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Manuskript:CSH_2012_Q3_Folge4.pdf

In dieser Cannstatt Study Hour-Episode taucht Christopher Kramp tief in den ersten Thessalonicherbrief ein und beleuchtet die ersten Verse (1,1-10). Er erklärt die Bedeutung der Apostel Paulus, Silvanus und Timotheus, die Rolle der Gemeinde in Gott und die universelle Botschaft von Gnade und Frieden. Weiterhin wird die Bedeutung von Glauben, Liebe und Hoffnung als treibende Kräfte im christlichen Leben erörtert und die Lehre der Erwählung biblisch fundiert. Abschließend wird die transformative Kraft des Evangeliums und die Wichtigkeit, als Vorbild zu leben, hervorgehoben.

In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour, die sich mit dem 1. und 2. Thessalonicherbrief beschäftigt, taucht Christopher Kramp tief in das erste Kapitel des 1. Thessalonicherbriefs ein. Er beleuchtet die Bedeutung der Anrede, die Rolle von Silvanus und Timotheus und erklärt, wie die Gläubigen in Thessalonich selbst zu einem lebendigen Brief Christi wurden. Der Sprecher betont die Wichtigkeit von Glaube, Liebe und Hoffnung als treibende Kräfte im christlichen Leben und wie diese sich in konkreten Werken und im standhaften Ausharren äußern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der biblischen Lehre der Erwählung und wie sie mit der freien Entscheidung des Menschen zusammenhängt. Abschließend wird die Bedeutung des Evangeliums als Kraft Gottes und die Rolle der Gläubigen als Vorbilder und Echos des Wortes Gottes hervorgehoben.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2012 Q3: Die Thessalonicherbriefe

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Transkript

[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Schön, dass ihr wieder live dabei seid auf www.joelmedia.tv.de. Ich freue mich, dass ihr die Zeit gefunden habt, wieder einzuschalten. Wir wollen ein weiteres Thema in unserer Cannstatt Study Hour betrachten. Wir haben ja momentan ein Quartal, wo wir uns um den ersten und den zweiten Thessalonicherbrief kümmern und beschäftigen. Und wir bereiten uns vor auf das Bibelgespräch am 28. Juli.

[1:40] Unser Thema heute. Und wir freuen uns so sehr, dass nach drei vorbereitenden Themen wir jetzt die Gelegenheit haben, Vers für Vers durch den gesamten Thessalonicherbrief, den ersten und auch den zweiten zu gehen, in den nächsten Szenen folgen. Ich hoffe, ihr seid genauso gespannt wie ich. Wir werden Vers für Vers analysieren, was der Paulus den Gemeinden in Thessalonich und natürlich auch uns zu sagen hatte.

[2:02] Wir wollen natürlich beginnen, indem wir in 1. Thessalonicher 1 gleich mit dem allerersten Vers beginnen. Und wir lesen dort, und es scheint zunächst einmal nur eine Brieferöffnung zu sein, in 1. Thessalonicher 1, Vers 1. Paulus und Silvanus und Timotheus an die Gemeinde der Thessalonicher in Gott, dem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus.

[2:30] Zunächst einmal mag man sich fragen hier beim Lesen dieses Verses, wer ist dieser Silvanus? Und die Antwort ist schnell gefunden. Wenn man das könnt, ihr zu Hause machen. Wir haben ein Sendemanuskript, diesmal mit sehr, sehr vielen Parallelstellen. Wir werden gar nicht alles schaffen in diesen kommenden 45 Minuten. Wenn ihr diese Bibelstellen hier nachschlagt in 2. Korinther 1, Vers 19 und vergleicht mit Apostelgeschichte 18, Vers 5, dann werdet ihr feststellen, dass Silvanus nur die lange lateinische Form von Silas ist. Und Silas, den kennen wir ganz gut aus den Missionsreisen des Paulus. Er war derjenige, der Paulus auch begleitet hat nach Thessalonich. Also hinter Silvanus versteckt sich letztendlich nur Silas.

[3:07] Wir haben gesehen in den letzten Folgen in Apostelgeschichte 17, Vers 4 zum Beispiel, in Apostelgeschichte 17, Vers 4 dort steht, und etliche von ihnen wurden überzeugt und schlossen sich Paulus und Silas an, auch eine große Menge der gottesfürchtigen Griechen sowie nicht wenige der vornehmsten Frauen. Das heißt, Silas war den Thessalonichern gut vertraut. Er war einer der Pioniere dort neben Paulus in der Gemeindegründung.

[3:35] Wie ist es mit Timotheus? Auch Timotheus war ja offensichtlich ein Mitglied dieser zweiten Missionsreise. Wir haben das auch angesprochen. Und wenn wir Apostelgeschichte 17, Vers 14 und 15 lesen, Apostelgeschichte 17, Vers 14 und 15, dort heißt es, daraufhin sandten die Brüder den Paulus sogleich fort, damit er bis zum Meer hinziehe. Silas und Timotheus aber blieben dort zurück.

[4:01] Das heißt, Paulus hatte diese Angewohnheit, dass seine Begleiter Silas und Timotheus selbst dann noch bei den Gemeinden blieben, wenn er schon neue Gebiete eroberte für das Evangelium sozusagen. Mit anderen Worten, Timotheus und Silas hatten besonders die Aufgabe der Nacharbeit und der Festigung der neu gewonnenen Glieder.

[4:19] Nun, wenn wir in Apostelgeschichte 18, Vers 5 schauen, Apostelgeschichte 18, Vers 5, dort erfahren wir Folgendes. Als aber Silas und Timotheus aus Mazedonien ankamen, wurde Paulus durch den Geist gedrängt, den Juden zu bezeugen, dass Jesus der Christus ist. Wir wissen hier, und das haben wir studiert in den letzten Folgen, dass Paulus, nachdem er in Thessalonich gewesen ist, dann nach Beröa gegangen ist, dann nach Athen gegangen ist und dann nach Korinth. Und hier finden wir jetzt den Hinweis, dass Timotheus und Silas aus Mazedonien, das heißt aus Thessalonich, zurückgekommen sind zu Paulus.

[4:52] Und wie wir weiter erfahren werden, ist in diesem Moment Paulus deutlich geworden, er muss einen Brief schreiben an die Thessalonicher. Das heißt, das Kommen von Silas und von Timotheus hat in Paulus die Idee reifen lassen, nachdem sie berichten, wie es in Thessalonich jetzt weitergegangen ist mit dem Evangelium, diesen Brief an die Thessalonicher zu schreiben. Deswegen seine unübliche Anrede, Paulus und Silvanus und Timotheus, in den allermeisten Briefen schreibt er ja nur von sich selbst.

[5:20] Interessant an diesem ersten Vers ist außerdem, dass er sagt, an die Gemeinde der Thessalonicher, in Gott, dem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Damit macht er deutlich vor dem allerersten Satz an, dass die Gemeinde in Thessalonich in Gott gegründet ist. Und dieses Prinzip, das finden wir auch in anderen Gemeinden, zum Beispiel in der Galater-Gemeinde, wenn wir Galater 1 aufschlagen, Vers 22, Galater 1 und dort Vers 22. Dort lesen wir, ich war aber den Gemeinden von Judäa, die in Christus sind, von Angesicht unbekannt.

