[0:00] Unser Thema heute ist der Code. Unser Thema gestern war der Ausweg. Wir haben uns beschäftigt mit dem Maya-Kalender und der Theorie, dass die Welt angeblich am 21.12.2012 untergehen wird. Wir haben gesehen, der Maya-Kalender ist wie viel wert? Keine fünf Pfifferlinge. Da kann man wirklich nicht viel drauf geben. Der Maya-Kalender ist natürlich viel wert, es ist ein großes archäologisches Meisterstück und ein kulturell wertvolles Stück. Aber in Bezug auf Prophetie und auf Zukunft haben die gar nichts zu sagen gehabt, denn sie wollten keine Prophetie geben. Aber wir haben gesehen, es gibt Prophezeiungen, die uns helfen, die Zukunft zu entdecken und Freude zu haben in unserem Leben. Und können Sie mir sagen, aus welchem Buch kommen diese Prophezeiungen? Aus der Bibel, aus dem Wort Gottes. Wir haben gestern speziell über die Prophezeiung in Daniel 2 gesprochen. Und wir haben gesagt, wir wollen heute ein bisschen weiter gehen, wir wollen in den nächsten Schritt gehen. Wir wollen uns fragen, wenn ich jetzt die Bibel lese, kann man sie überhaupt verstehen?
[1:15] Die Theorie, dass die Welt in einigen Wochen untergeht, wird nicht nur durch die sogenannte Maya-Theorie verkündet. Es gibt auch eine ganze Reihe von anderen Kulturen und anderen Theorien, die darauf hindeuten, dass in diesem Jahr die Welt noch untergeht. Und eine dieser Theorien hat zu tun mit dem Bibel-Code. Haben Sie was von dem Bibel-Code gehört? Es ist vor einigen Jahren gewesen, Ende der 90er Jahre, als ein amerikanischer Journalist mit dem Namen Michael Drosnin ein Buch auf den Markt brachte, in dem er behauptete, die Bibel enthält geheime Botschaften, geheime Botschaften, die man entschlüsseln kann. Er hatte sich dort auf Studien einiger amerikanischer Statistiker berufen, die wiederum einige Anregungen aufgenommen hatten von einem Rabbiner mit Namen Weismandel, der 1957 gestorben ist, der wiederum Anregungen schon aus dem Mittelalter von jüdischen Kabbalisten aufgenommen hatte, die allesamt der Idee nachhingen, dass wenn man das Alte Testament im Hebräischen genau analysiert und nicht die Worte liest, wie sie dort stehen, sondern bestimmte Buchstaben nach einem bestimmten System rausgreift und dann Worte bildet, dann entdeckt man geheime Botschaften.
[2:37] Im Englischen würde das ungefähr so aussehen. Ich habe Ihnen mal ein Beispiel mitgenommen. Das ist hier der englische Text von einem Ausschnitt aus 1. Mose 26. Es ist ein bisschen schwer zu lesen, weil es fehlen die ganzen Satzzeichen und die Leerzeichen. Aber man kann ungefähr lesen, das ist eigentlich ein Satz aus der Bibel oder ein Abschnitt. Jetzt, im Bibelcode interessieren aber die Worte gar nicht oder die einzelnen Sätze, sondern man sucht einfach die Buchstaben, versucht sie sich vorzustellen als alle einzelnen. Und dann nimmt man so einen Raster und dann wählt man einfach ganz beliebig aus. Ich nehme jeden 26. Buchstaben oder jeden 35. Buchstaben oder jeden 14. Buchstaben oder jeden 89. Buchstaben. Und wenn man die in seinen Raster tut, dann kommen die halt immer an bestimmten Stellen. Und in dem Fall hat man sich ein bestimmtes Raster gewählt und hat gesagt, wir nehmen das E und das L und das B und das I und das B. Und wenn man es rückwärts liest, was hat man? Bibel. Da haben wir es, oder? Und wenn man jetzt hier einen anderen nimmt, da E und D und O und C, da hat man? Code. Bibelcode. Ganz klar, oder? Könnt ihr es sehen?
[3:47] Nun, das Ganze ist aber nicht im Englischen, sondern im Hebräischen. Dann hat man also hebräische Wissenschaftler genommen und die haben dann versucht, mit mathematischen Tabellen und mit Rechnern und Computern das auszurechnen und haben tatsächlich einige interessante Dinge herausgefunden. Dass nämlich viele Namen von Rabbinern und ihre Geburtsorte zufälligerweise immer im gleichen Textabschnitt vorkommen. Nach diesem System. Und dann passiert etwas Spektakuläres. Ich weiß nicht, ob Sie diesen Mann hier kennen. Yitzhak Rabin. Der Journalist Michael Drosnin behauptet, dass er vor dessen Ermordung im Bibeltext erkannt haben will, dass dieser Mensch ermordet werden wird. Er war ein Politiker in Israel. Und er hatte in einem Bibelabschnitt seine Namen gefunden nach diesem System. Wahllos Buchstaben herausgewählt. Nach einem bestimmten System. Und er hat in diesem Rechenabschnitt ein anderes Wort gefunden, das sagt Mord. Und dann hat er herausgefunden, dass das im Jahre 1995 passieren sollte. Und halten Sie sich fest, tatsächlich im Jahre 1995 wurde dieser Politiker ermordet. Die Theorie war ein bisschen wackelig, weil das Wort im Hebräischen eigentlich nicht Mord hieß, sondern Totschlag. Ohne Intention sozusagen. Und das war natürlich ein Attentat. Aber das hat die Anhänger dieser Theorie nicht zurückgehalten. Zu sagen, das ist jetzt der Beweis dafür, dass dieser Bibelcode tatsächlich wahr ist, dass dort irgendwie durch eine übernatürliche Macht geheime Botschaften hineingebracht wurden.
[5:18] Man hat viele weitere Weissagungen gemacht. Zum Beispiel, dass die Stadt Philadelphia von einer Ebola-Attacke heimgesucht wird. Das ist ausgeblieben. Was allerdings die Anhänger dazu veranlasst hat, zu sagen, das haben wir nur dem Bibelcode zu verdanken, weil wir das vorher gesagt haben, haben sich die Leute vorbereitet, das ist ausgebrochen. Ja, so kann man es natürlich auch beweisen. Und natürlich hat man alles mögliche gefunden. Man hat die Verbrechen des 2. Weltkriegs im Text und man hat auch gefunden, dass der Irak 1991 mit Skadraketen auf Israel geschossen hat. Und man hat natürlich, selbstverständlich, auch den 11. September gefunden, im hebräischen Text der 5 Bücher Mose. Das heißt, da haben sie dieses Wort hier, das heißt Zwilling, da haben sie dieses Wort, das heißt Türme. Das sind alles diese Worte hier. Das ist der hebräische Text der Bibel, aufgeschrieben ohne Satzzeichen. Und dann hat man nach bestimmten Intervallen einfach Worte zusammengesucht. Und dann kommt noch das Wort Flugzeug vor und das Wort Attacke. Beeindruckend, oder? Und viele Menschen, auch heute noch, glauben, das ist die Wahrheit.
[6:26] Und warum ich Ihnen das erzähle, ist, es gibt auch eine sogenannte Prophezeiung aus dem Bibelcode für das Jahr 2012. Wissen Sie, was da passieren soll? Raten Sie mal, was meinen Sie? Was sagt der Bibelcode, was im Jahr 2012 passieren soll? Der Weltuntergang, ganz genau. Aber wie? Das fand ich wirklich interessant. Wie? Durch einen Kometen, oder einen bestimmten Kometen, einen Kometen, der aussieht wie ein Stein. Das gibt's doch gar nicht. Das hab ich schon mal gehört. Wo haben wir das schon mal gehört? Gestern in Daniel 2, aber der Stein, der kommen wird, das kann kein wirklicher Komet sein, sondern Jesus Christus. Dieser Stein wird wohl hoffentlich nicht kommen, aber ganz sicherlich nicht. Interessanterweise haben natürlich viele Wissenschaftler das kritisiert und gesagt, so ein Quatsch, das ist natürlich Humbug. Und der Michael Jost hat immer gesagt, also wenn ihr es schafft, in einem anderen Buch, zum Beispiel Moby Dick, auch solche Botschaften zu finden, dann bin ich überzeugt, dass das Quatsch ist. Und es hat tatsächlich einen Statistiker gegeben, der hat jahrelang das Buch Moby Dick analysiert und hat nach der gleichen Methode interessante Botschaften gefunden. Er hat gefunden, er hat Box-Weltkämpfe gefunden und Attentate auf Präsidenten und die Wahrheit ist, wenn man nur lange genug sucht und lange genug irgendwelche Intervalle feststellt, kann man wahrscheinlich aus jedem x-beliebigen Zeitungsartikel alle möglichen politischen Ereignisse rauslesen. An einem bestimmten Punkt ist das einfach wahrscheinlich, dass das passiert. Hat also nichts wirklich was mit göttlicher inspirierter geheimer Botschaft in der Bibel zu tun. Also das ist eine Art und Weise, wie wir die Bibel nicht lesen sollten.
