jedem Jahr und mit den Jahren immer toller und immer undurchsichtiger. Es wird nämlich extrahiert, gefärbt, zugesetzt, denaturiert, getrennt, die Struktur verändert, erhitzt, konserviert und der Geschmack verändert. Müssen wir all diese Chemie zusammen kaufen oder gibt es eine Alternative?

[3:26] Wir stellen uns jetzt die Frage, was sind überhaupt Zusatzstoffe? Nur wenige Menschen haben eine Vorstellung, was Hilfs- und Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln sind und wozu sie dienen. Beinahe in jedem gekauften Nahrungsmittel begegnen wir diesen geheimnisvollen Stoffen. Kein Wunder, dass die Zunahme der Allergien ein Ausmaß angenommen hat, das beängstigend ist. Nach § 2 des Lebensmittelgesetzes sind Zusatzstoffe in Lebensmitteln bestimmt, Beschaffenheit und bestimmte Eigenschaften zu beeinflussen. Die Zusatzstoffe bei der Verarbeitung von Lebensmitteln sollen die Haltbarkeit garantieren, das Aussehen verbessern und dadurch auch Aroma und Geschmack erhalten.

[4:16] Vielleicht ohne böse Absicht wurde schon vor vielen Jahrzehnten begonnen, Zusatzstoffe hinzuzufügen, um die Haltbarkeit zu verlängern. Und vor allem, um Lebensmittelvergiftungen zu vermeiden. Dadurch, dass ein Lebensmittel frühzeitig verdirbt und Bakterienstämme sich ausbreiten können. Aber was nun aus diesen harmlosen Anfängen geworden ist, werden Sie heute erfahren. Es lohnt sich jedenfalls, alles, was Sie kaufen, einer genauen Kontrolle zu unterziehen. Und ich habe auch eine Lupe mitgenommen, damit Sie mal sehen, wenn man einkaufen geht, braucht man dann fast so eine Lupe dazu.

[5:01] Ja, wir stellen uns die Frage, wie viel Chemie essen wir tatsächlich? Allein durch den Verzehr von alkoholfreien Getränken dieser Art, den Limonaden, nehmen Menschen eine Unmenge an chemischen Farb-, Geschmacks- und Konservierungsstoffen zu sich. Schätzungen zufolge konsumierten 1996 die Menschen weltweit 20.600.000 Tonnen Chemikalien, die allein durch Soda-Getränke stammten. Das sind 4 Kilo pro Person. Einige dieser Zusätze bedeuten ein großes Risiko für unsere Gesundheit.

[5:42] Ein Apfel oder diese Früchte wissen nichts von Zusatzstoffen. Sie benötigen keine Verschönerung. Was machten unsere Vorfahren mit der Nahrung und wie verschafften sie sich Wintervorrat? In der Hauptsache wurden Früchte getrocknet oder in Gläser eingeweckt. Gemüse, vor allem das Sauerkraut, diente im Winter als Vitamin-C-Quelle. Man hatte einen Erdkeller. Obst und Gemüse lagerte man ein. In der Gegend, wo ich wohne, gibt es noch Höfe, die Erdkeller haben. Da bleibt wirklich alles wunderbar lange haltbar.

[6:19] Heute werden Trockenfrüchte mit Glucosesirup überzogen, geschwefelt und mit Konservierungsstoffen versehen. Gemüse in Gläser sterilisiert mit Zitronensäure und vieles mehr. Früchte und Marmeladen stellt man mit jeder Menge Zucker her und die Zitronensäure darf nirgends fehlen. Woraus diese hergestellt wird, werde ich heute erklären.

[6:46] Ja, das Leben in den Städten hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Wir haben dort nicht nur Lärm, Gestank und Stress. Um die Städte mit Lebensmitteln zu versorgen, mussten diese eine lange Haltbarkeit aufweisen. Heute lebt bereits die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten und selbst die Landbevölkerung verlernt es immer mehr, selbst anzubauen oder selbst zusammenzuziehen. Die Menschen leben in einer Abhängigkeit zu den Industrien und Großkonzernen mit der Billigware, alles wird uns abgenommen und wir stopfen uns voll mit verseuchten, genmanipulierten Nahrungsmitteln. Durch diese Landflut wurden Nahrungsmittelkonserven notwendig und so ernährt sich der Mensch heute von diesen Quellen.

[7:43] Wir schieben unseren Einkaufswagen durch den Supermarkt und laden ihn voll mit Industrienahrung. Vor allem die junge Generation verlernt immer mehr das Kochen. Früher waren die Menschen noch Selbstversorger. Man lebte in und mit der Natur, baute selbst die Kartoffeln an, pflanzte Getreide und Gemüse, hatte eine Obstplantage, Beerensträucher, seine eigenen Hühner und eine Kuh im Stall. Heute muss ein Obstbauer spritzen, sonst hat er keine Ernte. Alles ist auf Chemie ausgerichtet, wir vergiften uns und unseren Planeten.

[8:22] Mein Mann und ich, wir leben in einer Weinanbaugegend und dort gibt es auch dann so Märkte, wo du alle Produkte kaufen kannst, die du für diese Weinherstellung brauchst und sie würden nicht für möglich halten, wie viel Chemie da verwendet wird. Also da ist schon auch vieles nicht mehr natürlich. Und auch sonst wissen wir, wir haben Obstbauern in unserer Umgebung und die könnten nie leben. Also die Biobauern, die verarmen, weil sie auch viel weniger Ernte haben und die anderen müssen alles spritzen. Also unendlich viel Gift, wenn wir so durch die Gegend fahren, sehen wir dann immer die Bauern mit ihren Spritzwegen durch die Plantagen fahren und das ist wirklich erschreckend. Und mit einer Gasmaske, damit sie selbst nicht vergiftet werden.

[9:22] Ja, wir sind von den Supermärkten abhängig. Kommt eine Versorgungskrise, dann kriegen wir wirklich die Krise und sitzen womöglich vor einem leeren Teller. Das ganze Wirtschaftssystem ist auf Abhängigkeit und Bequemlichkeit ausgerichtet. Das Haltbarmachen durch Zusatzstoffe wurde notwendig. Dazu werden folgende Stoffe verwendet: Konservierungsmittel, Antioxidantien, Verdickungsgelien, Feuchthaltemittel, Säuerungsmittel, Emulgatoren und Stabilisatoren. Ich werde dann die alle auch besprechen. Dann gibt es noch Geschmacks- und Verschönerungsmittel, Farbstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker, Süßstoffe, Enzyme und Stärke.

[10:11] Was sind nun E-Stoffe? Die Zusatzstoffe werden mit E-Nummern geregelt. Sie sind auf den Etiketten der Lebensmittel angegeben und es gibt mehr als 300 davon. Sie sind als Liste erhältlich, man kann sie auch im Internet ausdrucken und werden in diversen Büchern beschrieben und aufgelistet. Aber Vorsicht, es sind nicht alle E-Nummern schädlich. Man darf nicht alle verdammen. Es gibt natürliche Materialien mit E-Nummern wie Vanille, Johannisbrotkernmehl oder Agar-Agar. Von den 362 E-Stoffen sind 136 unbedenklich. Und ich werde heute auch ein paar erwähnen, die bedenklich oder unbedenklich sind.

