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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Lukas 3:1-22 ein und beleuchtet die Bedeutung von Johannes dem Täufer und seiner Rolle bei der Vorbereitung auf Jesus. Es wird erklärt, wie die Zeitangaben im Text zu verstehen sind und welche Botschaft Johannes der Menge verkündete. Die Predigt betont die Notwendigkeit von Buße und guten Früchten als Zeichen der Umkehr und hebt die Bedeutung von Jesus als dem kommenden Retter hervor.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1064. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank für Jesus. Hab Dank, dass er uns zeigt, was wirklich in unserem Herzen ist und dass er an ihm zeigt, ob wir wirklich die Wahrheit lieben oder nicht. Wir wollen ihm heute folgen, wir wollen seinem Wort vertrauen und ihn richtig kennenlernen, immer besser kennenlernen. Er spricht du jetzt durch dein Wort zu uns und hab Dank, dass du uns Jesus offenbaren möchtest, der für uns gewirkt hat. Das alles bitten wir in seinem Namen. Amen.

[1:17] Wir beginnen heute Lukas Kapitel 3. Wir haben gesehen, wie Jesus geboren worden ist, wir im Tempel dargestellt worden ist und wir danach 12 Jahren im Tempel von Jerusalem seine Identität und Lebensaufgabe erkannt hat. Wir kommen jetzt zu Lukas 3 und dort Vers 1: Aber im 15. Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter von Judäa war und Herodes vierfürst von Galiläa, sein Bruder Philippus aber vierfürst von Ituräa und dem Gebiet von Trachonitis und Lysanias vierfürst von Abilene. Das 15. Jahr von Tiberius ist hier nicht zu berechnen von seinem Regierungsantritt in Rom als Prinzps als Kaiser, sondern von dem Moment, als er die letzten ungefähr zwei Jahre vor dem Tod des Augustus als Mitregent von diesem eingesetzt worden war, und zwar für die Provinzen und die Armee, nicht für die Stadt Rom. Lukas schreibt aus der Perspektive der Provinz, der ja, und hat deswegen diesen Zeitpunkt vor Augen. Das 15. Jahr fällt dann in das Jahr 27.

[2:33] Unter den Hohenpriestern Hannas und Kaiphas. Da erging das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharias, in der Wüste. Nun Johannes hatte lange Zeit sich dort verborgen, hatte dort das Geschehen in der Welt und vor allem das Wort Gottes, insbesondere das Wort Gottes, hin und wieder auf das Geschehen in der Welt studiert, war vorbereitet worden vom Heiligen Geist auf seine große Aufgabe und jetzt begann sie, oder kam er, begann seine Aufgabe auf den Auftrag Gottes. Er hatte sie sich selbst gesandt.

[3:01] Da kamen die ganze um die Gegend des Jordan und verkündete eine Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. Er rief die Menschen auf, umzukehren von ihren falschen Wegen, wie geschrieben steht im Buch der Worte des Propheten Jesaja, der spricht: Die Stimme eines Rufenden ertönt in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade eben! Jedes Tal soll ausgefüllt und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden, und das Krumme soll gerade und die holprigen Wege eben werden, und alles Fleisch wird das Heil Gottes sehen.

[3:30] Matthäus und Markus haben diesen Zusammenhang hergestellt, dass Johannes die Erfüllung dieser alttestamentlichen Prophezeiung von Jesaja gewesen ist. Er sprach nun zu der Volksmenge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Schlangenbrut, wer hat euch unterwiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen? Das war also nicht nur etwas, was er den Pharisäern und den Sadduzäern gesagt hatte, wie wir schon bei Matthäus lesen konnten, sondern sogar der Volksmenge allgemein. So bringt nun Früchte, die der Buße würdig sind. Und fangt nicht an bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater! Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken. Er wollte sie damit vorbereiten, dass sie ja nicht dann später wir sind Fehler machen würden, dass sie aufgrund solcher Ideen Jesus ablehnen würden, was wir dann später Johannes sagt, aber sehen werden, dass genau das passiert ist, dass sie mit diesem Argument Jesus widersprochen haben.

[4:23] Es ist auch schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Da fragte ihn die Menge und sprach: Was sollen wir denn tun? Und er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, gebe dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der mache es ebenso. Hier zeigt sich, was Früchte sind, die der Buße würdig sind. Ein Mensch, der wirklich umkehrt, der lebt danach anders als vorher. Wer Gottes Gnade in Anspruch nehmen möchte, aber sein Leben keine Veränderung zeigt, der bringt keine Früchte, die der Buße würdig sind.

[5:01] Es kamen noch Zöllner, um sich taufen zu lassen und sprachen zu ihm: Meister, was sollen wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr als was euch vorgeschrieben ist. Es fragten ihn aber auch Kriegsleute und sprachen: Was sollen wir tun? Und er sprach zu ihnen: Misshandelt niemand, erhebt keine falsche Anklage und seid zufrieden mit eurem Sold.

