In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ beleuchtet Christopher Kramp die tiefgründigen Aussagen Jesu in Johannes 8. Er analysiert die Auseinandersetzung Jesu mit den Pharisäern, die versuchen, ihn durch Angriffe auf seine Herkunft und seinen Charakter zu diskreditieren. Kramp erklärt, warum wahre Kindschaft Abrahams nicht auf Abstammung, sondern auf Glauben und Taten beruht und wie Jesus auf persönliche Angriffe gelassen reagiert. Die Predigt betont die Bedeutung von Liebe, auch zu Feinden, als Kennzeichen wahrer Gotteskindschaft und die freiwillige Hingabe Jesu als zentralen Aspekt des göttlichen Plans.
Der Ersehnte: 211. „den Teufel zum Vater“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:34] Hallo und herzlich willkommen zu "Der Ersehnte". Schön, dass ihr heute Abend da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet seid. Wir studieren heute weiter in Johannes Kapitel 8. Das Kapitel ist lang, aber nicht so lang, es ist vor allem tief. Und deswegen kann man nicht oberflächlich schnell drüber schwimmen, man muss hineintauchen.
[0:55] Und heute kommen wir an eine richtig, ich würde sagen, heiße Stelle, aber an einen wichtigen Punkt. Es ist ja ganz viel Wahrheit und ganz viel Tiefes in diesem Kapitel auch. In den letzten Versen, die wir studiert haben, haben wir das gesehen. Und wir wollen Gott bitten, dass er uns auch in den nächsten Versen leitet, dass wir Jesus und sein Wort und seine Person, sein Wesen besser verstehen können.
[1:20] Und wir wollen dazu in die Knie gehen, wenn es möglich ist. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir das Evangelium haben und danke, dass wir jetzt die Gelegenheit haben, gemeinsam darüber nachzudenken und von dir unterrichtet zu werden. Wir möchten dich bitten, dass die Worte, die wir lesen, unser Herz erreichen. Dass du uns die Ohren und das Herz öffnest, dass wir verstehen, was der Heilige Geist uns jetzt sagen möchte. Dass wir verstehen, was es bedeutet, dich zum Vater zu haben und deine Kinder zu sein. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:08] Johannes Kapitel 8. Das letzte Mal haben wir vor der Ferienpause uns die Verse 37 bis 40 angeschaut. Erinnert euch an die ganze Sache: Jesus hatte mit den Pharisäern dieses Gespräch, diesen Disput. Und während er einige Sätze gesagt hat, haben einige andere an ihn geglaubt. Und Jesus hat dann diesen Mut zugesprochen. Und als sie ihn gesagt hat: "Wenn ihr meinem Wort bleibt, dann wird euch die Wahrheit frei machen", dass er wirklich meine Jünger hat.
[2:42] Die Pharisäer haben nicht die geglaubt, die an ihn geglaubt haben. Als Pharisäer gesagt: "Wir sind niemals irgendjemandes Sklaven gewesen." Ja, sie wollten ihn damit diskreditieren, wollten seine Botschaft unterminieren. Und das macht dann deutlich, dass sie sehr wohl Sklaven sind, nämlich jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Und dann zeigt er ganz deutlich, dass er gekommen ist, um sie nicht frei zu machen von der Römerherrschaft, sondern frei zu machen von der Sünde.
[3:05] Dieser berühmte Satz, den wir auch angeschaut haben: "Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so seid ihr wirklich frei." Und dann hat er aber doch diesen Gedanken aufgenommen, wie gesagt haben, diesen Abram-Samen. Und hat also, nachdem wir diesen ersten Punkt deutlich gemacht hat, warum er da ist und wie er sich frei machen möchte von der Sünde, hat er jetzt erklärt, was es mit Abram-Samen wirklich auf sich hat. Ja, gesehen, nicht alle, die von Abraham-Samen kommen, sind Kinder. Ja, nicht alle, die genetisch schon abstammen, sind echt die "Soliden".
[3:35] Und das hat er versucht, sehr deutlich zu machen. Und er zeigt ihnen: Wenn ihr Abrams Kinder wärt, woran würde man das erkennen, dass sie geistliche Kinder sind?
[3:46] Ja, das stimmt. Genau. Er sagt: "Wenn ihr Abrams Kinder wärt, würdet ihr Abrams Werke tun." Ihr seid Abrams Kinder nicht dann, wenn ihr von ihm abstammt, sondern weil ihr so glaubt und so tut, was er getan hat. Wir haben gesehen, die Werke des Abrahams waren Werke des Glaubens. Ja, Jakobus sagt ganz deutlich, aus Glauben hat er dann den Isaak gehofft. Ja, das war ein Werk, aber ein Werk des Glaubens.
[4:12] Und sie dagegen haben was ganz anderes vor, nämlich was haben sie vor? Sie wollen Jesus töten. Und Jesus sagt: Das hat Abraham nicht vor gehabt. Ja, das hat Abram nicht getan.
