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Manuskript:  CSH_Manuskript_2013 1st Nr 6

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour spricht Christopher Kramp über die entscheidenden Voraussetzungen für eine biblische Erweckung und Reformation: Bekenntnis und Reue. Er beleuchtet, wie Sünde uns belastet und das Gegenteil von Erweckung darstellt. Anhand biblischer Beispiele wie David, Johannes dem Täufer, Jesus, Petrus, Paulus und Manasse wird gezeigt, wie wahre Reue zu Vergebung und einem neuen Leben führt. Die Bedeutung des Heiligen Geistes bei der Erkenntnis der Sünde und die Unterscheidung zwischen gottgewollter und weltlicher Reue werden ebenso thematisiert.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2013 Q3: Erweckung und Reformation

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Transkript

[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.tv.de. Ein herzliches Willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zu unserer nächsten Folge der Serie Erweckung und Reformation.

[1:25] Letzte Woche haben wir uns Gedanken gemacht über Gehorsam, die Frucht der Erweckung, und heute wollen wir über einen anderen Aspekt sprechen, der auch mit persönlicher Beziehung zu Gott sehr viel zu tun hat und entscheidend ist für eine echte biblische Erweckung und Reformation.

[1:43] Diese sechste Folge ist überschrieben mit dem Titel: Bekenntnis und Reue – die Voraussetzungen für eine Erweckung. Wir wollen also sehen, was muss wirklich geschehen, damit es zu einer Erweckung und Reformation in meinem Leben, in meiner Ortsgemeinde und auch weltweit in der Gemeinde Gottes kommen kann.

[2:01] Mit diesem Bibelgespräch oder mit dieser Cannstatt Study Hour bereiten wir uns vor auf das Bibelgespräch am 10. August. Wir wollen uns Gedanken machen, wie Erweckung und Reformation entstehen kann, wenn wir mit dem Sündenproblem in unserem Leben so umgehen, wie es die Bibel uns empfiehlt.

[2:21] In Psalm 32 beschreibt David, wie es ihm ging, als er diese Sünde mit Bathseba getan hatte, von der er in der Bibel berichtet wird, und er sie versuchte, geheimzuhalten. Ich denke, das ist eine Situation, die wir alle kennen. Wir haben Dinge falsch getan und wir haben versucht, sie dann nicht öffentlich werden zu lassen, sie zu vertuschen und in den Teppich zu kehren, irgendwie so zu tun, als wäre es nie passiert. Und David beschreibt hier sehr anschaulich, wie es ihm dabei gegangen ist. Und vielleicht geht es dem einen oder anderen, der jetzt gerade zuschaut, auch so, dass er denkt: Mensch, genau das erlebe ich auch gerade.

[2:58] Es heißt hier in Psalm 32, Verse 1 bis 5: „Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist. Wohl dem Menschen, dem der Herr keine Schuld anrechnet, ohne dessen Geist keine Falschheit ist. Als ich es verschwieg, da verfielen meine Gebeine durch mein Gestöhne den ganzen Tag, denn deine Hand lag schwer auf mir Tag und Nacht, sodass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürr wird.“

[3:30] Diesen ersten vier Versen beschreibt David, wie es ihn belastet hat, im wahrsten Sinne der Sache. Deine Hand war schwer auf mir. Es hat ihn belastet, diese Sünde, die er mit sich rumgeschleppt hat. Sein Leben wurde trocken, es heißt hier, wie der Saft, wie das mein Saft vertrocknete, es wurde dürr, es wurde Wüste, er stöhnte den ganzen Tag. Das Leben war plötzlich unangenehm, schwer, eine Last. Könnte es sein, dass viele Menschen unter dem Leben deswegen so leiden, weil sie Sünde mit sich schleppen, die sie noch nicht abgegeben haben, die nicht gelöst worden sind, die einfach dort, weil sie unbekannt sind, nicht bekannt worden sind, den Menschen belasten?

[4:22] Vielleicht, lieber Freund, liebe Freundin, geht es auch dir so, dass du eine Sünde mit dir schleppst, von der du genau weißt, dass du sie getan hast, aber irgendwie sie versuchst, um den Teppich zu kehren, und du kannst dich hier mit dem David identifizieren.

[4:33] Sünde ist genau das Gegenteil von Erweckung. Denn in der Verse 2, Vers 1, da lesen wir, wie der Paulus folgendes sehr eindrücklich sagt. Verse 2 und dort Vers 1: „Auch euch, die ihr tot wart durch Übertretung und Sünden.“

[4:56] Sünde führt zum Tod, letztendlich auch buchstäblich zum ewigen Tod, aber auch schon geistlich zum geistlichen Tod. Das ist ja das, was letztendlich alles zusammengenommen auch Römer 6, Vers 23 sagt, in der bekannten Vers, wo es heißt: „Der Sünde Sold ist der Tod.“

[5:14] Erweckung ist ja genau das Gegenteil. Bei einer Erweckung wird man aus dem Todesschlaf herausgeführt, man wird wiederbelebt, wiedererweckt. Das heißt, Erweckung ist eigentlich die Lösung des Sündenproblems in unserem Leben.

[5:33] Erweckung bedeutet nicht, dass eine Gemeinde plötzlich einfach nur irgendwie aktiver wird. Gott möchte nicht noch aktivere Sünde. Erweckung bedeutet nicht, dass die Gemeinde wieder frommer aussieht. Gott möchte keine frommen Sünden. Erweckung bedeutet nicht, dass die Gemeinde plötzlich emotionale Gefühle hat. Eine Begeisterung von Sündern hat in Gottes Augen keinen Wert.

[5:55] Die Erweckung, nach der er sich sehnt, ist die Erweckung aus dem Tod der Sünde, aus dem Tod der Übertretung. Das ist die wahre Erweckung, um die es geht. Und das betrifft nicht nur die Weltmenschen dort draußen, die irgendwo tief in der Sünde stecken.

[6:12] Auch wir als bekennende Christen können genau in diesem Zustand sein, wie uns die Offenbarung nähert, und dort in Offenbarung 3 und dort Vers 1. Offenbarung 3, Vers 1. Im fünften Sinn schreiben lesen wir, wie es dort heißt.

[6:30] Offenbarung 3, Vers 1: „Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke. Du hast den Namen, dass du lebst, und bist doch tot.“

[6:47] Jesus kennt dein und mein Werk, lieber Freund, liebe Freundin. Er weiß genau, auch dann, wenn wir ein Bekenntnis zum Christentum haben, wenn wir einen Namen haben, dass wir leben, wenn wir uns für erweckt und reformiert halten, vielleicht als Protestanten, dass wir doch einen Namen haben können, dass wir leben und trotzdem eigentlich tot sind.

