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In dieser Christ Study Hour beleuchtet David Thiel, wie das Buch Genesis als „Pilotfolge“ der Bibel dient, um grundlegende biblische Konzepte einzuführen. Er erklärt das „Gesetz der ersten Erwähnung“ anhand von Beispielen wie dem „geliebten Sohn“ und dem „Opferlamm“. Der Vortrag zeigt auf, wie sich diese Symbole von Genesis bis zur Offenbarung entfalten und ihre volle Bedeutung in Jesus Christus finden, und thematisiert zudem den Ursprung des Todes.


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Serie: Analogien Bilder Symbole - biblische Texte verstehen

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Transkript

[0:05] [Musik]
[0:34] Hallo und herzlich willkommen auf joumedia.de zu einer weiteren Christ Study Hour mit mir. Ich heiße David. Ich freue mich, dass du dabei bist. Und in diesem Quartal möchten wir uns das übergeordnete Thema anschauen: Bilder, Analogien, Symbole, biblische Texte verstehen. Wir befinden uns in der zweiten Woche und das Thema für diese Woche lautet auf Englisch "The Genesis Foundation" und auf Deutsch "Basis Genesis".

[1:08] Wir können uns die Frage stellen: Genesis, das erste Buch Mose – also, das ist zwar ein ganz nettes Buch, aber passt das wirklich zu dem Thema Analogien, Bilder, Symbole, wie man die Bibel verstehen kann, wie man sie studieren kann? Ist das nicht ein bisschen willkürlich, dieses Thema, dieses Buch auszuwählen für die Betrachtung in dieser Woche? Vielleicht, aber vielleicht auch nicht. Wir wollen es uns heute anschauen.

[1:33] Und bevor wir das tun, bevor wir starten, möchte ich euch einladen, mit mir ins Gebet zu gehen. Lieber Gott, hab Dank, dass du ja auch heute wieder mit uns bist. Wir wollen dich einladen in unser Studium, in unsere Betrachtung, wenn wir gemeinsam in das Wort eintauchen. Wir wollen dich darum bitten, dass du uns Weisheit schenkst, dass du uns den Heiligen Geist schenkst, dass du auch mir die richtigen Worte in den Mund legst und dass wir heute wieder etwas Neues verstehen können, etwas Neues begreifen können, auch etwas Neues über dich lernen können, lieber Gott. Darum bitte ich dich von ganzem Herzen, hab Dank dafür. Amen.

[2:13] Ich weiß nicht, wie es euch geht. Vielleicht schaut der ein oder andere von euch sich gerne Serien an. Es gibt ja einige ganz spannende Serien da draußen und normalerweise ist es so, dass am Anfang einer Serie, also in der allerersten Folge, in der sogenannten Pilotfolge, das gesamte Setting der Serie vorgestellt wird und der Zuschauer in die Welt der Serie eingeführt wird. Wir lernen die Hauptcharaktere kennen, wer sie sind, was ist ihre Geschichte, wo kommen sie her? Wie sind sie aufgewachsen? Welche Wünsche, welche Träume, welche Sehnsüchte haben sie? Welche Ängste haben sie? Haben sie Traumata erlebt? Tragödien erlebt? Was haben sie durchgemacht? Und wie stehen sie zueinander? Wir lernen die Welt kennen, in der sich die Serie abspielt. Vielleicht, ob das eine fiktive Welt ist oder eine Welt aus unserem historischen Hintergrund. Wir lernen vielleicht auch den Antihelden, den Antagonisten, den Bösewicht kennen und wir verstehen ungefähr, wie die Welt aussieht, in der die Serie spielt.

[3:31] Und meistens auch in der allerersten Folge lernen wir das Problem kennen, die Problematik, die auf der ganzen Serie lastet und die vielleicht schon da ist oder die vielleicht in der ersten Folge ausgelöst wird. Und im weiteren Verlauf dieser Serie versuchen die Hauptpersonen, sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen beziehungsweise es zu lösen und zu beseitigen.

[4:01] Und genauso könnte man das erste Buch Mose, das Buch Genesis, als die Pilotfolge der biblischen Erzählung betrachten. Denn im ersten Buch Mose, im Buch Genesis, wird die Welt, wie wir sie kennen, erklärt und uns vorgestellt. Wir lernen den Schöpfer kennen. Wir lesen von der Schöpfung. Wir lesen davon, wie der Mensch ins Leben gerufen wird, wie er geschaffen wird. Wir hören vom Sündenfall und dann auch von dem Ursprung der Sünde und auch des Todes auf der Erde, vom Inkrafttreten des Erlösungsplanes, von der Verheißung des Messias, vom Bund. Begriffe wie das Lamm, wie Babylon, wie der Baum des Lebens, wie das Opfer, sind alles Begriffe, die wir auf das erste Buch Mose zurückverfolgen können, weil es dort zum ersten Mal erwähnt wird.