[8:04] Eine Art und Weise, wie wir die Bibel nicht lesen sollten. Aber wie sollten wir sie dann lesen? Und wie sollten wir diese vielen schwierigen, manchmal etwas abstrus daherkommenden Prophezeiungen wirklich verstehen und interpretieren? Ich möchte mit Ihnen heute eine weitere Prophezeiung anschauen. Gestern haben wir die Prophezeiung in Daniel Kapitel 2 angeschaut. Heute wollen wir uns eine andere Prophezeiung anschauen in Daniel Kapitel 7. Es heißt, im ersten Jahr, hatte Daniel einen Traum und Gesichter seines Hauptes auf seinem Lager. Er schrieb den Traum sogleich auf und dies ist der vollständige Bericht. Bevor wir in die Einzelheiten gehen, wollen wir uns einmal den ganzen Traum anschauen und ihn auf uns wirken lassen. Es heißt hier, Daniel begann und sprach: Ich sah bei Nacht in meinem Gesicht und siehe, die vier Winde des Himmels brachen los auf das große Meer und vier große Tiere stiegen aus dem Meer empor, jedes verschieden vom anderen. Das erste glich einem Löwen und hatte was? Adlerflügel. Ich schaute bis ihm die Flügel ausgerissen wurden und es von der Erde aufgerichtet und wie ein Mensch aufrecht auf seine Füße gestellt wurde und wie ihm ein menschliches Herz gegeben wurde. Und siehe, das andere zweite Tier glich einem Bären und es war nur auf einer Seite aufgerichtet und hatte drei Rippen in seine Maul zwischen seinen Zähnen und es wurde zu ihm gesprochen, steh auf, friss viel Fleisch. Danach schaute ich weiter und siehe, ein anderes Tier wie ein Panther. Das hatte vier Vogelflügel auf seinem Rücken, auch vier Köpfe hatte dieses Tier und ihm wurde Herrschaft verdient. Nach diesem sah ich in den Nachtgesichten und siehe, ein viertes Tier, furchterregend schrecklich und außerordentlich stark. Es hatte große eiserne Zähne, fraß und zermalmte und zertrau das übrige mit den Füßen. Es war ganz anders als alle vergangenen Tiere und hatte zehn Hörner. Während ich abgab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen denselben auf und drei der folgenden Hörner wurden vor ihm ausgerissen und siehe, dieses Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das große Dinge redete.
[10:04] Und jetzt heißt es, ich, Daniel, wurde deshalb in meinem Geist zutiefst beunruhigt. Hatten wir gestern jemanden, der auch zutiefst beunruhigt war? Wer war das? Nebukadnezar, nicht wahr? Und hier haben wir jetzt Daniel, der auch diese Vision hat und zutiefst beunruhigt ist. Er möchte verstehen, was ist sozusagen der Code hinter all diesen Symbolen? Wie kann man das verstehen? Denn das kann man nicht buchstäblich verstehen, oder? Haben sie mal einen Leopard gesehen, der aus dem Meer steigt mit vier Köpfen? Das gibt es nicht, oder? Das heißt, es kann nicht buchstäblich gemeint sein. Es muss irgendetwas sich dahinter verbergen und diesen Code zu knacken, das hat Daniel begehrt. Und es heißt hier, er erinnerte mich einem der Umstehenden und er bat von ihm sichere Auskunft über das alles. Der redete mit mir und verkündete mir die Bedeutung der Dinge.
[10:52] Wir haben gestern schon gelernt, wenn wir uns mit biblischer Prophetie, also der Voraussage, was kommt in der Zukunft, was werden die nächsten Ereignisse sein, beschäftigen, dann gibt es ein Grundprinzip, das wir vor allem anderen erkennen sollten. Was war das nochmal? Könnt ihr euch erinnern? Was sollten wir vor allem anderen wissen? Dass Weissagung nicht die Sache eigenmächtiger Deutung ist. Es ist nicht meine Aufgabe, hier zu sagen, der vierköpfige Leopard, der steht für die vier Staaten in Westafrika, weil da kommen Leoparden vor. Das kann ich nicht sagen. Es ist auch nicht ihre Aufgabe, hier zu sagen, das könnte das und das bedeuten. Wir müssen einen Schlüssel finden, um den Code sozusagen in die Prophetie hinein zu entschlüsseln. Und das ist etwas, was ich glaube, was nicht nur irgendwelchen Statistikern oder Theologen obliegt, sondern das, was wir alle tun können, die wir einfach mal dieses Buch zur Hand nehmen. Auch die, die live zuschauen vor dem Internet. Das haben wir gestern gelesen.
[11:58] Jetzt heißt es hier, jene großen Tiere, und das ist so schön, die Bibel erklärt sich offenbar selbst. Jene großen Tiere, vier an der Zahl, bedeuten das vier was? Könige sich aus der Erde erheben werden. Das heißt, die Tiere stehen für Könige oder für Königreiche. Das ist relativ einfach. Was hatten wir noch für Elemente in dieser Prophetie? Woher kamen diese Tiere heraus? Aus dem Meer. Das heißt, wir müssen uns fragen, woher kommen diese Tiere? Heißt das, dass das alles Nationen sind, die am Meer liegen? Was heißt also das Meer? Wir müssen, wie wir schon gesagt haben, Geistliches muss geistlich erklärt werden. Das heißt, die Bibel, die vom Heiligen Geist inspiriert ist, muss sich selbst erläutern. Und hier haben wir die Erklärung in Offenbarung 17 Vers 15 lesen wir. Er sprach zu mir, die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind was? Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. Das ist ein schönes Bild, nicht wahr? Wenn man an die ganzen Völker und Nationen denkt, die es so gibt, und dann stellt man sich den großen Ozean vor, das Völkermeer, sagen ja manche auch. Das heißt, die Tiere, die aus dem Wasser hervorkommen, sind Königreiche, die woher hervorkommen? Sie kommen aus den Völkern. Das macht ja auch totalen Sinn, oder?
[13:18] Was war das dritte Element, was wir noch brauchen? Warum kamen die Tiere aus dem Wasser hervor? Was hat das bewirkt, dass die Tiere aus dem Wasser hervorkamen? Da gab es Wind, nicht wahr? Der Wind, und das war ein ziemlich starker Wind offensichtlich, vielleicht nicht so stark wie gerade an der Ostküste von Amerika, aber der hat das Wasser aufgewühlt und da kamen jetzt Tiere heraus. Und die Frage ist, was ist dieser Wind? Und hier lesen wir in Offenbarung 7, Vers 1 und 2, danach sag ich, vier Engel an den vier Enden der Erde stehen, die hielten die vier Winde der Erde fest. Also man kann sich vier Engel vorstellen, die halten den Wind fest, damit kein Wind wehe über die Erde, noch über das Meer, noch über irgendeinen Baum. Und ich sah einen anderen Engel und er sprach, was ist das nächste Wort? Er sprach, es schädigt dich. Was bedeutet das? Was würde passieren, wenn die vier Engel die vier Winde loslassen würden? Was würde passieren? Es würde Schaden kommen. Das heißt, in einem allgemeinen Sinn stehen die Winde für Schaden.
[14:18] Wollen wir das ein bisschen genauer anschauen? In einem anderen Text, in Jeremiah 25 heißt es, da geht es um einen großen, gewaltigen Sturm, und dann steht am Ende, an jedem Tag werden die vom Herrn erschlagenen darlegen, von einem Ende der Erde bis zum anderen. Frage. Stellen Sie sich vor, Sie gehen auf einen Hügel und sehen im Tal lauter Erschlagene. Was hat gerade stattgefunden? Ein Krieg, nicht wahr? Ganz offensichtlich. Wenn man Erschlagene sieht, dann gab es da gerade einen Krieg. Das heißt, der Wind, der Sturm in der Bibel ist ein Symbol für Krieg, denn damit schädigen sich die Nationen gegenseitig. Macht das Sinn? Wenn Nationen sich schädigen, dann tun sie das nicht, indem sie einfach nur böse Worte sich gegenseitig schreiben, sondern sie führen Krieg miteinander. Das heißt, der Wind, der das Wasser auffüllt, damit die Tiere herauskommen, ist der Krieg zwischen den Nationen, zwischen den Völkern, zwischen den einzelnen Zivilisationen, und durch diese Kriege entstehen Königreiche. Macht das Sinn? Relativ einfach, oder? Man kann den Code der Bibel eigentlich ziemlich einfach knacken.
[15:18] Schauen wir uns mal genau an, was es im Detail bedeutet. Das erste Tier war ein Löwe, und der Löwe hatte eine Besonderheit, er hatte nämlich Adlerflügel. Und es heißt, sie schaute, bis ihm die Flügel ausgerissen wurden, und er wurde von der Erde aufgerichtet, und wie ein Mensch aufrecht auf seine Füße gestellt wurde, und wie ihm ein menschliches Herz gegeben wurde. Nun, hier haben wir einen Hinweis, was dieser Löwe bedeutet. In Jeremiah 50, Vers 17 lesen wir, Israel ist ein versprengtes Schaf, Löwen haben es verscheucht, zuerst hat es der König von Assyrien gefressen, und nun, hat Nebuchadnezzar, der König von Babel, seine Knochen zermalmt. Frage, wofür steht der Löwe? Wer sagt Babylon? Lesen Sie den Text nochmal genau. Ich habe gewusst, dass Sie das sagen, weil ich Babel unterstrichen habe, nicht wahr? Aber wer steht noch für den Löwen? Der König von Assyrien, nicht wahr? Können Sie das sehen? Sowohl der König von Assyrien, als auch der König von Babylon, werden unter dem Symbol eines Löwen dargestellt. Das heißt, wir können nicht einfach sagen, der Löwe steht für Babylon, sondern Löwen stehen für Assyrien und für Babylon, ja?
