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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In diesem Video aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ spricht Christopher Kramp über die Ereignisse am Kreuz Jesu Christi, wie sie in Lukas 23 und 24 beschrieben werden. Er beleuchtet Jesu letzte Worte, die Vergebung seiner Feinde und die Hoffnung, die er einem der gekreuzigten Verbrecher zuspricht. Das Video betont die unveränderliche Liebe Gottes und die Möglichkeit der Erlösung bis zuletzt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1099. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir uns auf dich verlassen können, auch wenn wir uns auf keinen Menschen hundertprozentig verlassen können. Bist du ein Fels, auf den wir bauen können. Wir sehen in der Geschichte von Jesus, dass selbst das römische Rechtssystem versagt hat, das so gefeiert ist, und der Menschen bei menschlichen Systemen ist keine Zuflucht. Du bist der Einzige, auf den wir uns verlassen können. Und Herr, wir bitten dich, dass wir erleben, wie du uns durch den Alltag hindurch trägst, dass du für uns da bist und dass das Wort, das wir jetzt lesen, unser Herz berührt. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:31] Wir sind in Lukas Kapitel 23. Jesus wird hinweggeführt zur Kreuzigung. Simon von Cyrene trägt sein Kreuz und viele Menschen beklagen und betrauern ihn. Aber Jesus sagt ihnen, sie sollten weniger ihn beklagen, als viel mehr sich selbst. Denn Jerusalem droht ein schlimmes Unglück. Vers 31. Da wollen wir weiterlesen: Denn wenn man dies mit dem grünen Holz tut, was wird mit dem dürren geschehen? Mit anderen Worten: Wenn ein sündloser Mensch so behandelt wird, was haben denn die zu erwarten, die in Sünde leben und ihre Sünde nicht aufgeben wollen?

[2:20] Es wurden aber auch zwei andere hingeführt, Übeltäter, um mit ihm hingerichtet zu werden. Und als sie an den Ort kamen, den man Schädelstätte nennt, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Sie teilten aber seine Gewänder und warfen das Los darüber.

[2:52] Trotz allem, was er erlebt hat, trotz aller Schmähung, allem Spott, allen Schlägen, allem Speichel, der auf ihn gespuckt wurde, bis zum Schluss hat Jesus nicht aufgehört, für seine Feinde zu beten, seine Feinde zu lieben und sich zu wünschen, dass sie doch noch gerettet werden. Man konnte ihn schlagen, aber man konnte seine Liebe nicht auslöschen. Man konnte die Sünden der Welt auf ihn legen, aber das hat nicht seine Barmherzigkeit verändert. Man konnte ihn anspucken und trotzdem hat er das Beste für einen im Sinn gehabt. So ist Jesus, egal welches Sünden auf ihn geworfen wurden, er blieb die Liebe. Seine Liebe ist unveränderlich. Große Wasser können die Liebe nicht auslöschen. Und deswegen triumphiert am Kreuz die Liebe Gottes, weil er offenbar wird, sichtbar wird, dass egal wie viel Finsternis auf Jesus geworfen, die Liebe Gottes bleibt immer dieselbe.

[3:53] Lieber Freund, liebe Freunde, du kannst niemals so viel sündigen, dass Gott dich nicht mehr liebt. Du bist nichts. Du kannst vielleicht irgendwann so viel sündigen, dass du die Stimme Gottes nicht mehr wahrhaben willst, dass du dein eigenes Herz verhärtet hast, aber du kannst niemals deine eigenen Sünden, aber das Liebe auslöschen. Wenn du den Wunsch hast, heute zu Jesus zurückzukehren, seine Liebe ist genauso stark wie immer.

[4:25] Und das Volk stand da und dazu und es spotten auch die Obersten mit ihnen und sprachen: „Anderer, der gerettet, er rette nun sich selbst, wenn er der Christus ist, der Auserwählte Gottes.“ Sie verstanden nicht, dass er dorthin ging, weil er sie retten wollte und nicht sich selbst.

[4:43] Der Löser, den wir haben, ist nicht deswegen der Böse, weil er so stark ist, um sich selbst zu helfen, sondern weil er so gnädig ist, uns zu helfen. Aber der sündige Mensch, der sich selbst erfüllen will, der sucht einen Menschen als Anführer, der sich selbst erhöht. So findet jeder das, was er sucht. Wenn wir wirklich Jesus als unseren Erlöser anerkennen, dann werden wir uns nicht selbst dafür, sondern auch gerne anderen dienen.

