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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


Dieses Video, Teil der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ von Christopher Kramp, beleuchtet Offenbarung 3:18c und Jesus‘ Angebot von „weißen Kleidern“ an die Gemeinde Laodizea. Kramp erklärt, dass diese weißen Kleider Gottes Gerechtigkeit symbolisieren, die uns durch Glauben geschenkt wird, im Gegensatz zu unserer eigenen „befleckten“ Gerechtigkeit. Anhand biblischer Beispiele aus 1. und 2. Mose, Jesaja und Römer betont er die Notwendigkeit eines geistlichen „Kleiderwechsels“ – einer echten Bekehrung und Abkehr von Götzen –, um rein vor Gott zu stehen und ewiges Leben zu erlangen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:49] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar hier auf www.joelmedia.de. Wir starten in das neue Jahr 2025 und sind immer noch mittendrin in dieser so überaus wichtigen Botschaft von unserem Freund und Erlöser Jesus Christus an die Gemeinde Laodizea, an uns. Wir sind mitten in Vers 18, wo Jesus uns Dinge zum kostenlosen Kauf anbietet.

[1:25] Wir haben das letzte Mal über das Gold gesprochen, das im Feuer geläutert worden ist – Glaube, der durch die Liebe wirksam ist. Heute wollen wir über den zweiten Punkt sprechen, das Zweite, das Jesus dir und mir anbietet, dass wir es ergreifen, ohne etwas dafür bezahlen zu müssen, aber dass wir uns wirklich dafür entscheiden: nämlich weiße Kleider, damit wir verstehen, was das für uns persönlich bedeutet und wir es wirklich in unserem Alltag auch erleben möchten.

[2:02] Möchten wir Gott einladen, unser Studium zu segnen, zu uns zu sprechen und uns mit seinem Heiligen Geist zu erfüllen. Und wenn es dir möglich ist, lieber Freund, liebe Freundin, dann lade ich dich ein, mit mir gemeinsam ein Gebet zu sprechen und dazu niederzuknien.

[2:22] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du durch dein Wort direkt zu unseren Herzen sprichst. Danke, dass du uns von Herzen lieb hast und danke, dass wir jetzt zu deinen Füßen sitzen dürfen und lernen dürfen. Wir möchten Dich bitten, dass du alles Störende fernhältst, dass wir in deiner Gegenwart erfrischt werden, gestärkt werden und dein Wort so verstehen, wie du es gemeint hast. Herr, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[3:11] Wir lesen in Offenbarung 3 Vers 18: „Ich rate dir von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst.“

[3:20] Wir haben gesehen in den letzten Folgen: Jesus rät uns etwas. Das ist nicht nur ein Tipp, mit dem er uns etwas Gutes zukommen lassen möchte, was man vielleicht braucht oder nicht braucht, sondern das ist ein Ratschlag vom Herzen Gottes, der lebensnotwendig für uns ist.

[3:36] Jesus bietet uns nichts an, was wir vielleicht nicht bräuchten, sondern er bietet uns die Dinge an, die wir unbedingt brauchen. Einen Ratschlag von Jesus darf man nicht aus dem Wind schlagen.

[3:49] Wir haben gesehen, dass das Gold, das er uns anbietet, Glaube ist, und das ist im Feuer geläutert. Es bedeutet, dass dieser Glaube durch Liebe, durch die Liebe, die Gott zu uns hat, wirksam wird. Durch Glaube und Liebe allein kann unser Leben vor Gott wohlgefällig sein. Durch den Glauben können wir das ewige Leben erlangen.

[4:17] Laodizea glaubt, reich zu sein (Vers 17): „Denn du sprichst im Griechischen: Reich bin ich und reich bin ich geworden und nichts habe ich nötig.“ Laodizea erkennt nicht, dass der wahre Glaube fehlt. Deswegen sagt Jesus: „Ich rate dir von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst.“

[4:37] Wir haben gesehen, du und ich, wir brauchen den echten, rettenden Glauben, den wir nur von Jesus bekommen können, der durch die Liebe Gottes wirklich im Leben wirksam ist.

[4:57] Wir haben gesehen, dass wir dieses Gold kaufen müssen. Es wird uns nicht hinterhergeschmissen. Wir müssen es von Herzen haben wollen, aber wir müssen nichts dafür bezahlen. Es gibt nichts, das wir jetzt als Gegenwert, sozusagen als eigenen Verdienst, einbringen könnten. Es ist ein Geschenk, für das wir uns entscheiden dürfen. Das ist das Gold, das im Feuer geläutert ist.

[5:21] Jesus bietet aber noch mehr an, noch mehr, was wir brauchen. Es heißt in Vers 18: „Ich rate dir von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird.“

[5:48] Wir brauchen weiße Kleider. Wir wollen jetzt ein bisschen besser verstehen, was es mit diesen weißen Kleidern auf sich hat.