[6:02] Das heißt, Paulus hat versucht, die Gemeinden so zu etablieren, dass er sagen konnte, sie sind nicht einfach nur an Gott gläubig, sondern sie sind in Christus, sie sind in Gott. Jetzt, wenn du über deine Heimatgemeinde nachdenkst, für ein paar Minuten oder Sekunden, könntest auch du sagen, dass deine Gemeinde in Gott gegründet ist. Paulus hatte so gewirkt, dass die Gemeinde, die er gegründet hatte, die Gemeinde, die er gepflanzt hatte, dass er sagen konnte, diese Gemeinde ist in Gott gegründet. Und das macht diesen ersten Vers an die Thessalonicher schon so wertvoll, auch wenn es zunächst einmal wie eine Anrede klingt.

[6:41] Und da ist noch etwas. Wenn man die neutesten männlichen Briefe anschaut, findet man immer wieder die gleiche Formel. Gnade sei mir, Deutsch und Friede, Gnade und Friede, Gnade und Friede. Man kann so jetzt fast jeden neutesten männlichen Brief aufschlagen und Paulus sagt immer Gnade und Friede, Gnade und Friede. Man fragt sich, naja, warum steht das jetzt jedes Mal in der Bibel? Ist das so wichtig für uns zu wissen, dass jeder Brief mit Gnade und Friede beginnt? Aber hier ist die interessante Idee.

[7:07] Warum hat das Neue Testament so viele Briefe? Wir wissen ja, es gibt verschiedene literarische Formen in der Bibel. Es gibt Gleichnisse, es gibt Geschichtserzählungen, es gibt geschichtliche Aufzeichnungen und so weiter und so fort. Warum gibt es so viele Briefe, die dann natürlich immer mit so einem Briefkopf starten und dann mit auch Grüßen am Ende? Und ich glaube, hier ist ein wichtiger Punkt, den wir entdecken können.

[7:30] 2. Korinther 3. Da heißt es in Vers 2, Paulus schreibt dann die Korinther, der Nachbargemeinde von Thessalonich, unser Brief seid ihr selbst in unsere Herzen geschrieben, erkannt und gelesen von jedermann. Vers 3. Es ist dir offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes. Nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.

[8:05] Paulus sagt, ihr als Gläubige seid selbst ein Brief. Warum gibt es also so viele Briefe? Warum enthält jeder Brief einen Briefkopf, der sagt Gnade und Friede, weil er damit ausdrücken möchte, du selbst als Gläubiger bist ein Brief. Der Heilige Geist schreibt in deinem Leben, er schreibt in deinen Charakter. Und so wie jeder Brief mit den Worten beginnt, Gnade und Friede, so soll auch unser Charakter, geschrieben vom Heiligen Geist, diese beiden Hauptmerkmale haben. Gnade und Friede. Wenn die Menschen dich lesen, wenn sie deinen Lebensbrief lesen, wenn sie dich anschauen, haben sie von Anfang an diesen Eindruck von Gnade und Friede.

[8:49] Es gibt viel zu lernen, selbst aus dem Briefkopf an die Thessalonicher. Wir wollen weitergehen zum nächsten Vers, im ersten Kapitel der Thessalonicher. 1. Thessalonicher 1 und dort Vers 2. Und hier kommen wir jetzt unserem Thema freudig und dankbar, so ist unsere Lektion diese Woche überschrieben, schon sehr nahe. Denn Paulus sagt in Vers 2, wir danken Gott alle Zeit für euch alle, wenn wir euch erwähnen in unseren Gebeten.

[9:16] Paulus konnte sagen, egal an wen ich denke, ob ich an Bruder so und so, oder Schwester so oder so, oder das Kind so und so denke, ich danke für jedes einzelne Glied in der Gemeinde. Kannst du auch für jeden deiner Brüder und Schwestern, für deine Freunde in der Gemeinde danken? Wenn du so durch die Reihen in deiner Ortsgemeinde durchgehst und über jeden einzelnen nachdenkst, kannst du sagen, Gott ich danke dir für diesen Bruder, ich danke dir für diese Schwester, ich danke dir für diesen Freund, für diesen Glaubensfreund.

[9:42] In Römer 1 Vers 8 und 9 finden wir eine ganz ähnliche Aussage. Wir sehen also, dass der Brief an die Thessalonicher nicht so einzigartig ist, sondern dass das, was der Paulus an die Thessalonicher schreibt, er auch andere Gemeinden schreibt und wir natürlich schlussfolgern können, dass es auch letztendlich an uns gilt.

[9:58] In Römer 1 und dort Vers 8 und 9 heißt es, Zuerst danke ich meinem Gott, durch Jesus Christus, um euer allen Willen, weil euer Glaube in der ganzen Welt verkündigt wird. Denn Gott, dem ich in meinem Geist diene, am Evangelium seines Sohnes, ist mein Zeuge, wie unablässig ich an euch gedenke.

[10:19] Warum dankt Paulus Gott für seine neu gewonnenen Gemeindeglieder? Nicht einfach nur, weil sie da sind, sondern er sagt einen ganz spezifischen Grund, den er hier angibt. Er sagt, weil euer Glaube in der ganzen Welt verkündigt wird. Könnte Paulus auch für dich danken? Könnte Paulus auch für mich danken? Wird unser Glaube, wird mein Glaube, wird dein Glaube in der ganzen Welt verkündigt?

[10:51] Paulus sagt, ich danke Gott in all meinen Gebeten, für jeden, denn ich weiß, dass ihr gläubig und standhaft und stark seid im Herrn und euer Glaube in der ganzen Welt verkündigt wird.

[11:03] Und da ist noch ein Grund für den Dank in Römer 6, Vers 17. In Römer 6, Vers 17, dort lesen wir, Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde gewesen seid, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid, dem Vorbild der Lehre, das euch überliefert worden ist.

[11:23] Paulus hat einen ganz spezifischen, weiteren Grund, warum er dankbar ist für seine Gemeindeglieder, für die neugierigen Bekehrten in Thessalonich. Weil sie Sklaven der Sünde gewesen sind, nun sich aber bekehrt haben. Sie sind nicht mehr Sklaven der Sünde. Könnte Paulus auch heute dankbar für dich sein? Könnte er von dir sagen, du warst einstmals ein Sklave der Sünde, nun aber bist du von Herzen gehorsam. Nicht nur aus Zwang oder aus Angst oder weil du ein ewiges Leben im Himmel gewinnen willst, sondern von Herzen, von all dem, was du hast. Bist du von Herzen dankbar?