[4:25] Damit haben wir aufgehört. Also, das macht wieder ganz deutlich. Erinnert euch daran, wo gesagt: "Ich bin von oben, ihr seid von unten." Ja, Geist, Fleisch. Er zeigt jetzt, was wahre Kinder Abrams sind und dass diese rein genetische Abstammung von Abraham nichts nützt, jedenfalls nicht im Sinne des Evangeliums.
[4:46] Vers 41. Johannes 8, Vers 41. "Vaters", da sprachen sie zu ihm: "Wir sind nicht unehrlich geboren." Die haben einen Vater, Gott. Da sprach er: "Genau." Bis dahin.
[5:07] Jesus sagt also interessanterweise: Sie haben ja gesagt, wir sind Abrahams Kindern. Das war die Idee. Aber Jesus sagt: Abrams Kinder tun Abrams Werke. Aber das, was ihr plant, der Mord, das ist nicht Abrams Werk. Ne, das hat Abraham nicht gemacht. Also sind eure Werke eines anderen Vaters. Also ja, ein anderer Vater. Er sagt erstmal nur: "Vater", er sagt nur: "Ist nicht Abraham."
[5:47] "Das gilt man Leute in euren Bergen." Er sagt nur: "Ihr tut die Werke eures Vaters." Punkt für Punkt, Schritt für Schritt, diesen Gedanken entwickelt. Er fällt nicht mit der Tür ins Haus und sagt: "Ja, es braucht..." Das Gespräch geht ja los, ein Vers 13, nicht wahr? Wir werden noch über 30 Verse, bis Jesus dann wirklich an den ganz heißen Punkt kommt und in die Wahrheit ins Gesicht sagt. Er baut das Stück für Stück auf und gibt ihnen viele Gelegenheiten, ihn anzunehmen, ja, und zu erkennen: Mensch, der weiß, was wir vorhaben. Der kennt meine Gedanken. Ja, das der weiß, der hält den Spiegel vor.
[6:25] Ja, und so sagte er deutet jetzt den anderen Vater.
[6:31] "Ihre Werke bezeugen es." Das haben wir fast 38 gesehen. Schaut mal, fast 38 noch mal. Was sagt er da? "Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe. So tut auch ihr, was ihr bei eurem Vater gesehen habt." Ja, also hier steht er eigentlich als Vater Gott, nicht wahr? Das ist ja der eigentliche, der eigentliche Vater. Und Jesus sagt: "Ich bin von oben. Ja, ich habe, ich kenne Gott und ich tue das, was Gott mir gezeigt hat. Ich rede das, was Gott mir gesagt hat. Aber ihr redet nicht das, was Gott tut. Ihr redet nicht so, wie Gläubige reden und tun in den anderen Vater."
[7:08] Jetzt achtet mal auf die Antwort. Jetzt in sich, was sagen sie?
[7:13] Eigentlich, glaube ich, braucht man an dieser Stelle, müsste man sie eigentlich, bräuchte man eine Audio-Bibel und zwar die Originalaufnahme, wie sie das gesagt haben. Denn ich denke, sie haben es ungefähr so ausgesprochen: "Wir sind nicht unehelich geboren."
[7:45] Ein direkter, also das ist, das ist im in der Rhetorik, wie man das, ein Argument, wenn man keine Sachargumente hat, keine inhaltlichen Argumente, wenn man einfach versucht, den Menschen schlecht zu machen. Ja, wenn man sagt: "Ah, du bist sowieso, also du hast diesen Fehler gemacht oder diesen Fehler, und deswegen kann man dir nicht vertrauen." Es ist also eine Schmutzkampagne. Ja, das ist, ähm, immer wenn US-Präsidentenwahl ist, dann hat das Hochkonjunktur. Ja, da gibt's wenig im Inhalt, sondern da werden immer nur die Leute mit Dreck beworfen.
[8:17] "Wir sind nicht unehelich geboren." Und natürlich auch im, dürft ihr vergessen, das sind immer noch ganz viele Leute, die das zuhören. Und das sind Leute, die gerade zum Glauben angekommen. Könnt ihr euch das also, seht ihr, wie sehr der Satan da wird? Das sind Menschen, die kommen gerade zum Glauben an Jesus. Jesus will ihnen deutlich machen: Ich kann euch die Sünden vergeben, ich kann euch frei machen. Und die bekämpfen sie. Sie bekämpfen erst mit quasi-national-theologischen Argumenten. Als das nicht hilft, fangen sie an, seinen Charakter und sein Wesen so richtig in den Dreck zu ziehen.
[8:49] Das könnt ihr euch mal vorstellen, was der Satan auch tun wird in der Endzeit, um uns in den Dreck zu ziehen. Ja. Also, da hat man hier sagt der Knecht ist nicht über den Meister. Ja, also diese Geschichten sind ja auch dazu da, um uns deutlich zu machen, wenn wir für die Wahrheit eintreten, für das Evangelium, was der Satan alles so auf der Palette hat. Das sind also nicht mal vermeintlich theologische Argumente und ich war den Nationalstolz.
