[0:34] Hallo und herzlich willkommen zur Kreis Study Hour hier auf joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen an alle Zuschauer auf dem Sender. Das Wort von amazing discovery zur 12. Folge unserer Serie über den Epheserbrief. Wir beginnen heute ein ganz besonderes Thema. Wir wollen uns in dieser und der nächsten Woche mit einem ganz besonders berühmten Abschnitt dieses Paulusbriefes beschäftigen, nämlich mit der sogenannten Waffenrüstung Gottes. Während wir in der nächsten Woche uns die einzelnen Teile und Elemente dieser Waffenrüstung genauer biblisch anschauen wollen, was sie praktisch für uns bedeuten, wollen wir heute uns einen Gesamteindruck verschaffen, worum es eigentlich geht, was der Kontext dieser Botschaft ist, die Paulus hier an uns richtet, in der diese Waffenrüstung dann eine so wichtige Rolle spielt.
[1:36] Wir wollen unter dem Titel "Die Aufforderung, fest zu stehen" und vorbereiten auf das Zwiebelgespräch am 16. September. Wir wollen heute damit die Grundlage schaffen und dann in der nächsten Woche die Waffenrüstung Gottes im Einzelnen besser auch auf unser eigenes Leben übertragen zu können. Es ist ein Thema von äußerster Wichtigkeit. Es geht um den großen Kampf, in dem wir geistlich Tag für Tag, in dem wir eingespannt sind, den wir erleben und in dem Gott durch den Apostel Paulus uns auffordern möchte, stark zu bleiben. Und wir wollen das jetzt nicht nur lesen, sondern nicht nur verstehen, sondern auch erleben. Und darum wollen wir Gott bitten. Und ich lade dich ein, lieber Freund, liebe Freundin, dass wir jetzt mit einem Gebet starten.
[2:31] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir dich haben, dass du für uns da bist und dass wir wissen dürfen, dass es in dieser Welt, in diesem Universum niemanden gibt, der nur annähernd so stark, annähernd so weise und annähernd so liebevoll und geduldig ist wie du es bist. Und Herr, wir möchten mit allen inneren Kämpfen, Sorgen, Problemen, Schwierigkeiten, Attacken von außen zu dir kommen und in dir Ruhe finden, dein Wort sprechen lassen, so dass das, was Jesus am Kreuz von Golgatha, dass das in unserem Leben den Sieg bewirkt. Wir wollen dir glauben und davon erzählen und reden. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt zu uns sprichst, dass du uns in den Kämpfen des Alltags unterstützt und dass wir die Kraft und die Hoffnung, die Zuversicht erlangen durch dein Wort, dass du für uns kämpfen wirst. Und Herr, wir bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist. Es bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[3:57] In Epheser Kapitel 6 und dort Vers 10 heißt es: "Im Übrigen, meine Brüder, eine Formulierung, die Paulus öfter verwendet, um einen neuen Abschnitt einzuleiten. Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke." Paulus möchte in diesem Abschnitt dich und mich ermutigen, stark zu sein. Paulus wusste aus eigener Erfahrung, was das bedeutet. Er sagt in 1. Timotheus Kapitel 1, Vers 12: "Und darum danke ich dem, der mir Kraft verliehen hat, Jesus Christus, unserem Herrn, dass er mich treu achtet und in den Dienst eingesetzt hat." Paulus, als er uns also die Gemeinde in Ephesus und damit uns alle auffordert, stark zu sein in dem Herrn, spricht nicht von etwas theoretischem, was er irgendwo sich angelesen hat. Er wusste aus eigener Erfahrung, dass Gott Kraft hat und sie uns gerne schenken möchte. Paulus sagt: "Ich habe Kraft erhalten durch Christus Jesus, und zwar um den Dienst auszuführen, für den er ihn eingesetzt hat."
[5:22] Wenn Paulus uns auffordert, stark zu sein, stark zu werden in dem Herrn, dann nicht einfach nur, damit wir geistlich die Muskeln spielen lassen, sondern damit wir den Dienst ausführen können, den Gott uns gegeben hat. Paulus wusste, dass man sich auf Gott verlassen kann, selbst in den äußersten Notsituationen. 2. Timotheus Kapitel 4 und dort Vers 17. Als Paulus hier über sein Verhör vor dem Kaiser Nero berichtet, dort sagte er: "Der Herr aber stand mir bei. Er hatte zuvor davon gesprochen, dass bei seiner ersten Verteidigungsrede alle menschlichen Freunde und Unterstützer ihn verlassen hatten. Niemand hatte den Mut, vor Nero sich zu Paulus zu bekennen. Alle wussten natürlich, dass Nero ein Tyrann sondergleichen war. Niemals zuvor hat es einen solchen abartig bösen Herrscher gegeben." Aber Paulus wusste auch: Wenn alle anderen mich verlassen, Gott verlässt mich nicht. Das heißt, in Vers 17: "Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Verkündigung völlig ausgerichtet wurde und alle Heiden sie hören könnten, und so wurde ich erlöst aus dem Rachen des Löwen."
[6:38] Paulus sagt, als ich in einer absoluten Notsituation war, als niemand mehr zu mir stand und ich dem Tod quasi ins Auge gesehen habe, denn sein Richter, er war ja angeklagt, sein Richter war Nero, sagte: "Gott stand mir bei und Gott stärkte mich, so dass ich in dieser Situation zum Prediger des Evangeliums werden konnte, was Satan als einschüchternd versuchte, wurde zur Bühne für die Verbreitung des ewigen Evangeliums." Warum? Weil Gott ihn gestärkt hatte. Paulus wusste aus eigener Erfahrung, dass das nicht nur eine Form der Floskel, nicht nur ein guter Wunsch, "der Herr stärke dich", ist, sondern eine tatsächlich Realität, die wir im Alltag erleben können, wenn wir für Gott arbeiten. Gott stärkt uns nicht einfach, damit wir mehr Freizeit haben oder damit es uns besser wohlfühlt. Gott stärkt uns in dem Werk, das er uns aufgetragen hat.
[7:28] Paulus wusste aus eigener Erfahrung, dass er Kraft gibt. Und deswegen sagte er hier den Vätern: "Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke." Diesen Begriff, diese Formulierung "Macht seiner Stärke", kannten die Epheser schon, wenn sie sich daran erinnerten, was sie zuvor schon gehört und gelesen hatten im Epheserbrief, nämlich in Epheser 1, Vers 19, wo Paulus über die Kraft Gottes spricht, die in und an und in uns wirkt. Das heißt, hier in Vers 19, was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Paulus erinnert quasi jetzt noch mal die am Ende des Jahres die Hörer und Leser, das, was er am Anfang schon angedeutet oder beschrieben hatte, nämlich die gewaltige Kraft Gottes, die an uns wirkt.
