In dieser Ausgabe von Joel Media Aktuell beleuchtet Christopher Kramp die anhaltenden Spannungen zwischen dem Iran, Israel und den USA aus einer christlich-biblischen Perspektive. Er analysiert, warum das Land trotz militärischer Herausforderungen so widerstandsfähig bleibt, und geht der spannenden Frage nach, welche Rolle der Iran in der biblischen Prophetie einnimmt.
Joel Media Aktuell: Der Iran und die biblische Prophetie
Christopher Kramp · Joel Media Aktuell ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Daniel, Endzeit, Offenbarung, Prophetie, Zeichen der ZeitWeitere Aufnahmen
Serie: Joel Media Aktuell
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Transkript
[0:14] Herzlich willkommen zu Joel Media aktuell, eine christlich-biblische Perspektive auf aktuelle Ereignisse. Mein Name ist Christopher Kramp und heute geht es um ein Land, das seit einem halben Jahr die Welt in Atem hält. Heute wollen wir uns mit dem Iran beschäftigen und mit der Frage, welche Rolle der Iran in der biblischen Prophetie spielt.
[0:40] Sechs Monate geht der Krieg jetzt schon zwischen dem Iran und Israel bzw. den USA und die Augsburger Allgemeine hat getitelt: "Kein Ende in Sicht." Es hat zwischenzeitlich mal ruhige Phasen gegeben, wo die militärischen Aktionen deutlich runtergefahren waren. Jetzt bricht es wieder auf. Es gibt immer wieder Angriffe. Eine wirkliche Friedenslösung, die diplomatisch tragfähig wäre und auch wirtschaftlich nachhaltig ist, die scheint in weiter Ferne zu sein.
[1:12] Vielleicht erinnerst du dich auch noch, wie es war vor einem halben Jahr, als der Angriff plötzlich massiv begann. Damals hieß es, es sei nur eine kurze Aktion. So hatten das Trump und Netanjahu verkündigt. In der Zwischenzeit wissen wir, obwohl der Iran sehr viele Führungspersönlichkeiten verloren hat, ist er weitaus zäher und widerstandsfähiger als man gedacht hat. Oder vielleicht muss man schon sagen, viele Experten hatten recht, die schon seit Jahrzehnten in Planspielen angekündigt und herausgefunden hatten: Den Iran kann man nicht so schnell in die Knie zwingen, wie man das zum Teil mit anderen Ländern in vergangenen Jahren tun konnte.
[1:59] Wir wollen heute über den Iran sprechen, aber dabei nicht einfach die Analysen der Kommentatoren wiederholen. Es ist ja ganz deutlich, dass der Iran mit seinem Handeln die USA wirklich in der Machtfrage herausfordert. Natürlich sind die USA deutlich militärisch überlegen und doch hat sich eine Patt-Situation herauskristallisiert.
[2:28] Wenn man sich dem Iran nähert, dann reicht es nicht nur so, wie es oft geschieht, dass man die letzten Jahrzehnte und vielleicht das letzte Jahrhundert politisch analysiert, die Geschichte der Islamischen Republik und der Schah-Regierung davor. Wir wollen heute hier den Blick weit zurückwenden, um den Iran und das iranische Volk wirklich verstehen zu können. Denn der gemeine Iraner denkt nicht nur in Jahrzehnten, wenn er an seine Geschichte zurückdenkt, sondern er denkt in Jahrtausenden. Ein stolzes Kulturvolk. Und wer die Bibel aufschlägt, der sieht eine ganze Reihe von entscheidenden Momenten in der Weltgeschichte, in denen der Iran oder iranische Menschen eine besondere Rolle gespielt haben.
[3:16] Damit wollen wir Licht werfen auf das, was heute geschieht, und wollen, bevor wir die Bibel gemeinsam anschauen und auch geschichtliche Ereignisse einordnen, Gott mit einem kurzen Gebet einladen, dass er unser Studium segnet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für die Gelegenheit, dass wir jetzt aus der Bibel und aus der Geschichte einiges lernen können, um zu verstehen, welche Rolle der Iran und iranische Menschen im Heilsplan gespielt haben und um zu verstehen, wo heute wirklich echte Hoffnung auch angesichts des Konflikts zu finden ist. Bitte segne uns und erfülle uns mit deinem Heiligen Geist. Im Namen Jesu, Amen.
[4:12] Wir beginnen ganz vorne mit den Anfängen des iranischen Volkes. Niemand kann ganz genau sagen, seit wann es auf dem iranischen Hochplateau iranischsprachige Menschen gibt. Irgendwann im Laufe des Anfangs des ersten Jahrtausends vor Christus sind sie dort vermutlich in kleineren Wellen Stück für Stück in das Hochland eingesickert, das wir heute den Staat Iran nennen. Im Westen begrenzt durch das große Zagrosgebirge, in der Mitte viele Salzwüsten, ein zum Teil auch unwirtliches Land, das aber der nomadischen Lebensweise, die vor allem auch auf Pferdezucht basierte, den damaligen Neuankömmlingen sehr entgegenkam.
