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In dieser ASI Tagung spricht Jesse Zwiker über die wahre Philosophie der Mission und wie das Werk abgeschlossen werden kann. Er beleuchtet traditionelle Evangelisationsmethoden und deren oft geringe Erfolgsquote. Dabei wird die Bedeutung der Methode Christi hervorgehoben, die auf Beziehungsaufbau und dem Erfüllen von Bedürfnissen basiert, bevor eine Einladung zur Nachfolge erfolgt. Der Vortrag betont, dass alle Berufe missionsorientiert sein können und wie Leidenschaft und natürliche Fähigkeiten für den Dienst eingesetzt werden sollten.


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Serie: ASI Tagung Bogenhofen

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Transkript

[0:00] Okay, jetzt werden wir das nächste Kapitel anschauen, die Philosophie. Heute Morgen war es mehr praktisch, oder? Wie mochtet ihr die Geschichten von diesen Leuten, die das so machen? Hat es euch gefallen? War das gut? Ist relativ praktisch, oder? Okay, jetzt gehen wir Theorie und Praxis gehen immer zusammen, oder? Aber nein, ich möchte nicht sagen, dass das alles theoretisch ist. Aber wir werden jetzt ein bisschen die Philosophie anschauen, was der Hintergrund ist, warum gewisse Leute solche Sachen machen, wie wir heute Morgen gesehen haben, und warum andere Leute das nicht machen. Okay?

[0:55] Und warum wir, wenn wir Evangelisationen betreiben, normalerweise, wie viele Leute zu unseren Evangelisationen kommen? Leider zu wenig. Genau, das ist ein gutes Wort, ja. Leider kommen nicht sehr viele, tendenziell, traditionell. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, die sind wunderschön, Gott sei Dank. Aber normalerweise ist das nicht der Fall. Normalerweise ist es leider ein bisschen mickrig, ja. Die Tendenz ist, dass wir ein... Wie macht man Evangelisation? Vielleicht anstatt, dass ich das einfach sage. Wie machen wir traditionell? Wir werden jetzt traditionell mit dem... mit Gottes Weg, wie man Evangelisation betreibt, ein bisschen analysieren.

[1:49] Traditionsevangelisation, wie macht man das? Wie ist das? Wie geht das? Habt ihr eine Ahnung? Genau, super. Ich wiederhole das kurz, ja. Wunderbar. Genau so funktioniert es, ja. Wir kommen zusammen und sagen, wir haben zu wenig Gemeindeglieder. Oder? Und dann sagen wir, okay, wie machen wir das? Ja, die Leute kommen nicht, wir denken. Die kommen nicht, weil sie uns einfach nicht kennen. Und weil sie nicht wissen, oder? Und dann, die Lösung ist natürlich ganz einfach. Wir machen doch einen kleinen schönen Flyer. Mit einem großen Tier drauf. Und dann drücken wir ein paar Tausend von denen. Und sagen, ja, zu allen Postleitzahlen, sagt man das in Deutsch? Postleitzahlen. Zu allen Postleitzahlen schicken wir jetzt diesen Flyer. Und weil wir 5.000 oder 10.000 von diesen Flyern ausgeschickt haben, da werden die Leute einfach so rein strömen, gell? Ja, genau, statistisch weniger als ein Prozent, gell? Ist die Antwort. Ja, ich möchte immer großzügig sein. Und das ist die Realität, ja. Wir schicken es raus und dann, wenn sie nicht kommen, dann versuchen wir, gehen wir zur Tür, oder so. Sagen wir, hey, komm doch zur Evangelisation. Oder so, gell? Das ist die traditionelle Version.