[5:54] Der Grund wird selbst von Jesus hier direkt gesagt. Er sagt: „Und weiße Kleider, damit...“ Das heißt, jetzt kommt der Grund: Wir brauchen weiße Kleider, „damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird.“

[6:09] Erster Punkt, den wir lesen: Diese weißen Kleider sind zum Gebrauch. Jesus schenkt uns nicht ein weißes Kleid, das wir als Trophäe in den Kleiderschrank hängen und sagen: „Na ja, theoretisch könnte ich das ja anziehen. Da habe ich was in der Hinterhand, wenn es mal hart auf hart kommt, hab ich da was, was ich dann rausholen kann.“ Sondern er möchte, dass wir dieses weiße Kleid auch tragen. Es ist also nicht nur eine theoretische Sache, die irgendwo abstrakt abgelegt wird, sondern das weiße Kleid ist für den Gebrauch, für den Alltag, für unser tatsächliches Leben gedacht. Wir sollen uns damit bekleiden, es muss sozusagen an uns sein.

[6:55] Ein weißes Kleid, um uns zu bekleiden, damit etwas nicht passiert. Das heißt: „Damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird.“

[7:04] In Vers 17 hatten wir gesehen, dass in dieser schmerzhaften, aber heilsamen Diagnose, die Jesus der Gemeinde Laodizea, also uns, gibt, unter anderem gesagt wird: „Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.“

[7:24] Wir hätten damals gesagt, diese fünf Begriffe lassen sich ein bisschen genauer differenzieren. Wir haben „elend und erbärmlich“ als zwei allgemeine Begriffe, die so den Zustand beschreiben. Und dann haben wir das „arm“, und da haben wir das Gold, damit wir reich werden. Und wir haben „blind“, und wir haben „entblößt“, also nackt. Und dieses „entblößt“ wird gelöst durch die weißen Kleider.

[8:00] Und soweit können wir jetzt schon uns deutlich sagen: Das „blind“ wird gelöst durch die Augensalbe. Es sind drei spezifische Probleme, für die es drei spezifische Lösungen gibt, und die dann den allgemeinen, durch „elend und erbärmlich“ beschriebenen Zustand dauerhaft und grundsätzlich verändern.

[8:26] Das Kleid ist also eine Antwort auf ein bestehendes Problem. Es heißt ganz deutlich: „Und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird.“

[8:36] Laodizea ist nackt, aber soll nicht nackt bleiben. Mit anderen Worten: Jesus möchte, dass dieser Zustand sich ändert. Es geht nicht darum, einfach nur zu wissen, dass wir nackt sind und entblößt sind, sondern es soll sich ändern. Jesus ist mit diesem Zustand nicht zufrieden. Das soll nicht so bleiben. Das weiße Kleid verändert das.

[9:03] Und dazu müssen wir uns kurz erinnern, was wir studiert haben, als wir über dieses „entblößt“ nachgedacht haben vor einigen Wochen. Wir haben damals gesehen und gelernt die Geschichte 1. Mose 2 und 3 von der Erschaffung des Menschen und vom Sündenfall illustriert das Konzept der Blöße. Als Adam und Eva ihr Lichtkleid verloren in 1. Mose 3, durch die Sünde, weil ihnen der Glaube, weil sie den Glauben von sich stießen, nicht mehr Gott geglaubt haben, sondern der Versuchung nachgegeben haben, verloren sie das Lichtkleid und standen dann plötzlich nackt da.

[9:56] Da in 1. Mose 3 Vers 21 sehen wir, dass schon damals Jesus eine Lösung für das Problem der Nacktheit gegeben hat. In 1. Mose 3 und dort Vers 21 heißt es: „Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie.“

[10:29] In 1. Mose 3 ein Kleid, das Gott bereithält, das er Adam und Eva anbietet, und dass Adam und Eva auch annehmen. Also sie hatten die Wahl, sie hätten natürlich weglaufen können und sagen können: „Das wollen wir nicht.“ Gott hat sie nicht, es war keine Zwangsjacke, in die er sie gesteckt hat. Aber weil Adam und Eva ihre Bedürftigkeit sahen, weil Adam und Eva von Jesus selbst, aus dem Munde Jesu, diese Hoffnung erhielten, dass einmal die Sünde besiegt wird in 1. Mose Vers 15, waren sie bereit, dieses Kleid, das Gott bereitet hatte, anzunehmen und es auch tatsächlich zu tragen.

[11:09] Dieses Fellkleid sollten sie nicht einfach irgendwo hinhängen, sie sollten es am Körper tragen, und damit wurde die Nacktheit bedeckt. „Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie.“

[11:27] Das Fell, das gehörte ursprünglich einem Tier, und man kann nicht das Fell dieses Tieres tragen, ohne dass dieses Tier dann gestorben ist. So deutet jedenfalls 1. Mose 3:21 diese tiefe Wahrheit an, dass der Tod eines Unschuldigen das Problem der Sünde löst.

