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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt, basierend auf Lukas 8:15-8:36, beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung des guten Herzens als fruchtbaren Boden für Gottes Wort. Er erklärt, wie wir das Licht, das Gott in uns anzündet, nicht verstecken, sondern leuchten lassen sollen. Des Weiteren thematisiert er Jesu Autorität über Stürme und Dämonen, um zu verdeutlichen, dass für ihn kein Problem zu groß ist und er selbst die schlimmsten Fälle lösen kann.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1073. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben dich lieb, denn du hast uns sehr viel vergeben. Und je mehr wir über unser Leben nachdenken, desto mehr sehen wir, was du uns alles vergeben hast. Und Herr, dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Danke, dass du gnädig und gütig bist, von großer Geduld und Langmut, und dass du Freude daran hast, uns zu vergeben. Herr, wir möchten dich bitten, dass du auch heute mit deinem Heiligen Geist zu uns sprichst, dass deine Wort seine Kraft in unserem Leben entfaltet. Darum bitten wir dich, wenn du versprochen hast, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:36] Wir sind in Lukas Kapitel 8. Jesus hat das Gleichnis vom Sämann gegeben und erklärt jetzt seinen Jüngern, weil die ihn nach der Bedeutung gefragt haben, was die einzelnen vier Böden bedeuten. Wir haben gesehen, dass der erste, der zweite und der dritte Boden nicht so aufbereitet sind, dass das Evangelium, das Wort Gottes, dort wirklich Frucht bringen kann. Wir lesen weiterhin Vers 15: „Das in dem guten Erdreich aber, also im vierten Boden, aber sind die, welche das Wort, das sie gehört haben, in einem feinen und guten Herzen behalten und Frucht bringen in standhaftem Ausharren.“ Wenn uns dann Offenbarung 14 verzweifelter, standhafter Aussagen der Heiligen hier sind, die welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren. Um in dieser Gruppe dabei zu sein, müssen wir das Wort Gottes auf den vierten Boden säen. Unser Herz muss ein vierter Boden sein, nicht festgetrampelt von den Traditionen und der Meinung dieser Welt, nicht voller Steine, der Egoismus und der Stolz ist, nicht überwuchert von Sorgen und Vergnügungen und Dinge, die das Evangelium wieder beschränken in seinem Wachstum, sondern ein gutes und feines Herz. Und dieses feine und gute Herz kann nur Gott geben. Wir können beten mit David: „Erschaffe mir, o Herr, ein reines Herz, in dem dein Wort wachsen kann, bis es volle Frucht bringt im standhaften Ausharren, selbst in der Endzeit.“

[3:07] Niemand aber, der ein Licht anzündet, bedeckt es mit einem Gefäß oder stellt es unter ein Bett, sondern er setzt es auf einen Leuchter, damit die, welche hereinkommen, das Licht sehen. Niemand tut, das sagt Jesus auch, Gott zündet nicht ein Licht in deinem und in meinem Leben an, um es dann zu verstecken. Wenn Gott uns Gnade schenkt, wenn er uns Licht schenkt, wenn er uns Weisheit schenkt und Erkenntnis über ihn und sein Wort, dann immer damit wir anderen auch leuchten, damit wir ein Licht sind. Jesus sagte in der Bergpredigt Matthäus 5, dass wir das Licht der Welt sind. Wir dürfen das Licht, das Gott angezündet hat, nicht verstecken. Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werden wird, und nichts ist geheim, das nicht bekannt werden wird und an den Tag kommen wird. So hat nun acht, wer hört, denn wer hat, dem wird gegeben, und wer nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er zu haben meint. Entweder wir nehmen mit Gott zu, oder wir nehmen ohne Gott ab, geistlich.

[4:15] Es kamen aber seine Mutter und seine Brüder zu ihm und sie konnten wegen der Volksmenge nicht zu ihm gelangen. Und dann berichtete es ihm und sagte: „Deine Mutter, deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen.“ Er beantwortete und sprach zu ihnen: „Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort Gottes hören und es tun.“ Zu diesem Zeitpunkt wollten seine Verwandten ihn in seiner Tätigkeit einschränken, weil sie dachten, er überspannt den Bogen. Aber Jesus macht deutlich: Familiäre, genetische Beziehungen machen keinen Menschen im Reich Gottes höher oder niedriger. Niemand kann sie etwas ausrechnen, weil er eine besondere Bedeutung hat, weil er irgendwie genetisch Jesus näher steht als andere. Sondern es ist das Wort Gottes, das uns alle zu einer echten geistlichen Familie macht.