[4:59] Das ist das sogenannte Gesetz der ersten Erwähnung. Wir können allerdings nicht von einem Gesetz sprechen. Es ist vielleicht eher ein Muster, ein Prinzip oder eine Beobachtung, ein Phänomen. Natürlich, wenn wir das erste Buch Mose haben, das allererste Buch in der Bibel, alles, was dort erwähnt wird, weil es zum ersten Mal erwähnt wird, hat eine besondere Bedeutung, weil es die Grundlage schafft für all das, was danach kommt. Wenn wir zum Beispiel ans Ende gehen der Bibel und dort in dem Buch der Offenbarung verschiedene Begriffe studieren, dann hilft es, dass wir zurück an den Anfang gehen und im ersten Buch Mose uns anschauen, wo hatte dieser Begriff, dieses Bild, dieses Thema seinen Ursprung und dann können wir Schritt für Schritt durch die Bibel gehen und jedes Mal, wenn wir einen Schritt weitergehen, können wir weitere Details, weitere Erklärungen, neue Perspektiven, neue Einblicke erfahren, um diesen Begriff, dieses Symbol, dieses Thema immer besser zu verstehen. Und am Ende haben wir ein ganz großes Bild gezeichnet, das uns verstehen lässt, worum es eigentlich geht, auch wenn wir es noch nicht ganz genau begreifen, wenn wir das erste Buch Mose lesen. Doch im ersten Buch Mose werden schon sehr wichtige Indikatoren offengelegt.

[6:33] Und deswegen möchte ich heute gemeinsam mit euch mehrere Beispiele uns aus der Bibel anschauen, drei Beispiele aus dem ersten Buch Mose, und wir wollen uns anschauen, wie wir im Verlauf des Studiums durch dieses Prinzip, dieses Gesetz der ersten Erwähnung, ein bisschen mehr Klarheit über die Themen in der Bibel erlangen können.

[6:57] Natürlich ist es wichtig, dass wir verstehen, dass Nummer eins Gottes Gesetz sich nicht ändert beziehungsweise Gottes Wort sich nicht ändert. Zum Beispiel möchte ich auf das Kapitel 40 im Jesaja-Buch hinweisen. Und dort lesen wir ab Vers 7. Entschuldigung, ich bin im Buch Jeremia. In Jesaja Kapitel 40 ab Vers 8: "Das Gras ist verdörrt, die Blume ist abgefallen, aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit."

[7:52] Dann würde ich gerne auch noch auf Maleachi 3, Vers 6 verweisen. Dort heißt es Maleachi 3, Vers 6, das letzte Buch des Alten Testaments. Dort lesen wir: "Denn, der Herr verändere mich nicht. Deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen." Und ein Vers aus dem Neuen Testament, aus dem Hebräerbrief, Hebräer Kapitel 13, Vers 8 sagt uns folgendes: "Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und auch in Ewigkeit."

[8:38] Das heißt, wir haben ein Wort Gottes, und dieses Wort Gottes, das ist beständig und das ist unveränderlich und der Wille beziehungsweise das Wort Gottes steht und bleibt in Ewigkeit. Doch wir dürfen eine Sache nicht vergessen: Das Wort Gottes ist in einem Zeitraum von 1500 Jahren in verschiedenen Kulturen von verschiedenen Autoren geschrieben worden und hat somit verschiedene Hintergründe.

[9:07] Und wenn wir schauen, dass wir zum Beispiel das erste Buch Mose lesen und dort von Dingen lesen, die erklärt werden, die präsentiert werden, dann haben wir noch nicht das gesamte Bild, weil die Bibel selbst über Jahre hinweg mit der Geschichte gewachsen ist, weil Gott immer mehr Offenbarungen gegeben hat und diese Offenbarungen selbst immer mehr Licht auf die Wahrheit Gottes hat werfen lassen, sodass wir Schritt für Schritt immer mehr verstehen, ausgehend vom ersten Buch Mose und somit über die Jahre, über die Geschichte der Bibel, eine klarere Sicht der Dinge erhalten. Das ist der Disclaimer, den ich euch mitgeben möchte.

[9:57] Lasst uns anfangen mit dem ersten Beispiel, was ich euch geben möchte. Es ist so, dass wir zum Beispiel den Begriff der Liebe das allererste Mal in dem ersten Buch Mose und damit auch das allererste Mal in der Bibel in Genesis Kapitel 22 im zweiten Vers des Kapitels vorfinden. Ich lade euch ein, mit mir in dieses Kapitel zu gehen. Genesis Kapitel 22 und dort Vers 2.