[3:44] Und dann, wenn wir Bibelarbeit machen und wir gehen zur Tür, und dann sagen wir, hey, magst du die Bibel studieren? Die öffnet die Tür. Was ist die Antwort? Okay. Okay, ja, genau. Leider, statistisch, von allen unseren Missionsschulen, da kann man ganze Umfragen machen von allen unseren Missionsschulen, wie viele Türen tatsächlich zu Bibelstunden umgewandelt werden. Da kannst du jeden fragen. Was sind die Statistiken, mehr oder weniger? Was denkst du? Was denkt ihr? 1 zu 300? Okay, was denkst du? Habt ihr irgendwelche Erfahrungen? Eure persönliche Erfahrung? Hä? 1 zu 50? Okay, 50 Türen, 49 sagen nein, eine sagt ja. Okay, was noch? Was ist eure Erfahrung? Niemand kann gegen eure Erfahrung reden. Ist gut, oder? Was ist die Erfahrung? Wie viele habt denn schon Erfahrung? Vielleicht muss ich das mal fragen. Okay, schon einige. Die Erfahrung ist leider so, dass nicht, weißt du, wenn du ein Geschäft machst, wenn du ein Geschäft leitest, nur 10%, sagen wir 10%, die akzeptieren, die wollen dein Produkt, und 90% sagen, sie wollen dein Produkt nicht. Was machst du als Geschäftsführer? Karl, was machst du? Ich muss das Produkt ändern, oder zumindest muss ich es ändern, wie ich es den Leuten verkaufen will, oder? Irgendwas ist falsch im Prozess, irgendwas ist falsch, oder?

[5:56] Interessanterweise in der Evangelisation machen wir es nicht so. Wir denken, die brauchen das Evangelium, deswegen muss ich trotzdem gehen und trotzdem gehe ich jetzt, mache ich die traditionelle Version und gehe dahin und versuche den Leuten, irgendeiner wird schon ja sagen, für diesen einen werde ich jetzt 99 Häuser abklopfen. Und ich finde das eigentlich eine gute Haltung. Das ist sehr wichtig, dass wir das beibehalten und dass wir diesen Drang und diese Motivation haben, das Evangelium zu verkünden, auch wenn es nicht sehr erfolgreich ist. Aber, und das ist das große Aber, wir müssen uns doch überlegen, wie ein Geschäftsführer, entweder ist etwas mit dem Produkt falsch, oder etwas mit unserer Methode falsch, oder? Jetzt, kann etwas mit dem Produkt falsch sein? Nein! Klar doch nicht, oder? Ist das Evangelium? Da können wir nichts sagen. Ja dann, dann was? Ja genau! Ein Marketing, genau! Evangelisation, genau! Strategic Marketing, genau!

[7:31] Okay, okay. Interessant, ja, das spielt auch eine Rolle, gell? Naja, Chris? Ich würde sagen, die Gesundheitsschiene funktioniert, das kannst du uns noch überzeugen, und die ist am besten funktioniert, weil ich sehe nicht sehr oft, dass durch Gesundheitskurse, die Menschen zu vier Stunden kommen, aber ich sehe sehr viele, die unterwegs sind mit der Direktbetreuung, manchmal sage ich zu den Leuten, ich möchte gehen, weil ich es will, und die lassen mich rein, weil sie zu vier Stunden gehen können. Das habe ich schon oft gesehen, aber die anderen Personen fehlen mir noch. Wie kann ich von der Kochkurse zu vier Stunden kommen? Von der Arbeitbewegungskurse zu vier Stunden kommen? Okay, spannend! Guter Kommentar, vielen Dank!

[9:02] Das Problem ist folgendes, ich finde es toll, dass das ab und zu mal funktioniert, dass gewisse Leute zu dieser Frage eine positive Antwort haben, aber uns wurde eigentlich erklärt, wie die Methode eigentlich funktionieren sollte, und die Methode haben wir leider im großen Konzept, im Großen und Ganzen, eigentlich ignoriert. Das ist die Methode Christi, die werden wir kurz anschauen, und wie wir das von Tür zu Tür, ich bin nicht gegen Tür zu Tür, das verstehe ich nicht falsch, aber wie wir das machen, ist enorm wichtig, sonst kommen wir nirgendwo hin, und dann werden alle so verbrannt mit Mission, weil 99%, statistisch 99%, sagen Nein.

