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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt Christopher Kramp die biblischen Passagen in Lukas 21:24-22:12. Er erklärt die prophetischen Zeichen für das Ende der Zeit und die Wiederkunft Jesu, die sowohl auf die Zerstörung Jerusalems als auch auf die Zukunft hinweisen. Der Sprecher betont die Wichtigkeit, wachsam zu sein, sich auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten und sich nicht von den Sorgen des Lebens ablenken zu lassen.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1095. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus unser Herr ist, dass er Gott ist, unser Schöpfer und Erlöser. Danke, dass er Mensch geworden ist, dass er uns verstehen kann und als unser älterer Bruder jetzt für uns eintritt. Wir möchten heute mit ihm zusammen leben, wir möchten heute durch deinen Heiligen Geist erfüllt sein und der Welt zeigen, was es bedeutet, wenn Jesus unser Leben regiert. Dank dafür für deinen überreichen Segen und sprich jetzt durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:23] Wir sind in Lukas Kapitel 21. Jesus hat die Zerstörung des Tempels und der ganzen Stadt Jerusalem vorhergesagt. Hat Zeichen gegeben, die auch gleichzeitig Zeichen für das Ende der Welt sein werden und sind. Und hat seine Jünger aufgefordert, genau auf diese Zeichen zu achten, nicht auf ihr Lehrer zu vertrauen, aber wenn das Zeichen der Umzingelung gegeben ist, dann die sich bietende Gelegenheit zu nutzen und in die Berge zu fliehen.

[2:07] Wir lesen weiter in Vers 24: "Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwerts und gefangen weggeführt werden unter alle Heiden, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind." Diese Idee, dass Jerusalem zertreten wird von den Heiden, wird aufgegriffen in Offenbarung Kapitel 11. Das werden wir dann noch mal uns anschauen, wo deutlich wird, dass hier auch eine geistliche Idee damit verbunden ist und dass die Wahrheit, das Evangelium und die Füße des Heidentums gerät durch einen schweren Abfall in der Kirche. Aber dazu dann in der Offenbarung noch mehr.

[2:47] "Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen und auf Erden Angst der Heidenvölker vor Ratlosigkeit bei dem Tosen des Meeres und unter denen die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartungen dessen, was über den Erdkreis kommen soll. Denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden." Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.

[3:11] Wir sehen hier also erneut, wie auch Matthäus 24, dass diese Zeichen der Zeit, die in Lukas 21 gegeben werden, sowohl auf die Zerstörung Jerusalems als auch auf die Wiederkunft Jesu hinweisen. Und die Verfolgung, die die Jünger der ersten Generation damals erlebt haben, sind auch Verfolgung, die wir wieder erleben werden. Dass sie vor König und Richter gebracht worden sind, wie zum Beispiel auch Paulus, z.B. dann und andere, ist etwas, was wir erleben werden.

[3:43] Die Geschichten, oder die besser gesagt, die Verse hier von Lukas 21 sind für uns Vorbereitung, die auf die baldige Wiederkunft Jesu warten. Wenn man dieses anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht. Wenn wir die Zeichen der Zeit um uns sehen, dann ist es kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern ihn zu erheben. Es ist kein Grund deprimiert zu werden, sondern fröhlich zu werden, denn dann nähert sich nicht unsere Zerstörung, sondern unsere Erlösung von dieser finsteren, sündenkranken Welt. Lasst uns mit Freude auf die baldige Wiederkunft Jesu warten.

[4:23] Und er sagt ihnen ein Gleichnis: "Seht, der Feigenbaum und alle Bäume, wenn ihr sie schon ausschlagen seht, zu erkennt ihr von selbst, dass der Sommer jetzt nahe ist. So auch ihr, wenn ihr seht, dass dies geschieht, zu erkennen, dass das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles geschehen ist. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen."

[4:47] Lieber Freund, liebe Freundin, sogar der Himmel wird zusammengerollt werden wie eine Buchrolle, sagt Offenbarung 6. Ihr könnt den Text dort selbst finden, aber Gottes Wort bleibt bestehen. Es gibt nichts auf dieser Welt, auf das du dich so sehr verlassen kannst. Wirf das Wort Gottes, selbst wenn die Himmel mit Krachen vergehen, wenn die Elemente im Feuer verbrennen werden. Die zweite Petrus Kapitel 3 sagt auch dort könnt ihr den Vers finden.

[5:12] Dann wird Gottes Wort bestehen bleiben. Das einzig Feste, von dem der Mensch auf die du stehen kannst, auf das du bauen kannst, wenn alles zusammenbricht, ist Gottes Wort. Fang noch heute an. Lass uns doch heute anfangen, auf dem Wort Gottes unser Lebenshaus zu bauen.