[10:36] Wir haben hier die Geschichte von der Opferung oder der Beinahe-Opferung Isaaks. Was war zuvor geschehen? Wir erinnern uns an die Geschichte von Abraham und wie Gott mit Abraham einen Bund schließt und Gott ihm sozusagen auch eine große Nachkommenschaft verspricht. Und Abraham befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits in einem sehr fortgeschrittenen Alter, genauso wie seine Frau, die eigentlich keine Kinder mehr zeugen dürfte. Und wir erinnern uns vielleicht auch an die Geschichte von Hagar und Ismael, wie Sara dann auf Abraham zugegangen ist, hat gesagt: "Schau, hier ist meine Magd, schlaf mit ihr, dann werden wir endlich den Sohn der Verheißung erhalten." Abraham macht das, aber das ruft nur noch mehr Chaos hervor. Und es ist klar, durch den Leib Saras wird der Sohn der Verheißung geboren werden. Und in Genesis Kapitel 21 ist es dann endlich soweit. Isaak, der Sohn von Abraham und Sara, wird geboren. Und er ist der lange erwartete Sohn. Er ist der Sohn der Verheißung. Und jetzt ein Kapitel später passiert etwas, das Abraham sich nicht vorstellen kann. Er soll Isaak, diesen Sohn, von dem er überzeugt war, dass Gott diesen Sohn verwenden wird, um seine Verheißung wahrzumachen, diesen Sohn soll er opfern.

[12:21] Und wenn wir Genesis Kapitel 22, Vers 2 lesen, dann lesen wir folgendes. Und er – und hiermit ist Gott gemeint – sprach: "Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Moria und bringe ihn dort zum Brandopfer dar, auf einem der Berge, den ich dir nennen werde."

[12:51] Also, diese Geschichte ist sehr dramatisch. Und wenn wir hier genau in den Vers reinschauen, dann lesen wir: "Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen." Und es war natürlich nicht der einzige, doch es war der Sohn, durch den die Verheißung aus Genesis Kapitel 12 weitergeführt und vollendet und vorangebracht werden sollte, dass durch diesen Sohn die Nachkommenschaft weiter sich vermehren, vergrößern sollte, nicht durch Ismael.

[13:25] Und das zweite Detail, was wir hier lesen, ist: "den du lieb hast, Isaak." Und wenn wir uns anschauen, wo zum Beispiel im Neuen Testament in den Evangelien das erste Mal der Begriff der Liebe auftaucht, dann finden wir in den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas die Taufe Jesu. Ich schlag mal intuitiv das Matthäusevangelium auf. In Matthäus Kapitel 3 finden wir den Bericht von der Taufe Jesu und ich lese ab Vers 16: "Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser und siehe, da öffnete sich ihm der Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen. Und siehe, eine Stimme kam vom Himmel, die sprach: 'Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.'" Also, wir haben hier auch das Bild des geliebten Sohnes.

[14:37] Und im Johannesevangelium, das bis jetzt noch nicht erwähnt wurde, haben wir diesen berühmten Vers Johannes 3, Vers 16, wo der Begriff Liebe das erste Mal erwähnt wird. Der Vers, den werde ich euch auch vorlesen, obwohl er eigentlich so im Ohr klingt. Johannes 3, Vers 16: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Also, hier wird der Begriff Liebe immer mit dem Sohn in Verbindung gebracht, genauso wie in der Geschichte von Abraham und Isaak. Abraham liebt seinen Sohn so sehr, doch er gibt ihn trotz allem für die Sache Gottes hin oder ist zumindest bereit, dies für die Sache Gottes zu tun. Aber natürlich glaubt er genauso an die Verheißung, die Gott ihm gegeben hat und glaubte oder musste gar daran glauben, dass Gott seinen Sohn trotz allem wieder zum Leben erwecken wird.

[15:55] Und das können wir unter anderem auch im Hebräerbrief lesen, in Hebräer Kapitel 11 und dort in Vers 19.

[16:11] Er, Abraham, zählte darauf, dass Gott imstande ist, auch aus den Toten aufzuerwecken, weshalb er ihn auch als ein Gleichnis wieder erhielt.

[16:27] In der Geschichte, gehen wir zurück zu der Geschichte aus Genesis Kapitel 22. In dieser Begebenheit fragt Isaak seinen Vater in Vers 7 nach dem Opfertier. Schließlich hat Gott Abraham ja dazu aufgefordert, ein Opfer zu bringen. Isaak in diesem Fall, aber Abraham hat sich mit Isaak aufgemacht, wahrscheinlich ohne dass es Isaak noch wusste, und hat gesagt: "So, mein Sohn, wir bringen ein Opfer." Und jetzt sind sie gerade dabei, diesen Altar herzurichten. Und Isaak fragt: "Ja, wo ist denn das Opfertier?" Das lesen wir in Vers 7: "Siehe, hier ist Feuer und Holz. Wo ist aber das Lamm zum Brandopfer?"