[5:04] Dort hat es bereits lange Zeit vorher auch schon diverse Stämme gegeben, vor allem auch in den Bergen. Was aus denen im Einzelnen geworden ist, lässt sich heute nicht mehr wirklich rekonstruieren. Aber wir wissen, dass die ankommenden iranischsprachigen Nomaden und Stämme dort einen Konflikt ererbt haben, der schon seit langer Zeit bestand zwischen den Hochkulturen unten in der Tiefebene Mesopotamiens im Gebiet des heutigen Iraks, wo anfangs die Sumerer, dann die Babylonier und Assyrer regierten, und den Menschen im Gebirge, die sehr viel einfacher waren in ihrer Lebensweise. Da hat es oft Konflikte gegeben, wenn auch natürlich wirtschaftliche Verflechtungen.
[5:54] Wenn man sich das Bild anschaut in der Zeit der ersten Hälfte des ersten Jahrtausends vor Christus, da sieht man vor allem das assyrische Weltreich, das seine große Vormachtstellung in Mesopotamien gehabt hat. Iranischstämmige Gruppen, die man meistens unter dem Namen der Meder zusammenfasst, waren dort im Nordwesten des heutigen Irans gegenwärtig. Die Assyrer waren die ersten, die sie namentlich erwähnen. Sie sind auf sie gestoßen bei gelegentlichen Feldzügen dort in das Zagrosgebirge.
[6:33] Der erste, der sie mit Namen sicher erwähnt, ist kein Geringerer als Tiglat-Pileser III., dem geneigten Bibelleser auch aus dem Buch Jesaja bekannt, also ein Zeitgenosse des Propheten Jesaja. In der sogenannten Iran-Stele, einer beschriebenen Steinstele, auf der er seine Taten und Feldzüge festgehalten hat, erwähnt er dort für sein zweites Regierungsjahr, das ist das Jahr 744 vor Christus, unter anderem die Meder, von denen er Pferde, Maultiere, Trampeltiere, Rinder und Schafe als Tribut eingezogen haben will.
[7:20] Lange Zeit waren die Meder aufgesplittet in sehr viele kleine Gruppen mit einzelnen Anführern. Man konnte gar nicht wirklich von Königen sprechen. Dazu waren die Gruppen und die Stämme viel zu klein. Deswegen haben die Assyrer einfach in Ermangelung eines besseren Begriffes von Stadtfürsten gesprochen, obwohl die Meder dort kaum wirklich größere Städte gegründet hatten. Also kleine Gruppierungen, die zum Teil offensichtlich öfter auch im Zwist miteinander lagen.
[7:52] Und dann geschah etwas vor der Mitte des ersten Jahrtausends vor Christus, das die gesamte Weltgeschichte entscheidend mitbeeinflusst hat: Die Meder kamen auf die Idee, sich als Konföderation zusammenzuschließen, eine große Gruppe zu bilden, die von einem König geführt wird, dem alle Stämme sich unterordnen. Plötzlich waren diese verstreuten Haufen vieler Stämme eine echte militärische Macht.
[8:32] Wir lesen in der sogenannten Babylonischen Chronik 3 für das Jahr 615 vor Christus: "Die Meder kamen herab", das meint vom Gebirge des Ostens. Mittlerweile war das assyrische Weltreich ganz stark im Existenzkampf. Es hatte Bürgerkriege gegeben, es war ziemlich viel Chaos gewesen. Unten im Süden hatten die Babylonier ihre Chance gerochen, vielleicht frei zu werden von dem jahrhundertelangen assyrischen Joch. Sie hatten angefangen, dort gegen sie zu kämpfen, hatten sich aber nicht so wirklich durchsetzen können. Es war eher eine Patt-Situation, als dann in den 610er Jahren plötzlich Jahr für Jahr die Meder mit gewaltiger Macht dort in die Tiefebene Mesopotamiens herabkamen.
[9:26] Im nächsten Jahr, 614, fügten sie den Assyrern eine schreckliche Niederlage bei und eroberten die alte Kultstadt Assur. Zwei Jahre später erreichten die Meder gemeinsam mit den Babyloniern die Vernichtung und die Zerstörung der großen assyrischen Hauptstadt Ninive, eine der großen Katastrophen der Antike. Die Meder kamen jedes Jahr vom Gebirge, raubten und zerstörten und zogen dann wieder zurück. Für die Babylonier aus dem Süden ergab sich so die Gelegenheit, das eigene Reich zu vergrößern und das Erbe der Assyrer anzutreten. Man muss eigentlich sagen, dass ohne die medische Hilfe, ohne die Hilfe der iranischen Stämme, die sich ab 614 mit den Babyloniern auch vertraglich verbündet hatten, die Babylonier vielleicht gar nicht so zur Weltmacht geworden wären.