[8:22] Ja, dann an anderer Stelle im Römerbrief deutlich gemacht, das Evangelium ist die Kraft Gottes. Oder sehen wir schon, woher wir die Stärke und die Kraft bekommen? Wir bekommen sie aus dem Evangelium, aus der guten Nachricht, aus dem, was Gott für uns getan hat und tut. Wie werden wir also gestärkt? Wie sieht das praktisch aus, dass wir stark werden im Alltag? In Epheser 3 und dort Vers 16 hat Paulus ebenfalls bereits darüber gesprochen. Er sagt hier: "dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gäbe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden an dem inneren Menschen." Paulus ermutigt uns also nicht einfach, uns stark zu fühlen im Kampf, der vor uns liegt, sondern ermutigt uns, unsere Herzen weit zu öffnen für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, denn es ist der Geist, der uns innerlich mit Kraft stärkt. Es geht also nicht um Muskelkraft, es geht um die innere Stärke, die durch den Heiligen Geist in unser Leben kommt.
[9:30] Was genau müssen wir dazu tun? Psalm 138, Psalm 138, und das ist eigentlich fast drei, Psalm 138, Vers 3: "An dem Tag, da ich rief, hast du mir geantwortet, du hast mir Mut verliehen, in meine Seele kam Kraft." Wann kam die Kraft in die Seele von David? Er sagt: "An dem Tag." Wenn anderen Worten, wenn wir in einer geistlichen Auseinandersetzung sind, wenn der Kampf heftig wird, wenn wir nicht mehr weiter wissen und wir bitten Gott um Kraft und Stärke in unserer Seele, wenn wir bitten, dass er uns mit dem Heiligen Geist erfüllt. Jesus sagt im Lukas-Evangelium, dass unser Vater im Himmel uns noch lieber den Heiligen Geist gibt als irdische Eltern ihren Kindern gute Gaben. Wenn wir darum bitten, dass Gott uns stärkt durch den Heiligen Geist, dann tut er das auch.
[10:25] Jesaja 40 und dort Vers 31. Was bedeutet das praktisch? Hier Jesaja 40 und dort Vers 31. Das heißt, in Vers 30: "Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen." Und das sind schon die, die am meisten Energie haben, die jungen Männer, die Knaben, die sind, das sind die, die am meisten körperliche Kraft haben und am meisten Energie. Aber auch die werden müde, und auch die fallen irgendwann um. Aber hier steht in Vers 31: "Aber die auf den Herrn harren, die also auch mit Geduld warten, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden." Ja, wenn wir um Kraft bitten, schenkt uns Gott Kraft. Aber es gibt auch den Aspekt, dass wir manchmal warten müssen, dass wir auf den Herrn harren müssen. Wenn wir auf ihn warten und auf ihn harren, dann wird er uns zur rechten Zeit, immer genau dann, wenn wir es brauchen, die Kraft geben, die wir benötigen. Und zwar eine Kraft, übernatürliche Kraft, die sich nicht verbraucht, eine Kraft, die uns nicht bald wieder müde werden lässt, und eine Kraft, die uns dauerhaft stärkt und aufrecht erhalten kann, wenn wir auf ihn harren, wenn wir bei ihm bleiben.
[11:33] Bedeutet das, dass wenn wir geistliche Kraft bekommen, dass wir gleichzeitig von allen unseren körperlichen Gebrechen und Schwächen gelöst werden? Vielleicht wünschen wir das manchmal. Paulus hat sich das auch gewünscht. In 2. Korinther 12 berichtet er von diesem Wunsch, den er gehabt hat, und wo er sagt, dass er dreimal Gott gebeten hat, ein bestimmtes Problem in seinem Leben zu lösen. Wir können davon ausgehen, dass es sich um sein Augenleiden handelte, das er gehabt hat, das auch dazu geführt hat, dass er nicht gut sehen konnte, die Briefe in der Regel nicht selbst schreiben konnte, nur mit großen Buchstaben dann die Unterschrift setzen konnte.
[12:13] In 2. Korinther Kapitel 12 und dort Vers 9 heißt es: "Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen. Darum will ich mich am liebsten viel mehr meiner Schwachheiten, damit die Kraft des Christus bei mir wohne." Wenn Gottes Kraft in unserem Leben ist, bedeutet das nicht automatisch, dass wir selbst auch als Menschen besonders kräftig, besonders schön, besonders ohne Probleme sind. Nein, nein, nein, nein. Gerade in der Schwachheit unseres Körpers, in den Gebrechen, in den äußeren Schwierigkeiten, die vielleicht sogar bleiben, zeigt sich die Vollkommenheit der Kraft Gottes.
[13:03] Und diese Kraft ist so groß, dass Paulus sagt: "Da möchte ich lieber schwach sein. Ich möchte lieber schwach sein, damit diese Kraft Gottes in mir bleibt." Denn Gott hat ja gesagt, dass gerade in den Schwachen, in denen, die er äußerlich angefochten sind, die Kraft Gottes vollendet wird, zur Vollendung gelangt. Und so sagt Paulus etwas ganz Großartiges, etwas, das uns Mut machen kann und soll.
[13:28] Philipper 4, Vers 13: Er sagt: "Ich vermag alles durch den, der mich stark macht: Christus." Wenn Paulus also den Ephesern und uns sagt: "Werdet stark in dem Herrn", dann ist es eine Aufforderung, trotz aller unserer Schwachheiten, die vielleicht doch bestehen bleiben, alle Gebrechen, aller Schwierigkeiten von außen, dass unsere Herzen öffnen für den Heiligen Geist, dass wir zu Gott beten und auf Gott harren und erleben, dass trotz aller äußeren Herausforderungen durch Christus wir alles tun können, was gut und gerecht und nach Gottes Willen ist. Ganz egal, wie unmöglich es dem Menschen aus eigener Kraft erscheinen mag. Mit Gottes Kraft, sagt Paulus, vermag ich alles. Und deswegen ist es ein Wunsch, dass auch wir das, nicht nur er, sondern auch wir, diese Kraft Gottes in Anspruch nehmen.
