In dieser Predigt über Offenbarung 3:2a spricht Christopher Kramp über die Gemeinde von Sardes und ihre geistliche Trägheit. Er beleuchtet die Aufforderung Jesu, „wachsam zu sein“, und erklärt, was dies im biblischen Kontext bedeutet. Anhand von Vergleichen mit Gleichnissen aus Matthäus und Lukas sowie prophetischen Texten aus dem Alten Testament wird die Wichtigkeit des Wachseins im Hinblick auf die Wiederkunft Jesu und die Abwehr von Irrlehren und Glaubensabfall verdeutlicht.
Offenbarung 3:2a
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Endzeit, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass du heute Abend da bist und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wir wollen heute weitermachen, nachdem wir letzte Woche krankheitsbedingt kein Offenbarungsseminar machen konnten. Und heute weitermachen mit der Gemeinde. Wir haben letztes Mal, also vor zwei Wochen, angefangen mit dem ersten Vers und wollen uns heute weiterhin vertiefen. Wir haben damals gesagt, eine Gemeinde, die nicht so viel studiert wird, und die aber ganz viel uns auch zu sagen hat. Und das wollen wir uns heute anschauen, biblisch, und lernen, was wir für unser Leben, für unsere Zeit mitnehmen können. Wollen wir gemeinsam...
[1:30] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen von ganzem Herzen, dass du uns die Offenbarung geschenkt hast und dass du zu jedem einzelnen von uns persönlich sprichst. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute deine Verheißung wahr machst, dass dein Geist uns in alle Wahrheit führt. Möchte dich bitten, dass wir dein Wort so verstehen, wie du es gemeint hast, den Vers mit Vers vergleichen und die Schätze deinem Wort heben für uns persönlich. Wir danken dir, dass du zu jedem von uns sprichst und dass wir wissen dürfen, dass du uns im Bibelstudium nicht alleine lässt. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt alles Störende fernhältst, dass wir uns gut auf dich und dein Wort konzentrieren können und dass wir zu deinen Füßen sitzen als Lernende. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:28] Schlag mit mir auf Offenbarung Kapitel 3 und dort Vers 2. Wir haben das letzte Mal gesehen Sardes, die fünfte Gemeinde, die ehemalige Hauptstadt des lydischen Reiches und jetzt dort eine griechische Gemeinde beherbergend. Wird von Jesus angesprochen und wir haben gesehen, er hat eine besondere Selbstbezeichnung, der die sieben Geister Gottes hat und was hat zu tun mit dem Heiligen Geist, der auf eine untrennbare Art und Weise mit Jesus verbunden ist und der die sieben Sterne in seiner Hand hat. Und er hat dann gesagt: "Du hast, ich kann eine Werke, du hast den Namen, dass du lebst und bist tot." Und nichts ist schlimmer, als wenn wir selbst von uns denken oder wenn andere von uns denken, dass wir geistlich lebendig sind und in Wirklichkeit sind wir geistlich tot. Und das ist der Zustand der Gemeinde Sardes als Typus für einen bestimmten Abschnitt in der Kirchengeschichte, wo die Christen den Namen hatten, dass sie lebendig wären, aber in Wirklichkeit waren sie geistlich tot. Und wir wollen heute anschauen, was Jesus dieser Gemeinde rät. Denn wir haben bisher immer gesehen, Jesus gibt nicht nur eine Diagnose, er gibt auch eine Hilfe, er gibt einen Plan, er gibt eine Lösung für das Problem. Wer von euch mag einmal Vers 2 lesen? Offenbarung 3, Vers 2.
[4:12] Ganz genau. Nun, wenn wir uns diesen Vers mal genau anschauen, können wir dann sagen, dass alle in der Gemeinde Sardes tot sind? Nein. Also, der erste Vers hätte vielleicht den Eindruck erwecken können, wenn er so alleine für sich stand, aber es war nur eine Mehrheit offensichtlich, die dort tot war. Es gab einige, die noch nicht tot, aber die waren kurz davor zu sterben. Ja, also es war eine Gefahr für mindestens mal viele, wenn nicht alle. Es geht los mit diesem interessanten Satz: "Werde wach und stärke das Übrige, das den Begriff steht zu sterben." Wenn ihr die Aufforderung hört: "Werde wach", welche Implikation bringt das mit sich? Dass man schläft oder oder dass man kurz ist zum Einschlafen. Ja, also entweder ist man eingeschlafen und muss kurz davor, ja, werde wach. Es hat die Idee von aufwecken. Das Interessante ist, dass das griechische Wort "werde wach" auch zusammenhängt mit oder meistens übersetzt wird und auch hier eigentlich fast besser besetzt werden könnte mit "werde wachsam, sei wachsam". Und wir wollen uns mal ein paar Bibelstellen anschauen, wo genau dieses Wort im Griechischen vorkommt. Und da werden wir jetzt was Interessantes entdecken. Und das wollen wir uns mal gemeinsam anschauen. Schaut mal mit mir in Matthäus 24, denn offensichtlich spielt Jesus auf eine ganz bestimmte Sache an, die wir in den Evangelien immer und immer wieder finden können. Matthäus 24 und dort Vers 42.
[5:45] Denke, alle wisst, was in Matthäus 24 steht, oder? Matthäus 24, seine berühmte Predigt, nämlich die Predigt, die steht Matthäus 5 bis 7. Genau, aber die ist auch auf einem Berg gegeben. Matthäus 24, aber nur so einer ganz kleinen Gruppe von Menschen, nämlich nur zu wenigen Jüngern und nicht zu der großen Masse. Wie nennt man diese Predigt? Matthäus 24. Das ist die Endzeit-Predigt. Weiter geht's um die Endzeit und die Zeichen der Zeit, die auf die Wiederkunft, natürlich auf die Zerstörung von Jerusalem, aber dann das Ende der Zeit, auf die Wiederkunft und auf die Vorbereitung darauf. Schaut mit Matthäus äh 24 Vers 42. Dort heißt es: "Wer mag lesen?"
[6:33] "So wacht nun, da ihr nicht wisst, in welcher Stunde euer Herr kommt." Genau. Da haben wir also hier das Wachen. Und warum ist es wichtig zu wachen? Da geht es nicht nur darum, einfach wach zu sein, ja, sondern es geht darum zu wachen, ja, nicht einzuschlafen, wachsam zu sein. Warum? Was ist die Verbindung? Die Begründung, warum ist es wichtig zu wachen? Hier in diesem Vers...
[6:58] ...das vielleicht auch, aber nicht in diesem Vers. Weil man nicht weiß, wann der kommt. Da geht's also um die Wiederkunft und die Idee, dass die Wiederkunft nicht terminiert ist und weil man nicht weiß, wann er kommt. Sondern was sein... Gibt's die Idee in Offenbarung 3 auch? Weiß nicht, ob ihr euch mal ein bisschen vorgespielt hat in den nächsten Versen. Gibt es da auch die Idee von der Wiederkunft, deren Datum man nicht kennt und deswegen man vielleicht wach sein sollte?
