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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Lukas 1, Verse 21 bis 50 ein und beleuchtet die Begegnungen des Engels Gabriel mit Zacharias und Maria. Er erklärt die Bedeutung der Ankündigungen und die unterschiedlichen Reaktionen auf Gottes Botschaft. Die Predigt betont, dass bei Gott nichts unmöglich ist und ermutigt die Zuhörer, auf Gottes Wort zu vertrauen und an seine Wunder im eigenen Leben zu glauben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute mit Seite 1060. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dein Wort haben, dass wir uns darauf verlassen können, dass es feste Gewissheiten sind. Und danke, dass dein Wort uns auch sehr genau beschreibt, was passiert ist, was wichtig ist für uns zur Erlösung. Danke, dass wir uns auch verlassen können und dass wir uns durch die Beschäftigung mit deinem Wort in unserem Glauben stärken können, dass wir fester im Glauben verwurzelt werden. Das will ich auch bitten, dass es heute geschieht, weil dein Wort wieder aufschlagen. Dafür danken wir dir, dass du verheißen hast, dass du dein Wort nicht leer zurückkommen lässt, sondern dass es ausführen wird, wozu du es gesagt hast. Darum bitten wir dich jetzt im Namen Jesu. Amen.

[1:17] Wir sind in Lukas Kapitel 1. Zacharias, der schon in fortgeschrittenem Alter ist, mit seiner Frau Elisabeth zusammen. Dieser Zacharias ist im Tempel. Es ist seine Reihe an, er war eine Reihe um im Tempel zu dienen. Und dort erscheint ihm der Engel Gabriel und verkündigt ihm, dass seine Frau Elisabeth einen Sohn haben wird, den er Johannes nennen soll. Und der als die Erfüllung von Maleachi, von der letzten großen Prophezeiung, was mein Volk auf die Ankunft des Messias vorbereiten soll. Aber dem jetzt fehlt seine, dem fehlt der Glaube. Und er bezweifelt das. Und er bekommt nun gesagt, dass er stumm sein wird bis zu dem Zeitpunkt, wo sich all das erfüllt hat.

[2:01] Wir lesen weiterhin Vers 21: "Und das Volk wartete auf Zacharias, und sie verwunderten sich, dass er so lange im Tempel blieb." Als er herauskam, konnte er nicht zu ihnen reden, und sie merken, dass er im Tempel eine Erscheinung gesehen hatte. Und er winkte ihnen und blieb stumm. Was geschah, als die Tage seines Dienstes vollendet waren, ging er heim in sein Haus. Aber nach diesen Tagen wurde seine Frau Elisabeth schwanger und verbarg sich fünf Monate und sprach: "So hat der Herr an mir gehandelt in den Tagen, da er mich angesehen hat und meine Schande unter den Menschen hinweggenommen hat." Gott hat sein Wort gehalten und genau das getan, was er gesagt hatte. Damals war es eine Schande, wenn man keine Kinder gehabt hat. Und für Elisabeth war das eine unfassbare, emotionale Stärkung, dass Gott ihr Gebet erhört hat.

[2:50] Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazareth gesandt, zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann namens Josef aus dem Haus Davids. Und der Name der Jungfrau war Maria. Wir kennen die beiden schon aus der Geschichte aus Matthäus Kapitel 1 und 2. Und der Engel kam zu ihr herein und sprach: "Sei gegrüßt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir. Du Gesegnete unter den Frauen." Als sie ihn aber sah, erschrak sie über sein Wort und dachte darüber nach, was das für ein Gruß sei.

[3:22] Der Engel sprach zu ihr: "Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben." Wir sehen, Gabriel kommt zu zwei Personen. Er kommt zu dem Priester im Tempel, zu einem alten Mann, während seiner Amtsausübung. Oder er kommt zu einer jungen Frau, nicht im Tempel, sondern zu Hause, nicht in Jerusalem, sondern in dem verruchten, verschrienenen Nazareth. Und er sagt den ähnliche Botschaften, nämlich eine menschliche, gesehene und mögliche Geburt. Nur dass die bei Maria noch ein Stück unvorstellbarer ist, denn für das, was Gabriel dem Zacharias angekündigt hat, gab es zumindestens biblische Vorbilder, wo man so ein Wunderbares gesehen hatte. Das, was er jetzt der Maria sagen wird, das vorher noch nie gegeben. Aber die Formulierungen gleichen sich zum Teil, wie wir gesehen haben.

