In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Epheser 4:22-5:21. Er erklärt, wie Gläubige den „alten Menschen“ ablegen und den „neuen Menschen“ anziehen sollen, der in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit geschaffen ist. Der Sprecher gibt praktische Anweisungen für den Alltag eines Christen, von der Vermeidung von Lügen und Zorn bis hin zur Nachahmung Gottes in Liebe und Danksagung, und betont die Bedeutung, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein und als Licht in der Welt zu wandeln.
Gott auf (m)einer Seite: Epheser 4:22-5:21
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, EpheserPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du so unglaublich gut und unfassbar groß und herzlich zu uns bist, dass du mit deiner Gnade unser Leben wirklich veränderst. Herr, wir möchten dich bitten, dass wir heute an diesem Tag unseren Blick auf dich richten, dass wir verstehen, wie du bist, und dass wir durch unsere Worte, unsere Taten der Welt zeigen, ja, dem ganzen Universum zeigen, dass du würdig bist, angebetet zu werden, dass du wirklich würdig bist, König zu sein, weil du nur das Beste für uns möchtest. Wir möchten dich bitten, dass wir lernen heute, wie wir praktisch im Alltag leben als Christ, und dass durch uns sichtbar wird, was das Evangelium verändert. Sei du unser Lehrer und vor allem schenk uns die Kraft, dass das, was wir verstehen, wir durch deine Gnade und durch deine Kraft auch tun können. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.
[1:37] Wir sind in Epheser Kapitel 4. Paulus erklärt jetzt den Ephesern, wie das, was er in Kapitel 1 bis 3 theologisch ihnen erklärt hat, wie sie das jetzt praktisch im Alltag umsetzen können, und ermahnt sie, dass sie als gläubige Christen nicht mehr so leben können, wie es die Heiden tun, wie es die Welt tut. Denn Christus haben sie nicht kennengelernt und er sagt ihnen: Wenn ihr wirklich die Wahrheit in Jesus verstanden habt, dann werdet ihr nicht mehr so leben in der Unreinheit und der Befleckung der sündigen Menschen dieser Welt.
[2:19] Wir lesen weiter in Epheser 4 ab Vers 22: „Dass ihr, was den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen abgelegt habt.“ An anderer Stelle sagt Paulus, dass wir den alten Menschen mit Christus kreuzigen sollen, er ist mitgekreuzigt. „Den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbt ist.“ Ist es nicht so? Ich habe das in meinem Leben erlebt: Die Begierde ist betrügerisch, sie betrügt uns, und deswegen können wir es uns nicht leisten, sie mitzuschleppen in das neue Leben, denn dann betrügt sie uns weiter. Wir müssen den alten Menschen ans Kreuz bringen, dort, wo Jesus sich mit ihm identifiziert hat, um für unsere Sünden zu sterben. Wir müssen ihn ablegen.
[3:00] „Dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit.“ Praktisch bedeutet all das, was Paulus in Kapitel 1 bis 3 sagt, dass wir mit dem alten Leben, mit dem alten Menschen abschließen sollen und durch den Heiligen Geist es zulassen sollen, dass unser Denken sich erneuert, dass wir ein neuer Mensch sind, eine neue Schöpfung, wie er in Kapitel 2 gesagt hat, und zwar so, dass es dem Bild Gottes entspricht, so wie wir ursprünglich gedacht waren, als Gott den Menschen nach dem Bilde Gottes in Mose 1 geschaffen hat, und zwar mit echter Gerechtigkeit und mit echter Heiligkeit. Keine Heuchelei, sondern die Gerechtigkeit Gottes, die unser Leben verändert, die sich im Evangelium offenbart, die Heiligkeit Gottes, von der wir nehmen dürfen, die uns wie eine Quelle erfrischt und durch die wir auch geheiligt werden. Das ist der neue Mensch, der zeichnet sich durch echte Gerechtigkeit, wahrhaftige Heiligkeit aus. Und den alten Menschen, der dafür sorgt, dass wir uns selbst verderben durch die Begierden, den sollen wir im Alltag ablegen.
[4:29] Darum – und jetzt geht Paulus ganz praktische Beispiele – „Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten.“ Übrigens aus einem ganz wunderbaren Kapitel aus Sacharja 8. Das lohnt sich, dieses ganze Kapitel mal alleine auch zu lesen, ist ganz, ganz wunderbar und ganz wunderschön. „Denn wir sind untereinander Glieder.“ Praktisch bedeutet das, den alten Menschen abzulegen, nicht mehr einander zu belügen, sondern wirklich die Wahrheit zu sagen, aufrichtig miteinander umzugehen, weil wir ja alle an demselben Leib hängen, der mit Christus verbunden ist, weil wir alle an demselben Tempel bauen.