[12:02] Paulus ist dankbar für das, was er sieht. Und ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen, es gibt nichts, was mehr Freude macht, als zu sehen, wie ein Mensch sich für Jesus entscheidet und die ersten Schritte im Glauben und im Glaubensgehorsam geht. Das gibt so eine Freude. Und wenn du das noch nie erlebt hast, möchte ich dich einladen, versuche jemanden für Christus zu gewinnen, ihn zu Jesus zu führen. Und du wirst sehen, dass diese Freudigkeit und diese Dankbarkeit, die Paulus empfindet in diesem Brief, auch deine Freude und deine Dankbarkeit sein kann.

[12:29] Gehen wir gemeinsam zu Vers 3. Wir haben noch etliche Verse hier im Sendemanuskript angegeben, die ihr zu Hause studieren könnt und vertiefen könnt zu Vers 2. In 1. Thessalonicher Vers 3, Kapitel 1, Vers 3, sagt jetzt Paulus ergänzend zu dem, was er in Vers 2 gesagt hat, indem wir unablässig gedenken an euer Werk im Glauben und eure Bemühungen in der Liebe und euer standhaftes Aussagen in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus vor unserem Gott und Vater.

[13:00] Er sagt also, während wir beten, beten wir nicht einfach nur irgendwie, sondern es gibt 3 Dinge, an die wir besonders denken, ohne aufzuhören. Und diese 3 Dinge sind das Werk im Glauben und die Bemühungen in der Liebe und das standhafte Aussagen in der Hoffnung.

[13:18] Nun, Glaube, Liebe und Hoffnung, die verwendet der Paulus auch im Korintherbrief in dieser berühmten Passage. Es sind 3 Dinge, die ganz eng miteinander verwoben sind. Glaube, Liebe und Hoffnung. Und wir wollen einmal ganz kurz ein bisschen uns fragen, was das im Einzelnen bedeutet.

[13:32] Was bedeutet das Werk im Glauben? Manche von uns haben die Vorstellung, dass Glauben einfach bedeutet, naja, ich weiß nicht so genau, ob es stimmt, aber ich glaube mal. Aber wenn Paulus von Glauben spricht, meint er etwas ganz anderes, wie wir an einer anderen Stelle in Galater feststellen können. In Galater 5 und dort Vers 6.

[13:55] Galater 5 und dort Vers 6 finden wir folgende Stelle. Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch unbeschnitten sein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe wirksam ist.

[14:08] Wahrer Glaube ist immer wirksam. Und schon an diesem Vers sehen wir die enge Beziehung zwischen Glaube und Liebe. Wenn du wirklich gläubig bist, dann wirst du wirken. Du wirst Werke tun für andere. Du möchtest deinen Glauben nach außen tragen. Er soll Wirkung zeigen. Wahrer Glaube ist nicht nur passives Annehmen und passives Für-Wahrhalten. Wahrer Glaube ist wirksam, und zwar durch die Motivation der Liebe.

[14:34] Und ganz besonders schön hat das Jesus ausgedrückt in Johannes 6. Im Johannes-Evangelium, 6. Kapitel, Vers 27 und 29. Jesus sagt, wirkt nicht für die Speise, die vergänglich ist, sondern für die Speise, die bis ins ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird, denn diesen hat Gott, der Vater, bestätigt. Er sagt, wirkt dafür, für das Brot des Lebens, für die Speise. Man muss etwas dafür tun.

[15:04] Vers 29, Jesus antwortet und sprach zu ihnen, das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Gott wirkt für uns, dass wir an ihn glauben können, und wenn wir an ihn glauben, dann wirken wir auch für Gott. Es ist ein gegenseitiges Nehmen und Geben. Wir nehmen von Gott den Glauben, den er uns schenkt, und dafür wirken wir aus Dankbarkeit ihm wieder gegenüber.

[15:27] Nun, schauen wir uns gemeinsam an, was Jakobus sagt in Jakobus 2. Wir haben nicht Zeit, den ganzen Abschnitt zu lesen. In Jakobus 2, Abvers 17, da macht Jakobus einen sehr wichtigen und bedeutsamen Punkt, und den sollten wir nicht außer Acht lassen, in unserem persönlichen Glaubensleben. In Jakobus 2, Abvers 17, sagt er, so ist es auch mit dem Glauben, wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot.

[16:02] Deswegen spricht Paulus von dem Werk im Glauben. In einem weiteren Vers in Jakobus 2, da heißt es in Vers 24, so seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird, und nicht durch den Glauben allein. Und er erklärt es in Vers 26, denn gleich wie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot.

[16:28] Wenn du über deinen eigenen Glauben nachdenkst und ihn mit dem vergleichst, was du dann tust in deinem Alltag mit den Werken, hast du einen lebendigen Glauben oder einen toten Glauben? Paulus war dankbar, dass die Thessalonicher einen lebendigen Glauben hatten. Er konnte sagen, wir erinnern uns an euer Werk im Glauben.

[16:49] Aber es war nicht nur das Werk des Glaubens, es war auch die Arbeit oder das Bemühen der Liebe. Nun, was hat es damit auf sich? Kennst du eine Geschichte, wo sich jemand aus Liebe bemüht in der Bibel? Und vielleicht fallen uns natürlich die vielen Gleichnisse und Geschichten von Jesus ein, aber im Alten Testament finden wir eine interessante Begebenheit in 1. Mose 29.

[17:10] In 1. Mose 29, dort wird die Geschichte berichtet von Jakob, der so unglaublich in Rahel verliebt war, dass es ihm kaum Mühe gemacht hat, schwerste Mühen zu ertragen. Wir lesen dort in Vers 20, 1. Mose 29, Vers 20, da antwortete Laban, Verzeihung, Vers 20, So diente Jakob um Rahel sieben Jahre lang, und sie kamen ihm vor wie einzelne Tage. So lieb hatte er sie.

[17:42] Von Jakob können wir sagen, er bemühte sich aus Liebe. Und hier ist das Interessante, was wir sehen können an der Bemühung aus Liebe. Wenn sich jemand aus Liebe bemüht, dann kommt es ihm gar nicht schwer vor. Vielleicht kennst du auch gläubige Menschen, vielleicht bist du selbst einer, der immer sehr darauf fokussiert ist und sich konzentriert, wie sehr er sich für den Herrn bemüht und was er alles schon getan hat. Und der dann im Geist aufteilt, oh, ich habe schon das gemacht und das gemacht und das gemacht und so lange Missionsarbeit gemacht und die viele Bücher gelesen und so viel Geld oder Energie oder Zeit in die Gemeinde gesteckt, Gott muss mich bestimmt belohnen.

[18:21] Aber jemand, der aus Liebe arbeitet, dem fällt gar nicht auf, was er alles getan hat. So wie Jakob kaum gemerkt hat, dass es sieben Jahre waren, es kam ihm vor wie ein paar Tage. Die Motivation der Liebe ändert alles. Warum tust du etwas für Gott? Nur, weil du belohnt werden möchtest oder weil du ihn wirklich deinem Herzen liebst?

