In dieser Predigt aus der Serie „Der Ersehnte“ von Christopher Kramp wird die Heilung des blind geborenen Mannes aus Johannes Kapitel 9 beleuchtet. Es wird diskutiert, wie die Pharisäer versuchten, die Heilung anzuzweifeln und wie der geheilte Mann mit seiner klaren Aussage Jesus als von Gott gesandt identifiziert. Die Predigt erklärt auch, warum Gott Gebete von Sündern nicht erhört, wenn sie in ihrer Sünde verharren, und betont die Hoffnung, die Jesus auch in ausweglosen Situationen bringt.
Der Ersehnte: 218. „als er ihn fand“
Christopher Kramp · Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus ·Themen: Bibel, Bibelstudium, JesusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Der Ersehnte
„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
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Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus
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Transkript
[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar, der Ersehnte. Schön, dass ihr da seid und dass ihr heute Abend live eingeschaltet habt zur letzten Folge vor der Sommerpause. Wir versuchen Johannes 9 abzuschließen, diese wirklich spektakulär interessante Geschichte über den blind geborenen, der von Jesus geheilt worden ist, in einem Akt des, also als ein symbolischer Akt natürlich, Moment zu helfen, aber ein Symbol sagt, um zu zeigen, wie Jesus auch von der Sünde rettet. Wir wollen gemeinsam beten und dann anschauen, was in diesen letzten Versen passiert.
[1:11] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass deine besondere Gegenwart durch das Gebet und durch das Bibelstudium uns erfrischt und stärkt und dass wir einen neuen Blick auf dich bekommen. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt noch die kommenden Minuten besonders segnest, dass wir dein Wort gut verstehen und dass wir Jesus so richtig lieb gewinnen, um jeden Tag mit ihm zusammen an seiner Hand zu gehen. Ja, das wünschen wir uns. Wir sitzen zu deinen Füßen und möchten dich bitten, dass du unser Lehrer bist. Amen.
[1:48] Johannes Kapitel 9. Wir haben das letzte Mal die Verse 17 bis 29 gelesen, ein längeren Abschnitt und haben gesehen, dass die Pharisäer irgendwie diesen blinden, also ehemals blinden, verwirren wollten. Sie konnten es einfach nicht glauben, dass er wirklich blind geboren war, weil das sind wir heute noch sehen, ein außergewöhnliches Wunder. Er war also nicht nur erblindet, wo man vielleicht irgendwie die Ursache herausfinden könnte und dann irgendwie reversibel sozusagen das therapieren konnte, sondern er war blind geboren. Und um das rauszufinden, ob das wirklich gestimmt hat, haben sie den gerufen, die Eltern. Und die haben gesagt: "Ja, ist unser Sohn, der war blind geboren." Und als sie dann fragen: "Wie ist er gesund geworden?", da haben wir festgestellt, die Eltern wissen, dass es Jesus war, aber sie sagen: "Er fragt den selbst, ja, wir nicht unsere Sache." Ja, obwohl ihr eigener Sohn zum ersten Mal sehen kann in ihrem Leben, haben sie doch solche Angst vor den Pharisäern, dass sie sich nicht trauen zuzugeben, wer es eigentlich gewesen ist.
[2:51] Und wir haben gesehen, der Grund war die Frage, die sie hatten, was allgemein angedroht werde, ich dieses bekennt, wird aus der Synagoge erstmal für 30 Tage ausgeschlossen. So oft Probe, Tage ausgeschlossen, also sozusagen wie so eine erste Strafe sozusagen. Und während dieser 30 Tage nicht war, durfte man nicht heiraten, also durfte man nicht großen Versammlungen anschließen. Man musste Abstand halten, nicht weiter durch zwei Meter Abstand zu jedem Menschen. Und wenn man gestorben ist, dann durfte man nicht begraben werden, richtig? Also so wie es eigentlich gedacht war, richtig gewesen wäre. Also eine ganz schlimme Strafe, also zumindestens sehr furchteinflößend für die Menschen.
[3:31] Und so gehen sie wieder auf den blind geworden, also den geheilten und versuchen ihn zu verwirren. Und was ist ein Punkt, als sie mit schwierigen theologischen Fragen kommen? Was ist der Punkt? Schon gesagt, ich habe es erlebt. Ja, wie ist es nicht geheilt? Er sagt, er ist ein Prophet. Aber warum und wieso kann ich nicht sagen, er hat mich geheilt? Seine Erfahrung. Ja, und dann haben wir gesehen, wie Gott ihm richtig, richtig kluge und auf den Punkt pointierte Antwort gibt. Wohl dann sag nicht wahr, ich habe mich schon gefragt, wollt ihr auch seine Jünger werden? Und dann rasten die total aus. Aber wir sind die schimpfen, die schreien, sagt das griechische und sagen: "Du bist ein Jünger. Ja, wir sind Moses Jünger und wir wissen, wo Mose herkommt, aber von dem wissen wir nicht, woher kommt." Jetzt lesen wir weiter in Vers 30.
[4:23] Was antwortet der Mensch darauf auf diese Schimpftirade der Pharisäer? Der Mensch und sprach zu ihm: "Doch, verwunderlich, dass sie nicht wisst, woher er ist, und er hat doch meine Augen geöffnet." Genau, also er sagt, es ist doch erstaunlich, ja, weil die Tatsache ist, bestehen ist ganz offensichtlich. Er kann sehen. Alle haben bezeugt, er war der blind Geborene. Das ist ein Fakt. Und dieser Fakt ist natürlich nicht ohne Brisanz, denn wir schauen uns nur zwei, drei Stellen an. Das Finger hier in ihr seid 35 und dort Vers 5. Da geht es um die, in Jesaja 35 geht es um die Rettung, die Gott senden wird. Ja, und das steht in dieser 35, Vers 5, dann werden ja, dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet.
[5:18] So, Weissagung, die man auch damals denke ich, schon auch Richtung Messias bedeutet hat. Ja, wenn Gott eingreift, ja, wenn alles sich ändert, wenn die Rettung Gottes kommt. Und Jesus selbst hat ähnliche Worte verwendet, um seine Rolle als Messias zu bestätigen. Schaut mal in Markus 11, in Markus 11, die Matthäus 11, Entschuldigung, Matthäus 11 und dort Vers 5. Das ist, als die Jünger von Johannes kommen und fragen: "Bist du der, auf den wir warten?" Da gibt Jesus diese bestätigende Antwort in Vers 5. Sagt er: "Blinde werden sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote werden auferweckt und Armen das Evangelium verkündet." Er sagt mit anderen Worten, die Tatsache, dass Blinde sehen werden, ist einer der Puzzle-Steine, äh, Puzzlestücke, genau, die deutlich machen, hier ist es der Messias. Also man erwartet, wenn er kommt, dann wird es durch die Wunder geben, dann werden auch Blinde sehen.