[7:39] Nur, dass wir sehen, dass ich auf der richtigen Fährte sind. Schaut mal in Vers 3. "So denke und daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße. Wenn du nun nicht wachst, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde." Ja, damit die Idee, Jesus wird kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde. Genau. Also, wenn wir noch gleich mehr dazu sagen. Also Matthäus 24 spricht von der Wiederkunft. Matthäus 25. Wir bleiben noch ein bisschen dort. Matthäus 25 und dort Vers 13. Die Frage ist, wann wird dieses Wort vom wach sein, vom wachsam sein in der Bibel verwendet? Matthäus 25, Vers 13. Was steht dort?
[8:30] "Darum wacht, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird." Ganz genau. Was ist die Verbindung? Warum soll man wachsam sein? Wiederkunft. Der ist genau das Gleiche. Ihr wisst, in Matthäus 24, 25 gibt es verschiedene Gleichnisse und äh ja, so Geschichten und Illustrationen, die zeigen sollen, man kann die Wiederkunft nicht auf die lange Bank schieben. Ja, man kann nicht sagen, mein Herr kommt noch lange nicht. Ja, ihr wisst vielleicht, Matthäus 25, was ist das für ein Gleichnis? Und das ist da gerade geht.
[9:02] Es geht um zehn Jungfrauen. Das war das Problem der zehn Jungfrauen, ja, die einen klug, die anderen töricht. Aber was haben die alle gemacht? Dann eingeschlafen. Ja, da geht es um schlafen und um wach sein. Ja, seid wachsam, denn ihr wisst nicht, wann der Herr kommt. Noch ein Vers, Lukas 12, Vers 37. Alle aus den Evangelien, ich habe jetzt einfach mal drei ausgewählt. Da gibt's im Rahmen der Endzeit-Predigt verschiedene Verse in verschiedenen Evangelien, aber ihr kriegt so ein bisschen die Idee. Lukas 12, Vers 37.
[9:51] "Glückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, finden wird wach." Wahrlich, ich sage euch, er wird sich schützen und sie zu Tisch führen und hinzutreten und sie bedienen. Genau. Lukas 12, Vers, was haben wir gesagt, was war das? 37. Glückselig, also oh, das Glück der Menschen, ja, wer ist fröhlich, wer ist wirklich, wer ist gesegnet? Diejenigen, die, wenn Jesus wiederkommt, wachen, die wachsam sind. Ja, es hat in allen Fällen haben wir es hier mit der Wiederkunft zu tun. Das Ganze kommt so ein bisschen auch schon aus dem Alten Testament, denn wer ist eigentlich derjenige, wenn ihr euch mal so eine antike Stadt vorstellt, wer ist derjenige, der immer wachsam sein sollte? Der Wächter. Und wo steht der Wächter?
[10:34] Auf den Zinnen, auf den auf den Toren der Mauer. Warum steht da da und nicht unten, wo es gemütlich ist? Weil er etwas besser sieht. Es sieht schon am Horizont den Feind kommen, den er normale Mensch nicht sehen kann. Ja, er hat also eine erhöhte Sicht, um schon sehen zu können, was kommt, um dann andere warnen zu können. Und das ist ein Bild in der Bibel für die Prophetie. Ja, ähm, wir schauen mal gemeinsam in Jesaja 21.
[11:10] Da gibt es so berühmte Verse, die immer und immer wieder gerade in dieser großen Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert, als die protestantischen Kirchen angefangen haben, sich für Prophetie zu interessieren, da gibt es kaum eine Ausarbeitung, kaum ein paar Flyer, wo das nicht steht, hier, wo das nicht zitiert wird. Jesaja 21, Vers 11 und 12. Das heißt es: "Die Last über Duma. Aus Seir ruft man mir zu: Wächter, ist die Nacht bald vorbei? Wächter, ist die Nacht bald vorbei?" Der Wächter spricht: "Der Morgen ist aufgebrochen, und doch ist es noch Nacht." Wenn ihr fragen wollt, so fragt, kommt bald wieder. Hast du diese diese dieses Bild ist sozusagen der Menschen und fragen, wie lange dauert es noch, bis Sonnenaufgang? Die Sonne geht ja, und das ist natürlich ein Bild dafür, wie lange dauert es, bis sozusagen das Heil kommt, wie lange dauert es, bis die guten Nachrichten eintreffen? Und sie kommt zum Wächter, und der Wächter kann ihnen sagen: "Es wird kommen, es dauert noch ein bisschen, aber es wird kommen." Und das ist ein Bild für das, was wir mit der prophetischen Botschaft haben. Denn im Grunde genommen durch die Prophetie werden auch wir auf die Mauer gestellt. Ohne das prophetische Wort werden wir genauso unwissend, was die Zukunft betrifft, als alle anderen Menschen. Ja, werden keine Ahnung, was kommt. Es ist das prophetische Wort, das uns ermöglicht, schon quasi höher zu sein und zu schauen am Horizont, was sich ereignen wird und sagen zu können: "Wir achten auf das, wir auch noch das, wir können auf morgen 13, wir kennen deine 11 oder so weiter." Ja, und deswegen achten wir auf die Zeichen. Und wenn diese Zeichen sich zeigen, können wir den anderen Menschen sagen: "Macht euch bereit." Ja, das ist die Idee.
[12:43] Ich muss nur gerade dran denken, das sind Offenbarung 2 oder auch 3 ist ja immer in erster Linie auch an den Engel der Gemeinde geschrieben worden ist. Und das sind ja diejenigen, die die Prophetie kennen, die Prophetie weitergeben. Und dementsprechend sollten wir uns alle daran ein Vorbild nehmen, dass wir wachen, aber auch diese Rolle für andere haben, sie dann darauf hinzuweisen. Genau. Wir haben ja also offensichtlich eine Epoche in der Kirchengeschichte, wo die Engel der Gemeinde, das heißt, wo die Verkündiger der Gemeinde nicht wachsam sind. Sie schauen nicht mehr, was kommt. Interessieren sich nicht mehr für die Prophetie. Sie haben zwar einen Namen, dass sie leben, sie wirken als besonders geistlich und reden gern über Jesus und die Bibel, aber sie haben kein Gefühl mehr für die Nähe der Wiederkunft. Und Jesus sagt: "Werde wach." Ja, er sagt nicht: "Bleibt wach." Er sagt: "Werdet wach." Da fehlt ihm fehlt genau das, was hier steht. Und das ist glaube ich kein Zufall, weil das gibt uns einen Hinweis für die Verortung von Sardes. Jetzt gehen wir ein bisschen weiter und zwar in Offenbarung 16. Wir schauen mal, in wie weit das hier tatsächlich dieses oder wo dieses Bild noch vorkommt von dem Wachen, dem wachsam sein. Offenbarung 16.