[16:26] Aber unser Symbol in Daniel 7 war ja nicht nur ein Löwe, sondern es war ein Löwe mit Adlerflügeln, ganz genau. Und woher kommen die Adlerflügel? In Habakkuk 1, Vers 6, da finden wir wieder die Chaldea. Woher kannten wir die Chaldea? Wo kamen die schon vor? Gestern bei Nebuchadnezzar. Ich war in Babylon, ein bitterböses, ungeschriebenes Volk, und dann heißt es weiter, sie fliegen daher wie ein Adler. Und das wird nur von den Chaldeanen gesagt. Das heißt, die Kombination von Löwe und Adler versichert uns, es kann sich nicht um Assyrien handeln, es muss sich um welches Königreich handeln? Babylon. Und Babylon hatten wir gestern schon. Und wo hatten wir gestern Babylon schon als Königreich? Als das goldene Haupt in der Staate von Daniel 2. Ganz genau. Wenn Daniel diesen Traum gehabt hat, dann musste er wahrscheinlich gar nicht erst den Propheten Jeremia lange wälzen, sondern ein Löwe mit Adlerflügeln war ihm gut bekannt. Nämlich aus seinem eigenen Arbeitsplatz. Immer wenn er zur Arbeit ging, in Babylon, durch die große Prozessionsstraße, da fand er an den Wänden hinführend zum Ischtar-Tor, über das wir gestern gesprochen haben, dieses Bild hier. Lauter Löwen mit kann man das sehen? Mit Flügeln. Kann man den Flügel sehen? Das ist ein bisschen schlecht, nicht wahr? Schon ein paar tausend Jahre alt. Aber das sind Flügel hier. Und ich hatte die Gelegenheit, sie auch zu besuchen. Also stellen Sie sich vor, wenn das nicht ich gewesen wäre, sondern Daniel, der ist da mal durchmarschiert. Und er wusste, der Löwe mit Adlerflügeln ist nichts weiter als das Staatswappen von Babylon. Und wir haben gesehen, also Babylon ist sowohl das goldene Haupt als auch dieser Löwe.
[18:08] Nun, gehen wir weiter. Das zweite Tier war ein Bär. Und der Bär hat eine Besonderheit. Was war die Besonderheit des Bären? Einerseits aufgerichtet. Wie auch immer. Und er hatte was noch? Drei Rippen in seinem Maul. Und offensichtlich sollte der Bär für was stehen allgemein? Als ein Tier steht er für ein Königreich. Und das Königreich jetzt, das nach Babylon kam, war, das wissen wir, haben wir gestern schon gelernt, Medo-Persien, ganz genau. Und hier sehen Sie auch die drei Rippen. Die drei Rippen offensichtlich stehen für die drei Provinzen, die Medo-Persien eingenommen hat. Das war Babylon, Lydien und Ägypten, die Sie da hier sehen können. Und Medo-Persien hat das getan.
[18:54] Das dritte Tier war ein Panther, wie wir gesehen haben. Und der Panther hatte wie viele Köpfe? Vier Köpfe. Und wie viele Vögel? Flügel, wollte ich sagen. Wie viele Flügel? Auch vier. Ein Leopard ist ein relativ schnelles Tier. Man sieht ihn relativ selten. Ich hatte die Gelegenheit, vor wenigen Tagen im Urwald von Ghana zu sein. Im tropischen Regenwald. Und da gibt es Leoparden. Ich habe natürlich keinen gesehen, weil die haben mehr Angst als wir vor ihnen. Aber die gibt es immer noch. Und das war ein interessantes Gefühl, durch den Wald zu gehen und zu wissen, vielleicht liegt er da irgendwo und guckt und schnuppert. Leoparden. Oder Panther. Und das nächste Reich, das kommen sollte, sollte offensichtlich ein schnelles Reich sein. Denn wir wissen, Panther und Leoparden sind besonders schnell, vor allem wenn sie Flügel haben. Dann hat man die Erinnerung, sie fliegen mehr als sie laufen. Und welches dritte Reich kam auf Medo-Persien? Haben wir gestern auch gelernt. Das waren die Griechen. Das heißt, wir sehen hier in Daniel 7, dass sich im Wesentlichen all das wiederholt, was in Daniel 2 gesagt worden ist, nur mit zusätzlichen Informationen.
[20:04] Welche zusätzlichen Informationen haben wir schon gelernt bis hierhin? Was haben wir über Babylon gelernt, was wir vorher noch nicht gewusst haben? Das war das Wappen, genau. Was noch? Das Gold, das wussten wir schon aus Daniel 2. Was haben wir in Daniel 7, nur als kurze Wiederholung, was haben wir gerade gesehen über den Löwen? Was ist mit ihm passiert? Vielleicht haben wir das nicht so deutlich herausgestellt. Die Flügel wurden ihm ausgerissen und er bekam ein menschliches Herz. Mit ihm hat sich etwas verändert. Das war in Daniel 2 noch nicht deutlich, mit dem goldenen Haupt. Was haben wir über den Bär erfahren, was wir noch nicht wussten über Medo-Persien in Daniel 2? Er war geknickt. Und wofür stand das? Was bedeutet das, dass er auf einer Seite aufgerichtet war? Eins hat stärker als das andere. Das heißt, wir sehen also, wie diese zusätzlichen Informationen in Daniel 7, das, was wir schon wissen, vertiefen. Es war eine Koalition Medo-Persien. Und hier bekommen wir also weitere Informationen über das Königreich Griechenland. Und zwar, dass es vier Köpfe hatte.
[21:12] Als nun Griechenland die Welt erobert hat, da ging es los, eigentlich ist es Makedonien, um genau zu sein. Alexander war Makedonier, hat aber das ganze Griechenland vereinigt und dann sind sie losgezogen. Ich weiß nicht, wie viel Jahres es gedauert hat, bis man den ganzen Bereich hier erobert hat. Wie viele Jahre, was schätzen Sie? 20 Jahre? 30 Jahre? 10? Wie lange haben die Amerikaner gebraucht, um das hier zu beherrschen? Alexander hat 8 Jahre gebraucht, um das alles zu beherrschen. In 8 Jahren. Und er hatte keine GPS und hatte keine Panzer und all die großen, modernen Waffen. Er hatte einfach nur Reiter und Speer und Schild und Schwert. In 8 Jahren hat er die ganze Welt, die damals bekannt war, erobert. Hat sich sogar zum Pharao krönen lassen, haben Sie das gewusst? Pharao Alexander. Und irgendwann, wissen Sie, warum er aufgehört hat, die Welt zu erobern? Wissen Sie, warum er aufgehört hat, die Welt zu erobern? Es gab nichts mehr! Der stand irgendwo hier am Indus und am Himalaya-Gebirge und seine Fußsoldaten haben sich beschwert und gesagt, hier kommt nichts mehr. Wir streiken jetzt, wir ziehen wieder zurück, weil was sollen wir noch erobern? Wir haben die ganze Welt unter uns. Hätten Sie gewusst, dahinter noch China kommt, vielleicht wären Sie weitergegangen. Haben Sie nicht gewusst. Haben Sie halt später erfahren. Aber so war auch das Reich schon ziemlich groß. Und Alexander der Große ist dann zurück und hat seine persische Prinzessin geheiratet. Die ist dann auch schwanger geworden. Und dann ist ein Unglück passiert, und Alexander der Große ist gestorben. Es gibt verschiedene Legenden, manche sagen, er ist daran gestorben, die Legende, die ich am meisten gehört habe, ist, dass er sich zu Tode gesoffen haben soll. Mit einem Becher, mit dem sogenannten Herkulesbecher, den man kaum als Becher bezeichnen kann, das muss man schon als großes Gefäß bezeichnen, der wohl neun Liter Wein gefasst hat. Und die hat er alle auf einmal ausgetrunken. Und dann hat er Fieber bekommen. Dann musste er nicht mehr warten, bis er Krebs bekommt, ist an der gleichen Nacht noch gestorben.
[23:26] Und hier ist eine praktische Lektion für uns. Die Bibel sagt an einer Stelle, was nützt es den Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und doch schaden wird an seiner Seele. Alexander der Große ist ein fantastisches Beispiel dafür. Und als er gestorben ist, war das sein Sohn noch im Bauch seiner Prinzessin Roxane und konnte eben nicht regieren. Und sein Bruder, sein Halbbruder Philipp, war mental der Sache nicht gewachsen. Ich meine, da gehört auch einiges dazu, so ein Weltrecht zu regieren. So zerbrach das Reich unter den Generälen und es gab dann vier Generäle mit Namen Lysimachus, Cassander, Seleucus und Ptolemäus, die das dann aufgeteilt haben unter sich, werden wir ein andermal noch ausführlicher behandeln.