[18:40] Paulus konnte sagen, liebe Thessalonicher, ich weiß, ihr habt aus Liebe euch bemüht und deswegen habt ihr nicht groß um den Lohn euch gekehrt, sondern ihr habt es getan, selbst wenn ihr nicht groß belohnt worden wärt. Und Jesus selbst hat das bestätigt, dieses Prinzip. Er sagt uns in Johannes 14, in Johannes 14 und dort Vers 15, in diesem sehr bekannten Vers, der oft zitiert wird, Johannes 14, Vers 15, Liebt ihr mich, so haltet ihr meine Gebote.

[19:16] Gott ist nicht so sehr an einem Gebote halten interessiert, das einfach alles aufrechnet, sondern Gott ist daran interessiert, dass wir seine Gebote halten, so selbstverständlich wie Jakob für seine geliebte baldige Ehefrau Rahel gearbeitet hat. So selbstverständlich. Diese Bereitschaft, die Extrameile zu gehen, das ist das, was die Motivation der Liebe ausmacht.

[19:39] Und was hat es mit dem Ausharren der Hoffnung auf sich? Was ist dieses Ausharren der Hoffnung? Paulus erklärt es uns in Römer 2 und dort Vers 7.

[19:50] Römer 2 und dort Vers 7. Dort finden wir die Erklärung des Paulus. Er sagt, denen nämlich, die mit Ausdauer im Wirken des Guten Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit erstreben, ewiges Leben.

[20:08] Unser Ausharren, unser Warten, unsere Geduld richtet sich auf ein Ziel hin. Ja, es ist wahr, wir wollen unseren Glauben wirksam werden lassen. Wir wollen aus Liebe uns bemühen, aber wir wollen es nicht einfach nur im Kreis tun, sondern wir wollen ein Ziel vor Augen haben. Und was ist dieses Ziel? Dieses Ziel ist das ewige Leben mit Jesus zusammen. Das ist das Ausharren der Hoffnung. Wir sind geduldig, wir ertragen vielleicht auch Schwierigkeiten und Probleme auf dem Weg, weil wir wissen, wir haben eine große und gewaltige Hoffnung, die auf uns wartet. Und die gibt uns dann diese Hoffnung und diese Hoffnung.

[20:47] In Römer 5, Vers 3 und 4, in Römer 5, Vers 3 und 4, da beschreibt uns Paulus, wie man zu dieser Hoffnung gelangen kann. Vielleicht sagst du, mir ist diese Hoffnung so ein bisschen abhanden gekommen. Ich verliere so schnell die Geduld.

[21:04] In Römer 5, Vers 3 und 4 heißt es aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt. Vielleicht sagst du, ich kann nicht geduldig sein, weil ich habe ständig so viele Probleme in meinem Leben. Ich habe ständig diese ganzen Konflikte, ich habe ständig Stresssituationen, da kann ich nicht geduldig sein. Aber Paulus sagt uns, dass genau diese Bedrängnisse dazu da sind, dass wir geduldig werden.

[21:31] Paulus konnte sagen, ich bin dankbar für all die Probleme, ich bin dankbar für die Schwierigkeiten, ich bin dankbar für den Zeitdruck, den ich habe, denn deswegen kann ich Geduld lernen. Versuche also mal, all diese vielen Bedrängnisse in deinem Leben, seien sie von außen oder von innen oder von wo auch immer, versuchst du einmal von dieser Perspektive zu sehen, dass sie in Wirklichkeit Gottes Mittel sind, um dich endlich geduldig zu lernen.

[21:54] Und dann sagt er weiter in Vers 4, dass standhafte Aussagen aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung. Das heißt, durch die Bedrängnisse, durch die Schwierigkeiten, von denen wir glauben, dass wir niemals Geduld lernen können, gerade durch diese Bedrängnisse können wir Geduld lernen, die dann zu Bewährung und schlussendlich zu Hoffnung führt. Deswegen gibt es Probleme in unserem Leben, deswegen lässt Gott das zu, weil er uns läutern möchte, weil er uns vorbereiten möchte, dass wir die Hoffnung, auf die wir schauen, noch umso mehr schätzen können.

[22:28] Wie gesagt, es gibt noch viele weitere Texte hier zum Studieren. Wir wollen weitergehen zu Vers 4. Paulus erwähnt also jetzt hier das Werk im Glauben, die Bemühungen der Liebe und das standhafte Aussagen. In Vers 4 sagt er jetzt, und das ist ein sehr wichtiger Vers, wir wissen ja von Gott geliebte Brüder, und er meint natürlich die Schwestern auch, um eure Auserwählung.

[22:51] Und das ist ein Thema, das sehr umstritten und oft missverstanden ist, die Erwählung oder auch die Vorherbestimmung Gottes. Ich weiß nicht, was du darüber denkst, aber die Bibel, wenn man sie ganz genau liest und analysiert, gibt uns eigentlich ein ziemlich klares Bild von dem, was Gott mit Erwählung oder Vorherbestimmung meint. Manche haben den Eindruck, Gott hat bereits im Vorhinein festgelegt, die und die und die und die werden gerettet, und die und die und die werden verloren gehen, und egal was wir tun, wir haben keine Chance. Manche Christen glauben das wirklich, sie glauben, dass bevor du auf die Welt gekommen bist, hat Gott schon bestimmt, ob du verloren oder gerettet bist. Und das ist wirklich nicht das, was die Bibel sagt.

[23:37] Wir wollen also wissen, was meint die Bibel wirklich mit Auserwählung, und was meint sie mit Vorherbestimmung. In Römer 8 und dort Vers 29, Römer 8 und dort Vers 29, da wird die biblische Lehre der Vorherbestimmung im Prinzip ganz deutlich. Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

[24:04] Also wer wird vorherbestimmt? Nach der Bibel, wenn wir die Bibel einfach so nehmen, wie sie dort steht, werden diejenigen vorherbestimmt, die Gott vorherersehen hat. Jetzt was meint das, die er vorherersehen hat? Mit anderen Worten, er hat es im Vorhinein gesehen. Wie kann Gott etwas im Vorhinein sehen? Der Grund ist ganz einfach, Gott kennt die Zukunft genauso gut, wie wir die Gegenwart kennen.

[24:28] Das heißt, Gott, der zwar jedem Menschen die freie Entscheidungswahl lässt, und niemand manipuliert, und dieser Gott, von dem wir wissen, dass er möchte, dass jeder Mensch zur Rettung kommt, er sieht in die Zukunft und kann im Voraus sehen, welche Entscheidung jeder Mensch treffen wird. Gott würde sich wünschen, dass jeder Mensch die richtige Entscheidung fällt, aber er weiß im Vorhinein, ohne den Menschen zu manipulieren, er weiß, wie der Mensch in der Zukunft sein freies Entscheidungsrecht nutzen wird.

[24:58] Und diese Menschen, von denen er im Vorhinein sieht, dass sie sich aus freien Stücken ohne Manipulation für ihn entscheiden werden, das sind die, die die Bibel vorherbestimmt nennt. Vorherbestimmt meint also nicht, dass sie vorprogrammiert sind, sondern Gott weiß im Vorhinein, wie der Mensch sich frei entscheiden wird. Und wenn man das einmal begriffen hat, dann hat man mit vielen scheinbar problematischen Texten in der Bibel keine Probleme.

