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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Folge des Offenbarungsseminars beleuchtet Christopher Kramp Offenbarung 3:19a, wo Jesus sagt: „Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich.“ Er erklärt, dass diese Überführung und Züchtigung ein Ausdruck von Gottes Liebe sind, vergleichbar mit der Erziehung eines Vaters. Der Heilige Geist deckt Sünden auf und widerlegt falsche Selbsteinschätzungen, um uns zur Buße und einem tieferen Verständnis von Gottes Gnade zu führen. Es ist eine Einladung, Gottes liebevolle Korrektur anzunehmen, um geistlich zu wachsen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr wieder dabei seid und eingeschaltet habt zu einer weiteren Folge, in der wir uns weiterhin mit der Botschaft von Jesus an die Gemeinde Laodizea beschäftigen wollen.

[1:06] Wir wollen heute einen neuen Vers beginnen und uns Offenbarung 3, Vers 19 anschauen. Und da steckt eine ganze Menge drin, vieles, was uns direkt heute persönlich ansprechen wird. Ich glaube, dass Gottes Geist zu jedem von uns sprechen möchte, eine persönliche Botschaft zu uns hat. Und bevor wir beginnen, uns diese Worte hier in Offenbarung 3, Vers 19 anzuschauen und drüber nachzudenken, möchten wir Gott einladen, dass er unser Studium segnet und dass wir ihn wirklich besser kennenlernen können. Und wenn es dir möglich ist, lieber Freund, liebe Freundin, dann lade ich dich ein, dass wir gemeinsam dazu...

[1:53] niederknien. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du in deinem Wort uns begegnest. Ich möchte dir danke sagen, dass dein Wort so voller Kraft und voller Schönheit ist. Herr, wir möchten dich bitten, dass du in den kommenden Minuten in besonderer Weise zu unseren Herzen sprichst, dass die Botschaft, die du in dieses Kapitel Offenbarung 3 hineingelegt hast, an die Gemeinde Laodizea, die Botschaft mich und jeden von uns in unserem Herzen erreicht. Wir möchten dich bitten, dass du zu uns sprichst, dass du unser Lehrer bist und dass dein Wort nicht leer zurückkehrt, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Herr, segne uns durch dein Wort und hab Dank dafür.

[2:50] Amen. Offenbarung 3 und dort Vers 19. Wir haben in den letzten Folgen gesehen, was Jesus seiner Gemeinde am Ende, das heißt der Gemeinde Laodizea, redet. Wir haben zunächst gesehen in Vers 17, wie er die falsche Selbsteinschätzung korrigiert. Laodizea glaubt, reich zu sein, reich geworden zu sein, nichts nötig zu haben. Aber Jesus zeigt mit viel Zartgefühl und Konsequenz, wie erbärmlich und elend unser Zustand ist und was wir so dringend brauchen. Er redet uns nicht als ein einfacher Tipp, sondern als etwas, wovon unser ewiges Leben abhängt: Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist – den echten Glauben, den kostbaren Glauben, der das ewige, der zum ewigen Leben führt. Den brauchen wir von Jesus, gereinigt, geläutert durch das Feuer seiner Liebe, ein Glaube, der durch die Liebe wirksam wird, der wirkt, der funktioniert. Die weißen Kleider, das Kleid der Gerechtigkeit, das Jesus für uns bereitstellt, sein Kleid, nicht unser eigenes Kleid, das wir selbst zusammengeschustert haben, selbst gewaschen haben, sondern sein Kleid im Austausch für unseres. Und dann die Augensalbe, die uns hilft, wieder richtig geistlich zu sehen, eine Beschäftigung mit dem Leben, Leiden und Sterben von Jesus. Denn dadurch erkennen wir, wie Gott wirklich ist, wir erkennen, wie der Satan wirklich ist, wir erkennen, wie wir wirklich sind, wir erkennen, was uns fehlt und was Gott uns anbietet. Wir erkennen das Wesen der Gerechtigkeit und das Wesen der Sünde, wenn wir auf das Kreuz schauen. Und dann sehen wir klar: Im Licht des Kreuzes sind die Fragen unseres Lebens in das richtige Licht gesetzt, und dann können wir wieder klar sehen. Jesus bietet uns diese Dinge an.

[5:11] In Vers 19 lesen wir jetzt in Offenbarung 3, dort heißt es: „Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße.“ Jesus kommentiert jetzt mit anderen Worten das, was er in Vers 17 und 18 gesagt hat, und er beginnt damit, indem er eine äußerst interessante Aussage macht. Er sagt: „Alle, die ich lieb...“

[5:47] ...habe.“ Alle, die Jesus liebt. Und dann sagt er zwei Dinge, er sagt: „Ich überführe und züchtige.“ Nun, die erste Frage, die wir uns stellen wollen: Wer ist es denn, den Jesus liebt? Wer fällt denn unter diese Kategorie: „Alle, die ich lieb habe“?

[6:17] Die Antwort ist sehr einfach. Johannes 3, Vers 16 sagt uns, wie weit umspannend die Liebe Gottes ist. Wir alle kennen den Vers wahrscheinlich auswendig. Es lohnt sich trotzdem, ihn immer wieder aufzuschlagen, ihn vor Augen zu haben und zu sehen, was Gott hier dem Johannes eingegeben hat, oder was Johannes dann aufgeschrieben hat, was Jesus gesagt hat, besser gesagt. In Johannes 3, Vers 17 – denn Gott, Vers 16: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, denn so auf diese Weise hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Gott liebt die ganze Welt.

[7:02] Und wenn Gott die ganze Welt liebt, dann liebt auch Jesus die ganze Welt. Denn Jesus kam ja, um die Liebe des Vaters auszudrücken. Er sagt: „Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.“ Wenn Gott die gesamte Welt liebt, dann liebt auch Jesus die gesamte Welt. Die Liebe Jesu betrifft...

[7:30] ...alle. Und weil Jesus alle liebt, möchte er auch für alle das hier tun: das Überführen und das Züchtigen. Es ist nicht so, dass Jesus uns ab und zu liebt und ab und zu überführt und züchtigt, sondern weil er uns liebt, überführt und züchtigt er. Mit anderen Worten: Die Überführung und die Züchtigung ist ein Beweis, dass er uns liebt. Bist du schon in deinem Leben von Jesus getadelt worden, gezüchtigt worden? Manchmal glauben wir, dass das passiert, weil Gott uns vielleicht nicht mehr mag, aber im Gegenteil, wir werden das heute sehen: Die Züchtigung ist Beweis für die Liebe Gottes. Bevor wir in die Bibeltexte einsteigen, wollen wir uns aber ein...

