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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird die biblische Begebenheit aus Johannes 8 analysiert, bei der Jesus mit den Pharisäern über sein Zeugnis und die Bedeutung des Gerichts diskutiert. Christopher Kramp beleuchtet die Hintergründe, wie Jesu Handeln am Sabbat und seine Aussagen über sich selbst von den Pharisäern missverstanden wurden. Er erklärt, warum Jesus sich in der Gerichtsverhandlung nicht selbst verteidigte und wie wichtig die Unterscheidung zwischen dem Richten nach dem Fleisch und dem geistlichen Urteilen ist. Die Predigt betont die Notwendigkeit des Heiligen Geistes, um die Bibel richtig zu verstehen und anzuwenden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar "Der Ersehnte". Schön, dass ihr heute Abend dabei seid, live eingeschaltet habt oder das Video später anschaut auf joelmedia.de. Wir haben letzte Woche neu gestartet mit Johannes 8, Vers 12 und wollen heute ein bisschen Boden gut machen, ein paar Verse lesen und vor allem eine sehr interessante Geschichte uns anschauen, die uns wieder einiges zeigt über die Weisheit von Jesus und sein Taktgefühl und was wir von ihm lernen können. Bevor wir das tun, wollen wir natürlich gerne beten und ich lade euch ein, dazu in die Knie zu gehen, wenn möglich.

[1:09] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir dich kennen dürfen und dass Jesus in seinem Leben, durch seine Worte, durch seine Taten gezeigt hat, wie du bist. Und Herr, wir wollen dich heute richtig verstehen. Wir wollen nicht sein wie die Pharisäer, die nach Ausflüchten gesucht haben und nach Widersprüchen. Wir wollen verstehen, wie du bist. Wir wollen dich besser kennenlernen. Also möchten wir dich bitten, dass du alles Störende fernhältst und dass dein Wort, Kraft deines Wortes, die du hineingelegt hast, unsere Herzen erreicht und dass wir Mut fassen und Fröhlichkeit, weil wir wissen, dass du auf unserer Seite bist. Sprich du durch dein Wort zu uns, sei unser Lehrer. Und Dank für das Evangelium. Das bitten wir alles im Namen von Jesus, der das, was wir heute lesen, selbst erlebt und gesagt hat und jetzt für uns eintritt. Amen.

[2:14] Schlagen Sie auf Johannes Kapitel 8. Johannes Kapitel 8. Letzte Woche haben wir gelesen, wie Jesus sagte, er als er wieder redet und ich war nun redet Jesus wieder: "Ich bin das Licht der Welt." Wir haben gesehen, dass Jesus damit den Erlösungsplan erklärt hat. Er hat damit erklärt, was er an der Ehebrecherin getan hat, nämlich als er gesagt hatte: "So verurteile ich dich nicht." Wie er vergeben hat und wie er damit erklärt hat, dass er das tun, dass er Gott ist. Nicht wahr, dass er wirklich vergeben kann und dass er das Licht der Welt ist, weil er für die Sünden aller Menschen sterben würde und auch verstehen würde und deswegen ihr vergeben konnte.

[2:53] Vielleicht lesen wir einfach jetzt direkt mal weiter, um in das Thema hineinzugehen heute, weil die Geschichte jetzt noch weitergeht. Wir lesen mal in Vers 13, Johannes 8, und dort Vers 13. Wer mag lesen?

[3:11] Zu ihm: "Du legst von dir selbst Zeugnis ab. Dein Zeugnis ist nicht glaubwürdig."

[3:18] Und die sagen was Interessantes. Also, ich weiß nicht, wie es euch geht, was eure erste Reaktion ist. Gut, ich meine, wir haben das schon oft gehört, aber stellt euch vor, zum ersten Mal, dass Jesus und er vergibt, dass er dann und er sagt: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben." Ich war sehr komm und sagen: "Du redest von dir selbst, dein Zeugnis ist nicht wahrhaftig."

[3:49] Und das Vorgehen ist ziemlich perfide. Der Welt gesehen, warum? Dazu müssen wir uns ganz kurz ein bisschen zurückerinnern. Also für alle von euch, die schon längere Zeit mit diesem Seminar gewesen sind, ein bisschen zurückerinnern. Wir sind ja hier, weiß immer noch, bei welchem dieses Jahr, in welcher Stadt er ist, in Jerusalem, genau. Und Jesus ist dort zu einem bestimmten Fest gekommen. Weißt du noch, welches Fest das war? Johannes 7, das Laubhüttenfest. Und weiß jemand noch, in welchem Jahr das ist? Also im Herbst. Ja, im Herbst, welchen Jahres? Wir sind im Jahre 30 nach Christus. Wir sind jetzt quasi ein halbes Jahr vor der Kreuzigung. Ja, und wir haben noch ein halbes Jahr vor uns, selber noch viel Material. Also ein halbes Jahr. Und wir hatten damals mal gelernt, dass Jesus längere Zeit nicht in Jerusalem gewesen ist. Ja, und zwar war er davor das letzte Mal in Jerusalem im Passahfest, und zwar im Jahre 29 nach Christus. Und zwar früher. Das heißt, wie lange war er nicht in Jerusalem gewesen? Ein anderthalb Jahre lang. Ja, von früher 29 bis Herbst 30. Und es gibt einen Grund. Und das heißt, er hat hier eine ganze Reihe von Festen, das Passah 30, das Laubhüttenfest hat ausgelassen. Das haben wir damals studiert. Er ist in Galiläa gewesen, hat sich dann auch zurückgezogen.

[5:19] Das ist ein Grund. Das hatte zu tun mit etwas, was hier passiert war. Und zwar ist das die Geschichte von Johannes 5. Wir haben jetzt hier Johannes 7 und 8. In Johannes 5 ist etwas passiert. In Johannes 5 passiert war. Ich gebe zu, schon Jahre her. Wir können vielleicht Johannes 5, was ist da passiert? Er hatte jemanden geheilt.