[6:14] Und jetzt sagt die Logik des Mannes, also okay, jetzt erfüllt sich das, was in der Bibel steht. Ist er, erfüllt sich das, was im Alten Testament steht? Ich bin blind gewesen, ich kann sehen, und ihr wisst nicht, woher kommt. Der steht doch die ganze Zeit im Alten Testament, wenn Gott rettet, wird das passieren. Ja, ich bin quasi so eine buchstäbliche Erfüllung. Und wieso bist du das nicht? Kennt ihr noch jemanden, der einen Pharisäer gefragt hat?
[6:37] Jesus. Und zwar, wenn Nikodemus, du bist ein Lehrer, ist das nicht ja, wenn es um die Wurst, also wenn sie gefragt hätte, wie viel Opfer gibt es in 3. Mose 6 oder so oder 5 oder so, hätten sie alles wissen können. Ja, vorwärts, rückwärts, auf Hebräisch. Aber die Erlösung selbst, also wie sie prinzipiell funktioniert, als Erfahrung, das wussten sie nicht. Und das ist, was der Mann hier so ein bisschen andeutet. Ja, das doch verwunderlich, ja, dass sie nicht wissen. Wollt, also wie ist denn das möglich, dass solche Wunder geschehen?
[7:12] Und im Griechischen ist es sogar so, dass ihr nicht wisst, ja, verwunderlich, dass, weil sie sind die Theologen, das sind die, die die Bibel kennen. Also wenn ihr das nicht, ähm, und das ist interessant, was Ellen White du sagst. Sie sagt, Jesus wusste, durch was für eine, ja, ja, im englischen, also durch was für einen anderen eine Prüfung dieser Mann gerade hindurchgehen. Und er, Jesus gab ihm Gnade, Dinge zu sagen, so dass ein Zeuge für sie sein konnte. Ja, also Jesus sieht, obwohl er hier nicht physisch präsent ist, das kommt ja, dann wird er dann gleich noch, aber er gibt ihm Weisheit.
[7:49] Und sie sagt, er gab den Pharisäern Antworten, die einen scharfen.
[8:02] Wir wissen aber, dass Gott nicht auf Sünde hört, sondern wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den hört er. Genau. Was ist ein Argument, wenn man sündig ist, kann man Gott nicht hören, also dann hat man Sündentrend und von Gott. Und wenn jemand gottesfürchtig ist, dann tut das sein gefunden.
[8:32] Wenn Jesus Sünder wäre, wie ihr es behaupten könnt, ja, ganz genau. Und das ist das Argument, dass du einige der Pharisäer schon gesagt hatten in Vers 16, nicht wahr? Das sprachen endlich gefunden, dieser Mensch ist nicht von Gott, weil er den Sabbat hält. Andere sprachen: "Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun?" Das ist also einige, erinnert euch, diese Spaltung, die entstanden sogar den Pharisäern. Und das ist ein Argument, also dieses möglich, ähm, wenn ein Sünder wäre, weil sie haben ja vorher gesagt, ich war erst ein Sünder. Und er sagt, das ist ausgeschlossen.
[9:05] Das ist dann so, dass Gott den Sünder nicht hört. Wenn ein Mensch...
[9:19] Wir wissen aber, dass Gott nicht auch Sünde hört.
[9:32] Dieser Vers meint nicht, Gott hört nur die Gebete von Sündlosen. Ja, das Wort "Sünder" meint hier quasi ein bisschen was anderes, oder eine andere Angst als wir das meistens verwenden. Weil Sünder verwende meistens den Begriff von "Ich habe gesündigt, ich bin ein Sünder". Ja. Und wenn Gott nicht auf Sünde hört, wen sollte denn überhaupt hören? Ja, aber sie sagte Bibel, dass es Menschen gibt, deren Gebet Gott tatsächlich gehört. Wo Menschen beten und Gott hört nicht. Ja.
[10:04] Kommt immer wieder vor. Schauen wir mal ein paar Beispielen. Sprüche 28, Vers 9. Wenn man darf diesen nicht sozusagen missbrauchen, aber darf nicht sagen, okay, wenn jemand mal gesündigt hat, dann kann er nicht mehr von Gott eine gewisse Erfahrung machen oder hören. Sprüche 28, Vers 9, dort steht: "Wer sein Ohr abwendet vom Hören auf das Gesetz, dessen Gebet sogar ist ein Kreuz." Genau. Also, wenn ich bete, aber gleichzeitig Gottes Wort nicht hören möchte, wenn ich mich für sein Gesetz nicht interessiert, aber trotzdem bete, dann ist es für Gott ein Groll.
[10:43] Noch ein Beispiel. 1. Mose 15. Da sagt Gott: "Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch, und wenn ihr auch noch so viel betet, also das Leute so gebeten sogar viel, ja, höre ich doch nicht, denn eure Hände sind voll Blut." Stellen die beten zu Gott und präsentieren quasi ihre Sünde, aber sie nicht bereit, diese Sünde abzulegen. Ja.
[11:35] Gott dafür soll also, wie soll ich diese Dinge, wie soll ich euch hören? Eure Hände sind voll blutig. Stellen die beten zu Gott und präsentieren quasi ihre Sünde, aber sie nicht bereit, diese Sünde abzulegen. Ja. Und da gibt's noch interessante Verse in Sprüche 1.
[12:01] Vers 28, also 66. Das wird also hier ganz deutlich, was worum es eigentlich geht. Welche Sünder Gott nicht hört und auch nicht hören kann. In diesem Sinne, Sprüche 66, Vers 18.
[12:21] Hätte ich Unrecht vorgehabt in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht erhört. Genau. Also, wann hört Gott das Gebet nicht?
[12:31] Genau. Also, wenn ich plane, meinen Bruder zu verleumden und ich mache mir schon überlegen, wie ich dann den Handschlag und dann sage: "Herr, aber bitte hilf, dass ich den Schlüssel noch finde." Ja, wird Gott dieses Gebet nicht hören. Ja, also nicht, dass er nicht Mitleid mit mir hat wegen den Schlüssel, aber er kann mich nicht in diesem Kurs noch bestätigen. Ich kann dich dann vielleicht noch denken, dass Gott mit Gebetserfahrung schenkt, während ich anderen schaden möchte. Das ist jetzt vielleicht sehr niedrigend, aber ich habe das manchmal so erfahren, dass wenn ich genau wusste, was Gott von mir möchte oder das, was falsch gemacht habe, ich dann auch daraufhin gar nicht mehr so richtig zu Gott kommen konnte im Gebet, weil ich wusste, also, wenn ich ihm jetzt eine Frage stelle, wird er mir nichts Neues sagen. Er wird mir noch mal genau sagen: "Bereinige das erst, und dann können wir weitermachen."