[25:22] Und wir wollen das ein bisschen verdeutlichen noch in Römer 9, Vers 11 zum Beispiel. In Römer 9, Vers 11, da sagt Paulus, als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, damit der gemäß der Auserwählung gefasste Vorsatz Gottes bestehen bleibt, nicht aufgrund von Werken, sondern aufgrund des Berufenden.

[25:43] Das heißt, Erwählung entsteht durch den Ruf Gottes. Und je nachdem, wie wir auf den Ruf Gottes reagieren, ob wir ihn annehmen oder nicht, sind wir vorherbestimmt oder nicht. Alle könnten vorherbestimmt sein. Wenn jeder Mensch sich für diese entscheiden würde, wäre jeder vorherbestimmt. Und das wäre Gottes Ideal. Aber Gott weiß, dass es nicht so ist, denn er sieht in der Zukunft bereits, dass einige sich nicht entscheiden werden. Und deswegen sind nur einige vorherbestimmt, in Anführungsstrichen.

[26:10] Ähnlich deutlich macht das Römer 11, Vers 5 und 7. Römer 11, Vers 5 und 7, die Bibel sagt, so ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest vorhanden aufgrund der Gnadenwahl. Das heißt, diese Auswahl, die Vorherbestimmung, geschieht durch Gnade. Und was sagt die Bibel? Für wen ist Gnade da? Gnade ist für alle da. Aber wir wissen z.B. aus der Geschichte von Noah, dass nur wenige Menschen die Gnade annehmen werden, während viele Menschen das Wirken des Heiligen Geistes ablehnen. Die Bibel nennt das die Gnadenwahl.

[26:42] In Vers 7 heißt es dann, Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt. Die Auswahl aber hat es erlangt. Die übrigen dagegen wurden verstockt. Paulus illustriert diesen Punkt an dem Volk Israel. Das Volk Israel hatte eine hervorragende Grundlage, das Evangelium anzunehmen. Sie kannten das Alte Testament. Sie kannten den Opferdienst. Gott hatte ihnen so viele Vorrechte gegeben. Aber von all den Israeliten hat nur eine kleine Auswahl den Messias angenommen. Aber alle hätten das tun können. Jeder einzelne Priester, jeder Pharisäer und jeder Sadduzeer hätte sich für Jesus entscheiden können. Und er wäre dann auch vorherbestimmt gewesen. Durch eine freie Wahl.

[27:21] Und dass tatsächlich die Vorherbestimmung etwas mit unserer Wahl zu tun hat und nicht mit Gottes Manipulation, das wird letztendlich ganz deutlich und ich will jeden Zweifel haben, sichtbar in 2. Petrus 1, Vers 10.

[27:34] 2. Petrus 1, Vers 10. Das kann man nicht mehr deutlicher ausdrücken. Petrus sagt uns, darum, Brüder, seid umso eifriger, bestrebt eure Berufung und Auserwählung festzumachen. Mit anderen Worten, wir sind berufen, Gott möchte uns auserwählen, aber es liegt an uns, das festzumachen. Es ist also so, als wenn jeder eine Einladung bekommt und nur wer sie auch einlöst, kann also diese Auserwählung für sich in Anspruch nehmen.

[28:00] Und Petrus rät uns, er rät mir und er rät dir, mach deine Auserwählung fest. Sei nicht damit zufrieden, dass du weißt, dass Jesus dich liebt, dass er für dich gestorben ist und dass er dich einlegt. Entscheide dich für ihn. So viele Christen werden verloren gehen, obwohl sie wissen, dass Jesus für sie gestorben ist, weil sie niemals sich für ihn bewusst entschieden haben und weil sie niemals diese Erwählung festgemacht haben.

[28:27] Und dann sagt Petrus, denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals zu Fall kommen. Also das ist die ganz biblische Lehre über die Auserwählung. Und deswegen sagt Paulus, dass er sich so freut, dass diese Thessalonicher aus freien Stücken das Gnadenangebot Gottes angenommen haben. Deswegen sagt er in Vers 4, wie wir gelesen haben, wir wissen ja von Gott geliebte Brüder um eure Auserwählung. Ihr in Thessalonich, ihr habt euch entschieden, ihr habt es festgemacht und ihr habt euch von Gottes Ruf leiden lassen.

[29:00] In Vers 5 finden wir dann den interessanten Ausspruch, denn unser Evangelium ist nicht nur im Wort zu euch gekommen, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit, so wie ihr ja auch wisst, wie wir unter euch gewesen sind, um eure Willen.

[29:15] Paulus sagt, als ich gepredigt habe, da waren das nicht nur menschliche Worte. Es war nicht nur beschreibende Worte, die einfach gesagt haben, das und das ist passiert vor einigen Jahren in Jerusalem, dort am Passerfest. Sondern er sagt, als wir gepredigt haben, da war da Kraft, weil er der Heilige Geist da war und da war große Gewissheit.

[29:33] Wir haben einige Texte hier im Sendemanuskript, die ihr nachlesen könnt zur Kraft im Evangelium. Ihr wisst natürlich, Römer 1, Vers 16, Paulus sagt, ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt. Egal ob Jude oder Grieche, ob Deutscher, Italiener, Südafrikaner, Japaner oder Bolivianer oder wer auch immer, egal wer wir sind, Gottes Evangelium ist eine Kraft.

[29:56] Und nur wenn es mit Kraft, das heißt durch den Heiligen Geist gepredigt wird, nur dann werden Menschen sich entscheiden und dann werden Gemeinden gegründet werden, wie hier in Thessalonich.

[30:07] Ein interessanter Vers, den ich mit euch hier teilen möchte, findet sich in 1. Korinther 1, Vers 24. 1. Korinther 1 und dort Vers 24. Die Bibel sagt uns, denen aber die berufen sind, sowohl Juden als auch Griechen, verkünden wir Jesus Christus Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

[30:27] Die Kraft kommt wirklich durch die Verkündigung von Jesus. Und das war das Geheimnis von Paulus. Er hat nicht einfach nur die Bibel zitiert, sondern in all dem, was er gepredigt hat, hat er Christus gepredigt und ihn gekreuzigt. Es sind nicht einfach nur die Worte, die Regeln oder die Gesetze, sondern es ist Christus im Gesetz, Christus in der Prophetie, Christus in den Briefen. Wann immer wir predigen, sollten wir Christus im Mittelpunkt haben. Denn er ist die Kraft des Evangeliums. Er kann mein Leben verändern, er kann dein Leben verändern. Und wenn wir das beachten, dann werden unsere Andachten, unsere Predigten, unsere Sabbatschulen, egal was wir halten, egal was du vielleicht in deiner Gemeinde hältst, wird es Kraft haben und Menschen zu Jesus ziehen.