[5:48] Den Mann am Tag, der war 38 Jahre lang dort krank gewesen. Das Problem aber war, in Anführungsstrichen, auf sich der Pharisäer, es war eine Heilung am Sabbat. Und was ist dann passiert? Also den Mann, halt übrigens, der gesagt hat: "Könnt ihr euch erinnern?" Er hat gesagt: "Ich war sündige nicht mehr." Ich war damit ich etwas Schlimmes passiert. Also er hält den Mann am Sabbat, sagt dem: "Sünde geh nicht mehr." Und dann wird er aber angeklagt.

[6:10] Von dem wird angeklagt, von den Pharisäern. Und er zwar nicht nur irgendwie, er wird formal vor den Obersten Gerichtshof gestellt, den Sanhedrin. Ja, da ist er zu dem Zeitpunkt anderthalb Jahre lang im Dienst gewesen. Erst und der wird bereits wegen Sabbatbrechens vor den Sanhedrin gestellt. Das heißt, der steht schon die Todesstrafe schon im im, wie soll man sagen, im Raum. Ja, ist voll im Sanhedrin und wird vor Gericht gestellt. Er wird dann zwar nicht verurteilt, er geht dann aber. Das ist der Grund, warum er dann anderthalb Jahre nicht nach Jerusalem geht. Er meidet oder kommt ja auch hier dann auch nur verstecken.

[6:52] Erinnert euch. Und das ist immer noch ganz aktuell, denn wenn ihr euch erinnert, in Johannes 7, da sagt Jesus ganz kurz, einmal umschlagen, Johannes 7. Da sagte nämlich in Vers 21, also hier, jetzt in diesem Jahr, 30 Jahre später, da sagte in Vers 21: "Dieses antwortet und sprach: 'Ein Werk habe ich getan, und ihr alle verwundert euch.'" Ja, da bezieht sich darauf, dass sie immer noch nach anderthalb Jahren das vorwerfen, dass am Sabbat jemand geheilt hat.

[7:23] So, das als Hintergrund. Jetzt gehen wir ganz kurz zu Johannes 5. In der Gerichtsverhandlung hatte Jesus etwas gesagt. Gib mal mit mir zu Johannes 5 und dort Vers 31.

[7:32] Dort Vers 31. In der Gerichtsverhandlung sagt Jesus folgendes:

[7:40] "Ja, lege so ist mein Zeugnis nicht glaubwürdig."

[7:46] Hier gesagt in Johannes 8, Vers 31. Johannes 5, Vers 31: "Wenn ich von mir selbst Zeugnis ablege, ist mein Zeugnis nicht glaubwürdig." Und jetzt, anderthalb Jahre später, in Johannes 8, als er sagt: "Ich bin das Licht der Welt."

[7:59] Ha, jetzt haben wir dich. Jetzt haben wir dich. Du hast von dir selbst Zeugnis abgelegt, deswegen ist dein Zeugnis nicht glaubwürdig. Der Wahnsinn! Also, ich glaube, die allermeisten von uns, die will, Johannes 8 nie im Leben draufgekommen. Ja, wir hätten das schon längst vergessen, obwohl es quasi nur zwei, drei Seiten zurück liegt, nicht wahr? Die haben sich nach anderthalb Jahren noch immer an die Worte von Jesus erinnert und sind davon nicht im Herzen verändert worden. Die wussten noch wörtlich, was er gesagt hat, aber haben es gegen ihn verwendet.

[8:27] Das zeigt, dass Intelligenz alleine selbst. Ja, jetzt natürlich eine spannende Frage: Hat Jesus sich hier widersprochen? Nein, natürlich nicht. Wir müssen erst mal fragen: Also, war, als Jesus hier beim Sanhedrin gesagt hat: "Ich lege nicht Zeugnis ab von mir selbst." Was war denn die Situation? Worum ging es denn hier? Was war denn der, also, was war die Situation?

[8:53] Wenn er vor dem Sanhedrin stand, dann war es, was war seine Position? Er war angeklagt. Er selbst war angeklagt, nämlich ein Gesetzesbrecher zu sein. Er sollte sich jetzt quasi verteidigen, und das macht er nicht. Er sagt: "Ich selbst verteidige mich nicht, ich lege nichts Zeugnis ab von mir selbst." Sondern dann in Johannes 5, wenn ihr das noch mal nachlesen, sagt es gibt andere, die Zeugnis geben. Nämlich, wenn welches Zeugnisse ruft er dann auf? Wer, wer zeugt ihn? Wenn Johannes 5, könnt ihr mal nachschauen, noch mal. Er sagt: Johannes der Täufer, nicht wahr? Die gibt Zeugnis. Und dann sagt er: "Ich habe noch ein größeres Zeugnis, nämlich die Werke, die ich tue." Ja, der Vater zeugt dann sozusagen, wer alles Beweis, dass er der Messias ist.

[9:37] Ellenight sagt an der Stelle, er hat sich geweigert, als Angeklagter behandelt zu werden. Hat einfach gezeigt, wer ist. Ja, gesagt, ähm, er hat sich nicht selbst verteidigt, weil er selbst, er war selbst angeklagt. Und das ist übrigens auch ein ganz interessantes Prinzip, dass wir lernen können. Wenn jemand mich attackiert, kann die Sache Gott abgeben. Ich muss mich nicht selbst verteidigen. Ich muss sagen: "Aber ich habe Rechnung so." Ja, das menschliche Herz möchte sich selbst verteidigen. Der Christ darf wissen, es gibt einen besseren Anwalt, als ich selbst bin. Gott ist mein Anwalt. Ja, ich muss mich selbst verteidigen. Jesus hat gesagt: "Ich verteidige mich selbst nicht." Ich lege mich selbst, wenn ich angeklagt bin, soll Gott für mich kämpfen. Aber ich werde nicht selbst begründen, warum ich nicht getötet werden muss.

[10:19] Aber war jetzt hier Johannes 8, als Jesus sagte: "Ich bin das Licht der Welt." War das eine Gericht? Weil er selbst angeklagt? Nein, als er sagt: "Ich bin das Licht der Welt", ging es nicht darum, dass er sich selbst verteidigt hat. Es ging darum zu erklären, warum er diese Frau vergeben hat. Es gibt Erlösungsplan. Ja, also zwei völlig verschiedene Dinge. Und das sieht man, dass natürlich diesen Pharisäern eigentlich das geistliche Verständnis fehlt. Sie sehen nur die Worte und verdrehen sie sozusagen. Ja, also dieses Wort "nicht glaubwürdig" heißt auch wörtlich "nicht wahr". Also mit anderen Worten, er sagt, wenn du dich jetzt selbst sagst, du bist das Licht der Welt, dann stimmt das gar nicht. Es ist nicht wahr.