[5:05] „Zürnt ihr, so sündigt nicht! Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn.“ Wenn wir also mit Emotionen zu kämpfen haben, dann lasst uns sie gleich in Ordnung bringen. Lasst uns gleich die Sachen ansprechen. Lasst uns nicht mit zornigen Emotionen unser Leben dauerhaft belasten.
[5:23] „Gebt auch nicht Raum dem Teufel! Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich viel mehr mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er den Bedürftigen etwas zu geben habe.“ Wer gesündigt hat, soll durch das Evangelium aufhören mit dieser Sünde und jetzt ein anderes Leben leben. Das Evangelium bedeutet nicht, dass wir die Sünden, die wir vorher gemacht haben, weitertun, sondern es bedeutet, dass wir damit aufhören.
[5:49] „Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.“ Kommen die Worte, die wir sagen, eine Erbauung für andere Menschen? Ich denke, dieser Vers gilt nicht nur für die Worte, die wir hörbar sprechen, auch für die Worte, die wir eintippen in unsere Smartphones, in den Chatgruppen, in denen wir uns befinden. Es betrifft auch die Worte, die wir weiterleiten. Sind es schlechte Worte oder Worte, die Gnade bringen? Bringen unsere Worte Menschen näher zu Jesus oder führen unsere Worte dazu, dass Menschen, die ohnehin schon in Streit leben, sich noch mehr zerstreiten und noch mehr Misstrauen übereinander haben? Paulus sagt, dass wir nicht weniger schlecht reden sollen, sondern gar nicht schlecht reden sollen. Im neuen Menschen gibt es das nicht. Der neue Mensch soll keinerlei schlechte Worte sagen.
[6:52] „Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung.“ Das spielt auf den Anfang des Briefes an, Kapitel 1, wo Paulus gesagt hat: Wir alle, die wir erlöst sind, bekommen den Heiligen Geist als Anzahlung auf das ewige Leben, bis wir einmal, bis einmal unser Körper selbst verwandelt wird. Und dann sagt Paulus hier: Da wir den Heiligen Geist bekommen haben, sollen wir auch so leben, dass sich der Heilige Geist wohlfühlt. Wir sollen ihn nicht betrüben, wir sollen ihn nicht durch unser Verhalten wieder wegjagen, sondern so leben, dass sichtbar wird, dass der Heilige Geist unser Leben kontrollieren darf.
[7:30] „Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.“ Dort steht nicht nur etwas Bitterkeit oder etwas Wut, sondern alles dieser Art hat im Leben eines Christen nichts verloren. Und wenn wir in unserem Alltag merken, dass wir mit Bitterkeit zu kämpfen haben, dass wir zornig werden, dass wir schreien, dass wir lästern über andere Menschen, schlecht reden, wütend sind auf Leute, die wir vielleicht nicht einmal persönlich kennen, dann wird es Zeit, allerhöchste Zeit, dass wir so, wie wir sind, zu Jesus fliehen und um Vergebung bitten und um einen Neuanfang, dass wir Buße tun und die Vergebung empfangen, dass wir auf den Charakter Jesus schauen und den neuen Menschen annehmen, der für uns bereits vorbereitet ist, dass wir die guten Werke tun, die Gott schon geschaffen hat, damit wir in ihnen wandeln.
[8:27] „Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleich wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ Hast du erlebt, dass Gott dir vergeben hat? Hast du erlebt, dass er gnädig und gütig ist? Lass uns auch anderen gegenüber so sein. Lass uns freundlich sein, lass uns gütig sein. Lass uns das, was wir mit Gott erlebt haben, widerspiegeln in die Welt hinein.
[8:49] „Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder.“ Wir sollen Gott imitieren. Die wahre Religion besteht in der Imitation von Jesus, und zwar nicht als welche, die da programmiert sind, einfach Dinge nachzuäffen, sondern als geliebte Kinder. Kleine Kinder machen das automatisch, sie imitieren, was sie bei den Eltern sehen. Und wenn wir wirklich Kinder Gottes sind, dann werden wir über Gott nachdenken und imitieren, was wir bei ihm sehen. Wir werden seine Gnade versuchen zu imitieren, wir werden versuchen, seine Liebe zu imitieren, seine Gerechtigkeit, seine Wahrheitsliebe. Und so wie Kinder vielleicht am Anfang noch sehr unbeholfen sind, so werden vielleicht unsere Imitationsversuche am Anfang unbeholfen sein. Wir werden wachsen, so wie Kinder wachsen.
