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Erleben Sie die erste Abendansprache des ARME Bible Camp mit Ivor Myers. Entdecken Sie, wie die Erweckung, die wir oft mit Apostelgeschichte 2 verbinden, bereits in Lukas 24 ihren Anfang nimmt. Lassen Sie sich inspirieren, wie Jesus selbst den ersten Schritt zur Erweckung geht, selbst wenn wir ihn zunächst nicht erkennen.


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Serie: ARME BIBLE CAMP

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Transkript

[0:49] Guten Abend euch allen. Schön, hier zu sein. Pünktlich, mehr oder weniger. Wir waren unterwegs hierher und das war ein bisschen schwierig. Und ich habe eigentlich erst gestern erfahren, dass ich der erste Sprecher bin, schon am Mittwochabend. Zwölf Stunden Flug und jetzt muss ich sprechen. Schön, dass ich hier sein kann.

[1:46] Ja, wir wollen beten und dann direkt mit der Botschaft starten. Lasst uns kurz unsere Häupter neigen, bitte. Himmlischer Vater, wir danken dir für deine Liebe zu uns. Herr, wir bitten dich, dass du zu uns sprichst. Wir bitten dich, dass du den Tonfall gibst für die folgenden Tage. In Jesu Namen beten wir. Amen.

[2:26] In Apostelgeschichte 2 geht es um Erweckung, und ich glaube, wir sind alle interessiert an Erweckung. Eine Frage heute Abend an euch: Wie viele wünschen sich Erweckung in Gottes Gemeinde? Versuchen wir es anders: Alle, die für Erweckung sind in Gottes Gemeinde, sagt Amen. Jemand sagte mir, in Deutschland sagt man nicht Amen, da ist man einfach still. Also, ich habe gerade das Gegenteil bewiesen. Also, wir wollen Erweckung sehen. Amen.

[3:18] Und wenn wir an Erweckung denken, dann denken wir automatisch fast an Apostelgeschichte, das Buch der Erweckung, und besonders Kapitel 2 in Apostelgeschichte. Aber ich möchte euch mal den Gedanken einpflanzen, dass diese Erweckung eigentlich früher begonnen hat. Ich denke, die Erweckung in Apostelgeschichte 2, die hat schon in Lukas 24 begonnen.

[4:03] Lukas 24, schlag das mit mir auf, bitte. Ab Vers 15. Lukas 24, da sind zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus, und sie sind ganz niedergeschlagen, weil ihr Erlöser gerade ans Kreuz geschlagen worden ist. Und natürlich, alle Jünger waren entmutigt und brauchten eine Erweckung.

[4:46] Lukas 24, sind diese zwei Jünger unterwegs nach Emmaus, als Jesus hinzutritt. Ich möchte sagen, dass der erste Schritt einer Erweckung darin besteht, dass Jesus hinzutritt. Und genau das passiert, er tritt hinzu, aber sie erkennen ihn nicht. In Vers 17 sagt er zu ihnen: "Was sind das für Reden, die ihr im Gehen miteinander wechselt?" Und sie blieben niedergeschlagen stehen. Und dann erzählen sie Jesus die ganze Liste von Gründen, warum sie eigentlich entmutigt und deprimiert sind.

[5:44] Ich habe eine Frage an euch: Wenn ihr gestorben wärt und wieder auferstanden und ihr wolltet eure Freunde überraschen und eure Familie, was würdet ihr tun? Ihr wollt gerne, dass sie wissen, ihr lebt. Ihr wollt ihre Herzen mit Freude wieder erfüllen. Was würdet ihr tun? Wir würden zu ihnen gehen. Wie viele würden vor der Familie und den Freunden auftauchen und sagen: "Hier bin ich."

[6:43] Hört genau zu. Jesus, er läuft mit den zwei Jüngern. Er hätte sich ihnen offenbaren können. Schaut her, hier bin ich. Freut euch, seid erweckt. Glaubt ihr, da wäre wirklich neues Leben in sie gekommen, hätten sie Jesus erkannt? Ja, manche sind unsicher.

