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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH_Manuskript_2024 4th Nr 9   <<<

In dieser Folge der Christ Study Hour beleuchtet Christopher Kramp Jesus als die Quelle des Lebens im Johannesevangelium. Er erklärt, warum Jesus auf die Welt kam: um die Sünde hinwegzunehmen und ewiges, überfließendes Leben zu schenken. Der Vortrag betont Gottes tiefen Wunsch nach unserer Rettung und die existenzielle Bedeutung, Jesus als den einzigen Weg, die Wahrheit und das Leben anzunehmen. Es wird aufgezeigt, dass Jesu Worte Leben spenden, während das fleischliche Denken zum Tod führt.


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Serie: Christ Study Hour 2024 Q4: Jesus im Johannesevanhelium

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Transkript

[0:35] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf dem Sender Das Wort. Wir sind mittendrin in unserer Serie über Jesus im Johannesevangelium. Heute wollen wir uns mit einem ganz zentralen Thema beschäftigen, ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch das Johannesevangelium zieht, nämlich: Warum ist Jesus auf diese Welt gekommen und wie kannst du und wie kann ich ewiges Leben haben? Das Thema heißt: Die Quelle des Lebens. Und wir bereiten uns damit vor auf das Bibelgespräch am 30. November.

[1:25] Es wird ein Thema sein, das nicht schwer zu verstehen ist, aber eines, das absolut entscheidend ist für dein und für mein Glaubensleben. Und so möchten wir Gott bitten, dass er uns Weisheit schenkt, dass er uns zeigt, wie die Worte auf unser persönliches Leben zutreffen, dass wir sie nicht nur hören, sondern annehmen, umsetzen und durch den Glauben das ewige Leben haben können, das Jesus uns anbietet. Wollen wir gemeinsam beten: Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du uns lieb hast, dass du durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst, dass du uns zu dir ziehst durch deine Liebe. Herr, ich möchte dir Danke sagen, dass du zu mir persönlich gesprochen hast heute an diesem Tag und dass du für jeden Einzelnen von uns eine Botschaft hast und dass du jetzt unser Lehrer sein möchtest. Gib, dass wir dein Wort richtig verstehen und hab Dank dafür, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu.

[2:53] Amen. In Johannes Kapitel 1 und dort Vers 4. Wir haben ja diesen ersten Abschnitt des Johannesevangeliums schon an anderer Stelle, in der dritten Lektion, ausführlich uns angeschaut. Wir wollen uns hier auf Vers 4 konzentrieren. In ihm, das heißt in dem Wort, in Jesus, in ihm, er, der seit Ewigkeiten bei Gott dem Vater war und Gott war, wie Vers 1 sagt. Vers 4: In ihm, er, der alles geschaffen hat, wie Vers 3 sagt, so dass nicht, was entstanden ist, nicht durch ihn entstanden wäre. Alles hat er gemacht. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

[3:44] Was schenkt dir Hoffnung? Was gibt dir Hoffnung in einer dunklen Welt? Was ist der Lichtstrahl der Hoffnung, der uns den Weg weist und zeigt, wo es weitergeht? Johannes 1 Vers 4 sagt: Das Leben in Jesus ist das Licht der Menschen. Nicht nur für einige Menschen, nicht nur für junge oder alte, für kluge oder weniger intelligente, nicht nur für Menschen einer bestimmten Hautfarbe oder Rasse oder Herkunft, einer bestimmten geographischen Herkunft. Für alle Menschen ist das Leben, das in Jesus ist, das Licht.

[4:36] Sein ursprüngliches Leben, das er von niemandem geborgt hat, das von niemandem abgeleitet worden ist, dieses Leben, das in ihm ist, dieses Leben ist das Licht für dich und für mich im Alltag. Leuchtet es dir an diesem Tag auf dem Weg? Siehst du das Licht? Hast du deine Augen auf dieses Licht gerichtet? Jesus ist das Leben.

[5:10] In Johannes 14 und dort Vers 6 finden wir diese berühmten Worte, die auch der Merkvers für diese Woche sind. Jesus spricht zu ihm, nämlich zu Thomas. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jesus sagt nicht: Ich bin ein Weg und eine Wahrheit und ein Leben, wie man das heute vielleicht in der modernen Zeitgeist, in der Postmoderne ausdrücken würde, wo es angeblich viele Wahrheiten und viele Wege gibt. Nein, Jesus macht uns ganz unmittelbar deutlich: Es gibt nur einen Weg zum ewigen Leben, es gibt nur eine Wahrheit. Und das liegt daran, dass nur in ihm das Leben ist, das wir brauchen.

[6:10] Kein anderer Religionsstifter, kein anderer Prediger, kein anderer Prophet hat das, was Jesus hat. Niemand kann jemals in den Himmel kommen, außer durch Jesus. Und deswegen müssen wir uns heute neu vor Augen halten, die Wahrheit, die uns vielleicht an sich ganz gut bekannt ist, aber die wir so schnell im praktischen Leben aus dem Auge verlieren: dass wir Jesus zwingend und dringend brauchen.

[6:51] Ist Jesus für dich der Weg, auf dem du gehst? Ist Jesus die Wahrheit, die du glaubst? Ist Jesus das Leben für dich?

[7:09] Warum kam Jesus auf diese Welt? Johannes 1 Vers 29 sagt uns, dass Johannes der Täufer folgendes über diese Frage sagte. Es heißt hier: Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Mit dem Begriff Lamm Gottes verweist Johannes, der selbst nicht bis ins Letzte begriffen hat, was er da eigentlich wirklich ausgesagt hat, er verweist zurück auf das Alte Testament.

[7:41] Wir haben die Geschichte angeschaut mit Abraham und Isaak und haben gelernt, dass in einer der früheren Folgen, dass Abraham damals dem fragenden Isaak auf dem Weg zum Berggipfel, auf dem Berg Moria, gesagt hat: Gott wird für ein Lamm sorgen, er wird sich ein Lamm ersehen. Und als dann Isaak auf dem Altar liegt und als Gott ihn, den Abraham, kurz vor dem, ja, vor dem Töten seines Sohnes abhält davon und ihm deutlich macht: Das war nur eine Illustration für das, was Gott der Vater durchmachen wird und durchmacht, um seinen Sohn für uns zu geben. Als dann der Widder als Ersatz für Isaak sichtbar ist, da bleibt diese Verheißung letztlich bestehen: Gott wird für ein Lamm sorgen. Und Abraham nennt den Ort: Der Herr wird dafür sorgen. Johannes ruft aus, dass genau das, wovon Patriarchen und Propheten über Jahrhunderte gesprochen haben, sich jetzt hier in Johannes 1 erfüllt: Das Lamm Gottes, Jesus, ist da, weil er die Sünde der Welt hinwegnehmen wird.