[5:20] Ein Leben als bekehrter Mensch zeigt sich im Alltag, zeigt sich im Beruf, zeigt sich in unserem Umgang mit Mitmenschen. Da aber das Volk in Erwartung stand und alle in ihren Herzen sich wegen Johannes fragten, ob er vielleicht der Christus sei, antwortete Johannes allen und sprach: Ich taufe euch mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin nicht würdig, ihm seinen Schuhriemen zu lösen.

[5:42] Der wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen. Johannes wollte keine Ehre für sich. Er wollte die Menschen auf Jesus hinweisen. Wo wir oft suchen wir unsere eigene Ehre und nicht die Ehre von Jesus. Wie oft sind wir froh, wenn Menschen uns applaudieren und wünschen uns nicht, dass die Menschen zu Jesus gehen? Lasst uns wegschauen von uns selbst und hinschauen zu Jesus und lass uns all unsere Energie dahinter stecken, dass Menschen Jesus folgen.

[6:17] Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und den Weizen seine Scheune sammeln. Die Spreu aber wird damit unauslöschlichem Feuer verbrennen. Es ist doch eine Gerichts-Botschaft, eine Botschaft des Evangeliums, aber auch des Gerichtes. Auch mit vielen anderen Ermahnungen verkündet er dem Volk die frohe Botschaft. Hier sehen wir, das Evangelium wurde mit Ermahnung verkündigt. Ein Evangelium, das keine Ermahnung enthält, ist nicht das Evangelium der Liebe.

[6:45] Der vierfürst Herodes aber, da er von ihm getadelt wurde wegen Herodes, der Frau seines Bruders Philippus, und wegen all des Bösen, was Herodes tat, fügte zu allem noch das hinzu, dass er den Johannes ins Gefängnis warf. Dass er seine ein Vermerk hier, der chronologisch dann später sicher erfüllt hat. Also Johannes hat ja noch Monate lang weitergewirkt, auch nach der Taufe von Jesus. Das sehen wir, Johannes, dass sie zum Teil auch zeitgleich noch gewirkt haben, aber hier wird sozusagen thematisch schon einmal darauf hingewiesen, dass das dann genau dieser Johannes ins Gefängnis geworfen worden ist.

[7:16] Es geschah aber, als alles Volk sich taufen ließ, oder auch Jesus getauft wurde und betete, da tat sich der Himmel auf, und der Heilige Geist stieg in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab. Und eine Stimme tönt aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

[7:35] Es war, als Jesus aus dem Wasser stieg und betete. Und in seinem Gebiet die Göttlichkeit und die Menschlichkeit sich verband, weil er jetzt als Fleisch gewordener Gott direkt mit dem Thron Gottes in Verbindung stand und somit die gesamte Menschheit, die sich mit ihm jetzt verbunden hatte, sozusagen vor Gott brachte.

[7:55] Was für ein Gebet! So ein Gebet hat es 4000 Jahre lang nicht gegeben, und Gott antwortete und sagt: Du bist mein geliebter Sohn, und an dir habe ich Wohlgefallen. So, dass jeder, der im Glauben Jesus und seine Verdienste sich in Anspruch nimmt, diese Worte auf sich beziehen kann, nicht, weil er sündlos, nicht, weil wir sündlos gelebt haben, weil Jesus gelebt hat, nicht, weil wir für unsere Sünden bezahlt haben, sondern weil Jesus von uns bezahlt hat.

[8:22] Und wir in ihm, in ihm bei Gott anerkannt sind und angenommen.

[8:35] Und Jesus war ungefähr 30 Jahre alt, als er begann. Er war, wie man meinte, ein Sohn Josef des Eli. Und es gibt viele Ausleger, und ich zähle mich auch dazu, die in diesem Geschlechtsregister, das jetzt folgt, das in weiten Abschnitten von dem abweicht, dass wir Matthäus gefunden haben, Matthäus 1, dass hier eigentlich das Geschlechtsregister von Maria vorliegt, das nicht über die Könige läuft, wie wir sehen werden, sondern über eine Nebenlinie Davids.

[9:05] So verstehen, dass Josef der Schwiegersohn des Eli gewesen ist und dann über diesen, über diese Ecke dann jetzt der Stammbaum der Maria angesprochen ist. Das Eli des Matthat, das Levi, das Melchi, des Janna, des Josef, des Mattatias, das Amos, des Nahum, des Esli, des Nanggeis, des Art, des Mattatias, des Seme, des Josef, des Juda.

[9:28] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir in Jesus dein geliebtes Kind sein können. Dass wir all das, was du in Jesus siehst, für uns in Anspruch nehmen dürfen. Hä, dieser Tausch ist so gewaltig. Wir haben Mühe zu verstehen, einfach in den Glauben wie ein Kind und dank dir von ganzem Herzen dafür. Im Namen Jesu beten wir. Amen.


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