[10:28] All das findet man in Keilschrifttexten wie hier der Babylonischen Chronik deutlich beschrieben. Und auch im Alten Testament gibt es darauf interessante Hinweise. In Daniel 1 wird berichtet, wie Nebukadnezar dann bis nach Jerusalem kam und dort auch Prinzen nach Babylon verschleppen ließ. Da finden wir in Vers 3 einen interessanten Mann. Es heißt hier: "Und der König befahl Aschpenas, dem Obersten seiner Kämmerer, dass er ihm etliche von den Söhnen Israels bringen solle..."
[10:59] Nun, dieser Name Aschpenas ist interessant, denn er ist kein babylonischer Name. Es handelt sich definitiv um einen iranischen Namen. Meistens wird er abgeleitet von dem persischen Wort für "Gastfreundschaft". Der Name könnte auch vielleicht medischen Ursprung sein, da das Wort "Asp" im Medischen "Pferd" heißt und wir eine ganze Reihe von medischen Namen kennen, die alle mit diesem "Asp" beginnen. Auf jeden Fall kommt dieser Name aus dieser Sprachregion aus dem Iran.
[11:49] Und wenn dort steht "der Oberste der Kämmerer", darf man nicht denken, dass es sich hier um einen Beamten am babylonischen Hof handelt. Vielmehr ist das wörtlich der "Rabsaris", der "Rab-Scha-Reschi", wie die Babylonier gesagt haben; es ist ein hoher militärischer Rang. Es handelt sich um einen General. Das kann man hier auch in den angegebenen Bibeltexten nachlesen (Jeremia 39, Vers 3 und 13; 2. Könige 18, Vers 17). Es handelt sich um einen Begriff, den auch die Assyrer schon für Generäle verwendet haben. Der Rabsaris war ein General des Nebukadnezar, der in Jerusalem dafür gesorgt hat, dass junge Leute aus der königlichen Familie nach Babylon verschleppt worden sind.
[12:42] Da die Meder und möglicherweise unter den Medern auch schon einige wenige Perser Koalitionspartner der Babylonier waren, ist es gar nicht so abwegig zu sehen, dass auch ein medischer oder persischer General dort eine Rolle gespielt hat. Es war also auf jeden Fall ein iranischstämmiger Mann, ein Iraner, der Daniel und seine drei Freunde ausgewählt hat und sie nach Babylon hat verschleppen lassen. Und damit hat er Weltgeschichte geschrieben, ohne es zu ahnen.
[13:16] Wir alle kennen wahrscheinlich die Geschichte von Daniel, wie sie in dem gleichnamigen Bibelbuch beschrieben wird. Dieser junge Mann wird deswegen berühmt, weil er in der Lage ist, dem König Babylons, dem Nabû-kudurrī-uṣur, besser bekannt als Nebukadnezar, einen berühmten Traum zu deuten. Dieser Traum ist weltberühmt: die Statue, die Nebukadnezar geträumt hat.
[13:59] Daniel sagt: "Du, König, schautest, und siehe, ein erhabenes Standbild. Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich. Es stand vor dir und sein Anblick war furchterregend." Wenn wir heute an Glanz denken, dann denken wir an etwas Helles, Leuchtendes, Schönes. Aber das ist nicht wirklich die Idee hier. Hier geht es um einen sogenannten "Schreckensglanz". Das ist das, was die Babylonier und vor allem die Assyrer benutzten, um zu beschreiben, wie sie ihre Gegner besiegt haben. Wenn sie als Imperium auftraten und andere Völker eroberten, dann sprachen sie davon, dass der Schreckensglanz, der "Melamu", des Königs oder eines Gottes die Gegner niedergeworfen hat. Dieser Schreckensglanz ist ein Bild für militärische Eroberung, für Imperialismus.
[14:50] Und dieses Standbild beschreibt tatsächlich die großen Imperien dieser Welt, die mit dieser Idee des Schreckensglanzes andere Reiche niedergeworfen haben. Das Haupt war aus gediegenem Gold, die Brust und Arme aus Silber, Bauch und Lenden aus Erz oder Bronze, seine Oberschenkel aus Eisen und die Füße teils aus Eisen und teils aus Ton. Und dann sagt Daniel: "Du sahst zu, bis sich ein Stein losriss ohne Zutun von Menschenhänden und das Bild an seinen Füßen traf, die aus Eisen und Ton waren, und sie zermalmte."
