Veröffentlicht am
1.233 Klicks

Manuskript: CSH_Manuskript_2013 1st Nr 1

In dieser Cannstatt Study Hour-Folge mit Christopher Kramp wird die dringende Notwendigkeit von Erweckung und Reformation beleuchtet, basierend auf der Laodizeer-Botschaft aus Offenbarung 3. Der Vortrag analysiert die selbstverschuldete geistliche Blindheit und Armut der Gemeinde Laodizea und zeigt auf, wie Jesus als „Amen“, „treuer und wahrhaftiger Zeuge“ und „Ursprung der Schöpfung“ die Lösung für diesen Zustand bietet. Es werden die Angebote Jesu – geläutertes Gold, weiße Kleider und Augensalbe – als Weg zur wahren Erweckung und Reformation erklärt.

In dieser Cannstatt Study Hour-Folge mit Christopher Kramp wird die dringende Notwendigkeit von Erweckung und Reformation für die heutige Gemeinde beleuchtet. Anhand der Laodizeer-Botschaft aus Offenbarung 3 analysiert Kramp den geistlichen Zustand der Gemeinde, der durch Lauheit, Selbstüberschätzung und mangelnde geistliche Erkenntnis gekennzeichnet ist. Er zeigt auf, wie Jesus sich selbst als „Amen“, „treuer und wahrhaftiger Zeuge“ und „Ursprung der Schöpfung“ vorstellt, um die Lösung für diese Probleme anzubieten: echtes Vertrauen, die Gerechtigkeit Christi und die Fähigkeit, durch Gottes Wort zu sehen. Die Botschaft ermutigt zu einer tiefgreifenden persönlichen Erweckung und Reformation, um für die Wiederkunft Jesu bereit zu sein.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2013 Q3: Erweckung und Reformation

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!

[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Wir freuen uns, dass ihr wieder eingeschaltet habt auf joelmedia.de und auch auf Amazing Discoveries. Wir beginnen heute ein neues Quartal, drei Monate intensiven Bibelstudiums zu einem der wichtigsten Themen, vielleicht zu dem wichtigsten Thema, mit dem wir uns in dieser Zeit beschäftigen können, nämlich Erweckung und Reformation.

[1:34] Diese Tage hört man viel über Erweckung und Reformation in den Gemeinden und wir möchten uns die Frage stellen: Was sind Erweckung und Reformation wirklich? Und wie können wir aus der Bibel heraus erkennen, welche Art von Erweckung und welche Art von Reformation wir brauchen? Ich denke, das Studium der kleinen Propheten in den letzten drei Monaten hat uns gezeigt, dass vieles, was in der Bibel steht, über das Volk Israel auch auf uns zutrifft. Aber wir wollen nicht nur bei der Diagnose stehen bleiben, wir wollen sehen, was sich wirklich in meinem Leben, in deinem Leben, in deiner Gemeinde, in der ganzen weltweiten Gemeinde ändern kann, damit wir zum Licht der Welt werden und Jesus bald wieder kommen kann.

[2:14] Unser Thema heute, mit dem wir uns vorbereiten, ob das Bibelgespräch am 6. Juli ist: Erweckung, wir brauchen sie dringend! Bevor man darüber spricht, was Erweckung und Reformation sind und welche Prinzipien dort greifen, müssen wir uns überhaupt die Frage stellen: Brauchen wir überhaupt eine Erweckung und Reformation? Manch einer fühlt sich dadurch gedrängt und weiß gar nicht so sehr, was es damit auf sich hat, oder warum das überhaupt jetzt so betont wird. Ist doch alles gut, ich bin Christ, ich bin getauft, ich liebe Jesus vielleicht. Und warum brauchen wir Erweckung und Reformation? Wir wollen diese Minuten jetzt dazu nutzen, einmal ein biblisches Thema hier gründlich zu studieren und zu sehen, was uns die Bibel dazu zu sagen hat.

[2:52] Die Substanz unserer Folge heute beschäftigt sich mit Offenbarung 3, Verse 14 bis 22, einer Botschaft, die berühmt ist als die sogenannte Laodizeer-Botschaft. In Offenbarung 3 und dort ab Vers 14 wollen wir uns zunächst einmal das anschauen. Offenbarung 3, Verse 14 bis 22 ist der letzte Teil der sogenannten sieben Sendschreiben. In sieben kurzen Briefen zeigt Jesus durch den Propheten Johannes, was der gesamten christlichen Kirche durch die Jahrhunderte passieren wird. Jeder einzelne Brief stellt eine Epoche dar, das könnte man nachweisen, wenn man mehr Zeit hätte. Und die letzte Gemeinde ist die sogenannte Gemeinde Laodizea.

[3:41] Wir wollen hier mal lesen, was wir hier haben ab Vers 14: „Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes. Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund. Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt es an nichts, und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt. Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird. Und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst. Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich; so sei nun eifrig und tue Buße. Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“

[4:54] Wenn du ein Ohr hast, lieber Freund, liebe Freundin, dann höre, was der Geist uns heute zu sagen hat, der Gemeinde Laodizea. Es ist eine ernste Botschaft, eine ernüchternde Botschaft. Es ist die einzige Botschaft in den sieben Sendschreiben, in der Jesus auch nicht eine einzige Sache lobt. In allen anderen Sendschreiben sagt er: „Ich habe gesehen, dass du das hast, dass du Ausharren hast, oder dass du diejenigen nicht ertragen kannst, die die Lehre der Nikolaiten vortragen, oder dass du seine…“ und verschiedene andere Dinge, die er dort erwähnt. Aber Laodizea bekommt kein einziges Lob, sondern nur sehr deutlichen Tadel.

[5:30] Laodizea heißt wörtlich übersetzt „das Volk des Gerichts“. Es ist jener Teil in der Kirchengeschichte, wo sich das Volk Gottes zur Zeit oder zur Stunde des Gerichts befindet. Und die wird in Offenbarung 14 auch erwähnt, in Offenbarung 14, Verse 6 und 7. In Offenbarung 14, Verse 6 und 7, da finden wir auch einen Engel, und es heißt in Vers 6: „Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, den auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volk, Stamm und jeder Sprache und jedem Volk. Er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

[6:16] Hier finden wir einen Engel, der predigt das ewige Evangelium allen Nationen und Völkern, Stämmen und Sprachen als Erfüllung von Matthäus 24, Vers 14, wo es heißt: „Dieses Evangelium vom Reich soll gepredigt werden allen Nationen und dann zum Zeugnis und dann wird das Ende kommen.“ Aber jener Engel, der diese Botschaft vom Gericht Gottes in die Welt hinaus trägt, der die letzte Warnungsbotschaft allen Menschen predigt, dieser Engel wird selbst adressiert in der Laodizea-Botschaft. Mit anderen Worten: Obwohl er die vielleicht wichtigste Botschaft aller Zeiten hat, hat er selbst ein Problem.