[8:20] ...bisschen die Frage stellen, was diese Worte eigentlich bedeuten und das dann durch die Bibelverse entsprechend beleuchten. Das Wort für „überführen“ oder für „tadeln“ hat auch einige andere interessante Bedeutungen. Es bedeutet zum Beispiel auch, also tadeln. Es bedeutet aber auch etwas widerlegen beziehungsweise etwas beweisen.

[8:50] Jesus tadelt die Gemeinde Laodizea aber nicht einfach so, indem er sie einfach nur ausschimpft, sondern er widerlegt etwas. Er widerlegt die Meinung Laodizeas über sich selbst. Laodizea glaubt, reich zu sein. Laodizea glaubt, reich geworden zu sein. Laodizea glaubt, nichts nötig zu haben. Jesus widerlegt das. Er zeigt, dass das, was Laodizea über sich selbst denkt, nicht stimmt, und er beweist, dass Laodizea eine ganze Menge braucht.

[9:27] Jesus zeigt uns, wenn wir ihn lassen, dass wir eine falsche Vorstellung haben und dass seine Vorstellung korrekt ist. Er widerlegt die falsche Selbsteinschätzung, er beweist, dass ihr wahrer Zustand elend und erbärmlich ist. Das Überführen, das Beweisen, das Widerlegen unserer falschen Ansichten ist eine notwendige Sache. In Johannes 16 und dort Vers 8 wird uns gesagt, wer dies tut. Johannes 16 und dort Vers 8: „Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht.“ Jener, der hier erwähnt wird, ist niemand anderes als der Heilige Geist. Es ist die Aufgabe des Heiligen Geistes, das zu tun. Und deswegen steht in der Laodizea-Botschaft am Ende: „Wer ein Ohr hat“ – so steht's ja bei allen sieben Gemeinden – „wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Es ist der Geist, der uns überführt, der widerlegt, dass das, was wir über uns selbst glauben, halt eben nicht stimmt, also der, der unsere eigene Meinung widerlegt, der uns zeigt, wie wir wirklich sind.

[10:53] Manchmal ist das Wirken des Heiligen Geistes eben tatsächlich sehr unangenehm, weil der Heilige Geist uns spiegelt, was wirklich die Realität in unserem Leben ist. Das ist eine der Hauptaufgaben des Heiligen Geistes. Er überführt von Sünde. Und wir haben gesehen, der Zustand von Laodizea ist so, dass sie in der Sünde leben. Nackt, blind, arm – alles Metaphern, elend, erbärmlich, alles Metaphern, die von verschiedenen Perspektiven aussagen: Die Gemeinde befindet sich in der Sünde. Der Heilige Geist überführt Laodizea von der Sünde. Und ja, das ist unangenehm, aber es ist ein Beweis der Liebe Gottes. Denn wenn der Heilige Geist mich nicht überführen kann, wo ich in meinem Leben in Sünde lebe, werde ich für diese Sache nicht das Blut Jesu in Anspruch nehmen und damit die Liebe Gottes nicht so erfahren, wie ich sie bräuchte.

[12:00] In Epheser Kapitel 5 und dort Vers 13, dort heißt es: „Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird. Denn alles, was offenbar wird, das ist Licht.“ Hier haben wir ebenfalls dasselbe Wort, was hier in Laodizea mit „überführen“ übersetzt wird, wird hier mit „offenbar werden“ übersetzt. Dasselbe Wort. Hier werden Dinge offenbart. Laodizea wird plötzlich konfrontiert. Jesus offenbart der Gemeinde, wie es wirklich um sie steht. Und wir sehen hier auch wieder, was es ist, dass es offenbar macht: Es ist das Licht Gottes, das Licht des Evangeliums, das Licht der Gegenwart Gottes. Es ist das Licht, das die Sünde offenbar macht. Wenn wir uns in das Licht des Wortes Gottes stellen, dann werden wir unsere tolle Meinung über uns nicht aufrechterhalten können.

[13:18] Jesus selbst hat in Johannes 3 über dieses Phänomen gesprochen. In Johannes 3 und dort Vers 19, er sagt: „Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist.“ Jesus selbst ist das Licht der Welt, wie Johannes 8, Vers 12 sagt. „Und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.“ Das Licht deckt auf, wie es wirklich um Laodizea steht. Kann es sein, dass wir manchmal diese Botschaft deswegen nicht mögen, weil dort unser wahrer Zustand aufgedeckt wird? Wir mögen es gerne, wenn es heißt: „Jesus ist das Licht der Welt“, aber uns muss bewusst sein, dass wenn das Licht der Welt uns anstrahlt, unsere ganze Sündhaftigkeit offenbar wird und klar wird, dass wir ihn in allen Dingen unseres Lebens brauchen. Und dann kann sich erfüllen, was in Vers 21 steht: „Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott getan sind.“

[14:30] Wer das Kleid Jesu trägt, der braucht das Licht nicht zu fürchten. Wer sein eigenes beflecktes Kleid trägt, der bleibt lieber im Dunkeln, damit man im Dunkeln die Flecken nicht so gut sieht. Im Licht des Wortes Gottes wird jeder Flecken deutlich. Wer aber das Kleid Christi trägt, der braucht das Licht nicht zu fürchten. Wer weiß, Gott wirkt in meinem Leben, der braucht sich vor dem Licht des Wortes Gottes nicht zu fürchten. Wer versucht, aus eigener Kraft Dinge zu tun und Dinge zu erreichen, der wird sich immer vor dem durchdringenden Licht der Gegenwart Gottes...

[15:20] ...fürchten. Der Heilige Geist überführt. Es ist das Licht, das offenbart. Jesus ist dieses Licht der Welt. In Johannes 8, Vers 6 bis 9 sehen wir, wie er selbst Sünde aufdeckt, wie er Menschen, die sich selbst geistlich überschätzen, überführt. In Johannes 8, wir alle kennen die Geschichte. Jesus lehrt gerade im Tempel. Es ist früh am Morgen in Jerusalem. Die Schriftgelehrten bringen eine Frau, die frisch auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt worden ist, und werfen sie ihm vor die Füße sozusagen und fragen ihn nach seiner Meinung, ob sie nicht gesteinigt werden soll. Wir lesen in Johannes 8, Vers 6: „Das sagten sie aber, um ihn zu versuchen, damit sie ihn anklagen könnten.“ Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Vers 7: „Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ Was für eine interessante und taktvolle Art und Weise, die Pharisäer auf ihre Sünde aufmerksam zu machen. Jesus stand nicht auf und hat sie mit Schaum vor dem Mund, wutentbrannt, mit hochrotem Kopf angeschrien und ihre Sünden laut hinausgebrüllt. Das hat er nicht gemacht.