[15:30] Wörtlich steht dort im Aramäischen: "bis sich ein Stein löste, der nicht von Menschenhand war." Denn das Standbild ist ja offensichtlich etwas von Menschen Geformtes. Aber der Stein war nicht von Menschen gemacht. Dann heißt es weiter: "Da wurden Eisen, Ton, Erz, Silber und Gold miteinander zermalmt und sie wurden wie Spreu auf den Sommertennen. Und der Wind verwehte sie, sodass keine Spur mehr von ihnen zu finden war. Der Stein aber, der das Bild zertrümmert hatte, wurde zu einem großen Berg und er füllte die ganze Erde."
[16:10] Nun ist es wichtig, dass es bei solcher biblischen Prophetie nicht unsere Aufgabe ist zu raten und zu spekulieren. Die Bibel sagt im Neuen Testament, dass keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. Die Bibel erklärt sich mit anderen Worten selbst. Und Daniel beginnt bereits in dem Kapitel eine Erklärung dieses Traumes zu geben. Er sagt zu Nebukadnezar, dem babylonischen Großkönig: "Du, König, bist ein König der Könige."
[16:46] Das ist keine Schmeichelei von Seiten Daniels, sondern der tatsächliche offizielle Titel, den schon assyrische und auch babylonische Könige verwendet haben: der "Schar Scharrani", König der Könige, auf Akkadisch. Die Idee dahinter ist, dass dieses Großreich eine Reihe von anderen Fürsten und Königreichen erobert hat. Daniel sagt: "Du, Nebukadnezar, du und dein Reich, du bist das Haupt aus Gold." Das neubabylonische Weltreich trat das Erbe der lange herrschenden Assyrer an.
[17:32] Hier sehen wir auf der Karte, wie es sich geographisch ausgebreitet hat. Die Babylonier hatten alles, was damals hohe Zivilisation, Kultur und dergleichen hatte. Das war wirklich sehr fruchtbar und das zentrale Gebiet der damaligen zivilisierten Welt. Aber Daniel hatte auch schon gesagt: "Nach dir wird ein anderes Reich aufkommen."
[18:17] Das hat Nebukadnezar später nicht so gut gefallen. Er hat dann in der nächsten Geschichte (Daniel 3) ein Standbild aufstellen lassen, das ganz aus Gold war, so als ob er sagen wollte: "Die Babylonier werden für immer regieren." Aber Daniel sagt: "Es wird ein anderes Reich aufkommen." Und schon als die Babylonier Weltreich waren, gelang es den Medern, sich geographisch extrem weit auszubreiten. Es war nicht ein Imperium wie das babylonische mit großer Schriftkultur, Bürokratie und großen Armeen, aber es war eine Vorherrschaft in weiten Teilen, sowohl in Zentralasien als auch bis hinein nach Anatolien.
[19:41] Deswegen waren die Babylonier darauf bedacht, ihre Macht zu verteidigen. Die Stadt Babylon wurde für den Fall der Fälle ganz massiv ausgebaut mit zwei riesigen Mauern, Imgur-Enlil und Nimit-Enlil, wie sie hießen. Nebukadnezar ließ auch weiter im Norden Babylons die berühmte "medische Mauer" aufrichten, und der Name zeigt schon, vor wem man sich letztlich fürchtete: dass die Meder auf die Idee kommen könnten, das Gleiche mit Babylon zu tun, was sie mit den Assyrern getan hatten.
[20:33] Gegen Mitte des 6. Jahrhunderts vor Christus kam es dann zu einer interessanten Entwicklung innerhalb des Irans: Ein bis dahin relativ unbedeutender Stamm im Südwesten, die Perser, fing an, sich in die Politik dort immer mehr einzumischen und tatsächlich die Macht an sich zu reißen, durch einen jungen Mann namens Kuras, wie ihn die Perser nannten, oder Kyros, wie die Griechen gesagt haben.
[21:19] Die Perser hatten den Vorteil, dass sie eine Hochkultur aufgesaugt haben. Denn in dem Gebiet, in dem sie groß wurden, hatte fast Jahrtausende vorher das elamische Reich regiert, das schon zur Zeit von Abraham nachweisbar in der Bibel ist und eine eigene große Kultur mit Schrift und Bürokratie entwickelt hatte. Während die Meder all das nicht so wirklich hatten, haben die Perser sich das Stück für Stück von den Elamern angeeignet, sodass später im Perserreich sogar Elamisch eine Hauptsprache in der Verwaltung gewesen ist.
[21:58] Genau zu der Zeit, als diese Kämpfe dort vor sich gehen, sieht Daniel selbst noch einmal interessante Träume, die prophetisch eine Bedeutung haben. Er sieht dort in Daniel 7 einen Löwen mit Adlerflügeln herauskommen – Symbol für Babylon. Aber er sieht danach ein anderes Tier, einen Bären, der drei Rippen im Maul hat. Und zwei Jahre später, in den Jahren, in denen Kyros tatsächlich dort auch die Vorherrschaft unter den Medern erkämpft, sieht er dann hier in einer anderen Vision (Daniel 8) einen Widder mit zwei Hörnern. Das eine war höher als das andere und das höhere war zuletzt emporgewachsen. Eine politische Macht, die so eine Art Koalition darstellt, wobei die später dazugekommene Partei noch mächtiger und größer wird.