[13:18] Ich glaube, das ist auch der Grund, warum Gottes Gebet dann nicht erhört, weil wir hören ja dann auch nicht seine Botschaft an uns, wenn wir die Sünde nicht bereuen. Weil letztendlich ist dann so, es wäre nicht zu unserem Besten, wenn wir materiellen Segen von ihm bekommen, während wir gleichzeitig an der Sünde festhalten. Das würde uns eher verstärken, als dass es uns dann bringt, vor uns haben möchte.
[13:42] Aber das zeigt ja dann, dass der Heilige Geist an uns wirkt, wenn wir schon das so denken, dass wir nicht, habe ich auch erlebt, dass ich einfach gesagt habe: "Ich kann nicht von Gott erzählen den Kindern zum Beispiel, aber ich habe selber jetzt gelogen oder irgendwas gemacht." Also das muss ich auch erstmal. Also der Punkt ist, wenn wir mit blutigen Händen zu Gott beten, ist der Punkt ja nicht: "Hör auf zu beten." Der Punkt ist: "Wahrscheinlich deine Hände, hör auf zu beten." Er soll nicht mehr sagen: "Was eure Hände reinigt euch, ja, tut Gutes, kommt zu mir." Und wenn eure Sünde wie Blut rot ist, sollte sie werden weiß.
[14:16] Nicht, ja, oder so rot wie Scharlach. Sprüche 1, Vers 28 und 29.
[14:27] Und hier wird auch noch mal ganz deutlich, was sozusagen das Problem ist. Sprüche 1, Vers 28, 29: "Dann werden sie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten. Sie werden mich eifrig suchen und nicht finden, weil sie die Erkenntnis gehasst und die Furcht des Herrn nicht erwählt haben." Also, die, die ist sozusagen, da ruft Gott in Sprüche 1, Vers 20, die Weisheit ruft draußen laut, ja, und sie sagt: "Kommt her zu mir, kehrt um zu meiner Zurechtweisung, tut Buße. Ich will euch die Wahrheit lernen, ich will euch meinen Geist, der vorströmen, ich will euch meine Worte lehren." Sagt: "Ich weiß, das Evangelium." Jesus ruft und es wird abgelehnt. Und dann kommt die Endzeit, dann kommen die Katastrophen, dann beten die Leute sogar: "Hilf mir, ja, dass die Plagen mich nicht treffen oder so irgendwas." Sagt: "Kann ich hier das Evangelium abgelehnt?" Das ist also dieser Gedanke, Gott hört einen Sünder nicht. Ja, das ist natürlich ein der Sünder, der im Tempel steht und sagt: "Herr, sei mir gnädig."
[15:20] Da hört Gott sofort. Hätte genau das hören möchte, dass das, was er unbedingt sich wünscht, aber nur, dass wir es verstehen. Weil ich habe auch schon tatsächlich schon Menschen getroffen, die mit diesem Johannes 9, Vers 32 begründen wollten, dass man erst sündlos sein muss, bevor man überhaupt dann irgendwie bewegen kann oder so. Also das ist natürlich totaler Quatsch. Ja, nur einfach, dass wir das mal noch mal hier biblisch angeschaut haben.
[15:41] Also Vers 32. Übrigens, haben wir in der Bibel Menschen, die große Gebetserfahrung gemacht haben? Kennt ihr Menschen, die so große Gebetserfahrung gemacht haben, wo man sagen muss, also das war wirklich spektakulär? David, ja, Mose, Hiob. Ja, würdet ihr sagen, die Menschen waren auch Sünder? Ja, die waren Sünder in diesem Sinne, dass sie mit ihren Sünden zu Gott gekommen sind, Vergebung gebeten haben. Ja, und das ist also an der Stelle meint, also Sünder, jemand, der in einer Sünde verharrt und nicht das Evangelium annimmt. Das ist sozusagen eigentlich der Gedanke.
[16:32] Von Ewigkeit her hat man nicht gehört, dass jemand einen blind Geborenen die Augen geöffnet hat. Genau. Deutlich, was für eine spektakuläre Sache das war. Das war also nicht etwas, was alle paar Jahre vorkam. Ja, man konnte natürlich Menschen, die jetzt erblindet waren, vielleicht irgendwie helfen oder so. Weiter, ich habe mich, ich habe mal versucht nachzulesen. Ich bin jetzt kein Experte für Medizingeschichte, aber angeblich ist das erst überhaupt im Jahre 1728 zum ersten Mal möglich gewesen, einem Menschen chirurgisch, der blind geboren war, das Augenlicht wiederzugeben, also in bestimmten Fällen. Also heute geht das mit chirurgischen Eingriffen, ja, je nachdem, was für eine Art von Gesundheit das ist. Aber das war für die Antike unmöglich. Ja, deswegen das war etwas absolut außergewöhnliches.
[17:12] In meinen Jesus Wunder waren immer außergewöhnlich. Aber hier war sozusagen etwas, es gibt Dinge, wo Jesus Wunder tut, die man also, wo man auch anders hätte helfen können. Ja, aber hier, das war jedenfalls etwas, das überstieg alle menschlichen Möglichkeiten. Das bedeutet auch, wenn ihr darüber nachdenkt, was hat denn der Mann gedacht, bevor Jesus getroffen hat? Wenn man noch niemals zuvor davon gehört hat, dass einem blind Geborenen die Augen geöffnet werden.
[17:46] Der hat nicht damit gerechnet, dass irgendjemand ihn immer heilt. Der war selbstverständlich, der war hat sich also mit abgefunden, ich werde nicht sehen. Ja. Es gibt ja, wenn man krank wird, darf man die Hoffnung, dass man wieder gesund wird. Aber hier tut Jesus ein Wunder, einen Menschen, der nicht einmal darauf gehofft hat. Ja, der Mann am Teich Bethesda, der 38 Jahre lang saß, der war zwar gelähmt, aber der ist im Laufe des Lebens irgendwann gewesen. Ja, der konnte immer nicht mehr laufen und er hat 38 Jahre lang gehofft, dass es wieder besser wird. Aber der hat gar nicht gehofft. Der war quasi im wahrsten Sinne des Wortes ein hoffnungsloser Fall, weil er als Fall selbst keine Hoffnung hatte. Und das ist interessant, ja, dass Jesus uns auch in Dingen helfen kann, wo wir gar nicht damit rechnen, dass wir uns damit helfen könnte.