[9:36] Lasst uns Nachahmer Gottes werden. Lasst uns dazu mehr über Gott nachdenken, auf Gott schauen, denn durch Anschauen werden wir verwandelt. „Und wandelt in der Liebe, gleich wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer zu einem lieblichen Geruch für Gott.“ Lasst uns im Alltag Liebe zeigen, so wie Jesus seine Liebe zu uns offenbart hat, indem er sich als Opfer für mich und für dich hingegeben hat. Wenn wir dankbar sind für die Erlösung, dann werden wir im Alltag liebevoll mit Menschen umgehen.
[10:11] „Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht soll nicht einmal bei euch erwähnt werden, wie es Heiligen geziemt, auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzelei, die sich nicht gehören, sondern vielmehr Danksagung.“
[10:29] Glaubst du nicht, dass wir etwas zu tun haben in unserem Leben, dass wir uns fragen sollten, ob wir wirklich von ganzem Herzen im Alltag den neuen Menschen anziehen? Passiert es nicht öfter, dass der alte Mensch wieder versucht, die Oberhand zu gewinnen? Lasst uns jeden Tag unser Kreuz auf uns nehmen. Lasst uns jeden Tag mit Gottes Hilfe den alten Menschen ans Kreuz nageln. Lasst uns jeden Tag daran glauben, dass der alte Mensch am Kreuz mit Jesus hing und wir jetzt in einem neuen Menschen, den Gott geschaffen hat, leben dürfen, dass all diese Dinge in unserem Leben nicht nur abnehmen, sondern gar nicht mehr vorkommen, dass all diese Dinge nicht einmal erwähnt werden unter uns.
[11:15] „Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger, der ein Götzendiener ist, ein Erbteil hat im Reich des Christus und Gottes.“ Paulus ist ganz deutlich: Wir können nicht behaupten, Christen zu sein und gleichzeitig in diesen Dingen weiterleben. Wir können sie nicht damit entschuldigen, dass wir sagen: „Na ja, ich kann halt nicht anders“, sondern wir sollen, dürfen, wir müssen realisieren, dass im neuen Menschen diese Dinge keinen Platz haben. Wir brauchen vielleicht in unserem Leben dann mehr von der Gnade Gottes, müssen uns neu ihm ganz weihen, damit der alte Mensch auch wirklich tot ist.
[11:55] „Lasst euch von niemand mit leeren Worten verführen! Denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams.“ In Römer 1 haben wir gesehen, dass wegen der Sünden Gottes Zorn über die Menschheit kommt, und dort sind auch Dinge, sexuelle Sünden, Unreinheit, solche Dinge explizit genannt worden. „So werdet nun nicht ihre Mitteilhaber.“ Lasst uns persönlich, ich möchte heute persönlich für mich diese Entscheidung fällen, und ich lade dich ein, diese Entscheidung auch zu fällen, dass wir uns vornehmen, mit Gottes Hilfe, durch seine Kraft, nicht mehr mit dem zu leben oder nicht mehr so zu leben, wie es die Welt tut. Wenn es noch Sünden in unserem Leben gibt, die uns von Gott trennen, dass wir sie ohne Verzug Jesus übergeben und mit ihm zusammen leben.
[12:44] „Denn ihr wart einst Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.“ Lasst uns so leben, wie es unser Glaube ausdrückt. „Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ Wir haben noch mehr Aspekte in Galater 5 Vers 22 kennengelernt, und Paulus sagt ganz deutlich: Wenn der Heilige Geist in unserem Leben wirklich präsent ist, dann zeigt sich das in Güte, es zeigt sich in Gerechtigkeit, es zeigt sich in Wahrheit.