[5:32] "Habt aber acht auf euch selbst, dass eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Sorgen des Lebens, und jeder Tag unversehen zu euch kommt." Wir dürfen nicht zulassen, dass die Probleme des Alltags, dass die Vergnügungen der Welt und was alles so auf uns einstürmt und so sehr mitnimmt, dass wir uns nicht auf die Wiederkunft, die so vorbereiten können.

[5:56] Ich möchte mir vornehmen, in meinem Alltag nicht konkreter auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten. Ist doch dein Wunsch. Lass uns gemeinsam jeden Tag so leben, dass wir uns bewusst machen: Jesus kommt bald wieder. Was muss in meinem Leben sich ändern?

[6:14] "Denn wie ein Fallstrick wird über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen. Darum wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allen zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen."

[6:26] Lasst uns beten. Lasst uns wachen, dass wir würdig sein werden, vor Jesus zu stehen, wenn er in der Macht und Herrlichkeit seines Vaters, der Herrlichkeit mit allen Engeln kommen wird. Er, der für uns gestorben ist. Lasst uns sein Opfer für unser Leben wirklich in Anspruch nehmen.

[6:48] Er war aber tagsüber im Tempel und lehrte, bei Nacht aber ging er hinaus und übernachtete an dem Berg, welcher Ölberg heißt. Und alles Volk kam früh zu ihm in den Tempel, um ihn zu hören. Es naht aber das Fest der ungesäuerten Brote, dass man Passah nennt.

[7:04] Und die obersten Priester und Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn umbringen könnten, denn sie fürchteten das Volk. Es fuhr aber der Satan in Judas, der wird Beinamen Iskariot genannt, wird, welche aus der Zahl der Zwölf war. Satan wollte unbedingt Jesus zu Fall bringen.

[7:26] Und als er einen seiner engsten Mitarbeiter fand, der offen war für Satans Vorschläge, hat er nicht einen äußeren Feind benutzt, sondern einen, der scheinbar Jesus nachfolgte. Wenn wir uns innerlich von Jesus trennen, aber äußerlich weiter zur Gemeinde gehen und den Eindruck erwecken, als ob wir enge Nachfolger Jesu sind, dann kann der Satan durch uns großes Unheil anrichten.

[7:50] Oder ging hin und besprach mit den obersten Priestern und den Hauptleuten, wie er ihn an sie ausliefern wollte, und sie waren erfreut und kamen überein, ihm Geld zu geben. Und er versprach es und sucht eine gute Gelegenheit, um ihn ohne Volksauflauf an sie auszuliefern.

[8:05] Das Problem ist, dass sie hatten, sie wussten ja, wenn Jesus im Tempel war, wenn er lehrt, aber dann, wenn wir das ganze Volk dabei, und sie hatten Angst, ihn gefangen zu nehmen, während das gesamte Volk dabei ist. Sie suchen nach einer Gelegenheit, Jesus dann zu fangen, wenn eben nicht das ganze Volk da ist, wenn nicht öffentlich gepredigt hat. Und dazu braucht sie jemand, der ihnen sagen konnte, wo er ist, wenn er alleine ist.

[8:26] Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an dem man das Passah schlachten musste.

[8:34] Oder sandte Petrus und Johannes und sprach: "Geht hin, bereitet uns das Passah, damit wir essen können." Sie aber sprachen zu ihm: "Wo willst du, dass wir das jetzt bereiten?" Und er sprach zu ihnen: "Siehe, wenn ihr in die Stadt hineinkommt, so wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Dem folgt in das Haus, wo er hineingeht, und sprecht zu dem Hausherrn: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist das Gastzimmer, in dem ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann?" Und jener wird euch einen großen, mit Polstern ausgelegten Obersaal zeigen. Dort bereitet es zu.

[9:05] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, schenkt uns heute an diesem Tag Wachsamkeit und einen Geist des Gebets, eine Bereitschaft, Reformen, Veränderungen in unserem Leben, in unserem Alltag vorzunehmen, damit wir uns wirklich tatsächlich ehrlich auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten. Das bitten wir, das wünschen wir uns von ganzem Herzen. Wir wollen nicht überrascht werden, wir wollen wirklich vorbereitet sein, nicht mit Panik, nicht mit Fanatismus, aber mit einer gründlichen Kenntnis deines Wortes und in der tiefen Erfahrung mit dir und deinem wunderbaren Charakter. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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