[7:18] Schauen wir, was passiert ist. Vers 25. Und er sprach zu ihnen. Vers 27. Und Jesus zeigte sich ihnen selbst. Das steht da nicht, oder? Was steht da? Und von Mose und von allen Propheten anfangend. Was hat Jesus getan? Er wies sie hin. Auf die Bibel. Verstehen wir, wie wichtig dieser Punkt ist. Jesus hätte einfach auch ein Wunder vor ihnen tun können und sagen: "Ich bin es." Stattdessen lenkt er ihre Gedanken auf das Wort Gottes. Wo beginnt Erweckung? Mit einem Wunder? Oder mit Gottes Wort?

[8:57] Hören wir, wie es weitergeht. Von Mose und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn selbst betraf. Was hat Jesus getan? Er gab ihnen eine Bibelstunde. Amen.

[9:33] Denken wir darüber nach, was das bedeutet. Christus hätte ein Wunder tun können. Er könnte sagen können: "Hier bin ich." Stattdessen gibt er ihnen eine Bibelstunde. Wie viele von Ihnen, euch, hätten um alles in der Welt gerne dabei gewesen? Könnt ihr euch vorstellen, was für eine Bibelstunde das gewesen sein muss?

[10:07] Wart ihr vielleicht mal irgendwo und wart mit euren Sachen beschäftigt, als plötzlich ein Bibelvers, den ihr vielleicht seit Jahren nicht verstanden habt, plötzlich in die Gedanken kommt und ihr sagt: "Ja." Ist euch das schon mal so gegangen? Könnt ihr euch vorstellen, wie Jesus hier die Bibel auslegt? Er geht zurück in das Alttestament und dann sagt er: "Erinnert ihr euch an diese Bibelstelle über das und das?" Er sagt: "Das ging um den Messias." Und könnt ihr euch vorstellen, wie die Jünger gesagt haben: "Was? Den Text habe ich tausendmal schon gelesen. Ich habe das nie gesehen."

[11:10] Seht ihr, wie auf der Straße nach Emmaus die Erweckung begann? Das ist passiert. Wir lesen diesen Text über die Geschichte. Und die Bibel sagt uns, dass Jesus so tat, als wollte er weitergehen. Aber sie hielten ihn auf und sagten: "Nein, komm und iss mit uns zu Abend." Also Jesus geht hinein. Und dann sagt die Bibel, dass er ihnen das Brot brach.

[11:44] Jetzt eine Frage an euch: War das das erste Mal in dieser Geschichte, dass Jesus Brot brach mit ihnen? Nein. Was hat er auf der Straße nach Emmaus getan? Er hat Brot gebrochen. Amen.

[12:09] Hier geht es weiter. Er betet und das Brot bricht. Da sagt Vers 31: "Ihre Augen wurden aufgetan und sie erkannten ihn." Ich möchte euch etwas vorschlagen. Ich würde sagen, Erweckung beginnt, wenn unsere Augen aufgetan werden. Wir sollten beten: "Herr, öffne unsere Augen, sodass wir dich sehen können." Wo? Im Wort Gottes. Amen.

[12:55] Jetzt habe ich eine Herausforderung für euch. Das Amen war schwach. Wollen wir Erweckung? Ich teste das nur, um sicher zu sein, ich bin hier am richtigen Ort. Die Bibel sagt also, ihre Augen wurden geöffnet. Sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihren Augen.

[13:26] Jetzt, das muss man sich klar machen. Vers 32. Sie sprachen zueinander: "Brannte nicht unser Herz, als er auf dem Weg zu uns redete und als er uns die Schriften öffnete? Brannte nicht unser Herz?" Wie viele von euch wünschen sich ein brennendes Herz? Es gibt ein Leiden in Amerika, das heißt, das Herz brennt. Das nennt man wörtlich Herzbrennen. Das ist Sodbrennen. Es ist anders. Herz auf Feuer. Das ist es, was Jesus versucht. Das brennende Herz begann mit einer Bibelstunde. Und der Höhepunkt davon war Pfingsten, als Feuer auf die Jünger herunterkam und Tausende wurden an einem Tag getauft.

[14:46] Der Zweck von Army ist, unsere Herzen anzuzünden. Es ist, unsere Herzen anzuzünden. Wie können wir das machen? Wie wird Gott das machen? Er wird uns Jesus zeigen. In der Bibel. Amen.

