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In dieser Folge der Christ Study Hour tauchen wir tief in die Frage ein, wie unser Glaube wachsen kann und wie wir eine immer tiefere Beziehung zu Jesus aufbauen. Christopher Kramp beleuchtet das Thema „Bis in Ewigkeit“ und erklärt, was uns in der Ewigkeit mit Jesus erwartet und wie das Wachstum im Glauben bereits hier auf Erden beginnt.


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Serie: CSH 2026 Q2: Im Glauben wachsen

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Transkript

[0:32] Hallo und herzlich willkommen zur Christudy Hour hier auf www.joelmedia.de. Wie immer möchten wir auch alle Zuschauer auf dem Sender das Wort ganz recht herzlich begrüßen. Zur letzten Folge unserer CSH Serie „Im Glauben wachsen“. Natürlich geht es dann in der nächsten Woche mit neuen Themen los, auf die ihr euch auch schon freuen könnt. Aber heute wollen wir noch einmal den Blick auf dieses für uns so wichtige Thema richten: Wie kann unser Glaube wachsen? Wie können wir in unserer Beziehung zu Jesus immer tiefere Wurzeln schlagen? Wie können wir immer näher an sein Herz herankommen? Wir möchten heute uns das Thema anschauen: „Bis in Ewigkeit“.

[1:33] Wir bereiten uns damit vor auf das Bibelgespräch am 27. Juni und es soll darum gehen, was uns erwartet, wenn wir einmal mit Jesus in alle Ewigkeit zusammen sein werden. Hört das Wachstum irgendwann auf? Und diese Frage allein suggeriert natürlich schon: Nein. Im Glauben wachsen ist nicht eine Vorbereitung nur auf die Ewigkeit. Im Glauben zu wachsen, das werden wir die gesamte Ewigkeit erleben. Wer im Glauben jetzt schon wächst, beginnt das ewige Leben schon auf dieser Erde im Glauben sozusagen.

[2:18] Bevor wir in das Thema richtig einsteigen, möchten wir Gott einladen, dass er unser Studium segnet und dass wir durch die Worte, die wir lesen, durch die Gedanken, die wir durchdenken aus seinem Wort, dass wir dadurch tatsächlich nicht nur über das Wachstum des Glaubens im Glauben reden, sondern dass wir tatsächlich im Glauben wachsen. Lasst uns gemeinsam beten.

[2:42] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du treu bist, treu zu deinen Verheißungen und dass, wenn wir dir glauben, du all das tust, was das Beste für uns ist. Herr, wir möchten dich um Vergebung bitten, wo unser Glaube zu schwach gewesen ist, unser Glaube, ja, wir dir nicht geglaubt haben, wo wir auf eigene Gedanken uns verlassen haben. Und Herr, wir möchten lernen in allen Situationen, nicht nur, wenn es uns gut geht, sondern auch, wenn uns Schwierigkeiten Kopfzerbrechen bereiten. Ich möchte lernen, wir möchten lernen im Glauben zu wachsen, auf dich zu vertrauen, dein Wort ernst zu nehmen, in deiner Liebe zu ruhen. Herr, wir möchten dich bitten, dass die Worte, die wir jetzt lesen, uns tief im Herzen berühren, dass wir im Glauben gefestigt werden, gestärkt werden, dass wir nicht aus der Bahn geworfen werden durch die Angriffe Satans, durch unsere eigenen Schwachheiten, sondern dass wir uns auf dich konzentrieren, an dir uns festhalten und durch deine Kraft wachsen können. Herr, hab Dank, dass du uns Leben schenkst, dass du uns ewiges Leben schenkst und wir möchten das Leben mit dir schon hier beginnen. Segne uns jetzt. Dank dafür. Amen.

[4:03] In 1. Johannes Kapitel 3, Vers 2 gibt es eine erstaunliche Verheißung. Johannes Kapitel 3, Vers 2. Johannes sagt und er schreibt hier an die Gläubigen: „Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden.“ Johannes sagt, wir wissen, wir dürfen wissen und wir sollen wissen, wir sind jetzt Kinder Gottes. Die Bibel sagt uns auch, wie wir das wissen können, in Römer Kapitel 8 und dort in Vers 14 lesen wir: „Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes, Kinder Gottes.“ Und woher wissen wir das? In Vers 16: „Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ Wenn wir den Heiligen Geist in unserem Leben wirken lassen, wenn wir ihm folgen, dann wird uns der Heilige Geist auch die Gewissheit geben, dass wir Kinder Gottes sind. Johannes spricht hier nicht als ein Theologe nur, der äh theoretische Wahrheiten rekonstruiert hat. Er spricht nicht nur als jemand, der hofft, dass er irgendeinmal errettet wird. Er weiß aus Erfahrung, weil der Geist Gottes es ihm offenbart hat. Er weiß, dass er Kind Gottes ist und er weiß auch, dass viele der Gläubigen, die mal damals in den Gemeinden sind, dass sie das wissen. Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes.