[10:06] Und das Problem ist folgendes, auch für diesen einen, der Ja sagt, was super ist, oder? Aber dann haben wir leider 99 andere, und was geschieht mit denen? Was geschieht mit denen, die Nein sagen? Was geschieht in ihrem Herzen, in ihrem Kopf? Weißt du, wenn man einmal Nein sagt, was entwickelt sich dann? Ja, eine Haltung, genau. Es entwickelt sich eine Barriere, und die Barriere, die kommt höher und höher, und jedes Mal, wenn jemand hinkommt, ich weiß nicht, ob das euch schon mal passiert ist, ihr geht zur Tür und sagt Hallo, und ich habe noch nichts gesagt, und die sagen, das sind Zeugen. Oder? Warum ist diese Reaktion da? Warum ist das so da? Zeugen. Warum passiert das? Ja, die Barriere ist da, genau. Wenn zu euch ein Zeuge nach Hause kommt, kommt zu euch und klopft an die Tür, und er sagt, ich bin ein Zeuge, was denkst du? Gott sei Dank, genau. Haben wir eine Bibelstunde, ohne sogar rauszugehen zu müssen, oder? Genau. Jetzt, die meisten reagieren nicht so, gell? Leider. Die meisten reagieren so. Ah, Zeugen. Nein, das will ich nicht lernen. Dann sagen wir, vielen Dank, Gottes Segen, ciao. Ja, ja, und die machen dasselbe mit uns. Die machen dasselbe mit uns. Es passiert leider genau gleich. Und das ist ein Problem, das müssen wir ein bisschen analysieren, um zu sehen, dass es eigentlich bessere Methoden gibt, die ein bisschen, ich sage manchmal, das sind moderne Methoden, aber eigentlich sind es nicht moderne Methoden, es sind die ältesten Methoden, die es gibt. Und das müssen wir, das werden wir jetzt kurz anschauen.

[12:33] Als Basis für das ganze Zeug ist natürlich, dass wir wissen, dass alles unseres Lebens, unser ganzes Leben, alles was wir haben, alle Talente, alle Ressourcen, alles was wir haben, dafür, für die Mission eigentlich verwendet werden soll. Und dafür haben wir natürlich ein berühmtes Zitat aus dem Buch Erziehung, was da steht, Erfolg auf irgendeinem Gebiet erfordert ein bestimmtes Ziel. Wer im Leben wirklich erfolgreich arbeiten will, muss ständig den Blick auf das Ziel gerichtet halten, das seiner Mühe wert ist. Ein solches Ziel ist der heutigen Jugend vor Augen gestellt. Also wir haben so ein Ziel. Und was ist das Ziel? Der Gott gewiesene Plan, der Welt in dieser Generation das Evangelium zu bringen, ist der vornehmste Ruf, der einen Menschen erreichen kann. Er erschließt jedem, der innerlich von Christus berührt wurde, ein Feld zur Betätigung. Das heißt, jeder der bekehrt ist, ganz einfach gesagt, hat einen Platz im Gott gewiesenen Plan, das Evangelium, wann zu verkündigen? In dieser Generation, nicht nächste Generation. Eigentlich, wann wurde das geschrieben? Knapp um 1900, wurde das Buch Erziehung geschrieben. Also vor über 100 Jahren, wurde das Zitat geschrieben, dass es in ihrer Generation, das Evangelium verkündet werden sollte. Jetzt, haben sie das ernst genommen? Ein paar. Ein paar haben das ernst genommen. Aber, es ist leider nicht passiert. Es ist leider nicht passiert, weil nicht alle das ernst genommen haben. Und deswegen sind wir eigentlich immer noch hier. Und das ist die Grundlage. Das bedeutet, dass eigentlich alle, alle von uns, unser Leben nach diesem Ziel ausrichten sollen. Wie kann ich das Evangelium, auf der ganzen Erde predigen, in dieser Generation? So sollten wir unser Leben führen. Das tut mir, in meinem Leben, gibt es schon mal einen, wie sagt man, einen Ruck. Wo bin ich eigentlich? Wenn ich so 40 Stunden die Woche, nicht das Evangelium verkündige, und eine Stunde die Woche, das versuche, in meiner Freizeit, dann geschieht das nicht. Mit Sicherheit. Da müssen wir unser System, ein bisschen revidieren.