[23:19] Und in Daniel 8 wird bereits ganz klar benannt, wer das sind: Es sind die Iraner, die Könige der Meder und Perser, die die Babylonier ablösen sollen. Und so kommen wir zu der iranischen Weltmacht. Zu der Zeit, als die Meder noch längst keine Gefahr darstellten, hatte Jesaja bereits in Jesaja 44 von einem kommenden Kyros gesprochen, der dafür sorgen würde, dass die in Babylon gefangenen Israeliten wieder nach Hause gebracht werden würden. Ja, er war so weit gegangen zu sagen, dass Gott selbst Kyros als einen Gesalbten bezeichnet. Das hebräische Wort "Maschiach", das ist der Messias.
[24:09] Soweit es uns hier in der Bibel offenbart ist, ist Kyros der einzige Nicht-Israelit in der gesamten Bibel, der als ein Gesalbter bezeichnet worden ist, als ein Messias, sozusagen ein Iraner, der hier von Gott mit einer besonderen Aufgabe betraut worden ist.
[24:45] Unter dem General Kyros haben die Meder und die Perser dann begonnen, tatsächlich große Reiche zu erobern. Zuerst das Reich der Lyder in den 540er Jahren, und dann 539 in dem berühmten Feldzug gegen Babylon, mit der Umzingelung der berühmten Hauptstadt des damaligen Weltreiches im Oktober des Jahres. Kyros selbst hat später auf diesem weltberühmten Kyros-Zylinder, den man auch im Britischen Museum bewundern kann, erklärt, wie spektakulär die Eroberung Babylons gelungen ist, nämlich ohne Schlacht und Gefecht.
[25:50] Herodot, der berühmte griechische Geschichtsschreiber, erwähnt die weiteren Details. Kyros kam auf die Idee, einen Damm zu einem Auffangbecken zu durchstechen und das gesamte Wasser, das dort den Euphrat entlang floss, umzuleiten, sodass in Babylon das Flussbett tatsächlich trocken lief und die Meder und Perser in seiner Armee die Stadt dann tatsächlich im Handstreich erobern konnten.
[26:57] Heute liest man immer wieder, die Meder wären die Untertanen der Perser gewesen. Das geht vor allem auf den Bericht von Herodot zurück, der aber selbst zugibt, auch andere Geschichten zu kennen. Letztendlich zeigen uns auch die archäologischen Funde, dass Meder und Perser Hand in Hand auf Augenhöhe miteinander kooperiert haben. Auch später noch haben die Griechen oft von den Persern als den "Medern" gesprochen. Offensichtlich waren diese iranischen Stämme letztendlich zu einem Ganzen verschmolzen.
[27:39] Kyros spielt auch in der Bibel eine ganz große Rolle, weil er derjenige ist, der dem Volk Israel in Babylon die Freiheit ermöglicht. Esra 1, Vers 1: "Und im ersten Jahr des Kyros, des Königs von Persien, damit das Wort des Herrn erfüllt wurde, das durch den Mund Jeremias ergangen war, da erweckte der Herr den Geist des Kyros, des Königs von Persien, sodass er durch sein ganzes Königreich auch schriftlich bekannt machen und sagen ließ: So spricht Kyros, der König von Persien: Der Herr, der Gott des Himmels, hat mir alle Königreiche der Erde gegeben und er selbst hat mir befohlen, ihm ein Haus zu bauen in Jerusalem, das in Juda ist."
[28:22] Kyros war sehr tolerant gegenüber anderen Religionen und Heiligtümern. Und so ist es historisch sehr plausibel, dass er auch den Judäern erlaubt, jetzt in Jerusalem wieder den Tempeldienst aufzunehmen. Er erlaubt explizit die Rückkehr in das Land Israel. Es waren also Iraner, die überhaupt dem babylonischen Weltreich zur Weltmacht verholfen haben. Es war ein Iraner, der Daniel ausgewählt hat. Es war ein Iraner, der von Gott als ein Messias bezeichnet, den Israeliten die Freiheit aus Babylon wieder ermöglicht hat.
[29:23] Das Reich unter Kyros war dann schon ganz gewaltig, weitaus größer, als es das babylonische oder auch das assyrische Weltreich jemals gewesen sind. Manche Historiker sagen deswegen, dass die Perser das allererste richtige globale Imperium gewesen sind.