[13:55] Weiß jemand von euch, worum es in Offenbarung 16 im Allgemeinen geht? Was ist dadurch das große Thema? Offenbarung 16. Genau, die sieben Plagen. Das sind welche Plagen? Das sind die angelehnt, aber die von Ägypten sind natürlich lange her. Was wird hier beschrieben? Offenbarung 16. Das sind die sieben letzten Plagen. Das sind die letzten Zornesgerichte Gottes nach dem Ende der Gnadenzeit, nicht wahr? Und das schaut mal, was dort steht in Vers 15. Offenbarung 16, Vers 15. Das sagt Jesus: "Siehe, ich komme wie..."
[14:30] "...wie ein Dieb." Da geht's natürlich um welches Ereignis? Und die Wiederkunft. Wir sind hier kurz, also das ist jetzt schon, also ziemlich nah von der Wiederkunft. "Glückselig, wer was tut..."
[14:45] "...wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht." Also hier in Offenbarung 16 stehen zwei Dinge: Man soll wachen und seine Kleider bewahren. Frage: In der Gemeinde Sardes, werden geht es da nur um das wachsam sein oder geht es auch um Kleider? Schon mal zurück, ne? Warum gibt es Offenbarung 3 in gemeines alles irgend von Kleidern spricht, die damit irgendwie Zusammenhang stehen könnten?
[15:19] Könnten. Offenbarung 3, Vers 44: "Doch du hast einige wenige Namen Sardes, ihre Kleider nicht befleckt haben." Hier in Offenbarung 16 steht, die sollen ihre Kleider bewahren, nicht beflecken. Ja, also halt mal fest: In der Gemeinde Sardes werden wir aufgefordert, wird die Gemeinde aufgefordert: "Sei wachsam und beflecke deine Kleider nicht." In Offenbarung 16 steht: "Beflecke deine Kleider nicht und sei wachsam." Und da steht der Grund, warum...
[15:46] ...weil Jesus kommt. Er kommt wie ein Dieb. Und genau das sind Offenbarung 3 steht, denn "ich komme, ansonsten werde ich kommen wie ein Dieb, du bist nicht vorbereitet." Wir sehen also dieses, das Gesamtpaket in Sardes. Wir haben doch gar nicht ein weit gelesen und gar nicht irgendwelchen gelesen. Das Gesamtpaket zeigt ganz deutlich, was hier steht, ist direkt verknüpft mit dem, was in der Bibel die Wiederkunft genannt wird. Es geht, es geht natürlich noch nicht die Zeit der Wiederkunft, der ist ja heute noch nicht. Ja, wir sind immer meine Leute finden Gemeinde hier mit Sardes. Aber die Thematik: Sei wachsam, bewahre deine Kleider, stärke die Übrigen, weisen alle von der Sprache des Evangeliums und der Sprache des Neuen Testaments und auch das Alte Testament auf die prophetische Botschaft der Wiederkunft. Denn das ist eine Gemeinde, die wird mit der Botschaft der Wiederkunft erstmals konfrontiert, oder ist das erstmal so dann mal wieder, ja, weil sie eingeschlafen ist. Ganz offensichtlich. Aber noch mehr Verse.
[16:42] Schauen wir mal Matthäus 26. Das kennt ihr alle. Da geht's jetzt nicht so sehr um das geistliche Schlafen, sondern um das buchstäbliche Schlafen. Ja, das kommt in der Bibel vor, aber hat auch was mit dem geistlichen Schlafen zu tun. In Matthäus 26 finden wir Jesus und drei seiner Jünger in dem Garten Gethsemane. Und ihr wisst, was Jesus diesen Jüngern sagte, was sollten sie tun?
[17:08] Wachen und beten. Ja, also die ist natürlich die geht nicht nur einfach, nicht nur einzuschlafen. Hier geht's natürlich auch im Wachen und beten und alles, was damit zusammenhängt. Und warum sollten sie wachen und beten?
[17:22] Versuchung kommen. Es war ja auch quasi im kleinen, sozusagen eine Endzeit, ja, die Krise stand unmittelbar bevor. Der die Feinde waren schon dabei, sich zu rüsten. Ja, Jesus würde bald sterben. Das wäre die größte Krise ihres ganzen Lebens. "Wacht und betet." Und was haben sie gemacht?
[17:37] Geschlafen. Ja, wir lesen jetzt nicht die ganzen Verse, aber ich lese nur mal ein, beispielsweise hier in Vers 41. Da sagte Jesus, oder lesen wir Vers 40: "Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafen und spricht zu Petrus: Könnt ihr also nicht eine Stunde mit mir wachen? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt." Der Geist also, der Heilige Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Ja, mit anderen Worten, der Heilige Geist kann ja nur an unserem Herzen wirken, wenn wir auch geistlich lebendig sind. Ja, heilig, das ist immer da. Die Bibel ist immer da. Aber wenn wir geistlich eingeschlafen sind, dann ist er zwar da, aber kann nichts tun, weil wir ja keine Antennen haben. Ja, wir sind nicht offen. Und so unsere Ohren, Herzen sind zu. Ja, der Heilige Geist geht quasi an uns sozusagen vorbei. Wir müssen offen sein, wir müssen aufwachen, um das Wirken des Geistes in unserem Leben...
[18:37] ...merken zu können. Ja, um uns erleben zu können. Und deswegen die Aufforderung an die Gemeinde: "Seid wach." Das heißt, wir haben es hier in Sardes mit einer kirchengeschichtlichen Epoche zu tun, wo die Christen, obwohl sie einen sehr guten Namen hatten, einen Namen, dass sie leben, in Wirklichkeit eingeschlafen sind. Eingeschlafene Christen. Nun, schau noch ein bisschen weiter.
[19:01] Und schauen wir mal in Apostelgeschichte 20. Das Wachen in dem Neuen Testament. Apostelgeschichte 20 und dort Vers 31. Apostelgeschichte 20, Vers 31. Das steht: "Wer mag das lesen?"
[19:26] "Darum wacht und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, jeden einzelnen unter Tränen zu ermahnen." Genau. Warum hat Paulus mehrere Jahre lang sie ständig ermahnt zu wachen? Ich weiß nicht, ob er den, worum geht es ja eigentlich? Der Paulus zu entspricht, der Paulus ja eigentlich in der Apostelgeschichte, vor allem zu den ältesten. Er ruft die Gemeindeältesten zusammen, das ist ganz interessant. Ja, die Engel der Gemeinde und spricht zu ihnen und sagt:
[20:05] "Wacht, bleibt wachsam." Und wenn ihr den Abstand ein bisschen kennt, in die Verse direkt davor, dann wisst ihr auch, warum er sagt, ihr müsst wachsam bleiben. Warum müssen sie wachsam bleiben? Was sagt er? Nämlich in den beiden Versen vorher, 29 heißt es: "Räuberische Wölfe werden kommen." Genau. Die werden die Herde nicht schon... War das 31? Und das ist eure eigene Mitte. Jetzt erklärt das Bild aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jungen abzuziehen. Ihre Gesellschaft. Wie nennt man Männer und Frauen in der Kirche, die verkehrte Dinge reden und dann die Leute aus der wahren Gemeinde herausholen? Wie nennt man falsche Propheten, falsche Lehrer, Sektenführer, Leute, die den zum Abfall verführen? Und Paulus, woher wusste Paulus, dass das kommen wird?