[7:11] Tod und Übertretung und Sünde. Und deswegen ruft er uns zu, dieser Jesus, oder ruft auch damals der Gemeinde in Sardes zu: „Werde wach!“ Das heißt, habe eine Erweckung sozusagen, werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben, denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor Gott.

[7:29] Gott wünscht sich eine Erweckung dann, wenn wir tot sind in Sünde und Übertretung. Und da spielt es keine Rolle, ob wir uns dazu bekennen oder ob wir den Namen annehmen, dass wir bereits gerettet sind als Christen. Erweckung und Reformation wollen uns aus dem Zustand der unvergebenen Sünde herausführen.

[7:52] Und da gibt es keine biblische Erweckung, wo das Thema Sünde nicht biblisch angesprochen wird. Nur dann, wenn das Thema Sünde in den Mittelpunkt gerückt wird und die Lösung vor allem für die Sünde, die Jesus anbietet, die Kraft, die er anbietet, nur dann kann es zu einer echten Erweckung und Reformation kommen. Und deswegen haben all die biblischen Verkündiger das zum Zentrum ihrer Botschaft gemacht.

[8:22] Wir schauen uns einige Beispiele an. In Matthäus 3 und dort Vers 2 finden wir die Botschaft, die Johannes der Täufer gepredigt hat. Und wahrhaftig, in seiner Zeit, durch seine Predigt, entstand eine Erweckung und Reformation. Menschen haben sich zu Hunderten, ja zu Tausenden bekehrt zum wahren Gott.

[8:42] Und was war die Botschaft, die zu dieser Erweckung und Reformation geführt hat? Wir finden in Matthäus 3, Vers 2, wo es heißt und spricht, das sind die Worte von Johannes dem Täufer: „Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen.“

[8:58] Buße ist ein altes Wort, das nicht weiter bedeutet als Umkehr. Mit anderen Worten, kehre um von dem Weg der Sünde und tritt auf den Weg des Lebens. Kehre um, gib die Sünde auf, gib das Leben im geistlichen Tod auf und komme zurück zum Leben.

[9:18] Tut Buße, das war die zentrale Aussage von Johannes dem Täufer, und es bewirkte eine gewaltige Erweckung und Reformation. Aber nicht nur Johannes der Täufer hat das gepredigt, auch Jesus selbst hat genau dieselbe Botschaft gehabt als am Herzog und predigte in Matthäus 4, ein Kapitel weiter, und dort Vers 17 können wir das nachlesen.

[9:41] Matthäus 4, Vers 17: „Und dort lesen wir: Von da an begann Jesus zu verkündigen und zu sprechen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen.“

[9:52] Er hat die gleiche Botschaft wie Johannes der Täufer, und auch bei ihm entsteht eine Erweckung und Reformation. Er war der Prediger, der von keinem anderen übertroffen worden ist. Da war niemals ein Evangelist so wie Jesus. Durch sein Predigen, durch sein Lehren, durch sein Heilen hat er Tausenden Menschen Hoffnung und Lebensmut wiedergegeben, hat sie aus dem geistlichen Dämmerschlaf, Todesschlaf der Sünde herausgeführt, zurück ans Licht des Evangeliums, ans Leben, und so hat er durch diese Erweckung eine Reformation in die Wege geleitet.

[10:29] Aber nicht nur Johannes der Täufer und Jesus selbst haben diese Botschaft verkündigt und damit eine Erweckung und Reformation ausgelöst, auch danach in der Urchristenheit finden wir dieselbe Botschaft immer und immer wieder im Zentrum der Verkündigung.

[10:43] Zum Beispiel in Apostelgeschichte 3, das sind jetzt die Jünger, die erfüllt vom Heiligen Geist den Auftrag Jesu ausüben und predigen das, was er ihnen aufgetragen hat. Dort finden wir auf die Predigt folgende Worte.

[11:00] In Apostelgeschichte 2, Verzeihung, ist das Vers 37 und 38. Nachdem zu Pfingsten Petrus diese Predigt hält, heißt es im Vers 37: „Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder?“

[11:22] Eine geistgeführte Predigt führte dazu, dass die Hörer sagen: Was sollen wir tun? Dass es durchs Herz dringt. Wir hoffen, liebe Freunde, hast du Predigten gehört, die dir durchs Herz gedrungen sind, die dir das Gefühl vermittelt haben: Was soll ich tun?

[11:38] Nur wenn wir solche Predigten halten, die so vom Heiligen Geist geführt sind, dass die Prophetie und das Evangelium so verknüpfen, so wie Petrus das verknüpft hat in seiner Pfingstpredigt. Nur dann werden wir wirklich Erweckung, Reformation erleben. Und Petrus auf diese Frage: Was sollen wir tun, ihr Brüder? Kommt dann mit dem Kernpunkt der Botschaft im Vers 38.

[11:55] Da sprach Petrus zu ihnen: „Tut Buße und jeder von euch lasst sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“

[12:11] Johannes der Täufer predigte: Tut Buße, es folgte eine Erweckung, Reformation. Jesus predigte: Tut Buße, es folgte eine Erweckung, Reformation. Petrus predigt: Tut Buße, und die anderen Jünger, es folgt eine Erweckung, Reformation. Was also sollten wir predigen, wenn wir wirklich eine echte Erweckung, Reformation in unseren Reihen und in der ganzen Welt erleben wollen?

[12:34] Die wird dann geschehen, wenn wir diese Botschaft predigen: Tut Buße! Kehr um von deinem Weg, kehr um von dem Weg der Sünde, kehr um von dem Weg der Falschheit, der Übertretung. Und diese Botschaft, die geht an mich, die geht an dich, lieber Freund, liebe Freundin, die geht an jeden Einzelnen von uns. Denn nur wenn wir diese Botschaft selbst annehmen und ausleben und dann weitergeben, wird diese Erweckung und Reformation wirklich Realität.

[13:08] Die Frage also ist es, lieber Freund, liebe Freundin, wenn du das hörst und dir die Frage stellst: Was soll ich tun? Dann höre auf diese Worte: Tue Buße, dreh um, kehr dich um zu dem, der dich heilen kann, der am Kreuz von Golgatha alle deine und meine Sünden getragen hat.

[13:33] So sagt es uns Jesaja 53 und dort ab Vers 3. Jesaja 53 und dort Vers 3 und 5. Dort lesen wir die Worte: „Verachtet war er, gemeint ist Jesus, und verlassen vor den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem er das Angesicht verbirgt, so verachtet war er und wir achten ihn nicht. Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir behielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.“

[14:10] Und jetzt kommt der entscheidende Vers: „Doch er wurde um unserer Übertretung willen durchbohrt und wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.“

[14:30] Jesus Christus hat deine Sünden getragen. Durch seine Wunden kannst du heil werden. Und egal, ob du das jemals schon verstanden hast oder angenommen hast, aber wieder zurückgefallen bist in die Sünde, oder ob du es zum ersten Mal hörst, es spielt keine Rolle. Die Wunden von Jesus können dich heilen. Es ist für dich gestorben.