[11:00] Aber bei jedem Menschen wirken sich diese Stoffe unterschiedlich aus. Was bei dem einen eine Allergie auslöst, muss noch lange nicht beim anderen eine Reaktion erzeugen. Genauso wichtig ist die vom Organismus aufgenommene Menge. Einige der harmlosen Stoffe sind in höherer Dosis durchaus schädlich. Allerdings gibt es Zusätze, die auch in kleinen Mengen eigentlich nicht in unserem Essen sein dürften und die man meiden sollte. Deshalb sollte man über E-Stoffe durchaus Bescheid wissen.

[11:37] Ich weiß auch, dass meine Schwiegertochter, sie war einmal essen am Sonntag und am Abend schon hatte sie den ganzen Körper voll Quaddeln. Und ich war auch einmal in einem Nobelrestaurant, wurden wir eingeladen zum Essen und es war ein durchwegs vegetarisches Essen, aber irgendwelche Stoffe waren dabei. Ich hatte dann gleich einmal danach einen fürchterlichen Juckreiz auf meinem Gesicht. Also man weiß nicht, wo und wann man irgendetwas bekommt.

[12:13] Wer beim Metro einkaufen geht, weiß, dort kaufen meistens die Pensionen oder Hotels ein und dort sehen wir sehr viele Nahrungsmittel, die wirklich künstlich verändert sind oder eben sehr viele Zusatzstoffe enthalten.

[12:32] So, wir wollen jetzt einfach mal die Frage stellen, auch was sind Zutaten zum Unterschied von Zusatzstoffen? Das sollte man wissen. Wir haben also hier Zutaten. Sie haben keine E-Nummern, das sind einfach die normalen Nahrungsmittel, wie Mehl, Milch, Zucker, Salz, Reis, Nüsse und so weiter. Das bezeichnet man als Zutaten und die Zusatzstoffe werden mit einer E-Nummer versehen. Wie gesagt, es gibt 300 in der Lebensmittelindustrie oder über 300, aber bei Aromastoffen fehlen die E-Nummern gänzlich. Es steht nur Aroma oder künstliches Aroma, sonst steht nicht mehr darauf.

[13:16] Aber es gibt auch noch etwas, was die Lebensmittelindustrie macht. Sie versuchen zu tricksen. Es kann sein, dass eine Zutat draufsteht und in dieser Zutat könnte irgendein Zusatzstoff sein. Also das ist möglich. Sie versuchen immer wieder zu tricksen.

[13:38] Der Unterschied zwischen einem Lebensmittel und einem industriell hergestellten Massenprodukt am Beispiel eines Brotlaibes. Jetzt werden wir mal gleich das Brot unter die Lupe nehmen. Früher war es so, da holte man sich das Brot beim Bäcker oder stellte es in mühvoller Handarbeit her. Das Getreide wurde selbst gemahlen oder es gab in Ortschaften noch eine Getreidemühle für den ganzen Ort. Und das Getreide wurde dann in dieser Mühle gemahlen. Mein Mann ist selbst noch als Kind in so eine Mühle gegangen in seinem Ort und hat das Getreide sich selbst geholt. Dann kommt Backtriebmittel dazu, Sauerteig oder Hefe. Und der Teig wurde von Hand geknetet und mit Holz beheizten Öfen. In diesen wurden die handgeformten Brote gebacken.

[14:37] Heute sind Bäcker hochqualifizierte Brot- und Backtechnologen geworden, die eine schier unendliche Fülle von Hilfsmitteln zur Verfügung haben. Brotbacken ist ein industrieller Prozess geworden. Man braucht es nur anschauen, wie ein selbstgebackenes Brot aussieht und wie ein gekauftes Brot aussieht. Also daran sieht man schon den Unterschied. Und jetzt werden Sie gleich erfahren, was da alles drinnen ist.

[15:11] Im unverbackten Brot müssen die Hilfs- und Zusatzstoffe nicht einmal deklariert werden. Das heißt, der Konsument erfährt nie und nimmer, was im Teig drinnen ist. Und jetzt schauen wir uns diese Stoffe an. Wir haben also in einem Laib Industriebrot am Beispiel Max- und Moritzbrot könnte man hernehmen. Mehlbehandlungsmittel E 503, 450 und 451. Davon haben wir E 450 und E 451 als Allergen einzustufen. Das E 503 ist harmlos. Dann haben wir Backtriebmittel E 501, das ist unbedenklich. Dann haben wir E 290, das ist auch unbedenklich. Und dann haben wir Natriumtartrat E 335. Das gentechnisch hergestellt wird, aber sonst unbedenklich ist. Dann gibt es Trennmittel E 559, das ist auch unbedenklich. E 472, A bis F Mono- und Triglyceride. Die sind teilweise aus tierischen Produkten, wer später noch darauf zu sprechen kommen, hergestellt. Und auch gentechnisch hergestellt. Die befinden sich in der roten Zone, das heißt, sie sind gefährlich. Dann E 551, Siliziumdioxid ist ebenfalls ungefährlich.

[16:52] Ja, wozu brauchen wir diese Zusätze? Da haben wir jetzt noch ein paar. Der Teig soll elastisch sein. Denn wenn Sie ein Brot selber backen, sieht das ganz anders aus. Durch Ascorbinsäure. Sie wird zwar gentechnisch hergestellt, ist aber sonst unbedenklich. Dann auch zur Teigstrukturverbesserung durch Lecithin E 222. Lecithin wird in der Hauptsache aus Sojalecithin hergestellt und ist also nicht schädlich. Teigquellen, also zur Teigquellung und Elastizität durch Calciumsulfat, das ist E 516. Das ist unbedenklich. Dann Schimmelschutz durch Sorbinsäure. E 200 ist auch unbedenklich, also wer das mitschreiben will. Dann eine elastische Krume. Entsteht durch Säuerungsmittel Natriumphosphat. Deshalb hat ein gekauftes Brot eben so eine schöne Krume. Und auch die elastisch ist. Und das ganze Brot ist sehr elastisch, das kann ich fast biegen. Da haben wir als Säuerungsmittel Natriumphosphat. Das E 341, was hoch allergen ist. Dann Zitronensäure E 330. Da komme ich dann später drauf, wie die hergestellt wird. Wird gentechnisch hergestellt und ist ein Allergen. Dann Milchsäure wird auch gentechnisch hergestellt, aber sonst unbedenklich. E 270 ist das, die Milchsäure. Dann Essigsäure E 260 ist unbedenklich. Dann wird zu einer Mehlreifung Cystein, also eine schwefelige Aminosäure verwendet. E 920 ist gentechnisch hergestellt, aber sonst unbedenklich.

[18:51] Also hier lege ich immer sehr viel Wert darauf, dass wir das wirklich auch ganz klar vor Augen gestellt bekommen. Was in seinem Brot enthalten ist, weil wir überall die Brotshops haben und jeder holt sich schnell das Brot. Keiner backt mehr ein Brot. Und so müssen wir auch damit rechnen, dass wir sehr viel Chemie zu uns nehmen.

[19:16] Also was den Eindruck hoher Backkunst erzeugt, ist schnöde Chemie. Und das ist schon erschreckend, wenn man weiß, was da alles drinnen ist. Bei den Konditorwaren ist die Liste der erlaubten Zusatzstoffe noch länger. Der Eigehalt im Gebäck kann bis auf ein Drittel des Rezepturgewichtes verringert werden. Und stattdessen verwendet man Emulgatoren.