[20:55] Wohl wusste er, dass Menschen, also abgesehen davon, dass das schon immer gegeben hat, aber er war ganz speziell, weil er wusste aus einer bestimmten Sache, dass das auf die Kirche zu kommen würde. Das Paulus, dass es einen großen Abfall geben würde, nicht nur hier und damals, ein gigantischen Abfall im ganzen kirchlichen System. Er wusste es aus der Prophetie. Er wusste aus dem kleinen Horn, er wusste, es wird einen Abfall geben. Er sagt das in Thessalonicher auch, ja, es wird einen großen Abfall geben. Das heißt, das Wachen ist auch verbunden mit dem Abfall. Denn nur wer wachsam ist, kann vor dem Glaubensabfall bewahrt werden. Wer nicht wachsam ist, wer auf seinem Posten schläft, der sieht ja gar nicht, wenn der Feind kommt.
[21:49] Wir müssen wachsam sein, damit wir erkennen, wenn der Feind kommt. Ja, also, wenn jemand hier in diese Gemeinde hineinkommt und fängt an, Dinge zu sagen, sie eigentlich genau gegen das Gesetz Gottes sind oder gegen die Lehre Jesu, oder was ja so und wir eingeschlafen sind, dann sagen wir vielleicht noch: "Ja, jeder hat seine Erkenntnisse." Ja, das ist doch lieber ein netter Mensch. Ja, wenn ich aber wachsam bin und mit dem Heiligen Geist verbunden bin, erkenne ich, das sind eigentlich die Methoden Satans. Und ich kann den Rest der Gemeinde warnen. Und das ist die Aufgabe natürlich, vor allem auch der Engel der Gemeinde, der Leiter. Sie müssen wachsam sein, um vor dem Glaubensabfall zu zu schützen. Das heißt, wenn ich hier Jesus der Gemeinde sagt: "Ihr seid geistlich tot." Man könnte auch sagen, denn der Tod ist ja in...
[22:29] könnte auch sagen, denn der Tod ist ja in der Bibel ein Schlaf. Sie sind eingeschlafen, ja. Also das ist zwar physiologisch und das heißt verschiedene Dinge, schlafen und tot sein. Ja, aber geistlich gesehen ist das relativ nah beieinander. Wir können sagen, eine Gemeinde ist geistlich eingeschlafen. Wir können auch sagen, sie ist geistlich tot. Was braucht die eingeschlafene Gemeinde? Sie muss wieder wach werden. Was braucht die tote Gemeinde? Sie muss auferweckt werden. Müssen wach werden, Auferweckung, Erweckung. Ja, das ist ja das Thema, das hier ganz offensichtlich für die Gemeinde wichtig ist. Aber nicht nur einfach Erweckung im Sinne von, ach, jetzt spüre ich wieder ein bisschen mehr, dass Jesus mich liebt, sondern Erweckung im Sinne von wachsam sein, im Sinne von den sich anpirschenden Feind durch falsche Lehren erkennen und sich auf die Wiederkunft vorbereiten. Ja, nicht einfach nur den Tag hineinnehmen, sondern wissen, ich weiß ja nicht, wann Jesus kommt, also möchte ich heute so leben, dass ich bereit bin für die Wiederkunft. Das sind die Themen von...
[23:30] ...Sarde ist ganz offensichtlich. Übrigens, kennt vielleicht auch alle noch erste Petrus 5,8. Schaut mal da, sieht man das auch ganz deutlich, diese Idee mit dem wachsam sein und der Gefahr.
[24:04] Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.
[24:14] Den schlimmsten Satan selbst. Seid wachsam. Das heißt, wenn die Gemeinde Sarde erst wach werden muss, befindet sich die Gemeinde in einem Zustand, wo sie ihr Lehren nicht mehr richtig erkennt und wo sie auf die Wiederkunft sich nicht vorbereitet. Und jetzt ist natürlich normal, wir haben das letzte Mal ja in Vers 1 schon mal ausführlich uns angeschaut. Aber übrigens, wenn wir schon dabei sind, erste Korinther 16, Vers 13. Steht: "Fest im Glauben sei standhaft." Zeit stark sein, ja, fest im Glauben stehen. Ja, wachen. Das ist die diese Idee. Und wir müssen uns also die Frage stellen, wann, zu welcher Zeit der Kirchengeschichte war die Gemeinde Gottes, das heißt diejenigen, die überhaupt Jesus und der Bibel nachgefolgt sind, in einem Zustand, dass sie so eingeschlafen waren, dass die Botschaft der Wiederkunft sie nicht wirklich tangiert hat und wo ihr Lehren in die Gemeinde Gottes eindringen konnten.
[25:28] Wir haben natürlich beim Wort "Abfall" immer sofort das Papsttum vor Augen. Aber das haben wir schon gesehen, das passt schon war in Gemeinde Thiatira explizit benannt, aber auch dort nicht als Teil der Gemeinde, sondern als sie diese, weil ja das Papsttum und der Prophetie ist nie Gemeinde Gottes gewesen. Also, wenn es nicht die Tiere haben wir gesprochen von den... von den Valensern, von den Albigen Sachen und von den Reformatoren, die alle nicht waren.
[26:01] ...dass die Gemeinde Sarde, wenn also die Tiere bis 1798 geht, wegen der Zeit der der Isabel gegeben ist, dann muss offensichtlich Sarde beginnt zu einer Zeit, in der die Wiederkunft keine große Rolle spielt. Luther und Calvin, auch wenn die jetzt keine Experten für die Prophetie waren, die haben gerne profitiert. Ja, die haben Prophetie auch gepredigt. Es gibt eine Zeit, in der Menschen zu der Einsicht gekommen sind, dass die Wiederkunft noch sehr lange in der Zukunft ist. Es gibt eine Zeit, in der die christliche Kirche mehrheitlich die Idee entwickelt hat, dass die Wiederkunft Jesu eher erst nach einem 1000-jährigen Friedensreich passieren würde. Ja, man hat die Idee entwickelt, erst kommt ein Friedensreich auf der Erde, 1000 Jahre, und zwar geht das dadurch, indem man einfach allen Menschen so die Kultur bringt, ja, und den Frieden und alles wird so von Westeuropa ausgehen. Hatte ich natürlich nie bewahrheitet. Aber und wenn dann alle Menschen irgendwie 1000 Jahre lang Frieden gehabt haben, dann kommt Jesus irgendwann. Könnt ihr sehen, dass dann man ziemlich geistlich einschläft, weil dann kommt, mein Herr noch lange nicht.