[9:15] "So und ich war niemals Sklaven von irgendjemand gewesen." Und jetzt wird hier Jesus selbst angegriffen.
[9:24] Ellenweit sagt: "Diese Worte waren eine Anspielung auf die Umstände seiner Geburt und waren gedacht als ein Angriff gegen Christus in der Gegenwart derjenigen, die angefangen haben, an ihn zu glauben." Und das ist übrigens ein Beweis, dass, wie wir das letzte Mal auch schon deutlich über die letzte Mal deutlich aus studiert haben, dass diejenigen, die an ihn glauben, nicht die sind, zu denen Jesus dann sagt: "Zum Vater." Ja, das wird oft in den Predigten falsch dargestellt. Aber es sind drei Gruppen: Das ist Jesus, es sind die, die an ihn glauben, und es sind die Pharisäer. Das ist dieses Dreiergespräch sozusagen.
[10:05] Und diese Pharisäer als Instrumente Satans wollen jetzt hier da ein Knüppel zwischen die Beine werfen. Und sonderbarerweise sagen sie jetzt nicht: "Wir haben aber zum Vater", sondern sie sagen: "Wir haben den Vater."
[10:17] Ist das nicht, ist das nicht absolut, absolut unfassbar, was sie eigentlich... Steht, die sagen: "Wir sind nicht unehrlich geboren, wir haben Gott zum Vater." Sie wollen also eigentlich ja deutlich machen: "Du hast eine schlechtere Geburt als wir." Aber was ist die Wahrheit? Wie ist Jesus geboren worden?
[10:38] Er ist der Einzige, der im höchsten Sinne Gott zu seinem Vater hat. Er könnte also, wenn ich Jesus gewesen wäre, nicht, ja, ich hätte wahrscheinlich gesagt: "Ich verstehe, ich meine, man hätte das erträgt, man etwas gar nicht so viel Verstand." Das ist ja, der sagt genau um. Denn Jesus war ja, er war wirklich Gottes Sohn, denn seine Geburt war Gott.
[11:07] Aber wisst ihr, wie Jesus auf diesen Angriff reagiert? Gar nicht. Er geht gar nicht drauf ein. Er versucht es nicht richtig zu stellen. Er sagt nicht in dem Moment: "Moment mal, sowas eigentlich wirklich..." Er sagt nicht: "Wenn ihr wüsste, ja, ich bin in Wirklichkeit..."
[11:30] Er sagt in Vers 42: Das sprach Jesus zu ihnen: "Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben."
[11:42] Er verteidigt sich gar nicht. Verteidigung seiner Mutter, obwohl er vor der ganzen Öffentlichkeit angegriffen worden ist. Er sagt nicht: "So, aber nicht Respekt oder so."
[11:57] Und das Interessante: Jesus hat sich nicht verteidigt, hat nicht diese Schmutzkampagne vielleicht noch mitgemacht und so ein bisschen zurückgesteckt oder so. Ja, das einfach ignoriert. Und entsprechend ist das ins Leere gelaufen. Er hat, als der Angriff kam, zur Seite gegangen. Hat den Angriff durchlaufen lassen.
[12:17] Und das ist eigentlich nur unter einer Bedingung möglich: Wenn das eigene Ich so tot ist, dass es nicht zurückkämpfen will. Sagen so ein bisschen Leben. Ja, stimmt nicht falsch. Aber in dem Moment, wo wir unser Ich in Gottes Hand legen und wissen, dass er für unsere Ehre sorgt, dass er für unseren Ruf sorgt, kann man was Gott in die Hand geben. Und Jesus wurde hier wirklich aufs Schlimmste beschmeckt.
[12:48] Oder dass Gott in die Hand gegeben. Das ist schon ziemlich beeindruckend. Das ist ziemlich beeindruckend, wie er das macht. Stattdessen will er deutlich machen: Wenn ihr wirklich Gott zu eurem Vater hättet, ja, woran würde man das erkennen?
[13:26] Anderthalb Jahre zuvor gewesen, Johannes 5, Vers 23. Auch zu diesen Pharisäern. "Damit alle, die den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der gesandt ist." Weil die deutlich machen: Ich bin ja so wie Gott. Er zeigt ja Gottes Wesen. Und wenn ihr mich nicht liebt, dann liebt ihr Gott gar nicht. Das ist die...
[13:52] Pharisäer dachten, dass sie Gott lieben, und sie haben gar nicht geliebt. Es gibt kaum eine schlimmere Verführung, als zu denken: "Ja, ich liebe ja Gott. Natürlich liebe ich Gott." Und man liebt den gar nicht. Und jetzt stellt sich die Frage: Ja, woher, woher weiß ich denn, dass ich ihn liebe?