[5:38] Aber dann sagt er, es gibt noch Dinge, die wir nicht wissen. Obwohl wir wissen, dass wir Kinder Gottes sind, wissen wir noch nicht, wie es einmal sein wird in der Ewigkeit. Wir wissen, er sagt, es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Und da es noch nicht offenbar geworden ist, bringt es auch nicht drüber zu spekulieren. Wir haben nicht die Aufgabe, genau zu definieren, wie und was wir einmal sein werden in der Ewigkeit, denn das ist uns nicht offenbart worden. In 5. Mose Kapitel 29 und dort Vers 28 heißt es: „Was verborgen ist, das steht bei dem Herrn, unserem Gott. Was aber geoffenbart ist, das ist ewiglich für uns und unsere Kinder bestimmt, damit wir alle Worte dieses Gesetzes tun.“ Es gibt Dinge, die wissen wir noch nicht. Sie sind nicht entscheidend, damit wir hier und jetzt im Alltag Gottes Wort tatsächlich auch ausleben. Es ist nicht notwendig für unser Glaubenswachstum auf dieser Erde. Was wir wissen müssen, ist, dass wir Kinder Gottes sind. Was wir sein werden, wie es einmal im Einzelnen konkret sein wird, was mit uns noch alles äh geschehen wird, das müssen wir jetzt nicht wissen.

[6:45] Aber Johannes sagt: „Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden.“ Wir wissen aber eine Sache wissen wir. Es gibt noch ein paar andere Dinge, die wir wissen über die Ewigkeit natürlich, aber Johannes betont jetzt diese eine Sache. Wir wissen aber, dass wir ihm gleich gestaltet sein werden. Anders gesetzt, dass wir ihm ähnlich sein werden, dass wir wie er sein werden, wenn er offenbar werden wird. Das meint natürlich die Wiederkunft, denn wir werden ihn sehen, wie er ist, wenn Jesus wiederkommt.

[7:18] Dann werden wir nicht nur im Glauben mit ihm gehen. Wir werden nicht nur aus seinem Wort leben und zu ihm beten. Wir werden ihn sehen von Angesicht zu Angesicht. Freust du dich darauf?

[7:40] Manchmal bin ich unterwegs im Ausland und für ein paar Tage, selten noch vielleicht ein, zwei Wochen getrennt von meiner Frau und dann telefonieren wir und äh heutzutage kann man ja sogar zoomen, aber es ist nicht dasselbe, als wenn ich dann am Flughafen wieder ankomme oder zu Hause ankomme und sie wieder in den Arm nehmen kann.

[8:06] In gewisser Weise geht es Jesus genauso mit uns. Wir beten zu ihm, wir rufen ihn an, geistlich gesprochen. Er spricht zu uns durch den Heiligen Geist, durch sein Wort, durch Umstände, durch die Natur. Er hat viele Wege, um uns zu führen. Aber doch sehen wir ihn noch nicht von Angesicht zu Angesicht.

[8:31] Und in der Ewigkeit, da werden wir ihn von Angesicht zu Angesicht sehen. Es wird auch in dieser Hinsicht ein Wachstum gegeben haben, eine neue Entwicklung, eine neue Stufe der Erfahrung. Wenn wir denken, so wie wir jetzt sind, ist alles, da gibt's nichts mehr Neues zu entdecken, nichts mehr Neues zu erleben. Bei Gott hört das Wachstum nie auf.

[8:57] Noch leben wir auf dieser Erde und wir brauchen Gottes Wirken in unserem Leben. Psalm 80 enthält einige der schönsten Aussagen, der beeindruckendsten Aussagen, wenn es darum geht, Gott darum zu bitten, uns wieder neu zu beleben. Psalm 80 und dort Vers ab Vers 1. „Dem Vorsänger nach der Melodie Lilien ein Zeugnis von Asaf, ein Psalm. Du Hirte Israels, höre, der du Josef führst wie Schafe, der du thronst über den Kerubim, leuchte hervor.“

[9:49] Dieser Psalm bringt die Sehnsucht zum Ausdruck, dass Gottes Herrlichkeit in unser Leben hineinleuchtet. Er ist der gute Hirte, wie Psalm 23 sagt, wie Johannes 10 deutlich sagt, Jesus ist unser guter Hirte. Der du thronst über den Kerubim, Gott, der auf seinem Thron sitzt, so wie im Allerheiligsten des irdischen Heiligtums es dargestellt wurde mit der Bundeslade und den Kerubim. Und der Wunsch von Asaf in Psalm 80 ist: „Du Hirte, du König sozusagen, der du thronst, leuchte hervor.“ Was er sich wünscht, ist nicht nur die Erledigung einer Aufgabe, nicht nur die Lösung eines Problems, die Unterstützung bei einer Herausforderung, sondern er wünscht sich das Leuchten Gottes, die Herrlichkeit. So wie Mose in 2. Mose Kapitel 33 und 34, wir haben das uns an anderer Stelle angeschaut, wie Mose die Herrlichkeit Gottes sehen möchte und er dann tatsächlich, nachdem er zwar nicht Gott von Angesicht zu Angesicht sehen kann, aber doch in eine unfassbare Nähe zu ihm gelangt ist auf dem Berg, dass er selbst angefangen hat zu leuchten in seinem Gesicht.