[12:09] Was ist dieses Kleid? Jesaja 64 und dort Vers 5. Jesaja 64 Vers 5. Dort wird auch ein Kleid beschrieben, aber eines, das nicht dieses weiße Kleid ist. Jesaja 64 Vers 5. Es heißt hier: „Wir sind ja allesamt geworden wie unreine und alle unsere Gerechtigkeit wie ein beflecktes Kleid.“

[12:44] Wir sind alle verwelkt wie die Blätter, und unsere Sünden trugen uns fort wie der Wind. Unsere eigene Gerechtigkeit ist auch ein Kleid, aber ein beflecktes Kleid.

[12:54] Damals hatten Adam und Eva sich ja auch ein Kleid gemacht, mit dem, was ihre eigenen Hände zusammen genäht hatten, aus den Feigenblättern. Aber dieses Kleid, das haben wir damals gesehen, dieses Kleid, dass sie sich selbst gemacht hatten, hatte keinen Bestand in der Gegenwart Gottes. Als sie damit in die Nähe Gottes kamen, weil Gott auf sie zukam, sagt Adam: „Ich fürchtete mich, denn ich bin nackt.“

[13:26] Unsere eigene Gerechtigkeit, unser Gefühl: „Na ja, ich bin ja gar nicht so schlecht wie die anderen, ich bin eigentlich ein ganz toller Kerl, ich habe schon viele gute Dinge getan.“ All das, was wir auf uns selbst zugutehalten, all das hat vor Gott keinen Bestand. Es ist wie ein beflecktes Kleid. Unsere eigene Gerechtigkeit kann das Problem nicht lösen.

[13:53] Laodizea wird niemals verändert werden, wenn es einfach nur darauf schaut, was es alles Gutes kann und was es alles Tolles tut. Es braucht einen Kleiderwechsel.

[14:09] In 1. Mose 35 und dort Vers 2 wird so ein Kleiderwechsel angeordnet. In 1. Mose 35 Vers 2, da sprach Jakob zu seinem Haus und zu allen, die bei ihm waren: „Tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.“

[14:32] Das Kleiderwechseln, ein Symbol für eine Neuorientierung, für eine Bekehrung, für das Wegtun der Götzen aus dem Leben.

[14:45] Jakob und seine Familie waren das Volk Gottes, aber da war viel Götzendienst mitten in der Familie von Jakob. Immer wieder blitzt das so in den Berichten in 1. Mose auf. Wir denken an die Teraphim, die Rahel mitgenommen hat aus dem Haus ihres Vaters zum Beispiel. Und Gott hat das gesehen, und das konnte nicht so bleiben. Und Jakob muss diese wichtige Entscheidung treffen, muss seine Familie auffordern: „Lasst uns die Kleider wechseln, wir brauchen andere Kleider. Wir müssen die Weltlichkeit und den Götzendienst aus unserer Mitte entfernen.“

[15:20] Lieber Freund, liebe Freundin, auch Laodizea braucht einen Kleiderwechsel. Vielleicht trägt ja Laodizea Kleider, und das ist vielleicht der Grund, warum es gar nicht merkt, dass es nackt ist. So wie Adam und Eva auch Kleider trugen und deswegen dachten, das Problem sei gelöst. Aber in der Gegenwart Gottes fühlte sich Adam plötzlich wieder nackt. Und vielleicht sind wir so weit weg von Gott, dass uns gar nicht auffällt, wie nackt wir eigentlich sind, weil wir uns miteinander vergleichen und mit unserer eigenen Gerechtigkeit uns miteinander einigermaßen arrangiert haben.

[16:07] Die befleckten Kleider müssen weg. Die eigene Gerechtigkeit muss weg, denn die eigene Gerechtigkeit, die macht uns oder die führt dazu, dass wir vor Gott immer noch nackt sind. In seiner Analyse sind wir immer noch nackt. Wir müssen die Kleider wechseln. Wir brauchen heute Menschen wie Jakob, die ihrer eigenen Familie, ihrer eigenen Gemeinde helfen, zu sehen, wie wichtig es ist, die Kleider zu wechseln: Bekehrung, Abkehr von den Götzen, ein Wegtun von den Dingen, die Gott nicht gefallen.