[14:24] Schaut mal, 1. Johannes 5, Vers 1. "Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren. Und wer den liebt, der ihn geboren hat, also der Gott liebt, der liebt auch den, der aus ihm geboren ist." Also auch die anderen wiedergeborenen. An was Jesus? An der Liebe, die untereinander habt, wird man euch erkennen.
[14:43] Ich glaube, das letzte Mal schon gefragt: Hätten die Pharisäer Jesus deswegen lieben sollen, weil er Gottes Sohn ist? Ja, auch. Aber nicht nur. Oder hier ist das nicht gesagt: "Ihr müsst mich lieben, weil ich Gottes Sohn bin." Er hat nicht gesagt: "Ihr müsst mich lieben, weil ich ein guter Lehrer bin." Ihr müsst mich lieben, weil ich...
[15:07] Ein Mensch ist nur dann ein Kind Gottes, wenn er Menschen liebt, egal wie die sind. Ja. Also die Tatsache, dass sie überhaupt Mordgedanken hatten, ganz egal, ob sie Jesus gewesen wären oder jemand anders, zeigt, dass sie nicht Gottes Kinder sind. Denn Jesus sagt in der Bergpredigt: "Wenn ihr die liebt, also wenn du nur die liebt, die euch lieben, was du dir groß ist, dann seid ihr nicht, dann seid ihr nicht Abrams Kinder. Das ist nicht Israel." Dann seid ihr wie die Heiden, denn auch die Heiden lieben die, die zurückgeliebt, also die, die sie lieben.
[15:40] Aber schaut mal, Johannes in Matthäus 5, da sagt Jesus ganz deutlich, und das seht ihr, seht ihr, was es bedeutet, Gottes Kind zu sein. In Matthäus 5, Vers 44: "Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde." In der neuen Christopher Kramp Übersetzung von 2023 steht: "Liebt eure Staatsoberhäupter."
[16:10] "Liebt eure Wissenschaftler, liebt die Journalisten." Das ist, was da steht. Und glaubt mir, die echten Feinde Endzeit sind vielfeindlicher als das, was im Unternehmen, wenn überhaupt man davon Feindschaft sprechen kann. Das ist ja keine... Jeder denkt, wer will, aber das ist nicht das Thema. Der Punkt ist: "Eure Feinde segnet, flucht tut wohl denen, die euch hassen und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen."
[16:39] Jetzt kommt damit, was heißt damit? Das ist dann die Folge. Nur wenn das erste da ist, kann man von dem nächsten reden. Damit ihr was seid? Söhne eures Vaters im Himmel. Wann ist meine Kind Gottes? Wann ist Gott mein Vater im geistlichen Sinne? Dann natürlich, Gott hat uns alle geschaffen. In dem Sinne können wir sagen: Gott ist der Vater von allen.
[17:01] Wenn wir die Feinde lieben. Nun, war Jesus wirklich der Feind von den Pharisäern? Sie haben ihn sich selbst zum Feind gemacht. Ja, jedes Mal die liebenswürdigste Person, die es gibt auf dem Planeten. Aber selbst wenn Feind gewesen wäre, hätten sie ihn lieben sollen, wenn sie wirkliche Kinder Gottes sind. Das heißt, Jesus sagt: "Ihr wollt mich angreifen." Das ist eigentlich sehr interessant.
[17:20] Sie wollen sagen: "Wir können ja nicht an dich glauben, weil du bist ja nicht wahr und ehrlich geworden." Ne, da da da da sie wollen ihn persönlich angreifen. Jesus sagt: "Es ist vollkommen egal, selbst wenn ich unehelich geboren, also selbst wenn ich ein Bastard wäre oder selbst wenn ich ein Krimineller wäre, ihr müsstet mich trotzdem lieben."
[17:38] Das Problem ist nicht meine Persönlichkeit.
[17:59] Aber da ist es, es geht noch weiter. Er sagt: "Wenn ihr, wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen." Das geht also noch einen Schritt weiter. Wir haben gesehen, biblisch müssen sie ihn lieben, egal wer ist. Aber oben drauf kommt noch, dass er nicht nur irgendjemand ist. Jetzt nicht nur irgendein verworfener Sünder, der ist Gottes Sohn. Er ist tatsächlich vom Vater gekommen. Und deswegen weiß ich, Jesus, dass Gott nicht euer Vater sein kann.
[18:24] Denn Gott ist die Liebe. Und wo keine Liebe ist, ist Gott nicht Vater. Selbst wenn man alles Verse auswendig gelernt hat, wo Gott ist, da ist Liebe. Und wo keine Liebe ist, also echte biblische Liebe, jetzt nicht irgend so ein emotionales, ja, aber wo echte biblische Liebe ist, echte Wohnungsbereitschaft, dass Gott... Und wo das nicht ist, da ist Gott nicht. Da kann man und ganz egal, ob man schon seit Generationen mit der Kirche ist, der Gemeinde oder hier seit Generationen Samariter, Abrahams oder so, spielt keine Rolle im Evangelium.