[17:13] Also, für das Opfer war offensichtlich ein Lamm erforderlich. Es war üblich, dass man ein Lamm für das Opfer darbrachte. Und der Clou dieser Geschichte war, und das war auch Isaak bewusst, es war in der ganzen Gegend kein Lamm weit und breit zu sehen. Es war nirgendswo in der Nähe. Und deswegen ist die Frage natürlich naheliegend: "Wo ist das Lamm und wo bekommen wir jetzt das Lamm her?"

[17:41] Das Lamm ist also ein sehr bedeutendes Symbol in der Bibel. Und hier haben wir schon eine, nicht direkt die erste, aber eine der ersten Erwähnungen des Opferlammes beziehungsweise des Opfertieres. Gehen wir vielleicht zurück in den Garten Eden, in die Geschichte vom Sündenfall in Genesis Kapitel 3, wo wir uns erinnern, Adam und Eva gesündigt haben. Sie waren nackt und erkannten, dass sie nackt sind, und sie haben sich mit Blättern versucht, Kleider zu machen, ihre Blöße zu bedecken. Doch trotz alledem, nachdem sie Gott begegnet haben, hat er ihnen Tierfelle gemacht. Und wenn wir an Tierfelle denken, wenn wir das Wort Tierfelle hören, dann müssen wir davon ausgehen, dass ein Tier stellvertretend für die beiden gestorben ist, für die Bedeckung ihrer Nacktheit. Und genauso ist dann letztendlich ein Tier stellvertretend für Isaak gestorben.

[18:53] Dann gehen wir weiter zum Beispiel in das Buch Exodus. Gehen wir in das Buch Exodus in Kapitel 12. Und in Kapitel 12 im Buch Exodus, da befinden wir uns gerade kurz vor dem Auszug aus Ägypten. Wir haben schon neun der zehn schrecklichen Plagen hinter uns, aber eine Plage bleibt noch übrig: die schrecklichste Plage, der Tod aller Erstgeburt. Und was hier wichtig ist, das Volk Israel wurde dazu aufgefordert, an ihre Türpfosten Blut eines geschlachteten Lammes zu streichen, damit der Todesengel, der das Gericht der Plage über Ägypten ausführt, dass er an diesen Häusern vorübergeht, damit sie nicht unter diesen Plagen zu leiden haben. Das heißt, auch hier ist ein Tier für ihre Sicherheit, für das Gewähren ihres Lebens gestorben, damit sie nicht sterben mussten, damit nicht ihre Erstgeburt sterben muss.

[20:15] Und dann machen wir einen Sprung in das Neue Testament, als dann auf einmal Johannes der Täufer Jesus sieht und sagt: "Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt." Und Johannes der Täufer nimmt hier auf diese Symbolik des Exodus Bezug, denn auch Jesus ist stellvertretend für die Sünden der Menschen gestorben. Johannes der Täufer nimmt auch Bezug auf das allgemeine Opfersystem am Heiligtum, an der Stiftshütte, wo Menschen mit Opfertieren gekommen sind, ihre Hände auf die Tiere gelegt haben, ihre Sünden dabei bekannt haben und dann eigenhändig das Tier töten mussten. Und vielleicht hat sich Johannes der Täufer auch auf Jesaja Kapitel 53 bezogen. In Jesaja Kapitel 53, ich verlese es euch dort, insbesondere Vers 7, Jesaja Kapitel 53, Vers 7. Dort ist das eine Vorausschau auf das Leiden des Messias. Und wir lesen in Vers 7: "Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut."

[21:47] Und wenn wir dann ganz zum Ende der Bibel gehen, also in das Buch der Offenbarung, dann lesen wir in Kapitel 5, also Offenbarung Kapitel 5 und dort ab Vers 5, ich lese dann ein paar Verse, da ist eine Vision, die Johannes hat. "Und einer von den Ältesten spricht zu mir: 'Weine nicht. Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen.' Und ich sah und siehe, inmitten des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm wie geschlachtet. Es hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde. Und es kam und nahm das Buch aus der Rechten dessen, der auf dem Thron saß. Und als es das Buch nahm, Vers 8, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder, und sie hatten jeder eine Harfe und eine goldene Schale voll Räucherwerk. Das sind die Gebete der Heiligen. Vers 9: 'Und sie sangen ein neues Lied, indem sie sprachen: 'Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen und hast uns zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott und wir werden herrschen auf Erden.'"