[19:42] Was weiß der Laie? Und jetzt möchte ich ein Beispiel der Milchschnitte, der Kindermilchschnitte, die eine Schnitte aus 30 Gramm besteht. Sie enthält nur einen Esslöffel Milch, dafür aber drei Stück Würfelzucker, Butter, Reinfett, pflanzliche Öle, Volleipulver, Weizenmehl, Magermilchpulver, Honig, Kakao, Dinatriumdiphosphat, Ammoniumkarbonat, Emulgator, Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Salz, natürliche Aromen, Vanillin. Auf die einzelnen Sachen komme ich dann noch, auf die wichtigsten zu sprechen.

[20:22] Ein Glas Milch von 0,2 Liter hat 130 Kalorien. Und ich müsste dann 17 Milchschnitten essen, um auf den Wert von 0,2 Liter Milch zu kommen. Aber das wären dann 2000 Kalorien. Also Sie sehen, man wird hier wirklich irregeführt. So wenig Milch ist da drinnen und in Wirklichkeit essen wir gewaltige Mengen Kalorien.

[20:56] Hier jetzt noch zwei weitere Beispiele. Hier haben wir Kekse. Da habe ich beim Fettvortrag schon gesagt, dass in den Keksen sehr viel Transfette enthalten sind. Der größte Anteil oder zweitgrößte Anteil. Hier haben wir Weizenmehl, Zucker, pflanzliches Fett. Wer weiß, was das ist? Meistens ein Transfett. Fettarme Kakaopulver. Glukosesirup, habe ich auch schon erklärt. Dann Backtriebmittel, Ammoniumhydrogenkarbonat. Dann Natriumhydrogenkarbonat. Salz, Magermilchpulver, Molkenerzeugnis, Säureregulator. Natriumkarbonat, also da komme ich noch darauf zu sprechen. Aber nur, dass Sie einfach wissen, was da alles drinnen ist. Ich habe einfach ein paar Beispiele gebracht. Zucker, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Emulgator, Sojalecithin und Vanillin.

[22:01] Dann haben wir noch den Bärlauchaufstrich. Da ist Topfen drinnen, Margarine, Emulgator, Lecithin. Dann Speisesalz, Zitronensäure, Aroma, Farbstoff Beta-Carotin. Scherwe, Süßmolkepulver, Bärlauch, Spinat, Sauerrahm, Kaffeerahm, Senf, Knoblauch, Gelatine, Pflanzenöl. Modifizierte Maisstärke, Calciumsulfat, Essigsäure, Xanthan, Farbstoff Chlorophyll. Wenn Sie einen Aufstrich machen, haben Sie sicher nicht so viele Sachen drinnen. Es sollte uns einfach ein bisschen wachrütteln, dass wir sehen, was in diesen Sachen drinnen sind. Ich habe es so klein geschrieben, dass du wirklich eine Lupe brauchst, dass du das lesen kannst.

[22:51] Nun wollen wir zur Wurst kommen. Bei der Herstellung von Wurst sind verschiedene Hilfsstoffe notwendig, damit sie ansehnlich und appetitlich aussiehst. Eine ungefärbte und nicht umgerötete Wurst würde grau wie eine Maus aussehen. Umrötehilfsmittel für die schöne Farbe in Wurst und Schinken. Nitrat und Nitrit in Form von Nitritpökelsalz zur Konservierung und Glutamat zur Geschmacksverbesserung. Nitrit kann aber mit den im Fleisch vorhandenen Eiweißbausteinen zu den krebserzeugenden Nitrosaminen umgewandelt werden. Und dessen ungeachtet darf dem Schinken und der Wurst bis zu 10 Mal mehr Nitrat beigesetzt werden, wie zum Beispiel das Maximum der Rückstände in Wasser erlaubt ist. Das ist schon sehr bedenklich.

[23:51] Es ist eine Tatsache, dass der Geschmack und der Trend der Lebensmittelzusatzstoffe heute die Nahrungsmittelindustrie bestimmen. Etwa 10.000 neue Ess-Produkte kommen jedes Jahr neu auf den Markt. Und es ist schon anstrengend, dann durch einen Supermarkt zu gehen und alles zu kontrollieren und anzuschauen. Es wird nämlich isoliert, modifiziert, konstruiert und diese Schrittfolge haben fast alle modernen Nahrungsmitteldesignprodukte zu durchlaufen. Fooddesigner und Aromamischer haben die Geschmacksnerven unserer Kinder verführt, gezielt verführt. Die im frühkindlichen Alter anerzogene Desorientierung des Geschmackssinns führt zu Fehlinformation und Abstumpfung. Natürliche Qualität der Lebensmittel wird von den Kindern nicht mehr erkannt und wahrgenommen.

[24:55] Mütter, die sich heute noch selbst an den Herd stellen, brauchen keine Zusatzstoffe wie Stabilisatoren, Emulgatoren, Konservierungsmittel, Glutamat und Geschmacksverstärker. Eine Studie hat ergeben, dass 40% der Deutschen nicht mehr kochen können. Schon in der nächsten Generation wird es niemand mehr geben, der sich glücklich daran erinnert, wie seine Mutter gekocht hat. In der Welt von morgen wird kaum noch jemand einen Palatschinken oder ein Gulasch selber kochen können. In Deutschland stammt bereits 75% alles Verzehrten aus industrieller Produktion. Und in den USA sind es 95% Fertiggerichte, die konsumiert werden. Wir brauchen uns also nicht zu wundern über die Ergebnisse.

[25:58] Nun werde ich so Einzelne durchsprechen zu Glutamat, dem Geschmacksverstärker E 621 bis E 625. Es ist hoch allergen, wird gentechnisch hergestellt und zum Teil aus tierischen Produkten. Glutamat ist ein Produkt der modernen Gesellschaft und ist fast in allen Fertignahrungen enthalten. Wie Fleisch- und Gemüsegerichten, Soßen, Gewürzmischungen und Suppen. Glutamat ist gesundheitsschädlich und kommt einem Rauschgift gleich in seiner Wirkung. Geschmacksverstärker sind chemische Substanzen und keine Gewürze. Das muss man einfach wissen. Und stimulieren im Gehirn ein künstliches Hungergefühl und führen dazu, dass man den Absatz theoretisch geschmacklich ungenießbarer Produkte ermöglicht. Also ungenießbare Produkte werden hier verändert und geschmacklich so zubereitet, dass wir nichts merken.

[27:12] Und Glutamat ist eine suchterzeugende Aminosäurenverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht und von dort direkt in unser Gehirn gelangt. Und ich habe selbst einmal eine Erfahrung gemacht. Ich war auf einem Seminar in einer Ausbildung. Die hat vier Wochen gedauert und mir ist einfach in den ersten zwei Wochen aufgefallen, dass ich jeden Tag in der Früh schon depressiv war. Und ich kenne das nicht und habe mir gedacht, was ist denn los mit mir? Und immer wenn ich mit meinem Mann telefoniert habe, hatte ich so eine schwere Zunge und ich war so traurig und ich konnte gar nichts Fröhliches berichten. Und dann am Ende der zweiten Woche bekam ich plötzlich fast eine Panikattacke, also Herzrasen und alle möglichen Zustände. Mein Gehirn setzte aus, ich konnte nicht mehr denken und ich musste ins Freie. Ich habe den Unterricht abgebrochen und bin hinausgegangen und habe dann eine Frau getroffen, die ich kannte, wo ich wusste, die hatte so Allergien. Und dann fragte ich sie, wie es ihr geht. Oh, ihr geht so schlecht, also sie haltet das hier nicht mehr aus, ihr geht so schlecht. Da habe ich sofort meine Schritte Richtung Küche gelenkt und gestartet und dort gefragt, ob ich alles durchschauen darf. Und dann bin ich gleich fündig geworden. Alle Gewürze, die dort waren, waren mit Glutamat versehen, alle durch die Bank. Und dann war noch in der Suppenwürze Weizen drinnen, auf den ich persönlich allergisch bin. Also ich habe hier Dosen abbekommen, die mein Körper dann letztendlich, weil es jeden Tag drinnen war, nicht mehr vertragen hat. Also nur, dass wir wissen, da kann man schon Reaktionen kriegen.