[9:03] Seit den Tagen von Adam und Eva, Abel und Kain, werden Opfer gebracht im Alten Testament, Lämmer und andere Tiere als Typus, als Hinweis auf Jesus. Jedes Lamm, das geschlachtet worden ist, jedes Opfertier, das im Gottesdienst der Patriarchen und dann der Israeliten verwendet wurde, war ein Hinweis auf den einen, der gekommen ist, um deine und meine Sünde nicht anzuschauen, uns nicht deswegen zu bemitleiden, sondern um sie hinwegzunehmen. Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus kam, um die Sünden hinwegzunehmen.

[9:47] Johannes 3 Vers 16: Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt – also, was ist der Grund? Damit jeder, der ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewig Leben hat.

[10:00] Gott möchte, dass du nicht verloren gehst. Gott hat einen Wunsch, der Wunsch ist so groß, dass er sogar seinen eigenen Sohn gab, damit du nicht verloren gehen musst. Nein, es ist nicht so, wie wir, wie viele denken und wie wir vielleicht oft auch unbewusst so das Gefühl haben, dass wir Gott irgendwie überreden müssen, dass er uns doch noch rettet. Gott versucht uns verzweifelt zu überreden, ob wir nicht wirklich doch, ob wir nicht letztlich doch gerettet werden wollen.

[10:29] Gott hat alles gegeben, damit wir ewiges Leben haben können. Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus kam in diese Welt, damit du nicht verloren gehen musst. Er kam in diese Welt, damit du ewiges Leben haben kannst. Er kam, wie wir gesehen haben, um deine Sünden hinwegzunehmen. Er kam, damit du nicht verloren gehen musst, sondern ewiges Leben haben kannst.

[10:58] Was ist Gottes Wille? Johannes 6 und Vers 40. Johannes 6 Vers 40: Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, sagt Jesus, also der Wille von Gott dem Vater, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

[11:20] Es ist nicht nur der Wille von Jesus, dass du ewiges Leben hast, es ist der Wille von Gott dem Vater selbst. Gott wünscht sich, dass du und dass ich, dass wir ewiges Leben haben. Ist uns das bewusst? Ist uns bewusst, wie stark, wie groß, wie intensiv der Wille Gottes ist, dass wir gerettet werden? So sehr, dass er seinen Sohn gab, so dass alle, wie es hier heißt, die auf ihn schauen, die ihn sehen – das erinnert uns an Johannes 3 Vers 16 noch einmal, denn es heißt dort, ja, das haben wir schon ein paar Mal hier besprochen, nur hier als Erinnerung, weil es so wichtig ist: Denn so auf diese Weise hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

[12:12] Wenn jemand fragt: Wie glaube ich denn an ihn? Dann sagt die Bibel hier, dann sagt Jesus in Johannes 3 Vers 16: Denn auf diese Weise, so, und er verweist zurück auf Johannes 3 Vers 14 und 15: Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Wir haben es schon angeschaut, ich möchte es trotzdem wiederholen: Was hat den Israeliten in 4. Mose 21 geholfen, am Leben zu bleiben? Oder was mussten sie tun, besser gesagt, um am Leben zu bleiben? Sie mussten zwei Dinge tun, die in Wirklichkeit im Wesentlichen, also die sich in einer, die zusammenfielen, letztendlich eine Sache bildeten, zusammengenommen.

[13:17] 4. Mose 21 und dort in Vers 8 lesen wir: Da sprach der Herr zu Mose: Mache dir eine Serafschlange und befestige sie an einem Feldzeichen, und es soll geschehen: Wer gebissen worden ist und sie ansieht, der soll am Leben bleiben. Und Vers 9 sagt, dass genau das passierte: Da machte Mose eine eherne Schlange und befestigte sie an dem Feldzeichen. Und es geschah, wenn eine Schlange jemand biss und er die eherne Schlange anschaute, so blieb er am Leben.

[14:00] Wer auf die Schlange sah und dem Wort Gottes glaubte, der blieb am Leben. So erhalten wir ewiges Leben, wenn wir auf Jesus schauen und glauben, dass das, was dort am Kreuz von Golgatha geschah, für mich geschah.

[14:21] Es reicht nicht, zu glauben, zu wissen, davon auszugehen, dass es vor 2000 Jahren ein Kreuz auf Golgatha gab, an dem Jesus hing. Es reicht nicht aus, zu wissen, in welchem Jahr das gewesen ist und vielleicht noch mit prophetischen Daten das bestätigen zu können. Worauf es ankommt, ist, dass wir selbst hinschauen und glauben: Es war für mich. Deswegen sagt Johannes 6 Vers 40, dass es Gottes Wille ist, dass jeder, der Jesus sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat. Gerettet werden nicht die, die von Jesus gehört haben oder die von Jesus wissen, sondern die auf Jesus schauen als ihren Erlöser, der ihre eigene Sünde wegnimmt. Lieber Freund, liebe Freundin, tust du das? Schaust du auf Jesus oder weißt du nur von ihm? Schaust du auf das Kreuz oder erzählst du nur anderen davon? Schaust du auf den, der für dich die Sünden getragen hat, oder singst du nur Lieder darüber? Schaust du auf ihn und glaubst, dass das für dich geschehen ist, für dich?

[15:47] Johannes Kapitel 6 Vers 40. Wir haben gesehen, dass es Gottes Wille ist, dass, wenn wir auf Jesus sehen und an ihn glauben, wir ewiges Leben haben. Und selbst wenn wir in diesem Leben auf dieser Erde den Tod erleiden. Es wird ja eine Gruppe von Menschen geben, die nicht sterben wird, weil Jesus zu ihren Lebzeiten in den Wolken des Himmels kommen wird, die 144.000. Aber für die allerallermeisten gläubigen Menschen, die über die Jahrtausende gelebt haben, bedeutete auch ein gläubiges Leben am Ende doch in den Tod einzumünden, den ersten Tod. Aber Johannes 6 Vers 40 sagt, dass wir auf eine solche Art und Weise, dass wir ewiges Leben durch den Glauben haben, bedeutet, dass uns auch der erste Tod nicht halten kann. Die Bibel sagt ja ohnehin, dass alle, oder ja, im Wesentlichen alle, dann noch einmal durch die erste beziehungsweise die zweite Auferstehung zum Leben kommen werden. Die einen, um dann für ewig zu leben, die anderen, um gerichtet zu werden, für ewig verloren gehen und dann vernichtet werden. Vers 40 sagt: Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

[17:07] Wenn du durch den Glauben, wenn wir durch den Glauben ewiges Leben haben, dann kann uns auch der Tod nicht halten. Jesus wird uns auferwecken, weil wir ewiges Leben durch den Glauben an ihn haben.