[15:36] Und das ist ganz einfach, für das Lebenwerk, dass wir unser Lebenswerk, unsere Lebensaufgabe verstehen, sind diese drei Sachen. Wir haben keine Zeit, um das wirklich zu entwickeln, aber dass wir diese Sachen herausfinden, nach der Bibel, nach Ellen White, unsere natürlichen Fähigkeiten, also unsere natural aptitudes, müssen wir identifizieren. Gott ruft uns, beruft uns, nach unseren natürlichen Fähigkeiten. Ganz interessant. Warum? Weil Gott uns diese Fähigkeiten ja gegeben hat. Für was? Für die Evangelisation. Das ist die ganze Idee. Dann, natürlich auf der anderen Seite, ist die Leidenschaft, was wir wirklich gern tun. Es gibt zwei verschiedene Leute auf dieser Erde. Die Leute, die lieben, was sie machen, und sie können sich nicht vorstellen, irgendwas anderes zu machen. Und wenn man sie, wie sagt man, feuert? If you fire them? Wenn man sie entlässt, genau. Wenn man sie feuert, dann gehen sie irgendwo anders hin und machen genau den selben Job, weil das ist ihr Leben. They can't change. Sie können sich selber nicht verändern. Die sind, wer sie sind. Das ist, was sie machen, und sie brauchen nicht das Wochenende, sie suchen nicht, sie denken nicht die ganze Zeit, ich arbeite bis zum Wochenende, und sie denken nicht, wann kommen die nächsten Ferien? Nein, weil die Arbeit ist Ferien. Das ist so. Du kannst, du machst, was du liebst. Wenn du machst, was du liebst, was wirklich Sinn macht, das ist der Punkt, dann ist alles andere einfach nebenbei. Es ist okay, mal auf die Ferien, in die Ferien zu fahren, ist ja nicht falsch, ist ja gut. Aber die Arbeit ist Ferien.

[17:44] Und da gibt es die anderen Leute, diese Leute, die das lieben. Die können fünf Stunden an derselben Sache arbeiten, für sie ist das wie fünf Minuten. Dann hast du die andere Seite. Die arbeiten fünf Minuten an etwas, und es kommt ihnen vor wie eine Stunde. Und die leben dann einfach von Wochenende zu Wochenende, und von Ferien zu Ferien, und die leben einfach so vor sich hin. Und ich hoffe, dass das natürlich niemandem hier in diesem Raum passiert. Ich hoffe. Klar ist das eigentlich nicht das Ideal, und Gottes Ideal ist natürlich die andere Seite. Wenn du lebst für diese Vision, und einfach Vollgas los, los, los gehst auf deinen Lebenssinn, Lebenszweck.

[19:12] Ja, okay, gut. Guter Punkt. Das Werk sollte zum Abschluss gebracht werden, in dieser Generation. Dann würden wir anders leben, glaube ich. Super, ja genau. Genau. Das ist Leidenschaft. Guter Punkt.

[19:48] Das Lebenswerk ist genau da in der Mitte. In der Mitte von diesen drei Kreisen, da ist eigentlich unser Lebenswerk. Da finden wir unser Lebenswerk. Wo alle drei zusammenkommen. Und interessanterweise, anstatt diesen wahren Lebenssinn, wenn du ein weltliches Buch liest, oder so, hast du auch diese drei Kreise, die natürlichen Fähigkeiten, deine Leidenschaft. Und der dritte Punkt, was ist der dritte Kreis? Geld. Das ist es, genau. Finanzen. Der finanzielle Generator. Für sie ist das Lebenssinn. Ist interessant. Das ist eigentlich der Gott. Der Gott, dem wir dienen. Und die anderen zwei, die versuchen zu schauen, was wahrer Erfolg ist. Ist eigentlich ein Haufen Geld zu haben. Und wir wissen alle, dass das eigentlich nichts bringt. Deswegen geht es um Lebenssinn. Was wirklich Sinn macht mit den Fähigkeiten die Gott uns gegeben hat. Okay.