[28:58] Und aufgrund dessen, weil ich das aufgedeckt habe, sind dann einige Leute gekommen und haben gesagt, ja, sie haben Verspannungen hier und eine hat gesagt, sie hat Kopfschmerzen bekommen und so. Also es waren dann einige, die sich gemeldet haben, dass es ihnen nicht gut geht. Also Auswirkungen von Glutamat. Es wirkt besonders auf unser Gehirn, wie ich jetzt schon an meiner Erfahrung erzählt habe. Dann erzeugt es künstlich Appetit. Ich kenne eine Familie, bei denen habe ich öfters auch in der Küche was zu tun gehabt und habe auch diese Gewürze mit den Geschmacksverstärkern gesehen. Und dort ist die Frau sehr stark übergewichtig. Und dann können wir uns auch erklären, denn es erzeugt künstlich Appetit. Wenn ich abnehmen möchte, dann muss ich auf diese Dinge verzichten, weil ich muss ja wirklich meinen Appetit unter Kontrolle bekommen. Also diese Glutamate führen dazu, dass ich mich vom Essen her dann nicht so leicht beherrschen kann. Ich muss immer mehr und es schmeckt auch so gut und ich kann einfach keine Grenzen setzen. Es führt auch zu Schweißausbrüchen, zu Stress, zu Magenschmerzen, zu Bluthochdruck, Herzklopfen, Migräne, Depressionen, kann auch Glaukom und bei Allergikern epileptische Anfälle auslösen oder auch Asthmaanfälle.

[30:33] Das wäre jetzt zu Glutamat und wir gehen jetzt zu den Konservierungsstoffen. Hier haben wir das Schwefelschwefeldioxid E-220 bzw. schweflige Säure. Sulfid mit E-221 bis E-228 sind in der roten Zone allergiefördernd in besonderer Weise. Also wird in der Weinherstellung bei Trockenfrüchten und bei Kartoffelprodukten eingesetzt, nur dass wir auch wissen, wo überall diese Stoffe enthalten sind. Was bewirken diese Stoffe beim Wein? Sie sollen das Wachstum von Essigsäurebakterien, wilden Hefen und Schimmelpilzen verhindern. Das ist ja auch beim Brot. Beim Brot soll ja dann auch das Schimmeln verhindert werden. In Trockenfrüchten und Kartoffelprodukten verhindern Sulfate häufig zusammen mit Phosphaten eine Braunfärbung. Sulfate konservieren unter anderem Säfte und Konfitüren.

[31:47] Konservierungsstoffe müssen mit der Gattungsbezeichnung und dem Namen der E-Nummer deklariert werden. Hingegen gelten Alkohol, Salz, Zucker, Gewürze, die auch eine konservierende Wirkung haben, nicht als Konservierungsstoffe. Das sind die, die man immer zu früheren Zeiten zum Konservieren verwendet hat.

[32:12] Zu anderen Konservierungsstoffen zum Beispiel die Sorbinsäure. Sie ist unbedenklich, wird aber synthetisch hergestellt, hemmt das Wachstum von Hefen und Schimmelpilzen. Hautreizungen sind möglich. Verwendung in der Weinherstellung wieder, Konditorwaren, Backwaren, Brot, Käse, Joghurt, Suppenkonzentrate. Dann die Benzoesäure, die E-210. Also Sorbinsäure ist unbedenklich, aber die Benzoesäure ist Allergieauslöser, E-210. Sie wird auch synthetisch hergestellt, hat eine pilz- und keimtötende Wirkung, wird in Marmeladen, Bier, Dessertsoßen, Würzsyrup, Fruchtpüree, Fruchtsaft, marinierte Heringe und Makrelen, Fruchtjoghurt, Salatsoßen, fertige Salate verwendet.

[33:09] Dann haben wir noch die Propionsäure. Es ist ein Konservierungsstoff, der besonders im abgepackten Brot, also im Schnittbrot, verwendet wird, ist mit der Bezeichnung E-280 verdächtig krebserregend zu sein. Vor allem bei höherer Konzentration kann es zu Magenkrebs kommen. Wird durch Fermentation gewonnen, wirkt wachstumhemmend auf drei Pilzarten. Also wir sehen immer, um Schimmelpilz zu verhindern, wird in Backwaren, Milchprodukten, Pizza und Puddings verwendet.

[33:51] Dann haben wir auch als Konservierungsstoff Nitrat und Nitrite, auf die komme ich dann gleich zu sprechen noch. Und chemische Konservierungsmittel können allergische Reaktionen, also die sind sehr wahrscheinlich der Auslöser für allergische Reaktionen. Diese Symptome können auftreten: Kopfweh, Übelkeit, Durchfall, Asthma, Migräne und wie gesagt Nesselsucht.

[34:20] Nun zu den Nitrat, Nitrit und Nitrosaminen. Die Anreicherung der Umwelt mit den Nitraten ist überwiegend auf die jahrelange Überdüngung der Felder mit Kunstdünger zurückzuführen. Das Nitrat wird förmlich in die Pflanze hineingepresst. Hohe Nitratbelastung findet sich in manchem Trinkwasser und im Gemüse. Achtung Vegetarier! In Gemüse wie Rote Bete, Spinat, Blattsalat, Radieschen und Rettich aus konventionellem Anbau. Also dort, wo auch Kunstdünger eingesetzt wird und das ist eigentlich das meiste, was man zu kaufen bekommt.

[35:10] Dann zu Nitrit. Nitrit ist umgewandeltes Nitrat. Nitritpökelsalz wird als Umrötehilfe bei Fleisch- und Wurstwaren eingesetzt, wie ich schon vorher erwähnt habe. Die Wurst würde wie eine graue Maus aussehen. Verleiht diesen Speisen eine rötliche Farbe und einen würzigen Geschmack. Es ist eigentlich giftig und behindert den Sauerstofftransport des Blutes.

[35:40] Dann kommen wir zu den Nitrosaminen. Nitrosamine bilden sich im Körper durch umgerötete Fleischwaren, die sich mit Aminen, den Eiweißstoffen, verbinden. Auch durch Tabakrauch entstehen jede Menge Nitrosamine. Und Nitrosamine gehören zu den höchstkarzinogenen Stoffen, vor allem für Darmkrebs. Aber es gibt eine gute Nachricht. Vitamin-C-reiches Obst und Gemüse hemmt oder verhindert die Bildung von Nitrosaminen. Also wir haben hier ein Gegenmittel. Hier haben wir wiederum das Obst und das Gemüse als Helfer für unsere Gesundheit. Wie am zweiten Abend schon besprochen.