[6:55] Der Engel predigt, und wir wissen, das Wort „Engel“ in der Bibel wird häufig verwendet, einfach nur als Bote. Das Wort „Angelos“ im Griechischen meint einfach Bote. Und gerade in der Laodizea-Botschaft sehen wir, dass der Engel dort kein buchstäblicher himmlischer Engel sein kann, denn es ist ein Engel, der in Sünde gefallen ist, aber der sich noch bekehren kann. Und das trifft weder auf die himmlischen Engel noch auf die gefallenen Engel zu. Es handelt sich also um Menschen, die diese Botschaft des Evangeliums weitertragen. Und die paradoxe Situation ist, dass wir hier einen Engel haben, einen Boten, eine Gemeinde, die die Botschaft des bald wiederkommenden Jesus in die Welt trägt und selbst nicht durch die Botschaft, wie sie predigt, geheiligt ist.

[7:31] Ich glaube, es lohnt sich, auf dem Matthäus 14 und auf dem Matthäus 3 eng zusammen zu denken: Boten, die die Welt warnen, aber selbst gewarnt werden müssen. Und das trifft natürlich auf uns zu, die wir wissen, dass die Stunde des Gerichts nach Daniel 8 und Daniel 9 und Daniel 7, 1844 begann, am Ende der 2300 Abend und Morgen, die in Daniel 8, Vers 14 beschrieben sind. Wer das noch nie gehört hat, der sei auf unsere Vorträge in Ausweg 2012 auf Joel Media verwiesen, wo wir das ausführlich beschreiben und zeigen in den Vorträgen 5, 6, 7, 8 und so weiter.

[8:12] Seit 1844 ist die Zeit, wo das Volk Gottes zur Stunde des Gerichts lebt und diese Botschaft in die Welt tragen soll, aber gleichzeitig in einem schlimmen Zustand sich selbst befindet und dringend etwas braucht, nämlich Erweckung und Reformation. Jesus stellt sich dieser Gemeinde des Gerichts wie folgt vor. Er sagt in Offenbarung 3, Vers 14: „Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der Amen.“ Jeder Gemeinde stellt sich Jesus vor mit bestimmten Attributen, die direkt auf das Problem und auf die Herausforderung jener Gemeinde zugeschnitten sind.

[8:57] Warum nennt sich Jesus hier der Amen? Das Wort Amen ist interessant. Die ursprüngliche Wurzel des Wortes hat folgende Bewandtnis: Wenn früher Nomaden zur Zeit des Alten Testamentes durch die Wüste marschiert sind, dann haben sie einen Platz gesucht, wo der Boden fest genug war, dass die Zelte auch hielten in den Stürmen und so weiter. Dieser Boden wurde mit einem verwandten Wort von Amen bezeichnet. Mit anderen Worten: Das Wort Amen, das wir meistens am Ende eines Gebets sprechen und damit meinen: „So soll es sein“, bedeutet wirklich, dass es ein fester Grund, ein sicherer Grund, auf dem wir unser Lebenszelt bauen können. Und Jesus sagt: „Ich bin der Amen, ich bin dieses feste Fundament.“

[9:47] Die Bibel gibt uns die gleiche Idee, wenn wir in 2. Korinther 1, Vers 20 lesen. 2. Korinther 1, Vers 20. Dort heißt es: „Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt, in ihm, gemeint ist Christus, ist das Ja und in ihm auch das Amen, Gott zum Lob durch uns.“ Mit anderen Worten: Jede Verheißung der Bibel findet ihre Erfüllung in Christus. Erst die Bestätigung der Verheißung. Mit anderen Worten: Ohne Christus erfüllt sich nicht eine Verheißung der Bibel. Ich kann also noch so viele Verheißungen lesen, eine Verheißungskonkordanz nachschlagen, wenn ich sie nicht in Christus annehme und Christus sie in mir erfüllen darf, dann wird sie für mich keine Bedeutung im Leben haben.

[10:25] Wir werden sehen, das Problem von Laodizea ist, dass sie zwar von Jesus wissen, aber nicht Jesus zu ihrem Fundament machen, dass die Verheißungen Gottes, obwohl sie in der Bibel stehen und Laodizea das weiß, sich im Leben der Laodizea-Gemeinde so selten erfüllen, weil sie sie nicht in Christus annehmen. Und Jesus sagt: „Ich bin das Amen, ich bin die Garantie jeder Verheißung.“ Und Laodizea werden ja später in der Botschaft Verheißungen gegeben: „Wer überwindet, wie ich überwunden habe.“ Und vielleicht denken wir, das ist unmöglich, das schaffen wir nicht. Aber Jesus sagt, die Bibel sagt: „In ihm ist das Amen, in ihm ist es das, so soll es sein, er ist das Fundament dieser Botschaft.“

[11:04] Gehen wir zurück zu Offenbarung 3. Dort heißt es nicht nur, dass er der Amen ist, es heißt auch, er ist der treue und wahrhaftige Zeuge. Einen Zeugen braucht man im Gericht. Und Jesus ist derjenige, der im himmlischen Gericht, so sagt uns Daniel 7, Verse 13 und 14, dort vor deinem Vater steht und so wissen wir aus 1. Johannes 2, Vers 1, unser Fürsprecher ist. Jesus spricht für uns, er ist unser Anwalt. Und wenn wir mit ihm verbunden sind, dann wird er unseren Fall durch das Gericht bringen. Aber die Bibel sagt auch, dass er ein treuer und wahrhaftiger Zeuge ist. Mit anderen Worten: Er sagt die Wahrheit.

[11:36] Denn Jesus selbst hält die Gebote Gottes. Und in den zehn Geboten heißt es in 2. Mose 20 und dort Vers 16. 2. Mose 20 und dort Vers 16, das berühmte neunte Gebot. Dort heißt es: „Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten.“ Nun, Jesus hat uns selbst als seinen Nächsten, als denjenigen, der uns mit Nächstenliebe gerettet hat. Und Jesus wird kein falsches Zeugnis gegen uns reden. Mit anderen Worten: Im himmlischen Untersuchungsgericht wird er nicht flunkern und unseren Fall besser darstellen, als er ist. Er wird ihn natürlich auch nicht schlechter darstellen, aber er wird auch nicht die Unwahrheit sagen, nur um uns in den Himmel zu boxen.

