In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf die biblischen Passagen in Lukas 16:26-17:21 ein. Er beleuchtet die Bedeutung von Glauben, Vergebung und Dankbarkeit im christlichen Leben. Anhand von Gleichnissen und Beispielen aus der Bibel wird verdeutlicht, wie wichtig es ist, Gottes Wort zu hören und zu befolgen, und wie wahrer Glaube sich in Dankbarkeit und Gottesfurcht zeigt.
Gott auf (m)einer Seite: Lukas 16:26-17:21
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: LukasPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1088. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir kommen zu dir und möchten heute an diesem Tag dich an die erste Stelle setzen, weil wir uns daran erinnern, was du uns in deinem Wort sagst, dass wir die Nummer eins für dich sind, dass du alles dafür tust, dass es uns gut geht. Das wollen wir glauben und daran festhalten und dich an die Nummer eins stellen. Hätte mich nicht bitten, dass du heute in unserem Leben wirkst, dass du zu uns sprichst, jetzt auch durch dein Wort, und dass wir verstehen, wie du es gemeint hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:22] Wir sind in Lukas Kapitel 16, ein Kapitel mit zwei nicht so einfach zu verstehenden Gleichnissen. In dem zweiten Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus zeigt Jesus, dass nicht jeder, der sich selbst zum Volk Gottes zugehörig fühlt, sei es zum Beispiel durch ethnische Abstammung, wie es bei den Israeliten seiner Zeit ja oft war, dass sind nicht alle, die sich für Kinder Abrahams halten, noch wirklich dann am Ende im Schoß Abrahams landen. Nicht alle nach ihrem Tod auch als Kinder Abrahams anerkannt werden vom Himmel, sondern gerade auch zum Teil diejenigen, die man als Heiden verachtet hat, die man abgespeist hat mit ein paar Brosamen der Wahrheit, dass die im in den Augen Gottes sehr viel mehr Kind Abrahams gewesen sind, als die, die sich ja vieler reichlicher, großer geistlicher Reichtümer gerühmt haben.
[2:15] Wir lesen weiterhin Vers 26: "Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, sodass die, welche von hier zu euch hinüber steigen wollen, ist nicht können; doch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen..." Mit anderen Worten, das soll ausdrücken, diese symbolischen Worte des Lazarus, natürlich hier nicht reden kann, weil er tot ist. Aber die symbolischen Worte sollen ausdrücken: Wenn die Menschen erstmal sterben, ist ihr Schicksal fest. Dann kann man nicht mehr etwas verschieben, dann können nicht mehr Taten hin und her geschoben werden, dann kann ein Name, der dort steht, nicht mehr dorthin verfrachtet werden. Wenn ein Mensch bei seinem Tod verloren ist, dann bleibt er doch verloren. Wenn ein Mensch bei seinem Tod gerettet ist, dann bleibt er auch gerettet.
[3:05] "Das sprach er so. Bitte ich dich, Vater, dass du ihnen das Haus meines Vaters sendest, denn ich habe fünf Brüder, dass er sie warnt, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen." Mose und die Propheten, auf diese sollen sie hören.
[3:24] Hier ist ein interessantes Prinzip. Um gerettet zu werden, um tatsächlich Kind Abrahams sein zu können, braucht es keine dramatischen Wunder, es braucht keine gigantischen Auferstehungsgeschichten oder sowas. Was es braucht, ist das Wort Gottes. Wenn wir darauf hören und dieses Wort Gottes befolgen, das, was es uns sagt, diese Instruktion, dann sind wir Gottes Kinder. Man kann uns auch nichts davon abhalten, einmal die Ewigkeit mit Jesus zu erleben. Das ist eine gute Botschaft.
[3:56] Er sprach: "Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun." Er sprach zu ihm: "Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten aufsteht." Und tatsächlich, dieser Vers bewahrheitet sich dann bald sehr deutlich, wenn nämlich der tatsächliche, buchstäbliche Lazarus von den Toten auferstanden ist und das trotzdem das Herz der Pharisäer und Schriftgelehrten nicht verändert hat.
[4:26] Hier ist ein wichtiger Punkt, liebe Freunde. Wenn das Wort Gottes uns nicht verändert, kann auch kein Zeichen und Wunder uns verändern. Keine äußere, spektakuläre Sache kann uns verändern, wenn wir kein Interesse am Wort Gottes haben.