[15:13] Übrigens, ist euch klar, dass als Moses mit Gott sprach, da stellte Moses Gott eine sehr starke Frage. Er hat ihn aufgefordert: "Zeig mir deine Herrlichkeit." Kennt ihr die Geschichte? Und was sagte Gott zu ihm? "Niemand kann mein Angesicht sehen und leben." Nun, das ist eine super Neuigkeit. Warum? Weil Gott uns sagt, die Bibel sagt, dass wir sterben müssen. Unserem Ich.

[16:08] Jetzt habe ich eine Frage: Wie kann man am besten und effektivsten sterben? Man muss Gottes Angesicht suchen. Bin ich der Einzige, der hier aufgeregt ist? Begeistert? Unser Ziel sollte sein, Gottes Angesicht zu schauen. Denn jeder, der Gott schaut, wird das nicht überleben. Amen. Denn wir wollen jetzt sterben. Unserem Ich. Wir müssen Gottes Angesicht sehen.

[16:57] Kann ich Gottes Angesicht sehen? Durch wen? Durch das Gesicht von Jesus Christus. Jetzt hört genau zu. So wie wir Jesus sehen, so wie wir sein Angesicht sehen, so wie wir seine Herrlichkeit sehen, das erfahren wir in diesem Buch. Versteht ihr? Unser Ziel ist also, dass wir die Herrlichkeit Gottes aufschließen, indem wir Jesus finden in der Heiligen Schrift. Amen.

[17:53] Würdet ihr gerne heute auch etwas Herrlichkeit entschleiern? Übrigens, wo finden wir Gottes Herrlichkeit? In wo? In dem Angesicht von wem? Jesus. Wo finden wir Jesus? Im Buch. Gesicht. Buch. Durch das Anschauen. Gesicht. Unsere Gesichter werden erleuchtet werden von der Herrlichkeit Gottes, so wie Moses Gesicht erleuchtet war, als er die Herrlichkeit Gottes sah. Amen.

[19:13] Also, ziehen wir den Schleier von etwas Herrlichkeit. 1. Mose 1. Stellt euch vor diese Bibelstunde mit Jesus in 1. Mose 1. Sagt die Bibel am Anfang: Nichts. Aber der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Und Gott sagte: Was tat er? Er sprach: "Es werde was?" Ist euch klar, dass Jesus in diesem Text vorkommt? Die Bibel sagt uns, das Wort Gottes. Amen. Und durch ihn wurden alle Dinge geschaffen.

[20:13] Ihr seht, ihr seid in einer Dunkelheit. Ihr seid leer, bis der Heilige Geist kommt und über uns schwebt und Jesus, das Licht des Lebens, in euer Leben tritt. Das ist Jesus am ersten Schöpfungstag.

[20:45] Wie war es am zweiten Schöpfungstag? Die Bibel sagt, die Wasser wurden voneinander geteilt. Ich möchte was fragen: Wofür steht Wasser in der Bibel? Völker, Nationen, Massen, Sprachen. Wisst ihr, was passiert, wenn Jesus in dein Leben kommt? Er trennt dich von den Wassern, von den alten Gefährten, von den alten Freunden.

[21:25] Was geschieht am dritten Tag? Wisst ihr, dass Jesus auch am Tag 3 vorkommt? Wer weiß, was am dritten Tag geschah? Die Früchte kamen aus dem Boden. Tag 3. Das trockene Land erscheint. Und Gott bringt aus dem Boden hervor. Was? Ich habe eine Frage für euch: Am dritten Tag. Ich werde nur warten. Am dritten Tag. Die ersten Früchte kamen hervor aus dem Boden. Erinnert das irgendjemand an was? Die Erinnerung: Jesus Christus, der Erstling, die erste Frucht, kommt hervor aus dem Boden. An welchem Tag? Am dritten Tag. Amen.

[23:15] Wir arbeiten uns so langsam vor. Wie geht es am vierten Tag? Gott hat ein großes und ein kleines Licht an den Himmel gesetzt, damit sie uns führen. So wie Christus, das große Licht, und die Worte Gottes, das kleine Licht, die uns durch diese dunkle Welt leiten.