[10:57] Das ist sehr interessant. Also, jetzt schauen wir, wie Jesus doch reagiert. Johannes 8, und dort Vers 14. Wer mag das mal lesen? Johannes 8, Vers 14.

[11:09] Jesus antwortete und sprach zu ihnen: "Auch wenn ich von mir selbst Zeugnis ablege, so ist mein Zeugnis doch glaubwürdig, denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe."

[11:24] Ehrlich gesagt, ja, ich gebe in diesem Fall gebe ich tatsächlich Zeugnis von mir ab, aber es ist trotzdem glaubwürdig, weil ich weiß ja, wer ich bin. Wie gesagt, es geht dir in dieser Geschichte nicht darum, dass er angeklagt als Sabbatbrecher sich selbst verteidigen muss, sondern worum geht's noch mal, als er sagte: "Ich bin das Licht der Welt." Was war seine Botschaft?

[11:44] Als er gesagt hat: "Ich bin das Licht der Welt", was wollte er damit sagen?

[11:51] Was sollte er sagen? Als er gesagt hat: "Ich bin das Licht der Welt", was war seine Botschaft?

[11:58] Seine Botschaft war: Ich bin Gott, und deswegen kann ich ihr vergeben. Das war eine Botschaft. Ich bin Gott, ich bin das Licht der Welt, ich kann ihr vergeben. Und deswegen sagte er: "Ihr wisst ja gar nicht, wer ich bin. Ich weiß ja, woher ich komme. Ich weiß ja, dass ich Gott bin, sozusagen. Ich weiß ja, woher ich bin."

[12:25] Ich hoffe, mit mir in Johannes 7. Auch das ist interessant. Kurz zuvor hatten sie auch schon mit ihm gesprochen in Johannes 7 und dort Vers 28 und 29.

[12:35] 28 und 29. Johannes 7, Vers 28 und 29.

[12:45] Da rief Jesus, während er im Tempel lehrte und sprach: "Ja, ihr kennt mich und wisst, woher ich bin. Und doch bin ich nicht von mir selbst gekommen, sondern der ist wahrhaftig, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Ich aber kenne ihn, weil ich von ihm bin und er hat mich gesandt."

[13:00] Also er sagt: "Ihr kennt mich." Was kannten sie von Jesus? Was wussten sie von Jesus? Von seiner Biografie.

[13:20] Sie kannten ihn als Mensch. Aber dann sagt Jesus: "Ich habe meinen anderen Ursprung ist..." Falsches Wort. Ich, ich komme von woher?

[13:26] Von woher? Den kennt ihr nicht. Wen meint er?

[13:38] Er sagt, die Juden schon damals, ich kenne eigentlich Gott nicht. Und das ist das große Thema. Was denn, wenn ihr Gott wirklich kennen würdet, würdet ihr doch wissen, das, was ich gerade gesagt habe zu der Frau, dass das Gottes Wesen ist. Er würde doch Gottes Stimme wieder erkennen. Oder ihr kennt die nicht. Und deswegen sagte jetzt hier in Johannes 8 zu ihm: "Ich weiß, woher ich komme. Ich kenne Gott." Aber wir kennen Gott nicht.

[13:57] Und deswegen habt ihr gar kein Recht mir zu sagen, ich habe hier widersprochen, weil ich weiß, dass ich Gott bin.

[14:25] Ihr richtet nach dem Fleisch. Ich richte niemand. Genau.

[14:32] Richte nach dem Fleisch. Ich richte niemand. Was hat er gerade der Frau gesagt, als sie dort vor ihm kauerte?

[14:41] "So verurteile ich dich auch nicht." Was hatten die Pharisäer eigentlich gesagt zu ihm?

[14:48] Zu ihm. Also, sie haben, sie haben ja in, sie haben die Frau vor ihm gezerrt, damit er was tun sollte. Was war denn ihre...

[15:01] Ja, und jetzt sagt er: "Ihr richtet nach dem Fleisch." Wir wollen Gericht machen, aber in Wirklichkeit seid ihr fleischlich. Ihr seid gar nicht geistlich. Ihr richtet nicht richtig. Und dazu gibt es ein paar interessante Prinzipien. Gehen wir noch mal zurück zur Johannes 7. Ihr seht, Johannes 8, Johannes 7 gehören ganz eng miteinander zusammen. Das ist eigentlich ein großes, eine große Geschichte im Grunde genommen. Johannes 7, Vers 24. Da sagt Jesus mal zu etwas ähnliches. Er sagt nämlich, Johannes 7, Vers 24: "Er sagt dort: 'Richtet nicht nach dem Augenschein, sondern fällt ein gerechtes Urteil.'" Wir Menschen neigen dazu, wenn wir nicht Gottes Geist haben, dann immer dann, also immer, wenn ich Gottes Geist habe, dann fällen wir ein Urteil des Ungerechten. Er, wir schauen uns an: Mag ich den Menschen? Mag ich nicht. Ja, wir urteilen nach äußeren Kriterien.

[15:50] Selbst Samuel, der dabei war, einen neuen König für Israel zu grünen. Ja, also der jetzt nicht unbedingt unglaublich war, der war nicht unglaublich, der war nicht ohne geistlich. Der war schon ein Mann Gottes selbst. Der, wenn er gefahren...

[16:05] Erfahren, der Eli hat mich, war der erste König. Was sagt Gott zu ihm?

[16:07] "Der Mensch sieht auf die Augen, aber Gott sieht auf das Herz." Und deswegen sagt uns die Bibel: "Richtet nicht."

[16:16] Die Bibel sagt, wir sollen Sünde beim Namen nennen. Das stimmt. Wir sollen ja, weil wir eben nicht so richten können, wie Gott richtet. Also...