[19:10] Er sagt: "Ich bin von Gott ausgegangen." Wir wissen in Johannes 1, schon im Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Und es wurde Fleisch. Jesus war ja Gott und er war von Gott gesandt. Haben wir schon ganz oft gesehen, jedes betont das immer und immer wieder.
[19:30] Und er sagte hier: "Ich, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen." Und jetzt, wie geht es weiter? "Denn nicht von mir selbst bin ich gekommen, sondern er hat mich gesandt."
[19:51] Und das ist ganz interessant. Schaut mal mit mir in Johannes 7, Johannes 7, Vers 28 und 29. Da betont, dass Jesus auch einige Tage vorher beim lauten Fest der Macht immer lesen. Johannes 7, Vers 28 und 29: "Ich bin aber nicht von mir selbst aus bin ich gekommen, sondern es ist ein wahrhaftiger, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt." Und 29: "Auch ich arbeite ihn, denn ich bin von ihm, und er hat mich gesandt."
[20:43] Und jetzt haben wir was ganz Interessantes. Frage: Wer hatte die Idee, dass Jesus auf die Welt kommt?
[21:15] Also war das so, dass Gott der Vater gesagt hat: "Jesus, das ist ein Auftrag." Und jetzt hat gesagt: "Okay."
[21:31] Ich weiß, aber jetzt ein bisschen Nachdenken gebracht. Wer hat die Idee?
[21:39] Lass... Johannes 10. Also hier zu den ganz deutlich, die ganze Zeit zweimal gewesen. Gott hat ihn gesandt. Er sagt nicht: "Von mir selbst aus." Sagte nicht: "Von mir, Gott hat mich gesandt." Aber gleichzeitig steht in Johannes 10, schaut mal Johannes 10, Vers 17 und 18: "Darum liebt mich der Vater, warum? Weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus."
[22:14] Ja, was nun? Er sagt: "Ich bin nicht von mir aus gekommen, der Vater hat mich gesandt." Und jetzt sagt aber der Vater: "Liebt mich, denn ich lasse es von mir aus." Könnte das sehen? So, das müssen wir jetzt mal zusammen kriegen.
[22:25] Also die Frage war natürlich auch ein bisschen gemein gestellt, weil die Idee war schon immer da. Die ist ewig. Ja, also man musste nicht erst Gott, den Vater, oder jetzt auf die Idee bringen. Ja, sie sind beide ewig, sind beide Gott. Der Plan der Lösung war schon immer da. Aber als Adam und Eva gesündigt haben, musste der Plan aus der Schublade geholt werden. Und der Plan musste jetzt auch umgesetzt werden. Es muss eine Entscheidung getroffen werden, ob dieser Plan auch getan wird. Ja, Gott ist kein Automat, der einfach automatisch funktioniert und nicht anders kann.
[22:59] Ganz deutlich: Gott der Vater hat sich gefreut. Er liebt Jesus dafür, dass er da sein, also diesen Vorschlag gemacht hat, dass Jesus, als Adam und Eva gesündigt haben...
[23:14] Sie voller Mitleid angesehen hat, doch lange bevor an und auf die Idee gekommen sind, dass sie Buße tun müssen. Mitleid angesehen und es zum Vater gegangen.
[23:21] Und wisst ihr, wie oft er zum Vater hinein ging in das innerste Licht und wieder rauskam und mit ihm zu reden und ihn davon zu überreden oder zu reden, aber eben sozusagen zu sagen: "Lass uns das machen." Wie oft? Sagt dreimal.
[23:39] Sagt er ist dreimal hinein und dann sagt sie: "Ein Engel hat ihr gezeigt." Das ist sogar für den Vater im Himmel ein Kampf war.
[23:55] Sogar der Vater hat mit sich gerungen. Jesus hat den Vorschlag gemacht. Das heißt, es war freiwillig. Das ist ganz, ganz entscheidend. Jesus hat freiwillig sein Leben gegeben. Er ist nicht dazu geschaffen worden, er ist nicht dazu gemacht worden, nicht dazu abkommandiert worden.
[24:18] So, jetzt machen wir mal. Dann hätte das Opfer keinen Wert. Der doch, ein Engel sterben kann. Engel hätte man auch abkommandieren können, sagen können: "Mach mal." Jetzt gemacht. Ja, es gab Engel, die bereit waren, das zu tun. Aber es war die Freiwilligkeit des Sohnes Gottes. Selbst das heißt, es war nicht gezwungen.
[24:39] Aber jetzt kommt noch mehr. Es war auf der einen Seite, was...
[24:39] Es war auf der einen Seite was freiwillig, aber auf der anderen Seite hat Jesus ja offensichtlich die Zustimmung seines Vaters gesucht. Es war also nicht unabhängig, sondern gesamt. Jesus kam auf die Erde freiwillig und gesandt. Das heißt, er kam nicht gezwungen, aber kam auch nicht unabhängig. Mit anderen Worten, es war sein Wille, aber er hat sich gleichzeitig dem Vater unterstellt. Das wäre extrem gewesen, wenn er einfach gezwungen worden wäre, hätte er einfach das ausführen müssen.