[24:44] Wie geht es am fünften Tag? Gott hat die Fische im Meer geschaffen. Wisst ihr, dass Jesus uns gerufen hat, Menschenfischer zu sein? Und zwar besonders dann, nachdem er uns aus der Finsternis gerufen hat und uns geschieden hat von unseren alten Bekanntschaften und hat in unserem Leben neue Frucht hervorgebracht. Er hat uns ein neues, führendes Licht gegeben. Und dann sagt er: "Folge mir, und ich werde dich zu einem Menschenfischer machen."

[24:32] Weiß jemand, was am sechsten Tag geschieht? Gott schafft den Menschen in seinem Bild. Jetzt eine Frage: Wer ist das Bild Gottes? Jesus Christus.

[24:50] Am siebten Tag, sagt die Bibel, dass Gott uns den Sabbat schenkte. Wer ist unsere Ruhe als Christen? Jesus sagt: "Kommt her zu mir, alle Mühseligen und Beladenen." Was wir gerade getan haben, ist, dass wir Jesus im gesamten Kapitel 1. Mose 1 gefunden haben. Seid ihr nicht ein bisschen begeistert?

[25:33] Eine Frage. 1. Mose 2. Gott schafft Adam und Eva, und Adam wird schlafen gelegt, und aus seiner Seite kommt seine Braut. Jesus Christus wird auch genannt der zweite Adam. Wurde er auch schlafen gelegt? Wann? Wo? Am Kreuz. Wurde auch seine Seite geöffnet? Wann? Wo? Am Kreuz. Wurde auch seine Seite geöffnet? Absolut, und aus dieser Seite kam Blut und Wasser, und daraus entstand die neutestamentliche Gemeinde.

[26:44] Augenblick. Die Bibel sagt: "Ein Mann wird Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden zu einem Fleisch." Jesus verließ seinen himmlischen Vater, weil er eine Frau sah, die er liebte, seine Gemeinde, die Menschheit. Und wisst ihr was? Die zwei wurden ein Fleisch. Christus nahm auf sich unsere Natur, damit er uns in die Einheit mit sich ziehen konnte. Amen. Christus in 1. Mose 2.

[27:58] Wie ist es mit Kapitel 3? In 1. Mose 3 ist das ganz leicht offensichtlich. "Ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weib, zwischen deinem Nachkommen und ihrem." Und wir wissen, dieser Nachkomme ist ein Weib, der sich zwingt, um Adam und Eva zu beschützen. Wie ist es mit dem Tier, das erschlagen wurde, ohne Adam und Eva zu bedecken? Was denkt ihr, wofür stand dieses Tier? Jesus Christus.

[28:38] Wie ist es in Kapitel 4, 1. Mose? Wisst ihr, in 1. Mose 4 wird Abel erschlagen? Er war ein Schafhirte. Abel war ein Schafhirte, der erschlagen wurde wegen seiner Gerechtigkeit. Seht ihr dort Jesus?

[29:16] 1. Mose 5. Da finden wir einen Stammbaum. Ich lese euch das mal vor. Das sind die Namen, die wir hier finden: Enoch, Methusalah, Lamech und Noah. Jeder dieser Namen hat eine Bedeutung. Jetzt lese ich euch mal die Bedeutung. Noah bedeutet Ruhe oder Trost. Adam heißt Mann. Lamech bedeutet Macht. Seth bedeutet eingesetzt. Seth bedeutet eingesetzt. Methuselah bedeutet: Sein Tod wird etwas bringen. Mahalaleh bedeutet der gepriesene Gott. Enoch bedeutet der armselige, gefallene Mensch. Jared bedeutet: er wird hinunter kommen. Kenan bedeutet Wehklage. Enoch bedeutet Lehrer, hingegeben, diszipliniert.

[31:08] Jetzt habt ihr vielleicht gerade alle eingeschlafen, aber jetzt beachtet mal das: Wenn man in 1. Mose 5 die Namen in der Reihenfolge dort liest, dann steckt da eine mächtige Botschaft drin. Hört zu: Der Mensch wurde gesetzt, eingesetzt. Aber ein gefallener, elender Mensch. Er klagt. Der gepriesene Gott wird herabsteigen. Er wird lehren, er ist hingegeben. Disziplin. Und sein Tod wird bringen Ruhe und Trost.