[11:09] Schauen wir weiter in Psalm 80, Vers 3 und 4. „Erwecke deine Macht vor Ephraim, Benjamin und Manasse und komme zu unserer Rettung. Wenn Gott seine Herrlichkeit hervorleuchten lässt, dann werden wir gerettet. Dann sehen wir die Macht, die Kraft Gottes.“ Vers 4: „O Gott, stelle uns wieder her und lass dein Angesicht leuchten. So werden wir gerettet.“ Der Asaf stellt eine interessante Verbindung her. Er sagt, die Errettung, die Kraft Gottes, wie Paulus sagt in Römer 1, Vers 16, das Evangelium ist die Kraft Gottes, ist hier direkt verknüpft mit dem leuchtenden Angesicht Gottes, der hervorleuchtet.

[11:57] Das Angesicht leuchten lassen. Das erinnert uns an die berühmte Aussage von 4. Mose 6, wenn es um den Segen geht, den die Priester über Israel aussprechen sollten. Mose Kapitel 6 und dort ab Vers 22. „Und der Herr redete zu Mose und sprach: Rede zu Aaron und seinen Söhnen und sprich: So soll dir die Kinder Israels segnen. Sprech zu ihnen: Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr, erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Und so sollen sie meinen Namen auf die Kinder Israels legen und ich will sie segnen.“

[12:44] Hier sagt Gott ganz deutlich, so wie es in diesem Segen beschrieben wird, so soll der Name Gottes auf die Kinder Israels gelegt werden. Wir sind die Kinder Gottes, haben wir gelesen in 1. Johannes 3. Und hier steht: „Der Name Gottes soll auf sie gelegt werden.“ Und zwar so durch diesen Segen, durch das Hervorleuchten des Angesichtes Gottes, durch seinen Segen, durch sein, dass er sein Angesicht über uns erhebt, dass der Name Gottes über den Gläubigen ist, auf den Gläubigen ist. Das finden wir dann in der Offenbarung, in Offenbarung 14 im Kontext der letzten Endzeit der Ereignisse. Dort werden die Gläubigen der Endzeit beschrieben in Offenbarung 14, Vers 1. „Und ich sah und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144.000, die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben.“ Wie kam der Name dorthin? Haben sie sich einfach nur angestrengt? Haben sie Bibelverse so lange auswendig gelernt, bis der Name dort stand? Nein, der Herr hat sein Angesicht leuchten lassen über sie. Der Herr hat sie gesegnet. Der Herr hat ihnen Frieden gegeben. Und 4. Mose sagt: „Und so sollen sie den Namen des Herrn auf die Kinder Israels legen.“ Die Priester. Jesus ist jetzt im Neuen Testament unser Hohepriester im himmlischen Heiligtum. Er legt den Namen seines Vaters auf unsere Stirn, indem Gott sein Angesicht leuchten lässt über uns, indem er uns gnädig ist, indem seine Kraft und sein Segen und sein Frieden unser Leben erfüllen. Und der Asaf hat das verstanden. Der Asaf wusste, nur wenn Gottes Herrlichkeit hervorleuchtet, dann werden wir gerettet. Nur dann ist die Kraft des Evangeliums sichtbar.

[14:34] Wir haben genügend Theorie über das Evangelium. Wir alle kennen die Bibelverse. Wir kennen den Erlösungsplan. Wir haben genügend darüber diskutiert in Sabbatschulen, in Predigten, in in Hauskreisen. Wir kennen die Theorie, aber Asaf wünscht sich nicht mehr Information über den Erlösungsplan. Er wünscht sich das Hervorleuchten Gottes in seinem Leben und in der ganzen Gemeinde. Im Volk Gottes wünschen wir uns, dass die Herrlichkeit Gottes in unserem Leben hervorleuchtet. Sehnen wir uns nach der Rettung, nach der Kraft Gottes, dem Licht seiner Herrlichkeit.