[12:25] Jesus Christus, so sagt uns die Laodizeer-Botschaft, sagt im Himmel die Wahrheit über unseren geistlichen Zustand. Er verblendet dort niemanden in den Augen oder führt jemanden irre, damit die Engel glauben, wir sind besser, als wir wirklich sind. Jesus ist ein treuer und wahrhaftiger Zeuge. Und ein Zeuge sagt das, was er sieht und was er gesehen hat, was er gehört hat, was er erlebt hat. Jesus sagt dort im himmlischen Gericht das aus, was er in unserem Leben sieht und hört und erlebt. Jesus wird nicht lügen.

[13:03] Das dritte Attribut, mit dem er sich beschreibt in der Laodizeer-Botschaft, neben dem Amen und dem treuen und wahrhaftigen Zeugen, ist, so finden wir in Offenbarung 3, Vers 14, die Formulierung: „der Ursprung der Schöpfung Gottes.“ Manche haben versucht, das so hinzubiegen, dass es bedeutet, dass er das erste geschaffene Wesen ist. Aber das ist völlig unbiblisch. Die Bibel sagt: „Alles ist durch dasselbe entstanden, durch das Wort Gottes, und da ist nichts, was nicht durch das Wort Gottes entstanden ist.“ Und so kann das Wort selbst nicht entstanden sein, sondern hat selbst schöpferische Kraft.

[13:41] Das Wort „Ursprung“ meint, er ist der Urheber, er ist derjenige, der die ganze Schöpfung sozusagen geschaffen hat und ins Dasein gerufen hat. Und die Bibel gibt uns da eine schöne Beschreibung in Kolosser 1 und dort Vers 16 und 17. Kolosser 1 und dort Vers 16 und 17. Die Bibel sagt: „Denn in ihm, wie der Gemeinde ist Christus, in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seines Thron oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten; alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Und er ist vor allem und alles hat seinen Bestand in ihm.“

[14:26] Wir haben schon mehrmals hier in früheren Monaten in der Cannstatt Study über diesen Vers gesprochen. Jesus hat alles geschaffen und alles ist für ihn geschaffen und alles hat seinen Bestand durch ihn. Wenn wir das übertragen auf die Laodizea-Botschaft, ist es ein sehr, sehr wichtiger Gedanke, denn Jesus hat schöpferische Kraft. Das wissen wir auch aus Johannes 1, Vers 1, wo es heißt: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ Und dann heißt es: „In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.“ Als Gott sprach: „Es werde Licht“, wurde dort Licht.

[14:54] Jesus als der Ursprung der Schöpfung Gottes hat schöpferische Kraft und er kann uns ein neues Herz schaffen, denn daran mangelt es Laodizea. Wie wir noch sehen werden, Laodizea hat nicht wirklich das Problem, dass es zu wenig theologische Erkenntnis hat. Laodizea mangelt es nicht an gewissen Weisheiten oder intellektuellem Verständnis. Laodizea mangelt es an einem neuen, bekehrten Herzen.

[15:29] Aber bevor Jesus diese schneidende Wahrheit Laodizea sagen muss, sagt er bereits, was die Lösung ist. Er sagt: „Ich bin das Amen, ich bin die Garantie der Verheißung, ich bin der treue und wahrhaftige Zeuge. Ich stehe zu euch, ich bin treu. Wenn ihr eure Sünden bekennt, dann bin ich treu und gerecht und ich kann euch ein neues Herz schaffen.“ Bevor der Tadel kommt, kommt die Verheißung in der Selbstbeschreibung Jesu. Jesus ist die Hoffnung für Laodizea. Und deswegen müssen wir Jesus in den Mittelpunkt stellen, diese Erweckung und Reformation. Denn wenn wir auf ihn schauen und ihn sehen, wie er wirklich ist, was er wirklich uns anbietet, dann werden wir wirklich erweckt und reformiert. Er kann uns neu schaffen und er schafft uns dann für sich. Wenn wir die Neuschöpfung in unserem Herzen erleben, dann gehören wir Christus und wir werden sogar durch ihn erhalten. Und auch das ist etwas, was Laodizea lernen muss und verstehen muss.

[16:30] Jesus, nachdem er sich selbst beschreibt, beginnt nun seine Beschreibung der Gemeinde Laodizea mit folgenden Worten. Er sagt in Vers 5: „Ich kenne deine Werke.“ Und lieber Freund, liebe Freundin, das gilt nicht nur allgemein für die weltweite Gemeinde, das gilt für mich und gilt für dich. Jesus sagt: „Ich kenne deine Werke.“ Vielleicht kennen deine Gemeinde deine Werke nicht. Vielleicht kennen deine Kinder, vielleicht sogar dein Ehepaar nicht das, was du tust. Vielleicht weißt du selbst nicht mal genau, was du alles denkst und was in deinem Herzen alles so schlummert. Aber Jesus sagt: „Ich kenne deine Werke. Ich weiß genau, was du tust.“

[17:04] Und Werke sind wichtig. Denn die Bibel sagt uns in Prediger 12, Verse 13 und 14, dass diese Werke die Grundlage sind im Gericht Gottes. Und das ist, wie an Laodizea geht. In Prediger 12, Verse 13 und 14 heißt es: „Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote.“ Das ist übrigens fast identisch mit der ersten Engelsbotschaft, nochmal in 14, Vers 7. „Denn das macht den ganzen Menschen aus; denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse.“ Und dieser Jesus, der alles Verborgene, jedes Werk im Gericht präsentieren wird, der sagt uns jetzt schon hier und sagt: „Ich kenne deine Werke, ich weiß, was dort im Gericht vorgebracht werden wird.“ Möchtest du nicht mir all das übergeben, damit ich als dein Anwalt deinen Fall positiv führen kann?

[18:09] Jesus weiß ganz genau, was in deinem und meinem Leben passiert. Und es muss bewusst sein, wenn wir die Botschaft von Laodizea studieren, dass es da jemanden gibt, der uns besser kennt als wir selbst. Vor ihm können wir uns nicht verstecken. Vor den Augen Jesu kannst du dich nicht verstecken, lieber Freund, liebe Freundin. Er weiß genau, wie es in deinem Herzen aussieht. Und wenn du ganz ehrlich das zulässt, weißt du schon jetzt: Wir brauchen Erweckung und Reformation, ich brauche Erweckung und Reformation, und du wahrscheinlich auch.