[4:43] Er sprach aber zu den Jüngern: "Es ist unvermeidlich, dass Anstöße zur Sünde kommen. Wehe aber dem, durch welchen sie kommen! Es wäre für ihn besser, wenn ein großer Mühlstein um seinen Hals gelegt und ins Meer geworfen würde, als dass er einem dieser Kleinen einen Anstoß zur Sünde gibt. Habt acht auf euch selbst."
[4:58] "Wenn aber dein Bruder gegen dich sündigt, so weise ihn zurecht, und wenn es ihm reut, so vergib ihm. Und wenn er siebenmal am Tag gegen dich sündigte und siebenmal am Tag wieder zu dir käme und spräche: 'Es reut mich', so sollst du ihm vergeben." Liebe Freunde, das ist eine gute Botschaft, denn wenn selbst wir Menschen immer wieder vergeben sollen, dann würde Gott das niemals von uns fordern, wenn er nicht selbst so wäre. Hast du mal gedacht: Jetzt habe ich gerade Vergebung gebetet, und Gott hat mir vergeben. Jetzt habe ich schon wieder gesündigt. Kann ich noch mal kommen? Kann ich noch ein zweites Mal kommen? Kann ich ein fünftes Mal, ein siebenmal?
[5:31] Und Gottes Wunsch, dass wir nicht sündigen, das ist keine Frage. Gottes Wunsch ist, dass wir die Sünde überwinden. Aber wenn wir gesündigt haben, gibt es niemals einen Punkt, wo wir denken: Oh, jetzt ist es vielleicht zu viel, jetzt kann ich nicht zurück. Wenn du zu Gott kommen möchtest, er freut sich, denn das Beste, was du tun kannst, wenn du gesündigt hast, ist, dass wir zu Gott gehen, der die Sünde hinwegnehmen kann, der reinigen kann, der vergeben kann und der Kraft geben kann, dann nicht mehr sündigen zu müssen.
[6:04] Und die Apostel sprachen zum Herrn: "Mehr uns den Glauben." Der Herr aber sprach: "Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Entwurzle dich und verpflanze dich ins Meer! Und er würde euch geholfen."
[6:18] Wenn das Wort Gottes – und darum geht es ja beim Glauben – beim Glauben geht es nicht um Emotionen, die wir haben, es geht nicht um Gefühle, das sind die fixen Ideen, die wir uns in den Kopf setzen. Es geht um das Wort Gottes, das die Macht hat, Dinge zu tun, die sonst unmöglich sind. Wenn wir darauf vertrauen, dass Gottes Wort tut, was es sagt, dann können wir große Wunder erleben, selbst solche, die hier beschrieben sind.
[6:44] Die Frage ist nicht, ob ich mir das vorstellen kann, dass etwas passiert, sondern ob das Wort Gottes es sagt, dass das geschehen soll. Das Wort Gottes...
[7:07] ...und der wird darauf vertrauen kann, Gottes Wort auch tatsächlich in unserem Leben wirken.
[7:12] "Wer aber von euch wird zu seinem Knecht, der pflügt oder weidet, wenn er vom Feld heimkommt, sogleich sagen: Komm her und setze dich zu Tisch? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Bereite mir das Abendbrot, schütze dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe, und danach sollst du essen und trinken? Dankt er wohl jedem Knecht, dass er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine, so soll doch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen war, sprechen: Wir sind ohne zu Knechte, wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren."
[7:39] Dieses Gleichnis, diese Worte von Jesus werden nicht so oft gepredigt, aber sie sind enorm wichtig. Wir können uns mit unserem Gehorsam nichts verdienen. Wenn wir alles tun, was Gott sich wünscht, haben wir eigentlich nur das getan, wofür wir geschaffen sind. Wir können nicht sagen: Jetzt habe ich erstmal was erreicht, jetzt kann hier was können.
[7:58] Wenn wir verstehen, dass alles, was wir Gutes tun, von Gott kommt, dann verstehen, dass all unser Segen ein Geschenk Gottes ist. Verstehen, dass alles, was wir für Gott tun, kann nicht einen Anspruch bei uns anwachsen lässt, den wir jetzt geltend machen können. Und dass wir Knechte sind und wir dankbar sein dürfen, zusammenarbeiten können.
[8:24] Und deswegen können Menschen noch nicht für andere Menschen sterben. Deswegen können auch Engel nicht für andere Menschen sterben, weil auch sie Knechte sind, mächtige Knechte, sie sind Knechte, sind Diener. Sie können nie so viel tun, dass Gott sagt: Okay, jetzt sprich in deiner Schuld. Nur der Sohn Gottes selbst, der ohne Anfang, von Ewigkeit her Gott ist, der Sohn, der sich freiwillig dem Vater unterstellt hat und Knechtsgestalt annahm und den Gehorsam lernte.
