Christopher Kramp führt durch 5. Mose 2,16-3,1 und beleuchtet, wie Gott sein Volk Israel durch das verheißene Land führt. Er zeigt auf, dass Gott für alle Völker wirkt, aber Israel speziell seine Verheißungen gegeben hat. Der Sprecher ermutigt dazu, Gottes Kämpfe zu kämpfen und sich dabei an seine Anweisungen zu halten, um vollständigen Sieg zu erlangen.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 2:16-3:1
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite" heute mit 5. Mose, Kapitel 2, Vers 16 bis Kapitel 3, Vers 1. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du dein Volk trotz aller Schwierigkeiten führst. Danke, dass du uns mit allem versorgst, was wir brauchen, und danke, dass du uns zeigst, dass manchmal sogar die Heiden, die Ungläubigen, Dinge vollbringen, die du uns schon längst verheißen hast. Du willst uns dadurch zu zeigen, dass du so viel mehr für uns tun kannst, als wir es oft vermuten. Hilf uns, dass wir echten, tiefen Glauben haben und auch jetzt aus deinem Wort leben und lernen können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:17] Wir sind in 5. Mose, Kapitel 2. Mose beschreibt gerade, wie das Volk über den Bach Sered gegangen ist und alle Krieger der ersten Generation, die ganze erste Generation, gestorben gewesen ist.
[1:34] Vers 16: "Und es geschah, als alle Kriegsleute aus dem Volk aufgerieben und gestorben waren, da redete der Herr und sprach: 'Du bist heute die Grenze der Moabiter bei überschreiten, und du wirst nahen zu den Ammonitern kommen. Die sollst du nicht angreifen noch einen Krieg mit ihnen beginnen, denn ich will dir von dem Land der Ammoniter keinen Besitz geben, denn ich habe es den Kindern Lots als Besitz gegeben.'"
[2:01] "Auch dieses gilt als ein Land der Refaiter, und es haben vor Zeiten auch vor Zeiten Refaiter daran gewohnt, und die Ammoniter nannten sie Samsummiter. Das war ein großes, starkes und hochgewachsenes Volk, wie die Enakiter, und der Herr vertilgte sie vor ihnen, sodass diese sie aus ihrem Besitz vertrieben und an ihrer Stelle wohnten."
[2:25] Gott hatte für die Ammoniter gewirkt, hatte für die Edomiter gewirkt, hatte für die Moabiter gewirkt. Warum sollten Israeliten nicht glauben, dass er auch für sie wirken würde, denen er doch allein diese Verheißung speziell auch gemacht hatte, gegeben hatte? Gott wirkt für viele Menschen. Warum wollen wir dann glauben, dass er nicht die Verheißung, die er uns speziell gegeben hat, nicht auch buchstäblich erfüllen? Was Gott für andere tun kann, kann er doch erst recht für sein Volk Israel, für dich und für mich, tun.
[3:02] "So wie er an den Söhnen Esaus gehandelt hat, die in Seïr wohnten, indem er die Horiter vor ihnen vertilgte, sodass diese sie aus ihrem Besitz vertrieben und an ihrer Stelle wohnten bis zu diesem Tag. Und wie er es den Awitern erging, die in Dörfern bis nach Gaza wohnten, die Kaftoriter, die von Kaftor ausgezogen waren, vertilgten sie und wohnten an ihrer Stelle."
[3:21] "So macht euch nun auf, zieht aus und überschreitet den Arnon-Fluss. Siehe, ich habe Sihon, den König von Heschbon, den Amoriter, samt seinem Land in deine Hand gegeben. Fange an, es in Besitz zu nehmen und führe Krieg gegen ihn."
[3:38] Gott sagt den Israeliten: "Kämpft nicht gegen die Moabiter, kämpft nicht gegen die Edomiter, kämpft nicht gegen die Ammoniter, aber gegen die Amoriter kämpft!"
[3:45] Gott will uns zeigen, wo wir unsere Energie, unsere Ressourcen, unsere Kraft einsetzen sollen. Lasst uns die Kämpfe des Herrn kämpfen und nicht unsere eigenen Kämpfe. "Vom heutigen Tag an will ich beginnen, Furcht und Schrecken vor dir auf das Angesicht der Völker unter dem ganzen Volk zu legen, dass sie vor dir zittern und beben sollen, wenn sie von dir hören."