[36:34] Nun zu den Antioxidantien. Diese verhindern Oxidation und ranzig werden der fetthaltigen Lebensmittel. Antioxidantien können natürlichen Ursprungs sein, zum Beispiel Vitamine, oder aber auf künstlichem Weg hergestellt werden. Antioxidantien werden Speisefetten, Suppen, also beim Fettvortrag haben Sie das gesehen, dass sie in das Öl hineingemischt werden, dann in Suppenwürzen, Kartoffelerzeugnissen, Marzipan, Nougat sowie Kaugummi beigesetzt. Vorsicht, künstlich gentechnisch hergestellte Antioxidantien können Allergien auslösen.

[37:24] Nun zu den Phosphaten. Phosphate sind hochallergen. Phosphate sind Konservierungsmittel, Säuerungsmittel, Emulgatoren und Säureregulatoren. Von E-339 bis E-341, von E-450 bis E-452 sind in der roten Gefahrzone. Und diese Phosphate sind enthalten in Kondensmilch, Schmelzkäse, Fleisch- und Fischerzeugnissen, Backwaren, Backpulver, Kartoffel- und Ei-Produkte, Cola-Getränken und sonstige Soda-Getränke.

[38:13] Ich möchte noch darauf hinweisen, dass in meinem Heft über Zusatzstoffe der Vortrag abgedruckt ist. Also wer Interesse hat, kann es ja dann bestellen bei mir. Und Auslöser der Hyperaktivität durch Phosphate und Farbstoffe können wir hier erkennen bei Kindern. Süßes wie Kekse, Pudding oder Sirup kann gefärbt sein. Auch gesalzenes Knabbergebäck, aromatisierter Schmelzkäse oder Senf können problematische Stoffe enthalten. Gekennzeichnet werden müssen Lebensmittel, die Azofarbstoffe, Tartrazin, enthalten. Aber ich werde auf diese Farbstoffe dann später noch näher eingehen und sie besprechen.

[39:03] Also Kinder sind auf diese Farbstoffe ganz empfindlich. Kinder haben kleine Körper, kleine Nieren, also kleine Ausscheidungsorgane. Und deshalb kann das ein verheerendes Maß annehmen, vor allem allergieähnliche Reaktionen.

[39:19] Dann haben wir hier die Gummibärchen. Aber ich muss gleich sagen, nicht alle Sorten haben diese gefährlichen Farbstoffe in sich. Ich bin ja wirklich vor dem Vortrag, oder wie ich den Vortrag zusammengestellt habe, mit der Lupe gegangen und habe mir so Lebensmittelgeschäfte vorgenommen. Und musste also feststellen, dass es schon Gummibärchen gibt, die die natürlichen Farbstoffe enthalten. Aber bitte, Sie müssen schauen, denn es ist wirklich nicht in jedem ein natürlicher Farbstoff, sondern es gibt immer wieder solche Sachen, wo diese künstlichen Farbstoffe drinnen sind. Und hier sind sie jetzt aufgelistet. Die sind alle gefährlich. Also künstliche Farbstoffe wie dieser hier, E-102-Tartrazin, dann E-110-Sunsetgelb, das ist ganz besonders gefährlich, dann E-122-Azorubin, Carmoisin, dann Cochenillerot, das ist auch ganz gefährlich, dann Allurarot, Azir und dann Chinolingelb. Das sind alle Hochallergene.

[40:39] Jetzt zu den guten Nachrichten. Die Lebensmittelindustrie bemüht sich, also manche bemühen sich wirklich, natürliche Farbstoffe hineinzugeben und wir haben all diese Farben in der Natur. Es wird für die Farbe Grün Chlorophyll verwendet, für Rot, also die Rote Bete, für Orange oder Gelb Carotinoide, also aus der Karotte, dann für Grün auch Spinat-Extrakt, dann für Gelb Kurkuma, dann auch Holunder ist auch gelb und Aronia kenne ich nicht und Safflor ist mir auch nicht bekannt, aber die kann man immer wieder lesen auf den Beschreibungen, vor allem Zuckerln und Süßigkeiten.

[41:26] Das wäre jetzt zu den Farbstoffen. Jetzt kommen wir noch zu den Verdickungs-, Gelier- und Feuchthaltemitteln. Verdickungsmittel dienen zum Andicken oder Binden von Flüssigkeiten, zum Beispiel Suppensoßen, Desserts, Süßwaren, Fertiggerichte und heute ist es einfach so, dass die meisten Frauen berufstätig sind, man hat keine Zeit mehr zum Kochen, man nimmt einfach so ein Fertigprodukt, wärmt es auf und die Familie hat schon ein Essen. Wenn ich koche, brauche ich mindestens eine Stunde, weil ich drei Salate zubereite und immer ein komplettes Menü mache.

[42:10] Geliermittel bilden in Obstgelee, Speiseeis, Desserts und Süßwaren stabile Gelees. Dann gibt es Feuchthaltemittel, die die Oberfläche feucht halten und weich und elastisch, so wie es auch bei verschiedenen Gebäcken ist. Dann künstlich oder gentechnisch hergestellte Gelier- und Verdickungsmittel können zu Blähungen und Bauchkrämpfen führen. Auf die häufig aus tierischen Abfällen bereiteten herkömmlichen Gelatine sollte man verzichten. Dafür sollten wir natürliche Methoden des Verdickens einsetzen, des Bindens und des Gelierens.

[42:59] Was gibt es hier für natürliche Mittel zum Einsetzen? Hier haben wir Agar-Agar, das ist ein Algenpulver. Dann gibt es das Pfeilwurzmehl, Reismehl, geht auch sehr gut zum Eindicken. Maizena und Kartoffelstärke, das werden dann isolierte Stärken, aber das Agar-Agar und das Reismehl werden also sehr empfehlenswert und auch Pfeilwurzmehl.

[43:29] Dann zu den Säuerungsmitteln. Der Zusatz von Säuren ist die älteste Methode der Konservierung von Lebensmitteln. Die vielen Genusssäuren, die den Lebensmitteln zur geschmacklichen Abrundung zugesetzt werden, dienen heute als Antioxidanz, Konservierung, Umröte, Mehlbehandlungsmittel und Farbstabilisatoren, wie zum Beispiel Ascorbinsäure, das synthetisch hergestellte Vitamin C. Und hier jetzt die Milchsäure. Viele dieser Säuerungsmittel werden gentechnisch hergestellt. Die Milchsäure wird aus E 270 gekennzeichnet, wird gentechnisch hergestellt, ist in Mayonnaise, Soßen, Dressings, Marinaden und Brotsäuerungsmittel enthalten, ist aber sonst unbedenklich. Apfelsäure wird ebenfalls gentechnisch hergestellt, ist E 296 in Konfitüren, Backwaren und Eis, aber auch sonst unbedenklich.

[44:36] Vielleicht noch ein Wort zum Eis, weil auch im Eis noch andere Stoffe drinnen sind. Ich möchte hier eine gute Nachricht weitergeben für Mütter und für Kinder. Wir stellen schon seit 20 Jahren unser eigenes Eis her. Man kann also Fruchtsäfte einfrieren und so ein Lutscheis herstellen, also ein natürlicher Fruchtsaft. Und dann habe ich mir so jetzt in den letzten Jahren angewöhnt, immer wenn Bananen in Aktion sind oder sie eben schon etwas reifer sind, schön süß sind, sie zu kaufen und zu schälen und in kleine Stücke zu schneiden und einzufrieren in Säcken. Und Sie werden morgen beim Kochkurs den Thermomix kennenlernen. Mit so einem Mixer kann man selber wunderbarstes Eis herstellen. Wir machen das immer so, dass man dann in den laufenden Mixer diese Stücke, Bananenstücke, die gefrorenen hineinwirft. Das geht nur mit einem ganz starken Mixer. Und dann mit Rühren dabei. Und da brauchen Sie sonst überhaupt nichts dabei, nur die Banane. Und durch dieses starke Rühren wird es aufgeschäumt und cremig. Das ist ein richtiges Creme-Eis. Und da geben wir meistens dann noch ein bisschen Himbeersoße drüber, die wir aus den eigenen Himbeeren haben. Und da freuen sich unsere Gäste immer, wenn sie so einen leckeren Bissen bekommen. Also hier haben Sie keine Chemie drinnen. Hier haben Sie keine Zusatzstoffe. Hier dürfen Sie sicher sein, dass es etwas Wunderbares ist.