[14:28] In Kolosser 1 und dort Vers 11 lesen wir: "mit aller Kraft gestärkt gemäß der Macht seiner Herrlichkeit zu allem standhaften Ausharren und aller Langmut mit Freuden." Wozu brauchen wir also die Kraft? Was ist ihr Ziel? Wozu werden wir gestärkt? Paulus sagt, wir werden bestärkt, um standhaft auszuharren. Wir werden also gestärkt, um Geduld zu lernen, um Langmut zu haben, freudig zu sein trotz Schwierigkeiten, mit Geduld Probleme zu ertragen, die von außen auf uns einstürmen, ohne die Freude zu verlieren. Dafür schenkt Gott die Kraft.
[15:10] Offenbarung 14, Vers 12 finden wir eine Gruppe von Menschen, von denen das heißt, dass sie die Heiligen am Ende der Zeit sind, die standhaftes Ausharren haben. Das heißt, das hier ist die Geduld der Heiligen. Hier sind die standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, die haben die Gebote Gottes und halten die Gebote Gottes. Woher haben sie das standhafte Ausharren? Sie haben es von der Kraft Gottes. Mit aller Kraft gestärkt zum standhaften Ausharren.
[15:43] Es ist ja eine Aufforderung, fest zu stehen, Stand zu halten, stehen zu bleiben in der größten Krise. Offenbarung 14 beschreibt ja eine Krise nie da gewesenen globalen Ausmaßes. Auf religiösem Gebiet, dann wird es Menschen geben, die unter den größten Attacken des Satans standhalten, feststehen, sich nicht niederwerfen lassen, weil sie die Waffenrüstung Gottes haben, weil sie gestärkt sind. Was nützt die größte Waffenrüstung, wenn man nicht die Kraft hat, sie zu halten? Sie sind gestärkt innerlich und können dadurch durch die Stärke Gottes, trotz aller äußeren Schwachheit, trotz aller Unmöglichkeit menschlich gesehen, können sie den Sieg behalten, weil sie gestärkt sind, weil sie stark sind in Christus und mit ihm alles vermögen.
[16:45] In Epheser heißt es, dass wir stark sein sollen, stark werden sollen in der Kraft Gottes. Nun, das bedeutet, dass wir in einem Kampf sind, und das ist das, was Paulus hier in diesem Abschnitt sehr deutlich offenbart. Als Christen sind wir, als gläubige Christen, die Jesus von Herzen nachfolgen, sind wir in einem Kampf. Und das bedeutet, dass wir in diesem Kampf auch durchaus Leiden, das bedeutet, dass wir Rückschläge erleiden, dass wir Enttäuschung erleben.
[17:25] 1. Petrus Kapitel 5 und dort Vers 10: "Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt, völlig zubereiten, festigen, stärken, gründen. Gott stärkt uns, Gott gründet uns, und er bereitet uns völlig zu für die Wiederkunft Jesu." Das bedeutet auch, dass wir durchaus auch Zeiten haben, in denen wir leiden. Die Christen zur Zeit von Paulus und Petrus haben durchaus Leid erlebt. Christen zu allen Zeitaltern, die es ernst gemeint haben mit Gott, haben Leid auch erlebt. Und Paulus sagt: "Auch wenn ihr eine kurze Zeit gelitten habt, seid euch sicher, dass Gott euch trotzdem Stärke gibt und gründen wird und euch zubereiten wird."
[18:11] Paulus zeigt uns hier ganz deutlich, dass wir als Christen in einem geistlichen Kampf sind. Und deswegen müssen wir Gottes Botschaften in Bezug auf Krieg studieren.
[18:24] In 5. Mose 20 beschreibt Gott, was das Volk Gottes tun soll, wenn es in den Krieg zieht. In 5. Mose 20, Vers 3 und 4. Das heißt, es, wir lesen ab Vers 2: "Wenn es nun zur Schlacht kommt, so soll der Priester hertreten und mit dem Volk reden. Und er soll zu ihm sagen: Höre, Israel!" Was für interessante Worte, nicht mal "Höre, Israel", das, was sie aus 5. Mose Kapitel 4 und 5 und 6 kennen, dieses Glaubensbekenntnis, dieser Aufruf, genau hinzuhören, den finden wir auch in den Worten des Priesters, der an das Volk redet. Und im geistlichen Kampf, in dem wir uns jetzt befinden, redet auch der Priester, den wir haben, Jesus Christus, zu seinem Volk. Und natürlich: "Seid ihr zieht heute in den Kampf gegen eure Feinde. Euer Herz verzage nicht, fürchtet euch nicht, nur der Schrecken nicht, und lasst euch nicht vor ihnen grauen, denn der HERR, euer Gott, geht mit euch, um für euch mit euren Feinden zu kämpfen, um euch zu helfen."
[19:21] Wir müssen keine Angst haben im Krieg. Wir müssen keine Angst haben in dem geistlichen Kampf, in dem wir sind. Auch wenn Paulus uns gleich zeigen wird, weil wir gleich lesen werden, wer unsere Feinde sind, müssen wir keine Angst haben. Warum? Weil Gott mit uns ist, weil Gott für uns kämpft, weil er uns helfen wird. Und egal, wer sich gegen uns stellt, wenn Gott auf unserer Seite ist, sind wir immer in der Mehrheit und sind wir immer auf der Seite des Siegers.
[19:52] Die einzige Möglichkeit, die der Satan hat, um uns zu verlieren zu machen, ist, indem er uns von dem Sieger trennt. Und deswegen sagt hier die Bibel: Wenn ihr in den Kampf zieht, habt keine Angst, sondern glaubt und wisst, dass Gott auf eurer Seite ist, um für euch zu kämpfen.
[20:10] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du heute oder morgen oder übermorgen im Alltag in den geistlichen Kampf ziehst, dass Satan kämpft von der einen oder der anderen Seite, der hat verschiedene Fronten, vielleicht in deinem Leben Belagerung, die dadurch führt, frontal Angriffe, was auch immer. Wenn du weißt, es kommt Schwierigkeiten auf mich zu, gehe in den Tag in dem Bewusstsein: Gott will für mich kämpfen und er wird mir helfen.