[4:09] Gott möchte auch, dass die Gemeinde Gottes Herrlichkeit Gottes in die ganze Welt bringt und dass die ganze Erde hört von der Wahrheit des Evangeliums, so wie Gott es uns gezeigt hat.
[4:22] "Das hat sich Boten aus der Wüste von Kedemot zu Sihon, dem König von Heschbon, mit einer Friedensbotschaft und ließ ihm sagen: 'Ich will durch dein Land ziehen und dabei immer nur dem geraden Weg folgen. Ich will weder zur Rechten noch zur Linken abweichen. Speise sollst du mir um Geld verkaufen, damit ich essen kann, und Wasser sollst du mir um Geld geben, damit ich trinken kann. Ich will nur zu Fuß durchziehen, wie es die Kinder Esaus mit mir gemacht haben, die in Seïr und dem Moabiterland wohnten, bis ich über den Jordan in das Land komme, das der Herr, unser Gott, uns geben will.'"
[4:55] Auch wenn sie schon wussten, dass die Amoriter nicht darauf eingehen würden, sollten die Israeliten doch freundlich ihnen sich entgegenstellen, ihnen freundlich begegnen. Auch die Amoriter sollten noch eine Chance bekommen, sich entscheiden zu können, für oder gegen den Gott Israels. "Aber Sihon, der König von Heschbon, wollte uns nicht durch sein Land ziehen lassen, denn der Herr, dein Gott, hatte seinen Geist hartnäckig gemacht und sein Herz verstockt, um ihn in deine Hand zu geben, wie es heute der Fall ist."
[5:26] Dahinter verbirgt sich derselbe Gedanke wie bei Pharao. Gott lässt das zu und Gott sendet noch einmal diese Botschaften, wissend, dass der Sihon sich aus eigenen Stücken frei dagegen entscheidet, um somit an der Eroberung des Königreiches von Sihon ein Beispiel zu geben, aus dem wir etwas lernen können, auch über das ewige Evangelium.
[5:50] "Und der Herr sprach zu mir: 'Siehe, ich habe begonnen, Sihon samt seinem Land vor dir hinzugeben. Fange an, es in Besitz zu nehmen, damit du sein Land besitzt.' Und Sihon zog aus an uns entgegen, er und sein ganzes Volk, zum Kampf bei Jahaz. Aber der Herr, unser Gott, gab ihn vor uns dahin, so dass wir ihn samt seinen Söhnen und seinem ganzen Volk schlugen. Und wir nahmen zu der Zeit alle seine Städte ein, und wir vollstreckten den Bann an jeder Stadt, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen keinen übrig, der entkommen wäre."
[6:22] Gott schenkt einen vollständigen Sieg. Wenn Gott uns den Sieg über Sünde und über Versuchung schenken möchte, dann vollständig. "Nur das Vieh beuteten wir uns für uns und das Beutegut aus den Städten, die wir einnahmen, von Aroer heran, das am Ufer des Flusses liegt, und von der Stadt im Tal bis nach Gilead war keine Stadt bei uns, keine Stadt zu fest. Der Herr, unser Gott, gab alles vor uns dahin. Aber dem Land der Ammoniter, allem, was am Jabbok liegt, hast du dich nicht genähert, noch den Städten auf dem Bergland, noch zu irgendetwas von dem, was uns der Herr, unser Gott, verboten hatte."
[7:02] Es ist wichtig, dass wir nicht über das Ziel hinausschießen, dass wir genau bei dem bleiben, was uns Gott aufgetragen hat.
[7:12] "Als wir uns aber umwandten und uns auf den Weg nach Baschan hinaufzogen, rückte Og, der König von Baschan, uns entgegen, er und sein ganzes Volk, um bei Edreï zu kämpfen."
[7:24] Nach dem Sieg ist vor der Herausforderung. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du uns so wunderbar führst und hab Dank, dass du uns den Sieg geschenkt bei all dem, was du uns verheißen hast. Lass uns lernen, die Kämpfe zu kämpfen, die du möchtest, dass wir sie kämpfen, und dabei auch nicht über das Ziel hinausschießen, sondern genau bei dem zu bleiben, was du uns aufgetragen hast, auch heute an diesem Tag. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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