[18:45] Er sagt: „Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist.“ Was ist diese Kälte? Was sagt uns die Bibel? Matthäus 24 und dort Vers 12 heißt es: „Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.“ Die Kälte ist ein Überhandnehmen, ein Überborden von Gesetzlosigkeit. Und Gesetzlosigkeit nach 1. Johannes 3, Vers 4 ist Sünde, denn jede Sünde ist Gesetzlosigkeit. Also ein offenes Überhandnehmen der Sünde ist Kälte. Demzufolge wäre heiß sein das Fernbleiben von Sünde.

[19:36] Aber das Problem von Laodizea ist nicht, dass sie völlig überhand, also überbordend sündigen und das offen und ganz rebellisch tun. Das Problem ist, dass sie so lau-warm sind, dass sie mit einem Bein in der Gerechtigkeit Gottes oder der Gerechtigkeit Gottes folgen wollen, mit dem anderen Bein immer noch Bodenkontakt zur Sünde haben und diesen nicht verlassen wollen. Und das nennt die Bibel auch Heuchelei.

[20:06] Hesekiel 20, Vers 39 sagt uns, was Gott darüber denkt. Hesekiel 20 und dort Vers 39. Dort heißt es: „So geht nur, spricht Gott der Herr, ihr vom Haus Israel, und dient nur jeder seinen Götzen, aber danach werdet ihr gewiss auf mich hören und meinen heiligen Namen künftig nicht mehr mit euren Gaben und mit euren Götzen entheiligen.“ Gott sagt: „Ich finde es eine Entheiligung meines Namens, wenn ihr gleichzeitig mich ehrt und die Götzen.“ Er sagt: „Dann geht lieber und dient den Götzen alleine.“

[20:46] Und das ist das, was Jesus uns sagt in Vers 15: „Ach, dass du kalt oder heiß wärst, entscheide dich!“ Das ist das, die Botschaft, die Elia dem Volk auf dem Berg Karmel gesagt hat: „Entscheidet euch, entweder Baal oder Gott, aber nicht beide gleichzeitig.“ Nun, wir wissen, dass Gott sich wünscht, dass jeder Einzelne Gott nachfolgt und nicht Baal. Aber wenn es etwas gibt, was Gott gar nicht kann und gar nicht begreifen kann, dann ist das, wenn sein Volk gleichzeitig Baal und Gott dient. Weil damit werden sie zu den größten, nicht nur Verführten, sondern Verführern.

[21:29] Ein Mensch, der offen in der Sünde lebt, der kann bekehrt werden, denn er versteht, dass er Gott braucht. Aber ein Mensch, der in Sünde lebt und gleichzeitig glaubt, dass er Gott dient, ist in einer gefährlichen Situation. Und so findet sich Laodizea in einer tödlich gefährlichen Situation.

[21:49] Vers 16 heißt es, dass Jesus sagt: „So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.“ Jesus, unser Fürsprecher im himmlischen Gericht, trägt unsere Namen auf seiner Zunge. Er spricht für uns. Aber Jesus sagt: „Wenn ihr euch weiter dafür entscheidet, Böses und Gutes zu vermischen, Licht und Finsternis gleichzeitig in eurem Herzen zu lassen, wenn ihr euch weiterhin dafür entscheidet, gleichzeitig einmal die Woche Gott zu dienen und unter der Woche dem Satan, dann kann ich nicht weiter euer Fürsprecher sein. Ich werde euch ausspucken aus meinem Mund.“

[22:27] Und es gibt nichts Furchtbares, nichts Schrecklicheres auf der Welt, als wenn Jesus sagt: „Ich kann deinen Fall im himmlischen Gericht nicht mehr verteidigen.“ Dann kannst du dich, lieber Freund, auf den Kopf stellen, dein Fall ist dann hoffnungslos. Unsere einzige Hoffnung besteht darin, dass wir an Christus sind und mit Christus verbunden sind und festhalten an dem Bekenntnis, dass er unser Hoher Priester ist.

[22:58] Was also ist das Problem von Laodizea? Jesus geht jetzt an die Diagnose, Vers 17: „Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt es an nichts, und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.“

[23:15] Laodizea hält sich für ziemlich gut. Und wahrscheinlich geht es auch dir so und vielen anderen und uns allen so, dass wir glauben, wir sind auf einem guten Weg. Jesus kommt bald, wir sind auf dem Weg der Gerechten, und wenn bald die Endzeitereignisse eintreten, dann werden wir gerettet werden. Frage: Bist du dir sicher, dass es auf dich auch zutrifft? Oder könnte es sein, dass Jesus mit seiner Beschreibung eben nicht nur den Bruder, die Schwester meint, die dir jetzt sofort in den Sinn kommt, sondern vielleicht sogar dich und mich? Ich glaube, jeder, der bei dieser Botschaft nicht an sich selbst denken muss, der ist am allermeisten gemeint.

[24:05] Was ist der Zustand von Laodizea? Jesus bringt fünf Attribute vor, fünf Zustandsbeschreibungen, die wir kurz anschauen wollen. Das erste, was er sagt: „Du bist elend.“ Auch wenn das das Volk nicht versteht, auch wenn Laodizea das selbst nicht sieht, sagt Jesus, der sie genau kennt: „Er sagt: Du bist elend.“

[24:22] Jetzt die Bibel sagt uns genau, was dieses Elend bedeutet. Denn das Wort kommt im Griechischen nur noch an einer einzigen Stelle in der Bibel vor, und das in Römer 7. Römer 7 ist ein besonders spannendes Kapitel, das wir vielleicht nochmal ausführlicher anschauen müssen. In Römer 7 und dort Vers 24, dort spricht Paulus in dem Kapitel von seiner Erfahrung, dass er weiß, was die Wahrheit ist und sie trotzdem nicht tut. Er weiß, was Sünde ist und tut sie trotzdem. Und dann heißt es in Vers 24: „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen von diesem Todesleib?“

[25:01] Paulus sagt, dass elendig bedeutet, zu wissen, was die Wahrheit ist und sie trotzdem nicht zu tun. Zu wissen, was Sünde ist und sie eigentlich nicht tun zu wollen und trotzdem zu tun. Das ist ein elender Zustand. Was ist der Zustand von Laodizea? Sie wissen, was richtig und falsch ist und tun trotzdem das Falsche. Und kämpfen sich dagegen aus eigener Kraft an, aber können die Sünde nicht überwinden. Dieser Zustand der Hilflosigkeit, dass ich weiß, was Gott von mir möchte, aber ich schaffe es irgendwie nicht. Und deswegen glaube ich vielleicht irgendwann: Ich muss gar nicht die Sünde überwinden. Gott hat mich auch so lieb, und alles wird schon gut. Das ist der Zustand Laodizeas.