[25:25] Das andere wäre gewesen: Ich will die Menschen retten, Gott will es nicht, egal. Ich muss trotzdem... und ihr werdet sehen, in unserer menschlichen Natur neigen wir immer zum einen oder anderen. Wir neigen entweder zu einfach nur blinden Kadavergehorsam zu machen, ja, egal was die Obrigkeit sagt, wir machen das einfach ohne nachzudenken. Oder wir neigen dazu, unabhängig zu sein. Die Vereinigung sagt: Das ist mir vollkommen egal, ich mache jetzt, was ich will. Ja, ich bin von Gott, ich bin freiwillig, ja, ich will das jetzt tun, ich war Gott führt mich und so.
[26:02] Jesus war nicht so. Jesus betont: Ich tue das nicht hier in einer Geisterunabhängigkeit. Nicht so, ich mache, was ich will, weil ich denke, das ist richtig. Ist er hat sich die Erlaubnis vom Vater geholt, sogar für die Erlösung der Menschen. Interessanter Punkt. Freiwillig nicht gezwungen, aber dem Vater unterstellt. Daran erkennt man geistliches Handeln, wenn Menschen etwas freiwillig für Gott tun, aber nicht im Geiste der Unabhängigkeit.
[26:40] Du wolltest sagen, dass man aus dem Vers nicht direkt eben diese Spannungen entnehmen kann, die du jetzt gezeigt hast, aber die trotzdem da drin stecken, weil hier ist das sagt immer wieder: Erst gesandt worden und er ist gekommen. Es ist schon dieser Beruf von dem Vater oder dieser Auftrag. Und hier ist es: folgt dem, aber dass der Vater überhaupt einen Auftrag gibt, es hat eben so eine gewaltige Spannung, finde ich, weil es beinhaltet, dass der Vater sich vom Sohn trennen muss. Und diese Trennung, jetzt noch abgesehen davon, dass Jesus ja nicht zum Spaß auf die Welt gekommen ist, sondern wirklich hier auch den Tod erleiden muss. Aber überhaupt diese Trennung von beiden ist gewaltig, dass man auch verstehen kann, der Vater sagt das nicht einfach leichtfertig.
[27:40] Und deswegen sagte Jesus: Der Vater hat mich lieb. Das heißt, mit anderen Worten, das kann man nicht ganz gut mit wenigen Worten ausdrücken. Als Jesus zum Vater kam, diese dreimal hat der Vater innerlich gerungen, aber das machen soll. Aber gleichzeitig hat er sich gefreut. Er hat sich gefreut, dass sie Jesus freiwillig diesen Vorschlag macht, dass er ihm das nicht befehlen muss. Weil dann hätte das Evangelium nicht funktioniert.
[28:06] Ganz wichtiger Punkt, wenn Gott es ihm befohlen hätte von sich aus und Jesus dann nur Befehlsempfänger gewesen wäre, dann wäre das der gesamte Gehorsam, den er geleistet hat, nicht übertragbar gewesen. Das heißt, die Tatsache, dass wir eine Gerechtigkeit bekommen, die uns angerechnet wird, ist nur deswegen möglich, weil es ein freiwilliger Gehorsam ist, einer, der nicht sozusagen notwendig ist. Und dieses gleichzeitig, dass er sich freut, dass er jetzt die Sünde rechtfertigen kann und gleichzeitig Recht bleiben kann und trotzdem dafür so ein Opfer bringen muss. Und deswegen zögert er. Das ist das kann man sich gar nicht vorstellen. Das steckt dahin und das ist ja letztendlich klar. Man kann also, das ist letztendlich, das sind zwei Seiten einer Medaille. Für uns wirkt das oft wie so eine Spannung, aber das glaube ich nur deswegen, weil wir noch gar nicht so gewöhnt sind, so im Reich Gottes zu denken. Weil für Gott ist das ganz klar.
[29:01] Also für Jesus ist es ganz klar: Man kann freiwillig Gott dienen und ihm völlig untertan sein. Aber ich glaube, was ganz wichtig ist, was du sagst, es sollte für uns genauso sein, dass wir den Gehorsam von Gott erbitten.
[29:16] Ja.
[29:18] Ja, also ist unser Wille ist Gott zu gehorchen und trotzdem Gott uns dazu befähigt und wieder schickt. Ja, genau.
[29:29] Gott möchte, dass wir freiwillig für ihn, dass wir ihn aus freien Stücken lieben und ihm gleichzeitig. Ja, das ist genau.
[29:35] Das gehen wir noch ein ganzes Stückchen weiter. Johannes 8, Vers 43. Wer mag den lesen? Den könnte jetzt wahrscheinlich nach dem letzten auf morgen Seminar schon selbst auslegen. Der macht das. 43 lesen.