[14:49] Alle deine Sünden, alle deine schlechten Gedanken, alle deine schlechten Worte. Und egal, wie schlimm es gewesen ist, all das können wir auf Jesus werfen. Er hat es am Kreuz dafür die Sünde bezahlt. Und wir dürfen sagen: Herr Jesus, ich möchte, dass du mein persönlicher Erlöser bist. Ich möchte nicht nur glauben und verstehen, dass du am Kreuz gestorben bist, ich möchte, dass du mein persönlicher Erlöser bist, dass du meine Sünde trägst, dass du meine schlechten Gedanken trägst, dass du meine schlechten Worte und schlechten Taten, schlechten Gewohnheiten, dass du sie alle trägst und mich davon befreist.

[15:24] Und Jesus bietet dir das, lieber Freund, lieber Freundin, an. Und er bietet es mir an. Und ich möchte mich heute neu entscheiden und ich denke, du auch, dass jeden Tag neu sich bewusst zu machen, dass Jesus unser persönlicher Erretter ist, mit dem wir zu allem kommen können, der all das für uns getragen hat.

[15:36] In Apostelgeschichte 5 sagt uns, obwohl wir es waren, durch unsere Sünden, die uns ans Kreuz gebracht haben, dass er trotzdem nicht böse auf uns ist. In Apostelgeschichte 5 und dort Vers 30 bis 32 lesen wir: „Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr umgebracht habt, indem ihr ihn ans Holz gehängt habt.“

[16:05] Diese Predigt tut Buße, ist eine ernüchternde Predigt, denn sie zeigt uns, dass unsere Sünden, dass meine Sünde, meine Schuld, deine Schuld und deine Sünde Jesus ans Kreuz gebracht hat. Ich bin schuld, dass Jesus gestorben ist. Du bist schuld, dass Jesus gestorben ist. Das waren unsere Sünden. Aber die gute Nachricht ist: Jesus wurde auferweckt.

[16:26] Und es heißt in Vers 31: „Diesen hat Gott zum Fürsten und Retter, zu seiner Rettung erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu gewähren.“ Diejenigen, die ihn ans Kreuz gemacht haben, können Vergebung und Buße bekommen.

[16:40] Vers 32: „Und wir sind seine Zeugen, was diese Tatsachen betrifft.“ Petrus sagt, das ist eine Tatsache, nicht nur eine Theorie. Es ist nicht nur eine Möglichkeit, eine Form der Vorstellung, es ist eine Tatsache und wir bezeugen sie.

[16:58] Petrus, wir haben letzte Woche darüber gesprochen, Petrus hat es in seinem eigenen Leben erlebt. Auch er hat einen Namen, dass er lebte und fiel dann doch tief in die Sünden hinein. Aber das Kreuz Jesu vergab auch ihm. Und als er seine Sünde bekannte, als er sich bekehrte, da bekam er neue Kraft und ein neues Leben hat ihn durchdrungen. Und er kann sagen: Ich bin ein Zeuge für die Kraft des Evangeliums. Ich bin Zeuge, dass Gott jede Sünde vergeben kann, auch wenn ich ihn durch meine Sünde, den Jesus ans Kreuz gebracht habe.

[17:35] Petrus hatte gegen Jesus gesündigt, als Jesus mitten dort im Verhör stand, hat ihn verleugnet. Und trotzdem hat Jesus ihm vergeben gehabt. Unsere Sünden haben Jesus ans Kreuz gebracht und trotzdem vergibt er uns.

[17:59] Und wenn wir über dieses Kreuz nachdenken, über das, was Jesus dort für mich und für dich getan hat, dann soll das etwas in unserem Herzen erwecken. In Römer 5 und dort Vers 8 heißt es:

[18:12] Römer 5, Vers 8: „Gott aber beweist seine Liebe zu uns, wodurch? Dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“

[18:23] Wenn wir verstehen, dass Jesus uns gestorben ist, noch bevor wir den ersten Schritt auf ihn gemacht haben, dass er den ersten Schritt auf uns zu gemacht hat, dass er in Vorleistung gegangen ist, dass er mit seiner Liebe uns zu sich ziehen möchte, dann soll uns das zeigen, wie sehr Gott uns liebt. Und diese Liebe wird Liebe in unserem Herzen erwecken.

[18:48] Das heißt im Vers 10: „Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben?“ Noch als wir seine Feinde waren, hat Jesus alles für uns gegeben.

[19:06] Ich weiß nicht, ob du einen Feind hast, lieber Freund, liebe Freundin. Wärst du bereit für deinen Feind alles zu geben? Wie würden wir uns fühlen, wenn unser Feind, mit dem wir spinnefeind waren, auf den wir ärgerlich waren, den wir gehasst haben, wenn der alles für uns gibt?

[19:31] Jesus hat dich, lieber Freund, lieber Freundin, er hat dich wirklich geliebt und er zeigt das, dass er für dich gestorben ist. Und wenn wir das sehen, diese Liebe, dann wirkt das an unserem Herzen.

[19:52] Selbst dann, wenn wir uns weit von ihm entfernt haben. In Jeremia 31 und dort Vers 3, dort lesen wir die Worte: „Von ferne her ist mir erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.“

[20:10] Vielleicht hast du dich in deinem christlichen Leben weit von Jesus entfernt, vielleicht bist du noch nie ganz nah bei ihm gewesen, aber vielleicht bist du auch nah bei ihm gewesen und hast dich stückweise von ihm entfernt. Und ehe du dich versehen hast, bist du plötzlich weit weg von ihm, du hast dich entfernt. Aber in dieser Ferne von Gott erscheint dir die Liebe Gottes. Jetzt durch diese Worte, die wir lesen, du begreifst dreimal, wie sehr Gott dich liebt.

[20:34] Und Jesus sagt zu dir: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt. Nicht einfach nur ab und zu mal, sondern von allen Zeiten her liebt Gott uns. Er sagt: Darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade. Weil er dich liebt, zieht er dich zu sich. Er wirkt an deinem Herzen und bewirkt dieses Gefühl von: Eigentlich möchte ich zu Jesus kommen. Ich möchte mich in die Arme dieses Erlösers werfen. Das ist Gott, der an deinem Herzen wirkt.

[21:09] Und wenn du vielleicht mit deiner Sünde kämpfst und weißt, ich sollte sie nicht mehr tun, aber ich liebe sie so sehr, dann schau, wie sehr Jesus dich liebt und frage dich: Wer mehr für dich getan hat, Jesus oder diese Sünde? Dann wirst du verstehen, wie töricht das ist, deine Sünde festzuhalten. Er zieht aus lauter Gnade an deinem Herzen.