[17:10] Jesus ist immer freundlich und liebevoll und er deckt die Sünden in einer Art und Weise auf, die es den Pharisäern möglich macht, wenn sie möchten, das Licht auch anzunehmen.

[17:33] Er schreibt geduldig mit dem Finger in den Sand und dann sagt er, während er schreibt, das heißt in Vers 8: „Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde.“ Also während er schreibt, sagt er: „Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Und die Wirkung dieser Worte und dieser Tat werden offensichtlich in Vers 9: „Als sie aber das hörten, gingen sie von ihrem Gewissen überführt, einer nach dem anderen hinaus, angefangen von den ältesten bis zu den geringsten. Und Jesus wurde allein gelassen und die Frau, die in der Mitte stand.“ Jesus hat die Sünden der Pharisäer aufgedeckt. Das ist dasselbe Wort hier. Sie waren von ihrem Gewissen überführt. Und so wie Jesus durch sein Handeln und durch sein Sprechen die Pharisäer von ihrer Sünde überführte, genauso überführt Jesus Laodizea. Laodizea, das sich wie die Pharisäer für ungemein geistlich hält und auf andere Sünder vielleicht sogar noch herabschaut und deren Bestrafung fordert und sich darüber...

[19:04] Jesus sieht all das und er überführt sie von ihrer Sünde, aber nicht, um sie wegzuschicken. Das war nicht sein Anliegen. Denn wenn sie dort geblieben wären und wenn sie ihn um Vergebung gebeten hätten, dann hätte er auch für sie das Licht der Welt zeigen können. Bei ihnen erfüllt sich das, was wir in Johannes 3 gelesen haben, dass der, der Böses tut, nicht zum Licht kommen will, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Jesus überführt. Wenn wir zu Jesus kommen, wenn wir uns in das Licht des Wortes Gottes stellen, wenn der Heilige Geist in unserem Herzen wirken darf, dann wird er uns beweisen, dass Gott recht hat und nicht wir. Er wird unsere eigene Selbsteinschätzung widerlegen. Er wird uns überführen, er wird uns tadeln und das alles, weil er uns lieb hat. Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus hat dich lieb, er hat mich lieb. Er tadelt mich und er tadelt dich, weil er es gut mit uns meint. Das möchte ich ihm heute glauben. Du auch?

[20:32] Aber nicht nur das. Er überführt nicht nur, er widerlegt nicht nur unsere falsche Selbsteinschätzung, er beweist nicht nur, wie es wirklich steht. Es heißt doch: „Er züchtigt uns.“ Und das Wort klingt vielleicht ein bisschen streng. Dahinter steckt das griechische *paideuo*, und wir alle kennen vielleicht deutsche Worte, die so ähnlich klingen: Pädagogik, Erziehung. Das ist unterrichten, also erziehen, unterrichten, belehren.

[21:16] ...unterweisen. Wir gehen bei Jesus in die Schule, wir werden Teil seiner Familie, er erzieht uns. Nun, die Worte von Jesus nehmen, wie so oft in der Offenbarung, wie so oft im Neuen Testament, Bezug auf das Alte Testament. Schauen wir uns an, wo sie herkommen. In Sprüche Kapitel 3 und dort Vers 12. Sprüche Kapitel 3 und dort Vers 12, dort heißt es: „Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er, ja, den erzieht er, wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat.“ Und das ist interessant. Zunächst einmal stellen wir fest, dass hier die gleiche Formulierung ist. In Offenbarung 3 heißt es: „Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich.“ In Sprüche 3 heißt es: „Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er.“ Und wir wissen: „Herr“ in Großbuchstaben im Alten Testament ist die Bezeichnung, ist der Eigenname Gottes. Was über Gott gesagt wird, bezieht Jesus hier auf sich. Einer der vielen, vielen Hinweise auf die Göttlichkeit Jesu. Das, was von Gott im Alten Testament gesagt wird, wird eins zu eins auch von Jesus im Neuen Testament gesagt. Aber nicht nur das. Denn hier wird erklärt, wie er erzieht. Jesus steckt uns nicht einfach in eine Erziehungsanstalt, wo einfach nur nach Regeln Leute gedrillt werden. Er sagt, er erzieht uns, er züchtigt uns wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen...

[23:05] ...hat. Was heißt das? Das heißt, dass so wie ein Vater sein Kind liebt und trotzdem dessen Verhalten korrigieren muss und aus Liebe dem Kind sagt: „So geht es leider nicht“, vielleicht sogar ernst sprechen muss mit dem Kind, weil es das Kind liebt, so geht Jesus mit Laodizea um. Jesus hasst nicht Laodizea, er findet Laodizea nicht blöd, er liebt Laodizea. Er liebt Laodizea wie ein Sohn, an dem er Wohlgefallen hat. Er liebt Laodizea, er liebt nicht ihr Tun, aber er liebt die Gemeinde. So wie ein Vater sein Kind liebt und trotzdem das Tun des Kindes korrigieren muss. Ihr Lieben, Jesus liebt die Gemeinde Laodizea. Jesus hat an Laodizea Wohlgefallen. Er hat an dem Tun von Laodizea kein Wohlgefallen. Und weil er aber den Sünder liebt und die Sünde hasst, will er den Sünder von der Sünde trennen. Er will Laodizea von der Sünde trennen, wie ein Vater, der sein Kind liebt. Wir sind als Gemeinde Laodizea Jesu geliebtes Kind. Und das dürfen wir nie vergessen. Wir dürfen die Botschaft nicht so lesen, als ob ein Distanzierter uns einfach nur sagt, was falsch läuft und was wir besser zu machen haben. Vielleicht haben wir in unserem Leben oft solche Situationen gehabt, wo Leute, die wenig Sympathie für uns gehabt haben, uns nur getadelt haben und gesagt haben, was alles besser werden muss bei uns und uns damit niedergemacht haben. Aber das ist nicht die Laodizea-Botschaft. Die Laodizea-Botschaft ist Jesus, der seine Kinder, seiner Gemeinde, so sehr liebt, dass er sie korrigiert und auf den richtigen Weg führen möchte. Wir sehen also, die Motivation ist so, dass wir sagen: „Das möchte ich auch erleben. Ich möchte ein Kind Gottes sein, ich möchte von ihm erzogen...“