[32:14] Ich bin der Einzige, der begeistert ist. 1. Mose 5, da denkt man, ach wie langweilig, nur ein Stammbaum. Augenblick. Auch dort finden wir das Jesus. Wie oft haben wir, ihr Lieben, das Wort Gottes gelesen und so viel übersehen, weil wir nicht nach Jesus gesucht haben.

[32:48] Wisst ihr, was in 1. Mose 6 passiert? Nur Noah ist ein Gerechter. In der ganzen Welt. Merkt ihr, dass Noah ein Typus ist für Jesus? Der allein auf der ganzen Welt ein Gerechter war.

[33:10] In 1. Mose 7 baut Noah eine Arche, und die Arche wird hochgehoben über die Erde. Jetzt beachtet das: Erlösung aus einem Stück Holz, das erhöht wurde. Was? Christus, mein Lieber, in allen Bibeln.

[33:52] In Genesis 8 und Genesis 9 habt ihr den Regenbogen und Noah, der von einer alten Welt in eine neue Welt übergeht. Dieser Regenbogen war die Verheißung, dass die Erde nie wieder durch Wasser zerstört werden sollte. Wisst ihr, dass es im Himmel einen Regenbogen gibt, dass wenn wir von der alten Welt hinüber gehen in die neue Welt, dass der Regenbogen uns dann sagt, dass nicht nur diese Welt, sondern alles im Universum nie wieder durch Wasser oder Feuer zerstört werden wird.

[34:48] 1. Mose 11. Was passiert in Genesis 11? Ein Turm wird wo gebaut? In Babel, um zum Himmel zu gehen. Der Mensch versucht, den Himmel zu erreichen auf seine Weise, und was passiert? Gott kommt hinunter und verwirrt ihre Sprachen. Ihr seht, es gibt wirklich nur einen Weg, um zum Himmel zu kommen. Und wer ist dieser Weg? Jesus.

[35:46] Wollt ihr etwas Interessantes wissen? Am Tag des Pentecosts sind die Jünger durch Glauben aufgestiegen an himmlische Orte durch Jesus. Und wisst ihr, was passiert? Gott kam hinunter und verwirrte eure Sprachen. Beim Turm zu Babel, falscher Weg, ich werde eure Sprachen verwirren. Zu Pentecost, ihr habt es richtig gemacht, der starke Turm, ich komme hinunter und ich werde euch segnen mit der Gabe der Sprachen.

[37:12] Christus in der gesamten Schrift. Ich möchte schließen mit einem Gleichnis. Gehen wir schnell ins Buch Lukas, Kapitel 16. Lukas 16, Apostelgeschichte 19, finden wir das Gleichnis von Lazarus. Ihr kennt natürlich das Gleichnis. Wenn ihr es kennt, hebt die Hand. Ihr kennt es gut. Ihr habt es oft gelesen. Ich kenne die Geschichte.

[38:08] Wenn wir dieses Gleichnis lesen als Adventisten, dann lesen wir es immer mit einem ganz bestimmten Blick. Wir wollen nämlich beweisen, den Gegenbeweis antreten, dass ein Mensch nicht direkt in die Hölle geht. Und so lesen wir dieses Gleichnis, weil andere Leute immer sagen: "Da gehen sie doch in die Hölle." Wir verpassen viel von dem, was das Gleichnis uns sagen will.

[38:48] Es sind hier zwei Figuren: einmal Lazarus und der reiche Mann. Die Bibel sagt über den Reichen, dass er in Prunk gelebt hat. Er hatte alles. Und trotzdem, wo endet er? In der Hölle. Denken wir darüber nach, wie kann das sein, dieser Mann, der alles hatte, was man sich wünschen kann, am Ende in der Hölle ist. Wisst ihr, der Reiche steht für jemanden. Er ist reich und reich geworden und er bedarf nichts. Wisst ihr, dieser Reiche nannte Abraham seinen Vater. Das heißt, wir reden hier von einem Menschen, der ganz offensichtlich reich an Segnungen ist, reich an Glaubensdingen. Er hat seinen Tisch beladen mit Nahrung, jede Menge.