[15:15] In Offenbarung 18 und dort Vers 1 wird deutlich, dass diese letzte Gemeinde, die mit dem Siegel Gottes versiegelt ist, mit dem Namen des Herrn auf ihren Stirnen, dass sie tatsächlich die Herrlichkeit Gottes gesehen hat, denn sie reflektiert diese Herrlichkeit. In Offenbarung 18, Vers 1: „Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit.“ Das ist nicht seine eigene Herrlichkeit, die er dort hat, sondern es ist die Herrlichkeit, die in Jesaja Kapitel 60 beschrieben wird. Jesaja Kapitel 60 und dort Vers 1: „Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt.“ Das ist diese Bitte von Asaf: „Leuchte über uns hervor, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir.“ Diese Herrlichkeit, das ist die Gnade und die Wahrheit, die Johannes entdeckt hat, als er Jesus traf. Er sagt in Johannes Kapitel 1 und dort in Vers 14: „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“

[16:33] Die Bitte: „Lass dein dein Angesicht leuchten über uns“ wird im Leben von Jesus Realität. 2. Korinther Kapitel 4 und dort Vers 6: „Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.“ Die Bitte von Asaf: „Erfülle uns neu mit der Herrlichkeit, leuchte über uns. Zeig uns deine Macht und Herrlichkeit.“

[17:09] So, mit meinen eigenen Worten jetzt zusammengefasst: Diese Bitte findet ihre Antwort im Leben, im Wirken, im Sterben, im Auferstehen und im hohen priesterlichen Dienst von Jesus Christus, der heute für uns eintritt. Wir müssen das Angesicht Gottes suchen. Wir müssen zum Gnaden Thron und darum bitten, dass seine Herrlichkeit neu über uns hervorleuchtet.

[17:30] Gott möchte uns wiederherstellen. Es geht bei dem Evangelium nicht nur um korrekte Information, es geht um eine Wiederherstellung, die die die folgende Sünde, all das, was die Sünde kaputt gemacht hat, das soll wiederhergestellt werden. Wir sollen gerettet werden. Gott vergibt. Gott schenkt Frieden. Gott stellt wieder her. Ist das auch der Wunsch, den wir haben, dass Gott uns wiederherstellt, dass sein Angesicht über uns leuchtet?

[18:13] Wir bleiben in Psalm 80 und gehen etwas weiter zu Vers 15. „O Gott, der Herrscharen, kehre doch zurück, blicke vom Himmel herab und sieh und nimm dich dieses Weinstocks an.“ Vers 16: „Und setz ihn, den deine Rechte gepflanzt, des Sohnes, den du dir groß gezogen hast.“ Der Weinstock ist natürlich ein Symbol für Israel. Schon in Psalm 80, Vers 9 lesen wir: „Einen Weinstock hast du aus Ägypten herausgebracht. Du hast die Heidenvölker vertrieben und ihn gepflanzt.“ So ähnlich finden wir auch in Jesaja 5 die Idee vom Weinberg als Symbol für Israel. Israel ist der Weinstock ähm, der hier beschrieben wird. Er ist auch der Sohn, der in Vers 16 erwähnt wird. Denn die Bibel sagt uns, dass Mose den Auftrag erhielt, als er zum Pharao gehen sollte, folgende Worte an den König Ägyptens zu richten. 2. Mose Kapitel 4, Vers 22: „Und sollst zum Pharao sagen: So spricht der Herr: Israel ist mein erstgeborener Sohn.“

[19:16] Asaf sagt zu Gott: „Wir sind dein Weinstock, wir sind dein Kind. Wir sind dein Sohn. Stelle uns wieder her.“

[19:25] Reicht es uns, dass wir nominell den Titel tragen „Kind Gottes“ oder wollen wir die Kraft des Evangeliums, die Herrlichkeit des Angesichts Gottes in unserem Leben leuchten sehen?

[19:38] Denn der Zustand des Volkes in der Zeit von Asaf ist katastrophal und wir sind eingeladen, darüber zu reflektieren, wie es in unserer Zeit ist.

[19:49] Vers 17: „Dieser Weinstock, Symbol für das Volk Gottes, er ist mit Feuer verbrannt, er ist abgeschnitten. Vor dem Schelten deines Angesichts sind sie umgekommen. Deine Hand sei über dem Mann deiner Rechten, über dem Sohn des Menschen, den du dir großgezogen hast. So werden wir nicht von dir weichen. Belebe uns. So wollen wir deinen Namen anrufen.“

[20:13] Der Zustand des Volkes ist katastrophal. Aber wenn Gott uns vergibt, wenn er uns wiederbelebt, dann sagt hier Asaf, dann wollen wir bei dir bleiben. Wir wollen dich nicht verlassen, wir wollen dich preisen.

[20:26] Wie groß ist unser Wunsch, dass Gott uns wirklich, wirklich in unserem Alltag geistlich wiederbelebt.

[20:39] Asaf bittet das. Vers 20: „O Herr, Gott der Herrscharen, stelle uns wieder her. Lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet.“ Wir können zwar jetzt das Angesicht Gottes nicht buchstäblich sehen und doch kann das Angesicht, dass wir jetzt noch nicht buchstäblich sehen können, unser Leben so hineinwirken, dass wir gerettet werden, dass wir Frieden finden, dass wir wiederhergestellt werden, so dass, wenn wir später einmal das Angesicht Jesu sehen, buchstäblich, wir nicht überrascht sein werden. Wir werden nicht erstaunt sein und etwas völlig anderes sehen, als wir erwartet haben, sondern obwohl wir ihn noch nie gesehen haben, wird uns doch sein Angesicht in gewisser Weise vertraut vorkommen. Denn das Wirken seines Angesichts, das Leuchten seines Angesichts ist uns in unserem Leben geistlich dann schon vertraut.