[25:18] ...werden. Und weil das so ist, lesen wir den nächsten Vers in Sprüche 3 und dort Vers 11: „Mein Sohn, verwirf nicht die Züchtigung des Herrn und sei nicht unwillig über seine Zurechtweisung.“ Und dann kommt Vers 12: „Denn“ – mit anderen Worten – „weil der Herr dich liebt, weil der Herr den liebt, den er züchtigt, oder weil der Herr den züchtigt, den er liebt, wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat.“ Weil das so ist, deswegen verwirf das nicht. Achte darauf. Vielleicht kann es passieren, dass wir vielleicht auch durch ein falsches Verständnis der Laodizea-Botschaft sie ignorieren und sagen: „Das ist nicht für mich“ oder „Damit will ich mich jetzt nicht beschäftigen. Das macht mich nur depressiv.“ Aber die Bibel sagt: „Verwirf die Züchtigung nicht, sei nicht unwillig darüber.“ Und ich möchte lernen, nicht unwillig zu sein, wenn Gott mich korrigiert. Es ist nie angenehm, wenn man korrigiert wird. Was ist wichtig? Lasst uns die Erziehung Gottes nicht ignorieren.

[26:33] Die Bibel ist voller Beispiele über dieses Thema. In 5. Mose Kapitel 8, Vers 5 finden wir einen ähnlichen Gedanken. Übrigens ein wunderschönes Buch, ein tolles Kapitel hier auch in 5. Mose Kapitel 8 und dort in Vers 5, dort heißt es in 5. Mose 8, Vers 5: „So erkenne nun in deinem Herzen, dass der Herr, dein Gott, dich erzieht, wie ein Mann seinen Sohn erzieht.“ Gott möchte, dass wir das begreifen. Ich weiß nicht, ob du Kinder hast. Auf jeden Fall bist du selbst mal Kind gewesen und du weißt, Erziehung ist keine Sache eines Tages, auch nicht einer Woche, eines Monats oder eines Jahres. Erziehung ist langfristig. Wenn wir denken: „Na ja, jetzt lasse ich ein paar Sünden hinter mir, bin Christ, folge Jesus nach und jetzt ist einfach ein tolles Leben ohne jegliche Korrekturen, ohne jeglichen Tadel“, dann haben wir nicht verstanden, was es bedeutet, erzogen zu werden. Kinder müssen immer und immer wieder und immer wieder korrigiert werden, damit sie nach und nach einen Charakter entwickeln, der sie für ihr Erwachsenenleben dann wirklich ihnen ein Segen ist und sie stabil als Erwachsene durchs Leben gehen lässt. Jesus züchtigt uns nicht einmal und dann ist alles gut und dann wird nie wieder was sein, sondern er erzieht uns...

[27:55] wieder so sein, sondern er erzieht uns wie ein Vater sein Kind. Und hoffentlich lernen wir immer mehr, sodass wir nicht mehr immer dieselben Lektionen lernen müssen. Aber es kommen neue dazu, und manchmal sind spätere Jahre sogar schwieriger als die jüngeren. So mancher einer hat mit seinem Kind, wenn es 15 Jahre ist, mehr Probleme, als es 10 Jahre alt war oder fünf. Aber Gott erzieht uns wie ein Mann seinen Sohn erzieht. Eltern brauchen Geduld. Gott hat Geduld mit uns. Jesus sagt: „Alle, die ich liebe, erziehe ich, wie Eltern ihre Kinder erziehen und sich über Jahre verpflichten, für diese Kinder da zu sein, auf Dinge verzichten, damit sie ihren Kindern Schutz geben können, ihre Kinder richtig vorbereiten können aufs Leben. So verzichtet Gott auf viele. Jesus war bereit, auf das ewige Leben zu verzichten. Er hat mehr Opfer gebracht, als Eltern für ihre Kinder jemals Opfer bringen können, um uns zu unterrichten, zu belehren, um uns zu erziehen, damit wir im Glauben

[29:25] wachsen.

[29:28] Psalm 39 und dort Vers 12: „Wenn du jemand züchtigst mit Strafen um der Sünde willen, so lässt du seine Schönheit vergehen wie die Motte. Jeder Mensch ist nur ein Hauch.“ Es gibt heute Menschen, die glauben, dass Gott niemals strafen würde, aber die Bibel sagt exakt das Gegenteil. Gott erzieht auch mit Strafen wegen der Sünde. Und ich glaube, jeder, der ein Kind erfolgreich erzogen hat und selbst zurückblicken kann auf seine Kindheit und sagen kann: „Auch wenn meine Eltern nicht perfekt waren, haben sie doch es im Wesentlichen gut gemacht“, der wird wissen: Es ging nicht ohne Strafen. Strafen nicht, um Kinder zu erniedrigen oder um sie fertig zu machen, sondern um ihnen zu helfen, die Konsequenzen ihres Tuns zu verstehen, zu spüren, als pädagogische Strafen. Gott erzieht auch mit Strafen. Er straft uns auch wegen der Sünden, um uns wieder auf den richtigen Weg zu bringen, damit wir ihn besser verstehen. Das ist kein einzelner Vers, der so isoliert wäre bei diesem Thema. In Psalm 94 und dort Vers 10 da wird sogar die rhetorische Frage gestellt in Psalm 94 Vers 10: „Der die Völker züchtigt, sollte der nicht strafen? Er, der die Menschen Erkenntnis lehrt, also der, der unterrichtet, sollte der wirklich nicht strafen?“ Die Frage ist rhetorisch. Denn selbstverständlich, wenn er erzieht, dann wird er auch strafen. Einen Gott, der nicht straft, den gibt es nicht, denn dann wäre er ein Gott, der nicht

[31:20] erzieht. Hüten wir uns vor jeder Theorie, die den Eindruck erweckt, Gott würde nicht strafen. Gott straft nicht, um zu vernichten. Gott straft nicht, um kaputt zu machen, aber er straft, wie Eltern ihre Kinder strafen, damit sie durch die Konsequenzen ihres Tuns zur Einsicht kommen.