[17:23] Johannes 10 Vers 10: Aber das Leben ist nicht nur ein Licht, das die Zukunft erhellt, ist nicht nur etwas, das uns Hoffnung und Trost spendet, dass wir einmal in der Zukunft im Himmel auf der neuen Erde ewig leben werden, sondern das Leben, das in Jesus ist, ist jetzt schon in dieser Welt ein Licht. Johannes 10 Vers 10: Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben. Ich bin gekommen, sagt Jesus. Jetzt kommt wieder der Grund, warum er gekommen ist. Wir haben schon gesehen, er ist gekommen, um unsere Sünden hinwegzunehmen. Er ist gekommen, damit wir nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Er ist gekommen, damit wir auferweckt werden, einmal ewig leben können. Aber jetzt sagt er noch zusätzlich: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben, in überreicher Fülle.

[18:24] Wenn Gott Leben gibt, wenn sein Licht leuchtet, dann ist das nicht mickrig, das ist nicht klein und vernachlässigbar. Wenn Gott Leben schenkt, neues Leben, dann tut er das in Fülle, dann fließt das über, dann können wir anderen noch davon erzählen, wir sprudeln dann über, so wie es in Johannes 4 beschrieben wird. Lieber Freund, liebe Freundin, ja, in dieser Welt gibt es viele Herausforderungen. Ja, wir werden manchmal bestürmt von Schwierigkeiten, für die wir nichts können und manchmal von Schwierigkeiten, die wir auch selbst mit verschuldet haben. Aber egal, was uns auch niederzudrücken droht, Jesus kann und möchte dir in diesem Leben ein Leben schenken, das überfließt. Er möchte für alle deine Sehnsüchte die Antwort geben, die dich ganz und gar erfüllt.

[19:47] Überfließend. Johannes 12 Vers 27. Warum kam Jesus in diese Welt? Johannes 12 Vers 27. Jesus sagt jetzt hier kurz vor der Kreuzigung: Jetzt ist meine Seele erschüttert und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. Für Jesus war das nicht einfach ein Schauspiel, das er absolviert hat. Für Jesus war das Erlösungsgeschehen, das er für uns getan hat, existenziell, existenziell bedrohlich.

[20:40] Dafür ist er gekommen. Und das Wissen um den Grund, warum er gekommen ist, hat ihn auch in diesen Situationen, als es ihn emotional zu überwältigen drohte – wir denken vor allem auch an Gethsemane – da hat ihn die Erinnerung daran, warum er gekommen ist, geholfen, diesem Weg zu bleiben: Nicht mein Wille geschehe, sondern dein Wille, sagt er in Gethsemane. Und was ist Gottes Wille? Wir haben es gerade gesehen: Gottes Wille ist, dass du und ich nicht verloren gehen. Gott möchte, dass wir gerettet werden. Jesus möchte, dass wir gerettet werden. Und obwohl es ihn selbst so viel gekostet hat, nicht nur körperlich, sondern vor allem emotional.

[21:31] Gott der Vater hat gelitten, Jesus hat gelitten, aber sie wollten unbedingt dich retten, sie wollten unbedingt mich retten.

[21:46] Ich glaube, wir denken zu wenig drüber nach. Zu oft sehen wir nur das christliche Leben als eine Aufgabe, wo wir etwas zu bewältigen haben und hoffen, dass Gott es gut gefällt. Und wir vergessen, wie sehr Gott sich wünscht, wie sehr sich Jesus wünscht, dass wir gerettet werden, dass wir bei ihm sind, dass er, dass die Schmerzen und Lasten, ja, Verzweiflung, wie hier bei Jesus in Gethsemane, dann auch auf sich genommen haben, weil sie unbedingt möchten, dass du und ich ewig leben mit ihnen.

[22:34] Wir gehen zurück zu Johannes 6 und schauen uns etwas über die Worte an, die Worte Jesu, von denen dann Petrus sagt, dass die Worte des ewigen Lebens sind. Johannes 6 Vers 60 und 61: Viele nun von seinen Jüngern, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede, wer kann sie hören? Wir haben schon über Johannes 6 uns Gedanken gemacht. Jesus sagt dort unmissverständlich, dass wir nicht leben können, ohne dass er für uns stirbt. So wie wir Brot zum Leben brauchen, so brauchen wir sein Fleisch und sein Blut, das heißt seine Kreuzigung für uns, damit wir leben können. Und viele seiner Jünger hielten das für unerhört. Vers 61: Da war Jesus bei sich selbst erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, sprach er zu ihnen: Ist euch das ein Ärgernis? Wie nun, wenn ihr den Sohn des Menschen dorthin auffahren seht, wo er zuvor war? Und jetzt kommt Vers 63: Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben. Jesus sagt selbst, dass seine Worte lebendig sind. Durch die Worte Jesu spricht der Heilige Geist. Und nur wer Geist ist und geistlich sein möchte, wer ein Ohr hat für das, was der Geist sagt, für den sind diese Worte Worte des Lebens. Wer sie aber nicht geistlich auffassen möchte, wer das Wirken des Geistes an seinem Herzen ignoriert, verhindern möchte, blockiert – für den gilt, was in Römer 8 ab Vers 6 steht: Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden. Weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht und kann es auch nicht. Und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.

[24:50] Und deswegen kann jemand, der im Fleisch ist und aus dem Fleisch lebt, die geistlichen Worte Jesu auf Dauer nicht ertragen. Da gab es Menschen, die sind eine Zeit lang mit Jesus gegangen, weil sie sich davon einen eigennützigen Vorteil erhofften. Aber als sie merkten, wie tief das Evangelium geht, wie sehr es Mark und Bein trennt, Gedanken und Gesinnung scheidet, wie es so ähnlich in Hebräer 4 Vers 12 heißt, als sie gemerkt haben, wie sehr das Wort Gottes direkt in ihr Herz hineinleuchtet und ihre liebsten Sünden konfrontiert, als sie das gemerkt haben, da war es ihnen ein Ärgernis.