[20:39] In der Bibel finden wir immer wieder Menschen, die besonders aufgefordert worden sind, stark zu sein. Wir erinnern uns an Josua in dem gleichnamigen Buch, von Kapitel 1 und dort Vers 6, 7 und 9. Das sind Worte, die zuvor Josua bereits durch Mose gehört hatte. Dort heißt es: "Sei stark und mutig, denn du sollst diesem Volk das Land als Erbe austeilen, von dem ich ihren Vätern geschworen habe, dass ich es ihnen gebe." Und dann heißt es in Vers 8: "Lass dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Mund weichen, sondern forsche daran Tag und Nacht, damit du darauf achtest, alles zu befolgen, was daran geschrieben steht. Denn dann wirst du Gelingen haben auf deinen Wegen und dann wirst du weise handeln. Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt, denn der HERR, dein Gott, ist mit dir, überall, wo du hingehst."
[21:35] Sollte das Volk in das gelobte Land führen, und um stark und mutig zu sein, braucht er das Wort Gottes. Lieber Freund, liebe Freundin, wenn der Paulus uns auffordert: "Seid stark in dem Herrn", ist das auch eine Aufforderung, die Bibel aufzuschlagen, über die Bibel nachzudenken und auf Schritt und Tritt durch die Frage zu stellen: Was sagt Gottes Wort in diesem Fall? Wir brauchen keine Angst haben, denn Gott hat schon gesprochen. Nicht nur wird er uns führen, nicht nur wird er für uns kämpfen, er hat schon von uns gekämpft, er hat schon gewonnen, und darauf können wir uns verlassen und können sein Wort studieren, um stark zu sein in der Aufgabe, die Gott uns gibt.
[22:13] In 1. Chronik 28 finden wir die Aufforderung von David. So wie Mose den Josua ermutigt hatte und dann Gott diese Ermutigung "Sei stark und mutig" nach dem Tod von Mose wiederholt hat, so ermutigt auch David den Salomo, stark und mutig zu sein. In Vers 10 lesen wir: "So habt nun acht, denn der Herr hat dich erwählt, in mein Haus als Heiligtum zu bauen. Sei stark und führe es aus." Vers 20: "Und David sprach zu seinem Sohn Salomo: Sei stark und mutig und führe es aus. Fürchte dich nicht und erschrecke nicht, denn Gott, der HERR, mein Gott, ist mit dir und wird dich nicht..."
[22:52] Gott ist mit dir und wird dich nicht loslassen, noch nicht verlassen, bist du alle Werke für den Dienst am Haus des Herrn vollendet hast. Gott hatte zu Josua gesagt: „Sei stark und mutig, wohin du auch hingehst. Jeder Ort, wo deine Fußsohle drauf tritt, wird dir gehören. Du bist das ganze Land hier.“ Sagt Gott zu Josua. Zu David, zu Salomo, zu Josua gesagt: „Sei stark und mutig, fange diesen Bau an, du wirst ihn auch vollenden.“ Gott gibt uns eine Aufgabe. Es mag eine unterschiedliche Aufgabe sein als die, die Salomo und Josua bekommen haben. Aber wie alle meine Aufgabe, die zusammenhängt mit dem Evangelium und mit dem Volk Gottes, will das Satan versuchen, uns einzuschränken, aufzuhalten, vom Weg abzubringen. Und Gott sagt zu uns: „Sei stark und mutig.“
[23:39] Die Epheser hatten eine Aufgabe. Sie hatten eine Aufgabe dort in dieser wichtigen Stadt, in der Provinz Asia, für Gott zu wirken mit den verschiedenen Gaben und Fähigkeiten, die Gott ihnen gegeben hatte als Gemeinde. Wir haben das ja studiert. Haben auch wir nicht heute eine Aufgabe von Gott bekommen? Sollen auch wir den Tempel der Gemeinde Gottes bauen? Sollen nicht auch wir in das gelobte Land hinübergehen? Haben auch wir nicht eine Aufgabe, die es zu vollenden gilt? Der Satan versucht es zu verhindern. Der Satan versucht uns anzugreifen. Und deswegen spricht Gott durch Paulus zu uns heute und sagt: „Sei stark und mutig.“
[24:16] In 2. Chronik 15 finden wir König Asa, der eine große Erfahrung mit Gott gemacht hat im Sieg über die Kuschiten. In Kapitel 15, Vers 7, kommt ihm der Prophet Asarja, der Sohn des Oded, entgegen und sagt zu Asa und dem ganzen Volk von Juda: „Ihr aber seid stark und lasst eure Hände nicht sinken, denn euer Werk hat seinen Lohn.“ Und dann tun sie genau das, was sie tun sollen. Sie tun die Götzen aus dem Land hinaus. Wir haben Aufgaben von Gott bekommen, wir haben eine Verantwortung, wir haben eine Aufgabe zur Form, zur Erweckung. Und Gott sagt uns: „Geh voran, sei stark und mutig. Lass dich nicht aufhalten.“
[25:00] In Haggai Kapitel 2 und 4 finden wir diejenigen, die nach dem babylonischen Exil zurückgekehrt sind und sich damit begonnen hatten, den Tempel zu bauen. Und dann durch Entmutigung, durch Schwierigkeiten, durch Rückschläge, davon abgehalten worden sind. Und Gott sendet den Propheten Haggai, der das Volk und ganz besonders die beiden Führer, Serubbabel, den politischen Führer, und Josua, den Hohenpriester, ermutigt. Er sagt hier in Haggai 2, Vers 4: „Aber nun sei stark, Serubbabel, spricht der HERR. Auch du, Josua, sei stark, du Sohn Gottes, du Hohepriester. Und alles Volk des Landes, seid stark, spricht der HERR, und arbeitet, denn ich bin mit euch, spricht der HERR.“
[25:49] Schon jedes Mal, wenn Gott sagt: „Seid stark“, sagte: „Geh voran, baue den Tempel, baue weiter, arbeitet, tut die götzlichen Macht etwas in der Stärke des Herrn.“ Und Gott sagt jedes Mal: „Denn ich bin bei euch, ich bin mit euch.“ Gott gibt uns nicht eine Aufgabe und schaut dann von außen zu, ob sie sich auch richtig machen. Sondern Gott sagt: „Geh voran, denn ich bin bei euch.“ Lass uns zusammenarbeiten. Gott gibt uns Aufgaben, damit wir, wenn wir sie mit ihm zusammen erledigen, wir merken, wie stark Gott ist und er uns Kraft gibt, die wir alleine nicht gehabt hätten. Und das ermutigt uns für weitere, größere Schwierigkeiten in unserem Leben, darauf zu vertrauen, dass Gottes Kraft in uns mächtig sein kann.