[23:42] Und, nein, das war's. Also, wir sehen hier das Lamm, das stellvertretend für die Menschen geschlachtet wurde, das Lamm, das mit seinem Blut Menschen für Gott erkauft hat. Das war das gleiche Tier im Garten Eden, das für die Felle von Adam und Eva, für Adam und Eva gestorben ist. Das war der Widder, der stellvertretend für Isaak geschlachtet wurde. Wie das Lamm, das an der Stiftshütte immer und immer wieder für die Sünden der Menschen geschlachtet wurde. All diese Bilder verweisen auf Jesus Christus, von dem Johannes der Täufer gesagt hatte, er sei das Lamm Gottes, welches die Sünden der Welt hinwegnimmt und welches schließlich in Offenbarung 5 angebetet und intronisiert wird.

[24:39] Wir sehen also bereits an diesem Beispiel, wie sich von den ersten Erwähnungen eines Opfertieres bis hin zur Offenbarung der Begriff des Lammes oder des Opfertieres immer mehr verständlicher wird, immer mehr an Raum und an Verständnis einnimmt und dass das Bild erstmal ganz am Anfang ziemlich klein, ziemlich unverständlich, ziemlich groß scheinen mag. Aber wenn wir den Verlauf der Bibel verfolgen und uns immer wieder mit diesem Opfertier beschäftigen, dann sehen wir, wie sich diese Geschichte, wie sich diese Thematik vor uns entfaltet.

[25:19] Ich würde jetzt gerne voranschreiten zu dem Mittwochsthema, und dieses ist mit der Überschrift "Der Umgang mit dem Tod" versehen. Auch der Tod wird zum ersten Mal im Buch Genesis erwähnt, gemeinsam mit dem Sündenfall beziehungsweise eigentlich schon davor. Eigentlich wird der Tod schon vor dem Sündenfall erwähnt. Schauen wir uns Genesis Kapitel 2 an.

[26:01] Ich lese bereits ab Vers 15: "Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre. Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: 'Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen. Denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben.'"

[26:34] Also, wenn wir heute über den Tod sprechen, dann ist der Tod eigentlich etwas ganz Normales. Der Tod ist heutzutage genauso normal wie die Geburt. Wir sagen oft: "Ja, der Tod ist einfach Teil des Lebens." Doch das ist eine Lüge. Der Tod ist das Gegenteil des Lebens. Er vernichtet das Leben. Und Römer 6, Kapitel 23 sagt uns,

[26:54] Leben. Und Römer 6, Vers 23 sagt uns, dass der Tod der Lohn der Sünde ist. Oder in anderen Übersetzungen heißt es: Der Tod ist der Sold der Sünde. Der Tod ist also die Konsequenz der Trennung zwischen Mensch und Gott. Denn getrennt von Gott, der Quelle des Lebens – er ist ja der Schöpfer und der Erhalter der Schöpfung – können wir nicht leben. Kein Mensch kann ohne Gott leben. Wir haben also im Buch Genesis die Problematik des Todes, und diese Problematik, dieser Tod, ist durch den Sündenfall aufgekommen. Und seitdem ist es Gottes Anliegen, dieses Problem nachhaltig zu lösen beziehungsweise zu beseitigen, eine Antwort, eine Lösung auf dieses Problem zu finden. Und der Plan zur Beseitigung entfaltet sich nach und nach im Verlauf einerseits des Buches Genesis, aber auch später im Verlauf der restlichen Bibel.

[27:57] Wir erinnern uns vielleicht an das Protoevangelium, also an das erste Evangelium, welches wir kurz nach dem Sündenfall finden, auch in Genesis Kapitel 3. Wir erinnern uns, Gott läuft im Garten umher. Er fragt Adam, er ruft Adam: "Adam, wo bist du?" Und dann wird klar, was überhaupt passiert ist. Noch bevor allerdings irgendein Fluch, irgendeine Bestrafung ausgesprochen wird, gibt es einen Eindruck, einen Impuls der Hoffnung. Und das in Genesis Kapitel 3, Vers 15. Er verflucht in Vers 14 die Schlange, die ja die ursächliche Kraft des Sündenfalls ist letztendlich. Und dann Vers 15 heißt es: "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, also zwischen der Schlange und der Frau, zwischen deinen Nachkommen und ihren Nachkommen, oder in der Schlachter-Übersetzung: zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er, also der Nachkomme, wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen." Das heißt, wir haben hier schon eine erste Erwähnung eines Erlösers, eines Retters, vielleicht sogar des Messias. Dann gehen wir weiter: Der Bund zwischen Gott und Abraham in Genesis 12, die Verheißung des Messias, die da auch mitklingt, der Heiligtumsdienst, die Menschwerdung Jesu und dann sein Tod und seine Auferstehung. Und schließlich die Wiederkunft Jesu, die zweite Ankunft Jesu, und dann die zu diesem Zeitpunkt stattfindende Auferstehung aller Menschen, die im Glauben an Jesus gestorben sind, und schließlich die neue Erde selbst, wo es keinen Tod mehr geben wird.