[25:39] Jetzt Paulus hat es wenigstens noch erkannt. Paulus hat erkannt, dass das ein schrecklicher Zustand ist. Er sagt: „Wer wird mich erlösen?“ Heutzutage sagen viele: „Na, der Herr, der Paulus war so und er ist gerettet worden, dann bin ich ja ganz gut, wenn es zu mir wie Römer 7 geht.“ Wie viele Christen heute rechtfertigen ihre Anschauung über die Sünde mit Römer 7 und sagen: „Herr, ich möchte zwar nicht sündigen, aber ich tue es halt, und das ist das, was in Römer 7 steht.“ Liebe Freunde, in Römer 7 ist eine Warnung. Paulus war nicht froh und Paulus hatte keine Ruhe, solange er in Römer 7 war. Erst als er die Erfahrung von Römer 8 machte. Als der Geist Gottes eine Erweckung und Reformation diesen Menschen, den er hier beschreibt, bewirkt, da kommt das Evangelium zur vollen Kraft. Als er sagt, dass die, die durch den Geist Gottes geleitet werden, nicht mehr verpflichtet sind, dem Fleisch zu dienen.

[26:32] Laodizea hat ein Problem mit der Sünde.

[26:42] Das zweite Wort ist: erbärmlich. Und auch hier finden wir eine biblische Definition in 1. Korinther 15 und dort Vers 19. 1. Korinther 15 und dort Vers 19. Das heißt: „Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die Elendesten unter allen Menschen.“ Das Wort, das hier steht im Griechischen, ist das selbe Wort, was in der Laodizeer-Botschaft mit „erbärmlich“ übersetzt wird. Was die Bibel sagt ist, dass diejenigen, die ihr gesamtes Christsein allein auf diese Erde, auf diese Kultur, auf dieses Zeitalter beschränken und sich einfach darin wohlfühlen wollen, die sind erbärmlich. Könnte es sein, dass Laodizea der Blick für die Ewigkeit verloren gegangen ist, dass sie eben hier und jetzt gute Christen sein wollen, dass sie das Christsein einfach hier als Salzmodell in die Welt hineintragen wollen, so wie wir sie oft hört, und dann einfach hier sozial engagiert sein und in diesem Leben hier eine christliche Hoffnung weitergeben wollen? Aber das führt zu einem erbärmlichen Zustand. Nichts verkehrt damit, hier in dieser Welt ein Licht zu sein. Aber die christliche Hoffnung geht weit darüber hinaus, über das, was gerade sichtbar ist, in die Ewigkeit hinein.

[27:56] Wie oft denkst du über die Ewigkeit, über die himmlischen Dinge nach? Laodizea ist erbärmlich, Laodizea ist elend und Laodizea ist auch blind.

[28:10] 2. Petrus 1 und dort Vers 9 gibt uns einen Hinweis darauf, was diese Blindheit bedeutet. 2. Petrus 1, Vers 9. Das heißt es: „Wem dagegen diese Dinge fehlen, der ist blind und kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen.“ Diese Dinge, das sind die Dinge, die von Vers 3 bis Vers 8 beschrieben werden, manchmal auch als die „Leiter der Petri“ bezeichnet, diese Abfolge von verschiedenen Dingen: im Glauben zu leben, wo vom Eifer und Glauben die Tugend kommt, die Erkenntnis, die Selbstbeherrschung, der standhafte Ausharren, die Gottesfurcht, die Bruderliebe und die Liebe. Diese Dinge, die in der christlichen Erfahrung aufbauend sich einander bedingen, das heißt das Fortschreiten in der Gnade, die Heiligung. Und Petrus sagt: „Wem dagegen diese Dinge fehlen, wer sie nicht hat, der ist blind und kurzsichtig und nicht nur fehlt ihm die gegenwärtige Erfahrung, er hat auch die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen.“

[29:12] Übrigens, wer diese Dinge hat, von dem heißt es in Vers 10: „Darum, Brüder, seid umso eifriger bestrebt, eure Berufung und Auserwählung festzumachen; denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals zu Fall kommen.“ Aber Laodizea kommt ständig zu Fall, weil diese Dinge, dieses Wachstum in der Gnade fehlt. Es ist vielleicht viel darüber gesprochen worden, dass wir irgendwann mal wachsen müssen, aber es ist nicht passiert. Keine Zunahme an Selbstbeherrschung, keine Zunahme an Gottesfurcht, keine Zunahme an echter, ungeheuerlicher Brüderliebe. Blindheit und ein Vergessen der Reinigung von den früheren Sünden.

[29:50] Und dann ist da 1. Mose 3, Vers 7, denn das Grundproblem von Laodizea: Sie sind nackt. 1. Mose 3, Vers 7. Da lesen wir, was diese Nacktheit zuallererst bedeutet. Es heißt dort: „Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet und sie erkannten, dass sie nackt waren, und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schutz.“ Als Adam und Eva sündigten und sich von Gott trennten, durch diese eine Sünde, eine Scheidewand zwischen ihnen und Gott war. So wie uns Jesaja 59, Vers 2 sagt: „Da erkannten sie ihre Nacktheit.“ Das Licht des Evangeliums, das Licht der Gegenwart Gottes, der Herrlichkeit Gottes war von ihnen gewichen.

[30:36] Könnte es sein, dass Laodizea ebenfalls wegen der Sünde, an der es festhält, getrennt ist von der Herrlichkeit Gottes, getrennt ist von der rettenden Gegenwart Gottes, getrennt ist von der Kraft des Evangeliums? Dass die Theorie des Evangeliums hier oben abgespeichert ist, weil man sie in die Welt tragen will, mit Flyern und mit Vorträgen und mit Bibelstunden, aber dass die Kraft des Evangeliums selbst nicht erlebt wird? Erlebt wird: erhebend, erbärmlich, blind und bloß.

[31:20] Wie schön, dass Jesus nicht nur eine Diagnose gibt, sondern dass Jesus, der sagt: „Ich bin das Amen, ich bin die Garantie der Verheißung, ich bin der Ursprung der Schöpfung Gottes, ich kann ein neues Herz geben, ich kann aus Finsternis Licht machen, ich kann aus Wüste Ordnung machen, ich kann aus Nichts alles machen.“ Dass dieser Jesus in Offenbarung 3, Vers 17, Verzeihung, Vers 18, drei Dinge uns anbietet.