[25:35] Jesu Worte sind Worte des Lebens, aber das Fleisch sehnt sich nach dem Tod. Wir haben gelesen bei Paulus in Römer 8: Das Trachten des Fleisches ist Tod. Und deswegen für jemand, also für das Fleisch, das sich den Tod wünscht, auf das den Tod hinarbeitet, sind Worte des Lebens eine Bedrohung. Und das Fleisch betrügt uns.

[26:06] Das Fleisch suggeriert uns, täuscht uns vor, dass der Weg des Todes eigentlich ein tolles Leben beinhaltet und suggeriert uns, dass die Worte des ewigen Lebens eigentlich nicht wert sind, gelebt zu werden. Aber die Wahrheit ist genau das Gegenteil: Das Fleisch führt zum Tod und die Worte, die wir, wenn der Geist zu uns spricht, vielleicht als Bedrängnis empfinden, vielleicht als Einschränkung, vielleicht als übertrieben hart, wenn wir fleischlich denken – diese Worte sind genau die Worte des Lebens, die wir so dringend brauchen.

[26:46] In Johannes 1 Vers 4 haben wir diese berühmte Aussage am Anfang schon gelesen: In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Vers 5: Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen, so oder begriffen, in der Schlachter. Sie hat es nicht angenommen.

[27:05] Hier in Johannes 6 gibt es viele, die sich Jünger Jesu nannten, die ihm gefolgt sind, physisch, und auch gerne seine Predigten gehört haben, bis sie gemerkt haben, was die Worte Jesu in ihrem Leben verändern können und wollen und müssen. Und dann war das Licht nicht mehr willkommen. Es heißt in Vers 64: Aber es sind etliche unter euch, die nicht glauben. Denn Jesus wusste von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten und wer.

[27:35] wer die waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn von meinem Vater gegeben. Jesus macht das ganz deutlich. Jeder eigennützige, selbstsüchtige Grund, sich für Jesus zu interessieren, wird nicht halten.

[28:00] Johannes 1 drückt das wie folgt aus in Vers 12 und 13: „Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.“

[28:18] Es gab Menschen, die folgten Jesus, weil sie Lust auf eine Revolution gegen die Römer hatten. Es gab Leute, die folgten Jesus, weil sie sich einfach persönliche Vorteile erhofften. Es gab Leute, die wollten einen Posten, vielleicht in der neuen Regierung. Leute, die vielleicht einfach Jesus folgten, weil es jetzt modisch geworden war, Jesus zu folgen, weil die Masse dort war, die vielleicht sich für das Brot und die Fische interessierten, wie hier in Johannes 6 Jesus ja den Leuten sagt: „Ihr seid gekommen, weil ich am Tag zuvor so viel Brote auf wundersame Weise gemacht habe.“

[28:59] Warum bist du bei Jesus? Warum gehst du in die Gemeinde? Warum hörst du dir dieses Video an? Was ist der Grund, was ist deine Motivation?

[29:08] Jesus hatte dem Nikodemus gesagt in Johannes 3 und dort Vers 3: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von oben geboren wird – das ist das, was es wörtlich heißt, von oben, das heißt von Gott – so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ Man kann's eine Zeitlang in der Bewegung, die Jesus gestartet hat, mit dabei sein. Man kann Mitglied einer Gemeinde sein, man kann im Gottesdienst sitzen, sich ein Video anschauen, aber am Ende wird man Jesus doch wieder verlassen, wenn man nicht die Wiedergeburt von Gott annimmt und erlebt.

[29:47] Wenn man nur bei Jesus ist, weil man etwas erreichen will, wenn man Jesus instrumentalisieren will, dann wird man irgendwann Jesus verlassen.

[30:02] Aber die, die von oben gezeugt sind, sind diejenigen, die wiedergeboren sind, die bei Jesus sind, weil Gott sie zu ihm gebracht hat, die ihr Bedürfnis gespürt haben und ihr Leben Jesus in die Hände vertraut gelegt haben, die bleiben hier auch in der Krise.

[30:25] Vers 66: „Aus diesem Anlass zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm.“ Da sprach Jesus zu den Zwölfen: „Wollt ihr nicht auch weggehen?“ Das Griechische sagt so etwas wie: „Ihr wollt doch nicht etwa auch weggehen, oder?“ impliziert, dass Jesus sich wünscht, dass wir bei ihm bleiben. Er möchte nicht einfach nur die Leute aussortieren, so nach dem Motto: „Hat eh keinen Sinn.“ Er wünscht sich, dass wir bei ihm bleiben.

[30:52] Sein Wunsch. Vers 68: „Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. Wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes.“

[31:12] Wenn Jesus deine einzige Hoffnung ist, wenn du kein anderes Pferd im Rennen hast, wenn du nicht auf mehrere Hochzeiten tanzt, sondern wenn du dein Leben Jesus übergeben hast, dann kannst du doch zu niemandem anderen mehr gehen. Dann weißt du und erlebst du, wie sehr du abhängig von Jesus bist, und dann sind seine Worte ewiges Leben für dich, Worte des ewigen Lebens.

[31:39] Lieber Freund, liebe Freundin, sind die Worte in diesem Buch für dich die Worte des ewigen Lebens?

[31:54] Lesen wir die Bibel so, dass uns bewusst wird, dass hier uns das ewige Leben angeboten wird und dass wir es durch den Glauben erhalten können? Sollten wir nicht viel mehr uns mit der Bibel beschäftigen, über sie nachdenken und ihre Lehren und Gedanken in unser Leben aufnehmen?

[32:17] Ich möchte heute mich neu dafür entscheiden, Jesus ganz zu glauben und seine Worte, die Worte des ewigen Lebens, in mein Leben hineinzulassen.

[32:35] Johannes 5 und dort Vers 24. Jesus sagt: „Wahrlich, wahrlich, Amen, Amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat – das heißt Gott dem Vater – der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“

[33:01] Manche haben diese Formulierung falsch verstanden und haben gedacht, dass es deswegen kein Untersuchungsgericht in 1844, wie es Daniel beschreibt, für die Gläubigen geben kann. Aber hier geht es nicht darum, dass Jesus die Worte von Salomo auflösen möchte, der gesagt hat: „Denn dass jedes Werk in ein Gericht kommt, dass das Gute und das Böse.“ Die Worte von Petrus – Verzeihung – von Paulus in Römer 2, 16, dass es nach seinem Evangelium ein Gericht geben wird, dass wir alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden müssen, wie es Paulus an die Korinther schreibt.