[29:52] Kyros starb dann auf einem Feldzug. Ihm folgte Kambyses, sein Sohn, der dann auch noch Ägypten eroberte. Damit hatte der Bär seine drei Rippen im Maul. Nach einem kurzen Chaos durch einen Usurpator kam dann Darius I. an die Macht. Von ihm stammt diese berühmte Inschrift hier in Bisutun, wo er dann diese Jahre der Rebellen und des Chaos noch einmal aufarbeitet und erklärt, wie er sie alle besiegt hat.
[31:33] Hier kann man übrigens ganz gut nachvollziehen, wie die Keilschrift dann anfangs entziffert worden ist. 1802 in Göttingen durch Grotefend. Dem ist aufgefallen, dass bestimmte Keilschriftzeichen sich wiederholen. Er ahnte schon, dass bei diesen Inschriften irgendwie die Königsnamen präsent sein müssen. Und da kam er auf die Idee, dass hier "König" und "König der Könige" stehen müsste. Und genau das steht tatsächlich: "Ich bin Darius, der große König der Könige." Und hier sehen wir, dass dieser Begriff, den Daniel schon für Nebukadnezar verwendet hat, auf die Perser übergegangen ist.
[32:43] Auch biblisch ist der Darius von großem Interesse, weil er sich dafür eingesetzt hat, dass der schon einmal unter Kyros begonnene Tempelbau tatsächlich zu Ende geführt worden ist. Er hat in der alten medischen Hauptstadt Ekbatana nachprüfen lassen, dass es eine wirkliche Erlaubnis von Kyros gegeben hat, und hat entsprechend dafür gesorgt, dass der Bau zu Ende geführt werden konnte (Esra 6).
[33:25] In seiner Zeit gab es etwas, das gab es in der Weltgeschichte sonst fast nie. Tatsächlich geht man davon aus, dass nach der Unterdrückung dieser ganzen Rebellenkönige am Anfang seiner Regierung die Welt für mindestens 10, vielleicht 15 Jahre eine echte Friedenszeit hatte. Entsprechend heißt es auch in Sacharja 1, Vers 11: "Die ganze Erde ist still und ruhig." Ideale Voraussetzung, um den Tempel Gottes zu Ende zu bauen.
[34:16] Darius hat selbst auch gebaut, unter anderem das große Persepolis. Er ist berühmt für den Konflikt dann mit den Griechen ganz am Ende seiner Regierung. Sein Sohn Xerxes hat dann die Hauptlast dieses Konfliktes getragen, und das war der Xerxes, der in der Bibel in Esther 1 als Ahasveros bezeichnet wird, der von Indien bis Äthiopien über 127 Provinzen regierte. Aus Sicht der Iraner war das kleine Griechenland da wirklich nur ganz an der Peripherie ein kleiner Störfaktor.
[35:40] Allerdings haben die Griechen dann 480 vor Christus in der Seeschlacht bei Salamis die Perser besiegt und am Ende aus dem Land getrieben. Auf Xerxes folgt dann noch Artaxerxes, noch ein großer iranischer König, der ebenfalls eine gigantische Rolle in der biblischen Prophetie spielt. Hier sehen wir es wieder: Er gibt dem Esra die Erlaubnis, mit einer großen Gruppe nach Jerusalem zurückzugehen, um dort eine Untersuchung über Juda und Jerusalem durchzuführen nach dem Gesetz Gottes.
[36:51] Es war also dieser König Artaxerxes I., der dafür gesorgt hat, nicht nur, dass der Tempel wieder aufgebaut worden ist, sondern der dafür gesorgt hat, dass die Stadt Jerusalem wieder in ihr altes Recht zurückgebracht wird, dass die Stadt Jerusalem wieder vollständig hergestellt wird. Es waren also iranische Könige, die Israel befreit haben, den Tempel wieder haben aufbauen lassen und die dafür gesorgt haben, dass Jerusalem wieder neu hergestellt wird.
[38:05] Dieser Befehl eines iranischen Königs, Jerusalem wieder aufzubauen, ist auch ein Schlüsselmoment, um eine ganz berühmte Prophezeiung Daniels zu verstehen, nämlich Daniel Kapitel 9. Dort lesen wir in Vers 25 vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu dem Gesalbten, dem Fürsten. Hier geht es nicht um irgendeinen Gesalbten, sondern um den Gesalbten schlechthin, um den König, der als der Messias dann im Neuen Testament uns als Jesus Christus entgegengeht.
[38:47] Daniel sagte, von diesem Befehl bis zu dem Messias vergehen 7 Wochen und 62 Wochen. Das sind 69 Wochen, das sind 483 Tage, und in der biblischen Prophetie steht ein Tag für ein Jahr. Das heißt, 483 Jahre nach dem Befehl würde der Messias auftreten. Das heißt, es war ein iranischer König, der den Countdown startete, der auf den Messias der Welt hinwies.