[21:29] Wenn wir Jesus sehen, wie er dort am Kreuz hängt, vor unserem inneren Auge, dann werden wir zu ihm gezogen. In Johannes 12 und dort Vers 32.

[21:36] Johannes 12, Vers 32 heißt es: „Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, Jesus spricht von der Erhöhung am Kreuz, werde alle zu mir ziehen.“

[22:01] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, egal, ob du heute zum allerersten Mal eine Cannstatt Study Hour schaust und noch nie etwas vom Christentum gehört hast, oder ob du schon lange, lange, lange ein Leben mit Jesus gelebt hast und vielleicht ein wenig vom Weg abgekommen bist. Ganz egal, wer du bist, was dein Hintergrund ist oder wie viel du von der Bibel kennst, wenn du über Jesus Christus am Kreuz nachdenkst, wirst du von ihm gezogen werden.

[22:25] Und dieses Empfinden, das du auch jetzt gerade hast, dass er dich zu sich zieht, ist das Wirken des Heiligen Geistes in deinem Leben. Vielleicht hast du dich jemals gefragt: Was muss ich tun, damit ich endlich wieder mit Gott im Reinen sein kann? Du kannst nichts tun, um Gott zu besänftigen, aber du kannst bemerken, dass er schon längst in deinem Herzen wirkt. Du kannst ihn einladen, dieses Wirken weiter zu tun. Du kannst ihn einladen, dein ganzes Wesen wieder zu erfüllen. Du kannst die Tür aufmachen, damit er, der schon längst angefangen hat, an deinem Herzen zu wirken, schon längst angefangen hat, dich wieder zu ziehen, dass er dich wirklich völlig ziehen darf. Du kannst den Widerstand aufgeben und dich in seine Arme werfen, die Arme Jesu.

[23:03] Dieser Heilige Geist wirkt an jedem Einzelnen. Das sagt uns die Bibel in Johannes 16, vier Kapitel weiter in Johannes 16 und dort Vers 8. Da heißt es über den Heiligen Geist:

[23:14] „Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen.“ Nicht nur die Gläubigen, sondern jeden einzelnen Menschen, egal wo er steht. Er wird sie überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht.

[23:35] Wenn der Heilige Geist kommt, dann zeigt er uns, wo die Sünde ist. Und deswegen brauchen wir den Heiligen Geist in der Erweckung und Reformation, weil nur dann wir wirklich erkennen, von welchem Todesschlaf wir überhaupt erweckt werden müssen. Ohne Heiligen Geist keine Erweckung und Reformation, ohne Heiligen Geist kein Aufstehen vom Todesschlaf der Sünde, ohne Heiligen Geist kein Bewusstsein über das, was in meinem Leben schief läuft.

[23:59] Und wenn dir jetzt bewusst wird, dass in deinem Charakter Dinge sind, die dort nicht hingehören, dass du Worte sagst, die du nicht sagen solltest, wenn du Dinge tust, die mit deinem christlichen Leben eigentlich nicht vereinbar sind, es fällt dir jetzt die Schuppen vor den Augen. Du fühlst dich vielleicht schlecht, dann preise Gott, dass der Heilige Geist schon in deinem Leben wirkt.

[24:14] Die Tatsache, dass du Sünde erkennst oder dir bewusst bist, dass du nicht Gottes Maßstab entsprichst, ist bereits Beweis dafür, dass der Heilige Geist längst angefangen hat, in deinem Leben zu wirken und mit dir zu arbeiten. Und schon dafür darfst du dankbar sein, denn wenn Gott schon an dir arbeitet, dann darfst du wissen, dass er auch die nächsten Schritte gehen wird und dass er nicht nur in der Lage ist, dir die Sünde zu zeigen, sondern auch in der Lage ist, dir die Sünde zu nehmen und dich zu erhalten. Preis den Herrn dafür, für diesen wunderbaren Gott, den wir haben, der auf uns zukommt und uns zieht und uns ermahnt und uns zeigt, wo die Probleme sind.

[24:54] Aber nicht alle, die so vom Heiligen Geist angesprochen werden, nicht alle sind begeistert davon und nicht alle geben diesem Drängen, diesem Ziehen nach. Denn der Heilige Geist schleift uns nicht an Ketten, sondern er zieht uns mit Seilen der Liebe, wie die Bibel sagt, mit menschlichen Seilen der Liebe. Und da besteht die Möglichkeit, sich gegen diese Seile der Liebe zu wehren. Es besteht die Möglichkeit, diesem Drängen nicht nachzugeben, sich hartnäckig und widerspenstig zu widersetzen und sich zu verhärten.

[25:32] Wir lesen von dieser traurigen Tatsache in Apostelgeschichte 7, Vers 54. Als der Heilige Geist durch Stephanus machtvoll zu den Pharisäern und den Sadduzeern, den Schriftgelehrten, den Theologen der damaligen Zeit spricht und ihnen zeigt, wo ihre Sünden sind, wie sie Christus verfolgt haben, als er den Finger auf die Wunde legt und aus der Bibel zeigt, dass sie sich ändern müssen. Da lesen wir in Vers 54: „Als sie aber das hörten, schnitt es ihnen ins Herz.“ Genauso wie in Apostelgeschichte 2 hat die Predigt der Erweckung, Reformation eine Wirkung auf den Menschen.

[26:02] Aber während Apostelgeschichte 2 die Menschen ausrufen: „Brüder, was sollen wir tun?“, wo sie nach Verlangen eine Veränderung in ihrem Leben zu erleben, heißt es hier: „Und sie knirschten mit den Zähnen über ihnen.“ Das sind nur zwei Möglichkeiten, wie auf das Wirken des Heiligen Geistes reagiert werden kann. Entweder jemand sagt: Meine Güte, ich muss mein Leben ändern, was soll ich tun? Oder aber man fängt an, auf den Übermittler der göttlichen Botschaft zornig zu werden und ihn zu verfolgen, ihm Redeverbot zu geben, ihn einzuengen, schlecht über ihn zu reden und vielleicht irgendwann zu steinigen.

[26:55] Diese beiden Reaktionen gibt es auf das Wirken des Heiligen Geistes. Lass uns sicherstellen, liebe Freunde, liebe Freundinnen, dass wir richtig reagieren auf das Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben. Dass wir unserer Sündhaftigkeit uns bewusst werden und die Probleme, die der Heilige Geist in unserem Leben erkennt, dass wir sie zulassen, dass der Heilige Geist es erkennt und dass wir zulassen, dass er daran wirkt und uns sie nehmen kann. Statt uns in Selbstgerechtigkeit widerspenstig dem zu widersetzen, so wie die Theologen und die Führer des Volkes damals. Lass die Botschaft an uns wirken und lass uns nicht gegen den Botschafter kämpfen.

[27:30] In 2. Korinther und dort Kapitel 7 sagt uns der Paulus, dass es zwei Arten von Reue gibt. 2. Korinther, Kapitel 7 und dort ab Vers 9.