[21:32] Deswegen rufen die Gläubigen, die Jesus buchstäblich wiedersehen, also bei der Wiederkunft sehen. Verzeih, in Jesaja 25, Vers 9 rufen sie an: „Und an jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette. Das ist der Herr, auf den wir hofften. Nun lasst uns jauchzen und fröhlich sein in seiner Rettung.“ Wenn die Menschen, die an Jesus geglaubt haben, ihn zum ersten Mal buchstäblich sehen, mit ihren eigenen Augen sein Angesicht sehen, wird er ihnen nicht fremd vorkommen. Sie haben auf ihn gehofft, sie haben seine Rettung erlebt, sie haben seine Gnade und seinen Segen erlebt. Sein Angesicht war schon über ihnen aufgeleuchtet, sodass, wenn sie ihn buchstäblich von Angesicht zu Angesicht sehen, sie ihn schon kennen. Dann ist das buchstäbliche Ansehen des Angesichts nur noch der nächste Schritt, nachdem das Leuchten seines Angesichts unser Leben schon hell gemacht hat.

[22:34] Ist das nicht wunderbar, dass, obwohl wir ihn noch nicht sehen können, doch sein Angesicht schon mit uns ist, sein Angesicht uns jetzt schon Frieden schenkt, sein Angesicht jetzt schon die Probleme lösen kann und lösen will, die unser Leben oft so beschwerlich machen? Und Asaf weiß das und deswegen bittet Asaf darum: „Leuchte hervor. Lass dein Angesicht leuchten“, sagt er in Vers 4. Er sagt es in Vers 20, es ist das Kernmotiv, die Hauptaussage, die entscheidende Bitte in Psalm 80: „Lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet.“ Du sehnst dich nach Rettung von einer speziellen Sünde. Du sehnst dich nach Rettung in einer schwierigen Situation. Du sehnst dich nach Rettung überhaupt für dein Herz. Bitte Gott, dass er sein Angesicht leuchten über dir lässt. Über dir leuchten lässt.

[23:34] Wenn Jesus wiederkommt, dann werden wir ihn sehen. Ihn sehen, wie er tatsächlich ist. 1. Thessalonicher Kapitel 4, Vers 17 gibt uns einen Vorgeschmack auf die Zeit, wie das sein wird. 1. Thessalonicher 4 und dort ab Vers 15: „Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn, wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen. Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken zur Begegnung mit dem Herrn in die Luft. Und so werden wir bei dem Herrn sein alle Zeit.“ Das eine ist die Wiederkunft, das andere ist die Tatsache, dass wir ihm entgegen gerückt werden. Er wird die Erde bei der Wiederkunft gar nicht berühren. Wir werden ihm entgegen gerückt werden auf den Wolken. Er wird die Erde erst wieder berühren bei der dritten Ankunft Jesu nach den 1000 Jahren. Das ist dann ein anderes Thema. Aber wenn wir bei der Wiederkunft ihn dann zum ersten Mal leiblich, buchstäblich sehen werden, wird er die Erde nicht berühren. Wir werden ihm entgegen gerückt werden. Das ist der zweite Punkt. Aber der dritte ist: Wir werden bei ihm bleiben alle Zeit, die 1000 Jahre im Himmel und dann die Ewigkeit auf der neugeschaffenen Erde. Wenn wir ihn dann erst einmal gesehen haben, werden wir ihn auch nie wieder aus den Augen verlieren.

[25:04] Freust du dich darauf, Jesus persönlich zu begegnen?

[25:11] Wenn wir uns darauf freuen, Jesus buchstäblich von Angesicht zu Angesicht zu sehen, sollten wir dann nicht ein großes Interesse daran auch haben, dass genau dasselbe Angesicht heute schon in unser Leben hineinleuchtet, auch wenn wir seine Augenfarbe nicht sehen können?

[25:29] Kann es sein, dass unsere tatsächliche Vorfreude auf die Wiederkunft, nicht die, die wir uns vielleicht selbst einreden, sondern die tatsächlich real unserem Herzen ist, dass unsere tatsächliche reale Vorfreude auf die Wiederkunft nicht größer ist als unser Wunsch, dass das Angesicht Jesu in unserem Leben jetzt hineinleuchtet? Denn wenn wir jetzt kein großes Verlangen haben, dass die Herrlichkeit Gottes unser Leben durchleuchtet, verändert, wiederherstellt und rettet, wenn wir jetzt kein großes Verlangen danach spüren, woher soll das Verlangen kommen, plötzlich Jesus die ganze Ewigkeit von Angesicht zu Angesicht zu sehen?