[5:10] Aber auch die Kriegsknechte verspotteten ihn, indem sie ja zutraten und ihm Essig reichten und sprachen: „Bist du der König der Juden? So rette dich selbst.“ Es stand aber auch eine Inschrift über ihm geschrieben in griechischer, lateinischer und hebräischer Schrift: „Dieser ist der König der Juden.“ Einer der gehängten Übeltäter aber lästerte ihn und sprach: „Bist du der Christus? Rette dich selbst und uns!“

[5:36] Der andere aber antwortete, tadelte ihn und sprach: „Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch in dem gleichen Gericht bist? Wir wissen aus den parallelen Berichten, dass am Anfang beide Jesus lästerten. Offensichtlich hat im Laufe der Zeit dieser Kreuzigung einer von beiden gesehen, wie Jesus mit seinen Feinden umgeht, gesehen, wie sich alles erfüllt hat, was eigentlich über den Messias gesagt ist.

[6:02] Das Los wurde geworfen über seinen Gewand. Dieser eine Verbrecher, der im Sterben lag, hat verstanden, dass Jesus der Messias ist. Gott hat es ihm offenbart. Er hat es im Glauben angenommen. Und wir lesen weiter: „Und wir gerechterweise, wenn wir empfangen, was unsere Taten wert sind. Diese aber hat nichts Unrechtes getan.“ Er muss Jesus gekannt haben. Er muss gewusst haben, dass Jesus eigentlich überhaupt gar kein Verbrecher war, sie ist ein sündloser Mensch gewesen, ist ja mehr als das, Gottes Sohn.

[6:41] Und er sprach zu Jesus: „Herr, gedenke an mich, wenn du in deine Königsherrschaft kommst.“ Er wusste, Jesus ist der König, auf den sie alle gewartet hatten. Und er glaubte ganz fest, dass, obwohl Jesus hier vor seinen Augen starb, dass das nicht das Ende der Verheißung ist, sondern dass die Prophezeiungen sich erfüllen werden und dass dieser Jesus, der hier vor seinen Augen stirbt, deswegen stirbt, weil er für ihn stirbt und deswegen er von diesem Königreich profitieren kann, dass dieser König auferstehen wird, ist der König einmal Leben wird, dass er für immer regieren wird und er teilhaben, Teil haben möchte an diesem Königreich.

[7:27] Und Jesus sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir heute: So muss die Kommasetzung sein, anders wäre es falsch und anders würde es anderen Bibeltexten widersprechen. Und das Griechische macht das auch ganz möglich. Wahrlich, ich sage dir heute: Heute, wo du mich am Kreuz siehst, heute, wo ich blutüberströmt und mit Speichel, nackt hier am Kreuz hänge, heute, wo alle denken, dass ich ein Verbrecher bin und nie wieder auch nur einen Atemzug tun werde, in Zukunft, heute sage ich dir: Du bist mit mir im Paradies sein.“

[8:08] Jesus hat diesem Mann am Tag seiner Kreuzigung versprochen, einmal das ewige Leben mit ihm erleben zu können. Lieber Freund, liebe Freundin, es ist nie zu spät zu Jesus zu kommen. Und wenn du nur noch ein paar Stunden zu leben hast, wenn dein ganzes Leben in den Sand gesetzt worden ist und wenn du jetzt merkst, Jesus hat mich lieb, wenn du jetzt merkst, ich muss umkehren, wenn du jetzt merkst, ich habe noch ein paar Stunden Zeit, ein paar Tage Zeit, ein paar Wochen Zeit, die will ich nutzen, dann würde ich Jesus nicht wegschieben. Er wird dich annehmen, wie du bist. Er wird dich verwandeln und er wird dir einen Glauben schenken, der so groß ist, dass dieser wie bei diesem Verbrecher, der innerhalb von wenigen Stunden einen Glauben entwickelte, der so groß war, dass er davon überzeugt war, dass dieser sterbende Jesus einmal für Ewigkeit als König regieren wird, weil es das Wort Gottes sagt.

[9:02] Eine große Glauben kann man eigentlich gar nicht haben. Gott hat diesen Glauben in ihm wachsen lassen und Jesus hat ihn darin bestätigt. Sagt ihm heute: „Ich sage dir heute, du wirst mit mir im Paradies sein.“

[9:19] Lieber Freund, liebe Freundin, haben wir auch einen Glauben, dass Jesus uns heute sagen kann: „Du wirst mit mir im Paradies sein können?“ Können wir heute vorbereitet sein, dass, wenn wir heute sterben würden, wir wissen dürfen, wir werden mit Jesus die Ewigkeit erleben? Natürlich müssen wir morgen diese Entscheidung erneut fällen. Natürlich müssen wir übermorgen sie erneuern. Aber können wir nicht heute schon so leben, sind wir heute sterben würden, die heute die Gewissheit hätten, dass wir einmal bei Jesus in seiner Königsherrschaft sein werden?