[33:38] Sondern hier geht es darum, wie er selbst sagt, Jesus, dass jemand, der an ihn glaubt, der auf das Wort hört, vom Tod zum Leben hindurchgedrungen ist. Das Wort „Gericht“ meint hier Verurteilung. Jemand, der die Worte Jesu hört und Gott glaubt, ist vom Todesurteil zum ewigen Leben hindurchgedrungen.

[34:09] Lasst uns auf die Worte des ewigen Lebens hören.

[34:18] Wir haben schon gesehen, dass Gott möchte, dass jeder von uns ewiges Leben hat und nicht verurteilt werden muss, wie wir gesehen haben in Johannes 6 Vers 40.

[34:26] Wir lesen jetzt Vers 47, Johannes 6 Vers 47: „Wahrlich, wahrlich, sagt Jesus, Amen, Amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben.“

[34:41] Immer und immer und immer wieder finden wir im Johannesevangelium diesen Punkt: Wer an Jesus glaubt, hat ewiges Leben. Wer auf den Sohn schaut, hat ewiges Leben. Wer an Jesus glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Wer an Gott glaubt, wer die Worte Jesu hört, der hat ewiges Leben und wird nicht zum Tode verurteilt.

[35:06] Immer und immer wieder, als ob Gott versucht, durch den Heiligen Geist eine Barriere zu durchbrechen, eine Mauer zu durchstoßen, die so fest um unser Denken aufgebaut ist, wo wir denken, wir müssen etwas tun, um Gott zu beeindrucken. Und Gott versucht es immer und immer wieder, uns deutlich zu machen, so dass es uns endlich so langsam dämmert: Wer Jesus glaubt, ist nicht verurteilt. Wer Jesus glaubt, hat das ewige Leben.

[35:39] Dort steht nicht: „Der wird, wenn er sich dann noch mehr angestrengt hat, vielleicht dann doch das ewige Leben haben können.“ Dort steht: „Wer an Jesus glaubt, hat ewiges Leben.“

[35:52] Nun, einige verstehen das falsch und denken, wenn sie einmal an Jesus geglaubt haben, dann haben sie das ewige Leben, egal, was sie danach tun. Das sagt die Bibel nicht. Die Bibel sagt nicht, dass, wenn wir einmal glauben, wir für immer leben. Die Bibel sagt: Wer glaubt, hat ewiges Leben. Und es ist natürlich jedem Menschen freigestellt, zu glauben oder auch den Glauben wieder aufzugeben.

[36:15] Vertrauen ist kein Schalter, den man drückt, von dem man sich nicht mehr lösen kann. Vertrauen ist eine Eigenschaft einer Beziehung, die gepflegt werden muss. Nur wenn wir Gott vertrauen, haben wir ewiges Leben.

[36:34] Jemand, der Gott vertraut, kann sich auch von dem Vertrauen wieder abwenden, siehe Luzifer im Himmel, der zu Satan wurde, und er hat sein ewiges Leben verloren.

[36:53] Ja, man kann das ewige Leben verlieren, aber die Tatsache, dass man das ewige Leben verlieren kann, bedeutet ja, dass man es jetzt schon haben kann. Man kann ja nur etwas verlieren, was man jetzt auch hat.

[37:09] Lieber Freund, liebe Freundin, du kannst heute wissen, dass du ewiges Leben hast. Glaubst du an Jesus? Hast du dein Leben ihm gegeben, dein Herz ihm ausgeschüttet und vertraust du darauf, dass er für dich gestorben ist, dass er alle deine Sünden bezahlt hat, dass sein Gehorsam für dich gilt? Dann hast du heute ewiges Leben.

[37:41] Und ist das nicht ein unfassbar schönes Licht, das in die Finsternis unseres Lebens hineinleuchtet?

[37:54] Im Lichte dieser Wahrheit werden wir ganz anders über Charakterentwicklung und Gehorsam und all diese Dinge nachdenken. Denn jetzt verstehen wir, dass es etwas ist, das Gott uns schenkt, weil er bei uns ist. Jetzt verstehen wir, dass es etwas ist, wo Gottes liebevolles Wesen in unserem Leben sich zeigen darf. Jetzt verstehen wir, dass wir nicht Gott beeindrucken müssen, denn wir haben das ewige Leben.

[38:36] Gott bereitet uns jetzt darauf vor, es in diesem Leben schon in Fülle genießen zu können, so wie es in dieser sündenkranken Welt möglich ist, und dann einmal für alle Ewigkeit bei ihm sein zu können. Er trainiert uns, dass wir diesem ewigen Leben, das uns geschenkt ist, auch entsprechend würdig leben.

[39:02] Lieber Freund, liebe Freundin, lasst uns glauben, was Jesus sagt. Vers 47 in Johannes 6: „Wahrlich, wahrlich, Amen, Amen, darauf kannst du dich verlassen.“ „Wer an – ich sage euch“, sagt Jesus, „wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben.“

[39:29] Gehe nicht weiter, bevor du diesen Punkt für dich verstanden hast, angenommen hast und glaubst.

[39:46] In Johannes 8 Vers 31, da sehen wir genau den Punkt, den wir gerade schon angesprochen haben, dass wir in diesem Wissen, in diesem Glauben, bleiben dürfen und müssen. „Das sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, in den Worten des ewigen Lebens.“

[40:09] Wir haben das ewige Leben ja nicht getrennt von Jesus. Wir haben es ja nicht, weil er es uns einmal gibt und wir dann damit machen können, was wir wollen. Sondern wir haben das ewige Leben ja, solange wir auf ihn vertrauen und auf seine Worte des ewigen Lebens hören.

[40:33] „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger.“ Ein Schüler Jesu, ein echter Schüler von Jesus, ist der, der dabei bleibt, auf Jesu Worte zu hören, der nicht eine schnelle Lösung möchte und dann wieder sein eigenes Leben leben möchte, sondern der tatsächlich sein Leben Jesus widmet.

[40:57] Hast du dein Leben, dein ganzes Leben, deine Hobbys, dein Beruf, deine Familie, deine Ehe, deine geheimsten Gedanken Jesus gewidmet? Lernst du von ihm? Bist du bereit, mehr zu lernen?

[41:32] Gott gebe, dass wir in seinem Wort bleiben, dass wir Tag für Tag uns Zeit nehmen, über sein Wort nachzudenken. Hast du eine Zeit, eine stille Zeit, in der du auf die Stimme Jesu in seinem Wort des ewigen Lebens hören kannst? Das brauchst du, das brauche ich. Ich kann keinen Tag ohne das haben. Ich kann nicht einen Tag aus den geistlichen Erfahrungen von vorgestern oder letzter Woche leben. Das kann niemand von uns. Lasst uns im Wort des ewigen Lebens bleiben.