[29:54] Im 1. Korintherbrief Kapitel 15 in den Versen 14 bis 18 lesen wir, und ich lese hier nach der Neuen Genfer Übersetzung: "Und wenn Christus nicht auferstanden ist, ist es sinnlos, dass wir das Evangelium verkünden und sinnlos, dass ihr daran glaubt. Und nicht nur das, wir stehen dann als falsche Zeugen da, weil wir etwas über Gott ausgesagt haben, was nicht zutrifft. Wir haben bezeugt, dass er Christus auferweckt hat. Aber wenn es stimmt, dass die Toten nicht auferweckt werden, hat er das ja gar nicht getan. Um es noch einmal zu sagen, Vers 16: Wenn die Toten nicht auferstehen, ist auch Christus nicht auferstanden. Und wenn Christus nicht auferstanden ist, ist euer Glaube eine Illusion. Die Schuld, die ihr durch eure Sünden auf euch geladen habt, liegt dann immer noch auf euch. Und auch die, die im Glauben an Christus gestorben sind, sind dann verloren." Jesu stellvertretender Tod und seine Auferstehung schaffen also die ultimative Lösung für das Problem des Todes, welches im ersten Buch Mose das erste Mal auftaucht und seinen Ursprung findet.

[31:15] Lass uns jetzt noch zu einem dritten Thema weitergehen, ähm, nämlich das Thema der Anbetung. Wir haben es ja schon in den Geschichten, die wir uns angeschaut haben, gesehen. In der Bibel stehen sich grundsätzlich zwei Parteien gegenüber: Die Partei Gottes, Gott, der der Ursprung der Schöpfung, der Ursprung des Lebens und der Erhalter der Schöpfung. Und dann gibt es noch eine dem Schöpfer widerstrebende Partei, die Partei des Drachens, der die Anbetung, die eigentlich allein dem einzigen Schöpfergott gebührt, für sich selbst beansprucht. Dieser Drache, so lesen wir es zum Beispiel in Offenbarung Kapitel 13, installiert sein eigenes Anbetungssystem. Und eben dieser Drache, dieser Widersacher, und auch sein Anliegen, all das lässt sich auf das erste Buch Mose zurückverfolgen.

[32:24] Lass uns noch einmal in das erste Buch Mose eintauchen, und diesmal wieder in Genesis Kapitel 3, aber an den Anfang in die ersten fünf Verse wollen wir gemeinsam schauen. Genesis Kapitel 3, ich lese ab Vers 1: "Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau: 'Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?' Da sprach die Frau zur Schlange: 'Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen, aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt.' Da sprach die Schlange zu der Frau: 'Keineswegs werdet ihr sterben, sondern Gott weiß, an dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist.' Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre." Vers 6: "Und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht. Und sie nahm von seiner Frucht und aß. Und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß."

[33:53] Also diese Geschichte ist eigentlich allen Christen gut bekannt. Wir begegnen hier dieser Schlange, die Eva dazu verleitet, den Gehorsam und das Vertrauen gegenüber Gott zu verwerfen und sich somit der Anbetung Gottes abzuwenden. Und dieses Ereignis hat fatale Folgen. Adam und Eva werden aus dem Garten Eden vertrieben. Und von nun an herrscht auf der Erde ein Kampf zwischen denen, welche die Anbetung des wahren Gottes hochhalten, und denen, die eine offene Rebellion Gott gegenüber proklamieren und praktizieren. Die Schlange, die Zweifel stellt, sie stellt die Aussagen Gottes zunächst falsch dar. Sie fordert Eva sozusagen damit heraus, sich auf einen Dialog mit Gott einzulassen. Sie sagt: "Ja, stimmt es, dass ihr wirklich von gar keinen Bäumen im Garten essen dürft?" Das ist ja eine komplette Lüge. Der Garten war voll von wunderbaren Bäumen, und sie durften sich an jedem Baum von den Früchten nehmen. Nur ein einziger Baum war außerhalb ihrer Reichweite oder außerhalb ihrer Befugnis. Ich meine, sie waren frei, auch von diesem Baum zu essen, aber Gott sagte, diesen Baum sollt ihr nicht anrühren, beziehungsweise das sagt er nicht. Er sagte einfach nur: "Von der Frucht dieses Baumes dürft ihr nicht essen." Und Eva möchte diese Anschuldigung korrigieren, aber lässt sich gerade deshalb auf eine Diskussion mit der Schlange ein. Und ja, sie sagt: "Wir dürfen von den Bäumen essen, nur nicht von dem Baum, der in der Mitte des Gartens steht. Nicht mal anrühren dürfen wir ihn, denn an dem Tag werden wir sterben." Und die Schlange antwortet: "Nein, nein, nein, keineswegs werdet ihr sterben." Also anders gesagt: Gottes Worte sind doch nur leere Drohungen. Stattdessen werden euch die Augen geöffnet werden und ihr werdet sein wie Gott. Ihr werdet erkennen, was gut und böse ist. Ihr werdet vom Essen der Frucht profitieren. Es wird euer Leben bereichern. Ihr werdet sein wie Gott. Ihr werdet eine neue Daseinsstufe erlangen. Ihr werdet erkennen, was gut und böse ist. Ihr werdet letztendlich selbst darüber urteilen können, was für euch gut und böse ist. Schritt für Schritt und mit teuflischem Charme untergräbt die Schlange das Vertrauen der Menschen in ihren Schöpfer und verkündet eine Freiheit von Gott.

