Veröffentlicht am
181 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Ereignisse rund um die Darstellung Jesu im Tempel in Lukas 2:25-52. Er thematisiert die Begegnungen mit Simeon und Hanna, die prophetischen Worte und die Bedeutung von Jesus als Licht für alle Völker. Ein besonderer Fokus liegt auf dem zwölfjährigen Jesus im Tempel, seinem Verständnis seines Auftrags und seiner Identität, sowie der Wichtigkeit, Jesus nicht aus den Augen zu verlieren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:31] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1063. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:43] Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus Mensch geworden ist und dass wir ihn finden dürfen. Wir in dem nur scheinbar so unscheinbaren Buch der Bibel, über ihn so viel erfahren, dass unser Herz voller Freude macht. Oder wenn viele diese Botschaft verachten, und wir von Herzen danken, dass unser Herz sich erwärmt und sein Leben so stark verändert und unsere Gedanken zu dir und uns echte Erlösung schenkt, Herr. Sprich auch heute durch dein Wort zu uns. Bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:26] Wir sind in Lukas Kapitel 2. Jesus wird, so wie es im Alten Testament vorgeschrieben ist, als Erstgeborener der Maria im Tempel in Jerusalem Gott besonders geweiht. Und Josef und Maria bringen zwei Turteltauben als Opfer, was darauf hinweist, dass sie ziemlich arm gewesen sind, weil das war die Sonderregelung für Menschen, die das eigentlich vorgeschriebene Opfer nicht aufbringen konnten.

[1:57] Und siehe, wir lesen weiter Vers 25: Und siehe, es war ein Mensch namens Simeon in Jerusalem. Und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels. Der Heilige Geist war auf ihm und er hatte vom Heiligen Geist die Zusage empfangen, dass er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Gesalbten des Herrn gesehen habe. Und er kam auf Antrieb des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus hineinbrachten, um für ihn zu tun, was das Gesetz verlangte, da lobte er Gott und sprach: Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht in Frieden nach deinem Wort, denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht zur Offenbarung für die Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel.

[2:48] Jesus ist dein Licht, er ist ein Licht für alle Menschen, für alle Völker und für alle Nationen. Und Jesus verherrlicht sein Volk. Es ist, wenn sein Volk Jesus annimmt, das ist verherrlicht wird und Herrlichkeit dieser Welt hinausstrahlt.

[3:11] Und wenn dann auf Morgen 18 Vers 1 der vierte Engel die Erde mit seiner Herrlichkeit erleuchtet und deswegen, weil Jesus sein Volk auch an der Endzeit verherrlichen möchte.

[3:26] Und Josef und seine Mutter wunderten sich über das, was über ihn gesagt wurde. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Auferstehen vieler in Jerusalem und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird. Nicht alle würden Jesus annehmen, manche würden ihr Leben eben übergeben und würden von ihm ein neues Herz bekommen, aber andere würden ihn bekämpfen und würden ihn widersprechen. Aber auch dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen, damit aus vielen Herzen die Gedanken offenbart werden. An Jesus scheiden sich buchstäblich die Geister. An Jesus offenbart sich, ob wir wirklich Wahrheit leben oder nicht, ob wir wirklich Gerechtigkeit erstreben oder nur bisher so getan haben. Jesus offenbart, ob wir es jetzt wirklich ernst meinen.

[4:23] Und da war auch Hanna, eine Prophetin, die Tochter Phanuels aus dem Stamme Asser. Mehr als 700 Jahre nach dem Untergang des Nordreiches, was noch möglich zu identifizieren, dass sie aus dem Stamm Asser gewesen ist, auch eine interessante Sache. Sie war hochbetagt und hatte nach ihrer Jungfrauschaft mit ihrem Mann sieben Jahre gelebt und sie war eine Witwe von etwa 84 Jahren. Sie wich nicht vom Tempel, sondern diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.

[4:56] sowie Josua in 2. Mose 33 nicht vom Zelt der Begegnung weg, so wie ich sie nicht vom Heiligtum. Auch diese trat zu derselben Stunde hinzu und pries den Herrn und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung warteten. Dann es gab Menschen, die haben auf den Messias gewartet und zu denen konnte sie reden. Zu denen konnte sich vielleicht, auch wir können heute mit den Menschen besonders reden, die auf die Wiederkunft Jesu warten, die auf Gerechtigkeit und göttliches Eingreifen dieser Welt warten.