[9:00] Der hat, weil er nicht dafür geschaffen war, der war nicht geschaffen, sondern weil er freiwillig Gehorsam getan hat, damit einen Verdienst erworben. Denn seinen Gehorsam braucht er nicht für sich selbst. Seinen Gehorsam kann er uns anrechnen lassen. Den Gehorsam, den Jesus auf diese Erde geleistet hat, den schenkt er dir und mir, wenn wir ihn im Glauben annehmen.
[9:25] Dann tauschen die mit Jesus unsere Sünde gegen seine Gerechtigkeit.
[9:34] Und es geschah, als er nach Jerusalem reiste, dass er durch das Grenzgebiet zwischen Samarien und Galiläa zog. Und bei seiner Ankunft in einem Dorf begegneten ihm zehn Aussätzige Männer, die von ferne stehen blieben und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: "Jesus, Meister, erbarme dich über uns!" Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: "Geht hin und zeigt euch den Priestern." Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie rein.
[9:59] Hier sind zehn Männer, sie alle haben das gleiche Problem, sind aussätzig, ein Symbol für die Sünde. Sie alle haben die richtige Idee, sie kommen zu Jesus, sie alle nennen Jesus Meister, und sie alle bitten Jesus um Erbarmen, sie alle beten zu ihm. Und als Jesus sie nicht dort auf der Stelle heilt, sondern ihnen nur sagt: "Geht hin, zeigt euch den Priestern", haben alle zehn genügend Glauben, um noch nicht geheilt von ihm wieder wegzugehen, in dem Glauben, dass auf dem Weg Gottes Wort, Jesus sie heilen wird.
[10:41] Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie rein. Einer aber von ihnen kehrte wieder um, als er sah, dass er geheilt worden war, und pries Gott mit lauter Stimme, warf sich auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter, einer, von dem uns am wenigsten gedacht hätte, zumindest aus Sicht der Juden. Alle hatten die richtige Idee, alle hatten Glauben an Jesus, alle wurden tatsächlich geheilt, aber nur einer hat Danke gesagt.
[11:22] Ich möchte mir die Frage stellen und stelle sie auch dir, lieber Freund, liebe Freundin: Sagst du danke? Sage ich danke? Sagen wir danke, wenn Gott uns rettet, wenn er uns heilt, wenn er uns vergibt, wenn er uns wieder neu schafft? Sagen wir danke.
[11:39] Machen wir noch mal den extra Weg und loben und preisen Gott. Geben wir ihm die Ehre.
[11:51] Da antwortete Jesus und sprach: "Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der umgekehrt wäre, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremdling?" Gott die Ehre zu geben bedeutet Danke zu sagen, aus Dankbarkeit Gottes Wort zu halten. Paulus sagt im Korinther 1. Kapitel 10, Vers 31: "Ob ihr nun esst oder trinkt oder was immer ihr tut, tut alles zur Ehre Gottes." Lasst uns dankbar sein.
[12:32] Ich möchte lernen, dankbar zu sein für all die Wohltaten, die Gott in meinem Leben getan hat. Du auch.
[12:39] Er sprach zu ihm: "Steh auf und geh hin. Dein Glaube hat dich gerettet." Hier zeigt sich echter, rettender Glaube, denn nicht nur ein Anspruch nimmt, sondern sich auch bedankt und Gott die Ehre gibt.
[12:54] Als aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: "Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Man wird nicht sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch." Die Wahrheit, sie hatten auf eine Militäroperation gegen die Römer gewartet, aber Jesus zeigte ihnen geistliche Prinzipien, die Prinzipien, nach denen das gesamte Universum und die Gottesherrschaft funktioniert.
[13:20] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, danke von ganzem Herzen, dass du durch dein Wort uns sprichst. Und danke, dass du uns rein machst, dass du uns heiligst. Danke für deine große Gnade, danke für dein Eingreifen in meinem Leben, in unserem Leben. Wir möchten dir Danke sagen und dir die allein die Ehre geben. Das heißt, auf Morgen 14 Vers 7: "Fürchte Gott und gib ihm die Ehre." Das möchten wir tun. In deinem Namen, Herr Jesus, beten wir. Amen.
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