[40:20] Ich habe eine Frage: Wofür steht Nahrung, Essen in der Bibel? Er hat seine Tafel voll mit der Worte Gottes. Wir sind Adventisten, wir kennen die Wahrheit. Und trotzdem, mit all der Nahrung der Worte Gottes, all dieser Vorräte aus dem Wort Gottes, endet der reiche Mann in der Hölle.

[41:02] Nehmen wir Lazarus dagegen. Lazarus ist arm. Die Bibel sagt, er saß dort immer am Tor des Reichen. Er hatte überall Geschwüre, und die Hunde kamen und leckten daran. Und alles, was Lazarus tun konnte, war zu betteln. Nur eine Krume. Der reiche Mann gab ihm die Krume. Die Bibel sagt, Lazarus starb, und wo ging er hin? Er ging in den Himmel.

[42:04] Und der Reiche sagt: "Schick Lazarus, dass er seinen Finger ins Wasser taucht und meine Zunge kühlt." Und der Vater Abraham sagt: "Nein, nein, nein. Du hast Moses und die Propheten." Der reiche Mann sagt: "Ich habe fünf Brüder. Bitte schick jemanden, um mit meinen fünf Brüdern zu sprechen." Und der Vater Abraham sagt: "Nein, nein, nein. Du hast Moses und die Propheten. Wenn sie sie nicht hören, dann werden sie auch nicht hören, wenn einer von den Toten aufsteht."

[42:54] Okay Leute, hört zu. Warum ist es so, dass der Lazarus in den Himmel kommt und der Reiche landet in der Hölle? Ganz einfach. Viele von uns sind wie dieser Reiche. Wir haben das Wort Gottes vor uns und wir nehmen es wie selbstverständlich. Kennt ihr reiche Leute? Bist du reich? Ein Reicher kann 100 Dollar anzünden, und es macht ihm nichts. Ihr seht, viele von uns, wir verstehen es nicht. Viele von uns verstehen es nicht. Wir haben das Wort Gottes vor uns, aber wir nehmen es wie selbstverständlich. Aber nicht so Lazarus.

[43:52] Lazarus bettelte um Krümen, nur ein kleines Brötchen, und da wurde er schon ganz, ganz aufgeregt, wenn er eins bekam. Hey Leute, ist das nicht super? Amen. Leute, Leute, schaut euch das an. Ein Krume. Hey Leute, guckt euch das an. Dieser Krume, das müsst ihr sehen.

[44:34] Ihr seht, liebe Leute, der reiche Mann hat das Wort Gottes gegründet. Lazarus bettelte um die Krume. In anderen Worten, liebe Leute, was hier gesagt wird, ist, dass wir, wenn wir die Gnade Gottes erleben wollen, wir lernen müssen, wie zu Bettlern werden.

[45:08] Ich? Betteln? Ja, du. Lerne betteln. Ich möchte etwas erzählen. Wisst ihr, dass Bettler keine Stolz haben? Ein Bettler hat keinen Stolz. Ein Bettler weiß, wenn er nicht ständig am Betteln ist, dann könnte er sterben. Habt ihr schon Bettler gesehen auf den Straßen? Gott ruft uns, zu betteln wie Lazarus. Dass wir lernen zu flehen: "Herr, bitte gib mir heute das tägliche Brot. Herr, gib mir einen Krume."

[46:14] Wisst ihr, Jesus sprach mal zu einer Frau und er sagte ihr: "Das Brot ist für die Kinder, nicht für die Hunde." Ihr kennt die Geschichte. Und diese Frau war so demütig. Sie sagte: "Ja, Herr, aber selbst die Hunde bekommen was von den Krümen." Ja, Herr, ich bin ein Hund. Ja, Herr, ich bin ein Bettler. Bitte gib mir einen Krume.

[47:00] Übrigens, ich kann es kaum erwarten, am Tisch des Herrn zu essen. Könnt ihr euch vorstellen, wie das sein wird? Wo ist der Tisch des Herrn? Wo? Im Himmel. Eine Frage an euch: Wenn der Tisch des Herrn im Himmel ist und die Hunde die Krümen aufschnappen, die fallen vom Tisch des Herrn, wer sind dann die Hunde?

[47:54] Schaut euch an, ihr. Ich bin ein Reicher. Ihr seht, ihr Lieben, als Gott Brot aus dem Himmel regnete, da waren das nur wie kleine Brotkrümel, Krümel. Versteht ihr, was ich euch sage?