[42:09] Johannes 12 und dort Vers 46. Johannes 12 Vers 46. Jesus sagt: „Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen.“ Wir denken an Johannes 8 Vers 12, wo Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ „Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.“

[42:32] Jeder, der an mich glaubt, nicht nur manche, nicht nur die mit dem meisten Bibelwissen. Jeder, der an mich glaubt, wird nicht in der Finsternis bleiben. So ähnlich hat er es in Johannes 8 ausgedrückt in Vers 12. „Nun redete Jesus wieder zu ihnen, nachdem er der Ehebrecherin vergeben hatte, mit den Worten: „So verurteile ich dich auch nicht.“ Todesurteil nicht. So wie in Johannes 5: „So verurteile ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr.“ Und jetzt kommt Vers 12: „Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ In ihm war das Licht und das Licht – Verzeihung – in Johannes 1 Vers 4, ich muss es heißt Johannes 1 Vers 4: „In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“ Das Licht scheint in die Finsternis.

[43:31] Und wer an Jesus glaubt, der kann dieses Licht in Anspruch nehmen. Aber viele glauben nicht an Jesus, und deswegen heißt es: „Die Finsternis hat es nicht ergriffen.“

[43:45] Ist Jesus für dich das Licht, das die Finsternis durchleuchtet? Du musst nicht in finsteren Gedanken bleiben. Du musst nicht in der Dunkelheit von Taten bleiben, die besser nicht ans Licht kommen, wie du vielleicht denkst. Du kannst die Finsternis verlassen, du kannst dich in das Licht stellen. Komm zu Jesus, folge ihm, glaube ihm, und du stehst im Licht.

[44:21] Das Johannesevangelium ist genau dafür geschrieben worden. Johannes 20 und dort Vers 31. Johannes 20 Vers 31: „Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt.“ Also, gesprochen wird hier von den Zeichen. „Dies aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass – damit, damit ihr glaubt – das ist der Grund – diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.“

[44:56] Warum gibt es das Johannesevangelium? Und ich möchte ergänzen: Warum gibt es die biblischen Bücher? Sie gibt es, damit wir den Glauben kennenlernen, den Glauben erfahren, damit wir glauben und durch diesen Glauben, der durch das Lesen und Studieren und Nachdenken und das Anwenden der biblischen Worte in unser Leben kommt, durch diesen Glauben an das, was geschrieben steht, haben wir ewiges Leben im Namen Jesu.

[45:29] Lasst uns die Bibel studieren, lasst uns sagen wie Petrus: „Wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“ Es gibt viele Bücher, viele Zeitungen, viele Internetseiten, es gibt viel Text, den man lesen kann. Aber nur in diesem Buch, nur dort, wo die Inspiration des Heiligen Geistes wirkt, nur dort sind die Worte des ewigen Lebens.

[46:07] Johannes Kapitel 3 und dort in Vers 18. Johannes 3 Vers 18: „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet. Wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.“

[46:24] Und hier sehen wir ganz deutlich, dass es im Johannesevangelium, wenn hier in Johannes 3 und Johannes 5 von dem Gericht gesprochen wird, dann meint das nicht das zukünftige oder das momentan – ja, gegenwärtige, damals zukünftige, heute gegenwärtige – Gericht vor der Wiederkunft für alle Menschen, wo die Fälle geprüft werden, wo die Bücher geöffnet werden. Das ist nicht gemeint. Denn zur Zeit von Jesus hatte dieses Gericht ja gar nicht begonnen. Es war zur Zeit von Paulus noch in der Zukunft, wie er ja selbst sagt in der Apostelgeschichte 17 und in Römer 2. Es geht hier also nicht um das Untersuchungsgericht seit 1844. Es geht um die Verurteilung aufgrund der Sünde.

[47:07] Mit anderen Worten: Wer an Jesus glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht glaubt, der ist schon verurteilt, denn ohne Glauben kann dies das Urteil, kann die Verurteilung gar nicht aufgehoben werden.

[47:27] Vers 36 macht das ganz deutlich, Johannes 3 Vers 36: „Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben.“ Da sind wir schon wieder. „Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben. Wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“

[47:46] Das heißt, es nicht: Der Zorn Gottes kommt irgendwann auf ihn, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. Wir machen uns keinen Begriff, wie sehr wir mit der Sünde, die wir alle begangen haben, Gott beleidigt haben, ihm Schaden zugefügt haben, anderen seiner geliebten Geschöpfe Schaden zugefügt haben. Gott ist zornig wegen der Sünde, und er ist es mit allem Recht.

[48:17] Als Sünder tendieren wir dazu, unsere eigene Sünde zu marginalisieren und als nicht so schlimm zu entschuldigen. Aber die Wahrheit ist, unsere Sünde, die wir begangen haben, ist eine totale Katastrophe, ein Verbrechen, etwas, was uns eigentlich sofort den Tod verdient hätte. Und kein sündloser Engel würde denken, das wäre jetzt zu grausam. Wir sind schlimme Sünder, wir sind Feinde Gottes.

[48:56] Wenn wir glauben, dass Gott, obwohl wir seine Feinde gewesen sind und ihm so viel Schaden zugefügt haben, dass er uns trotzdem unbedingt bei sich haben möchte und er diese Strafe nicht einfach ignoriert und übergeht, sondern sie in aller Gerechtigkeit auf sich selbst nimmt, dann werden wir das verstehen, dann werden wir Gottes Liebe verstehen wie nie zuvor.

[49:34] Und wir werden auch verstehen, dass man mit der Sünde nicht spielen kann und dass Gott sein Gesetz nicht geändert hat, als er am Kreuz von Golgatha den Preis für jede Gesetzesübertretung bezahlt hat. „Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben“, weil Jesus für uns gestorben ist, weil Jesus gekommen ist, damit wir nicht verloren gehen, weil er gekommen ist, damit er die Sünde wegnimmt, die das Todesurteil nach sich zieht. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, sagt Römer 6. „Wer den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben. Wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“

[50:15] Nur Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Nur durch den Glauben, nur durch das Schauen auf Jesus, kannst du gerettet werden. Jeder andere Weg wird dazu führen, dass der Schlangenbiss dich tötet. Alles andere, was du versuchen wirst – das Austreten der Schlangen kann vielleicht dazu führen, dass du ein paar Schlangen tötest, aber du bist schon längst gebissen, du wirst trotzdem sterben. Weglaufen vor den Schlangen kann dafür sorgen, dass du nicht noch mal gebissen wirst, aber du wirst trotzdem sterben, denn du bist schon getötet, bist schon gebissen. Alle Medizin, die du dir kaufen kannst, um im Bild zu bleiben, wird nicht dazu führen, dass dieses Gift dich nicht tötet.