[27:08] Und wann ist diese Idee entstanden? Idee aus dem 18. Jahrhundert. Und als um 1800 herum einige Leute in England, ja, britische Christen, als das passt zum gefangen genommen worden ist 1798, hat gesagt: "Hey, Moment mal, ist die Prophetie?" Das hat sich doch, da steht doch hier und angefangen, an Prophetie zu studieren. Da gab es den den Launceston zum Beispiel, ja, in Südamerika und viele andere, der Edward King zum Beispiel. Als sie das angeschaut haben, gesagt: "Hey, schaut mal hier, das stimmt ja gar nicht mit dem Tausendjährigen." Eigentlich Jesus kommt bald. Ja.
[27:47] Dann ist genau das passiert. Man wollte das nicht hören. Hat doch nichts mit der Miller-Bewegung zu tun. Die Miller-Bewegung ist nachher in der Gemeinde Philadelphia. Uns ist das oft nicht so bewusst, dass es in der gesamten Christenheit um 1800 herum, also in der ganzen protestantischen Christenheit ein richtiges Tief gab und das eine kleine Erweckung gehabt von Leuten, die dagegen ankämpfen. Muss mal Jesus sagt: "Werde wach, werde wachsam." Ja.
[28:11] Stärke das übrige, was noch da ist. Genau deswegen haben wir gesagt: "Leben, was..."
[28:18] ...war der Name dieser Christen allgemein? Der christlichen Kirchen benannten die sich selbst, wie nennen wir sie heute? Seine Protestanten. Wir haben gelernt, warum sie Protestanten hießen. Sie hießen Protestanten, weil sie sich geweigert haben, einem Kompromiss zuzustimmen, wo sie nicht mehr missionieren dürfen.
[28:36] Könnte ich Ihnen... Und jetzt in dieser Zeit sind sie so eingeschlafen. Als ein junger Mann aufsteht, William Carey, und sagt: "Ich würde gern nach Indien gehen, um den Menschen das Evangelium zu predigen." Dann hat einer der Kirchenführer dort gesagt: "Setz dich wieder hin, junger Mann. Wenn Gott die Heiden erreichen will, wird das ohne dich schaffen." Man hat wollte keine Mission machen, man wollte das Evangelium nicht verbreiten, man wollte sich nicht für Prophetie mehr interessieren. Zu dieser Zeit ist diese Idee entstanden, die Offenbarung ist ein Buch mit sieben Siegeln. Wer kann sie verstehen? Ja.
[29:07] Das war nicht alle so. Ja, Stärke des übrigen. Aber die Texte, die sprechen, sprechen alle in die Zeit, von der Jesus spricht.
[29:16] Übrigens, all diese Versicherung, Matthäus 24, Matthäus 25, die haben alle zu tun mit der Wiederkunft. Also Matthäus 24 wird erst das Mittelalter beschrieben, ja, die schreckliche Zeit und dann die Zeichen am Himmel, ja, die dann auch am 18. Jahrhundert geschehen und 1900. Kümmern wir uns mal, darüber sprechen. Und die hängen alle damit zusammen, dass sozusagen diese Zeit, diese lange, trübselige Zeit der 1260 Jahre zu Ende geht und dann kommt die Botschaft der Wiederkunft. Die allermeisten Protestanten, die Jahrhunderte lang auf die Wiederkunft gewartet haben, sind zu diesem Zeitpunkt geistlich tot, geistlich eingeschlafen. Und auch wenn wir heute nicht mehr in der Gemeinde Sarde sind, wir sind laut, bei weitem nicht besser. Können wir noch eine ganze Menge daraus lernen, denn auch wieder warten ja immer noch auf die Wiederkunft. Und auch wir hatten der Gefahr, dass ihr geistlich einschlaft und dass wir geistlich sterben und nicht mehr darauf achten, wie der Satan die Gemeinde angreift.
[30:13] Also schauen wir uns ganz kurz an, mit den Übrigen. Es gibt also noch Übrige. Ja, es heißt: "Stärkt das Übrige." Da gibt's noch welche, die wollen Mission machen. Die gibt's doch welche, die interessieren sich dafür, dass Evangelium in die ganze Welt zu bringen. Da gibt's noch Leute, die warten auf die Wiederkunft. Und als sie hören, dass Prophetie sich erfüllt, 1798, die 1260 Jahre zu Ende gehen, sind sie begeistert und fangen... Kennt ihr die Geschichte von Joseph? Kennt Joseph Wolf, ganz, ganz großartiger Prediger, der in den 30er Jahren den ganzen Nahen Osten und Ägypten und bis nach Indien und runter, Jahre lang durch alle Länder gezogen ist, zu allen Völkern und gepredigt hat: "Jesus kommt wieder." Ja. Und in den 1820er Jahren das riesige Erweckung in...
[31:00] ...innenkonferenzen, wo Menschen Daniel studiert haben, Offenbarung studiert haben, Matthäus studiert haben, gesagt haben: "Jesus kommt bald wieder." Das ist genau dieses "Stärke das Übrige". Schauen wir uns das mal ein bisschen genauer an. Wie wird man denn gestärkt? Ja, er sagt ja: "Stärke das Übrige." Und vielleicht kennt ihr auch das Gefühl, dass man sich alleine vorkommt, ja, dass man denkt: "Meine Güte, wo ist noch der Glaube? Wo sind noch die, die sich auf die Wiederkunft vorbereiten? Wo sind diejenigen, die sich wirklich mit Prophetie beschäftigen?" Ja, ich fühle mich so ziemlich vielleicht alleine, oder sind so eine kleine Gruppe, so ein paar... Ja, "Stärke das Übrige". Wir wollen lernen, wie stärkt Gott uns. Schaut mal mit mir in Römer 16, Vers 25.
[31:43] Wie wird man geistlich gestärkt? Römer 16 und dort Vers 25. Die Bibel sagt: "Dem aber, der euch zu festigen vermag..."
[31:59] ...laut meinem Evangelium und der Verkündigung von Jesus Christus. Wer ist das? Wenn es heißt: "Dem aber, der euch zu festigen vermag", wer ist dieser "dem"?
[32:11] Genau das heißt für 27: "Ihm, dem allein weisen Gott, sei die Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit." Gott selbst stärkt uns. Also, wenn Jesus der Gemeinde sagt: "Stärke das Übrige", sagt er nicht: "Strengt euch mal an, ja, macht euch mal kräftig." Er sagt im Prinzip: "Nehmt Gottes Verheißungen in Anspruch." Es ist ja Gott selbst, der stärken möchte.