[31:10] Paulus sagt dann in Vers 5 eine sehr interessante Sache. Er sagt ja, wie ihr ja auch wisst, wie wir unter euch gewesen sind um euren Willen. Er bezieht sich auf seinen eigenen Charakter, auf seine eigene Einstellung, seine eigene Attitüde, als er dort in Thessalonica als Evangelist und Prediger gearbeitet hat. Und ich weiß nicht, ob du dich trauen würdest, deiner Ortsgemeinde zu sagen, ihr wisst ja, wie ich mich verhalten habe. Das ist eine ziemlich starke Aussage. Und ich glaube, man muss einen wirklich festen Charakter haben und wirklich eng mit Jesus verbunden sein, um sagen zu können, ihr wisst, wie ich mich verhalten habe.

[31:43] Wir wollen sehen, was der Paulus auch weiterhin darüber gesagt hat, zum Beispiel in Apostelgeschichte 20 und dort Vers 18 und 19. In Apostelgeschichte 20, Vers 18 und 19 lesen wir, und als sie zu ihm gekommen waren, sprach er zu ihnen, ihr wisst, wie ich mich vom ersten Tag an, als ich Asien betrat, die ganze Zeit unter euch verhalten habe. Vers 19, dass ich dem Herrn diente mit aller Demut und der vielen Tränen und Anfechtungen, die mir widerfuhren durch die Nachstellung der Juden.

[32:14] Wenn du darüber nachdenkst, von dem ersten Tag an, wo du die Gemeinde betreten hast, könntest du sagen, ihr wisst, wie ich mich die ganze Zeit verhalten habe mit Demut. Und Paulus sagt, ich schreibe das, damit ihr euch ein Beispiel nehmt an mir. Und das werden wir gleich noch ausführlicher sehen.

[32:30] In Vers 6, lasst uns ganz kurz noch zu 2. Timotheus gehen. 2. Timotheus 2, Vers 10. 2. Timotheus 2, Vers 10, dort heißt es, darum ertrage ich alle Standhaft um der auserwählten Willen, damit auch sie die Errettung erlangen, die in Christus Jesus ist mit ewiger Herrlichkeit.

[32:50] Paulus sagt, eine der Hauptgründe, warum ich bereit bin, mit Demut zu dienen, warum ich diese ganzen Bedrängnisse und die Verleumdung und die Schwierigkeiten ertrage, ist, weil ich weiß, wenn die Neubekehrten auf mich schauen, dann werden sie in mir etwas sehen über den Charakter Jesu. Und er sagt, ich bin dankbar dafür, für diese Anfechtung, weil ich damit anderen helfe, fest an den Glauben zu kommen.

[33:16] Hast du jemals darüber nachgedacht, dass die Anfechtung, die du hast, ein missionarisches Ereignis sein könnte für andere? Eine missionarische Chance, eine missionarische Möglichkeit, indem du sie erträgst, indem du demütig bleibst und unter Tränen Gott dienst, dass andere sagen, hey, so möchte ich auch sein. Wo hat er diese Kraft her? Woher kommt diese Geduld, dieser Langmut? Paulus hat das verstanden und entsprechend angewandt.

[33:47] Und dieser Gedanke, dass er wirklich als ein Vorbild auch für die Thessalonicherer sich selbst verstanden hat, den bringt er ganz deutlich zum Ausdruck in 1. Thessalonicher 1, Vers 6. Dort sagt er nämlich, und ihr seid unsere und des Herrn Nachahmer geworden, indem ihr das Wort unter viel Bedrängnis aufgenommen habt, mit Freude des Heiligen Geistes.

[34:07] Paulus sagt, ihr habt mich nachgeahmt, ihr seid meine Nacheiferer geworden. Denn auch ihr hattet viel Bedrängnis. Und wir hatten in den letzten Wochen gesehen, dass in Thessalonich da nicht nur Freude war, als Paulus gepredigt hat. Es gab viel Widerstand, vor allem von den Juden aus der Synagoge. Und die Thessalonicher hatten in ihren ersten Glaubensschritten schon viele Hürden und Hindernisse zu nehmen.

[34:31] Ich weiß nicht, wie es mit dir ist und wie deine ersten Glaubensschritte waren oder sind, aber wenn du viele Steine in den Weg gelegt bekommst, dann erinnere ich daran, dass Paulus davon spricht, dass genau das ein Nacheifern von Jesus ist und ein Nacheifern von Paulus und von vielen anderen. Das Wort Gottes unter viel Bedrängnis aufnehmen.

[34:55] Es ist eine Sache, ganz relaxed irgendwo in einem Vortrag zu sitzen und zu sagen, ja, das finde ich ganz toll, das glaube ich auch. Es ist eine andere Sache, zum Glauben zu kommen unter Bedrängnis, unter Verfolgung, unter Schwierigkeiten. Und die Thessalonicher haben diese Erfahrung gemacht. Wenn wir Jesus nachfolgen, dann wird es auf dem Weg irgendwo, entweder am Anfang oder weiter später, nicht ausbleiben, dass wir Verfolgung und Schwierigkeiten erleiden.

[35:26] Jesus sagte in Matthäus 16, Vers 24, und das sind Jesu Worte nicht nur an seine Jünger, sondern auch an dich und an mich, da sprach Jesus zu seinen Jüngern, wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

[35:42] Möchtest du Jesus nachfolgen? Dann sei bereit, dich selbst zu verleugnen. Und das ist wahrscheinlich noch schwieriger, als vielleicht den Spott und die Kritik von Freunden, Arbeitskollegen oder Familienangehörigen zu ertragen. Sich selbst zu verleugnen, das eigene Ich aufzugeben. Nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach.

[36:05] Und Paulus konnte sagen, weil er es getan hat, folge mir nach, denn ich folge Jesus nach. Denn wenn wir diesen Kampf gegen das eigene Ich gewinnen, wenn wir wirklich unser Kreuz auf uns nehmen und Jesus nachfolgen, dann werden wir zu einem leuchtenden Beispiel für andere. Und das ist eigentlich wirklich das Geheimnis echter Missionstätigkeit.

[36:26] Schauen wir gemeinsam in Epheser 5, Vers 1, da haben wir ebenfalls einen ähnlichen Gedanken. Epheser 5, und dort Vers 1, da sagt uns Paulus, werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder.

[36:49] Wenn wir Gott nachahmen wollen, wenn wir in seinen Fußstapfen gehen wollen, wenn wir so wie die 144.000 dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht, dann dürfen wir wissen, trotz aller Bedrängnisse, trotz aller Schwierigkeiten, trotz der Selbstverleugnung, sind wir Gottes geliebte Kinder. So wie ein Kind ganz automatisch seiner Mutter, seinem Vater hinterherkommt, so wie ein Kind seinen Vater und seine Mutter beobachtet und alles nachmacht, in weltlichen oder auch in christlichen Familien, nicht immer nur zum Guten, aber mit dieser Beobachtungsgabe, mit dieser Nachahmungsgabe, so sollen auch wir ausgestattet sein.