[16:31] Nach dem Fleisch. Ihr richtet nach dem Fleisch. Schaut mal mit mir in Römer 8, Vers 3. Was passiert denn, wenn man also, was meint denn, ihr richtet nach dem Fleisch? Ähm, was meint denn das Wort "Fleisch" hier an dieser Stelle?

[16:41] Das ist dann also, ja, menschlich. Also die müssen, wenn die Bibel von Fleisch reden, Geist und Fleisch. Ja, also da geht's nicht darum hier, also das das Fleisch hier unter meiner Haut. Das ist nicht das Problem. Ja, das ist nicht das Problem, sondern das, also das geht zurück auf welcher Geschichte kommt das zum ersten Mal vor mit Fleisch und Geist? Worum zum ersten Mal mit Fleisch, wo der Gegensatz zwischen Fleisch und Geist in der Bibel geschrieben wird, wo jemand, wo Gott sagt: "Ich, mein Geist wird nicht ewig an ihnen wirken, weil sie sind ja Fleisch."

[17:14] Fleisch. Weil das sind gut, das war ein Menschen, die eben Gottes Geist abgelehnt haben. Und deswegen vielleicht nicht gelebt haben. Und immer, wenn der Paulus später sagt: "Der Geist und das Fleisch", geht's um diesen Gegensatz zwischen Menschen, die auch mit dem Fleisch, ja, nicht ja, unter der Haut, mit dem Geist leben und vielleicht ohne den Geist leben. Leute, die mit Gott leben, ohne Gott leben.

[17:34] Was passiert, wenn man ohne Gott lebt? Wenn man quasi nur mit menschlicher Kraft richten möchte? Schaut mal in Römer 8 und dort Vers 3.

[17:43] Jetzt die Pharisäer, hat noch der war noch eigentlich der Meinung: "Hey, wir kennen die Zehn Gebote, wir kennen das Gesetz." Die waren der Meinung, wir kennen das alles, also urteilen wir richtig. Oder übrigens, kannst du es heute auch passieren, dass wir sagen: "Ich kenne noch die drei Engelsbotschaft, ich kenne doch, ich kenne die Prophetie, ich kenne die Aussagen von allen." Kennen das, dass ich weiß, dass alles, also es ist, werde ich richtige Urteile treffen? Es kann passieren.

[18:09] Oder was hier steht in Römer 8, Vers 3.

[18:16] "Unmöglich das Fleisch geschwächt." Danke, danke. Bis dann bei mir steht sogar, weil es durch das Fleisch...

[18:22] Fleisch war. Wer ist kraftlos?

[18:38] Die zehn, was der Paulus sagt, die zehn Gebote sind kraftlos, wenn sie von einem Menschen benutzt werden, der nur das Fleisch hat, aber nicht den Geist. Mit anderen Worten, wenn ich aus menschlicher Kraft die Liebe predige und nur aus menschlicher Kraft die Bibel anwenden möchte auf andere Menschen, geht das schief. Es wird kein gerechtes Urteil bei rauskommen. Ich brauche den Heiligen Geist.

[19:00] Hat das in der Bibel gegeben, dass Menschen in der Geschichte gegeben, dass Menschen die Bibel für sich in Anspruch genommen haben, aber ohne Heiligen Geist?

[19:09] Am laufenden Meter. Ja.

[19:12] Es reicht nicht allein die Weisheit. Dachten, da steht doch nicht wahr, eine Frau, die Ehebrecherin, muss gesteinigt werden. Punkt aus. Aber ohne Heiligen Geist kommt ein falsches Urteil heraus. Und deswegen sagt Jesus: "Ja, ihr habt zwar die Bibel in der Hand, aber ihr richtet gar nicht nach dem, was die Bibel eigentlich sagen will und lebt doch nicht danach."

[19:37] Und das ist interessant, dass wir uns bewusst machen, wenn wir aus eigener Kraft das Gesetz halten wollen, kann das Gesetz nichts bewirken, weil es ist es wird kraftlos durch unser schwach.

[19:49] Wodurch wird das Gesetz kraftvoll? Was, wenn der Heilige Geist macht, der Heilige Geist. Der Heilige Geist macht was mit dem Gesetz?

[19:55] Er schreibt es in unser Herz, so dass wir das dann tun wollen und dann tun wir es auch plötzlich, weil dann kann Gott in uns bewirken, dass wir das Gesetz halten und tun. Ja, aber das geht nur mit dem Heiligen Geist. Wenn also Jesus sagt: "Ihr richtet nach dem Fleisch", sagt er, er hat zwar eine Bibel in der Hand, aber ihr richtet unheiligen Geist. Und das kann uns genauso passieren. Übrigens, noch ein Beispiel dafür.

[20:23] Aber schaut mal Kapitel 1 und dort Vers 4.

[20:34] Habakuk Kapitel 1 und dort Vers 4. Da heißt es in Habakuk 1, Vers 4. Es war auch eine schlimme Zeit gewesen in Jerusalem damals, zur Zeit vor der babylonischen Eroberung.

[20:47] "Darum wird das Gesetz kraftlos und das Recht bricht nicht mehr durch, denn der Gottlose bedrängt den Gerechten von allen Seiten. Darum kommt das Urteil verkehrt heraus." Das Gesetz wird kraftlos, wenn Gottlose es benutzen.

[21:06] Mit anderen Worten, die Pharisäer haben zwar die Bibel, aber ihr sündiges Wesen macht es ihnen unmöglich, richtig zu urteilen. Und das heißt für uns: Es reicht nicht, wenn wir die Bibel haben, aber ohne Heiligen Geist sie lesen.

[21:23] Wir müssen Gott täglich darum bitten, dass wir mit geistlicher Erkenntnis auch die Bibel richtig verstehen und anwenden. Auf die Menschen. Ansonsten fängt man an, die Bibel an über den Kopf zu hauen. Genau das Gegenteil von dem, was Jesus wollte. Ja.

[21:38] Ich musste auch an Römer 1, 16 denken. Was heißt das Evangelium von Christus? Ist eine Kraft Gottes, weil hier heißt es in dem gleichen Zusammenhang auch: "Es ist die Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt." Also Glaube und Jesus sind auch nicht vom Wort zu trennen. Ganz genau.