[32:34] Gott möchte. Sind wir uns bewusst, dass Gott mich stärken möchte? Gott ist nicht jemand, nicht der Schiedsrichter, der schaut, wie stark ich bin, der guckt, da schaffte diese Prüfung, schaffte sie nicht. Nee, Gott ist der, der mich stark machen möchte. Wie oft fühlen wir uns da, oder wie oft denken wir: "Schaffen das nicht." Also, vielleicht nicht der Einzige, aber ich denke, wir alle kennen das Gefühl, oder, dass bräuchte eigentlich krass, folgt nämlich die Kraft. Ja, Menschen können die Kraft nicht geben. Ich selbst habe keine. Und Gott sagt: "Ich kann dich festigen." Wenn wir so hin und her wanken, ja, von jeder Lehre hin und her bewegt, nicht wissen, wo wir hingehören, nicht wissen, was unser Platz im Leben ist, sagt Gott: "Ich kann dich festigen." Und zwar nach dem Evangelium. Paulus sagt: "Mein Evangelium, das wahre Evangelium, macht Menschen fest, stark, stark."
[33:27] Wie sieht das konkret aus? Erste Thessalonicher 3, Vers 13.
[33:32] Erste Thessalonicher 3 und dort Vers 13. "Damit er eure Herzen stärke und sie untadelig seien in Heiligkeit vor unserem Gott und Vater bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus mit allen seinen Heiligen." Genau. Und was genau...
[33:59] ...die Herzen. Ja, also es geht nicht darum, dass wir mehr Muskeln bekommen. Ja, das kann auch von Vorteil sein, dass nicht so entscheidend für die Endzeit. Ja, da kann auch jemand mit wenig Muskeln bestehen. Was gestärkt werden muss, ist unser Herz. Und was ist in unserem Herzen? Gedanken. Wir brauchen starke Gedanken, feste Gedanken, nicht unbeweglich. Gott muss sie bewegen dürfen. Ja, in seiner Hand sollen wir sein wie Töpferton. Aber in Bezug auf die innere Lehre, Bezug auf die Probleme, die Zweifel, die Emotionen, die uns so belasten, sollen wir starke Gedanken bekommen, feste Gedanken. Und zwar wie...
[34:30] ...bekommen feste Gedanken. Und zwar wie fest soll unser Herz werden nach diesem...
[34:34] ...Versand. Wie fest?
[34:36] Wie fest. Also, das steht nicht, wie fest, aber also...
[34:40] ...was, wie soll unser Herz werden? Es soll wie sein bei der Wiederkunft. Und dadurch...
[34:48] ...das sind ziemlich krasse Worte. Und dadurch, also es gibt immer Diskussion, was heißt vollkommen. Ja, vollkommen ist doch auch schon eine Pflanze, wenn sie klein wächst und sie ist so, wie sie sein soll, ist auch vollkommen. Das stimmt. Aber die Bibel spricht nicht nur von vollkommen, sie spricht von untadelig, fleckenlos und verklagbar. Viele solche Dinge, die deutlich machen, dass Gott ganz viel mit uns vorhat, uns unglaublich verändern kann, unsere Gedanken so festmachen kann, dass wir nicht mehr von ihm abweichen wollen.
[35:19] Warum? Weil Jesus wiederkommt. Also, wie wichtig das ist. Werde wachsam, stärke die. Übrigens, kommt bald. Ihr braucht reine Gedanken, feste Gedanken. Weiter. Zweite...
[35:29] ...Person. Entschuldigung, zwei und dort Vers 17.
[35:42] Dort steht: "Er tröste eure Herzen und stärkt euch in jedem guten Wort und Werk." Genau. Er tröstet eure Herzen, er stärkt euch also nicht nur den Gedanken, sondern auch im Reden und im Tun. Weil, wenn das Herz stabil ist, dann ist auch das Reden stabil. Und wenn das Reden stabil ist, das Herz stabil ist, dann ist auch das Tun stabil. Dann ist man nicht so: "Ach, heute so, morgen so." Ja, das möchte Gott.
[36:18] Tünika Kapitel 3 und dort Vers 3 ist auch sehr schön.
[36:22] Drei Vers 3: "Aber der Herr ist treu, er wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen." Genau.
[36:27] Er wird euch stärken. Warum brauchen wir das Ganze?
[36:35] Weil der Satan kommt, ne? Dann seid wachsam. Ja, also beides, das wachsam sein als auch das stark sein sind beide Dinge, die Gott uns schenken möchte. Und die beide hier mit zusammenhängen. Werden wir gleich sehen. Schaut mal, der Jakobus 5. Jakobus 5 und da werden wir sehen, was der Jakobus dazu zu sagen hat.
[36:54] Kapitel 5. Wir fragen uns immer noch, wie wird man geistlich gestärkt? Am Herz, am Wort, im Werk. Jakobus Kapitel 5 und dort Vers 8.
[37:06] Dort steht: "So wartet auch ihr geduldig, stärkt eure Herzen, denn die Wiederkunft des Herrn ist nahe." Das heißt, warum sollen wir gestärkt sein?
[37:16] Gestärkt sein. Okay, also, was ich, was ich, was ich hoffe, dass ihr sehen könnt, ist, dass hier in Offenbarung 3, Vers 2 und dann auf Vers 3 und 4 eine ganze Reihe von verschiedenen Ideen angesprochen wird. Sei wachsam, werde wach und sei wachsam. Stärke das Übrige. Ja, bewahre deine Kleider. Alles Ideen, die in der Bibel immer und immer wieder mit der Wiederkunft verknüpft sind. Ja, das ist also jetzt kein Zufall, dass es mal beim Vers 2 gewesen ist, sondern der Bibelleser, der die ganze Bibel durchgelesen hat und jetzt so Offenbarung 3 kommt und sagt: "Ah, da geht es also um Stärke deine...
[37:51] ...wachsam, stärke deine Brüder, stärke deine Brüder." Und dann steht da noch: "Denn ist sonst werde ich kommen über dich wie ein Dieb." Der soll sagen: Wiederkunft. Ja, das ist das ist die Idee, die du haben soll. Der Leser, das habe ich doch Matthäus und überall gelesen. Wiederkunft. Ja, und das sind ja, was die Gemeinde Sarde hätte erleben sollen um 1798 herum. So wieder kurz. Ja, wir sind eingeschlafen. Wir haben uns so lange gestritten, die Methodisten mit den Baptisten und die Anglikaner mit den Calvinisten und die mit dem und die mit dem. Ja, jeder miteinander, jeder wollte so ein Kleinigkeiten recht haben und man hat das große Ganze aus den Augen verloren. Man war geistlich eingetrocknet. Und als Leute gesagt haben: "Lass uns die Bibel drucken, lass uns in fremde Länder gehen."
[38:36] Ja, da kam die Aufklärung dazu. Man fühlte sich toll, dass man nicht so abergläubisch ist wie die Katholiken. Ja, aber man war geistlich, das Evangelium war ein getrocknet und hat sich ausgebreitet. Ihr wisst, im 18. Jahrhundert, da kam die Bibelkritik und zwar hier ganz aus der Nähe Tübingen. Ja, höre. Bibelkritik: "Erste Mose ist von jemand anders geschrieben als erste Mose 1." Von jemand anders geschrieben als erste angefangen, die Bibel zu zerfleischen. Ja, diese ganze Philosophie und Bibelkritik, da fing man an. Dann später nachher 1900, natürlich kann das dann weiter mit Naturwissenschaft und so weiter. Aber das, man fing an, dann die Wunder von Jesus in Zweifel zu ziehen. Ihr Leben, man war geistlich eingeschlafen. Und Jesus sagt: "Stärke die Übrigen."