[26:15] Unser Leben jetzt im Glauben ist die Vorbereitung auf die Ewigkeit. Jetzt können wir lernen, was es bedeutet, in der Gegenwart Gottes zu leben, auch wenn wir ihn noch nicht sehen können. Jetzt können wir lernen, was es bedeutet, mit dem Angesicht Gottes zu leben, noch unsichtbar, aber schon wirksam. Denn dieselbe Wirksamkeit, das Angesicht des Gottes wird auch dann gegeben sein, wenn wir ihn buchstäblich sehen. Auch dann wird der Charakter Gottes, die Herrlichkeit unser Leben durchfluten und uns und uns segnen und uns Frieden schenken eine ganze Ewigkeit lang.

[26:57] Wenn wir heute die Herrlichkeit Gottes in unser Herz hineinlassen, dann beginnt buchstäblich die Ewigkeit schon jetzt, auch wenn wir ihn noch nicht buchstäblich sehen.

[27:12] In Offenbarung 21 und dort ab Vers 9 finden wir folgende berühmte Worte: „Und es kam zu mir einer der sieben Engel, welche die sieben Schalen hatten, die mit den sieben letzten Plagen gefüllt waren. Und er redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Braut – Verzeihung – die Frau, die Braut des Lammes zeigen.“ Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat. Und ihr Lichtglanz gleich dem köstlich Edelstein, wie ein Kristall, heller Jaspis.

[28:01] Die Stadt, auf die wir warten, ist nicht einfach nur wunderschön und ganz groß und ganz toll. Sie ist voll der Herrlichkeit Gottes. Und wer sich auf diese Stadt freut, wer dort einmal seine Wohnung haben möchte, wer in aller Ewigkeit dort die goldenen Straßen lang gehen möchte, der wird jetzt sich schon über jeden Strahl der Herrlichkeit Gottes in seinem Leben freuen. Der wird jetzt danach sich sehnen und so wie Asaf beten: „Leuchte hervor, erfülle uns mit deiner Herrlichkeit.“

[28:38] „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“, schreibt Paulus an die Kolosser. Kolosser 1, Vers 27.

[28:47] Die Stadt ist die Braut. Und natürlich ist sie deswegen die Braut, weil die Menschen, die in der Stadt leben, mit Jesus eine so enge Beziehung haben werden. Und nicht nur haben werden, sondern damit sie eine Ewigkeit so eine enge Beziehung zu Jesus haben können, beginnt diese Beziehung schon jetzt hier.

[29:19] Die Braut macht sich bereit. Offenbarung 19 und dort Vers 7: „Lasst uns fröhlich sein“, wird hier im Himmel gerufen und gesungen. „Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben. Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen und seine Frau hat sich bereit gemacht.“ Wie? „Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend, leuchtend.“

[29:48] Moses Angesicht hat geleuchtet. Offenbarung 18: Die Gemeinde Gottes erfüllt die Erde mit der Herrlichkeit Gottes. Jesus sagt: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Er sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Wenn Christus in uns wirken darf, wenn er unser Denken bestimmt, dann leuchten wir für die ganze Welt.

[30:12] Wenn Gott sein Licht in unser Herz hineinsprechen kann, wenn wir es ihm erlauben. Jesus sagt: „Wenn die Menschen eure guten Werke sehen, werden sie euren Vater im Himmel preisen.“ Warum? Weil diese guten Werke nicht unsere eigenen persönlichen Anstrengungen sind, mit denen wir Gott versuchen zu überzeugen, sondern wie Epheser 2, Vers 10 es sagt, es ist das Wirken Gottes, mit dem wir kooperieren. Epheser 2 und dort Vers 10: „Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“ Wir haben etwas zu tun. Wir müssen in den Werken wandeln. Gott äh zwingt uns nicht. Er programmiert uns nicht um, aber er schafft die guten Werke. Im Glauben können wir diese Werke nehmen und sie tun, weil Gott sie schon vorbereitet hat.

[31:07] Und Jesus sagt, wenn die Menschen diese Werke sehen, nicht einfach das, was wir so äh so jeden Tag eine gute Tat, wie die Pfadfinder früher das sagten, nein, wenn wir Gott wirken lassen und mit ihm zusammenarbeiten, sein Wirken nachahmen und mit ihm zusammenleben, so wie Henoch, dann werden die Menschen diese guten Werke sehen, denn was Gott tut ist gut. Das sagt die Bibel von der ersten Seite der Bibel. Alles, was Gott geschaffen hat, war gut. Die Menschen werden das sehen und sie werden nicht uns preisen, sie werden Gott im Himmel preisen, den Vater im Himmel.