[21:18] Das haben wir schon gemacht. Wir verstehen, das ist ein Konzept, das wir wirklich umdenken müssen, dass eben alle Berufe, die wir haben, alle Berufe, unausschließlich alle Berufe, dazu berufen sind, Mission zu machen. Ob Sozialdienst, oder im Gesundheitswesen, oder in der Landwirtschaft, im Kaufmännischen, alles. Alles sollte eigentlich dazu dienen. Und nicht nur, wie wir schon gesehen haben, der Arzt und der Prediger und der kleine Bibelarbeiter. Das ist nicht mehr die, so kommen wir nirgendwo hin. Das Bild. So. Ist doch furchtbar, oder? Ja, ich finde auch. Absolut. Eine Katastrophe. Wir müssen alle benutzen. Wir müssen alle diese Mechanics und Lehrer und Architekten und Buchhalter. Wisst ihr, die zwei Hauptberufe, die wir brauchen in allen unseren Missionsinstitutionen, die meist notwendigsten, also die, die am meisten gesucht sind, so muss ich sagen. Wisst ihr welche? Buchhalter. Interessanterweise. Buchhalter. Und das zweite? Farmers. Bauern, Landwirt, Landwirte. Okay? Das sind die zwei meist, also in allen Ländern, wo ich hingehe, in Afrika, in Lateinamerika, sogar in Amerika, in allen unseren Institutionen weltweit, die brauchen fast alle, wenn ich denen anrufen würde und sage, hey, ich habe einen Bauer, der das gut kann, der gutes Zeug anpflanzen kann und so weiter. Die würden mir alle sagen, mit Handkuss nehmen sie den an. Aber leider gibt es wenige davon. Und wir denken, ja, alle unsere, weißt du, alle unsere Missionsschulen, alle unsere Bibelschulen sind ja ausgerichtet auf Bibliarbeiter. Und das ist gut. Das ist schon gut. Aber wir brauchen auch andere. Wir brauchen auch andere Berufe, die missionsorientiert sind. Leider haben wir diese Orientierung verloren. Und deswegen kommen wir jetzt nur noch mit Bibliarbeiter. Und jetzt haben wir Bibliarbeiter, müssen wir dann sagen, okay, ich muss mal die Buchhaltung machen. Dann sagen sie, keine Ahnung. Ja, weil wir haben ein Konzept, das nur der letzte Teil des Evangelisationsprozesses eigentlich als Evangelisation angeschaut wird. Alles andere, das davor kommt, schauen wir nicht als Evangelisation an. Schauen wir nicht als Mission an.

[24:28] Deswegen komme ich jetzt zu diesem nächsten Punkt, da geht es darum, wie man evangelisiert, ohne Worte. Wie man evangelisiert, ohne Worte. Wir sind uns so, wir haben uns so daran gewöhnt, um zu evangelisieren, dass wir denken, dass Evangelisation nur die, die an der Vorderfront sind, die die Bibelstunden halten, die die Predigten machen, das sind die Evangelisten. Und die anderen, die dann die Buchhaltung machen für die Evangelisation, das ist dann nicht Mission. Das ist einfach Buchhaltung. Und das stimmt, glaube ich, nicht so ganz. Es ist eine ganz einfache Analogie. Wenn wir ans Militär denken, und die Leute da in den Krieg ziehen, dann gibt es die Leute, die an der Vorderfront sind, die dann da vorne in den Trenches sind, und die Frontline, wie sagt man dem? Im Kampfgraben sind, genau, und dort wirklich den Krieg voran führen, sind das alle, oder wie viele Leute arbeiten da, oder sind alle Soldaten, die wir da hinschicken, sind die alle dort? Machen die alle dasselbe? Sind die alle im Kampfgraben?