[31:47] Jeremia 30 Vers 11. Was ist Gottes Ziel in der Erziehung? Wir sehen also, dass, wenn er Laodizea erzieht, es auch Strafen für Laodizea gibt. Aus Liebe zu Laodizea. In Jeremia 30 Vers 11 dort sagt es in Vers 11: „Denn ich bin mit dir“, spricht der HERR, und das ist die Botschaft, die wir auch für Laodizea in Anspruch nehmen dürfen, denn Jesus geht durch alle sieben Leuchter, durch alle sieben Gemeinden. Er hat keine Gemeinde verlassen. Er steht vor der Tür von Laodizea. Er sagt: „Denn ich bin mit dir“, spricht der HERR, „um dich zu erretten.“ Jeremia schreibt dieses Kapitel 30 in der Zeit, als das Volk Israel in höchster Bedrängnis ist. Fortgesetzter Abfall führt dazu, dass das Volk letztendlich in das babylonische Exil geht. Und Gott sagt trotzdem: „Denn ich bin mit dir“, spricht der HERR. Auch die nächsten Kapitel 31 und 32 machen das ganz deutlich, wunderschöne Kapitel. Und dann sagt er weiter: „Denn ich will allen Heidenvölkern, unter die ich dich zerstreut habe, ein Ende machen. Nur dir will ich nicht ein Ende machen, sondern dich nach dem Recht züchtigen, doch ganz ungestraft kann ich dich nicht lassen.“ Gott sagt mit anderen Worten: „Ich will dich erretten, aber ich kann dich nicht einfach so erretten im Sinne von: ‚Ja, ich drücke alle Augen zu, ich habe nichts gesehen, das passt schon. Ja, ich bin so die Liebe, dass da machen wir jetzt nichts weiter.‘“ Er sagt: „Ich kann dich nicht ungestraft lassen, aber wisse, wenn ich dich strafe, dann nur aus dem einen Grund, damit du am Ende gerettet wirst.“ Wenn Gott sagt, dass er uns, weil er uns retten möchte, nicht ungestraft ganz lassen kann, wer sind dann wir, dass wir sagen: „Gott straft nicht“? Tun wir dann nicht direkt gegen Gottes Absicht, uns zu retten, rebellieren? Er sagt: „Ich kann dich nicht ganz ungestraft lassen.“ Aber wir spüren schon an den Worten: Ihm geht es nicht darum, uns möglichst viel zu strafen. Ihm geht es nur darum, dass wir die Konsequenzen unserer Rebellion erkennen. In 1. Mose 3 da finden wir diesen interessanten Gedanken auch. In 1. Mose 3 finden wir Konsequenzen für die Sünde. Gott sagt nicht einfach: „Okay, ich vergebe euch. Jesus wird für euch sterben. Jetzt könnt ihr so bleiben, wie ihr seid.“ Es gab Konsequenzen. Sie mussten aus dem Garten Eden heraus. Wir lesen z.B. in 1. Mose 3 Vers 17: „Und zu Adam sprach er“ – also wir wissen von der Frau, der Eva, dass sie dann Schmerz und überhaupt Frauen Schmerz bei der Geburt haben würden. Vers 17: „Und zu Adam sprach er: ‚Weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen. Mit Mühe sollst du dich davon nähren dein Leben lang.‘“ Die Strafe, die Konsequenz, war nicht, um das Leben kaputt zu machen, sondern es war um deinetwillen. Es war letztlich wieder ein Segen. Die Verfluchung der Erde sollte nämlich dem Menschen durch die Anstrengung, die er jetzt in der Arbeit erlebte, deutlich machen: „Lieber Freund, so anstrengend ist es, dich zu erretten.“ Der Schweiß, der Adam von der Stirn fiel, als er um sein täglich Brot arbeitete, der sollte ein kleiner Hinweis darauf sein auf den Schweiß, den Jesus in Getsemani vergießen sollte und am Kreuz für unsere Erlösung. Und wenn wir die Strafen Gottes als pädagogische Strafen so annehmen, als eine Illustration dessen, was Gott viel mehr für uns erleidet, dann erfüllen sie ihren Zweck. Dann führen sie uns zur Errettung. Wollen wir uns vornehmen, mit neuen Augen auf Gottes liebevolle Strafen zu schauen und sie für unser Leben anzunehmen, die Züchtigung nicht zu verwerfen, sondern die Überführung und die Züchtigung anzunehmen, weil wir glauben, dass er uns liebt und das tut, damit es uns am Ende zum Segen und zur Rettung wird.

[36:11] Ich möchte das für mich in Anspruch nehmen.

[36:20] Wir sind weiter in Jeremia 30 und dort Vers 16 und 17. Es heißt dort: „Darum sollen alle, die dich fressen, gefressen werden, und man wird alle deine Feinde gefangen wegführen. Alle, die dich plündern, sollen geplündert werden, und alle, die dich berauben, werde ich dem Raub preisgeben, denn ich will dir Genesung bringen und dich von deinen Wunden heilen“, spricht der HERR, „weil sie dich eine Verstoßene nennen und sagen: ‚Das ist Zion, nach der niemand fragt.‘“ Vielleicht haben wir den Eindruck als Laodizea: „Wir sind eh verloren, eh verstoßen, eh so unvollkommen.“ Gott sagt: „Nein, nein, nein, nein, auch wenn ich dich ein bisschen strafen muss, ich werde deine Feinde besiegen, ich werde dich genesen lassen, ich werde deine Wunden heilen.“ Und das ist genau das, was Laodizea erleben soll.

[37:11] Schaut mit mir in Jeremia 31 Vers 16 und 17: „So spricht der HERR: Halte deine Stimme zurück vom Weinen und deine Augen von Tränen, denn es gibt noch einen Lohn für deine Mühe“, spricht der HERR, „denn sie sollen aus dem Land des Feindes zurückkehren.“ Es gibt Hoffnung für diese Gemeinde, auch wenn sie als das Volk Israel hier ein wenig gestraft wird, ist das nicht das Ende. Es gibt eine Wiederherstellung, es gibt wieder eine Rückkehr. Vers 17: „Ja, es gibt Hoffnung für deine Zukunft“, spricht der HERR, „und deine Kinder werden in ihr Gebiet zurückkehren.“ Es gibt eine Strafe, es gibt ein Exil, aber das ist nur zeitweise, und Gott stellt wieder her. So habe ich das in meinem Leben erlebt, und ich glaube, jeder, der Gott von Herzen nachfolgen möchte, wird es in seinem Leben so erleben.

[38:07] Vers 18 in Jeremia 31: „Ich habe wohl gehört, wie Ephraim klagt: ‚Du hast mich gezüchtigt, und ich bin gezüchtigt worden wie ein ungezähmtes Rind. Bringe du mich zur Umkehr, so werde ich umkehren, denn du, HERR, bist mein Gott.‘“ Die Züchtigung führt zur Reue, und das ist genau das, was in Offenbarung 3 Vers 19a steht. Jesus sagt: „Alle, die ich lieb habe, überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße.“ Die Erziehung führt zur Buße. Das ist übrigens das, was auch in unseren Familien das Ziel von Erziehung sein sollte, dass Kinder, wenn sie Fehler machen, wenn sie sündigen, Reue empfinden, nicht einfach nur in den Senkel gestellt werden und zurechtgestutzt werden und dann in Rebellion sich dann dagegen auflehnen, sondern das Ziel, das Gott mit uns hat, das wir auch mit unseren Kindern haben sollte, ist, dass Erziehung zur Buße führt. „Sei eifrig und tue Buße“, so wie es hier heißt: „Bringe du mich zur Umkehr, so werde ich umkehren.“ Denn auch Buße – und das werden wir das nächste Mal noch genauer studieren – ist ein Geschenk.