[24:12] In Daniel 7 kommt dann jetzt das vierte Tier. Und das vierte Tier hatte welche Eigenschaften? Was für ein Tier war das eigentlich? Was für eine Tierart war das? Wird nicht gesagt, nicht wahr? Der Künstler hat sich hier vorgestellt, vielleicht so eine Art Dinosaurier oder was, vielleicht eine Drache. Jedenfalls schrecklich und außerordentlich stark. Und es hatte was? Eiserne Zähne. Und warum ist das interessant, dass es eiserne Zähne waren? Weil es ist das wievielte Tier? Es ist das vierte Tier. Und das vierte Medal in Daniel 2 hat Gold, Löwe und Eisen. Das heißt unsere Zuordnung, Gold, Bär, Silber, was war das zweite Tier? Was habe ich gesagt? Ich denke zu schnell. Also Gold, Löwe, dann Bär war das zweite Tier natürlich, zu Silber, und dann Bronze zum Panther und Eisen zum schrecklichen Tier. Das ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern es ist genau das, was die Bibel sagt. Eiserne Zähne. Und das eiserne Tier, haben wir gestern schon gesagt, war? Rom. Ganz genau.
[25:18] Daniel wollte darüber sichere Auskunft haben. Er wünschte sichere Auskunft, denn Daniel hatte die gleiche Eigenschaft wie Nebuchadnezzar. Was wollte Nebuchadnezzar auch nicht haben? Wo wollte man sich nicht mit beschäftigen? Mit Interpretation, mit Deutungen. Er wollte Fakten. Und so wollte auch Daniel Fakten. Er wollte eine sichere Auskunft. Es ist das vierte Reich, das auf Erden sein wird. Es wird sich von allen anderen Königreichen unterscheiden. Es wird die ganze Erde fressen, zerstampfen und zermalmen. Und das war natürlich das schreckliche Rom. Und dann sollten da zehn Hörner sein, die aus jenem Reich empor kommen würden.
[26:04] Jetzt wird es sehr, sehr interessant. Zehn Hörner. Was folgte auf Eisen in Daniel 2 nochmal? Eisen und Ton. Und hier folgen jetzt zehn Hörner. Und diese zehn Hörner sollen bedeuten, dass aus jenem Reich, welches Reich ist das nochmal? Das römische Reich, dass aus jenem Reich zehn Könige oder zehn Reiche empor kommen würden. Wir haben also gestern gesehen, dass Europa, die Verbindung von Eisen und Ton, dieses Europa ab 476, das ist das Datum, wo Rom gefallen ist, der nächste Machtbereich gewesen ist. Aber wir bekommen hier wieder ein neues Indiz, eine neue Information über dieses Europa. Es sollten genau wie viele Königreiche sein? Zehn. Das heißt, wir können sehen, wie Daniel 7 all das wiederholt, was Daniel 2 sagt, nur weitere Informationen gibt. Können wir das Prinzip verstehen? Und das ist in der Bibel ständig so. Wenn Sie die Bibel etwas lesen, wird das immer nur wiederholt, was woanders schon steht. Und wenn man das miteinander vergleicht, kann man immer tiefer und tiefer und tiefer hineintauchen in diesen Bibelcode. Und das ist sehr interessant und sehr wichtig zu verstehen.
[27:22] Nun, was hat es mit diesen zehn europäischen Stämmen auf sich? Hier habe ich sie mal aufgelistet und wir machen eine kleine gemeinsame Übung, um unser historisches Wissen zu stärken und zu festigen oder vielleicht auch wieder aufzufrischen. Wir hatten die Angelsachsen, Franken, Westgoten, Lombarden und Burgunder. Und Sie sagen mir, wer sind die Angelsachsen heute? Das sind die Engländer, ganz genau. Wer sind die Franken? Das ist nicht schwer, oder? Die Franzosen. Wer sind die Westgoten? Die Spanier. Die Spanier, genau. Und dann haben wir die Lombarden. Die Lombarden sind die Italiener. Und dann haben wir die Burgunder. Und die Burgunder stehen für die? Schweiz, ganz genau. Einige von Ihnen sind gut informiert. Und dann haben wir einige andere. Da haben wir die Sueben. Wer sind die Sueben? Schweden? Klingt so ähnlich wie Sueben, Schweden. Oder sind das vielleicht sogar die Schwaben? Sueben, Schwaben. Es sind die Portugiesen, ganz genau. Es ist Portugal. Und dann, ja, dann kommen sie. Haben wir es schon gesehen? Sie kommen. Wer ist da? Die Deutschen, die Alemannen. Wir sind auch in der biblischen Prophetie verzeichnet. Nur mit so einem kleinen Hörnchen. Unbedeutend. Nicht besonders wichtig, wird nicht viel Aufhebens um uns gemacht. Aber wir sind dabei. Das ist doch schön. Und dann kommen die Heruler. Wer sind die Heruler? Wer sind die Heruler? Die Heruler gibt es nicht mehr. Genauso wenig wie die Ostgoten und die Vandalen. Manche einer glaubt, die Vandalen gibt es doch, oder? Die leben immer des Nachts zwischen den Parkbänken und machen die kaputt. Aber das sind nicht die wirklichen Vandalen. Die wirklichen Vandalen scheinen auch ziemlich zivilisiert gewesen zu sein. Auch wenn sie dem Römischen Reich sehr zu schaffen gemacht haben. Aber diese drei Stämme existieren nicht mehr.
[29:16] Und eine der Fragen, die wir uns heute Abend stellen wollen, ist, warum? Was ist passiert mit diesen drei Stämmen? Und es scheint so zu sein, aber bevor wir das machen, eine kurze Wiederholung, über all das, was wir bisher gelernt haben. Wir haben Babylon, Medopersien, Griechenland und Rom und dann das geteilte Europa. Und wenn Sie wirklich fleißig sind und Ihren Nachbarn beeindrucken wollen, dann notieren Sie sich die Daten und halten das nächste Mal beim Nachbarschaftsplausch einen kleinen Geschichtsvortrag über das, was wir gelernt haben bei Ausflug 2012. Soweit erstmal klar? Sind wir alle auf derselben Seite? Das ist das, was die Bibel in Daniel 2 sagt. Das ist das, was die Bibel in Daniel 7 sagt. Und langsam entschlüsseln wir den Code dessen, was die Bibel uns zu sagen hat.
[30:06] Aber warum sind diese drei Hörner hier ausgerissen worden? Und es scheint so zu sein, als ob das zu tun hat mit diesem ominösen kleinen Horn. Dieses kleine Horn, das offensichtlich dafür verantwortlich ist, dass drei andere Hörner zu dieser Zeit ausgerissen wurden, verdient unsere besondere Beachtung. Das heißt hier, während ich Acht gab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes kleines Horn zwischen denselben auf und drei der folgenden Hörner wurden vor ihm ausgerissen und siehe, dieses Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das große Dinge redete und über das andere Horn das Empor stieg und vor dem Drei ausfiel nämlich jenes Horn, welches Augen hatte und ein Maul, das große Dinge redete und das so viel größer aussah als seine Gefährten. Daniel wollte wissen, was hat es mit diesem Horn auf sich? Denn von all den Symbolen in Daniel 7 ist das mit Abstand das Symbol, wo Daniel am meisten Informationen bekommt. Es scheint das zu sein, was am wichtigsten für uns als Bibelleser ist. Ja, es ist schön zu wissen, ah, da gab es Babylon und Äthiopien und Griechenland und man kann sehen, die Bibel hat das alles Jahrhunderte, und ich hoffe, Sie haben diesen Punkt gemerkt, Jahrhunderte im Voraus vorhergesagt und zwar bis ins Detail, dass da eine Spaltung des griechischen Reichs sein wird und all die verschiedenen Dinge, alles vorhergesagt, aber die Bibel möchte uns auf einen Punkt hinweisen, nämlich auf dieses kleine Horn.
[31:38] Es heißt hier, ich schaute, wie dieses Horn Krieg führte, mit den Heiligen und sie überwand, bis der Hochbetagte kam und den Heiligen des Allerhöchsten das Gericht übergab und die Zeit eintrat, dass die Heiligen das Reich in Besitz nahmen. Und dann heißt es, ein anderer wird nach ihnen aufkommen, der wird verschieden sein von seinen Vorgängern und wird drei Könige erniedrigen. Er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern und sie werden in seine Gewalt gegeben, für eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit. Und wir haben eine ganze Reihe von Hinweisen über dieses kleine Horn und wir wollen diesen Code knacken, wir wollen verstehen, was meint die Bibel damit wirklich? Und das ist etwas, was wir uns jetzt anschauen wollen.
[32:26] Wen symbolisiert dieses kleine Horn, das jetzt in dieser biblischen Prophezeiung zu solcher Prominenz wächst? Prüfen wir die Indizien. Wir haben einige Hinweise in diesem Kapitel und wir wollen sie uns wie ein Detektiv nach und nach anschauen, um zu sehen, können wir allein aufgrund dessen, was der Text selber sagt, also nicht was irgendwelche Theologen, irgendwelche Experten oder Statistiker ausgerechnet haben, sondern können wir aufgrund dessen, was der Text selbst sagt, herausfinden, mit unserem eigenen gesunden Menschenverstand und der Hilfe des Heiligen Geistes, worum es sich bei diesem kleinen Horn handelt.