[36:39] Der Mensch soll zum Maßstab der Dinge werden und ist nicht an den Gehorsam gegenüber Gott gebunden, und schon gar nicht, um darüber zu entscheiden, wie man ein gutes Leben führt und wie nicht. Und wenn wir in unsere heutige Gesellschaft schauen, dann finden wir genau diese Grundsätze überall vor. Egal, wo man hinschaut, überall erkennen wir die Philosophie: Der Mensch ist das Maß der Dinge. Der Mensch entscheidet über Moral, über Ethik und Lebensstil. Und selbst christliche Gemeinden verkünden die Ungültigkeit des Gesetzes. Es sei nicht mehr bindend, nicht mehr zu beachten. Der Mensch entscheide nun jeder für sich selbst über Gut und Böse, und darüber, was tatsächlich moralisch ist und was gut ist, obwohl wir überhaupt keine Grundlage mehr für Moral haben, denn den Urheber der Moral und der Ethik und allen Lebens, diesen Urheber haben sie verworfen.

[37:45] Und wenn wir dann in das Buch der Offenbarung schauen, in Kapitel 12, dann begegnet uns dort diese Schlange wieder. Hier wird sie in Offenbarung Kapitel 12 in Vers 9 als Schlange, als Drache und dann als Satan bezeichnet, den großen Widersacher Gottes. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange genannt, der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen. Er, der Drache, war ein Drittel. Er warf ein Drittel der Sterne des Himmels auf die Erde. So heißt es in Offenbarung Kapitel 12. Und damit ist gemeint, ein Drittel der Engel verführte er, zog sie auf seine Seite. Er ist derjenige, der die Gemeinde Gottes verfolgt und bekämpft. Er ist derjenige, der den Krieg im Himmel gegen Michael und gegen seine Engel verliert und auf die Erde geworfen wird und letztendlich den ganzen Erdkreis verführt, auf den er hinabgeworfen wurde. Die Schlange aus dem ersten Buch Mose der Bibel hat sich über die Geschichte der Bibel, über den Verlauf der Bibel zu dem antigöttlichen Antagonisten schlechthin verwandelt, zu Satan, die Kraft, die Person, die alles daran setzt, um die Anbetung für sich selbst zu beanspruchen, die alles daran setzt, damit Menschen den Gehorsam gegenüber Gott verwerfen und ihm nicht folgen.

[39:39] Wir haben uns also drei Beispiele angeschaut, und wir sehen, dass wenn wir im ersten Buch Mose anfangen und uns die erste Erwähnung eines Begriffs anschauen, äh, und dann ausgehend von Genesis weitergehen in der Bibel und im besten Fall natürlich alle Erwähnungen dieses Begriffs oder dieses Themas uns anschauen, dann können wir Schritt für Schritt immer mehr begreifen. Und am Ende können wir ein immer klareres, ein eindeutiges Bild der Person, des Begriffs, des Symbols erlangen. Und selbst dann, wenn zum Beispiel im ersten Buch Mose noch einiges verschwommen aussieht, zum Beispiel im ersten Buch Mose in Kapitel 3, das mit den Schürzen, das mit den Tierfellen, das ist ein Indikator. Das ist nicht ein eindeutiger Beweis, das ist nicht eine eindeutige, äh, ein Fingerzeig auf Jesus Christus. Es ist nur ein Indikator, aber wenn wir uns diese Hinweise immer näher betrachten und auch mit den darauffolgenden Ereignissen vergleichen, dann sehen wir, diese weisen da auf etwas hin, was noch kommt und was immer mehr erläutert wird im Laufe des Alten Testaments und dann schließlich auch im Neuen Testament.