[26:10] Oh, wow, super. Hatte ich keine Ahnung von all dem Zeug. Aber das ist gut, ja. Das heißt, nicht alle sind an der Vorderfront. Eigentlich die meisten, viele, sind im ganzen System, an der, wie sagt man? In der Reserve, oder wie sagt man dem? Mein Vater war das Medizin, wie sagt man denen? Sanitäter, genau, all diese Leute, die Leute, die denen helfen, die da im Kampfgraben sind, oder? Diese Leute, diese Leute, sind das jetzt einfach nicht mehr Soldaten? Sind die nicht mehr im Krieg, nur weil sie, wenn sie nicht im Graben sind? Braucht man die? Ja klar, die braucht man doch. Das ist Teil der ganzen Missionsstrategie, oder Kampfstrategie, ist alle diese Sachen zu haben. Wir im Evangelisationskonzept, in unserem Missionssystem, haben wir nur noch ein Verständnis für die Frontlinie. Haben wir nur noch ein Verständnis für die, die wirklich da draußen sind, an der Tür, bei den Leuten. Und das ist wichtig, dass wir das verstehen, dass es eigentlich, Ellen White sagt, eines unserer effektivsten, die effektivsten Wege, wie wir das Evangelium verbreiten können, ist durch unseren Charakter. Und Charakter ist ja eigentlich, ist die Summe aller unserer Gewohnheiten, Habits. Die Summe aller unserer Gewohnheiten. Und diese Gewohnheiten, die leben sich in unserer Arbeit aus. Und das ist ganz spannend, wie das Ganze etabliert wird.

[28:24] Hier ist das berühmte Zitat, und auf das baut jetzt der Rest der Präsentation auf diesem Zitat auf. Was ist wahren Erfolg? Allein die Vorgehensweise Christi, wird den wahren Erfolg garantieren. So steht es auf den Fußspuren des großen Arztes. Da steht, was die Methode Christi ist, die Vorgehensweise Christi. Da steht, der Heiland aber begab sich unter die Menschen als einer, der Gutes für sie wünschte. Das machen wir im Geschäft, in unseren Geschäften. Wir müssen uns unter die Leute begeben, sonst werden die nie unsere Produkte kaufen, oder? Ja, das machen wir so. Evangelisation funktioniert genau gleich. Steht da, er begab sich unter die Menschen als einer, der Gutes für sie wünschte. Dann kommt der zweite Punkt, er bewies sein Mitgefühl für sie und half ihnen, und half ihren Nöten, ihren Bedürfnissen, in Englisch steht da needs, ihre Bedürfnisse, ab und gewann ihr Vertrauen dadurch. Und dann das Letzte, das gefällt mir so richtig. Das steht dann, was steht am Schluss? Erst dann. Was bedeutet das? Das bedeutet nicht vorher. Erst dann bedeutet nachher. Das heißt, und was hat er nachher gemacht? Erst dann gebot er ihnen, folgt mir nach. Das heißt, wir haben mehrere Schritte im Evangelisationsprozess. Wir haben nicht nur einen Schritt, direkt, hey, folg mir nach, oder folg Jesus nach, oder willst du die Bibel studieren? Warum wird das tendenziell nicht? Warum sagen 99% der Leute nein zu dieser Frage? Warum? Okay, keine Beziehung, ja?

[31:04] Also, sehr gut, dass wir uns selbst evangelisieren, bevor wir dahin gehen, damit wir authentisch sind. Okay, jetzt vom selben Zitat, was können wir davon lesen? Was können wir sehen? Bewusstseinsforderung notwendig ist heute. Es gab früher viele Methoden, Z-Versammlung und so weiter, das funktioniert heute nicht mehr. Auch wenn wir uns auf die Methode Jesu bestimmen. Ich habe das früher auch anders gemacht. Ich habe das geändert. Ich habe viele, viele Kontakte mit Menschen von zwei Seiten unterwegs, und zwar die Leute von die Gemeinde, die Gemeinde gestritten war, weil dann bei vielen Leuten ...

[32:50] Die Freunde, oder? Die Freunde.

[32:58] Genau.

[33:12] Okay.

[33:20] Genau, absolut.


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