[37:28] Denn egal was wir uns von Gott abschauen, egal was wir uns von Jesus abschauen, das ist immer gut. Und je mehr wir auf Jesus schauen, je mehr wir uns ihn zum Vorbild nehmen, desto mehr werden wir auch seinen Charakter widerspiegeln. Das ist das Geheimnis der Thessalonicher gewesen.

[37:43] Und deswegen kann er folgendes sagen, der Paulus, in 1. Thessalonicher 1, und dort Vers 7, so dass ihr, gemeint sind die Thessalonicher, die ein Vorbild an Jesus und ein Vorbild an Paulus genommen haben, jetzt sagt er, so dass ihr Vorbilder geworden seid für alle Gläubigen in Mazedonien und Achaia.

[38:03] Und das gibt uns eine logische Schlussfolgerung, die wir sofort auf uns übertragen können. Wenn Jesus unser Vorbild ist, dann werden wir automatisch zum Vorbild für andere. Und wenn du dich entscheidest, Jesus zum Vorbild zu nehmen, dann dauert es keine Sekunde, bis von diesem Zeitpunkt an Jesus dich zu einem Vorbild für andere macht. Und mit einem nicht geringen Wirkungskreis, denn Paulus spricht davon, dass diese Gläubigen ein Vorbild waren für alle anderen in Mazedonien und Achaia, was im anderen Sinne bedeutet für ganz Griechenland.

[38:34] Und Griechenland ist vielleicht nicht das größte Land der Welt, aber zumindest ein großes Land. Stell dir vor, diese wenigen Gläubigen in Thessalonich, diese kleine, wachsende Gemeinde, war ein Vorbild für alle Menschen in Griechenland, die am Glauben interessiert waren. Könntest du dir vorstellen, dass du mit deiner Ortsgemeinde ein Vorbild sein könntest für Menschen in ganz Deutschland oder in ganz Österreich oder ganz in Schweiz oder egal von wo du zuschaust? Nicht nur ein Vorbild für den Nachbarn und für den Arbeitskollegen, sondern ein Vorbild vielleicht für deine ganze Stadt, für deinen ganzen Bezirk, den ganzen Landkreis. Was für ein Gedanke. Und das waren die Thessalonicher. Sie waren ein Vorbild für viele andere.

[39:16] Aber hier ist ein wichtiger Punkt. Schauen wir gemeinsam in 1. Thessalonicher 4, Vers 10. Obwohl die Thessalonicher, die noch relativ frisch waren im Glauben, ein gutes Vorbild waren und obwohl sie so nachgeahmt wurden, sagt Paulus trotzdem, und er wusste wahrscheinlich wovon er spricht in Vers 10 im 4. Kapitel, 1. Thessalonicher 4, Vers 10. Und das tut ihr auch an allen Brüdern, die in ganz Mazedonien sind. Wir ermahnen euch aber, ihr Brüder, dass ihr darin noch mehr zunehmt.

[39:48] Paulus sagt, ich weiß, ihr habt eure Erwähnung festgemacht. Ich weiß, ihr liebt Jesus und wollt alles für ihn tun. Ich weiß, ihr seid gute Missionare, aber trotzdem müsst ihr noch wachsen. Weil Paulus kennt die Gefahr, dass jemand, der neu zum Glauben kommt, vielleicht zu selbstsicher wird. Und deswegen sagt er, ihr müsst weiter zunehmen. Vergesst nicht, zu wachsen. Ihr seid zwar ein großes Vorbild, viele folgen euch nach, viele werden durch euch inspiriert, Jesus nachzufolgen, aber vergesst nicht, dass Jesus alles für euch ist, dass ihr ohne Jesus nichts seid und dass ihr immer weiter von ihm lernen sollt.

[40:25] Wenn andere euch nachfolgen, vergiss nicht, lieber Freund, liebe Freundin, weiter Jesus nachzufolgen. Denn wenn du aufhörst, Jesus nachzufolgen, weil du sagst, ich habe schon so viel erreicht, schaut mal, die anderen, die folgen alle mir nach, ist das nicht toll? In dem Moment bist du zu einer Gefahr, nicht nur für dich selbst, sondern für alle anderen. Nur wenn wir Jesus folgen, Schritt für Schritt, und nicht aufhören, immer weiter zu gehen und weiter zu wachsen, nur dann können Menschen, die uns zum Vorbild nehmen, auch immer näher zu Jesus kommen. Wichtiger, wichtiger Punkt.

[40:59] Und das gilt nicht nur für Menschen, die schon alt oder die schon Lebenserfahrung haben, das gilt schon für Jugendliche, wie uns 1. Timotheus deutlich macht. 1. Timotheus 4, Vers 10, dort heißt es, denn dafür arbeiten wir, auch, Verzeihung, Vers 12 es ist, niemand verachte dich, Vers 12, niemand verachte dich wegen deiner Jugend, sondern sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit.

[41:32] Vielleicht bist du noch sehr jung, vielleicht bist du noch sehr unerfahren, aber niemand verachte dich dessen. Wenn du in diesem Ding, in der Liebe, in der Keuschheit, in all den anderen Dingen, die er aufzählt, im Glauben, im Wort, wenn du ein Vorbild bist, dann sei ein Vorbild. Im Evangelium gibt es keine Standesunterschiede oder Altersunterschiede oder sozialen Klassen, es gibt nur Menschen, die nah an Jesus sind und Menschen, die sich von Jesus entfernt haben. Egal wer du bist, egal was dein Hintergrund ist, Folge Jesus nach und sei ein Vorbild, so wie es diese frischen Thessalonicher Gläubigen gewesen sind.

[42:07] Gehen wir noch einmal zurück zu 1. Thessalonicher 1 und schauen wir jetzt die letzten Verse an. In Vers 8 heißt es, denn von euch ist das Wort des Herrn erklungen. Das griechische Wort das hat etwas zu tun mit dem Wort Echo. Das heißt, das Wort, das von Paulus an die Gemeinde ging, war wie ein Echo, es wurde weitergegeben, es hatte seinen Wiederhall gefunden im Leben der Gläubigen.

[42:32] Bist auch du ein Echo des Wortes Gottes? Das Echo ist ein schönes Bild, das Echo ist nicht ganz so stark wie das Original. Es ist nur eine Reflektion, genauso ist auch unser Zeugnis, sind unsere Worte der Erfahrung nicht ganz so stark wie die Bibel selbst. Die Bibel ist das Original, aber wenn die Bibel in unser Herz kommt, dann reflektiert unser Herz das hoffentlich weiter als ein Echo zu anderen Menschen, sodass sie dann, wenn sie das zurückverfolgen, zur Bibel geleitet werden.

[42:58] Schauen wir gemeinsam noch in Offenbarung 14, Verzeihung, schauen wir nochmal Vers 8 an hier, 1. Thessalonicher 1, Vers 8, denn von euch aus ist das Wort des Herrn erklungen, nicht nur in Mazedonien und Achaia, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, sodass wir es nicht nötig haben, davon zu reden.