[39:19] Nun schauen wir mal weiter. Wir sehen also, es hat mit der Wiederkunft zu tun. Erste Petrus 5 und dort Vers 10.
[39:35] Dort steht: "Der Gott aller Gnade." Mehr, was für ein schöner Titel, oder? Gott hat nicht nur Gnade, er ist der Gott aller Gnade. Es gibt mit anderen Worten, es gibt gar keine Gnade, die nicht bei Gott ist. Das ist nicht so, dass Gott viele Gnade hat und woanders gibt es auch ein bisschen Gnade, sondern alle Gnade in diesem ganzen Universum gehört Gott. Gott sie alles. Ja, der Gott aller Gnade, aber der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus. Er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt, völlig zubereiten, festigen, stärken, gründen. Ja, das wird nicht nur einmal gesagt. Das wird also fast alle Worte, die so gibt im Griechischen, ja, festigen, stärken, gründen, ja, festmachen. Er wird euch zubereiten. Er wird dafür sorgen, heißt, dass wir werden nicht leiden.
[40:15] Doch, aber wie lange werden... eine kurze Zeit. Ja, wie alle müssen auch mal schlimme Dinge durchleben. Nicht, weil Gott daran Freude hat, sondern weil die Dornen und die Disteln Teil seines Planes sind, ja, damit wir die Heftigkeit der Sünde erkennen. Aber Gott wird uns vorbereiten. Er möchte uns mehr als festmachen, dass wenn die Wiederkunft kommt.
[40:42] Wir sind gleich am Ende. Das ist auch sehr schön. Jetzt zweite Petrus 1. Kennt ihr vielleicht zweite Petrus 1, Vers 12.
[40:54] Zweite Petrus 1, Vers 12. Dort steht: "Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl es sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet sein." Also, wo, wie wird man gefestigt? Wie wird man gegründet?
[41:07] Gegründet in der Wahrheit. Und zwar in was für eine Wahrheit?
[41:11] Wahrheit. Die bei euch vorhanden steht. Hier jemand...
[41:14] ...was im Englischen steht. Im Englischen steht dort: "The present truth." Und "present" das ist nämlich, das kann sowohl bedeuten örtlich gegenwärtig oder zeitlich gegenwärtig. Die Wahrheit, die jetzt gerade dran ist. Ihr wisst ja, es gibt Wahrheiten, die sind zwar immer wahr, aber manchmal sind Wahrheiten besonders aktuell. Zum Beispiel war es eine Wahrheit, dass Gott eine Sintflut schicken würde. Ja, das war schon, also das war zur Zeit von Noah eine aktuelle Wahrheit. Das war gegenwärtige Gewalt ist heute immer noch eine Wahrheit, aber sie sind aktuell. Wir müssen kein Boot mehr bestehen. Ja, sind schon geschehen. Es gab eine Wahrheit zur Zeit von Mose, dass Gott sein Volk aus Ägypten führen würde. Ja, das war gegenwärtige Wahrheit. Die Wahrheit ist auch, dass er später sie aus Babylon führen würde, aber das war nicht die gegenwärtige Wahrheit zur Zeit von Mose. Und so gibt es auch für unsere Zeit besondere Wahrheiten, die jetzt gerade dran sind, weil sich die entsprechende Prophetie jetzt gerade erfüllt. Gegenwärtige Gewalt. Also, wie werden wir gestärkt? Wir werden gestärkt durch die gegenwärtige Wahrheit.
[42:20] Und dann muss man sich fragen, gibt es eine zweite Epoche in der Geschichte der Christenheit, wo etliche Zeit Prophezeiungen und andere Prophezeiungen, oder etliche haben einige Zeit Prophezeiungen sich alle so wie so einem Knoten zusammengefunden haben? Das war nicht die Zeit der Reformation. Da haben sich keine Zeit Prophezeiungen erfüllt. Es, obwohl die Reformation in einem großartigen Ereignis war, ja, das war ein langer Strom von immer mehr weiter, also ein langer Strom von immer mehr sich ausbreitendem Licht über die Jahrhunderte. Aber es gibt so im 18., Anfang 19. eine Reihe von prophetischen Ereignissen, ja, die alle eine gegenwärtige Wahrheit mit sich bringen, die jetzt verstanden werden muss. Und dass er damit natürlich auch zu tun.
[43:03] Jetzt aber kommen wir zum Schluss. Römer Kapitel 1. Römer Kapitel 1. Römer Kapitel 1 und dort...
[43:34] ...um euch etwas geistliche Gnadengaben mitzuteilen, damit ihr gestärkt werdet. Genau. Gesehen durch wen werden die...
[43:41] Genau gesehen, durch wen werden die Gläubigen gestärkt? Durch Gott, und zwar durch die gegenwärtige Wahrheit im Denken, im Reden und im Handeln. Ja, damit sie vorbereitet sind auf die Wiederkunft. Aber wie macht das Gott? Wen benutzt Gott? Menschen. Paulus sagt: "Ich würde gern zu euch kommen. Ich weiß ja schon, ihr kennt die Wahrheit. Ich würde euch gerne etwas stärken." Wer hätte denn Paulus sie gestärkt? Was hätte er denn gemacht? Was wollt ihr denn tun?
[44:09] War das einfach nur eine Information, die er den geben wollte? Was eine Information, die er ihm geben wollte? Ah, er wollte eine geistliche Gnadengabe mitgeben. Er wollte etwas, was er von Gott bekommen hat. Er wollte ja, was sind denn die geistlichen Gaben, die Gott uns gibt? Ja, das sind Gnadengaben. Jeder von uns hat bestimmte Fähigkeiten, die Gott ihm gegeben hat. Und diese Fähigkeit, Paulus, ich habe eine bestimmte Fähigkeit ja gehabt. Konnte er gut Briefe schreiben? Ja, er konnte Gemeinden gründen. Ja, wann bist du na ja, viele Fähigkeiten. Er sagt: "Ich will diese Fähigkeiten einsetzen, um euch zu stärken."
[44:56] Wie werden die übrigen gestärkt? Wie wird Gottes Gemeinde gestärkt? Indem einzelne Gläubige die von Gott gegebenen Fähigkeiten einsetzen für andere. Also die Frage ist nicht, welche Gaben habe ich? Wie kann ich damit Grenzen? Die Frage ist: Wie kann ich mit meinen Gaben dich stärken? Wie kann ich meine Gaben so einsetzen, dass du fester wirst im Denken, im Reden, im Handeln, im Herzen? Ja, und ich denke, ich glaube, manchmal ist es leider so. Wir gehen zur Gemeinde und fragen: "Wie kann ich gestärkt werden?" Ne, der Schwester hat mich heute nicht begrüßt. Ja, ich würde gerne eigentlich mehr mich mal darüber halten. Ja, die Predigt war wieder zu lang und zu kurz oder zu flach. Oder ich weiß nicht, was er ähm. Wir haben oft Erwartung, dass wir gestärkt werden wollen.