[29:56] Versteht ihr meine Rede nicht, weil ihr mein Wort nicht hören könnt?
[29:58] Was hatten wir auf morgen gelesen? Wer Ohren hat, der... hat jetzt ein Beispiel von Leuten, die nicht gehört haben. Die haben Jesus gehört, jetzt hat gesagt, wenn die Wahrheit euch frei machen wird, und sie haben nicht gehört. Er hat gesagt, ich bin wegen der Sohn macht er wirklich frei. Sie haben nicht gehört. Ja, er hat gesagt, wenn ihr glaubt, dass ich bin, ziemlich gehört, ziemlich zugehört, was er sagen wollte und deswegen verstehen sie ihn nicht.
[30:26] Nicht. Die haben das Gehörte nicht aufgenommen. Sie wollten, sie wollten nicht. Sie war nicht offen dafür, dass Jesus ihnen was zu sagen hat. Schaut doch mal in Vers 27, da hatte heißt es ja ganz deutlich in Vers 27: Sie verstanden aber nicht, dass er vom Vater zu ihnen redet. Da gibt es eine echte Denkblockade. Aber warum ist die da? Nicht, weil sie dumm sind. Die waren ja die klügsten Theologen der damaligen Zeit. Sie kannten die Liebe, aber sie wollten nicht, sich Jesus öffnen. Sie haben nicht diese Ohren gehabt, von dem wir eben im Offenbarungsseminar gerade gehört haben.
[31:01] Sie hatten kein. Vielleicht könnt ihr auch, ja, genau, die hat zwar nicht offen. Vielleicht können sich erinnern an Johannes 6, wo viele Jünger dann sagen von Jesus: Diese ist eine harte Rede, wer kann sie hören? Dieses gesagt hat: Der mein Fleisch ist, mein Blut trinkt, weil deutlich gemacht hat, euer ganzes Leben hängt von mir ab. Wenn ihr nicht also von meinem Tod für euch lebt. Und das konnten sie nicht hören.
[31:24] In der sieben kennt ihr, wie Stephanus sagt: Ihr Unbeschnittenen an Herz und Ohren. Ja, wie widerstrebt ihr alle Zeit im Heiligen Geist, so wie eure Väter, so auch ihr. Das ist genau diese Sache hier. Und wir wissen, wer nach dem Fleisch lebt, der kann Gott und seinem Gesetz sich nicht unterordnen und ihm nicht gefallen.
[31:47] Und jetzt kommen die Worte, die das ganze zoologische Schlussfolgerung führen, nämlich in Vers 40. Wer mag die mal lesen?
[31:52] Ihr habt den Teufel zum Vater, was euer Vater begehrt, wollte tun. Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn ihr die Lügen redet, redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater desselben.
[32:15] Genau, im Griechischen kommt sogar noch ein bisschen deutlicher, da heißt es: Ihr seid von eurem Vater, dem Teufel. So ähnlich wie in Vers 42. Er sagt: Ich bin von Gott ausgegangen, ja, ich habe eine Gemeinschaft mit Gott und ich bin von Gott aus der Gemeinschaft ausgegangen. Er sagt: Ihr seid hier unterwegs, nachdem er quasi Gemeinschaft mit dem Satan gehabt hat.
[32:35] Und woran erkennt man das, die Satans Kinder sind?
[32:49] Und zwei Dinge, nämlich an sie wollen Jesus umbringen und sie lügen darüber. Er ist ein Menschenmörder und ein Lügner. Wie war das erste Mal hat er gelogen? Von Anfang an nicht gelogen, gesagt, sollte Gott gesagt haben: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben. Mit dem Ziel, sie in den Tod zu führen. Ja, damit sie vom nicht mehr vom Baum des Lebens essen dürfen, damit die Strafe. Denn an dem Tag, wo davon ist, musst du gewisslich sterben. Damit, dass sie trifft. Er wollte sie töten von Anfang an. Er war ein Menschenmörder.
[33:52] Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Erst Johannes 3, Vers 18. Das hier gilt nicht nur für Leute, die ein Wort planen. Weil man kann leicht sagen: Ah, na ja, ich habe noch nie ein Wort geplant, da bin ich jetzt erstmal, da falle ich nicht unter das, was hier Johannes 8:44 sagt. Aber die Bibel sagt: Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. Mit anderen Worten, wenn mir die Sünde gefällt und ich an der Sünde festhalte und auch wenn ich sonst in die Gemeinde gehe und singe und bete, aber die Sünde nicht aufgeben will, ist nicht Gott mein Vater, sondern der Teufel.
[34:37] Nun kann es passieren, dass ein Kind Gottes fällt, dass es sich verführen lässt und wieder aufstehen muss und den Weg mit Gott weitergehen muss. Das passiert, aber wenn ich jede Sünde, die tun, kommt nicht von Gott. Sie kommt von Satan. Es ist auch in diesem Moment, dass wir dem Satan nachgegeben haben, ja, dass wir ihm gefolgt sind. Und wenn Menschen gewesen ist, die Sünde kommt immer vom Teufel. Und wenn ich diese an der Sünde gefallen habe, wenn ich in der Sünde lebe, wenn ich das sogar plane und ausführe und daran nicht mehr aufhören möchte, dann bin ich bei dem Satan und nicht bei Gott.