[39:32] Wir wollen Gottes Erziehung nicht verachten. Sprüche Kapitel 15 und dort Vers 32 dort heißt es: „Wer die Unterweisung verwirft, verachtet seine Seele, seine eigene Seele. Wer aber auf Zurechtweisung hört, erwirbt Verstand.“ Mit anderen Worten: Wenn wir auf die Laodizea-Botschaft hören, wenn wir sie studieren, wenn wir sie annehmen, dann werden wir verständig. Wenn wir sie verwerfen, dann schaden wir uns selbst. Volk Gottes, ist es immer wieder vorgekommen, schon im Alten Testament, dass die Botschaft der Züchtigung abgelehnt worden ist. Jeremia 2 und dort Vers 30: „Vergeblich habe ich eure Kinder geschlagen, gestraft. Sie haben die Züchtigung nicht angenommen. Euer Schwert hat eure Propheten gefressen wie ein reißender Löwe.“ Statt die Botschaft anzunehmen, wurden die Boten attackiert. Ich glaube, das kann man heute noch immer sehen: Wenn Gottes Wort in seiner Klarheit und Wahrheit mit aller Liebe gepredigt wird, dann gibt es Menschen, die sich dagegen auflehnen und lieber den Boten attackieren, als die Botschaft in sich zu lassen.

[40:52] Zefanja 3 und dort Vers 2. Dort finden wir eine interessante Zusammenstellung von Gedanken. Zefanja 3 dort Vers 2. Es heißt hier: „Sie hat nicht auf die Warnung gehört, die Züchtigung, Erziehung nicht angenommen. Sie hat nicht auf den Herrn vertraut, sich nicht zu ihrem Gott genaht.“ Hier sehen wir also, was es bedeutet, die Züchtigung anzunehmen. Es bedeutet, auf die Warnung zu hören, es bedeutet, auf Gott zu vertrauen und sich Gott nahen. Wenn wir uns Jesus nahen, wenn wir Jesus vertrauen, wenn wir verstehen, dass seine Warnungen für mich gemeint sind, dann werden wir seine Erziehung annehmen.

[41:51] Titus Kapitel 2 Vers 11. Das Thema der Erziehung, die Gott uns geben möchte, ist nicht nur ein alttestamentliches Thema. In Titus Kapitel 2 Vers 11 lesen wir: „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen, alle, die ich liebe.“ Und die Gnade Gottes ist Ausdruck, weil er uns liebt, schenkt er uns Gnade. Er möchte uns wiederherstellen, er möchte uns vergeben. Jetzt kommt eine Aussage über die Gnade: „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen. Sie nimmt uns in Zucht.“ Und hier haben wir dasselbe, denselben Wortstamm. Wir haben die Erziehung. Die Gnade Gottes erzieht uns, und zwar wozu? Was ist das Ziel der Erziehung Gottes? Damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen. Das Ziel ist, dass wir Gottlosigkeit und weltliche Begierden verleugnen. Das ist genau das, was Jesus mit der Gemeinde Laodizea erreichen möchte, und dass wir besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit. Gottes Erziehung zielt darauf, uns nicht nur auf den Himmel vorzubereiten, sondern dass wir schon auf dieser Welt, in dieser sündenkranken Welt, jetzt schon die Liebe Gottes, die Gerechtigkeit Gottes reflektieren, indem wir sein Kleid tragen und nicht mehr unser eigenes. Und dann Vers 13: „Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus.“ Das Warten auf die Wiederkunft. Gottes Gnade erzieht uns, und Gottes Erziehung kann auch Strafen, pädagogische Strafen, beinhalten. Vielleicht ist dieser Gedanke zunächst einmal seltsam, aber ich glaube, ist biblisch. Gottes Gnade beinhaltet auch pädagogische Strafen. Die Gnade, die Adam und Eva erhielten, dass sie nicht den ewigen Tod sterben müssen, die Gnade, dass Jesus für sie sterben würde, beinhaltete auch die pädagogische Strafe: „Im Schweiße deines Angesichts isst du Brot essen. Dornen und Disteln werden aufkommen. Du wirst kämpfen müssen mit dem Acker, damit du verstehst, wie folgenreich die Sünde ist, um deinetwillen, denn Gott möchte nicht, dass wir verloren gehen.