[46:17] Jetzt kommen wir zur Zitronensäure. Da bin ich auch erst in den letzten Jahren draufgekommen, was da dahinter steckt. Sie wird mit E 472 gekennzeichnet. Sie ist sonst unbedenklich und wird in fast allen Konserven zugefügt. Aber Zitronensäure kommt schon längst nicht von der Zitrone. Ich habe immer geglaubt, es ist von der Zitrone. Aber da war ich wohl sehr blind. Sondern, bitte halten Sie sich fest, von den Ausscheidungen von Bodenparzellen, die auf Schimmelpilzen gehalten werden. Und zwar dem Aspergillus niger, der zu einer hohen Allergieanfälligkeit führt. Und vor allem auch bei Candida sehr gefährlich ist. Oder schlecht ist, ja. Zitronensäure führt... Na, die Zitronensäure, die ich jetzt meine, die ist in diesen Sachen drin. Da müssen Sie fragen bei der Apotheke, wie die hergestellt wird. Es gibt nur mehr Zitronensäure. Ich kenne nichts anderes, die von diesem Pilz hergestellt wird.

[47:36] Und was das Tragische ist, bei den Getränken in Dosen, dass diese Säure bewirkt, dass Aluminium aufgenommen wird dann und im Gehirn zu einem erhöhten Alzheimer-Risiko führt. Also das ist sicher nicht allein maßgebend entscheidend für Alzheimer, aber es begünstigt Alzheimer. Das war jetzt eine der, wie soll ich sagen, der wichtigsten Nachrichten, weil Zitronensäure wirklich fast überall drinnen ist. In den Getränken und in den Konserven, in dem Gemüse, das eingelegt ist, überall ist Zitronensäure. Lesen Sie die Etiketten durch. Das wird jetzt eine neue Beschäftigung werden für Sie.

[48:30] Und nun kommen wir zu den Emulgatoren. Stabilisieren Emulsionen, die wässrige mit fetten Stoffen verbinden. Also für fettige Sachen in der Hauptsache. Ein natürlicher Emulgator wäre das Eidotter oder auch aus Erdnüssen, Teile aus Erdnüssen. Das Fett wird fein verteilt, vergrößert das Volumen und verringert das Kleben des Teiges. Emulgatoren werden bei der Wurstherstellung verwendet, mit möglichst wenig Fleisch so viel Wurst herzustellen, damit man wieder möglichst viel verdient. Teures Fleisch wird durch Fett, Schwarten, Wasser und Geschmacksverstärker ersetzt. Das war das Erste, was ich bei der Ernährungsumstellung vor 30 Jahren weggelassen habe. Ich habe seit damals keine Wurst mehr gegessen.

[49:29] Der Begriff Stabilisatoren umfasst unterschiedliche Stoffe wie Antioxidantien, Phosphate, Schwefel, Lecithin, zum Beispiel in Kartoffelchips und Knabberartikeln enthalten. Vorsicht, künstlich hergestellte Emulgatoren und Stabilisatoren können Allergien, Knochenschwund, Kalkablagerungen und Hyperaktivität bei Kindern hervorrufen.

[49:58] Jetzt wollen wir uns den Kaugummi unter die Lupe nehmen. Warum ist Kaugummi so gefährlich? Kaugummi ist schon deshalb nicht gut, weil wir durch das Kauen eigentlich dem Magen ein Signal geben und den Verdauungsorganen, bereitet euch vor, wir möchten gerne Nahrung haben. Sie bereiten sich vor, Speisen aufzunehmen, aber nun kommen keine. Es wird mehr Magensäure ausgeschüttet, aber es kommt keine Speise. Das ist einmal schon ein Negativpunkt. Dann wird der Kaugummi aus genverändertem Mais hergestellt. Aromen sind chemisch synthetisiert. Dann haben wir E 330, Zitronensäure. Hier möchte ich noch gleich dazusagen, das können Sie sich dazuschreiben. Ist auch wieder Zitronensäure, wie gesagt, gentechnisch und auch ein Allergen, wird aus Allergen eingestuft. Dann Apfelsäure, wird auch gentechnisch, haben wir schon erwähnt, sonst unbedenklich. Dann Fumarsäure ist dasselbe, gentechnisch hergestellt, aber sonst unbedenklich. Dann kommt die BHA, bezeichnet man als Butylhydroxyanisol. Das ist hochallergen, ist in der roten Zone. Dann haben wir Acesulfam-K, ist auch bedenklich, weil es sich im Fettgewebe anreichert. Und dann haben wir das berühmte Aspartam, das auch wieder in der roten Zone ist, ein hohes Allergen und auch gentechnisch hergestellt wird. Aber darauf komme ich später noch zu sprechen.

[51:50] Jetzt schauen wir uns noch einen Kaugummi an, was da drinnen ist. Da haben wir Isomalt, Sorbit, Xylit. Sorbit zum Beispiel, das sind Zuckerersatzstoffe und Sorbit ist maßgeblich, also beteiligt die Fruktoseintoleranz zu fördern beziehungsweise wenn man eine Fruktoseintoleranz hat, dann darf man kein Sorbit zu sich nehmen, das würde eine schwere Reaktion auslösen. Dann haben wir Sojalecithin, Aromen, also da wissen wir wieder nicht, wo kommen sie her, was sind das? Dann Gummi-Arabicum, das ist nicht gefährlich, Glycerin auch nicht. Dann Titandioxid ist unbedenklich, da habe ich keinen Hinweis, wie das wirkt. Aber dann haben wir Aspartam, findet man also fast in allen Light-Getränken und wie gesagt, wenn Sie schauen, wirklich fast in allen Kaugummis. Dann Acesulfam-K ist ebenfalls bedenklich, findet man auch in diesen Getränken. Bienenwachs ist unbedenklich, Carnaubawachs ebenfalls, aber Antioxidationsmittel E 320 ist wiederum bedenklich.

[53:14] Und das kaut man ständig, wenn man so an diese Kaugummis gewöhnt ist, dann kann man oft nicht anders, die muss man immer wieder haben. Das ist wie eine Sucht.

[53:30] Was ist nun modifizierte Stärke? Das weiß ich auch noch nicht so lange, ich habe mich da auch hineingekniet, weil ich immer wissen wollte, überall steht modifizierte Stärke, was ist das jetzt? Ist das gefährlich oder nicht? Das hat die E-Nummer 1404 bis 1440. Es wird gentechnisch hergestellt, ist im rosa Bereich auf der Liste und ist nicht unbedenklich, denn es wird stärkechemisch modifiziert, damit sie stabiler wird gegen Hitze, Kälte und Säuren. Dadurch bleiben die Suppen cremig, es bindet alles gut, gibt einen angenehmen, rahmigen Geschmack, das kommt auch noch dazu und man findet es in fast allen Soßen und Suppen, auch in Fischdosen mit Soße.