[43:18] Paulus sagt, egal wo ich hinkomme, ich komme nach Beröa, ich komme nach Athen, ich komme nach Korinth, ich brauche kaum predigen, denn die Leute wissen schon vom Glauben, weil sie es von euch gehört haben. Was für eine luxuriöse Situation, wenn der Evangelist kaum noch etwas erklären muss, weil die Gemeindeglieder, voll lauter Begeisterung, schon den Hauptteil der Arbeit gemacht haben. Paulus musste noch die ein oder anderen Sachen erklären, ein bisschen noch die Sachen feilen, aber er sagt im Wesentlichen, braucht euch kaum was sagen, denn euer Glaube ist bekannt geworden in der ganzen Welt.

[43:52] Und so haben auch wir, liebe Freunde, eine Botschaft. Wir finden diese Botschaft in Offenbarung 14, ab Vers 6, und wir lesen aus Zeitgründung Vers 6, aber ihr kennt hoffentlich den ganzen Zusammenhang bis Vers 12. Es heißt hier in Offenbarung 14, Vers 6, und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen. Der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, weil jeder Nation und jedem Volk stammt und jeder Sprache und jedem Volk.

[44:19] Das ist deine Botschaft und das ist meine Botschaft. Wenn die Menschen dich anschauen, sehen sie das Echo dieser Botschaft. Könnte Paulus heute von dir sagen, egal wo ich hingehe, ich brauche kaum noch was über diese Botschaft zu sagen, weil dein Wirken, dein Bemühen in der Liebe, dein Wirken im Glauben, dein standhaftes Aussehen in der Hoffnung hat dazu geführt, dass schon viele Menschen davon gehört haben.

[44:42] Diese Gemeinde Thessalonik war gesund, denn die Botschaft, die sie aufgenommen hat, hat sie weitergegeben. Meine Frage ist, sind wir heute geistlich gesund? Geben wir diese Botschaft, die wir gehört haben, geben wir sie weiter? Und sind wir ein Echo?

[44:57] Heute gibt es viele Städte wie in Thessalonich, die vom Götzendienst, vom Aberglauben und von vielen anderen weltlichen Dingen nur überflutet werden. Vielleicht lebst du auch in so einer Stadt, vielleicht nicht in Thessalonich, aber vielleicht in Berlin oder München oder Wien oder Frankfurt, Hamburg oder auch in den kleineren Städten. Und genauso wie in Thessalonich braucht es auch heute Menschen, die bereit sind, das Wort Gottes als ein Echo weiterzugeben, sodass es sich ausbreitet in der ganzen Welt.

[45:28] Ohne diese einzelnen Gläubigen hätte Paulus nicht die vielen Menschen erreichen können, die er erreicht hat. Paulus hat am Ende den Schlussstrich gezogen, Paulus hat das Ganze dann zu Ende gemacht, Paulus hat den Aufruf gemacht, aber die Vorarbeit war durch die vielen einzelnen Gemeindegeschwister und Glieder in den Ortsgemeinden in Thessalonik, in Beröa und so weiter getan worden.

[45:46] Wie ist es heute mit dir? Welchen Beitrag möchtest du leisten, um unsere Städte hier in Deutschland, Österreich, der Schweiz und wo auch immer bis auf der Welt zu erreichen?

[45:56] Zum Abschluss wollen wir noch 1. Thessaloniker 1 Vers 9 und 10 lesen. Dort heißt es, denn sie selbst erzählen uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um den lebendigen und wahren Gott zu dienen und um seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns errettet vor dem zukünftigen Zorn.

[46:18] Diese beiden Versen sind eine wunderbare Zusammenfassung des gesamten christlichen Glaubens. Warum? In diesen beiden Versen werden die drei Zeitformen eines Christen beschrieben. Habt ihr es gemerkt? In Vers 9 wird die Vergangenheit des Christen beschrieben. Er sagt, wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt. Die Vergangenheit eines Christen war, wir hatten einen Götzen gehabt. Ich weiß nicht, was dein Götze gewesen ist, ob es das Geld gewesen ist, die Arbeit, das Fernsehen, Drogen, was auch immer dein Götze gewesen ist. Hoffentlich hast du dich von diesem Götzen zu Jesus bekehrt. Das ist unsere Vergangenheit.

[46:50] Dann beschreibt Paulus unsere Gegenwart. Er sagt, um dem lebendigen Gott und wahren Gott zu dienen. Unsere Gegenwart als Christ ist der Dienst für Jesus, so wie wir es in Vers 2 gesehen haben. Das Werk im Glauben, das Bemühen in der Liebe und das Ausharren in der Hoffnung.

[47:05] Aber dann beschreibt Paulus nicht nur die Vergangenheit und die Gegenwart, er beschreibt auch die Zukunft des Christen in Vers 10, wenn er sagt, und um seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten. Wartest du auch auf Jesus? Das Thema der Wiederkunft ist ein Thema, das wir durch die ganzen beiden Thessalonikerbriefe immer und immer wieder finden werden. Und ich freue mich, euch ankündigen zu können, dass wir erstmalig in der Geschichte der Cannstatt Study Hour in wenigen Tagen eine Cannstatt Study Extra Sonderausgabe haben werden, die sich ganz konzentriert dem Thema der Wiederkunft sozusagen als Ergänzung zum Thessalonikerbriefen erwidmen wird. Und ihr werdet dort eine Überraschung erleben. Ich werde euch nicht verraten, um was es da geht, aber ihr solltet sie unbedingt, unbedingt anschauen. Ihr werdet sehr gespannt sein. Es wird wunderbar werden. Und ihr werdet viel lernen oder wiederholen. Das sind, was ihr schon wisst. Und es wird euch helfen, den Thessaloniker Brief noch besser zu verstehen.

[48:04] Für heute möchte ich euch eines fragen. Möchtet ihr diese drei Dinge tun, die die Thessaloniker getan haben? Möchtet ihr wirken im Glauben, euch bemühen in der Liebe? Und möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, ausharren in der Hoffnung, weil du weißt, Jesus kommt wieder? Bist du im wahrsten Sinne des Wortes ein Adventist, jemand, der wartet und der deswegen etwas tut für Jesus, der das Wort, selbst wenn es in Bedrängnis aufgenommen wird, als Echo weitergibt? Ist das dein Wunsch heute?

[48:35] Ich wünsche, dass du diese Entscheidung triffst und dass du Jesus bittest, dass er durch dich wirken kann, dass wenn du ihm nachfolgst, du selbst zu einem Vorbild für andere werden kannst. Gott segne dich in deiner Entscheidung. Wir freuen uns, wenn ihr nächste Woche wieder einschaltet, wenn wir dann die nächsten Verse in Kapitel 2 anschauen werden und natürlich nicht vergessen, die Sonderausgabe der Cannstatt Study Hour auch anzuschauen. Ich wünsche euch Gottes Segen und viel Freude beim Studium seines Wortes. Amen.


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