[44:54] In 1. Korinther 11 und dort Vers 32. 1. Korinther 11 Vers 32: „Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verurteilt werden.“ Gott möchte uns richten, aber nicht verurteilen, und deswegen erzieht er uns. Wir werden gezüchtigt, wir werden erzogen, damit wir nicht verurteilt werden. Das heißt mit anderen Worten: Wenn wir diese Erziehung ablehnen, wenn wir sie nicht hören wollen, wenn wir sie nicht an unser Leben heranlassen, wenn wir uns nicht dem beugen, werden wir verurteilt werden. Denn dann haben wir zwar nur den Namen von Christus, aber das Wirken von Christus durch den Heiligen Geist, durch das Licht seines Wortes, durch ihn selbst, das haben wir nicht zugelassen. Es nützt nichts, wenn wir sagen: „Gott hat die Welt geliebt“, wenn wir nicht diese Liebe praktisch erfahren, dass er uns von dem trennt, was uns kaputt macht. Wir müssen die Gnade Gottes in Anspruch nehmen, damit sie uns zur Buße führt. Und Gott spricht zu mir, zu mir, Christopher, und sicherlich auch zu dir, und zeigt mir Dinge und zeigt dir Dinge, wo er uns überführt und sagt: „Ich möchte, dass das anders wird. Ich möchte dich erziehen.“ Und da wird es Dinge geben, wo wir plötzlich merken: „Oh, das ist jetzt vielleicht eine pädagogische Strafe.“ Nicht, weil Gott Freude hat, mich leiden zu sehen, sondern damit ich merke, welche Konsequenzen mein Tun hat, damit ich verstehe, wie anstrengend es für Gott ist, mich zu retten, damit ich zur Einsicht komme, Konsequenzen verstehe und seine Liebe umso mehr zu schätzen weiß. Gott erzieht uns, damit wir nicht verloren gehen. All das wird so wunderbar zusammengefasst, was wir heute gesagt haben, in einem ganz erstaunlichen Abschnitt, den Paulus im Hebräerbrief in Hebräer 12 aufschreibt. Hier finden wir die wesentlichen Gedanken komprimiert zusammengestellt, so dass wir sie wirklich gut verstehen können und niemand sagen kann, er hätte es nicht gewusst. Hebräer 12 und dort ab Vers 4: „Ihr habt noch nicht bis aufs Blut Widerstand im Kampf gegen die Sünde.“ Paulus spricht davon, dass wir überwinden müssen, so wie auch in Laodizea Jesus sagt: „Wer überwindet.“ Das sagt er zu jeder Gemeinde. Und jetzt sagt er Folgendes in Vers 5, angesichts der Tatsache, dass wir noch nicht bis aufs Blut widerstanden haben, dass die Sünde zu leicht immer wieder Zugang zu uns bekommt. Wir sehen ja, das ist das Problem von Laodizea. Er sagt in Vers 5: „Und habt das Trostwort vergessen, das zu euch als zu Söhnen spricht: ‚Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst. Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.‘“ Das ist genau das, was wir hier schon studiert haben. Interessant ist, wie Paulus es nennt. Er nennt: Das ist ein Trostwort. Wir haben immer Angst vor der Strafe und wollen diese Verse nicht hören. Aber Paulus sagt: „Ein Trostwort! Ihr habt es vergessen.“ Und vielleicht hat auch Laodizea diese Wahrheit vergessen, aber wir dürfen sie uns wieder jetzt in Erinnerung rufen. Es ist ein Trost. Warum? Vers 7. Paulus erklärt, warum das ein Trost ist: „Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne.“ Und dann kommt wieder eine rhetorische Frage: „Denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?“ Eine rhetorische Frage. Das gibt's gar nicht. Wenn Gott uns nicht erziehen würde, wenn er uns nicht auch mal strafen würde aus pädagogischen Gründen mit dem Ziel, uns zu retten, dann wären wir gar nicht seine Kinder. Die Tatsache, dass Gott uns manchmal auch durch schwierige Täler führt, um uns Konsequenzen zu zeigen, das liegt darin, weil wir seine Kinder sind und weil er uns unbedingt erziehen möchte, weil er uns so lieb hat. Vers 8: „Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, das heißt, wenn ihr nie so etwas erlebt, an der sie alle Anteil bekommen haben, so seid ihr ja unecht und keine Söhne.“ Wenn wir nie erlebt haben, dass Gott uns korrigiert, wenn wir nie erlebt haben, dass er uns in seinem Wort tadelt, wenn wir nie erlebt haben, wie der Heilige Geist uns zeigt: „Christopher, das war falsch. Du hast hier zu viel gesagt, dort hättest du mehr für jemanden sprechen sollen, da hast du Dinge falsch dargestellt, da hast du falsche Gedanken.“ Wenn du das niemals erlebst, sagt Paulus, dann bist du doch gar kein Kind Gottes, denn Gott überführt und züchtigt, weil er liebt. Wenn wir niemals erleben, dass wir erzogen werden, dann sind wir keine Kinder. Aber wenn wir erleben, dass wir von Gott überführt werden und gezüchtigt werden, wenn wir erleben, dass er uns erzieht, dann haben wir einen Beweis, dass wir seine Kinder sind. Ein echtes Trostwort. Vers 9: „Zudem hatten wir ja unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten uns vor ihnen. Sollten wir uns da nicht viel mehr dem Vater der Geister“ – eigentlich kann man besser übersetzen: „dem geistlichen Vater“ – „also nicht dem leiblichen, sondern dem geistlichen Vater unterwerfen und leben? Wenn wir uns schon – wir haben alle unsere Eltern gehabt, und manchmal waren unsere Eltern gut und manchmal waren sie vielleicht auch nicht besonders gut. Aber wir alle haben einen geistlichen Vater, und wenn wir einen guten Vater auf Erden hatten, dann haben wir schon eine Idee, was uns der himmlische Vater geben kann. Aber auch wenn wir, lieber Freund, liebe Freundin, schlimme Eltern hatten, Eltern, die uns vielleicht sogar verlassen haben, die uns wehgetan haben, die uns nicht geliebt haben, selbst dann sind wir nicht vaterlos. Wir haben einen geistlichen Vater, der all das ersetzt und wieder gut macht, was vielleicht unsere irdischen Eltern falsch und kaputt gemacht haben. Vers 10: „Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, so wie es ihnen richtig erschien.“ Und das haben wir, glaube ich, alle in unserem Leben erlebt, egal ob unsere Eltern gut oder nicht so gut waren. Es gab Momente, wo wir gemerkt haben, sie strafen jetzt vielleicht eher, weil sie ausgerastet sind. Sie strafen, weil sie keine Nerven mehr haben, weil sie überfordert sind, weil sie schlecht gelaunt sind. Das alles haben wir erlebt. Aber eins ist sicher: Das dürfen wir nicht auf Gott übertragen. Gott straft uns niemals, weil er genervt ist, weil er uns nicht mehr mag oder weil er jetzt nicht mehr weiter.

[51:27] Es ist ganz anders bei ihm, das heißt: Er aber [erzieht uns] zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden. Gott erzieht uns immer so, dass es für uns das Beste ist. Wir freuen uns, wenn wir hören, dass Gott nur das Beste für uns will, aber das bedeutet nicht, dass Gott ein Automat ist, wo wir immer unsere Wünsche bekommen. Denn was wir oft nicht verstehen, ist, dass unsere Wünsche gar nicht das Beste sind. Denn wir haben einen falschen Blick auf uns selbst, wie Laodizea lernen muss, und einen falschen Blick auf das Leben. Gott weiß, was das Beste für uns ist, und damit wir das Beste erhalten, muss er uns oft erziehen. Wenn wir sagen: Gott liebt uns so sehr, dass das Beste für uns dabei herauskommt, wenn wir ihm glauben, dann müssen wir auch verstehen: Das geschieht auch durch und vor allem durch Erziehung. Er erzieht uns zu unserem Besten, und der Grund ist unglaublich schön: Damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden. Das Ziel ist, dass wir heilig sind, wie Gott heilig ist.

[52:47] Eltern erziehen ihre Kinder, damit sie gute Bürger sind, anständige Menschen, fleißige Arbeiter, gute Ehemänner und Ehefrauen vielleicht später. Alles ist gut und wichtig. Das höchste Ziel der Erziehung ist aber echte Heiligkeit. Und je mehr wir das auch in unserer Kindererziehung, unseren Familien zum Ziel machen, dass unsere Familienmitglieder an Gottes Heiligkeit teilhaben können, umso mehr werden wir auch lernen, zu erziehen, wie Gott uns erzieht. Denn das ist sein Ziel: Er möchte, dass wir heilig sind.