[27:40] Dort lesen wir: „Nun freue ich mich nicht darüber, dass ihr betrübt wurdet, sondern darüber, dass ihr zur Buße betrübt worden seid, denn ihr seid ja in gottgewollter Weise betrübt worden, sodass ihr von uns keinerlei Schaden genommen habt.“ Es gibt also eine gottgewollte Betrübnis. Das heißt hier, wir verstehen, denn die gottgewollte Betrübnis bewirkt eine Buße zum Heil, die man nicht bereuen muss. Die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.

[28:09] Es gibt wohl eine weitere Buße und diese weitere Buße ist die Buße der Welt. Auch Menschen, die nicht Christus im Herzen haben, die sich nicht für das Evangelium interessieren, die können traurig werden, wenn Dinge schief laufen. Sie können traurig werden, wenn sie aufgrund ihres Fehlverhaltens Konsequenzen zu erleiden haben. Aber das ist nicht die Buße, nicht die Reue, nicht die Betrübnis, von der Paulus spricht, die gottgewollte Buße.

[28:49] Es reicht also nicht, einfach nur ein geknicktes Gesicht zu machen, wenn aufgrund unseres Fehlverhaltens Schaden entstanden ist. Es gibt eine Buße zum Heile, es gibt eine Buße, die bringt nichts anderes als den Tod.

[29:02] In Vers 11 lesen wir: „Denn siehe, wie viel ernstes Bemühen hat es bei euch bewirkt, dass ihr in gottgewollter Weise betrübt worden seid. Dazu Verantwortung, Entrüstung, Furcht, Verlangen, Eifer, Bestrafung. Ihr habt in jeder Hinsicht bewiesen, dass ihr in der Sache rein seid.“

[29:19] Wir sehen hier, wie man die gottgewollte Betrübnis, die gottgewollte echte Reue und die weltliche Reue unterscheiden kann. Die echte Reue bewirkt ernstes Bemühen. Jeder, der wirklich durch Gottes Geist angesprochen ist und wirklich in seinem Herzen verändert wird und seine eigene Sündhaftigkeit erkennt, der wird den Heiligen Geist jetzt dazu aufgefordert und befähigt, sich ernstlich zu bemühen um eine Reformation.

[29:54] Denn auf die Erweckung folgt eine Reformation, auf die Wiederbelebung folgt eine Neuorientierung, eine Neuformung unserer Gewohnheiten, unserer Gedankengänge, unserer Charaktereigenschaften. Das bewirkt die weltliche Betrübnis nicht. Die weltliche Betrübnis bewirkt einfach nur Emotionen, Gefühle, vielleicht Zorn und Ärger, aber keine Veränderung im Charakter.

[30:19] Gottgewollte Reue bewirkt ein ernstes Bemühen. Und Dinge, die hier beschrieben werden: Verantwortung, Entrüstung, Furcht, Verlangen, Eifer, Bestrafung. Wer mit einer göttlichen Reue betrübt ist, der möchte die Situation ändern. Er möchte, dass die Sünde aus dem Leben verschwindet.

[30:39] Diesen Unterschied zwischen der gottgewollten Betrübnis und der weltlichen Betrübnis, der wird in keiner Geschichte deutlicher als der Geschichte von Esau und Jakob. In Hebräer wird darauf Bezug genommen in Hebräer 12 und dort Vers 16 und 17.

[30:55] Hebräer 12, Vers 16 und 17: „Dort lesen wir, dass nicht jemand ein Unzüchtiger oder ein gottloser Mensch sei wie Esau, der um einer Speise willen sein Erstgeburtsrecht verkaufte. Denn ihr wisst, dass er nachher verworfen wurde, als er den Segen erben wollte. Denn obgleich er ihn und gemeint ist hier der Segen und der Tränen suchte, fand er keinen Raum zur Buße.“

[31:30] Esau sündigte und Esau verlor aufgrund seiner Sünde das Erstgeburtsrecht. Und als er das realisierte, war zutiefst traurig, aber nicht wegen der Sünde, sondern wegen dem Lohn, der ihm verloren ging.

[31:54] Warum bist du traurig, wenn du merkst, dass du etwas Falsches getan hast? Bist du traurig, weil du dadurch vielleicht einen Vorteil verpasst hast? Bist du traurig, weil dir dadurch etwas durch die Lappen geht, was du dir erhofft hast? Oder bist du traurig der Sünde wegen?

[32:21] Bereuen wir, weil wir Angst haben vor den Konsequenzen, oder bereuen wir, weil wir sehen, wie sehr die Sünde Jesus leidtut und wehtut, Leid antut?

[32:36] Warum bereuen wir? Bereuen wir einfach, damit wir schnell wieder im Himmel oder damit wir wieder ein Recht auf den Himmel haben? Oder bereuen wir, weil wir sehen, wie schrecklich die Sünde ist?

[32:50] Jakob, der Bruder von Esau, hat auch gesündigt, hat auch viel, viel Leid erlebt. Aber als er dann am Jabbok mit Jesus rang, ohne zu wissen, dass es Jesus war, und schließlich ausrief: „Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich.“ Da war sein Herz zerbrochen, denn er wusste, all seine menschliche Kraft hatte nichts gebracht. Er war abhängig von Jesus, abhängig von Gott und es brach ihm das Herz, dass er Gott so lange enttäuscht hatte. Und in diesem Moment wurde er zum Überwinder, zum Sieger.

[33:34] Die gottgewollte Betrübnis, die ist es, die wirklich das Sündenproblem in unserem Leben löst und uns darauf aufmerksam macht.

[33:45] In 2. Mose 12 finden wir noch ein weiteres Beispiel für weltliche Betrübnis oder falsche Reue. 2. Mose 12 und dort Vers 29 bis 32.

[34:04] Es heißt es: „Und es geschah um Mitternacht, dass schlug der Herr alle Erstgeburten im Land Ägypten, von dem erstgeborenen Sohn des Pharao, der auf seinem Thron saß, bis zum erstgeborenen Sohn des Gefangenen, der im Gefängnis war, auch alle Erstgeburten des Viehs. Dann stand der Pharao auf in derselben Nacht, er und alle seine Knechte und alle Ägypter, und es war ein großes Geschrei in Ägypten, denn es gab kein Haus, in dem nicht ein Toter war. Und er rief Mose und Aaron zu sich in der Nacht und sprach: Macht euch auf und zieht weg von meinem Volk, ihr und die Kinder Israels, und geht hin, dient dem Herrn, wie ihr gesagt habt. Nehmt auch eure Schafe und eure Rinder mit euch, wie ihr gesagt habt, und geht hin und segnet auch mich.“

[34:37] Pharao gehorcht letztendlich Gottes Willen, nicht weil er traurig war über die Sünde, weil er traurig war über die Strafe. Und die weitere Geschichte offenbart, wie lange dieser Gehorsam gereicht hat. Eine kurze Zeit und schon war er der Alte. Denn das Herz war nicht wirklich verändert worden durch diese weltliche Betrübnis.