[51:00] Jede andere Statue, zu der du beten magst, wird nichts bewirken. Das Einzige, was dich retten kann, der du schon gebissen bist mit dem tödlichen Gift der Sünde, das Einzige, was dich am Leben halten kann und ewiges Leben geben wird, ist, wenn du auf den schaust, der am Kreuz von Golgatha diese giftigen Schlangen auf sich genommen hat, sodass all das, was dich hier bedroht, dort schon gelöst ist, dort schon tot ist.

[51:37] Glaubst du heute an Jesus als deinen persönlichen Erlöser? Und wenn du seit Jahrzehnten eine Gemeinde besuchst, aber es nie so ganz richtig hast annehmen können, dass durch den Glauben dir heute ewiges Leben geschenkt wird, dann nimm es heute an. Stoppe dieses Video, wenn nötig, und geh auf die Knie und bitte Jesus um Vergebung deiner Sünden und danke ihm, dass er alle diese Sünden schon getragen hat, dass, wenn du ihm glaubst, du jetzt ein neues Leben hast.

[52:24] Johannes 5 und dort Vers 24: „Wahrlich, wahrlich, Amen, Amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat – der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“

[52:44] Vers 38 sagt Jesus zu den Pharisäern: „Sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat.“ Ohne Glauben können wir zwar die Bibel lesen, aber vergessen wieder, was sie sagt, und es hat keinen bleibenden Einfluss auf unser Leben.

[53:02] Aber mit dem Glauben, mit dem Blick auf das Kreuz, werden die Wahrheiten der Bibel für unser Leben greifbar, relevant, sie werden unser Leben verändern. Wir werden in der Bibel, im Wort des ewigen Lebens, bleiben.

[53:22] Nein, es ist nicht unsere Anstrengung, die dazu führt, dass wir am Ende das ewige Leben festhalten können. Es ist der Glaube, der Blick auf das Kreuz, das beständige Vertrauen auf Jesus, das uns befähigt, im Wort zu bleiben und dadurch durch das Wort zu wachsen bis zur vollen Mannesreife, bis der Charakter Jesu in unserem Leben widergespiegelt wird. Das geschieht durch den Glauben.

[54:03] Und deswegen lasst uns allen Zweifel beiseitelegen. Der Zweifel macht alles kaputt, aber der Glaube hängt sich an den, der alles wiederherstellen kann, sogar das, was durch den Zweifel kaputt gemacht worden ist.

[54:22] Wir können keine Überzeugung uns erarbeiten, indem wir möglichst viele historische Fakten zusammensammeln. Nichts gegen die historischen Fakten, aber sie können uns kein ewiges Leben geben. Wir können nicht durch besonders eifriges Studium uns einen Wissensstand erreichen, erarbeiten, auf dem wir dann ein festes Fundament haben. Einzig und allein, indem wir Gott...

[54:44] haben einzig Halt, indem wir Gott vertrauen, können wir feststehen. Denn wenn wir Gott vertrauen, dann verbinden wir uns wie ein Kind mit dem Vater, der alles weiß. Denn unser Vater im Himmel ist nicht wie unsere irdischen Väter. Er weiß wirklich alles, und bei ihm sind wir sicher. Und deswegen ist unser Glaube nur dann krisensicher, nur dann endzeitsicher, nur dann für die Ewigkeit gemacht, wenn wir uns an Jesus klammern. Im Glauben dann bleibt das Wort in uns und wir im Wort. Durch den Glauben kann Gottes Wort beständig in uns bleiben, und dann erfüllt sich, was in Psalm 119 steht. Was für eine wunderbare Verheißung, die ich für mich persönlich in Anspruch nehmen möchte: Psalm 119, Vers 11. Und ich lade dich ein, das auch zu tun. Dort heißt es in Vers 11: "Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen dich sündige."

[55:48] Was ist das Geheimnis, Sünde zu überwinden? Es besteht darin, auf Jesus zu schauen. Denn durch den Glauben an Jesus, dass er uns ewiges Leben schenkt, jetzt hier bleibt sein Wort in uns, und dadurch werden wir auf übernatürliche Weise befähigt, der Sünde nicht nachgeben zu müssen.

[56:22] Johannes 8, Vers 24: "Darum habe ich euch gesagt", sagt Jesus zu den Seinen, "dass ihr in euren Sünden sterben werdet. Denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin" – das Griechische kann man übersetzen mit "dass ich bin" – "so werdet ihr in euren Sünden sterben." Lieber Freund, liebe Freundin, es gibt keinen anderen Weg. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wenn wir Jesus nicht glauben, bleiben die Sünden bei uns. Nichts kann uns von diesen Sünden retten außer der Tod von Jesus am Kreuz von Golgatha. Der gesamte Erlösungsplan basiert auf diesem Opfer. Der Priester brachte selbst am großen Versöhnungstag, wenn er ins Allerheiligste ging, das Blut des Opfers dort hinein und sprengte es auf die Bundeslade.

[57:19] Ohne Glauben an Jesus: keine Heiligung, keine Charaktervervollkommnung, kein Gehorsam, keine Sündenüberwindung, keinen Charakter für die Ewigkeit. Wir brauchen den Glauben an Jesus, wie in Johannes 3, Vers 4 bis 16 erklärt wird: "Denn so hat Gott die Welt geliebt."

[57:47] Johannes 12, Vers 47 und 48: "Und wenn jemand meine Worte hört und nicht glaubt, so richte ich ihn nicht. Denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern damit ich die Welt rette." Jesus ist nicht gekommen, damit er dich irgendwie aussortieren kann. Er ist gekommen, damit du möglichst bei ihm bist. "Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag."