[16:49] Wer Gott begegnet, braucht ein sauberes Kleid. 2. Mose 19 Vers 10 wird das ganz deutlich. 2. Mose 19 und dort Vers 10. Kurz bevor Gott die Zehn Gebote hörbar vor all den Israeliten sagen wollte, sollte das Volk sich vorbereiten. Die waren schon am Berg Sinai. Es heißt in 2. Mose 19 Vers 10: „Da sprach der Herr zu Mose: Geh zum Volk und heilige sie heute und morgen, und sie sollen ihre Kleider waschen.“

[17:24] Da sollte kein Israelit mit dreckigen, schmutzigen Kleidern zu Gott kommen. Gott sagt damals damit ganz deutlich: „Wer zu mir kommen möchte und mit mir leben möchte, muss reine Kleider haben.“ Als Gläubige haben wir das Ziel, einmal die Ewigkeit mit Gott zu verbringen. Wir möchten im Himmel und dann auf der neuen Erde bei ihm sein, mit ihm leben in seinem Königreich. Aber wenn Gott schon hier auf dieser Erde am Berg Sinai in der Wüste sagt: „Wenn ihr zu mir kommen wollt, wenn ihr meine Herrlichkeit sehen wollt, meine Stimme hören wollt, dann müsst ihr hier schon auf dieser Erde reine Kleider tragen“, wie viel mehr brauchen wir reine Kleider, wenn wir einmal die Ewigkeit bei dem verbringen wollen, der hier auf dem Berg Sinai sich offenbart hat.

[18:18] Wir brauchen reine Kleider. Die Israeliten müssen ihre Kleider waschen. Wir finden also verschiedene Aspekte, mit denen das Gleiche ausgedrückt wird, verschiedene Nuancen des Bildes. Manchmal wird von einem Wechsel der Kleider gesprochen, manchmal von einem Reinigen der Kleider. Es geht immer um dasselbe: dass am Ende nicht ein schmutziges Kleid, ein falsches Kleid, ein selbstgemachtes Kleid, sondern das weiße Kleid von Gott uns bekleidet.

[18:47] Weiße Kleider, die gibt es schon im Alten Testament in Hesekiel Kapitel 16 und dort Vers 13. Hesekiel 16 und dort Vers 13. Dort heißt es über Jerusalem: „So warst du geschmückt mit Gold und Silber, und dein Kleid war aus weißem Leinen, aus Seide und Buntwirkerei. Du hast Weißbrot und Honig und Öl gegessen. Du wurdest überaus schön und brachtest es bis zur Königswürde.“

[19:32] Die Stadt Jerusalem, geschmückt mit Gold und Silber wie eine Braut, sozusagen das Kleid aus weißem Leinen. Die tatsächliche geografische, topografische Stadt Jerusalem hat natürlich nie ein weißes Kleid getragen, und damit wird deutlich: Dieses weiße Kleid ist schon im Alten Testament ein Symbol, denn Jerusalem hier steht natürlich für die Menschen in Jerusalem, für das Volk Gottes, das von ihm Schmuck bekommen hat, das von ihm ein weißes Kleid bekommen hat, das von ihm Weißbrot und Honig und Öl bekommen hat – all die Dinge, ein Segen Gottes.

[20:20] Wir sehen also, das weiße Kleid ist ein Symbol. Das weiße Kleid muss getragen werden. Das weiße Kleid ersetzt unsere eigenen dreckigen, befleckten Kleider. Wir müssen die Kleider waschen.

[20:51] Was ist dieses weiße Kleid? Jesaja 61 und dort Vers 10. Jesaja 61 und dort Vers 10. Wir haben gesehen, das befleckte Kleid stellt unsere eigene Gerechtigkeit dar. Jesaja 61 und dort Vers 10: „Ich freue mich sehr in dem Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott. Denn“ – jetzt kommt der Grund, warum ist hier die Person, die spricht, so fröhlich und so freudig? – „denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, wie ein Bräutigam sich den priesterlichen Kopfschmuck anlegt und wie eine Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.“

[21:43] Hier sind drei, drei Sätze oder drei Ideen sozusagen, die wir hier finden, die in Jesaja 61 Vers 10. Der erste ist die Freude, und wir finden hier parallele Begriffe. Man spricht von einem sogenannten Parallelismus, wenn dieselbe Aussage zweimal gemacht wird. Das ist ein Kennzeichen der hebräischen Poesie, ein Gedicht sozusagen. „Ich freue mich sehr in dem Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott.“ Wir haben also „ich“ und „meine Seele“, „freue mich sehr“ und „ist fröhlich“, „in dem Herrn“ und „in meinem Gott“. Ganz klarer, eindeutiger Parallelismus.

[23:15] Genauso dann im dritten Element, wo es um die Hochzeit geht, wo es heißt: „Wie ein Bräutigam sich den priesterlichen Kopfschmuck anlegt und wie eine Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.“ Also wir haben dann Bräutigam und Braut. Wir haben priesterlicher Kopfschmuck und Geschmeide. Auch das ein Parallelismus. Der Bräutigam legt Kopfschmuck an, die Braut schmückt sich mit Geschmeide.

[24:03] Und es führt uns zu dem Parallelismus in der Mitte, denn dort geht es um Bekleidung. Wir finden hier diese Idee, denn die Begründung: „Denn er hat mir Kleider des Heils angezogen.“ Da haben wir die Kleider des Heils und wir haben das Anziehen, angezogen. Und dann heißt es hier: „Mit dem Mantel der Gerechtigkeit hat er mich bekleidet.“ Und auch das ist parallel. Das heißt, das Kleid des Heils ist der Mantel der Gerechtigkeit.