[39:51] Doch zurück zum iranischen Volk und zum medopersischen Großreich. Daniel hatte gesagt, dass auch die Meder und die Perser trotz aller Größe nicht immer regieren würden. Es würde ein nachfolgendes drittes Königreich kommen. Daniel 8 hatte gesagt, der König von Griechenland würde die Perser besiegen. Und dann kam Alexandros Hegas, Alexander der Große, der mit dem makedonisch-griechischen Heer nach Persien übersetzte und in wenigen Jahren das gesamte iranische Großreich erobert hat.
[42:06] Pierre Briant hat etwas zugespitzt formuliert, Alexander der Große sei der letzte Perserkönig gewesen. In der Tat hat Alexander, als er das Perserreich erobert hatte, sich teilweise persisch gekleidet, das persische Hofzeremoniell versucht einzuführen und sich kulturell sehr viel angeeignet. Man kann also sagen, die Griechen haben zwar das Perserreich besiegt, aber gleichzeitig ist viel von dem Persischen auch in das griechische Reich übergegangen.
[43:23] Allerdings ist im Laufe der Zeit deutlich geworden, dass die Seleukiden nicht in der Lage waren, dieses gesamte Gebiet des Ostens zu halten. Im persischen Kernland selbst hat ein iranischer Stamm tatsächlich eine eigene Herrschaft begründet: die sogenannten Parther. Und die haben dann im Laufe des Niederganges der griechischen Reiche ihre eigene Herrschaft hier im zentralen Iran begründet.
[44:21] Daniel hatte gesagt, auf die Griechen würde noch ein viertes Königreich folgen, so stark wie Eisen. Das ist natürlich das Römische Reich. Aber eine Gegend ist von den Römern nie besiegt worden, nie erobert worden, nie kontrolliert worden: das Gebiet um den Iran herum. Das eigentliche iranische Kerngebiet ist niemals römisch geworden, weil die Parther der gesamten römischen Zeit so eine Art Gegengewicht gegen die Römer gewesen sind.
[45:32] Im Evangelium nach Matthäus lesen wir in Kapitel 2, dass Jesus in Bethlehem geboren worden ist. Da heißt es: "Siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem." Es sind keine Könige, die dort kamen, sondern das Griechische ist ganz deutlich: Es sind "Magoi". Magoi waren ursprünglich wohl mal ein medischer Stamm, aber ab dem 4. Jahrhundert vor Christus war das die Bezeichnung der iranischen Priester, die den Zoroastrismus vertreten haben.
[46:46] Und diese Magoi, iranische Priester, waren mit die ersten, die Jesus in Bethlehem getroffen haben. Sie fielen nieder und beteten ihn an. Halten wir fest: Es waren Iraner, die mit zu den allerersten Menschen gehörten, die Jesus Christus schon als Baby angebetet haben. Neben den Hirten waren es diese iranischen Priester, die als Erste erkannt hatten, wer dieser Jesus wirklich ist. Und wenn allein diese Wahrheit heute in Washington, in Teheran und in Jerusalem verstanden würde, der Krieg wäre wahrscheinlich vorbei.
[48:19] Interessanterweise berichtet ja die Bibel, dass sie Gold, Weihrauch und Myrrhe mitbrachten. Das Partherreich war reich an Goldvorkommen. Außerdem waren sie die Drehscheibe des internationalen Handels diesbezüglich. Der gesamte Weihrauch ging im Wesentlichen durch das Partherreich hindurch.
[49:39] Übrigens hat Jesus Christus selbst, als er dann später in Galiläa predigte, Bezug genommen auf die Zeitprophezeiung hier in Markus 1, Vers 14 und 15: "Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist nahe, tut Buße und glaubt an das Evangelium." Jesus war im Jordan getauft worden, und zwar im Jahre 27 nach Christus, exakt 483 Jahre nach dem Erlass eines iranischen Königs, des Artaxerxes I. Er war dort gesalbt worden, nicht mit Öl, sondern mit dem Heiligen Geist, um als der Messias eine ewige Gerechtigkeit einzuführen.
[50:52] Er ist für uns alle gestorben. Und zwar exakt so, wie es Daniel in der Prophezeiung vorhergesagt hat, genau dreieinhalb Jahre nach der Taufe, im Jahre 31 nach Christus. Und bedenken wir, dass hier die entscheidendsten Daten im Leben von Jesus direkt abhängig sind von einem Gesetz, einem Erlass, einem Diktat eines iranischen Königs, nämlich Artaxerxes I.
[51:32] Jesus ist auferstanden und hat uns die Hoffnung auf ewiges Leben geschenkt. Aber was wurde eigentlich aus dem Iran? Daniel hatte ja gesagt, nach dem vierten Reich würde es ein gespaltenes, ein geteiltes Königreich geben. Während das römische Reich implodierte, bestand weiterhin ein persisches, ein iranisches Großreich. Mittlerweile im dritten Jahrhundert nach Christus hatte eine neue Dynastie übernommen: die Sasaniden.