[21:59] Und das ist ja interessant, ja, weil sie ohne Heiligen Geist das Gesetz in Anspruch nehmen wollen, sagen sie jetzt Jesus ab. Ja, und dann sagen sie, dass sie was Jesus sagt, stimmt gar nicht. Ja, dann, denn dein, dein, dein Zeugnis ist nicht wahr, weil du selbst, wenn...

[22:13] Interessant. Schaut mal mit mir in Römer...

[22:16] interessant, schaut mal mit mir in Römer 2, Vers 1. Darum bist du nicht zu entschuldigen, wer auch immer du bist, der du richtest. Denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst, denn du, der du richtest, tust dasselbe. Was haben gesagt, Jesus, du gehst Zeugnis von dir selbst. Was sagt das Evangelium, wenn sie so allgemein, so ein Pharisäer durch sein Pharisäerleben. Gegen was hat er so gemacht? Könnt ihr an die Bergpredigt, was sagt Jesus über die Pharisäer? Was machen sie und die Schriftgelehrten, wenn sie ein Almosen geben?

[23:07] Jetzt komme ich und ich gebe ein Almosen. Hier seht, was wir in einem Moos nicht... Posaunen, das Leute applaudieren. Die sagen vielleicht nicht: "Ich gebe ein Almosen", aber sie machen alles andere, ja. Also, die haben sich in den Mittelpunkt gestellt. Oder interessant, dass diejenigen, die den Mittelpunkt stellen, also sozusagen...

[23:33] In dem anderen Fall hat Jesus erklärt, wie er dieser Frau hilft. Evangelium gar nicht verstanden, überhaupt gar nicht. Das ist, glaube ich, sehr wichtig, weil ich glaube, das kann uns auch passieren, wenn wir nämlich nur noch nach Fakten schauen in der Welt und in der Bibel, aber das Evangelium, das eigentlich... Evangelium vergessen. Wenn wir so wie die Römer, so wie die Juden, dann nur noch die Römer als Feinde sehen oder den Staat, aber nicht mehr das Evangelium, eigentlich was brauchen.

[24:12] Verstehen. So gehen wir mal ein bisschen weiter. Genau. Wir haben ja gelesen in Vers 15, Jesus sagt: "Ich richte niemand." Das Griechische ist noch deutlicher, es sagt: "Ich richte überhaupt niemanden." Und jetzt, okay, aber heißt das, hat Jesus damit gesagt, dass er niemals richtet? Nein, und das wissen wir schon, nicht wahr? Gehen wir doch mal in Johannes zurück, in Johannes 3, Vers 17.

[24:40] Johannes Kapitel 3 und dort Vers 17: "Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde." Und die Geschichte von der Ehebrecherin zeigt genau das, ja. Die Pharisäer wollten sie richten, Jesus kam und sie zu retten, nicht zu richten. Das war die Idee. Und übrigens, das Gericht besteht, oder das Gericht besteht darin, dass Jesus in die Welt gekommen ist, das Licht in die Welt gekommen ist. "Ich bin das Licht der Welt." Das ist das Gericht, ja, sozusagen.

[25:19] Genau. Aber sagte Vers, dass Jesus niemals richten wird? Nein, denn Jesus hatte schon gesagt, in Johannes 5, übrigens auch hier. Ja, Johannes 5, geh mal zurück in Johannes 5 und dort in Vers 22.

[25:41] Johannes 5, Vers 22: "Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben." Und dann heißt es weiterhin, Vers 24: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der nicht gesagt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern erst vom Leben zum Tod zum Leben."

[25:55] Durchgedrungen ist das, was sie erlebt hat. Ja, sie hat das Gnadenangebot in Anspruch genommen. Und dann heißt es weiter in Vers 27: "Und er hat ihm Vollmacht gegeben auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist." Da wundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden und die werden hervorgehen, die das Gute getan haben, die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.

[26:23] "Ich kann nichts von mir selbst tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht, wenn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters." Also hat, also Jesus macht ganz deutlich: "Ich werde richten."

[26:35] Also, als er gesagt hat: "Ich richte niemanden", hatte er nicht damit gesagt, ich werde niemals richten. Sondern er hat gesagt: "Jetzt hier auf der Erde als Messias, richte ich niemanden. Ich komme, um zu retten."

[26:45] Das Gericht kommt später. Und zwar, wer kommt ins Gericht? Wer wird dann am Ende verurteilt werden? Alle, die dieses Erlösungsangebot, nämlich das von "Ich bin das Licht der Welt", wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis, sondern im Licht des Lebens haben. Die das abgelehnt haben, die werden gerichtet. Aber Jesus kam nicht und das Gericht zu vollstrecken. Jetzt, er kam, um die Menschen zu retten.

[27:08] Und das ist Evangelium. Okay, gehen wir noch einen Schritt weiter. Und zwar zu Johannes 8.

[27:15] Johannes 8 und dort Vers 16. Und da wird es ganz deutlich. Der macht... Man Vers 16 lesen, aber auch wenn ich richte, so ist mein Gericht wahrhaftig. Denn ich bin nicht alleine, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat.

[27:37] Genau. Also hier können wir sehen, ich war und dieses auch wenn ich richte. Er sagt also, jetzt richte ich nicht niemanden, überhaupt niemanden. Auch nicht... Und meine Gericht ist wahrhaftig. Es ist wahr. Es ist das gleiche Wort wie am Anfang, glaubwürdig. Ja, dieses ist glaubwürdig. Das ist dein Zeugnis. Er sagt: "Mein Zeugnis ist glaubwürdig und mein Gericht..." Oder: "Mein Zeugnis ist wahr und mein Gericht ist wahr."

[27:59] Denn ich bin nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat.

[28:12] Ist Gottes Gericht gerecht? Sondern ein Bibelvers an sie können man ganz, ganz viele zeigen, wie das ganz deutlich machen. Psalm 98 und dort Vers 9.

[28:36] Das heißt es: "Vor dem Herrn, denn er kommt, um die Erde zu richten. Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist." Jesus handelt oder richtet mit dem Vater. Und Gottes Gericht ist gerecht. Aber es gibt noch was Interessantes.