[33:08] Prüfen wir die Indizien. Punkt Nummer 1. Woher steigt es auf? Es steigt auf aus dem vierten Tier. Macht das Sinn? Das kleine Horn kommt nicht einfach vom Himmel gefallen, sondern es steigt aus dem vierten Tier vor. Ist das logisch? Steht da nicht. Siehe, da stieg ein anderes kleines Horn zwischen denselben auf. Und das vierte Tier stand für Rom. Das heißt, das kleine Horn, was immer es darstellt, es muss woraus hervorkommen? Es muss aus Rom hervorkommen. Das andere wäre keine wahrhaftige Auslegung dieses Textes.
[33:40] Zweitens. Es stieg zwischen denselben auf. Und denselben bezieht sich hier auf die Hörner. Das heißt, während ich Acht gab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes kleines Horn zwischen denselben auf. Und zwischen denselben bezieht sich auf die Hörner. Und die Hörner stehen für die Europäische Nation. Mitten unter den Europäischen Nationen. Das heißt, dieses kleine Horn kann nicht in West-Nordschottland sein. Macht das Sinn? Es kann auch nicht in der Türkei sein. Es muss irgendwo in der Mitte von Europa sein. Zwischen den Europäischen Nationen. Steht das im Text? Oder denke ich mir das aus? Steht im Text, oder? Okay. Müssen wir keine Buchstaben zählen. Steht direkt da.
[34:26] Dritter Hinweis. Wenn er kommt, oder wenn dieses Horn kommt, werden drei Hörner vor ihm ausgerissen, oder auch erniedrigt werden. Das heißt, diese drei Stämme, die Heruler, die Vandalen und die Ostgoten, werden ausgerissen, sodass der Weg bereitet wird für dieses kleine Horn. Nun, was haben wir noch? Also das sind die Heruler, Vandalen, Ostgoten.
[34:52] Viertens haben wir den Hinweis, dass dieses Horn nach ihnen aufkommt. Und nach ihnen bezieht sich worauf? Auf die zehn Hörner, nicht wahr? Wir haben bereits gesehen, Rom fiel im Jahre 476 nach Christus. Das heißt, wenn es nach ihnen kommen sollte, muss dieses kleine Horn nach 476 nach Christus in irgendeiner Weise auf die politische Weltbühne gekommen sein. Es kann nicht davor sein, es kann also nicht sich um China handeln oder um andere Nationen. Es muss nach 476 nach Christus kommen.
[35:28] Fünfter Hinweis. Es wird wie sein? Verschieden sein von seinen Vorgängern. Und das bedeutet also, es wird nicht genauso sein. Logisch, wenn es verschieden ist, kann es nicht genauso sein. Das bedeutet, der Charakter dieser Macht, dieser Nation, dieses Reiches, muss irgendwie anders sein. Ein andersartiger Charakter. Man muss deutlich unterscheiden können zwischen diesem Weltreich in Babylon, Medopersien, Griechenland, Rom und dann dieser neuen Macht, die da emporkommt, die in einer substanziellen Art und Weise so ganz anders sein wird. Macht das Sinn? Ja, macht Sinn.
[36:02] Gehen wir weiter. Ich schaute, wie dieses Horn was führte? Krieg. Wir haben heute nach der Pause einen weiteren Vortrag, der heißt Der Krieg. Da werden wir noch mehr darüber sagen. Ich schaute, wie dieses Horn Krieg führte. Mit wem? Mit den Heiligen und sie überwand. Jetzt die Frage ist, wie kann man Krieg führen mit den Heiligen? Sind die Heiligen nicht im Himmel dort oben, zu denen man beten kann? Wie kann man mit denen Krieg führen? Die Frage ist, was meint die Bibel, wenn sie von Heiligen spricht? Was meint die Bibel, wenn sie mit Heiligen redet und argumentiert? Wer sind Heilige? Sind sie Heilige? Einige sagen ganz deutlich, nein. Einige sagen ganz deutlich, ja. Die meisten haben sich ein bisschen zurückgehalten. Ich bin mal gespannt. Ich hätte gerne gehört, was sie gesagt haben vor dem Livestream. Sind sie Heilige? Schauen wir mal, was die Bibel sagt, wer Heilige sind. Wir lesen hier an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, an die was? An die geheiligten Christus Jesus, an die berufenen Heiligen. Jetzt waren diese Heiligen im Himmel oder waren die auf der Erde? Auf der Erde, sofern wir überzeugt sind, dass Korinth eine griechische Stadt auf dem Erdboden ist, nicht im Himmel. Die waren in Korinth, in einer griechischen Stadt und Paulus nennt sie Heilige. Also was ist die Definition von Heiligen? Hier finden wir in der Bibel eine Definition, wer Heilige sind. Hier ist das standhafte Aussagen der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. Das heißt, alle Menschen, die zwei Dinge tun. Was sind die beiden Dinge? Die Gebote Gottes halten und den Glauben an Jesus bewahren. Die werden als Heilige bezeichnet. Und wenn ich jetzt Krieg führe gegen Heilige, dann führe ich Krieg gegen Menschen, die offensichtlich was tun. Die den Glauben an Jesus bewahren und die die Gebote Gottes halten.
[37:56] Wie sagt Heilige sind einer Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit. Das heißt, wenn jemand nach der Bibel lebt und die Bibel zur Richtschnur seines Lebens macht, dann ist der nach der Bibel ein Heiliger. Vielleicht stellen Sie jetzt gerade fest, zum ersten Mal in meinem Leben, dann bin ich ja wahrscheinlich auch ein Heiliger. Das heißt nicht, dass wir in allem, was wir tun, automatisch gleich heilig leben. Aber das ist das, was die Bibel sagt. Wir können Heilige sein, indem wir einfach Gott folgen, seinen Geboten folgen, seinem Wort folgen und diese Macht, die in diesem kleinen Horn hier dargestellt wird, würde offensichtlich gegen solche Menschen vorgehen und gegen sie kämpfen. Also ein Krieg, man könnte sagen, ein Krieg gegen Bibeltreue Christen, gegen Christen, die das Wort Gottes ernst nehmen, die den Glauben an Jesus bewahren und sich nicht davon abbringen lassen.
[38:50] Und dann heißt es hier, er wird, das ist der siebte Hinweis, er wird, was ist das nächste Wort, er wird freche reden oder große Dinge, reden gegen den Höchsten. Wer ist der Höchste in der Bibel? Gott, Gott der Vater, nicht wahr? Der Höchste. Und wenn ich große Dinge, freche Dinge gegen Gott rede, dann nennt man das auch Blasphemie, nicht wahr? Oder was ist das deutsche Wort für Blasphemie? Gotteslästerung. Eine Macht, die ganz offensichtlich nicht nur gegen Gottes Volk agieren würde, sondern sogar gotteslästerlich gegen Gott selbst. Das sind starke Worte, oder? Starke Worte.
[39:22] Wir bleiben einfach bei dem, was die Bibel selbst sagt. Und dann heißt es, er wird danach trachten, achtes Kennzeichen, Zeiten und Gesetz zu ändern. Offensichtlich soll hier der Versuch unternommen worden sein, etwas zu ändern, nämlich Zeiten und Gesetz. Sehr, sehr wichtig. Zeiten und Gesetz.
[39:42] Und das ist der letzte Hinweis, den wir nehmen wollen, als neunter Hinweis. Sie werden in seine Gewalt gegeben für wie lange? Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Also insgesamt könnte man sozusagen dreieinhalb Zeiten. Jetzt, dreieinhalb Zeiten klingt mir so ein bisschen kryptisch, nicht wahr? Die Bibel ist immer wieder so symbolisch und so kryptisch und wir werden gleich wieder den Bibelcode anwenden, also nicht den Bibelcode, sondern den wahren Bibelcode anwenden müssen, um herauszufinden, was diese dreieinhalb Zeiten bedeuten. Also wir haben eine ganze Reihe von Hinweisen hier im Text, die schon uns deutlich machen, dieses kleine Horn kann nicht der Fernseher sein. Ich hab schon Leute sagen hören, das ist der Fernseher. Warum kann das nicht der Fernseher sein? Helfen Sie mir. Warum ist das nicht der Fernseher? Obwohl der Fernseher kam nach 476, nach Christus. Das kam er schon. Zwar deutlich später, aber er kam danach. Aber warum kann das trotzdem nicht sein? Der Fernseher kommt nicht aus dem Römischen Reich, nicht wahr? Ganz genau. Und was noch? Also der Fernseher ist kein Königreich, obwohl manche würden sagen, das ist schon ein Königreich, nicht wahr? Das ist mein Königreich. Hoffentlich nicht. Hoffentlich ist es nicht der Königreich. Genau. Der Fernseher hat nichts damit zu tun, dass die Heruler, Ostgoten und Vandalen ausgerissen wurden, oder?
[40:58] Manche sagen, ah, das kleine Horn, das könnte der Islam sein. Weil der Islam kämpft ja gegen die Christen angeblich, nicht wahr? Und dann wird er verletzt und dann ging das hin und her, nicht wahr? Aber warum kann es nicht der Islam sein? Helfen Sie mir. Der Islam kam nicht aus Rom hervor, warum noch? Der Islam kommt ja aus Europa, ganz genau. Er sollte mitten in Europa entstehen, nicht wahr? Und der Islam, ganz offensichtlich, ist nicht in Europa gestanden. Das heißt, dieses kleine Horn ist auch nicht der Islam. Nicht der Fernseher, nicht der Islam und viele andere Dinge nicht, die behauptet werden. Die Frage ist nun, was ist dieses kleine Horn? Worum handelt es sich wirklich?