[25:05] Wenn das Gold also für echten Glauben steht, und wir wissen, dass da die Liebe mit dazugehört, dann steht das Kleid für Gerechtigkeit. Und jemand, der schon weiter denkt, wird feststellen: „Das gehört doch zusammen! Es gibt doch Gerechtigkeit aus dem Glauben!“ Ganz genau, das ist das Thema, das Laodizea braucht: Gerechtigkeit aus dem Glauben.

[25:31] Was ist das für eine Gerechtigkeit, die hier dieses Kleid repräsentiert? Es ist nicht die eigene Gerechtigkeit, die wir durch unsere eigenen Taten versuchen herbeizuzaubern, denn unsere eigene Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid. Es ist das Kleid des Heils, und dieses Kleid des Heils, der Erlösung sozusagen, ist der Mantel der Gerechtigkeit, der mich bekleidet.

[26:00] Stellen wir die Frage: Was hat also Gerechtigkeit mit Erlösung zu tun? In Römer Kapitel 1 Vers 16, da gibt Paulus eine der vielleicht klarsten Definitionen des Evangeliums. Er definiert das Evangelium auf jeden Fall in Römer 1 Vers 16 und 17, und er sagt: „Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, auch für den Griechen. Denn“ – Begründung – „es wird darin, in dem Evangelium, es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes, die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben.“

[26:45] Deswegen brauchen wir das Gold, damit wir durch diesen Glauben das nächste Geschenk, die Gerechtigkeit Gottes, annehmen können. Es ist sein Geschenk, es ist seine Gerechtigkeit. So wie Jesus Adam und Eva dieses Kleid aus Fell gibt, das sie bekleiden soll, so gibt Gott uns das weiße Kleid seiner Gerechtigkeit, damit wir durch den Glauben damit bekleidet werden. Das Kleid des Heils.

[27:19] In Matthäus 17 finden wir den Urtypus, das Original des weißen Kleides. In Kapitel 17 und dort Vers 2 finden wir, woher dieses weiße Gewand wirklich kommt. Matthäus 17 und dort Vers 2. Es heißt hier, wir lesen ab Vers 1: „Und nach sechs Tagen nahm Jesus den Petrus, den Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verklärt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.“

[28:01] Das weiße Kleid, der Urtypus, das Original, ist die Gerechtigkeit Jesu. Es ist Jesus selbst, der in seiner göttlichen Herrlichkeit ein weißes Kleid trägt, so weiß wie das Licht. Und Markus, der sich offensichtlich hier auf den Augenzeugenbericht von Petrus stützt – Petrus sagt später in seinem eigenen Brief, im zweiten Petrus 1, sagt er ganz deutlich: „Wir sind nicht klug ersonnenen Legenden und Fabeln gefolgt, sondern wir waren Augenzeugen seiner Herrlichkeit.“ Und man geht davon aus, dass Markus sich auch ganz besonders auf die Predigten von Petrus und seine Berichte gestützt hat. Und Markus gibt dieses zusätzliche Detail über die Weiße des Kleides von Jesus. Es heißt in Markus 9 und dort Vers 2 und 3...

[29:00] Dort Vers 2 und 3. Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und den Jakobus und den Johannes zu sich und führt sie allein beiseite auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verklärt, und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß wie Schnee, wie kein Bleicher auf Erden sie weiß machen kann. Das ursprüngliche, das originale weiße Kleid ist so weiß, dass keine menschliche Technik, keine menschliche Weisheit, keine menschliche Kraft es so weiß machen kann. Es ist eine Weisheit, die über alles Menschliche hinausgeht, sie ist göttlich. Als Jesus den wenigen Jüngern, die dort auf dem Berg mit ihm zusammen sein durften, seine göttliche Herrlichkeit offenbart, da erkennen sie plötzlich, dass er ein weißes Gewand trägt, so weiß, wie es menschlich niemals hergestellt werden kann.

[29:59] Die Gerechtigkeit Jesu ist so herrlich, so weiß, so rein, so leuchtend wie die Sonne, so weiß wie der Schnee, wie kein Mensch mit allen Techniken, die Menschen haben, es weiß machen können. Menschen können mit bestimmten Bleichtechniken Stoffe weiß und weißer machen, aber so weiß, sagt Markus, kann es niemand machen. Das, was Jesus anbietet, gibt es nicht nachgemacht. Das Kleid, das Jesus uns anbietet, ist so weiß, dass kein Mensch es selbst produzieren könnte. Seine Gerechtigkeit kann von einem Menschen nicht imitiert werden, sie kann nicht von Menschen gemacht werden.