[5:22] Nachdem sie alles verbracht hatten nach dem Gesetz des Herrn, kehren sie zurück nach Galilea in ihre Stadt Nazareth. Das Kind aber wuchs und wurde stark im Geist und erfüllt mit Weisheit und Gottes Gnade war aber auf ihm. Wir sehen, wie Gott für dieses Kind Jesus gesagt hat und es gewachsen ist. Aber wir erfahren keine Geschichten. Erst nach 12 Jahren bekommen wir wieder einen kleinen Einblick in sein Leben.

[5:44] Und seine Eltern reisten jährlich am Passahfest nach Jerusalem. Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie nach dem Brauch des Festes hinauf nach Jerusalem. Und als sie die Tage vollendet hatten und wieder heimkehrten, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem. Und Josef und seine Mutter wussten es nicht, dass sie bei ihm meinten, er wäre bei den Reisegefährten. Zogen sie eine Tagesreise weit und suchten ihn unter den Verwandten und unter den Bekannten.

[6:08] Vielleicht kann es auch uns passieren, dass wir Jesus aus den Augen verlieren und denken: Ja, ja, er ist jetzt hier irgendwo in unserem Leben. Aber wenn wir merken, dass wir nicht mehr direkt mit Jesus verbunden sind, sollten wir keinen Schritt weitergehen, sondern innehalten und zuerst wieder mit Jesus verbinden.

[6:26] Und weil sie ihn nicht fanden, kehrten sie wieder nach Jerusalem zurück und suchten ihn. Es geschah nach drei Tagen, fanden sie ihn in dem Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, hörte ihm zu und sie befragten ihn.

[6:38] Es ist oft leichter, Jesus zu verlieren, als ihn wieder zu finden. Manchmal verliert man ihn durch eine dumme Handlung aus den Augen, und danach braucht man wieder Zeit, um seinem Wort zu glauben, ihm zu folgen und wieder ihn anzunehmen. Lasst uns darauf achten, dass wir Jesus nicht aus den Augen verlieren.

[7:04] Es erstaunt aber alle, die ihn hörten, über sein Verständnis und seine Antworten. Er war 12 Jahre alt, aber er kannte die Bibel besser als die studierenden Theologen seiner Zeit. Und als sie ihn sahen, waren sie bestürzt. Und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns das angetan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Aber Jesus hatte nichts verbrochen, er hatte sich für seinen Vater interessiert und er sprach zu ihnen: Weshalb habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?

[7:33] Hier diese zum ersten Mal ganz selbstbewusst, also bewusst anerkannt, dass Gott der Vater sein Vater ist und nicht Josef. Er hat hier im Tempel, als er den Opferdienst beobachtete, das Passahfest, stand, dass sein Auftrag war, er seine Identität im Heiligtum gefunden. Und auch wir werden unsere geistliche Identität, unsere Lebensaufgabe nur dann finden, wenn wir Gott in seinem Heiligtum suchen und uns mit dem Heiligtum beschäftigt, mit dem großen Erlösungsplan dort werden wir unsere Bestimmung und Identität finden.

[8:13] Und sie verstanden das Wort nicht, dass er zu ihnen sagte. Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und ordnete sich ihnen unter. Obwohl er seinen Eltern geistlich überlegen war, hat er sich hier doch als Kind auch untergeordnet. Das zeigt uns etwas: Er hat das Wort Gottes als obersten Maßstab genommen und war trotzdem, obwohl er vieles besser wusste, nicht besserwisserisch und nicht rebellisch, sondern hat sich, wo immer es mit dem Wort Gottes übereinstimmte, seinen Eltern untergeordnet.

[8:43] Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gnade bei Gott und den Menschen. Das gleiche, was wir in Vers 39, 40 gesehen haben. Es war eine kontinuierliche Entwicklung. Und wir treffen ihn erst wieder, als er ungefähr 30 Jahre alt ist. Aber das beim nächsten Mal. Lasst uns gemeinsam beten.

[9:03] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir sehen dürfen, dass Jesus schon mit jungen Jahren dich so gut kannte, dass er alle psychologischen Gelehrten seiner Zeit betroffen hat, aber nicht nur an Faktenwissen, sondern an einer genauen Erkenntnis, dann ist Erlösungsplan und seine eigene Rolle darin. Hätte das Wort Gottes wirklich verinnerlicht. Ja, das wünschen wir uns auch für uns. In seinem Namen. Amen.


Lizenz

Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.