[29:08] Und wen geht's in Jesaja 11? Es geht um Jesus. Und sie wird Jesus beschrieben. Beschrieben als dieser kleine Spross, dieser Wurzelspross, ja. Der kleine Wurzelspross, der aus dem aus diesem Stumpfe hervorgeht. Und auf ihm wird ruhen der siebenfache Heilige Geist, nicht wahr? Die Fülle des Heiligen Geistes. Und jetzt drei: "Und er wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des Herrn. Er wird nicht nach dem Augenschein richten, ja, also nicht menschlich, sondern noch nach dem Hörensagen Recht sprechen."

[29:41] Sondern er wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und den Elenden im Land ein unparteiisches Urteil sprechen. Das ist genau, was er gemacht hat. Der war die elende Geschichte.

[29:55] Und wie hatte sie, hätte sie mit Gerechtigkeit gerichtet? Er hat ihre Strafe auf sich genommen.

[30:12] Jesus macht eigentlich hier deutlich, dass er in Johannes 8 der Messias aus Jesaja 11 ist, ja. Der Messias wird und wenn er sagt: "Ich werde mit meinem Vater gerecht richten", sagt er wiederum: "Ich bin der Messias, ich bin genau der, von dem Jesaja 11 steht." Er spricht...

[30:28] Noch ein Beispiel dazu: Jeremia 23. Jeremia 23 und dort Vers 5 und 6.

[30:50] Jeremia 23,6: "Es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken." Ja, das ist ja wieder der Spross erwecken. Ja, das ist ja wieder der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen. Und das ist der Name, den man ihm geben wird: "Der Herr ist unsere Gerechtigkeit."

[31:12] Jetzt versucht mal den Vers auf die Ehebrecherin zu beziehen. Ja. Er schafft Gerechtigkeit für die Ehebrecherin. Ja, und konnte sie an dem Tag sicher wohnen. Ja, sie hatte gedacht, den Tag nicht. Und jetzt war sie sicher. Jetzt konnte sie sicher wohnen. Die konnte sagen: "Jesus ist meine Gerechtigkeit. Er hat mich nicht verurteilt."

[31:32] Er hat mir vergeben und er stirbt für mich. Dann, das hat sie vielleicht nicht ein bisschen so verstanden, aber das ist dann, was dabei raus, was daraus geworden ist.

[31:45] Dass diese Gerechtigkeit, die ihr geschenkt hat. Er hatte nicht nur ihre Sünden auf sich genommen, sondern er hat auch seinen Gehorsam, seine Gerechtigkeit ihr geschenkt. Und das zeigt hier an dieser Stelle, an dieser Geschichte.

[31:57] Schau doch ganz kurz Johannes 8, Vers 17. Ich habe mir das noch... Johannes 8 und dort Vers 17.

[32:01] Geschichte geht noch weiter. Jesus sagt noch mehr. Er sagt jetzt folgendes: Er sagt, er steht aber auch in...

[32:10] ...in euren Gesetzen geschrieben, dass das Zeugnis zweier Menschen glaubwürdig ist. Es steht aber auch in eurem Gesetz geschrieben.

[32:38] Also distanziert sich auch ein Stück weiter davon, ein bisschen auch von ihrer Auslegung, zumindestens. Also, ich habe den anderen... Ja, hier kommt mit dem Gesetz und wollt, schaut mal, schaut mal, was in eurem Gesetz wirklich steht. Ja, er sagt nicht: "Du das Gesetz weg." Genau. Und der Paulus macht auch das, meine er sagt: "Ihr wollt unter dem Gesetz sein, lest ihr das Gesetz nicht? Hör doch mal, was das Gesetz sagt." Ja, also er versucht jetzt quasi in einer Sprache, die sie sprechen können, das Gesetz, versucht ihnen zu zeigen, was eigentlich Gott möchte.

[33:10] Er sagt nämlich: "Das Zeugnis zweier Menschen glaubwürdig ist." Und ihr kennt ja solche Stellen, oder? Wie gesagt, immer wieder, dass etwas im... Ja, dass das Zeugnis von zwei oder drei in der Sache, also auf das Zeugnis von zwei oder drei Zeugen soll eine Sache bestätigt sein. Ja, also er sagt, nach der Bibel braucht es zwei Zeugen. So, und jetzt kommt: Wer sind diese beiden Zeugen?

[33:34] Vers 18: "Ich bin es, der von mir selbst Zeugnis gebe, und der Vater, der mich gesandt hat, gibt auch Zeugnis von mir." Genau.

[33:47] Wie gesagt, nicht im Sinne von angeklagt, im Sinne von was Gott in dieser Welt tun möchte. Gott, der Vater hat gesagt, dass er die Menschen retten möchte. Und Jesus sagt: "Ich rette die Menschen, ich bin das Licht der Welt." Und beide...

[34:03] Was interessant ist, sagt: "Okay, der Vater sagt das, und ich sage das. Das sind zwei Zeugen." Ja, die diese Lehre ist wahr. Sie ist nicht... Ja.

[34:16] Und zeigt es ihnen quasi in ihre eigenen Sprache. Jetzt kommen 19. Vers 19. Wir haben fast geschafft. Lesen.

[34:22] Der sprachen sie zu ihm: "Wo ist dein Vater?" Jesus antwortete: "Ihr kennt weder mich noch meinen Vater. Wenn ihr mich kennen würdet, so würdet ihr auch meinen Vater kennen." Genau.

[34:38] Wir werden noch sehen, wenn wir jetzt die nächsten Wochen dieses Kapitel studieren. Jesus baut hier einen Punkt auf. Er sagt es, ihr euch so deutlich. Er baut den Punkt auf. Ganz am Ende wird er sagen: "Er Abram war... bin ich." Sagte hier noch nicht so. Er sagt: "Das wir verstehen es schon, was er sagt." Wenn er sagt: "Ich bin das Licht der Welt", dass er Gott ist. Wenn er sagt: "Woher ich komme..." Nicht wahr? Er baut jetzt so langsam eigentlich auch, weil er ihn deutlich machen möchte.

[34:58] Ist jetzt, es ist ja nicht mehr lange hin bis zur Kreuzigung. Er möchte deutlich machen: "Ich kann der Frau vergeben."