[58:28] Jesus ist nicht erst freundlich und dann zornig. Er ist nicht erst einladend und dann bestrafend. Sondern wir sind in einem verzweifelten Zustand. Wir sind schon verloren. Aber Gott gibt sich damit nicht zufrieden. Er holt uns heraus, wenn wir möchten. Er bietet uns das Evangelium an. Er bietet uns ewiges Leben an. Er schenkt es uns. Wir müssen es ihm glauben, es erfassen, anfassen, ergreifen, und dann haben wir es. Und wenn es dann jemand verwirft, der bleibt dann verloren. Und er wird einmal in der Ewigkeit verstehen, dass er genau diese Worte des ewigen Lebens, die er hätte ergreifen können, dass die seine einzige Chance gewesen sind, und dass er sich selbst zuzuschreiben hat, dass er sie nicht ergriffen hat. In diesem Sinne werden genau diese Worte sein Richter sein, denn sie werden sozusagen übertragen es ihm sagen: "Du hättest ja gerettet werden können, aber du wolltest es nicht, und deswegen bleibst du verloren."

[59:51] Jesus hat uns vorgemacht in der Wüste, dass wir das Wort Gottes brauchen. Die Worte des Lebens waren auch Worte des Lebens für Jesus selbst. Alle Angriffe des Satans hat er pariert mit einem "Es steht geschrieben". Nicht um seine Bibelkenntnis zu zeigen, sondern weil er sich an das Wort geklammert hat und vertraut hat, dass das, was Gott dort gesagt hat, auch wirklich vertrauenswürdig ist.

[1:00:27] In Johannes lesen wir, in Johannes 1, Vers 12 und 13, noch einmal: "Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind."

[1:00:52] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du heute von Herzen Jesus angenommen hast – nicht, weil du selbst dich erhöhen möchtest, nicht, weil das einfach nur Teil deiner Familientradition ist, nicht, weil du damit irgendwelche egoistischen, fleischlichen Motive verfolgen willst, weil du dir denkst, durch eine Position in der Gemeinde kannst du dann diesen Vorteil haben, sondern wirklich von Herzen Jesus glaubst, dann darfst du wissen, dass du wiedergeboren wirst, dass Gott dich von oben gezeugt hat, dass du das Anrecht hast, dich ein Kind Gottes zu nennen.

[1:01:34] Und wenn du erst einmal das begreifst, wenn wir begreifen, dass wir Kinder sind und Gott unser Vater ist, dann verändert das unser Leben.

[1:01:50] Möchtest du heute Jesus aufnehmen in dein Herz? Möchtest du heute ihm glauben? Darf er dir heute den Glauben schenken, der ewiges Leben bewirkt? Bei jedem, egal wie er heißt, egal wie alt er ist, egal was er erlebt hat, egal wo er herkommt, egal wer du bist, darf Jesus dir diesen Glauben schenken, der, wenn du ihn annimmst, dir ewiges Leben schenkt.

[1:02:23] Heute Offenbarung 3, Vers 18. Jesus sagt: "Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst." Der Glaube, den Jesus uns schenkt, ist das Kostbarste, was es gibt. Er ist gereinigt durch seine Liebe, und wenn wir diesen Glauben haben, wird unser Glaube durch die Liebe wirksam sein, tätig sein. Jesus schenkt dir diesen Glauben. Du musst ihn kaufen, brauchst aber kein Geld. Du musst ihn nur haben wollen. Er wird dir nicht hinterhergeschmissen. Möchtest du diesen Glauben heute haben? Sage nicht: "Ich bin schon reich." Nimm den Glauben, den Jesus anbietet. Sei nicht mit deinem eigenen Glauben, den du zusammengebastelt hast, zufrieden. Nimm den Glauben an, den Jesus im Johannesevangelium beschrieben hat, vorgelebt hat und dir heute an deiner Herzenstür anbietet. Nimm die weißen Kleider seiner Gerechtigkeit an. Er ist für dich gestorben, er hat für dich gelebt. Sein Leben kann für dich gelten, wenn du das heute möchtest, "damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wirst, und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst."

[1:03:44] Möchtest du heute das Angebot Jesu in Anspruch nehmen, dass du das Evangelium verstehst und siehst, wie Gott es gemeint hat, dass du dich siehst, wie du ohne Jesus wirklich bist, und dass du siehst, wie du mit Jesus wirklich bist? Nein, es ist nicht so, dass wir ohne Jesus ganz okay sind und mit Jesus im Grunde genommen immer noch eigentlich ziemlich, ähm, ja, ähm, halt immer im Hamsterrad weiter sündigen werden. Nein, ohne Jesus sind wir Feinde Gottes und haben den sofortigen Tod verdient. Aber mit Jesus, mit Jesus, mit Jesus sind wir Kinder Gottes und haben das ewige Leben. Und wenn wir in seinem Wort bleiben, dann wird er uns die Kraft geben, ein neues Leben auch zu leben im Überfluss.

[1:04:49] Ist das heute dein Wunsch? Gott segne deine Entscheidung, und du darfst wissen, du bist ein Kind Gottes.

[1:04:56] Wollen wir gemeinsam beten? Lieber Vater im Himmel, danke, dass du durch dein Wort heute zu uns gesprochen hast. Danke, dass du hindurchgedrungen bist durch die dunklen, finsteren Mauern des Unglaubens, die sich so leicht um unser Herz herumbauen. Herr, wir möchten deine Erlösung höher schätzen als jemals zuvor. Wir möchten dir glauben und vertrauen und wie Kinder uns an dich schmiegen und dir danke sagen, dass wir deine Kinder sein dürfen, dass wir heute die Gewissheit ewigen Lebens haben können, dass das Licht in unsere Finsternis hineingeschienen hat, ohne dass wir es verdient hätten und trotzdem ganz real und ganz wirklich. Und dafür danken wir dir. Schenk uns heute Kraft, dir zu folgen. Schenk uns heute Freude an der Erlösung. Schenk uns heute die Gelegenheit, jemandem davon zu erzählen, was wir mit dir erlebt haben. Und danke, dass du uns nicht verlässt und dass wir auf dich bauen dürfen und dass du uns bis ans Ende führen möchtest. Danke, dass du uns lieb hast und dass diese Liebe die Grundlage von allem ist. Hier sind wir, nimm du unser Herz. Wir können es dir nicht geben. Halte du es rein, denn wir alleine können es nicht reinhalten. Schenk uns den Glauben, der ewiges Leben bringt. Das bitten wir in deinem Namen, Herr Jesus, und danken dir, dass du dieses Gebet erhört hast. Denn du hast uns versprochen, dass wenn wir diese Dinge beten, die nach deinem Willen sind und in deinem Namen, dann haben wir diese Dinge. Amen.

[1:06:54] Möge Gott dich segnen. Nächste Woche werden wir ein weiteres Thema haben, dann auch ein neues Gesicht hier sehen. Bis dann wünsche ich euch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.


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