[26:35] In 2. Timotheus Kapitel 2 und dort Vers 1, Paulus spricht zu seinem jüngeren Mitarbeiter. 2. Timotheus 2, Vers 1: „Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist.“ Es ist nicht die Stärke, die wir in der Welt präsentiert bekommen, wo Leute mit protzen, wie stark sie sind. Es ist die Stärke in der Gnade, weil Gott mir vergeben hat in Christus Jesus, weil Jesus mich so sehr liebt, dass er alle meine Sünden am Kreuz auf sich genommen hat, so dass ich die Gerechtigkeit Gottes tragen kann, obwohl ich das nicht verdient hätte. Das ist die wahre Stärke. Dieses Wissen, diese Erfahrung macht wirklich geistlich stark.
[27:22] Und so ermutigt Paulus immer wieder Menschen, auch den Korinther, 1. Korinther 16, stark zu sein. Er sagt dann, 1. Korinther 16, Vers 13: „Wacht, steht fest im Glauben, seid mannschaftlich, seid stark.“
[27:34] Gesehen in der Bibel, die Menschen haben auch gegenseitig sich im Auftrag Gottes gestärkt. Jonathan wird uns berichten, 1. Samuel 23, Vers 16: „ging zu David, um ihn zu stärken.“ Und vielleicht liegt es Gott auch dir auf das Herz, wenn du selbst die Stärke Gottes in deinem Leben erlebt hast, dass du jemanden anderen geistlich stärkst.
[27:58] Jesaja berichtet genau von dem, was wir gerade die ganze Zeit schon gelesen haben, mit seinen Worten, wenn er in Jesaja 35, Vers 4, prophetisch spricht: „Stärkt die schlaff gewordenen Hände und macht fest die strauchelnden Knie.“ Sagt zu denen, die ein verzagt das Herz haben. Und es ist nicht so, dass wir manchmal im Alltag ein verzagt das Herz haben, dass wir nicht mehr weiter wissen, dass unsere Knie straucheln, unsere Hände schlaff werden, weil wir nicht mehr weiter wissen, weil wir so eingeschüchtert vielleicht sind durch die Angriffe Satans. Dann kommt die Botschaft durch den Heiligen Geist, durch das Wort Gottes zu dir und zu mir: „Seid tapfer und fürchtet euch nicht. Seht, da ist euer Gott. Die Rache kommt, die Vergeltung. Er selbst kommt und wird euch retten.“ Gottes Botschaft ist nicht, dass wir auf die Feinde immer mehr schauen und uns von ihnen beeindrucken lassen. Gottes Botschaft ist, dass wir auf seine Kraft und auf seine Stärke schauen.
[29:00] Lieber Freund, liebe Freundin, schauen wir auf die Kraft und die Stärke Gottes in diesem großen Kampf in diesem Universum, in unserem Leben. Ist uns bewusst, wie stark er ist und dass er uns all diese Kraft schenken möchte, wenn wir unser Herz dafür öffnen, wenn wir noch bitten, wenn der Heilige Geist unser Herz erfüllen darf, wenn wir sein Wort studieren.
[29:25] Paulus sagt weiter in Epheser 6 und dort Vers 11: „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels.“ Die ganze Waffenrüstung.
[29:41] Sollen wir anziehen. Nun, interessanterweise spricht Paulus auch an anderen Stellen davon, dass er das anziehen sollen. Schon im Epheserbrief in Kapitel 4, Vers 24, hat er gesagt, und den also fast 23 oder vielleicht etwas 22, dass ihr, was den früheren Mann Wandel betrifft, was in den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen abgelegt hat, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbte, dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen hat, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit. Sie sagt Paulus, dass wir den neuen Menschen anziehen sollen. Entsprechendes sagte auch Kolosser Kapitel 3, Vers 10: „Wir sollen den neuen Menschen anziehen, der dann im Bild Gottes erneuert wird.“
[30:29] In Römer 13 spricht Paulus noch von einem ähnlichen Bild. Dort sagt er nämlich in Römer 13, Vers 14: „Lasst uns in Vers 13, lasst uns anständig wandeln wie am Tag, nicht in Schlemmereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Streit und Neid, sondern zieht den Herrn Jesus Christus an und fliegt das Fleisch nicht bis zur Erregung von Beginn.“ Also in Epheser 4 sagt Paulus, dass wir den neuen Menschen anziehen sollen. In Römer 13 sagt er, wir sollen Christus selbst anziehen. Das ist natürlich eine Metapher dafür, dass wir durch den Heiligen Geist den Charakter von Jesus und seine Verdienste für unseren Anspruch nehmen sollen.
[31:08] Und wenn er dann in Epheser 6 sagt: „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an“, dann meint er nicht, dass wir jetzt etwas anderes anhaben sollen, sondern die Waffenrüstung Gottes anzuziehen, bedeutet letztlich den neuen Menschen anzuziehen. Und das bedeutet letztlich Christus anzuziehen. Wer wirklich Christus anzieht, der ist ein neuer Mensch, der den neuen Menschen angezogen hat. Und wer Christus anzieht, der zieht gleichzeitig die Waffenrüstung Gottes an.
[31:39] Denn Gott kämpft für uns, Jesus kämpft für uns. Und diese Waffenrüstung, die ist oder die muss vollständig angezogen werden. Das ist das, was der Text ganz deutlich hier in Epheser sagt. Das heißt, jetzt zieht die ganze Waffenrüstung an. Das griechische ist eigentlich ein Wort. Man könnte so die komplett Ausrüstung. Das griechische Wort bedeutet im klassischen Griechenland die vollständige Ausrüstung eines schwer bewaffneten. Und Paulus verwendet öfter das Bild von den Waffen.
[32:10] In Römer 13, wo wir gerade gewesen sind, spricht er in Vers 12 über die Waffen des Lichts. „Die Nacht des vorgerückt, der Tag aber ist nahe. Also lasst uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.“ Die Waffenrüstung Gottes, das sind Waffen des Lichts.