[4:20] "Und du sollst ihm den Namen Jesus geben." Neben: "Du sollst ihm den Namen geben." Du sollst ihm den Namen Johannes geben. Das ist die dritte Formulierung dieser Art in der Bibel. "Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben." Mit anderen Worten, er wird der Messias sein und wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit, genauso wie es in Daniel 7 beschrieben wird. Und sein Reich wird kein Ende haben.

[4:49] Maria sprach zu dem Engel: "Wie kann das sein, dass ich da ich von keinem Mann weiß?" Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: "Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden." Ein Geheimnis, das wir nicht erklären können, aber das ist ein Fundament für unseren Glauben darstellt.

[5:11] "Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, hat auch einen Sohn empfangen in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat. Sie, die vorher unfruchtbar genannt wurde." Mit anderen Worten, dieses Wunder, dass er diese Welt erlebt hat, ist eine Ermutigung für Maria, auch alles noch größere Wunder in ihrem eigenen Leben zu glauben, denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. Das dürfen wir nicht vergessen.

[5:36] Gott kann alles. Und wenn es Gottes Wille ist, etwas zu tun, gibt es nichts, was ihn technisch aufhalten könnte. Bei Gott ist alles möglich. Maria aber sprach: "Sie, ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort." Und der Engel sieht von dir. Was für ein Unterschied zu dem Priester Zacharias, der die Bibel so gut kannte, der im Tempel gerade diente, oder doch Zweifel gehabt hat. Und das zeigt uns, dass alle theologische Ausbildung, auch alle Frömmigkeit, keine Garantie dafür ist, dass wir in entscheidenden Situationen uns dann für Gott entscheiden und nicht für den Zweifel. Aber wir sehen ja auch, dass wir unter sehr viel ungünstigen Umständen, wie sie Maria gehabt hat, uns immer für den Glauben entscheiden können, den Glauben an Gottes Wort.

[6:31] Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und reiste das Bergland in eine Stadt in Juda. Und sie kamen in das Haus des Zacharias und begrüßten Elisabeth. Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, da hüpfte das Kind in ihrem Leib. Der noch ungeborene Johannes hat die Gegenwart von Jesus erkannt.

[6:51] Und wenn selbst ein ungeborenes Baby, ein Embryo, die Gegenwart Jesu erkennen kann, dann können auch wir, wenn wir wollen, die Gegenwart Jesu in unserem Leben erkennen. Wir können merken, wo Jesus eingreift und wo er durch sein Wort spricht.

[7:07] Und Elisabeth wurde mit Heiligem Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme und sprach: "Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Und woher wird mir das zuteil, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, so wie der Klang deines Grußes in meinen Ohren, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib."

[7:27] "Glückselig ist, die geglaubt hat, denn es wird erfüllt werden, was ihr vom Herrn gesagt worden ist." Glückselig ist, der glaubt. Auch in unserem Leben, auch wenn wir nicht so große, weltgeschichtlich verändernde Wunder erleben, vielleicht wie sie Maria hier erlebt hat, dürfen wir auch große Wunder in unserem Leben erleben. Glückselig ist, wer glaubt.

[7:49] Und Maria sprach: "Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter, dass er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd. Denn siehe, von nun an werden mich glücklich preisen alle Geschlechter, denn große Dinge hat der Mächtige an dir getan, und heilig ist sein Name. Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten." Wenn wir Gottesfurcht haben, wenn wir ihn an die erste Stelle setzen in unserem Leben, dann währt seine Barmherzigkeit für immer.

[8:21] Gott hat auch große Dinge in meinem Leben getan, auch in deinem. Lasst uns Gott dafür danken für all die Wunder, die er in unserem Leben getan hat. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns lieb hast, dass du für uns da bist und dass du in unserem Leben Wunder tust. Wir möchten dir glauben, auch wenn unsere Umstände mitunter vielleicht nicht so positiv sind wie bei anderen. Wir glauben, wir möchten glauben, dass du alles kannst und dass bei dir kein Ding unmöglich ist. Ich möchte Danke sagen für alles, was du in unserem Leben schon getan hast.


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