[30:50] Jeremia Kapitel 23 und dort Vers 5. Jeremia 23 und dort Vers 5: „Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken, der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden.“ Das ist Jesus Christus. „In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, der Tag des Heils, er wird gerettet werden, und Israel sicher wohnen. Und das ist der Name, den man ihm geben wird: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit.“ Jesus ist gerecht, aber eine Gerechtigkeit, die mir verliehen wird, die ich anziehen darf. Das weiße Kleid, das Jesus uns anbietet, ist sein eigenes Kleid. Nein, Jesus hat nicht ausrangiert in seiner Kleiderkammer und wollte ein paar Sachen loswerden, die er uns jetzt anbietet. Nein, er bietet uns sein Kleid an, sein weißes Kleid, so weiß, dass selbst die Textilexperten in Laodizea niemals ein solches Weiß produzieren könnten.

[32:09] Markus sagt uns, es war sehr weiß wie Schnee. Wir erinnern uns in Jesaja Kapitel 1 und dort Vers 18. Dort sagt doch die Bibel in Jesaja 1 und dort Vers 18: „Kommt doch, wir wollen miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, so sollen sie weiß werden wie der Schnee.“ Nein, nicht indem wir menschlich versuchen, uns ein bisschen besser zu machen, indem wir uns ein bisschen bleichen. Nein, durch das Gewand von Jesus, durch seine Gerechtigkeit, durch sein Heil, durch seine Erlösung, durch seine Herrlichkeit, die wir im Glauben geschenkt bekommen. Geschenkt bekommen, lieber Freund, wir bekommen das Kleid von Jesus geschenkt im

[33:21] Glauben. Sein Leben, sein Gehorsam, seine Gerechtigkeit wird uns geschenkt. Er steht vor unserer Tür und sagt: „Möchtest du dieses reine, weiße Kleid haben? Ich schenke es dir.“ Wie gesagt, niemand von uns kann mit irgendeinem chemischen Mittel so ein weißes Kleid erzeugen.

[33:51] Aber wir haben gesehen, es gibt einmal das Bild vom Kleiderwechsel, wie bei Jakob in 1. Mose 35. Es gibt auch das Bild vom Kleiderwaschen. Wir sollen unsere Kleider waschen, wenn wir Gott begegnen wollen. Und in Offenbarung 7 finden wir auch dieses Bild. Wodurch wird dieses unser Kleid so weiß wie das von Jesus? In Offenbarung 7 und dort Vers 14 wird uns das einzige Bleichmittel gezeigt, das es gibt, das ein Kleid so weiß machen kann. In Offenbarung 7 und dort Vers 13 und 14: „Es gibt es in keinem Geschäft zu kaufen, aber gratis an deiner Herzenstür kannst du es haben.“ Offenbarung 7 Vers 13 und 14: „Und einer von den Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: ‚Wer sind diese, die mit weißen Kleidern bekleidet sind, und woher sind sie gekommen?‘ Vers 14: Und ich sprach zu ihm: ‚Herr, du weißt es.‘ Und er sprach zu mir: ‚Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Kleider gewaschen und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes.‘“ Es gibt ein Bleichmittel, wenn ich das sagen darf, das unser Kleid, unseren Charakter, unser Leben so weiß macht, und das ist das Blut von Jesu, seine Gerechtigkeit, die er uns schenkt.

[35:44] Am Kreuz von Golgatha hat er unser schmutziges Kleid auf sich genommen, die Dornenkrone getragen als Ausdruck dafür, dass er unsere Sünden, unsere Nacktheit getragen hat. Und, liebe Freunde, am Kreuz von Golgatha war Jesus wohl nicht zufällig tatsächlich nackt. Er hat unsere Nacktheit der Sünde getragen, damit wir sein Kleid, das weiße, reine Kleid, tragen dürfen. Am Kreuz von Golgatha, wo er sein Blut vergossen hat, ist dieser Tausch möglich geworden, dass meine Sünden ihm angerechnet wurden und sein Gehorsam, sein sündloses Leben mir angerechnet wird, obwohl ich es nicht verdient habe. Das kann ich nicht kaufen. Jesus bietet es umsonst an, weil es keinen Preis gäbe auf dieser Welt, mit dem man so etwas bezahlen könnte. Es ist zu groß, zu wertvoll, man kann es nur geschenkt bekommen.

[36:59] Lieber Freund, liebe Freundin, was immer dein Leben jetzt gerade ist, was immer dein Leben gewesen ist: Wenn du dieses ganze Leben, deine Gedanken, Taten, Worte, Motive, Pläne, Erinnerungen – wenn du glaubst, dass das Blut von Jesu am Kreuz von Golgatha all deine Sünden, all dein Elend, all deine Erbärmlichkeit, deine Armut, deine geistliche Armut, deine geistliche Blindheit, deine geistliche Nacktheit buchstäblich getragen hat, dann schenkt er dir den Ruhm seiner göttlichen Herrlichkeit, die sich auf dem Verklärungsberg offenbart. Auf dem Verklärungsberg sehen wir die göttliche Herrlichkeit, wir sehen die Gerechtigkeit Jesu, die er selbst hat. Aber am Kreuz von Golgatha sehen wir, dass er unser Kleid der Sünde trägt. Wo ist das Kleid der Herrlichkeit geblieben? Lieber Freund, liebe Freundin, er schenkt es dir.