[32:29] In 2. Korinther Kapitel 6 und dort Vers 7, sagt Paulus: „Im Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes.“ Da haben wir sie, die Kraft Gottes durch die Waffen der Gerechtigkeit in der rechten und linken Hand. Paulus spricht von den Waffen des Lichts, er spricht von den Waffen der Gerechtigkeit. Und dann spricht er im selben Buch, in 2. Korinther 10, Vers 4: „Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, so dass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus.“
[33:13] Paulus sagt, die Waffen dieser geht das nicht, das sind nicht menschliche Waffen, das sind nicht fleischliche Waffen, das sind keine realen Schwerter. Es geht um Waffen, die durch Gott wirken, so dass wir, egal was für Theorien der Satan erfinden wird, um das Evangelium auszulöschen, wie diese Theorien besiegen können, dass wir sogar unsere eigenen Gedanken und der Christus halten kann, dass Christus unsere Gedanken formen, lenken, halten kann. Denn wir alle wissen, unsere Gedanken sind für uns selbst ohne Gottes Kraft unkontrollierbar. Sie gehen alle möglichen Richtungen und sorgen für Probleme, weil wir dann unsere Gedanken aussprechen, ausleben, unsere Emotionen dadurch negativ beeinflusst werden. Denn was wir denken, hat Einfluss auf unser ganzes Leben. Und Menschen schaffen es ohne Gottes Kraft nicht, ihre Gedanken zu ordnen, festzuhalten und in die richtige Bahn zu lenken. Das schafft nur Gottes Kraft.
[34:15] Und darum geht es. Der Satan versucht, unser Denken zu verändern. Das sind die Waffen des Lichts, die Waffen der Gerechtigkeit. Wir werden im Einzelnen nächstes Mal dann hören, wie diese Waffenrüstung Gottes konkret aussieht. Aber hier wird schon mal ganz deutlich, das ist um eine Komplettausrüstung geht, die wir in diesem Kampf brauchen. Und zwar zu einem ganz konkreten Ziel, damit ihr standhalten könnt, damit wir feststehen können.
[34:49] Und es ist sehr schön in der Lektion ausgeführt worden, wenn die als Grundlage für dieses Studium, also die, die auf der Grundlage dieses Studiums ja hier durchführen, wenn im alten in der Antike ihre aufeinander geprallt sind, aufeinander gerannt sind, dann kam es darauf an, dass auf bei diesem Aufprall und ständig, so dass der Feind dann umgeworfen worden ist und dass man ein Vorteil bekam, dass man sich nicht an umwerfen lassen von dem anderen rennenden Feind. Wir brauchen die Waffenrüstung Gottes, um standhalten zu können.
[35:28] Wir können nicht verhindern, dass wir attackiert werden. Wir können nicht verhindern, dass der Satan von allen Seiten auf uns schießt. Aber wir können mit Gottes Kraft stehen bleiben.
[35:42] Dann 1. Korinther 10, Vers 13. Vielleicht in anderen Worten gekleidet, aber finden wir diesen Gedanken. „Es hat euch bisher nur menschliche Versuchungen betroffen. Gott aber ist treu. Er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so dass ihr sie ertragen könnt.“ Mit anderen Worten, um es in der Sprache des Kampfes auszudrücken: Wenn der Feind anrückt, dann nur mit solcher Kraft, mit der du auch wiederstehen kannst. Es gibt einen Ausweg. Du kannst stehen bleiben in Gottes Kraft.
[36:15] Es kommt niemals eine Armee auf dich zu gerannt, die so groß ist, dass du nicht in Gottes Kraft ihn bleiben könntest. Und das müssen wir lernen. Und Paulus sagt: „Ich möchte, dass ihr stark werdet und stark bleibt, damit, wenn der Satan angreift, denn er wird angreifen, dass ihr stehen bleibt, nicht umwerfen lasst.“ Wie viele haben Jesus angenommen, haben sich gefreut, dass ihre Sünden vergeben worden sind und sind später vom Satan überrannt worden, weil sie die Waffenrüstung Gottes nicht täglich angezogen haben und nicht stand gehalten haben, obwohl sie es hätten können durch Gottes Kraft.
[36:52] Jesus sagt uns, Hebräer 7, Vers 25: „Ist immer verfügbar. Er lebt für immer, um uns zu retten.“ Und Judas 1, Vers 24: „Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren.“ Mit anderen Worten, dass du stehen bleiben kannst und euch unsträsslich mit Freunden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen. Dem allein weisen Gott, unserem Retter, gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft, jetzt und in Ewigkeit. Amen.
[37:31] Gottes in der Lage und den bleiben zu lassen.
[37:39] Womit werden wir attackiert? Paulus spricht hier in Epheser 6 von den listigen Kunstgriffen des Satans. Das griechische "methodeia" klingt so ähnlich wie unser deutsches Wort "Methode", was meint ein systematisches Plan. Satan rennt nicht einfach ab und zu mal auf uns los, weil nichts anderes einfällt. Er plant seine Strategie, er hat einen Schlachtplan, erkennt unsere schwachen Punkte, ergreift dort an, wo er sich am meisten Erfolg verhofft. Und deswegen können wir mit menschlichen Mitteln nichts ausrichten, weil der sagt, dann ist klüger und hat auch mehr Kraft als wir. Ohne Gottes Kraft, wenn die Gegend Satan immer verlieren. Und das ist der Grund, warum es in der Welt nur Menschen gibt, wenn man von denen absieht, die Gott folgen, die Satan folgen. Es gibt niemanden, der neutral ist, weil kein Mensch kann aus eigener Kraft dem Satan widerstehen. Deswegen sind alle Menschen, die nicht Gottes Kraft haben, letztendlich auf die ein oder andere Weise dem Satan anheim gefallen, weil sie gar keine Kraft haben gegen seine Angriffe zu kämpfen. Diese Kraft kommt nur von Gott.
[38:46] Dieses Wort mit der "methodayer", diese planmäßige Überlegung, diese Strategie, diese Methode kommt noch einmal vor in Epheser 4, Vers 14. Hier das Schlachter ist sie ein bisschen in der Übersetzung nicht ganz so deutlich zu sehen, aber wenn man das wörtlich übersetzt, am Ende steht hier folgendes: „In Epheser 4, Vers 14, damit wir nicht mehr unmündige seien, hin und her geworfen und umhergetrieben von jedem Winterlehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit hinsichtlich der Methode des Irrtums.“ Das ist eigentlich, was dort würde eine Methode des Irrtums. Und Paulus sagt, wir brauchen die Apostel und die Propheten und die Evangelisten und die Hirten und die Lehrer, um die Heiligen, damit sie nicht mehr unmündige sind, sondern dass sie nicht mehr hin und hergeworfen sind von den verschiedenen Lehrerinnen, die mit Strategie und mit Planung, vielleicht sind man für unsere, vielleicht auch tatsächlich ein bisschen irrational, aber der Satan ist nicht irrational, indem wir versucht durch ihre Lehren und durch andere Dinge die Gemeinde aufzureiben.