[18:29] Ja, schon gesagt, dass es eigentlich ein Sinnbild für die Befreiung von Sünde ist. Und das ist auch so schön, weil es gibt ja Sünde oder schlechte Gewohnheiten, z.B. da kämpfen wir mit und da hoffen wir, dass wir irgendwann mal von loskommen. Aber es gibt dann auch so manches von meiner, vielleicht sagt: "Okay, ich habe so eine Leiche in meinem Keller weg haben, sozusagen, das kann doch gar nicht mehr wieder gut gemacht werden." Und die schöne Botschaft, die dann hier drin steckt, ist: Es gibt Hoffnung in jeder Lage und es gibt keine Sünde, die Gott nicht von uns nehmen könnte. Ganz genau. Und es gibt sogar Hoffnung in den Fällen, wo uns kein Mensch jemals Hoffnung machen würde. Ja, weil hier dem hat keine Hoffnung gemacht. Das war undenkbar. Ja.
[19:19] Das heißt, Jesus kann sogar bei Dingen helfen, wo wir vielleicht gar nicht drum erstmal bitten, weil wir gar nicht damit rechnen, dass wir überhaupt Hilfe bekommen können. Dieses kann also Dinge für uns tun, die kein Mensch sonst tun kann. Und erinnert euch daran, was richtig gesagt ist, geht ja hier nicht nur um die Heilung eines Blinden. Wir haben gesehen, das ganze Kapitel sehen wir gleich noch mehr. Spielt ja eigentlich auch auf die Frage der Sündern. Jesus tut er genau das, haben wir gesehen, auch mit dem wahrscheinlich Siloah und so weiter.
[19:41] Haben wir angeschaut. Der gesamte, dass wir in Jesus Heilung, wenn jetzt fast 33.
[19:53] Wenn dieser nicht von Gott wäre, so könnte er nichts tun. Willst du noch zufällig, was Nikodemus sagt, als er zu Jesus kommt in Johannes, sagt er doch: "Wir wissen, wie Lehrer, wir wissen, dass du ein von Gott gesandter Mann bist, denn niemand kann solche Zeichen tun, es sei denn, dass Gott mit ihm ist." Ja, das heißt, das war eigentlich eine Vorstellung dieser mal zumindestens bei vielen Pharisäern so mehr oder weniger schon im Hinterkopf war. Jesus, das ist nicht, also das ist eigentlich nicht menschlich, was er tut.
[20:22] Und jetzt ist es dieser ungebildete Mann, der ihn sagt, dass der muss von Gott sein. Ja, und das regt jetzt richtig auf, weil sie haben ihn versucht, den versucht mit in die Enge zu treiben. Sie haben versucht zu verwirren. Da haben sie versucht, ihn mit verbaler Gewalt irgendwie einzuschüchtern. Oder sagt immer: "Hey, aber Jesus, ne?" Hier ist es Jesus schon die Sprache. Wir, das sagt er nicht in die Schule gegangen ist, der, der das nicht gelernt hat. Das ist ja schon so eine, sag mal, hohe Sprache, also so gebildet. Ja, ja, das ist etwas, sagt Jesus.
[20:56] gebildet. Ja, ja, das ist etwas, sagt Jesus. Hat ihm Weisheit gegeben, ja, auf den Punkt. Keine lange Rede, aber auf den Punkt genau. Sagt er genau das, was total logisch ist. Ja, ähm, Jesus tut ein Wunder, das so außergewöhnlich sein... Und jetzt kommt einer der krassesten Sätze des gesamten Kapitels.
[21:17] „Sie antworteten und sprachen zu ihm: Du bist ganz in Sünden geboren und willst uns lehren?“
[21:23] Hinaus. Genau. Also, was war das für ein Mann? Er war blind geboren. Der ganze Punkt an der Geschichte ist, er ist blind geboren. Und die Frage am Anfang, die die Jünger hatten, war: Wer hat gesündigt? Er oder die Eltern? Ja, und Jesus hat gesagt: Das ist gar nicht euer Thema, sondern an ihm wird jetzt die Herrlichkeit Gottes offenbar. Er wird geheilt werden, weil das Thema von der Blindheit ist ein Symbol für die Sünde. Und jetzt sieht der Mann. Er ist jetzt sehend. Er ist nicht mehr blind geboren. Ja, und weil er sich zu Jesus bekennt, sagen die jetzt zu ihm: Du bist ein Sünder geboren. Ja, und da wird eigentlich diese Klammer zwischen Blindheit und Sünde ganz deutlich. Du bist ein Sünder geworden. Ja, es ist nicht mehr blind geworden, aber sie sagen immer: Du bist in Sünde geboren, obwohl er geheilt ist. Ja, und das ist total interessant.
[22:18] Aber der Punkt ist nicht nur, sagen im Griechischen, das ist in Sünde bist du geboren. Ja, und du willst uns lehren. Was ist dann also die Implikation? Wir sind nicht in Sünde geboren.
[22:50] Also nicht gefragt, sind wir als Sünder geworden.
[23:07] Psalm 51. Das ist deswegen natürlich eine ganz deutlich Psalm 51. Das sagte in Vers, ihr wisst, was er sagt, nicht wahr? Vers 5: „Denn ich erkenne meine Übertretung und meine Sünde ist alle Zeit von mir an. An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen, damit du recht behältst, wenn du redest, und rein dastehst, wenn du richtest.“
[23:27] „Siehe, in Schuld bin ich geboren und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.“
[23:31] War das jetzt bei David ein Einzelfall? David sagt: Geboren. Heißt das, dass er aufgrund der Tatsache, wir sind ein bisschen theologisch, ich gebe interessantes Denken. Heißt das, dass er aufgrund der Tatsache, dass er eine Nabelschnur hatte und mensch war, das automatisch ein Sünder war, weil er geboren worden ist?
[23:52] Nein, er ist nicht Sünder, weil Adam gesündigt hat und deswegen alle automatisch Sünder sind. Wie gesagt, wir sind Sünder, weil ich bin Sünder, weil ich gesündigt habe. Also, wie gesagt, auch ich bin eine Sünde geboren, weil der Punkt ist ja nicht so, dass ich geboren bin und ich hätte jetzt einfach so die von alleine die Möglichkeit, sind loszulegen. Ich bin so sehr in Sünde geboren, dass das ganze Umfeld, in das ich aufkomme, so von so eine getränkt ist. Meine eigene Position zur Sünde so stark ist, dass ohne die Kraft des Heiligen Geistes ich gar nicht den gesunden widerstehen kann. Und deswegen alle Menschen automatisch auch sündigen.