[35:07] Paulus hat sehr oft und sehr intensiv über das Thema Vergebung gesprochen, denn er hat sie selbst erlebt, wie er uns schreibt. In 1. Timotheus 1 und dort ab Vers 14 beschreibt er Paulus, wie es ihm ergangen ist.

[35:16] Verse 14 bis 17 lesen wir: „Und die Gnade unseres Herrn wurde über alle Maßen groß, samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist.“ Er sagt, die Gnade Gottes, die kann man nicht definieren, die kann man nicht beschreiben, sie ist über alle Maßen, über jede Beschreibung groß.

[35:42] Und dann Vers 15: „Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Jesus Christus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich, sagt Paulus, der Größte bin.“ Vielleicht hast du das Gefühl, Jesus kann mich nicht vergeben, weil so eine schlimme Sünde, wie ich sie begangen habe, das kann er nicht vergeben. Aber wisse, Paulus, nach eigener Aussage, war der Größte aller Sünder. Und Jesus hat ihm mit überaus großer Gnade vergeben.

[36:13] In Vers 16 heißt es: „Aber darum ist mir Erbarmung widerfahren, damit an mir zuerst Jesus Christus alle Langmut zeige, zum Vorbild für die, die künftig an ihn glauben würden, zum ewigen Leben.“ Das war also nicht nur bei Paulus so, sondern er sagt, mein Beispiel ist ein Vorbild für alle anderen. Wenn auch du denkst, du bist der Schlimmste aller Sünder, schau auf Paulus und schau sein Vorbild an.

[36:34] Er sagt, an mir ist die Gnade, die Erbarmung Gottes sichtbar geworden, dass selbst der Größte aller Sünder gerettet werden kann.

[36:40] Vers 17: „Dem König der Ewigkeit, aber dem Unvergänglichen, Unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

[36:53] Paulus, der Schlimmste aller Sünder, erhält Vergebung. Ja, der Schlimmste aller Könige Judas. Sein Name war Manasse. Wir wollen nur ganz kurz einige Details lesen über sein Leben, das wirklich angefüllt war mit bestialischen Sünden.

[37:06] In 2. Chronik 33, Verse 1 bis 6. Manasse war zwölf Jahre alt, als er König wurde, und er regierte 55 Jahre lang Jerusalem. Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, nach den Gräueln der heidnischen Völker, die der Herr vor den Kindern Israels vertrieben hatte. Und jetzt werden einige Dinge beschrieben. Er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia abgebrochen hatte. Und er errichtete in den Baal-Tempeln Altäre und machte Aschera-Standbilder und betete das ganze Heer des Himmels an und diente ihnen. Er baute auch Altäre im Haus des Herrn, von dem der Herr gesagt hatte: In Jerusalem soll mein Name sein ewiglich. Und er baute dem ganzen Heer des Himmels Altäre in den beiden Vorhöfen am Haus des Herrn. Er ließ auch seine Söhne durchs Feuer gehen im Tal des Sohnes Hinnom und trieb Zeichendeuterei, Zauberei und Beschwörungen, hielt Geisterbefrager und Wahrsager und hat vieles, was böse ist, in den Augen des Herrn, um ihn herauszufordern. Götzendienst, Mord, Okkultismus und das als Führer Israels.

[38:14] Die Liste könnte man weiter führen. In Vers 9 heißt es zusammenfassend: „Aber Manasse verführte Juden und die Einwohner von Jerusalem, sodass sie schlimmeres taten als die heidnischen Völker, die der Herr vor den Kindern Israels vertrieben hatten.“ Dieser Manasse hat wirklich alle Grenzen, alle nur denkbaren Grenzen überschritten und es bis zum Extrem getrieben. Kaum ein König, weder im Norden noch im Südreich, war so schlimm und so schrecklich wie Manasse.

[38:44] Aber dann heißt es in Vers 10: „Und der Herr redete zu Manasse und zu seinem Volk, aber sie achteten nicht darauf. Da ließ der Herr die Heerführer des Königs von Assyrien über sie kommen. Die fingen Manasse mit Haken, banden ihn mit zwei eisernen Ketten und führten ihn nach Babel ab.“

[39:03] Als er nun in Not war, flehte er den Herrn, seinen Gott an und demütigte sich sehr vor dem Gott seiner Väter. Er war wirklich am äußersten Rand, so weit von Gott entfernt, wie man von Gott entfernt sein kann, und das als jemand, der die Wahrheit sogar kannte. Aber als er trotzdem dort in diesem Loch in Babylon sich demütigte und sein Herz zerriss, da heißt es in Vers 13:

[39:25] „Und als er zu ihm betete, ließ sich Gott von ihm erbitten, sodass er sein Flehen erhörte und ihn wieder nach Jerusalem zu seinem Königreich brachte. Da erkannte Manasse, dass der Herr Gott ist.“

[39:48] Wenn Paulus Erbarmen bekommt, wenn Manasse Vergebung bekommen konnte, kannst dann auch du, lieber Freund, liebe Freundin, Vergebung bekommen, für egal was auch immer du getan hast. Ja, es ist möglich und du brauchst keine Angst haben, dass deine Sünde vielleicht nicht vergeben werden könnte. Jesus kann jede Sünde vergeben, solange wir sie zu ihm bringen.

[40:07] Denn Sünde muss bekannt werden. In 3. Mose 5, Vers 5 wird das schon im levitischen Opfergesetz ganz deutlich beschrieben.

[40:16] 3. Mose 5, Vers 5: „Das Wort heißt es: Wenn er nun durch etwas derartiges Schuld auf sich gebracht hat, so bekenne er, woran er sich versündigt hat.“ Sünde und Schuld muss bekannt werden. Das ist die einzige Bedingung, damit sie vergeben werden kann. Wir müssen dazu stehen, wir müssen sagen: Ja, ich habe das getan, es tut mir leid.

[40:46] Gott möchte, dass unser Herz zerschlagen ist. Das wird deutlich in diesem jenen Bußpsalm, den David dann geschrieben hat, als er beschreibt, wie er bekehrt hat, letztendlich wieder zurück zu Gott nach dieser Sünde mit Bathseba im Psalm 51 und dort Vers 9 heißt es.

