In dieser Predigt aus Lukas 6:15-41 spricht Christopher Kramp über die Lehren Jesu, die er auf einem Berg verkündete. Er beleuchtet die Auswahl der Apostel, die Seligpreisungen und die Aufforderung zur Feindesliebe. Die Botschaft betont die Wichtigkeit von Demut, Barmherzigkeit und der praktischen Anwendung von Gottes Liebe im täglichen Leben.
Gott auf (m)einer Seite: Lukas 6:15-6:41
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: LukasPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1069. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns lieb hast und dank, dass du uns auch in deinen Dienst berufst in verschiedenen Positionen, verschiedenen Umständen, verschiedenen Gaben und Talenten und Fähigkeiten. Aber jeder von uns hat die Möglichkeit, das Vorrecht mit dir zusammenzuarbeiten. Herr, lass uns heute in dieser Hinsicht eine Erfahrung mit dir machen. Das bitten wir und bitten dich auch, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst und uns dafür stärkst. Im Namen Jesu. Amen.
[1:15] Wir sind in Lukas Kapitel 6. Jesus hat eine ganze Nacht gebetet und dann am nächsten Morgen aus der Gruppe seiner Jünger 12 auserwählt, die er die Apostel, die Abgesandten, die Botschafter nannte. Wir haben als einige aufgezählt in Vers 14 und machen in fast 15 weiter: Matthäus und Thomas, Jakobus und den Sohn des Alphäus, und Simon, genannt der Zelot, Judas, den Sohn des Jakobus, und Judas Iskariot, der auch zum Verräter wurde. Und er stieg mit ihnen hinab und stellte sich auf einen ebenen Platz mit einer Menge seiner Jünger und einer großen Menge Volkes aus ganz Judäa und von Jerusalem und von der Meeresküste von Tyrus und Sidon, die gekommen waren, um ihn zu hören und geheilt zu werden von ihren Krankheiten.
[2:07] Wir sehen hier also, dass die Ordination der 12 Apostel auf dem Berg stattgefunden hat, dort, wo dann kurz danach gleich die Bergpredigt auch gehalten werden wird. Aber zunächst einmal kommt er dahin ab, und dort sind Menschen von überall, die alle geheilt werden möchten und die sein Wort, das Evangelium hören möchten. Auch die, welche von unreinen Geistern geplagt waren, und sie wurden geheilt. Und die ganze Volksmenge sucht ihn anzurühren, denn Kraft ging von ihm aus und heilte alle.
[2:38] Und weil es dann immer enger wird, offensichtlich ist Jesus wieder hat Jesus wieder den Ort gewechselt, diesmal nicht auf ein Boot, sondern auf den Berg, dort, wo die Apostel ordiniert hatte. In Matthäus wird das wird es deutlich, dass das, was jetzt als Predigt hier zusammengefasst ist, etwas kürzer als bei Matthäus, muss der ganze drei Kapitel einnehmen, dass das die Bergpredigt gewesen ist. Und er hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach: Glückselig seid ihr, Amen, denn das Reich Gottes ist euer. Du gefälligst seid ihr, die ihr jetzt hungert, denn ihr sollt gesättigt werden. Du selig seid ihr, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Glückselig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als einen lasterhaften verwerfen, um des Menschensohnes willen. Freut euch an jedem Tag und hüpft, denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel, denn ebenso haben es eure Väter mit den Propheten gemacht.
[3:36] Wir sehen hier einige der Seligpreisungen, die wir aus Matthäus 5 kennen, in etwas anderer Formulierung, aber mit ganz ähnlichen und vergleichbaren Gedanken. Aber wehe euch Reichen, denn ihr habt euren Trost schon empfangen. Wehe euch, die ihr jetzt satt seid, denn ihr werdet hungern. Wie ihr euch, die ihr jetzt lacht, dann werdet ihr trauern und weinen. Wehe euch, wenn alle Leute gut von euch reden, denn ebenso haben es eure Väter mit den falschen Propheten gemacht.