[41:34] Bevor wir das anschauen, wollen wir eine erstaunliche Parallele noch kurz betrachten, die uns jetzt in das Neue Testament katapultiert. In 2. Thessalonicher, Kapitel 2 und dort Vers 1 und 2 lesen wir, wir bitten euch aber, ihr Brüder, wegen der was? Wegen der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus. Haben wir gestern über die Wiederkunft gesprochen, ja oder nein? Ganz genau. Paulus spricht jetzt auch über die Wiederkunft Jesu. Wir haben gesehen, das ist das letzte, was kommen würde in Daniel 2, nicht wahr? Gold, Silber, Bronze, Eisen, Eisen und Ton und dann der Stein, der für Jesus Christus steht, für die Wiederkunft und Paulus sagt, wir bitten euch aber, wegen der Wiederkunft, wegen diesem Stein, unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm, lasst euch nicht so schnell in eurem Verständnis erschüttern oder gar in Schrecken jagen, weder durch einen Geist, noch durch ein Wort, noch durch einen angeblich von uns stammenden Brief, als wäre der Tag des Christus schon da. Also Paulus hat ganz deutlich gesagt, glaubt nicht, dass in meiner Zeit Jesus wiederkommen wird.
[42:32] Vielleicht haben Sie schon mal gehört, die Christen, die warten schon seit 2000 Jahren darauf, dass Jesus wiederkommt. Wird in langsamer Zeit, oder? Schon mal gehört? Wie soll man jetzt dieser Prophezeiung glauben? Die Christen warten doch schon seit 2000 Jahren darauf. Ich sag Ihnen was, Paulus, der einer der ersten Christen war, wusste, dass Jesus nicht zu seiner Zeit kommen würde, sondern Paulus wusste, da muss nach der Prophetie noch etwas passieren. Wenn das nächste Mal jemand sagt, die Christen warten schon seit 2000 Jahren, dann können die sagen, die Christen, die die Bibel kennen, wissen, das konnte vor 2000 Jahren noch nicht geschehen. Da sollte noch etwas kommen, da sollte noch etwas passieren. Und Paulus sagt es, er sagt, lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen.
[43:16] Frage, was hat Jesus gesagt seinen Jüngern als erstes Zeichen, als sie fragen, wann wird es geschehen? Was ist das Zeichen deiner Ankunft? Was sagt Jesus als erstes? Habt Acht, niemand verführt. Und Paulus sagt genau, lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen, denn es muss, was ist das nächste Wort? Unbedingt. Unbedingt. Was heißt unbedingt? Ohne Bedingung. Es ist absolut, diese Sache, die hier steht, hat keine Bedingung. Es ist also nicht etwas, was entweder passiert oder nicht, wenn die Bedingung einschlägt oder nicht. Es kommt unbedingt. Es kommt zuerst der Abfall.
[43:56] Was heißt Abfall? Was bedeutet das Wort Abfall? Da sind zwei Worte drin. Da haben wir das Wort Ab und das Fall. Was heißt Fall? Fall, da fällt etwas ab. Wenn etwas abfällt, dann geht es nach unten. Etwas sinkt. Etwas hat nicht mehr den Standard, das Level wie früher. Es kommt zu einem Abfall und der Mensch, der sündig offenbart wird, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles, was ist das nächste Wort? Erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. Klingt ein bisschen nach dem, was wir in Daniel 7 gelesen haben, nicht wahr? Ein bisschen Blasphemie und Kampf gegen Gottes Dienst und all die verschiedenen Dinge.
[44:48] Nun dieser Vers, dieser Abschnitt ist sehr, sehr interessant. Wir wollen uns drei Fragen stellen. Erstens, was bedeutet Mensch der Sünde? Zweitens, was bedeutet Sohn des Verderbens? Und drittens, was bedeutet der Tempel Gottes? Das waren die Schlüsselemente. Der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, der sich in den Tempel Gottes setzt. Was bedeuten diese drei Dinge?
[45:08] Was bedeutet der Mensch der Sünde? Hier haben wir die biblische Definition für Sünde. Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit und die Sünde ist die was? Gesetzlosigkeit. Merken Sie sich diese Definition. Auch wenn Sie live zuschauen. Sünde in der Bibel ist Gesetzlosigkeit per Definition. Das heißt, ein Mensch der Sünde könnte auch anders umformuliert sein. Helfen Sie mir. Ein Mensch der Gesetzlosigkeit. Ein Mensch der Gesetzlosigkeit. Ganz genau.
[45:42] Übrigens, wie viel Gesetze muss man übertreten, damit man gesetzlos handelt? Jakobus sagte uns, denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden. Das heißt, gesetzlos meint nicht, ich schmeiße alle Gesetze über Bord, sondern es kann auch bedeuten, ich schmeiße nur einige über Bord oder ich halte nur einige nicht oder ich verstoße bewusst gegen einige bestimmte. Auch das würde dann Sünde sein oder Gesetzlosigkeit. Und wir hatten ja hier gesehen, dass dieses kleine Horn versuchen würde, Zeiten und Gesetz zu ändern. Wir hatten gesehen, es würde Augen haben wie ein Mensch, nicht wahr? Und hier haben wir die Änderung des Gesetzes. Änderung des Gesetzes wäre ein Übertreten des Gesetzes, richtig? Übertreten des Gesetzes ist Sünde und Sünde ist Sünde des Gesetzes, ganz genau. Deswegen könnten wir hier den Menschen der Sünde direkt in Daniel 7 sehen.
[46:40] Nun, gehen wir weiter. Was bedeutet der Sohn des Verderbens? Starke Worte, oder? Stell dir vor, jemand spricht auf der Straße zu dir und sagt, Sie sind der Sohn oder die Tochter des Verderbens. Das klingt gefährlich, oder? Das ist keine leichte Sprache. Das könnte fast schon beleidigend wirken. Aber die Bibel benutzt dieses Wort unter ganz bestimmten Gründen. Denn dieser Ausdruck Sohn des Verderbens, raten Sie mal, wie oft kommt er vor in der Bibel? Zweimal. Er kommt nur zweimal vor. Einmal offensichtlich in der 2. Thessalonik. Das zweite Mal in folgender Stelle.
[47:30] Wer spricht hier? Hier spricht Jesus, richtig? Und Jesus spricht über wen? Wenn er sagt, die du mir gegeben hast, habe ich behütet, keiner von dir ist verloren gegangen. Mit wem spricht er hier? Er spricht über seine Jünger, über all die Menschen, die ihm nachgefolgt sind. Und dann sagt er, als nur der was? Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt wurde. Jetzt, mit wem spricht er hier? Welcher Apostel, welcher Jünger ist von Jesus abgefallen? Judas, richtig? War Judas am Ende ein Feind von Jesus? Ja oder nein? Aber war Judas ein Feind, der von außen gekommen war, der sich sozusagen offen gegen Jesus gestellt hat? Ja oder nein?
[48:16] Wenn das wahr ist, dann stehen wir vor einer interessanten Entdeckung, wo wir einen kurzen Moment innehalten wollen. Sohn des Verderbens in der Bibel bedeutet ein Feind sozusagen im System. Ein Feind von innen, der nach allem menschlichen Dafürhalten bis kurz vor der Kreuzigung noch als loyaler Jünger Jesu galt. Wenn dieser Mensch der Sünde, dieses kleine Horn, als Sohn des Verderbens bezeichnet wird, dann bedeutet das, meine sehr verehrten Damen und Herren, dass es sich um eine Macht handelt, die gegen Gott kämpft, nicht von außen, also kein atheistischer Herrscher, sondern um eine Macht handelt, die gegen Gott kämpft von innen. Das ist übrigens auch die beliebteste und beste Angriffstaktik, die es überhaupt gibt, oder? Von innen. Ein Angriff von innen.
[49:26] Ein Angriff, also eine Macht, die offensichtlich, wenn also Judas in der Nähe Jesu war und Jesus nachgefolgt ist, zumindest äußerlich, dann scheint es also eine Macht zu sein, die auch offensichtlich christlichen Charakter haben muss. Und das wäre auch die Erklärung dafür, warum sie so andersartig ist als all die anderen. Denn Rom und Babylon und Menopäsen und Griechenland hatten keinerlei Bezug zum Gott der Bibel so sehr, oder? Ausnahmen. Wo wir gleich bei dem Thema sind. War das Babylonische Reich eine christliche Nation? Gab es Menschen in Babylon, die Gott angenommen haben? Wir werden uns noch damit beschäftigen, dass es dort einen König gab, wir haben ihn schon genannt, Nebukadnezar, der tatsächlich den Gotteshimmels angenommen hat. War Menopäsen eine christliche Nation? Konnte auch keine christliche Nation sein, weil Christus da gar nicht gekommen war. Aber gab es dort Menschen, die dem Gotteshimmels Ehre gegeben haben? Definitiv. Waren die Griechen eine religiöse, eine der Bibel folgende Nation? Gab es dort Menschen, die zu Jesus gekommen sind? Griechen? Definitiv. Sogar eine ganze Reihe von Griechen, nicht wahr? Und waren die Römer eine Nation, die der Bibel gefolgt sind? Gab es Römer, die sich Jesus anvertraut haben? Jesus sagt sogar, dass einige römische Hauptmänner größeren Glauben gehabt haben als seine eigenen Jünger. Das heißt, man kann ein Römer sein, man kann ein Perse sein, ein Grieche sein und Teil eines bösen, gegen Gott gerichteten Systems sein und trotzdem ein Kind Gottes.