[45:42] Aber Paulus ging nicht nach Rom, um zu sagen: "Ich hoffe mal, dass ich irgendwas von euch bekomme." Er sagte: "Ich würde gerne zu euch kommen, um euch zu stärken." Ja, er sagt dann später, dass er den Titel Timotheus gesandt hat, eine Gemeinde, damit dir Timotheus sie stärken soll. Also, ich muss mal die Frage stellen: Komme ich irgendwohin, um jemand anderes zu stärken, damit ich ein Instrument in der Hand Gottes sein kann?
[46:07] Letzter Vers. Entschuldigung, Event. S dann liebe ich auch den Vers in Lukas 22, Vers 32. Das steht hier als letzter Fest. Muss 31. Es Spracharbeit euch begehrt, um euch zu sehen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhören. Und wenn du einst umgekehrt bist, zur Stärke deine Brüder.
[46:44] Simon Petrus. Wir waren Simon Petrus zu dem Zeitpunkt ein Jünger. Gehört er zu dem großen Kreis der vielen Jünger oder gehört er zum Kreis der zwölf Jünger? Und innerhalb der zwölf Jünger war er da eher so eine Randfigur, der eine wichtige Figur? Er gehörte zum absolut innersten Kreis. Man könnte sagen, er hatte einen Namen, das erlebt oder er war einer der wichtigsten Jünger Jesu, ein Abgesandter. Er war von Jesus beauftragt als Apostel, als Botschafter Jesu. Er hat geheilt, er tot aufgeweckt, er hat gepredigt. Ja, und wie war so seine persönliche Meinung von sich selbst?
[47:25] Dass die Endzeit kommt, ich bin vorbereitet. Lass die Römer kommen, lass die Krise kommen. Und wenn, wenn alle dich verlassen, ja, und wenn alle die Gemeinde verlassen und wenn hier niemand mehr zum Gottesdienst kommt, ich werde, und wenn ich der letzte bin, der hier sitzt, wenn ich der letzte bin, wenn ich die Polizei nimmt, ja, und ich, und wenn ich der Letzte, der Einzige bin, der in die Höhlen fliegt, ich werde bei dir bleiben. Du hast einen Namen, dass du lebst und weißt gar nicht manchmal, die geistlich eingeschlafen du bist, die restlich eingeschlafen. Er kannte sich selbst gar nicht, wusste gar nicht, was passieren würde. Er wusste gar nicht, dass wenn er unter Druck gerät, er Jesus nicht nur einmal, sondern nicht nur zweimal, sondern dreimal verläuft und zwar so sehr, dass er sich verflucht hat, sogar.
[48:06] Und aber dann sagt sie, interessant ist, er sagt: "Wenn du das genau hast, du mich nicht hier, wenn du umgekehrt, wenn du dich bekehrt hast, was sollst du tun?" Das heißt übrigens auch, wenn wir mal einen Fehler gemacht haben, hat Gott trotzdem einen Auftrag für uns. Immer noch den Auftrag, dass wir andere stärken dürfen. Ja, ich glaube auch, das hier das Geheimnis drin steckt, wie wir andere stärken können, nämlich indem wir ihnen unsere Erfahrung mit Jesus erzählen, was Jesus für uns getan hat. In dem Fall ist es, dass sie es ist für ihn gebetet hat, ihn gewarnt hat und aber uns auch Vergebung geschenkt hat. Ja, genau.
[48:45] Petrus konnte später sagen, dass ich jetzt hier zu Pfingsten auf dem Marktplatz von Joseph stehe, dass ich jetzt so mutig, hat nichts mit mir zu tun. Der Petrus, der alleine arbeitet, der der singt nach wenigen Minuten im Wasser. Die Tatsache, sie hier voll vor allen Dingen geistesrede ist allein Gottes Gnade, weil Jesus hat für mich gebetet. Ich wäre alleine verloren gegangen. Ja, und werde wachsam, werde wach. Ja, Erweckung, Erweckung hat damit zu tun, dass man feststellt, ich habe ein Problem. Die wahre Erweckung ist, dass ich nicht danke, ich habe wieder ein tolles Gefühl. Ja, oh, ich bin begeisterter, das kannst du auch sein. Ist auch schön, aber die wahre Erweckung beginnt damit, dass sie feststellt, ich bin gar nicht so geistlich. Ich dachte, du glückselig sind die geistlich Armen, denn ihre ist das Reich der Himmel. Glückselig sind die, die feststellen, dass ihnen etwas fehlt. Die aufwachen. Ja, und da sind wir beide Zähne.
[49:38] Ja, wenn wir auch ausführlich studieren und die dann wachsam sind. Einen bekehrten Menschen erkennt man daran, dass er wachsam ist und dass er andere in der Gemeinde stärkt. Sind nicht rechthaberisch ist, sich nicht über andere erhebt, sondern dass es ihm ein Herzensanliegen ist, dass andere in der Gemeinde gestärkt und gefestigt und gegründet werden. Jemand, der bekehrt ist, wird nicht Streit fördern und ich streiten. Er wird versuchen, dass andere auch festen Grund bekommen, weil er selbst erlebt hat, wie sie sich anfühlt, wenn man festen Grund im Boden hat. Ja, und ich wünsche mir, dass wir alle festen Boden unter den Füßen haben, dass wir hier rausgehen können und sagen können: "Ich weiß nämlich, Diener, Jesus hat mich gestärkt." Und noch gemeinsam beten.
[50:37] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass dein Wort zu klar und deutlich zu tun spricht. Es zeigt uns so viel über die Offenbarung, über die Kirchengeschichte, aber vor allem und am allermeisten zeigt es uns so viel über uns selbst. Und Herr, wer möchte dich um Vergebung bitten, wo wir selbst den Eindruck gehabt haben, dass wir das so toll sind, dass wir so geistlich sind und unseren eigenen Zustand gar nicht erkannt haben. Hätte danken dir, dass du für uns betest, auch wenn wir auf Abwege gehen. Wir danken dir, dass du uns zur Umkehr führst. Und dass, wenn wir bekehrt sind, aufgewacht sind, wir andere stärken dürfen und mit dir zusammenarbeiten dürfen. Du tust das Hauptwerk, aber wir dürfen mit dir kooperieren, nicht nur in unserer eigenen Erlösung, sondern auch, indem wir anderen helfen, den Weg zu dir zu finden. Und dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Schenk du uns die Erfahrung, die damals so viele Prophetie-Studenten und so viele Missionare gemacht haben, die echte Bekehrung und Erweckung erlebt haben. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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