[35:10] Ich bin Gott. Und das Problem ist, warum sie sich nicht verstehen können, ist, weil sie Gott den Vater nicht verstehen. Sie verstehen Gottes Wesen nicht. Und die aber... Das Problem ist, wenn sie Jesus ablehnen, wie viel können sie dann vom Vater verstehen? Gar nichts.

[35:25] Denn und hier sehen wir, was passiert in Johannes 1, Vers 10.

[35:26] Das Johannes hat das mal dann sehr schön zusammengefasst in Johannes 1, Vers 10: "Das wahre Licht, das in die Welt hineinkommen... Und was passiert dann in der Welt? Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden. Doch die Welt kann die nicht." Das heißt auf Deutsch, die Pharisäer sind weltlich.

[35:50] Ich wollte vorhin noch was zu dem Richten sagen, weil wir hatten ja die Texte gelesen, wo Jesus sagt, oder wo es erst heißt, dass er nicht zum Richten in die Welt gekommen ist, aber trotzdem ist haben wir später errichtet, gewissermaßen. Und schon allein die Ablehnung von Gott ist ein eigenes Gericht. Dementsprechend würde ich auf unsere Geschichte bezogen sagen, die Pharisäer haben sich hier ein Stück weit selbst das Gericht gesprochen. Sie haben die Frau zwar angeklagt, aber es fällt auf sie selbst zurück, als sie Jesus eigentlich für einen Lügner besichtigen und ihn nicht annehmen.

[36:28] Ja, ganz genau. Das ist ja das, was sie sagt: "Ich war das." Das Gericht ist das Licht in die Finsternis hat geschieden. Die Finsternis kommt nicht, ja. Sie sind nicht an. Und dann bleibt der Zorn Gottes auf ihnen. Ja. Jesus kommt. Und das Interessante, als sie es am Kreuz hing, war ja ein Gericht. Das Gericht über den Satan, vielleicht über die Sünde. Was Jesus auf der Erde nicht tun wollte. Er wollte nicht Menschen verurteilen. Aber das, was im Gericht passiert, nämlich die Bestrafung der Sünde, die fand ja am Kreuz statt. Deswegen kann er sagen: "Ich richte mit Gerechtigkeit." Und gleichzeitig kann er sagen: "Ich richte niemand." Einmal geht's um die Verurteilung von Menschen, das macht er nicht auf der Erde. Zum anderen geht um den Akt des Gerichts selbst. Denn indem er die Strafe auf sich nimmt, findet ja ein Gericht statt.

[37:08] Ganz genau. Sehr gut. Wir haben schon gesehen, die Menschen kannten Jesus in seiner Göttlichkeit, aber nicht in seiner Menschlichkeit.

[37:21] Und wie erkennt man jetzt Gott? Schaut mal mit mir in Jeremia 22, Vers 16. Es gibt interessante Stellen, die deutlich machen, wie man Gott erkennen könnte.

[37:28] Jeremia 22, Vers 16 heißt es: "Ja, wenn man den Bedrängten und Armen zum Recht verhilft, dann steht es gut." Bedeutet das nicht: "Mich zu erkennen"? Ja, mir sagt, wenn man den Armen und den Elenden hilft, dann kann man etwas über Gottes Wesen verstehen.

[38:02] Wie weit, wie stand es mit den Pharisäern und Schriftgelehrten? Die waren Meilen weiter davon entfernt, den zu helfen. Kommen sie Gott nicht verstehen.

[38:07] Noch ein Beispiel in Jeremia 24 und dort Vers 7. Ja, sie haben sich nicht um die Armen gekümmert. Das war nur, wenn dann nur instrumentalisiert.

[38:29] Jeremia 24,7: "Und ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der Herr bin. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein, denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren." Mein Volk, ich will ihr Gott sein. Dank.

[38:44] Einfach mal sieht, dann hat es gar nicht auf mich, war aber der Punkt ist hier: "Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen." Und was ist, was... Wie nennt man das, wenn Gott sagt: "Ich will ein Herz geben"?

[39:01] Ja, ja, ja. Wie nennt man das, wenn Gott mir ein neues Herz gibt? Ja, eine Herzens... Bekehrung. Durch Bekehrung, einmal durch den Dienst an Menschen, kann man etwas für Gottes Wesen verstehen. Und dadurch, dass Gott mir ein neues Herz gibt.

[39:12] Hatten sie ein neues Herz? Die wahre sehr... Bekehrung. Entweder der Dienst am Menschen. Deswegen haben sie Gott nicht verstanden. Und weil sie Gott nicht verstanden haben, haben sie nicht verstanden, was Jesus damit der Frau gemacht hat. Sie haben nicht verstanden, dass Gott die Frau liebt und sie retten möchte.

[39:28] Deswegen, das ist so ein bisschen ihr... Kennt die Geschichte vom verlorenen Sohn? Ja, da gibt es den anderen zweiten Sohn. Der versteht nicht, warum das passiert. Der begreift nicht, warum man diesen wieder verlorenen Sohn so ein Freudenfest macht. Der begreift sich, weil er das Evangelium nicht versteht.

[39:41] Und wisst ihr, manchmal, und das betone ich heute, so sind wir vielleicht gut darin, die Bibel Lehren zu kennen und die Fakten und die Daten und die Prophetie. Also, wenn wir das überhaupt noch glauben, ja. Das ist ja dann der Antrag. Aber wenn wir das glauben, ja, aber wenn wir nicht dann... Das ist ja gut, dass wir glauben. Aber wenn wir nicht das Evangelium verstehen, dann enden wir am Ende so wie die Pharisäer.

[40:05] Und das wäre sehr tragisch, weil die wussten viel von der Bibel und konnten Gott nicht... Nicht. Ja, die konnten sich sogar die Worte von Jesus erinnern nach anderthalb Jahren, nur um gegen Jesus zu wirken. Und das wäre super, super tragisch, wenn uns das passiert.

[40:21] Ich habe lange, lange viele Jahre rum gerätselt, immer so ein bisschen hier und da. Ihr wisst ja, gibt sie das Gold, die das weiße Gewand und die Augensalbe. Ja. Gold ist ganz klar, das Gold ist die Liebe, die durch die... Der Glaube, der durch die Liebe wirksam wird. Das weiße Gewand, der Gerechtigkeit. Und beide Augensalbe ist immer so...