[51:18] Nun, früher oder später wird man eine Entscheidung fällen müssen, aber es zeigt uns ganz deutlich, dass die Bibel hier nicht davon spricht, dass Menschen, die in diesem System oder in diesem, dieser Nation, diesem Königreich sind, dass sie alle verloren sind, oder? Wird das deutlich? Ich bin in der DDR aufgewachsen. Wer von dir ist in der DDR aufgewachsen? Einige. Wunderbar. Einige Ossis. Ich freue mich über alle, die auch live zuschauen, aus dem Osten der Republik. Jetzt, nach allem geschichtlichen Wissen, das wir haben, war die DDR wirklich ein Rechtsstaat, so wie wir uns wünschen? Nicht wirklich, oder? Aber bin ich deswegen ein böser Mensch, ein schlechter Mensch? Nicht wirklich, oder? Und wie ist es mit den Menschen in Nordkorea? Sind das böse Menschen? Schlechte Menschen? Nein. Aber kann ich deswegen sagen, oh, weil ich möchte den Menschen in Nordkorea nichts Böses und ich möchte sie nicht verletzen, deswegen behaupte ich einfach, Nordkorea ist ein ganz wunderbares Land. Kann ich das machen? Kann ich einfach sagen, das System in Nordkorea ist wunderbar, weil ich will die Menschen nicht verletzen? Das würde doch keinen Sinn machen, oder? Gerade weil ich den Menschen dort helfen will, soweit es möglich ist, zeigen wir, dass bestimmte Nationen nicht so regiert werden, wie sie regiert werden sollten, richtig? Und genauso sollten wir auch das Thema des kleinen Horns angehen. Wenn wir eine Macht entdecken, die offensichtlich nicht so regiert, wie sie regieren sollte, aber es tut, was sie tun sollte und der viele Menschen in der Vergangenheit angehangen haben.
[52:46] Fragen wir uns die dritte Frage und die macht das ganz deutlich. Was bedeutet der Tempel Gottes? Es heißt hier in der Vesa, so seid nun ihr nicht mehr Fremde oder Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen. Und dann heißt es, ihr seid zusammengefügt im letzten Abschnitt des Verses, wächst der ganze Bau zu einem Heiligen was? Tempelmehr. Eine Gemeinde ist sozusagen wie ein Tempel. Und wenn sich jemand in den Tempel Gottes hineinsetzt und ausgibt, er sei Gott, was macht dieser Mensch dann? Er setzt sich in die Gemeinde, in das Volk Gottes, in die Christenheit hinein. Das heißt, die Bibel beschreibt hier, eine Macht, die mitten in Europa, aus Rom hervorkommend, sich in die Christenheit hineindrängen würde, sich christlich ausgeben würde und gleichzeitig einen Krieg führen würde gegen die Bibel.
[53:46] Nun, wie setzt man sich in Gottes Volk? Einige. Einige Schreiber der Bibel haben enorme Warnungen der nächsten Generation überlassen. Es hieß hier, denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied, sagt das Paulus, räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schon. Und aus eurer was? Aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden. Das heißt, Paulus sagt, es kommt die Zeit, da wird es einen Abfall geben. Ja, in der ersten Generation der Christenheit war alles noch wunderbar, als das Neue Testament entstand, aber Paulus sagt, hütet euch, in nur kurzer Zeit werden aus eurer Mitte, das heißt, aus der Christenheit selbst, Leute aufstehen, die verkehrte Dinge reden werden und die werden dann viele Jünger abziehen. Und das ist das, was wir gesehen haben. Und Paulus sagt, und ihr wisst ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde zu seiner Zeit. Dieses kleine Horn, dieser Mensch der Sünde, dieses System, das dort kommen sollte, vor der Wiederkunft, sollte zu einer bestimmten Zeit geoffenbart werden. Das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am wirken. Nun muss der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein.
[54:58] Als Paulus schrieb, welche Nation, welches Reich war gerade an der Weltherrschaft? Das war Rom, nicht wahr? Das war Eisen, das war das schreckliche Tier. Und er sagt, solange dieses vierte Tier, dieses vierte Metall noch an der Macht ist, kann das fünfte nicht kommen. Aber wenn das vierte weg ist, dann kommt diese fünfte Macht.
[55:26] Und dann heißt es, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben. Meine Frage heute Abend ist, egal wo sie herkommen, egal was ihr Hintergrund ist, haben sie Liebe zur Wahrheit? Das ist ein entscheidender Punkt. Oh ja, wir wollen die Wahrheit auch in Liebe sagen, nicht wahr? Aber haben wir noch Liebe zur Wahrheit? Denn die Bibel sagt uns manchmal Wahrheiten, die uns vielleicht im ersten Moment schmerzen können. Und wir sagen, wow, jetzt bin ich ganz schön betroffen. Aber mit der Liebe zur Wahrheit können wir dankbar sein, dass Gott uns hilft, bestimmte Dinge zu erkennen, die wir erkennen müssen.
[56:08] Wir haben gestern gesehen, dass der Abschluss von Daniel 2 war Ton und Eisen, und Ton und Eisen standen für Kirche und Staat. Ja, wir haben gesehen, das war das geteilte Europa. Aber wir haben gesehen, das geteilte Europa bedeutet gleichzeitig Kirche und Staat. Und in Daniel 7 können wir sehen, wie beides seine Berechnungen hat. Denn auf das vierte Tier folgen zehn Hörner, und die zehn Hörner stehen für die europäischen Stämmen. Es war geteiltes Europa. Aber neben den zehn europäischen Stämmen kommt noch ein kleines Horn davor, und das soll anders sein. Und wofür steht das? Es steht für die Verbindung von Kirche und Staat. Ein Phänomen, das in Europa seinen Ursprung nahm. Wir sprechen von dem sogenannten mittelalterlichen Kirchenstaat, der das ganze Mittelalter, die europäische Geschichte bestimmt hat. Und ich prüfe mir ganz kurz, nur in wenigen Minuten, unsere Indizien und schaue, ob das miteinander übereinstimmt.
[57:00] Kam der mittelalterliche Staat aus Rom hervor, die mittelalterliche Kirche? Definitiv. Hatte ihren Sitz dort sogar. War sie mitten in Europa? Rom liegt mitten in Europa. Ganz genau. Sie durchdrang auch ganz Europa. Und egal, ob wir jetzt nach Frankreich gehen oder nach England, sie war überall. Auch im sogenannten Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Und dann können wir geschichtlich feststellen, dass tatsächlich die Vernichtung dieser drei Stämme, der Herule, Vandalen und Ostgoten in den Jahren 493, 534 und 538 nach Christus, merken Sie sich das Datum, dazu geführt hat, dass dieser mittelalterliche Kirchenstaat aufgebaut wurde. Und dann können wir sehen, dass auch das stimmt, denn 538 liegt, zeitlich gesehen, vor oder nach 476. Nach 476, nicht wahr? Es kam kurz, aber deutlich danach. War es ein andersartiger Charakter? Definitiv. Denn dieser Kirchenstaat war eben nicht nur ein Staat, er war gleichzeitig auch eine Kirche. Etwas, was es vorher nie in dieser Form gegeben hat. Eine Kirche, die gleichzeitig ein Staat ist. Ein Staat, eine Kirche ist eine Vermischung von Dingen, die es eigentlich nach Jesus nicht geben sollte.
[58:10] Nun, was ist passiert? Hat denn dieser Staat auch Krieg geführt gegen Bibeltreue Christen? Interessanterweise war das Mittelalter in dem Englischen wird es genannt The Dark Ages. Die dunkle Zeit, nicht wahr? Es gab die Kreuzzüge und viele andere Dinge. Und eine der fundamentalsten Erstaunlichkeiten ist, dass in diesem sogenannten christlichen Mittelalter, im christlichen Abendland die Bibel verboten war. Und als im Jahre 1299 das Konzil von Toulouse die Bibel auf den Index der verbotenen Bücher Das Konzil ist ja eine Kirchenversammlung. Stellen Sie vor, heute würde eine Kirchenversammlung von der Bibel sagen, dieses Buch ist verboten. Erstaunlich, oder? Haben Sie es gewusst? Dass die Bibel ein verbotenes Buch war. Tatsache ist, dass Martin Luther der Doktor der Theologie gewesen ist und als er Doktor der Theologie bereits gewesen ist, hat er irgendwann zum ersten Mal in seinem Leben eine Bibel gefunden. Man konnte im Mittelalter Doktor der Theologie sein und noch nicht einen einzigen Satz in der Bibel gelesen haben. Und dann im 8. April heißt es, das Konzil von Trient bestätigt das Bibelverbot und verbietet außerdem den Druck und Verkauf von Bibeln. Und was ist mit den Menschen passiert, die trotzdem festgehalten haben an der Bibel und die eine Bibel besessen haben und vielleicht sogar den Frevel begangen haben, die Bibel aus dem Lateinischen, das kein Mensch verstanden hatte, in ihre eigene Sprache zu besetzen. Was ist mit denen passiert? Die wurden verfolgt, gematert, getötet zu den Tausenden und Zehntausenden, Hunderttausenden und manche schätzen sogar in vielen Millionen Fällen sind Menschen, die die Gebote Gottes und den Glauben Jesu, die die Bibel bewahrt haben, umgebracht worden. Und das ist etwas, das egal welcher Konfession oder welcher Religion wir angehören, wir alle geschichtlich zeigen können. Und dann ist es nicht interessant, dass die Bibel uns darauf hinweist, dass genau das passieren würde. Viele Menschen fragen sich, ja die Bibel, ja ihr Christen, wisst ihr nicht, was die Kirche alles an schlechten Dingen getan hat, damals im Mittelalter? Und dann sage ich, ja das stimmt. Meine Bibel hat das vorhergesagt. Die schlimmen Dinge, die im Mittelalter durch die Kirche verübt worden sind, sind kein Argument gegen die Bibel, im Gegensatz sie sind ein Argument für die Bibel, denn die Bibel hat lange voraus und zwar mehr als tausend Jahre, zweitausend Jahre im voraus diese Dinge benannt. Und zwar so, dass jeder sie hätte verstehen können und viele der Reformatoren haben das auch so verstanden.