[38:38] Zieh du es an? Wirst du es anziehen? Er steht vor der Tür und klopft an deiner und meiner Tür und fragt mich und fragt dich, ob wir es anziehen. Er bietet es uns an.

[39:00] Nein, nicht als theologische Rückzugsoption irgendwo im Kleiderschrank, sondern hier im Alltag angezogen, im Bewusstsein, dass Jesus für mich gestorben ist und dass seine Gerechtigkeit, seine Sündlosigkeit mir angerechnet wird, obwohl ich so viel verbrochen habe. Glaubst du, dass das das Leben verändert?

[39:29] In Offenbarung 19 Vers 8, Offenbarung 19 und dort Vers 8 heißt es über Gottes Gemeinde, Vers 7: „Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben.“ Immer wenn es um das Kleid der Gerechtigkeit geht, dann wird gejubelt, dann wird gesungen. Schon in Jesaja 61, es ist recht hier in Offenbarung 19: „Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben, ihm die Ehre geben. Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht.“ Was hat sie angezogen? Erinnern wir uns an Hesekiel 16, Israel damals, dass die Stadt Jerusalem, die trug ein weißes Gewand. Vers 8: „Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend.“ Das hat sie nicht selbst sich erwirtschaftet, nicht selbstarbeitet, es wurde ihr gegeben, aber sie trägt es.

[40:24] Liebe Freunde, es geht um ein Geschenk, das wir uns nicht erarbeiten können, ein Geschenk, das uns gegeben wird, das wir annehmen sollen, dass wir tragen sollen, dass man an unserem Leben, an unserem Körper sehen soll. „Es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend.“ Und jetzt kommt die Erklärung: „Denn die feine Leinwand ist – bedeutet – die Gerechtigkeit der Heiligen.“ Dieses weiße Kleid bedeckt unsere Vergangenheit. Dieses weiße Kleid zeigt uns in der Gegenwart: Ich bin Gottes Kind. Jesus ist für mich gestorben, und dieses weiße Kleid wird mir gegeben, damit ich mit ihm durch den Alltag geh. Der Jesus, der am Kreuz von Golgatha für mich starb, um meine vergangenen Sünden zu vergeben, ist derselbe, der mir auch die Kraft schenkt, durch ihn ein gerechtes Leben zu leben.

[41:44] Wir haben gesehen, der Name des Messias in Jeremia 23 Vers 5 ist: „Der Herr, unsere Gerechtigkeit.“ Schaut mit mir in Jeremia 33 und dort Vers 15. Fast dieselbe Formulierung mit einem entscheidenden Detail anders ausgedrückt. Jeremia 33 Vers 15 und 16: „In jenen Tagen und zu jener Zeit will ich dem David einen Spross der Gerechtigkeit hervorsprießen lassen, und er wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden. In jenen Tagen wird Juda gerettet werden und Jerusalem sicher wohnen. Und mit diesem Namen wird man sie benennen.“ In Jeremia 23 steht ihn benennen, aber hier heißt es jetzt: „Sie benennen: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.“ Lieber Freund, liebe Freundin, „Der Herr ist unsere Gerechtigkeit“ ist ein Name für Jesus und für sein Volk. Seine Gerechtigkeit ist das, was er in seinem Leben gezeigt hat, gelebt hat, ausgelebt hat durch den Heiligen Geist in Verbindung mit dem Vater. Aber es ist auch das, was er seinem Volk schenkt. Sein Volk trägt seinen Namen: „Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.“ Sein Volk trägt seine Gerechtigkeit.

[43:07] Und was Laodizea braucht, ist die Gerechtigkeit Jesu, nicht als theologische Diskussion, sondern als eine Realität im Alltag. Und das ist nur und ausschließlich möglich durch den Glauben, den wir auch brauchen. Wir brauchen echten Glauben, damit wir endlich die Gerechtigkeit Jesu wirklich annehmen und tragen und nicht mit unserer eigenen Gerechtigkeit zufrieden uns geben und immer von Jesus reden, aber unsere eigenen dreckigen Kleider tragen und dann erstaunt sind, wenn wir in der Gegenwart Gottes von ihm als nackt bezeichnet werden. Wir müssen unsere Kleider wechseln, unsere eigene Gerechtigkeit aufgeben und die Gerechtigkeit Jesu anziehen. Lieber Freund, liebe Freundin, ich möchte mich heute entscheiden, diese Gerechtigkeit von Jesus in meinem Leben zu tragen, die ich nicht verdient habe, aber die er mir schenkt. Und ich möchte jeden Tag erneut diese Entscheidung erneuern. Ist doch dein Wunsch? Das ist der Weg vorwärts aus dem Zustand, in dem Laodizea sich befindet, heraus hin zu dem, was Offenbarung 18 Vers 1 über die Gemeinde Laodizea ganz am Ende sagt.