[39:51] Es sind die listigen Kunstgriffe des Satans. Und Paulus hat einiges darüber zu sagen, vor allem im 2. Korintherbrief. Da wollen wir einige Stellen kurz lesen. In 2. Korinther 2, Vers 11: „Damit wir nicht von dem Satan übervorteilt werden.“ Seine Absichten sind uns nämlich nicht unbekannt. Wir wissen, was der Satan möchte und was er vorhat.
[40:14] In Kapitel 4, Vers 4, desselben Briefes: „Bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit ist der Satan, die Sünde verblendet hat, so dass in das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet.“ Welche Gottesdienste Satan will uns verblenden, so dass wir das Evangelium nicht sehen. Weil er weiß, dass im Evangelium sehen wir die Kraft, dann sehen wir die Waffen des Lichts, die Waffen der Gerechtigkeit, mit dem Bestand halten können. Deswegen will er nicht, dass wir das sehen.
[40:40] Und in Kapitel 11, desselben Briefes, Vers 3, heißt es: „Ich fürchte aber, es könnte womöglich so wie die Schlange, also Satan Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben werden und abgewandt werden von der Einfalt gegenüber Christus.“ Also, ich habe Angst, dass der sagt, dass er nicht mehr mit einfacher Aufrichtigkeit Jesus nachfolgt wie Kinder, dass der Satan euch einredet, dass es Dinge gibt, die Gott euch vorenthält, immer gut für euch sind, so wie es bei Eva auch gemacht hat.
[41:10] Das können wir überspringen. Das könnt ihr selbst lesen. Seite, das soll noch nicht hat zwei. Da sehen wir, dass Satan auch mit ah, das können wir doch lesen, weil es wichtig ist auch für die Endzeit. In 2. Thessalonicher Kapitel 2, ab Vers 9: „Ihn, das ist der Antichrist, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt und der Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder und alle Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können.“ Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung sein, so dass sie der Lüge glauben. Gesehen wird, dass der Satan auch mit Zeichen und mit Wundern und mit allen möglichen betrügerischen Kräften arbeiten wird. Und deswegen brauchen wir die klare Erkenntnis des Wortes. Wir müssen wissen, was Gott gesagt hat und wie es gemeint hat, damit wir nicht durch falsche Wunder überrumpelt werden.
[41:59] Erste Petrus Kapitel 5 und dort Vers 8: „Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“ Der Satan ist systematisch. Er sucht nach Opfern.
[42:24] Und dann Offenbarung 12 und dort Vers 17 sehen wir, wie entscheidend dieses Thema für unsere Zeit jetzt ist. Denn dort heißt es: „Und der Drache, gemeint ist der Satan, die schon aus in Vers 7 bis 9 deutlich wird, dort in diesem Zentrum dieses Kapitels zum großen Kampf. Und Offenbarung 12, Vers 17 heißt es: „Und der Drache, der Satan, wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.“ Und Paulus sagt, weil das so ist und weil in der Endzeit insbesondere der Satan mit Strategie, mit Methode, mit der Methode des Irrtums, mit Zeichen und mit Wundern und mit Verführung und mit Verblendung, indem das Evangelium versucht, beiseite zu schieben, auf die Gemeinde eindringt, deswegen brauchen wir die Kraft Gottes, die Waffen des Lichts, die Waffenrüstung Gottes, die nichts anderes ist als Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit.
[43:29] Wir brauchen diese Kraft, um den zu bleiben mit unserem Glauben an die Gebote Gottes, stehen zu bleiben in unserem Glauben an das wahre, ewige Evangelium, stehen zu bleiben auch in der Dankbarkeit für den Geist der Weissagung, durch den Jesus zu uns spricht.
[43:48] Paulus lässt keinen Zweifel daran, gegen wen wir kämpfen. In Epheser Kapitel 3 und dort Vers 12: „Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut.“ Und Fleisch und Blut ist, weil Paulus und überhaupt in der Bibel eine Redewendung einfach für Menschen. Ja, Jesus sagt zu Petrus: „Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, das hast du nicht von einem Menschen gelernt.“ Paulus sagt an anderer Stelle, Galater 1, 16: „dass er nicht mit Fleisch und Blut zu...“
[44:14] dass er nicht mit Fleisch und Blut zu Rate gegangen ist, ja, sondern dass also nicht sich mit Menschen besprochen hat. Paulus sagt also, unser Kampf, der große Kampf, richtet sich nicht gegen Menschen. Wir sollten das wirklich, wirklich versuchen zu verstehen. Der Kampf des Volkes Gottes zur Zeit von Jesus war nicht gegen die Römer und der Kampf heute ist nicht gegen Menschen. Der Kampf ist gegen, wie heißt es, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Welt, seid gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. Mit anderen Worten, auf Deutsch, gegen Satan und seine Dämonen. Das sind die Gegner.
[45:00] Herrschaft und Gewalten können in anderen Kontexten auch irdische Machthaber bedeuten. Wir haben ja die Textstellen, die können Sie aus Zeitgründern selbst nachlesen im Sendemanuscript. Manchmal wird es auch allgemein verwendet für alles, sowohl das irdische als auch das himmlische. Aber es gibt auch ganz explizite Stellen, wo das Himmlische oder das Übernatürliche gemeint ist. Das in dem Fall dann das Böse. In Kolosser z.B. Kolosser 2 und dort Vers 15, wo es heißt, als er so gemeint ist die Kreuzigung Jesu, als er so die Herrschaften und Gewalten entwaffnet hatte, stellte er sie öffentlich an den Pranger und triumphierte über sie an demselben am Kreuz. Hier wird also deutlich, dass Jesus am Kreuz über die Dämonen und den Satan triumphiert hat. Oder auch in der Phase, wenn wir das noch einmal bleiben, es fehlt seit drei und dort Vers 10, damit jetzt den Fürsten und Gewalten in den himmlischen Regionen durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes bekannt gemacht. Hier ist nicht notwendigerweise von bösen Mächten die Rede, aber hier ist von eben von Autoritäten und Mächten die eben nicht auf der Erde sind, sondern in himmlischen Regionen. Das heißt also, diese Bezeichnung Herrschaften, Gewalten meint erstmal grundsätzlich so etwas wie ja, Autoritäten, Regierungs gewalten, sei es ja, Wesen, die die Macht und Autorität haben und Kraft haben, sei es auf der Erde, sei es im Himmel, sei es übernatürlich. Die bösen Mächte, die mit Satan als Dämonen ihr Unwesen treiben auf diesem Planeten.