[31:39] Das ist die Herrlichkeit. Deswegen sagt Jesus: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Er sagt im gleichen Kontext in Matthäus 5, Vers 16: „Ihr seid das Licht der Welt. Wenn die Menschen eure guten Werke sehen, und zwar die Werke des Vaters in euch, dann werden sie den Vater im Himmel preisen.“

[31:56] Das Licht, die Frau zurück zu Offenbarung 19. Die Frau hat sich bereit gemacht. Sie hat eine feine Leinwand an. Sie sie hat die Gerechtigkeit Jesu und diese Gerechtigkeit ist rein. Das heißt, sie ist makellos und sie ist glänzend. Sie leuchtet. Sie ist nicht nur fehlerfrei, sondern sie leuchtet in die Umgebung. Sie strahlt.

[32:19] Das heißt ja in Vers 18: „Denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“ Das ist die Gerechtigkeit Jesu, die unsere Gerechtigkeit wird, denn Jesus wird genannt in Jeremia Kapitel 23 und dort Vers 5 und 6: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken. Der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen. Und das ist der Name, den man ihm geben wird: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.“ Wenn hier da steht, wenn hier steht „die Gerechtigkeit der Heiligen“, dann ist das Christus in ihnen. Nicht nur als eine Theorie, nicht nur als ein Notnagel, sondern als eine lebendige Beziehung.

[33:06] Und deswegen die Braut und deswegen ist die Stadt, in der diese Menschen leben, die Braut. Und diese Stadt hat die Herrlichkeit Gottes.

[33:22] Wenn wir in diese Stadt leben wollen, sollten wir heute anfangen, uns für die Herrlichkeit Gottes zu interessieren. Die Herrlichkeit Gottes darf uns keine Angst machen. Die darf uns nicht irgendwie ähm und uns irgendwie äh bei Die Herrlichkeit Gottes sollte unser größtes Verlangen sein.

[33:38] Asaf betet: „Leuchte hervor.“ Leuchte hervor.

[33:45] Wollen wir das auch beten? Herr, leuchte mit deiner Herrlichkeit, mit deiner Vergebung, deiner Gnade, deiner Güte, deiner Kraft des Evangeliums in mein Leben hinein. So wie Mose das gebetet hatte: „Herr, es reicht uns nicht, wenn du uns nicht tötest. Es reicht uns nicht, wenn du uns an das in das gelobte Land bringst. Wir wollen, dass du mit uns bist.“

[34:09] Und Gott hat gesagt: „Wem ich vergebe, dem vergebe ich. Über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich.“ Er ist der starke Gott, barmherzig und gütig und gnädig, langsam zum Zorn, der die Sünde nicht ungestraft lässt, aber der uns Sünde und Schuld und Übertretung vergibt, weil er selbst die Strafe auf sich genommen hat in der Person von Jesus.

[34:31] Das ist die Herrlichkeit Gottes. Das ist das Evangelium und das soll unser Leben durchleuchten.

[34:44] Jesaja 25 und dort Vers 8 finden wir die wunderbare Verheißung. Jesaja 25 und dort Vers 8: „Er wird den Tod auf ewig verschlingen und Gott, der Herr, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht und die Schmach seines Volkes hinwegnehmen von der ganzen Erde. Ja, der Herr hat es gesprochen.“

[35:12] Es ist eine Verheißung Gottes und er sagt uns hier, dass alle Tränen abgewischt werden. Es wird aufgegriffen in der Offenbarung, in Offenbarung 21 und dort Vers 4: „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein. Weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das erste ist vergangen.“

[35:44] Die alten Schmerzen werden nie wieder uns bedrücken. Offenbarung 7 lesen wir einen ähnlichen Gedanken. Vers 17, Vers 16 und 17: „Und sie werden nicht mehr hungern und nicht mehr dürsten. Auch wird sie die Sonne nicht treffen noch irgendeine Hitze. Denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu lebendigen Wasserquellen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.“

[36:11] Das Lamm, das hier im Kontext der sieben Siegel die Buchrolle öffnet, die sieben Siegel bricht, weil es der Löwe aus dem Stamm Juda ist und gleichzeitig das geschlachtete Lamm. Wir haben dazu in unserem Offenbarungsseminar mehr Material zu Offenbarung 4 und 5, insbesondere Offenbarung 5. Da könnt ihr das noch vertiefen.

[36:35] Er, das Lamm Jesus, wird uns leiten. Wir werden nicht einfach uns selbst überlassen sein, sondern wir werden ihm folgen. Er wird uns weiden als ein Hirte. Deswegen haben wir in Psalm 80 gelesen, der Asaf, der bittet Gott als einen Hirten.

[36:52] Der gute Hirte ist nicht nur hier auf der Erde für uns da, um uns einigermaßen durch die Schwierigkeiten zu leiten und dann auf der neuen Erde sind wir so auf uns selbst gestellt. Nein, nein, nein, nein. Wir werden für alle Ewigkeiten ihn als Hirten haben.