[31:42] In Offenbarung 3, Vers 18 heißt es: „Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird. Und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst.“ Drei Dinge bietet Jesus uns an. Das erste ist: Gold, das im Feuer geläutert ist. Und auch hier gibt uns die Bibel eine wunderbare Erklärung. Es ist so schön, dass die Bibel sich selbst auslegt. In 1. Petrus 1 und dort Vers 7 heißt es: „Damit die Bewährung eures Glaubens, der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer probe wird, Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi.“

[32:30] Es ist der wahre, der rettende Glaube, der als Gold, das im Feuer geläutet wird, dargestellt wird. Was Laodizea am allerersten und am allerdringendsten braucht, ist rettender, wahrer Glaube. Und was ist das Problem von Laodizea? Wenn man ihm sagt: „Ich habe Gold für dich, damit du reich wirst“, sagt Laodizea: „Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt es an nichts. Ich habe schon Glauben.“

[32:56] Vielleicht hast du gehört, dass Laodizea sagt: „Wir müssten etwas mehr Missionseifer haben, wir müssten vielleicht die Gesundheitsbotschaft besser umsetzen, wir sollten mehr Endzeit-Prophetie studieren, aber zumindest glauben wir noch an Jesus.“ Lieber Freund, liebe Freundin, das ist das Laodizea-Problem. Laodizea versteht nicht, dass sie nicht glauben. Und deswegen sind sie in einer bärmlichen Situation. Denn es ist der Glaube, der sie retten würde. Es ist Johannes 3, Vers 16, das sagt: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.“

[33:30] Und hier ist Jesus und sagt der Gemeinde Laodizea: „Das Problem, das allererste, was du brauchst, ist Glaube, denn ansonsten gehst du verloren.“ Laodizea braucht nicht noch einen Ausschuss, nicht noch eine Konferenz. Laodizea braucht Glauben, echten rettenden Glauben, von dem die Bibel sagt, in Matthäus 4, Vers 4 und Römer 1, Vers 17, wenn man die zusammenlegt, dass Glaube bedeutet: Leben aus jedem Wort.

[34:00] In Jakobus 2, Vers 19 wird uns gewarnt vor einem Glauben, der zwar viel weiß, aber keine Wirkung hat. In Jakobus 2, Vers 19 heißt es: „Du glaubst, dass es einen Gott gibt; du tust wohl daran. Auch die Dämonen glauben es und zittern.“ Laodizea hat den Glauben der Dämonen. Sie wissen, dass es Gott gibt. Sie wissen, dass Jesus am Kreuz gestorben ist. Sie wissen, dass der Sabbat der richtige Tag ist. Sie wissen, was man essen und was man nicht essen sollte. Sie wissen, dass Jesus in den Wolken des Himmels wiederkommt. Sie wissen, dass 1844 die Stunde des Gerichts ist. Und übrigens, all das wissen die Dämonen auch. Man könnte sogar meinen, manchmal wissen die Dämonen sogar mehr als wir. Aber Dämonen werden nicht gerettet. Und wenn es, wie unser Glaube, nur auf dieser Ebene ist, dann werden wir genauso wenig gerettet werden wie die Dämonen.

[34:46] Der Glaube, das Leben aus jedem Wort, egal was Gott sagt, die schöpferische Kraft des Gottes in meinem Leben annehmen, als Kraft des Evangeliums, nicht nur als Theorie, sondern wissen, dass Jesus, der das Amen hinter jeder Verheißung ist, dass wenn er etwas sagt, es tatsächlich in meinem Leben passieren kann und wird, wenn ich diesen Glauben annehme. Diesen Glauben brauchen wir. Und er muss durch das Feuer geläutert werden.

[35:16] Die Bibel sagt uns in Hohelied 8, Vers 6, worin dieses Feuer besteht. Schauen wir gemeinsam in Hohelied 8 und dort Vers 6. Die Bibel sagt: „Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Armen; denn die Liebe ist stark wie der Tod, und der Eifer unbezwinglich wie das Totenreich. Ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn.“ Es ist die Liebe, die mit dem Glauben zusammenwirkt, die Wirkung erzeugt. Und genau das ist, was Galater 5, Vers 6 sagt. In Galater 5 und dort Vers 6 heißt es: „Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, sondern der Glaube, der durch die Liebe wirksam ist.“

[36:12] Das Gold, das im Feuer geläutert ist und uns wirklich reich macht, das wirklich Wirkung zeigt. Aber Jesus bietet nicht nur das Gold an, das im Feuer geläutert ist. Das Zweite, was er anbietet, ist das weiße Kleid. Und die Bibel sagt uns in Offenbarung 19, Vers 8, wofür dieses weiße Kleid steht. Schauen wir in Offenbarung 19, Vers 8.

[36:29] Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend. Denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“ Manche Übersetzungen sagen auch richtigerweise: „die gerechten Taten der Heiligen.“ Denn Gerechtigkeit ist nicht nur etwas, was Gott über uns sagt, sondern etwas, was in unserem Leben auch Realität ist. Denn Gott ist kein Lügner. Jesus ist ein treuer und wahrhaftiger Zeuge. Und wenn er sagt, dieser Mensch ist gerecht, dann ist der Mensch auch wirklich gerecht. Jesus nennt niemanden gerecht, der weiterhin ungerecht lebt.

[37:13] Und das Wort Gottes, das Wort Jesu, hat die Kraft, nicht nur Licht zu bringen, sondern auch Gerechtigkeit. Es ist Offenbarung 7, Vers 13, wo uns gezeigt wird, wo wir mit unseren dreckigen Kleidern, unseren schmutzigen Kleidern hingehen können, um sie weiß zu machen, damit wir diese Gerechtigkeit, die aus dem Wort Gottes kommt, die von Jesus Christus kommt, in unserem Leben selbst erleben dürfen.

[37:37] In Offenbarung 7, Vers 13 heißt es: „Und einer von den Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit weißen Kleidern bekleidet sind? Und woher sind sie gekommen? (Vers 14) Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Kleider gewaschen und sie haben ihre Kleider weiß gemacht im Blut des Lammes.“ Sie haben ihre Kleider genommen und in das Blut des Lammes hineingetaucht. Doch statt rot kommen diese Kleider weiß hervor. Was für ein Wunder. Wenn du mit deinem Lebenskleid, das befleckt und beschmutzt ist, zu dem Blut Jesu kommst und es noch einmal dort hineintauchst, dann kommt dein Leben weiß hinaus. Es ist ein Wunder. Und das kann nur durch den Glauben geschehen. Durch den echten, rettenden Glauben. Das Leben aus jedem Wort. Weil Gottes Wort die Kraft hat. Weil er die schöpferische Kraft hat. Weil Jesus das Amen hinter jeder Verheißung ist.