[5:14] Und es geschah an einem der Tage, dass er und seine Jünger in ein Schiff stiegen und das sprach sie: „Lasst uns ans andere Ufer des Sees fahren.“ Und sie fuhren ab. Auf der Fahrt aber schlief ein. Da fiel ein Sturm auf den See und das Schiff füllte es sich. Dort am See Genezareth, da gibt es von Osten diese Fallwinde, die weil das dann noch die Küste, die auf den See hinauf fallen. Und das meint es jetzt, dass viele ein Sturm wird auf den See und das Schiff fühlte sich und sie waren in Gefahr. Da traten sie hinzu, weckten ihn auf und sprachen: „Meister, Meister, wir kommen um!“ Er bestand darauf und befahl dem Wind und den Wasserwogen, und sie legten sich, und es wurde still. Da sprach er zu ihnen: „Wo ist euer Glaube?“ Sie waren fürchteten und verwundeten sich und sprachen zueinander: „Wer ist denn dieser, dass er auch den Winden und den Wasser befiehlt und sie ihm gehorsam sind?“

[6:11] Jesus hatte ihnen gesagt: „Lasst uns ans andere Ufer des Sees fahren.“ Er hat es versprochen, dass sie ankommen. Als zwischenzeitlich Schwierigkeiten kamen, die so groß waren, dass die Jünger dachten, dass sie das nicht überleben. Hätten sie ja das Wort Gottes ändern sollen, anders Wort Jesu, der gesagt hatte: „Wir gehen ans andere Ufer.“ Deswegen fragt Jesus sie: „Wo ist euer Glaube?“ Jesus wollte nicht, dass sie Helden sind, die alle Gefahren verachten. Er wollte, dass sie daran festhalten, dass wenn Jesus sagt: „Wir gehen ans andere Ufer“, dass sie auch ans andere Ufer kommen. Und egal was auf dem Weg passiert, Jesus ist in der Lage, jede Schwierigkeit einzuebenen, auf den größten Sturm zu stillen, damit wir tatsächlich mit ihm ans andere Ufer kommen. Jesus hat versprochen, dass er uns zu sich nehmen möchte, und egal was der Satan an Schwierigkeiten, an Stürmen in der Endzeit entfesseln mag, oder welche Stimmen in unserem privaten Leben, unsere Familie entfesselt. Wenn wir auf Gottes Verheißung, auf Jesus Worte vertrauen im Glauben, werden wir am Ufer ankommen. Jesus möchte, dass ihr Vertrauen, und er hat alles in seiner Hand.

[7:24] Und sie fuhren in das Gebiet der Gadarener, das Galiläa gegenüberliegt. Und als er ins Land gestiegen war, kam ihm ein Besessener aus der Stadt entgegen, deshalb langer Zeit Dämonen hatte und keine Kleider mehr trug und sich auch in keinem Haus hielt, sondern in den Gräbern. Wir kennen die Geschichte auch aus Markus und wissen aus Matthäus, dass es sogar zwei Besessene gewesen sind. Als aber Jesus sah, er warf sich vor nieder und sprach mit lauter Stimme: „Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, du Sohn Gottes des Höchsten? Ich bitte dich, quäle mich nicht!“ Denn er hatte dem unreinen Geist geboten, von den Menschen auszufahren, denn der hatte ihn schon lange Zeit in Ketten gebunden und mit Fußfesseln verwahrt. Aber er zerriss die Fesseln und wurde von dem Dämon in die Einöde getrieben. Jesus aber fragte ihn und sprach: „Wie heißt du?“ Er sprach: „Legion, denn viele Dämonen waren in ihn gefahren.“ Oder bat ihn, er möge ihn nicht befehlen, in den Abgrund zu fahren. Es war aber dort eine große Schweineherde an dem Berg zur Weide, und sie baten ihn, dass er ihnen erlaube, in jene zu fahren. Und er erlaubt es ihnen. Davor ohne Dämonen von den Menschen aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich in den Abgrund, den Abhang hinunter in den See und ertrank.

[8:37] Als aber die Hirten sahen, was geschehen war, flogen sie und gingen hin und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land. Da gingen sie hinaus und zu sehen, was geschehen war, und kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig zu den Füßen Jesus sitzen, und sie fürchteten sich. Die aber, welches gesehen hatten, erzählt ihn auch wieder besessene gerettet worden war.

[9:05] All das ist geschehen, um den Menschen dort zu zeigen, was Jesus für sie tun kann. Jesus ist in der Lage, auch die scheinbar schlimmsten Fälle zu lösen. Diese Menschen waren kaum noch Menschen, so hat es den anscheinend an der Beschreibung. Sie waren so fremdgesteuert durch viele Dämonen, dass sie eine reine Last und eine Ärgernis für die umliegenden Menschen waren. Aber Jesus konnte aus ihnen vernünftige Menschen machen. Jesus konnte die, die unter den Toten lebten, wieder zu echten, guten, freundlichen, vernünftigen Menschen machen.

[9:49] Lasst uns Jesus folgen, denn wenn wir Jesus folgen, gibt es kein Problem, weder seines Sturms auf dem See, noch tausende von Dämonen, die Menschen besetzen. Es gibt kein Problem, das Jesus nicht lösen könnte. Lasst uns denn dafür danken, lieber Vater im Himmel, habe Dank, dass für Jesus kein Problem zu groß ist und dass er sein Wort erfüllt, wenn er sagt, dass wir dort und dort hingehen werden. Schenk uns heute den Glauben gegen alle äußeren Eindrücke, deinem Wort zu vertrauen. Das bitten wir im Namen Jesu.


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