[37:06] Wollen wir nicht jetzt schon lernen, auf diesen Hirten zu hören, uns von ihm weiden zu lassen? Denn die Ewigkeit wird nicht anders sein. Die Ewigkeit wird Jesus, das Lamm, unser Hirte sein und uns leiten dorthin zu all den schönen Dingen, die Gott für uns bereitet hat.

[37:29] David hat das erlebt, hat erlebt, dass Gott schon jetzt ein Hirte ist, dass man nicht erst auf die neue Erde warten muss, nicht erst auf die Stadt Jerusalem dann, die in ihrer großen Herrlichkeit auf diese Erde kommt. Wir können jetzt schon erleben, dass Jesus unser Hirte ist. Psalm 23, Vers 1: „Ein Psalm Davids. Der Herr ist mein Hirte. Mir wird nichts mangeln.“ Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Das, was für die Ewigkeit verheißen ist in all der Herrlichkeit, wo es keine Sünde und kein Schmerz mehr geben wird und und kein Leid und kein Geschrei, wird uns geistlich versprochen schon für diese Erde, wo es noch Sünde und Schmerz und Leid gibt. Der Herr ist trotzdem auch hier schon unser Hirte und bereitet uns auf die Ewigkeit vor. Es wird dann für den Gläubigen nur ein nächster Schritt sein. Dieselbe Sorge und für all dieselbe Fürsorge und Leitung Jesu jetzt in einer anderen Umgebung zu leben. Er kennt sie, der Gläubige schon aus der sündigen Welt, dass Jesus hier sein Hirte war und dann wird Jesus sein Hirte sein in einer sündlosen Welt.

[38:35] David hat erlebt: „Er weidet mich auf grünen Auen. Er führt und führt mich zu stillen Wassern. Er quickt meine Seele. Er er belebt sie wieder.“ Das ist das, was Asaf gebetet hat: „Belebe uns neu.“ Er erquickt meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. David hat erlebt, wenn man Gott vertraut, dann führt er einen richtig.

[38:57] „Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todeschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir. Dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.“ Anders als auf der neuen Erde gibt es hier noch Sünde und Versuchung. Es gibt Tod und Gefahr, aber wir dürfen jetzt lernen, dass derselbe Jesus, der uns in der Ewigkeit leiten wird, auch jetzt leitet und uns jetzt beisteht.

[39:18] Vers 5: „Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde.“ Jesus nimmt in diesem Leben die Feinde nicht alle weg. David hat viel Verfolgung erlebt, aber er erlebt angesichts der Feinde ist Gott. Angesichts der Probleme, angesichts der Schwierigkeiten, wo man nicht mehr weiter weiß, gab Situationen, da war es hart, scharf für David. Angesichts dessen hat er erlebt: „Gott bereitet mir einen Tisch. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt. Mein Becher fließt über.“ Wir haben nicht nur ein bisschen Segen, nicht nur ein bisschen ein paar äh ein paar Trostpflaster, nein, schon in dieser Welt der Sünde, in dieser Welt des Schmerzes und des Leides, das auch uns nicht verschont. In dieser Welt erleben wir die Fülle des Segens Gottes, wenn wir ihn zu unserem Hirten machen, wenn wir ihn Hirte sein lassen in unserem Leben.

[40:06] Und er sagt weiter: „Nur Güte und Gnade werden mir folgen, mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des Herrn immer da.“ Und das ist nicht nur etwas für sein Leben, für seine Lebenszeit, sondern wenn er das bis ans Ende durchzieht, der David. Wenn wir das bis Ende durchziehen, wenn wir bei Jesus bleiben, dann werden wir auch nach der Auferstehung bei ihm bleiben alle Zeit, sagt Paulus in 1. Thessalonicher Kapitel 4.

[40:35] Jesus ist für uns jetzt schon der gute Hirte. Johannes Kapitel 10 und dort Vers 10 und 11: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben.“ Liebe Freunde, der Satan mit all seinen Versuchungen, mit all den Zweifeln, die uns bringt, mit all dem, wo er uns vorgaukelt, dass wir das Leben glücklicher hätten, wenn wir ihm folgen, er kommt nur, um uns zu töten. Er kommt, um uns zu verderben. Er kommt, um uns zu ruinieren. Ich sagt: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben, nicht erst auf der neuen Erde, jetzt schon. Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für dich.“

[41:11] Und deswegen lesen wir in Offenbarung 7, dass das Lamm, das in Offenbarung 5 als geschlachtet beschrieben wird, das geschlachtete Lamm führt die Gläubigen auf der neuen Erde, im Himmel und auf der neuen Erde zu lebendigen Wasserquellen.

[41:33] Lieber Freund, liebe Freundin, kennst du Jesus als deinen persönlichen Retter, als deinen Freund, als deinen besten Ratgeber? Hast du erlebt, dass Jesus dein Leben wiederhergestellt hat, dir Kraft gegeben hat, dir Frieden geschenkt hat, dir vergeben hat?


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