[53:22] Und dann kommt ein Punkt, den Paulus offen zugibt. Er sagt in Vers 11: „Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude.“ Und da gibt es kein, da kommt man nicht drum herum. Selbst die Erziehung Gottes ist uns in dem Moment nicht angenehm. Das liegt daran, dass die Sünde uns so verdorben hat, dass unsere Wünsche, unsere Gefühle so verwirrt sind, dass wir auch die Erziehung nicht angenehm empfinden. Aber das ist okay. Es heißt: „Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen.“ Danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.

[54:14] Es gibt eine Betrübnis, die Gott bewirkt, die man nicht bereuen muss. In 2. Korinther 7 Vers 10 steht: „Denn die Gott gewollte Betrübnis bewirkt eine Buße zum Heil, die man nicht bereuen muss; die Betrübnis der Welt aber wirkt den Tod.“ Wenn Gott uns erzieht, dann ist das für den Moment traurig, aber es führt zu einer Buße, die man nicht bereuen muss, denn sie führt dazu, dass wir heilig werden. Und Paulus sagt: Es ist zwar so, dass die Erziehung Gottes uns betrübt macht für einen Moment, aber wenn ich das andere wähle, wenn ich das vernachlässige, dann werde ich durch die Welt betrübt werden, aber dort wird es keine Reue geben und keine Heiligkeit, kein ewiges Leben, sondern eine tiefe Verzweiflung.

[55:08] Lieber Freund, liebe Freundin, du kannst entscheiden: Gottes Erziehung, die ab und zu auch mal traurig macht, weil man versteht, dass man Sünder ist und dass man korrigiert werden muss, dass man Pläne, Gedanken, Wünsche aufgeben muss, was zur Buße und zum ewigen Leben führt, oder möchtest du in der Welt leben nach den Maßstäben der Welt, ohne Gottes Erziehung, und am Ende viel betrübter sein, weil ohne Hoffnung?

[55:37] Ellen White sagt: „Es ist der menschlichen Natur nicht angenehm, Tadel zu erhalten.“ So ist es, das weiß Gott auch. Deswegen spricht er in der Laodizea-Botschaft mit seiner Liebe zu uns und sagt: „Das tue ich, weil ich dich gern habe.“

[56:03] Sie sagt auch: „Der Herr tadelt die falschen Dinge in seinem Volk, aber ist das ein Beweis, dass er sie abgelehnt hat?“ Nein, sie sagt genau das: Dass Gott versucht, uns zu zeigen, oder dass genau das Werk, das Gott für sie versucht zu tun, zeigt ihnen, dass er sie liebt und dass er sie von den Wegen der Gefahr wegzerren möchte, wegführen möchte.

[56:34] Ein ganz tolles Zitat hier, 'Erstes Band der Zeugnisse', 569: „Gott liebt sein Volk, das seine Gebote hält, und er tadelt sie nicht, weil sie das schlimmste Volk auf der Welt sind, sondern weil sie das beste Volk auf der Erde sind.“ Und dann zitiert sie: „So viele ich liebe“, sagt Jesus, „überführe ich und züchtige ich.“ Gott tut das, weil er Laodizea so sehr liebt.

[57:03] Weil Christus ein tadelndes Zeugnis gibt, sollen wir deswegen annehmen, dass er keine zärtliche Liebe mehr für sein Volk hat? Oh nein! Er, der gestorben ist, um den Menschen vom Tod zu erlösen, liebt mit einer göttlichen Liebe. Und diejenigen, die er liebt, die tadelt er.

[57:29] Und dann sagt sie im 'Testimonies to Ministers': „Er verwundet nur, damit er heilen kann, so wie ein Chirurg eine Wunde zufügt, um zu heilen, nicht um verloren gehen zu lassen.“

[57:42] Der Herr legt auf keinen Menschen eine Botschaft, die die Gemeinde entmutigen und zaghaft werden lässt. Und die Botschaften, die Laodizea instrumentalisieren, um Menschen nur zu entmutigen, um sie aus der Gemeinde zu treiben, um die Gemeinde fertig zu machen, das sind keine Botschaften, die Gott inspiriert hat, egal wie der Bote heißen mag.

[58:17] Der Herr tadelt, er überführt, er züchtigt, aber es ist nur, damit er wiederherstellen und am Ende bestätigen kann.

[58:34] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du heute Gottes Erziehung in Anspruch nehmen? Ich möchte das für mich persönlich neu entscheiden. Ich möchte, dass Gottes Erziehung in meinem Leben das tut, was Gott sich wünscht. Und dann werden wir auch den richtigen Geist haben, weil wir die Erfahrung selbst gemacht haben. Wenn wir wissen, wie Gott uns erzieht, dann wissen wir auch, wie er seine Gemeinde erziehen möchte. Dann werden wir die Laodizea-Botschaft so predigen können, wie Gott es sich wünscht, damit sie heilsam wirkt und am Ende seine Gemeinde den lauten Ruf des ewigen Evangeliums geben kann. Ist das dein Wunsch?

[59:17] Wollen wir noch gemeinsam zum Abschluss beten?

[59:24] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du zu mir persönlich gesprochen hast und zu jedem von uns. Und Herr, es stimmt, wir mögen es am liebsten, wenn es keine Probleme gibt, wenn alles gut geht. Wir mögen keine Züchtigung, aber Herr, danke, dass wir heute verstanden haben, dass alle Züchtigung, alle Erziehung, die von dir kommt, jede Strafe, die von dir kommt, niemals uns vernichten möchte, sondern immer nur vielleicht eine Wunde schlägt, um uns zu heilen, so wie ein Chirurg eine Wunde macht, um ein großes Übel herauszuholen. Und vielleicht tut es manchmal weh, aber diese Wunde wird auch wieder verheilen, denn du verwundest nur, um zu heilen. Und Herr, ich möchte dich um Vergebung bitten, wo ich und wo wir in unserem Leben gegen deinen Tadel aufbegehrt haben, wo wir deine Erziehung vernachlässigt haben. Gib, dass wir Glauben von dir annehmen, dass, was immer du tust, du zu unserem Besten tust. Herr, schreib du das in unser Herz, erfülle uns mit deinem Heiligen Geist. Und hab Dank, lieber Vater, dass du wirklich unser liebender Vater bist, der das Beste für uns will. Im Namen Jesu beten wir. Amen.


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