[24:24] Und also alle Menschen sind, alle sind. Ja, das ist also ähm ganz deutlich. Das heißt, das Problem der Sünde ist ein Problem, das wir alle haben. Und davon seit wir sozusagen, wenn Kinder anfangen, ihre ersten klaren, das nicht klaren Gedanken, also die ersten eigenen Willensentscheidungen zu treffen, merkt man ganz schnell. Das Thema Sünde ist mit dabei. Ja, so wie der hier blind geboren ist, sind wir sind geborene sozusagen.
[24:56] Wir sind nicht ganz wichtig, wir sind nicht Sünder, weil Adam gesündigt hat. Ja, wir sind nicht sozusagen in der Kollektivschule. Wir sind alle Sünder, weil wir selbst gesündigt haben. Aber wir sind mit einer, mit einem Drall sozusagen zu Sünde geworden, mit einer Disposition zu Sünde, mit einem Hang zum Bösen, dem wir alleine nicht widerstehen können. Ja.
[25:14] Das ist jetzt vielleicht in der Praxis kommt das fast auf das Gleiche raus, würde man denken. Aber ist am Ende Theologie ist dann schon nicht ganz unwichtig. Es ist wichtig, dass du trennst. Das hängt auch damit zusammen, nicht mal, wie es auf die Menschen geworden oder dieses Mensch geworden ist. Jesus war kein Sünder, trotzdem hat er unseren Körper gehabt und das Gesetz der Vererbung akzeptiert. Aber das Thema, aber hier wird ganz deutlich, dass dieses Thema von von von Anfang an sozusagen, ja. Das ist also nicht Sünde ist nicht etwas, was wir so im Laufe der Zeit wie so eine Krankheit mal uns eingeschleppt haben. Ja, wenn man sonst Schnupfen einfängt oder dann aufgrund schlecht schlechter Gewohnheiten irgendwann vielleicht eine chronische Krankheit bekommt, die man wieder heilen kann oder so, wenn man guten Lebenswandel. Das ist wie bei den blind geworden. Ja, das ist etwas, wo die Menschen denken, das bleibt halt, das lässt sich nichts ändern. Und Jesus zeigt eben genau, weil diese Verbindung im jüdischen Denken so stark auch war und weil auch die wir gesehen haben, das Thema von der Blindheit, wo man dann die Augen geöffnet bekommt, ein Thema für die Sünde ist, wo man das nicht das Evangelium sieht, verbindet sich das miteinander.
[26:17] Und die Pharisäer denken aber nicht, dass sie das Problem haben. Oder wie denkt oder bevor wir dann, wie denkt Jesus über oder wie denkt Gott über Menschen, die sagen: Ich bin so rein, ich bin so heilig, du kannst mir nichts sagen. Ich habe mit mir in Jesaja 65.
[26:42] Jesaja 65 und dort Vers 5.
[26:56] „Bleib für dich, rühre mich nicht an, denn ich bin heiliger als du.“ Solche sind ein Rauch meiner Nase, ein Feuer, das den ganzen Tag brennt. Das Gefühl, wie Gott über Menschen denkt: Ich bin heiliger als du. Du bist entzündet. Hast du zu mir sagen: Hey, ich brauche mir nicht von dir etwas anhören, weil du bist ja so ein schlimmer. Also, wenn wir so eine Einstellung haben zu Menschen, egal zu wem, ist eigentlich vollkommen egal. Ja, dann könnt ihr sehen, wie Gott darüber denkt.
[27:23] Und dann heißt es, haben wir gelesen in Jesaja, in Johannes 19: „Sie stießen ihn hinaus.“ Das heißt, was haben sie gemacht? Sie haben ihn aus der Synagoge geschleudert, ausgeschlossen für 30 Tage. Ja, und in wirklich von der, also der musste jetzt eigentlich dann immer sagen, wenn ich unrein, unrein, aber da musst du zwei Meter Abstand zu jedem anderen Menschen halten. Die haben richtig sozial... fettig gemacht. Warum? Weil er geheilt worden ist von seiner Krankheit und weil er sich gesagt hat: Ja, also, warum soll ich Jesus verleugnen? Er hat mich gesund gemacht. Ja.
[27:58] Der hat einfach nur zu dem gestanden, was mit Jesus erlebt hat. Und das hat schon ausgereicht, ihn sozial auszugrenzen. Und ich denke, wir werden erleben in der Endzeit, dass das auch passieren wird, dass hier sozial ausgegrenzt werden, einfach und allein deswegen, weil wir zu Jesus stehen und einfach nicht unter dem Druck der religiösen Leitung und einlassen und dann zu sagen: Ja, okay, ich mache jetzt einen Kompromiss oder so.
[28:22] Ja, also dann nicht mal die Kirchen ähm 13 und so weiter. Diese weiteren Johannes 35. Das ist sehr schön. Johannes 9, Vers 35.
[28:30] „Warte, dass sie ihn ausgestoßen hatten, und als er ihn fand, sprach zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes?“
[28:48] Moment. Ruhe. Und haben sie gesagt: Okay, du willst uns lehren? Du bist ein Sünden geboren. Ich weiß nicht aus und jetzt kommt Jesus. Und das ist so schön. Jeder Mann wird immer dabei sein Leben lang blind. Jetzt kann er sehen. Und das erste, was er erlebt, ist, er wird aus der Gemeinde ausgeschlossen. Deswegen unfassbar. Und jetzt ausgeschlossen. Und wir haben den Eindruck, ja, sogar seine Eltern, die sind so ein bisschen, also, wir wollen nicht deine Dinge. Auch ausgeschlossen werden. Das muss eine krasse Situation sein. Ja.
[29:17] Und jetzt kommt Jesus und sagt: Ich bin für dich da. Jesus suchte ganz gut. Er fand ihn. Er sucht den so wie auch den den Mann noch mal gesucht hat, den er am Teich von Bethesda geheilt hat, ja, dann in Jerusalem. Jesus ist für die Ausgestoßenen da. Auch wenn unsere Geschwister, und vielleicht schlimm behandeln, Jesus findet. Und es gibt einen tollen Fest, sogar in Psalm 27. Lass mal hier sein.
[29:44] 27, 10. Ich hoffe, ich hoffe ganz ähnlich, dass sie diesen Vers niemals in Anspruch nehmen müsst. Okay, aber er ist da für den Fall, dass doch. In Psalm 27, Vers 10 steht: „Wenn auch mein Vater und meine Mutter mich verlassen, so nimmt doch der Herr mich auf.“ Ja, also, wir wünschen uns, dass unsere Eltern sich verlassen, sich irgendwie ausstoßen. So, aber das kann passieren. Ja, es gibt Menschen.