[52:56] Die Sasaniden wollten wieder eine Großmacht werden und haben viel aggressiver die römischen Stellungen herausgefordert. Moderne wissenschaftliche Rekonstruktionen machen es immer plausibler, dass die Perser mit ihren fortwährenden Angriffen im Nahen Osten den Römern so viel zu schaffen machten, dass das ein wesentlicher Faktor am Ende auch für den Sturz des weströmischen Reiches gewesen ist.
[54:30] In der Spätantike war Persien auch der Ausgangsort einer neuen Religion, die zeitweise mal so sehr mit dem Christentum konkurrierte, dass nicht ganz ersichtlich war, ob jetzt das Christentum oder die Manichäer Weltreligion werden würden. Am Ende hat sich das Christentum durchgesetzt. Die Kirche des Ostens hat sich weitestgehend unabhängig entwickelt von Rom.
[55:41] Das änderte sich, als Konstantin im römischen Reich das Christentum tolerierte und dann auch schon stark förderte. Weil die Römer ständig mit den Sasaniden im Konflikt standen, haben die Perser den Eindruck gehabt, wenn die Römer mit den Christen kooperieren, dann könnten ja die Christen im persischen Reich die "fünfte Kolonne Roms" sein. Entsprechend ist es interessanterweise so, dass genau in dem Moment, wo die Christenverfolgung im römischen Reich aufhört, sie im persischen Reich so richtig beginnt.
[56:41] Die Spätantike war dann gekennzeichnet davon, dass Ostrom und die Sasaniden sich einen echten Existenzkampf auf Leben und Tod geleistet haben. Das hat so viel Energie und Ressourcen gekostet, dass irgendwann gegen Anfang des 7. Jahrhunderts sowohl das oströmische Reich als auch das iranische Reich der Sasaniden völlig erschöpft waren. Und das hat dann die Möglichkeit geschaffen, dass ein bis dahin geopolitisch relativ unbedeutendes Volk, nämlich die Araber, plötzlich den gesamten Nahen Osten überrennen konnten.
[57:54] Damit beginnt dann auch in Persien eine lange Zeit der islamischen Vorherrschaft. All das sind letztlich nur Entwicklungen, die sich zurückführen lassen auf das, was wir heute hier uns angeschaut haben. Wir wollen schließen mit der Hoffnung, die uns die biblische Prophetie schenkt. Am Ende, so hatte Daniel gesagt, steht nicht der Iran und auch nicht Amerika oder Russland oder Israel oder Deutschland. Am Ende steht der Stein, der nicht von Menschenhand war. Ein Königreich, das buchstäblich vom Himmel kommt und all das zerschmettert, was wir menschliche Weltgeschichte nennen.
[59:40] Jesus wird in der Bibel als dieser Stein, dieser Fels bezeichnet. Jesus Christus kommt wieder. Das Ende dieser Welt ist nicht in einem Atomkrieg, der vielleicht durch den Irankrieg provoziert worden ist. Das Ende dieser Welt ist durch die Wiederkunft Jesu bestimmt. Er hat selbst gesagt: "Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder."
[1:00:21] Wir haben heute ein paar Schlaglichter aus der biblischen Prophetie betrachtet, vor allem im Hinblick auf die gigantische Rolle des Iran. Wir haben gesehen, wie iranische Personen Schlüsselmomente ausgelöst haben, von der Wahl Daniels über die iranischen Könige, die Israel befreit haben, bis hin zu den Magoi an der Krippe von Jesus. Aber wenn es um die Wiederkunft Jesu geht, dann ist egal, aus welcher Kultur, aus welchem Land, aus welcher Religion man kommt. Alle Menschen sind eingeladen, Jesus Christus als ihren Erlöser anzunehmen.
[1:01:37] Lieber Freund, liebe Freundin, wir haben heute angefangen mit dem Irankrieg. Wir wissen nicht genau, wie der Irankrieg weitergeht. Wir sind keine Propheten, aber die biblische Prophetie zeigt, welche große Rolle der Iran in der Heilsgeschichte gespielt hat. Aber vor allem haben wir gesehen, dass die verschiedenen iranischen Beiträge zur Heilsgeschichte am Ende nicht nach Teheran weisen und nicht nach Washington, sondern zu Jesus Christus. Er kommt wieder und ich wünsche mir, dass du dann vorbereitet bist. Nimm die Bibel zur Hand, entdecke das Wort Gottes, lies über Jesus, erforsche die Prophetie und bereite dich vor auf dieses große Ereignis, wenn Jesus Christus in den Wolken des Himmels wiederkommen wird. Gottes Segen. Bis zum nächsten Mal.
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