[40:55] Vers 9, Vers 10, Psalm 51, Vers 19: „Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist, ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz. Wirst du, oh Gott, nicht verachten.“

[41:14] Liebe Freunde, liebe Freundin, der Schlüssel zu einer Erweckung, Reformation in meinem Leben, in dem Leben unserer Gemeinde, besteht darin, dass wir unsere Herzen vor Gott demütigen, sehr demütigen, so wie man das getan hat, dass wir unsere Herzen zerbrechen und zerschlagen und sagen: Gott, hilf mir, du siehst meinen elenden Zustand, du musst kommen, du musst mich retten, mit deiner Gnade, mit deiner Kraft, mit deinem Erbarmen. Und Gott wird dieses Gebet immer erhören, denn die Bibel sagt uns in einer der schönsten Verheißungen der ganzen Schrift, in 1. Johannes 1 und dort Vers 9.

[41:48] 1. Johannes 1, Vers 9: „Da heißt es: Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, das ist die eine Bedingung. Wenn wir das tun, da heißt es jetzt weiter als Verheißung: So ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünde, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

[42:16] Wenn wir das tun, wenn wir unsere Sünden bekennen, wenn wir mit einem zerbrochenen, zerschlagenen Herzen zu ihm kommen, dann gibt es keinen einzigen Fall, lieber Freund, liebe Freundin, keinen einzigen, wo Jesus nicht die Sünde vergibt. Ganz egal, wie wir uns fühlen oder wie unser Gemütszustand ist, Jesus vergibt uns die Sünde. Wir dürfen es wissen, weil es das Wort Gottes sagt. Wir haben es schwarz auf weiß. Warte nicht auf ein Gefühl, warte nicht, bis irgendwie du, ja, denkst, dass du Vergebung bekommen hast, Vergebung bekommen hast. Warte nicht, sondern wisse, wenn du deine Sünden bekennst, mit einem zerbrochenen, zerschlagenden Herzen, wisse, dass Gott dir vergeben hat, denn die Bibel sagt uns in Titus 1 und dort Vers 2, aufgrund der Hoffnung des ewigen Lebens, dass Gott, der nicht lügen kann, vor ewigen Zeiten verheißen hat.

[42:50] Gott kann nicht lügen und so kann er auch in 1. Johannes 1, Vers 9 nicht lügen. Er wird jede Sünde, die bekannt wird, vergeben, egal welche und wenn sie noch so schlimm ist, wie die Sünder, die du gerade denkst. Jesus vergibt dir diese Sünde. Bekenne sie ihm und er wird dir eine Erweckung, Reformation schenken, wie du sie kaum glauben konntest, dass sie in deinem Leben passieren kann.

[43:33] Das ist das, was geschehen muss in meinem Leben, in deinem Leben, in unserem allen Leben, dass wir die Sünden, die wir noch mit uns schleppen, vor Gott bringen, mit einem zerbrochenen Herzen, um Vergebung bitten, dort, wo wir vielleicht öffentlich gesündigt haben, auch öffentlich um Entschuldigung bitten, die Sünde beim Namen nennen, damit wir tatsächlich diese Erweckung, Reformation erleben, die zur Zeit Pfingsten gewesen ist und ja, noch darüber hinaus.

[44:07] Wenn das geschieht, wenn wir wirklich unsere Sünden bekennen und Christus wirken lassen, dann kann der Heilige Geist dieses Werk in Kürze zum Abschluss bringen. Durch diese Verheißung bekommen wir Kraft zu einem neuen Leben.

[44:23] 2. Petrus 1, Verse 3 und 4 sagt uns das in wunderbaren Worten. 2. Petrus 1, Verse 3 und 4: „Dass seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum Wandel in Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat, durch seine Herrlichkeit und Tugend, durch welche er uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr den Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht.“

[45:02] Wenn wir solche Verheißungen, wie 1. Johannes 1, Vers 9, wenn wir unsere Sünden bekennen, es ist der Treue und Gerechte, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit, wenn wir diese Verheißungen nehmen und im Glauben annehmen, Sünden bekennen, dann ist es durch solch eine Verheißung, dass wir tatsächlich Teilhabe der göttlichen Natur werden können, dass wir eine echte, innige Verbindung zu Jesus Christus bekommen, dass wir durch seine göttliche Kraft, die in diesem Evangelium verborgen ist, so wie Römer 1, Vers 16 sagt, alles geschenkt bekommen, alles, was wir brauchen, um gottesfürchtig leben zu können.

[45:32] Denn Gottesfurcht bedeutet, das Böse zu hassen. So sagt uns die Bibel. Wie ist es möglich, das Böse zu hassen? Es wird uns geschenkt. In Römer 8 heißt es: „Der, der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, wie wird er uns nicht mit ihm auch alles schenken?“ Wenn du verstehst, dass Jesus für dich am Kreuz gestorben ist, dass Gott alles gegeben hat, wie kannst du daran zweifeln, dass er dir auch Gehorsam schenken möchte und völlig vergeben möchte?

[45:54] Egal, wie schlimm die Sünde ist, Gott kann sie reinmachen. Schon im Alten Testament hat Jesaja das ausgerufen, als er im ersten Kapitel seines Buches Folgendes aufschreibt.

[46:01] Die Worte Gottes in Jesaja 1, Verse 16 bis 18: „Wascht, reinigt euch, tut das Böse, das ihr getan habt, von meinen Augen hinweg. Hört auf, Böses zu tun.“ Gott möchte, dass wir uns waschen, dass wir uns reinigen, dass wir das Böse wegtun, dass wir aufhören. Nicht einfach nur die Vergangenheit immer uns vergeben lassen, sondern dass wir aufhören, Böses zu tun.

[46:30] Vers 17: „Lernt Gutes tun, trachtet nach dem Recht, helft dem Bedrückten, schafft der Waise Recht, führt den Rechtsstreit der Witwe.“ Und dann sagt er: „Kommt doch, Vers 18, kommt doch, wir wollen miteinander rechnen. Sprich daher: Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee, wenn sie rot sind wie Karmesin, sollen sie weiß wie Wolle werden.“

[46:54] Und wenn wir noch so sündig sind wie Manasse oder wie Saulus oder wie sonst jemand, wenn es blutrot ist, scharlachrot, dann werden sie doch wie weiß, weiß wie Schnee. Und ich habe es schon öfter hier erwähnt, wie viel rote Kristalle sind deinem Schnee für gewöhnlich? Kein einziges. Keine roten Schneeflocken. Schnee ist ganz weiß. Und wenn es noch so rot war, da bleibt kein Rot übrig.

[47:30] Wenn Jesus wäscht, wenn Jesus reinigt, wenn Jesus heiligt, wenn er Schritt für Schritt mit uns arbeitet und eine Gewohnheit nach der anderen aus unserem Leben herausholen möchte, da bleibt nichts übrig. Jesus hat gewaltige Kraft und durch diese Verheißung können wir Teilhaber der göttlichen Natur werden.

[47:51] Im Blut des Lammes wird unser Gewand nicht nur einigermaßen weiß, sondern ganz weiß. In Offenbarung 7 und dort Vers 14.