[40:51] Und ich habe irgendwann habe ich vor einiger Zeit mal einen Ellen Weizitat gelesen, wo sie exakt sagt, was die Augensalbe ist. Sie sagt: "Die Augensalbe ist geistliches Verstehen, geistliche Erkenntnis, ein Verständnis der Gnade, dass man mit dem Blick der Gnade und das Geist mit dem... also mit dem Blick der Barmherzigkeit auf Menschen ausschaut und Dinge versteht, sozusagen Dinge beurteilt im Licht des Evangeliums und nicht so, wie ich die Dinge finde und beurteilen möchte."

[41:26] Und das, was Jesus uns anbietet. Wenn sie zugeschaut hätten, was dieses mit der Frau gemacht hat, wie sie behandelt hätten, sie auch Gott verstehen können. Was haben gemacht? Viele von ihnen sind gegangen. Ja, also können sie Gott nicht verstehen.

[41:36] Zum Schluss, letzter Vers für heute. Johannes 8, Vers 20.

[41:40] Johannes 8, Vers 20. Diese Worte redete Jesus bei dem Opferkasten, als er im Tempel lehrte. Wir werden den Opferkasten noch kennenlernen, einige. Also, ich weiß nicht, wie viel Monaten oder Jahren, aber da kommt jetzt noch mal vorbei. Ja, die Geschichte wurde eine Witwe, ihre zwei kleinen Groschen rein tut. Er genau der Opferkasten. Das zum ersten Mal Jesus.

[42:00] Wisst, was interessant ist? Diese Opferkasten stand in dem größten Vorhof des Tempels. Verschiedene Abteilungen. Und der, wo am meisten Menschen waren, das war der Vorhof der Frauen. Warum? Weil dadurch sein... Ja, wenn man dann weitergeht, waren die Frauen ausgeschlossen. Hat sich mal halbiert. Ja.

[42:19] Und also Jesus hat hier gelehrt, wo auch die Frauen dabei sein durften. Gesagt haben: "Frauen, ziemlich nicht wahr? Wir machen unser eigenes Ding." Jesus hat dort gelehrt. Womöglich ist viele ihn erreichen konnten. Und das wahrscheinlich auch der Grund, warum sie die Ehebrecherin dorthin bringen konnten, weil weiter ins Innere konnten sie gar nicht bringen. Das war der Frauen. Und dort hat Jesus gelehrt. Das zeigt uns auch, dass dort viele Menschen waren, die gehört haben: "Ich bin das Licht der Welt." Und diese Diskussion gehört haben. Und dann heißt es hier am Ende sehr interessant: "Und niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen."

[42:51] Warum nicht? Wir sind in welchem Jahr? Es fehlt noch ein halbes Jahr. Und wenn ihr mal schaut, damit enden wir heute. Johannes 7, schon im Kapitel vorher heißt es immer wieder. Schaut mal in Vers 8.

[43:05] "Geht ihr hinauf zu diesem Fest? Ich gehe noch nicht zu diesem Fest hinauf, denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt." Dann, Fest 30, Vers 30: "Da suchten sie ihn zu greifen, aber niemand legte Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen."

[43:22] Und dann Vers 44: "Und etliche von ihnen wollten ihn greifen, doch legte niemand Hand an ihn." Und jetzt wieder: "Ja, niemand legte Hand da, niemand, der griff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen." Gott hat, er sollte dreieinhalb Jahre lang wirken. Es waren erst drei Jahre um. Und die wollten uns doch schon längst umbringen. Haben wir gesehen. Ich war sie haben versucht, ihn irgendwie zu fassen. Niemand hat dann hingelegt.

[43:45] Und nächste Woche schauen wir mal, wie diese Geschichte weitergeht, denn es kommen noch einiges sehr, sehr interessante Aussagen von Jesus und der spannende Gespräche hier mit den Pharisäern. Das ist ein ganz großes Schlüsselkapitel, dieses Johannes 8 Kapitel.

[44:03] Heute wollen wir uns mitnehmen: Es reicht nicht, wenn wir hier so Worte kennen. Dann seid ihr Geist wird das Gesetz Gottes kennen. Uns fehlt, wir müssen verstehen, was Jesus eigentlich möchte. Wir müssen verstehen, wie Gott der Vater ist. Wir müssen das Evangelium verstehen, mit geistlichen Augen sehen.

[44:17] Und dann werden wir sehen, dass Jesus sich nicht selbst erhöht, soll mit seiner Aussage: "Ich bin das Licht der Welt", eben sich nicht selbst erfüllt hat, sondern seine eigene Erniedrigung gezeigt hat. Ja, sein Tod und Sterben für diese Frau, für mich und für uns alle. Und auch...

[44:29] ...gemeinsam jeder Kinder und beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns unterrichtest, dass du unser Lehrer bist.

[44:46] Herr, wir danken dir, dass du unser Lehrer bist. Vor allem möchten wir dir danke sagen, dass du so anders bist als Menschen. Wir möchten danke sagen, dass wir durch das Leben und die Worte von Jesus deinen Charakter besser verstehen können. Und Herr, bitte bewahre uns davor, dass wir vielleicht viel Wissen, aber den Geist des Evangeliums nicht verstehen.

[45:11] Gott, danke für diese Geschichte mit der Ehebrecherin. So viel Mut und Hoffnung macht, dass du lieber alle Strafe selbst bezahlst, als dass wir verloren gehen. Und Herr, wollen wir das glauben: alle unsere Sorgen, Sünden, Probleme auf dich werfen und dich als das Licht in unserem Leben, das Licht der Welt, annehmen.

[45:38] Wir danken dir, du zu uns allen sprichst, dass du möchtest, dass diese Botschaft so viele Menschen wie möglich erreicht. Herr, gib, dass wir ganz fest bei dir bleiben und schenke uns die Augensalbe. Schenke uns Glauben, Liebe, Gerechtigkeit und ein geistliches Verständnis. Schenke uns Augen der Gnade und Barmherzigkeit, die verstehen, wie du bist. Das bitten wir im Namen Jesu, der diese wunderbaren Worte gesagt hat. Amen.


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