[38:36] In Sacharja 3, wir schauen uns das zeitgründig an, wird uns beschrieben, wie das im Untersuchungsgericht tatsächlich vor sich geht. Dort wird ein Mensch beschrieben, Josua, der Hohepriester, der dort von Jesus neu eingekleidet wird mit den weißen Kleidern der Gerechtigkeit.

[38:52] Dann gibt es noch etwas, was Jesus anbietet. Und das ist die Augensalbe. Und interessanterweise gibt es eine Geschichte, wo Jesus einen blinden Mann mit Augensalbe gesalbt hat. Wir finden sie in Johannes 9 und dort Vers 6.

[39:12] Was heißt es: „Als er dies gesagt hatte, spie er, Jesus, auf die Erde und machte einen Brei mit dem Speichel und strich den Brei auf die Augen des Blinden.“ Das scheint eine sehr merkwürdige Sache zu sein. Jesus spuckt aus und spuckt auf die Erde und macht einen Brei zwischen dem Staub der Erde und dem, was in seinem Mund gewesen ist. Und genau damit bestreicht er die Augen des Blinden. Aber hier ist die tiefe Symbolik dahinter: Das, was in Jesu Mund ist, der Speichel, das ist ein Symbol für Gottes Wort. Das, was aus seinem Mund herausgeht. Und das verbindet sich mit dem Staub der Erde. Und die Bibel sagt uns, dass ihre Entstehung genau so ist, dass Gottes Wort sich mit dem Menschlichen verbunden hat.

[39:59] Die Bibel ist diese Augensalbe. Die Bibel, inspiriert vom Heiligen Geist, aus dem Mund Gottes hervorkommend, gleichzeitig geschrieben von Menschen, die nur Staub waren. Das, was aus Gottes Mund hervorkommt und der Staub der Erde, verbindet sich zu einem Brei. Das ist die Bibel, die uns die Augen öffnen möchte, vor unserem wahren Zustand, damit wir erkennen, was wir brauchen.

[40:28] In Offenbarung 3, Vers 19 heißt es: „Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich; so sei nun eifrig und tue Buße.“ Auch Paulus hat uns diesen Gedanken deutlich gemacht in Hebräer 12, dass, wenn wir von Gott getadelt werden, es nicht ist, weil Gott uns so gerne ausschimpft, sondern weil er uns unbedingt retten möchte, weil er uns so sehr liebt. Und er sieht, dass wir gerade auf die Wand zu laufen, blind wie wir sind.

[41:04] In Hebräer 12, Vers 4 heißt es: „Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde.“ Genau das ist das Problem von Laodizea. Sie schauen zu selten auf Jesus, den Anfänger und Vollender ihres Glaubens, damit sie den Kampf vollenden, der vor ihnen liegt, das Ablegen der Sünde, so wie es in Vers 1 und 2 heißt. Sie haben noch nicht widerstanden im Kampf bis aufs Blut gegen die Sünde. Und Vers 5: „Und habt das Trostwort vergessen, das zu euch als Söhnen spricht: Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst; denn wen er lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.“

[41:35] Und weil Laodizea, die noch nicht bis aufs Blut widerstanden hatte und dieses Wort vergessen hat, deswegen erinnert Jesus sie daran und sagt: „Wen ich lieb habe, den überführe ich und züchtige ich.“

[41:55] In Hebräer 12, Vers 11 heißt es: „Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen.“ Danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.“ Mit anderen Worten: Die Laodizea-Botschaft macht uns vielleicht traurig, sie macht uns vielleicht Schmerzen, vielleicht fühlen wir uns schlecht, wenn wir sehen, wie genau Jesus unser Leben kennt. Aber all das hat nur ein Ziel, damit die friedsame Frucht der Gerechtigkeit tatsächlich in mir wachsen und reifen kann.

[42:27] In Vers 10 heißt es schon: „Denn jene haben uns wenige Tage gezüchtigt, so wie es ihnen richtig erschien. Er aber, Gott, zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden.“ Gott möchte, dass wir so heilig sind wie er. Wodurch geschieht es? Durch die Laodizea-Botschaft, durch seine Züchtigung.

[42:51] In Offenbarung 3, Vers 20 macht Jesus den Aufruf. Er sagt: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.“

[43:08] Lieber Freund, liebe Freundin, hörst du heute die Stimme Jesu an deiner Herzenstür klopfen? Er sagt: „Lass mich hinein.“ Hör auf, weiterhin zu glauben, nur weil du Mitglied einer Gemeinde bist, oder nur, weil du die 28 Glaubenspunkte auswendig kennst, oder weil du schon so viel Aktives in der Gemeinde gemacht hast, deswegen wirst du gerettet werden. Hör auf, das zu denken. Fang an, die Laodizea-Botschaft ernst zu nehmen. Lass mich hinein, damit ich dir echten Glauben geben kann und das Wort Gottes für dich zu einer Quelle des Lebens wird.

[43:47] Lieber Freund, liebe Freundin, lass dir das gesagt sein, was der Psalmist in Psalm 95 in Vers 7 und Vers 8 sagt: „Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und auch heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht, wie bei der Herausforderung am Tag der Versuchung in der Wüste.“ Wenn du heute seine Stimme hörst, wie er an der Tür klopft, so verstocke dein Herz nicht.

[44:14] Die Israeliten waren alle freigemacht worden aus der Sklaverei. Sie alle sind getauft worden in der Wolke und durch das Meer auf Mose. Sie alle haben das Gesetz Gottes bekommen. Sie hatten das Heiligtum vor Augen. Sie haben das Heiligtum, das Symbol des Evangeliums, vor sich hergetragen und trotzdem ist fast eine gesamte Generation im Staub der Wüste umgekommen. Mit dem Evangelium vor sich, mit Jesus in leibhafter Gestalt, der sie geführt hat. Seine Gegenwart hat sie nicht gerettet. Ja, Jesus ist überall. Jesus ist gegenwärtig. Jesus ist bei uns. Aber wenn wir ihn nicht hineinlassen, unsere Herzenstür, dann nützt uns die physische Gegenwart von Jesus.