[13:18] „Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist.“ Lasst uns also wirklich prüfen, ob die Dinge, die wir vorhaben zu tun, wirklich Gott gefallen. „Und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf.“ Lasst uns alle Verbindungen zur Bosheit der Welt, zur Sünde der Welt, lasst uns all diese Verbindungen kappen. „Denn was heimlich von ihnen getan wird, ist schändlich, auch nur zu sagen.“
[13:52] Das Aufdecken der Werke der Finsternis besteht nicht darin, dass wir sie einfach aufzählen und einfach nur ans Tageslicht bringen. Nein, „das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht.“ Wodurch wird die Bosheit aufgedeckt? Indem wir darin wühlen und möglichst viel davon ans Tageslicht fördern? Nein, indem wir selbst Licht sind, indem wir erfüllt werden mit dem Heiligen Geist, indem wir den neuen Menschen ausleben, indem wir die guten Werke tun, die Gott zuvor bereitet hat. Dadurch leuchten wir, und dieses Licht zeigt den Kontrast zwischen Gottes Werken und den finsteren Werken der Sünde. Gott hat uns nicht beauftragt, alle Sünden herauszufinden und herauszukramen wie Detektive. Gott hat uns beauftragt, als neuer Mensch zu leben, erfüllt mit dem Heiligen Geist, denn dadurch wird die Sündhaftigkeit der Sünde den Menschen umso deutlicher. Dadurch werden die Sünden als Sünden aufgedeckt, weil plötzlich sichtbar wird, dass man gar nicht so leben muss, dass es eine Entscheidung gegen Gott ist, weil durch unser Leben sichtbar wird, dass man anders leben kann und dass Gottes Gnade ausreichend ist, um solche Dinge zu überwinden.
[15:10] „Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten.“ Indem Christus mich erleuchtet, indem ich zum Licht dieser Welt werde, dadurch werden die Werke der Finsternis als solche aufgedeckt und als Werke der Finsternis deutlich.
[15:30] Seht, Verzeihung, seht nur darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. Wir sollten nicht einfach den Tag hineinleben, sondern uns genau überlegen, wie wir unseren Tag nutzen. „Denn kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.“ Wir haben nicht ewig Zeit. Lasst uns die Zeit, die wir haben, im Sinne Gottes nutzen. „Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist.“
[15:55] Gott möchte, dass wir mit Überlegung durch den Alltag gehen. „Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.“ Auch unser Lebensstil, das, was wir in unseren Körper hineinlassen an Giften und an berauschenden Dingen, all das hat einen entscheidenden Einfluss auf unseren geistlichen Zustand. Wir können nicht Drogen zu uns nehmen – und Alkohol gehört zu diesen Drogen – und gleichzeitig vom Heiligen Geist erfüllt sein. Wir müssen uns entscheiden. Das Leben, das Paulus in Kapitel 1 bis 3 so theologisch, so wunderbar beschreibt, hat ganz praktische Auswirkung, oder besser gesagt, die Botschaft des Evangeliums, die er dort beschreibt, hat ganz praktische Auswirkung auf unser Leben, bis hin auf das, was wir essen und trinken.
[16:43] „Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen.“ Nicht mit weltlicher Musik, sondern mit geistlicher Musik, mit Gesängen, mit Liedern, deren Texte geistlich sind und die uns zu Jesus führen und im Glauben stärken. Und Paulus macht deutlich, dass geistliche Lieder nicht nur für den Gottesdienst da sind, sondern auch sogar für unsere Kommunikation untereinander. Wir sollen uns gegenseitig stärken, indem wir mit geistlichen Liedern auf Jesus hinweisen.
[17:15] „Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ Nicht nur Danke sagen für die Dinge, die uns gefallen, sondern Danke sagen für alles, weil wir glauben dürfen durch Römer 8 Vers 28, dass egal, was passiert, wenn wir Gott lieben, dienen uns alle Dinge zum Besten, auch wenn sie uns vielleicht nicht auf den ersten Blick gefallen, auch wenn sie vielleicht auf den ersten Blick schmerzhaft sein mögen. Aber Gott tut nur das Beste für uns. Lasst uns danken in allem.
[17:41] „Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes.“ Und was das praktisch bedeutet, das werden wir das nächste Mal sehen, wenn wir die folgenden Verse uns anschauen werden.
[17:53] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir Danke sagen, dass du heute zu mir und zu uns gesprochen hast. Und Herr, du kennst unser Leben und du weißt, in welchem Bereich unseres Lebens wir zu kämpfen haben, in welchen Bereichen wir bisher deine Gnade nicht wirklich in Anspruch genommen haben, in welchen Bereichen wir uns vielleicht damit entschuldigt haben, dass wir gesagt haben: „Ich bin halt so und das habe ich schon immer so gemacht, da habe ich immer schon so gedacht, ich kann mich da nicht ändern.“ Lass uns heute verstehen und durch den Glauben annehmen, dass alles, was du hier in deinem Wort verurteilst, aus unserem Leben entfernt werden kann und muss, durch deine Kraft, nicht durch unsere Anstrengung, sondern durch deine Kraft, die wir glauben und indem wir mit dir zusammenarbeiten, indem wir die Geschenke der guten Taten, die du schon vorbereitet hast, annehmen und ausleben. Herr, darum bitten wir dich heute an diesem Tag und für jeden weiteren, im Namen Jesu. Amen.
[18:48] [Musik]
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