[41:06] Denn wie gesagt, die Bibel ist nicht an einem Tag geschrieben worden, sondern in einem Zeitraum von 1500 Jahren. Und die Bibel ist nach und nach herangewachsen. Und ich denke, dass man so manchmal einfach mal geduldig sein muss beim Studieren der Bibel. Schritt für Schritt vorangehen, manchmal auch stehen bleiben und sagen: "Okay, was habe ich jetzt hier verstanden?", und so immer mehr über ein Thema nachdenken und auch ein Thema begreifen können. Und wir als Christen, das ist ja das Interessante, wir studieren die Bibel unser gesamtes Leben lang. Wir studieren die Geschichten, die wir lesen, nicht nur einmal, sondern mehrere Male. Und ähm, warum tun wir das? Warum sind wir nicht einfach fertig nach dieser Lektion oder nach einer Genesiseinheit und sagen: "Ja, jetzt habe ich das Buch Genesis gelesen, jetzt geht's mich nichts mehr an."? Weil diese Geschichten, diese Symbole Tiefgang haben und einen unermesslichen Schatz in sich tragen und so viel Potenzial haben, so viel in sich tragen, eine gewaltige Bedeutung in sich tragen. Und von diesen Symbolen gibt es nicht nur diese drei, die ich euch vorgestellt habe, sondern unzählige, die wir im ganzen ersten Buch Mose finden beziehungsweise die auch im weiteren Verlauf der Bibel eingeführt und weiterentwickelt werden. Und selbst wenn wir die Bibel am Ende 10, 20 Mal von vorne bis hinten studiert haben und wenn wir eines Tages Gott sehen werden, selbst dann werden wir noch sagen: "Jetzt, wo ich ihn wirklich gesehen habe, habe ich gemerkt, dass all das, was ich auf der Erde studiert habe, dass das nicht mal ansatzweise ein bisschen Kratzen an der Oberfläche war." Denn diese Symbole, diese Botschaften, die Gott uns in der Bibel gibt, die gehen tief.

[43:05] Und sie haben einiges auszusagen.

[43:15] Und was ich dir ans Herz legen möchte, ist, dich mit diesem Wort auseinanderzusetzen und selbst in diesen Tiefgang einzutauchen und selbst diese Symbole, diese Bilder, diese Personen, diese Themen, diese Namen, alles, was die Bibel uns präsentiert, zu untersuchen und mit anderen Bibelstellen zu vergleichen, damit du ein klares Bild davon hast, was Gott dir sagen will.

[43:46] Ich möchte euch dazu ermutigen und ich möchte jetzt mit einem Gebet schließen und lade euch dazu ein. Lieber Gott, wir danken dir für dieses Buch. Dieses Buch ist ein Schatz, der so viel in sich trägt, und es gibt so viel, was man entdecken kann, gerade im ersten Buch Mose. Und das erste Buch Mose, das gibt uns so eine Grundlage, um all das zu verstehen, was da auch noch folgt. Lieber Gott, schenk uns die Geduld, in diesem Wort zu forschen und das, was wir lesen, auch immer mehr zu untersuchen, auch mit dem, was nach dem ersten Buch Mose folgt, was im Neuen Testament ist. All das, dass wir eine Ausdauer haben, die Botschaften, die du in deinem Wort gegeben hast, zu verstehen. Lieber Gott, ich danke dir für dieses Wort und ich will dich bitten, dass du jedem Menschen einen Durst, jedem Menschen, der jetzt zuschaut, aber auch jedem Menschen, der auf dieser Erde herumläuft, dass du jedem Menschen einen Durst und einen Hunger nach deinem Wort gibst, dass wir dein Wort studieren wollen und verstehen wollen, was du uns sagen willst, dass wir uns auch mit vorgefertigten, einfachen Meinungen nicht zufriedenstellen, sondern dass wir wirklich in die Tiefe der Bibel eintauchen. Lieber Gott, hab Dank dafür. Ich will dich bitten, dass du den Zuschauer und die Zuschauerin segnest, wenn sie das sieht, und dass sie ja dieses Video auch beenden kann mit Frieden in ihrem Herzen. Hab Dank dafür.

[45:27] Amen. Vielen Dank fürs Zuschauen. Ich hoffe, dass ihr beim eigenen Bibelstudium auf Schätze und auf erstaunliche Entdeckungen stoßen werdet. Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und Gottes Segen. Auf Wiedersehen.


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