[44:54] Und von den zwei Menschen, die aus der ersten Generation der Wüstenwanderung ins Land Kanaan gekommen sind, war keiner von ihnen ein Levit. Denkt darüber nach, dass alle Leviten, die beim goldenen Kalb treu zu Gott standen und nicht mitgemacht haben mit dem Abfall, dass alle von ihnen in der Wüste gestorben sind. Vielleicht sagst du: „Ich bin ein bibeltreuer Christ, ich mache mit dem allgemeinen Abfall nicht mit, ich vertraue dem Wort Gottes und habe schon in der Vergangenheit das und jenes getan.“ Nimm die Leviten als warnendes Beispiel. Die Treue vor zwei Jahren ist keine Garantie für Treue in drei Jahren. Wir müssen die Laodizeerbotschaft in unser Herz hineinlassen.

[45:54] In Offenbarung 3, Vers 21 steht eine der gewaltigsten Verheißungen der Bibel. Bevor wir sie lesen, wollen wir uns daran erinnern, dass Jesus während seiner Beschreibung für Laodizea als allererstes sagt: „Ich bin der Amen. Ich bin die Garantie dieser Verheißung. Wenn du mich hast, wirst du diese Verheißung erleben. So soll es sein. Amen.“

[46:18] Was ist die Verheißung? Offenbarung 3, Vers 21. Jesus sagt: „Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.“

[46:32] Lieber Freund, liebe Freundin, lass diesen Gedanken zu in deinem Herzen. Du kannst überwinden. Wir können überwinden. Das ist die gute Nachricht des Evangeliums. Und es ist die Nachricht, die Laodizea so sehr braucht. Jesus sagt nicht einen einzigen Vers über Gesundheitsbotschaft, nicht einen einzigen Vers über Mission, nicht einen einzigen Vers über Gemeinde-Struktur. Sein Punkt ist, sein Anliegen ist: Wie schaffe ich es, mein Volk zu überwinden zu machen? Denn wenn sie überwunden sind, dann werden all die anderen Punkte sich von alleine ganz schnell lösen. All die anderen Fragen sich ganz schnell klären. Antworten werden dann ganz schnell aus der Bibel gefunden werden, wenn wir nur erst einmal wirklich in unserem Leben zu Überwindern werden.

[47:15] Nicht vergessen: Das Amen hinter dieser Verheißung ist Jesus Christus selbst. Wer überwindet? Wie sollen wir überwinden? So wie er überwunden hat. Als Jesus in der Wüste vom Satan verführt worden ist, hat er eine einfache und wirksame Strategie gehabt: „Es steht geschrieben.“ Es war das Wort Gottes. Die Augensalbe. Die schöpferische Kraft des Wortes, die ihn bewahrte vor der Sünde. Und er hat das deswegen getan, weil er wusste, genau das ist die Methode, die du und ich, auch wenn wir schwach sind, so wie er schwach war, auch wenn wir angefochten sind, so wie er angefochten war, auch wenn wir müde sind, wie er manchmal müde war, die wir trotzdem anwenden können. So wie Jesus. „Es steht geschrieben.“

[48:08] Lieber Freund, liebe Freundin, ich möchte dich bitten, halte dich fest, klammere dich an die Bibel und lege sie in dein Herz auf. Lies sie nicht einfach nur, um intellektuell klug zu werden. Lies sie, um am Leben zu bleiben. Lebe aus dem Wort.

[48:30] Und Jesus sagt uns, wie wir überwinden können. In Offenbarung 12, Vers 11 heißt es. Offenbarung 12, Vers 11. „Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod.“

[48:50] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus ist für dich gestorben und in dem Blut des Lammes kannst du überwinden, wenn du diese Erfahrung dann anderen weitergibst, das Wort ihres Zeugnisses. Und so sagt uns die Bibel in Offenbarung 3 am Ende: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist, nicht den Menschen draußen, sondern was der Geist den Gemeinden zu sagen hat.“

[49:14] Der Heilige Geist hat eine Botschaft an unsere Gemeinde. Und es ist die Wahrheit, denn die Bibel sagt, das ist der letzte Vers von heute, in Johannes 16 und dort Vers 13. Johannes 16 und dort Vers 13. „Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, dann wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“

[49:48] Der Heilige Geist möchte uns mit der Laodizea-Botschaft in die ganze Wahrheit führen. Das heißt, die Gemeinde Laodizea hat noch nicht die ganze Wahrheit. Vielleicht hat sie die theologische Wahrheit klar verstanden, aber die innerliche Wahrheit, die Umsetzung der Wahrheit, da fehlt es. Denn das gehört genauso zur Wahrheit. Und der Heilige Geist möchte die Gemeinde darin führen. Er möchte eine echte Erweckung und Reformation, nicht auf Grundlage eines Programms, nicht auf Grundlage von, naja, jetzt ist das dran, sondern auf Grundlage der Laodizea-Botschaft.

[50:30] Zu oft ist diese Botschaft gepredigt worden, ohne eine gründliche, dauernde Erweckung zu bewegen. So oft ist diese Botschaft gepredigt worden, und so selten gab es eine echte Erweckung und Reformation. Was muss geschehen, liebe Freunde, liebe Freundinnen, damit wirklich eine echte, gründliche Umformung unserer geistlichen Erfahrung stattfindet? Es kann nur mit mir beginnen. Und mit dir.

[51:04] Möchtest du, egal was der Rest der Zuhörerschaft macht, möchtest du, lieber Freund, Jesus so in dein Herz lassen, wie es die Laodizea-Botschaft sagt, damit er in dir, als das Amen, als der Ursprung der Schöpfung Gottes, als der treue und wahrhaftige Zeuge, eine Erweckung und Reformation beginnen darf, wie die Welt sie noch nicht gesehen hat? Es ist dein Wunsch, damit Jesus bald, bald, bald wiederkommen kann. Es ist mein tiefer Wunsch, dass wir diesmal eine echte Erweckung erleben. Oder uns und rein. Gott segne dich in deiner Entscheidung.

[51:44] Nächste Woche möchten wir darüber sprechen, was das Gebet mit Erweckung und Reformation zu tun hat. Und wir werden darüber viele interessante Prinzipien kennenlernen. Schaltet unbedingt ein, verpasst keine dieser Folgen, und sagt anderen von unserer Cannstatt Study Hour, dass er diese Botschaft in der Welt verbreitet und dass die Gemeinde zu einer echten Erweckung und Reformation findet. Wir haben das Sendemanuskript wieder bereitgestellt, kurz und prägnant, sodass ihr es verwenden könnt in den Bibelgesprächen. Und ich wünsche euch Gottes Segen im Studium seines Wortes. Amen.


Lizenz

Copyright ©2013 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.