[30:10] Weiß auch davon, dass meinem familiengrößeren Familienkreis, dass Menschen von ihren Eltern auf Distanz gehalten werden können, einfach nur wegen dem Glauben. Ja, und Jesus nimmt uns dann ganz besonders auf. Und was die Frage, die ihm stellt, das interessant. Welche Frage stellt er ihm?
[30:32] „Glaubst du?“ Also, stellen nach dem Glauben. „Glaubst du an den?“ Genau. Und das ist dann, warum sagte: Glaubst du, dass er das Thema, was immer wieder aufkommt, war ähm, die die Jünger, wenn sie Jesus sehen, sagen: „Du bist der Sohn Gottes.“ Ja, ähm, was hatte Jesus den Matteo, den Petrus gesagt? Er hat doch gefragt: „Was denken die Leute über mich?“ Ja, und dann hatte Petrus gesagt: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Ja.
[30:55] Das Leben in Gottes, was interessantes gesagt. Er hat gesagt: Auf diesen Felsen, also, wir haben damals studiert, auf das Bekenntnis: „Du bist der Sohn Gottes.“ Auf dieses Bekenntnis werde ich meine Gemeinde bauen. Was ist gerade mit jemand passiert? Er ist aus seiner Gemeinde ausgestoßen worden, ja, aus der Synagoge. Und dieses stellt ihm jetzt quasi die Frage: Möchtest du, glaubst du an den Sohn Gottes?
[31:23] Denn wenn jetzt ja sagst, bist du Mitglied der wahren Gemeinde Gottes. Sehr erfüllt den quasi direkt. Er sagt: Oh, du armer. Und wie waren sie denn zu dir? Sagt: Willst du Teil? Und das im Griechischen die Frage so formuliert, so im Sinne: Du glaubst doch bestimmt auch das, oder? Also, so eine Einladefrage. Ist nicht so und glaubst du an den Sohn Gottes? Ja, so ist nicht so, ich checke dich jetzt mal, sondern es ist so: Du glaubst doch bestimmt an den Sohn Gottes.
[31:46] Und Leute, jetzt macht Jesus bitte dem, der gerade ausgestoßen wurde, ein Platz in seiner Gemeinde an. Und wenn ihr wählen würdet, würdet ihr lieber in der Synagoge der Pharisäer sein oder in der Gemeinde, also es war zwar schmerzhaft, aber Jesus ist da und will ihm etwas Besseres anbieten, der Gemeinde Gottes, ja, die er gegründet hat. Und übrigens, was heißt es, wenn man an den Sohn Gottes glaubt? Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern...
[32:21] Ja, der Mann wird zwar ausgestoßen, muss jetzt zwei Meter Abstand zu allen sein Verwandten und Nachbarn halten, aber Jesus bietet ewiges Leben. Ja.
[32:30] Ja, ich finde, man sieht da auch, wie schön, also, was für ein toller Missionar Jesus ist, dann mit dieser ganzen Vorgeschichte, die wir bisher hatten. Da hat man schon rausgehört, okay, es ist Unglaube da bei dem Mann, aber Jesus sieht das auch. Und er fragt ihn dann noch mal direkt: Hast du? Er will, dass der Mann das wirklich offen bekennt, ob er an den Sohn Gottes glaubt oder nicht. Und dadurch, dass er jetzt schon durch die Situation so vorbereitet worden ist, ist der Weg nicht mehr weit.
[33:07] Ganz genau. 36. Die Antwort von dem Mann. Er antwortete und sprach: „Wer ist es, Herr, damit ich an ihn glaube?“ Ja, was hat er bis über Jesus gedacht? Jesus ist ein... Was hat er gesagt? Ist was die Frage sie haben doch gefragt: Was denkst du über den, hätte ich geheilt? Hat er gesagt: Er ist ein... Bist du noch? Das hat er gesagt in Vers 14.
[33:36] Genau. Das war alles, was er zu dem Zeitpunkt rausfinden konnte. Er ist ein Prophet. Und jetzt führt Jesus ihn ein Stück weiter. Und er weiß es noch nicht, weil er sagte: Wer ist der Sohn Gottes? Ja, da ich würde gerne glauben. Ja, wer ist der Sohn Gottes?
[33:47] Und dann kommt das ganz toll, Vers 37. Weil er weiß Bescheid. Er sieht jetzt zum ersten Mal Jesus. Ja, es sind zum ersten Mal, weil alles vorgesehen hat. Waren seine Eltern, die so ein bisschen verängstigt waren, versteht ja. Und dann fahren sie so angeguckt haben, angeschrien haben, erstmal ein richtig freundliches Gesicht. Ja, das ist so einfach. Liefert ähm, Vers 37, was sagt Jesus?
[34:14] „Jesus aber sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist es.“ Genau.
[34:23] Gesagt, ähm, ich bin's, der mit dir redet. Gibt auch eine eine eine ähnliche Situation ist am Jakobsbrunnen, da hat sie auch gesagt: Ja, ich, ich, ich glaube an den Messias, wenn er kommen wird, wird uns alles sagen. Das gleiche Methode, die anwendet. Der ist auch interessant. Ja, dieses individuell, aber macht auch letztendlich die gleichen Dinge.
[34:43] Ähm, ich bin da, ich bin da, so ein Gottes. Und das ist etwas, was er den, also, was war die Reaktion noch mal der Pharisäer? Ein Kapitel vorher, als er gesagt hat: „Ich bin Gott.“
[35:02] Ein steinigen. Was macht dieser Mann hier? Was macht er? Vers 38.
[35:12] „Aber sprach: Ich glaube, Herr! Und fiel anbetend vor ihm nieder.“ Genau.
[35:16] Dieselbe Aussage: Ich bin da, so ein Gottes. Ich bin, ich war. Wenn ich die einigen wollen, in steinigen, der andere fällt mir dann bitte den anderen. Das ist der ist jetzt Mitglied des Reiches Gottes. Ich glaube, übrigens, ist das eine der vielen interessanten Stellen auch in den Evangelien, wo Jesus angebetet wird. Ja, wir denken meistens an Thomas. Eine ganze Reihe von Stellen, da kommt die Weisen aus dem Morgenland und beten Jesus an.
[35:43] Da als Petrus und die Jünger im Boot sind und Jesus dann zu ihm kommt in den Sturm, steht es heißt es: „Sie warfen sich anbetend vor ihm nieder.“ Hier betet er Jesus an. Das sagt natürlich ganz deutlich: Jesus ist Gott. Ja, gut, diese Stellen mal ein bisschen so dann vor Augen zu haben, wenn das nächste Mal jemand kommt und behauptet, dass er sich der Fall wäre.