[35:17] Und das ist ein ganz wichtiger Punkt, weil wir uns die Frage stellen müssen: Gibt es Sünde in meinem Leben, an der ich festhalte? Das sind ganz ehrlich war, gibt es Dinge, von denen ich weiß, Gott möchte es nicht, aber ich tue sie trotzdem und denke, vielleicht durch so viel gute geistliche Dinge und ich tue so viel Gutes, sogar das Werk kommt auf diese Sache vielleicht nicht drauf an. Wahrscheinlich die Pharisäer auch gedacht.
[35:41] Und das was Resultat, sie hatten sie waren Kinder Satans, obwohl sie dachten, Kinder Gottes zu sein. Kinder, ja, die treuen, die konservativsten der konservativsten. Also das war die wahre. Sehr. Aber sie waren hier und das war natürlich das war sehr deutlich.
[35:58] Und da sehen wir, Jesus hat ein unglaubliches Taktgefühl, wenn er persönlich angegriffen wird, ignorierte das einfach. Aber wenn gar nichts anderes hilft, kann er wie ein Chirurg bis in die allertiefsten Tiere der Organe hineinschneiden und sagen: Hier ist das Problem.
[36:24] Ist der Täufer schon gesagt hatte, als er sagte: Ihr Schlangenbrut und Ottern sucht. Das sind auch die Kinder von etwas Bösen. Oder auch gerade die Schlange.
[36:38] Ja, genau. Es hatten das letzte Mal auch schon kurz angedeutet, dass Johannes der Täufer im Prinzip ja schon Johannes der Täufer im Prinzip eigentlich oder der Heilige Geist hat durch Johannes den Täufer die Menschen auf diesen Tag hier vorbereiten wollen, dass sie, dass Jesus ihn, dass sie nicht sagen muss, ja. Und hätten sie damals den Täufer geglaubt, dann hätte Jesus diese Sätze nie sagen müssen. Ja, aber sie haben Johannes den Täufer verworfen, also hat es ihnen noch schwerer gefallen, dann Jesus anzunehmen.
[37:06] Und das ist das Problem übrigens tatsächlich. Ich weiß nicht, wie er den Vers 44 am Ende versteht in Johannes 8. Das ist ja Vers 44: Wenn die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater desselben. Ja, und das im Deutschen klingt das auf jeden Fall so, als ob es sich auf die Lüge bezieht, also ein Vater der Lüge. Ja, aber im Griechischen könnte es sowohl Vater der Lüge sein als auch Vater des Lügners. Ja, das könnte also auch gut möglich sein. Das kann man machen am Ende auch keinen großen Unterschied, aber nur, dass das mal gehört habt.
[37:42] Genau. Das nächste Mal schauen wir, wie es weitergeht. Da kommt nämlich noch mehr und noch weitere großartige Sätze in diesem Gespräch. Also könnte ich natürlich vorstellen, die Pharisäer. Also es gab Leute, die haben einiges geglaubt und die, die jetzt nicht an Gott geglaubt und nicht an die es geklappt haben, die waren natürlich bitter. Und hier ist eine weitere Weichenstellung. Hätten sie hier in dieses geglaubt, viele hätten vielleicht noch gerettet werden können. Aber jetzt pendelt sich natürlich alles mehr auf das letzte halbe Jahr ein, was dann im Kreuz münden wird. Und Jesus zeigt den immer wieder: Ich weiß, was ihr vorhabt. Ich zeige euch den Spiegel. Ja, hört auf, bevor es zu spät ist. Ich kann euch vergeben, ich kann euch frei machen, aber dazu muss man wollen. Dazu muss man hören. Und wir wollen hören und wollen.
[38:41] Jetzt beten und ich kann euch anders.
[38:51] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir diese Worte lesen dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst und dass wir solche ein Charakter bekommen wie Jesus, der, als er wirklich massiv öffentlich angegriffen worden ist, es dir übergeben hat und stattdessen versucht hat, seine Angreifer und das Evangelium zurückzuändern. Wir möchten dich bitten, dass du uns vor der Täuschung bewahrst zu glauben, dass wir Gottes Kinder sind, wenn wir in Wirklichkeit an Sünde festhalten. Sondern hilf uns jeden Tag aufs Neue zu sehen, dass es mehr als genügend Kraft gibt, dass du uns von Sünde reinigen möchtest, dass uns Sünde vergeben möchtest und uns helfen kannst und willst, ein Leben zu leben, das dir wohlgefällig ist. Und darum bitten wir dich, wird nicht von ganzem Herzen, dass du zu unserem Leben realisierst durch deinen Heiligen Geist. Im Namen Jesu. Amen.
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