[1:00:50] Wir kommen jetzt zum Schluss, zur Pause. Ganz kurz, aber dieser Mittelalter, der Kirchenstaat hat doch nicht von Blasphemie gesprochen, oder? Von Gotteslästerung? Nun, ich möchte einfach zwei, drei Zitate auf Sie wirken lassen. Papst Leo der Dreizehnte: „Wir nehmen auf dieser Erde die Stelle des allmächtigen Gottes ein.“ Das ist gewagt, oder? Der Papst ist von so großer Würde und so hoch, dass er nicht nur ein Mensch, sondern Gott und der Stellvertreter Gottes ist. Im Mittelalter entwickelt sich diese Idee, dass dieser Mensch dort an der Spitze dieses Systems, dieses pyramidalen Systems, dieser eine Mensch von so enormer Unantastbarkeit ist, dass er eigentlich kein Mensch mehr ist, sondern Gott selbst. Und was hatte Paulus gesagt? Da wird jemand kommen in den Tempel Gottes und er wird ausgeben, dass er Gott sei. Paulus hat es gewusst, denn Paulus war ein Student der danielschen Prophezeiung. Paulus hatte den Bibelcode geknackt. Er wusste, was passieren wird und deswegen hat er die Menschen gewarnt. Aber wahrscheinlich haben viele Christen das später nicht mehr so wahrgenommen oder wollten es nicht wahrnehmen und sind dann mitten ins Mittelalter hinein gestolpert.
[1:02:04] Der Papst ist von so großer Autorität und Macht, dass er sogar göttliche Gesetze modifizieren, erklären und interpretieren kann. Der Papst kann göttliche Gesetze modifizieren, da seine Macht nicht von Menschen, sondern von Gott kommt und er als Vizepräsident Gottes auf der Erde handelt. Woran, an welches Indiz erinnert sich dieses Zitat hier? Welches der neuen Indizien, die wir gesagt haben? Er wird sich unterstehen, um das Zeiten und Gesetz zu ändern.
[1:02:30] Wir wollen einfach ganz kurz im Schnelldurchlauf einfach mal vergleichen, wie die 10 Gebote, wie sie in jeder herkömmlichen Bibel, egal ob es eine evangelische, eine anglikanische, eine katholische Bibel, welche Bibel sie auch nehmen, selbst eine Zeugen-Jehovas-Bibel, egal welche Bibel sie nehmen, die 10 Gebote verglichen mit den Katechismen, die im Mittelalter entstanden sind und bis heute in den einzelnen Kirchen. „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft rausgeführt habe.“ Völlig gestrichen. Ist nicht mehr da. Stattdessen heißt es: „Du sollst an Gott glauben.“ Ist ja auch schön. Glaub ich auch. Aber muss man die 10 Gebote ändern? Was ist mit dem 2. Gebot? „Du sollst dir kein Bildnis, auch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel noch von dem, was unten auf der Erde und so weiter und so fort.“ Ein langes Gebot. Und wie viele Worte von diesem langen Gebot haben es in den Katechismus geschafft? Kein einziges.
[1:03:24] Moment mal. Was ist mit dem 3. Gebot? Auch ein relativ langes Gebot. Und Sie sehen, alles, was rot gefärbt ist, ist gestrichen worden. Weiße Worte sind übernommen worden und dann gelbe Worte sind hinzugefügt worden. Lass mich das mal ganz kurz sagen. Das ist eine interessante Zusammenfassung. Theologen der Kirche schreiben massenweise Bände an Theologie. Gott konnte seine 10 Gebote kurz zusammenfassen auf 2 Tafeln. Muss man die noch kürzen?
[1:03:54] Wie ist es mit dem 4. Gebot? „Gedenke an den Sabbatag und heilige ihn.“ Heißt jetzt: „Du sollst den Tag des Herrn heiligen.“ Der ganze Rest, alles gestrichen. Es geht weiter. 5. Gebot. Auch leicht verändert. 6. Gebot, „Du sollst dich töten“, gleich geblieben. 7. Gebot, nicht ganz gleich geblieben. Man könnte sagen, es ist nur eine Formalität, aber es ist immerhin interessant. Es ist geändert worden. 8. Gebot, gleich geblieben. 9. Gebot, leicht geändert. Das ist weggenommen worden hier. Und das 10. Gebot ist ganz leicht geändert worden.
[1:04:26] Insgesamt schätzt man oder sagt man ungefähr, dass 70% der Gebote Gottes im Mittelalter verändert worden sind. 70% von einer christlichen Kirche in einem christlichen Abendland für eine christliche Kultur. Frage: Wenn die Bundeskanzlerin vor die Presse zuhört und sagt: „Wir haben 70% der Verfassung Deutschlands geändert, machen Sie sich keine Sorgen, alles bleibt wie vorher.“ Was würden Sie sagen? „Wir haben nur 70% geändert, das waren nur Schönheitskorrekturen. Wir haben ein bisschen was gestrichen, was nicht mehr wichtig ist. Und dann haben wir ein bisschen was geändert. Aber Sie dürfen das auch nicht weiter studieren, weil das ist nur für die Experten.“ Was würden Sie denken? Das ist irgendwas faul, oder? Und ich glaube, es wird an der Zeit, dass wir uns damit beschäftigen, was dort passiert ist im Mittelalter, denn diese Dinge greifen weiter bis in unsere Zeit.
[1:05:20] Der letzte Punkt war, dass dort eine Herrschaftsperiode vorhergesagt wurde, nämlich eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Und diese Herrschaftsperiode, dreieinhalb Zeiten, erklärt sich in Offenbarung 12. Hier können wir jetzt den Bibelcode wieder anwenden. Wir haben in Offenbarung 12, Vers 14, dass eine Frau in der Wüste, wir werden nachher noch mehr darüber erfahren, eine Frau in der Wüste eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit ernährt wird. Und im gleichen Kapitel wird der gleiche Abschnitt wie genannt: 1260 Tage. Also aus irgendeinem Grund sind dreieinhalb Zeiten das gleiche wie 1260 Tage. Hier ist der Grund: Im Hebräischen bedeutet Zeit ein Jahr und dreieinhalb Zeiten sind demzufolge dreieinhalb Jahre. Ganz genau. Und dreieinhalb Jahre, wenn man davon ausgeht, dass das jüdische Kenntnissystem ungefähr 360 Tage pro Jahr hatte, hat genau 1260 Tage. Aber der entscheidende Punkt, die Bibel erklärt es sozusagen selbst. Dreieinhalb Jahre bedeutet 1260 Tage.
[1:06:14] Nun, hier noch ein Schlüssel für den Code, mit dem Sie viel aufschließen können in der Bibel. „Einen Tag will ich dir für ein Jahr aufgeben.“ Das heißt, wann immer Sie in der biblischen Prophetie, ob in Daniel, Offenbarung oder wo auch immer, Sie lesen etwas über Tage oder Wochen oder Monate, Sie schauen mal, wie viele Tage sind das überhaupt und dann tun Sie einfach die Tage in Jahre umwandeln. Und 1260 Tage sind demzufolge 1260 Jahre. Genau. Man will auch als 42 Monate bezeichnen. Und Sie kommen interessanterweise genau sieben Mal in der Bibel vor. Sieben Mal. In Daniel und Offenbarung.
[1:06:52] Und bevor wir Schluss machen, diese Frage: Wann begann die Vorherrschaft des mittelweiligen Kirchenstaates? Können Sie sich erinnern? Welches Datum war das? Wer weiß es noch? 538. Genau. Das war der Zeitpunkt, wo das dritte Horn ausgerissen wurde. Die Ostgoten, nicht wahr? Und jetzt eine ganz einfache Rechenaufgabe. 538. 1260 Jahre weitergerechnet. Wo kommen wir hin? Ins Jahr 1798. Und was geschah dort? Das werden wir in 10 Minuten erfahren.
[1:08:06] Musik