[36:04] Genau.
[36:09] Und dann sagt er: Ein weit hier, der Mann war sich zu den Füßen Jesu in Anbetung. Nicht nur war seine natürliche Sicht hergestellt worden, sondern auch die Augen des Verständnisses waren geöffnet worden. Es war also sowohl eine buchstäbliche als auch eine geistliche Heilung eines Blinden, sozusagen. Ja. Christus war ihm seiner Seele offenbart worden und er empfangen als den gesamten Gottes.
[36:32] So, und jetzt sagt ein weiteres. Ein paar Pharisäer, die stehen da darum und und hören das und sehen das und fangen jetzt an so zu gucken und dieses merkt das. Jetzt sagt dieses Etwas, was er jetzt sagt im nächsten Vers, ist schon quasi mit Blick auf diese Pharisäer, die dort stehen. Vers 39.
[36:53] „Und hier und hier ist das sprach: Ich bin zum Gericht in dieser Welt gekommen, damit die, welche nicht sehen, werden, und die, welche sehen, blind werden.“
[37:03] Ganz genau. Jesus sagt, ich bin zum Glück gekommen. Das greift nicht mal ganz kurz auch einen einen einen einen einen Abschnitt auf, der in Johannes 3 stand, dass man hier.
[37:16] Johannes 3 und dort ab Vers 17.
[37:19] Jesus kommt in die Welt und es gibt jetzt zwei Reaktionen. Die einen werden sehend und was wird mit den anderen? Die anderen werden die werden blind.
[37:33] Blind. Johannes 3, Vers 17: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte.“ Ja, also Jesus ist nicht gekommen, um zu richten, das sagt er in Johannes 8. „Ich bin nicht gekommen, um ein Urteil zu sprechen, ich bin nicht gekommen, um die Menschen zu verdammen, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.“ Das ist die Intention Gottes. Ja, Gott und Jesus möchten alle retten. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet. Wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.
[38:04] Darin aber besteht das Geld. Es gibt also doch ein Gericht. Ja, es ist nicht Gottes Intention zu richten, aber es gibt ein Gericht. Da in diesem Fall daran aber besteht das Gericht, dass das Welt in die Licht in das Licht in die Welt gekommen ist, also Jesus in die Welt gekommen ist und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, in ihre Werke waren böse. Denn jeder, der böse tut, was macht er mit dem Licht? Hast das nicht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Das sind also die, die Licht hassen, die hassen das Licht. Ja, und dadurch verhärten sie sich noch.
[38:40] Das ist der Punkt. Ja, die Sehenden werden blind. Sie. Und das ist das, was auch in Jesaja stehen. Ja, dass sie sie am Augen und sehen nicht. Das ist der Punkt. Und dann Vers 21: „Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott getan sind.“ Das Licht und die kommen zum Licht. Und das ist, was Jesus hier noch mal ganz deutlich herausstellt und damit erklärt, warum es so unterschiedliche Reaktionen gibt auf dieselbe Botschaft, auf denselben Jesus, auf denselben göttlichen Charakter.
[39:10] Charakter. Ich habe mir in Lukas 4, Vers 18.
[39:25] 18, was sagt Jesus zitiert Jesaja: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen Botschafter, die zerbrochenen Herzen sind Gefangenen, Befreiung erfahren können und den Blinden das Wiedersehen werden.“ Ja, das ist das ist Gottes Ziel. Er möchte, dass die Blinden sehen werden. Das ist eine seine Motivation. Ja, das ist, was Gott möchte. Aber das ist hier die Realität, die auch existiert wegen des großen Kampfes. Ja, das ist ganz wichtig, dass man unterscheidet und was für deutlich macht.
[40:00] Schon mal ganz kurz in Jesaja 29, Vers 10. Was ist mit dieser geistlichen Blindheit auf sich hat?
[40:14] Design 29 und dort Vers 10. Dort steht: „Denn der Herr hat über euch einen Geist tiefen Schlafes ausgegossen und er hat eure Augen, die Propheten, verschlossen, heute die sehr verhüllt.“ Ja, das ist voll Gottes, dass er nicht noch das Wort Gottes hört, dass die Propheten ablehnt. Das ist alles dunkel, dann wird finster. Verblendet. Ja, und das ist ähm, wer ist eigentlich der, der wirklich blind macht? Die Menschen.
[40:41] Das ja. Zweite Grund dafür sagt, dass der Gott dieser Welt den Menschen die Sinne verblendet hat. Ja.
[40:49] Gott sendet Evangelium, der Satan reizt zum Widerstand und dadurch bewirkt quasi passiv das Evangelium die Verblendung. Also, dass das, dass die Menschen sind, wenn weiter gegen ankämpfen. Und das, was Jesus hier deutlich macht: Die Blinden werden sehend, die Sehenden werden blind.
[41:07] Durch und das ist das Gericht. Ja, das ist, was ich gerade wünscht, aber das ist, was auch passiert aufgrund des großen Kampfes.
[41:15] Vorletzte Vers. Johannes 40. Ich habe in letzter Zeit auch darüber nachgedacht. Es ist jetzt so, wenn man das nicht gewohnt ist, dann ist also Licht an sich gut für die Augen, aber jemand, der die ganze Zeit in der Dunkelheit war und dann plötzlich scheint das helle Licht, der wird der steht in Gefahr, zu werden. Ich glaube, das ist auch so dieses Bild hier. Die waren so, die sind so in ihrer Dunkelheit, dass wenn jetzt hier ist, das kommt in das Licht, das eigentlich sonst gut für sie wäre, wenn sie daran gewöhnt werden.
[41:55] Schade. Ja, interessanter Gedanke.
[42:02] Also der Punkt ist, das macht dieses ganz deutlich. Ich weiß, es am Ende, es ist immer unsere Entscheidung, wie wir damit umgehen. Ja.
[42:07] Entscheidung, wie wir damit umgehen. Ja, und du hast gesagt, das ist sie sind.
[42:08] Und du hast gesagt, das ist sie sind damit die Schritte der Finsternis, die sich schon gegangen sind. Hat, bereiten sie immer mehr auf weitere Schritte der Finsternis. Ja, das ist ein weiter.
[42:18] Sagt, die Ablehnung Jesu begann in, also zur Zeit der Geburt von Jesus, als dem, als die Magier, also die Magier kamen aus Persien oder Babylon, wo auch immer aus dem Morgenland. Und als dort die Pharisäer zum ersten Mal so einen Schritt weg gemacht haben, da beginnt das, was hier zu sehen ist. Ja, über Jahrzehnte hat sich das aufgebaut.