[44:34] Offenbarung 18 und dort Vers 1: „Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit.“ Das weiße Kleid, das weiße Kleid, das Jesus auf dem Berg der Verklärung trug, das hat geleuchtet. Wenn wir dieses weiße Kleid tragen werden, wird die Herrlichkeit Gottes uns zum Leuchten bringen. Jesaja 61 – Verzeihung, Jesaja 60 und dort Vers 1: „Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir.“ Wir sollen bedeckt werden mit Gottes Herrlichkeit.

[45:39] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du diese Entscheidung heute triffst, die Gerechtigkeit Gottes als das weiße Kleid dir anziehen zu lassen, anzunehmen und darin zu leben, gibt es eine Sache, die du nicht vergessen darfst. Offenbarung 16 Vers 15. Offenbarung 16 Vers 15 sagt uns: „Siehe, Jesus sagt: ‚Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig – also glücklich – ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht.‘“ Es ist also möglich, dass man das Kleid hat und es wieder aufgibt. Das ist möglich, dass man das Kleid wieder auszieht. Wir müssen das Kleid täglich tragen. Damit haben wir es nicht verdient, aber wir müssen das Geschenk täglich in Anspruch nehmen. Wir müssen täglich darum bitten, dass der Heilige Geist uns erfüllt. Wir müssen täglich unser – unser Ich auf den Altar legen, täglich die Liebe und Gnade und Barmherzigkeit und Güte und Treue und Gerechtigkeit und Wahrheit Gottes in unserem Leben akzeptieren, glauben und ihn wirken lassen – täglich. Wir müssen das Kleid bewahren.

[46:53] Und wenn es einen Schmutzfleck bekommen hat, dann wissen wir, wo wir es wieder sauber machen können. Wir können immer zu Jesus gehen, ob Tag oder Nacht, und dem Blut, das im himmlischen Heiligtum für uns angewendet wird, das er am Kreuz von Golgatha vergossen hat, dort können wir unser Gewand weiß machen, weiß wie Schnee, so weiß wie kein Bleicher auf Erden es weiß machen kann.

[47:45] In der Gemeinde Sardes heißt es am Ende von Jesus: „Doch du hast einige wenige Namen auch in Sardes, die ihre Kleider nicht befleckt haben, und sie werden mit mir wandeln in weißen Kleidern, denn sie sind es wert.“ Möchtest du einmal mit weißen Kleidern, mit buchstäblich weißen Kleidern im Himmel und auf dieser neugemachten Erde, etwas mehr als 1000 Jahren, mit Jesus zusammen gehen? Vers 5: „Wer überwindet – mit anderen Worten, wer den Sieg von Jesus in seinem Leben annimmt und damit mit Jesus auch zum Sieger wird –, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“ Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du heute die Gerechtigkeit Jesu für dich in Anspruch nimmst, wird Jesus für dich eintreten, was immer auch kommen mag. Dein Name wird bestehen bleiben, solange du dieses Kleid trägst, wirst du niemals ausgelöscht werden. Du wirst einmal, der du jetzt ein weißes Kleid im Glauben trägst, einmal buchstäblich ein weißes Kleid tragen. Der du jetzt im Glauben geistliches Gold ansammelst, Glaube und Liebe, du bist einmal im Himmel.

[49:27] Und wir, die wir jetzt nur im Glauben Jesus sehen können, werden ihn in der neuen Erde buchstäblich von Angesicht zu Angesicht sehen. Möchtest du dabei sein? Ich möchte unbedingt dabei sein. Lass uns gemeinsam Gott darum bitten. Wenn es möglich ist, lass uns in die Knie gehen.

[50:00] Lieber Vater im Himmel, was für ein Bibelstudium hast du uns geschenkt. Herr, hab Dank von ganzem Herzen. Hab Dank, dass du zu uns sprichst. Herr, wir vergessen so leicht, worauf es wirklich ankommt, aber zum Glück vergisst du uns nicht. Du zeigst uns immer wieder die einfachen, klaren, tiefen Wahrheiten des Evangeliums. Herr, wir möchten heute von ganzem Herzen bekleidet werden mit deiner Gerechtigkeit, Herr Jesus, dass dein Leben, dein Gehorsam, deine Liebe, deine Gnade, deine Güte, dein Charakter für uns zählt, dass wenn im Himmel unser Leben angeschaut wird und auf dein Leben blickt, weil unser Leben mit dir bereits am Kreuz hing. Herr, Dank für diesen Tausch, den man nicht in Worte fassen kann, den wir glauben dürfen. Hab Dank dafür von ganzem Herzen. Unsere Seele freut sich und jubelt, denn du hast uns mit dem Kleid deiner Gerechtigkeit bekleidet. Amen.


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