[54:24] Und nun zur Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren. Da habe ich mich auch erst kürzlich darüber schlau gemacht, denn ich wollte wissen, was ist das? Wo kommt das her? Ist das schädlich? Es ist fast in allen Gebäcken enthalten. Es wird in Verbindung mit warmem Wasser emulgiert, also es hat emulgierende Eigenschaften. Das Wasserbindungsvermögen kann länger aufrechterhalten bleiben, dadurch bleiben Backwaren länger frisch. Da haben wir wieder das, dass die Sachen dann sehr lange haltbar sind beziehungsweise frisch aussehen. Sie werden aus Soja hergestellt, also pflanzlich, aber auch aus tierischen Fetten, und zwar aus Schweinefett hergestellt. Ich habe mich immer gewundert, wo geht das fehlende Schweinefett hin? Und hier finden wir diese, aber du kommst nicht genau drauf, ob jetzt da wirklich aus tierischen ist oder nicht. Das heißt immer pflanzlich und tierisch. Pflanzlich immer aus Soja und dann tierisch aus Schweinefett. Und aus gentechnisch veränderten Organismen. Und in Brot, Backwaren, Schokolade, Wurstwaren, Sahneerzeugnissen, Konfitüren und Gelesen enthalten. Sie gelten als unbedenklich und gehen in den Fettstoffwechsel ein.

[55:55] Nun zu den Aromastoffen. Die Illusion des Geschmackserlebnisses. Ohne die geheimnisvollen Pülverchen und Säften wären die Industrieprodukte im Supermarkt ungenießbar und damit unverkäuflich. IFF, der weltgrößte Hersteller von Duft- und Geschmacksstoffen, macht 1,1 Milliarden Dollar Jahresumsatz. Solche Geschmacksindustrien sind in Europa, ja in der ganzen Welt verstreut. Unscheinbar, dass man sie gar nicht erkennen kann. Aber sie sind überall verstreut und mit diesen Aromastoffen wird viel Geschäft gemacht. Wozu benötigen wir sie? Um geschmacklose Rohstoffe aufzuwerten, um den unangenehmen Beigeschmack der Lebensmitteltechnik zu übertünchen. Der Geschmack in Lebensmitteln ist schon längst nicht mehr Ausdruck der Natur, sondern ein durch bestimmte Substanzen hervorgerufener Sinneseindruck.

[57:01] Bitte darauf achten, dass natürliche Aromastoffe auf dem Produkt stehen. Mehr als 5.000 Aromastoffe sind auf dem Markt. Für jede Sinnesdäuschung ist etwas zu finden. Und sie werden nur mit Aroma oder Aromastoff deklariert. Chemisch synthetisch hergestellte Aromastoffe sind ein hundertprozentiges Laborprodukt. Die chemisch synthetisch hergestellten Aromastoffe sollten dem Naturprodukt möglichst nahe kommen. Dabei ist ein totales Laborprodukt entstanden. Die chemisch-technische Verarbeitung zerstört den natürlichen Eigengeschmack. Dabei werden oft Lösungsmittel eingesetzt, deren Wirkung auf den Menschen noch nicht restlos geklärt ist. Besonders Allergiker seien gewarnt, da es unter Umständen durch diese Aromastoffe zu lebensbedrohlichen Schockzuständen kommen kann. Zum Beispiel Methylenchlorid erzeugt im Tierversuch Karzinome. Und Hexan steht im Verdacht, ein Nervengift zu sein.

[58:13] Ein Beispiel. Man öffnet einen Fruchtjoghurtbecher frisch aus dem Kühlschrank. Ein intensiver Geruch nach Erdbeeren strömt einem entgegen. Mit der Erwärmung auf Körpertemperatur in der Mundhöhle breiten sich über 300 fein aufeinander abgestimmte Geschmackskomponenten aus, vom Labor für uns bereitgestellt. Vorsicht! Erdbeeraroma aus Sägespänen. Der penetrante Erdbeergeschmack eines Fruchtjoghurts findet sich so in der Natur nicht wieder. Das Erdbeeraroma kann aus Sägespänen hergestellt sein.

[58:54] Das einfache Fruchtjoghurt beinhaltet noch Pektin, Guarkernmehl, Eiweißanreicherungen, modifizierte Stärke und Zitronensäure. Und man hat Versuche gemacht und hat Schweinen solche Joghurte verabreicht. Und man hat festgestellt, dass sie daraufhin mehr fressen, also mehr Futter aufnehmen. Das heißt wiederum schnelleres Wachstum, mehr Geld, mehr Gewicht. Und was können wir daraus schließen für uns Menschen? Dass wir auch mehr dadurch essen, mehr Kalorien aufnehmen und ebenfalls das wieder zu Übergewicht führt.

[59:40] Jetzt kommen wir zur Vanille. Das war auch gar nicht so einfach herauszufinden, ist diese Vanille natürlich, die wir kaufen oder wie schaut das aus? In sehr vielen Produkten ist Vanille drinnen. Nun eine Tatsache, die jährliche Ernte an echten Vanilleschoten liefert etwa 20 Tonnen Vanillin. Jedes Jahr werden 120.000 Tonnen des Aromastoffes Vanillin produziert. Und jetzt schauen wir uns an, woraus es hergestellt wird. Also da bin ich wirklich aus allen Wolken gefallen. Vanille wird heutzutage hauptsächlich aus Abwässern der Papierindustrie hergestellt, weil das Verfahren billiger ist. Das mag wirklich unwahrscheinlich klingen, aber es ist eine Tatsache. Sie brauchen ins Internet gehen und Sie werden das finden. Dazu wird Holz durch Sulfitlauge in Lignin umgewandelt. Mit Lösungsmitteln abgetrennt und schließlich bleibt künstliches, reines Vanillin naturidentisch zurück. Also Sie werden heute beinhart aufgeklärt.

[1:00:53] Und nun zu der Gruppe Farbstoffe in Lebensmitteln. Ich bin zuerst ein bisschen drüber gegangen und ich werde Sie jetzt etwas näher unter die Lupe nehmen. Also die Lebensmittelindustrie gibt Lebensmitteln Farbstoffe zu, um die Masse und die Oberfläche besonders zu betonen und um auf den Konsumenten anziehend zu wirken. Also Farbstoffe werden hier zugefügt. Und bei den Farbstoffen, die als Lebensmittelfarben deklariert werden, ist die E-Nummer aber zwingend vorgeschrieben. Also hier kann nicht getrickst werden. Farben haben in der Ernährung nicht nur eine Signalwirkung, sondern wirken wie natürliche Aromen und Bitterstoffe auf viele Stoffwechselvorgänge ein. Manipulation mit synthetischen Farben als Verkaufsanreiz sind daher immer eine Sinnesdäuschung und grundsätzlich abzulehnen.

[1:01:58] Und jetzt schauen wir uns diese Farben an. Wir haben hier E-102, das Tartrazin, ist einer der schlimmsten Farbzusatzstoffe. Und dann haben wir das, also es ist ein gelb künstlich hergestellter Farbstoff mit dem höchsten Allergenenpotenzial und wird in Süßwaren verwendet. Also hier habe ich es gefunden in diesem Nahrungsmittel. Es wird in Süßwaren verwendet, zum Beispiel im Streusel. Es wird als, also E-102 ist also das Tartrazin. Und dann haben wir, habe ich im Streusel gefunden, E-131 und E-132, E-322, E-472c, Emulgatoren und wie gesagt E-101 und E-121. Also das sind alles Stoffe, beziehungsweise E-131 und E-132, die hochallergen sind.