[9:52] Es war um die sechste Stunde und eine Finsternis kam über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und die Sonne wurde verfinstert und der Vorhang im Tempel riss mitten in zwei. Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ Mit anderen Worten, hat seine Lebensfähigkeit dem Vater, dein Atem wieder zurückgegeben.

[10:10] Und als er das gesagt hatte, verschiedene als aber der Hauptmann sah, was geschah, pries Gott und sprach: „Wahrlich, dieser Mensch war gerecht.“ Während viele Oberste seines eigenen Volkes ihn als Verbrecher verschmähten, hat dieser römische Soldat, der wahrscheinlich nicht viel wusste von der Liebe, nicht viele Prophezeiungen hatte, allein durch das Verhalten von Jesus, seinen Charakter, gesagt: „Dieser Mann war gerecht.“

[10:39] Wenn wir nicht viel von der Bibel wissen, aber wir haben Jesus kennengelernt, wir sehen, wie Jesus unter allen Umständen immer die Liebe ist, dann können auch wir schon sehr früh, doch bevor wir die ganze Bibel durchgelesen haben, zu der Kenntnis kommen, dass Jesus ein gerechter Mensch ist.

[10:59] Und die ganzen Scharen, die herbeigekommen waren zu diesem Schauspiel, als sie sahen, was geschah, schlugen sie an ihre Brust und kehrten zurück. Es standen aber alle, die ihn kannten, weit entfernt, auch die Frauen, die von Galiläa her nachgefolgt waren, und sie sahen dies.

[11:13] Und sie ein Mann namens Josef aus Arimathäa, einer Stadt der Juden, der eine Ratsherr war, ein guter und gerechter Mann, der ihrem Rat und Tun nicht zugestimmt hatte, der auch selbst auf das Reich Gottes wartete. Es waren nicht alle Pharisäer, es war nicht das ganze System, es waren viele, aber nicht alle. Es gab auch unter den Obersten des Volkes Menschen, die eigentlich Gott fürchteten, ihm nachfolgen wollten und mit Jesus mindestens mal sympathisierten.

[11:48] So gibt es auch heute auf allen Ebenen in der Gesellschaft bis in die höchsten Kreise Menschen, die eigentlich das Gute wollen, Menschen, die eigentlich Gott fürchten, die vielleicht nicht alles genau wissen, aber die eigentlich mit der Wahrheit sympathisieren und die nur die Wahrheit richtig verstehen müssen und dann sich auch ganz auf die Seite der Wahrheit zu stellen.

[12:04] Dieser ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu und der Name ihn herabwickelt, die ihn in ein Leinwand und legt ihn in ein in Felsen gehauenes Grab, wurde noch niemand Gelegenheit hatte. Und es war Rüsttag und der Sabbat brach an. Es folgten aber auch die Frauen nach, die mit ihm aus Galiläa gekommen waren und sahen sich das Grab an und wie sein Leib hineingelegt wurde. Dann kehrten sie zurück und bereiteten wohlriechende Gewürze und Salben. Am Sabbat aber ruhten sie nach dem Gesetz. Jesus starb am Freitag und er ruhte am Sabbat im Grab als Toter. Und alle seine Jünger ruhten am Sabbat.

[12:41] Am ersten Tag der Woche, also am Sonntag, aber kamen sie am frühen Morgen zum Grab und brachten die wohlriechenden Gewürze, die sie bereitet hatten, und noch etliche mit ihnen. Sie fanden aber den Stein von dem Grab weggewälzt.

[12:54] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir heute wissen dürfen, dass das Blut von Jesus für uns ausreicht, dass das Blut von Jesu alle meine Sünden wegwaschen kann und dass, wenn ich heute mein Leben in seiner Hand lebe, liebe, liebe, ich weiß, dass, wenn ich heute sterben würde, ich für immer bei Jesus sein werde, wenn er wiederkommt und dann im Himmel und auf der neuen Erde ich mit ihm sein kann, wenn er mich auch erweckt. Danke, Herr, dass du uns heute Gewissheit schenkst. Schenk uns diese Gewissheit jeden Tag aufs Neue, dass wir nicht aus alten Gewissheiten leben, sondern aus der täglichen Vergewisserung.

[13:45] ist dein Blut für uns spricht. Dank, dass Jesus für uns gestorben ist. Lieber Vater, bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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