[46:36] Und die Bibel macht ganz deutlich hier in Epheser 6, dass es sich um die Weltbeherrscher handelt, griechisch Kosmokrator, oder die Herrscher über die gesamte Welt. Und es geht also ganz offensichtlich um diejenigen, die ja, um den Satan und seine bösen Engel. Paulus hat in Epheser 2 Stunden darüber gesprochen, als er sagte in Vers 2, Vers 1 und 2: "Auch euch, die ihr tot wart durch Übertretung und Sünden, in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt." Also Paulus sagt, einst wart ihr Teil dieser satanischen Allianz, war Teil dieser, ich war unter dem Einfluss der leeren Satan. Jetzt seid ihr und der Christus. Und das bedeutet, der Satan wird gegen euch kämpfen und deswegen braucht ihr die Kraft Gottes, um standzuhalten. Jesus hat öfter den Satan, den Fürsten dieser Welt genannt, in Johannes 12 und 14 und 16. Ihr könnt die Verse dort lesen. Und Paulus sagt, dass Gott uns aus der Macht der Finsternis befreit hat. Wir wissen also, gegen wen wir kämpfen. Wir wissen auch, warum wir kämpfen müssen. Und wir wissen auch, wie wir kämpfen müssen.
[47:52] Deswegen sagt Paulus in Vers 13: "Deshalb, weil es nicht menschliche Feinde sind, gegen die Römer würden ja vielleicht schwere und Schilde helfen, aber gegen den Satan und seine Dämonen helfen kein Eisen und kein Bronze und auch keine Atomwaffen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes." Und was die im Detail dann ist und was das im konkret dann im Alltag von uns bedeutet, das werden wir das nächste Mal uns ausführlicher ansehen. Aber heute dürfen wir schon wissen, diese Waffenrüstung Gottes ist der neue Mensch. Diese Waffenrüstung Gottes ist Christus in uns. Wir haben Christus angezogen. Das sind die Waffen des Lichts und die Waffen der Gerechtigkeit. Der Christus hat das Leben wird bestehen bleiben, auch wenn der Satan angreift. Wer an Gottes Wort festhält und glaubt, dass Jesus für ihn gestorben ist, gegen den kann der Satan nichts ausrichten, was immer in dem Satan einfällt, es wird zurückgewiesen werden, weil Gottes Kraft Stärke ist. Und deswegen ist das entscheidende nicht, dass wir eine die beste Theorie haben, wie genau jedes einzelne Stück der Waffenrüstung jetzt genau in seinem Leben, was bedeutet. Entscheidendes, dass wir mit Christus zusammenleben, weil dann werden wir feststellen, wie jedes einzelne Waffenrüstungselement ein Aspekt von Jesus beinhaltet und auf einen bestimmten Aspekt hinweist, der darauf hinweist, dass wir Jesus im Leben brauchen.
[49:28] Und mit ihm können wir allen Angriffen widerstehen, denn er ist dann bei uns. Und deswegen sagt Paulus in Vers 13: "Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes." Wir müssen den neuen Menschen komplett anziehen. Wir müssen den alten Menschen komplett ausziehen. Wir können nicht halbherzig sein, denn wenn wir halbherzig sind, da hat der Satan einen Angriffspunkt in unserem Herzen, wo es keine Verteidigungslinie gibt. Und das führt zu so viel Problemen in unserem eigenen Herzen, unserem Leben, unseren Familien und unseren Gemeinden. Wir müssen die Waffenrüstung Gottes voll anziehen. Das bedeutet, uns ganz Christus übergeben. Und das bedeutet, dass wir in allem uns der Führung des Heiligen Geistes unterstellen.
[50:11] Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am Bösen Tag widerstehen oder nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, ich behaupten kann, stehen zu bleiben. Lieber Freund, liebe Freunde, möchtest du dein Leben Gott von ganzem Herzen übergeben? Möchtest du heute Christus durch den Heiligen Geist anziehen? Möchtest du erfüllt werden von seinem Heiligen Geist, so dass der Satan keine Angriffsmöglichkeit mehr findet? Dass egal, wo er angreift, er auf Christus trifft in deinem Leben und du stehen bleiben kannst, dass du nicht mehr auf deine eigene Kraft und deine eigene Weisheit vertraust, sondern auf die Kraft und Weisheit Gottes, der mit dir ist, der für dich kämpfen wird und der dich Sieger sein lassen wird, weil er Sieger ist und er mit dir sich verbindet. Weil du Gott dafür danken, es ist deine Entscheidung, das zu erleben. Lass uns Gott von ganzem Herzen dafür danken sagen.
[51:20] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir wissen dürfen, dass es keinen Feind da draußen gibt, der so stark wäre, dass er dich in Verzweiflung bringen würde oder dann Verlegenheit. Dass die einzige echte Sorge, die wir haben müssen, diejenige ist, ob wir wirklich unserem ganzen Leben, vom ganzen Denken, so im ganzen Herzen dir anvertraut haben, dass du die Kontrolle hast für unser Leben. Wenn du sie hast, kann der Satan nicht eindringen. Helfen, deine Gerechtigkeit anziehen, aus deiner Gnade leben. Wir brauchen deine Kraft und Stärke, auch wenn wir selbst schwach sind. Und möchten dich bitten, dass du uns mit einem Heiligen Geist erfüllst, dass wir dein Wort verstehen und dass wir mutig voranschreiten, weil wir wissen, dass du bei uns bist und uns niemals alleine lässt. Ja, erfüllt uns mit deinem Heiligen Geist heute an diesem Tag. Danke dafür. Amen.
[52:38] Nächste Woche, wenn wir wie gesagt, weiter studieren hier in Epheser 6 und werden dann hören, was die einzelnen Elemente der Waffenrüstung und über Jesus und das Evangelium im Alltag sagen und wie wir dadurch Sieger sein können in den verschiedenen Angriffen, die wir erleben. Bis dahin wünsche ich Gottes reichen Segen und das tägliche Anziehen der Waffenrüstung Gottes für alle Anfechtungen des Alltags. Lasst uns Gott die Ehre geben und mit ihm zusammen durch den Alltag gehen. Gott mit euch bis dann. Alle.