[48:00] In Offenbarung 7, Vers 14 lesen wir die folgenden Worte: „Und ich sprach zu dem Herrn: Du weißt es. Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Kleider gewaschen und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes.“

[48:18] Lieber Freund, liebe Freundin, was auch immer auf deinem Kleid heute an Schmutz und Dreck klebt, komm damit jetzt diesen Moment zum Blut des Lammes. Denk daran, dass Jesus für dich gestorben ist, dass Jesus all diese Sünden tragen möchte und tauche sie in dieses Blut des Lammes. All diese Sünden übergibst du Jesus, der für dich gestorben ist. Und wenn du dann dein Leben neu herausziehst, dann ist dein Leben weiß. Gott hat dir all deine Sünden vergeben, weil du ihn, Jesus Christus, deinen persönlichen Erretter gemacht hast.

[48:54] Zögere nicht, lieber Freund, liebe Freundin, tue es noch heute, tue es jetzt. Übergib all deine Sünden, all deine schlechten Gewohnheiten, all das, was vielleicht noch in deinem Leben dort sein mag, was nicht mit Jesus zusammenhängt, was nicht von Gott kommt, was sich von Gott trennt. Übergib es ihm alles und er macht dein Leben weiß.

[49:18] Wir wissen, Laodicea braucht dringend diese Buße. Und weil Gott sie so sehr liebt, hat er sie aufgefordert. Genau diese Erfahrungen zusammen, Offenbarung 3, Vers 19: „Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich zu sein und eifrig und tue Buße.“

[49:43] Dieselbe Botschaft, die Johannes der Täufer gepredigt hat, dieselbe Botschaft, die Jesus gepredigt hat, dieselbe Botschaft, die Apostel gepredigt haben, ist dieselbe Botschaft, die zu Laodicea gepredigt werden muss. Und wenn es bei Johannes dem Täufer eine Erweckung und Reformation gab, wenn es bei Jesus eine Erweckung und Reformation gab, wenn es bei den Aposteln eine Erweckung und Reformation gab, dann wird es auch in Laodicea eine Erweckung und Reformation geben, wenn diese Botschaft gepredigt wird.

[50:03] Tue Buße. Und wenn du schon so lange in der Gemeinde bist, tue Buße, bekehre dich, begib die Sünde, die deinem Leben noch ist. Jesus, bekenne sie, lass dich reinwaschen und lass dir ein ganz neues Leben schenken, dass der Heilige Geist dich völlig verwandeln kann, dass dein Charakter neu wird und dass du zu einem Licht wirst für Menschen um dich herum. Dann wird diese Erweckung und Reformation, von der wir reden, eine Realität werden, die die ganze Welt erleuchtet.

[50:32] Und wenn wir das erleben und wenn du das Jesus vorbringst, dann wirst du genau das spüren und erleben und bezeugen können, was David im Psalm 32 uns sagt als Erfahrung auf sein Bekenntnis, auf sein Sündenbekenntnis.

[50:49] Im Psalm 32 und dort 5 bis 8 heißt es: „Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg deine Schuld nicht. Er war König in Israel und hatte lange seine Sünde verborgen.“

[51:06] Vielleicht bist du Gemeindeleiter oder Pastor, Vorsteher oder Familienvater. Du hast irgendeine Aufgabe im Volk Gottes, aber niemand weiß, dass du Sünde verborgen hast. Aber da kommt der Punkt wie bei David, dass du sagst: Ich möchte die Sünde bekennen. Ich möchte reines Schiff machen. Ich möchte mit Jesus wieder im Reinen sein. Ich möchte all das in das Blut des Lammes tauchen.

[51:31] „Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht. Ich sprach: Ich will dem Herrn meine Übertretung bekennen, und du, weil da vergabst du mir meine Sündenschuld.“

[51:49] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn es heute dein Wunsch ist, das zu erleben, dann sprich einfach so wie David: Ich will dem Herrn meine Übertretung bekennen. Sprich es, tu es, und du wirst erleben, was hier steht: Da vergabst du mir meine Sündenschuld. Warum weichst du diese Last mit sich tragen, wenn Jesus sie nehmen möchte?

[52:04] Vers 6: „Darum soll jeder Getreue dich bitten zu der Zeit, da du zu finden bist.“ Noch ist Gnadenzeit, lieber Freund, liebe Freundin. Noch ist Jesus im himmlischen Heiligtum und bittet für dich. Noch ist er unser Hohepriester. Noch hat er uns nicht ausgespuckt aus seinem Mund. Noch ist er zu finden.

[52:23] Wenn dann große Wasser herfluten, werden sie ihn gewiss nicht erreichen. Wenn wir jetzt unser ganzes Leben in die Arme Jesu geworfen haben, wenn wir unsere Sünden auf ihn gelegt haben, dann werden wir von ihm vorbereitet auf die große Trübsalzeit. Wir werden versiegelt sein und die großen Wasser der Plagen werden uns nicht erreichen.

[52:44] Vers 7: „Du bist mein Schutz. Du behütest mich vor Bedrängnis. Du gibst mich mit Rettungsjubel.“ Und dann kommen die Worte von Jesus an jeden Einzelnen, der seine Sünde bekannt hat und der mit Jesus leben möchte, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt.

[52:55] Vers 8: „Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, auf den du wandeln sollst. Ich will dir raten, mein Auge auf dich richten.“ Jesus zeigt dir den Weg. Nichts ist schöner, als das zu wissen.

[53:10] Lieber Freund, liebe Freundin, was immer in deinem Leben dich davor trennt, so eine Erfahrung zu machen, weil es noch unvergebene Sünde ist, übergibst ihm diese Sünde jetzt. Geh auf die Knie. Sag: Ich will dem Herrn meine Sünden bekennen, meine Übertretung. Und bekenne sie. Und dann nimm die Verheißung in Anspruch: Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

[53:41] Und du wirst erleben, wie Jesus dir eine ganz neue Erfahrung schenken wird, wie er dir den Weg weisen wird, dein Leben lang bis zum großen Ziel. Es ist dein Wunsch, alle deine Sünden zu bekennen, dass Gott dich heilen kann. Gott segne dich, deine Entscheidung.

[54:02] Und wir möchten Gott danken, dass er dir deine Sünden vergibt. Nächste Woche möchten wir eine weitere Folge gemeinsam studieren. Seid herzlich eingeladen, wieder einzuschalten und wir haben eine Überraschung für euch, die wollen wir jetzt noch nicht verraten. Und wir wünschen euch bis dahin Gottes Segen. Im Studium seines Wortes.

[54:22] Vergesst nicht, euch anzumelden für das ARMY Bible Camp. Ihr werdet diese Gelegenheit nicht verpassen dürfen. Auch dort werden wir über Erweckung und Reformation reden, über all die verschiedenen Aspekte noch viel tiefer, als wir es hier tun können. Und wir danken euch fürs Zuschauen und wünschen euch Gottes Segen. Bis bald. Amen.


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