[4:04] Wir brauchen geistliche Art. Wir müssen unsere geistliche Armut erkennen, dann kann uns das Evangelium nutzen. Wenn wir uns für reich halten, dann werden wir Jesus nicht in Anspruch nehmen. Wenn wir nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, dann können wir gefüllt werden. Wenn wir uns für selbstgerecht halten, werden wir die Gerechtigkeit Jesu nie bekommen. Wenn wir über unsere Sünde traurig sind, dann werden wir mal die Freude der ewigen Glückseligkeit haben. Aber wenn wir jetzt lachen, obwohl wir in Sünde leben vielleicht, und unseren eigenen Zustand darüber bin ich traurig, sind, dann werden wir die Erlösung nicht annehmen.
[4:45] Wenn wir für die Wahrheit einstehen, dann wird es in dieser Welt, in diesem großen Kampf, Widerstand geben. Ohne Widerstand leben, dann stehen wir nicht für die Wahrheit ein.
[4:56] Euch aber, die ihr hört, sage ich: Liebt eure Feinde. Tut Gutes denen, die euch hassen. Segnet ihr euch fluchen und betet für die, welche euch beleidigen. Dem, der dir eine Backe schlägt, biete auch die andere dar. Und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch das Hemd nicht. Gibt aber jedem, der dich bittet, und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück. Und wie ihr wollt, dass euch die Leute behandeln sollen, so behandelt auch ihr sie gleicher Weise.
[5:18] Wir sehen hier genau die gleichen Ideen, die auch in Matthäus aufgeschrieben sind, zum Teil in etwas anderer Reihenfolge notiert. Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, was für einen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder lieben die, welche sie lieben. Man muss kein bekehrter Mensch sein, um Menschen zu lieben, die einen auch mögen. Es ist ein Zeichen der Bekehrung, dass wir unsere Feinde lieben. Das ist eine echt entscheidende Lektion, die wir alle, ich auch für alle, lernen müssen, dass wir die Liebe Gottes, Sohn, unser Herz lassen. Ist ja auch die noch lieben, die uns böses wollen.
[6:00] Denn wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder tun dasselbe. Und wenn ihr denen Leid von, welchen ihr wieder zu empfangen hofft, was für einen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder leihen den Sündern um das gleiche wieder zu empfangen. Vielmehr liebt eure Feinde und tut Gutes und Leid, ohne etwas dafür zu hoffen. Es wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein, denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
[6:29] Sonst nannte Matthäus: Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist. Gott liebt mit einer vollkommenen Liebe, selbst seine davon, dass der Maßstab, von dem wir lernen sollen.
[6:41] Und richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet. Verurteilt nicht, so werdet ihr nicht verurteilt. Rechtlos, so werdet ihr losgesprochen werden. Gebt, so wird euch gegeben werden, ein gutes, voll gedrücktes und gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß schütten, denn mit demselben Maß, mit dem anderen zu misst, wird euch wieder zugemessen werden.
[7:00] Er sagt ihnen aber ein Gleichnis: Kann auch ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in die Grube fallen? Der Jünger ist nicht über seinen Meister, jeder aber, der vollendet ist, wird so sein wie sein Meister. Was ist das Ziel der christlichen Veränderung? Ist das Ziel der christliche Charaktervollkommenheit? Es ist sozusagen wie Jesus.
[7:24] Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders und den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Jesus allerdings ist gewesen, dass wir uns selbst richtig einschätzen, nämlich, dass Evangeliums, dass wir nicht andere kritisieren, sondern vor allem essen und selbstkritisieren und dass wir Heilung finden, damit wir auch anderen Menschen helfen können. Dass wir dann andere Menschen so behandeln, doch wir behandelt werden möchten, dass wir andere Menschen so lieben, wie uns selbst. Was das, was die Grundlage des Gesetzes Gottes ist, und dass wir Gott von ganzem Herzen lieben und seine Eigenschaften in dieser Welt repräsentieren. Das war das Anliegen von Jesus und das auch unser Anliegen sein.
[8:08] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, Dank für die Worte von Jesus, die uns zeigen, wo wir Veränderungen brauchen. Herr, schenkt uns die Bereitschaft, andere Menschen so zu behandeln, doch wir behandelt werden möchten. Schenkt uns Liebe zu unseren Feinden und hilf uns, dass wir nicht immer andere Menschen bewerten und beurteilen und kritisieren, sondern ihn Menschen sehen, die dich brauchen. Er vergib mir und vergib uns, wo wir falsch gedacht und falsch geredet haben, falsch gehandelt haben, oder fülle uns mit deinem Heiligen Geist, reinige uns und gibt, dass wir so werden wie du. Im Namen Jesus. Amen.
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