[42:39] So in unserem Leben. Ja, und dann Johannes 9, da heißt es: "Und dies hörten etliche der Pharisäer, die bei ihm waren, was er gerade gesagt hat." Und jetzt stellen sie interessante Frage.
[42:51] "Sind denn auch wir blind?" Ja, sind etwa auch wir blind? Ja, kennt ihr, fällt euch ein Bibelvers dazu ein zu dieser Haltung? So haben wir ein Problem.
[43:16] Davon spricht von Menschen, die sagen: "Jetzt gut, bin ich, bin ich, bin reich, ich war, habe Überfluss, mir mangelt es an nichts." Und du erkennst nicht, dass du was blind bist.
[43:28] Ja, man könnte auch sagen, Leute, sehr sagt, sind wir auch blind. Du kennst dich, dass du blind bist. Ja. Also, wir lesen die Geschichte und denken vielleicht, wie konnten die nur, wie kann man nur so dumm sein?
[43:40] Aber wenn die Offenbarung lesen, dann dreht sich die Geschichte so ein bisschen wie so ein Spiegel und Leute, so ein bisschen auf uns. Ja, kann es sein, dass wir auch manchmal Menschen vielleicht sogar ausstoßen, weil die eine Erfahrung mit Jesus gemacht haben, die wir gar nicht haben und wo wir dann sagen, das wollen wir nicht, das macht uns irgendwas, das macht uns ein schlechtes Gewissen?
[44:01] Und dann ja, manche Streit in der Gemeinde damals zu tun, dass man einfach das eigene schlechte Gewissen auslagert und auf andere drauf hat.
[44:10] Deswegen ist interessant, die Geschichte aus der Perspektive auch mal zu durchdenken. Er ist 41, was sagt Jesus zu ihnen? Vers 41. Jesus sprach zu ihnen: "Wenn ihr blind wärt, so hättet ihr keine Sünde." Nun sagt ihr aber: "Wir sind sehend." Deshalb bleibt eure Sünde.
[44:28] Genau. Wenn Gott es ihnen unmöglich gemacht hätte, die Wahrheit zu sehen, dann wäre ihre Unwissenheit ja keine Sünde. Aber Gott hat es möglich gemacht.
[44:41] Wir werden nach unserem Licht beurteilt. Und die Pharisäer hatten das Alte Testament, sie hatten Jesus vor sich, sie hatten ja jetzt jahrelang von Wundern von Jesus Zeugnis überzeugt, dass er. Und wenn wir, wenn Gott sich offenbart und ihren trotzdem ablehnen, da gibt es diesen, diesen krassen Vers in den 26.
[45:02] Wenn wir, wenn wir wissen, dass Jesus von uns gestorben ist und Sie verstehen, dass er Gottes Sohn ist und wir nehmen ihn nicht an, dann steht hier in Hebräer 10 Vers 26: "Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für die Sünden kein Opfer übrig."
[45:18] Der Gedanke ist sozusagen, dass wenn wir Jesus kennen und dann aber weiter sündigen und Jesus nicht annehmen, gibt es keine andere Möglichkeit, gerade zu werden. Keine andere Möglichkeit, seine Sinnlos zu bekommen.
[45:40] Und ihr seht, am Ende geht es hier wirklich um die Sünde. Was hat die Pharisäer gesagt? Du bist ganz in Sünde geboren. Was hat Jesus ihn am Ende so bleibt eure Sünde? Der Mann, der blind geboren ist, ist frei geworden von seiner Sünde. Er glaubt ja. Aber die Pharisäer, die denken, wir haben das Problem ist die sind die einzigen der Geschichte, an denen die Sünde kleben bleibt, weil sie zu Jesus kommen.
[46:04] Das ist das, dass sie ihn schon ein Kapitel sagen wollte in Johannes 8 Vers 24. Zusammengehören in Johannes 8 Vers 24 hatte Jesus gesagt: "Darum habe ich euch gesagt, dass sie in euren Sünden sterben werdet, denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben."
[46:21] Sag mir, was schlimmer? In Sünden geboren? Ja, weil in Sünden geboren. Ja, das ist nicht das Problem. Gott offenbart das ganze Evangelium. Gott macht uns nicht zum Vorwurf, dass wir, dass unsere Mutter schon gesündigt hat und dass wir in einer sündigen Umgebung aufgewachsen sind und dass dies und jenes und das ist.
[46:40] Das macht aber er macht uns zum Vorwurf, wenn das nicht gekommen ist und wir all das abgelehnt haben und wir am Ende in den sterben. Das ist das Problem. Also macht euch nicht Gedanken darüber, dass ihr in Sünden geboren seid, dass uns Gedanken darüber machen, dass wir auf keinen Fall in den Sünden sterben wollen, nicht wahr?
[46:54] Und der Mann war vielleicht in Sünden geboren, aber wurde geheilt, physisch und geistlich. Und die Pharisäer, die dachten sich, das Problem ist Sünde gar nicht haben. Die hatten so tief, dass es nicht mehr aufgeben wollen.
[47:11] Und das ist eine ernste Mahnung für uns im Hinblick auf die Sünde und eine gute Ermutigung, dass egal was uns Umstände gewesen sind, egal wie tief ein Sündenproblem unser Denken bestimmt, wie weit sozusagen das in unserem Körper, in unserem Denken, unseren Emotionen verästelt ist. Jesus kann uns von allen befreit es, von dem, wovon wir denken, dass es für Menschen unmöglich ist.
[47:31] Für Mensch ist unmöglich, für Gott aber nicht. Oder wollen Danke sagen und die Frage, die uns stellt, wenn wir Mitglied seines Reiches sein wollen, glaubst du in so einem Gott?
[47:53] Wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass Jesus sich uns offenbart. Wir wollen an den Glauben von ganzem Herzen und wollen ihn anbieten.
[48:09] Wir wollen dir von Herzen Dank sagen, dass auch wenn wir in Sünde geboren sind, du unsere Schuld und Sünde, unsere Unreinheit hinwegnehmen kannst, dass du uns deine Gerechtigkeit schenkst und dass wir nicht in unseren Sünden sterben müssen.
[48:26] Herr, wir wollen dir folgen. Das gesagt, dass du es nicht der Welt bist und dass jeder, der nachfolgt, nicht in der Finsternis wandelt, sondern das Licht des Lebens hat, dass wir nicht mehr blind sein müssen, sondern dass wir sehen dürfen, für dein Licht haben können.
[48:40] Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns offenbarst, und in unserem Herzen noch blinde Flecken sind, dass wir in jedem Bereich unseres Lebens das Licht des Evangeliums erleben dürfen.
[48:49] Das bitten wir im Namen Jesu.
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