[48:28] Hört zu. Wer hat schon mal etwas Unglaubliches im Wort Gottes entdeckt? Wisst ihr, was Gott euch da sagt? Mein Sohn, meine Tochter, das war doch nur ein Krume. Warte erst mal, bis du da oben ankommst. Eure Gedanken können im Moment nur so viel erfassen. Ich habe euch ja nur die Krümen gegeben, womit ihr umgehen könnt. Aber wenn wir nicht betteln um die Krümen, wie wollt ihr dann himmlische Dinge begreifen, wenn wir einmal dort sind? Versteht ihr Leute, was ich euch sage?

[49:22] Gott braucht es. Er möchte, dass wir zu besseren Bettlern werden. Wisst ihr, wer der wichtigste Bettler der Welt war? Ich möchte, dass ihr eure Bibel zum 2. Korinther schaltet. 2. Korinther, Kapitel 8. 2. Korinther 8. Als wir das ausschließen. 2. Korinther 8, Vers 9: "Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euret Willen wurde er arm."

[50:26] Das griechische Wort, das hier steht für arm, weiß jemand das? Taupatautos. Ein griechisches Wort. Egal. Dieses Wort bedeutet Bettler. Jesus, obwohl er reich war, wurde ein Bettler.

[51:06] Ihr seht, wie er gebetet hat im Garten Gethsemane, wie er gebetet hat am Kreuz um unsere Erlösung. Christus war der göttliche Bettler. Hört zu, wie er gebetet hat, genau wie Lazarus außen am Tor des Reichen lag. So wurde auch Jesus hinausgesetzt aus den Studenten. In der Parabel repräsentierte die jüdische Nation, die gesagt hat: "Wir sind mit Gütern erhöht. Jesus, du bist nur ein Bettler. Schau dich an, du hast gar kein Zuhause."

[52:30] Er hat es. Ich hoffe. Jesus, Lazarus, hatte Wunden über ihm. Wusstest du, dass Wunden in der Bibel ein Symbol für Sünden sind? Jesus hat unsere Sünden auf sich genommen, als er dort hinausgesetzt wurde vor die Pforte des Reichen. Die Bibel sagt, die Hunde leckten an seinen Wunden. Ihr wisst, dass in dem Psalm, wo Jesus am Kreuz beschrieben wird, gesagt ist: "Hunde haben mich umgeben." Jesus war der Lazarus Gottes.

[53:42] Ist Lazarus gestorben? Und wohin kam er dann? Er wurde genommen in den Schoß des Vaters. Lazarus wurde genommen in den Schoß des Vaters. Jesus wurde genommen in den Schoß des Vaters. Jesus wurde genommen in den Schoß des Vaters.

[54:36] "Ich habe 5 Brüder. Bitte schick jemanden aus dem Totenreich, es soll ein Wunder tun. So wie weichlich, zeig dich, tu ein Wunder. Sie werden dich sehen, und dann wird Erweckung passieren. Schick jemanden aus den Toten." Nein.

[55:23] Zeig dich zu Moses und der Propheten. Genau das selbe hat Lazarus getan auf der Wand zu Emmaus. Wenn sie nicht auf Mose und die Propheten hören, dann kann es sie nicht überzeugen, selbst wenn einer von den Toten aufsteht.

[56:22] Seht ihr, was Jesus dort sagen will? Erweckung beginnt nicht mit einem Wunder. Es beginnt damit, Jesus zu finden im Buch und durch mein Gesicht in diesem Buch, die Herrlichkeit, die aus diesem Buch hervorstrahlt, fängt dann an zu leuchten auch in meinem Gesicht. Möchtet ihr diese Herrlichkeit?

[57:06] Beten wir zusammen. Himmlischer Vater, heute Abend bitten wir dich, dass du uns zu besseren Bettlern machst. Lehre uns, himmlischer Vater, in der ganzen Schrift nach Jesus zu suchen, denn wenn wir ihn anschauen, werden auch wir verwandelt werden in dein Bild, in dir ähnlich gemacht. Vergib uns, Herr, für unsere Einstellung als Reiche und mach uns zu besseren Bettlern. Wir bitten es im Namen Jesu.


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