[1:03:08] Und jetzt kommen wir zu der Farbe Rot. E-122 färbt Puddings, Getränke und Süßwaren, löst ebenfalls Allergien aus. Also all diese Farbstoffe sind hochallergen und vor allem auch Asthmaanfälle. Früher nahm man an, dass Kinder durchschnittlich 25 Milligramm dieser Chemikalien täglich zu sich nahmen. Heute kommen Kinder nach EU-Daten auf eine Tagesdosis von bis zu 560 Milligramm. In Form von Smarties, Softdrinks, Bonbons, Zuckern und so weiter.

[1:03:45] Beim Zuckervortrag habe ich Ihnen das schon erzählt, von dem Kindergarten, der einen Test machte. Und zwar haben sie ein großes Buffet aufgestellt mit Industrienahrung und mit natürlichen Lebensmitteln, natürlichen Säften, mit einem Vollkornbrot, mit einem normalen Aufstrich. Gegenüber standen dann die Zuckern, die Kekse, die Smarties, dann auch die Schokoladen und auch diese Getränke. Und dann hat man die Kinder beobachtet. Und alle Kinder haben von dem Teil der künstlichen oder der Lebensmittelindustrie hergestellten Produkte gegessen. Es war kaum eins dabei, das bei den natürlichen Sachen etwas gegessen hat. Also wir sehen, hier ist die Prägung schon sehr stark. Auch die Werbung trägt dazu bei. Und überall wird das gesehen, das ist fest im Gehirn bereits verankert.

[1:05:00] Nun Auswirkungen der Farbstoffe auf die Gehirnfunktion. Abfall der Leistungsfähigkeit, Erhöhung der Reizbarkeit, Unruhe, Schlafstörungen. Vor allem bei Kindern war dies zu beobachten. Und laut einer Studie haben 486 hyperaktive Kinder 60% erhöhte Hyperaktivität und Aggressivität nach dem Verzehr von synthetischen Lebensmitteln. Haben Sie schon einmal so ein Kind kennengelernt? Die Eltern verzweifeln dann. Die können nicht eine Sekunde ruhig sein. Ganz gleich, wo sie mit dem Kind hingehen. Es wird überall Unruhe und Chaos verbreiten.

[1:05:45] Weitere Auswirkungen. Zehntausende Menschen reagieren auf Farbzusatzstoffe mit Nesselsucht. 10% der Asthmatiker reagieren auf Azofarbstoff mit Asthmaanfällen.

[1:06:00] Nun zu den Enzymen. Das ist für uns auch wieder wichtig, weil auch da das Brot betroffen ist. Enzyme werden künstlich hergestellt, bauen in Brotstärke schneller um, kommen in der Herstellung auch von Fruchtsäften zum Tragen, in der Käseherstellung, Milchgerinnung kommen sie zum Einsatz. Dann sie werden gentechnisch hergestellt und Genenzyme sind Auslöser von weiteren Allergien.

[1:06:31] Dann zu den Süßstoffen. Etwas haben wir ja schon besprochen beim Thema Zucker. Hier haben wir jetzt diese Liste. Besonders in Light-Produkten, Diabetikerprodukten, Getränken und Kaugummi enthalten. Da haben wir das Acesulfam, das unbedenklich ist, aber alle anderen sind bedenklich. Cyclamat ist schädlich, Sorbit ist schädlich, Saccharin ist schädlich, Aspartam ist schädlich. Bitte lesen Sie die Etiketten.

[1:07:07] In einem Kaugummi für Kinder habe ich gefunden, der heißt Orbit. Da ist Sorbit drinnen, Xylit, Calciumlactat, also ein Säureregulator, Mannit, Glycerin, Aroma, Acesulfam-K, Aspartam und BHA als Antioxidationsmittel, das auch hochallergen ist.

[1:07:29] Dann zum Aspartam, der weitaus gefährlichste Süßstoff. Er wird synthetisch hergestellt, süßt 200-fach mehr als weißer Zucker, ist in Limonaden, Cremespeisen und zuckerfreien Kaugummis enthalten. Aspartam greift das Gehirn an, macht Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Gedächtnisstörungen, beschleunigt die Entstehung von Gehirntumoren, macht Alzheimerähnliche Symptome, kann das Gehirn von Ungeborenen schädigen, kann Multiple Skleroseähnliche Symptome hervorrufen. Man hat das alles beobachtet bei Angestellten von solchen Fabriken, die dann in großen Mengen diese Produkte bekamen und viele solche Erkrankungen aufwiesen.

[1:08:24] Nun dem gegenüber das Stevia, das Honigkraut, das boomt momentan. Es kommt aus Südamerika, hat die 300-fache Süßkraft des Zuckers, schützt die Zähne vor Karies, ist für Diabetiker geeignet, wird zum Süßen von Tees, Softdrinks, Zahnpasta, Kuchen und Bonbons genutzt. Also es wird wahrscheinlich jetzt noch viel mehr zum Einsatz kommen, weil es jetzt genehmigt ist. Aber was passiert, wenn man das wieder industriell herstellt? Das ist ähnlich wie bei der Zuckerindustrie, es wird dann aus dem Naturprodukt ein Pulver erzeugt. Und wie gesagt, ich würde hier auch eher Vorsicht walten lassen. Wir sollten ja den Geschmack auf Zucker reduzieren und vielleicht, wenn es notwendig ist, hier und da etwas, kann man ja die Stévia-Pflanze hernehmen zum Süßen von Tees, wenn man es überhaupt benötigt.

[1:09:24] Aber ich möchte hier zum Abschluss kommen und sagen, Gottes Apotheke soll unsere Medizin sein. Hier haben wir die Pflanzen, die in der Natur vorkommen, die uns Gesundheit bringen. Das sind ein paar von Pflanzen, die bei uns im Frühjahr ganz besonders auf den Wiesen zu finden sind und wo wir immer unsere Kräuterseminare machen. Der eine Aspekt, der andere ist, dass unsere Nahrung unsere Medizin sein sollte. Die natürlichen Lebensmittel wie Früchte, Gemüse, Getreide und Nüsse dienen zur Gesunderhaltung. Also da sollen wir hingehen und wie jedes Mal und jeden Abend möchte ich Gottes Original Ernährungsplan empfehlen. Zurück zur Natur, zurück zum ursprünglichen Plan des Menschen, schrittweise wirklich nachdenken, schauen, was man einkauft und hier wirklich ein Umdenken soll stattfinden und immer mehr zurück zur natürlichen Ernährung oder zur natürlichen Nahrung. Und wie gesagt, morgen werden wir mit natürlichen Lebensmitteln arbeiten und Sie werden sehen, wie wenig ich aus einem normalen Kaufhaus benötige, sondern wir haben fast alles aus biologischem Anbau bekommen und wir freuen uns schon, morgen Ihnen einiges vorzuführen. Und ich danke dir fürs Zuhören, es war ein schweres Thema jetzt, war sicher herausfordernd, zu viel Information, man kann sich das ja gar nicht merken, aber Sie können auch bei mir so diese Vortragsunterlage bestellen oder Sie drucken sich einfach im Internet solche E-Listen aus oder Sie kaufen sich ein Buch darüber, es gibt ja schon viele Bücher. Ich danke fürs Zuhören.

[1:11:48] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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